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-Auf weitere zehn Jahre Freundschaft! -Oh Gott.
-Auf weitere zehn Jahre Freundschaft! -Oh Gott.
-Prost! -Mach langsam.
Du warst ziemlich dicht gestern.
Frankie und Sam sind abgehauen.
-Sie waren in der Höhle und ... -Was redest du da?
Gestern Abend mit den Kindern?
-Du warst betrunken. -Verpiss dich.
Das ist nicht das Einzige, was sie im Ofen hatte.
Ein Teil von mir hofft, dass es nicht zerstört,
was wir jetzt haben.
Könnte jemand Betsey verletzt haben?
-Nein. -Sie müssen unterschreiben.
Sie müssen zustimmen, dass Sie während der Ermittlungen
mit keinem Ihrer Kinder allein sein werden.
Das können Sie nicht machen!
Sie können uns die Kinder nicht wegnehmen!
Hi. Schön, dass ihr da seid.
ZWEI JAHRE ZUVOR
Wie schön, euch zu sehen!
Auf uns!
Oh, schau mal.
Wenn man die Augen zukneift,
sieht es fast aus, als hätte Charlotte Spaß.
Los, Charlotte!
-Ich liebe dich. -Ich liebe dich auch, heiße Mutti.
Es ist so gut, mal kurz nicht "Mama" zu sein.
Ich weiß, wem erzählst du das?
-Ich meine, ich liebe meine Kinder. -Ich weiß.
Aber weißt du, Ed ist nie zu Hause,
und Frankie braucht so viel Aufmerksamkeit ...
Und Kit fängt jetzt schon an, wie ein Teenager zu reden.
Manchmal brauche ich eine Pause.
Ich wusste es. Sie ist am Ende doch sterblich.
Ja.
Ich trage immer die Verantwortung, weißt du.
Das sagt einem vorher niemand.
Man denkt, man lernt aus den Fehlern seiner Eltern
und wird eine komplett andere Mutter als die eigene.
Aber niemand sagt einem, dass es so schwer ist, Mutter zu sein.
Ich nehme an, du hast Ed das dritte Kind ausgeredet?
Absolut.
-Ich bekomme keine Kinder mehr. -Nein.
Wirklich. Ich bekomme keine mehr.
Ich meine, echt, ich glaube, ich würde sie umbringen.
-Oh ... -Ich würde sie ...
umbringen.
Wir brauchen einen bestätigten Erwachsenen,
der bei uns einzieht und bei uns bleibt,
als Teil des Sicherheitsplans.
Wen nehmen wir? Es sollte jemand sein, dem wir vertrauen.
-Mel? -Wir brauchen keine Beaufsichtigung.
Wir können uns nicht aussuchen, woran wir uns halten,
wir müssen allem zustimmen.
Sonst nehmen sie die Kinder.
Das ist undenkbar.
Okay.
Wir kommen da am schnellsten raus,
wenn wir akzeptieren, was sie wollen.
Wir haben nichts falsch gemacht, also unterschreiben wir.
Beide.
Weiß Liz, was hier vorgeht?
-Kann sie das aufhalten? -Sie hat schon genug angerichtet.
Ich suche einen Ausweg.
Aber erst mal haben wir keine Wahl.
Vorübergehend.
Alles in Ordnung?
Haben Sie die Formulare unterschrieben?
Ich unterschreibe nichts, in dem steht,
dass ich nicht allein mit meinen Kindern sein darf.
Wäre es möglich, mit Dr. Burgess zu sprechen?
Sicher.
Du wirst wieder gesund.
Könnten Sie mit Ihren Freunden sprechen?
Ich soll mich aus der Sache raushalten.
Das ist leichter gesagt als getan.
Sie wollen nicht unterschreiben und hören nicht auf mich.
Bitte verlangen Sie das nicht von mir.
Sie sind die einzige Person, die sie sehen wollen.
Ich weiß, dass das gerade die Hölle für euch ist. Ein Albtraum.
-Dank dir. -Ed.
Vielleicht kann sie uns helfen.
-Kannst du, Liz? -Nein.
Ich wünschte wirklich, ich könnte.
Ich weiß, dass ihr das gerade nicht hören wollt,
aber ihr müsst das unterschreiben.
Das ist Standardprozedere bei einer unerklärten Verletzung.
Wie soll das ihrer Genesung helfen?
Ich muss einen Termin beim Jugendamt machen,
um meine Tochter zu sehen.
Wenn Sie nicht unterschreiben,
fürchte ich, dass Ihnen der Besuch nicht gestattet wird,
und wir gehen davon aus, dass Sie dem Schutzplan nicht zustimmen.
Was passiert dann?
Wir wenden uns ans Familiengericht.
In der Zwischenzeit werden Sie Ihre Kinder nicht sehen können.
Bitte, Jess, bitte.
Vertrau mir.
Vertrau mir.
Wir haben keine andere Wahl.
-Nein. -Unterschreib's einfach.
Danke.
Es tut mir so leid. Ich hatte keine Ahnung,
dass sie so schnell sein würden.
Wie konntest du diesen Anruf machen?
Wie konntest du uns das antun?
Die haben gedroht, unsere Söhne in eine Einrichtung zu stecken!
-Es tut mir so leid. -Du bist daran schuld!
Ich kann Freunden keine Sonderbehandlung geben.
Das gilt für Fremde, die ihre Kinder schlagen.
Fremde, denen man nicht vertraut, nicht Freunde.
Du lässt deine Kinder mit mir allein.
Ich kenne dich seit zehn Jahren, Liz, zehn Jahre!
Und jetzt ist es dir egal.
Es ist mir nicht egal. Natürlich nicht.
Oh Gott.
Ich wusste nicht, was mich erwartet. Warum ist sie so weggetreten?
Das ist nicht schlimm. Sie ist von sich aus schläfrig.
Das liegt am erhöhten intrakranialen Druck in ihrem Kopf.
Kann ich sie anfassen?
Von mir aus, ja. Aber sei ganz vorsichtig.
Hey. Hey, Betsey. Papa ist hier. Okay?
Papa ist hier. Alles wird gut ...
Hilf ihr! Betsey!
Papa ist da. Alles wird gut.
Papa ist ja da.
Ich halte es hier nicht aus. Tut mir leid.
Ich bin keine große Hilfe. Ich warte draußen.
Es heißt, man verliert seine Identität, wenn man Mutter wird.
Aber es muss einen nicht total vereinnahmen.
Zumindest sollte es das nicht.
Was ist letzte Nacht im Krankenhaus vorgefallen?
Ich habe keine Ahnung.
Wegen dir habe ich unterschrieben, die Kinder wegzugeben.
Nein. Mach das nicht.
Ich mache alles, was nötig ist, um uns da durchzubekommen.
Ich versuche als Einziger, eine Lösung zu finden.
-Willst du eine Medaille? -Warum sprichst du so mit mir?
Weil ich mich nicht um meine eigenen Kinder kümmern darf!
Und warum?
Du weißt so viel wie ich, okay?
Was machst du?
Was machst du da?
Was könnte wichtiger sein als unsere Zukunft?
Ich räume auf, weil die Polizei ein Chaos hinterlassen hat.
Und Betsey ist oben und brüllt! Verdammt noch mal!
Was um Himmels Willen haben wir getan?
Können wir noch eine haben?
Ich liebe Betsey.
Ich liebe sie.
Ich liebe sie. Ich liebe sie so sehr, aber ...
manchmal wünschte ich, wir hätten nicht noch eins bekommen.
Es ist furchtbar, wie sehr du nach ihrer Pfeife tanzt.
Du machst immer, was sie wollen.
Wieso hast du überhaupt zugesagt, ohne mich zu fragen?
Ich konnte nicht Nein sagen. Unsere Freunde brauchen Hilfe.
Du machst zu viel für sie.
Du versuchst doch immer, sie zu beeindrucken.
-Was? -Ich muss für meine Freundin da sein,
sie gehen gerade durch die Hölle, alle beide.
Du weißt, unter welchem Druck wir stehen?
Jess ist wie Familie.
Ich bin deine Familie, ja?
Jetzt muss ich mich wochenlang um die Kinder kümmern.
-Das war nicht so ausgemacht. -Es ist eine Woche!
Eine verdammte Woche.
Das ist nicht lustig.
Es tut mir leid, Rob.
-Kommen Sie hier rein. -Danke.
-Wie geht's? Alles klar? -Viel zu tun. Und Sie?
Ja, wie immer, ich lebe den Traum.
Also, die Spurensicherung hat nichts gefunden.
Ein Elternteil muss mehr wissen, als es sagt.
Von unserer Seite ist es die Mutter, sie zeigt sich unkooperativ.
Stimmt, aber sie wirkt nicht gewalttätig.
Man muss nicht gewalttätig sein, um ein Baby zu verletzen.
Sie wissen selbst, dass die einen in den Wahnsinn treiben können,
vor allem, wenn man schon dünnhäutig ist.
Ja, aber mit Ed stimmt etwas nicht.
Es könnte häusliche Gewalt sein. Sie scheint Angst zu haben.
Ja, sehe ich auch so.
Wir haben aber nicht genug für eine Festnahme.
Irgendwer im Haus hat das Baby verletzt.
Und einer von ihnen lügt.
Man hat bei diesen reichen Familien eher das Gefühl,
dass sie etwas vertuschen.
Sie sind es gewohnt, anders behandelt zu werden,
als ob sie nicht auf unserem Radar sein können.
Jetzt sind sie es.
Gut, Leute, weiter. Wir sind fast da.
Jess!
Wenn mein Kind im Krankenhaus wäre,
würde ich nicht joggen gehen.
Eltern, die den Kopf in den Sand stecken, machen mich wahnsinnig.
-Hi. Ich bin Rob Baird, angenehm. -Hi.
Das ist Lucy Harding, die Sozialarbeiterin von Ed und Jess.
So einen Satz hätte ich nie erwartet zu hören.
Was für eine schreckliche Situation.
-Okay. -Ich mach mir schnell Kaffee.
Ich werde nichts beschönigen, das wird keine einfache Aufgabe.
Wir erwarten täglich einen geschriebenen Bericht.
Sie überwachen all ihre Interaktionen mit den Kindern,
und sobald es nur den leisesten Verdacht oder Zweifel gibt,
rufen sich mich oder die Polizei an.
Es ist möglich, dass das Ablehnung oder ...
ein schlechtes Gefühl hervorruft.
-Sie müssen sich dessen bewusst sein. -Ja, ich würde alles für Jess tun.
Es würde sie umbringen, wenn ihre Kinder in Obhut kämen.
Und Frankie würde zusammenbrechen,
ihm geht es auch hier nicht gut. Er hat fast kein Wort gesagt.
-Wie geht es Ihnen damit, Rob? -Rob unterstützt das.
Er und Ed sind gute Freunde, sie arbeiten zusammen.
Nur weil Ed vielleicht investiert, arbeiten wir noch nicht zusammen.
Aber ja, natürlich helfen wir den Carrisfords,
das ist das Mindeste.
Wir sollten nicht vergessen, dass es um die Kinder geht.
Mel kommt fantastisch mit ihnen klar.
Sie wird die perfekte Spionin sein. Augen auf den Boden.
Ja. Okay.
Was soll das?
Ich will für Mel alles perfekt machen.
Es ist perfekt.
Ich mache ein Picknick für dich und die Jungs.
Ich würde gern mitkommen, aber ich gehe wieder ins Krankenhaus.
Das geht nicht ohne eine Sozialarbeiterin.
Ich weiß nicht, was ich sonst machen soll.
Ich habe die letzten zehn Jahre gestillt oder war schwanger,
und jetzt soll ich plötzlich nichts machen
und so tun, als würden meine Kinder nicht existieren.
Wenn dir alles zu viel gewesen wäre, hättest du etwas gesagt, oder?
Du hast gesagt, dass drei eine magische Zahl ist.
Aber seit Betsey auf der Welt ist, warst du nicht besonders viel hier.
Wie sollen wir die drei Kinder finanzieren
und dieses Haus und das alles?
So haben wir das schon immer gemacht.
-Darum geht es jetzt nicht. -Nein, tut es nicht.
-Wo warst du am Freitag? -Oh bitte.
-Wovon redest du? -Glaubst du nicht, ich merke nichts?
Du kommst spät nach Hause,
bist betrunken, verlierst die Geduld.
Bei allem, was gerade los ist, kommst du jetzt damit?
Was ist deine eigentliche Frage?
Sag mir einfach, was ich der Polizei sagen soll, dann sage ich es.
Du glaubst, ich habe sie verletzt.
Ich kann dich nicht schützen, wenn du nicht ehrlich zu mir bist.
Erzähl mir nichts von Ehrlichkeit.
Hey, stopp. Stopp!
Verpiss dich, wenn du mich so behandelst.
Wir sollten gar nicht erst in dieser Lage sein!
Da hast du recht.
-Gut gemacht, Mollie! -Guter Schuss!
Hey, wer ist das?
-Oh nein. -Kopf hoch, George,
du wirst sicher noch eingewechselt.
-Los, Kit! -Er ist durch, weiter.
Weiter Kit, los! Los!
-Schönes Tor. -Gute Arbeit!
-Gut gespielt. -Schlag ein.
Danke. Du hast mal schnell meine Kinder vor dem Heim bewahrt.
Das würdet ihr auch für mich tun.
Er meidet uns.
Ja, schlechtes Gewissen.
Hast du mit Liz gesprochen?
Sie hat im Krankenhaus ihre Hilfe angeboten.
Und?
Die Liz, die ich glaubte zu kennen, der ich vertraut habe,
hätte das nie getan.
Sie hätte für uns gekämpft.
Hey! Kit, nein! Hör auf!
-Kit, nein! Runter da. -Idiot!
-Lass mich. -Kit!
-Runter! -Das reicht.
-Kit, das reicht. -Lass mich los!
-Lass ihn los, komm her. -Das ist eine rote Karte.
-Was soll das? -Das war brutal.
-Hast du das gesehen? -Das war ein bisschen doll.
Was sollte das? Komm.
Hinsetzen.
Man schlägt keine anderen Spieler, egal, was sie getan haben.
Und jetzt sitzt du auf der Bank.
Hey, Kit!
Hey, nimm das, das kannst du brauchen.
Wenn du rechtliche Vertretung brauchst, sag Bescheid.
Ich suche dir die aggressivsten Leute, die ich finden kann.
Ich bin dran, Charlotte.
Mel wird für verantwortungsvoller gehalten als du.
Du brauchst einen Anwalt.
Ich muss immer daran denken, was du neulich gesagt hast.
Ich hätte nichts sagen sollen.
Ich will nicht darüber sprechen.
Verstehe ich.
Niemand will das Schlimmste denken über den Menschen, den er liebt.
Reden wir bitte nicht so über Jess, ja?
Ich meine nur, Eddie,
dass Jess nicht die Einzige ist, die verdächtigt wird.
Du musst dich und die Kinder schützen,
für den Fall, dass das Schlimmste herauskommt.
Um Himmels Willen, Charlotte, hör auf.
Für Betsey Carrisford, bitte.
Entschuldigung?
Entschuldigung?
Hallo?
Entschuldigen Sie. Betsey Carrisford?
-Sie braucht ihre Milch. -Tut mir leid.
Ja. Oh, weiter so George.
Oh, so knapp.
-Hey, Liz. -Hey.
Wie geht's dir?
Ja.
Ich wollte dir sagen, dass ich weiß,
dass du nie das Jugendamt informiert hättest,
ohne einen handfesten Grund.
Was ist passiert?
Ach komm, Charlotte.
Du würdest mit mir auch keinen juristischen Fall besprechen.
Nein, natürlich nicht.
Aber wenn ich wüsste, dass jemand ein wichtiges Beweisstück hätte ...
... dann würde ich ihn anhören.
Okay.
Ich habe Ed an dem Nachmittag getroffen.
Wir sind uns über den Weg gelaufen.
Er und Jess hatten einen riesigen Streit,
und sie war sehr wütend.
Ich weiß nicht, was ich mit dieser Info anfangen soll.
Ed und Jess hatten Streit, na und?
-An dem Tag wurde Betsey verletzt. -Und?
Ich weiß, wie man eine Schädelfraktur behandelt.
Aber ich bin weder die Polizei noch das Jugendamt.
-Okay. Klar. -Ich gehe ...
-Los, Mollie. -Los, Pinks.
Los, George!
Das war knapp.
-Hey. Danke dafür. -Hey.
Sie weiß, dass sie es nicht hätte machen sollen.
Es war eine Schädelfraktur.
-Kinder brechen sich ständig was. -Aber nicht den Schädel.
Hast du mit Ed gesprochen?
Nein, ich dachte, ich gebe ihm etwas Raum.
Ja.
Aber wenn ich es nicht mache, scheint es, als würde ich ihn meiden.
-Das tust du doch. -Aber dann wirke ich schuldig.
Hör auf zu denken und guck das Spiel.
-Ich geh hin. -Liz, nein, das endet in Tränen.
Hi, hallo.
Hey, willst du einen?
Ja, danke.
Letzte Nacht hatte ich vier Kinder.
Zwei verstörte,
traumatisierte kleine Jungen voller Fragen und Ängsten.
Ich musste überlegen, was ich ihnen sagen soll.
Mel. Komm ...
Nein, gut, dass du für sie da warst.
Ich kann mir nicht ausmalen, was Jess gerade durchmacht.
Du weißt, dass Ärzte sich an Vorschriften halten müssen.
Hast du selbst beim Jugendamt angerufen?
Das ganze Team hatte Bedenken, Mel.
Wir konnten nicht ausschließen, dass jemand Betsey verletzt hat.
-Ich kann es ausschließen. -Wirklich? Super.
Dann erzähl mir doch, wie sie im Krankenhaus gelandet ist,
mit gebrochenem Schädel und einem Hämatom, das auf ihr Gehirn drückt.
-Gut, Liz. Danke. -Na los.
-Scheiße. Ed, es tut mir so leid. -Gut gemacht.
-Du hast genug angerichtet. -Es geht uns allen nahe.
-Ed, ganz ruhig. -Was?
Entspann dich.
-Alle schauen zu uns. -Ed.
-Ja, wir sprechen über meine Tochter. -Lass uns da reden.
-Lass uns ... -Ich spreche vor allen über sie.
Nein, lass sie.
-Alle schauen her. -Wirklich? -Wir sind alle ...
-Oh Gott. -Oh je.
-Das war keine Absicht. -Mir geht's gut.
-Was soll das? -War keine Absicht.
-Alles okay? -Ich glaube, das war keine Absicht.
Es war keine Absicht.
-Okay. -Ed, ich will nur sagen ...
Nein, komm nie wieder in meine Nähe.
-Alles in Ordnung? -Mir geht's gut.
Sicher?
Egal wie nah wir uns standen vor dieser Sache -
wer weiß schon, was hinter geschlossenen Türen passiert.
Wir haben alle Geheimnisse, unsere Grenzen, was wir von uns preisgeben.
Sie sind eine andere Spezies, die Mütter-und-Hausfrauen.
An den Schultoren, entspannt und gut gelaunt in ihren Laufklamotten.
Anders als wir berufstätigen Mütter,
wir laden ab und rennen weiter.
Unser schlechtes Gewissen klar aufgeteilt.
Niemand kann behaupten, alles über eine andere Person zu wissen.
Schuhe aus, Jungs.
Mama?
Mama? Mama!
Hi, hi, hi.
-Hi. -Hallo, Süße.
-Kit hat ein Tor geschossen. -Wirklich?
Wow, ich bin stolz auf dich.
Dann hat er ein Kind geschlagen
und eine rote Karte gekriegt.
Das war nicht meine Schuld!
-Kit. -Geh in dein Zimmer.
Ich koche uns einen Tee.
Wir sollten über Mels Rolle sprechen und wie wir ihr helfen können.
Gleich. Ich will ein bisschen bei den Jungs sein.
Die Sozialarbeiterin hat deutlich gemacht,
dass sie einige Erwartungen hat,
und ich denke, das sollten wir besprechen.
Das kann warten.
Es waren emotionale Tage für euch.
Ja. Hey.
Ich habe gehört,
dass es ein paar Geburtstagsgeschenke gab, die ich noch nicht kenne.
-Zeigst du sie mir? -Ja.
Los. Ich hol dich ein.
Nein, komm erst mal an.
Teil der Vereinbarung ist, dass ich ...
Herrgott, das ist so lächerlich.
Ich muss dabei sein, wenn du bei den Jungs bist.
Du bist im gleichen Haus, reicht das nicht?
Mama, kommst du?
Okay. Verstanden.
Komm. Wir zeigen sie auch Tante Mel.
Ich habe mit Liz gesprochen und ich sage dir,
Ich habe mit Liz gesprochen und ich sage dir,
es ist ganz offensichtlich die Abwesenheit einer Erklärung
und Jess' verdächtiges Verhalten,
das diese Lawine aus Polizei und Jugendamt losgetreten hat.
Das hat Liz gesagt?
Ich habe eins und eins zusammengezählt.
Wenn sie gesagt hätte: Mein Baby ist aus dem Bett gefallen
und hat sich den Kopf gestoßen, wäre ihr das alles erspart geblieben.
Abgesehen davon, wie Jess sich benimmt,
da ist ein Baby mit einer unerklärten Verletzung,
sie werden sich Ed genau vornehmen.
Vielleicht frage ich Louisa.
Die Familienanwältin aus meiner alten Kanzlei.
-Sie ist ein echter Pitbull. -Louisa Reid?
-Ja. -Ich wäre lieber vorsichtig.
-Was meinst du? -Misch dich lieber nicht ein.
Ich finde, dass Ed sich schützen sollte.
Familiengerichte reißen Familien auseinander.
Sie spielen Paare gegeneinander aus
und machen ihre Leben zu einem Schlachtfeld.
Ja, das weiß ich.
Dann lass die Polizei ihre Arbeit machen.
Ich wollte mit dir über etwas sprechen.
-Was? -Nicht so begeistert.
Mir ist bewusst, dass wir nach der Fehlgeburt meinten,
es sei der letzte Versuch, aber jetzt sind wir wieder dabei.
Danke, dass du noch eine Hormonbehandlung auf dich nimmst.
Das haben wir besprochen, oder?
Und wenn das nicht klappt, habe ich ...
... über eine Leihmutterschaft nachgedacht.
-Hör mir zu. -Ganz bestimmt nicht.
Vielleicht ist das etwas,
das wir in einer Therapie besprechen könnten.
Therapie?
Um Himmels Willen, ich habe meinen Teil getan, sechs Sitzungen.
Du kannst nicht erwarten, dass ich noch mehr mache.
Ich denke, es wäre hilfreich für uns, unsere Themen anzugehen.
Das Versagen meines Unterleibs?
-Nein. -Warum schlägst du dann vor,
dass wir uns den voll funktionsfähigen,
nicht versagenden Unterleib einer anderen mieten?
Vielen Dank.
-Hey. -Hey.
-Tut das noch weh? -Nein.
-Nein? -Alles in Ordnung.
Kaum zu glauben, dass ich fast auf Ed losgegangen wäre.
-Sicher, dass es dir gut geht? -Mir geht's gut.
Ich habe von meiner Mutter mehr abgekriegt.
Ja, das stimmt.
Obwohl sie aufblüht, wenn sie dich runterziehen kann.
Irgendwas mit ihr zu vergleichen, legt die Messlatte tief.
-Das stimmt. -Ich habe Ed nie so reagieren sehen,
er ist durchgedreht.
Erst mit Kit und dann bei dir ...
Das muss der Druck sein.
Aber Kits Verhalten beim Fußball danach ...
Ich sehe so was ständig in der Schule,
wenn die Eltern kommen,
als ob Gewalt etwas Erlerntes ist.
-Manchmal. -Ich liebe dich.
Kit?
Wo hat Mama die Messer?
Da drüben.
Was?
-Der Schlüssel ist da oben. -Danke, Schatz.
Warum ist der Wasserkocher hier drin?
Ich musste Wasser im verdammten Topf kochen.
Warte.
Wir müssen rausgehen, wenn Mama Messer benutzt.
-Warum? -Falls wir verletzt werden.
Von wem verletzt?
Ich möchte Betsey für weitere 24 bis 48 Stunden beobachten,
um sicherzugehen, dass sie sich nicht stößt
und eine weitere Blutung oder Gehirnerschütterung erleidet.
Ist das wahrscheinlich? Ich dachte, es würde ihr besser gehen.
Eine Vorsichtsmaßnahme.
Gut. Danke für Ihre Zeit, Doktor.
Okay.
Es ist schwer, wenn es ihnen nicht gut geht.
Sie und Ihre Frau müssen erschöpft sein.
Das sind wir. Keiner von uns hat seit Freitag viel geschlafen,
aber wir tun unser Bestes, durchzuhalten.
Solche Zeiten sind hart.
Wenn man überlastet ist, ist es wichtig, seine Grenzen zu erkennen.
Haben Sie einen gesunden Umgang mit Ihren Gefühlen?
Im Moment konzentriere ich mich auf meine Tochter.
Ich denke nicht über mich nach. Aber wenn es Ihnen hilft:
Ich komme klar. Danke für Ihre Anteilnahme.
Ich habe Ed am Freitag gesehen.
Er war zur Mittagszeit extra nach Hause gegangen,
um Jess mit einem großen Blumenstrauß zu überraschen.
Ihre Reaktion war, ihn rauszuschmeißen.
Sie waren im Haus der Carrisfords, als sie Zeugin wurden?
Nein. Ich bin Ed kurz danach über den Weg gelaufen.
Er war ein bisschen außer sich.
-Alles klar, Ed? -Ja, sorry.
Jess und ich hatten einen dummen Streit.
Es ist nicht einfach mit Betsey, oder?
Weißt du was? Drei sind wirklich harte Arbeit.
Ich wünschte,
dass Jess die Mutterschaft mehr genießen könnte.
Im Moment scheint es eine echte Bürde für sie zu sein.
Sie ist so verspannt und wütend.
Ich sollte das gar nicht sagen. Ich bin echt fertig.
Ach, komm.
Jedenfalls sind wir etwas trinken gegangen,
und er vertraute mir an, wie unglaublich anstrengend
und kontrollierend sie sein kann.
Ich brauche das echt. Ich musste wirklich mal abschalten.
Es war eine lange Woche. Und es waren lange zehn Monate.
Ich kann bestätigen, dass du echt scheiße aussiehst.
-Vielen Dank auch. -Nein.
Ich muss aber sagen, dass du verstörend gut ...
gealtert bist,
viel besser als ich.
Das stimmt nicht.
-Du hast dich gar nicht verändert. -Nein?
Nein.
Du siehst immer noch genauso aus wie in der Uni.
Ich will damit sagen, wenn Sie ihn verdächtigen,
dann konzentrieren Sie sich auf die falsche Person.
Vielen Dank, dass Sie gekommen sind, Mrs Hinman.
Das war ausgesprochen hilfreich.
Natürlich.
Oh, ich ...
Ich sollte wahrscheinlich mal nach Hause.
Ja, zu deiner liebenden Frau und deinen drei Engelchen.
Gut. Entschuldigung ...
Okay, wir gehen wohl doch noch nicht nach Hause.
Ich liebe Betsey.
Ich liebe sie sehr,
aber manchmal wünschte ich, wir hätten nicht noch eins bekommen.
Für dich. Kit, hör auf.
Danke.
Hi.
Rob, du kannst nicht vorbeikommen.
Wir sind beschäftigt.
Es gibt Lasagne, Pizza, Pommes und Nuggets.
Es gibt genug zu Essen.
Komm klar.
Keinen Hunger?
Er isst es nicht, wenn die Karotten den Brokkoli berühren.
Okay.
Bitte schön.
Problem gelöst.
Er hat einen speziellen Teller mit verschiedenen Einteilungen.
Hat er das?
Schließt ...
Schließt Mama immer die Messer,
den Mixer und den Toaster weg?
Hängt davon ab, wie sie sich fühlt.
Hängt davon ab, ob Papa zu Hause ist.
Bitte schön.
Können wir gehen?
-Ich habe noch Betseys Kaninchen. -Was ...
Ich habe vergessen, ihr das zu geben.
Sie können es reinbringen.
Ich warte hier.
Danke.
Mrs Carrisford. Schauen Sie, das ist ein komplexer Fall.
Oft sehen sich Eltern unmöglichen Entscheidungen gegenüber.
Sie sind gezwungen zu entscheiden,
ob die Kinder an erster Stelle stehen
oder ihr Partner.
Was wollen Sie damit sagen?
Ich sage gar nichts. Ich beobachte nur.
Ich finde, Sie übertreten eine Linie.
Wie läuft es zwischen Ihnen und Ihrem Mann?
Bis Freitagnacht lief es wunderbar.
Gut, wenn Ihnen etwas einfällt, etwas Ungewöhnliches,
irgendwas, können Sie mich immer anrufen.
Komm, Frank. Es ist fast Schlafenszeit.
-Wir drucken das morgen Früh aus. -Nein.
-Nein. -Okay.
-Was brauchen wir? -Das Bild von einem Wal.
Gut, du schaust nach dem Drucker und ich suche eins.
Er ist an.
WARUM WILL ICH MEINEM BABY WEHTUN?
Mrs Carrisford?
Es ist Zeit zu gehen.
Sie spielen immer noch glückliche Familie, sie erzählen mir nichts.
Ich hatte gerade ein interessantes Gespräch.
-Ja? -Mit einer Mrs Charlotte Hinman.
Sie haben mit einer Freundin von Mr Carrisford gesprochen?
Sie wollte eine Leumundsaussage machen.
Hat dann aber unabsichtlich erzählt,
dass Ed Carrisford gelogen hat. Er ging Freitagmittag nach Hause,
hatte Streit mit seiner Frau, und dann haben er und Mrs Hinman
den Abend zusammen verbracht und sich betrunken.
-Werden Sie ihn vernehmen? -Gleich morgen Früh.
Was, wenn sie tot ist?
Wir sind gerade gegangen. Was redest du da?
Was, wenn sie gestorben ist, und sie es uns nicht sagen?
Bitte. Warum führst du dich so auf?
Ich kann hier nicht einfach so rumstehen.
Jess, stopp, hör auf, du machst mir Angst.
Ich habe ein schlechtes Gefühl.
Jess. Wo willst du hin?
Können Sie bitte die Dosis erhöhen?
Passiert das jetzt wirklich?
Es sieht schlimmer aus, als es ist. Sie hat einen epileptischen Anfall.
Aber wir müssen Sie bitten, aus dem Weg zu gehen.
Bitte.
-Bitte. -Sie müssen gehen.
Sind Sie am Handy? Sie braucht Hilfe!
Ich stoppe die Dauer des Anfalls. Fünf Minuten.
Sie müssen jetzt beide gehen.
Lass sie sich auf Betsey konzentrieren.
-Nein, bitte. -Sheila, können Sie sie rausbringen?
Wo ist Liz? Bitte, holen Sie sie.
Sie stirbt, wenn Sie nichts machen.
Bitte tun Sie etwas.
Wenn sie sich nicht beruhigt, rufen Sie den Sicherheitsdienst.
-Sechs Minuten. -Oh mein Gott.
-Mein Baby wird sterben. Betsey. -Das reicht. Schafft sie raus.
Liz soll kommen.
Sie ist hier. Liz, bitte. Sie ist hier.
-Hilf mir, bitte. -Zehn Minuten.
-Schaffen Sie sie raus. -Loslassen, wir gehen.
Das wurde auch Zeit. Zweites Lorazepam, los.
-Bitte lasst sie nicht sterben. -Es passiert nichts.
Ihr tötet sie!
Dr. Burgess, konzentrieren Sie sich auf die Patientin.
Sauerstoff ist niedrig, gebt mir Sauerstoff, maximale Stufe, bitte.
-Wir gehen. Wir müssen gehen. -Liz!
Liz!
Can't find what you're looking for?
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