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Oma!
Opa!
Papa?
Oma!
Opa!
Also keine genauen Zahlen.
Ja. Gut.
Schwer zu sagen.
20.000. 200.000.
Werden's nicht erfahren. Sollen ruhig dr�ben bleiben.
Aber es ist friedlich.
Ist friedlich.
Genosse General?
Entschuldigen Sie, Genosse General.
Der stellvertretende Minister... Ich habe...
Ich hab von meinem Vater getr�umt.
Ich hab schon seit Jahren nicht mehr von meinem Vater getr�umt.
Hab ich dir mal von ihm erz�hlt? Nein.
Das war ein ganz liebevoller...
liebevoller Vater, gro�z�gig und so.
Aber...
er war Major bei der Wehrmacht.
Und der...
hat die Deportation...
von �ber 1000 polnischen Juden organisiert.
Erfolgreich.
So.
Ich habe mein Leben lang gegen diesen Vater gek�mpft.
Ein Leben lang!
Und ich...
habe ihn geliebt.
Wie geht denn das zusammen, Kupfer?
Sagen Sie mir das mal.
Tja.
Ist wohl biologisch bedingt.
Genosse General?
Der stellvertretende Minister hat eine Konferenz angek�ndigt.
Um die Vorkommnisse der letzten Nacht auszuwerten.
Da st�rmen die unseren Schutzwall. Auch die internen.
Und keiner... Wenn das nach mir gegangen w�re...
Eben. Entschuldigen Sie, aber seien Sie darauf vorbereitet,
dass Sch�ning von Ihrem Schie�befehl heute Nacht wei�. Na, umso besser.
W�r ja noch sch�ner!
Verfluchter Mist! Ich fand's auch sch�n.
Schei�e, ich muss zur Arbeit. Heute ist doch alles anders.
Schei�e. Ich wollt doch Semmeln.
Wieso? Sind doch Semmeln. Ja, aber das da wollt ich nicht.
Was wolltest du dann?
Ja, Semmeln, aber doch nicht diese Doppeldinger.
Ah, du meinst Br�tchen. Dann musst du "Schrippen" sagen.
Wenn man jemanden sucht, der aus der DDR r�bergemacht ist,
wie findet man den eigentlich bei euch?
Na ja, es gibt Auffanglager. Marienfelde, Gie�en, Passau.
Je nachdem, wo man ankommt. Da melden sich die meisten zuerst.
Suchste deine Frau?
Ich wittere eine tragische Liebesgeschichte.
Ich glaube, ich hab irgendwo noch 'n Kaffee.
"Im Osten was Neues"?
Die hab ich von meinem Vater geerbt.
Er war in den 70ern als Korrespondent in Ostberlin.
Ich w�rd gern eine Reportage �ber Dunja Hausmann machen.
Aber die antworten nicht. Ist ja 'n Ding.
Ich kenn sie. Pers�nlich?
Ja, fl�chtig.
Ich kenn sie fl�chtig. Wei�t du, wo sie wohnt?
Ja. Winzstra�e 38.
Mann, du bist ja Gold wert! Hast was gut bei mir!
Ich k�nnte dir suchen helfen. Nee, ich muss los.
Also keine Semmeln mehr? Schripp... Schrippen.
Oder Schremmeln, so als Ann�herung zwischen Ost und West? Komm.
Also, ich muss dann.
Kannst du nicht wenigstens sagen: "Ich ruf dich an"?
Geht ja nicht.
Wir im Osten haben ja kein Telefon. Nee, ich hab keins.
Schei�e. Schremmeln.
Morgen, Sonja. - Morgen.
Wieso bist du nicht in der Schule? - Mich hat keiner geweckt.
Wo ist denn Oma? - Wei� ich nicht.
Oma! Hey, Oma!
Hey! Hallo?
Oma! Hey!
Oma!
Robert?
Er ist immer noch nicht da? - Ich hab Dr. Vogler angerufen,
damit er rausfindet, wo die Stasi ihn festh�lt.
Machen wir uns nichts mehr vor.
Die DDR als Staat ist heute Nacht komplett ignoriert worden.
Und aus der Sowjetunion kommt noch immer kein Signal einzugreifen!
Die lassen uns einfach h�ngen!
Dennoch ist es positiv, dass es keine Zwischenf�lle gab.
Ich hab mit General Jenske von den Grenztruppen gesprochen.
Es ist alles friedlich verlaufen. Es gab aber auch Genossen,
die zu den Waffen rufen wollten. - Allerdings!
Aber ich wurde ja an der Aus�bung meiner Befehlsgewalt gehindert!
Gl�cklicherweise, Genosse General.
Dabei wissen wir alle ganz genau, was uns jetzt bl�ht.
Wir haben es unseren Kindern beigebracht.
Wir haben es ihnen eingebl�ut. Und die ihren Kindern eingebl�ut:
Mit dem Fall des Schutzwalls kommt der Faschismus, die Nazis!
Die werden uns �berrennen, infiltrieren, aush�hlen!
Und ihr,
ihr steckt hier den Kopf in den Sand! - Genosse Gaucke.
Ich schlage vor,
das Wachregiment Feliks Dzierzynski auf 20.000 Mann aufzustocken.
Ich habe bei Oberst Schlagstich und Generalmajor D�hring vorgef�hlt.
Ich entziehe Ihnen das Wort! - Wir sind nicht allein!
Wir sind �berhaupt nicht alleine!
Und wenn hier...
so 'n paar Waschlappen...
den Schwanz einkneifen wollen, dann sind die hier falsch!
Ich meine dich, Hans.
Ich meine dich. Und ich meine auch dich.
Sie sind nicht mehr Herr Ihrer Sinne! - Ganz im Gegenteil!
Anscheinend bin ich hier der Einzige, der noch an unsere Sache glaubt!
Ja, Mann, was wollen Sie denn machen?
Hm? Die Leute von der Mauer schie�en?
Ja. Das ist furchtbar.
Unsere Aufgabe, liebe Genossen, war nie so schwer wie heute.
Und diese Aufgabe wird Opfer fordern.
Wie der Kampf gegen den Faschismus immer seine Opfer gefordert hat.
Gut, ich denke, das reicht.
Genosse, ich degradiere Sie hiermit auf den Rang eines Feldwebels.
Au�erdem sind Sie bis auf Weiteres beurlaubt!
Gehen Sie!
Das k�nnen Sie gar nicht alleine... - Doch, glauben Sie mir.
Das k�nnen Sie nicht alleine...
verantworten.
Genossen, ihr seid alles meine Freunde.
G�nther, h�r zu...
Hans, ich werde beim Minister Meldung machen!
Folgen Sie dem Rat Ihres Freundes.
Ich werde ihm das schildern, und das wird Konsequenzen haben!
Ihr seid alles Verr�ter!
Hochverr�ter seid ihr!
Aufh�ren! - Lasst mich!
Gaucke! Genosse Gaucke!
Gaucke, kommen Sie zu Vernunft!
Nicht jetzt! - Bitte, es ist dringend.
Genosse Kupfer. Es geht um Ihre Frau.
30 Jahre haben wir auf diesen Tag gewartet!
Mauerkrank haben wir an den Gittern des K�figs ger�ttelt.
Haben wir nicht, nee? Na ja, gut. Pass auf:
Wir wuchsen mit dem Traum auf,
einst frei zu werden, um die Welt zu erfahren.
Dieser Traum kann jetzt... - Kein Streit, bitte!
Es ist ein Festtag f�r uns alle. - Ja, ja.
Aber wir d�rfen jetzt nicht nachlassen!
Ihr seid die Helden der politischen Revolution.
Ihr seid die Helden...
Wir d�rfen uns nicht blenden lassen vom sch�nen Schein.
Wie geht es meiner Frau?
Wir haben sie stabilisiert. War's ein Herzinfarkt?
Sie hat starke Herzrhythmusst�rungen, die m�ssen wir beobachten.
Und sie war stark unterk�hlt.
Ihre Sachen waren nass, als ob sie ins Wasser gefallen w�re.
Ich steh gleich auf. Pscht.
Nicht reden.
Geht schon.
Ich komm gleich.
Alles wird gut.
Wie viele Kopien brauchen wir?
5000. Auch an den RIAS und ans Neue Deutschland.
Ich ruf noch mal Dr. Vogler an. - Ich brauch die Unterschriften!
Eingabe an den Magistrat. - Das ist die vierte.
Ja, ich schreib auch noch 'ne 5., bis die die Aussch�sse genehmigen.
Du hast nicht gesehen, wie die Stasi die Leute niedergekn�ppelt hat.
Willst du die so davonkommen lassen?
Hier!
Hier sind schon mal die Koteletts. Koteletts?
Und was machen wir dazu? Makkaroni.
Mit Tomatenso�e. Wo sind die Makkaroni?
Und wo die Tomatenso�e? Die macht sie selber.
Aus B�chsentomaten und Zwiebeln. Nee, Reis.
Streicht die Makkaroni. Wir haben Reis.
Tomaten gibt's sowieso nicht, aber es gibt hier Erbsen.
Gr�ne Erbsen.
Das sind doch keine Schnitzel. Wo sind denn die R�hrdinger?
Ah.
Vergiss das Salz nicht, ja?
Sag mal, denkst du, ich koch das erste Mal im Leben Reis?
Sonja, machste mal auf?
Guten Abend, Sonja.
Wie geht's dir? - Was willst du?
Ich muss mit deinem Vater sprechen. - Der will nicht mehr mit dir reden!
Ich wei�, aber heute muss es sein.
Bitte, Sonja. - Also gut.
Danke.
Hallo, Roman.
Wo ist Falk?
In der K�che.
Guten Abend.
Vera. Guten Abend.
Kann ich dich sprechen? Es ist wichtig.
Siehst gut aus.
Was habt ihr mit ihm gemacht? Mit wem?
Robert ist seit gestern Morgen verschwunden.
Was hei�t verschwunden? Ihr habt ihn festgenommen, stimmt's?
Sag mir wenigstens, wo er ist!
Wir haben uns zuletzt bei der Scheidung gesehen.
Aber du machst mich immer noch f�r das verantwortlich,
was bei dir passiert. Vielleicht hat er 'ne andere,
am�siert sich im Westen, keine Ahnung! Vera.
Mein Wort darauf, niemand von uns hat ihn festgenommen.
Eure Gruppe ist f�r uns �berhaupt nicht mehr interessant.
Au�erdem habe ich im Moment ganz andere Probleme.
Mutter ist im Krankenhaus. Sie hatte 'n Zusammenbruch.
Das tut mir leid.
Ich bring dich raus. Danke, ich finde den Weg allein raus.
Ich muss die ganze Zeit an Julia denken.
Wie gl�cklich sie jetzt w�re.
Und? Was wollte Vera?
Ihr Pfarrer ist ihr abgehauen. Ich soll schuld sein.
�h... Ich glaube, die sind jetzt durch.
Sieht doch gut aus, oder?
Herr Ober? Da ist Reis in meinem Salz!
"Sehr geehrte Damen und Herren, ich suche meine Verwandten,
die Familie Rainer und Maria Simkow und ihre Tochter Elena Simkow,
die im August 1989 aus Ostberlin
�ber einen m�glichen Fluchtweg durch Ungarn und �sterreich
nach Westdeutschland gelangt sein m�ssen.
Sie sind bei ihrer alten Anschrift Hans-Beimler-Str. 86 in 1017 Berlin
nicht mehr auffindbar."
(Helmut Kohl) Auf diesem Platz vor dem Sch�neberger Rathaus
sind seit �ber 40 Jahren
Berlinerinnen und Berliner zusammengekommen...
Jetzt w�chst zusammen, was zusammen geh�rt.
Glaubst du das?
Hat Willy Brandt heute in einem Interview gesagt.
Ja, ja, ich wei�.
(Helmut Kohl) Heute...
ist ein gro�er Tag...
in der Geschichte dieser Stadt.
Und heute ist ein gro�er Tag...
Ach, du musst noch mal weg? Frische Luft schnappen.
(Gesang im TV) Einigkeit und Recht und Freiheit
f�r das deutsche Vaterland.
Danach lasst uns alle streben, br�derlich mit Herz und Hand.
Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Gl�ckes Unterpfand.
Bl�h im Glanze dieses Gl�ckes,
bl�he, deutsches Vaterland.
Bl�h im Glanze dieses Gl�ckes,
bl�he, deutsches Vaterland.
Ausgel�scht.
Ja? Wer ist da?
Frank. Nein, Vogler sagt, sie haben Robert nicht festgenommen.
Mhm. Wir sind gleich da.
Gut.
Hast du mal 'ne Mark?
Wie bitte? Hast du mal 'ne Mark?
�hm, nee, ich... Schei�e!
Ach, ist der Genosse General da? Der ist im Konferenzraum.
Ja?
Genosse General.
Genosse Oberst.
Wie geht es Ihrer Mutter? Oh, danke.
Es ist immer noch kritisch.
Na ja, das ist schon ein Schlag. F�r meinen Vater ganz besonders.
Er ist ja nicht mehr der J�ngste. Generation Gaucke, sozusagen.
Ja, oder so wie ich.
Ich kann mich ja auch kaum noch auf meinem Stuhl halten.
Mein Vater hat manchmal schon richtige Aussetzer.
Warum sind Sie hier?
Haben Sie schon einen Nachfolger f�r Gaucke im Auge?
Das entscheidet der Minister.
Genosse Mielke ist kein Minister mehr.
Er ist immer noch unser Chef.
Es besteht ja kein Zweifel, bei niemandem mehr.
Die Partei hat in den letzten Wochen ihren Bankrott angemeldet.
Die Oppositionellen gestalten in Zukunft unser Land mit.
Und damit auch unsere Zukunft.
Ich meine, wir m�ssen unsere Feindbilder �berdenken.
Wir m�ssen mit unseren ehemaligen Gegnern in Dialog treten.
Apropos ehemalige Gegner.
Robert Wolff sagt Ihnen was, nicht wahr?
Es gibt Anfragen vom Demokratischen Forum,
vom Anwalt Vogler, ob wir den hier irgendwo haben.
Wissen Sie da was? Nein. Gar nichts.
Ihre Frau ist mit ihm liiert.
Wir sind geschieden. Ja, ja.
Ich will diese alten Geschichten gar nicht wieder aufw�rmen.
Ich hoffe nur, das kl�rt sich.
"Was rettet die Welt?"
Ist das immer noch verboten? - Wie bitte?
Frau Hausmann, ich bin Ihr gr��ter Fan!
Bleiben Sie mal aufm Teppich.
D�rfte ich Ihnen ein paar Fragen stellen?
Ach so.
Journalistin, ja? - Ja.
Katja Wiese, freie Journalistin.
Sie haben meine vielen Briefe scheinbar nicht bekommen.
Ich hab die an die Plattenfirma adressiert.
Geben Sie sich keine M�he. Ich hab keine Zeit.
Ich hab Ihre Adresse von Martin. - Martin?
Ja. Ich bin kein Schmierfink.
Ich w�rd gerne �ber Ihre Arbeit im Demokratischen Forum schreiben.
Ich bin unglaublich seri�s. Sieht man das nicht?
Doch.
Frau Hausmann, bitte, geben Sie mir 'ne Chance.
15 Minuten.
Glauben Sie Falk nicht! Das sind nur Lippenbekenntnisse.
Ich glaube an die Kritikf�higkeit unserer Mitarbeiter.
Aber der Chef entscheidet.
Mielke ist doch keine zwei Wochen mehr haltbar!
Keiner wei�, wohin die Reise geht. Sie sind auch kein Hellseher.
Diese Lockerungen, nur �bertroffen von dieser unseligen Grenz�ffnung...
Wenn Moskau sich jetzt doch noch einschaltet,
wird der Kurs evtl. radikaler als je zuvor.
Deshalb wollen Sie Falk? Nein!
Wir m�ssen St�rke zeigen, sonst fegen die uns alle weg!
Mein Vater war auch Journalist. Als ich 19 war,
nahm er mich mit zu Ihrem Konzert im Blauen Hahn in Dresden.
Das Publikum hat die Spitzel einfach ausm Saal gedr�ngt!
Ist lange her. - '75 war das.
Warum sind Sie sp�ter ins leichte Fach gewechselt?
Das war so eine Art Verwirrung. Ich war korrumpiert vom Ruhm.
Und im Friedrichstadtpalast singen war ja was.
"Ein Kessel Buntes".
Nat�rlich auch, da haben mich Millionen gesehen.
In meine Programme gingen 20, 30 Leute.
Und zwei davon von der Stasi. - Ach, die Stasi.
Das wird bei euch ma�los �bertrieben.
Ich meine, es gab die Zensur, ja, sicherlich.
Aber doch keine... keine Verfolgung in dem Sinne.
Also... - Und Angst?
Nee, h�ren Sie mal bitte auf. Keine Fotos mehr.
'tschuldigung, Telefon.
Ja? Hey, Nicole.
Ah, wunderbar! Vom Magistrat?
Ich hab doch gesagt, irgendwann knicken die ein.
Ja, dann m�sst ihr auf mich h�ren. Ja, toll. Ja, ich freu mich sehr.
Bis dann. Tsch�ss!
Gute Neuigkeiten? - Ja.
Fast besser als der Mauerfall!
Waren Sie schon dr�ben? - Nee. K�nnen Sie schreiben.
Aber schreiben Sie auch, warum wir auf die Stra�e gegangen sind.
Nicht, um am Kudamm in den schicken Gesch�ften einzukaufen.
Wir sind auf die Stra�e gegangen f�r unsere Freiheit.
F�r Demokratie.
Mitspracherecht. Daf�r. - Also darf ich's schreiben?
Sie haben's gerade gesagt! - Hab ich das?
Dunja sollte die Presseerkl�rung nicht schreiben.
Sie macht doch nur den Anfang. Wir m�ssen alle dahinterstehen.
Die ist nicht sauber. Die hat doch mit Roberts Verschwinden zu tun.
Jetzt h�r aber auf, Luchnik!
(Luchnik) Am Tag unserer Gr�ndung verschwindet Robert.
Hallo, Vera. (Luchnik) Und wer kam neu dazu?
Ich muss mit dir reden.
(Luchnik) Einmal Stasi, immer Stasi. - Wei�t du was von Robert?
Ja, aber nicht hier.
Bin gleich wieder da, ist was wegen der Kohlen.
Also: Die singt wieder.
Es tut mir leid. Was ist mit Robert?
Man hat... Spazierg�nger haben ihn gefunden.
In einem Waldst�ck bei K�penick. Was hei�t gefunden?
Ist er verungl�ckt? - Was ist denn hier los?
Was ist mit meinem Bruder?
Es sieht alles so aus, als ob er sich...
Er... Er hat sich das Leben genommen.
Sag mal, wer bist denn du �berhaupt?
Erz�hl doch nicht so 'ne Schei�e! Ich sag dir, hau blo� ab hier!
Vera, der ist an dich.
Die VP hat ihn in seiner Manteltasche gefunden.
Falk, du l�gst doch, oder?
Du l�gst doch, wie du immer gelogen hast, oder?
Vera, ich hab dich oft belogen, aber...
das hier ist leider die Wahrheit, tut mir leid.
Ich wollte nicht, dass 'n Fremder bei euch klingelt.
Ich wollt's dir sagen.
Vielleicht war das 'n Fehler. 'tschuldige.
Vera?
Das... Das ist seine Schrift.
Er schreibt da von... von Depressionen.
War das wirklich so schlimm bei ihm?
Das ist der gr��te Schwachsinn! Mein Bruder hatte keine Depressionen.
Das h�tten wir als Erste gemerkt! Aber das wurde �berpr�ft.
Er war auch in Behandlung. Bei Dr. Str�fer.
Sagt euch der was? Nee.
Er hat auch Medikamente genommen.
Wie...
Ihr habt davon gar nichts mitbekommen?
Wo ist Robert?
Wo ist Robert?
Hans, ich brauche jetzt meine Verpflichtungserkl�rung!
Und alle Berichte!
Wenn rauskommt, dass ich f�r euch gespitzelt habe, bin ich erledigt.
Ich ekel mich vor mir selbst.
Du hast es f�r deine Tochter getan.
Das wird niemanden interessieren.
Und zu Recht.
Ich will eure Rechtfertigungen auch nicht h�ren,
warum ihr Menschen vernichtet habt.
Fakt ist einfach, ihr habt es getan.
Ja.
Arbeitest du hier ganz allein?
Was machst 'n du hier? Sind die alle dr�ben?
Nee, die sind alle krank. Ich war grad in der N�he.
Es gibt nicht so viele Tischlereien in der Friednitzer Stra�e.
Ich war bei Dunja Hausmann, und ich darf wiederkommen.
Ich bin finanziell gerettet und wollte das mit dir feiern.
�hm...
Katja, das...
Das mit uns, das ist...
Das war einmalig.
Das finde ich jetzt �bertrieben, aber...
Du und ich, wir kommen aus v�llig verschiedenen Welten.
Du bist nicht interessiert.
Das ist bitter. Aber sag's doch einfach.
Daf�r musst du doch nicht verschiedene Welten bem�hen.
Au�erdem ist das Quatsch. Wir haben schon immer zusammengeh�rt.
Du und ich?
Oder die Deutschen?
Mach's gut, Martin.
Martin. Guten Tag.
Hallo.
Hast du an unser Bier gedacht? Ja, Tag und Nacht.
Sag mal, du machst in so kurzer Zeit 'ne Westbraut klar?
Ich hab gar nichts klargemacht.
Ich freu mich doch f�r dich! Du gehst den richtigen Weg!
Endlich kommst du aus deinem grauen Loch raus! Wie wir alle!
Das ist so der Wahnsinn! Dass wir das erleben d�rfen!
Freiheit! Ich war schon zweimal dr�ben!
Schlagartig, in einer Nacht,
hat sich das Frauenangebot um 20 Mio. St�ck erweitert!
Und Beate? Ach, Beate. Heike!
Ich hab ihr auch schon was gekauft! Ein elektrischer Eierkocher!
Und dazu, umsonst, geschenkt:
ein Eilochstecher. Ja, auch elektrisch!
Was hast du nur gemacht?
Ich bin ins Wasser gegangen.
Hans, und pl�tzlich... ich...
Ich kann mich nicht so feige davonmachen!
Wo alles zerf�llt, ich...
Ich muss leben.
Wir m�ssen zusammenhalten.
Und m�ssen zu unserem bisherigen Leben stehen.
Wir schaffen das.
Ja. Wir schaffen das.
Falk ist zum Nachfolger von G�nther ernannt worden.
Falk. Aha.
Gl�ckwunsch, Genosse.
Danke sch�n.
(TV) Die Mauer muss weg! Die Mauer muss weg!
Du warst mit einer Journalistin unterwegs?
Sie hat dich gut beschrieben.
Warte.
Marlene! Warte.
Behandel mich nicht wie 'ne Schwerkranke.
Der �rztin nach solltest du ja erst am Montag...
Ja, ja. Aber du, das Rumliegen... Deine Tasche nehm trotzdem ich.
Was tun Sie da?
Engel, Neues Forum, Arbeitsgruppe Korruption.
Verlassen Sie sofort unser Grundst�ck!
Wir pr�fen, ob Sie rechtm��ig... Hauen Sie ab, verdammt noch mal!
Herr Kupfer? Packen Sie schon mal Ihre Koffer.
Euch Bonzen bekommen wir alle dran! - Jetzt gehen Sie doch bitte!
Jungs, kommt! - Bitte!
Hans! Hans...
Ist in Ordnung. Ist gut.
Ist gut. Hans?
Die k�nnen uns doch nicht unser Haus streitig machen, oder?
Rothals Abteilung 5, Lapke 13, 14, Kulisch 15, 16.
Die Aktenvernichtung ist sofort umzusetzen.
Sie arbeiten in drei Schichten, rund um die Uhr.
Wir brauchen mehr Schredder. Es sind noch Ger�te angefordert.
Alles andere wird verbrannt. Das haben wir probiert.
Es brennt kaum.
Was Sie nicht bew�ltigen k�nnen, geht mit Lkw raus.
Von der Rampe ab 23 Uhr. Es herrscht strengste Geheimhaltung.
Genosse Generalmajor? Genosse Oberleutnant?
Ich kann das nicht!
Ich mein, das geht doch gar nicht.
Das ist doch alles unsere Arbeit!
Das hier, das sind die Ergebnisse von Jahrzehnten operativer T�tigkeit!
Allein die Subjekte, die wir in der Abteilung 4...
Das f�llt uns allen sehr schwer, mir auch.
Aber die Akten werden sonst gegen uns verwendet.
So. Zu den IM in den B�rgerrechtsgruppen.
Das glaub ich nicht! - Weil's nicht wahr ist.
Robert hat sich nicht umgebracht!
Er hat mir einen...
einen Abschiedsbrief geschrieben.
Er schreibt, er...
Er sei innerlich wie tot. Sieht keinen Sinn mehr in allem.
Dass er nur noch funktioniert.
Er hat sich verstellt.
Weil er stark sein wollte. F�r alles.
Das ist so eine gequirlte Schei�e, Vera.
Ich kenne doch meinen Bruder, seit ich gucken kann.
Wir alle!
Robert war nicht depressiv.
Ich sag euch, die da, die haben ihn umgebracht.
Du hast doch auch gesagt, das ist seine Schrift.
Die haben ihn gezwungen, das zu schreiben.
Dann haben sie ihn aufgeh�ngt. - Nein!
Die Stasi ist das Allerletzte, aber doch nicht so bescheuert,
gerade jetzt einen Pfarrer aus der B�rgerrechtsgruppe zu t�ten.
Das kannst du dir nicht vorstellen, aber ich.
Die wollen uns vernichten!
Die wollen uns fertigmachen. Gerade jetzt.
Er h�tte doch mit mir reden k�nnen.
Mit seiner Schwester h�tte der doch reden k�nnen,
wenn er Probleme gehabt h�tte.
Wir konnten doch immer �ber alles reden.
Wir konnten doch immer �ber alles reden.
Nicht!
Tja.
Man kann in einen Menschen eben nicht hineinsehen.
Ja? Vera, ich bin's.
Ich wollt fragen, wie's dir geht.
Donnerstag ist die Beerdigung. Ja.
Ich wollte dir nur sagen, ich f�hle mit dir.
Du wei�t ja, Robert Wolff war nicht gerade mein Freund,
aber ich finde, es ist jetzt Zeit, Frieden zu schlie...
Und? Wie geht's Mutter? Alles gut gegangen?
Ja, ja. Sie ist froh, wieder zu Hause zu sein.
Falk, ich hab Befehl vom Minister,
ein Konzept zur Umstrukturierung der Abteilung 20 zu erarbeiten.
Ja, ja, ich wei�.
Einige werden wohl gehen m�ssen. Falk...
Du kannst doch jetzt nicht mehr mit IM operieren.
Wieso nicht?
Diese treuen Genossen sind unsere st�rkste Waffe.
Soll das jetzt alles falsch sein? Ja?
Kulisch, kommen Sie rein.
Ich hab ein kleines Problem mit dem Vorgang Nachtigall.
Gleich, gleich.
Genosse Kulisch? Auf ein Wort. Steigen Sie ein.
Haben Sie's geh�rt? Die Abteilung soll umstrukturiert werden. Nein.
Der Minister erwartet meine Vorschl�ge,
welche Einheiten zusammengelegt, welche gestrichen werden.
Ich soll auch Mitarbeiter nennen, die entlassen werden k�nnen.
Sie stehen bei mir auf der Liste.
Wenn ich allerdings sehe,
dass Sie die Notwendigkeit des Dialogs und der Reform erkennen,
ja, dann m�ssen Sie dem Ministerium erhalten bleiben.
Was meinen Sie damit?
Haben Sie zu Dunja Hausmann schon Kontakt aufgenommen?
IM Nachtigall?
Also, ich denke,
ich bin nur dem Genossen Generalmajor Rechenschaft schuldig.
Jetzt mal ganz im Vertrauen.
Die Reaktivierung der Inoffiziellen Mitarbeiter
wird ganz oben sehr kritisch gesehen.
Sehr kritisch!
Also bringen Sie mir morgen die Akte Hausmann,
und dann streich ich Sie von der Liste.
Guten Abend.
Ja, ich wollte...
mich entschuldigen.
Ich dachte kurz, du willst mir 'n Heiratsantrag machen.
Ich war ziemlich unfreundlich zu dir und...
Mir gef�llt dein Artikel.
Komm rein.
Magst du Chansons?
Ja, ich h�r mehr so Rock.
Ah. Ich wollt gleich noch in die Oranienstra�e.
Da spielen 'n paar coole Bands. Willste mit?
Ja. Ja, warum nicht?
Ich kann ja jetzt hingehen, wo ich will. Okay.
Ja, dann zieh ich mir mal was an.
Wie hei�t du eigentlich mit Nachnamen?
Schmidt.
Wann hast 'n die Fotos eigentlich gemacht?
Die sind alle vom 9. November. Was ist damit?
Nichts. Okay. Dann los.
Can't find what you're looking for?
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