All language subtitles for Anna.von.Brooklyn.1958.GERMAN.dTV-1

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian Download
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional) Download
co Corsican
hr Croatian
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian Download
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian Download
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian Download
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Anna von Brooklyn (1958) dTV - WDR - 18. Januar 2014

Hier könnte deine Werbung stehen! Kontaktiere noch heute www.SubtitleDB.org

Musik: The Chordettes "Mr. Sandman"

* Mr. Sandman,

bring me a dream.

Make her complexion like peaches and cream.

Make her two lips like roses and clover.

Then tell me that my lonesome nights are over.

Sandman, I'm so alone.

Don't have nobody to call my own.

Please turn on your magic beam.

Mr. Sandman, bring me a dream. *

Musik

Ein Schluck Wein?

Nein.

Thank you.

Hört auf mit eurem "Thank you", ich bin hier zu Hause.

Unsinn.

Jawohl, aus Canorano.

Gelobt sei Canorano. - Komm doch mal rüber.

Also, dann auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

Musik

Motor stockt

Irgendwo stimmt da was nicht.

Glockenläuten

Sieh nur, es ist schon 10 Uhr.

10 Uhr!

10 Uhr? Maria!

Was willst du?

Es ist schon 10 Uhr.

Und Annarella hat telegrafiert, dass sie um 9 Uhr ankommt.

Vielleicht ist ihr was zugestoßen.

Ein Automobil ist kein Zug. - Das ist es ja.

Man liest so viel von Zusammenstößen,

von Toten und Verletzten.

Was soll ich nur machen?

Tantchen, du nimmst immer das Schlimmste an.

Warum fragen wir nicht den Herrn Pfarrer?

Musik

Pasquale?

Ja? - Reiß das ab.

Tut mir leid, Hochwürden.

Aber ohne Auftrag von Ciccone darf ich das nicht.

Ciccone?

Ciccone.

Wer ruft mich?

Ich. - Guten Tag Don Luigino.

Womit kann ich dienen?

Was ist das?

Gefällt es euch nicht? - Das muss verschwinden.

Aber ich habe den Film zu Ehren von Annarella gemietet.

Los, los.

Soll ichs abreißen? - Warte.

Ich hab eine Idee. Wir kleben...

...etwas über den Hals, hm?

Tiefer.

Du weißt, was tiefer bei einem Pfarrer heißt.

Ist es so recht?

Mhm.

Ihr habt mich ruiniert.

Möge der Herr dich erleuchten. - Tag Don Luigi.

Oh, Don Luigi.

Endlich finde ich Euch.

Du hast mich gesucht, Tante Camela?

Annarella ist noch nicht hier.

Mach dir keine Sorgen, sie ist jetzt Amerikanerin.

Brechen die sich nicht genauso wie wir den Hals?

Lauf in die Schmiede von deinem Bruder

und sag meinem Neffen, er soll Ausschau halten,

ob er einen amerikanischen Wagen sieht.

Cicci. - Rosinella.

Wo ist mein Bruder?

Raffaele macht ein neues Schloss dran beim Doktor.

Und Mutter? - Zur Mühle gegangen.

Dein Onkel hat gesagt. - Der Herr Pfarrer? - Ja.

Was will er? - Ich sags dir gleich.

Komm her.

Zittozi, willst du mir einen Gefallen tun?

Lauf runter zur Kreuzung und sieh,

ob ein amerikanischer Wagen die Straße raufkommt.

Du weißt doch, wie einer aussieht.

Genauso, wie die Autos in amerikanischen Filmen.

Bravo. Also los, beeil dich.

Komm doch, Rosinella.

Nein, man könnte uns sehen.

Geh nach hinten und tu, als ob du arbeitest.

Ich mach das nicht mehr länger mit.

Dann sprich mit Don Luigino.

Ausgerechnet mit ihm.

Warum sprichst du nicht mit Meister Raffaele?

Damit er uns beide totschlägt. - So kann es nicht weitergehen.

Mir reißt die Geduld. Ich wandere aus.

Guten Tag Angelina. - Guten Tag.

Cicci.

Bitte komm heut Abend in den Garten.

Ich habe da nichts zu suchen. Lass mich in Ruh.

Wenn Annarella schlafen geht, dann könnte ich dich sehen.

Du pfeifst, und ich komme runter.

Annarella ging es so gut in Amerika. Warum ist sie nicht dortgeblieben?

Sie kommt! Annarella kommt!

Was sagst du? Mit Hörnern?

Was für Hörner?

Oh.

Zurück, alles zurück!

Bitte zurück, zurücktreten.

Tag.

Tanta Carmela. - Annarella.

Los, los, noch ein kleines Stückchen.

Anna. - Tanta Carmela.

Und wer bist du? - Das ist Rosinella.

Und Donna Camillina, die Apothekerin.

Don Peppino, ich glaube, Sie sind dicker geworden.

Kind, lass dich mal anschauen.

Ich trau meinen Augen nicht. Sie ist eine Dame geworden.

Ehre, wem Ehre gebührt. - Hochwürden.

Du erkennst mich? - Aber Don Luigi.

Ich bin etwas älter geworden.

Das kalte Grab öffnet sich vor meinen Füßen.

Ihr nehmt alles zu tragisch.

Er nehmt es noch auf mit jedem jungen Man.

Annarella, endlich bist du wieder zu Hause.

Cicco.

Mein kleiner Cicco.

Ich bin jetzt Ciccone. - Dann Ciccone.

Ich hab dich immer noch gern.

Don Gerado, mein alter Freund.

Don Peppone. - Ich freu mich sehr.

Baron Trabassi.

Ah, Sie sind der Herr Baron, der ganz Rom auf den Kopf gestellt hat.

Seien Sie willkommen, Mrs. Gallega. - Ich bin Annarella.

Es ist alles noch so, wie ich es verlassen habe.

Hier in unserem Städtchen hat sich nichts geändert.

Danke.

Ich danke euch allen.

Ich bin so glücklich.

Das wahre Geschenk machst du uns.

Gut, dass ihr mich daran erinnert habt.

Ich hab etwas mitgebracht. - Für mich?

Ja. - Meinen innigsten Dank.

Bring das in ist Sakristei.

Warte. Ist es zerbrechlich? - Nein.

Ich habe noch eine Kleinigkeit.

Das ist auch für mich?

Nein, für die Heilige Jungfrau. - Natürlich.

Noch am Tag, als meine Mutter mich zum Schiff brachte,

sagte sie: Don't forget Madonna.

Don't forget Madonna.

"Don't forget" heißt "Vergiss nicht".

Ja, ja, forget nicht Madonna.

Danke, mein Junge.

Anna?

Oh, ja.

Meine Mutter hat ein Gelübde abgelegt, als mein Vater krank war.

Aber es geht ihm besser.

Ja, aber er hat schreckliches Heimweh.

So gehts uns allen.

Oh, das ist wunderbar.

Don Luigi?

Ich hoffe, Ihr verzeiht mir,

dass ich in der Sonntagsschule nur Dummheiten machte.

Ja, du warst ein kleiner Teufel.

Aber mit Gottes Hilfe bist du eine brave Frau geworden.

Ich weiß alles über dich.

Seid Ihr Hellseher?

Tante Carmela kam immer mit deinen Briefen zu mir.

So habe ich erfahren, dass du Witwe geworden bist.

So ist das Leben. - Ja, ja.

Du musst viel durchgemacht haben.

Ja, ich hatte ihn sehr gern.

Er hat immer gesagt: Mein ganzes Vermögen hinterlasse ich dir,

denn ich will, dass du eine Dame bleibst.

(sprechen Gebet)

Amen.

Wie fühlst du dich in der Heimat?

Bevor ich hergekommen bin, war ich eine Woche in Rom.

Es war schön, aber die Luft hier, die Sonne.

Ich bin ganz berauscht.

In New York war das anders. Ich war über alles erhaben.

Hier fühle ich mich wie verwandelt.

Es kommt mir vor, als ob ich Fieber hätte.

Fieber? Hast dus gemessen?

Nein, es ist ein komisches Fieber.

Ich verstehe.

Nachts kann ich nicht schlafen.

Es wird mir plötzlich kalt, dann brennt mir das Gesicht.

Ihr könnt es Euch nicht vorstellen.

Ich glaube, ich verstehe. Das ist die Einsamkeit.

Ja, die Einsamkeit. Und die Nerven.

Ich hätte in Amerika bleiben sollen.

Ich habe gehört, dass es ein wunderbares Land ist.

Ja, aber trotzdem liebe ich es nicht.

Das ist doch nicht dein Ernst.

Ich liebe es nicht, weil es ein Land ist,

wo die Frauen die Hosen anhaben.

Aber du bist eine Frau.

Ja, ich bin eine richtige Frau.

Darum will ich auch einen richtigen Mann.

Ist das verboten?

Nicht, wenn es sich um deinen eigenen Mann handelt.

Macht Euch um mich keine Sorgen.

Für mich gibt es nur eine Liebe, die vom lieben Gott gesegnet ist.

Bravo.

Also, du hast Heiratspläne.

Ich glaube, es wird schwierig sein. - Wieso?

Ein Mann, wie ich ihn mir wünsche, findet sich nicht so leicht.

Arbeitsam, ehrlich.

Aber du hast deinen 1. Mann gefunden, warum solltest du nicht...

Noch so einen? Danke.

Ich hab gesagt, dass er ein Gentleman war,

aber er dachte immer nur ans Business.

Anna, wir sind in der Kirche.

Don Luigi, was habt Ihr verstanden?

"Business" heißt seine Arbeit, seine Bank.

Ach so, entschuldige bitte.

Alle amerikanischen Männer denken zu viel ans Business.

Tagein, tagaus.

Und plötzlich liegen sie auf der Nase und sind tot.

Gott möge uns davor beschützen.

So ist es mir mit dem Gallega ergangen.

Immer mit seinem Business.

Abends kam er totmüde nach Hause, aß schnell und schlief ein.

Das ist Amerika.

Also, du hast dich entschlossen hierzubleiben.

Das kommt darauf an.

Ah, ich verstehe.

Wartet, seht Euch das Geschenk an. Ich werd es Euch erklären.

Du musst es mir erklären? - Ein bisschen.

Ich bin etwas Mechaniker.

Nein, das ist ein amerikanisches Spiel. Für die Jungs der Gemeinde.

Ich habs mitgebracht, weil ich weiß,

dass Ihr euch für Sport interessiert.

Ja, das interessiert mich sehr.

Wie hübsch, eine Baseball-Ausrüstung.

Das ist eine Überraschung, da werden sich die Jungs freuen.

Wie bist du nur auf so ein außergewöhnliches

und interessantes Geschenk gekommen?

Das ist eine ausgezeichnete Idee.

Vielen Dank, meine Kleine.

Nein.

Nicht so.

Ich zeigs Euch.

Krachen

Entschuldigt.

Das macht nichts.

Du hättest mir kein schöneres Geschenk machen können.

Vielleicht ein bisschen sehr amerikanisch.

Nochmals vielen Dank.

Meinen herzlichsten Dank.

Als ich noch klein war, kam ich immer her,

um zum Heiligen Georg zu beten, mein Lieblingsheiliger.

Alle Heiligen sind für mich gleich. Ich liebe ihn am meisten.

Der Heilige Antonius.

Aber für mich gibts nur den Heiligen Georg.

Betet für mich zur Jungfrau Maria.

Das ist meine Pflicht und ein Vergnügen.

Und wenn du wieder das Fieber hast, bete.

Warst du bei der Beichte? - Man kanns so nennen.

Und mein Schlitten? Mein Automobil?

Den Wagen hab ich zu meinem Bruder bringen lassen.

Komm, wir holen deine Koffer.

Annarella. - Ciccone, komm.

Was sagst du zu diesem Empfang?

Das ganze Städtchen ist zusammengelaufen.

Tag.

Es fehlt keiner.

Musik

Herzlich willkommen.

Ich bin Concetta, die Mutter von Raffaele und Rosinella.

Kommen Sie herein.

Raffaele, das ist Annarella von Brooklyn.

Die schönste Rose von unserem Garten.

Freut mich.

Freut mich, freut mich.

Du solltest sagen:

Ich bin überglücklich, Ihre Bekanntschaft machen zu dürfen.

Würden Sie sich meinen Wagen ansehen?

Gern, später.

Kennen Sie sich in amerikanischen Wagen aus?

Raffaele ist ein Meister.

Ich verlass mich auf Sie. Ich zahle die Reparatur in Dollar.

Warum? Glauben Sie, ich arbeite für Dollar besser?

Ich pass schon auf, dass Sie zufrieden sind.

Auf Wiedersehen.

Meister Raffaele ist nicht sehr redselig.

Er ist zwar komisch, aber sehr geschickt.

Besonders, was die Damen betrifft. - Er ist in allem geschickt.

Er ist Hufschmied, Elektriker, Mechaniker.

Aber pass auf, denn er hat einen schlechten Ruf.

Weißt du, was er für einen Spitznamen hat?

Der Herzenströster. - Warum?

Weil er alle Frauen tröstet.

Aber so sieht er nicht aus.

Damit kriegt er sie ja gerade.

Du, Ciccone, bist genauso ein Schwerenöter.

Cicco, ist das wahr?

Hör nicht, was Sie sagt.

Aber verheiratet bist du noch nicht. Worauf wartest du?

Ich hab auf dich gewartet.

Alte Liebe rostet nicht, was?

Anna, hier bist du zu Hause, und ich hoffe, dass du glücklich bist.

Gott segne dich.

Kommt ins Haus, wir trinken Kaffee.

Vielen Dank, ich nicht. - Komm doch, zier dich nicht.

Sieh dir mal das Eisen an.

Der Gaul hinkt.

Endlich wieder zu Hause.

Wie oft hab ich mich danach gesehnt.

Und mein Garten.

Wie viel dumme Streiche hab ich hier gemacht?

Wie oft bin ich auf die Bäume geklettert?

Der Weihrauch von der Kirche weht herüber.

Ich atme wieder die Heimat.

Wie das gut tut.

Zitto-Zitto, trag die Koffer in Annas Zimmer.

Rosina, komm mit mir.

Warte, den lass bitte hier.

Komm. - Ich?

Ich hab dir ein kleines Geschenk mitgebracht.

Mir? - Mhm. Echte Havanna-Zigarren.

Danke dir.

Du hast mich nicht vergessen.

Seine 1. Liebe vergisst man niemals.

Warum lachst du dabei? - Wie soll ichs denn sagen?

Es klang nicht sehr ehrlich.

Cicco, du verlangst zu viel.

Vergiss nicht, unsere 1. Liebe war nur ein Flirt.

Ein kleiner.

Flirt? Ist das amerikanisch?

Äh... Flirt. Wie soll ich dir das erklären?

Das ist eine Art Liebe, wo das Herz nicht mitspielt.

Und was spielt da mit?

Eine Zuneigung und das Vergnügen,

einem Burschen den Kopf zu verdrehen.

Du hast ja schöne Sachen in Amerika gelernt.

Die beiden sperren Mund und Ohren auf.

Zitto-Zitto, du kannst gehen.

Warte, kauf dir ein paar Zigaretten.

Stell dich nicht so an.

Na, nimm schon.

Wie viel hast du ihm gegeben? - 5 Dollar.

Weißt du, wie viel Lira das sind?

Aber Tante, ein armer Taubstummer. - Der versteht jedes Wort.

Eine Bombe ist in seiner Nähe explodiert.

Seitdem hat er die Sprache verloren.

Du bist seine Schwester? - Nein.

Sie ist die Schwester von Meister Raffaele.

Ich hab sie zu mir genommen, weil ich alleine war.

Ich erziehe sie im Sinne Gottes.

Wie alt bist du? - 16.

Und wie alt ist dein Bruder? - Raffaele ist 32.

Verheiratet? - Nein.

Ist er verwitwet wie ich?

Nein, er ist ein alter Junggeselle. Wie ich.

Annarella, ich bin eifersüchtig. Hüte dich.

Du brauchst keine Angst zu haben.

Was ist das?

Nein, behalt es, ich will es nicht.

Sag mir, was du willst.

Komm, versteck dich nicht.

Jetzt versuch mal zu sagen: Mariuccia.

Probiers mal.

Probiers noch mal.

Ma...

Weine nicht.

Sieh mal, was ich dir mitgebracht habe.

Komm vor den Spiegel.

Letzte französische Mode.

Du sieht wie eine richtige Dame aus.

Nein, was willst du aus mir machen?

Bitte, Annarella, das passt nicht zu mir.

Ich bin als Bäuerin geboren.

Und dieses Kinderkleid, was willst du damit?

Das ist ein Nachthemd, der letzte Schrei.

Das ist ja durchsichtig.

Gefällt dir das besser?

Können die Amerikaner kein ganzes Hemd machen?

Entweder schneiden sie oben oder unten ab.

Was für eine Hitze!

Warum schreist du so?

Komm her.

Ich muss sofort unter die Dusche.

Sofort? - Ja, hol deinen Bruder.

Ich komm gleich wieder.

* Mr. Sandman, Mr. Who.

Mr. Sandman, I love you. *

Annarella. Erklär mir, was das ist.

Das sind eingemachte Maccheroni mit Soße und Käse.

Man macht sie warm, tut sie auf den Teller und isst sie.

Damit hast du deinen Mann gefüttert?

Darum ist der Arme so früh gestorben.

Was redest du für einen Unsinn.

Du wirst wieder selbst die Maccheroni machen.

Sonst findest du schwer einen neuen Mann.

Ich suche keinen Mann.

Sie hat gesagt, das hängt davon ab.

Ich werde euch sagen, wovon das abhängt.

Clarissa, Maria, Antonella.

Kommt her.

Ich hab eine große Neuigkeit.

Stellt euch vor, Annarella will sich hier einen Mann suchen.

Kinder, wisst ihr schon das Neuste?

Anna will sich hier einen Mann angeln.

Tag Donna Carmelina. Eine große Neuigkeit.

Sprechen Sie schon.

(flüstert) Anna sucht einen Mann.

Darum lässt sie sich ein Badezimmer einrichten.

500 Lire.

Jeden Abend träufeln Sie in jede Auges einen Tropfen.

Dadurch sollen meine Magenschmerzen weggehen?

Das hat Ihnen der Arzt verschrieben.

Immer musst du mich rufen, wenn ich eine gute Karte habe.

Weißt du das Neueste? Anna will wieder heiraten.

Darum lässt sie sich ein Badezimmer einrichten.

Wenn sie sich ein Badezimmer einrichten lässt,

dann will sie hierbleiben.

Weil sie sich einen Mann suchen will. Hier bei uns.

Na und?

Deine Karten bringen dich um den Verstand.

Willst du mir sie geben?

Peppi, ich hab genug davon. Sieh mal in den Spiegel.

Ein hübscher Mann wie du. Du bist noch jung.

Und wie sieht du aus?

Mit einem Bart und Flecken auf dem Anzug und ohne Krawatte,

man muss sich ja schämen.

Bist du verrückt geworden?

Was hast du im Kopf?

Überleg mal, eine junge hübsche Frau kommt in unser Dorf

und will sich einen Mann angeln.

Und es leuchtet dir nicht ein, dass du die richtige Partie bist.

Und dieser Pfarrer, der uns nichts gesagt hat, dem erzähl ich was.

Du hast studiert, bist Bürgermeister, reich.

Du hast eine Schwester, die nicht verheiratet ist

und dir mal alles hinterlassen wird.

Geh auf dein Zimmer und wasch dich, wasch dich, wasch dich.

Wasch dich, wasch dich. - Wasch dich.

Wasch dich von Kopf bis Fuß.

Kopf bis Fuß? - Jawohl.

Und was, wenn ich ihr trotzdem nicht gefalle?

Ich fühle mich wie neugeboren.

Glaubst du, du bist ein Fisch?

Rosinella, geh in den Garten und begieß den Salat.

Na, geh schon.

Das tut gut.

Annarella, musst du dich gleich den 1. Tag unmöglich machen?

Du weißt, dass ich dich wie eine Mutter liebe.

Warum hast du mir verheimlicht,

dass du dir hier einen Mann suchen willst?

Wer hat dir diesen Bären aufgebunden?

Du hast es Luigi erzählt. - Warum nicht?

Eine junge Witwe, hübsch und gesund, braucht einen Mann.

Ich bin allein sehr glücklich. - Das glaubst du nicht.

Ich bin frei und kann selbst entscheiden.

Vielleicht werde ich einen finden.

Nimm einen von unseren jungen Leuten.

Da weißt du, wer sein Vater war.

Ich weiß, für wen dein Herz schlägt.

Sag mir die Wahrheit. - Ist es Cicco?

Seine 1. Liebe vergisst man nie.

Er hat dich auch nie vergessen.

Als er erfuhr, dass dein Mann gestorben ist,

hat er mir gleich Ziegenkäse geschickt.

Tante Carmela, ich will dir die Wahrheit verraten.

Weißt du, wer mir gefällt?

Das schwarze Schaf.

Du musst selbst wissen, was du tust.

Das weiß ich auch. - Zieh dich an.

Lorenzo hat den Mais gebracht. Soll ich ihn wiegen? - Nein.

Du hast sie schon letztes Mal reingelegt.

Ich gratuliere, Tante Carmela,

deine Nichte ist eine hübsche Frau geworden.

Denk an dein Herz.

Wenn ich Anna sehe, fühle ich mich wie 20.

Klopfen Wo seid ihr?

Warum öffnet niemand?

Ey.

(seufzt)

Na endlich.

Hat lange gedauert.

Wo wollen Sie das Badezimmer?

Wir haben keine große Auswahl. Folgen Sie mir.

Ich habe eine kleine Kammer vor meinem Schlafzimmer.

Hier.

Natürlich verschwindet das im Keller.

Ich müsste alles herunterreißen. - Das weiß ich.

Ein komplettes Badezimmer. - Selbstverständlich.

Das ist 1,50 m.

Verzeihung.

Mit einem Vorhang?

Mit Vorhang, wie in Amerika, und alles gekachelt.

Aber im Haus sind doch nur Frauen.

Vielleicht haben wir mal Gäste.

Und mit einer Handdusche mit einem langen Schlauch.

Sie verstehen, was ich meine?

Ich kann Ihnen auch ein Grammofon einbauen.

Das wäre herrlich. Ich liebe Musik.

Einverstanden. Handdusche mit Schlauch.

Welche Farbe?

Ich bin immer für Gegensätze.

Den Boden schwarz und gelbe Kacheln.

Gelb und Schwarz? Das sind Trauerfarben.

Sie haben keinen Geschmack.

Gelb und Schwarz, das ist jetzt Mode.

Meinetwegen machen Sie sie Rosa.

Oh, jetzt hab ich Ihr Hemd zerrissen.

Den Schaden haben wir gleich.

Das wird das 1. Badezimmer in ganz Canorano sein.

Dann geben wir zu seiner Einweihung ein Fest.

Warum haben Sie kein Bad?

Ich bade am Fluss.

Auch im Winter? - Warum nicht?

Den ganzen Tag arbeite ich in der Schmiede.

Wenn ich baden gehe, wird das Wasser heiß.

Sie sind eine richtige Dampfheizung.

Warten Sie, so geht es vielleicht besser.

Oh du meine Güte.

Ich hab ihm nur sein Hemd genäht.

Los, beeil dich. - Ich bin schon fertig.

Keine Angst, ich fresse Ihre Nicht nicht auf.

Vor Ihnen muss man auf der Hut sein.

Und Sie auch nicht. - Ich bin auch kein junges Mädchen.

Sprechen wir nicht mehr davon. - Goodbye.

Goodbye.

Weißt du, dass er sich jeden Abend rasiert?

Er hält eben auf sich.

Aber weißt du, warum er sich am Abend rasiert?

Weil er am Abend trösten geht. - Ah.

Dein Bruder ist so hübsch, zum Verlieben.

Geht er nicht trösten?

Er geht nur trösten, weil er selbst untröstlich ist.

Und das alles wegen einer Frau, sie war aus Rom, verrückt.

2 Monate lang konnte sie ohne ihn nicht Leben.

Sie war die Schwester eines Ingenieurs.

Er war in den Bergen, um einen Staudamm zu bauen,

sie kam zu uns runter.

Sie war Malerin. - In New York wollte ich auch malen.

Armer Galliger, einmal hab ich ihn gemalt mit so einem Kopf.

Wieso hats Raffaele so gepackt?

Raffaele hat einfach den Verstand verloren.

Sie war sehr reich. Für sie war es nur eine Spielerei.

Am Anfang ging ihr Raffaele aus dem Weg, weil sie so reich war.

Warum hat ers nicht auf die leichte Schulter genommen?

Er hat sie geliebt.

Aber eines Tages ist sie nach Rom abgereist.

Sie hat ihm ein Abschiedsgeschenk gemacht, ein Radio für 100.000 Lire.

Meine Mutter hat sich gefreut, aber Raffaele war untröstlich.

Jetzt ist er etwas drüber hinweg.

Es scheint ihm hier nicht an Abwechslung zu fehlen.

Was für ein herrlicher Abend. Die Luft ist so rein.

Ich möchte etwas spazieren gehen. Rosinella, kommst du mit?

2 junge Mädchen alleine am Abend?

Ich begleite dich. - Du hast recht, ich bin totmüde.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Musik

Beeil dich, Tante Carmela.

(pfeift)

Cicci. - Rosinella.

Annarella. - Ausgerechnet jetzt.

Guten Abend. - Signora.

Nicht so förmlich. Guten Abend Baron.

Oh.

Ich bitte Sie, kommen Sie.

Kommen Sie, Tante Carmela.

Bitte treten Sie ein.

Camillina, komm mal her. - Was für eine Ehre.

Was für eine Ehre. - Was für eine Ehre.

Don Peppino, waren Sie auf einer Hochzeit oder zu einer Beerdigung?

Sie sind so geschnitten und gebügelt.

Sind diese feinen Herren feiner als ich?

Donna Camillina, haben Sie zufällig Sedo...

...pan?

Pan? (Donna Camillina) Was ist das?

Sedopan ist ein amerikanisches Schlafmittel.

Natürlich hab ich Sedopan.

Wir haben alles. Wie in einer großen Apotheke.

Das ist alles sein Verdienst.

Wenn Sie wüssten, wie er arbeitet, um sich auf dem Laufenden zu halten.

Peppino, arbeiten Sie in der Nacht? Am Tag sehe ich Sie Karten spielen.

Peppi, wir warten auf dich. - Ja, ja, die Karten.

Was bin ich schuldig? - Gar nichts.

Nehmen Sie es als eine Aufmerksamkeit.

Sie dürfen über alles verfügen.

Du hast so etwas nicht nötig.

Aber, Tante Carmela, das ist eine schöne Art, sich zu bedanken.

(Mann) Peppi, kommst du endlich?

Lassen Sie sich nichts stören.

Gehen Sie arbeiten.

Entschuldigung.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Es war uns eine große Ehre.

Zu viel Ehre für ein bisschen Sedopan.

Da ist er, unser Auskunftsbüro.

Hochwürden haben gesagt, dass sich Annarella einen Mann suchen will.

Ich? Wem denn?

Wann und wo?

Wem denn? Bitte, Anna, glaube mir.

Ja, ja, ich glaube Euch.

(Ciccone) Ich habe dich schrecklich gern. - Ich hab dich auch gern.

Wollen wir spazieren gehen? - Ja. Ihr gestattet?

Trotzdem möchte ich wissen,

wer diese Gerüchte in die Welt gesetzt hat.

Vielleicht hat es das Schicksal so gewollt.

Jetzt ist das Schicksal schuld.

Ich glaube, dass Annarella heiraten muss. - Dasselbe hab ich ihr gesagt.

Eben tatet Ihr so, als ob Ihr nichts wüsstet.

Wenn ich etwas... Ich habe es ihr gesagt unter 4 Augen.

Ihr seht, dass es die Vorsehung ist.

Meine Nichte muss heiraten.

Und ihr müsst mir helfen dabei. - Dir helfen?

Ich bin kein Heiratsvermittler.

Wenn wir schon flirten, dann sei mit mehr Herz dabei.

Mein Herz lass aus dem Spiel.

Ich gebe dir mein ganzes Herz,

und dazu kommen meine Hammelherde und mein Kino.

Ah, die bringste als Mitgift mit.

Wenn du nicht nach Amerika ausgewandert wärst,

wären wir längst Mann und Frau.

Das klingt wie 1.001 Nacht.

Ja, das wäre ein Märchen,

wenn sich die Prinzessin in den Bauernjungen verliebt.

Du hast sicher schon mancher Frau den Kopf verdreht.

Ich verteidige mich.

Annarella, wollen wir zu dem Brunnen gehen,

wo wir uns das 1. Mal geküsst haben?

Ich bin etwas abgespannt. Ich glaube, dass ich Fieber habe.

Das kommt von der Anstrengung der Reise. - Sicher.

Ich hab das Gefühl, dass ich von einem anderen Planeten komme.

Sei mir nicht böse. - Ich bitte dich.

Tante Carmela.

Musik

Motorengeräusch

Musik

* Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein.

Stock und Hut steht ihm gut, er ist wohlgemut. *

(Kind) Noch eins. - Wenn es dir Spaß macht.

* Hoppe, hoppe Reiter, wenn er fällt, dann schreit er.

Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben.

Fällt er in den Sumpf, macht der Reiter plumps.

Noch mal, Onkel Raffaele.

* Fällt er in den Sumpf, macht der Reiter Plumps. *

Noch mal.

Nein, das ist jetzt genug.

Guten Morgen Annarella.

Guten Morgen.

Anna, hast du gut geschlafen? - Wunderbar.

Ich hab sogar geträumt. - Das will ich nicht hören.

Aber es war ein schöner Traum.

Die hat dir der Baron geschickt.

Rote Rosen, flammende Leidenschaft.

Und heimliche Wünsche.

Der Baron hat mehr Schulden als Haare auf dem Kopf.

Und das ist von Ciccone.

Mein Lieblingskäse.

Ciccone ist ein braver Junge. Ihm gehört unser Kino.

Und er hat über 1.000 Hammel in den Bergen.

Bei schlechtem Wetter leiden die Hammel,

aber dafür geht das Kino gut.

Wenn die Sonne strahlt, ist es umgekehrt.

Bei Sonne die Hammel, bei Regen das Kino.

Ciccone weiß, wie man Geld verdient.

Mich interessieren weder seine Hammel noch sein Kino.

Don Luigino, Seid Ihr zufrieden? - Ja, sehr schön.

Aber dein nächstes Programm macht mir jetzt schon Angst.

Nach dem Film spiele ich die Heilige von Fatima.

Alles, was ihr wollt. - Das gefällt mir.

Aber dafür gefällt mir manches andere nicht.

Dasselbe alte Lied...

Einen Augenblick.

Welches alte Lied?

Gewisse Liebesgeschichten, die nicht ganz...

Ich spreche von deiner Liebschaft in Pescara.

Sie ist nicht verheiratet. Es ist nur ein Abenteuer.

Das 1. Mal wars ein Abenteuer in Pratola,

dann ein 2. in Popoli und jetzt ein 3. in Sulmona.

Ich liebe eben die Abwechslung.

Hör zu, ändere dein Leben.

Ich spreche zu dir als Pfarrer und Bruder,

denn du bist für mich wirklich wie ein Bruder.

Auch Ihr seid für mich wie ein Bruder.

Mein lieber Bruder.

Also bessere dich.

Nimm dir eine brave Frau und heirate sie.

Ich beschwöre dich.

Das ist ja die reinste Telegrafie. - Telepathie.

Darüber wollte ich gerade mit euch sprechen.

Don Luigi, ich will heiraten.

Dann wollen wir gleich das Aufgebot...

Nein, es handelt sich nicht um die letzte Dame.

Du hast eine 4. Geliebte?

Nein, meine 1. Meine wirkliche Liebe.

Annarella? - Ja.

Habt ihr was dagegen?

Ist das wahr? Was sagt Anna dazu?

Weswegen kommt sie wohl sonst nach Canorano.

Dann gratulier ich dir und geb euch meinen Segen.

Aber ihr müsst mir einen Gefallen tun. - Das wäre?

Annarella ist erst seit kurzer Zeit Witwe.

Vielleicht ist es noch zu früh, dass sie wieder ans Heiraten denkt.

Könntet Ihr das Terrain etwas abtasten?

Ich taste gar nichts ab.

Raffaele.

Guten Tag.

Mein Bruder, der Bürgermeister,

möchte bei sich ein neues Bad installieren.

Alles will plötzlich baden. - Was heißt das?

Seit gestern ist das schon mein 3. Auftrag.

Zuerst unsere Amerikanerin, dann der Baron und jetzt Ihr Bruder.

(Ciccone) Raffaele.

Komm doch rüber. Ich möchte, dass du mir ein Badezimmer installierst.

Das macht 4. - 4 was?

Bitte, Herr Baron, bitte.

Don Luigi.

Seit geraumer Zeit fühle ich mich einsam.

Ich wache mitten in der Nacht auf

und spaziere wie ein Phantom durch die Säle meines Schlosses.

Ich frage mich: Was ist mit mir los?

Ich wage nicht, meine Augen zu den Portraits meiner Ahnen zu erheben.

Haben Sie gesündigt?

Ich werde mit Euch in voller Offenheit sprechen.

Ich will mich verheiraten. - Sie auch?

Und mit wem?

Ich möchte das Blut unseres alten Geschlechts erneuern.

Anna. - Welche Anna?

Anna von Brooklyn.

Warum? Seid Ihr dagegen? - Durchaus nicht.

Aber wenn Sie meine Meinung hören wollen,

ist Anna eine sehr außergewöhnliche Frau.

Ich glaube, Ihr Unterfangen wird schwer zu verwirklichen sein.

Darum bin ich zu Euch gekommen.

(Ciccillo) Wir sind so weit, die Mannschaft wartet. - Ich komme.

Ich wünsche Ihnen viel Glück. - Ich danke Euch.

Aber wenn Ihr mir noch eine Minute schenken wollt.

Um zu vermeiden, dass Anna mir und meiner Familie einen Korb gibt,

ob Ihr nicht für mich das Terrain abasten könntet.

Entschuldigen Sie, Herr Baron. Hier bin ich, Jungens.

Guten Tag. - Guten Tag Herr Pfarrer.

Er ist da. - Herzlich willkommen.

Herr Vereinspräsident.

Kinder, Kinder.

Ich habe mit Euch eine private Sache zu besprechen.

Wollen Sie Ihr Testament machen?

Das könnte Euch so passen.

Ecke.

Ecke!

Die Sache ist wichtiger als Euer Fußball.

Wenn ich richtig unterrichtet bin,

habt Ihr Besuch gehabt vom Baron und Ciccone.

Habe ich kein Recht dazu?

Selbstverständlich.

Aber ich möchte darauf hinweisen, dass Ihr keinen Entschluss

fassen dürft, ohne das vorher mit mir zu besprechen.

Einen Entschluss, einen Entschluss? Wovon sprechen Sie?

Tut nicht so unschuldig.

Ich weiß genau, was der Baron und Ciccone von Euch wollten.

Ah, ich verstehe.

Sie haben auch die Absicht.

Warum nicht? Weil ich älter bin?

Habe ich kein Recht dazu?

Habe ich das Recht oder habe ich es nicht?

Ich geb es Ihnen.

Ich geb Ihnen allen recht.

Aber vergessen Sie nicht, dass Anna eine besondere Frau ist.

Besondere oder nicht, Ihr müsst mir Eure Unterstützung geben.

Ich unterstütze niemanden, verstanden?

Ich habe verstanden, Ciccone ist Euer Mann.

Passen Sie gut auf, was Sie sagen. Ich lasse mich von niemandem kaufen.

Ich wollte Sie nicht beleidigen.

Sie wussten ja nichts von meinen Absichten.

Jetzt kenne ich sie, und ich wünsche Euch viel Glück.

Ihr habt euch noch nicht entschieden?

Sprecht mit ihr, und wenn sie Feuer gefangen hat,

dann mache ich ihr meinen Antrag. - Für wen halten Sie mich?

Ist das nicht Eure Aufgabe, 2 Menschen zusammenzubringen?

Weil ich Bienenzüchter bin?

Ein Pfarrer ist ein Seelsorger.

Und weiter nichts.

Jungs!

Wenn Sie mir die Ehre geben würden, die 16. Baronin Trevassi zu werden.

Baronin, ich?

Hupen

Na endlich!

Steigen Sie aus, ich fahre. - Nein, ich fahre.

Ich muss eine Probefahrt machen.

Entschuldigen Sie, gute Sitten sind hier nicht an der Tagesordnung.

Selbst die Jungfrau von Orleans könnte ihm nicht widerstehen.

Wo fährt er mit ihr hin? - Natürlich in den Wald.

Und du, du leidest.

Sind Sie wahnsinnig geworden?

Vorwärts, vorwärts.

Gib doch den Ball ab.

Nach rechts rüber, nach rechts.

Guten Tag!

Wollen Sie rauchen?

Ja, gerne.

Darf ich Sie etwas fragen? - Mhm.

Hab ich Ihnen was getan?

Hab ich Sie beleidigt?

Warum fragen Sie mich das?

Weil Sie aussehen wie eine Katze.

Eine Katze, der sich das Fell sträubt.

(faucht)

Es ist nicht Ihre Schuld.

Ich habe eben einen schlechten Charakter.

Wissen Sie das genau? Trotzdem haben Sie eben gelacht.

Dann sehen Sie ganz anders aus.

Ich bin immer derselbe.

Heute früh hab ich Sie beobachtet, als Sie mit dem Mädchen spielten.

Was hat das damit zu tun? - Sie waren so lieb.

Wenn jemand so nett zu Kindern ist, hat er auch viel Herz.

Sprechen wir nicht vom Herzen. Bitte.

Warum? Haben Sie Angst? - Ich glaub nur nicht daran.

Das Herz, die Liebe, die Treue, das gibt es nicht.

Also für Sie sind alle Frauen gleich.

Jawohl, darum amüsiere ich mich nur. Das genügt.

Ah, Sie amüsieren sich nur. Halten Sie an.

Wollen Sie bitte anhalten?

Steigen Sie sofort aus! Ich brauche Sie nicht mehr.

Schicken Sie mir Ihre Liquidation. - Meine was? - Ihre Rechnung. Idiot!

Heiliger Georg, erhöre mich.

Ich bin verliebt in den Kerl.

Ich bin wirklich verliebt in diesen dummen Kerl mit seinem Dickkopf.

Warum, weiß ich selber nicht.

Heiliger Georg, ich bitte dich...

...um eins von 2 Dingen.

Entweder hilfst du mir, ihn zu vergessen.

Oder du hilfst mir, ihn zu heiraten.

Guten Tag.

Guten Tag, wollen Sie einen Kaffee?

Danke, ich habe bereits einen getrunken.

Ah, mein Brüderlein.

Zuckerei?

Du gibst mir zu viel Eierzeugs, denk an meine Leber.

Du musst Kräfte für deine Hochzeit sammeln.

Guten Tag Don Luigi. Donna Camillina?

Ich weiß was.

Was denn?

Anna langweilt sich nicht.

Anna von Brooklyn langweilt sich nicht?

Sie hat nen Liebhaber.

Einen Liebhaber? - Jawohl, einen Liebhaber.

Was erzählst du für einen Unsinn?

Ich habs mit eigenen Augen gesehen.

Was für eine Verschwörung schmiedet Ihr hier?

Heute Nacht, als ich mit Zitto-Zitto die Via Veneto runterging,

sahen wir einen Schatten, der im Garten von Tante Carmela verschwand.

Von einem Mann.

Wer war es? - Ich konnte ihn nicht erkennen.

Vielleicht wars nur ein Einbrecher.

Wenn eingebrochen wäre, hätten wir schon das Geschrei gehört.

Ihr wisst nicht, wers war?

Du glaubst, es war unser Tröster? - Natürlich.

Sie hätte mich um den Finger wickeln können.

Vorläufig wissen wir nichts.

Außer uns darf niemand etwas davon erfahren.

Ich werde selbst meine Erhebungen anstellen.

Wir wissen, dass Smeraldo am Abend nicht gut sieht.

Aber Zitto-Zitto hat ihn auch gesehen. - Der ist stumm.

In den Garten von Tante Carmela?

Ein Mann?

Wer war das?

Ich? Und Annarella?

Wie kann einer nur so dumm sein.

Vielleicht war es Ciccone.

Also, ich war es.

Verschwinde.

Guten Tag Zitto-Zitto.

Guten Tag Tante Carmela. - Tag.

Immer bei der Arbeit, was?

Wenn ich nicht arbeite, bin ich krank.

Komm, komm. - Danke.

Kann ich Euch ein Glas Wein und Brot servieren?

Danke, nicht um diese Zeit.

Ihr wollt Euch vor dem Essen nicht den Appetit verderben.

Mein Essen. Ein paar Löffel Suppe, das genügt mir.

Darf ich? - Aber bitte.

Wo ist unsere Anna?

Sie wäre besser in Amerika geblieben.

Die Luft bekommt ihr nicht.

Nachts kann sie nicht schlafen.

Was macht sie denn? - Sie fantasiert.

Ist das alles? - Das scheint Euch nicht genug? Eine junge Frau.

Ihr müsst mit ihr sprechen. - Warten wir ab.

Aber vielleicht... - Nein, nein.

Mit Anna muss man vorsichtig umgehen.

Wie wäre Folgendes?

Du lädst mich zum Essen ein. - Mit Vergnügen.

Und dann so im Gespräch...

Was möchtet Ihr essen?

Mach dir keine Umstände. Am Abend esse ich nur eine Kleinigkeit.

Eine Keule von einem Hähnchen.

Ich habe heute 2 Hühner geschlachtet.

Gekocht oder gebraten? - Du wirst das schon machen.

Dann gibt es ganz frischen Ziegenkäse.

Deine Küche ist berühmt in der ganzen Stadt.

Als Vorspeise gibt es meine Ravioli. - Hab Erbarmen.

Meine Salami wollt Ihr nicht probieren?

Danke, aber das ist zu viel . - Ihr wollt mich doch nicht beleidigen.

Also schön.

Ich gebe nach.

(Anna singt)

Musik

Musik

(Peppino) Leise, leise.

(flüstert) Vorsicht.

Glaubst du, das hält? - Hab keine Angst.

Das geht.

Um Gottes willen, was ist das denn?

(Smeraldo) Eine Eule.

Eine Eule in einem Kirchturm. Was hab ich hier zu suchen?

Geh schon.

Beeil dich.

Musik

Hier, bitte schön.

Don Luigi, trinkt Ihr ihn ohne oder mit?

Mit. Ist besser für die Verdauung. - Gute Nacht.

Gute Nacht. Das ist ein gutes Kind.

Gottesfürchtig und unverdorben. Anders als ihr Bruder.

Ja, leider.

Du sagst leider? Warum? Was hast du?

Ich hätte dich warnen müssen. Es war meine Schuld.

Mich schützen? Ich bin ihm gleichgültig.

Anna, du bist kein Kind mehr, du warst verheiratet.

Es gibt Versuchungen..

Ihr wollt doch nicht, dass ich sterbe.

Versuch, mich zu verstehen.

Dann drückt Euch deutlicher aus.

Anna, du bist wie eine reife Frucht.

Und einige Füchse warten nur darauf, um auf dich loszustürzen.

Da habt Ihr recht.

Wollt Ihr wissen, wer mir schöne Augen macht?

Don Peppino.

Da ist noch der Baron.

Ein Gentleman.

Er schickt Blumen und küsst mir die Hand.

Und Ciccone?

Das ist ein Draufgänger, wir haben uns sogar geliebt.

Eine Jugendliebe, weiter nichts.

Ich trug kurze Röcke, und er hat mir die Mappe getragen.

Dann ist es ein anderer. Wer? - Ich möchte wissen, was Ihr sucht.

Anna, seitdem du aus Amerika zurückgekommen bist,

warst du noch nicht zur Beichte.

Ihr habt recht. Aber jetzt ist es unmöglich.

Warum? Hast du Angst?

Du weißt, die Beichte ist ein unverletzbares Geheimnis.

Und ich darf es, selbst wenn dein Leben bedroht ist, nicht preisgeben.

Ich habe keine Angst.

Aber ich bin im Begriff, eine Sünde zu begehen.

Siehst du, und du willst dabei bleiben.

Ich will nicht dabei bleiben,

aber im Augenblick kann ich nicht beichten.

Anna, besinn dich.

Wenn ich mich heute Nacht nicht wohlfühlen sollte,

lasse ich Euch rufen.

Tante Carmela.

Don Luigino will gehen.

Ihr wollt schon gehen? - Es ist spät.

Gute Nacht. Es war nett, dass Sie uns besucht haben.

Gute Nacht.

Sieht böse aus. - Um Gottes willen.

Wir müssen das mit viel Takt Klugheit und überlegen machen.

Lass Sie nicht aus den Augen. (jemand pfeift)

Hast du gehört? - Was?

Nichts. Ich hab geglaubt...

Ich will nicht,

dass man mir zu so später Stunde auf der Straße begegnet.

Ich gehe durch den Garten.

Meinen besten Dank, es war ausgezeichnet.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Musik

Rascheln (Hühner gackern)

Musik

(er pfeift)

Onkel. - Du!

Du miserabler Bursche. - Onkel. - Schweig.

Wir sprechen uns zu Hause.

Das ist der Geliebte von Anna, Ciccillo, der Neffe vom Pfarrer.

Heilige Madonna, wer hätte das gedacht?

Komm, gehen wir.

Wer ist da? - Ich bins. - Komm rein.

Was ist mit dir los?

Anna, ich bin verloren.

Ich war bei meiner Mutter.

Und sie hat mir gesagt, dass Raffaele heute Nacht

Don Luigi und Ciccillo aus dem Garten hat kommen sehen.

Wo war denn der? - Im Garten versteckt.

Don Luigi hat ihn überrascht.

Verstehe. Er hat dort auf dich gewartet.

Aber wir haben uns nur angesehen.

Ihr habt euch nur angesehen?

Sag mir die Wahrheit.

Ihr habt Dummheiten gemacht. - Nein, ich schwöre es dir.

Wir haben uns nur geküsst.

Warum weinst du? Ciccillo wird dich nicht verraten.

Er würde sich eher in Stücke reißen lassen.

Da gratulier ich dir, das ist ein Held.

Aber es ist noch schlimmer.

Raffaele hat Mutter gesagt, dass Ciccillo dein Freund ist.

Was sagst du da?

Dass Ciccillo dein Freund ist.

Mein Freund? - Ja.

Und er hat dabei ein ganz schreckliches Gesicht gemacht.

Vielleicht hat er das deinetwegen gemacht?

Meinetwegen macht er kein Gesicht. - Was hat deine Mutter gesagt?

Sie hat dich verteidigt. Mutti hat dich gern.

Sie hat mir gesagt, wenn du Raffaele heiratest,

stiftet sie eine Kerze für die Heilige Rita.

Und er? - Spricht kein Wort.

Und macht das böse Gesicht?

Wenn er sich ärgert, bin ich glücklich.

Komm her.

Ich kümmere mich um dich und Ciccillo.

Glockenläuten

Musik

Diese Geschichte muss aufhören. Ich mach mich lächerlich.

Warum lacht ihr?

Wenn er nicht im Krieg diesen Schock bekommen hätte,

könnte er euch die richtig Antwort geben.

Angelina.

Ist das deine Tochter? Was für ein schönes Kind.

Guck mal, was ich dir schenke.

Das hab ich zu meiner Kommunion bekommen.

Das schenke ich dir als Zeichen, dass wir Freunde sind.

* Hoppe, hoppe, Reiter. Wenn er fällt, dann schreit er.

Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben. *

Annarella, ohne Kinder wirst du nie glücklich sein.

Angelina hat recht.

Was für schöne Kinder würdest du in die Welt setzen.

Beeil dich, der richtige Augenblick ist schnell verpasst.

Eine Frau wie sie lässt sich mit so einem Burschen ein.

Was ist sie schon? Eine Bäuerin.

Gleich und gleich gesellt sich gern.

Sie war meine 1. Liebe. - Die hat dich vergessen.

Wenn sie nicht nach Amerika gefahren wäre...

Nun ist es die Schuld von Kolumbus.

Ich hätte sie trotzdem nicht geheiratet.

Hast du es versucht? - Guten Tag Raffaele.

Die Sache mit dem Badezimmer hab ich mir überlegt.

Schon gut.

Hier, Raffaele.

Nein, keine amerikanischen. - Gewöhnliche.

Meine Herren.

Prosit.

Sehr zum Wohle.

Meine Herren, Sie sehen heute so... - ...außergewöhnlich aus.

Wie Annarella.

Was hat Anna damit zu tun?

Ihr habt es selbst gesagt, sie wäre eine außergewöhnliche Frau.

Ja. Und weiter?

Ihr wusstet, warum Ihr das gesagt habt.

Ihr habt einen Plan ausgeheckt. - Einen Familienplan.

Was für einen Plan?

Ich erwarte eine Erklärung.

Die erwarten wir von Euch.

Mir scheint, das ist eine Herausforderung.

Ich diskutier nicht gern hier draußen.

Bitte nach Euch.

Diese Herren schulden mir eine Erklärung.

Und ich möchte davon profitieren...

Aber bitte, Ihr habt ja Übung darin.

Sie auch? Das ist ja eine... - Verschwörung?

Wir sind anständige Leute, und ein Freund ist ein Freund.

Ich fühle mich frei von jeder Schuld.

Er fühlt sich frei.

Sie haben eben gesagt, dass ich profitiere...

Außergewöhnlich profitiere.

Herr Baron! Cicco.

Ich bitte Sie, erklären Sie mir...

Sie sollten das besser wissen als wir.

Was? Wollen Sie, dass ich meine Soutane ausziehe?

Gestern sind Sie ganz schön aufs hohe Pferd gestiegen,

weil wir gewagt haben, was gegen Anna zu sagen.

Und Ihr habt uns befohlen zu schweigen, trotzdem Ihr wusstet,

dass der nächtliche Gast Ciccillo war.

Es bleibt Euch überlassen,

eine schöne Partie für Euren Neffen zu arrangieren.

Aber Ihr müsst es sagen.

Er hat recht. Wir haben Euch unser Herz ausgeschüttet.

Ihr habt es nicht nötig gehabt, dass wir uns zum Narren machen.

Warum sagt Ihr nichts?

Wenn Ihr Versteck mit uns spielt, müssen wir annehmen,

dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Seid ihr fertig? - Genügt es Euch noch nicht?

Einen Augenblick, und ihr werdet zufrieden sein.

Ciccillo, Ciccillo komm sofort hierher.

Jetzt sollt ihr die Wahrheit erfahren.

Und das soll euch allen eine Lehre sein,

Schmutz auf jemanden zu werfen, der nur das Beste will.

Das sind nur Ausflüchte.

Hier bin ich, Onkel Luigi.

Komm näher.

Ciccillo, ich stehe unter schrecklichem Verdacht.

Nur du kannst mich retten.

Was willst du wissen?

Erzähl den Herren, was sich in der Nacht, wo ich dich erwischt hab,

zugetragen hat.

Nichts.

Ich beschwöre dich, ich war wie ein Vater zu dir, sag die Wahrheit.

Ich weiß von nichts.

Sag die Wahrheit,

wir haben dich mit deinem Onkel aus dem Garten kommen sehen.

Was hast du dort gemacht? Sag es ihnen.

Ja.

Du hast mich überrascht,

als ich Äpfel von Tante Carmela stibitzen wollte.

Du Lügner.

Immer mit der Ruhe. - Dieses Kleid...

Und die Nacht vorher und die anderen Nächte, was hast du da gemacht?

Äpfel sind meine Leidenschaft. - Verschwinde!

Du bist ein Schandfleck der Familie.

Oh mein Gott.

Ich habe eine Natter an meinem Busen genährt.

Was für ein Schauspieler.

Aber wenn er nicht mit der Wahrheit raus will, könnt Ihr doch sprechen.

Er hat mir geb...

Meine Herren.

Ich erdulde diese Schmach, die gering ist

im Vergleich zu den Leiden unseres Herrn.

Aber Gott duldet keine Ungerechtigkeit.

Und eines Tages wird die Wahrheit ans Tageslicht kommen.

So rein und klar wie das geweihte Wasser.

Sie bringen es noch so weit,

dass ich meine Selbstbeherrschung verliere.

Gerade vor dem Mittagessen solche Anschuldigungen.

Aber die Wahrheit bricht sich Bahnen.

Hört zu, kommt her.

Der Bevölkerung wird hiermit zur Kenntnis gebracht,

dass heute Nachmittag ein Meisterschaftsspiel stattfinden wird

zwischen den Mannschaften von San Germano und Civitella.

Unser Herr Bürgermeister und der Herr Pfarrer bitten alle Mitbürger,

einschließlich ihrer Frauen,

anlässlich des Spiels Ruhe und Anstand zu bewahren.

Los, Jungs, alles runter.

Vorsichtig.

Also, dieses Mal bekommen sie uns nicht.

Herr Polizist, muss der Schiedsrichter sich gefallen lassen,

dass die Spieler ihm Vorschriften machen?

Sie haben recht. - Natürlich. Wie kann man da arbeiten?

Musik

Links, 2, links, 2...

Musik und Jubel

Hoch, Annarella. - Tag.

Wie wärs mit einem Gläschen - Danke.

Auf dein Wohl.

Sehr zum Wohl.

Die Sieger bekommen von Annarella einen Kuss.

Ich danke euch.

Danke euch allen.

Es ist herrlich, von solcher Jugend umgeben zu sein.

Hast du gehört? Die Jugend hats ihr angetan.

Du bist eine Ausnahme. Du bist der Einzige, der ihr gefällt.

Annarella, du bist die Königin von Canorano.

Wir lieben dich alle.

Pfiff

Ich hoffe, die Vorstellung ist bald zu Ende.

Pfiff

Bravo, bravo.

Bravo.

Pfiff

Bravo, bravo.

Halt, halt, es war Abseits.

(alle) Schiebung!

Das ist nicht wahr!

Das war nicht Abseits.

Schiebung!

Ich habe Abseits gepfiffen. Und damit basta.

Meine Entscheidung ist endgültig.

(Peppino) Ich bitte um Ihren Schutz.

Kinder, nicht so stürmisch.

Respektiert den Schiedsrichter.

Ruhe, Herrschaften.

Ihr seid doch Sportsleute, der Schiedsrichter ist unantastbar.

Der Schiedsrichterspruch ist unanfechtbar.

Es gibt da keinen Widerspruch.

Seid sportlich.

Das war aber nicht Abseits.

Seid sportlich, seid sportlich.

Ciccillo war im Recht, Don Luigi, verteidigt ihn.

Lass dir das nicht gefallen.

Halten Sie den Mund.

Den möcht ich mir mal kaufen.

Raffaele, bitte kommen Sie und helfen Sie mir.

Jetzt komme ich, jetzt wollen wir mal sehen.

Jungs, ihr seid doch Sportsleute.

Ciccillo hat recht, er war nicht abseits.

Jetzt mischen sich noch die Frauen ein.

Geh mit gutem Beispiel voran.

Gebt Ihr das gute Beispiel, Ciccillo war im Recht.

Der Schiedsrichter hat recht,

Ciccillo hat nach dem Abpfiff geschossen.

Wenn Sie nicht mein Meister wären...

Sie nutzen es aus, weil Sie größer und stärker sind.

Eine Entscheidung ist eine Entscheidung.

Raffaele hat recht, der Kerl hat vorher gepfiffen.

Ihr seid ins Lager der Verräter übergegangen wie er.

Ich? - Das sind Sie, ein Volksverräter.

Beruhige dich doch, Anna.

Wer sind Sie denn schon? - Jemand, der keine Angst vor Ihnen hat.

Werde nicht handgreiflich.

Fahren Sie nach Amerika zurück.

Nein, du wirst verschwinden, du Lump.

Ich bin ein Lump? - Jawohl.

Don Luigi, haben Sie das gehört?

Lump. - Nimm doch Vernunft, Anna.

Das ist ein Volksfest.

Ciccone, helfen Sie mir. - Ich find es sehr gemütlich.

Wir sind doch alle Brüder.

Brüder, habt ihr gehört.

Ruhe, Ruhe.

Habt ihr nicht gehört, was Don Luigi gesagt hat?

Wir sind alles Brüder.

Brüder, Brüder.

Langsam.

Das ist alles deine Schuld.

Was ist meine Schuld?

Hör endlich auf.

Eine schwache Frau zu schlagen.

Raffaele. - Ja?

Deine Schuld, jawohl.

Unsere Hymne.

Melodie: Italienische Nationalhymne

Guten Abend.

Was macht ihr so spät abends auf der Straße?

Angelina ist krank.

Sie hat nach dem Fußballspielen einen Gallenanfall gekriegt.

War nicht Ciccillo bei euch zum Essen?

Doch, Annarella hat ihn eingeladen,

weil er sich heute so ausgezeichnet hat.

Sie war begeistert von ihm. - Ah, ich bin im Bilde.

Guten Abend, grüßt mir bitte Angelina.

Concetta?

Ist dein Sohn zu Hause?

Ja, soll ich ihn zu Euch schicken?

Nein, ich wollte ihn nur um etwas bitten.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Musik

Klopfen

Musik

Ist es gestattet? - Kommt rein.

Ich hoffe, dass ich nicht störe.

Ich wollte mich bedanken, dass du mich heute so nett unterstützt hast.

Dafür braucht Ihr Euch nicht zu bedanken.

Ich bin für die Gerechtigkeit. - Das freut mich.

Du hast es dir sehr schön gemacht.

Schade, dass Rosinella nicht auch etwas davon hat.

Was wollt Ihr damit sagen? - Gar nichts.

Es ist eben schade.

Ich hab Rosinella sehr lieb, darum hab ich mir erlaubt...

Bitte sprecht.

Da steckt noch was anderes dahinter. - Nein, wirklich nichts.

Ich dachte, dass...

...Rosinella bei Tante Carmela gut aufgehoben ist.

Die Mailänder haben eine tolle Mannschaft, nicht?

Jetzt wohnt auch Anna dort, eine sehr brave Frau.

Vielleicht zu sehr amerikanisiert.

Ich bin mit ihren neumodischen Ideen nicht ganz einverstanden.

Heute Abend z.B hat sie Ciccillo zum Essen eingeladen.

Was geht mich Euer Neffe an? Das ist Eure Angelegenheit.

Du kannst von mir glauben, was du willst.

Ich an deiner Stelle würde nicht zulassen,

dass Rosinella noch 1 min länger...

...in diesem Hause bleibt.

Musik

Hu.

Macht nur weiter, lasst euch nicht stören.

Musik

Das nenne ich eine gute Erziehung.

Ist das bei Ihnen Sitte, andere Leute zu überfallen?

Wo ist Rosinella? Rufen Sie sie.

Ich lass mich von Ihnen nicht herumkommandieren.

Sie sollen sie rufen.

Sie bleibt nicht hier. - Warum?

Sie können treiben, was Sie wollen, aber nicht meine Schwester.

(lacht)

Rosinella.

Tagedieb, du Halunke!

Komm hierher, ich werde dir einen Denkzettel geben.

Rosinella.

Anna, er wird mich umbringen.

Sind Sie jetzt zufrieden?

Bravo, mein Kompliment.

Das haben Sie schön gemacht.

Jawohl, und ich schäme mich gar nicht.

Ciccillo und Rosinella haben zu zittern angefangen,

wenn man nur Ihren Namen nannte.

Macht Sie das stolz, 2 junge Menschen so in Angst zu versetzen?

Was spreche ich mit Ihnen von Gefühlen.

Machen Sie, was Sie wollen, aber lassen Sie Rosinella Ruhe.

Ich vertrete Vaters Stelle an ihr. - Was für ein guter Vater.

Genauso einen Vater braucht sie, einen Vater,

der mit gutem Beispiel vorangeht.

Am Abend tröstet er die Damen. - Ich mache, was mir gefällt.

Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.

Natürlich, immer dieselbe Geschichte.

Er treibt es mit jedem Rock, verheiratet oder nicht.

Aber wehe dem, der seiner Rosinella zu nahe tritt.

Das ist der Mann, der so für die Gerechtigkeit ist.

Und er wird sogar böse.

Denn er ist so gerecht.

Er ist über alle Dinge erhaben und weiß alles.

Er befiehlt auch allen und tröstet vor allen Dingen alle.

Was geht Sie das an? Habe ich Ihnen den Hof gemacht?

Sie haben recht.

Sie sind mir nicht nachgelaufen.

Ich hab mich getäuscht, weil ich verliebt war.

So, wie ich Sie gesehen habe, war mir alles klar.

Eines morgens bin ich aufgewacht und hatte nur den einen Wunsch,

zurück in meine Heimat zu gehen.

Heimweh, werden Sie sagen.

Nein.

Ich fühlte, dass hier jemand auf mich wartet.

Ich habe geglaubt, ich wäre wach.

In Wirklichkeit träumte ich.

Darum hab ich mich in Sie verliebt.

Darum konnte ich an nichts anderes mehr denken.

Das ist jetzt vorbei.

Gehen Sie, gehen Sie.

Verlassen Sie mein Haus, raus, raus!

(schluchzt)

Ich habe mit Don Luigi gesprochen.

Er hat mir seine Einwilligung gegeben.

Ciccillo und Rosinella dürfen sich heiraten.

Sie wollen heiraten?

Und wer wird sie ernähren?

Don Luigi vielleicht?

Anna hat mir einen Scheck über 1.000 Dollar gegeben.

Sie hat versprochen, dass sie Ciccillo in Amerika unterbringt,

wenn er hier keine Arbeit findet.

Du müsstest dich bei Annarella entschuldigen.

Du hast sie schwer beleidigt.

Sie hat ihre Koffer gepackt und fährt nach Amerika zurück.

Sie fährt heute noch ab.

Verzeih mir, Tante Carmela. - Natürlich verzeihe ich dir.

Aber ich verstehe überhaupt nichts.

Komm mit mir nach Amerika. - Ich bin zu alt.

Ich hab keine Kraft dazu.

Zitto-Zitto, was willst du denn?

Ich hab genug von dem Theater, trag die Koffer runter.

Leider scheint es zu stimmen, sie fährt heute fort.

Jetzt gleich? - Ja.

Ohne sich von uns zu verabschieden? - Sie erwartet euch.

Uns?

Nach all dem, was ihr ihr angetan habt.

Wir? - Ja.

Ihr seid an allem schuld.

Jawohl, Ihr, Ihr Ihr. - Ich?

Jawohl, und Ihr habt auch Raffaele auf dem Gewissen.

Wenn irgendetwas schiefgeht, bin immer ich der Schuldige.

(alle) Jawohl.

Anna, ist das wahr, dass du nach Amerika zurückgehst?

Ja, das stimmt.

(alle) Schade.

Wenn du den Präsidenten siehst, sag ihm, er soll uns besuchen.

Wir machen ihm gebackene Maccheroni und bringen ihm ein Ständchen.

Anna, wir haben so viele hübsche Burschen hier.

Da findest du bestimmt deinen Mann, wenn du willst.

Schade, dass ich zu alt bin. - Hör nicht auf ihn.

Annarella, schreib uns mal.

Bleib doch hier. - Bleib hier, Annarella.

Vergiss uns nicht.

Lass es dir gut gehen.

Musik

Cicco.

Anna.

Leb wohl, meine große Liebe.

Ich verkaufe alles, das Kino, meine Hammelherde

und ich komm nach Amerika.

Viel Glück, Anna.

Ein kleiner Sonnenstrahl, und schon wird es Nacht.

Du hast Glück, dass du nicht zu bleiben brauchst.

Sie sind die schönste Erinnerung meines ganzen Lebens.

Wenn Sie fortgehen, ist es nicht unsere Schuld.

Der Krug ist leider schon zerbrochen.

Anna, ich hab es gut gemeint.

Wie schon Dante gesagt hat:

Du säst das Gute und du erntest das Böse.

Warum alles komplizieren.

Sagt doch, dass es Euch leidtut, dass sie geht.

Anna, ich bin sehr traurig. - Don Luigi.

Komm schnell.

Bitte lasst mich durch.

Das soll dir Glück bringen.

Leb wohl.

Anna...

Bitte sei vorsichtig.

Ja, ja, Annarella...

Ich danke euch.

Auf Wiedersehen, und bleib gesund.

Pass gut auf, auf dich.

Zitto-Zitto, sagst du gar nichts?

Annarella, bleib hier.

Er hat gesprochen.

Er hat gesprochen.

Ich kann sprechen.

Ein Wunder ist geschehen. - Er hat gesprochen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen. - Ja.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen.

Ich kann sprechen!

Annarella fährt fort, begreifst du nicht?

Zitto-Zitto...

Mariuccia.

Mariuccia.

Annarella, umarme meinen Sohn. - Ich bin doch keine Heilige.

Du hast ihm die Sprache wiedergegeben.

Umarm auch unseren Bürgermeister, vielleicht bessert er sich dann.

Wir lieben dich alle, gute Reise.

(Mann im Hintergrund) Ruhe.

Was macht er da?

Er hat den Wagen kaputtgemacht.

Zurück.

Zurück.

Gehen wir in die Kirche, wir 3 haben etwas zu besprechen.

(lacht)

Annarella. - Mein Schuh.

Hipp, hipp, hurra.

(singen auf Italienisch)

Musik

Danke.

Der Herr sei mit euch.

Oremus.

Copyright WDR 2014

Unterstütze uns und werde VIP-Mitglied, wodurch sämtliche Werbung von www.SubtitleDB.org entfernt wird

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.