All language subtitles for Les trois mousquetaires - Premiere epoque 1961 DVDRip_ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian Download
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese Download
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Musik)

Fahr schneller, fahr schneller.

Hey, Wirtschaft. - Zu Euren Diensten, Euer Gnaden.

Oh. Darf ich bitten, Exzellenz.

Beeil dich! - Vorwärts!

Du sollst schneller fahren.

Kauft, Leute, kauft. Euer Schicksal steht in den Sternen.

Bei mir erfahrt ihr die Zukunft. Alles, was ihr wissen wollt,

Reichtum, Gesundheit und Liebe.

Immer trifft es die armen Leute, alles ist entzwei.

Mein Rock ist zerrissen.

Wirt, habt Ihr ein Zimmer? - Ein Zimmer, das schon auf Euch wartet.

Ihr werdet immer schöner, Milady. - Und Ihr werdet immer zudringlicher.

Um mir Eure Albernheiten anzuhören, bin ich nicht 20 Meilen gefahren.

Ihr benehmt Euch fast wie Buckingham. - Apropos, hat er den Brief bekommen?

Und nicht gemerkt, dass er gefälscht war? - Rochefort, wenn ich beabsichtige,

jemandem etwas vorzutäuschen, vor allem in der Liebe, merkt er es sicher nicht.

Das solltet Ihr doch wissen. - Ihr glaubt, dass der Herzog kommt?

Die Königin ruft und er kommt. Narren und Verliebte glauben immer

an das Paradies, was man ihnen verspricht. - Aber er setzt sein Leben aufs Spiel.

Lord Buckingham ist schon in Frankreich. - Wirklich? Ihr seid bewundernswert.

In wenigen Tagen überrascht man den Herzog beim Tête à tête im Boudoir der Königin.

Das gibt einen Skandal. Der König zieht die Konsequenzen

und die Österreicherin wird verstoßen. - Hoffentlich ist der Kardinal zufrieden!

Ich kenne die Männer und Richelieu ist ein Mann.

Wie Ihr ja wisst, wäre es völlig sinnlos, sich dem Wunsch Richelieus zu widersetzen.

(Musik)

Kommt her, ich will euch was zeigen. Das muss man gesehen haben.

Was für eine Farbe hat Euer Pferd? - Das hat es hier noch nicht gegeben.

Gelb wie ein Kanarienvogel sieht es aus. - Was für ein Landsmann seid Ihr?

Gascogner. - Wie nennt man die Farbe Eures Pferdes?

Grünspan. Übrigens, weißt du, wie man einen Kerl wie dich

bei uns in der Gascogne nennen würde? Fluor de Cocu, das heißt so viel...

wie Dorftrottel. - Dorftrottel? Ich bin ein Dorftrottel?

Oh, was für ein bezauberndes Bild.

Wer ist das gewesen?

Wer hat den Stein geworfen? So antwortet. Ihr dort, auf dem komischen Pferd.

Wer erlaubt Euch, das Pferd zu beleidigen? - Wollt Ihr meine Frage nicht beantworten?

Ich habe den Stein leider nicht geworfen. Weil Ihr vor dem Reiter Angst habt,

beleidigt Ihr das Pferd. - Ich müsste Euch die Ohren langziehen.

Dafür ist Euer Arm zu kurz. - Das lässt sich ändern.

Monsieur Aufschneider, jetzt gefallt Ihr mir schon besser. Ich erwarte Euch.

Hey, vergesst bitte nicht, Eure reizende Begleiterin mitzubringen,

falls Ihr Hilfe braucht.

Ein Jammer, dass Euer Verstand nicht so schnell ist wie Euer Degen, Rochefort.

Der Bursche will Euch nur provozieren. - Glaubt Ihr? Und was nun?

Er muss sterben. Er hat uns hier gesehen und wird unsere Zusammenkunft verraten.

Dazu wird es nicht kommen, seid unbesorgt.

In der Picardie gedient? - Ich bin kein Soldat mehr.

Du wirst mein Sekundant. - Danke, aber ich habe nur eine Haut

und die lasse ich ungern durchlöchern. - Meines Gegners Sekundant ist eine Dame.

Dann werde ich das Amt gerne übernehmen. - Zieht den Degen, worauf wartet Ihr noch?

So, auf in den Kampf!

Ich habe das Vergnügen, Euch zu töten. - Und ich es zu verhindern.

1, 2, 1, 2, habt Ihr immer noch die Absicht,

mir die Ohren lang zu ziehen?

Ist das die Dame? - Sehen Sie sich vor, Herr Offizier.

Vorwärts, steht auf! - Wollt Ihr zusehen,

wie Seine Exzellenz ermordet wird? - Los, wir machen mit.

Haltet ihn doch! Werft ihn zu Boden!

Meine Karosse.

Ein Brief an Treville. - Ich habe es gewusst. Ihr wisst,

was Ihr zu tun habt? - Los, steht sofort auf. Hört Ihr!

Monsieur. - Was habt Ihr hier zu suchen?

Er soll aufstehen? Wie kann jemand aufstehen, der tot ist?

Er ist tot? - Der ist sogar mausetot, Monsieur.

Hey, Wirt. - Eure Gnaden?

Kein Wort darüber.

Du wunderschönes Mädel. - Seid still, Ihr seid doch tot.

Macht Euch nicht so schwer, sonst schaff ich's nicht bis zum Friedhof.

Ach du lieber Himmel!

Mein Brief ist weg. Er stahl ihn mir. Ach, das war alles, was ich besaß.

Waren es königliche Schuldverschreibungen? - Ein Brief mit Empfehlung meines Vaters

an Monsieur Hauptmann de Treville. - Das bewirkt jetzt das Gegenteil.

Ich befürchte, dieser Edelmann steht auf der Seite von Kardinal Richelieu.

Ich habe dir mein Leben zu verdanken. - Trotzdem werdet Ihr es nicht behalten,

wenn Ihr weiter so damit umgeht. Euer Degen ist zu schamlos.

Er zeigt sich am liebsten unbekleidet. - Das liegt anscheinend in der Familie.

Warum hast du die Armee verlassen? - Wegen einer Frau.

Sie verließ dich? - Ja.

Warum? - Wegen der Armee und meines Dienstgrades.

Wie heißt du? - Planchet heißt Euer ergebener Diener.

Diener? Gute Idee. Ich stell dich ein, in Paris braucht man einen Bediensteten.

Was tut Ihr in Paris? - Zuerst möchte ich dem Mann in Schwarz

das Genick umdrehen, dann möchte ich Musketier des Königs werden.

Aha, in keinem Fall werde ich von der Sache einen Vorteil haben.

Nehmen wir mal an, dass Ihr den Mann wirklich tötet,

dann werdet Ihr gehängt. Und könnt Ihr zufällig entwischen,

dann werdet Ihr Musketier. Die Musketiere sind aber nicht reich

und können keinen Diener bezahlen. - Also, was wirst du machen?

Lord Buckingham soll also ins Gemach der Königin gebracht werden,

ohne dass es jemand merkt? - Ja, durch Madame de Chabreuse.

Madame de Chabreuse? Aber die Herzogin ist doch in die Torraine verbannt worden.

In der Tat, gerade weil sie verbannt war, habe ich, genauer gesagt, brachte Milady

die Herzogin heimlich nach Paris zurück. - Darf ich wissen, warum, Eminenz?

Der Besuch wird die Königin überraschen, da sie ja von dem Brief nichts weiß.

Sie könnte also Verdacht schöpfen. Aber die Freude über die Wiederkehr

ihrer Freundin aus dem Exil wird jeden Argwohn zerstreuen.

So wird es sein. Bewundernswert, Eminenz. - Ja. Vergesst aber nicht,

dass alles zum Wohl Frankreichs geschieht. Weniger bewundernswert finde ich aber...

Zwischenfälle, wie sie in Maen geschehen. - Eure Eminenz kennen Privant Treville.

Es handelt sich nur um einen Gascogner. - Gascogner sind als ehrgeizig bekannt,

Rochefort, vor allem die, die nach Paris kommen.

D'Artagnan wird nicht nach Paris kommen. - D'Artagnan...

Ein Name, dem Eminenz in Zukunft nicht mehr begegnen werden.

Nein, dieser Planchet.

Sagt doch selbst, ist es nicht hübsch?

Verzeihung. So was gibt's nie wieder. - Ich kauf kein Ross, das diese Farbe hat.

Diese Farbe? Das ist die Farbe des Löwen und stark wie ein Löwe ist es auch.

Dem kann ich ja die Rippen zählen. Sagen wir 2 Louisdors.

Niemals. - 3.

Niemals. Niemals. Niemals werdet Ihr wieder so ein Pferd finden.

Niemals.

Hier, kauft Euch einen neuen Rock, damit Treville an Euch Gefallen findet.

3 Louisdors. Weiß er, dass es hinkt? - Natürlich nicht, wozu auch.

Oh, verschwinden wir. - Es hinkt. Betrüger!

D'Artagnan, ich möchte zum Hauptmann der Musketiere des Königs.

Es ist wirklich unglaublich, verhaftet. Meine Musketiere werden verhaftet.

Und das von der Garde des Kardinals. Es ist eine Schande.

Monsieur... - Schweigt, Aramis!

Warum tragt Ihr den Rock der Musketiere? Eine Soutane stünde Euch besser.

Und Ihr, Porthos, wozu tragt Ihr ein so prächtiges Wehrgehänge,

wenn Ihr den Degen nicht zu führen wisst? Schweigt still!

Und Athos, ich vermisse ihn.

Wo ist Athos? Wollt Ihr nicht sprechen?

Er fühlt sich nicht wohl. - Ein Musketier? Was soll das heißen?

Ich fürchte, er hat die Pocken. - Pocken hat er? Unsinn!

Was gibt es schon wieder? - Ein D'Atala, aus der Gascogne,

er möchte von Euch empfangen werden. Stellt Euch da hin, dann vergeht Euch

die Lust, mir vorgestellt zu werden. Nach dieser Blamage weiß ich,

was ich zu tun habe. Ich gehe in den Louvre, bitte den König

um Entlassung und werde Kaplan. - Das hat mir gerade noch gefehlt.

Augenblick, Monsieur, sag Ihm, wie es war. - Was sollt Ihr mir sagen?

Wie es sich zugetragen hat. Wir wurden von 10 Mann angegriffen,

haben 4 nieder gemacht. - Und Athos?

War ein Tiger, nur wurde der Tiger schließlich umzingelt und verwundet.

Das hört sich besser an. Also hat der Kardinal es zu seinen Gunsten beschönigt?

Eine Bitte, Monsieur. Fragt Athos nicht nach seiner Verwundung.

Ihr wolltet mich sprechen? - Ich habe mich um Euch gesorgt, Athos,

weil ich einen Augenblick geglaubt habe... - Vorsicht, er ist verwundet.

Einen Wundarzt, den Wundarzt des Königs!

Lasst mich los. - Aber du brauchst...

Luft.

Was sagt Ihr nun, Gascogner? - So hab ich mir das immer vorgestellt.

Das freut mich. Wer schickt Euch her? - Mein Vater, Monsieur D'Artagnan.

Ihr seid D'Artagnans Sohn? Das freut mich, dann seid Ihr ja ein Landsmann von mir.

Habt Ihr mir keinen Brief mitgebracht? - Er ist mir gestohlen worden.

Ein Gascogner lässt sich bestehlen? - Sie waren zu Dritt.

Zwei habe ich getötet. - Bravo. Und der Dritte?

Er ist mit dem Brief entwischt. Mir entkommt er aber nicht noch einmal.

Wie sieht er aus? - Schwarz gekleidet, eine Narbe im Bart.

Er wurde von einer schönen Frau begleitet, wie man sie hier selten findet.

Sah sie wie eine Engländerin aus? - Ja, aber ich bin noch keiner begegnet.

Und was habt Ihr jetzt vor? - Zweierlei, ich will mich rächen

und Musketier des Königs werden. - Es wird Euch keins von beidem gelingen.

Man wird nicht so ohne weiteres Musketier. Und ein Wurm kann nicht an einem

der Mächtigsten Rache nehmen.

Verdammt, da ist er! Diesmal kommt er nicht davon.

Ah! - Entschuldigt.

Glaubt Ihr, das genügt? - Lasst mich los, ich verfolge jemand!

Mich braucht Ihr nicht zu verfolgen. - Wo treffe ich Euch?

Camp des Champs, 12. Lasst mich aber nicht warten.

Dann komm ich 10 Minuten früher.

Was fällt Euch ein, mich zu entkleiden? - Verzeiht, ich habe es eilig.

Ich hab es nicht eilig und werde auch... - Ich habe keine Zeit.

Dann reserviert mir am Mittag eine Minute. Wir treffen uns im Luxemburg.

Um 1, bringt Euch Zeit mit. - Dieser Angeber. Seid still.

Er ist beim Kardinal. Wahrscheinlich wird der...

Ihr habt Euer Taschentuch verloren. - Ich, Monsieur?

Es wäre schade drum, sieht so elegant aus. - C. B.

Das Taschentuch gehört mir nicht. - Wer könnte das sein, C. B.?

Ah, Camille de Boistrasille... - Ich fand es und hob es auf.

Ihr seid uns keine Rechenschaft schuldig. - Wir sind selbstverständlich diskret.

Auch als Gascogner müsstet Ihr wissen, dass man nicht ohne Grund auf etwas tritt.

Sucht ein andermal Streit mit mir. - Ich habe keinen Streit mit Euch gesucht.

Warum habt Ihr es mir zurückgeben wollen? - Weil es zu Euren Füßen lag.

Ich versichere Euch, es gehört mir nicht. - Jetzt habt Ihr schon wieder gelogen.

Es ist Euch aus der Tasche gefallen. - Ich verbitte mir diesen Ton!

Aber ich kann nicht vor 2 Uhr. - Also, um 2 Uhr auf dem Prioclaire.

Ich werde zwar zwischen 12 und 2 tot sein, aber wenn nicht, dann komme ich gern hin.

Er ist beim Kardinal. - Wer?

Der Dieb aus Maen, ich bin ihm gefolgt. Er ist dort wie zu Hause. Jetzt habt Ihr

den Kardinal gegen Euch und zwei Duelle. - Drei.

Für den Anfang genügt das. Das Beste ist, Ihr kehrt wieder in Eure Heimat zurück.

Dann sterbe ich lieber. - Ich seh Euch schon nach dem ersten Duell

tot am Boden liegen. Dabei habe ich Euch so ein schönes Zimmer besorgt.

Dann führ mich hin. - Zu Eurem Zimmer?

Nein, zu dem Camp des Champs und dann verabschieden wir uns.

Ich bin Euer Sekundant. - Ich kann dir zwar einen Degen kaufen,

aber die sind zu Dritt. - Aber in...

Da waren keine Musketiere. Die Musketiere geben mir die Ehre,

sich mit mir zu duellieren. Das darf man nicht versäumen.

Ein Dickschädel! Das geht zu weit.

Pünktlich. Ich bitte die Verspätung meiner beiden Zeugen zu entschuldigen.

Und ich das Fehlen der meinen. Außer Treville kenne ich keinen in Paris.

Fangen wir an, Monsieur. - Ich töte ungern einen Musketier.

Ihr wollt mich töten? - Ihr seid an der Schulter verwundet.

Was? Das sind Eure Sekundanten? - Ich hoffe, Sie sagen Euch zu.

Ja, weil ich mich mit Ihnen schlagen muss. - Das wird ja immer besser.

Ich schlag mich wegen der Schulter. Du? - Wir sind wegen einer Stelle

im Alten Testament in Streit geraten. - Unsinn! Und du?

Mir macht ein Duell eben Spaß. - Freut Euch lieber nicht zu früh,

Wenn Ihr erlaubt, möchte ich die Herren zuerst einmal um Entschuldigung bitten.

Falls ich nicht mehr zur Verfügung stehe. Ihr habt als Erster das Recht,

mich zu töten. Das bedeutet, dass sich Eure Chancen erheblich verringern,

Monsieur Porthos und dass die Euren nicht mehr vorhanden sind, Monsieur Aramis.

Halt! - Die Garde des Kardinals.

Ach, ein Zweikampf. Wisst Ihr nicht, dass das verboten ist?

Ja. - Wir müssen gegen Euch vorgehen.

5 gegen 3, wie es bei Euch üblich ist. - Nein, 4.

Ihr gehört doch nicht zu uns. - Nein, das nicht, aber ich fühle so.

Es lebe der Kardinal! - Es lebe der König!

Wir nehmen uns den Grünschnabel vor, komm hilf mir.

Seht Euch mal den Gascogner an.

Ihr seid am Ende, Monsieur, nehmt den Hut ab.

Gebt auf! - Aber erst nach Euch!

Es tut mir wirklich Leid.

Na, mein Lieber, wie denkst du jetzt über den Kardinal? Nun sag schon. Sag es!

Nein, dann geh zum Teufel!

Jetzt seht Euch vor, Monsieur.

Hebt Euren Degen auf, Monsieur. Dann geht es weiter.

Ich fürchte, ich komme dir dabei zuvor. - Überlass ihn mir.

Seht Euch den Gascogner an.

Eventuell nicht nach den Regeln der Kunst. - Nein, aber wirkungsvoll.

Euer Name? - Warum wollt Ihr den wissen?

Wegen Eurer Witwe!

Wie heißt Ihr? - Bernajous!

Das war ausgezeichnet, Monsieur. - Der beste Fechter der Kardinalsgarde.

Gewesen. - Schade!

Ihr hättet ihn mir überlassen sollen. Er war es, der mich heute verwundet hat.

Das konnte ich nicht wissen. - Was wolltet Ihr bei Treville?

Ich will zu den Musketieren. - Behandelt Ihr die Leute des Kardinals

weiter so, steht dem nichts im Wege. - Also, duellieren wir uns weiter.

Darf ich bitten, Monsieurs.

Tragen wir es auf einer anderen Ebene aus. Ich habe noch frische Pasteten im Hause

und guten Wein im Keller. - Ach, das ist eine großartige Idee.

Also, gehen wir. - Ja, gehen wir.

Es lebe die Gascogne!

Dass Eure Musketiere vor der Garde des Kardinals davonlaufen, ist unglaublich.

Es sind nicht meine Musketiere, Treville. Werden sie geschlagen, dann sind es Eure.

Ja, Majestät. - Der unbesiegbare Athos ist verwundet

und Porthos und Aramis sind weggelaufen. - Ein Musketier läuft dem Gegner nach.

Aber vor ihm weglaufen, niemals! - Auf jeden Fall haben sie sich blamiert.

Wenn Ihr den Kardinal gesehen hättet, als er mir die Sache erzählte...

Am liebsten hätte ich ihn erwürgt. - Solche Regung soll man nie unterdrücken.

Der Kardinal hat als Minister Verdienste, Treville, aber leider glaubt er manchmal,

er wäre der König. Wenn ich gestatte, dass er eine Garde zur Verfügung hat,

so etwas wie eine Privatpolizei, die außerdem noch versucht,

mich zu überwachen, dann aber nur, wenn meine Musketiere ihre Zahl

von Zeit zu Zeit dezimieren. Im Augenblick ist es aber umgekehrt.

Kardinal Herzog von Richelieu. - Bringt er mir noch eine Hiobsbotschaft,

mach ich Euch zum Domherren, verlasst Euch darauf!

Sire, ich fordere Gerechtigkeit. - Gerechtigkeit?

Für das Gerichtswesen seid Ihr zuständig. - Sire, meine Garde,

die auch und vor allem die Garde Eurer Majestät ist, hat heute morgen

5 der besten Leute verloren. - Entsetzlich! Eine Epidemie?

Eine Epidemie mit dem Namen Musketiere! - Wie viele waren es?

3. - Wie viele sind's noch?

4. - Das ist mit dem normalen Einmaleins...

nicht zu erklären. Erklärt mir das. - Ich muss Euer Majestät bitten,

die Schuldigen selbst zu vernehmen. Ich bitte, nicht zu widersprechen.

Ich habe jedes Duell verboten, mit Einverständnis Eurer Majestät.

Dieses Verbot muss beachtet werden, sonst laufen wir Gefahr,

dass sich der französische Adel eines Tages selbst vernichtet. Sire,

ich verlange in diesem Fall eine exemplarische Bestrafung.

Ruft die Musketiere, Treville. - Ich habe sie schon holen lassen.

Ich nehme an, dass Euer Majestät... - Ich habe nichts einzuwenden, Eminenz.

Erlaubt, dass ich mich zurückziehe.

Fragt nach dem Namen von Bernajous Mörder, den nehme ich mir dann selbst vor.

Wer hat Bernajous auf dem Gewissen Antwortet, wer ist es gewesen?

Wer hat Bernajous erstochen? Antwortet! - Ich war es, Sire.

Aber, er ist ja kein Musketier. - Er ist der Sohn eines alten Freundes

von mir. Sein Vater ist Gascogner und diente treu Eurem Vater.

Seit wann ist er in Paris? - Seit heute morgen.

Na, das nennt man Tempo. - Jawohl, Sire. Pardon.

Wie habt Ihr seine Bekanntschaft gemacht? - Ich würde sagen, Sire,

weil er es zu eilig hatte. - Genauer gesagt, ich habe es eilig,

Musketier zu werden, Sire.

Es genügt nicht, Gascogner zu sein, Verbote zu missachten,

um schon bei Ankunft Musketier zu werden. Nicht auf der Straße soll man...

Tapferkeit beweisen, sondern im Krieg. Sicherlich habt Ihr ihm das schon gesagt.

Weil er es so eilig hatte, war's mir noch nicht möglich.

Der Kardinal hat Eure strenge Bestrafung verlangt.

Ich stimme ihm zu und bestrafe Euch. Ihr werdet die Strafe abbüßen.

Ja, Sire. - Bei der Garde.

Dem Regiment des Monsieur de Sessar - Vielen Dank, Sire. Ihr seid so gütig.

Ihr habt es wirklich etwas zu eilig, junger Mann. Selbst wenn Ihr Euch bedankt.

Das müssen wir unbedingt feiern. - Ihr habt mir das Leben gerettet,

das vergesse ich Euch nie. Wir waren 3, von jetzt ab sind wir 4.

Die Gelegenheit unseren Wein zu trinken. - Ich muss doch sehr bitten, Monsieur.

Ich bin empört.

Also, was ist? - D'Artagnan wurde Mitglied der Garde.

Gestern Maen, heute Camp des Champs und heute Abend beim König.

Dreimal Sieger und Ihr habt behauptet, er kommt nicht nach Paris.

Ich muss schon sagen, Rochefort, wir haben wenig Glück. Madame de Lanoir

hat mir eben mitgeteilt, dass die kleine Bonacieux aus dem Exil entflohen ist.

Hallo, Planchet, wir haben Durst. - Sag mal, Planchet, wo bleibst du denn?

Jahrgang 1625, Spezialabfüllung von Monsieur Bonacieux.

Auf spezielle Art besorgt. - Monsieur Bonacieux ist unser Wirt.

So bleibt der Wein wenigstens im Hause. - Zeig ihn mal her.

Trinken wir, sonst wird er zu alt. - Und wo bleiben wir?

Wenn Monsieur Porthos ein Gelage gibt, vergisst er uns nicht.

Der Wirt, verdammt. Wo nehmen wir jetzt Wein her?

Constance, Constance...

Ach du bist es, das ist wohl die Miete? - Ja. Das heißt, nein.

Ich habe es gefunden. Es ist ein Brief, der unter Eurer Tür lag.

Wo willst du hin? - Ich wollte nur ein paar Flaschen Wein.

D'Artagnan wurde in die Garde aufgenommen. Das muss begossen werden.

Monsieur soll erst mal die Miete bezahlen. Übrigens, woher weißt du, wo der Wein ist?

Ich bin Hellseher.

Hey, hast du dir schon Wein genommen? - Ihr habt es doch verboten.

Ich hab's mir überlegt, da liegt er, nimm dir welchen. Hier, bedien dich.

Steck dir 'n paar Flaschen in die Tasche. - Ich habe keine Taschen.

Dein Herr gehört nun zur Garde des Königs? Neben den Musketieren...

sind das die besten Soldaten des Königs. - D'Artagnan hat 4 Männer getötet,

noch bevor sie ihr Kreuz schlagen konnten. - 4?

Hier, bring ihm noch 2 Flaschen. Bring Sie deinem Herrn und sag ihm,

ich muss ihn sofort sprechen. Verstanden? Vorwärts, beeil dich! Beeil dich!

Mein Gott. Warum ich? Womit habe ich das nur verdient?

Lieber Gott. "Eure Frau wird Euch zurückgegeben werden,

wenn wir sie nicht mehr brauchen. Versucht aber nicht, sie zu finden,

sonst seid Ihr verloren." - Ihr wolltet mich sprechen?

Ich kann meine Miete noch nicht bezahlen. - Ihr glaubt doch nicht etwa,

dass ich Euch mahnen will.

Ich muss Euch wegen meiner Frau sprechen. Man hat sie entführt.

Entführt hat man Eure Frau? Ein Liebhaber?

Das hätte leicht sein können, Monsieur. Constance ist eine junge und schöne Frau.

Constance heißen und schön sein, das ist ein Problem für eine Frau.

Ihr irrt Euch, es war kein Liebhaber, der meine Frau entführt hat.

Es handelt sich um eine Liebesaffäre, aber nicht um Constances.

Um wen geht es hier? - Psst! Es gibt Namen, die töten.

Überlegt es Euch selbst. Sehr hoch, so hoch wie möglich.

Oh, etwa die Königin selbst? - Pss! Ich hab nichts gesagt.

Und mit wem? - Mit dem Herzog.

Mit dem Herzog von... - Buckingham!

Um Gottes willen. Nur keine Namen! - Aber sagt mal, Monsieur Bonacieux,

woher wisst Ihr das? Seid Ihr ein Vertrauter der Götter?

Die Erklärung ist ganz einfach. Constance ist Patenkind von de la Porte,

dem Kammerherr der Königin. Und er... hat sie bei Ihrer Majestät eingeführt

und von da an war Constance die Vertraute der Königin.

Constance hat vor Euch keine Geheimnisse? - Nein.

Das ist es! Richelieu ließ sie entführen, um sie zum Sprechen zu bringen.

Keine Namen, keine Namen! - Hört auf, zu jammern!

Erzählt mir lieber, was sich vor der Entführung Eurer Frau abgespielt hat.

Ich erinnere mich an nichts mehr, mein Kopf ist leer, ist völlig leer.

Wartet, jetzt fällt mir etwas ein. Am Tag der Entführung...

fuhr eine verschleierte Dame hier vor und gab dieses Päckchen ab.

Ich hatte es vor Aufregung völlig vergessen.

Das sind die Initialen der Herzogin de Chevroise.

Ich nehme an, mit diesem Taschentuch wollte die Herzogin Constance mitteilen,

dass sie nach Paris zurückgekehrt ist. - Ist das ein Verbrechen?

Madame wurde vom König verbannt. Wenn sie es aber wagt, zurück zu kommen,

wird es ihr schlimm ergehen. Glaubt mir... - Und wer steckt dahinter?

Meines Erachtens der Herzog von... - Bitte keine Namen. Tut mir den Gefallen.

Keine Namen, ich beschwöre Euch. - Wenn ich Euch recht verstehe,

verzichtet Ihr auf die Miete, wenn ich Madame Bonacieux beschütze.

Madame Bonacieux? Aber... warum Madame? Ihr sollt mich, mich sollt Ihr beschützen.

Ich weiß zu viel... ich weiß zu viel für einen einfachen Krämer.

Ich weiß viel zu viel. Ich hab das Gefühl, dass ich dem Kardinal gefährlich bin.

Und es ist furchtbar. Mir läuft eine Gänsehaut runter.

Ich finde sie wieder, verlasst Euch drauf. - Auf jeden Fall ist sie dir entwischt,

du Idiot. Wo kann sie sein? - Wo läuft sie hin, wenn sie Schutz sucht?

Auf jeden Fall erst mal zu ihrem Mann. - Oder zur Königin.

Und wenn sie uns wieder entkommt, dann halten wir uns an den Mann.

Wache!

Vergesst nicht, eine Frau wurde entführt. Vielleicht wird sie gefoltert.

Eure Phantasie macht wieder Galoppsprünge! Wenn so etwas geschieht,

kann es sich nur um eine sehr schöne Frau handeln. Also, nur um eine.

Ja, die schönste. - Milady ist doch die schönste von allen.

Davon habe ich mich selbst überzeugt. - Und wenn Constance genauso hübsch ist?

Diese Frage wird kaum zu beantworten sein. - Um so schöner eine Frau ist,

um so misstrauischer müssten Männer sein. - Leider ist es gerade umgekehrt.

Je schöner die Frauen sind, um so eher sind Männer bereit, auf sie reinzufallen.

Ich bin mehr für die gut proportionierten, besonders wenn sie nicht so viel reden.

Nicht schlecht, aber das beste ist, man lässt die Finger davon.

Darf man eines Tages erfahren, Athos, wer Euch so enttäuscht hat?

Wer mich enttäuscht hat? Bestimmt werdet Ihr es erfahren,

aber erst von meinem letzten Atemzug und ich hab die Absicht, sehr alt zu werden.

Da ist er.

Diesmal wird er mir nicht entkommen.

Nein, nein, Hilfe! Hey, lasst mich los, lasst mich los.

Hey!

Los!

Hey! Ich muss Euch was erzählen. Ihr wisst nicht, was passiert ist.

Was gibt's? - Bonacieux ist entführt worden.

Das nächste Mal werden wir es sein! - Und Ihr glaubt, ich werde darauf warten?

Halt, mein Lieber, ich habe das Gefühl, dass Ihr es wieder viel zu eilig habt.

Am besten zieht Ihr erst mal um. - Porthos ist nicht gerade der Klügste,

aber manchmal sagt er doch das Richtige.

Bonacieux wird sicher verhört. Und wenn der Kardinal erfährt, dass der Gascogner,

der an einem Tag so viel angestellt hat, im Hause des Verhafteten wohnt,

dann ergeht es Euch genau wie Bonacieux. - Das wäre reiner Zufall.

Wieder Zufall, wenn Ihr am Leben bleibt. - Ich laufe vor niemandem weg!

Ich befreie Madame Bonacieux. Ich befreie sie und suche den Unbekannten.

Dieser Gacogner ist ja noch dickköpfiger als ein Auerochse!

Aber das ist mein Pech. Wenn ich sehe, wie jemand auf den Mond klettert,

dann halte ich ihm noch die Leiter.

Also, Ihr steht mir bei? - Vorausgesetzt, dass wir du sagen?

Wer dir auch nur ein einziges Haar krümmt, unterschreibt sein Todesurteil.

Einverstanden? - Einverstanden.

Das Priesterseminar kann noch warten. Einer für alle...

Alle für einen!

Einer für alle.... - Alle für einen!

(Klopfen)

Mach auf, Planchet.

Was gibt es, Basans? Brennt es bei mir? - Nein, Monsieur, brennen tut's nicht.

Ist Besuch da? - Ihr habt mir doch befohlen,

nie in Gegenwart Eurer Freunde zu reden. - Ich komme.

D'Artagnan, ich wollte dir sagen... Nein, nein, ich...

wollte mich nur für deine Gastfreundschaft bedanken und mich entschuldigen.

Ich werde nämlich erwartet. - Dieser Aramis, einer für alle,

alle für einen. Aber wenn es um eine Frau geht, dann jeder für sich.

Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen, vom Turm die Uhr hat zwölf geschlagen.

Wie kommt Ihr hierher, Madame? - Gegen den Willen des Königs,

aber im Dienste der Königin. Er kommt, Aramis.

Wann? - Er hat den Kanal schon überquert.

Heute Nacht wird er in Paris sein.

Kennt Ihr eine gewisse Madame Bonacieux? - Sie wird die Königin benachrichtigen,

wenn er in Paris ist. - Der Kardinal ließ das Ehepaar entführen.

Woher wisst Ihr das, Aramis?

Bewahrt das Feuer und das Licht. Schließt Türen und auch Fenster dicht.

Wir sind in der Falle. Was sollen wir tun? - Psst! Sieh her!

Eine Frau.

Wenn uns der Mond nicht belügt, dann ist sie sogar sehr hübsch.

Vielleicht ist es Madame Bonacieux? - Dann wäre sie entkommen.

Sie läuft ihnen in die Arme. - Wie viel sind es?

3! - Ein Kinderspiel.

Augenblick, wir werden Sie warnen. Hey! - Ich warte doch nur darauf,

dass man sie verhaftet. Das ist für mich die Gelegenheit, sie kennen zu lernen.

Mein Herr Gemahl, wo seid Ihr?

Schurke!

Banditen seid Ihr, man sollte Euch aufhängen!

Feige Banditen, weiter nichts.

Raus mit Euch!

Und lasst Euch nicht wieder sehen.

Wo bin ich? - Zu Hause, Madame.

Man hat Euch schon dringend erwartet, zu dringend. Jetzt ist die Luft rein.

Habt Ihr mich gerettet? - Ja, Madame.

Ich zittere immer noch. - Tut es nur, Madame.

Ihr zittert so charmant.

Wie viele waren es? Doch mindestens 10. - So viele waren es nicht,

ich habe 3 gezählt und Gascogner übertreiben gern.

Aber Ihr seid ja nicht... Wer seid Ihr? - Der Chevalier D'Artagnan,

immer zu Ihren Diensten. - Wo seid Ihr hergekommen?

Oh, von oben. Ich bin Euer Untermieter, ich wohne seit ein paar Tagen über Euch.

Ich werde niemals vergessen, dass Ihr mein Retter seid, Monsieur.

Das erzähle ich meinem Mann. - Wenn wir noch länger warten,

kommen die wieder. Und es werden 10 sein, ich kenne die Garde des Kardinals.

Es waren Diebe. Ihr habt Euch getäuscht. Die Garde des Kardinals

kümmert sich nicht um jemand, der so bedeutungslos ist wie ich es bin.

Dafür werde ich mich um Euch kümmern. Die Diebe waren mir merkwürdig bekannt.

Waren es Freunde? - Auf Leben und Tod. Besonders auf Tod,

denn 2 von ihnen habe ich getötet. - Dann steht Ihr auf Seiten des Königs...

Und der Königin. - Aber, dann sind wir ja Verbündete!

Ich würd mich die ganze Nacht unterhalten. Aber wir müssen ganz schnell weg.

Planchet, stell dich nicht taub, ich weiß, dass du zuhörst.

Meinen Wams und meinen Hut, aber schnell! - Aber wo ist er?

Ich meine mein Mann? - Euer Gemahl hat Euren Platz eingenommen.

Wo denn? - In der Bastille.

Ich war nicht dort. Welchen Grund gäbe es, meinen Mann ins Gefängnis zu stecken?

Einen hübschen Grund, um den ich ihn beneide.

Welchen? - Euch, Madame.

Ihr seid mir ein Rätsel. - Rätselhaft? Ihr müsstet doch merken,

wie sehr ich Euch ergeben bin. Ich werde Euch zu einem Freund bringen,

wo Ihr in Sicherheit seid. - Zu welchem?

Zu Aramis. - Er hat ein Rendezvous.

Dann zu Porthos. - Porthos ist im Louvre auf Wache.

Bleibt nur die Rue Ferou, bei Athos. - Ihr wisst, dass er die Gesellschaft

von Damen nicht sehr liebt. - Geht zu Athos, sagt ihm,

dass ich ihn hier erwarte. Inzwischen bringe ich Madame zu ihm.

Sorge dafür, dass die Tür offen ist. - Selbstverständlich.

Vielen Dank, Monsieur. Ich mache Euch wirklich viel Umstände.

Die Umstände, die Ihr mir macht, sind mir ein Vergnügen. Ich habe Euch zu danken.

Niemand zu sehen.

Oh, habt Ihr Euch wehgetan? - Wir haben so ein schreckliches Pflaster.

Ich glaube, es ist besser, Ihr leiht mir Euren Arm.

Die Uniform steht Euch ausgezeichnet. - Ich trage sie zum ersten Mal.

Und noch dazu in Eurer Gegenwart. - Verdankt Ihr sie Monsieur de Cezanne?

Nein, Seiner Majestät selbst. Ihr könnt Euch mir also ruhig anvertrauen.

Wäre das nicht etwas zu gefährlich? - Nein, ich wäre darüber sehr glücklich.

Und warum, Monsieur? - Es wäre ein Zeichen Eurer Gunst.

Monsieur D'Artagnan, Ihr habt es aber eilig.

Warum nicht? Es liegt an meinem Herzen, das so schnell schlägt.

Viel schneller, als wenn ich mich mit 100 Gardisten des Kardinals schlage.

Oh, was habe ich getan? - Es tut gar nicht weh.

Betrachten wir es als Blutsbrüderschaft. Ich habe Lust,

Euch auf eine Probe zu stellen. Vertretet Ihr meinen Mann für einen Abend?

Natürlich, an allen Abenden Eures Lebens. - Ihr seid wirklich etwas zu voreilig.

Es handelt sich um einen Auftrag oder besser gesagt, um eine Botschaft.

Wo soll sie hin? Nach Indien oder China? - Ihr sollt sie in den Louvre bringen.

Zur Königin? - Das möchtet Ihr wohl?

Zu Monsieur de la Porte, meinem Paten. - Was soll ich ihm bestellen?

Er braucht sich meinetwegen keine Sorgen zu machen. Es wäre alles in Ordnung.

Ist das alles? - Nein.

Sagt ihm, man wäre unterwegs.

Und wer? - Monsieur, ich schätze es durchaus,

wenn jemand Temperament hat, aber man soll so etwas nicht übertreiben.

Ich habe Euch heute viel zu viel erlaubt und viel zu viel gesagt.

Sind wir auf dem richtigen Weg, Planchet? - Immer der Nase nach, Monsieur Athos.

Ich glaube, er kommt. - Nein, er fährt mit einer Equipage,

das ist sicherer.

Ich wünsche ihr gute Besserung. Und die Königin wünscht ihr das auch

und hofft, sie wieder zu sehen. Adieu. - Monsieur!

Madame Bonacieux hat mir gesagt, ich soll folgende Botschaft überbringen:

Man ist unterwegs. Donnerwetter, das hat gewirkt.

Sucht Ihr nach Madame Bonacieux? - Porthos.

Ich hab dich erschreckt. Willst du zu mir? - Nein, nicht unbedingt.

Was machst du dann in Louvre? - Einen Besuch.

Seh ich das Abbild Eurer schönen Gestalt, wenn das Feuer der Sehnsucht im Herzen

mir brennt. Ist das Schicksal, dass uns so lange getrennt, nicht mehr so einsam,

traurig und kalt? Doch ein Tag wird sein, wo die Sonne uns scheint, ich fühle...

Warum fahrt Ihr nicht fort? - An den Gott, der uns die Liebe genommen,

wieder wie damals die Liebe uns vereint. - Fangt an! Lasst Eure Kunst hören.

Ich dachte, die Musikstunde sei vorbei? - Warum? Fahrt fort!

(Gesang)

Mission beendet. - Habt Ihr mich erschreckt.

Aber nicht so wie Euren Paten. - Was hat ihn denn erschreckt?

Das weiß ich auch nicht. Ihr geht weg? Wo wollt Ihr hin?

Ihr dürft mich nicht fragen. Das ist das Letzte, worum ich Euch bitte.

Denkt Ihr, dass man die, die man liebt, nach Mitternacht noch herumirren lässt?

Damit sie den Feinden in die Hände fällt? - Sprecht Ihr immer so schnell von Liebe?

Nein, nur wenn mich die Liebe, wie jetzt, so schnell überfällt.

Wenn es so wär, dann müsstet Ihr wissen, dass die Frauen Beweise dafür verlangen.

Millionen Beweise könnt Ihr haben. - Einen nur. Wartet hier.

Und versprecht, dass Ihr nicht versucht, mir zu folgen. Oder mir nachzuspionieren.

Es ist viel, was Ihr von mir verlangt. Vielleicht geht Ihr zu Eurem Liebhaber?

Was?

Constance. - Schwört Ihr es?

Aber nur auf Euren Mund.

(Musik)

Hast du dir wehgetan? - Nein. Athos ist verhaftet worden.

Athos? - Er wurde in Eurer Wohnung verhaftet.

Jetzt ist er in der Bastille. - Er hat es gewagt! Er hat es gewagt!

Porthos, übernehmt das Kommando. Wenn er es gewagt hat, Athos zu verhaften,

dann gehe ich jetzt zum Kardinal! - Der Gesandte des Kardinals.

Im Auftrag des Kardinals, lass uns durch! - Ich stehe im Auftrag des Königs hier.

Da ist er wieder.

Bonacieux. - Er darf passieren.

Er hat meinen Brief. - Warum lauft Ihr dann nicht hinterher?

Er hat meinen Wirt verhaftet. Warum bringt er den Mann von Constance

zum Kardinal? Man ist unterwegs, hieß das Losungswort.

Das macht Euch Kopfschmerzen, was? - Im Augenblick ist die Königin wichtiger

als Athos. Porthos.

Monsieur Bonacieux, ich habe Euch eine unerfreuliche Mitteilung zu machen.

Ihr werdet des Hochverrats beschuldigt. - Was?

Ich befasse mich doch nicht mit Politik. - Eure Frau um so mehr, das ist dasselbe.

Man teilt mit einer schönen Frau nicht nur das Bett, Monsieur Bonacieux.

Sondern man teilt mit ihr auch alle Pläne und Geheimnisse, das ist immer so.

Mitwisserschaft ist manchmal gefährlich. - Ich schwör bei Gott, ich bin unschuldig.

Ihr werdet bald Gelegenheit haben, bei Gott zu schwören,

wenn Ihr weiter den Unschuldigen spielt. Sagt mir lieber, was wisst Ihr

von Eurer Frau über die Pläne der Herzogin Chebroise und des Herzogs von Buckingham?

Bestimmt hat sie davon gesprochen. Besonders in der letzten Zeit.

Nein, niemals. Ich geb Euch mein Wort, Monsieur.

Ihr meint wohl Eminenz? - Ihr seid, mein Gott, der Kardinal.

Alles werde ich gestehen, das schwöre ich.

Ach, du bist es. - Wo ist er?

Wer? - Der unterwegs ist.

Ich verstehe dich nicht. - Sprechen wir offen, wo ist der Herzog?

Er darf nicht in den Louvre. Der Kardinal weiß sicher, dass er zur Königin will.

Es gibt nur noch eine Rettung für beide. Wir müssen versuchen, ihnen zu helfen.

Ihr müsst mich verlassen, Milord. Und zwar sofort. Ich flehe Euch an!

Ich kam doch auf Euren Wunsch. - Ich habe Euch nicht geschrieben,

der Brief war gefälscht. Man will mich vernichten und Euch mit mir.

Eine Fälschung? Wem könnte es einfallen, Euch vernichten zu wollen?

Dem Kardinal, selbstverständlich. Ich bin ihm bei seiner Politik im Weg.

Flieht, Milord, es geht um meine Ehre und vielleicht um Euer Leben.

Dann sterbe ich voller Freude, weil ich Euch wiedergesehen habe.

Wozu noch unnötige Worte verlieren? Diese Hoffnung wird sich nie erfüllen.

Alles steht zwischen uns. - Nur unsere Liebe nicht.

Sagte ich jemals, dass ich Euch liebe? - Nein, gesagt habt Ihr nie,

dass Ihr mich liebt. Anna, habt Ihr den Abend in Armignon vergessen?

Sagt nichts mehr, ich war von Sinnen. Vergesst Armignon, vergesst mich!

Euch vergessen? Sogar Richelieu traut mir nicht zu,

dass ich Euch jemals vergesse. Verlangt Ihr mehr von mir als er?

Im Grunde wünsche ich auch nicht, dass Ihr mich vergesst, aber bitte geht!

Wenn der Kardinal oder selbst der König es wagen würde, Euch etwas anzutun,

dann würden sie es bitter bereuen. Dann wird Frankreich der Krieg erklärt.

Nein, das wäre ein Verbrechen. - Ich tu alles, um zu beweisen,

dass ich Euch liebe. Ich würde nur auf Euch verzichten, wenn man mich tötet.

Ich nehme an, dass man das versuchen wird, ich träumte, dass man mich ermordet hat.

Mein Gott, ich habe letzte Nacht auch geträumt, dass das geschieht.

Seht Ihr, wie Ihr mich liebt? Würde Gott uns denn diese Träume schicken?

Bitte geht! Ob ich Euch liebe oder nicht, ich will nur, dass Euch nichts geschieht.

Kommt als offizieller Botschafter wieder mit einer Garde, die Euch beschützt.

Und dann werde ich glücklich sein. - Wie gern möchte ich Euch glauben.

Würdet Ihr sofort gehen? Wenn Ihr ein Pfand hättet?

Ein Unterpfand meiner Liebe, würdet Ihr dann gehen?

Auf der Stelle.

Wartet hier!

Meine Kammerfrau. Ich will zu Bett. - Ja, Madame.

Das Geschmeide trug ich in Armignon, als wir uns zum ersten Mal begegneten.

Es wird mir mehr bedeuten, als mein Leben.

Eminenz, der Herzog von Buckingham befindet sich bei der Königin.

Was soll ich tun, Eminenz?

Nur das, was Ihr für richtig haltet, Rochefort.

Du hast Recht. - Eure Männer! Alle!

Was ist? - Er ist in Gefahr.

Wer? - Bonacieux ist beim Kardinal.

Aber wenn... - Kein aber. Seht doch selbst.

Verzeiht, Milord, Ihr müsst fliehen. Rochefort kommt mit seinen... Nein!

Da ist er. Kommt mit.

Stehen bleiben!

Was wollt Ihr von mir? Porthos, Musketier des Königs.

Bitte, Milord.

Hier ist dein Passierschein. - Danke.

Das werdet Ihr mir bezahlen, Musketier.

Wer kämpft im Salon der Königin?

Eure Majestät wollen gütigst verzeihen, wir haben nur etwas geübt.

Ich bitte Euer Majestät, uns zu verzeihen.

Ihr dürft passieren, im Dienste des Kardinals.

Passierschein für ein Musketier und seine Begleitung, Unterschrift Treville.

Treville? Warum übergibt der Musketier den Schein nicht selbst?

Er kann sich doch kaum im Sattel halten. - Ist er verletzt?

Nein, so voll wie ein Schlauch.

In Ordnung. Öffnet das Tor.

Nun komm schon, die Landluft wird dir gut tun.

Seine Eminenz, der Kardinal von Richelieu.

Ihr habt den Wunsch geäußert, Monsieur Treville zu sprechen? Er ist da.

Ich nehme an, Ihr habt eine Beschwerde? - Ich habe auch eine Beschwerde

gegen die Garde Seiner Eminenz. Athos ist in der Bastille, warum?

Ich habe mehr Grund für eine Beschwerde. Eure Musketiere haben gestern Abend

im Louvre Wache gehalten. - Allerdings.

2 von Ihnen waren nicht auf ihrem Posten! - Das finde ich unverzeihlich.

Treville, warum nicht? - Ich war selbst auf Wache im Louvre

und alle meine Musketiere, außer Athos. Seine Eminenz ist getäuscht worden.

Nein. - Will Seine Eminenz damit sagen,

dass ich ein Lügner bin? - Ich kenne Euch. Ihr könnt das,

was Ihr behauptet, sicher beweisen. - Gott ist mein Zeuge, Sire.

Ich habe niemals die Absicht gehabt, die Worte von Treville zu bezweifeln.

Ganz sicher wurde ich falsch unterrichtet. - Sprechen wir von Athos,

wenn es Eurer Eminenz beliebt. - Athos wurde versehentlich verhaftet.

Es war ein Irrtum. Ich kam hauptsächlich mit der Bitte

zu Eurer Majestät, die Entlassung Athos' aus der Bastille zu unterschreiben.

Wenn es so ist, dann bin ich zufrieden. Ich bedanke mich, Eminenz.

Ach übrigens, dieser D'Artagnan, was wollte der gestern Abend im Louvre?

Jetzt werdet Ihr mir gewiss antworten, er habe Euch besucht.

So war es. Er brachte mir Nachricht vom Vater, einem alten Freund von mir.

Das ist zu einfach, als dass ich hätte drauf kommen können.

Ich hab zu danken, Monsieur de Treville.

Der Teufel hole alle Gascogner, Sire. Dieser D'Artagnan und seine Freunde

haben gestern Abend gegen Eure Majestät konspiriert.

Gegen mich? Unmöglich. - Dann urteilt selbst.

Die Königin bekam gestern heimlich Besuch und sie haben den Besucher beschützt.

Wer war der Besucher? - Der Herzog von Buckingham.

Eure Majestät, verzeiht, wenn ich störe. - Was gibt es, Monsieur de la Porte?

Der Kammerherr ist da, Madame, im Auftrage des Königs.

Was wünscht Ihr, Monsieur? - Ich bin untröstlich, Madame,

ein delikater Auftrag führt mich her. - Wie lautet der Auftrag?

Warum hat Seine Majestät mich ausgesucht? - Sprecht, Monsieur.

Ich habe Befehl, Euer Gemach zu inspizieren, Madame.

In der Tat, ein widerwärtiger Auftrag. - Ich führe aus, was der König verlangt.

Nun gut, fangt an, Monsieur. Hier sind die Schlüssel zu meinen Kommoden

und meinen Schränken.

Und? - Die Kassette ist verschwunden,

mit den Diamanten.

Jetzt kommt der delikateste Teil. Seine Majestät ist davon überzeugt,

dass Ihr einen Brief geschrieben habt. Er ist noch im Schloss

und da ich ihn nicht in Eurer Schatulle gefunden habe... Es ist mir zu peinlich.

Heißt das, Ihr sollt mich durchsuchen? - Majestät hat mich dazu bevollmächtigt.

Die Spione seiner Eminenz sind gut. Ich habe einen Brief geschrieben

und ihn nicht abgeschickt. Hier ist er. - Darf ich den Brief bitte haben?

Ich gebe ihn nur dem König. - Wär das der Wunsch Seiner Majestät,

dann hätte er Euch selbst darum gebeten. - Welche Infamie!

Wagt Euch keinen Schritt weiter.

Da habt Ihr ihn.

Na und? - Die Schatulle, die Buckingham mitnahm,

enthielt den Diamantenschmuck. Das Geschenk des Königs.

Seine Majestät bittet Eure Eminenz, sofort zu kommen. Der König will Euch sprechen.

Es handelt sich um keinen Liebesbrief. Politik. Sie schrieb den Brief nicht...

an den Engländer, sondern an den Spanier. - Das beruhigt mich sehr.

Wie ich sehe, handelt es sich um eine kleine Erpressung gegen Eure Majestät.

Entweder Krieg oder meine Entlassung. Ich würde vorschlagen,

dass Ihr den Wünschen nachgebt. - Ausgeschlossen. Ich bestrafe alle,

die in diesem Brief genannt werden. Die Königin nicht ausgenommen.

Das dürft Ihr nicht tun, Sire. Schön, wenn die Königin versucht hätte,

Eure Ehre anzutasten, dann würde ich derartige Maßnahmen billigen.

Zum Glück ist das nicht der Fall. Ich würde Euch sogar vorschlagen,

Ihre Majestät um Verzeihung zu bitten. Ihre Majestät ist sicher verletzt

wegen der Durchsuchung. Ihr könntet zum Beispiel einen Hofball veranstalten,

Ihr wisst ja, wie gern Majestät tanzt. - Warum einen Ball?

Die Königin würde dann den Zwischenfall vergessen.

Und außerdem nehmen alle Frauen jede Gelegenheit war, sich zu schmücken.

Besonders dann zu schmücken, wenn sie so wertvolle Diamanten

wie Ihre Majestät besitzen.

(Klopfen)

Lass ihn eintreten, Kitty. - So früh am Morgen, Madame?

So früh kann es nur eine Hiobsbotschaft oder einer meiner Liebhaber sein.

Es ist Rochefort. - Also eine Hiobsbotschaft.

Lass ihn eintreten.

Entschuldigt, wenn ich so früh störe. Ich möchte mich verabschieden.

Wollt Ihr fort? - Warum ich? Ihr, Milady.

Befehl Seiner Eminenz. - Und wohin?

Nach London. Buckingham kehrte mit den Diamanten der Königin nach England zurück.

Er hat sie als Liebespfand erhalten. Sie waren ein Geschenk des Königs.

Und der Kardinal will die Diamanten haben, um die Königin zu kompromittieren?

Werdet Ihr das schaffen? - Buckingham ist zwar nur ein Mann,

aber er ist sehr mächtig. Würde er was von meinen Absichten merken,

hätte ich ganz England gegen mich. Die Kerker im Tower sollen sehr feucht

und ungemütlich sein. Hat Seine Eminenz dieses Risiko entsprechend eingeschätzt?

Hier sind 500 Louisdors. Ihr erhaltet das Doppelte, wenn Ihr den Schmuck bringt.

Ich glaube, dass es mir gelingen wird. Vielen Dank, Rochefort.

Milady, Ihr habt es mir zu verdanken, dass Seine Eminenz so großzügig ist.

Das ist doch eine Anerkennung wert. - Das ist 50 Louisdors wert,

nehmt sie und verschwindet. - Eines Tages werdet Ihr merken,

dass Ihr mich zu oft gedemütigt habt, Milady, aber dann ist es zu spät.

Seine Majestät, der König.

Madame, obwohl Ihr in dem Brief an Euren Bruder in Spanien von Krieg sprecht,

sollten wir lieber von Frieden sprechen. Ihr habt keine Sympathie für den Kardinal,

trotzdem solltet Ihr verzeihen. - Verzeihen ist oft sehr schwer, Sire.

Um Euch eine Freude zu machen, möchte ich, dass der Ball der Schöffen diesmal

im Louvre stattfindet und bitte Euch, das Fest in der Staatsrobe zu eröffnen.

Ihr wisst über meine Schwäche Bescheid. - Ja. Außerdem möchte ich Euch bitten,

zu diesem Anlass das Diamantengeschmeide zu tragen.

Und wann ist dieser Ball? - Ich weiß es nicht mehr so genau,

ich werde den Kardinal fragen. - Dann hat Seine Eminenz

also den Vorschlag gemacht? - Ja, Madame.

Sagte er, ich soll den Schmuck tragen? Doch, er war es, Sire.

Ob er nun den Vorschlag macht, oder ich, im Endeffekt ist es schließlich dasselbe.

Natürlich, Sire. - Ich hoffe, Ihr kommt meinem Wunsch nach.

Ich bin verloren. - Madame?

Ach, du bist es, du bist die Einzige, der ich vertrauen kann.

Du bist mein Trost. - Verzeiht mir, ich habe alles gehört.

Seid guten Mutes. Ich weiß, dass man Euch helfen wird.

Schreibt einen Brief an Buckingham, er soll dem Boten das Geschmeide geben.

Ich verspreche, Ihr habt es zum Ball. - Das ist doch unmöglich, kein Mensch...

könnte den Auftrag so schnell ausführen. - Aber ein Mensch ist es auch gar nicht.

Es ist ein Teufel, oder besser gesagt, es sind 4.

Wo ist er denn? - Nicht da. Nicht nur ich warte auf ihn.

Seht Euch das an. - Man darf ihn nicht erwischen.

Verlasst Euch auf mich. Da ist er, was machen wir nun?

Ihr müsst ihm helfen. - Haltet den Dieb, haltet den Dieb!

Haltet den Dieb! Zu Hilfe, zu Hilfe!

Lasst mich los, was hab ich Euch getan? Ihr sollt mich loslassen.

Warum schreist du denn so? - Ein Dieb, der wollte mich bestehlen.

Ihr habt gut lachen. Jetzt ist er weg. Sicher ist er schon über alle Berge.

Constance. Krieg ich einen Vorschuss? - Habt Ihr es immer noch so eilig?

Sonst wäre ich ein Dummkopf.

(Unverständlich)

Warum nicht? Ich reite nach England, übergebe dem Herzog den Brief,

werde den Schmuck der Königin zurückholen und alles noch vor dem Ball der Schöffen.

Für Eure Königin, D'Artagnan. - Ich tue es auch für Euch, Constance.

D'Artagnan... Du bist ein Trottel, Planchet.

Oh Verzeihung! - Was fällt dir ein?

Wisst Ihr auch, dass er alles gehört hat? Monsieur Bonacieux, Euer Mann.

Vorwärts, steig ein!

Gebt mir das Schreiben. - Jetzt ist es für Euch zu gefährlich.

Gebt mir das Schreiben. Planchet. Benachrichtige Porthos und Aramis.

Sag, einer für alle, alle für einen! Treffpunkt bei Treville,

mit voller Ausrüstung. Er wird uns Pferde und Passierscheine nach England geben.

Schade, dass Athos nicht dabei sein kann. - Er ist freigelassen worden.

Das ist gut. Jetzt sind wir wieder vier! - Der leibhaftige Teufel.

Ich bin zufrieden, mein Freund. Aber kein Wort davon zu Eurer Frau.

Ich muss sie wegen D'Artagnan befragen. - Ihr wisst ja schon alles,

nun geht und überwacht sie weiter. - Verlasst Euch darauf, Eminenz.

Ich hatte Euch eine Belohnung versprochen. Da habt Ihr sie.

Eure Eminenz sind zu großzügig. - Ja, schon gut, mein Freund, nun geht.

Gut. Er überwacht nicht nur seine Frau, sondern auch diesen unbequemen Gascogner.

Der reist bestimmt nach London. - Milady wird vor ihm dort sein.

Und wenn er sie nun überholt? - Das müssen wir verhindern.

Ich hoffe, dass Eminenz mir vertrauen? - Ich muss es.

Alle Maßnahmen ergreift selbst, ich kümmer mich um die Aufrührer von La Rochelle.

Man ist fort, Madame.

Beten wir.

(Musik)

Schnell, etwas zu essen. Pastete, Braten und Pferde besorgen,

aber Galopp. - Bei uns läuft niemand Galopp.

Bekommen wir Pferde? - Natürlich. Hier habt Ihr Wein,

zum Zeit vertreiben. - Herr Wirt, was zu trinken

und frische Pferde. - Erst bekommen diese Herren Pferde.

Natürlich, Leute vom Kardinal.

Ich seh nach den Pferden. - Halt, mein Freund.

Ihr stoßt doch sicher auf das Wohl des Kardinals an, wenn Ihr zu ihm gehört?

Aber Monsieur... - Man will uns provozieren, vorsichtig.

Der Kardinal ist ein frommer Mann, warum nicht auf seine Gesundheit anstoßen?

Na, mein Freund, trinkt Ihr auch auf das Wohl unseres Kardinals?

Hast du den Brief? Verschwinde! - Mach's gut.

Hey, Herr Wirt, gebt mir noch etwas Wein.

Lasst mich durch, Monsieur. Ich möchte gern vorbei!

Auf den Kardinal.

Na gut, wenn Ihr nichts anderes wollt.

Porthos!

Wehrt Euch, Musketiere, einer für alle... - Alle für einen!

Ich helf dir, Athos. - Ich schaff es so weit!

Athos, Vorsicht! Hier!

Das wär's! Genug! - Es tut mir Leid.

Los, D'Artagnan, denk an den Brief!

Verschwinde! Der Brief ist wichtiger. - Der Brief, was für ein Brief?

Was geht das Euch an?

Du bist ja noch da! Wir werden allein mit denen fertig!

Passt mal auf.

Lebt wohl, Freunde!

Augenblick, ich komme schon.

Milady de Winter, meldet mich bitte. - Milord befinden sich auf der Jagd.

Auf der Jagd? Aber das ist doch nicht möglich.

Milord würde die königliche Jagd nie versäumen, Milady.

Ja, aber er hat mich doch für heute... ich bin sehr verwundert.

Wie soll ich das verstehen? - Wenn Milady vielleicht warten wollen?

(Musik)

Ich friere. Es ist sehr kalt hier. Könntet Ihr nicht noch etwas Holz holen?

Sehr wohl, Milady.

(Musik)

Holt mir sofort den Hauptmann der Garde. Ihr werdet ein schnelles Schiff bekommen,

dann könnt Ihr sofort zurückkehren.

(Musik)

Ich werde erwartet. - Ja, Milady.

Das Geschmeide? - Hat D'Artagnan.

D'Artagnan? Ist das wirklich wahr? Warum? - Wer ist denn Schuld?

Ihr habt ihn nach London kommen lassen. - Er kommt nicht nach Paris!

Alles in den Sattel. - Die Pferde müssen unbedingt ausruhen!

Wir müssen weiter. Diesmal entkommen die Musketiere nicht.

Und wenn es mein Leben kostet.

Einer für alle... - Alle für einen!

(Musik)

Wir greifen an und du reitest... - Selbstmord? Das verbietet die Kirche.

Wir greifen nicht an. - Aber was bleibt uns weiter übrig?

Die Königin braucht das Geschmeide. - Nein, es gibt noch einen Ausweg.

Welchen? - Folgt mir.

Wir stellen Ihnen eine Falle. - Hinterher, sie wollen entfliehen!

Reitet was das Zeug hält! - Vorwärts!

(Musik)

Gebt den Gäulen die Sporen, wir haben es bald geschafft.

Da ist es, folgt mir!

(Musik)

Das nennt man Gerechtigkeit, Monsieur. 10 sind im Hof und 10 noch draußen.

Jeder von Euch bekommt, was er braucht. - Ergebt Euch oder wir stecken alles an!

Dann beeilt Euch aber damit.

Reicht es noch nicht?

Holt den Totengräber! - Wer wollte die Scheune anstecken?

Hier her, Musketiere!

Einer für alle... - Alle für einen!

Und alle zusammen nach Paris!

Schließt das Tor, Befehl des Kardinals. - Wie sollen denn die Gemüsebauern

in die Stadt rein? Soll Paris verhungern? - Das Gemüse kann einzeln durchs Tor,

aber durchsucht sie erst. Sonst darf niemand nach Paris herein!

Madame, wir können nicht mehr warten, der Ball beginnt gleich.

Seine Eminenz, Kardinal Herzog von Richelieu.

Und Euer Geschmeide, Madame? - Eurem Wunsch entsprechend

trage ich den Schmuck zur Staatsrobe. Ich muss mich erst umkleiden.

Man wird ungeduldig, worauf wartet Ihr noch?

Das Staatskleid Ihrer Majestät. Dona Estefana,

das Geschmeide Ihrer Majestät.

Was ist denn heute hier los? - Erst muss hier kontrolliert werden.

Wer hat das angeordnet? - Ein Befehl des Kardinals.

Hat der Kardinal nichts Besseres zu tun?

Vorwärts! - Es ist wirklich ungerecht,

uns wie Diebe zu durchsuchen. Glaubt Ihr, wir haben Schätze bei uns?

Wir armen Leute? Ich bringe keinen Wein mehr nach Paris.

Das hat mir noch gefehlt. Ein Strang ist abgerissen.

Das ist gleich wieder in Ordnung. - Beeil dich aber!

Da, seht selbst. Da haben wir das Malheur.

Ich kann das jetzt nicht reparieren. Könnt Ihr mir einen Strick besorgen?

Halt! - Niemand hat das Recht, uns auf zuhalten.

Keiner kommt durch! - Das werden wir sehen! Macht uns Platz!

Zurückgehen, zurückgehen!

Achtung, da versucht einer zu entfliehen. Halt! Halt!

Was veranlasst Ihre Majestät, uns so lange warten zu lassen?

Die Robe oder das Geschmeide?

Das Geschmeide, meine Damen. - Er kommt zu spät, Constance.

Er schafft es, Majestät. - Der Kardinal wird den Sieg davon tragen

und ich werde verbannt, verstoßen. - Ich schwöre Euch, er schafft es.

Haltet Ihn auf! Lasst Ihn nicht entkommen!

Hallo, Monsieur. Ihr wolltet eine Revanche?

Hier bin ich.

Ich habe nicht gewusst, dass ich es mit einem so großen Herren zu tun habe.

Ihr verzichtet? - Ja!

Muss ich Euch erst beschimpfen? Hampelmann, Feigling, Waschlappen...

Nein, Ihr seid ein guter Fechter, ein Duell würde jetzt zu lange dauern.

Ihr ergebt Euch? - Nein!

Ihre Majestät, die Königin.

Ich hoffe, Ihr seid zufrieden? - Fast so wie Ihr, Majestät.

Seine Majestät, der König.

(Musik)

Wartet. Ihr bekommt erst noch die Belohnung der Königin.

Und die Eure?

Das war natürlich nur eine Anzahlung. Und der Rest?

Morgen um 5 Uhr im Pavillon des Tré.

Bekomme ich meine Rache, Monseigneur? Und Ihr die Eure?

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.