Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Einen Saft, bitte. - Einen Saft.
Entschuldigen hätte er sich wirklich können.
Ich hörte, wie ein Glas runterfiel, und bums fiel er hinterher!
Alle zurücktreten! Alle zurücktreten! - Ich hab's genau gesehen! Alles!
Er ist ohnmächtig geworden und... - Entschuldigung! Einen Augenblick, bitte!
Ich bin Arzt! - Bitte.
Der Mann muss sofort in ein Krankenhaus! Akute Herzschwäche.
Ich geb ihm eine Spritze. - Verständige die Rettungswache.
Die Sanitäter werden gleich kommen. - Es geht um jede Minute.
Was soll das? - Ich will Ihnen nur helfen!
Ich brauche keine Hilfe! - Ich will nur sein Eigentum verwahren.
Platz machen!
Hallo! Hier! Bitte treten Sie zurück! Zurücktreten!
Der Arzt gab ihm eine Spritze. - Was für eine Spritze? Wo ist der Arzt?
Wo ist denn der Arzt? Eben war er doch noch hier!
Wo ist denn der Arzt? Eben war er doch noch hier!
Anziehen, Miss Hallaray! Ihre letzte Stunde hat geschlagen!
Aber ich bin doch noch so jung! So jung! - Zu spät! Das Letzte, was Sie hören...
Nein, das dürfen Sie nicht tun!
Nein, bitte! Ach! - Was willst du denn hier, Pheeney?
Nein, tun Sie das nicht!
Na, Junge, was hast du ausgefressen? Wo brennt's denn diesmal?
An allen Ecken und Enden, Inspektor. Ich sitze bis zum Hals in der...
Ja? - Ich habe solche Angst! Ich möchte...
Stotter nicht lange herum, red schon! Willst du Tee?
Stört Sie das nicht? - Was?
Der Krach! - Das hör ich schon gar nicht mehr.
So. Also, was ist? Schieß los! - Also, das war so...
Ohren-Eddy hat mir 'n Job verschafft. 10 Riesen, wenn ich 'ne Tür aufmache!
Donnerwetter! 1 .000 Pfund! - An der Tür hing wohl 'ne kleine Bank?
Das ist kein krummes Ding. Das ist... - Na ja, komm, nun setz dich erst mal.
Deinen Hut darfst du auch abnehmen. - Verzeihung, Sir.
Macht ja nichts. Zigarette? - Oh, bitte, ja.
Bitte.
Feuer? - Ja.
So. Bitte.
Das darfst du behalten.
Ist ja meins! - Eben! Also, was ist mit der Tür?
Also das war 'ne ganz alte, dicke Tür, aber mit 7 ganz modernen Schlössern.
Die sagten: Lieber Pheeney, nun erzähl dem Onkel Martin mal ein hübsches Märchen!
Nein, das ist die Wahrheit, Sir! Aber die hatten nur einen Schlüssel.
Wer ist "die"? - Weiß ich nicht.
Das weißt du nicht? Wo war das? - Das weiß ich auch nicht.
Nein, das weißt du auch nicht. Sieh mal, das ist genauso...
ein faules Ei wie deine Geschichte! - Die hatten mir die Augen verbunden!
Nur unten konnte ich etwas durchschielen. Sie holten mich in Battersea Grounds ab.
Von dort aus waren es 30 Meilen. - Ah ja, ah ja.
Und was ist mit den 1 .000 Pfund, Pheeney? - Die habe ich lieber sausen lassen.
Ich hatte so 'n Kribbeln im Magen. Das habe ich immer, wenn ich weiß,
dass was schief geht. Die hätten glatt... den mit mir gemacht. Rotkehlchen,
wenn ich das Ding aufgekriegt hätte.
Inspektor Martin.
Ja, Sir.
Nein, Sir.
Ja, Sir. Sofort. Pheeney, komm, ich muss weg!
Nein, Sir, bitte! Nein, Sir! Bitte, lassen Sie mich hier, Sir!
Was ist denn los, Pheeney? - Ich hab wieder so 'n Kribbeln.
Gut, du kannst hier bleiben. Aber nur, wenn du mir die Wahrheit erzählst.
Ja, aber... Das ist ja Erpressung, Sir!
Überlege es dir, Pheeney... Die Wahrheit oder raus!
Dann...
Dann überleg ich's mir lieber. - Ok.
Bedenken Sie, meine Herren: 2 Morde in 2 Tagen!
Die Presse lauert schon auf Angriffe!
Vom Ministerium ganz zu schweigen. Die zerreißen uns in der Luft!
Sir John, der Mord an der Themse und die Sache mit dem Priester...
haben doch nichts miteinander zu tun! - So. Na, dann ist es ja gut.
Nun, Mr. Holmes, was ist das? - Ich würde sagen, dies ist eine Kette,
an der ein Schlüssel hängt. Oder umgekehrt.
Danke. Nun, Inspektor Martin? - Diesen Schlüssel fanden wir...
bei dem Toten aus der Themse. - Danke! Ein Irrtum ist ausgeschlossen?
Absolut. Der Mann ist inzwischen identifiziert worden. Bitte, Holmes!
Ja, Sir. Der Tote ist, oder besser war, Mr. Peter Livingston, geboren 16.5.1913.
Mit den berühmten Livingstons übrigens nicht verwandt oder verschw...
Das genügt. - Ich...
Es genügt!
Da, meine Herren!
Wissen Sie, was das ist? - Ebenfalls eine Kette, an der...
ein Schlüssel hängt oder umgekehrt. - Ja, großartig! Großartig.
Wissen Sie auch, wem der gehörte? Dem ermordeten Priester!
Verzeihung, Sir, wieso ermordet? - Ja, ermordet, mit Kampferöl.
Intravenös injiziert. Er war sofort tot. Sie werden zugeben,
dass die Schlüssel sich gleichen wie ein Ei dem anderen!
Außerdem fand man bei dem Ermordeten einen Brief.
"Father O'Brian,
Glasgow, Scotland, Strand, Trinity Church.
Sehr geehrter Herr! Wir erlauben uns, Ihnen mitzuteilen,
dass wir Ihren angekündigten Besuch am 3.4. in unserem Büro erwarten.
Ihre Anwesenheit am Stichtag, dem 13.4., erübrigt sich damit.
Hochachtungsvoll, Warren D. Haveloc, Rechtsanwalt und Notar."
Na, dann üben Sie mal. - Jawohl, Sir.
Inspektor Martin von Scotland Yard, Sir. - Ich lasse bitten.
Guten Tag. - Guten Tag. Was kann ich für Sie tun?
Ich hätte gerne einige Auskünfte. - Ich will Ihnen gern behilflich sein.
Bitte. - Danke.
Darf ich Ihnen etwas anbieten? - Vielen Dank.
Nun? - Kennen Sie Father O'Brian aus Glasgow?
Nein. Wir haben korrespondiert. Er wollte mich gestern besuchen, aber er kam nicht.
Warum? - Sagt Ihnen das Datum 13.4. etwas?
Sehr viel sogar. An diesem Tag wird der junge Lord Pierce Selford endlich mündig!
Ich werde die leidige Verpflichtung los, mir um ihn Sorgen machen zu müssen.
Zu dieser Ehre kam ich recht unfreiwillig. Ich bin Testamentsvollstrecker...
seines verstorbenen Vaters. - Lebt Seine Lordschaft hier in London?
Er ist überall zu Haus, nur nicht zu Haus! Er treibt sich leider...
schon Jahre in der ganzen Welt herum. Er schmeißt sein Geld,
soweit er darüber verfügt, mit vollen Händen zum Fenster hinaus!
Sie sind wirklich nicht zu beneiden.
Wem sagen Sie das! Hier, ich habe den Akt gerade da! Vorige Woche musste ich...
dem jungen Herrn 3.000 Pfund nach Aleppo ins Grand-Hotel Levante überweisen.
Nicht schlecht. Erwarten Sie ihn am 13.4. hier?
Und ob! Er muss kommen, das ist im Testament so festgelegt.
Hat der Besuch von Father O'Brian etwas mit dieser Mündigkeitserklärung zu tun?
Indirekt. Er hat mir geschrieben, ein gewisser Rufus Stark, ein Mitglied...
seiner Gemeinde, hätte ihm vor seinem Tode ein Geständnis gemacht.
Moment! Sollte er Ihnen einen Schlüssel geben?
Ja. Angeblich hat Lord Agnus Selford kurz vor seinem Tode an 7 Freunde, Bekannte,
Angestellte, denen er besonders vertraute, 7 Schlüssel verteilt.
Wozu denn? - Das werden wir wohl am 13.4. erfahren.
Eine Frage hätte ich noch. - Bitte.
Kennen Sie einen Peter Livingston? - Nein. Oh, oder doch!
So hieß ein Butler von Lord Selford, den er wegen einer Unterschlagung entließ.
Und was ist eigentlich mit diesem Rufus Stark?
Seltsam, dass Sie mich nach dem fragen! Ich habe mich auch nach ihm erkundigt,
als der Brief aus Glasgow kam.
Er kann nicht sehr angenehm gewesen sein. Spielschulden,
unehrenhafte Entlassung aus der Armee... Selford und er waren...
beim selben Regiment in Indien! - Ah, ja.
Mr. Haveloc, das wär's. Ich danke vielmals für Ihre Auskunft.
Inspektor!
Hallo, Pheeney!
Pheeney!
Hallo! Pheeney! Was ist denn?
So was! Dem ist die Zeit zu lang geworden! - Um nochmals darauf zurückzukommen, Sir.
Wenn das so ist, dann müssten ja noch 5 weitere Leute einen Schlüssel besitzen.
Sherlock Holmes im Westentaschenformat! - Darüber kann ich nicht lachen!
Seien Sie nicht gleich beleidigt. Was hat das hier zu bedeuten?
Das ist ein Wappen!
Darf ich es mir wohl ein bisschen bequemer machen?
Das bedarf doch keiner Frage! Ich werde noch etwas üben, wenn Sie die Güte hätten,
mir den Trick noch einmal zu zeigen. - Selbstverständlich. Passen Sie auf!
Ist doch ganz einfach. So...
Haben Sie gesehen? - Gigantisch, Sir! - Üben Sie.
Viel Erfolg, Sir. - Danke.
Guten Tag. Ich hätte gerne eine Auskunft über ein Wappen.
Gefallen sie Ihnen? - Wer?
Meine Beine. - Ja. Darf ich Ihnen helfen?
Ja, indem Sie Platz machen. Sie wünschen? - Ich suche ein Wappen, besser gesagt,
den Besitzer, der dieses Wappen führt. - Oh, das ist sehr einfach.
Wir haben hier 7.346 Bücher über Wappen. Jedes Buch hat 400 Seiten.
Das sind rund 3 Millionen. In 3 bis 8 Jahren haben Sie die durchgesehen!
Wenn Sie mir dabei helfen? - Meinen Sie?
Es muss nicht unbedingt hier sein. Wir könnten welche mit nach Hause nehmen.
In 15 Minuten schließen wir. - Das macht nichts. Ich warte gerne.
Sie sind ein sehr witziger Mensch. Kann ich Ihre Mitgliedskarte sehen?
Furchtbar gern. Ich habe nur keine. Inspektor Martin von Scotland Yard.
Ohne Mitgliedskarte kann ich kein Buch aushändigen.
Sehr schade. - Um welches Wappen handelt es sich?
Warten Sie. Ich habe hier eine Zeichnung. Können Sie damit etwas anfangen?
Hier, bitte.
Wie bitte?
Das ist unmöglich! - Was?
7.346 Bände à 400 Seiten mal 5...
Nein, das kann nicht sein! Oder sind Sie Hellseherin?
Nein, zufällig mit den Selfords verwandt. Weitläufig, sehr weitläufig.
Ach, so ist das.
Ich darf Ihnen im Namen von Scotland Yard sehr herzlich danken, Miss...
Sie dürfen. Guten Tag. - Auf Wiedersehen!
Dann bliebe jetzt nur noch der nördliche Sektor, Sir. Wenn ich mir erlauben darf,
dieses zu bemerken. Nehmen wir einmal an, die Leute hätten Lew Pheeney tatsächlich
auf den Battersea Grounds abgeholt und wären von da aus 30 Meilen gefahren.
Und weiter angenommen, dass Pheeney mit seiner Zeichnung sagen wollte,
die Tür mit den 7 Schlössern habe etwas mit den Selfords zu tun, dann müsste...
auf diesem Kreisbogen, den ich mir künstlerisch zu gestalten erlaubt habe,
der Ort liegen, wohin man ihn brachte, um diese geheimnisvolle Tür zu öffnen.
Ja, ja. - Interessant ist die Tatsache,
dass eine wichtige Verkehrsstraße an den Battersea Grounds nach Norden führt.
Es sind alles nur kleine Nester, Sir, wenn Sie mir diesen Ausdruck gestatten.
New Barnet, Oakwood, Selford Manor, Chase Side... Selford Manor?
Selford Manor, Sir! - Was?
Ja, tatsächlich, hier, direkt neben der Straße nach Enfield.
Nanu! Tommy Cawler? Seit wann sind Sie denn unter die Schlossbesitzer gegangen?
Sieh mal an, Inspektor Martin! Nein, so weit habe ich es noch nicht gebracht!
Immerhin! - Ehrlich verdient!
Machen Sie keine Witze, Tommy! - Ich hab in der Gegend eine Stellung...
als Butler und Chauffeur angenommen. Bevorzugt Ihr Brötchengeber diese Livree?
Nein, ich hab heute meinen freien Tag. - Kennt Ihr Chef denn Ihre Vergangenheit?
Ja, Mr. Cody weiß alles. - Ah, ja. Was wollten Sie eigentlich hier?
Ich wollte zum Arzt. - Was? Hier in Selford Manor?
Ja, zu Dr. Staletti. Ich leide manchmal an Schwindelanfällen.
Das ist ja eine alte Krankheit von Ihnen. Die ist aber hübsch! Darf ich mal sehen?
Die ist ja entzückend! Wo ist die her? - Geerbt.
Nein, von meinem Vater. Guten Tag. - Wiedersehen, Tommy!
Ich möchte gern das Schloss besichtigen.
Ach. Wo kann ich mir eine Erlaubnis holen?
Oh, bei Mr. Haveloc in London? Dann möchte ich Dr. Staletti sprechen.
Sind Sie immer so neugierig?
Ich bin Dr. Staletti.
Sie wollen mich sprechen? - Ja. Ich bin John Rendel. Ich bin...
Kommissar von Scotland Yard, oder? - Sie irren sich. Ich bin nur Inspektor.
Das tut mir aber Leid. Was kann ich für Sie tun?
Seit wann leben Sie hier, Doktor? - Ist das private Neugier oder ein Verhör?
Ganz wie Sie wollen, Sie können sich's aussuchen.
Dann bin ich für die Neugier. Ich lebe seit über 10 Jahren hier.
Erzählen Sie mir doch von Ihrer Arbeit, ich meine, was mich davon interessiert,
Ihrer Ansicht nach. - Wollen wir uns nicht setzen?
Wissen Sie, ich hatte seinerzeit einige Schwierigkeiten wegen Tieren,
an denen ich experimentierte. - Ich weiß, ich weiß.
Aber die Vivisektion ist ja in fast allen Ländern verboten!
Ich sehe, Sie sind bestens informiert. Der verstorbene Lord Selford,
den meine Forschung sehr interessierte, gab mir die Möglichkeit,
hier weiterzuarbeiten. - Und womit beschäftigen Sie sich jetzt?
Ich nenne es "konstruktive Biologie", wenn Ihnen das ein Begriff ist.
Nein, überhaupt nicht.
Ja, ich glaube, in aller Bescheidenheit sagen zu dürfen, dass durch mein Arbeit...
die Entwicklung der Menschheit einmal ganz entscheidend beeinflusst werden wird.
Ah, ja!
Haben Sie sonst noch Fragen, Inspektor? - Nein, im Augenblick nicht. Doch...
Oh, Sie haben etwas verloren, Dr. Staletti!
Die größte Torheit, die man begehen kann, ist, einen anderen zu unterschätzen.
Ihre Kette. Mir gehört sie nicht!
Sie kennen auch nicht zufällig eine Tür, zu der dieser Schlüssel passen könnte?
Ich bin Forscher und kein Schlosser! Inspektor, es war mir ein Vergnügen!
Hände hoch!
Hatten Sie Ungelegenheiten? - Warum heben Sie die Hände hoch?
Verzeihung, der Revolver! - Ist Ihnen niemand begegnet?
Nein, niemand. - Was wollen Sie hier?
Dürfte ich eintreten? - Kommen Sie rein!
Vielen Dank, Sir!
Aha! - Scherben bringen Glück, Sir!
Wohl 'ne Meise unterm Zylinder? - Verzeihung.
Der Grund meines nächtlichen Besuches ist: Diese beiden Fotos wurden uns vorhin...
von der Interpol in Aleppo übermittelt. Beachten Sie den Mann auf dem Balkon.
Auf dem Foto kann ich nichts erkennen. - Natürlich nicht, Sir.
Aber auf der Vergrößerung umso mehr. Bitte.
Haben Sie Schmerzen, Sir? - Nur, wenn ich lache!
Das ist doch... - Nach den Ermittlungen der Interpol...
der junge Lord Selford auf dem Balkon des Appartements im Grand-Hotel Levante.
Wann ist dieses Foto aufgenommen? - Am 2.4. anlässlich einer...
Miss Bikini-Wahl am Strand des Hotels. - Das ist ein tolles Ding!
Eben! Deswegen suche ich Sie auch zu so später Stunde noch auf, Sir.
Eine Fotografie vom jungen Lord? Nein, damit kann ich Ihnen nicht dienen.
Schade! Hatten Sie nicht kürzlich Geld an den jungen Lord überwiesen?
Richtig. 3.000 Pfund. - Hatte er Ihnen einen Auftrag erteilt?
Ja, aus Kairo. Er hat da einige Wochen im Sheppards-Hotel gewohnt und schrieb mir.
Ich habe den Brief hier. Möchten Sie... - Oh, ja. Das interessiert mich sehr!
Sehen sie, mit Eingangsstempel vom 25.3.
Ja? - Miss Lansdown ist da.
Sie möchte sich bitte noch etwas gedulden. - Meinetwegen bitte nicht. Ich muss gehen.
Mr. Haveloc, wann kommt der junge Lord? - Ich erwarte ihn spätestens am 13.4.
Bitte. - Danke.
Auf Wiedersehen. - Mr. Haveloc.
Guten Morgen, Sybil. Kommen Sie herein! - Das ist aber eine Überraschung.
Guten Morgen, Miss Lansdown! - Guten Morgen!
Ja, ich weiß jetzt sogar Ihren Namen. - Haben Sie neulich versehentlich...
ein Buch mitgenommen? - Es war Absicht. Ich bringe es zurück!
Tun Sie das!
Na, mein Kind, wie geht es denn?
Vielen Dank.
Was ist das für eine Sache mit dem Brief?
Lopez Silva hat mir geschrieben. - Wer?
Das war der Gärtner von Onkel Agnus. - Ah, ja. Und was schreibt er?
Einen rührenden, aber verworrenen Brief. Ich wäre in Gefahr, weil mein Vetter...
Lord Pierceam 13.4 mündig wird, und er möchte mich retten.
Ich verstehe kein Wort. Er kommt morgen aus Lissabon hier an.
Das gefällt mir nicht. - Mir auch nicht.
"Sprechen Sie zu keinem Menschen darüber! Es geht um Ihr Leben!"
Ich sage ja, das klingt alles so... - Nein, mein liebes Kind,
das ist eine sehr konkrete Warnung!
Ja? - Sie haben um 12.15 Uhr einen Termin.
Danke. Sehen Sie Inspektor Martin heute? - Ich? Nein!
Das ist schade. Rufen Sie ihn sofort an! Ja, wirklich, das ist mein Ernst!
Zeigen Sie ihm diesen Brief.
Und fragen Sie, was Sie tun sollen.
Meinen Sie? - Ja, wirklich, Sybil.
Wirklich!
Das ist aber eine reizende Überraschung. - Sie sind unverbesserlich!
Haben Sie denn nichts anderes zu tun? - Nichts Besseres. Es ist ja dienstlich.
Enttäuscht? - Sie sind ein...
Ja, ich weiß, ein sehr lieber sogar! Aber nur, wenn es um Sie geht.
Also, einen Inspektor von Scotland Yard habe ich mir ganz anders vorgestellt.
Gegen dieses Vorurteil kämpfe ich immer. Man beurteilt mich meist nur nach...
meinem sympathischen Äußeren und übersieht dabei meinen inneren Wert vollkommen!
Und eingebildet sind Sie gar nicht? - Ich beurteile mich ganz nüchtern.
Sybil... - Bitte?
Entschuldigen Sie. Besitzen Sie zufällig ein Bild vom jungen Lord?
Nein. Ich habe meinen Vetter nach Onkel Agnus Tod nicht mehr gesehen.
Sehen Sie sich diesen Brief an. - Warum denn das?
Wann ist dieser Brief gekommen? Wann dieser Brief kam, will ich wissen!
Heute Morgen. Warum regen Sie sich so auf? - Sie sind in Gefahr!
Warum schreien Sie so? Ich bin nicht taub! - Hier sind gemeine Verbrecher am Werk,
die vor nichts zurückschrecken! Ihr Leben ist in Gefahr! Was suchen Sie?
Ein Taschentuch. Haben Sie zufällig eins? - Ich heiße Richard!
Scheußlicher Name! - Sie können auch Ricci sagen.
Wollen Sie jetzt ein bisschen heulen? - Nee, die Nase putzen.
Achtung, bitte! British European Airways gibt die planmäßige Ankunft...
Ihrer Maschine aus Lissabon, Flug 97, bekannt!
Mein Gott, ich bin so furchtbar aufgeregt! - Sie stehen unter meinem Schutz!
Wenn Sorgen dich plagen, Holmes hilft sie dir tragen.
Alles ok, Jungs?
Alles ok?
Insgesamt waren 47 Passagiere an Bord. - Tut mir Leid, der Herr war nicht dabei.
Kann nicht sein! Rufen Sie ihn bitte aus! - Wird gemacht, Sir!
Ein Irrtum ist da völlig ausgeschlossen? - Absolut. Der Passagier saß auf Platz 36,
vorn rechts. - Alles ok, Sir.
Passagier Lopez Silva aus Lissabon wird gebeten, sich am Schalter...
der Passkontrolle zu melden. Passagier Lopez Silva, bitte!
Tot?
Ja, ermordet!
Ich begreife das alles nicht! - Aber ich!
Er wollte Sie vor irgendetwas warnen, und das sollte verhindert werden.
Vor was? Ich bin nichts, ich hab nichts... - Vielleicht wissen Sie es nur noch nicht.
Hat Ihr Onkel Agnus Ihnen etwas vermacht? - Nicht einen Penny!
Dann ist Ihr Vetter Pierce der Alleinerbe? Und wenn er stirbt, ich meine,
wer ist dann der Nächste?
Wenn er... Wenn er unverheiratet bleibt, ich.
Sehen Sie!
Was haben Sie denn, Holmes? Was ist los? - Ich machte mir meine eigenen Gedanken.
Der Täter muss an Bord gewesen sein und... - Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Nein. - Berklay?
Bei dem Toten fand man Escudos im Wert von 86 Pfund, seinen portugiesischen Pass,
und eine Rückflugkarte. - Martin!
Außer dem Ermordeten waren 46 Passagiere und 5 Mann Besatzung an Bord.
20 Plätze waren belegt von unserer Fußball-Nationalelf mit Begleitung,
die von einem Länderspiel gegen Portugal zurückkamen.
Wie haben sie gespielt? - 5:1 verloren, Sir!
Weiter! - 18 amerikanische Touristen...
flogen weiter und werden in New York vernommen.
5:1, das ist eine Schande! - Das nächste Mal ist der Sieg unser, Sir!
Es bleiben also noch: Mr. Blackwood, Diamantenhändler, Herr Hintze,
Kaufmann aus Bremen,
und Mr. Bertram Cody, Weald-House-Golding.
Wie weit, Sir? - Von Selford Manor bis hier eine Meile.
Wenn das Zufall ist, fress ich 'nen Besen! - Wohl bekomm's, Sir!
Danke.
Bitte? - Nanu, Tommy! Jetzt weiß ich auch,
warum mir der Name Cody so bekannt vorkam. Das ist doch Ihr neuer Brötchengeber?
Sie wünschen? - Ich möchte Ihren Chef sprechen.
Ich fürchte, das wird nicht gehen. - Oh doch. Ich bin dienstlich hier!
Die Herrschaften haben eben mit der abendlichen Musikstunde begonnen.
Bach?
Wie bitte? - Johann Sebastian.
Ja.
Oh.
Das gute Stück vom Chef!
Wir müssen bitte sehr leise sein. Darf ich bitten?
Bach ist doch immer wieder ein Wunder!
Oh!
Inspektor Martin von Scotland Yard! - Wir empfangen keine...
unangemeldeten Besuche! - Ich bitte vielmals um Entschuldigung!
Aber die Angelegenheit drängt sehr!
Ich bin Bertram Cody. Was verschafft uns diese Ehre?
Mr. Cody, ich hätte Sie sehr gern um eine Auskunft gebeten.
Hätte das nicht Zeit gehabt bis morgen? - Lass nur. Die Liebe zur Musik...
ist nicht jedem Menschen gegeben. - Unterschätzen Sie mich nicht.
Aber es handelt sich um einen Mord... - Nicht hier! Ich muss doch sehr bitten!
Reg dich nicht auf, Liebling! Wir gehen in mein Arbeitszimmer.
Darf ich bitten. - Tom!
Madam? - Öffnen Sie das Fenster!
Sehr wohl! - Darf ich bitten?
Nun, Inspektor...
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie ich Ihnen helfen könnte,
aber es ist ja die Pflicht jedes Bürgers, unserer tüchtigen Polizei zu helfen!
Danke. Danke, Mr. Cody.
Also? - Seit wann kennen Sie Lopez Silva?
Silva? - Ja.
Gar nicht. Wer ist das? - Der Ermordete!
Tut mir Leid, aber den Namen habe ich noch nie gehört.
Ah, ja. Sie waren in Paris, Mr. Cody? - Ja.
Zigarette? - Nein, vielen Dank.
Woher wissen Sie das, Inspektor? - Aus der Passagierliste...
der Fluggesellschaft. - Ach so.
Was wollen Sie eigentlich von mir? - Nichts. Gar nichts, Mr. Cody.
In der Maschine, mit der Sie geflogen sind, wurde ein Mann ermordet,
eben dieser Lopez Silva! Da müssen wir, das ist eine reine Routinesache,
jeden Passagier belästigen. - Ach so.
Das verstehe ich natürlich. - Wo saßen Sie während des Fluges?
Sie meinen, welche Nummer mein Sitz hatte? Ja. Wenn Sie sich daran noch erinnern.
Das tut mir Leid, das weiß ich nicht mehr. - Eine letzte Frage noch, Mr. Cody,
dann sind Sie bereits erlöst. Hatten Sie geschäftlich in Paris zu tun?
Wie man es nimmt. Ich habe mir einige Villen angesehen,
aber nichts Passendes gefunden. - Wollen Sie uns verlassen?
Ja.
Meine Frau verträgt das Klima nicht. - Ah ja. Die alte Geschichte.
Der Londoner Nebel bekommt nicht allen Leuten.
Hatten Sie einen guten Makler in Paris?
Einen Makler? - Ja, Sie wollten doch ein Haus kaufen!
Nein, ich hatte inseriert. - Das ist ja auch meistens billiger.
In welcher Zeitung hatten Sie inseriert? Ich meine, in welcher Zeitung...
Sie inseriert hatten.
Wie hieß das Blatt?
Paris... Paris...
Paris Soir? - Paris Soir, natürlich!
Das wissen Sie genau? - Das weiß ich genau.
Das wär's dann schon für heute. Vielen Dank, Mr. Cody,
und bitte entschuldigen Sie die Störung.
Oh, entschuldigen Sie, wie ungeschickt von mir!
So.
Bitte, Inspektor. - Danke.
Ich bedauere, Sie gestört zu haben, Madam. - Mein Butler erwartet Sie in der Diele.
Das ist sehr liebenswürdig. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Mr. Cody. Nochmals vielen Dank!
Du Idiot! - Aber Emilie!
Du wolltest ja nicht glauben, dass jeder Passagier vernommen wird!
Da organisiere ich hier einen Empfang wie im Buckingham-Palast, sage dir,
was zu tun ist und was nicht! Und du? Fällst auf die erste Fangfrage rein!
Aber Emilie, warum...
Warum regst du dich eigentlich so auf?
Er...
Er hat mich doch nur gefragt, ob ich Silva kenne!
Nur? Ja! Aber damit hat er erreicht, dass du ihm alles erzählst!
So, er ist weg! - Was willst du hier?
Ich muss mit deiner Tante sprechen. Lass uns allein!
Ich habe wohl nicht richtig gehört?
Sag das noch mal!
Nimm dich in Acht, du! Einmal stopf ich dir dein freches Maul,
und dann... - Und dann?
Was dann?
Willst du mich ersäufen? Oder erschießen? Oder was?
Raus!
Meinst du mich oder ihn?
Ich verstehe, ich geh schon!
Lass das!
Dein Neffe! Das hat man davon! Deinetwegen habe ich diesen...
Sei ruhig!
Wie bekomme ich das wieder in Ordnung? - Was meinst du eigentlich?
Dein Märchen vom Inserat im Paris Soir.
Es dauert keine Stunde und dann weiß er, dass du gelogen hast.
Es dauert keine Stunde und dann weiß er, dass du gelogen hast.
Wissen Sie, was das ist? - Ich würde sagen, ein Notizbuch.
Wissen Sie auch, wem es gehört? Mr. Cody. Er hat sich alle Mühe gegeben,
es unauffällig wegzustecken. - Aha. Sir!
Aber das ist ja... - Genau! Mich interessiert nur,
warum er es versteckte. Sehen Sie nach. - Die ersten Seiten sind leer. Eine Notiz:
Blumen für Emilie zum Hochzeitstag. Wieder nichts! Dann hier:
3.4., Aleppo, 3.000 Pfund.
Was sagen Sie da? 3.4., Aleppo, 3... - Achtung, Sir!
Raus!
Schade, ich habe vorhin erst vollgetankt.
Das war ja ein schöner Schreck! - Für Sie auch, Sir?
Und wie! Das habe ich mir gedacht. Öl.
Bei der Hinfahrt vor einer Stunde war die Straße doch noch nicht gesperrt.
Irgendjemand hat etwas gegen uns, Sir. - Das Gefühl habe ich auch!
Wer könnte wissen, wo wir vorbeikommen? - Die Codys, vielleicht.
Aber auch nur, wenn sie einen Helfershelfer haben.
Richtig. Darum sehe ich mich jetzt mal um.
Was ist das, wo das Licht brennt? - Keine Ahnung.
Das ist Selford Manor! Verstecken Sie sich hier irgendwo, aber volle Deckung!
Man wird nach uns Ausschau halten. - Jawohl, Sir.
Waidmannsheil! - Waidmannsdank.
Zu albern!
Hilfe!
Holmes!
Holmes, Junge!
Was ist denn? Sind Sie verletzt?
Ist was? - Natürlich!
So habe ich es nicht gemeint mit der vollen Deckung! Komm, Junge!
Sieht ja hier aus wie ein Grab! - Jawohl, Sir!
Kommen Sie rauf! - Ja.
Kommen Sie, Holmes! - Jawohl, Sir!
Wo kommen Sie her, Staletti?
Dr. Staletti, wenn ich bitten darf! - Von mir aus auch das! Wo kommen Sie her?
Von der Abendandacht in der Kapelle. - Allein?
Ja. Sonst noch etwas?
Man wollte uns umbringen und meinen Assistenten überfallen, hier im Park!
In dem Sie nichts verloren haben, außer Sie haben einen Haussuchungsbefehl!
Nein, noch nicht! Aber den werde ich mir besorgen!
Tun Sie das! Aber jetzt gehen Sie, und zwar schnell!
Oder ich lasse Sie gerichtlich belangen!
Inspektor!
Sie sollten zu einem Arzt gehen! Sie sind krank!
Hier!
Sie leiden an Halluzinationen!
Das kann gefährlich werden!
Nanu! Sehen Sie noch was, Holmes? - Nein, Sir!
Ob Staletti Recht hat mit diesem... - Was machen wir jetzt?
Einen kleinen Fußmarsch zur nächsten Telefonzelle. Kommen Sie!
Da sind Sie ja! Guten Abend! - Was ist?
Das Schicksal war gegen uns. - Er ist entkommen?
Ja. Es waren 2. Das hätten Sie mir vorhin am Telefon sagen müssen.
Ich hatte Giacco gesagt, einer! Er kann sich neuen Situationen nicht anpassen.
Er denkt nur eingleisig! - Und wie soll das jetzt weitergehen?
Wie? Man wird hier eine Haussuchung veranstalten und nichts finden, basta!
Basta! Sie wissen immer einen Ausweg. Für sich! Aber wir?
Der Kerl wird Haveloc über uns ausfragen! - Man sollte sich wichtige Notizen...
auch nicht stehlen lassen! - Sie haben schon lange etwas gegen uns!
Stimmt. Ihre Methoden gefallen mir nicht! Sie sind mir zu unwissenschaftlich!
Komm! - Ach.
Die gnädige Frau ist gekränkt!
Warten Sie!
Da scheint ja jemand sehr neugierig zu sein!
Polizei... - Reiß dich zusammen!
Dem traue ich nicht mehr! Die wollen uns am 13. übervorteilen!
- Er traut uns auch nicht. - Meinst du?
Ich will seinen Schlüssel. Wir müssen rausfinden, wo er ist!
Dann gehen wir unseren eigenen Weg! - Emilie, ich...
Tja, das wär wohl alles für heute, nicht? - Ja, das wäre alles. Komm.
Mr. Cody!
Sie hätten auch in der Wahl Ihres Chauffeurs vorsichtiger sein sollen.
Mein Assistent wurde nach dem missglückten Mordanschlag...
sogar überfallen und niedergeschlagen!
Und zwar im Park von Selford Manor, Mr. Haveloc!
Aber wer soll denn das getan haben? - Genau das wollte ich Sie gerade fragen.
Ja, aber das begreife ich nicht.
Wie sind Sie abends in den Schlosspark gekommen?
Ich hatte dienstlich in Weald-House zu tun.
Bei den Codys? - Ja. Kennen Sie sie zufällig?
Nicht zufällig. Mr. Cody war viele Jahre Jagdverwalter bei Lord Selford,
und Miss Cawler, so hieß Mrs. Cody damals, war die Erzieherin seines Sohnes.
Ah. Und von ihrem Gehalt haben die beiden dann das Haus gekauft?
Aber nein, von den Legaten, die ihnen Lord Selford vermacht hat!
Wissen Sie, dass sie auswandern wollen? - Auswandern?
Wer? Die Codys? - Ja, die Codys.
Na ja, Reisende soll man nicht aufhalten.
So, das wäre alles für heute, Mr. Haveloc. Übrigens werde ich mir morgen...
Selford Manor mal etwas näher ansehen. - Brauchen Sie eine Haussuchung?
Warum fragen Sie? - Nun, wenn ich sie selbst führe,
hätten Sie weniger Mühe. Um welche Zeit? - Oh, sagen wir, gegen 3 Uhr?
Wunderbar, morgen um 3.
So, jetzt haben wir es bald geschafft. - Ja, ich bin schon richtig aufgeregt!
Seit Pierce in das Schweizer Internat kam, war ich nicht mehr in Selford Manor!
Kennen Sie sich noch gut aus im Schloss? - Ja, ich glaube schon. Warum?
Ach, ich hoffe, Sie helfen mir, etwas ganz Bestimmtes zu suchen.
Ach so. Wurde ich nur darum mitgenommen? - Nein, nicht nur darum, Sybil.
Was ist?
Verstehen Sie das? - Was ist mit ihm?
Er scheint bewusstlos zu sein.
Mr. Haveloc!
Inspektor!
Sybil! Wie komm ich denn hierher? - Ihnen ist schlecht geworden.
Stehen Sie auf. Lehnen Sie sich hier an. Geht's?
Danke, ja. - Was war denn?
Jetzt weiß ich es wieder. Mir...
Mir wurde plötzlich sehr übel. - Aha. Wollen wir mal sehen.
Wollen Sie eine Tablette haben? - Danke, mein Kind.
Da stimmt was nicht!
Nanu!
Mr. Haveloc! Sehen Sie sich das mal an!
Jemand hat versucht, Sie zu ermorden!
Wenn man etwas erreichen will, darf man nicht kleinlich sein!
Sicher nicht, aber ich muss doch... - Wir können uns den Luxus...
unangebrachter Sentimentalitäten einfach nicht leisten, mein Schatz!
Und in diesem Fall ist der Tod die einfachste und deshalb beste Lösung!
Weißt du, Emilie,
wenn du so redest, dann bekomme ich direkt Angst vor dir.
Ich auch.
Warum ist Staletti in die Stadt gefahren? Wir waren doch angemeldet.
Gewiss. Ich verstehe es auch nicht.
Übrigens, dahinten bei dem Gebüsch, da ist die Grube.
Ja, hier. Hier an diesem Tempel ist... Oh ja, natürlich...
Nein, ich leide nicht an Halluzinationen und Holmes hat auch nicht phantasiert!
Dieser Staletti ist nur noch geschickter, als ich dachte. Kommen Sie doch mal her.
War hier gestern eine Grube?
Ach, natürlich nicht! - Ich will wirklich nicht neugierig sein,
aber Sie suchen hier doch was Bestimmtes? - Ja, eine Tür mit 7 Schlössern!
Zu denen Ihre Schlüssel passen? Da kann ich Ihnen wirklich nicht helfen.
Dürfte ich noch die Kapelle besichtigen? - Aber bitte, mit dem größten Vergnügen.
Hier haben Pierce und ich uns immer gefürchtet. Es soll hier spuken.
Das kann ich mir gut vorstellen.
Wo geht's da hin? - In die Gruft. Gehen Sie ruhig.
Unten brennt ein Ewiges Licht, nicht wahr, Burt?
Nun. Zufrieden, Inspektor?
Nein, gar nicht! Trotzdem habe ich das Gefühl, der Lösung...
noch nie so nahe gewesen zu sein.
Miss Lansdown! - Ich komme!
Lansdown?
Wer? Scotland Yard?
Miss Lansdown! Ich rufe im Auftrag von Inspektor Martin an.
Er lässt Sie bitten, herzukommen. 3. Stock, Zimmer 211.
Das weiß ich nicht, aber er erwartet Sie! Und Sie möchten bitte ein Taxi nehmen.
Es ist sehr dringend! Ja, danke.
Was habt ihr mit dem Mädchen vor, Tante? - Du hast wieder gelauscht!
Wie immer.
Ich mache da nicht mit! - Ich habe dich nicht darum gebeten!
Gestattest du?
Zugegeben, ich bin ein linker Vogel, ich verdiene ganz gerne Geld,
auch mal auf 'ne linke Tour. Aber was ihr mit Miss Lansdown vorhabt, da streike ich.
Immer noch verliebt? - Erstens hat das nichts damit zu tun.
Und zweitens?
Möchte ich nicht gern am Hals aufgehängt werden, bis der Tod eintritt!
Tom, ich warne dich!
Danke, gleichfalls! - Was soll das heißen?
Glaubst du im Ernst, ich wüsste nicht, warum du mich so liebevoll aufnahmst,
als ich versuchte, mich anständig durchs Leben zu schlagen? Hm? Nein?
Soll ich es dir sagen?
Weil du Angst hast! Jawohl, Angst!
Angst, ich könnte dich noch einmal fragen, was wirklich aus meinem Bruder wurde?
Jonny ist tot! - Ich weiß, ertrunken!
Das sagtest du schon. Aber das nehme ich dir nicht ab, Tante Emilie!
Damals nicht und heute nicht!
Hallo, Taxi!
Scotland Yard, bitte!
Aber das ist doch falsch! Warum fahren Sie nicht rechts über die Westminster Bridge?
Ich muss zu Scotland Yard! Hören Sie nicht?
Halten Sie an! Ich steig hier aus!
Sie ist noch gar nicht richtig bei sich. - Sie hat den Tee nicht ganz getrunken.
Soll ich... - Überlass das mir! Geh nach unten!
Miss Cawler? Wie komme ich hierher und wie kommen Sie hierher?
Sie müssen mir helfen! Man hat mich entführt!
Setz dich da hin! - Aber Miss Cawler, ich...
Setz dich!
Was wollen Sie? Ich werde Inspektor... - Rede nur, wenn du gefragt wirst!
Ich will hier raus! Lassen Sie mich raus, oder ich schreie, bis man mich hört!
Was wollen Sie von mir?
Komm her!
Setz dich!
Nimm den Federhalter!
Schreib: Ich, Sybil Lansdown...
Schreib!
Ich, Sybil Lansdown, übertrage hiermit...
meine gesamte Habe...
meine gesamte Habe...
Nein, das schreibe ich nicht! - Schreib!
Nein!
Nein?
Komm her!
Lauter niedliche Tierchen! Sie haben nur einen Nachteil, sie sind giftig!
Nein, nein! Bitte nicht! Bitte nicht!
Dann setz dich hin und schreibe!
Übertrage hiermit...
meine gesamte Habe...
Ich besitze doch nichts, und was ich... - einschließlich aller Werte...
und Liegenschaften,
die mir noch auf dem Erbwege zufallen werden,
an Mr. Und Mrs. Cody, geborene Cawler...
Aber Pierce lebt doch noch. - Das lass nur unsere Sorge sein!
Nein! Machen Sie mit mir, was Sie wollen, das tue ich nicht! Niemals!
Komm her!
Das Haus war die Mühle von Selford Manor! Da unten fließt der Mühlbach!
Was da hinunterfällt, taucht nie wieder auf!
Überleg es dir! Ich komme in 5 Minuten zurück!
Er kommt! Er kommt!
Giacco!
Emilie!
Ah!
Scotland Yard? Hier spricht Tom Cawler. Verständigen Sie sofort Inspektor Martin!
Die Codys wurden ermordet! Und sie haben Miss...
Hallo, hier spricht Inspektor Martin! Hallo, hallo! Melden Sie sich!
Hallo, wer ist denn da? Hier ist Scotland Yard, Inspektor Martin!
Hallo!
Los, kommen Sie schnell!
Los, kommen Sie!
Los, kommen Sie! Weiter!
Laufen Sie! Ich komme nach! - Nein!
Tun Sie, was ich Ihnen sage! Los!
Oh, welche Überraschung! Miss Lansdown? Ich bin Dr. Staletti.
Helfen Sie mir! Ich werde verfolgt! - Selbstverständlich. Kommen Sie herein!
Es gibt zu viele böse Menschen. Aber ich werde Sie sicher verstecken,
wo Ihnen niemand etwas tun kann. Kommen Sie, bitte.
Darf ich bitten, Miss Lansdown?
Darf ich bitten, Miss Lansdown!
Sir! - Ja?
Sir, ich habe nichts gefunden! - Dann suchen Sie weiter!
Irgendwo sind die Schlüssel versteckt! - Ja.
Sir! - Ja, was ist los?
Miss Lansdown war unterm Dach gefangen. Jemand verhalf ihr zur Flucht.
Was sagen Sie da? - Ja, über eine Leiter. Sie steht draußen.
Dieses Tuch fanden wir im Garten! - S. L.
Sybil Lansdown! - Ja. Brown verfolgte die Spuren...
von ihr und einem Mann bis zu einem Waldweg nach Selford Manor.
Ja? Ja, stellen Sie durch, schnell!
Hallo, Martin! Ja, was ist?
Beide?
Na ja, das spart uns dann wenigstens die Mühe...
Was?
Wer? - Miss Lansdown.
Ja, Sir. Ja, sie ist in Lebensgefahr. Bitte?
Wie sie hierher kam? Nein, das weiß ich leider noch nicht.
Bitte? Doch, Sir, sonst weiß ich alles.
Ja, ja, ja.
Heute Abend! Seien Sie so nett und bringen die letzten beiden Schlüssel mit.
Dort hinein, Giacco!
Sie brauchen keine Angst zu haben, Giacco tut nur, was ich will!
Oh, bravo, Giacco! Gut gemacht! Jetzt geh auf deinen Platz!
Kommen Sie, setzen Sie sich wieder.
Sehen Sie, Giacco ist das Ergebnis meines ersten Experimentes.
Er war früher so normal wie sein Bruder da drüben!
Bis ich als erster Arzt der Welt es wagte, die Hypophyse so zu verändern,
dass ein gezielter Riesenwuchs entstand. Leider, wie Sie sehen,
auf Kosten der geistigen Entwicklung!
Ah! - Ah! Unser Freund kommt zu sich!
Was machen Sie? Er hat mir das Leben gerettet!
Dafür wird er auch belohnt. Ich werde an ihm ein großes Experiment durchführen.
Gehen Sie auf Ihren Platz! Oder soll Giacco Sie hinbringen?
Gehen Sie bitte! Dieser Mann ist zu allem fähig!
Das ist vernünftig, Miss Lansdown!
Es ist jetzt zwar nicht die Zeit für eine rührende Wiedersehensfeier,
aber das ist Ihr Bruder Jonny. Oder vielmehr, was ich aus ihm machte.
Gefällt er Ihnen?
Sie Schwein, Sie! Sie Verbrecher! Das werden Sie büßen!
Jahrelang begnügte ich mich bei meinen Versuchen mit Tieren!
Heute ist der Tag gekommen, an dem ich mein Werk...
an einem Menschen vollenden werde,
an einem lebenden Menschen!
Wenn meine Operation gelingt,
wenn sie mir gelingt, Miss Lansdown,
dann wird die Welt eines Tages nur noch von Titanen des Geistes bevölkert sein...
wie Beethoven,
Shakespeare,
Einstein...
und Dr. Antonio Staletti!
Oh, Sir John! Das ist aber nett, Mr. Haveloc, dass Sie mitgekommen sind.
Guten Abend. - Guten Abend.
Ein schreckliches Schicksal für die Codys. - Schrecklich war auch das Schicksal,
das die Codys anderen zugefügt haben. - Meinen Sie, dass Cody der Mörder von...
diesem Livingston und Silva ist? - Ich kann es sogar beweisen! Holmes,
das Notizbuch! - Welches?
Das wir heute fanden. - Bitte sehr.
Mr. Cody hat aus seiner Zeit als ehrenwerter Jagdverwalter...
die Angewohnheit beibehalten, über alles genau Buch zu führen.
Unkosten Livingston, Fahrt nach London und zurück,
Reinigung des Anzugs, 7 Shilling, 3 Pence, Flugkarte London-Lissabon und zurück.
Das nennt man Bürokratie des Grauens. - Offen gestanden, ich begreife das nicht.
Wo sind diese geheimnisvollen Schlüssel? - Sie werden es mir nicht glauben,
Mr. Haveloc, aber ich zeig sie Ihnen. Heute noch.
Alle sieben! Würden Sie bitte den Hausmeister rufen!
Ich werde Ihnen jetzt den Hund zeigen, auf dessen Körper Professor Pawlow...
in Moskau einen zweiten Kopf transplantiert hat.
Tom.
Tommy.
Jonny!
Jonny, komm, hilf mir!
Jonny!
Geh auf deinen Platz, Giacco! - Jonny!
Jonny! Komm, hilf mir! Jonny!
Jonny!
Tom.
Tommy. - Giacco! Zurück auf deinen Platz!
Jonny, hilf mir!
Giacco!
Was geht hier vor?
Komm, komm, komm! Komm her!
Was geht hier vor?
Jonny!
Jonny!
Sie Mörder!
Sie Mörder!
Wer es wagt, mich daran zu hindern, mein Werk zu vollenden, stirbt wie er!
Jetzt gehen Sie zurück auf Ihren Platz! Giacco kann Sie nicht mehr hinbringen!
Raus!
Hoch die Hände! Los!
Ich bin unschuldig! Ich bin unschuldig! - Wieso kann der Mann plötzlich reden?
Ich bin unschuldig! Ich bin unschuldig! - Wieso kann der Mann plötzlich reden?
Ja, woher soll ich denn das wissen? Er verlor schon vor Jahren die Sprache,
durch einen Schock. Vielleicht gewann er sie durch diese Aufregung wieder.
Wo ist Staletti? Reden Sie! - Martin!
Darf ich, Inspektor?
Burt,
seien Sie ganz ruhig, niemand tut Ihnen etwas.
Antworten Sie mir, wo ist Dr. Staletti?
Sehen Sie her, Miss Lansdown!
Das hat Professor Pawlow erreicht. Nach einigen Tagen war das Tier verendet.
Ich bin weiter! Viel weiter!
Das ist mein Ziel!
Heute werde ich es erreichen!
Und Sie werden Zeugin dieser historischen Stunde sein!
Wissen Sie, was ein Gelingen dieser Operation bedeutet?
Natürlich nicht!
Durch mich wird das Genie unsterblich!
Wenn es altert, wird man ihm einen neuen jungen Körper geben!
Und eines Tages...
Bleiben Sie stehen!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Los!
Bitte... - Nach Ihnen, Sir.
Hilfe!
Stehen bleiben!
Wie können Sie es wagen, mich zu stören, jetzt, in dieser Stunde?
Wo ich der Welt beweise, was ein Arzt zu tun vermag, der ein Genie ist!
Gehen Sie!
Staletti!
Sie sind gar kein Arzt!
Sie haben nie ein Examen bestanden!
Sie sind nichts weiter als ein... jämmerlicher Scharlatan!
Was sagen Sie da?
Ich...
ein Scharlatan?
Ich...
ein Scharlatan?
Ja, Staletti!
Sie sind ein Scharlatan!
Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan!
Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan!
Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan! Scharlatan!
Ah!
Was haben Sie durchgemacht! - Er gab ihm eine Spritze.
Sofort ins Krankenhaus mit ihm, Glenn!
Sir! Sir! - Die sah ich schon. Lagen da hinten.
Sir John, haben Sie die beiden Schlüssel? - Ja, warum?
Das hier ist Schlüssel Nummer 3. Besitzer: Lopez Silva. Diese beiden Schlüssel...
gehörten Mr. und Mrs. Cody, sind Nummer 4 und Nummer 5... Und dieser 6. Schlüssel...
gehörte Antonio Staletti. - Sehr schön. Und wo ist Nummer 7?
Den werden wir auch gleich haben. Denn der Besitzer ist hier in diesem Raum.
Er war sehr schlau und hat uns alle eine Zeit lang getäuscht, aber er hat...
einige entscheidende Fehler begangen. Er hat zum Beispiel...
Hände hoch!
Hände hoch!
Sir John, geben Sie dem Hausmeister die Schlüssel!
Tun Sie es, Sir! Er schießt wirklich! - Welch großer Menschenkenner Sie sind!
Sie haben die beiden vergessen, die sie mitgebracht haben, Sir John!
Danke! Burt, herbringen!
Tasche stecken!
Zurück! Zurück!
Den Tag, an dem Sie hängen, Haveloc, den streiche ich mir rot an im Kalender!
Dazu werden Sie leider nicht mehr kommen! Ich bin zwar kein Freund von Gewalt...
und hätte einen komödienhaften Schluss vorgezogen, aber es wird doch Shakespeare:
"Der Rest ist Schweigen!"
Nein, nein, ich will nicht sterben!
Ich will nicht sterben!
Bringen Sie den Mann weg! Den auch!
Wo ist Ihr Schlüsselbund? - Sie sind sehr clever.
Dafür werde ich bezahlt. - In der Tasche.
Nanu. Der 7. Schlüssel, Sir! - Großartig. Das nenn ich Scharfsinn!
Nein, Sir, das ist Glück! Denn ich war fest davon überzeugt,
dass sich dieser 7. Schlüssel in Havelocs Tresor befindet.
Sir, Ihr Mündungsschoner!
Komm, Sybil, das ist nichts für dich. Geh nach oben und warte auf mich.
Ich fahre dich gleich nach Hause, ja?
Wer ist dieser Tote?
Lord Pierce Selford!
Ermordet... - Von den Besitzern der 7 Schlüssel!
Zum Leben erweckt durch Mr. Haveloc, der Tom Cawler,
als Lord Pierce verkleidet, auf eine Weltreise schickte,
um ihm auf diese Weise legal Geld überweisen zu können, welches unter...
den 7 Schlüsselbesitzern verteilt wurde. - Woher wissen Sie das?
Tom Cawler wurde in Aleppo fotografiert. - Das war ein Fehler!
Nicht der Einzige. Ihr Attentat auf sich selbst sollte Sie unverdächtig machen.
Leider stellten wir fest, dass Sie bereits nach 5 Meilen an Kohlenoxydvergiftung...
gestorben wären, während Sie behaupteten, 20 Meilen gefahren zu sein!
Ihr größter Fehler war... - Ich weiß!
Der Familienschatz in dieser Gruft,
den jeder für sich allein haben wollte!
Das war unser Verhängnis! - Ja, meine Herren,
so hat dann auch Scotland Yard Fälle, die sich von selbst erledigen.
Da die Beteiligten sich selbst erledigen! Und das ist dann das...
ENDE!
Hallo! Hallo!
Vorsicht auf dem Heimweg!
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.