All language subtitles for Oktoberfest.1905.S01E03

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Original subtitles

Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen das Frank -Kolosseum.

Wer schon seinen Wiesnplatz bekommt, hat uns den Krieg erklärt.

Wir haben längst gewonnen, weil du in deinem Größenwahn alles auf eine Karte

gesetzt hast.

Wir sitzen auf einem Haufen Schulden, ist dir das eigentlich klar?

Ich bin mehr als nur ein Prozent zwischen euch.

Post für Sie, Frau Hoflinger. Ich muss Sie wiedersehen, Clara.

Ihr habt hier alles auf Lügen aufgebaut.

Meine Mama habe ich auch gesehen.

Als ich dir zu deinem Verehrer gefolgt bin.

Was wollen Sie, ja? Mit Ihnen ins Geschäft kommen. Dafür ist kein

Brandanschlag gebraucht. Ich möchte zwar hindern, dass Sie mit meinem Partner

Geschäfte machen.

In dem Moment, in dem meine Bank das Kapital ihrer Brauerei um das 30 -fache

erhöht, schrumpfen Pranks Anteile auf ein Dreißigste.

Du hast verloren, Partner.

Und ich muss jetzt wissen, ob du das auch spürst oder ob ich im Zuchthaus

einfach irre geworden bin.

Wir sind nicht in Sodom oder in Gomorra. Wir sind in einer anständigen Stadt.

Damit ist jetzt Schluss.

Ich werde es beenden.

Und zwar noch heute Nacht.

Dafür stehe ich.

Meine Patientin, Maria Hoflinger, möchte, dass Sie eintragen, dass sie

ordentlich entlassen wurde heute und dass sie ihre Mündigkeit zurückerhält.

Grüß Gott, Frau Hoflinger.

Zeit, nach Hause zu gehen.

Sie und ich, wir beide sitzen im selben Boot.

Ihr Sohn ist der irrigen Annahme, dass nur ein Investor die Probleme der

Brauerei lösen kann. Und das wäre das Ende des Familienunternehmens, glauben

mir. Sie sind immer noch die Haupterbin und haben damit Anspruch auf die Hälfte

von Romans Anteil.

Sie haben meinen Mann inbracht, Frank. Das weiß ich.

Und jetzt soll ich mit Ihnen zusammen gehen.

Der Tag der Vergeltung wird kommen, Frau Hoflinger, das verspreche ich.

Aber nicht heute.

Das ist nicht nur eine Brauerei.

Das ist mein Leben.

Sind wir uns einig?

Meine Familie.

Für diesmal sind wir uns einig.

Der Deibelbräu bleibt in Familie.

Das ist der Ort, auf den sich meine Kinder genauso verlassen wie auf die

am Sonntag. Und den werde ich bis aufs Blut verteidigen, das verspreche ich

euch!

Schon immer haben wir uns anpassen müssen, um zu überleben und weiter das

Bier der Stadt zu brauen.

Manchmal haben wir einen hohen Preis bezahlt, aber wir haben es immer

oder? Aber was uns nicht umbringt, Männer, das macht uns nur noch stärker.

Ihre Mündigkeit ist schwarz auf weiß.

Und deswegen machen wir jetzt den nächsten großen Schnitt.

Wenn ihr jetzt in Zukunft jemanden fragt, für wen ihr arbeitet, dann sagt

nicht mal für Steinfeld Prank, dann sagt ihr für Steinfeld Kapital.

Wir fusionieren und profitieren. Und dann, Männer, gehen wir an die Börse.

Jetzt mal ganz langsam.

Noch ist gar nichts unterschrieben.

Es ist entschieden.

Du bist raus, Partner.

Du bist nicht beschlussfähig für solch eine Entscheidung.

Frau Hoflinger hat ihre Mündigkeit zurück.

Und somit die Hälfte deiner Anteile.

Damit ist unser Gesellschaftsvertrag ungültig. Und meine Anteile fusioniere

mit niemandem außer Frau Hoflinger.

Komm mit mir nach Odessa, kleine Dichterin.

Krähe ist das, was übrig bleibt, wenn die Sonne auf diesen

scheint. Rot, Blau, Schwarz, Krähe, Gelb ist das, was übrig bleibt.

Was blüht unter der Haut der Beine?

Schwarz ist das, was übrig bleibt, weil die Sonne in meinen Augen erscheint.

Und auf einen Schlag kann man dann alle gleich, weil die Sonne auf Füßen

scheint.

Treue seitens Blimm, auch wie die Zeiten härter geworden sind.

Wir halten zusammen, weil wir hier eine Familie sind.

Und immer waren.

Mein Sohn hat Opfer gebracht für euch, wie es mir schlecht gegangen

ist.

Er weiß am besten, was gut ist für die Brauerei.

Und deshalb stelle ich mich jetzt voll und ganz

hinter ihn.

Mit allem, was ich habe. Hier und heute und für immer.

Und wenn es das Kapitalbräu sein muss, dann ist es das Kapitalbräu.

Mein Kopf klopft an die Tür, aber es macht ihrem Konner auf.

Mein Kopf wehrt, rabiat, nimmt der Brichstange und haut.

Aber es macht im Korn auf.

Mein Kopf bricht durch die Wand, aber der Herz ist schon längst fort.

Zum Fenstern aus.

Madler, zuhören.

Bezugnehmend auf den Paragraf 75a und b des deutschen Strafgesetzbuches vor

1871, der die Unzucht vor personengleichem Geschlecht verfolgt,

Ihrem Etablissement hiermit die Schanklizenz.

Bis aufs Weiteres, gezeichnet Arschloch.

Wenn ich den in den Finger kriege, dann reiße ich einen Bus ab.

Irgendwas, was richtig wehtut. Nappi, dann setz uns dem ein Denkmal und du

lernst auf dem Schafott.

So will sie es immer machen mit uns Weibspürern.

So will sie es immer machen.

Da herunten geht es dir gut, gell?

Bei deinen Leuten.

Du hast das Erbe deines Vaters angetreten.

Verstehe ich nicht.

Aufhängen.

Du hast die Brauerei in die Zukunft geführt.

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, alles hätte ich anders machen können.

Vergib mir.

Es ist mir nicht vor, dass ich dich weggesperrt habe.

Es kann ich dir nicht verdenken.

Weißt du, wenn ich ehrlich bin, ich hätte mich ja weggesperrt.

Und du hast es alles alleine geschleppt. Die ganze Zeit.

Aber gell, im ersten Moment hast du es glaubt, dass ich mit dem Mörder an einem

Strick ziehe.

Wie wird es weitergehen?

Bist du sicher mit deiner Fusion?

Ja. Dann machst du es. Und ich stehe hinter dir mit meiner ganzen Erfahrung.

Willst du denn mitmischen?

Ich bin da.

Du brauchst mich da.

Zeit noch mal.

Sauber.

Und was hängst du über die Fledermaus im Finstern rum?

Weil heut finster ist, Karl.

So.

Finster ist.

Dann brauche ich erst einmal ein Held.

An den Gärtnerplatz früh mit den Inspektoren.

Ich habe mir gedacht, bloß mir geht es schlecht.

Achten wollten Sie mich.

Bloß weil ich gefragt habe, ob er weiß, wer ich bin.

Ah ja.

Aufhängen, so ist mir die ganze Bagage. Ein Marienblatt.

Und wegen mir die ganzen Großbrauer gleich mit dazu. Brot.

Ja, da schau her.

Da bist du das neue, ja du?

Das ist der neue Zinkvogel aus dem Zuchthaus.

Na ja, Mann.

Die hätte ich echt gerne mal gesehen.

Wenn du gekommen bist, um zu helfen, dann mach's.

Ansonsten tun wir den gefallen und schleicht den.

Geh, geh.

Wir müssen uns doch in der Not zusammenhalten. Wir zwei.

Schwesterherz, oder?

Geh, du schaust.

Sing, Vogel.

Nappi und ich sind Geschwister.

Sieht man nicht, ich weiß.

Mama war recht umtriebig. Halt jetzt endlich deinen Pappen!

Was willst du, Karl?

Ihr braucht nicht zufällig ein paar Pferde.

Ich kann nicht mehr.

Komm rein, bevor es uns Wurst gibt!

Bist du lieb?

Magst du mir erzählen, was du da meinst mit den Pferdeln?

Sophie? Wer ist bei den Kindern?

Ihre Schwiegermutter ist oben. Sie wohnt jetzt auch wieder hier, hat ihr Mann

gesagt.

Großmutter, warum hast du so scharfe Zähne?

Damit ich sie besser fressen kann.

Großmutter, warum hast du so weiße Haare? Mama,

Mama, schau mal, was wir jetzt haben. Eine Großmutter, die wird bei uns wohnen

und mit uns spielen.

Für immer.

Kannst du dir das vorstellen?

Natürlich nur mit deiner Erlaubnis.

Grüß dich Gott, Frau Hoflinger.

Ja, alles Gute nachträglich zur Hochzeit.

Wie lange wollen Sie hierbleiben?

Ja, ich trinke mich nicht auf, aber ich mag die Mädel und...

Ich wäre gerne Ihre Großmutter.

Nach allem, was war, das musst du entscheiden.

Frau Hoflinger?

Es wäre dann eingedeckt. Bräuchten Sie noch was? Ist schon recht, Sophie.

Gehen Sie nur heim. Ich bin ja jetzt da.

Wie Sie wünschen.

Du magst sie sicher erst einmal herrichten, gell?

Jetzt schau mal. Das ist das Ding.

Und das ist das Ding. Und das ist nicht das Ding.

Das bist du.

Nein. Doch. Okay, komm. Das habt ihr beide.

Und schau mal, was wir haben. Wir haben lauter Blumen am Fach.

Das müssen wir zum Frühjahr bringen, gell? Ja. Ja.

Also, der Flippinghorn. Das Indianer, den du auf der Wiesn groß ausgibst.

ein Hypodrom, was meine Erfindung ist.

Hypodrom? Das ist griechisch und steht für Wiesenreithalle.

Ach so.

Und warum soll so ein Indianer im Kreis umeinander sausen?

Zuerst waren es die Menschenfresser, die alle für die Mörder vom Hoflinger

gehalten haben.

Dann waren es die Beduinen, denen war es zu kalt. Dann waren es die Pygmäen, die

waren zu klar.

Merkst du das auch, Kolina? Wenn du deinen Plan brauchst, der wo nicht

funktioniert, brauchst du nur meinen Bruder fragen.

Hauptsache, du hast immer die guten Ideen gekauft.

Sonst sitze ich mir mit meinem nackten Arsch aufs Pferdl und treibe mir ein

Federn im Haar im Kreis um die Hand.

Als ob dein Arsch schwer sehen möchte.

Nein, vielleicht nicht.

Ja, mich leckt am Arsch.

Was? Was passiert hier?

Viel. Was entscheidest du jetzt alles, du?

Hättest du da gewesen, hättest du mitentschieden.

Wo warst du?

Was macht deine Mutter in meinem Haus? Ganz ernst, Clara.

Wo warst du die ganze Nacht über?

In der deutschen Eiche.

Kolina arbeitet dort.

Seit wann?

Seit ein paar Wochen.

Was macht deine Mutter hier?

Du weißt, dass sie mich hasst.

Frag dein Vater.

Er hat sie rausgeholt, weil er gedacht hat, dass sie mit ihm gegen die Fusion

stimmt.

Das heißt, sie hat was zu sagen?

Dank deinem Vater hat sie ihre Anteile zurück, ja.

Aber sie steht hinter mir.

Vertraust du ihr?

Ihm kann man schon vertrauen.

Der Merz und ich werden Hauptanteilseigner, ich bleib der

die Anteile von deinem Vater schrumpfen durch die Fusion ins Bedeutungslose.

Ich brauche dann nur morgen der Unterschrift.

Sei vorsichtig.

Sobald mein Vater nicht mehr dein Partner ist, wird er dein Gegner.

Also, Fräulein Sophie, Sie wollten nicht sprechen.

Es sollte einen Vater doch interessieren, wie es um die Ehe seiner

steht. Ja?

Frau Hoflinger bekommt Briefe.

Jeden Tag vom selben Absender.

Gedichte malten.

Danke.

Ich war bei deiner Mutter.

Ich habe mit ihr geredet.

Gestorben ist für mich.

Ich war dabei.

Ich habe deinen Vater erstochen.

Hätte ich es nicht getan, dann hätte er mich erstochen.

Und dann Colina.

Deine Mutter wollte einfach nur weg von ihm. Mit dir.

Er hat sie nicht gehen lassen.

Durch sie konnte ich mein Leben weiterleben, als wäre nichts gewesen.

Ich konnte meine Kinder aufwachsen sehen.

Maxi, deine Mutter ist aus einem einzigen Grund nicht hierher gekommen.

Weil sie keine Almosen braucht.

Weil sie sie schon immer an den eigenen Haaren auf der Gosse gezogen hat.

Wenn sie da raus ist, dann kommt sie.

Du kannst so stolz auf sie sein.

Sechs nackerte Weiber auf stolze Rösser.

Das ist doch wahrlich ein Ersatz für einen Psofen -Indianer. Ich schleich

Fimbi. Du möchtest die Eiche wieder aufbauen und dafür brauchst du Geld.

Und nirgends kannst du so viel Geld verdienen wie auf der Wiesn.

Ich geh jetzt ab.

Feri.

Lass mich dich überzeugen.

Ja, Feri.

Du und der Singvogel?

Isst schon miteinander?

Ja, dann ist es natürlich überhaupt keine Verwunderung, dass der

euch die Porten zugesperrt hat. Ach, red doch, Karl.

Ohne Zapfanlage in deiner griechischen Reithalle wäre das sowieso nichts.

Ach so?

Bist du denn so zuwider?

Ich meine, das ist eine gemahle Wiesn.

Ah, da schau.

Mit deinen bayerischen Schicken.

Meine Fische mit anderen.

Hast du Fettler schon leer, Karl?

Ist der Papst geduldig, so.

Also, schick's ihm. Jetzt zeige ich erst einmal, was er ist, die Piedekoppel.

Geh mal.

Geh mal.

Ich schau mal die Pferdin an.

Liebst du ihn?

Diesen Reklamemann?

Warum denke ich jedes Mal, dass es dir wirklich um mich geht?

Es geht um nichts anderes, Tochter.

Nur um dich.

Ich möchte, dass du dich entscheidest für das, was du willst im Leben.

Einen Neuanfang mit einem blasierten Reklamemaler?

In einer dreckigen Stadtwohnung und jedes Wochenende, wenn du deine Kinder

besuchst, wiehst du, was du einmal hattest?

Oder nimmst du endlich mal den Besen in die Hand und fegst deine Scherben weg

und tust ein einziges Mal, was ich dir sage?

Ich überschreibe dir meine Anteile.

Alle. Heute noch.

Damit hast du zusammen mit deinem Prozent die absolute Mehrheit und bei

Entscheidung das letzte Wort.

Zu welchem Preis?

Du stimmst gegen die Fusion.

Hättest du nicht einmal etwas für mich tun können wie ein normaler Vater?

Es wäre nicht leicht für mich, Roman von deiner Affäre zu berichten.

Nimm es nicht persönlich.

Aber im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Das nicht von mir.

Das ist von Napoleon.

Ramso?

Gut.

Der März ist gleich da.

Und wir unterschreiben.

Ja?

Sarah?

Alles, was man tut, hat Konsequenzen.

Was ich jetzt tue, wird wehtun.

Ich habe keine Wahl.

Mein Vater erpresst mich.

Tu das nicht klar.

Tu das nicht.

Was ist los?

Ich habe dich betrogen.

Das ist die Wahrheit.

Und sie schauen uns dabei zu.

Und nutzen unseren Schmerz wie einen Hass.

Solange ihr lebt, vergiftet ihr uns.

Geh.

Finde deinen Frieden.

Servus. Servus. Servus.

Servus. Servus. Servus.

Servus. Servus.

Servus. Servus.

Servus.

Ah, das wird grübig.

Mir legt's am Arsch.

Was unterscheidet Frauen von Männern?

Komm zum Feuillet, dann zeig ich dir.

Der Körper einer Frau gibt dir Macht.

Und damit macht sie einen Mann zu seinem eigenen Feind. Aber vor allem verdienst

du mit Macht ein Geld.

Was treibt die Fantasie eines Mannes mehr an, als ein nacktes Weiberleid?

Ein nacktes Weiberleid auf einem Pferd.

Und die Männer, die müssen sitzen bleiben.

Und dürfen uns nur mit ihren Augen berühren.

Also, wer war hier schon mal auf einem Pferd gesessen?

Keine.

Moni, komm her.

Susi, komm her.

Jetzt, Moni, auf geht's.

Komm. Na los, Moni.

Los, Moni.

Na und jetzt?

Ja, Himmel, was glaubst denn du?

Aufsteigen muss man auf der Pferde.

Komm,

steig die Moni.

Arschloch.

Was?

Was habe ich gesagt?

Rondo Madom Rondo Madom Rondo Madom Rondo

Madom

Überzeugt hast du mich noch nicht.

Wenn ich nicht ganz an was glaube, als so schönes und wahr zu sein, dann ruhe

ich es auch nicht mehr.

Dann wird die Angst weniger.

Lass mich bitte allein.

Aus ist mit deiner Fusion.

Der Prank wird die Affäre gegen dich verwenden.

Ich seh schon die Schlagzeile.

Großbrand, Krise, Ehebruch.

Beim Deibe ist der Deife los.

Und der Merz mit seinem Kapitalboy.

Der macht bei sowas nicht mit.

Was will ich machen, Mama?

Weißt du, was dein Vater gemacht hätte?

Ich habe mal einen Verehrer gehabt.

Der hat um meine Hand angehalten, kurz nach dem Ignaz.

Und... Der hat einfach nicht aufgegeben.

Der hat keine Ruhe gegeben.

So lange, bis dein Vater ihn zum Duell gefordert hat.

Man vergeht eine lange Zeit, bis man weiß, was man tun muss.

Hättest du nicht einmal etwas für mich tun können wie ein normaler Vater?

Clara? Roman?

Ich trete zurück.

Hier und jetzt.

Du bekommst meine gesamten Anteile und dann macht, was ihr mal hier wollt.

Glaubst du wirklich, dass dir da nur irgendjemand vertraut?

Wer ab jetzt ein gültiger Sagen hat, das entscheidet sich gleich beim alten

Maibaum.

Ich fordere dich zu einem Duell.

Nein.

Nein. Nein.

Tu das nicht, Roman.

Hörst du? Bitte.

Nimmst an.

Papa.

Nimmst du an.

Lass mich endlich fallen.

Sag dir, warum du mit mir zusammenarbeitest.

Wenn du deine Mutter ins Irrenhaus gebracht hast.

Aus Lache.

Aus Gier.

Du hast den Moment genutzt.

Für dich, für Clara. Ich hätte die nie machen sollen.

Dann hättest du jetzt dich.

Keine Brauerei, keine Kinder, keine Clara.

Nein, Roman.

Du bist kein Deut besser.

Wenn es sein muss, bist du skrupellos. Genauso wie ich.

Weißt du warum?

Weil wir Gründer sind, Roman. Verstehst du?

Gründer. Männer, die die Welt verändern.

Und jetzt?

Wer wird weiter tanzen?

Du wirst die Grüne.

Niemand gewinnt, fragt Cäsar.

Wir werden nur wiedergeboren.

Genauso habe ich es mir gedacht.

Heil.

Der letzte Mensch, den du siehst, bin ich.

Und du fährst zur Hölle.

Habgier, Neid, Niedertracht, Hochmut, Verlust.

Sie sind zu blind, um sich selber zu sehen.

Ich sehe sie genau.

Was sie als Stärke verkaufen, das sind ihre Schwächen.

Mein Leben lang habe ich den Männern zugeschaut, wie sie gegeneinander ihren

Willen durchsetzen.

Wenn sie dich einsperren, weil sie glauben, dass du anders bist als sie,

wäre es leichter zu denken wie sie.

Es ist fast schon beschämend, wie leicht man sie berechnen kann.

Roman! Roman!

vollbracht.

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