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Wien, der Stolz der österreichischen Monarchie um die Jahrhundertwende.
Wien, die Stadt des Walzers und der Lebensfreude. Aber dasselbe Wien ist
das Jagdrevier der Josefine Mutzenbacher.
Jahre sind vergangen, seitdem sie mit Charme, Verstand und Liebesbereitschaft
ihre armselige Herkunft hinter sich lief.
Unermüdlich war sie bemüht, den meist wohlhabenden Männern das Leben zu
versüßen, mal für eine Nacht, mal für einige Wochen.
Und ein besonders spendabler Freund hatte ihr diese hübsche Bleibe
In diesem Liebesnest flattert sie nun mehr aus als angezogen, weiter von einem
zum anderen. Und im Augenblick, wo unsere Geschichte beginnt, finden wir
den Armen des angesehenen Bierbrauers Xaver Lechner.
Ach ja, der Finner, wir putzen nun jeden Tag über zwei Monate.
Und immer habe ich noch nicht nur von dir.
Nur heute sollst du nicht so anstrengend sein.
Du wirst doch am Abend gut beisammen sein, wenn wir uns mit deinen Spätzchen
beim heurigen Treffen... Hast doch gesagt, da müsste man auf alles Mögliche
gefasst sein.
Ach, wenn schon.
Bis am Morgen habe ich mich längst wieder erholt.
Ja, wenn du meinst, dass du es vertragst, dann will ich es dir schön
Ja. Leg dich auf den Rücken. Ja.
So ist es herrlich.
Du hast tatsächlich eine Pracht.
Wer
ist
denn das? Erwartest du noch einen Besuch?
Nicht, dass ich wüsste.
Du hast doch hoffentlich abschlossen.
Das nicht.
Aber man geht doch nicht einfach so rein in eine fremde Wohnung.
Du,
ich bin gleich soweit.
Ja, rasch, rasch jetzt.
Sag mir, das ist aber ein hartnäckiger Vogel. Ja.
Wirst du den ja... Moment mal, nein, ich...
Grüß dich, Josefin.
Maren Josef Tifroni, meine Cousine, verstehst du? Was?
Dieser Fetzen ist verwandt mit dir, die ländliche Unschuld. Na ja, ihre Eltern
wohnen im Burgenland und ich habe die Froni nach Wien eingeladen.
Und dafür danke ich dir auch schön. Ich habe mich ja so gefreut.
Weiter machen kannst du jetzt nicht, das ist dir wohl ein.
Aber auf diese Weise sparst du deine Kraft für heute Abend.
Ich gehe mich waschen.
Nimm deine Kleider gleich mit.
Er hat aber einen mächtigen.
Kennst du denn schon so viele, dass du das vergleichen kannst? Nur die von
unseren beiden Knechten.
Da, schau her.
Hast du mit denen etwas schon gemacht?
Nur ein paar Mal. Aber dann hat es die Mutter gemerkt und hat mich nicht mehr
aus den Augen gelassen.
Na ja, bei mir brauchst du dich aber nicht zu genieren.
Da bin ich aber froh. Ich habe schon Angst gehabt, dass du genauso streng
Du hast ja gerade gesehen, wie streng ich bin. Oh ja, das war aufregend.
Du bist ja ein richtiges kleines Pferdchen.
Aber ich freue mich. Wir werden es schön miteinander haben.
Ja, so ist es recht.
Kaum in Wien angekommen, wird die ländliche Unschuld schon von der Cousine
vernascht. Das sind rein verwandtschaftliche Gefühle, verstehst
Ja, da ist ich nicht lauf.
Um halbe Achte hole ich dich ab, ja?
Du hättest dich festgemacht. Ich möchte nämlich einen Eindruck schenken bei
meinen Freunden.
Schon wieder geil?
Ja, eines Tages gehe ich noch kaputt an dir.
Willst du es ja nicht anders haben.
Also, bis er wacht, ja.
Ist gut, gesagt.
Der ist sehr verliebt in dich.
Ach, was?
Ein geiler Bock ist er.
Aber es macht viel Spaß mit ihm.
Ich kann die Männer verstehen, dass sie so wild sind. Du siehst wunderschön aus.
Danke, Kleiner.
Während ich weg bin, packst du deine Sachen aus und richtest dich gemütlich
Du sollst dich hier wohlfühlen.
Ja? Und wo soll ich schlafen?
Möchtest du mit mir zusammen schlafen?
Oh ja.
Du machst mich ganz schön heiß.
Aber ich muss mich ja beeilen.
Was wird denn hier alles? Ich weiß nicht, ob das nicht zu viel wird für
unschuldigen Ohren.
Und dann komme ich nicht einmal mehr in mein Bett zur Ruhe.
Ich glaube, ich werde es tun.
Also, Riesl, das war wie drin. Das macht was. Und jetzt kannst du abrennen
lassen. Ja, wir brauchen mehr Platz auf dem Tisch.
Komm her, Betty.
Ihr könnt vier meiner besten Stammgäste kennenlernen. Sie ist meine
Nichte. Sie hilft mir am Wochenende ein bisschen aus.
Sie kommt aus der Klosterschule.
Sie kommt gerade recht.
Sie wäre eine tüchtige Aushilfe brauchen können.
Schamst du nicht, Warmbacher. Und außerdem glaubst du vielleicht, dass die
und ich mit euch vier Halotriesen nicht fertig werden.
Wenn ich auch gern zugebe, dass ihr beide aufregend ist gestellt habt.
Du bist doch am schönsten. Bin jeder stolz auf den eigenen. Du verkraust uns,
Mann. Ich bin nicht so leicht zu verkrauen wie die Herren meinen.
Ihr seht, mein schlechtes Beispiel hat schon abgefärbt.
Du magst mit deiner Nichte nicht gleich da bleiben.
Das geht erst mal in Sperrstunden.
Aber bis dahin wünsche ich viel Spaß.
Komm, Betty.
Zurecht, sagt die Riesel. Lasst uns darauf trinken, dass wir viel Spaß
miteinander haben.
An was für eine Art Spaß haben die Herren dabei gedacht?
Wie wert waren die Damen dabei auf Schwammerlsuche gingen?
Was war ich doch mit dem Vorschlag?
Muss sich schon lohnen, so eine Schwammerlsuche auf Zifferlinge, bin ich
scharf.
So, was magst du mir anzubieten, Lechner?
Du scheinst nicht zu wissen, dass Pilze viel Feuchtigkeit brauchen.
Da schiebt es gerade so in die Höhe.
Was meinst du?
Und wie kommst du denn da unten zurecht, ha?
Oh,
ja,
nee.
Weitere Ingenieur -Tankurren -Zug.
Ja?
Möchtest du dich auch mal um mein Tüßchen kümmern?
Mal schauen, ob ich noch Platz habe neben dem Tüßchen.
Guck ein bisschen, Schatz.
Dies ist eine Pilzmahlzeit, wie man sich das schöner nicht vorstellen kann.
Prost. Prost.
Ich bin gespannt, welches Schwammerl zuerst den Saft abgibt.
Na,
habt ihr noch genug Wein, meine Herren?
Na nun, wo sind denn eure Damen?
Ah, ich verstehe.
Das ist doch wieder typisch. Die Frauen müssen arbeiten und die Männer brauchen
nur ein bisschen zu stöhnen.
Wir arbeiten dafür noch, wenn die Sperrstunde ist. Wir müssen noch
Jetzt.
Verpusten, Herr Klechner. Sonst wollen die Herren die Nudeln sammeln.
Na, die meine bestimmt.
Sprit, nachher brauchen die Wette und ich ja gar nicht mehr kommen.
Da macht er keine Zeit. Schaut lieber das beim Feierabend an.
Nun, verehrte Spätzchen, sperrst du dich?
Steht noch irgendwas zu dir?
Ja, und ob was steht.
So schauen sie aus, unsere Stammtischbrüder, wenn sich die Stimmung
pumpt. Wenn sie da wirklich mitmacht.
Sterben wäre schon nicht dran.
Und wer darf die schmucke Jungtür verputzen?
Da alle vier so stattliche Kater sind, nehme ich den, der als erster meine Maus
berührt.
Na, so geht's nicht.
Stellt euch statt, nehmt die Tür auf. Nehmen an.
So.
Los geht's. Los geht's.
Schaut, das Weiterkommen folgendes stört mich das junge Glück. Ja, dann halt
dich einfach der Tante um die Hand an. Wart noch, bis die Schrammeln da sind.
Mit Musik ist die Garde noch viel größer.
Da sind's schon.
Guten Abend allerseits, Christian.
Kein Wurschen, stellt euch auf und spielt was Spritziges.
Nicht zu schnell und nicht zu langsam.
Ist echt, Frau Wirtin, es wäre ja nicht das erste Mal.
Zurecht mit Gefühl, verstanden?
geben sich in Position.
Und das immer schön im Tag der Musikstoß.
Jesus, na, ihr könnt ja nicht einmal den Weizertag füllen.
Na, dann machen wir einen Marsch.
Ich bin fesch, wie du mitmachst. Brauchst es aber nicht gleich zu
Montag in der Schule.
Bestimmt nicht, sonst melden sich die anderen Madl einer zur Auszählung.
Jetzt! Wir haben ihn gar nicht so erschossen. Ich kann es noch Josefins
Jetzt will ich... Jetzt sind unsere beiden um
die längste Leitung.
Es kocht schon so weiter.
Gleich gibt es eine Verschleunigung.
Ja, du bist scheitern.
Das macht dich gut.
Da hast du auch du mein Seekloster, Schülerin.
Oh mei, so viel kommt nicht mehr bei unserem Gärtner in der Klosterschule.
Der Warmbacher ist wieder einmal der König.
Die Spitzel, da hat euch die Riesel wieder saftige Zerngulasch serviert,
Ja, der wollte es halt in der Ausfüllung.
Grüß dich, Josefin.
Hättest mir fast...
Was tut denn der Herzl?
Da schau her.
Darauf versteht man sich also auch auf dem Land.
so ausschaut.
Weißt du, ihr habt mir, als du weg warst, alles vorgestellt, was ihr macht.
Da konnte es nicht anders als an dir rumspielen.
Aber so ist es viel schöner.
Ganz geschwollen ist die Vorzahl von vielen Fummeln.
Wollen wir es uns gegenseitig machen?
Das habe ich noch nie.
Vorher können wir sowieso nicht einschlafen. Stimmt.
Leg dich schräger hin.
Grüß dich, Vroni.
Hat jemand nach mir gefragt in der Zwischenzeit?
Der Herr Lechner vielleicht?
Nein, aber Blumen sind abgegeben worden.
Schau an, vom Biernäcker.
Wann wird der entzückende Abend sich wiederholen?
Den musst du damals am heurigen Abend richtig eingehetzt haben.
Und du? Ich hoffe, du hast deinem Diener auch eine kleine Freude gemacht.
Was für eine Freude meinst du?
Da kannst du es nicht erraten. Besonders mit den Dienern von den reichen Herren
muss man sich gut stellen.
Na, na?
Vielleicht ist es der Lechner. Warte, ich gehe selber öffnen.
Ihr hättet Telegramm für das Fräulein Mutzenbach. Das bin ich. Kommen Sie doch
rein. Ja, gern.
So spät müssen Sie noch arbeiten.
Da werden Sie doch nicht einzuwenden haben gegen ein kleines Geld.
Das Fräulein ist sehr freundlich zu mir.
Das war das Telegramm, Froni. Nehmen Sie es doch platt.
Ich finde, der Bruder hat eine Zukunft verdient.
Du wirst bemerken, was ich meine.
Setz dich aufs Sofa.
Bisschen. Prost, lieber. Dankeschön, Frau.
Und wenn Sie noch ein bisschen Zeit haben, macht Ihnen meine Cousine eine
besondere Freude.
Gehen wir rüber zu ihr?
Na, greif zu. Mit Gefühl, bitte schön. Fix ihm schön einen ab.
Du musst die Vorhaut ganz weit zurückziehen. Schau.
Und jetzt mit dem Mund. Wenn du es lernst, die Schwänze ordentlich zu
kannst du dir die Männer untertan machen.
Danke, Josefin. Wenn ich sie nicht hätte, würde immer die Dumme ganz vom
bleiben.
Saugen. Richtig saugen.
Und dass der Schwanz dann einmal spritzt, das weißt du hoffentlich.
Hör an, bald hast du ihn soweit.
Spritzen lässt du ihn mit der Zungenspitze. Streck die Zunge raus.
Ja, mein Freund.
Weiter.
Dranbleiben.
Oh, Fräulein, ich danke auch schön. Es war herrlich.
Du hast noch gar nicht geschaut, was im Telegramm drinsteht.
Aber das hier war viel spannender.
Du musst unerwartet ein paar Tage verreisen, Stopp. Vergiss mich nicht,
Xaver. Ein paar Tage allein?
Da können wir doch was anstellen.
Ich weiß auch schon was, du neugieriges kleines Schweinchen. Ich werde dir
zeigen, wo man die vornehmen Kabaliere auftut.
Das ist also das Café Haus Oberlechner.
Hier verkehren allerlei reiche Freier.
Und das ist der Trainer Franz, mit dem musst du gut sein.
Setz dich dort hin.
Grüß dich, Josefin.
Servus.
Hast du jetzt wieder mal Zeit für einen Schlampen -Zeitensprung?
Diesmal bin ich nicht meinetwegen da.
Sondern wegen meiner Cousine, der Vroni. Sie ist neu in Wien und möchte auch
gerne in die feine Gesellschaft hineinschnuppern. Scheint mir ein
zu sein. Ich werde mich gleich um sie kümmern. Aber vorher muss ich der da in
Meinung gehalten.
Sie rühren jetzt schon seit einer Stunde in dem Café rum.
Ja und?
Ist das verboten?
Ernst, Frau Lem, wir sind ein Caféhaus und keine Wärmehalle. Was soll das?
Wem verdanken wir eigentlich Ihre Anwesenheit?
Eine Freundin hat mir gesagt, dass man hier... Männer abkochen kann. Aber nur,
wenn man den Franz die Sache empfehlen lässt. Der ist auf alle Fälle mit von
Party.
Kapiert, Herzl. Sie sind ein unsympathischer Pflegel. Na, Madl, wirst
runtersteigen von deinem Hohen Rot. Wirst du schon sehen.
Ah, grüß Gott, Herr Hofrat.
Hier, die Frohli, die haben wir ganz frisch hereingeregt. Die ist bestimmt
Richtige für den Herrn Hofrat. Richtig, Franz.
Auf Sie kann man sich verlassen.
Dankeschön. Darf ich bitten, Fräulein?
Und wenn's vorbei ist, kommst du wieder heim, ja? Gut, Jürgen.
Danke,
Franz. Gerne. Baba.
Noch ein Bier, der Herr.
Die hätten ja auch gefallen.
Du, da ist ein neues Gesicht.
Ja, sieht aus, als könnte man Spaß mit dir haben.
Ja, meine Herren.
Bei der links richtig.
Die ist sozusagen ein Spitzenbein.
Als dann, wenn es dem Fall eingefällig ist. Und wo?
In einem Hotel, gleich drüber.
Für den Kaffee?
Aber Herzl, du wärst doch nicht notwendig gewesen.
Für Vergnügen wünsche ich.
Verzeihung, Herr von Stürmer. Danke, Herr Stürmer.
Und Herzl, vergiss nicht, ob Sie wiederkommen.
Na was, du Luder?
Ich glaube, das Zimmer kann ich Ihnen geben, ja.
Ah, schon offen.
Oh.
Was stört Sie denn?
Es scheint noch besetzt zu sein.
Und ich brauche noch eine Schüssel, die Schlagobers, aber rasch. Ja, ja.
Hören Sie, wir möchten aber nicht, dass da darunter einer rein bleibt.
Verstanden? Man kann nicht immer wissen, in welchem Zimmer die Herrschaften
schon fertig sind und wo sie nicht fertig sind.
Du hast doch gesagt, dass dir vom Schlecken die Nudel steif wird.
Ja, dass dir sogar einer abgeht. Ich merke aber nichts davon.
Der Schlagobers reicht nicht.
Du wirst eher Schwein, als dass dir das Hausbrau spricht.
Halt dein Vorlaute, Goschen.
Was versteht so ein unerfahrenes Ding davon?
Ich bin ein Feinschmecker der Liebe, merkt ihr das?
Vielleicht hilft's, wenn du mir auch was zum Schlecken gibst. Aber bauch deinen
Zipfel vorher ein.
Los, du scharfe Tausch, du stehst die Finger in die Fotze.
Ach, ich hab's gar nicht gewusst, die versteht sein, um den Schwanz zum Glühen
zu bringen.
Zum Spritzen, meinst du wohl?
Und wie wird's denn zuerst kommen?
Das hat keine Eile.
Lutsch uns jetzt erst, ja?
Komm, mein Pöppchen.
So war's recht, und jetzt wird sich drauf wohnen auf mich.
Und was hat der Franz vor?
Ich sag's euch gleich mal aus, noch kommt keiner rein.
Ach was nicht, Arschloch.
Wir haben da eine andere Methode.
Ja, nun lass den für mich mal raus. Ich möchte ihn doch auch mal begrüßen.
der gewünschte Schlag oberst genäht hat.
Na endlich.
Ob
das
nun gerade gesund ist?
Ich verbiete mir Ihren Kommentar.
So, Freund, jetzt holt mich mal wieder rein.
Wir bringen das so zu Ende, wie wir es gewöhnt sind.
Feinbartel, und jetzt kommt die zweite Ladung.
Ja, jetzt komme ich.
Du reißt den Arsch aus, mein anderer!
Du hast recht.
Mir kommt's ja schon.
War großartig. Ich werde dich nicht so schnell vergessen.
Ich dir auch nicht.
Jedes Mal, wenn ich meinen Schlauchbewusst auf dem Café habe, werde
denken.
Na nun, was ist denn das?
Mein Petschhaft ist weg.
Mein goldenes Petschhaft, das hier am Urkett gegangen hat.
Ach, vielleicht ist es dir runtergefallen.
Ja, es kann sein.
Nichts, rein gar nichts.
Das ist ärgerlich. Das war ein kottbares Stück.
Doch Schatz, meinte etwa ich, ob's genommen?
Wer behauptet denn sowas?
Nein, wir vertrauen dir schon.
Nein, nein, ihr verdächtigt mich.
Und das mag ich uns verrecken.
Ich
habe
doch gesagt, dass wir dir vertrauen.
Hier.
Na, hat das werte Fräulein den Herrn alles gezeigt, was sie sehen wollten?
Was bekommen Sie für die Vermittlung?
Fünf Kronen sind gewiss genug.
Bei zwei Freier 10.
Lass mal sehen.
Eine Tasche her.
Was ist das?
Das goldene Bidschaft vom Herrn von Stürmer.
Hast du wohl aus Versehen mitgehen lassen?
Ich verstehe das nicht. Wie kommt das in meine Tasche? Vielleicht haben Sie mir
das hineinpraktiziert.
Kinderl, wie kann man nur so dreist lehren?
Beischlaubtippstall nennt man sowas.
Ich habe es nicht genommen, ich schwöre es.
Gehen wir zur Polizei.
Mal schauen.
Wem die mehr glauben?
Einen ehrlichen Körner oder einer Hure? Mein Gott, bitte nicht zur Polizei.
Mein Gott, was mache ich bloß?
Ich könnte dem Fräulein vielleicht nach der Gämme helfen.
Ich könnte das Wertstück dem Herrn vom Stürmer zurückgeben und ihm sagen, ich
hätte es auf dem Fußboden gefunden.
Aber dann müsste das Fräulein sehr lieb zu dem guten Franz sein und den
hochmütlichen Stolz ablegen.
Ich erwarte das Fräulein drüben in der Küche.
Was wollen Sie denn? Ich warte auf die Frau. Sie sind wohl die, die sich
zurechtfallen will.
Das macht sie immer dort auf dem Stuhl.
Sie ist da.
So, also dann wollen wir mal.
Das ist nichts Neues für dich.
Also bereite, ich habe nicht viel Zeit.
Der Kondimentalist, du stellst.
Die ist schon da.
Verfestig mal.
Machst du da dann auch deine Intimitäten?
Na, wird's bald?
Los, ich will was sehen erst.
Aha.
Los, und jetzt bringen wir den Schwanz hoch.
Jetzt schieb ihn dir rein, du Fleetschalot.
Ja, da, ja, komm.
Katharina, Bärbel!
Was sagt ihr zu meiner neuen Attraktion?
Kommt nur her.
Wir sehen, der Franz ist gar nicht so übel. Ich kann dir viele reiche
verschaffen.
Ronny, wo bleibst du denn?
Ich bin schon da.
Du hast wirklich alles, um die Männer verrückt zu machen. Dreh dich mal.
Besonders auf deinen Hintern werden die Männer fliegen.
Schau mir mal, wie dir ein Mieder steht.
Da kriegt man ja keine Lust mehr. Alles Gewohnheit, aber du hast recht. Am
schönsten ist es wieder, wenn man es ablegen darf.
Magst du dich im Spiegel sehen? Oh ja.
Ich gehe mich gar nicht mehr. Jetzt schau dir das an. Es wird noch so weit
kommen, dass man dich mit mir verwechselt.
Ja, wir sehen uns. Ach, du lustig über mich.
Bleib da, ich sehe noch.
Josephine! Genauso habe ich es mir vorgestellt, die Geliebte von meinem
Nicht doch! Aber Josephine, ich bin der Pferdlechner, der Neffe von deinem
Xaver. Aber Josephine, sei doch nicht so ablehnend zu dem jungen Mann, wo er
doch zur Familie von deinem Freund gehört.
Hat wirklich einen superben Geschmack, der gute Xaver.
Meinst du nicht, du könntest mir auch eine Kopfprobe geben von dem, womit du
Alten so scharf gemacht hast?
Sag. Seine Kleinlich, wo es doch in der Familie bleibt.
Na, bitteschön.
Junger Herr, dann wollen wir es angehen.
So ein knuspriges Geschenk.
Da schwebt mir ja gleich der Liebesknochen.
Fühle mal.
Oh, das ist aber gut.
Sie haben Übung im Ausziehen.
Dankeschön. Der Messe fällt nicht weit vom Onkel. Josefina, du hast meine
verhext.
Jetzt werde ich sie dir in dein Liebesgarten drücken.
Köstlich. Mein Onkel ist so ein Glückspilz.
Ich kann mich kaum noch erinnern, dass ich jemals mit seinem Onkel pudert
Ja, wenn so ein junger Bub zustößt, das ist halt was anderes als bei so einem
alten.
Ich bin doch die Frone, deine Cousine.
Es ist schrecklich. Immer wenn es gevögelt wird, erkennt es die Umwelt
mehr.
Frone, wenn Sie mir ein Pfützlein hinhalten, könnte ich es zusätzlich
Wäre gar nicht übel.
Das sind also die Überraschungen, wenn man zu früh zurückkommt.
Josefin, ich sollte dich verprügeln.
Aber das ist doch die Josefin.
Schmarrn, das ist doch die Cousine vom Land.
Wolltest du während meiner Abwesenheit meine Geliebte ausprobieren?
Bedauere, du hast die falsche gefögelt.
So ein Scheiß.
Aber das war bestimmt nur ein Zufall. Du bist auch nicht besser als die anderen
Huren.
Ach, aber das mit deinen ganzen Feindern beim Heurigen durchvögeln, dagegen hast
du nichts.
Richtig. Weiß nicht hinter meinen Rücken Geschichte.
Weißt du was? Du schaust in Zukunft, wie du ohne mich zurechtkommst.
Gespürt dich nicht auf wegen so einer Lappalie.
Du musst nicht traurig sein, Froni. Wirst du sehen, wir sind auf den Xaver
Lechner nicht angewiesen.
Tja, lieber Baron, auf welche meiner Damen wird wohl diesmal ihre Gunst
gefallen? Guten Abend, Kinder.
Guten Abend, Beppu.
Auch einmal wieder da?
Hast recht, Steffi, es war höchste Zeit.
Oh, das ist ja ein neues Gesicht.
Charmant, charmant. Na, hören Sie, Herr von Beppo, Stilo, da ist sie schon seit
zwei Monaten bei uns. Sie dürfen eben nicht immer so lange wegbleiben, Herr
Baron.
Umso mehr freue ich mich über so eine Überraschung.
Also, gehen wir mal gucken.
Ah, Madame Yvonne, die Josefine ist wieder da.
Schmeckerl, herzlich willkommen. Hast du mir arg gefehlt in den letzten Wochen.
Was Sie wollen, ich bin wieder frei für Sie.
Ebenso froh, wie meine Cousine.
Die ist ein bisschen schüchtern, ja.
Was kommt, Madame Yvonne?
Nehmen Sie zuerst Ihren Umlauf mit. Da kann sich die Kleine am schnellsten
akklimatisieren. Ja, Madame.
Ein herzliches Putterl.
Na, pass doch auf.
Entschuldigung. Wo sind wir hier?
Das nennt sich der Umlauf.
Warte, gleich wird hier ein Licht aufgehen.
Guck einmal durch.
Schüler Alphons, willst du wohl aufstehen, wenn deine Lehrerin einzieht?
Verzeihung, gestrenges, Frau Rhein.
Wohin guckt man denn da?
Das ist das Zimmer, wo die Mädchen die Kunden bedienen. Und der Gang hier, der
geht ringsum.
Eine ludige Erfindung.
Damit macht Madame ein Extra -Geschäft. Die Löcher werden an Männer vermietet,
die sich beim Zuschauen eine runterholen.
Oder einen runterholen lassen.
Ja, Madame versteht das Geschäft.
Willst du weiter durchrufen?
Freilich. Es macht auch immer Spaß, wenn man nicht selber Pudern braucht,
sondern nur zuschauen. Schüler Alfons, ich habe dich zur Nachhilfe hierher
bestellt, weil dein Rechnen so miserabel ist.
Wie viel ist ein... Und eins.
Eins und eins ist drei.
Scheißkerl. Du hast beim Antworten aufzustehen.
Eins und eins ist drei.
Falsch, du blöd Jan.
Was machst du da in der Hurtentasche? Nicht gestrenges, Fräulein.
Raus mit der Hand.
Ja, ist denn das die Möglichkeit?
Oh, Fräulein.
Da ist ja ein richtiges Loch in der Tasche.
Ja, Fräulein. Und du hast nicht mal deine Unterhose an?
Spielst du etwa im Unterricht mit deinen Eiern, du Ferkel?
Verzeihung, Fräulein. Das ist ja eine unglaubliche Sauerei.
Schüler Alfons, du wirst mir jetzt zeigen, was du immer so heimlich
Nein, das können Sie nicht von mir verlangen.
So? Du weigerst dich, du Hadelung?
Willst du mir jetzt gehorchen?
Ja, gestrengt, Fräulein. Hose runter!
Und nun
wickst du mir was vor, du Sau!
Und wehe, du spritzt nicht ordentlich was raus! Dann zerschlag ich dir dein
Gehänge mit dem Rohrstock!
Oh, bitte nicht. Treff dich und reib den verkommenen Schwein.
Wichst gefällig schneller.
Ich habe meine Zeit nicht gestohlen.
Das macht's gut, die Adele. Jetzt kannst du wieder durchgucken. Und ich plaudere
derweil ein bisschen mit der Madame Yvonne.
Ungeheuerlich, dass die Madame immer wieder so perfekte Knuspermäuschen
herbekommt.
Was
starrst du so auf
mein Loch?
Möchtest wohl rein, du Hurensohn.
Komm ran mit deiner Stange.
mit ihm reinzustecken.
Ich schlage dir die Schwanzspitze ab.
Bitte nicht, geschreckte Frau.
Ich möchte einen Abstand halten von deiner Lehrerin, Schüler Alphons.
Oder meinst du wirklich, wir Lehrerinnen lassen uns einfach von so einer
Missgeburt vögeln?
Wenn es nicht endlich spritzen, Hurenbock, spritz mir
auf die Popse.
Wie das gestrenge Fräulein befiehlt.
Was
gibt es da
nebenan? Es ist gerade Pause.
Ach, schade.
Ich denke, es wird gleich wieder was geschehen. Du bist neue, stimmt's?
Ja, ich bin die Vroni.
Herzlich. Ich bin zum Eingewöhnen da.
Dann gewöhn dich gleich mal an mich, magst du? Warum nicht, der Herr?
Da tut sie wieder was.
Wir sind die restliche Person, die da vor dem Bett kniet.
Oh, das ist ja die Josefin, meine Cousine.
Ja, die täte mir gefallen.
Soll ich dem Herrn ein bisschen die Nudel rein?
Du kannst es versuchen, aber es bringt nichts.
Nur wenig Madeln schaffen es noch, mich steif zu machen.
So, Madeln, jetzt machen wir was ganz Ausgefallenes.
Macht's Platz, damit ich mich hinlegen kann.
Arthur, du bist sehr lieb, aber streng dich nicht an. Es ist nicht der Mühe
wert. Das kann ich nicht glauben.
Der Josefin soll dich schlägen.
Josefin, jetzt steigst du drüber.
Und lass dir den Schwanz von deiner Freundin geben.
Mein Geilsten.
Alle Spanns in zwei Löchern abwechselnd pudert.
Sie schaut direkt zu mir, deine Cousine.
Ihr merkt die Nudel weg?
Ja, das macht mich heiß.
Achtung, Kinder.
Kinder, das war eine Nummer nach meinem Geschmack.
Ja.
Drin wird gespritzt.
Draußen wird gespritzt. Das hat sich die Madame Yvonne raffiniert ausgedacht.
Ja, Herfel, und dass du es geschafft hast, das ist phänomenal.
Und daran ist natürlich auch deine Cousine schuld, weil sie mich so geil
angeschaut hat. Ihr müsst mich unbedingt besuchen.
Hier ist meine Adresse.
Tante.
Grüß Gott, die Damen.
Grüß Gott, der Herr von Grünbaum erwartet uns. Ich weiß.
Ich gehe die Damen melden. Wenn es beliebt, einen Moment Platz zu nehmen.
Kinder, ich habe eine Idee.
Wir verlangen kein Geld für den Besuch.
Bist du narrisch? Der Grünbaum ist ein Bankier. Der hat bestimmt Geld wie Heu.
Gerade deshalb.
Wir müssen ihn so weit bringen, dass er uns ein Lokal einrichtet. Du hast doch
erzählt, dass dir ein Kaffeehaus angeboten worden ist. Ja, ja, das
Künstlerparadies. Der Besitzer ist gestorben und die Frau möchte es gern
loshaben. Das soll der Grünbaum für uns kaufen, wann er will, dass wir weiterhin
seinen Schweiß betreuen.
Aufgepasst, da kommt er.
Herzlich willkommen, meine Damen in meinem bescheidenen Haus. Ich freue
dass ihr da seid.
Ich bin die Josefine, Herr von Grünbaum.
Weiß doch, weiß doch. Ich erkenne Sie auch, wenn Sie diesmal angezogen sind.
Ich habe auch noch die Steffi mitgebracht.
Drei Madeln auf einmal, das ist bestimmt auch für einen Kavalier wie den Herrn
von Grünbaum was Besonderes.
Das war sehr gescheit, Josefin.
Bitte, Poldi.
Wir trinken erst ein Glas Champagner als Begrüßungsschluck.
Also, meiner Seele, so ein blitzsauberes Kleeblatt lässt einem das Herz doch
gleich höher rupfen. Hoffentlich nicht nur das Herz, Herr von Grünbaum.
Das haben Sie sehr charmant gesagt, Frau Steffi. Darauf wollen wir trinken.
Und wie haben die Damen gedacht, dass wir die Sache angehen?
Wir sind willenlose Werkzeuge in den Händen. Und unter der Zunge.
Der Zahn von Grünbaum.
Sagt ruhig Ignaz zu mir oder Igiwi, alle meine Freunde.
Und jetzt zeigt mir, wie er mich am schnellsten scharf macht.
Wir werden uns der Reihe nach vor dir ausziehen.
Und unsere Kleider bis zum Schlafzimmer. Wo ist es denn? Dort oben im ersten
Stock. Also, bis dorthin verstreuen.
Und du hast zu tun, was wir dir anschauen. Verstanden?
Ja, ja, aber freilich.
Jetzt komm her, Ivi, und leck mich.
Mirja.
Noch tiefer.
Schleck mir den ganzen Schlitz aus.
Ja, Herr.
Genug. Bleib dort hoffen und guck der Froni zu.
Du kriegst jetzt zu ihr und sagst ihre Schamlippen.
Es geht mit du an der Reihe.
Leg dich übers Geländer.
Los, Iggy, leck ihr den Hintern.
Ich glaube, jetzt sind wir alle reif fürs Bett.
Deutschland? Ja, ja, ja.
Komm, es ist Zeit, dass wir dich jetzt so recht von Herzen verwöhnen. Leg dich
zwischen uns.
Macht Platz, Kinder. Unser Freund verlangt danach, dass ich eine
So gut habe ich es wohl noch nie in meinem Leben gehabt.
Ach mal, das war verdammt gut. Dafür sollt ihr auch ein mordsmäßig gutes
erhalten. 150 Kronen lasse ich mich das kosten.
Wir möchten heute kein Geld.
Nicht? Na, wir haben was anderes auf dem Herbst. Das kostet allerdings 2000
Kronen. Ihr seid wohl in Arsch. Was soll denn das sein?
Wir möchten, dass du uns ein Kaffee rauskaufst. In der Trumpfgarten wird
eins angeboten.
Da machen wir einen Treffpunkt für elegante Kavaliere draus.
Das habt ihr euch fein ausgedacht. Aber wo bleibt mein Vorteil bei der Sache?
Wir beteiligen dich.
Sagen wir, mit 50 Prozent am Geschäft.
Und verlass dich drauf.
Es wird ein Geschäft werden.
Oh, gewiss, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Und immer, wenn du willst, kommen wir zum Pudern her. So heiß es nur geht.
Und damit du siehst, wie ernst wir es meinen, bringen wir jetzt deine Nudeln
wieder zum Stehen und du darfst uns alle noch einmal stoßen.
Was, jetzt?
Gleich auf der Stelle soll ich noch mal vögeln? Das schaffe ich nie.
Seit 20 Jahren ist das nicht mehr gegangen.
Und wenn wir es doch schaffen?
Dann, dann, dann bekommt ihr das Kaffeehaus.
Geht nicht so hart mit mir um, sonst erlebe ich nicht einmal die Eröffnung.
Schickt sich das noch vor die ersten Flaschen Shampoos? Das wollen Sie denn
der dritten oder vierten machen?
Das wirst du dann schon spüren.
Die Rose, mein Herr. Danke.
Ich wollte Sie an die Stacheln entfernen. Heiligt mir, Frau.
Oh, da kommt unsere Chefin.
Oh, da geht es ja schon recht hoch her.
Die da ist neu.
Maria. Grüß Gott, Frau Chefin.
Grüß dich, Maria.
Da bist du endlich, Schatz.
Grüß dich, Ligi.
Ich bin aber Steffi.
Ich habe die schönste Nische für euch reserviert.
Danke, danke schön.
Eine fesche Person, die Frau Scheppel.
Ich hoffe, der alte Steiger bei ihr hat nichts dagegen, wenn wir auch einmal ein
bisschen hinladen.
Nur Geduld. Ich denke, er wird nicht lang bleiben.
Liebe Gäste, liebe Freunde, ich freue mich, dass ihr zur Eröffnung von unserem
Künstlerparadies so zahlreich erschienen seid.
Aber in diesem Paradies soll es nicht so streng zugehen wie bei Adam und Eva.
Hier dürfen die Adams in die knackigen Äpfel beißen.
Ohne, dass sie gleich ausgeschmissen werden.
Und unsere Evas hier, die haben nicht wie die Eva im Paradies ihr schönstes
Fleckerl mit einem Feigenblatt zugepickt. Zeig's unseren Gästen, Maria.
So hoffe ich, dass hier immer eine Mordstimmung herrschen wird. Meine Madln
ich sind jedenfalls keine Fadenofen. Darauf könnt's Gift nehmen.
Ich darf nicht, dass dich die Mannsbilder antatschen und dass du sie
deinem Paradies spazieren gehen lässt.
Was bist denn so kranzig? Wir wollen doch mit dem Lokaler ordentliches
machen.
Darum sollen sich die anderen Weiber kümmern. Du bist nur für mich da.
Aber schauen muss ich, ob alles gut läuft.
Das müsst ihr mir wohl erlauben.
Bin gleich wieder da.
Ist alles recht?
Ja, ja, Dankeschön.
Fühlen Sie sich wohl hier?
Ein bisschen fadig noch.
Oder soll es eine Klosterwirtschaft werden?
Hör mal, der Iggy sitzt da, als hätte man ihm Gift ins Glas geschüttet.
Stell dir vor, der spielt plötzlich den Eifersüchtigen. Keiner soll mich
anlangen. Den müssen wir rauseckeln.
Ich weiß schon, wer es macht.
Pass auf, du gehst zu dem Herrn da, mit dem die Josefin gekommen ist.
Oh ja, das mache ich.
Grüß Gott, Herr von Grünbaum.
Die Frau Chefin hat für ein Weilchen in der Küche zu tun.
Ich soll Ihnen ein gesellschaftliches leisten. Sie haben hoffentlich nichts
dagegen, wenn ich mich zu Ihnen setze, oder doch?
Nein, nein, gewiss nicht.
So ein fischer Freund, der würde mir auch gefallen. Die Frau Chefin hat es
Freuen Sie mich, Herr von Grünbaum?
Möchten Sie mal draufzuzogen?
Nein, das geht nicht. Die Josefin wird auch gleich zurückkommen. Oh, die kommt
nicht so schnell.
Und wir können ja dann auch den Vorhang zuziehen.
So, Herr von Grünbaum.
Wenn ich daran denke, dass der Herr von Grünbaum meine Hände gleich mit den
Lippen berühren wird, dann wird mir ganz heiß zum Mund.
Ja, da schau her.
Aber Fina, mein Täubchen.
Ja, wie finde ich denn das?
Mir Vorwurf machen, weil mir einer andatscht. Aber kaum, dass ich dem
den Rücken kehre, da verkraft er sein Gebiss schon in einem fremden
Josefina, schau, ich weiß selber nicht, wie die es so schnell geschafft hat.
Los, wir gehen. Du blamierst mich an meinem eigenen Lokal.
Mach das Hosentier zu.
auf einen kleinen Versöhnungsschluck. Dankeschön. Die Lust auf Gesellschaft
mir für heute vergangen. Ich schlafe heute in meiner Wohnung.
Aber morgen darf ich dich wieder abholen, nicht wahr, mein Herz?
Vielleicht. Vielleicht könnte mich ein schönes Geschenk besänftigen.
Ich werde mir was ausdenken.
Als dann schlaf gut.
Servus, mein Schatz.
Servus.
Zurück zur Trunkgarten.
Endlich ist es wieder da, Frau Wirtin. War aber nicht einfach, den Leuten
loszuwerden. Das kannst du glauben.
Wofür sie sonst jetzt da bleibt. Und damit wirklich niemand mehr unsere
Runde stört, schließt sich Depp die Tür ab und wir erklären uns der
geschlossenen Gesellschaftsordnung.
Jawohl, Spätschundi!
Da kann uns auch die Sittenpolizei immer überraschen.
Wieso, was hast du denn vor, du unmoralisches Hürsel?
Ich denke, uns wird noch was Fesches einfallen.
Aber zuvor möchte ich was Selbstgewichtiges vortragen.
Passt gut auf, Leute.
Gäbe es nicht die Wirtin Josefin, wie traurig wäre es in unserem Wien.
Wir alle hier verdanken ihr dieses fesche Paradies alli.
Ich sehe die Männer froh und munter.
Und keinem hängt mehr etwas runter.
Und auch die Damen zeigen brav, wie sie gebaut sind.
Und wie straff.
Jedoch in einem Paradies befreut er... Dann am größten ist, wenn das, was uns
mit Jucken peinigt, sich ohne Umstände rasch vereint.
sei es im Künstlerparadiese, nicht anders als im Wald und Wiese. Das
mit dem Schweißperduch.
Die Wirtin lacht vergnügt dazu, weil sie, das Fräulein Nimmersack, ja selbst
schon einen drinnen hat.
Danke, danke.
Aber liebe Freunde, nun genug der Verse. Lasst euch nimmer stören in eurem
Vergnügen. Denkt immer an die alte Weisheit, solange man noch vögeln kann,
man.
Untertitelung. BR 2018
Untertitelung des ZDF, 2020
Das war gut. Gut gemacht, Herr Dichter.
Ui, da kommt mir eine Idee.
Ich habe da so viel Schönes erlebt, da könnte man gleich ein Buch darüber
schreiben. Na toll wäre das. Ja, ich kann das tun.
Da können die Generationen, die nach uns kommen, noch etwas lernen von Josefins
Künften. Haben Sie das gehört, meine Damen und Herren?
Also, wollen Sie nachher mit Ihrem Seilschläfer oder Herbstenswebsinn ins
gehen und ihm dabei was Neues zeigen?
Vergesst uns nicht zuzugeben.
dass Sie das zum ersten Mal bei der Josefine Motzenbacher gesehen haben. Ich
finde, das sind Sie meinem Anwesen schuldig.
Also dann, in diesem Sinne, viel Spaß beim Bordern. Ciao.
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