All language subtitles for Michael Glawogger - (1998) Megacities_track5_ger

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Original subtitles

Es ist denkbar, dass im Leben der Armen,

für die der Besitz von Gesundheit, Bildung, Zuflucht und Sicherheit...

nicht selbstverständlich sind,

der Besitz einer Seele auch nicht selbstverständlich ist.

William T. Vollmann

Bombay - Ein Lied für eine Rupie

Bombay - Der Bioskop-Mann

Ich wohne hier in Nagar. Ich heiße Shankar.

Früher verkaufte ich Luftballons.

Jetzt habe ich eine Maschine.

Ich mache Kinder glücklich. Ich lebe davon.

Ich will es zu etwas bringen.

Ich führe Ihnen meine Maschine vor.

Ich verdiene damit meinen Lebensunterhalt.

Früher habe ich Luftballons gefaltet und verkauft.

Es gibt Held und Heldin. Sie singen.

Sie streiten, reden, dann singen sie wieder.

Dann streiten sie zu Hause weiter.

Der Held beteuert seine Liebe.

Jeden Tag dasselbe.

Es ist ein Film aus Madras,

mit einem Helden und einer Heldin.

Sie lieben einander.

Im Wald wird gekämpft.

Da ist ein Gebäude.

Davor findet ein Fest statt,

und eine Show.

Er steigt auf einen Roller und fährt davon.

Darauf folgt der nächste Kampf.

Er schlägt um sich, landet Schlag um Schlag.

Dann besteigt er mit der Heldin ein Flugzeug,

und sie fliegen in ein fernes Land.

Der Geflügelhändler, der Barbier...

und der Schneider Josely haben nebeneinander ihr Geschäft.

Der Geflügelhändler schließt abends als erster seinen Laden.

Der Barbier und Josely arbeiten oft...

bis spät in die Nacht hinein.

Der Barbier träumt von einem Geschäftslokal im Stadtzentrum.

Der Geflügelhändler möchte heiraten.

Josely hegt keine Träume.

Er trauert um seinen Vater.

Seine Frau stellt dessen Leibgericht in das Küchenfenster.

Ein Rabe kommt und frisst davon...

und nimmt die Seele von Joselys Vater mit.

Josely ist am fleißigsten.

Nachts schließt er als letzter seinen Laden,

und morgens sperrt er als erster auf.

Dann macht der Barbier seinen Rollladen auf,

dann gehen alle Türen auf.

New York, N.Y. - Zwei für Fünf

Zwei für fünf Dollar,

sehen Sie sich diese Hemden an.

Eins zahlen Sie, eins erhalten Sie gratis.

Eins gratis! Nur 5 Dollar.

Mexico D.F. - Fahrende Händler

Nonstop nach Mexico...

Central del Norte, Mexico...

Drei Schüsseln für fünf Pesos...

Drei Schüsseln für fünf Pesos...

Spottbillig: drei für fünf Pesos...

Flanell, Stoffe, Geschirrtücher - Schauen Sie.

Rasierer, nur einen Peso das Stück.

Churros, knusprig und heiß.

Hühnerfüße, Hühner, in einer Suppe.

Mit oder ohne Chili? - Ohne.

Ohne Chili. Sie will Zitrone.

Jetzt zeigen wir Ihnen, wie man die Suppe mit den Hühnerfüßen zubereitet.

Es ist ganz einfach.

Wir entfernen die Krallen so.

Sie müssen sauber sein, ohne Krallen.

Dann häuten wir sie,

und am Ende sehen sie so aus.

Ganz sauber, keine Haut mehr.

Wir legen sie zum Waschen auf die Seite.

Dann werden sie gekocht, gesalzen...

Ich heiße Patricia Rodriguez Rodriguez,

mein Mann Modesto Francisco Rodriguez.

Wir leben vom Verkauf unserer Suppe.

Wir haben fünf Kinder:

Ana,

Rodrigo, Alfonso, SaúI und Salvador.

Mein Traum wäre, nicht mehr hier zu leben...

sondern auf dem Land, im eigenen Heim.

Viele verlangen Koriander oder Zwiebel.

Manchmal wollen sie die Suppe nicht.

So wird sie zubereitet - das ist alles.

Hühnerfüße, Innereien, mit oder ohne Suppe.

Kommen Sie! Sehen Sie her!

Meine Frau und ich machen viele Gerichte.

An die fünfzig. Ganz verschiedene.

Zum Beispiel Paprika mit einer Käsefüllung.

Es gibt auch geschnetzeltes Fleisch,

Rindfleisch in Sauce,

Hühnersteak, Schweinefleisch,

auch in verschiedenen Varianten.

Es gibt gefüllte Tortillas,

Maisfladen mit Grieben,

und eine Vielzahl von gefüllten Tortillas.

Ich heiße Dolores López Castro.

Mein größter Wunsch wäre es,

die USA zu sehen, oder Los Angeles.

Haben Sie etwas vergessen?

Achtung: Kein Wieder-Eintritt gestattet!

Männer 22 Pesos. Frauen 17 Pesos.

Tacos mit Eintopf, Tacos!

Holen Sie sich Ihre Taquitos hier!

Nur einen Peso.

Einen kleinen Peso. Ein preiswertes Angebot.

Lassen Sie sich das Angebot nicht entgehen.

Merken Sie sich diesen Klang.

Das Auto bleibt an jeder Ecke stehen.

Sehen Sie sich das an.

Sehen Sie sich die Waren an.

Gönnen Sie sich noch eines.

Das Sonderangebot des Tages.

Kaufen Sie ein Säckchen Schokolade,

und Sie bekommen ein Küken gratis.

Das Küken ist kostenlos.

Kommen Sie zum Auto. Treffen Sie Ihre Wahl.

Nur einen Peso. Ein preiswertes Angebot.

Bombay -Arbeiter

Ich arbeite mit Farben.

Ich arbeite schwer.

Ich verdiene 50 bis 60 Rupien am Tag. Meine Arbeit ist mühsam.

Ich habe keine andere Wahl, ich muss hier arbeiten.

In mein Dorf zurückzukehren würde mehr Geld kosten, als ich habe.

Also muss ich hier bleiben.

Natürlich habe ich hier Probleme.

Ich sitze den ganzen Tag in der Sonne, dann gehe ich nach Hause.

Ich esse nicht regelmäßig.

Was soll ich machen?

Ich bin völlig erschöpft.

Ich bin unglücklich.

Ich heiße Akhbar Ali.

Wir sind keine Diebe, sondern Sammler.

Wir gehen ins tiefe Wasser.

Wir gehen in den Kanal und holen diese Sachen heraus.

Sie sehen nicht wertvoll aus, aber man kann sie verkaufen.

Heb' das auf, wir bekommen etwas dafür.

Wirf' sie nicht weg.

Er wird sie wiegen und dir dafür Geld geben.

Das sind sehr gute Sachen.

Ich heiße Uttam Siram Bhalera.

Seit meiner Kindheit arbeite ich am Hafen.

Ich helfe beim Entladen.

Ich verdiene 200 bis 400 Rupien.

Ich schicke das Geld nach Hause.

Ein bisschen Geld behalte ich für mich.

Ich esse, trinke und lass' es mir gut gehen.

Ich habe sonst keinen Job.

Zum Vergnügen gehe ich mit meinen Freunden ins Kino.

Dann komme ich zurück.

Ich schlafe beim Restaurant Ram Bharose.

Dann gehe ich wieder ins Kino.

Ich habe einmal einen tollen Film gesehen:

"Die Kanonen von Navarone".

Das war ein sehr guter Film.

Was ist das Leben?

Ins Kino gehen, sich mit Freunden amüsieren, neben dem Restaurant schlafen.

Am nächsten Tag aufstehen, Tee trinken und wieder arbeiten gehen.

Mexico D.F. - Hunde

Ich bin El Cuquín. In Wirklichkeit heiße ich Ernesto Martínez Ribera.

Ich bin Müllsammler.

Ich hätte gern einen anständigen Beruf,

Sie hätte mich haben können.

Wenn sie im Büro der Sekretärin die Nacht verbracht hätte,

wäre sie am selben Tag gestorben.

Die Schöne ging auf ihn zu.

Ihr Körper glühte nach einem Tag der Lust aber sie wollte sich nicht hingeben.

Sie spielte mit ihm wie die Dame der Nacht.

Man nennt mich El Gato.

Ich heiße Herminio Levario Velázquez.

Ich arbeite als Busfahrer.

Ich fahre von Pantitlan Busbahnhof bis nach Chimalhuacan und den Vororten.

Eines Tages will ich Chef der Firma sein.

So, da hast du!

Hurensohn!

So eine Sau!

Fass ihn, Teri!

Friss ihn, Teri!

Er hat's geschafft!

Man nennt mich Rubio.

Ich bin von Beruf Dieb.

Ich lebe seit über zehn Jahren davon.

Ich bleibe meiner Methode treu, die Menschen am Hals zu packen...

und dann ihr Geld zu fordern.

Ich mag keine gewalttätigeren Methoden.

Ich packe sie am Hals...

und sage ihnen, sie sollen mir ihr Geld geben.

Ich bin El Chango.

Ich rauche gern Pot, bin ein Guerillero.

Wein, Weib und Pot halten mich auf Trab, machen mich geil.

Ich könnte alle 3 Stunden mit einer schlafen.

Raub und Überfall sind mein Metier.

Ich möchte gern einmal viel Geld haben, ein Haus und eine Familie,

sodass ich meiner Familie alles geben kann.

Es ist verboten, Waffen zu tragen und Rauschgift zu konsumieren!

Ich, der Superbarrio Gómez,

reales Fantasma und professioneller Alltagsheld,

überbringe der Welt eine Botschaft...

von der Stadt...

der Wunden und der Narben,

der Stadt der Toten und der Eroberer,

der Dämonen...

und der Scharlatane...

und all der Straßenhändler,

der Stadt der Verkleidungen und der Masken.

Diese Stadt wächst und versinkt,

kämpft ums Leben und Überleben Tag ein, Tag aus.

Was hilft es uns, zu wissen, dass wir in der größten Stadt der Welt leben?

Was hilft es uns, jeden Tag ab 5 Uhr morgens zu arbeiten,

mit Tamales und Atol,

zehn Stunden am Tag zu schuften,

wenn das Leben so kurz ist?

Ich,

Superbarrio Gómez,

verkünde der Welt,

dass das Absurde...

ein kulturelles Erbe...

der ganzen Menschheit ist.

Moskau - Für einen Silberrubel

Ich möchte gerne wissen,

woher die Bettler kommen,

sagte der Literat, während er sie beobachtete.

Woher?

Aus Spalten und Winkeln kommen sie.

Ich frage nicht danach, erwiderte der Literat.

Ich möchte gerne wissen...

wie man Bettler wird und in diese Lage gerät.

Geschieht das plötzlich oder allmählich, ehrlich oder heuchlerisch?

Hier hast du die beste Gelegenheit. Frage einen Beliebigen von ihnen.

Für einen Silberrubel verkauft er dir seine ganze Geschichte.

Schreib' sie auf und verkaufe sie mit Gewinn.

Es war Frühling,

die Goldene Zeit.

Drei von uns liefen weg vom Heim.

Aber schon bei Kilometer Acht...

Sascha, funktioniert der neue Walkman?

Funktioniert er?

Ich heiße Kolya.

Ich lebe auf der Straße. Mir ist kalt.

Meine Eltern trinken, sie feiern täglich den Tag des Kristallglases.

Ich lebe mit meinen Freunden auf der Straße.

Das ist für mich das Paradies, die Freiheit.

Ich heiße Sascha. Ich bin 19 Jahre alt.

...sie zurückholen... und Arbeit finden.

Ich lebe auf einem Bahnhof in Moskau, fahre in drei Tagen in den Süden.

Der Traum meines Lebens ist es...

nicht mehr auf der Straße zu leben..

Ich heiße Borja, ich bin 14 Jahre alt.

Mein Traum ist es, meine kleine Schwester Diana zu finden,

und eine Wohnung.

Hej Jungs, was habt ihr denn da für einen Scheißblödsinn aufgenommen?

Nehmt doch was Normales auf.

Geben Sie mir etwas Geld für Brot.

Für Brot?

Wieviel?

Wieviel geben Sie mir?

Danke.

Kommen Sie, ich helfe Ihnen.

BIöde Kuh!

Wir kommen nie zu den Sonnenblumenkernen.

Hast du eine Zigarette?

Für dich nicht.

Gibst du mir ein paar Sonnenblumenkerne?

Bitte, Tantchen. - Was heißt "Tantchen"?

Ach so, Sie sind schon Großmutter?

Verschwinde!

Lassen Sie. Beruhigen Sie sich!

Mischa, schneller!

Schreib: Letzte Woche sind...

Pascha, Kolya und ich vor den Bullen abgehauen...

...sind wir abgehauen...

...ja, ja... vor den Bullen abgehauen.

Mit Drogen.

...mit Drogen.

Heute haben wir drei- oder viermal gegessen...

in verschiedenen Suppenküchen.

Außerdem...

Wieso "Außerdem"?

haben wir einen halben Sack Brot...

von Vassilich erbettelt...

...Sack Brot.

Pascha, letzte Woche war das Fernsehen bei uns,

aus Deutschland, der BRD.

Einen Dreck haben sie uns gegeben.

B R D

Dafür haben wir sie um 600.000 erleichtert!

Schade, dass du nicht dabei warst, weil...

wir alles versoffen haben.

Pascha, komm wieder zurück.

Es würde dir hier gefallen,

weil wir jetzt noch mehr Spaß haben.

Die Zarenfamilie kehrt nach Moskau zurück.

Morgen Nacht fährt ein Sonderzug nach Jekaterinenburg...

Jeltsin besucht China.

Kurz nach seinem informellen Gipfeltreffen mit dem japanischen Ministerpräsidente...

Hashimoto in Krasnojarsk, reist Jeltsin jetzt...

zu einem offiziellen Staatsbesuch nach China.

Sandrina spannte die Muskeln ihrer Schenkel, bis sie zitterten.

Sie wusste, dass er das leichte Zittern in ihrem Körper spüren würde.

Viel Unwahrscheinliches habe ich von jenen Zeiten gelesen und gehört,

als die Menschen noch in Freiheit lebten, unbehelligt von jeglichem Ordnungsdrang,

wie wilde Tiere.

In Wolkenkratzerschlünden brannte das Erz,

quoll aus den Luken von Züge...

der Stahl -

kreischte ein Aeroplan, fiel hin...

wo zur wunden Sonne das Aug sich empfahl.

Und damals, Laternenbettzeug zerwühlend, liebte die Nacht sich leer, säuisch und straff.

Hinter den Straßensonnen die schlaffe Luna.

Raissky war gegen alles gleichgüItig,

Schönheit allein konnte ihn begeistern.

Er war ihr bis zur Versklavung untertänig,

kalt gegen alles wo er keine Schönheit sah.

Er verlangte nicht nur von der äußeren Welt, dass sie schön sei,

sondern er sah auch die geistig-sittliche Welt nicht so,

wie sie ist, in ihrem scheinbar wilden, rohen Prozess,

nicht als einen von Anbeginn anhebenden und nicht vollendeten Prozess,

sondern als harmonisches Ganzes,

als einen bereits vollendeten Prunkbau von ihm selbst erschaffener Ideale...

Hier, wo ein jeder zagt und erschlafft,

weiß ich - nur einer gleicht mir an Kraft.

Hier, wo wir wünschen so unbedacht,

weiß ich - nur einer gleicht mir an Macht.

Hier, wo der Efeu wächst für und für,

weiß ich - im Wesen gleicht einer mir:

Du.

Mexico D.F. - Die Liebe meines Lebens

Das Leben hat Überraschungen und Freuden.

Aber auch Sorgen.

Gott hat mir meine Liebe geschickt.

Ich bin so glücklich, dass ich singen möchte.

In einer dunklen Gasse haben sie vier Reifen gewechselt.

Dort haben sie den Stoff übergeben.

Dort haben sie ihn auch ausbezahlt.

In Dollar, bar auf die Hand.

Der Junge sagt dem Schwarzen Mantel:

Heute schicken wir dich auf den Weg.

Du hast deine Rolle zu spielen.

Fange ein neues Leben an.

Ich bin nach San Francisco unterwegs.

Warum warst du so lange weg?

Seht euch diese Wirtschaft an!

Setz' dich und iss! - Lass' sie reden.

Sei still! Du redest nicht mit ihr.

Misch' dich nicht ein, ich rede mit ihr.

Es geht dich nichts an.

Warum isst du Süßigkeiten?

Weil ich will.

Du sollst nicht.

Schnell, geh' dich baden, sonst setzt es Ohrfeigen.

Sei nicht frech!

Ich werde frech sein, wenn ich will.

Beeile dich. Du musst dich baden.

Und lass das, das ist für Erwachsene, nicht für Kinder, die in die Schule gehen.

Außerdem habe ich deinen frechen Ton satt.

Du redest schon wie ich.

ErhäItst du etwa mich?

Ich heiße Mariana Parra González.

Mein Künstlername ist Cassandra.

Ich arbeite sieben Tage die Woche.

Ab und zu habe ich frei.

Ich habe drei Kinder.

Mein äItester Sohn heißt Edwin Jesús.

Die eine Tochter heißt Angélica Mabes,

und die Kleine heißt Claudia Esmeralda.

Mein größter Traum wäre es,

ein Stück Land zu kaufen,

damit ich keine Miete mehr bezahlen muss und meinen Kindern eine Zukunft bieten kann.

Applaus für die schöne Cassandra.

Genießen Sie ihren sensationellen Auftritt, meine Herren.

Was für eine Frau!

Die schönste Cassandra, meine Herren! Nur Mut!

Moskau - Das Märchen

"Warum sind Sie nicht vergnügt?" fragte sie.

"Das weiß ich nicht, Olga Sergejewna".

"Warum sollte ich vergnügt sein? Und wie?"

"Beschäftigen Sie sich. Arbeiten Sie. "

"Das kann man nur, wenn man ein Ziel hat. Aber welches Ziel könnte ich haben?"

"Das Ziel ist zu leben. "

"Hat man kein Ziel, dann reihen sich die Tage sinnlos aneinander.

Man ist froh, wenn der Tag vorbei ist,

die Nacht hereinbricht,

und man die Frage vergessen kann,

wozu man heute gelebt hat wozu man morgen leben wird. "

"Wozu man gelebt hat?", wiederholte sie.

"Kann denn jemandes Leben unnütz sein?"

"Das kann es.

Meines zum Beispiel. "

"Sie haben kein Ziel im Leben?" fragte sie und hielt inne.

"Sie verleumden sich, sonst wären Sie ja des Lebens nicht wert.

"Ich bin schon jenseits des Lebens.

"Ich sehe keine Zukunft. "

Sie ging mit gesenktem Kopf weiter.

"Für wen soll ich denn leben?", fragte er.

"Wohin soll ich meine Gedanken richten?

Des Lebens BIüte ist dahin.

Nur Dornen sind geblieben. "

Ende von Seite 1, Band 2

Seite 2, Band 2

Was hast du als Aufgabe? Etwas lesen?

Die Geschichte vom kleinen Küken - lesen und erzählen.

Dann müssen wir schreiben.

Wir haben ein kleines Buch bekommen.

Da müssen wir Wörter herausschreiben ins neue Heft.

Alle aufschreiben.

Ist das alles? - Ja.

Weiter?

Weiter...

"Nähen"

Schreib' "Nähen". Mach ein Komma davor.

Diese wunderbare Familie,

die unter so schwierigen Umständen zusammengekommen ist...

Ein Indianer kennt keinen Schmerz!

Die Gans ging in die Hütte,

legte ihre Federn ab...

Hörst du zu, Irina?

...und legte sich in die Pfanne.

Als die Gans gebraten war, befahl der Waldgeist dem Mann:

"Das Fleisch iss, die Knochen lass über.

Wirf sie nicht weg, lege sie auf einen Haufen. "

Der Mann tat, wie ihm geheißen.

Die Knochen und Federn lagen auf am Boden.

Der Waldgeist sagte: "Erwach, beweg' dich!"

Und die Gans erschien, lebendig und in einem Stück.

New York, N.Y. - Der Trickser

Hast du ein paar Münzen für mich?

Ich hab' kein Geld, gar nichts.

Ich besitze nicht einmal ein Hemd.

Ich muss heim. Meine Mutter ist krank.

Was immer du mir geben kannst.

Kein Hemd - rein gar nichts.

Hilf mir doch - du könntest mir doch helfen.

Ich brauch' nur ein paar Dollar.

Gib mir nur ein bisschen Geld.

Bitte hilf mir.

Nur ein paar Dollar.

Der Bahnhof ist gleich da drüben.

Ich hab' sechs Kinder zu Hause.

Bitte hilf mir!

Ich zeig' dir meinen Ausweis.

Ich hab' einen Ausweis eingesteckt.

Meine Kinder - ich hab' sechs Kinder.

Ich hab' alles - verstehst du mich?

Nein, du bist schuld.

Du hast nicht geschaut, wo du hinrennst.

Du bist um die Ecke gebogen.

Ich bin nicht um die Ecke gebogen.

Ich hab' mir diese Flasche zum Geburtstag gekauft.

Ich kann aber nichts dafür.

Mach mir ein Geschenk und ersetze sie mir.

Was redest du da? - Ersetz' mir die Flasche.

Wie komm' ich dazu, mir das anzuhören?

Ich kann nichts dafür.

Wir gehen dorthin, ob du willst oder nicht.

Eine lausige Flasche um $ 2,99...

Du wirst dich wundern: $ 285!

Zwei Dollar und 85 Cents!

Im Laden wirst du die Kreditkarte brauchen.

Jetzt reicht's aber!

Du wirst mir eine Flasche Wein kaufen.

Genau dieselbe Flasche - hier um die Ecke.

Ja, natürlich. - Aber sofort.

Ich hab' keine Zeit, mir das anzuhören.

Das hab' ich nicht notwendig.

Ich wär' jetzt lieber daheim bei meiner Frau.

Dann geh'. Was willst du von mir?

Ich will, dass du mir die Weinflasche ersetzt.

Ja gut, dann gehen wir.

Du wirst mir eine Flasche kaufen!

Das will ich nicht gehört haben.

Ja, du kaufst mir eine Flasche.

Nur halt endlich das Maul.

Ich muss mir das nicht anhören.

Leck' mich am Arsch!

Du Arschloch.

Du blöde Sau.

8 wunderschöne Mädchen, 2 Drinks gratis.

Saubere Mädchen, sicherer Sex.

8 schöne Mädchen, 2 Getränke gratis.

Ich arbeite auf der Straße.

Ich handle mit Mädchen.

Ich verkaufe Fotzen.

Saubere Mädchen, tolle Fotzen.

Schau dir das an:

Tolle Fotzen. - Was hast du da?

Keine Peepshow, alles echt.

Geh zum Club Paradise: acht Mädchen, zwei Gratisgetränke.

Eine volle Stunde mit dem Mädchen.

Schau' sie dir an. Sie sind wunderschön.

Wer ist das? - Das ist Joanne. Sie ist geil.

22 Jahre alt.

Schöne enge Fotze.

Sie wird dir gefallen, falls wir sie erreichen.

Wo gehen wir hin? - Zum Telefon.

Damit sie wissen, dass du in Ordnung bist,

dass du kein Bulle bist.

Denk' immer nur an die schöne Fotze.

Joanne ist wunderschön.

Du tust dir leicht mit Mädchen, was?

Wieviel kostet es?

65 Dollar für eine Stunde.

10 Dollar Kaution.

Die Mädchen verlangen nichts.

Ich geile dich so auf...

dass du's kaum erwarten kannst, auf's Zimmer zu kommen...

um zu schlecken und zu ficken,

egal, bei welchem Mädchen.

Ich hab' da einen Kunden. Wie heißt du?

Du willst ein philippinisches Mädchen?

Kannst du haben.

Du willst eine Ungarin? Hab' ich.

Ich hab', was immer du willst.

Die Fotzen, die ich verkaufe, sind anders.

Sie sind aus Luft.

Nichts als Luft. Kein Mensch da.

Ich muss jetzt mehr verlangen.

Früher hat's 55 Dollar die Stunde gekostet.

Aber die Inflation und so...

Jetzt verlang' ich rund 65 Dollar.

Mach' schon, die Zeit Iäuft!

Deine Stunde ist schon angebrochen.

Gib das der Dame an der Tür.

Viel Spaß! Und vergiss mich nicht!

Das muss ich ihr geben?

Nummer 317?

Beeil dich. Deine Zeit Iäuft.

Sie heißt Joanne?

Geh jetzt und lass es dir gut gehen.

Wir sehen uns wieder.

Sie zahlen gern.

Sie Iächeln alle beim Zahlen.

Ich weiß nicht, wie sie dann dreinschauen! Ich schick' sie rauf und hau ab.

Was willst du?

Joanne.

Wer?

Hier ist meine Quittung.

Bin ich bei 317? Mir wurde gesagt...

Geh scheißen, du Arschloch!

Ich arbeite wirklich hart.

Wenn du's nicht glaubst, solltest du einen Tag meines Lebens filmen.

Schau, ob du es einen einzigen Tag schaffst.

Ob's dir nicht wie eine Woche vorkommt.

Hast du eine Zigarette für mich?

Wie geht's? Wie heißt du?

Toni, und du? - Will.

Was gibt's? Vielen Dank.

Ich hab' was für dich.

Du Schwuchtel!

Her mit dem Geld!

Sei still. Gib das Geld her!

Fotze.

Glaubst du, ich bin schwul oder was?

Mehr hab' ich nicht.

Du arme Schwuchtel!

Machst du das immer?

Glaubst du, ich lutsche dir deinen Schwanz?

Schau' ich wie eine Fotze aus?

Ich red' mit dir!

Tu' mir nicht weh! - Halt's Maul.

Ich bin keine Schwuchtel.

Hör' zu.

Ich geh' jetzt weg.

Warte ein paar Minuten, bis ich weg bin,

dann kannst du gehen.

Ich wette, du hast Frau und Kinder?

Dein Sohn endet sicher auch als Schwuchtel,

genau wie sein Vater.

Komm' her.

Ich lass mich treiben.

Ich passe mich überall an.

Wann immer, was immer.

Brauchst du jemanden,

der getürkte Drogen verkauft,

findest du ihn.

Ich kauf' eine Packung BC und Alufolie...

und wickle das Zeug ein, und du bezahlst mich dafür.

Ich verlange ein bisschen mehr, weil es illegal ist, was ich mache.

Aber wenn ich das Geld gekriegt hab',

kannst du dich selbst ficken,

und deine Mutter, deinen Vater und deine Kinder.

Mich interessiert nur das Geld.

Die Leute glauben, ich hab' ein schweres Drogenproblem,

weil ich täglich etwa...

150 bis 200 Dollar für Drogen ausgebe.

Aber ich hab' kein großes Problem.

Der Stoff ist aber so arg verschnitten,

dass du einen halben Tag brauchst, um einen guten Stoff zu finden.

Und wenn du ihn findest,

wollen sie nichts hergeben.

Was ist mein Traum im Leben?

Moskau - Ausnüchterung

Nehmen Sie Platz.

Ich habe einen Vorschlag zu machen.

Sie sind müde, nicht wahr?

Was geschah nach der Arbeit?

Augenblick - Wer ist der Arzt?

Hier ist die Ärztin.

Die Ärztin. Angenehm.

Ihr Name bitte?

Ziehen Sie sich aus. - Einen Augenblick.

Ich habe das Recht, ihren Namen zu erfahren.

Das sage ich Ihnen später.

Jetzt würden Sie es sowieso vergessen.

Nein, ich ziehe mich selbst aus.

Warten Sie, ich ziehe mich selbst aus.

Sie sind mir im Weg, meine Herren.

Atmen Sie ein.

Wie heißt du?

Warum bin ich hier?

Zieh ein bisschen auf.

Dann wird es Ihnen besser gehen.

Wie heißen Sie?

Ich ziehe mich schon selbst aus.

Das ist Gewaltanwendung.

Unser Vorgesetzter ist nicht mehr da.

Zieh mir die Hosen hoch.

Na, wenn es sonst nichts ist.

Leg' Dich auf den Bauch.

Zuerst auf die Knie, dann auf den Bauch.

Legst du dich jetzt hin?

Streck die Beine aus.

Auf den Bauch.

Verflucht! - Hier wird nicht geflucht.

Grünschnabel!

Wer?

Ich? Und was bist du?

Aus. Beruhige dich.

Warum demütigen Sie mich so?

Da drüben.

Irgendein Bett.

Hier.

Ich werde gegen meinen Willen festgehalten.

Ich weiß nicht, was das soll...

Meine Mutter wollte mich an den ersten hergeben.

Doch der erste war nicht treu.

Gib mich nicht her, Mama.

Der erste war nicht treu.

Gib mich nicht her, Mama.

Meine Mutter wollte mich an den nächsten hergeben.

Doch der nächste wollte meine Freundin.

Gib mich nicht her, Mama.

Der nächste wollte meine Freundin.

Gib mich nicht her, Mama.

Meine Mutter wollte mich an den fünften hergeben.

Doch der fünfte war ein Trinker.

Gib mich nicht her, Mama.

Meine Mutter wollte mich an den sechsten hergeben.

Doch der sechste war zu klein.

Gib mich nicht her, Mama.

Meine Mutter wollte mich an den siebten hergeben.

Der siebte, der war fröhlich.

Doch der wollte mich nicht.

Ich bin nicht betrunken.

Warum bist du dann hier?

Leg dich hin.

Geradeaus.

Setz dich auf's Bett.

Nimm dir eine Decke.

Ruh dich aus.

Gut so.

Ja.

Jetzt ist wieder Ordnung.

Ich kriege einen Herzanfall.

Ich flehe Sie an.

Sind Sie denn keine Menschen?

Es tut weh.

Sind Sie keine Menschen?

Es tut wirklich weh.

Ich habe zwei Kinder.

Wieso erniedrigen Sie mich?

Ich kriege einen Herzanfall.

Ich will nicht sterben. Ich bin noch zu jung.

Es schneidet mir das Blut ab.

Ich bitte Sie.

Sie haben den falschen mitgenommen.

Helfen Sie mir, wenn Sie Menschen sind.

Ich flehe Sie an.

Man soll mein Herz untersuchen.

Unmenschen!

Wie soll ich meine Kinder ernähren?

Ich bin Schlosser.

Sie sind solche Unmenschen.

So helft mir doch!

Mein Herz muss untersucht werden. Bestien!

New York - Das Negative

Seit Jahren kann ich mir die Zukunft nicht leisten.

Ich kann's mir nicht leisten, mir die Zukunft vorzustellen,

als etwas, was noch nicht ist.

Um leben zu können,

muss ich mich damit abfinden,

dass die Zukunft jetzt stattfindet.

Ich weiß jetzt, dass ich einen starken Selbsterhaltungstrieb besitze.

Ich habe Dinge getan, auf die ich nicht stolz bin.

Ich habe gelogen, geschwindelt, gestohlen.

Was man so tut, um am Leben zu bleiben.

Aber ich glaube, ich bin nicht der einzige.

Ich glaube, wir alle haben Dinge getan,

für die wir uns schämen, um zu überleben.

Und Sie, liebe Hörer?

Was haben Sie gemacht, um zu überleben?

So lautet die Frage:

Wie schaffen Sie es, was machen Sie, damit Sie durchkommen?

Sie bleiben anonym, wir nennen keine Namen, in dieser Sendung.

Aber erzählen Sie uns, was Sie machen, um zu überleben...

in dieser großen, bösen Stadt.

Hörst du mich, Manhattan?

Hallo, willkommen.

Das Thema lautet "Überleben"?

In letzter Zeit...

hab' ich als Spitzel gearbeitet.

Ich habe einen Nachbarn auffliegen lassen.

Ich sammle auch Sachen.

Ich sehe mir den Mist durch.

Da wohnt einer in unserer Straße,

der viele neue Sachen wegwirft.

Ich dachte, in diesem Stadtviertel handelt...

es sich vielleicht um einen Kriminellen.

Also hab' ich ihn verpfiffen.

Sie haben Ihre Nachbarn angezeigt?

Ja, das hab' ich.

Warum haben Sie die Nachbarn auffliegen lassen?

Ich dachte, wenn man mir das Gepäck klaut,

am Flughafen oder wo auch immer,

dann wäre ich froh,

wenn der Dieb gefasst und bestraft wird.

Was hat das mit Überleben zu tun...

jemanden zu denunzieren?

Bürgerpflicht.

Keine tolle Überlebensstrategie, finde ich.

Die Bullen auf die Nachbarn anzusetzen,

weil sie vielleicht Koffer klauen, find' ich nicht so toll.

201-678-7743

Unser Thema: Überleben in der Stadt...

Was machen Sie, um durchzukommen?

Ich liefere Haschisch.

Sie liefern Haschisch?

Ja, und ich bin stolz darauf.

Wie alt sind Sie? - Erst 19.

Neunzehn? - Ich bin neunzehn,

und ich verdiene mehr als viele Yuppies.

Ich lebe wie ich will, weil ich weiß wie man in der Großstadt aufwächst.

Manche Leute werden zermalmt...

und dann ausgespuckt - so Iäuft das.

Man muss wissen, wie man überlebt.

Ich lebe so, hör' zu:

Ich sag' dir, wie's geht.

Wenn ich dir begegne, sagen wir morgen,

wir treffen uns irgendwo,

dann bist du dein ganzes Geld los.

Und nachdem ich dir dein Geld abgenommen hab',

schlag' ich dich zusammen...

und schick' dich nach Hause. Verstehst du?

Vielleicht schickst du welche, von denen du glaubst, sie könnten mich erledigen,

aber wie auch immer - ich mach sie fertig.

Weil, wen auch immer du kennst...

oder wer auch immer für dich arbeitet...

Ich scheiße auf euch alle da draußen...

Sie haben einen starken Selbsterhaltungsdrang.

Ja.

Singen Sie: "I will survive" für mich.

"I will survive"!? Geben Sie mir Geld dafür?

Ich soll Sie bezahlen?

Absolut.

Wenn ich singe, müssen Sie zahlen.

Nichts ist umsonst.

Danke für den Anruf.

Alles Gute - Ihnen auch.

Und das ist gratis.

Oh ja! das war wirklich gut. - Ja, Tschüss.

Sie hören Aereal View...

auf WFMU East Orange WXHD Mount Hope.

Wir haben noch einen Anrufer.

Chris? - Ja?

Was ich versuche,

wenn Rache nicht möglich ist, versuche ich, meine Feinde zu lieben.

Zuerst Rache, dann Liebe?

Wenn ich mich nicht rächen kann, wenn einer vor dir steht,

und du musst dich ihm unterwerfen, dann musst du ihn lieben.

Das ist seine Art, dich zu lieben.

Wenn du die Welt nicht verändern kannst,

musst du sie lieben.

Der Typ spinnt!

Was ist mit dem Sender los?

Der Sender ist weg, Nigger!

Stell' den Sender wieder ein.

Die Strategie ist: deinen Feind zu lieben.

Der geliebte Feind?

Es funktioniert!

Menschen ändern sich, wenn man sie liebt.

Sie hassen dich, du liebst sie...

Sie verändern sich.

Vor deinen Augen verwandeln sie sich.

Wie verändern sie sich?

In Freunde.

In Menschen, die...

Menschen, die deine Mentalität teilen.

Ich muss jetzt gehen, Chris.

Danke für den Anruf.

Der Herr ist mein Hirt,

Mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf grüner Au,

Er führet mich zum frischen Wasser,

Er labt mein Gemüt.

12. August 1997.

Ob negative Gedanken dein Leben leiten oder nicht, sie sind wirklich.

Man muss sich damit auseinandersetzen.

Sie sind genauso güItig wie kreative, positive Gedanken, weil...

sie aus der Urkraft der Gedanken entstehen.

Das Negative ist nicht unbedingt schädlich.

Ich würde sogar sagen, das Negative ist für das Überleben unentbehrlich.

In Form von Verzicht und Abkehr erhäIt es andere geistige Phänomene.

Ebenso dient das Negative als Zerstreuung und Ausgleich.

Weil es Rachepläne schmiedet und das Gewissen beruhigt.

Weil es zu Missachtung und Ungehorsam aufruft.

Negative Gedanken sind aber nicht immer schlechte Gedanken.

Sie erinnern uns daran,

dass wir keine Übermenschen sind, die die Vollendung erreichen können.

Fünf Minuten bleiben uns.

Sie hören Aereal View auf WFMU East Orange WXHD Mount Hope.

Es wäre schön, wenn auch Frauen anrufen würden.

Frauen rufen nicht an.

Sie sitzen zu Hause, schauen das Telefon an,

und denken nach, was sie machen sollen.

Ich bin sicher, dass einige Frauen sich jetzt denken: Soll ich anrufen?

Bitte, warum nicht?

Warum nicht?

Sie hörten Aereal View auf WFMU.

Wen haben wir in der Leitung?

Ich habe nicht alles mitbekommen, nur dass keine Frauen anrufen.

Wir reden darüber, was Sie machen, um in der Großstadt zu überleben.

Körperlich, gefühlsmäßig, geistig?

Alle drei.

Alle drei?

Viel trinken, rauchen.

Was noch?

Versuchen, oft wegzukommen. - Wegkommen?

Ja, rauskommen, damit man sich freut, zurückzukommen.

Jede Art von Flucht ist gut.

Komisch: je mehr man wegkommt,

umso mehr will man wieder zurück.

Und das funktioniert für Sie?

Ja. Ich glaube, ich bin sehr glücklich.

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