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Ich habe Pater Valliers in all seinen Missionen assistiert.
Hätte es ein Problem gegeben, hätte ich es gewusst.
Die Kirche wird in 3 Monaten abgerissen. Wussten Sie das nicht?
Pater Surin scheint nie weggegangen zu sein.
Beten reicht nicht.
Wer bin ich denn für dich? Du solltest dir darüber klarwerden, für uns.
Akzeptieren Sie, mit ihr zu beten.
Bringen Sie ihr dieses Licht, das wir geteilt haben.
Wovon sprechen Sie? Das hier hat nichts mit einem Wunder zu tun.
Ich nehme ihn zu mir. Ich bin sein großer Bruder. Es wird alles gut.
Mit Ihnen wär das so, wie vom Regen in die Traufe.
Tom wird hier einziehen. - Was heißt das? Sie sind zu abrupt.
Du bringst mich nicht zum Ausrasten! Ich behalte dich!
Du wirst lernen, die Verantwortung zu übernehmen, du selbst zu sein!
Mit 20 hatte ich große Probleme. Ich habe nichts mehr gegessen.
Meine Eltern hatten von Etienne gehört. Er hat mich gerettet.
Sie essen nicht mehr? - Ich kann nichts dafür.
Der Tod ist zurückgekommen. Lassen Sie mich allein.
Deine Lobby gibt es tatsächlich.
Poileaux tritt in der Gruppe seine Nachfolge an.
Poileaux progressiv? Das ist absurd!
Sehen Sie? Ich bin soweit!
Poileaux fliegt nach Rom.
Als Nachfolger von Malitéros.
Erlaubst du mir, das in meiner Zeitung zu bringen?
Gesegnet seist du, Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Du weihst uns durch deinen Geist, um einen einzigen Körper aus uns zu machen.
Gewähre uns, in der Liebe zu wachsen,
und somit die Glückseligkeit Christus' zu erreichen.
Er, der mit dir und dem Heiligen Geist herrscht, jetzt und in alle Ewigkeit.
Amen.
Jean Louis.
Wir hören aus dem 1. Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher.
"Betreffs der Zeiten und Fristen, Brüder, habt ihr es nicht nötig,
dass euch beschrieben wird..."
Das ist ja unerhört!
Ja, hallo. Ja, geht's gut?
Was? Ich kann nicht so viel reden. Ich ruf dich zurück.
Aber nein, ich bin nicht im Kino. Ich bin nur nicht allein.
Oh ja, ist cool! Was hast du gesagt?
Erzähl, erzähl! Aber nein!
"Denn ihr wisst selbst, dass der Tag des Herren kommt, wie ein Dieb in der Nacht.
Wenn die Leute sagen: Frieden und Sicherheit,
dann kommt plötzlich Verderben über sie..."
Das Taxi wartet auf uns, Monseigneur. - Ist keiner mehr hier?
Der Weg ist frei. Alles in Ordnung.
Sind Sie sicher, dass niemand unseren Zielort kennt?
Ich habe dafür gesorgt, dass in Ihrem Terminkalender steht,
dass Sie nach Limoges fahren, um Ihren Einzug vorzubereiten. - Perfekt.
Warten Sie! Ihre Schuhe! Sie quietschen.
Wie bitte? - Ziehen Sie sie doch aus!
Sie isst nichts mehr.
Sie nimmt etwas auf ihren Teller, sie schneidet, aber rührt nichts an.
Der Blutdruck ist niedrig. Ich werde sie untersuchen.
Ich werde Mademoiselle bitten, sich auszuziehen.
Oh, ja. Verzeihung.
Sie haben ihm doch von uns erzählt, oder? - Ja, es ist nur, dass...
Glauben Sie wirklich, dass er uns heute empfangen kann? - Ja.
Wir fuhren viele Kilometer hierher.
Keine Sorge, er ist hier. Ich spreche mit ihm.
Was passiert denn hier? Haben Sie den Verstand verloren?!
Ich konnte sie doch nicht wieder wegschicken.
Sie kamen Ihretwegen.
Was haben Sie ihnen gesagt?
Ich überhaupt nichts. Es war die Kantinenfrau, Pater.
Sie hat wohl geredet.
Sie? Was...
Was machen Sie denn hier?
Ich wollte Sie nur kurz besuchen. Es ist schon eine Weile her.
Sind Sie etwa gekommen, um auch mit mir zu beten?
Man sagt, dass Sie Wunder vollbringen.
Verzeihung?! Ich bitte um Entschuldigung,
aber wir sind seit einer halben Stunde hier.
Unsere Tochter ist krank und wir brauchen wirklich Ihre Hilfe.
Sagen Sie ihnen, sie sollen gehen. - Das kann ich aber nicht.
Kommen Sie mit.
Hauptsache ist, dass es Wellen schlägt, wenn er in Rom ist.
Er wird da sein, ganz sicher!
Kann ich Sie eine Minute sprechen? - Bitte kommen Sie rein.
Ich ruf dich wieder an.
Ich will Ihnen nicht verhehlen, dass die Situation nicht die beste ist.
Ein Anorexierückfall, bedingt durch einen emotionalen Schock.
Sie erwähnte einen geliebten Menschen, den sie kürzlich verloren hätte.
Am besten ginge sie einige Tage ins Krankenhaus.
Vielleicht gelingt es Ihnen, sie zu überzeugen.
Ich habe ihr Stimmungsstabilisierer verschrieben und sie muss sie nehmen.
In Ordnung.
Man wird allerdings nie wirklich davon geheilt.
Es ist ein lebenslanger Kampf.
Was könnte ihren Lebenswillen stärken? Haben Sie eine Antwort?
Da ist Gott. Er liebt uns.
Ja.
Wenn Sie mich brauchen, Sie wissen ja. - Vielen Dank, Doktor.
Darf ich? - Ja.
Hier. Das wird dich aufmuntern. - Oh, danke, das ist nett.
Ist er weg? - Nein, er ist in seinem Büro.
Darf ich dir etwas zeigen? - Was denn?
Das Tagebuch vom früheren Pater Surin.
Guillaume, es ist privat. Das darfst du nicht lesen. - Ich weiß, aber hör nur zu.
"5. August '95.
Ich habe den zuständigen Pfarrer meines Gebietes besucht, Pater Chalumeau.
Ich brauchte einen Rat und wollte mit jemandem sprechen.
Zugehört hat er mir nicht, aber mich mit seinen eigenen Problemen zu Tode gelangweilt.
Die Mäuse in der Kirche.
Er hat mir sogar verschiedene Sorten von Fallen gezeigt."
Eigentlich ist er seit 20 Jahren so, vielleicht sogar länger.
Noch im Bett, junger Mann?
Es wäre Zeit aufzustehen, oder?
Also das hier wird das Eingangslied für die Messe am kommenden Sonntag sein.
"Ewiges Wort des Vaters". - Danke.
Kommen Sie, Louise, wir haben auf Sie gewartet.
Habt ihr es gehört? Gilles Beuzec wird auch vernommen.
Er war heut Morgen auf dem Polizeirevier.
Na ja, die Ermittlungen laufen. Gilles arbeitet mit uns.
Es ist normal, dass man seine Aussage hört. - Herr Vikar!
Er steht unter Verdacht. Er wurde vorgeladen.
Es gab manche, die es wussten und nichts sagten!
Also Gilles betreffend wissen wir nichts.
Herr Vikar, alle schätzen Ihren Wunsch, wieder zur Normalität zurückzukehren
und zu helfen, den Frieden wiederzufinden.
Aber die, die das getan haben, wollen wir hier nicht!
Man darf Menschen nicht aufgrund eines Verdachtes verurteilen.
Das ist keine religiöse, sondern eine menschlich Frage!
Dann soll er uns erklären, was er bei den Gendarmen macht?
Wir wurden ständig angelogen. Man machte uns zu oft ein X für ein U vor.
Vor nicht langer Zeit stelltet ihr mich an den Pranger!
Und ich war es, den ihr in Verdacht hattet, Pater Valliers verraten zu haben!
Es ist genug!
Ich will so was nicht in meiner Kirche, in meiner Gemeinde.
Louise, bitte setzen Sie sich.
Hallo. - Ich frier mir den Arsch ab. Wir sagten, 12 Uhr.
Tut mir leid. Es war heute Morgen ein bisschen schwierig.
Und wie geht's dir?
Hier, ich habe aussortiert, was dir passen könnte.
Gefällt's dir? - Total. Die ist cool.
Damit kann ich Knete machen. - Na gut, ich muss los.
Wenn ich du wäre, würde ich mal einen Blick in deine Kirche werfen!
Allah akbar. Allah akbar.
Allah akbar.
Was macht ihr denn? Wie seid ihr reingekommen?
Wir wollten dich fragen, aber du warst nicht da.
Wo sollen wir beten? Die Moschee ist in Cergy.
Die hier wird abgerissen, wir stören niemanden. Und es ist neben der Baustelle.
Nein, unmöglich, das könnt ihr hier nicht machen!
Nicht mal für die letzten 2 Wochen? - Nein.
Tut uns leid. - Schon gut.
Denken Sie wirklich, dass er bei uns bleiben kann?
Selbstverständlich. Schon wegen der Probezeit.
Danach, in 6 Monaten... - Was, in 6 Monaten?!
Es bringt nichts! Ich meine, sogar für ihn.
Er braucht es, nur das ist wichtig. Und das braucht Zeit.
Guten Tag!
Guten Tag, Madame. - Guten Tag.
War es gut im Unterricht? - Ja, ja.
Ich glaube, dass wir ihm nichts geben können.
Und Sie auch nicht.
Haben Sie ihn gesehen? Er kennt gar nichts.
Keine einzige Geste, kein einziges Lied, keinen einzigen Text.
Es ist Chinesisch für ihn! - Ich war genauso in seinem Alter.
Er kommt nur, weil Sie ihn dazu zwingen, und es wird ihm nichts helfen.
Er braucht eine Aufgabe! Er muss sich in unseren Lebensentwurf eingliedern.
Wenn Sie erlauben, würde ich das gern bei der Ratssitzung diskutieren.
Ich kenne sie. Das wird nicht akzeptiert. Und ich versteh sie.
Jeanne, vertrauen Sie mir, bitte.
Lassen Sie mich nur mit den anderen auf der Sitzung darüber sprechen, mehr nicht.
Nein. - Nein, was? - Nein!
Bitte! Ich bitte Sie nur, mich mit den anderen darüber sprech...
diskutieren zu lassen, mehr nicht.
Einverstanden?
Was auch immer ich sage, Sie tun sowieso das, was Sie entschieden haben.
Monseigneur muss mir grünes Licht geben, um ein Dementi abzugeben.
Aber er ist unerreichbar. Und Valéry auch.
Ich hinterlasse Nachrichten. Ich weiß nicht, wo sie sind.
In Rom, wie der Artikel es andeutet.
Sie scherzen, hoffe ich? - Andererseits hat er uns immer wieder überrascht.
Und das während beider Mandate.
Das ist lächerlich. Monseigneur Poileaux?
Es ist ein Heiliger in unseren Räumen. Sehen Sie?
Sie wussten nicht Bescheid?
Er betet mit ihnen, munkelt man.
Na ja, mit den älteren Schwestern und den Putzfrauen.
Wie geht es Ihnen denn heute? - Mir gelang es endlich, die Mutter Oberin
eines Klosters zu sprechen, deren Schwesternschaft in Pakistans verfolgt wird.
Wir können sie vielleicht zurückholen.
Ich kontaktierte die französische Botschaft in Islamabad und schicke ihnen die Akte.
Sie lassen nicht locker.
Sie haben nicht vor, hier zu essen, oder? - Es ist für Sie.
Ich habe schon gegessen. - Nicht mit mir.
Und das hier nehmen Sie ein Mal am Tag.
Vielen Dank.
Ich könnte heute nichts mehr runterkriegen. Ich habe heute Morgen gut gegessen.
Wussten Sie, dass die Mahlzeit eine rein gesellschaftliche Erfindung ist?
Das Umfeld für Verträge und Allianzen?
Der Mensch isst nicht etwa, weil er Hunger hat.
Er geht zu Tisch, weil er zivilisiert ist.
Es ist der erste Biss, der zählt.
Es sind keine Speisen, die wir essen, es sind Worte.
Wir essen das Gesetz.
Guten Tag, Herr Vikar.
Ich muss einen Zettel für die Reinigung holen. Ich brauche nicht lange.
Gilles? Kann ich Sie eine Minute sprechen?
Ich hörte, dass Sie von den Gendarmen verhört wurden.
Es gibt nichts zu sagen.
Ich bin frei. Die Justiz hat mich als Zeugen angehört.
Haben Sie etwas gewusst?
Ich muss das Ornat für die Messediener abholen.
So. Da.
Und eine letzte hier.
Danke. - Und wann wird abgerissen?
Nach Weihnachten oder spätestens Anfang Januar.
Darf ich Sie bitten, dasselbe für mich zu tun?
Ja.
So!
Okay.
Das wär's. Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen, Herr Vikar.
Gut, das wäre geschafft.
Wir werden dich jetzt beschäftigen müssen.
Gehen Sie vor, ich komm nach. Ich komme gleich.
Verzeihung! - Ja?
Die meisten von den Bauarbeitern dort sind Araber und können nirgendwo beten.
Doch, sie haben die Moschee von Cergy.
Sie ist aber viel zu weit weg für sie.
Vielleicht haben Sie leere Räume?
Ich versteh nicht, was Sie das tangiert.
Alle Gläubigen wollen an einem Ort zu ihrem Gott beten.
Ich werde ehrlich sein.
Es gibt nächstes Jahr Wahlen. Wir können nicht anfangen,
Moslems einen öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen, verstehen Sie?
Ich und die Religion, sie gehört nicht zu meinen Prioritäten.
Na dann...
Also...
So zu tun, als ob man nichts weiß, das lernt man sehr jung.
Pater Valliers war gut zu mir.
Er hat mir in Zeiten geholfen, in denen ich's allein nicht geschafft hätte.
Er gab mir Arbeit.
Ich habe den Glauben entdeckt.
Die Gendarmen sagten, dass sie rechtlich nichts gegen mich haben.
Pater, wird Gott mir vergeben?
Das ist eine ernste Frage.
Den Gemeindemitglieder liegt daran, dass Sie mit ihnen sprechen.
Sie haben das Bedürfnis, zu verstehen.
Finden Sie Worte für Ihre Brüder.
Es wird ein Anfang sein.
"Delta" hatte doch elf Uhr gesagt, oder? - Ja.
Wir warten seit einer Stunde.
Was sagte ich über den Dilettantismus dieser Leute? Also wirklich...
Vielleicht gab es irgendein Problem.
Warten Sie. Bewegen Sie sich nicht, drehen Sie sich nicht um.
Es scheint, der junge Mann von den Kapuzinern zu sein.
Wissen Sie, der Praktikant? Dessen Namen nach Ancien Régime klang.
Inzwischen ist er Priester.
Er soll mich nicht sehen, er hat überall Beziehungen!
Was macht er jetzt?
Er kommt in unsere Richtung.
Oh, là, là, là, là.
Monseigneur?
Oh! - Es ist eine Freude, Sie hier zu sehen.
Was für eine Überraschung. - Raphaël!
Pater Tomsen. Wir beide arbeiten im Sekretariat der Kurie.
Freut mich. - Wir haben unsere Büros gleich um die Ecke.
Ach so. - Was führt Sie hierher?
Es ist das Ende meines Mandats.
Ich muss Bericht erstatten. Die Bilanz. Nichts weiter.
Was ist los?
Nichts. Es ist ein Artikel im Umlauf und da ist von Ihnen die Rede.
Wissen Sie nichts davon?
Warten Sie, ich zeig es Ihnen. Ich müsste ihn finden können.
Hier!
Die geheime Reise des Vorsitzenden der Bischofskonferenz nach Rom.
Was ist denn das? Wer kann das getan haben?
Es erklärt jedenfalls, wieso unsere Verabredung nicht kommt.
Wir müssen es widerlegen, aber das Übel ist geschehen.
Uns bleibt nur noch übrig, nach Paris zurückzufahren.
Wegfahren? Ohne irgendwas zu versuchen?
Ihr Kontakt wird nicht mehr kommen und Gandz wird ablehnen,
Sie zu empfangen, da gibt's keinen Zweifel.
Monseigneur, vielleicht lassen wir Sie allein.
Wir jedenfalls hatten wenigstens einen Kontakt.
Und das sind Sie. - Ja.
Ich sehe überhaupt nicht, wie ich Ihnen nützlich sein könnte.
Sie arbeiten im Sekretariat der Kurie.
Also kennen Sie den Terminkalender von Monseigneur Gandz,
oder seinen Stundenplan. - Mein Vorgesetzter ja, ich nicht.
Ja, aber ich meine, mit etwas Glück oder gutem Willen
könnten Sie Zugang zu diesen Informationen bekommen?
Monseigneur, ist Ihnen klar, was Sie von mir verlangen?
Wie sich das auf meine Arbeit, besser meine Anstellung in der Kurie, auswirken könnte?
Ja, das versteh ich voll und ganz.
Ich weiß nicht, ob das für Sie was änderte, würde ich Ihnen sagen,
dass Pater Fromenger mich in dieses Abenteuer hineingezogen hat?
Das jedoch erklärt natürlich vieles.
Nur er war in der Lage, aus uns das Beste herauszuholen, nicht wahr?
Ja. - Es beruhigt mich keineswegs,
aber es wird mir eine Ehre sein, Ihnen zu helfen.
Ich habe bloß eine Frage: Wieso wenden Sie sich nicht direkt an den Papst?
Ich vermute, Jeanne hat euch über einen wichtigen Punkt informiert,
den ich auf der Sitzung ansprechen möchte.
Na ja, Pater, eigentlich haben wir schon kurz darüber gesprochen,
bevor wir hier zusammenkamen. - Das Projekt, das Sie für den jungen Mann vorschlagen,
passt nicht mal in das Regelwerk unseres Gemeinderats.
Unser Jahresplan vom Gemeindeleben ist ein gemeinschaftliches Projekt,
und es kann nicht sein, dass nur eine Person davon profitiert.
Ich verstehe.
Na gut.
Aber was schlagt ihr in diesem Fall vor,
damit Tom einen richtigen Platz hat? Damit er sich in ein Projekt einbringen kann?
Hier, mit uns.
Das sollten Sie mit seinem Wiedereingliederungszentrum klären.
Wir...
Also unsere Aufgabe ist das nicht. - Er muss an unseren Aktivitäten teilnehmen.
Ob das nun in die Regelung der Ratssitzung gehört oder nicht.
Das ist Teil seiner Laufbahn. Er muss sich seiner Verantwortung stellen.
Und solange er bei uns sein wird, ist es unsere Aufgabe,
ihm auf diesem Weg zu helfen.
Ist das für euch nicht gemeinschaftlich genug?
Wunderbar.
Wenn das so ist, hatte ich die Möglichkeit erwogen,
dass Tom ein Praktikum an euren Arbeitsstellen,
in euren Vereinen oder in euren Unternehmen antreten könnte.
Ich stelle keine Praktikanten ein.
Na ja, für einen kürzeren Zeitraum, für einen kleinen Versuch.
Bei mir arbeiten nur Unbefristete.
Jemand anderes vielleicht?
Ich weiß nicht. Ich muss mich umhören. Ich weiß es nicht.
Man müsste seinen Lebenslauf sehen. Wissen Sie, ob er bestimmte Begabungen hat?
Seinen Lebenslauf? Also da sollten wir uns wirklich nichts vormachen.
Ich glaube, dass keiner diesen jungen Mann als Praktikanten in seinem Unternehmen sieht,
nicht mal in einer unserer Gemeindeaktivitäten.
Wer ist nicht dieser Meinung?
Dann sehen wir's doch so, dass das, was mit diesem jungen Mann passiert,
Ihre Sache ist, Pater.
Wenn's gut läuft, werden wir nichts daran auszusetzen haben.
Das erscheint mir ein guter Kompromiss, oder? Für alle.
Gut, ich denke, dass wir dann in der Tagesordnung weitergehen können? - Ja.
Die Gruppe für Bibelunterricht. - Ihr glaubt nicht an diesen Jungen.
Ihr glaubt nicht, dass er für uns das Neue bedeuten kann,
wie wir das Neue für ihn bedeuten.
Ihr seid nicht bereit, den Ehemann zu empfangen, der nachts zu euch kommt.
Der Junge ist die Zukunft, er steht vor uns,
er ist da und ihr macht ihm die Tür zu, weil ihr Leute mit wenig Glauben seid.
Nur zu, macht nur weiter so.
Mach weiter, Jeanne.
Gut.
Wie ihr wisst, fangen wir dieses Jahr mit den 10 Geboten an.
Und wenn ich sage, "wir fangen an", dann denke ich,
dass wir ein ganzes Leben lang diese wenigen Sätze studieren könnten.
♪ Oh, du mein Herr, du bist mein Gott
♪ Ich will dich rühmen und deinen Namen preisen
♪ Oh du mein Herr, du bist mein Gott
♪ Bring mich wieder zu Ehren, du wirst mich wiederum trösten
♪ Jubelt, ihr Himmel. Jauchzet, oh Erde
♪ Freut euch, ihr Berge. Denn der Herr hat sein Volk getröstet
♪ Oh du mein Herr, du bist mein Gott
♪ Ich will dich rühmen und deinen Namen preisen
♪ Oh Herr, du bist mein Gott
♪ Bring mich wieder zu Ehren, du wirst mich wiederum trösten
♪ Jubelt, ihr Himmel. Jauchzet, oh Erde
♪ Freut euch, ihr Berge. Denn der Herr hat sich seiner Armen erbarmt
♪ Oh du mein Herr, oh du mein Herr
♪ Oh du mein Herr,
♪ Oh du mein Herr.
Brüder! Heute dürfen wir uns stark fühlen,
denn wir treffen uns wieder in dieser Kirche. Der Herr ist die Stärke seines Volkes.
Lassen wir uns von seiner Stärke und von seinem Frieden anstecken.
Bereiten wir uns auf die Eucharistiefeier vor.
Gestehen wir, dass wir Sünder sind.
Herr, erbarme dich!
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich!
Christus, erbarme dich!
Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich!
Sei deinen Gläubigen wohlgesinnt, Herr, und vermehre die Gaben deiner Gnade.
Halte in ihnen den Glauben, die Barmherzigkeit und die Hoffnung wach,
damit sie darauf achten, deinen Geboten zu gehorchen.
Durch Jesus Christus, unserem Herrn, der lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Amen.
Wir müssen etwas unternehmen.
Was machst du hier? Dies ist kein Ort für dich!
Franck, ich bitte Sie! - Franck!
Ich möchte euch sagen, dass ich bedaure.
Das alles ist vor unseren Augen geschehen.
Und wir haben es nicht gesehen.
Es ist schrecklich.
Es tut mir leid. - Sieh mir in die Augen! Heuchler!
Es tut mir leid. - Es tut dir leid?!
Nennst du das eine Entschuldigung?!
Du bist ein Feigling! Bloß ein Feigling!
Wir wollen dich hier nicht! - So was geschieht hier nicht!
Sie sollten sich schämen! - Schon gut, beruhige dich. Er wird ja gehen.
Nein, er geht nirgendwo hin, er bleibt hier!
Wir sind hier im Hause Gottes!
Wir hatten es gesagt! Wir hatten Sie doch gewarnt!
Wieso haben Sie ihn kommen lassen?
Lass mich los!
Was macht ihr?
Geht's dir gut, Brüderchen? - Und dir? - Yes.
Sie haben eine Sitzung. - Ah ja?
Sie lesen die Bibel und zerbrechen sich den Kopf über ein Wort.
Was hast du am Auge? - Das?
Haben sie das gemacht? - Klar, was denkst du denn?
Es war nicht Kenza. - Wie viel schuldest du ihnen?
1500. Und Zinsen.
Scheiße. Und ich habe keine Ahnung, wo ich die hernehmen soll.
Du hast nichts, oder? - Ich habe überhaupt nichts.
Und sie? - Scheiße, was machst du? Komm her!
Hey, beruhige dich. Was ist los, machen sie dir Angst, oder was?
Das ist ja der Pfaffe, der beim Disziplinarausschuss die Show abgezogen hat.
Ich hoffe, er nervt dich nicht. - Wäre er nicht, wäre ich in Rabastens,
so gut wie im Kittchen. Nein, ich bemitleide ihn.
Krass. Du hast Mitleid mit ihm?
Und warum? - Ach, vergiss es.
Du musst weg, Mann. Die anderen da drin sind verkorkst.
Und sie haben mich im Visier. Ein Bullshit und ich steck in der Scheiße.
Ich möchte nicht an deiner Stelle sein. Du tust mir leid.
Hier, ich habe immerhin das.
Nimm.
Und was wirst du tun?
Ich werd mich durchschlagen. Was soll ich machen?
Ich habe mich immer durchgeschlagen.
Ich habe keine Wahl.
Na gut.
Und danke. - Gerne. Pass auf dich auf, ja?
Wie immer!
4. Januar 1999.
Zurück von einem Kurzbesuch bei meiner Mutter.
Vorbei ist die Zeit, als ich nach den Sommerferien zurück aus dem Seminar kam,
und das Gefühl hatte aufzuleben, endlich zu atmen.
Jetzt ist es das Gegenteil.
Wenn ich bei ihr ankomme, fühlte es sich an, wie ein Raum zum Verschnaufen.
Bis ich dieses unsinnige Rennen ohne Ende oder Ziel,
das mein Leben geworden ist, wieder aufnehme.
Diese Angst, die mich jetzt jedes Mal packt,
wenn ich wieder in meiner Kirche bin, in meiner Pfarrgemeinde.
Diese seltsame Angst, dieses Gefühl der Leere.
Wie soll ich mich dagegen schützen?
Beten reicht nicht.
Ich fühle mich schwach, der Aufgabe unwürdig.
Und ich zweifle.
Ist Gott immer noch da an diesem Ort?
Früher sah ich ihn überall um mich herum.
Ich konnte in den kleinsten Dingen seine Anwesenheit spüren.
Und jetzt versteckt er sich.
Ich weiß trotzdem, dass er da ist. Ich weiß es immer.
Suchen, im Inneren meines Körpers, meines Geistes.
Mich überwinden. Ich warte, dass alles wieder einfach wird.
Monseigneur Poileaux, kommen Sie bitte mit mir.
Zeigen Sie ihn bei jeder Kontrolle. Ich lieh ihn von einem Kollegen aus.
Das ist nicht mein Foto! - Ach, die Fotos sehen sie sich nicht an.
Stellen Sie sich dahin. Das wird diskreter sein. - Danke für alles, was Sie tun.
Pater Chanseaulme ist ein Freund. Und ich habe den Artikel gelesen.
Viele von uns stehen auf Ihrer Seite.
Aber wenn der Besuch des Arztes sich in die Länge zieht,
bringe ich Sie zum Ausgang zurück.
Bleiben Sie dort. Auf mein Zeichen gehen Sie durch.
Ich hole Sie später wieder ab.
Gilles, mein Sohn. Ich wollt Ihnen sagen, dass...
Also gut, ich bin nur ein schwacher Mensch, ich schaffe es nicht, nicht über Sie zu urteilen.
Aber hören Sie mir zu.
Als Priester will ich Ihnen sagen, dass Gott Ihnen vergibt.
Er öffnet Ihnen seine Arme.
Sie gehören zu seiner Kirche.
Ob manche das wollen oder nicht.
Der Herr sei mit Ihnen.
Sie fahren weg, Pater?
Ich muss ein wenig Abstand nehmen, Kraft tanken.
Guillaume, wir müssen reden.
Ich weiß nicht, woran du bist, aber es ist das letzte Mal, dass ich anrufe.
Hey. - Alles klar, Guillaume?
Ja, hallo. Also, hier, das ist der Ersatzschlüssel.
Oh, danke, Bruder.
Es tut mir leid, als ich davon erzählte, wollten die anderen auch kommen.
Ich hatte es dir gesagt, wir haben keinen Ort. - Na ja, aber...
Na gut.
Ich bin so froh, dich wiederzusehen.
Wenn du wüsstest! Du kannst es dir nicht vorstellen!
Ich dachte, Sie wären weg.
Was ist denn passiert?
Ich bin nur etwas müde. Aber ich habe eine gute Nachricht.
Meine Mitschwestern verlassen Pakistan. Ich konnte sie überzeugen.
Gehen Sie nach Hause, Sie sind erschöpft.
Geben Sie mir noch 10 Minuten, ich fühle mich wohl so.
Danke für Ihre Freundschaft.
Haben Sie was gegessen?
Essen Sie wenigstens ein Stück Zucker.
Schwester?
Ich habe Hunger.
Wissen Sie, Pater, ich weiß, was Sie im Moment empfinden.
Weil ich dasselbe empfinde.
Und Sie sollen wissen, dass ich Ihnen voll und ganz vertraue.
Uns.
Gott wacht über unsere Begegnungen.
Was er uns schickt, ist ein Geschenk für uns.
Nichts Hässliches, nichts Mittelmäßiges kann uns noch passieren.
Weil wir in dem, was uns geschieht, das Schöne, das von Gott kommt, erkennen.
Beten wir?
Gott, mein Vater, ich gebe mich dir hin.
Mach mit mir, was dir gefällt.
Was immer du mit mir machst, danke ich dir, ich bin zu allem bereit.
Ich akzeptiere alles, sofern dein Wille in mir geschieht,
in all deinen Kreaturen.
Ich wünsche nichts anderes, oh Herr.
Ich lege meine Seele in deine Hände.
Ich gebe sie dir, Herr, mit der ganzen Liebe meines Herzens,
weil ich dich liebe und es mir ein Liebesbedürfnis ist,
mich hinzugeben, mich in deine Hände uneingeschränkt hinzugeben.
Denn du bist mein Vater. Amen.
Das tut gut, nach Hause zurückzukommen.
Wollen Sie mir immer noch nicht sagen, wie es gelaufen ist?
Was haben Sie seiner Heiligkeit gesagt?
Mein Freund. Im Leben muss man fähig sein, seine Neugier zu bremsen.
Sie werden es früh genug erfahren.
Monseigneur! Die Nachricht kam gerade aus Rom!
Nun sehen Sie mal? Mit ein wenig Geduld, da...
Seine Heiligkeit, Papst Gregor...
ist gestorben.
Nein, Sie wollten sagen, dass er abgedankt hat. - Nein. Er ist gestorben.
Im Schlaf. Hirnembolie.
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