All language subtitles for Carbone.2017.FRENCH.720p.BluRay.x264-CARBONE_ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian Download
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Ein arabisches Sprichwort lautet: "Drei Dinge definieren das Maß eines Menschen.

Führung, Reichtum und Unglück."

Ich kannte diese drei Dinge.

Bin ich gut oder böse? Ich weiß es nicht.

Aber Geld ist nichts wert, wenn man stirbt.

_

Wissen Sie, wie viel Mehrwertsteuer jedes Jahr verloren geht?

- Nein. - Etwa zehn Milliarden. Verstehen Sie?

FÜNF MONATE ZUVOR...

Mein Vater hat vor 30 Jahren dieses Unternehmen gegründet.

Ich habe es vor zehn Jahren übernommen.

Ich arbeite hart, um es über Wasser zu halten.

Trotz der Einschränkungen, die mir Ihre Verwaltung auferlegt hat,

bin ich nie zu spät gekommen.

Monsieur Roca, Sie haben Ihre Probleme als Manager,

aber ich habe meine Pflicht als Steuerprüfer.

Sie haben eine Woche.

Renaud!

Renaud, was ist das?

Deine Freunde ließen das da.

- Eric und Simon. - Wer?

Eric und Simon. Sie erklären es dir später.

- Hi, Sonia. Ich habe ein Geschäftsessen. - Hi.

Ja. Demeco, Gewerkschaft und Transporter.

Mittagessen um 13 Uhr im Colbert.

Sagen Sie das ab und bitten Laurent,

- mich hier zu treffen. - Okay.

Hast du Michels Geschenk?

Ja. Es ist in deinem Büro.

Danke.

Lief das Meeting gut?

Nein.

Ich muss mir Geld leihen.

Ich arbeite hart, du weißt, dass ich es dir zurückzahlen werde.

Niemand wird dir Geld leihen.

Selbst wenn die Wirtschaft nicht zusammenbricht, wirst du in deiner Lage

zwanzig Jahre brauchen, um es zurückzuzahlen.

Die einzige Lösung...

Du musst Konkurs anmelden.

Führung bedeutet zu wissen, wann man aufhören muss.

Die Steuerbehörde schickte mir das.

Ich habe es nicht gelesen.

"Als Teil des Kyoto-Protokolls

wurden für einen Wert von 13.747,49 Euro 435 Zertifikate

registriert."

Ich weiß, was das ist. Das ist von der EU-Kommission.

Das ist eine Steuer auf CO2-Emissionen. Das Recht auf Verschmutzung.

Das bedeutet,

wenn eine Firma weniger als ihre Deckelung ausstößt,

wie deine mit dem Wechsel zu LPG,

dann kannst du sie weiterverkaufen.

Du kannst sie an Unternehmen mit einer höheren CO2-Emissionsrate weiterverkaufen.

Was heißt das?

Du kannst dir das Geld zurückholen. Es ist deins.

Es wird nicht deine Firma retten.

Aber schenke es nicht diesen Mistkerlen.

Na los.

Guten Abend.

Hast du einen guten Grund für dein Zuspätkommen?

Ich schulde dem Fiskus eine Million.

Die Band und das Finanzamt sitzen mir im Nacken.

Vorsicht, Autorität und Rat lösen alles.

Du hättest Cicero lesen sollen, bevor du Transaktionen durchgeführt hast,

ohne dir der katastrophalen Folgen bewusst zu sein.

Ein guter Chef kann...

...sein Vermögen einsetzen

in seinem Unternehmen.

Er hat eine einzigartige und konkrete Rolle

als Vorgesetzter und Manager.

Er bietet seine Kenntnisse an

und setzt seine Ehre aufs Spiel.

Ich denke nicht, dass du diesem Profil entsprichst.

- Papa. - Dein Ehemann ist ratlos, das weißt du.

Was wirst du tun?

Beleidige mich nicht vor ihnen.

Deine Frau ist meine Tochter.

Und dein Sohn ist mein Enkel.

Die Möglichkeit, dass sie deinetwegen in eine prekäre Situation kommen,

erlaubt es mir, so zu reden.

Ob es dir gefällt oder nicht.

Du sagst nichts?

Bitte.

- Schabbat shalom. - Antoine.

Hier.

Los.

- Du bist dran. - Los.

Ich steige aus.

- Du steigst aus? - Ja.

Du auch?

- Dann setze ich alles. - Ich gehe mit.

- Echt? Bist du sicher? - Ja.

Scheiß Buchhalter.

Du bist so am Arsch.

Bitte sehr.

- Das war für die Ausbildung meines Kindes. - Er geht auf die Uni?

Und du bist der Vater?

Sieh dir das an.

Steh für dich selbst ein.

- Wo siehst du hin? - Kennst du sie?

- Nein. - Wer ist sie?

Du bist verrückt. Das ist Noa Van Strecht.

Van Strecht.

Sie ist Model. In Zeitschriften.

- Ohne Geld kannst du sie nicht ficken. - Und er? Wer ist er?

Der Typ ist der Chef hier.

Der Big Boss.

Und er feiert.

Morgen. Die Mehrwertsteuererhöhung.

Ein Punkt, zwei Millionen, einfach.

Erkläre.

Er heißt Atlan.

Er besitzt alle Mobilfunkshops in Paris.

Er hat ein paar Scheinfirmen, die Handys steuerfrei in Italien kaufen.

Und er verkauft sie, ohne die Mehrwertsteuer zu bezahlen.

Das Arschloch stiehlt 30 Millionen pro Jahr.

- Dreißig Millionen? - Dreißig?

Woher weißt du das?

Unsere Mutter ist sein Manager.

Und sie kümmert sich um andere Dinge.

Simon und ich sind die Träger.

Sei nicht so voreingenommen. Natürlich machen wir das.

Man muss was wagen, wenn man keinen Abschluss hat.

Er hat nicht studiert und er bumst niemanden.

Er verdient seinen Geld ehrlich.

Ich will keine Steuern zahlen.

Wie viel willst du?

Keine Ahnung.

Gute Nacht.

Ich habe genug Geld verdient.

Geh zu deiner Frau.

Nein.

Kommst du öfter her?

Ja, manchmal.

Antoine Roca, ein Freund...

- Hi. - Simon, mein Bruder. Kamel aus dem Club.

Komm mal vorbei. Ich habe gute Qualität.

Boxclub?

Gute Nacht.

Wer sind diese Arschlöcher?

Kampfpartner.

Wer sind die?

Der Range Rover, keine Ahnung.

Der BMW, die Wizman-Brüder.

Und die beiden, die mit dem Türsteher reden,

drei Arschlöcher.

Kamel Dafri und Said Ben Arfa. Und William Krutel.

Die Anti-Gang-Einheit überwacht sie.

Raub, illegaler Drogenhandel.

Diese Dreckskerle sind schon auf der Straße.

- Was machen wir jetzt? Ausweise prüfen? - Nein, wir warten auf sie.

Wir lassen sie sich organisieren und sicher fühlen.

Sie sind so dumm.

Deshalb kriegen wir sie immer.

Wir brauchen nur Flexibilität.

Wo warst du?

Ich war beim Poker.

Warum bist du gegangen?

Mein Vater ist besorgt.

- Verstehst du das nicht? - Er ist ein Idiot.

Er knechtet alle.

Er hat eben das Geld.

Das ist ein Anfang.

Wofür gibst du mir die Schuld?

Dass ich nicht wie er bin?

Ich würde eher Schwänze lutschen als wie er zu sein.

Sag das nicht!

Ich sage, was ich will

in meinem Haus. Ich zahle für alles.

Was machst du?

Außer in der Stadt zu bummeln?

Und dir Maniküren machen lassen.

Ich arbeite seit zehn Jahren 15 Stunden am Tag.

Und du lässt zu, dass dein Vater täglich respektlos zu mir ist.

Bist du jemals für mich eingetreten?

Ich bin der Vater deines Sohnes.

Du wirst ihn aufwecken.

Das ist mir scheißegal.

Du hetzt ihn gegen mich auf.

Ich verstehe das.

Er wird das auch irgendwann verstehen.

Und du bist am Ende alleine mit deinem Schabbat-Segen.

Mit diesem Idiot und deiner senilen Mutter.

Weißt du was?

Er hat recht.

Du bist erbärmlich.

- Ein Versager. - Worauf wartest du?

Bitte deine jüdischen Freunde, dich zu bumsen. Vielleicht kommst du dann?

Raus!

Sofort!

Du tust mir leid.

Wir sagen nur auf Wiedersehen

Wir sagen nur

Auf Wiedersehen

Ein Kuss!

Gehst du nicht runter?

Armer Michel.

Nun...

Ich möchte dich nicht damit belästigen, aber das muss heute gemacht werden.

Unterschreib die Insolvenz-Unterlagen.

Ja.

Hier.

Es ist schwer, ich weiß.

Du kommst wieder auf die Beine.

Ich bin für dich da.

Dafür oder für einen Drink.

Ich bin für dich da.

Hier.

Trotz allem habe ich gute Neuigkeiten.

Ich habe alle Karbon-Zertifikate verkauft.

Das Recht auf Verschmutzung.

Es wurde auf dein persönliches Konto überwiesen.

Etwa 16.000 Euro.

Es ist in 24 Stunden da.

Danke.

Alles okay?

Ja.

Tschüss.

Es ist ganz einfach. Um Zugang zu den Kohlenstoffmärkten zu bekommen,

eröffnest du ein Konto im Kohlenstoff-Register.

Es ist nur eine Onlineregistrierung.

Das dauert fünf Minuten. Jeder kann das machen.

Wir brauchen nur einen Ausweis und den Auszug aus dem Handelsregister.

Wie verkauft man die Zertifikate?

Auch online. Man eröffnet ein Konto mit einem geprüften Händler,

und dann läuft es wie an der Börse ab, man kauft, man verkauft.

Das ist überall in Europa. Zum Beispiel

war deine Firma exemplarisch in Frankreich,

aber du kannst deine Zertifikate

in den Niederlanden

an eine umweltverschmutzende Firma verkaufen, die sie braucht.

Gibt es eine Steuer auf Zertifikate?

Ja, seltsamerweise.

Es ist nicht wie bei anderen Transaktionen.

In Frankreich beträgt die Mehrwertsteuer 19,6.

Der Steuersatz unterscheidet sich in anderen Ländern.

Der Preis ist steuerfrei, um den Austausch zu vereinfachen.

Wenn du in Frankreich verkaufst,

ist die Mehrwertsteuer inbegriffen.

- Warum interessiert dich das überhaupt? - Fahre fort.

Der Staat leiht dir die Mehrwertsteuer,

um die Transaktion zu vereinfachen.

Bei deinen 16.000

beträgt die Mehrwertsteuer 3.000, die du

am Ende des Steuerjahres zurückgibst.

Das ist absurd. Die französische Variante.

Kannst du

eine Scheinfirma

mit einem Strohmann und ausländischem Konto finden?

Wofür?

- Ist nur eine Idee. - Planst du einen Steuerbetrug?

Du betrügst den Staat, sei vorsichtig.

Tu es für mich!

Kohlenstoff-Zertifikate? Warum?

Wie mit Atlan.

Wovon sprichst du?

Mehrwertsteuer-Betrug mit Kohlendioxid?

Sollen wir mit einer Gasflasche rumrennen?

- Wie sollen wir das verkaufen? - Das ist nur Wind.

Wind mit Mehrwertsteuer.

Das ist virtuell.

Kein Transporter, kein Mittelsmann.

Keine flüssigen Mittel. Mir du und dein Computer.

- Ich verstehe nichts. - Ja, es scheint kompliziert.

- Wir haben keine Ahnung vom Aktienmarkt. - Du bist so dumm.

Es ist nicht kompliziert. Wir müssen uns nur trauen.

Einige Idioten fuhren mit den Schlüsseln der Banque de France in Urlaub

und ließen die Tür offen. Bedienen wir uns.

Das können wir nicht ablehnen.

Bewegt euch. Ich brauche Hilfe.

Im Auto sind noch mehr Tüten.

- Mein Sohn, wie geht es dir? - Gut.

Seine Frau hat sich von ihm getrennt.

Er wohnt jetzt erst mal im Lager.

- Was hast du ihr getan? - Nichts.

Mach dir keine Sorgen.

Da unten ist es unordentlich.

- Schon okay. - Gut.

- Isst du mit uns? - Ich kann nicht. Danke.

Er plant einen Überfall.

Auf die Banque de France.

Halt die Klappe.

Du landest noch in einem Kofferraum mit drei Kugeln im Kopf.

Kugeln? Halt die Fresse. Sie gehört zur Familie.

Sie hat andere Sorgen.

Das ist mein Zuhause.

Okay? Ihr müsst mir alles sagen.

Na bitte. Halt die Fresse.

- Moment. 40.000 Euro? - In einer Woche.

Es funktioniert.

Warum macht das niemand, wenn es so leicht ist?

Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin.

Wenn es wirklich klappt,

machst du ein Paket. Du bezahlst deine Schulden und hältst deine Firma.

Warum willst du mit uns teilen?

Es geht ums Vervielfachen.

Mehr Kapital bedeutet mehr Geld.

Letztendlich ist das nicht mein Bereich.

Ich habe keine Ahnung von Geldwäsche.

Oder dem Betrugsdezernat.

Wenn du von denen hörst, ist es zu spät.

Kennst du einen Bullen? Aber du.

- Gibt er dir Informationen? - Ich kümmere mich um die Bullen.

Du redest zu viel.

Er hat recht. Du bist ein Pechvogel.

Was willst du tun?

Wir müssen mehrere Firmen gründen, um eine Wirtschaftsblase zu schaffen.

Wenn die Transaktionen

durch eine einzige Firma getätigt werden,

fällt es auf.

Wir müssen Firmen gründen, die sich die Zertifikate gegenseitig verkaufen

auf dem europäischen Markt.

Eine französische Firma verkauft sie über einen Händler

und ein anderer fragt nach der gleichen Menge

- zur gleichen Zeit und so weiter. - Ein Karussell.

Wie viel brauchst du?

Eine Million.

- Euro? - Zwei wären besser, aber eine ist okay.

Wo sollen wir das Geld finden?

Im Quartier du Sentier.

Der Partymeile. Showbusiness, spendable Leute.

Drogen, Prostituierte und Magnumflaschen.

Das ist unsere Zielgruppe.

Eine Regel.

Das ist wichtig.

Wir reden nicht mehr über CO2.

Warum bist du hier?

Für meinen Sohn.

Wir haben seit 15 Tagen nichts von dir gehört.

Du hast plötzlich das Ehehaus verlassen.

Was bedeutet das?

Ich habe gearbeitet.

Du wolltest meine Freunde und Partner betrügen.

Was machst du?

Benamo und Zarwi haben mich angerufen.

Das ganze Sentier weiß von deinem Betrug.

Was hast du erwartet?

Uns wirst du nicht betrügen.

Niemand wird dir Geld leihen.

Und weißt du, warum?

Sie wissen, dass du es nie zurückzahlen wirst.

Ich habe die, die dich nicht kennen, informiert.

Ich mache dir ein Angebot.

Eins, das du nicht ablehnen kannst.

Das Geld, das du brauchst, um deine zwielichtige Firma zu gründen...

Ich kann es dir geben.

Aber ich will meinen Enkel.

Ich will das alleinige Sorgerecht für Tom.

Ich verdopple, wenn du aus unserem Leben verschwindest.

Denk darüber nach.

Es ist besser, einen Sohn nicht mehr zu sehen, der dich mag,

als ein Sohn,

der deinen unvermeidlichen Niedergang miterleben wird.

Schande hat keinen Preis, wenn man sie auslöscht.

Für wen hältst du dich?

Für denjenigen mit Geld.

Die einzige unbestreitbare Macht.

Wie lautet deine Antwort?

- Papa, wie geht's dir? - Gut.

Ich sah dich vorhin.

Ich bin stolz auf dich.

- Wirklich? - Ja.

Es ist gerade kompliziert.

Vergiss nicht, dass wir dich lieb haben.

Okay?

- Kommst du nicht mit? - Nein, ich kann nicht.

Wir machen ein andermal was zusammen.

- Hallo, Opa. - Hallo.

Nun.

Mr. Vainberg?

Goldstein hier.

Überwachen Sie meinen Schwiegersohn

rund um die Uhr.

Abhören, Beschatten, Beobachten.

Ich will alles wissen.

Wo er wohnt, was er wegwirft, die Farbe seines Stuhlgangs.

Danke.

- Wo gehst du hin? - Zigarettenpause.

- Wie lief es? - Ich will nicht drüber reden.

Mein Schwiegervater steht uns im Weg.

Er hat uns reingelegt. Wir werden kein Geld finden.

- Was machen wir jetzt? - Keine Ahnung.

Wir können ihn umlegen.

Was redest du? Lass den Scheiß.

Du gehst mir auf die Nerven.

Ich habe eine Idee.

Mein Boxpartner Kamel kann uns helfen.

- Er kann eine Million auftreiben? - Oder zwei.

- Ruf ihn zurück. - Warte mal.

- Juden und Araber arbeiten nicht zusammen. - Ich bin kein Jude.

Na bitte.

- Bist du jetzt zufrieden? - Ja.

Endlich. Wir konnten dich nicht erreichen.

Ich höre dir zu.

Ich habe mit Kamel gesprochen. Wir treffen ihn um 15 Uhr in seinem Drecksloch.

Ich werde kommen. Wo seid ihr jetzt?

Wo bist du?

Ich bin fast da.

Wofür braucht ihr es?

Das kann ich nicht sagen.

Du willst zwei Millionen, aber sagst nicht, wofür?

Ich will wissen, was damit passiert.

- Beruhige dich. Nichts Fragwürdiges. - Sei still.

Ich rede mit ihm.

Das ist viel Geld.

Ich kann dich alles fragen.

Kamel.

Ich lege dich nicht rein.

Das ist eine tolle Chance.

Du wirst deinen Einsatz verdoppeln.

Wie schnell?

In drei Monaten.

Du meinst also,

wenn ich dir fünf Millionen gebe, gibst du mir zehn zurück?

Genau.

Hoffentlich hast du recht.

Sonst...

...wird dir jeder weitere Tag Leid bringen.

Und deine Familie wird leiden.

- Wer sind die? - Hurensöhne.

Dieses Gespräch ist nicht gut.

- Ich setzte auf die arabische Lady. - Scheiß auf sie.

Ich spreche etwas Arabisch.

Gib ihnen das Geld.

Willst du es?

Firmen zu gründen ist einfach.

Wir können es aus der Ferne tun, indem wir einige Leute bestechen.

Schwieriger wird es, Manager zu finden. Wir brauchen eine echte Person.

Mit einem echten Ausweis, wenn wir einen Gewerbeschein wollen.

Was ist das?

- Das ist der Handelsregisterauszug. - Die Steuernummer und so.

Wir brauchen also Ausweise, Reisepässe.

Wo arbeiten wir?

Damit, wo immer du willst.

Auch in Frankreich. Aber nicht in der EU.

- Wie zahlen wir Geld auf die Konten ein? - Also...

Wir eröffnen Konten im Ausland.

Zypern, Jersey, Hong Kong, natürlich in Tel Aviv.

Im Balkan auch.

Du überweist das Geld auf das Konto und wir schicken es

auf die Konten deiner Karbon-Firmen.

Aber es geht nicht aus der Ferne.

Du musst zur Bank gehen

mit deinem Bargeld.

Ja. Wir erscheinen also auf den ersten Konten?

Sie können uns zurückverfolgen?

Wir müssen diese Konten

unter einer falschen Identität mit gefälschten Ausweisen eröffnen.

- Überwachungskameras? - Gibt es.

Wie vermeiden wir, gesehen zu werden?

Sei dir einfach dessen bewusst, was du tust.

Du gehst in einem fremden Land in eine Bank.

Du zahlst 100.000 Euro ein, verkleidet mit Brille und Bart.

- Klassisch. - Es gibt nur ein kleines Problem.

Die Manager. Wenn du sie kennst,

können sie dich verraten.

Mit den Ausweisen

kann ich euch helfen. Aber die Manager...

Die Pendler.

In CVJMs,

- Hostels der Arbeiterjugend... - Gute Idee.

Wir bieten 1.000 Euro für einen Ausweis.

Und sie melden den Verlust eine Woche später.

Warum sollten sie zustimmen?

Es ist ein verlockendes Angebot.

Ja.

Wir eröffnen um die 30 Firmen.

Wir müssen kreativ sein. Irgendwelche Ideen zum Thema Karbon?

CarbonTech.

- CarbonSystem. - CarbonPlus.

Carbonara?

- Carbones. - Carboner.

Carbonobo klingt toll.

Ihr seid Carbonker.

Carboner!

Gut gemacht!

Wenn du was brauchst...

Neun, zehn, elf.

Zwölf.

Gut.

Das Laster.

Was machst du hier?

Es ist eine Weile her.

Willst du was trinken?

- Wo sind deine Söhne? - Sie kommen und gehen.

Ich weiß, ja.

Macau, Hong Kong, Tel Aviv, Zypern.

Sie haben keine Flugangst.

Sie dürfen wie alle reisen.

Ja, aber sie reisen sehr viel.

Sie werden Ärger kriegen.

Sie reisen unter falscher Identität. Tragen blonde Perücken und Sonnenbrillen.

Red nicht um den heißen Brei herum.

Kamel Dafri.

Er ist ein Arsch.

Sie müssen die Zusammenarbeit mit ihm abbrechen.

Er ist ein Scheißkerl.

Der Typ ist gefährlich.

Verstehst du? Er ist gefährlich.

Ich will dich nicht in die Leichenhalle

begleiten, um ihre Leichen zu identifizieren.

Und was ihre Reisen im Clownskostüm angeht,

nur ich weiß es.

Sonst niemand.

Pass auf dich auf!

Ist er der Bulle?

Er wird nicht reden.

Er schuldet mir einen Gefallen.

Mein Ehemann half ihm damals.

Und du?

Bist du dir sicher?

Bin ich.

Aber wir müssen umziehen. Hier können wir nicht mehr arbeiten.

Sonst finden sie uns schnell.

Wegen der IP-Adresse und der Anrufe.

Wir sollten in ein Hotel gehen.

Und bar zahlen, das ist sicherer.

Ein jüdisches Sprichwort sagt:

"Schlechte Nachrichten verbreiten sich schnell."

Mach deine Arbeit.

Zahle Dafri sein Geld zurück. Und dann hör auf damit.

Okay.

Also.

Hier.

Hier.

- Zimmerservice. Hi. - Hi.

Zweihundert.

Das ist toll.

- Das ist toll. - Kaffee?

Etwa 1.500, einfach.

Ich helfe dir.

Keine Sorge.

Schauen wir das?

Scheiße.

Ja, 40.000.

Am Jahresende.

Es sind 40 ohne Steuern.

Na bitte.

Ich sehe es gerade. Ich schreibe es auf.

- Ich habe 135 auf CarbonTech. - Es verschiebt sich.

Auf...

Ist das okay?

Genau.

Ja.

Wo sind sie?

Prost!

Auf euch, meine Söhne.

Was machen wir jetzt?

Wir müssen handeln.

Es kann nicht hier bleiben.

Nein, wir werden es wieder anlegen.

Es ist wie ein Sportwagen.

Je mehr wir investieren, desto mehr ist er wert.

Ich will nur Bargeld.

Es ist zu gefährlich, es auf den Konten zu lassen.

Eric. Erkläre es ihm.

Im Prinzip besteht eine Mehrwertsteuer-Firma drei bis vier Monate.

Deshalb müssen wir die Konten leer räumen.

Wenn deine Firma also 100.000 wert ist

und sie einem auf die Pelle rücken,

dann muss man die Konten leer räumen. Und das dauert.

Das muss man schnell machen.

Von Montag bis Donnerstag investieren wir.

Und am Schabbat räumen wir die Konten leer.

Gut. Aber wie gehen wir mit so viel Bargeld um?

Wer könnte das machen?

Ich weiß es.

Ich weiß es.

Die Chinesen.

- Ja. - Ich kenne einen Victor Wong.

Er wird sich darum kümmern.

Akzeptiere es.

Lass uns tauchen gehen.

- Wir gehen also ins Baron? - Ich bin raus.

Du bist müde.

- Geh zu deiner Frau. Es ist ein Monat her. - Ich habe keine Frau.

Du bist verheiratet.

- Denk an deine Kinder. - Wovon redest du?

Ohne mich bist du niemand.

Wer hat dir Kamel vorgestellt?

- Hör auf. - Und du?

- Wie redest du mit mir? - Was zur Hölle?

Halt deine Fresse.

Hört auf!

Hört auf!

- Halt die Klappe. - Arschloch.

Leckt mich doch alle!

Verpiss dich!

Hurensohn.

- Tut mir leid. - Mir tut es leid.

Keine Sorge.

Komm gut heim.

Was ist los?

Was ist los?

Alles.

Es ist zu offensichtlich Die beiden Arschlöcher sind kaputt.

- Das geht nicht gut aus. - Sie sind toll.

- Sie sind meine Freunde. - Das sind nur Poker-Freunde.

Denen ist alles egal.

Sie wollen nur angeben, bumsen und Drogen nehmen.

Das ist eine Katastrophe.

Das weißt du.

- Du weißt es. - Hast du Dolly gehört?

Wir werden das Geld abheben.

Wir lassen es sich vermehren und räumen dann die Konten leer.

Es ist nur Wind.

Es wird nur Wind sein.

Wir wären sowieso schon dran.

Denke an dein Traumleben.

Fünf Jahre im Gefängnis.

- Bis morgen. - Bis dann.

Hi. Das ist Noas Telefon. Hinterlassen Sie eine Nachricht.

Noa, hier ist Antoine.

Ich möchte dich sehen.

Wenn du kannst oder willst.

Wenn du willst...

...ruf mich an.

Ich denke an dich.

Hallo.

Ich weiß, es ist spät.

- Kann ich reinkommen? - Klar, tut mir leid.

Komm rein. Schön dich zu sehen.

Danke.

Achte nicht auf das Chaos.

Wie hast du mich gefunden?

Ich habe deinen Kumpel Eric getroffen.

- Störe ich? - Nein, gar nicht.

Ich habe dich nicht erwartet.

- Arbeitest du von hier? - Ja.

Ich arbeite mit Eric und Simon.

Ich weiß.

Woher?

Eric redet viel

bei allen.

Was ist mit den Zahlungsbedingungen?

Mademoiselle Dolly weiß Bescheid.

Bis zu fünf Millionen zahlen wir in 24 Stunden.

Was darüber liegt innerhalb von 48 Stunden.

Die Bankverbindung eines Kontos in der chinesischen Provinz Haifeng.

Diese Bank hat keinen Kontakt zu westlichen Behörden.

Kaum zu Peking.

Niemand wird es zu euch zurückverfolgen.

Nicht mal dieses Treffen.

Das versichere ich.

Sobald es bestätigt ist, ist das Geld euch.

Minus meinen Anteil.

Er hat mich angerufen. Er schuldet uns alles.

Er wurde befördert. Er geht nach New York.

Sein verklemmter Nachfolger sagt:

"Es dauert drei Tage."

Und er will mich sehen.

- Ich sitze tief in der Scheiße. - Welche Firma?

- CarboTech. - Mach sie zu.

- Und keine BNP-Bank mehr. - Ja.

Wir dürfen kein Risiko eingehen. Wir können da nicht hin.

Und dann? Barclays will fünf Tage.

Unser Problem sind die verdammten Händler.

Sie haben uns in der Tasche.

Wir gründen eine Handelsfirma.

Eine richtige Firma, die die Mehrwertsteuer und Steuern zahlt.

Mit uns an der Spitze.

- Genau. - Wer wird der Manager?

- Nein. - Was?

- Nein. - Doch.

- Komm schon. - Ich kann nicht.

- Nein. - Das ist gut.

- Scheiße. - Montana Trading.

- Das ist cool. Scarface. - Montana?

- Wir machen sie fertig. - Das gefällt mir.

- Und wie geht das aus? - Das ist mir egal.

- Montana. - Montana Trading.

- Montana. - Und Roca Transport.

- Wissen sie es nicht? - Nein.

- Was? - Er hat es gekauft.

Wir.

Wir.

- Ernsthaft? - Lasst uns feiern! Mazel tov.

Mazel tov.

Hier.

Auf geht's.

Das ist toll.

Hier ist das Zimmer.

Das Büro.

Nein. Hier.

Ja.

Diese Gangster.

Ja.

Was ist das?

Und? Gefällt es euch?

- Was ist mit der Ausrüstung? - Morgen.

Sie wird morgen gebracht.

Sie richten eine IP-Umleitung ein.

- Und wie ist das Team? - Toll.

Sie kaufen, sie verkaufen, sie kassieren.

Spiegelglas. Sie können uns weder sehen noch hören.

Sieh dir das an.

Sieh dir das an.

Kommt näher ans Fenster.

Schnell. Kommt näher.

Hörst du mich?

Nichts.

Ich bumse deine Mutter, Arschloch.

Wir werden sie richtig durchnehmen.

Es ist bei 42.000 in Frankfurt.

Es ist bei 42.000, nimm es.

Okay.

Eingehend.

Eins, zwei, fünf. Die UK. Scheiß auf die.

Die lassen wir nicht davonkommen.

Weicheier.

Es sind 700 in Bulgarien. Sogar die kleinen.

Antoine.

- Kamel. - Wie geht es dir, mein Freund?

- Gut. Und dir? - Das sehe ich.

Der Porsche.

Die 6.000-Euro-Anzüge.

Wie läuft es?

- Es läuft gut. - Was denkst du?

Dass ich dir Geld lieh, damit du angeben kannst?

Was?

Du bist ein bisschen früh dran.

Wir vereinbarten drei Monate. Noch vier Tage.

Die Bullen sind da.

Bis bald!

- Wie geht's? - Wie geht's?

Gut, und dir?

Ist das deins?

Nein. Ich habe es geklaut.

Steig ein.

Hier.

Ist es wirklich geklaut?

- Aber nein. Schnall dich an. - Wo fahren wir hin?

Zu Oma Roca.

- Ja. - Freust du dich?

Ja.

- Noch ein Kaffee? - Nein, danke.

- Kann ich dir helfen? - Ich bin fast fertig.

Du brauchst eine neue Spülmaschine.

Die ist 20 Jahre alt.

Warum? Ich bin allein.

Alles sollte funktionieren.

Hier. Für dich.

Was ist das?

Das weißt du.

Nimm es.

Ich will es nicht.

Meine Rente reicht.

Mama.

Behalte es.

Das letzte Mal, als ich dich sah, warst du hoch verschuldet.

Lebtest von der Hand in den Mund.

Drei Monate später schwimmst du im Geld.

Dein Auto kostet mehr als mein Haus.

Du siehst aus wie ein Zuhälter.

Ich will dein Geld nicht.

Es wird da liegen bleiben, bis du es holst.

Oder jemand anderes.

Ich werde dieses Geld nicht ausgeben.

Was redest du da?

Was ich da rede?

Als Kind ging dein Vater containern.

Dann wurde er Müllmann.

Er ist bis an die Spitze gekommen und kaufte das Unternehmen.

Den Rest kennst du.

Aber er hat nie

etwas Illegales gemacht, um uns zu ernähren.

Er hätte kein schmutziges Geld akzeptiert.

Es ist nichts Schlimmes. Ich habe niemanden umgebracht.

- Das hoffe ich. - Mach dir keine Sorgen.

Alles gut. Keine Sorge.

Ich bin klüger als das System.

Ich will Papa nicht beleidigen,

aber hier kommt man mit Ehrlichkeit nicht weit.

Verstehst du?

Tust du nicht.

Tom, wir gehen.

Gib Oma einen Kuss.

- Tschüss. - Tschüss.

Tschüss, Mama.

Bis morgen.

Ich möchte unseren Zulieferern und Partnern danken.

Danke für das Vertrauen.

An alle meine Angestellten.

Es geht weiter. Danke, dass Sie hier sind.

Mein Vater sagte immer:

"Wenn man wie ich ungebildet ist...

...aber aus einem etwas werden soll,

dann muss man lernen, zuzusehen und zuzuhören."

Ich weiß nicht genau,

ob er mich heute Abend hört oder sieht,

aber ich widme ihm voller Stolz

diesen Empfang.

Meinem Vater. Und meiner Mutter.

Die hier ist.

Danke.

Prost.

- Auf deinen Vater. - Auf meinen Vater.

Danke.

Prost.

Und auf Frankreich. Die haben wir richtig fertig gemacht.

- Beruhige dich. - Wir haben sie beschissen.

Auf Frankreich!

Eric.

Bitte. Hör auf.

Uns sind alle egal.

Ein Toast auf Antonio.

Hey. Ihr macht später Liebe.

Diese Turteltauben.

Ich schwöre...

- Bitte. - Mein Mann...

Mein Mann, Tonio.

Sieh uns an, Kumpel.

Du bist ein Genie. Ich liebe dich.

Ich dich auch. Setz dich bitte.

Kumpel. Ich liebe dich...

Passen Sie doch auf!

Tut es Ihnen leid? Sie kennen Ihre Aufgaben, oder?

Ernsthaft? Schlampe.

Sieh sie dir an.

Eric. Iss. Beruhige dich.

Kellner, komm her.

Komm her.

Hier.

- Eric, hör auf. - Kümmere dich um deine Angelegenheiten.

Schau auf deinen Teller. Hier sind 10.000.

Ich gebe dir noch mal 10.000, wenn du sie mit offener Hose bedienst.

Tut mir leid.

- Warum nicht? Komm her. - Ich kann nicht.

Ich gebe dir 10.000, wenn du es machst.

- Hör auf. - Ich kann nicht.

Eric, sei still.

Soll ich es machen?

Behalte das Geld. Ist mir egal.

Ihr geht mir auf die Nerven. Verdammte reiche Säcke.

Die denken, sie können machen, was sie wollen.

- Hör auf. - Halt die Klappe.

Was machst du?

Fass meinen Teller nicht an.

Verdammt noch mal! Was schaut ihr so?

Ihr denkt, ihr könnt machen, was ihr wollt?

Richtig? Seht euch an! Arschlöcher!

- Scheiße. - Beruhige dich.

- Ich kümmere mich um ihn. - Keine Sorge.

Fass mich nicht an.

Bist du ein Schwanzlutscher?

Was machst du?

- Verpiss dich! - Hör auf!

- Dein beschissenes Restaurant. - Beruhige dich.

Hör auf! Du blamierst uns.

Ruf den Manager an. Ich schreibe ihm einen Scheck.

Ich bezahle die Rechnung.

Ich kann es kaufen...

Ich kann dein Restaurant kaufen, Bastard.

Hurensohn.

Was? Fass mich nicht an!

Du wirst schon sehen...

Hör auf!

- Antoine! - Meine Familie ist hier.

Meine Angestellten auch. Was machst du?

Beeil dich.

Beeil dich.

- Halt deine Schnauze. - Fass mich nicht an.

- Halt's Maul. - Ich bin so hungrig.

- Los. - Ich habe solchen Hunger.

Ich habe Hunger!

- Scheiße. Hör mir zu. - Nimm es.

Viel Spaß, Kumpel.

- Iss es. - Scheiße.

Beweg dich!

- Alles okay? - Ja.

An was denkst du?

Meinen Vater.

Was hätte er gesagt?

Was denkst du?

Er würde sich schämen.

Wie meine Mutter.

Du bist ein guter Mensch.

Der einzige, in meinem Leben.

Ich bin ein Versager. Ich bin ein Arschloch.

Ich wollte angeben.

Ich lag falsch.

Ich bin ein Wrack.

Was denken die nun von mir?

Wer?

Meine Mutter, meine Angestellten.

Du erklärst es ihr morgen.

Was genau?

Dass du deine Firma gerettet hast.

Du hast 35 Familien gerettet.

Das ist ein guter Anfang.

- Antoine. - So einfach ist es nicht.

Ich habe einfach Angst.

Dann hör auf.

Hör auf.

Ich will nicht aufhören.

Nicht jetzt.

Warum bist du hier?

Ich will dein neues Zuhause sehen.

Wo mein Sohn jede zweite Woche wohnen wird.

- Es ist schön hier. - Nein.

Können wir einen Kaffee trinken?

Warum?

- Ich will reden. - Worüber?

Dein neues Leben.

Dein Nachtleben. Dass du Privatjets nimmst.

- Die Luxushotels. - Das ist geschäftlich.

Ich bin müde. Ich muss schlafen. Bitte.

- Erkläre es mir. - Was?

Wie kannst du dir so eine Wohnung leisten?

- Das geht dich nichts an. - Ich bin deine Frau!

Ernsthaft? Meine Frau?

Vor drei Monaten war ich ein Versager.

Und jetzt willst du, dass wir wieder zusammenkommen?

Für wen hältst du dich? Es ist vorbei, Dana.

Geh bitte.

Sie ist deine Hure?

Sie ist meine Partnerin.

Raus. Verpiss dich.

- Das wirst du bereuen, Arschloch. - Ja.

Arschloch!

Tut mir leid.

Nein, mir tut es leid.

Er hat sogar eine Handelsfirma gegründet.

Unglaublich.

Das ist einer meiner größten Fehler.

Ich habe diesen Idioten unterschätzt.

Mit diesen Informationen geht er mehrere Jahre ins Gefängnis.

Gefängnis? Und wofür?

Damit er meinen Familiennamen durch den Schmutz zieht?

Dieses Arschloch ist immer noch mein Schwiegersohn.

Das darf erst mal niemand herausfinden.

Verstanden?

Was haben Sie vor?

Wissen Sie, was Napoleon sagte?

"Ein kaiserlicher General hat immer mehr als nur einen Plan.

Man muss seine Taktik in der Schlacht ändern."

Ich werde ihm zeigen, wer der General ist.

Zählst du nicht?

Ich vertraue dir.

Also, Kamel...

...wir sind quitt?

Wo wollt ihr hin?

Bleibt.

Sieh mich an. Ich soll das Trinkgeld akzeptieren?

Für wen hältst du mich?

- Was? - Ich bin nicht dumm.

Jeder weiß von deinen krummen Touren.

Denkst du wirklich, dass wir quitt sind?

Ich will die Hälfte.

Du gabst mir fünf, ich gab dir 35.

- Das haben wir vereinbart. - Ich will 250.

Und zwar bald.

In drei Tagen.

- Was zum Teufel? - Warte!

- Was zur Hölle? - Halt die Schnauze!

- Halt die Schnauze. - Beruhige dich.

- Beruhige dich. - Komm schon.

Verpiss dich.

Verpiss dich!

Du nahmst mein Geld.

Jetzt sind wir Partner.

Ab jetzt, fifty-fifty.

Ende der Diskussion.

Verdammt! Beschissenes arabisches Arschloch!

Verflucht!

Und wir geben ihm 250? Wir sind Schwanzlutscher.

- Findest du nicht, Antoine? - Halt die Schnauze, Eric.

- Du und deine unfertigen Pläne! Schnauze! - Halt's Maul!

Wen rufst du an?

Ich möchte mit Kommissar Moser sprechen.

Nimm das.

Du kriegst meinen Mann nicht. Hure!

Ich schlag dich zusammen.

Nimm das!

- Schlampe! - Hure!

Halt dein beschissenes Maul!

Lasst mich in Ruhe!

Lasst mich los!

Nimm das!

Na los!

Hört auf!

Was willst du?

Hör mir zu.

An diesem Betrug bist also

du und Dollys Söhne beteiligt?

Ihr habt in vier Monaten 500 Millionen von der Steuerbehörde geklaut

mit dem Geld eines berüchtigten Gangsters?

Und nun verhängt er eine Geldstrafe.

Und ich soll euch beschützen und wegschauen?

Was ist mit meinem Moralkodex?

Ich gebe Ihnen jetzt 100.000

und am Ende 300.000, ist das okay?

Ist das jetzt ein Korruptionsversuch?

Das ist ein bisschen viel für jemanden, der noch nie im Knast war. Oder?

Das ist nichts im Vergleich zu dem, was ich zu bieten habe, wenn Sie ja sagen.

Also?

Gib mir deine Hand.

Ab jetzt rufst du mich unter dieser Nummer an.

Tag und Nacht.

Und 200.000 sofort.

- Zweihunderttausend? - Okay?

Okay.

Noa?

Wer war das?

Wer hat das gemacht?

Es ist vorbei.

Meine Liebe.

Baby.

Es ist vorbei.

Ich bin hier.

Aron!

Wo ist sie?

Wen meinst du?

- Deine beschissene Tochter. Dana! - Beruhige dich!

- Ich will meinen Sohn, dann gehe ich. - Anthony!

- Bring ihn weg! - Fass mich nicht an!

Wirf ihn raus.

- Du. - Raus!

Fass mich nicht an!

Raus!

- Lass mich los! - Papa!

Bring ihn zurück in sein Zimmer. Ich komme.

Los. Wir machen weiter.

Nach Prüfung der vorliegenden Beweise

ist Madame Dana Silvia Roca, geborene Goldstein,

nicht in der Lage, das Sorgerecht für ihren Sohn Tom zu übernehmen.

In Bezug auf Monsieur Vainbergs Antrag,

das Sorgerecht vorübergehend an

Monsieur Aron Goldstein, den Großvater, zu übergeben,

entschied das Gericht,

dass dem Antrag nicht stattgegeben wird.

Der Vater erfüllt die Anforderungen

für das Sorgerecht seines Sohnes.

Das Sorgerecht von Tom Roca

wird seinem Vater, Antoine Roca, zugesprochen.

Danke.

Danke.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass der Emissionshandel

durch einen Mehrwertsteuerbetrug korrumpiert wurde.

Ich habe alle Dokumente,

die das belegen.

Es liegt nun an Ihnen.

Haben Sie sie dabei?

Ich gebe Sie ihnen im Austausch für etwas.

Sie sind die Einzige, die mir helfen kann.

Ich will das Sorgerecht für meinen Enkel Tom.

Er ist bei seinem Vater.

Das tut ihm nicht gut.

Die Polizei kann nichts gegen einen richterlichen Beschluss tun.

Besonders, wenn es um eine Familienangelegenheit geht.

In dem Fall lasse ich Sie mit dem ungedeckten Scheck

und den kleinen Gaunern fertig werden.

- Komm. - Diese vielleicht interessante Straftat

entschuldigt nicht, respektlos zu sein.

Wenn Sie meine Hilfe wollen...

...muss ich die Wahrheit kennen.

Sie bekommen die Unterlagen nur, wenn Sie meine Forderung erfüllen.

Überprüfen Sie in der Zwischenzeit

Montana Trading.

Das Betrugsdezernat weiß Bescheid.

Nichts Konkretes, aber sie leiten ein Verfahren ein.

Wer ist die Quelle?

Dein Schwiegervater.

Er hat all deine Aktivitäten dokumentiert.

Was soll ich tun?

Entweder schließt du alles und haust

mit dem Geld ins Ausland ab.

Oder du legst den Betrug auf dem Markt offen.

Wenn allen Gaunern klar wird, wie viel Geld sie machen können,

wird jeder das Gleiche tun und wir werden davon überfordert sein.

Ihr könnt euch organisieren und den Schaden begrenzen.

Und Dafri?

Dafri.

Ihn werden wir nur durch Drogen los.

Er macht es schon wieder. Er kontrolliert den Drogenhandel.

Wenn du das irgendwo so platzieren kannst,

dass es immer bei ihm ist, wird es kein Problem sein.

- Eine Wanze? - Ja.

Wie soll ich das machen?

Das ist nicht mein Problem.

Du schuldest ihm Geld.

Mach es, wenn du ihm die Kohle gibst.

Liebling.

Madame Melki?

- Hallo. Polizei. - Bitte.

Monsieur Melki?

Betrugsdezernat. Sie sind festgenommen.

Nein!

Was zum Teufel?

Arschloch!

Scheiße!

Nimm die Taschen.

Drei Tage, Arschloch!

Laurent ist feige, aber nicht dumm.

Wenn er was sagt, wird er auch verhaftet.

Die Bullen sind nicht hier.

Wie viel haben wir?

900 Millionen.

Und seine 600 Millionen.

Hat er es nicht genommen?

Das Problem ist der Araber.

Er wird euch nicht in Ruhe lassen, bis ihr ihm gebt, was er will.

Und Moser? Was macht er?

Er braucht eine große Lieferung, um ihn hochzunehmen.

Da sind wir längst tot.

Warum geht ihr nicht nach Israel?

Und mein Sohn? Und Noa?

Sie kommen mit.

Was ist dir lieber? Dort eine goldene Zelle oder hier ein Grab?

Was?

Noa?

Alles okay?

Geht's dir gut?

Eric!

- Sieh mich an. - Vanessa.

Sie ist verletzt!

Ruf den Notarzt! Sie ist verletzt!

Scheiße!

Verdammte Scheiße!

Ruf den Notarzt!

Vanessa!

Hier, eine Schlaftablette.

Danke, mein Sohn.

Danke.

Willst du hier bleiben?

- Ich kann dich heimbringen. - Ich bleibe hier.

Mir geht's gut.

Hast du noch Papas Waffe?

Er nutze sie zur Verteidigung.

Nicht Rache.

- Sie haben uns angegriffen. - Wir leben.

Wir hatten Glück.

Du musst weglaufen.

Los!

Und du?

- Nein. - Ich bin nicht ihr Ziel.

Ich verlor deinen Vater. Dich verliere ich nicht.

Geh jetzt. Versprich es mir.

Du und dein Bruder.

Los.

- Eric. - Hilf mir. Ich habe Fehler gemacht.

Was hast du getan?

- Ich habe den Scheißkerl umgebracht. - Wen?

Ben Arfa. Ich habe ihn getötet.

Warum?

Ich weiß nicht. Ich habe ihn umgebracht.

Wo bist du?

Keine Ahnung. In einer Bar in der Vorstadt.

Ich weiß es nicht.

Hast du deinen Reisepass dabei?

- Was? - Deinen Reisepass? Hast du ihn?

Ja, ich habe ihn dabei.

Du fährst jetzt schnellstens zum Flughafen und fliegst nach Tel Aviv.

Ruf mich an, wenn du da bist.

- Klar? - Und meine Frau? Die Kinder?

Ich kümmere mich um sie.

Du musst abhauen.

Flieg nach Tel Aviv und ruf mich an.

- Keine Sorge. Ich kümmere mich um dich. - Ich ruf dich zurück.

Antoine. Ich bin nicht dumm.

Ben Arfa wurde vor seinem Boxclub erschossen.

Ein Zeuge hat Erics Motorroller erkannt.

Er hat nicht mal das Kennzeichen gewechselt.

Seid ihr alle dumm oder was?

- Du sitzt schon tief in der Scheiße. - Das heißt überhaupt nichts.

Ernsthaft? Und sein Verschwinden heißt auch nichts?

Antoine. Ich meine es ernst.

Das ist vorsätzlicher Mord.

Wenn du weißt, wo er ist, dann sag es mir.

Ich weiß es nicht.

Ihn umzubringen war das Schlimmste, was er tun konnte. Wo ist er?

Okay.

Sag ihm, er soll aufgeben. Sich einfach in Luft aufzulösen...

Dafri ist zu allem fähig.

Er kann seiner Familie was antun.

Er ist krank.

Er wird dich foltern.

Was machst du hier?

Lass sie in Ruhe!

- Lass sie los! - Was?

Tu ihr nicht weh!

Halt deine Fresse!

Sonst knalle ich dich ab!

Hast du den Typ da gesehen?

Das ist mein Freund.

Er bleibt bei deiner Nutte, während du mein Geld zurückholst.

Dann rufst du dieses Weichei Eric an und triffst dich mit ihm.

Wenn du das tust, ist sie am Leben, wenn du zurückkommst.

Und wir sind dann quitt. Einverstanden?

- Ich weiß nicht, wo er ist. - Ach ja?

Schneid ein Ohr ab.

Nein! Schon gut. Tu es nicht.

Ich rufe ihn an.

Ruf ihn an.

- Was soll ich sagen? - Heute Abend, 23 Uhr.

Unter dem Viaduc d’Austerlitz.

- Port de la Rapée. - Um 23 Uhr.

Austerlitz. Okay.

- Eric. - Ich wollte dich anrufen.

- Wo bist du? - Ich packe meine Tasche.

Hör zu.

Wir treffen uns heute um 23 Uhr.

Ich schicke dir die Adresse per SMS.

Ich bringe dir Geld mit.

Geh nicht ans Telefon. Okay? Bis heute Abend.

- Alles okay? - Ja, alles okay.

Gut. Danke, Tonio.

Gut.

Simon? Was zum Teufel? Wo ist Eric?

Er verabschiedet sich von seinen Kindern. Ich nehme das Geld.

Du bleibst nicht hier.

Was ist los? Ist das der große Bruder?

- Bleib, wo du bist. Das ist er nicht. - Verstanden.

Ich kann es nicht erklären. Du musst gehen.

Was? Stimmt was nicht?

- Du musst hier weg. Ich habe kein Geld. - Machst du Witze?

- Verstehst du? Hau ab! - Beruhige dich.

Hey, Moser, wir brechen ab.

Was zum Teufel?

Hau einfach ab.

- Was macht er? - Zwei Roller.

Sie nähern sich. Was sollen wir tun?

Hörst du mich? Moser?

Mit wem sprichst du?

Hau ab!

- Hau ab! - Was machst du? Scheiße!

Hör auf! Verpiss dich!

Polizei!

Auf den Boden!

Komm!

Ich kann nicht hier bleiben.

Ich kann nicht.

Können Sie den Sarg tragen?

Es tut mir leid. Das wollte ich nicht.

Ich weiß.

Ich weiß.

Es tut mir leid.

Ich weiß.

Wir sind stolz, die Verhaftung

von Kamel Dafri

wegen Mordes an Simon Wizman und wegen Mordverdachts

an dem Milliardär Aron Goldstein zu bestätigen,

der am Montag mit der gleichen Waffe getötet wurde.

Die festgenommenen Personen....

Mein Mandant hat ein Angebot.

Ich höre.

Es ist ein korrupter Polizist involviert.

Wer?

Mein Mandant muss hier als freier Mann rausgehen.

Er wird sich natürlich vor Gericht verantworten.

Einverstanden.

Ein arabisches Sprichwort lautet: "Drei Dinge definieren das Maß eines Menschen.

Führung, Reichtum und Unglück."

Ich kannte diese drei Dinge.

Bin ich gut oder böse? Ich weiß es nicht.

Aber Geld ist nichts wert, wenn man stirbt.

Der Tod ist weniger beängstigend, wenn man müde ist.

1997 VERPFLICHTETE SICH DIE EU, IHRE TREIBHAUSGASEMISSIONEN ZU VERRINGERN.

IN EINEM EMISSIONSHANDELSSYSTEM WURDEN EMISSIONSRECHTE EINGEFÜHRT.

DER BETRUG, CARBON CONNECTION GENANNT, DAUERTE VON SEPTEMBER 2008 BIS JUNI 2009.

DIE EU VERLOR FÜNF MILLIARDEN. FRANKREICH VERLOR ZWISCHEN 1,5 UND 1,8 MILLIARDEN.

Untertitel von: Suse Zschau

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.