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[Musik]
Einen wunderschönen guten Tag. Herzlich
willkommen hier auf der IFA im
wunderschönen Berlin unterm
wunderschönen Funkturm. Nicht zu
verwechseln mit dem Eiffelturm. Also,
wir befinden uns nicht in Paris. Kommt
gerne näher, setzt euch hin. Hier sind
noch ganz viele Plätze frei. Teilt euch
Plätze zu zweit, zu dritt, zu viert, wie
ihr möchtet. Heute ist Kuscheln
angesagt. Also nutzt gerne die Chance
jetzt vielleicht neue Leute auch auf
diesem Weg kennenzulernen. Mein Name ist
Mike Suminski. Ich bin Videograf,
Fotograf und Sony Creator und Sony gab
mir die Möglichkeit heute diese Bühne zu
bespielen und das möchte ich nicht
alleine machen. Ich bin nicht so
egoistisch. Deswegen dachte ich mir, mit
Leo Keller macht das doch viel viel mehr
Spaß und ihr könnt viel viel mehr
lernen. Dadurch, wenn hier auch zwei
Creator, zwei Profis aus dem ganzen
Segment auf der Bühne stehen. Leo Keller
ist ein Creator, Videograf und hat schon
sehr, sehr viele coole Projekte gemacht.
Zu seinen Kunden gehören verschiedene
Brands, z.B. Wir haben uns vorhin
unterhalten. Nike Jordan hatte ja schon
mal was mit zu tun gehabt auf
verschiedene Brands aus dem ganzen
Technik Space, alles namenhafte Brands
und Sumarum Plattformübergreifend hatte
eine halbe Million Follower. Das ist
schon mal eine ordentliche Zahl und
bevor ich euch zu viel jetzt erzähle
vorweg würde ich mal sagen Leo Keller,
ich würde dich ganz gerne auf die Bühne
bitten. So bisschen Applaus. Ja, sehr
schön. So, danke schön, dass du die Zeit
genommen hast. Ja,
freue mich sehr.
Setz dich gerne. Du hast uns ein
bisschen Information mitgebracht zu
verschiedenen Dingen, zu dir, zu
Projekten und ich würde mal sagen, ich
übergebe das Mikrofon sozusagen
symbolisch an dich.
Ja, hallo zusammen, ich bin Leo. Ich
freue mich sehr, dass so viele jetzt
erschienen sind. ist für mich eine große
Ehre jetzt auch vor allem in Kooperation
mit Sony hier zu sitzen. Ich nutze seit
10 Jahren Sony Produkte in meinem
Workflow, deswegen umso cooler das jetzt
hier so mit denen auch umzusetzen.
Ja, ich würde sagen, ich stell mich
erstmal kurz vor. Ich bin Leo Keller,
ich bin
Videograf, Filmmacher, Editor. Es ist
immer so ein bisschen schwierig, das
herunterzubrechen auf ein Wort. Ähm, ich
mache verschiedenen Content auf Social
Media, Instagram, TikTok ähm im Bereich
Filme machen. Ich erstelle kurze Videos
ähm in die Richtung von cinematischen,
Kurzfilm ähm und vor allem macht dann
eben auch behind the scenes Content zu
diesen Sachen. Heißt, ich erkläre ganz
genau, wie mache ich meine Videos, was
für Tools nutze ich und warum mache ich
meine Videos so, wie ich sie eben
umsetze. Ich mache auch eine ganze Menge
an Equipment Tipps und ja, so in die
ganze Kamerarichtung. Deswegen super
cool auch immer neue Tools mal zu testen
und da werden wir gleich auch noch auf
jeden Fall drauf eingehen. Genau. Wie
bin ich erstmal vielleicht zu Videos
auch gekommen? Ich meine, ich habe vor
mittlerweile 8 Jahren angefangen, kleine
Lego Videos zu erstellen, Stop Motion
Filme zu machen, so wie eigentlich
gefühlt jeder anfängt. Ähm vor allem,
weil es eben so greifbar ist, leicht zu
Hause umzusetzen.
Und dann hat sich das so
weiterentwickelt. Ich habe irgendwann
angefangen auf Instagram zu posten und
dann hat das auch so angefangen dann
einfach ganz gut Fahrt aufzunehmen. Auf
einmal kamen die Leute dazu. Auf einmal
hatte man dann eine Audience von ja dann
zu dem Zeitpunkt irgendwann 100.000
Follower und mittlerweile geht's auf die
halbe Million zu. Das ist
komplett surreal, dass sich so viele
Leute irgendwie für mein für meine
Arbeit interessieren. Ähm genau. Und
dann jetzt seit vier Jahren ungefähr
mache ich auch Kundenprojekte. Äh, ich
habe letztes Jahr Abi gemacht, ich bin
19, habe mit 11 also angefangen und bin
dann direkt jetzt in die Vollzeit
Selbständigkeit im Prinzip reingestartet
und deshalb freue ich mich sehr jetzt
heute auch mit euch diesen Meilenstein
irgendwie mal mitzuerleben und freue
mich sehr auf den Workshop hier heute.
Ich finde es super spannend. Du hast es
gerade erzählt. Seit 8 Jahren machst du
das. Dann hast du den Bogen gespannt. 19
bist du, mit 11 hast du angefangen.
Also, wenn ich mich zurückinnere und
vielleicht kann der eine oder andere
sich auch noch zurückerinnern, was man
so mit 11 gemacht hat und du hast hier
Videos angefangen zu machen. Bei mir
fing es übrigens auch an, so mit kleinen
Lego Figürchen die ersten Videos zu
machen. So, Stop Motion Geschichten habe
ich damals gemacht. So, das waren so die
ersten Gillversuche.
Ja, es ist vor allem total spannend,
weil im Prinzip die ganzen kleinen ja
Prinzipien, die man damals schon bei
Lego Videos irgendwie angewandt hat,
hier mal eine Lampe hinsetzen, hier ein
Weitwinkelobjektiv benutzen, das sind
alles Sachen, die jetzt quasi auf viel
viel größerer Ebene noch mal genauso
aber auch funktionieren. Ähm, heißt, das
sind Konzepte, die wirklich auf alles
angewandt werden können und das ist, ich
bin einfach sehr dankbar, dass ich so
früh dazu schon gefunden habe und mir
das so früh auch, als ich noch viel Zeit
irgendwie neben der Schule hatte, so
aneignen konnte. Ähm, genau, das ist
total cool.
Ja, das muss man dazu sagen. Du hast es
neben der Schule gemacht, also Teilzeit
sozusagen, wie andere, wenn sie Teilzeit
irgendwo arbeiten oder Vollzeit
eigentlich arbeiten noch zusätzlich. Du
hast Abi gemacht und wenn man sich deine
Vita anschaut, dann denkt man: "Wow, wie
schläft der überhaupt? Schläft
überhaupt? Bist du ein Roboter? Einfach
nur,
das weiß ich nicht ganz genau, aber
Schlaf ist halt immer so eine Sache, das
kommt manchmal zu kurz, aber da muss man
auch wirklich den Bogen wieder finden,
dass man das auch gut alles unter einen
Hut bekommt, weil am Ende, wenn man
nicht sich richtig erholt, auch mal
wirklich aktiv sich Pausen gönnt, dann
klappt es halt einfach nicht mehr." Ähm,
in der Branche ist es tatsächlich so,
das werden die meisten, die irgendwie
was mit Video zu tun haben, kennen. Es
ist nicht schön gleichmäßig hier mal ein
Projekt, da mal ein Projekt, es ist
kommt alles gleichzeitig. Also ist
wirklich immer dann fünf Projekte auf
einmal in einer Woche und dann mal
wieder bisschen weniger. Äh, deswegen
muss man wirklich schauen, wie man da
ähm ja sich auch regeneriert
zwischendrin. Ähm, vor allem jetzt also
mit ich habe mal kurz ein paar Firmen
jetzt mitgebracht, mit denen ich in den
letzten Jahren zusammenarbeiten konnte.
ähm viele im Technikbereich, viel auch
als Editor, wo ich dann an Kampagnen
teilhabe, ähm und eben auch selbst
Kampagnen leite, die ich für Social
Media, für mich mache, für die Firmen
umsetze. Ähm und das sind halt Firmen,
das ist so surreal, weil man einfach
sein ganzes Leben im Prinzip schon
Produkte dieser Firmen nutzt,
begeisterter Nutzer auch ist ähm und
dann auf einmal selbst hinter der Kamera
oder auch vor der Kamera teilweise steht
für diese Firmen und das macht ein
einfach unfassbar Spaß, das so umsetzen
zu können.
Nicht nur Spaß, aber wahrscheinlich auch
stolz, nicht nur dich, deine Eltern,
deine Freundin, sonst irgendwen. Also,
es muss man auch erstmal erreichen. ist
ja nicht so, dass man aufwacht und
plötzlich ist man da jetzt mit DJI, mit
Sony oder sonst irgendwelchen anderen
Brands irgendwie direkt gebandelt,
sondern das ist ja ein Weg. Was mich
auch interessieren würde, du hast ja
gesagt, mit 11 hast du es hast du
angefangen mit Lego Figürchen und und,
aber wo war bei dir der Punkt, wo du
gemerkt hast, okay, ich möchte nicht nur
Lego Figürchen, das muss schon ein
bisschen professioneller werden oder ich
möchte in diese Richtung gehen und wo
hast du auch gemerkt, dass es fruchtet,
was du machst?
Also, das war tatsächlich genau in der
Coronazeit. Ähm als Lockdown war und wir
zu Hause einfach unfassbar viel Zeit
hatten, nicht mehr in der Schule sein
mussten, habe ich irgendwann angefangen
ähm einfach Videos von über mein über
meinen Laptop, über mein Homeoffice, was
ich quasi hatte, ein kleines Setup, wo
ich damals schon Videos geschnitten
habe, einfach kleine Videos dazu auf
Instagram zu posten, weil ich dachte,
komm, das ist jetzt ein Thema, das
betrifft sehr viele, das ist relevant.
Die Leute brauchen irgendwie einen
Arbeitsplatz zu Hause und da wollte ich
auch eben ähm ja die Wichtigkeit von dem
gut eingerichteten Arbeitsplatz damals
zeigen. Dann habe ich wirklich kurze 5
bis 15 sekundige Videos, als gerade auch
so die Reels Funktion auf Instagram erst
erschienen ist, eben gepostet. Ja, und
dann hat das auf einmal ja so das war
dann eben in Coronazeit auf einmal kamen
dann die Leute dazu irgendwie. Ich habe
dann jeden Tag neben der Schule auch
noch gepostet für, ich glaube 200 Tage
jeden Tag ein Video erstellt, nicht
vorproduziert, sondern wirklich jeden
Tag das Video gemacht. Ähm und dann kam
wirklich ztausende Menschen irgendwie
dazu und das es das war in dem Moment
einfach überhaupt nicht greifbar, weil
es so ja so so real einfach ist. Man hat
immer so hochgeschaut zu den ganzen
großen Creatorn und auf einmal ist man
irgendwie selbst Teil davon. Also das
ist total surreal das Gefühl. Ähm,
das ist spannend, weil du Corona war ja
für viele eine Zeit, wo alles runterging
und du hast genau diese Lücke sozusagen
genutzt und vielleicht war das auch so
ein bisschen spielt dir dann in die
Karten und darauf baute sich aus. Also
wie wie man so schön sagt, wenn das
Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade
draus. So und du hast auf jeden Fall
hier weltbekannte Limonade plüssig
gemacht. Ich würde einmal ganz kurz
drauf eingehen wollen, was ich heute mit
euch teilen möchte, weil das ist jetzt
auch für mich irgendwie so der erste
komplette exklusive Einblick hinter die
Kulissen in meine Arbeitsprozesse. Ähm
deswegen starten wir erstmal damit. Also
ich arbeite sehr, sehr viel alleine. Ähm
warum und war ja warum ich das mache und
wie es dazu gekommen ist, dass ich viel
alleine arbeite. Da kommen wir gleich
als erstes drauf. Dann habe ich exklusiv
für die IFA jetzt für Sony einen kleinen
Werbespot produziert ganz alleine auch.
Den werde ich dann vorstellen, den
ganzen Prozess von Pre-Production,
überproduction
und Post Production eben, also von
Anfang bis Ende. Und dafür habe ich eben
eine neue Kamera von Sony
testen können, die Sony FX2. Ähm und
darauf gehe ich dann im Anschluss auch
noch mal ein, weil ich habe nicht nur
diesen Werbespot erstellt, sondern eben
auch an verschiedensten Projekten teil
eben ja gearbeitet und eben um ein
möglichst gutes umfangreiches Bild von
der Kamera auch zu bekommen, weil es
immer spannend ist neue Technik zu
testen und
am besten klappt das eben, wenn man
wirklich die normale Arbeit damit dann
einfach macht. Und am Ende habe ich noch
ein paar Learnings für alle, die auch
irgendwie in der Situation sind, dass
sie alleine filmen müssen oder auch
alleine filmen wollen. Ähm wie es da am
besten funktioniert, worauf man achten
sollte.
Klingt nach einem sehr spannenden
Fahrplan und ich bin auch sehr, sehr
gespannt. So
genau. Fangen wir an mit warum überhaupt
als Solo Creator arbeiten. Was ist das
überhaupt? Also ist ein bisschen
wichtig, da vielleicht erstmal zu
überlegen, wie ich dazu gekommen bin. Es
war im Prinzip damals so, ich habe mit
11 angefangen und dann mit 14 oder so
wurde das Ganze ein bisschen ernster.
Ich habe mehr Videos gemacht. Meine
ganzen Freunde hatten damit überhaupt
nichts am Hut. Der die fanden das alles
super und beeindruckend, aber es war
halt so, dass sie nicht in der Materie
so drin waren, dass sie mir irgendwie
helfen konnten. Ähm und da musste ich
halt überlegen, okay, wie mache ich das
jetzt? Wie setze ich Videos um, wie
mache ich Konzepte, die ich alleine eben
auch umsetzen kann, ohne ein ganzes Team
hinter der Kamera zu haben?
Und dadurch habe ich auch extrem viel
einfach gelernt und mich in Prozesse
eingearbeitet, die sonst ein ganzes Team
im Prinzip brauchen. Ähm und ja, so bin
ich dann so ein bisschen dazu gekommen,
auch eben mehr auszuprobieren, was geht
alleine, was geht alleine nicht und
darauf dann eben auch die Konzepte
angepasst und ja, das entwickelt sich
dann auch mit der Zeit einfach weiter,
dass man einen eigenen Look, eine eigene
Brand erstellt, ähm was auch ein
laufender Prozess einfach ist.
Ja, und dann das ganze ist halt so ein
bisschen eben darauf aufgebaut, dass ich
das eben alleine machen musste lange
Zeit. Also ich mache mittlerweile auch
relativ viele Projekte in größeren
Teams, vor allem so Werbespots und so
ist irgendwann einfach nicht mehr
möglich alleine zu machen, aber vor
allem für Instagram, für Social Media
kann man extrem gut auch alleine Sachen
umsetzen und ich habe eben auch gleich
den Werbespot dabei, den ich auch
alleine umgesetzt habe. Ähm genau, das
ist einfach ein Learning Prozess, den
man da durchläuft und vor allem auch
wichtig ist immer das richtige Equipment
da halt dabei zu haben. ähm und sich da
auch drauf zu fokussieren, was man
wirklich braucht und was brauche ich
nicht. Und ja, das ist halt ein extrem
spannender, aber auch ähm ja,
herausfordernder Prozess, das alleine
umzusetzen und ähm freue mich sehr
darauf gleich noch ein bisschen mehr
einzugehen. Ja, gerade wenn man auch
noch in Kombination nicht nur allein ein
Projekt umsetzen, aber allein Projekt
umsetzen, wo man vielleicht auch noch
selber vor der Kamera ist und diese
Kombination, ich bin selber vor der
Kamera, ich mache das komplett allein,
das heißt, ich muss die Kamera
einstellen, dann vor die Kamera Kamera
laufen, das muss alles passen und gerade
in dieser Kombination die Technik, die
wir benutzen, also jetzt in dem Fall,
ich bin ja auch Sony Creator, du nutzt
auch Sony, sehe ich hier auch auf dem
Bild, sonst wären wir jetzt beide auch
nicht hier.
Das ist ja im Grunde genommen auch
Werkzeug, was uns die Arbeit so einfach
wie möglich gestalten muss, damit wir
uns mehr auf dieses kreative, mehr auf
das Createn halt auch fokussieren
können. Das ist halt, wir filmen uns
jetzt hier auch gerade mit drei Sony
Kameras auch da mit dem Autofokus, dass
das auch sitzt, dass man sich drauf
verlassen kann und so ist immer ein
spannendes Thema und auch immer wieder
man merkt so die Tools, die man benutzen
muss, sollte einfach das Beste sein.
Total. Also, ich nutze wirklich für alle
meine Projekte die Sony ZVE1, das ist so
der kleine Bruder von der FX3, was halt
diese wirklich professionelle Cinema
Kamera ist und die ZVE1 hat im Prinzip
das gleiche Bild in einem kompakteren
Gehäuse, bisschen vereinfacht, ähm aber
eine super Kamera und ich kann damit
alles umsetzen, aber eben für größere
Projekte ist es dann auch immer mal ganz
gut noch mal eine Kamera zu haben, die
wirklich dann auch auf größere Projekte
ausgelegt ist, die verschiedene Features
noch mal hat. Ähm ein anderes Gehäuse,
ein eingebauten Lüfter, damit die Kamera
nicht potentiell überhitzen kann. Das
ist mir extrem wichtig. Ähm, deswegen
immer cool auch mal neue neue Sony
Produkte oder allgemein Kameratechnik zu
testen und so ein bisschen an die Limits
auch zu bringen. Das ist immer so ganz
cool, dass man nicht jetzt irgendwie so
ein ganz langweiliges
Studio, eine ganz langweilige einfache
Studio Studio Session hat, sondern eben
das auch mal ein bisschen nach draußen
mitnimmt und mal ganz ganz coole
Projekte irgendwie umsetzt. Und deshalb
habe ich mich eben gefragt, als Sony auf
mich zugekommen ist, ähm und um mir die
FX2 zu zeigen, ob man einen Werbespot
ganz ohne Team alleine in 3 Stunden
produzieren kann, also wirklich für für
ein für ein Produkt ein Konzept hat, was
man dann eben in 3 Stunden alleine
umsetzt. Und ähm als wäre das nicht
schon schwierig genug, habe ich gedacht,
komm, ma ich das mal kostenlos und
einfach ohne Budget. Ich ich gehe raus,
mach das ohne Team, such mir Locations,
die frei zugänglich sind, die verfügbar
sind, wo man nicht irgendwie Genehmigung
auch noch einholen muss groß. Ähm und
ich denke, dass das ist immer eine ganz
coole Herausforderung auch mit
Limitation zu arbeiten.
Ich will jetzt gar nicht länger drumerum
reden. Ich zeige euch jetzt mal den
Werbespot. Viel Spaß. bin ich gespannt.
[Musik]
[Musik]
Ja, komm. Das ist n Applauswert. oder?
Ja,
sehr, sehr cool. Sehr sehr
Ja, wie gesagt, das haben wir in drei
Stunden oder habe ich in 3 Stunden mit
einem Freund von mir, alten
Schulkameraden der Jakob, der in dem
Video den Läufer spielt, äh umgesetzt.
auch an der Dank an dieser Stelle danke
schön an Paul für die Band des SC Fotos,
die gleich folgen werden. Ähm, genau, es
war sehr Herausforderung, weil wir eben
nur ein kleines Zeitfenster hatten, ähm
und auch die Lichtverhältnisse sehr
schwierig waren draußen. Und das ist
halt ebenso das Problem, dass man
schauen muss, was lässt sich umsetzen,
vor allem alleine in der Zeit mit den
Rahmenbedingungen, die man eben hat. Ja,
Wetter kann man auch nicht bestimmen.
Lichtverhältnisse sind immer so
äh unbekannte Variablen. Deswegen ist,
glaube ich, auch eine Planung ganz gut.
Also so dieses ganze Vorgeplenkel,
was eine Überleitung.
Ja. Ähm jedes Projekt fängt an mit der
Preuction, also die Vorbereitung
im Prinzip. Ähm, das Ganze ist ein echt
extrem wichtiger essentieller Teil von
jeder Arbeit, die ich mache, aber auch
eigentlich allgemein, aber vor allem,
wenn man eben alleine das Ganze umsetzen
muss, ähm ist es besonders wichtig,
einfach gut vorbereitet zu sein. Und es
fängt an mit einer Idee und ja, die
Idee, das ist so ein bisschen rückwärts
entstanden. Ich habe die Kamera zum
Testen bekommen und habe mir überlegt,
okay, was könnte ich damit Interessantes
machen? Und ja, was immer ganz spannend
ist, was ich immer gerne schaue, was ich
aber noch nicht so viel filmen konnte
bisher, sind Sportvideos. Und dann habe
ich mir gedacht, okay, ich brauche jetzt
irgendein Produkt, was ich mit Sport
verbinden kann. Da habe ich mal überlegt
auch im Sony Bereich so ein bisschen
geschaut und ja, da sind mir einfach so
die Kopfhörer in den Sinn gekommen, ins
Auge gestoßen. Ähm, um dann eben das
aber auch dann nicht so technisch
darzustellen, sondern ein bisschen
greifbarer, habe ich mir überlegt, ich
mache da einfach eine Lifestyle
Commercial drauf. Also nicht technisches
Datenblatt vorlesen, sondern eben
zeigen, ähm was für ein Gefühl
vermitteln die Kopfhörer, wie nutzt man
das in dem Alltag, wie kann man das
einbinden? Ähm und so ist halt eben
diese Idee entstanden und ähm
es passt auch ganz gut, weil Kopfhörer,
du hast es ja auch in dem in dem Video
betitelt mit "Batt with Sounds, jeder
kennt es, der mal irgendwann joggen
gegangen ist. So, Kopfhörer gehören
dazu. Also, man hasst den Moment, wenn
man merkt, ich habe meine Kopfhörer
vergessen. Deswegen passt es ganz gut
mit diesem Sport und Lifestyle. Schöne
Idee. Also,
danke schön. Fand ich gut.
Und ähm um das Ganze dann eben möglichst
gut auch umsetzen zu können am Drehtag,
weil wie gesagt, wir hatten 3 Stunden
Zeit. Äh, das muss alles echt gut
getaktet sein und gut geplant sein.
Fängt es an mit einer Shotliste. Das ist
jetzt relativ ähm ja hilfreich für mich
einfach. äh so eine Liste zu haben, wo
ich mir wirklich vorher 2 d Stunden mich
hinsetze, überlege in meinem Kopf, wie
könnte das Video aussehen, wie möchte
ich das Video ähm was für ein Gefühl
möchte ich haben, was für ein Gefühl
möchte ich vermitteln, ähm und was für
Aufnahmen würden das Ganze dann auch
unterstützen? Und das fängt an, dass ich
mir eine simple Liste schreibe mit
Ideen, die mir in Kopf kommen. Ich habe
dann wirklich Bilder im Kopf und
probiere das möglichst einfach,
möglichst schnell aufzuschreiben. Und
sobald ich das habe, mache ich mir eine
grobe Reihenfolge, ein grobes Konzept,
schreib dann daneben schon, wie die
ganzen Sachen aussehen sollen, was für
Equipment ich dafür benutze. Z.B. ähm
ja, sehen wir hier die Objektive, die
ich dafür nutzen wollte. ähm ob das ein
Weitwinkelschot ist, ob es näher dran
ist und ähm ob ich ein Stativ dazu
brauche, ob ich es aus der Hand filme.
Also wirklich relativ komplex und ähm
das ist nicht bei jedem bei jedem
Projekt so. Ähm z.B. Wenn ich relativ
einfache Videos für Instagram filme,
dann habe ich eher ein Skript, was ich
mir schreibe mit dem Text und dann
schreibe ich mir vielleicht ein zwei
Aufnahmen dazu. Aber für so ein Projekt,
wo es halt schon darum geht, wirklich
schnell möglichst viel umzusetzen,
braucht man einfach eine Shotliste und
damit kann ich persönlich extrem gut
arbeiten und das kann ich jedem nur
empfehlen, das auch mal auszuprobieren
einfach. Das ist auch etwas, was ich
auch immer rate. Man kennt ja sowas wie
Storyboard oder Drehbuch oder solche
Geschichten, Script und und, das sind
immer so massive Dinge, aber diese
Shotliste, die ist so simpel und
zumindest einfach aufschreiben, welchen
Shot ich machen möchte, damit ich, wenn
ich am Set bin und dem Stress bin, ich
muss ja jetzt drehen, damit ich nichts
vergesse. Ich gucke einfach aufs
Smartphone oder auf dem Zettel oder
sonst irgendwas irgendwo, wo man es
abhaken kann. So wie du. So, abhaken.
Ah, okay. Den Shot habe ich, den Shot
habe ich, den brauche ich noch und dann
kann man den noch nachträglich machen.
Voll. Und ähm ein Tipp, den ich auch
erst ähm spert gelernt habe, ist
einfach, wenn du einen eine Aufnahme
hast, mach davon noch zwei weitere, aber
nicht die gleiche, sondern einmal
weitwinklig, einmal möglichst viel
zeigen von der Szene, einmal ein
bisschen näher dran und dann noch mal
ein Detail. Dann hast du vor allem in
der Nachbearbeitung im Schnitt ähm ja
den Vorteil, dass du damit spielen
kannst. was passt, wie welche Aufnahmen
passen gut zusammen. Das ist eben auch
ein Prozess, den man schon bei der
Planung eigentlich ähm berücksichtigen
sollte. Ähm und das hilft total äh in
der Nachbearbeitung einfach auch noch
mal
lieber haben als brauchen, ne? Das ist
immer so so ein Punkt kennt kennt jeder
im Schnitt. Immer gibt's diesen einen
Moment.
Genau. Und was man da auch sehen kann,
ich habe direkt die Locations auch dazu
geschrieben. Ähm z.B. haben wir in einem
in einer Wohnung gefilmt vor einem Haus.
Wir haben ähm auf dem öffentlichen Platz
gefilmt äh um noch mal so ein bisschen
Architektur noch mit drin zu haben, weil
das immer spannend aussieht auch mal ähm
vor allem für die dynamische Aufnahmen,
wo man Kamerabewegung drin hat, auch
größere Locations zu haben. Ähm genau
Locations ähm das ist eben auch so eine
Sache, da muss man sich vorher
überlegen, was ist möglich, was kann ich
machen? Ähm ich komme aus Münster. Ähm
Münster ist eine super schöne Stadt, ist
vom Wetter her halt immer so ein
bisschen eine Herausforderung. Wir haben
sehr viel Regen auch im Sommer immer mal
wieder. Das ist bisschen unberechenbar.
Man sagt immer, entweder es regnet oder
es Leuten die Glocken und wenn beides
gleichzeitig ist, dann ist Sonntag.
Und das ist halt auch so ein bisschen
die Herausforderung, dass man schaut,
wie kann man an den Locations möglichst
gut wann filmen? Und ich habe mir da
eben dieses Zeitfenster rausgesucht, so
um die um Sonnenuntergang herum, um die
blaue Stunde herum. Ähm abends von ja 17
bis 20 Uhr ungefähr war das. Ähm und
dann eben auch genau geplant, wo steht
um wie viel Uhr die Sonne. Dass dann am
Ende Wolken da sind, konnte ich leider
dann auch nicht beeinflussen. Ähm, aber
an sich erstmal Locations sich
rauszusuchen und möglichst
ja vielfältig Locations, aber mit
möglichst kleinen Wegen dazwischen ist
super wichtig. Also, wir haben jetzt
z.B.
Ja, wir hatten zwei große Orte
eigentlich, die voneinander so 10
Minuten entfernt waren. Das ist machbar
in 3 Stunden.
Trotzdem muss man halt auch in der Lage
sein, sich irgendwie dann anzupassen an
die Gegebenheiten. Z.B. das Haus, wo wir
gefilmt haben, das war eine komplette
Baustelle noch. Das war, das war mir
vorher zwar klar, aber ich hatte
gehofft, okay, vielleicht kann man
irgendwie schauen, dass man Perspektiven
findet, wo man die Bauzäune rauslassen
kann, wo man das eben nicht sieht. Und
ich glaube, das haben wir ganz gut
umgesetzt.
Ähm, genau. Und dann um das Ganze dann
noch zu perfektionieren, quasi haben wir
noch einen Zeitplan oder habe ich, ich
habe das alleine gemacht, ein Zeitplan
erstellt, ähm wirklich in halben Stunden
Taktung die Locations aufgeschrieben,
wann treffen wir uns, wo, wo filmen wir,
wie, was, wann. Ähm und das hat auch
geholfen und tatsächlich, ich war sehr
überrascht, normalerweise hängt man
immer hinterher, wir sind wirklich auf
die Minute genau fertig geworden, äh
weil eben alles so gut geplant war und
ähm ja, das dann einfach flüssiger läuft
am Ende.
Ja, Planung ist super super wichtig, ist
hilfreich auf jeden Fall noch zum Thema
Wetterplanung. Es gibt Apps, es gibt
auch Apps für Sonnenstand Planung und so
weiter. Da kann man sich schon gucken äh
anschauen, so wo wird die Sonne, um wie
viel Uhr genau stehen, so dass man den
Shot auch besser planen kann. Genau. Ja,
und dann war es auch schon soweit, dann
mussten wir wirklich filmen und ähm ja,
die Produktion, das ist eigentlich immer
so der ja ein eigentlich der wichtigste
Teil, aber am Ende oder zumindest das,
was man denkt, ist der wichtigste Teil,
aber die meiste Arbeit passiert vorher
und nachher und die Produktion, wenn
alles gut geplant ist, ähm läuft dann
relativ ähm flüssig. auch eigentlich ist
es halt dann doch immer so, dass
irgendwas falsch schief läuft oder man
sich anpassen muss. Ähm und eine andere
Herausforderung war natürlich, dass ich
das Ganze mit einer neuen Kamera filmen
musste. Ich hatte die Kamera vorher
vielleicht vier Tage oder so, habe die
schon getestet. ähm schauen, was kann
man gut damit machen, was kann man
weniger gut damit machen. Das war eben
die Sony FX2, die ich dann zum ersten
Mal nutzen konnte, richtig, für ein
größeres Projekt. Und ich bin sehr froh,
dass ich diese Kamera gewählt habe oder
dass ich die nutzen konnte auch für
dieses Projekt, weil ähm die einfach
Features hat, wo ich merke, ich kann der
Kamera vertrauen, ich kann die Kamera
nutzen für Projekte. Ich das es fühlt
sich an wie quasi eine dritte Hand
irgendwie, die ich nicht ähm die nicht
gegen mich arbeitet, sondern die mit mir
arbeitet. Ähm unter anderem Features,
die mir da einfach sehr gut gefallen,
sind die ganzen Knöpfe, die ganzen
Drehregler, dass man einfach Sachen
wirklich physisch einstellen kann, sich
möglichst wenig auf Touch fokussieren
muss, weil das ist immer so, dass man
aus Versehen dann irgendwo drauf kommt,
dann ist das verstellt und mit möglichst
den Drehreglern ist es halt total
praktisch, dann das möglichst schnell
einstellen zu können. Wir haben diverse
Aufnahmeknöpfe, Leuchten, die einfach
angehen, wenn man aufnimmt, dann weiß
man, okay, ich nehme jetzt wirklich auf
und muss nicht dann am Ende noch mal
merken, oh, hat doch nicht aufgenommen.
Das ist das Schlimmste, wenn man denkt,
man hat den Knopf gedrückt und dann
später merkt, nope.
Und z.B. auch der Lüfter ist einfach
etwas, was mir sehr viel Sicherheit gibt
beim Film, weil ich weiß, ich kann die
Kamera nutzen in verschiedensten
Wetterbedingungen
ähm in heißen Studios, wo die Lampen
hell sind und wirklich viel Wärme auch
einfach ausstrahlen, je nachdem, was für
Lampen das sind. Und da zu wissen, dass
die Kamera nicht überhitzen wird, ist
einfach gibt mir sehr, sehr viel
Sicherheit und
ja, die kann quasi durchlaufen bis
Was mir auch sehr gut gefällt, ist
einfach, dass wir extrem viele ja
Schraub und Befestigungsmöglichkeiten
haben. Ähm sodass man die Kamera
entweder einfach ja so nutzen kann, wie
sie jetzt gerade da zu sehen ist, oder
eben auch, wie ich es jetzt für diese
Produktion gemacht habe, bisschen größer
bauen kann. Das gibt einen Grund im
Prinzip, warum ich das gemacht habe. Ich
wusste, dass ich das ganze Video relativ
dynamisch haben möchte. Ich möchte viel
Kamerabewegung, viel ähm ja, Momente, wo
es sich anfühlt, als wäre man wirklich
mit der Person am Sport machen. Und da
bin ich immer großer Fan davon, das auch
aus der Hand zu filmen und nicht
irgendwie auf dem Stativ zu haben,
sondern wirklich aus der Hand flexibel
zu sein. Und da ist es jetzt eben so,
dass je schwerer die Kamera ist, desto
weicher und weniger verwackelt sind dann
auch die Videos. Und da habe ich mir
jetzt einen Griff z.B. dran gebaut,
dieses große Teil, ähm dass man wie so
eine Handtasche im Prinzip tragen kann.
Ich habe einen größeren Monitor mir dran
gebaut. Ähm, um das Bild noch mal größer
zu sehen. Das ist auch ganz cool, weil
wir haben jetzt bei der FX2 ähm und ich
glaube jetzt auch bei anderen Kameras
mit Firmware Update einen andere eine
andere Bildschirmanzeige noch mal auf
dem Witor von der Kamera. Ähm Big Six
heißt das, wo man wirklich die sechs
wichtigsten Einstellungen auf einen
Blick sehen kann. Und das ist super,
ähm, wenn man einen externen Monitor vor
allem benutzt, weil man dann eben das
Bild auf dem externen großen Monitor
sehen kann und auf der Seite ähm ja, die
Einstellung hat man alles richtig
eingestellt, passt alles. Und ähm
genau, also dieses Big Six, das ist
einfach wirklich so eine Anzeige, die
sechs wichtigsten Einstellungen, das
kommt tatsächlich auch von den großen
Kinoameras, von der Burano, von der
Venis, also Kameras, die 50.000 € und
mehr kosten. Das haben die jetzt auch in
die kleinen Cinem Kameras reingetan. Das
ist finde ich auch sehr cool.
Ja, ich habe mir noch einen großen Akku
hinten dran gepackt, damit ich wirklich
weiß, ich kann den ganzen Nachmittag
durchfilmen. Ich habe auch z.B. den den
Monitor daran angeschlossen, dass ich
einfach nur einen großen Akku habe und
nicht hier ein Akku wechseln, da ein
Akku wechseln, sondern wirklich der hält
den ganzen Tag im Prinzip. Ähm und vor
allem eben dieser Handgriff, das ist
total hilfreich. Und ein anderes Feature
bei Sony Kameras, was ich sehr als Solo
Creator zu schätzen weiß und auch bei
dieser Produktion ist die Monitor and
Control App. Das ist eine App, die man
benutzen kann, sich über WLAN und
Bluetooth mit der Kamera zu verbinden
und das Live Bild auf Handy oder Tablet
dann eben angezeigt zu bekommen.
Wirklich mit überraschend wenig
Verzögerung, total flüssig und das habe
ich eben genutzt. Ich habe mein Tablet
dabei gehabt, habe dann eben das
Kabellos verbunden und konnte dann
rumlaufen, konnte das Bild sehen, konnte
die Lampen anpassen, ohne immer hin und
her zur Kamera gehen zu müssen. Und das
ist einfach ein ein Feature, was extrem
hilft, dass alles möglichst reibungslos
abläuft.
Ich nutze die App mittlerweile auch
sehr, sehr viel. Ich filme mich ja auch
sehr oft selber und nutze sie viel und
wofür ich sie auch nutze, wenn ich
größere Produktion habe, wo ich so
vielleicht zwei, drei Kameras aufstelle.
Denn wenn man mit iPad das Ganze nutzt,
dann kann man bis zu vier Kameras mit
dem iPad verbinden und sieht auf dem
iPad das ganze Bild der vier Kameras.
Also hätte ich das jetzt verbunden,
könnte ich jetzt hier die Kamera, die
Kamera und die obere Kamera einmal sehen
und gucken, läuft es alles noch, sitzt
die Schärfe, keine Ahnung, muss ich noch
irgendwas verstellen? Das kann ich alles
per Hand machen, was auch die Arbeit
natürlich vereinfacht.
Ja, genau. Dann mindestens genauso
wichtig wie die Kamera sind Objektive.
Ähm, ich habe mich dazu entschieden,
möglichst wenig Equipment dabei zu
haben, weil ich weiß, es wird stressig,
es wird wenig Spielraum zum
Objektivwechseln sein und da brauche ich
zwei Objektive eigentlich nur einmal ein
Weitwinkel, das ist das 1635 2.8, das äh
ist das auf der linken Seite. Ähm das
habe ich für, ich würde sagen 90% 80%
vielleicht der Aufnahmen genutzt. Man
hat eben sehr weitwinklich 16 mm, das
ist super für Indoor Shots z.B. in der
Wohnung, wo ich auch nur begrenzt Platz
natürlich habe, trotzdem möglichst viel
drauf zu bekommen. Ähm und dann kann man
eben reinzoomen bis zu 35 mm, wo man
einfach eine gute Range auch hat, alles
abzudecken. Und dann ist ein relativ
großer Sprung ähm zu den 90 mm. Ähm das
liegt aber eben daran, dass die FX3
einen großen Sensor hat. Die hatten 33
Megapixel die FX2 33 Megapixel Sensor,
der ähm eben es ermöglicht für Video
reinzucroppen. Man kann 1,5 faach
reinzoom ohne Qualitätsverlust im
Videomodus. Heißt, effektiv habe ich ein
16 bis ja 52, 54 mm Objektiv dabei. Ähm
und das hilft mir total, diese Lücke
zwischen den beiden Objektiven
abzudecken. Und dann eben das 90 mm ähm
das ist näher dran, das hat mehr ja
Hintergrundkompression,
der Hintergrund wird weicher. Ähm und es
stellt eben die Person, die vor der
Kamera steht, deutlich besser noch mal
heraus. Äh und das Ganze ist auch ein
Makroobjektiv. Heißt, ich kann sehr,
sehr nah dran. Z.B. für die Aufnahme von
den Augen ähm wurde damit gemacht, ähm
weil man einfach sehr nah noch
fokussieren kann. Das ist immer ein
schöner Look, um so ein bisschen
Abwechslung auch reinzubringen.
Man ist auf jeden Fall sehr flexibel,
was die Näher angeht. Auf jeden Fall.
Genau. Und ähm ich hatte, das war sehr
sehr praktisch, das habe ich zum ersten
Mal so gemacht, so eine kleine
Bauchtasche mir umgebunden, wo ich dann
immer das andere Objektiv drin hatte,
ähm um dann schnell wechseln zu können.
Und das ist einfach sowas, das sind so
kleine Verbesserungen, die einfach den
Workflow so viel entspannter für mich
persönlich machen und ähm ja, da sieht
man jetzt mich jetzt gerade beim
Objektiv wechseln sehr konzentriert auf
jeden Fall. Ähm, genau. Und dann gehen
wir weiter zu Licht. Licht ist auch
sowas ist total wichtig, ähm aber eben
auch limitiert, je nachdem mit was für
einer großen Crew man eben da ist. Ich
war alleine, ich hatte ähm eine Lampe
ungefähr so groß ähm die
ja das Hauptlicht quasi darstellt. Ist
eine harte Lichtquelle. Ich habe bei den
Anfangsaufnahmen in der Wohnung das
genutzt, um ja die Wand auszuleuchten.
Das habe ich dann durch so eine Pflanze
im Prinzip durchgeschossen, ähm um paar
interessante Schatten auf der Wand zu
bekommen und das Ganze einfach ein
bisschen interessanter zu zu gestalten,
als einfach eine weiße Wand. Und ähm das
andere Licht war so ein total kleines
akkubetriebenes ähm Videolicht, was alle
Farben kann, alle ähm Farbtemperaturen
auch äh einstellen kann und das kann man
immer mal wieder irgendwie für eine
Gesichtsaufhellung draußen benutzen oder
um noch mal ein kleines, ja, Licht
hinter ein zu haben, was den Hintergrund
aufhält oder noch mal auf dich gestrahlt
ist, um dich so ein bisschen vom
Hintergrund auch abzusetzen. Und dann
das dritte und eigentlich fast
wichtigste Tool waren eben diese
Reflektoren, die ich dabei hatte. Das
ist so ein Faltreflektor 5 in1, total
günstig. Ähm macht man einfach auf und
hat man dann eine große Fläche, die
entweder äh reflektieren kann, damit man
das Sonnenlicht z.B. benutzen kann, um
wirklich das ins Gesicht zu lenken. Ähm
oder man hat eben auch eine schwarze
Fläche, die so ein bisschen Licht
schluckt. Ähm was auch total hilfreich
ist, um bessere Kontraste herzustellen.
Und hier sehen wir noch einmal kurz ein
Bild ähm von der einen Videoleuchte, die
ich dann in die Ecke gestellt habe und
äh ja an der Wand herunterleuchten habe
lassen und da auch am Multitasken mit
Reflektor in der Hand, um noch mal ein
bisschen mehr Kontrast herzustellen. Ähm
genau. Und das ist immer ganz cool mit
möglichst wenig Tools dann doch ein ganz
cooles Ergebnis erziählen zu können.
Ja, da merkt man aber das ist schon gar
nicht so einfach als Solo Creator. Da
wünscht man sich manchmal so ein
bisschen mehr Hände am Körper. Jetzt die
Kamera einmal bedienen. Gut, sie steht
hier auf dem Stativ, du hast es also
nicht Hheld, das nimmt schon mal ein
bisschen Gewicht weg, aber den
Reflektor, die die kleine Lampe, hast du
die dann auch manchmal so gehalten?
Genau. Ich hatte ein Lichtstativ dabei.
Ähm, das auch magnetisch ist. Das ist
auch bei diesen kleinen Lampen ganz
cool. Das ist magnetisch, das kannst du
überall dran klippen. Äh, manchmal muss
es natürlich trotzdem selbst festhalten.
Ähm, aber es ist eigentlich super so
kleine Optionen dabei zu haben, die
immer dann mal in einer Situation doch
ganz gut ähm dann reinpassen.
Und ähm genau. Des weiteren hatte ich
dann noch ein Stativ dabei, was du
gerade schon angesprochen hast. Das habe
ich vor allem für die erste Hälfte
genutzt, bevor die Kopfhörer ins Ohr
gesetzt werden, weil ich eben ja diesen
Kontrast herstellen wollte. Wie ist es
ohne Musik, wie ist es mit Musik zu
laufen? ähm und eben die Aufnahmen
stabil ohne Bewegung auf dem Stativ zu
haben in der ersten Hälfte sind da ist
ein total starker Kontrast zu diesem
Kamerabewegung und ähm ja diesem
dynamischen in der zweiten Hälfte und
für die dynamischen Aufnahmen habe ich
ein Gimbel benutzt. Das ist ein Tool,
was die Kamera stabilisiert, wie ich
weiß nicht, vielleicht kennt das jemand
bei Hühnern. Der der Hühnerkopf ist
immer stabil, selbst wenn man den Körper
bewegt und das ist im Prinzip bei einem
Gimbel genau das gleiche. Ähm damit kann
man super flüssige auf Aufnahmen machen,
ähm viel Kamerabewegung auch z.B. im
Laufen. Man ist wirklich überrascht,
also vor allem mit der Stabilisierung
auch in Sony Sony Kameras, was man da
rausholen kann, wenn man einfach Gimmel
in der Hand hat, Kamera nach hinten
zeigen kann und Vollgas rennt. Das ist
super cool wie das funktioniert.
Man muss auch mal zurückdenken, vor 10,
vor 20 Jahren wären diese Aufnahmen so
nicht möglich gewesen. Da hättest du auf
jeden Fall richtig Equipment Team und so
alles gebraucht, dass du als Solo
Creator so tätig sein kannst, wie du es
bist. Ist auch nur geschuldet, weil die
Technik so auf dem Stand ist, den wir
heute haben mit Sony, mit den Gümbeln
und allem möglichen. Das ist schon cool,
was möglich ist. eben auch dieses
Zusammenspiel aus den verschiedenen
Equipment Teilen. Also klar kann man
auch mit einer Kamera alleine ein Video
filmen, aber sobald man so ein zwei
Werkzeuge noch hinzufügt, dann ist das
direkt auf dem ganz anderen Level und
das macht super Spaß auch da so
verschiedene Kombinationen einfach mal
auszuprobieren. Ähm, ein Punkt, was ist
mit Ton? Ähm, der hat jetzt, was ist
damit? Hat man hat, ich meine, es war
jetzt kein Stummfilm. Ich habe mich
tatsächlich dazu entschieden, keinen Ton
aufzunehmen. Das hat zum einen den
Vorteil, dass ich die Kamera kompakter
bauen kann. Ich muss nicht noch ein
großes Mikrofon da drauf haben. Der
größere Vorteil ist aber eben, dass ich
nicht das Problem habe, auch noch auf
den Ton achten zu müssen, noch mal einen
Kopfhörer zu haben, wirklich alles
abhören zu müssen. Natürlich geht das
nicht bei jeder Produktion so. Bei den
meisten Sachen, die ich filme, wo ich
auch mich selbst filme, habe ich dann
kabellose Ansteckmikrofone, die das
relativ leicht machen, guten Ton zu
bekommen. Hier habe ich mich halt eben
dazu entschieden, keinen Ton aufzunehmen
bzw. den das eingebaute Mikrofon von der
FX2 zu benutzen und das war auch super.
Ich habe eine ganze Menge Soundeffekte
von dem Drehtag tatsächlich dann auch
noch benutzt, die einfach mit dem
internen Mikrofon äh in der FX2
aufgenommen wurden. Ähm genau und
deswegen das hat mir auch so ein
bisschen den Dreh vereinfacht noch mal
am Ende ist es wichtig ähm diese drei
Punkte eigentlich zu haben. Also
natürlich Organisation das ist so die
Grundlage von allem. Am Ende ist aber eh
alles anders als geplant, deswegen muss
man flexibel bleiben. Das habe ich auch
gemerkt. Ähm ganz lustig eigentlich. Ich
habe das Konzept, was ich euch gezeigt
habe gerade, das war relativ komplex und
im Schnitt habe ich gemerkt, es
funktioniert einfach nicht. Ähm, die
Wetterbedingungen waren vor allem vor
dem Haus, wo wir gefilmt haben, einfach
nicht so, wie ich es mir vorgestellt
habe. Ich habe am Ende eine ganze Szene
ähm das waren um die zehn Aufnahmen
komplett rausgestrichen. Ich habe das
ganze Konzept überarbeitet, noch mal von
vorne wirklich mich dran gesetzt und
überlegt, ähm wie kann ich das umsetzen
mit dem, was ich bekommen habe, mit dem
was ich umsetzen konnte. Ähm deswegen
Flexibilität extrem wichtig. Was dann
aber eben überall steht, ist so die
Vision, die Idee, ähm wie soll das Ganze
aussehen, wie soll das Ganze wirken? Und
eben mit dieser Vision im Hinterkopf ähm
entstehen dann alle Ideen, die darauf
aufbauen und alle Entscheidung, die man
trifft, sollten dann eben auch darauf
hinläufen, dass diese ursprüngliche
Vision irgendwie abgedeckt wird.
Genau. Und dann sind wir im Prinzip auch
schon bei der Nachbearbeitung. Ähm, ich
habe da ja gerade schon angeschnitten,
ich musste das alles komplett umstellen.
Ähm, der erste Schritt dabei ist es dann
eben die Story zusammenzubauen. Ich habe
alle Aufnahmen erstmal mir in mein
Schnittprogramm gepackt, um dann zu
sortieren, was kommt wohin. Wir haben
nicht alles chronologisch gefilmt. Ähm
und dann habe ich erstmal so ein Story
Edit irgendwie mir aufgebaut, welche
Reihenfolge ist, wie wie funktionieren
welche Aufnahmen miteinander, was kommt
vor, welche Aufnahme ähm ganz ohne Ton,
ohne Musik einfach die Aufnahmen, die
wir bekommen haben, in die richtige
Reihenfolge bringen und eine grobe Story
erstellen. Und das ist so der erste
Schritt. Das mache ich bei allen
Produktionen zusammen. Auch wenn ich ein
Skript habe, was ich selbst vor der
Kamera vorgelesen habe, ist das der
erste Schritt. ähm so
zusammenzuschneiden, dass es erstmal ein
ja zusammenhängendes
Story Video ist. Ähm und dann der
nächste Schritt war jetzt bei der
Produktion die Musik hinzufügen,
hinzuzufügen und das ist auch immer
schwierig Musik zu finden, die einfach
gut passt zu der Story und das kann auch
mal gut zwei bis drei oder noch länger
Stunden dauern. Ähm und ich habe mich
dann dazu entschieden, zwei Songs zu
wählen, um auch wieder so ein bisschen
ja, diesen Switch in der Mitte ähm zu
verdeutlichen, wo eben die Kopfhörer ins
Ohr gesetzt werden.
Ähm und das Ganze dann so ein bisschen
harmonisch zusammenzublenden und ähm
taktmäßig anzupassen. Ich habe z.B.
ähm kurz vor dem Übergang den ersten
Song schneller gemacht, damit es eben
taktmäßig ungefähr passt und das ist
einfach cool, dann darauf aufbauen, die
Story bisschen besser anpassen zu können
und ja, dann ist schon erstes halb
fertiges Video schon mal zu haben.
Das ist auch ein sehr sehr wichtiger
Punkt, den du hier angesprochen hast.
Musik ist grundsätzlich super wichtig,
weil es eine Stimmung vermittelt, weil
es das ganze Video trägt und jeder kennt
es. Wenn man so ein Horrorfilm guckt,
dann ist eigentlich die Tonebene das,
wovor wir Angst haben. Gar nicht was im
Bild passiert, sondern die Tonebene.
Ohne Ton werden Horrorfilm komplett
langweilig und mit so keine Ahnung
Charlie Chapling Comedy Musik oder sowas
wäre sowieso ein Horrorfilm auch ganz
ganz anders zu gucken. Von daher das
kann komplett den Film verändern.
Deswegen ist es super wichtig, dass man
sich da auch Zeit nimmt, die richtige
Musik auch findet und das ist manchmal
super anstrengend. Also, ich kenne es
auch.
Ja. Und dann eben um die ja diese
Stimmung, die dann erzeugt wird durch
die Musik zu unterstützen, äh ist dann
der nächste Schritt die Farbbearbeitung.
Ähm das sieht jetzt komplexer aus, als
es ist. Ähm, am Ende ist es einfach so,
wir haben ein Bild aus der Kamera, das
ist das auf der rechten Seite. Das nennt
sich, also das Farbprofil nennt sich
SLOG 3. ist ein sehr flaches Bildprofil,
wo Farben rausgenommen werden, Kontraste
rausgenommen werden und das ganze Bild
möglichst kompakt gemacht wird in den
Farben, um dann in der Nachbearbeitung
einen möglichst großen Spielraum zu
haben, ohne dass das Bild irgendwie
auseinander fällt oder ähm einfach
Bildrauschen auftritt, was einfach nicht
so schön ist. Und äh deswegen da sehen
wir einmer vorher und das nachher äh
dazwischen. Also der erste Schritt bei
der Farbbearbeitung ist immer erstmal
den Farbraum richtig anzupassen. Wir
haben unsere Monitore sind alle in der
Regel auf Rex 709 eingestellt. Das ist
einfach dieser Standard Farbraum, den
wir sehen können. Und da müssen wir
erstmal eben diese Umwandlung machen.
Das ist der erste Schritt. Da gibt's
Presets für, da gibt's ähm ja einfach
Einstellungen für, die man da machen
kann. Und dann ist eben der zweite
Schritt einen Look zu erstellen. Wie
möchte ich, dass das Video aussieht? Wie
möchte ich die Farben haben? Möchte ich
es eher wärmer, eher kühler? Ähm, wie
sollen die Kontraste sein? Soll sollen
die Schwarztöne möglichst ja tief sein?
Soll das kontrastreich sein? Und das ist
so ein bisschen rumprobieren. Also ich
hatte am Anfang einen ganz anderen Look,
vor allem für diese Indoor Szenen. Das
war viel viel kühler, kälter und das hat
mir einfach nicht so gefallen, weil es
irgendwie nicht so ja einladend
inspirierend war und dann habe ich
gedacht, komm, ich mache mal ein
bisschen wärmer. Und das ist auch so ein
Prozess, den muss man muss man für sich
auch erstmal entdecken, was mag man für
Farben. Ähm Inspiration kann man sich
auch immer sehr gut aus Filmen oder aus
ähm aus dem Netz einfach allgemein holen
und da dann irgendwie auch ein
Referenzbild zu haben, was man nutzen
kann, um einen fertigen Look für das
eigene Video zu erstellen. Das ist immer
sehr sehr hilfreich.
Machst du das immer erst in der
Nachbearbeitung oder hast du manchmal
schon so ein Look, den du vielleicht
kreiert hast?
Die Sony Kameras bieten auch die
Möglichkeit, dass du Latz rauflädst,
dass du das direkt in der Kamera auch
siehst und dann auch vielleicht ein
anderes Gefühl dafür hast während des
Filmen schon.
Tatsächlich. Ja, also ich habe ähm einen
Look beim Film schon benutzt, den ich
ähm mir eben auf der Kamera und auch auf
dem externen Monitor anzeigen lassen
konnte. Also, man kann bei Sony Kameras
eben eine ganze Menge Presets im Prinzip
hinzufügen. Lats heißen die. ähm und
dann eben verschiedene Bildstimmungen
schon direkt in der Kamera erzeugen. Das
coole dabei ist, dass man das nicht
direkt mit aufnehmen muss. Ich kann mir
es einfach anzeigen lassen. Das Bild ist
trotzdem dann eben genau das, was dann
da rauskommt. Ähm da habe ich immer noch
die Flexibilität am Ende in der
Nachbearbeitung. ähm kann das Bild aber
eben schon besser beurteilen, wenn ich
es aufnehme. Ich weiß ungefähr, wie hell
welche Lampen eingestellen wer
eingestellt werden müssen, ähm welche
Farben gut im Video aussehen und das
hilft auch total we total weiter einen
einen Look schon zu erzeugen, bevor man
überhaupt anfängt ähm zu schneiden.
Absolut. Also gerade für dich als
Creator ist es wichtig, aber noch
wichtiger ist es spätestens dann, wenn
man mit Kunden arbeitet und die noch ein
Monitor irgendwie am Set haben, wo sie
rauf guucken, damit die schon das Gefühl
dafür haben, wie das Video später
aussieht und nicht dieses graue Bild nur
sehen. Das
das will ja keiner sehen. Also das ist
eben Teil des Prozesses, aber das ist
nicht dafür gedacht, ähm ausgestrahlt zu
werden. Ich find es immer spannend äh zu
sehen bei irgendwelchen großen Musikern
oder so oder Event Recaps, wo oft
einfach das Bild gefühlt so benutzt
wird, wie es aus der Kamera rauskommt.
Das finde ich erschreckend irgendwie,
weil
das ist halt einfach nicht ästhetisch,
es sieht nicht gut aus, aber es ist halt
technisch extrem hilfreich, um am Ende
möglichst viel Spielraum zu haben.
Und Slock 3 ist auch so ein Punkt, ich
höre immer wieder von Film machenern
RAW, die Kamera muss RAW können, RAW,
RAW, RAW, das ist so das Wichtigste. Und
wenn man mal sich aber die Farben, die
Dynamik und die Tiefe äh anschaut, was
die Sensoren von Sony rausgeben, dann
kann man damit schon so viel machen,
dass dieser ganze RAW Workflow einfach
viel zu krass wäre und viel zu
langwierig und kompliziert,
voll
und so kann man sich viel leichter
machen. Es sind auch einfach extreme
Datenmengen, die bei RAW zusammenkommen
und das ist hier einfach deutlich
platzspannender.
Genau. Und der vierte Schritt in der
Nachbearbeitung ist dann das
Sounddesign. Und da habe ich mich ein
bisschen ausgetobt.
Das sind alles verschiedene Videospuren
oder Tonspuren mit verschiedenen
Soundeffekten, atmosphärischen Tönen.
Ähm und das macht einfach das ganze
Video lebendiger. Das sind einfach
verschiedene Ebenen, die man dann
nacheinander aufbaut. Ähm man hat eben
das, was man im Video sieht. Das sollte
auf jeden Fall auch zu hören sein, z.B.
Fuß Schritte. ähm oder auch so allgemein
so eine Atmosphäre, wie es draußen
klingt, eine Straße und dann eben auch
noch ein paar andere Soundeffekte, die
das ganze ein bisschen flüssiger machen,
ein guten Flow da reinbringen und das
macht
Städtegeräusche, Möwe oder sowas, die
man vielleicht noch im Hintergrund hört.
Es macht total Spaß, da
rumzuexerimentieren, welcher Sound hat
welche Wirkung und das ist einfach einer
meiner Lieblingsteile der Produktion.
Deswegen war es auch gar nicht so
schlimm, dass ich keine Soundeffekte vor
Ort eigentlich aufgenommen habe, sondern
das macht auch Spaß dann ähm am Ende aus
der eigenen Sound Bibliothek oder auch
aus dem Internet sich dann Sounds
rauszuziehen, die man einfach verwenden
kann und auch teilweise abstrakt
verwenden kann, die eigentlich gar nicht
dafür gedacht sind, aber dann z.B. für
Übergänge dann so ein Reißchluss immer
ganz cool ist. Ganz random Soundeffekte
irgendwie, die dann am Ende die Wirkung
trotzdem verbessern.
Wie lange hast du an dem hier gesessen?
an dem Sound schon einige Stunden. Also
ich würde um die drei Stunden sagen, ich
bin relativ schnell mittlerweile darin
geworden. Also früher hatte mich so eine
ganze Produktion viel viel länger
gedauert. Ja, ich vor vielleicht so d
Jahren oder vielleicht noch vor zwei
Jahren hätte ich für das ganze Projekt
locker eine Woche gebraucht und jetzt
mittlerweile habe ich das eigentlich in
zwei Tagen, vielleicht drei Tagen von
Anfang bis Ende umsetzen können. Ähm das
macht auch schon Spaß dann einfach zu
sehen, wie man sich zeitlich
weiterentwickelt, wie man Fähigkeiten
dazu bekommt, um das Ganze einfach ein
bisschen flüssiger auch zu gestalten.
Mhm.
Genau. Noch einmal kurz auf die FX2
zurückzukommen. Ähm was mir an der
Kamera extrem gefallen hat und einfach
total Spaß gemacht hat, ist, dass es ein
richtig guter Allrounder ist. Wir haben
bei Sony viele Kameras, die sehr video
fokussiert sind und viele Kameras, die
eher auf der Fotoseite sind und die FX2
ist halt sowas, das kann beides extrem
gut.
Ist halt einfach bindend. Es erspartel
Zeit, vor allem für Fotografen und
Videool Leute, die beides machen. Ich
bin eher auf Video fokussiert,
habe damit Social Content für mein
Instagram erstellt, Hochformatvos
und das klappt total gut damit. Vor
allem auch was praktisch ist. Wir haben
auf dem Display kann man mittlerweile
das auch im Hochformat richtig anzeigen
lassen. Man muss nicht mehr den Kopf
drehen, um irgendwie die Einstellung
anpassen zu können, sondern das Display
dreht sich quasi mit. Das ist super
spannend. Ähm, ich habe natürlich auch
ein paar Fotos gemacht, z.B. jetzt ein
ja, Selbstportrait, neues Profilbild,
musst du mal her, habe ich auch direkt
mal die FX2 ausprobiert. Ähm, ich bin
jetzt nicht jemand, der wirklich viel
fotografiert, er dann so ein bisschen
hobbymäßig mal, aber es ist super
einfach sowas in einer Kamera drin zu
haben. Und dann eben als dritten Punkt
größere Videoprojekte, wie z.B. für den
Film, den ich eben gezeigt habe, ähm
andere Projekte, wo ich einfach
Aufnahmen für Kunden machen sollte im
Querformat. Ähm und die Kamera wirklich
bei allen Sachen extrem gut performt und
war nie irgendwie so an dem Punkt, wo
ich dachte, ah, jetzt stört mich, dass
ich die Kamera dabei habe, sondern es
ist immer so unauffällig einfach und das
ist das beste Zeichen, dass ein
Equipment richtig funktioniert.
Mhm. Absolut. Absolut.
Genau. Und ähm abschließend würde ich
gerne noch drei Learnings mit euch allen
teilen, die mir sehr geholfen haben, die
mir auch jetzt bei dem Projekt wieder
begegnet sind. Ähm als erstes Planung
ist wirklich das A und O. Ich kann das
nicht oft genug noch mal betonen. Es ist
wirklich so wichtig, eine grobe
Vorstellung zu haben. Wie gehe ich in
das Projekt rein, wie soll das Video
aussehen, was für Effekte möchte ich
erzielen mit dem Video und das wirklich
dann auch mit dem Zeitplan, mit einer
Shortliste, mit einer Ideenliste ähm
kontinuierlich durchzuplanen hilft
wirklich sehr. vor allem bei kleinen
Produktionen, wo man alleine ist, das
wird man genauso noch komplexer bei
großen Produktionen auch finden. Ähm,
aber es ist eben halt auch nicht zu
unterschätzen für Soloproduktion. Und du
hattest jetzt vorhin auch schon gesagt,
Organisation, aber Flexibilität. Und das
ist auch etwas, was ich auch immer sage,
du kannst alles durchplanen und
durchttakten, aber wenn du so versteift
bist auf deinen Fahrplan und dann doch
irgendwas passiert und wir kennen es
alle, es passiert immer irgendwas, sei
es eine Wolke vor der Sonne oder keine
Ahnung sonst irgendwas oder plötzige
Baustelle, die es gestern noch nicht
gab, kann immer passieren und wenn man
sonst versteift ist und nicht flexibel
genug ist und dann agieren kann, gerät
man in Panik und das braucht man nicht
am Set.
Der zweite Punkt ist, dass man das
Equipment wirklich wirklich gut kennen
muss. Das ist jetzt ein bisschen
ironisch, weil ich die Kamera vorher für
eine Woche hatte, bevor ich das Projekt
gefilmt habe. Ähm, trotzdem habe ich
mich in der Woche einfach sehr intensiv
mit der Kamera auseinandergesetzt. Ich
weiß, was gut funktioniert. Ich weiß,
was weniger gut funktioniert und das ist
bei allen meinem Equipment einfach so.
Und das kann ich jedem nur ans Herz
legen. Egal, womit man filmt, wenn man
mit dem Handy filmt, kann man genauso
sich damit auseinandersetzen. Welche
Funktion kann man wie einsetzen zu
seinem Vorteil? Ähm und das ist einfach
ein Punkt, der wichtig ist, damit das
Equipment nicht in den Weg gerätt darauf
direkt aufbauend ist eben dieser
Merksatz, so weniger ist mehr. Ich habe
im Verhältnis zu größeren
Werbeproduktionen super wenig Equipment
benutzt. Das sind wirklich, man kann es
eigentlich an ein bis zwei Händen
abzählen, was für Equipment dabei war.
Natürlich ist das qualitativ schon
hochwertiges Equipment, aber an sich
geht das auch mit dem Handy oder mit
anderen Kameras, die ähm einfach einem
die Möglichkeit geben mit möglichst
wenig ähm gute Ergebnisse zu erzielen.
Und das ist einfach total wichtig, dann
auch für den eigenen Kopf nicht zu viele
Optionen sich zu lassen beim Filmen,
sondern an eben an Stelle von fünf
Objektiven zwei Objektive dabei zu
haben. Limitiere dich, nutzt diese
Limitation, um einfach Kreativität noch
mal ein bisschen mehr in Vordergrund zu
stellen. Und das ist wirklich so
eigentlich der ja der Hauptpunkt, der
mich immer weitergebracht hat. Ich ich
meine, ich habe als Schüler angefangen,
da hatte ich wirklich nicht das Budget,
mir gute Kameras zu kaufen oder gutes
Equipment zu kaufen und ich habe
trotzdem Sachen irgendwie umsetzen
können, weil ich wusste, ich kann mein
Equipment nutzen und wenn es nicht
kaputt ist oder wenn ich nicht ähm an
dem Punkt bin, wo ich wirklich nicht
mehr weiterkomme, habe ich das Equipment
auch bis zum letzten Moment genutzt.
Also ich nutze Kameras viele, viele
Jahre lang. Ähm und das macht auch Spaß
einfach dann diese Kameras oder alles
andere an Equipment als so ein bisschen
als so Begleitung immer dabei zu haben,
weil man auch bei den Kameras mal bleibt
und nicht immer was Neues vielleicht
auch kauft. Genau. Das war jetzt im
Prinzip schon ähm mein Workshop. Ich
hoffe sehr, es hat euch gefallen. Ähm,
ich habe, es hat mir total Spaß gemacht,
einfach mal Einblicke in einen real in
einen realen Prozess ähm ja zu geben,
wie man das Ganze umsetzen kann auch
alleine. Ähm es macht immer sehr viel
Spaß auch in Teams zu arbeiten. Ähm aber
manchmal muss man eben auch alleine die
Sachen umsetzen und da bin ich sehr
happy, dass das ähm dass das auch
funktioniert mit den richtigen Tools,
mit dem richtigen ähm Mindset und ähm
deswegen vielen Dank. Ich freue mich auf
ein paar Fragen. Ich glaube, wir haben
noch Zeit für eine kleine Q&A. Noch ein
paar Zeit für Fragen. Gibt es Fragen im
Publikum? Gibt es jemanden, der etwas
wissen möchte? Ja,
den Applaus hätte ich dir nachher noch
gegönnt. Auf jeden Fall, aber holen wir
noch mal nach. Ja, da hinten ist auf
jeden Fall eine Frage.
Also erstmal vielen Dank für den tollen
Vortrag.
ganz tolle Leistung und mich
interessiert jetzt so der der Punkt, wo
du von dem Lego Stock Motion oder wie
auch immer zum ersten Projekt gekommen
bist. Also was, wo da ein Kunde gewesen
ist, der gesagt hat, Mensch,
äh das finde ich toll, mach mal und hier
kleines Budget oder wie auch immer, das
würde mich interessieren.
Ähm ist eine sehr gute Frage. Also, ich
habe mit den Lego Videos bestimmt 3
Jahre verbracht, ohne irgendwie bezahlt
zu werden, ohne irgendeinen Kunden auch
dahinter zu haben. Ähm und dann
irgendwann war ich eben so ab Corona
ungefähr in der Zeit, wo ich angefangen
habe
auch mal andere Projekte zu machen, die
außerhalb von Lego stattfinden. Also
irgendwie mein mein Zimmer, wie gesagt,
gefilmt, mal ein paar coole Aufnahmen
auf Reisen gemacht und das ganze habe
ich dann angefangen auf Instagram
hochzuladen und ab irgendeinem Punkt kam
eine Künstlerin auf mich zu und hat
gefragt: "Hey, ich habe ein kleines
Budget für dich. Ich bräuchte den Image
Film. Hast du Lust, den umzusetzen?" Und
ähm das war in dem Moment total surreal,
weil es einfach so war, ich ich habe das
immer aus Spaß gemacht. Das war mein
Hobby, ist immer noch mein Hobby im
Prinzip. Also das ist auch dieser Spaß,
der nie dann verloren gehen soll
eigentlich. Ähm und das war total cool,
dann auf einmal jemand zu haben, der
einem so vertraut
für die andere Person was umzusetzen,
was kreatives umzusetzen für ihr
Business, für ihr ja für ja für ihre
Passion im Prinzip. das ist ja, sie ist
eine Künstlerin gewesen und ähm wir
haben dann ein super cooles Video mit
ähm umgesetzt und das hat sich dann eben
auch weiterentwickelt, dass ich mehr auf
Instagram gepostet habe, weil ich
gemerkt habe, okay, es ist es gibt
nichts einfaches eigentlich als so eine
Plattform wie Instagram zu nutzen, um
neue Kunden zu finden, um Leute zu
finden, die auch das gleiche machen, die
Bock drauf haben, irgendwie mal was
zusammen umzusetzen. und so hat sich das
eben weiterentwickelt. Also wirklich ähm
ist sehr ist einfach super wichtig,
seine Arbeit auch zu teilen. Es bringt
am Ende, wenn man wirklich auch dahin
möchte, das irgendwann später äh
beruflich zu machen, bringt es einem
nichts, wenn die ganzen Videos bei einem
zu Hause auf der Festplatte hocken. Man
muss es wirklich teilen und auch keine
Angst davor haben irgendwie
ja komische Blicke zu bekommen, komische
Kommentare zu bekommen, sondern einfach
so selbstsicher zu sein und das ist auch
ein Prozess, den man lernen muss. So,
ich war am Anfang wirklich extrem ähm ja
vorsichtig, mit wem ich das ja auch
teile eigentlich, weil ich war noch
jung, ich war angreifbar im Prinzip. Ähm
und trotzdem hat sich es irgendwie dann
so weiterentwickelt.
Danke für die Frage
auf jeden Fall und das Schöne ist,
solche Plattformen sind ja auch
kostenlos. Instagram, TikTok, YouTube,
das ist kostenlose Plattformen, wo man
kostenlos Werbung für sich machen kann.
Also das nicht zu nutzen, ist natürlich
immer verschenktes Potenzial. Gibt es
noch jemanden, der eine Frage hat an den
Leo? Da hinten meldet sich ein Mann.
Ja, also erstmal auch danke für den
Vortrag. Mein Name ist auch Leo,
deswegen cooler Name.
Hi Leo.
Nee, was ich fragen wollte mit den
Schnittprogramm, hast du da eins, was du
empfehlen würdest, wo es vielleicht auch
sowas wie eine integrierte Funktion
gibt, dass du halt direkt auch
z.B. wie deine Shotliste, die du von der
Preproduction hast, drin hast, dass du
dir auch direkt nutzen kannst, um deine
Aufnahmen zu strukturieren. Danach auch
den Sound und die ganzen Töne, den das
Farbspektrum auch noch mal zu
organisieren, dass da so eine
Integration quasi gibt, die jetzt
vielleicht auch nicht ein Programm, was
nicht mega teuer ist, was auch gerade
für ein Einstieg vielleicht irgendwie
gut ist.
Ja, ähm ist eine sehr gute Idee. Auf
jeden Fall ähm ich persönlich nutze für
die Planung Notion. Notion ist
kostenlos. ähm kann man im Prinzip alles
drin bauen. Äh und für die
Nachbearbeitung da Vinci Resolve, da
Vinci Resolve ist kommt ursprünglich aus
der Fahrbearbeitung,
ist an sich erstmal komplett kostenlos.
Ähm und das nutze ich eben für alle
meine Projekte oder für die meisten
Projekte. Ähm, eine Integration habe ich
so in der Form noch nicht gefunden. Ich
habe meistens einfach einen zweiten
Bildschirm nebenan ähm neben dem
Schnittprogramm, wo ich dann auf der
einen Seite ähm eine Shotliste habe, ein
paar Referenzen habe und dann auf dem
Hauptbildschirm eben mein
Schnittprogramm. Aber das ist eine sehr
gute Idee. Da müsste man eigentlich mal
irgendwie was haben, dass man klar, man
kann sich natürlich Fotos in die
Software reinladen, aber das ist halt
auch nicht so optimal, vor allem dann
von der Aufteilung auf dem einen
Bildschirm. Also ich bin großer Fan
davon, wenn es wirklich soweit ist, dann
sich irgendwie ein Tablet daneben zu
stellen oder ein zweiten Monitor, um ja
einfach die volle Fläche irgendwie
auszunutzen. Was mich aber interessieren
würde, mal so ein Blick in die Zukunft.
Gibt es so ein Sneak Peak, den du uns
geben kannst, was vielleicht als
nächstes dran steht? Äh irgendein
größeres Projekt? Gibt es etwas, an dem
du arbeitest?
Also, es gibt eine ganze Menge coole
Projekte, an denen ich gerade arbeite im
Werbebereich, ähm wo man leider eben nie
so richtig viel drüber erzählen darf.
Ich habe aber ein großes Projekt geplant
und das ist eben nachdem jetzt sich
wirklich viele auch gemeldet haben, um
mal Einblick zu bekommen, ähm ein
eigener Kurs, ein eigener Workshop, den
man online eben hat und wo Leute als ja
all-inone Solution quasi drauf zugreifen
können und das ist ein Arbeit und da
freue ich mich sehr drauf. Es ist immer
so ein bisschen schwierig ein Onlinekurs
zu machen, weil einfach es so
übersättigt ist der ganze Markt.
Deswegen will ich das vernünftig machen.
Ich lasse mir da auch die Zeit. Ich bin
da schon länger am Plan und wenn der
richtige Moment gekommen ist, dann werde
ich das eben dann auch online stellen.
Ähm damit vor allem Leute, die
einsteigen und einen schnelleren Weg
brauchen, die eben nicht vielleicht die
Zeit haben, 8 Jahre wie ich Erfahrung zu
sammeln, trotzdem die Möglichkeit haben,
ja, einen guten Einstieg zu bekommen, wo
wirklich alles erstmal simpel abgedeckt
ist. Und das ist so ein Projekt, an dem
ich gerade voller Herzblut auch arbeite.
Das heißt, es lohnt sich auf jeden Fall
dich weiterhin zu verfolgen, dein
Werdegang sowieso, aber auch vielleicht
wegen dem Kurs, um so ein bisschen was
zu lernen. Leo, ich danke dir vielmals
für deine Zeit. Danke schön an Sony,
dass sie uns die Möglichkeit gegeben
haben, hier zu sein. Vielen, vielen Dank
an euch dafür, dass ihr zugehört habt
und falls ihr noch irgendwelche Fragen
habt, die jetzt nicht in der großen
Runde teilen wolltet, dann wird der Leo
bestimmt hier noch ein zwei Minütchen
neben der Bühne stehen und die
Möglichkeit haben, euch noch eure Fragen
zu beantworten. Gibt es noch
Schlusswort? Ja, vielen Dank erstmal an
alle, die so zahlreich erschienen sind,
für euer Interesse, für euer Vertrauen.
Vielen Dank an dich, Mike, für die tolle
Moderation, an das ganze Sony Team, an
die Technik, ähm an meine Family, an
meine Freunde und alle, die mich immer
unterstützen irgendwie. Das ist, das
kommt manchmal zu kurz, dass man das
irgendwie dann auch nicht erwähnt.
Deswegen vielen Dank an alle ähm in
meinem Umfeld und ähm ja, ich freue mich
sehr heute mit euch diese Möglichkeit
gehabt zu haben. Vielen Dank.
Sehr. Bevor wir anfangen zu klatschen.
Nein, nein, nein, nein, nein. Das
brauche ich gleich noch mal von euch,
denn ich brauche jetzt richtig, richtig
Power. Leo, komm, wir stellen uns einmal
hin, wir machen ein Selfie und das nicht
als Foto, sondern als Video. Und jetzt
brauche ich richtig Lärmen. Ich möchte
der Welt draußen zeigen, dass die IFA,
das Berlin hier richtig on fire war und
deswegen filmen wir uns mal selbst und
ich zähle 1 Z. Los.
Geil. Danke schön. Dein Applaus. Vielen,
vielen Dank. Danke.
[Applaus]
[Musik]
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