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Hallo, meine lieben Freunde.
Heute habe ich euch wieder mal eine ganz besonders geile Geschichte mitgebracht.
Sie spielt in einer guten alten Zeit.
Mehr wird aber noch nicht verraten. Und ihr müsst auch noch ein bisschen
gedulden, weil... Ah, mein Feigerl. Ihr kennt es ja schon.
Also viel Spaß dabei.
Heute steht es an, gnädiger Herr. Der angesehene Justizrat und Notar Gregor
Klingenberg... Tu nicht so, als ob du lesen könntest, dummes Ding. Bitte, hier
steht es. Da.
Der angesehene Justizrat und Notar Gregor von Klingenberg wurde aus Anlass
erfolgreich abgeschlossenen Prozesses gegen fünf riesige Bordellbesitzer zum
Ehrenbürger ernannt.
Damit ehrt die Stadt den unermüdlichen Kämpfer für Moral und Anstand, wovon
sein untatliches Familienleben von jeher Zeugnis ablegt.
Na, wo bleibt der Beifall?
Kinder, applaudiert eurem Vater.
Augen lehnt die Ernennung mit einer Geldprämie verbunden.
Ein Mensch, der auf sich hält, ist mit der Ehrung genug belohnt.
Maria, kannst du den nächsten Gang auftragen?
Sehr wohl, Herr Kämpfer für Moral und Anstand.
Benimm dich, Maria.
Was ist denn in das Hausmädchen gefahren?
Ich muss hier mal wieder den Marsch blasen.
Komm herein, Vorlaute.
Mach die Tür zu.
Näher ran.
Ist meine Frau weg? Ja. Und die Kinder?
Der junge Herr ist wie immer auf der Rennbahn und Fräulein Maria in der
Klavierstunde. Was sollte diese freche Anspielung vorhin beim Essen?
Muss der gnädige Herr nicht lachen, wenn die Zeitung von Moral und untadeligem
Familienleben schreibt?
Deinen Humor werde ich dir austreiben.
Zieh dich aus!
Was soll das?
Seit wann bleibt die Hose an?
Ich rate dir, werde nicht widerspenstig.
Du weißt, ich kann dich zurückschicken in dein elendes Zuhause. So eine Diebin,
die im Gefängnis war, ist eigentlich hingehört.
Ja, gnädiger Herr.
Du gehörst also mir?
Ja, und der gnädige Herr macht auch reichlich Gebrauch von mir. Richtig?
Wann bist du hier seit dem letzten Mal?
Drei Tage.
Dann wird es wieder Zeit.
Fang an!
Du weißt schon.
Das dürfte der Ehrenbürger sein, aber bestimmt nicht seine Frau.
Ja, vom Klingelberg als Nietzsche -Freund. Wenn du zum Weibe gehst,
Peitsche nicht.
Unglaublich. Wenn ich das in meinen Bericht für die Zeitung hineinnehme,
ich glatt raus.
Jetzt bist du wütend, he?
Nicht einfach sein mit meiner Methode, was?
Mir gefällt es, wenn du mir so wehlos ausgeliefert bist.
Ja, bitte?
Was machen Sie denn da?
Ich bin von der Allgemeinen Zeitung. Mein Name ist Achim Zeidler.
Ich soll einen Bericht über den neuen Ehrenbürger schreiben und da wollte ich
dem Herrn Justizrat ein paar Fragen stellen. So ist das.
Und niemand hat aufgemacht? Ich bin übrigens Maria, die Tochter.
Verstehe ich nicht.
Papa müsste da sein. Na, ich habe hier den Schlüssel.
Wieder mal geschafft.
Scheiße, er ist beinahe gekommen.
In meiner großen Güte gebe ich dir 15 Minuten Zeit, dir auf deinem Zimmer
abzuwichsen.
Bitte treten wir. Himmel nachschuhen, Scheiße, da kommt jemand.
Es ist das ahnungslose Töchterchen. Möchtest du dich gefällig anziehen? Und
erst raus, wenn die Luft rein ist.
Ich habe etwas geschlafen.
Was gibt es denn?
Und wieso bist du schon aus der Klavierstunde zurück?
Der Lehrer ist krank. Das hier ist... Ach, im Zeitlager. Von der Zeitung.
dir vor, er soll einen Bericht über unsere Ehrenbürgerfamilie schreiben.
Ah, das ist nicht mehr, als mir zusteht. Ich darf mich durchaus als Vorbild für
Ihre Leser bezeichnen.
Tatsächlich? Was denn sonst?
Gehen wir in den Salon.
Kommst du mit? Der junge Mann hat bestimmt auch Fragen an dich.
Wie bitte? Ich höre wohl nicht recht.
Aber Herr von Klingenberg, Ihr Leben und das Ihrer Familie besteht bestimmt
nicht nur aus Kirchgang und den Spenden an arme Weisenkinder.
Solche Mutterexemplare nehmen mir meine Leser nicht ab.
Was erlauben Sie sich?
Das Fundament unseres Daseins bilden die hohen Ideale des christlichen
Sittenkodex. Reinheit, Ehrlichkeit und Gattentreue.
Gattentreue?
Aha. Sie haben auf Ehre noch nie mit einem kleinen Seitensprung gelebeuldet?
Oder sonst einem hübschen, heimlichen Laster gefreut?
Jetzt reicht aber!
Raus, Sie unflätiger Patron! Sie Schmutzfink! Das hat man davon, dass man
Schnüffler ins Haus lässt.
Guten Tag, gnädige Frau.
So tragen Sie es nicht, etwas über uns zu schreiben. Ich kenne Ihren Direktor.
Ich werde mir die journalistischen Pflichten von Ihnen nicht verbieten
Auch wenn Sie Ehrenbürger sind.
Was gibt es denn Schlimmes, Herr?
Denkt ihr, dieser Zeitungsschmierer möchte uns eine Gelatte andichten?
Weil er sich ein makelloses Familienleben nicht vorstellen kann.
So eine Unverschämtheit. Begleiten Sie mich bis zum Gartentor? Ich weiß nicht.
Bitte.
Maria, willst du wohl hierbleiben?
Wie konnten Sie aber auch Papa nur sowas fragen, bei seinen moralischen
Grundsätzen? Sie sind wirklich ahnungslos. Soll ich Ihnen verraten, was
in der Bibliothek passiert ist? Nein, das schickt sich. Doch, ich will es
wissen. Gut, Ihr Vater war nicht allein drin.
Sondern mit Friederike.
Richtig.
Und zwar schön pervers. Auch im Peitschenstil hat mitgespielt.
Oh Gott.
Ich wollte Sie nicht so erschrecken. Glauben Sie mir wenigstens.
Ich habe sowas geahnt. Aber ich wollte es nicht wahrhaben. Was für ein liebes
Gesicht. Das fühlt mir jetzt halt auf.
Besuchen Sie mich mal in der Redaktion. Aber bald.
Auf Wiedersehen.
Jetzt, wo wir uns den ewigen Pflichten zuwenden, kommt mir dieser Dreckskerl in
den Sinn.
Als ob wir es notwendig hätten, Seitensprünge zu begehen.
Besonders mir so etwas zuzutrauen, einer angesehenen Frau und Mutter, eine
Frechheit. Unsere Tochter hat das sogar imponiert.
Unfassbar.
Bringst du mich hoch?
Dabei ist Maria ein so liebes Kind. Aber Hubert macht mir Sorgen. Er scheint
Wettschulden zu haben vom Pferderennen.
Wenn der Junge mit seinen Eskapaden etwa meinen guten Ruf in Misskredit bringt.
Hau ich ihm rechts und links hinter die Löffel.
Beherrsch dich doch.
Das gehört sich nicht für eine Mutter in deinem Alter.
Aber zieh das Hemd aus während unseres Verkehrs.
Amen.
Könntest du mich nicht mal in den Popo stoßen? Das schickt dich nicht für die
Frau eines Ehrenbürgers.
Hör auf zu quatschen.
Du weißt, ich mag das beim Beischlaf nicht.
Oh, junger Herr, ich dachte, Sie sind so wahnsinnig in meine Schwester verliebt.
Bin ich auch.
Aber Veronika hat ihre Menstruation bekommen.
Ach, und da meinen Sie, ich müsste meine Schwester vertreten.
Oh, das ist wirklich zu viel verlangt, junger Herr.
Ich kann aber nicht schlafen. Ich müsste mich vorher entspannen.
Wenn es nur das ist, dann machen Sie es halt.
Ich sehe gern zu.
Das geht so nicht. Ich brauche dazu eine Anregung.
Ach, richtig.
Meine Schwester hat mir davon erzählt.
Schön. Sie hat mich sowieso schon dabei erwischt.
Na los, junger Herr.
Wenn man seinen ewigen Pflichten nachgekommen ist, dann kann man mit
Gewissen einschlafen.
Gregor, ich bin wieder nicht gekommen.
Naja, davon hängt die ewige Seligkeit ja nicht ab.
Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Gute Nacht.
Der junge Herr wird jetzt besser einschlafen können. Oh ja, Friederike,
danke dir.
Er
hat
es gewagt. Er hat es tatsächlich gewagt.
Hört euch das an.
Der angekündigte Bericht des neuen Ehrenbürgers Gregor von Klingenberg kann
leider nicht erscheinen.
Die Details, die Herr von Klingenberg zu erzählen bereit war, lassen sich
allenfalls mit dem Leben der Heiligen Drei Könige vergleichen. Das ist
der Gipfel der Unverfrorenheit.
Wieso? Es ist doch keine Schande, mit den Heiligen Drei Königen verglichen zu
werden. Bravo!
Du nimmst ihn natürlich in Schutz.
Wusstest du etwa von dem Artikel?
Wir haben darüber gesprochen, als ich bei ihm in der Redaktion war.
Meine feine Tochter steckt unter einer Decke mit diesem Giftzwerg. Ich werde
dafür sorgen, dass dieser Mensch aus der Redaktion fliegt. Das kannst du doch
nicht machen, Papa.
Und dir sage ich, wenn du nicht sofort diesen Kontakt abbrichst, schmeiße ich
dich raus.
Ich kann Ihnen vielleicht helfen, gnädiges Fräulein. Gehen wir auf mein
Ja, Friederike.
Ich bin gespannt, wie du mir helfen wirst.
Warten Sie auf.
Für Ihre Eltern gibt es nichts Wichtigeres als Ihren guten Ruf, von dem
Leute überzeugt sein sollen.
Wenn jetzt Sie und vor allem Ihr Journalist erfahren, wie es mit dem
in Wirklichkeit aussieht, dann haben Sie Ihre Eltern in der Hand.
Vorausgesetzt, Sie halten den Mund. Und die Schweinereien kommen nicht an die
Öffentlichkeit. Meinst du die Sache zwischen meinem Vater und dir?
Das wissen Sie also schon?
Ja, und ich kann es kaum glauben.
Es stimmt.
Aber Sie wissen nicht, warum ich es mir gefallen lasse, dass Ihr Vater mich
vögelt. Und was für ein gemeiner Mensch der Herr von Klingenberg wirklich ist.
Ich stamme aus sehr armseligen Verhältnissen.
Der Vater, invalid und arbeitsunfähig, hatte im Krieg ein Bein verloren und war
über diesen Kummer zum Läufer geworden.
Und die Mutter verbittert und abgekämpft, die manchmal etwas
sie zu reichen Leuten putzen geht.
Friederike, komm mit auf den Boden, Wäsche aufhängen.
Ja, doch.
Ich arbeitete damals in einer Weberei und war mit dem Leben genauso
wie meine Mutter.
Ich beneidete meine Schwester Veronika, die der Liebling vom Vater war.
Sie brauchte nicht in eine Arbeit zu gehen.
Und war nur da, um ihn zu bedienen.
Veronika, bring mir noch ein Bier.
Ja, Vater.
Veronika war ein durchtriebenes Luder.
Sie durfte immer nur ein kurzes Hemd tragen, weil der Alte ständig ihren
und Meer tätschelte.
Und in aufreizender Art sorgte sie dafür, dass der Alte immer scharf blieb.
Das Bier, Vater.
Je nachdem, ob da oben noch der Flaschen Schnapp steht.
Du darfst eigentlich nur meinen Arsch streichen, hat Mutter gesagt.
Für mehr landest du im Gefängnis.
Ach Quatsch. Im Gefängnis lande ich nur, wenn ich dich bürste. Aber dazu müsste
dir der Schwanz stehen.
Und das tut er nicht mehr.
Weil du zu viel seufzt.
Elsie war meine andere Schwester. Sie arbeitete in einem Kaffeehaus und
manchmal Freunde mit.
Besonders gern den Karl, einen kräftigen Maurer und Weiberhelden. Der bestach
meinen Alten immer mit Schnappen.
Guten Abend, Herr Werkmeister.
Ah, und Frau Werkmeister. Ah, wollen Sie wieder die Nacht überbleiben?
Muss ich. Die Mädchen erwarten mich ja schon sehnsüchtig.
Sag mal, Karl, welche von den dreien fickt denn am besten?
Dass du dich nicht schämst, sowas zu fragen.
Halt die Klappe und sauf, lieber einen.
Also, Karl, sag mal, welche fickt am besten?
Um sowas muss man sich als Vater doch kümmern.
Herr Werkmeister, Frau Werkmeister, die haben alle drei ein tüchtiges Feuer in
der Pflaume.
Zwei, die Vorken reiben.
Keine Bange, ich komme schon noch zu euch.
Aber erst machst du mich fertig.
Ja, jetzt seid ihr dran.
Ein leckerer Anblick.
Und hinein mit der Stocker.
Und die nächste bitte.
Komm, bleib mit mir.
Ein paar Minuten Pause und dann geht's weiter.
Oh, klar geht's weiter, dann satt bin ich noch lange nicht.
Ja,
der Karl, der brachte wenigstens ein bisschen Abwechslung in das beschissene
Zuhause. Und dann?
Einmal kam meine Mutter vom Putzenheim und sagte, dass der Baron von Tresckow
eine Zofe sucht.
Die Tresckows?
Die sind gut bekannt mit uns.
Weiß ich.
Deshalb hat der Vater ja auch den Prozess geführt gegen mich. Ich habe
eine große Dummheit gemacht.
Ich habe Schmuck geklaut.
Ja, Papa hat es erzählt.
Aber Sie wissen noch nicht, was er gemacht hat, gnädiges Fräulein. Als
Haft um war, hat er mich am Gefängnistor abgeholt und gesagt, er würde mich bei
seiner Familie als Zofe einstellen.
Aber wenn es ihm danach ist, müsste ich mich ständig von ihm vögeln lassen.
Unfassbar. Und da will er mich aus dem Haus werfen, nur weil ich einen von der
Zeitung liebe.
Der gnädige Herr wird sich bald wundern.
Ich habe etwas eingefädelt, das wird ihn umhauen. Was denn?
Das zeige ich Ihnen ein anderes Mal.
Erst will ich sehen, wie es mit Ihnen und Ihrem Freund weitergeht.
Ich danke dir, Friederike.
Ich muss jetzt in die Redaktion und auch in die Neuigkeit mitteilen.
Sie? Fräulein von Klingenberg?
Ich komme von der Redaktion. Stimmt es, dass Sie entlassen worden sind? Ja, das
war prompt der Bedienung durch Ihren Herrn Vater. Aber bitte kommen Sie doch
herein.
Das ist ja nett von Friederike, dass Sie uns helfen will.
Aber ich möchte keine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen über eine
Familie, zu der das Mädchen gehört, das... Das sprechen Sie doch weiter.
...in das ich mich verliebt habe. Ach, ich habe mich auch verliebt.
Trotzdem, es muss doch was geschehen.
Das wird es auch.
Was denn?
Friederike hatte geschildert, wie Männer mit Mädchen umgehen, die sie nicht
lieben.
Ich möchte dir gern das Gegenteil zeigen.
Ich liege in all meiner Herrlichkeit und du? Du kennst mir wohl gar nichts von
dir.
Ja, meine Dame, Sie haben es ausdrücklich verlangt.
Dreh dich auf den Bauch.
Erster Mann? Ja, aber Jungfrau bin ich deswegen trotzdem nicht mehr.
Sowieso.
Meine Finger sind dir zuvor gekommen.
Und Silvia ist die Tochter eines Ehrenbürgers.
Komm, wir gehen da rauf.
Ja, Maria, nun ist es passiert.
Du hast mich entehrt, nun musst du mich heiraten. Und dein Vater verspringt in
tausend Stücke.
Wir müssen so viel Unanständiges rauskriegen und er muss davor zittern,
es veröffentlicht.
Nur so bekommen wir das Einverständnis zu unserer Heirat.
Was ist mit der Sekretärin in eurer Kanzlei? Ob man von der etwas erfährt?
Mir fällt ein, der Vater ist morgen bei einem Kongress.
Nicht hier in der Stadt.
Da machen wir die Mädchen einen Besuch.
Ach, Sie sind also der, auf den der Chef so wütend ist.
So, so, wo ist er das?
Ja, wir sind in der Klemme.
Papa will mich möglicherweise aus dem Haus werfen.
Er hat sogar davon gesprochen, Sie zu enterben.
Bitte kommen Sie doch weiter. Er treibt es doch wirklich auf die Spitze. Aber
Mama ist auch nicht besser. Ich kann unmöglich zulassen, dass Maria
die Erbe verliert. Wir müssten Herrn von Klingenberg mit etwas Ehrenrührigem
unter Druck setzen.
Verstehe schon.
Aber hier in der Kanzlei benimmt sich der Chef eigentlich immer korrekt.
Nur, Ihre Mutter, die könnte man schwer eintunken.
Meine Mutter?
Und ob.
Immer wenn der Chef verreist ist, so wie heute zum Beispiel.
Wir haben ja schließlich noch einen Sozius, Assessor Dr.
Colwitt.
Verdammt nochmal. Immer wenn man vom Teufel spricht, da kommen die beiden.
Ist doch fabelhaft. Da können Sie gleich Augenzeuge werden.
Verstecken Sie sich dahinter.
Wohin geht's da?
Zum Archivraum. Da braucht der Herr Doktor bestimmt nicht rein, solange
da ist. Ist gut.
Na nun, Fräulein Bischof, was machen die noch hier? Ich will eben gehen, Herr
Doktor Kollwitz. Wiedersehen, Knickfrau.
Wiedersehen, Sabine.
Das hätte nicht unbedingt sein müssen.
Ich kann es kaum daraus halten. Zieh mich aus.
Ich war schon seit Tagen auf einem kräftigen Weg.
Ich kenne Mutter nicht wieder.
Bei dir kann man richtig hängungslos sein.
Da gibt es keine Spießbürgervögelei.
Los, guck mir auf die Pflaume.
Wie ich mich wichse.
Da kommt er dir doch immer gleich hoch.
Herrlich, dieser Schwanz.
Los, steck ihn mir in den Mund.
Fick mich jetzt richtig.
Endlich mal austoben.
Ja, stoß tief.
Mein Mann, dieses Arschloch. Da darf ich weder lutschen noch schreien.
Immer wenn ich sowas anfange, sagt er, beherrsch dich.
Ja.
Ach, mein Gott, du Vögel, wie ein Teufel.
Fick mich jetzt in den Arsch.
Oh Gott.
Ja, ein Schwanz im Arsch. Einen in der Pfotze.
Zwei gleichzeitig müsste man haben.
Ja, ich spüre es. Gleich wird es dir kommen.
Und ich werde auch spritzen. Es ist ein Gefühl.
Das war eine interessante Vorstellung.
Ehrenbürgerlicher Seitensprung, nicht wahr?
Oh, Marie, wie kommst du? Das darf doch nicht wahr sein.
Ja, Mutter?
Jetzt sitzt du schwer in der Tinte.
Fräulein von Klingberg, Sie werden mich doch nicht... Kind, du wirst mich doch
nicht unglücklich machen.
Tröste dich, Mutter. Papa hat genauso viel Dreck am Stecken. Komm, Schatz.
Ach, da hatte die Sabine dieses Biest ihre Finger im Spiel. Ich werde von
Mann verlangen, der für sie ruckzuck raus schmeißt. Ach, du Schaf, was willst
jetzt als Grund angeben?
Friederike, stell dir vor, die Mutter vögelt regelmäßig mit dem Dr.
Colville. Ist das nicht fabelhaft?
Der gute Ruf der Familie empuppt sich immer mehr als Kartenhaus.
dass beim ersten Hineinpusten zusammenfällt. Jetzt müssen wir nur noch
meinem Bruder finden, das den Alten aus den Pantinen kippen lässt.
Das wird der Moment sein, wenn sein Sohn ihm mitteilt, dass er sich mit meiner
Schwester Veronika verloben will.
Was? Mit dem frechen Hemdenmatz, die immer voll zu Hause rumliegt und sich
Vater in ihren Geschlechtsteilen rumspielen lässt?
Ich habe die beiden miteinander bekannt gemacht und ich wusste, Veronika würde
alles tun, um aus ihrem elenden Loch rauszukommen.
Sie hat es geschafft.
Der junge Herr ist hier richtig hörig geworden. Hörig geworden? Wie denn?
Meine Schwester ist unschlagbar, wenn sie Männer geil machen will.
Und bei ihrem Bruder war es schon passiert, als sie ihm halb nackt die Tür
öffnete.
Die Friederike hat sich schon angekündigt. Bitte.
Danke sehr.
Die soll wohl für den Alten sein. Ja, ihre Schwester meinte... Danke, aber der
Alte ist zum Saufen in der Kneipe.
Du musst dich schon mit mir begnügen.
Es kommt mir sehr gelegen.
Da bin ich aber neugierig, warum so ein vornehmer junger Herr unsere Bruchbude
besucht. Friederike sagte, Sie sind ein Mädchen, vor dem man keine Hemmungen...
Na klar, Junge, bei mir kannst du dir jedes Problem von der Seele quatschen.
Ich habe tatsächlich eins.
Bist du nicht normal?
Das interessiert mich. Komm her.
Sag, steht er dir schlecht?
Nein, das nicht. Aber ganz sicher klappt es nur, wenn ich einem Mädchen beim
Selbstbefriedigen zusehe.
Selbstbefriedigen? Du meinst wohl Wichsen?
Mann,
das passt doch toll.
Ich komme am besten in Fahrt, wenn mir jemand beim Wichsen zuguckt.
Wollen wir es ausprobieren?
Tja, wenn du willst. Klar, macht doch Spaß.
Greifst nicht hin.
Ich will, dass dein Schwanz vom Zugucken steif wird.
Also pass gut auf.
Der Pimmel macht sich.
Komm, streck die Zunge raus.
Und, wie geht es dem Schwanz?
Oh, guck dir an, wie das geklappt hat.
Herr Honecker, du bist herrlich.
Du bist die Richtige für mich.
Ach, ich freue mich auch, dass ich dich kennengelernt habe.
Und nun, Schwanz von Klingenberg, weil Sie es sind, machen wir was Besonderes.
Machen wir so weiter.
Märchenart ist das.
Deine Schwester hat echt gehabt.
Das hat sich ja gelohnt.
Menschenskind, Veronika.
Es war ein sagenhaftes Erlebnis.
Dich muss ich festhalten.
Um alles in der Welt.
Ich gehöre dir, Bills.
Einer schneller ist und mich dir wegschnappt.
Das werde ich verhindern.
Eines Tages hole ich dich. Aber bevor ich meinen Vater mit dieser Nachricht
überfalle, muss er meine Schulden bezahlen.
Du bist wohl nicht bei Trost. Ich denke gar nicht daran, deinen Leichtsinn zu
unterstützen. Das Wettberot ist mein Genick. Auf 2800 Mark sind meine
geklettert. Das ist dein Problem.
Ach, ich denke, du legst so viel Wert auf den guten Ruf der Familie.
Der Trost ist unverschämt.
Raus!
Und belästige mich in Zukunft nicht mehr mit diesen Dingen.
Um wie viel Geld geht's denn?
Eine Rate von 1000 würde erst mal genügen.
Sie können sich den Tausender verdienen.
Vorausgesetzt, Sie haben Lust, einem hübschen jungen Mädchen, das nur zu
schüchtern ist, die Liebe beizubringen.
Was?
Es handelt sich um meine Enkeltochter.
Hier die Adresse.
Gräfin Hagenau, darf ich bitten?
Ich komme.
Ich auch.
Eine gute Nachricht für Achim und Maria.
Guten Tag, Herr von Klingbeck. Guten Tag, Contess.
Wir wollen nicht um den heißen Brei rumreden, junger Mann.
Caroline ist keine Jungfrau mehr. Also keine Bedenken, bitte.
Sie macht es sich seit einigen Jahren selber.
Zeig dem jungen Herrn dein Lieblingsinstrument.
Früher hatten wir einen echten Rokoko -Dildo. Aber den hat meine Enkeltochter
ihrer Ekstase zerbrochen. Aber Contests ist immer nur damit zu machen, das ist
unnatürlich. Meinen Sie? Das predige ich seit Monaten.
Heute wird ernst gemacht.
Denk daran, ich lasse es mich einen Tausender kosten, dich auf den rechten
zu führen.
Ja, Großmama.
Und du wirst gefälligst nicht zimperlich sein.
Nein, Großmama. Also dann kommt rein und fangt ab.
Sie brauchen nicht Dinge mit ihr zu machen, die sie bereits von mir kennt.
Ich will den Contest nur in eine aufnahmefreudige Stimmung versetzen.
lassen Sie sie dabei wenigstens das Schwanzlutschen üben. Dazu muss ich mich
ausziehen. Sehr richtig.
Ich sorge dafür, dass Carolines Erregungskurve inzwischen nicht anfällt.
Da bin ich wieder.
Bitte.
Saugen, Lutschen, Streicheln. Sie werden schon merken, Kompis, wir haben
schnellsten Streichel.
Ganz gut, Sofie. Gib dir Mühe.
Das genügt als Vorübung.
Darf ich Sie jetzt bitten, behutsam einzudringen? Ja, gib es, Frau Gräfin.
Wie fühlst du dich, Kind?
Danke, Großmama. Recht gut.
Fein.
Zangen Sie an zu stoßen.
Ja.
Ist es recht, so content?
Der vögelt für Geld?
Ja, das passt doch herrlich in unseren Plan. Du kannst ihm einen fürchterlichen
Krach machen und sagen, dass ich entsetzlich enttäuscht bin und dass es
zwischen uns.
Richtig. Nur wenn er endlich sein Versprechen hält und dich seinem Vater
vorstellt, würdest du ihm verzeihen. Und wenn er so viel Schiss hat, dass er
mich lieber laufen lässt?
Liebes Schwesterchen, das hast du dir dann selbst so zu schreiben. Das hast du
nicht gut genug gevögelt.
Mein lieber Herr von Klingenberg, es wäre zweckmäßig, dem jungen Ding klar zu
machen, dass es auch noch andere Positionen gibt. Gewiss, Frau Gräfin.
Und jetzt die nächste Stellung, lieber Hubert. Ich werde es mit derjenigen
Pollen jetzt von hinten machen.
Bei dieser Stellung kommt es, immer vorm Tief runterbeugen und den Hintern so
weit wie möglich rausstrecken.
Sehr gut, junger Mann.
Du bekommst Spaß an der Sache.
Oh ja, Großmama. Du hast recht gehabt. Mit allem, was du mir vom Ficken erzählt
hast. Sie nimmt das Wort Ficken in den Mund. Das ist ein gutes Zeichen. Achtung
und jetzt langsam hochkommen. Aufpassen, dass er nicht rausrutscht, Kumpels. Und
jetzt reiten.
freundlicherweise nicht hineinspritzen würde.
Dann ziehen Sie ihn raus, kommt es.
Es war glorios, Caroline.
In Zukunft nur noch Männer, Großmama.
Jeden Tag einen.
Junger Mann, noch nie waren 1000 Mark so gut angelegt wie diesmal.
Da ist ja der Schuft.
Veronika, was machst du denn hier?
Gut, dass ich da war. Da konnte ich gleich erfahren, dass du mich betrogen
du Saukerl. Nicht doch, das war kein Betrügen.
Außerdem hast du mir versprochen, dass du mich in dein Haus holst.
Alles Lüge. Das tue ich. Ich spreche noch heute mit meinem Vater.
Hoppla, was soll das?
Wer ist diese Schlappe? Das ist Veronika, mit der ich mich verloben
Du hast wohl den Verstand verloren.
Außerdem ist sie meine Schwester.
So sieht sie auch aus.
Wo ist eigentlich Maria?
Die sieht man überhaupt nicht mehr. Die wird bei ihrem Freund hören, dem
Journalisten.
Stecken die beiden immer noch zusammen? Das ist ja die Höhe.
Alles tanzt mir auf der Nase rum.
Holen Sie Maria sofort her.
Ich will mit meinen Kindern reinen Tisch machen.
Sie habe ich nicht gerufen. Verschwinden Sie.
Maria und ich gehören zusammen. Daran müssen Sie sich gewöhnen. Was muss ich?
Soll ich die Polizei rufen?
Wenn Sie einen Riesenskandal wollen. Aber ich schlage vor, Sie entscheiden
erst, wenn Sie das hier gehört haben.
Überschrift. Das untadelige Privatleben einer Ehrenbürgerfamilie.
Erstens. Herr von Klingenberg unterhält ein erpresserisches Verhältnis mit dem
Hausmädchen, das er aus dem Gefängnis holte, damit sie ihm ständig zu Willen
ist.
Gregor, ist das wahr?
Mhm.
Zweitens, Frau von Klingenberg holt sich beim Kompagno ihres Mannes, Dr.
Kollwitz, die körperliche Betretigung, die sie in der Ehe nicht findet.
Drittens, Sohn Hubert finanziert seine Wettschulden, indem er als männliche
Nutze arbeitet.
Viertens, Tochter Maria liebt einen Journalisten, der aufgrund einer Intrige
seine Stellung verloren hat.
Sie werden zugeben, Herr von Klingenberg, dass mir jede Zeitung mit
diesen Bericht abnimmt.
Wie kann ich das verhindern?
Indem Sie erstens die Finger von Ihrem Hausmädchen lassen, zweitens dafür
sorgen, dass ich meine Stellung wieder bekomme, drittens...
Die Partner akzeptieren, die sich ihre Kinder aussuchen.
Dann können sie weiter der Ehrenbürger bleiben, für den alle außer uns
sie halten.
Einverstanden. Juhu, das muss gefeiert werden.
Los, Robert, raus aus der Hose.
Wir machen es gleich hier.
Komm mit uns damit an der Orgie. Müssen wir hoffentlich nicht teilnehmen.
Wir feiern unseren Sieg lieber bei dir.
Komm Junge, steck ihn mir rein.
Ja, du geiles Biest.
Prost, Friederike. Na,
hab ich's gut gerichtet. Schön frisch.
Komm
über
mich, du sollst nicht leer ausgehen.
Selbst wenn, womit wollen wir unseren Triumph feiern? Mit einem guten Essen?
Einem Wein? Oder?
Ich bin für das Oder.
Zum ersten Mal kann ich mit gutem Gewissen mit dir zusammen sein.
Ich genauso.
Glaub mir, der Gedanke an den Ärger, den du meinetwegen hattest, hat mich ganz
schön geschlaucht.
Komm, wir machen es uns genügend.
Das ist richtig geil, oder?
Besucht mich ja mal wieder. Bis bald.
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