All language subtitles for In Her Car-Die Mutter, die zum Kuckuck wurde (S01_E09).deu

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Original subtitles

Lydia Tamara

* Ein Kuckuck ruft. *

(MÀdchen) Hör endlich auf damit, Blödmann!

(Junge) Du hast angefangen!

Wenn du mich noch mal bewirfst, mach ich dich fertig!

(ErzÀhlerin) Es war einmal eine Frau, die hatte zwei Kinder.

Du, du bist doch Psychologin.

Du wirst schon die richtigen Worte finden.

(ErzÀhlerin) Sie bat ihre Kinder, ihr ein bisschen zu helfen.

Aber die waren zu faul, sich die MĂŒhe zu machen.

NervensÀge.

(ErzÀhlerin) Eines Tages, als die Kinder ins Haus gingen, sahen sie,

wie aus ihrer Mutter Federn wuchsen.

Ich ruf dich zurĂŒck.

(ErzÀhlerin) Und sie sich in einen Vogel verwandelte.

Was ist los? Lydia?

(ErzÀhlerin) So wurde die Mutter zu einem Kuckuck.

* Triste Titelmusik *

Du musst ihm deinen Anteil an der Stiftung ĂŒberschreiben

und alle Dokumente aushÀndigen.

Er kann mich mal. Sag ihm das.

Lyd, nimm seinen Vorschlag an.

Und wenn nicht?

Dann werden sie dich umbringen.

Das waren seine Worte? Er hat’s angedeutet.

Ich hab Beweise gegen ihn. Du könntest dabei draufgehen.

Die Stiftung hat russische Saboteure...

Was fĂŒr Beweise?

Auf jedem Dokument steht deine Unterschrift.

Kein Gericht glaubt das.

Er hat Natalia umgebracht.

Das ist nur 'ne Theorie von dir.

Wir waren doch wie Schwestern.

Seit der Schule.

Acht Jahre haben wir uns nicht gesehen, hast du alles vergessen?

DafĂŒr hĂ€ttest du nicht kommen mĂŒssen.

Ich hab nichts vergessen.

Allerdings leb ich in der Gegenwart und das solltest du auch.

Überleg’s dir bis morgen.

* Handy vibriert. *

Prywit, Landsfrau. Prywit.

Wie geht’s dir denn so? Viel Stress?

Hm.

Wie war das Treffen mit Dima?

Ich brÀuchte echt unbedingt deine Hilfe.

Ach, wirklich?

Meine Tamara hat beschlossen,

mit den Kindern aus Polen zurĂŒck nach Hause zu fahren.

Und mittlerweile sind sie schon an der Grenze.

Dann fahr los und hol sie.

Was willst du da von mir? Das ist es ja gerade.

Tamara hat mir erst vor 'ner Stunde Bescheid gesagt.

Sie hat mich einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.

Und ich hab hier noch was Dringendes zu erledigen.

Musst du dich wieder mit meinem Mann treffen?

Lydia, bring sie bitte nach Hause.

Danach erzĂ€hl ich dir alles, was ich ĂŒber Dmytro weiß.

Okay?

* Lauter ukrainischer Gesang. *

Wie war‘s?

Das war schön.

Ich weiß. Und jetzt kommt noch eins. - Was soll das? Gib’s zurĂŒck.

Du blöde Kuh. Du bist 'ne blöde Ziege.

Komm runter, Blödian.

Papa bringt dich um, wenn er das hört.

Jetzt komm mal runter, klar? - Ich mach dich fertig.

Ruhe!

Wir schaffen’s nicht bis zur Ausgangssperre.

Wir mĂŒssen irgendwo ĂŒbernachten.

Tamara?

Macht eure Mama das öfter so? Dauernd.

Stimmt nicht. FrĂŒher ist sie nie einfach so eingeschlafen.

Sie ist drauf wie 'ne AbhÀngige.

Äh, was ist 'ne AbhĂ€ngige? Gut, halten wir in einem Hotel.

Tamara. Tamara!

Sie sind auf dem Zimmer.

Sie haben gegessen und sehen sich Videos an.

Ist es nicht zu frĂŒh, nach Hause zu fahren?

Es ist nirgends so schön wie zu Hause.

Ja, aber wenn dein Haus zerbombt wird?

Wir wohnen im Westen. Da ist alles normal.

Den Westen erreichen die Raketen auch.

Hast du keine Angst um die Kinder?

Kinder sind glĂŒcklich, wenn ihre Eltern es auch sind.

Verdammt, jetzt ist sie kaputt.

Die letzte. Und danach nie wieder.

Warum hat Stas euch nicht abgeholt? Er hat zu tun.

Eine neue Inszenierung?

Er hat erzÀhlt, dass er am Vorabend des 24. eine Premiere hatte.

Was? Ich kann nicht mehr, Stasik.

Er hÀngt immer noch sehr an seiner Theatervergangenheit.

Ein TrÀumer ist er.

Das lieb ich an ihm. Dass er so n TrÀumer ist.

Was macht er jetzt beruflich?

Er hilft den Leuten. Wem?

Den GeflĂŒchteten, den Leuten eben.

Er sucht UnterkĂŒnfte in der Westukraine fĂŒr sie.

Ein VolontÀr, nur mit Gehalt. Seit wann?

Seit 'nem halben Jahr.

Er arbeitet fĂŒr die "Ukrainische Familie".

Hast du schon mal von der Stiftung gehört?

Kommst du mit rein?

Äh, ich bleib noch. Geh schon vor. Wir mĂŒssen morgen frĂŒh aufstehen.

Mhm.

Wo zum Teufel stecken die?

Weißt du, ob’s unterwegs 'ne Apotheke gibt?

Ich muss Tabletten kaufen.

Darf ich fragen, was fĂŒr Tabletten? Ach, nichts Wildes.

Nur ein Beruhigungsmittel.

Hast du ein Rezept dafĂŒr? Ja, klar.

Willst du Nerven wie Granit, dann nimm stets Nofudersit.

An der Tanke ist 'ne Apotheke, in 20 Kilometern.

Sie sind so sĂŒĂŸ, wenn sie schlafen.

Hin und wieder will ich die zwei StreithÀhne

einfach nur einen Kopf kĂŒrzer machen.

Und mich dann gleich mit. So harakirimĂ€ĂŸig, weißt du?

Oder irgendeinen Weg finden, damit es einfach nur aufhört.

Wieso das?

Weil ich keine Kraft mehr habe, ohne Pause dieses Gekreische.

Hat das in Polen angefangen?

Ich meine die Gedanken ĂŒber den Tod.

Nein, schon viel frĂŒher

Tamara, ich will dich hier nicht zu irgendwas drÀngen.

Ich möchte nur sagen,

dass du dich an einen Spezialisten wenden könntest.

Ich muss bestimmt nicht zum Seelenklempner.

Niemand hat gesagt, dass du 'ne Schraube locker hast.

Aber die Gedanken an den Tod

von dir und deinen Kindern sind ein Weckruf.

Den musst du ernst nehmen. Das sage ich dir als Psychologin.

Ist dir ĂŒbel? Fahren wir schnell zu der Apotheke.

Tamara, das Beruhigungsmittel ist nicht...

Verschwinde!

NÀ, nÀ, nÀ, nÀ, nÀ. - Hau ab.

Ich sag’s Mama. Lisa macht was Böses.

Wie sieht’s aus?

Lass mich endlich in Ruhe, du NervensÀge.

Das darfst du nicht.

Wie das passieren konnte, versteh ich nicht.

Das darfst du nicht.

Na ja. Um Gottes Willen.

Was hab ich getan? Oh, Gott.

Was soll ich nur Stasik sagen? Tamara, das kommt vor.

Du warst nun mal lange von deinem Mann getrennt.

Du bist nicht verpflichtet, ihm von deinen Bekanntschaften zu erzÀhlen.

Bitte? FĂŒr wen hĂ€ltst du mich? Spinnst du?

Ist es von Stas? Ja, natĂŒrlich.

Wir mĂŒssen es vor der Abreise gezeugt haben.

Wir haben uns ein bisschen von der Bedrohung abgelenkt.

Und warum bist du dann so besorgt? Mama, Mama!

Sweta, Swetotschka, Swetlana.

Mama, ich will Chips. Gib mir Geld. Ja, hier.

Ich will Chips. Swetlanotschka. Okay.

Ja.

Aha.

Swet, prywit, Sonnenschein.

Ja, ich komm jetzt wieder zurĂŒck, endlich.

Sweta, hilf mir, bitte. In 'ner Frauenangelegenheit.

Ja, mhm. Wie immer, ja.

Ohne diese Termine oder Beratungen, du weißt schon.

Ich warte dann, sehr gut. Ich geb dir bald einen aus, danke.

Gib her. Das sind meine. Gib sie her. Du dumme Kuh.

Pech gehabt. - Hey! Gib sie zurĂŒck. Gib her.

Gib her. - Jetzt sind es meine.

Kannst du vergessen! - Ich mach dich fertig.

Ich schaff das nicht noch mal.

Ich will, dass es aufhört. Ich will, dass es aufhört.

Tamara, ganz ruhig.

Angst! Ich hab einfach so große Angst.

Wovor genau hast du denn Angst?

Du blöde Kuh. Gib sie zurĂŒck.

Das ist meine. Die hab ich mir gekauft.

Gib her. Ich mach dich fertig.

* Handy klingelt. *

Geben Sie sie doch ruhig mir. Nein, es geht schon.

Geben Sie sie her. Geben Sie sie her.

Komm mal her. So.

* Handy klingelt. *

Ruft Ihr Mann an? Mhm.

Ich hab meine Familie losgeschickt, als die Unruhen angefangen haben.

Und warum sind Sie selbst nicht gefahren?

Wer wĂŒrde mich denn bitte im Dienst gehen lassen?

Aber offenbar waren Sie auch bis zum Schluss da.

Na ja. Stas wollte nicht, dass wir fahren.

Ihr Chef, oder? Wo kommen Sie her? Wie, woher?

Von welcher Einheit? Spionageabwehr, Informationsanalytik?

Ich sitze im Archiv. Man nennt uns die aus dem Kerker.

Aha. Ja.

* Explosion *

Wir schaffen das schon.

Mit uns sind viele Busse mit Zivilisten losgefahren.

Auf Zivilisten werden sie nicht schießen.

Können Sie kurz auf die Kleine aufpassen? Ich komme gleich wieder.

Na, klar.

Wann werden wir am Ziel ankommen?

Wenn wir ĂŒberhaupt ankommen.

Was soll, was soll das denn heißen?

* Handy klingelt. *

Hallo? Tamara, hallo, wo seid ihr?

Wir sind in einem Bus. Und in welchem Bus bitte?

Ich hab ein paar Sachen gepackt und bin dorthin gegangen,

wo sie alle hin sind.

Da waren mehrere Busse

und ich bin mit Lisa vorsichtig in einen eingestiegen.

Geht’s noch? Wieso hast du mir nichts gesagt?

Weil du auf keinen Fall wolltest, dass wir ohne dich fahren.

Wie lange hÀtte ich denn warten sollen?

Tamara. Hallo?

Stas, irgendwas ist hier faul. Was ist denn? Wer fÀhrt mit?

Ich glaub nicht, dass es Zivilisten sind.

Sie sehen aber wie Zivilisten aus.

* Sie schreit laut. *

Was ist los? Ich krieg ein Kind.

Es kommt jetzt, ah! Wie, jetzt?

Sie mĂŒssen sofort anhalten! - Wir sind noch in der grauen Zone!

Ihre Fruchtblase ist geplatzt. - Nach hinten.

* Tamara schreit laut. *

Alles wird gut. Sht.

Sie schaffen das schon. Alles wird wieder gut.

Mama? - Mama passiert nichts, Schatz.

Gut.

* Tamara schreit. *

Halten Sie sich bereit.

Der Bus. Was ist mit dem Bus?

Ich bin in den falschen Bus gestiegen.

Aus welcher Abteilung kommt sie? - Sie sagt es nicht.

* SchĂŒsse * - Fahren Sie!

Wohin denn? - Auf ihn zu, Mann!

* Streiten im Hintergrund *

Ich will als Erster rein. - Geh weg, du Opfer.

Hey. - Geh weg!

Zuhause. Hurra.

Die Separatistengruppe

hĂ€tte offensichtlich die Menschen in unserem Bus erschießen sollen.

In ihm saßen Leute vom ukrainischen Geheimdienst aus Luhansk.

Und das ist am 14. Oktober passiert?

Ja, es war an Pokrow.

Ich nehme an, die Heilige Jungfrau hat uns beschĂŒtzt.

Das kann einfach nicht wahr sein.

Was ist mit dir?

Willst du vielleicht einen Tee? - Und jetzt Attacke!

Hör auf damit, du NervensÀge.

* Freizeichen *

Heute eine Tablette und morgen zwei. Das weiß ich noch.

Bei starken Blutungen rufst du sofort den Krankenwagen.

Ist ja nicht das erste Mal.

Wenn was schieflĂ€uft, kein Wort ĂŒber mich.

Du verstehst schon.

Hier hast du polnische Leckereien. FĂŒr die Kinder.

Vielen Dank.

Na?

Ach. Macht nichts, wir warten auf ihn.

Normalerweise kommt er mittags nach Hause, um was zu essen.

So ein Chaos. Hier hĂ€ngen schon ĂŒberall Spinnweben.

Stasik ist ein Schmutzfink.

Zucker?

Nach diesem Vorfall hab ich angefangen,

die Pille zu nehmen.

Ich hab Stasik angelogen und gesagt, es ist ein Frauenproblem.

Aber ich wurde trotzdem zwei Mal schwanger.

2016 und ich glaube, letztes Jahr.

Und jetzt Attacke!

Jetzt ist wieder Krieg und ich bin wieder schwanger.

Ich weiß nicht, warum es mich so zerreißt.

Das wird schon. Im eigenen Haus heilen sogar die WĂ€nde.

Tamara.

Hm?

Wahrscheinlich hast du eine posttraumatische Belastungsstörung,

nach all dem, was du in dem Bus erlebt hast.

Du hast Angst vor einem neuen Baby.

Es wird dir schlechter gehen, wenn du dir keine Hilfe suchen willst.

Du willst das Land nicht verlassen, obwohl Krieg ist.

Ich glaub das alles nicht.

Wir haben drĂŒber gesprochen und jetzt geht’s mir besser.

Es ist wie das Beruhigungsmittel aus der Werbung.

Die Wirkung hÀlt nur drei Stunden an.

Das wÀr doch schon wunderbar.

Wirklich gut.

Egal wie schwer du’s in Polen hattest, da gibt es keinen Krieg.

Wenn du das noch mal erlebst, dann...

Auch n Keks?

Weißt du, man sagt doch,

dass wir nur Probleme kriegen,

damit wir das, was wir haben, mehr wertschÀtzen.

Was soll das heißen?

Nach diesem Vorfall haben Stasik und ich uns versprochen,

dass wir uns nie mehr allein lassen.

Ich bin keine VerrÀterin.

Ich werd ihn hier sicher nicht allein lassen.

Ich geh da kurz ran. Mhm.

* Handy vibriert. *

* Handy klingelt. *

Hallo, Lyd.

Und Wurf.

Warum nimmst du den Anruf deiner Frau nicht an?

Du bist doch Psychologin.

Du wirst schon die richtigen Worte finden.

Deshalb hab ich dich gebeten, sie heimzufahren, damit du’s ihr sagst.

Was denn? Fast drin!

Ich hab die Ukraine verlassen.

Wie? Ganz einfach.

Ich hab die richtigen Leute bezahlt und bin losgefahren.

Ich bin seit einer Woche in RumÀnien.

Und Tamara und die Kinder?

Die waren schon außer Gefahr. Ich musste meine Haut retten.

Warum hast du deine Familie nicht mitgenommen?

Dein Dima hat gesagt, dass ich einige Zeit ohne sie auskommen muss.

Ich konnte ja nicht wissen,

dass Tamara den Einfall bekommt, nach Hause zu fahren.

Es reicht jetzt!

Ich konnte ihr nicht anvertrauen,

auf was fĂŒr 'ne Geschichte ich mich eingelassen hatte.

Seit wann arbeitest du fĂŒr Dmytro?

Ich hatte eben eine Familie zu ernÀhren.

Und da war er und er hatte scheinbar guten Absichten.

Ich hab FlĂŒchtlinge in der Westukraine untergebracht.

Ich hab nicht gefragt, woher die Leute waren

und wohin sie wollten.

Aber vor n paar Wochen hab ich im Internet Fotos gesehen.

Russische Saboteure.

Ich...

Ich hab Dmytro gesagt, dass ich aus der Nummer sofort raus will.

Hat er dich dann bedroht? Nein.

Er hat mir nur gesagt: Lauf.

* Lauter FlugzeuglÀrm *

Es reicht.

Ich hab so was von die Schnauze voll von dir.

Dima hat dich also nicht bedroht? Und auch nicht erpresst?

Nein. Er hat gesagt, ich muss untertauchen, das hab ich gemacht.

Tamara ist schwanger. Schwanger?

Ich ruf dich zurĂŒck. Lydia?

Was ist los? Lydia!

Ha ha. Hab dich.

Das sag ich Mama!

* Beklemmende Musik *

Lass mich in Ruhe. Lass mich los. Geh weg, du blöde Kuh.

Aua, das tut weh. Mama, Mama!

Tamara?

Ich hab nicht vor, mich umzubringen, falls du das glaubst.

Mach das nicht noch mal! Sonst mach ich ernst, das schwör ich dir.

* Streiten im Hintergrund *

* Lauter FlugzeuglÀrm *

Hier in der NĂ€he gibt’s einige FlugplĂ€tze der Luftwaffe.

Die werden bestimmt bald zerbombt.

Ja, bestimmt.

* Sie seufzt. *

Ich brauch also 'ne Therapie, ja? Irgendwas stimmt mit mir nicht.

Ich geb dir einen Kontakt, Tamara.

Kann es sein, dass du auch manchmal so empfindsam bist?

Du warst so ĂŒberwĂ€ltigt,

als ich dir von meiner abenteuerlichen Flucht

aus Luhansk erzÀhlt hab.

An diesem Tag haben viele Busse Luhansk verlassen.

Aber nur einer wurde beschossen.

Meine Schwester saß darin.

Du bist die Erste, von der ich erfahre, was wirklich passiert ist.

Jetzt weiß ich echt nicht, was ich machen soll.

Es fĂŒhlt sich an, als wĂŒrde ich wieder ganz am Anfang stehen.

Vielleicht ist es ja besser so.

* Handy klingelt. *

Es ist Stas.

Hallo?

Äh, Tamara, ist das wahr? Bist du wirklich schwanger?

Mhm.

(beide Kinder) Mama!

Mama, was machst du auf dem Steg?

Verzeih mir bitte!

(ErzÀhlerin) Lange flog der Kuckuck in der Welt herum,

bis er plötzlich Kinderweinen hörte.

Da schĂŒttelte die Mutter ihre Vogelfedern ab

und umarmte ihre Kinder liebevoll.

Danja! Sag ihm, er soll aufhören.

Ich vermisse dich.

Vielleicht kommst du dann endlich?

* Nachrichtenton *

Warte mal kurz.

Es tut mir leid. Ich komme etwas spÀter zu dir.

Mhm. Gut.

Ich hab dich lieb. Ich dich auch.

* Handy klingelt. *

Nein, nicht jetzt. Was?

* Sie schreit. *

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2024

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