All language subtitles for Oktoberfest.1905.S01E02

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Original subtitles

Ich habe keine Angst vor dem Tod.

Ich muss nur das Oktoberfest überleben.

Meine Damen und Herren, ich präsentiere Ihnen das Frank Colosseo.

Jetzt muss ich den Wahnsinn von deinem Vater unterstützen, damit wir nach

Chicago können.

Er wollte meine Zustimmung für etwas, das er schon längst entschieden hatte.

Wir sitzen auf einem Haufen Schulden. Ist dir das eigentlich klar? Ich bin

als nur ein Prozent zwischen euch. Nach dem Oktoberfest werdet ihr ein neues

Leben haben, wenn ihr dann immer noch nach Chicago wollt.

Ist der Name Deineprank weltberühmt? Die Idee ist gut.

Besuchen Sie mich doch mal.

Am Gärtnerplatz in der Deutschen Eiche.

Vertikandel.

Notwehr.

Vierer Häubiohr.

Du warst im Zuchthaus.

Jetzt suchst du Arbeit. Mir ist gesagt worden, da werden keine Fragen gestellt.

Versteck dich dahinter.

Du bist so wie mein...

Vertrauensmann. Wir telefonieren einmal in der Woche.

Dann erzählst du mir, was der Alte hier so treibt und ob er wieder irgendeinen

Schmank gemacht hat. Warum möchte ein Mann der Finanzen wie Sie eine rote

Brauerei erwerben? Die Kapitalbräu bekommt noch in diesem Jahr eine

der Wiese.

Ausgeschlossen. Es gibt laut Magistratstatut bloß Platz für

Was wäre denn, wenn einer der Sieben dieses Jahr verhindert wäre?

Wer jetzt unseren Wiesenplatz bekommt, hat uns den Krieg erklärt.

Wer hat ihn längst gewonnen, weil du in deinem größten Wahn alles auf eine Karte

gesetzt hast? Nee, verdammt.

Keine Bierburg, keine Sicherheit.

Keine Sicherheit, kein Darlehen, kein Darlehen, keine Wiesen. Und kein

Alles, was wir haben, sind 500 Fassel Bier, die es eislich wert sind, auf dem

sie kühlen.

Müsst du genug tun, wenn du sowas sagst, oder nur Angst?

Hä?

Schlimmste sind die, die den Teufel schon an die Wand machen, bevor sie auch

irgendwas riskiert haben.

Fragst du dich eigentlich mal, ob du ein böser Mann bist?

Noch nicht.

Und weißt du warum?

Weil die Welt böse Männer braucht, um die Waffe zurück in den Wald zu jagen.

Wie schlimm ist es?

Wir sind erledigt.

Wohin fährt er?

Keine Ahnung.

Wo warst du eigentlich gestern Abend?

Bei dem Maler.

Deine Änderungswünsche überbringen, erinnerst du dich? Er fängt erst

an.

Aha.

Den Auftrag kannst du jetzt abblasen.

Chicago ist erst gleich gestorben.

Können wir das Bier an wen anders verkaufen?

Und deswegen lege ich mein Ehrenamt als Treuhänder der Kapitalbräu AG mit

vollstem Vertrauen in die Hände Ihres neuen Besitzers, den Direktor der Merz

Kapital und Kreditbank, Adam Merz.

Wenn ein Bürgermeister von Ehrenämtern spricht, meint er natürlich das

von Wahlkampfspenden.

Sie werden sich sicherlich fragen, was hat ein Bankier mit einer angeschlagenen

Brauerei vor?

Er will eine Zeitenwende einläuten. Die Zeit der Banken. Und so werde ich das

Kapitalbräu wieder zu einem renditefähigen Unternehmen machen.

Mit einer Bierburg auf der Wiesn.

Das wird hier ja schneller entschieden als die Bürgermeisterwahl.

Man könnte meinen, das stand schon vor unserem Brandfest.

Herr Frank, Ihr persönliches Schicksal tut mir leid.

Aber Sie sind ein Gespenster.

Nein, Obert.

Keine Gespenster.

Ich sehe das Grauen.

Halt! Ich sage Ihnen was.

Meine Bierburg wird nicht weichen.

Ich baue eine neue, hören Sie? Ich baue eine neue. Und wenn ich dafür den

gesamten Hofholdinger Forst abholzen muss.

Sie hätten in Chicago bleiben sollen.

Oder im besten kleinen Nürnberg.

Grä ist des, was übrig bleibt, wann die Sonne auf die Wiesen scheint.

Rot, Blau, Schwarz, Grä, Gelb ist des, was übrig bleibt.

Schwarz ist das, was übrig bleibt. Schwarz ist das, was übrig bleibt. Wann

Sonne in meine Augen erscheint. Sonne in meine Augen erscheint.

Und auf einen Schlag kann man sagen, alle gleich, wann die Sonne auf Wiesen

scheint.

Du bist ja auch kein Mysterier, ne?

Du bist nur eine entenpfriesige Schneide.

Wenigstens, weil wir am Tanzen nicht über ihre Eigentümer.

So sind du mit deinem dicken Weich. Da könntest du bei mir nicht gleich

verschitzen wie bei dir.

Du kannst bei mir am Arsch anklangern.

Keine Rose ohne Dorn. Mein Arsch ist deine Rose.

Papi, wie machen wir eigentlich so einen Streik? Das sag ich dir nicht.

Sonst kommst du noch auf dumme Gedanken.

Sie hat ihn angefangen, mehr muss nicht witzen.

Aber wie es ihn beendet hat, da hat er jetzt Biermadel auf der Wiesn.

Zum ersten Mal in der Geschichte einen festen Stundenlohn und einen

Arbeitsvertrag gehabt.

Das ist schon lange her.

Dankeschön.

Das hast du verdärnt.

Die Einnahmen waren so gut wie schon lange nicht mehr.

Ich möchte ein festes Programm draus machen.

Mera Liertl, eine richtige Choreografie, abendfüllend.

Habt ihr Ideen?

Was sagt die Sängerin?

Warum habt ihr Geld ausgezahlt?

Jeden Tag.

30 % davon zahlt ja jeder in den Kurs.

Für Leid und Lebensfreude.

Einverstanden? Ja.

Bin ich.

Man sagt, dass selbst dem Größten aller Lügner die Lüge irgendwann die Seele

frisst.

Die Wahrheit ist, dass ich mich nicht belügen kann und mir nie

glauben würde, dass sie nicht einzigartig sind.

Ja. Das ist gerade der Unretter.

Ja, ich weiß.

Deswegen bräuchte man jetzt den Überbrückungskredit.

Bitte.

Sie müssen mir helfen.

Ich muss meinen Männern ihren Lohn zahlen.

Ich habe es verstanden.

Auf Wiederhören.

Sie haben Schulden.

Was wollen Sie, ja?

Mit Ihnen ins Geschäft kommen? Dafür ist kein dreckiger Brandanschlag gebraucht.

Und jetzt kommen Sie endlich aus Ihrem albernen Schafsfell raus, sonst ziehe

Sie mit meinen Zähnen ab.

30 % Anteile von meiner Brauerei. Mehr gebe ich nicht her.

Sie pumpen frisches Geld rein? Gut.

Wir würden sowieso an die Börse.

Sieht das Ihr junger Partner auch so?

Roman will überleben.

Genau wie ich.

Und kann sie das?

Überleben?

Eine Bedingung.

Unser Name steht an ihrer Burg.

Warum? das denn?

Sie wissen genau, dass Ihre marode Brauerei bis zum Wiesenbeginn nicht

Ihrer Pferdepisse brauen kann.

Sie schenken unser Oktoberfestbier aus.

Das ist eine interessante Idee. Das muss ich besprechen.

Mit wem?

Mein Urgroßvater hat das alles aufgebaut worden.

Jahrelang. Jeder hätte es verstanden, wenn er aufgehen hätte. Aber er hat

gekämpft. Genau wie dein Vater.

Das ist unsere Erde.

Und das lassen wir uns von niemandem wegnehmen.

Wenn also das Alte dem Neuen im Wege steht, wird es weggefickt.

Vorausgesetzt, deine Mutter gibt dir Einverständnis.

Was es wieder erwarten länger dauert, wäre ich bereit, ihre Klinik mit einer

großzügigen Spende zu bedenken.

Sechste, tu das nicht.

Bist du so blind?

Ich will dir helfen, die Brauerei zu retten.

Zusammen schaffen wir das.

Wir haben es immer geschafft.

Es gibt nichts mehr zu retten.

Dein Vater hat uns endgültig ruiniert.

Glaubst du wirklich, ich hätte dir nichts gesagt?

Er wollte die Zustimmung für einen großen Geldtransfer, ja.

Aber ich dachte, dass es dabei um die Wohnung und um die Brauerei geht.

Er hat mir nichts gesagt, Roman.

Genauso wie du mir nie was sagst.

Der Vater wollte nie, dass wir nach Chicago gehen.

Weil er uns braucht, für sich.

Mich fürs Bier und dich, damit er dich benutzen kann, wie er es immer schon

gemacht hat.

Aber das ist meine Brauerei und die lasse ich mir von niemandem wegnehmen.

Der Prank hat Zaun ausgelassen. Im Rathaus.

Und jetzt?

Gefängnis.

Dreimal darfst du raten, wer ihn am Sucht hat.

Der Merz.

Lauf der Klara nach.

Wenn sie ins Suchthaus fahren, dann gibst du mir sofort Bescheid.

Warum? Wenn Klara jetzt den Vater rausholt, dann hat der Prank wieder die

Kontrolle. Das darf nicht passieren.

Auf geht's.

Die Geburt, die Liebe und den Tod.

Fruchtbarkeit und Verfall.

Na?

Männer braucht ihr nimmer.

Die wollen euch nur kontrollieren.

Für dich und deinen Sohn.

Weißt du, warum ich glaube, dass du das schaffst?

Weil du eine Kämpferin bist.

Ein stur schäler Zweifelsbrot mit einem Herz aus Metall.

Seit du und dein Bier mal Streik gehört hast, schauen sie auf zu dir.

Danke.

Ich wünsche dir keine Aufschwung zu mir.

Ich glaube, mein Sohn wäre jetzt schon stolz auf dich.

Herr Ruflinger, ich habe eine Überraschung.

Sie haben unser Lager angezündet.

Achterbahn und Bierburg sind nur noch Asche.

Und ich danke Ihnen dafür.

Das müssen Sie nicht.

Ich habe Ihnen nichts zu beichten.

Ich bin ganz ehrlich zu Ihnen, Herr Merz. Ich möchte verhindern, dass Sie

meinem Partner Geschäfte machen.

Deswegen mache ich Ihnen jetzt ein Angebot.

Und im Gegenzug helfen Sie mir, an Prank loszuwerden.

Wie stellen Sie sich das vor?

Sie kaufen seine Anteile auf.

Sie haben nicht nur Bier.

Und das, was Sie haben, schmeckt beschissen.

1000 Hektoliter bestes Wiesenbier kann ich Ihnen anbieten.

Was, wenn an meiner Burg nicht nur der Name Kapital, sondern auch Deibel Prang

steht und das Bier zum gleichen Preis ausgeschenkt wird?

Na, ich möchte, dass da außer Kapital nur Deibel steht.

Mir hat einmal jemand gesagt, wenn das Alte dem Neuen im Weg steht, wird es

weggefegt.

Jetzt steht er mir im Weg.

Für Gott, Herr Merz.

Sehr wichtig, Herr Hoflinger.

Und da sind sie ja.

Ich muss Ihnen etwas zeigen. Kommen Sie.

Eine unvergleichliche Aussicht.

Kommen Sie.

Und?

Was sagen Sie?

Ja, Sie hatten recht.

Bitte schicken Sie mir keine Briefe mehr.

Warum sind Sie hier, Clara?

Ist das ein Spiel für Sie?

Für mich ist es das nicht.

Von mir können Sie zwei Dinge bekommen.

Alles oder nichts.

Clara, warte.

Wir sehen uns wieder.

Später kannst du in deinen Träumen.

Das geht nur weiter, immer weiter, immer weiter, immer zurück.

... ... ... ...

Und so weiter, immer weiter, immer weiter, die Verneinung.

Denn wir zorgen immer auf, wenn wir eine Promotion in der Früh haben.

Wussten Sie, dass Bierbrauen älter ist als Brotbacken?

Man verdurscht ja eher, als dass man verhungert.

Taucht schon bei den alten Griechen auf.

Die Nacht war gleich dem Tag, als die Göttin Demeter ihrer Tochter Persephone

die Unterwelt folgte.

Man trank ein heiliges Getränk.

Angeblich ließ es einen direkt ins Antlitz der Göttin blicken.

Das war noch vor dem Reinheitsgebot. Und da...

Hat man vom Bier noch Visionen bekommen.

Wissen Sie was?

Diese Mysterien fanden zur gleichen Jahreszeit statt wie das Oktoberfest.

Das ist ein bisschen früh, der Vokopter.

Hol uns gleich ins Hirnhaus.

Gute Idee?

Aber zuerst will ich meinen Anruf haben.

Die ist entscheidend, die.

Auch nicht für ein Jahr frei wie jetzt?

Frei Haus?

Residenz Hoflinge?

Im ganzen deutschen Reich schaut man auf die Eiche.

Urban gleitet aus der Hand.

Überhaupt erweist sich Alfons Urban als ein blasser Bürgermeister, der sich eher

durch Worte als durch Taten hervorgetan hat.

Das bunte Treiben auf dem Gärten... Die neue Sittlichkeitsverordnung habe ich im

Alleingang durchgesetzt.

Blass, zahnloser Tiger.

Sie wissen, dass ich nur in die Zukunft investiere.

Was Sie brauchen, ist Schafe im Profil.

War schon an der Zeit, auszumkehren, zum Schutze der Sittlichkeit.

Wissen Sie, was ein Kugelfisch ist?

Ein was?

Ein Kugelfisch, Sie wissen schon.

Was macht der?

Ist der nicht giftig? Auch, aber das kommt später zum Tragen. Der bläht sich

auf. Der macht sich größer, als er ist.

Seien Sie ein Kugelfisch!

Schanklizenzen einkassieren, wäre für mich eine Petitesse, wenn ich mich auf

Wahlkampfspende verlassen könnte.

Und wenn die Etablissements auskürzen und sie sich südlich aufstellen mögen,

Bemühungen gescheite Gäste, dann kann man wieder Schankerlaubnis erteilen.

Für den Ausschank von Kapitalbräu, für die Sicherung der Münchner Bürger und

die Gewährleistung einer Wahlkampfspende.

Dr. Kleckhoff, die Medikamente.

Frau Hoflinger.

Maria.

Wehe denen, die böses Gut und gutes Böse heißen, die aus

finsternes Licht und aus Licht finsternes machen.

Wehe denen, die bei sich selbst weise sind und halten sich selbst für klug.

Denn der Zorn des Herrn wird über sie brausen wie das Meer.

Wenn man dann das Land ansehen wird, siehe, so ist es finster vor Angst.

Und das Licht scheint nicht mehr oben über ihnen.

Wo hast du das Geld her?

Ich hab Mama Schmuck verkauft.

Ich hab dich nur rausgeholt, damit du Roman hilfst.

Kannst du mich... Ja, ist ja gut, ich hab's verstanden.

Du kannst das Auto fahren.

Wen kümmert's?

Dein Pfau ist tot.

So sag ich ja nein.

Bitte nicht.

Ihr kriegt's, Herr Gate.

Versprochen.

Jetzt räumt zum ersten Mal den Scheißhüter weg. Es kommt gleich einer

Bank.

Maxi. Maxi.

Maxi. Maxi.

Du steigst kommst schon auf den Schädel, gell?

Willst du mich?

Ja.

Hörst du?

Muss ich mir Sorgen machen.

Wir sind später da.

Ich glaube, ich habe eine Lösung.

Kommen Sie.

Also...

Die einzige Möglichkeit, pranklos zu werden, ist die Fusion Ihrer Anteile mit

meiner Brauerei.

Meiner Anteile?

Die verkaufen es.

Darf ich?

Das Norgal hier, das ist Ihr Deibelbräu. Die Hälfte davon gehört Ihnen, die

andere Hälfte Prank.

Das hier ist die Kapitalbräu AG.

Das heißt, eigentlich ist es meine Bank, aber der gehört ja, das Kapitalbräu.

Das hier ist das Geld, das ich von meiner Bank in Ihre Brauerei schütte.

Frank hat jetzt immer noch das halbe Norgel, aber angesichts dieses Glases

das nicht mehr viel wert.

In dem Moment, in dem eine Bank das Kapital ihrer Brauerei um das

erhöht, schrumpfen Pranks Anteile auf ein Dreißigte.

Meine aber auch.

Gut aufgepasst, aber nicht ganz.

Was wird das hier?

Ihre Anteile haben Sie ja vorher mit der Kapitalbräu fusioniert.

Und die ist dann natürlich entsprechend angewachsen.

Warum machen Sie das?

Das würde mich auch interessieren.

Wir beide haben alles besprochen.

Meine Frau und ich werden uns schnell entscheiden.

Von der Familie.

Maxi.

Wird verloren, Partner.

Maxi! Was ist denn?

Warum läufst du von mir weg?

Scheitrig ist es, dass du dich mit dem Russen einlässt.

Ihr habt hier alles auf Lügen aufgebaut.

Meine Mama habe ich auch gesehen, als ich dir zu deinem Verehrer gefolgt bin.

Und ich warte hier auf sie.

Ist doch alles verlogen, oder nicht?

Jeder spielt am anderen was vor und klappt am Ende selber.

Hast du es Roman gesagt? Nein, hab ich nicht.

Ich kann es selber machen.

Da ist was, was ich wissen muss.

Was denn?

Da ist ein Gefühl, das ich habe seit ich da bin.

In der Nacht lässt es mich nicht schlafen.

Und am Tag macht es mich unsicher, ob ich jemals im Leben zuvor überhaupt was

gespürt habe.

Und wenn ich es spüre, dann habe ich Angst, dass das falsch ist.

Und ich muss jetzt wissen, ob du das auch spürst oder ob ich im Zuchthaus

einfach irre geworden bin.

Na, wer bist denn da du?

Lass dich doch mal antworten, bevor du dir eine Neid zimmerst.

Sind Colina Kandel hier?

Bei Nappi. Erster Stock, hinten links.

Eine feine Dame.

Er hat mich in der Sekunde in dich verliebt, als ich dich gesehen habe.

Der hat mir das überhaupt... Er hat Gefühle.

Ist Colina da?

Clara.

Du hörst es wirklich.

Warum hast du nichts gesagt?

Ich komme ja bald.

Ich muss jetzt Geld verdienen.

Ich rede mit Roman.

Na?

Ich aber doch.

Was?

Maxi hat mich hier gesehen.

Jetzt dann.

Was?

Warum?

Oh, Scheiße.

Komm mit, bitte.

Red mit ihm.

Soll ich ihm was sagen? Nein, mach das nicht.

Wir sind nicht in Sodom oder in Gomorra.

Wir sind in einer anständigen Stadt.

Mit anständigen Leuten.

Da gibt es sowas nicht, dass sich Ehemänner von ihren Ehefrauen

um zu anderen Weibern zu gehen. Oder noch schlimmer, zu anderen Männern.

Aber solange es für diese Abartigkeit Verstecke gibt, wird genau das

Und es werden sich andere mit dieser Krankheit anstecken.

Aber damit ist jetzt Schluss.

Ich werde es beenden.

Und zwar noch heute Nacht.

Dafür gehe ich.

Was ist mit Collina? Komm,

komm, komm.

Wer sind Sie?

Der B -Lieferant.

Sie haben eine Patientin, Maria Hoflinger.

Ich möchte, dass sie einen Eintrag in ihre Akte macht.

Wohin? Ich möchte, dass sie eintragen, dass sie ordentlich entlassen wurde

und dass sie ihre Mündigkeit zurückerhält.

Das kann ich nicht.

Ich habe eine Vereinbarung.

Ich hatte mal einen Gast.

Er hatte Streit mit seiner Frau.

Sie wollte unbedingt aus München wegziehen. Es gefiel ihr einfach nicht

Der Mann sagte, dass er jedes Mal eine Mass auf Ex trinkt, wenn sie wieder

anfängt.

Nach zwölf Mass, zwölf, ist die Frau Wein vor ihm zusammengebrochen und hat

wieder ein Wort darüber verloren.

Was mich daran wirklich faszinierte, war die ruhige Entschlossenheit des

Mannes. Er hat einfach nur jedes Mal, wenn sie wieder davon anfängt, die

Bedienung gerufen und ganz ruhig gesagt, ohne

Zwickino.

Grüß Gott, Frau Hoflinger.

Zeit, nach Hause zu gehen.

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