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Original subtitles

DIES IST DIE GESCHICHTE DES REICHSTEN MANNES DER WELT

Möchten Sie ein neues Geschäft angehen, Mr. Byers?

Es gibt da eine ausgezeichnete Gelegenheit für den Kauf einer neuen Eigentumswohnung.

Ein Geschäft, das sehr anregend sein könnte...

...und ganz anders als alles, was Sie bisher getan haben.

Sir?

Die Eigentumswohnung?

Ich habe eine Eigentumswohnung, Finkel.

Ich habe alles.

Und ich habe schon alles gemacht.

Ich bin einfach nur gelangweilt.

Schwer gelangweilt.

Und habe nichts, worauf ich mich freuen kann.

Es gibt einfach absolut nichts, was ich nicht schon mal getan habe.

Also, hier ist etwas, dass Sie interessieren könnte, Sir.

Zumindest nichts, was Sie schon mal getan haben.

Also, was ist es?

Es ist von der Armee. Sie sollen zur medizinischen Untersuchung antreten.

Es scheint so, als werden Sie eingezogen.

Oh, wirklich?

Ich erinnere mich nicht genau, aber ich glaube nicht, dass ich das je zuvor getan habe.

Also wirklich, Mr. Byers. Machen Sie keine Scherze.

Ich habe mir erlaubt, einige Berichte mit möglichen Empfehlungen in Auftrag zu geben.

Prescott.

Unsere Anwälte könnten eine Zurückstellung beantragen.

Da die Arbeit der "Byers Rüstungsbetriebe" von nationalem Interesse ist.

Valek.

Es gibt da einen Dr. Mittwillender am Wiener Nervenzentrum.

Ein sehr angesehener Mann. Er stellt falsche ärztliche Atteste aus.

Benson.

Also, mein Schwager ist Arzt in Jalta...

...und Spezialist für Injektionen, die Asthma auslösen können.

Aber nein, was hat denn Asthma damit zu tun!

- Ich bin definitiv dagegen, Benson! - Dr. Mittwillender ist ein sehr angesehener Mann!

- Ich kann Ihnen versichern... - Das ist doch alles Unsinn!

Moment mal!

Moment!

- Haben Sie aufgehört? - Ja, Mr. Byers.

Wunderbar, Finkel.

Es wird keine Zurückstellung geben, meine Herren.

Es gibt keine Tricks. Keine Ausflüchte.

Und keine anderen Kinkerlitzchen.

Ich betrachte dies als eine große Chance.

Treten Sie zurück, Finkel. Ich wiederhole...

Ich betrachte dies als eine große Chance.

Und als ein Privileg...

...meinem Land zu dienen...

...in diesem letzten großen Krieg, der alle anderen Kriege beenden wird.

Wir leben in einer Demokratie, meine Herren.

Es gibt einen Hang dazu, die Art, wie wir leben, als selbstverständlich hin zu nehmen.

Ich weiß das.

Aber ich wiederhole: wir leben in einer Demokratie.

Und in einer Demokratie ist es das Recht jedes Mannes...

...im Kampf für sein Land getötet zu werden.

~ Und kröne deine Güte mit Brüderlichkeit.. ~

~ ...vom Meer zum strahlenden Meer. ~

Deswegen bin ich so glücklich.

Weil ich in Lage bin, meinen Teil beizutragen. Für die Freiheit...

...für die Demokratie, für die Menschheit.

4-F! (für den Wehrdienst nicht akzeptabel)

Entschuldigung, was soll 4-F denn heißen?

Das bedeutet, sie wollen uns nicht, bevor Hitler nicht in Connecticut steht.

Sie sind in Übereinstimmung mit den Regeln des Auswahlverfahrens untersucht worden.

Und es hat sich herausgestellt, dass Sie ungeeignet sind, für den Dienst in der US- Armee.

Major, jetzt lassen... lassen Sie uns doch vernünftig sein.

Ich meine, ich sitze in dreizehn Firmenvorständen.

Ich... ich... ich führe Unternehmen, die mehr als 23.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Also zweifellos muss die Armee doch irgend eine Verwendung für mich haben.

Oh, ja.

Ich weiß alles über Sie, Mr. Byers.

Oder sollte ich sagen: Mr. Byers, der Dritte.

Dies ist ein Ort, Mr. Byers, wo Sie sich mit Ihrem Geld nicht einkaufen können.

- Also, jetzt warten Sie mal... - Nein. Sie warten jetzt mal.

Ich verstehe, dass Sie das nicht begreifen können.

Die Armee braucht Männer.

Männer, die die Strapazen und Belastungen von Kämpfen aushalten können.

Männer kämpfen in Kriegen.

Und Männer gewinnen Kriege. Dass mir das keiner von Ihnen jemals vergisst.

Vergessen Sie das nie.

Also...

Die Tatsache, dass die Armee Sie nicht gebrauchen kann, ist...

...kein Grund, sich zu schämen.

Viele Männer sind nicht dazu befähigt.

Es ist keine Schande, abgelehnt zu werden.

Es... es... es ist dieses Wort. Äh... Abgelehnt. Ich kann das nicht akzeptieren.

Oh, dieser Kerl ist bewundernswert.

Sie denken, Sie haben Probleme, mein Freund?

Sie haben keine Probleme. Ich habe Probleme.

Denken Sie, ich wollte zur Armee? Ich muss zur Armee.

Für mich ist es eine Frage von Leben und Tod.

Meinen Sie das ernst?

Ob ich das ernst meine?

Ja, vielleicht das erste Mal in meinem Leben, meine ich es ernst.

Hören Sie zu, ich erkläre es Ihnen. Sehen Sie, ich bin ein Nachtclub-Komiker.

Und letzte Woche hatte ich einen Auftritt im "Persischen Zimmer".

Das ist in "Harvey's Diner" an der Route 55.

Ihr seht, ich bin 'ne große Nummer. Meine Karriere schießt förmlich in die Höhe.

Tja, eines Abends beende ich meine Vorstellung und gehe in meine Garderobe, wie jeden Abend.

Warte, ich helf dir mit der Jacke, Sid

- Oh, hallo Rocky. - Du arbeitest zu schwer, Sid.

Deswegen hilft er dir mit der Jacke.

Du hast nicht genug Freude am Leben. Hey, ich geb dir mal 'nen Drink, hm?

Sid, du bist zu verkrampft und müde. Deswegen brauchen manche Leute ab und zu 'nen Drink.

Es hilft ihnen... zu entspannen.

Hey, Jungs! Wie soll ein Mann denn einen Drink genießen können, ohne was zu rauchen?

Hier. Nimm sie.

Nimm sie.

Nimm sie.

- War's das jetzt, Freunde? - Nein, das war's nicht.

Das war gerade mal $ 1.000 wert.

- Das war doch gerade mal $ 1.000 wert, oder? - So ungefähr.

Aber weil du Lucky 15.000 schuldest, die er bis Dienstag haben will...

...kannst du dir sicher vorstellen, wie 14 weitere solche Besuche...

...aussehen könnten.

Klar? Klar, Sid?

Hört mal, ich verspreche Lucky, ich fange diese Woche an, ihn zu bezahlen.

Ich... ich bin gerade bezahlt worden. Ich hab den Gagen-Scheck in meiner Tasche.

Nehmt ihn mit und gebt ihm alles.

Das sollte ihm zeigen, dass ich meine Schulden bezahlen will.

Lies es.

Auszuzahlen an Sydney Everett Hackle: $ 115.

$ 115. $ 115.

Oh, Sid, wir wollen dir doch nicht dein Taschengeld wegnehmen.

- Hey, was machst du da? - Nichts. Aber jetzt...

Denk dran! Du bezahlst am Dienstag, oder du erlebst den Mittwoch nicht mehr!

Tja, Leute. Heute ist Mittwoch.

Und Sie denken, Sie haben Probleme?

Na ja, eine Ablehnung tut mir weh. Ich... ich... ich kann das nicht akzeptieren.

Ich kann nicht "Ja" zu einem "Nein" sagen. Ich muss "Nein" zu einem "Nein" sagen.

Wisst ihr, das ist psychologisch.

Bei mir ist es physisch.

Wenn ich nicht zur Armee kann, könnte ich schwer verletzt werden.

- Oder noch Schlimmeres. - Was... was soll das heißen?

Oh, Danke. Wisst ihr, ich stehe in letzter Zeit ziemlich unter Druck.

Wegen meiner Frau.

Ich... ich... ich hab's versucht.

Gott weiß, ich hab's versucht. Aber ihr kennt Camille nicht.

Sie ist kein... kein... kein normaler Mensch.

Es... es ist die Art, wie sie mich behandeln. Als... als Gefangener in... in einer Zelle.

In meiner eigenen Wohnung.

Und ich... ich kann nicht entkommen, weil ich kein Geld habe, Mr. Byers.

Ich habe kein Geld, um abzuhauen an einen anderen Ort oder in ein anderes Land.

Also, die Sache wurde unerträglich...

...letzte Woche. Es war eine ganz normale Nacht...

...letzte Woche.

- Das Licht! - Das Licht.

- Der Mantel! - Der Mantel.

Er war noch nicht aufgeknöpft!

Er war noch nicht aufgeknöpft.

- Mach mir ein Sandwich! - Mach mir ein Sandwich.

- Nein, mach du mir ein Sandwich! - Nein, ich mach dir ein Sandwich.

Ich nähe sie sofort wieder an, meine liebe Liebe.

- Das Sandwich! - Ich mache dir ein Sandwich und dann nähe ich sie an.

Sofort, meine liebe Liebe.

Die Mutter steht immer an erster Stelle.

Keine Marmelade auf Mutters Erdnussbutter?

Eine Mutter ist eigenes Fleisch und Blut!

Die da ist eine Fremde.

Und Sie denken, Sie haben Ärger?

Wissen Sie, Sie sind nicht der erste Typ...

...der versucht, zur Armee zu gehen, um seiner Frau zu entkommen.

Also, ihr... ihr Jungs wisst doch gar nicht, was Ärger ist.

Ich hatte mich gerade damit abgefunden, das Jung- gesellentum gegen eine Vaterschaft einzutauschen.

Dann stellte ich fest, dass wir die Flitterwochen auf der Entbindungsstation verbrachten.

Dann klingelte es.

Und Sie denken, Sie haben Ärger?

Oh, Mr. Byers, da ist der Major. Versuchen Sie's doch nochmal bei ihm.

Aber dieses Mal bieten Sie ihm ein paar Dollar.

Ja.

Oh, das muss ich einfach sehen.

Äh, Major, äh... ich möchte Sie nicht stören. Ich weiß, Sie haben gerade Mittagspause. Aber...

- ...meine Freunde und ich... - Ihre Freunde und Sie sind draußen, Mr. Byers.

Haben Sie das nicht verstanden?

Äh, vielleicht verstehen Sie das nicht, Major. Vielleicht muss ich Sie übergehen...

Äh, wer bezahlt Ihre Uniform?

Der Präsident.

- Haben Sie seine Telefonnummer? - Die Antwort lautet nein.

Gut, kennen Sie jemanden, der seine Nummer hat?

Hören Sie, Mr. Byers. Ich habe es Ihnen schon mal gesagt.

Dies ist der Ort, an dem Ihr Geld oder Ihr Einfluss nichts bedeutet.

Also, warum gehen Sie nicht zurück auf Ihren großen Landsitz, hm?

...und überlassen das Kämpfen den Männern...

...die nicht abgelehnt wurden?

Sie haben Rrrrecht... Rrrrrrrecht...

Aaaabgelehehehnt... Ich... ich... ich... ich bin ruhig...

Recht... Zum Trauern...

Äh... sieht so aus, als wäre ich... ich okay... Ruhig... ruhig... ruhig... hey...

Aha... Das ist mir noch nie im Leben passiert...

Ich bin okay... Jetzt raus hier...

Also...

Also...

Also die Armee will uns nicht, hm?

Was macht das schon?

Dann wollen wir die Armee eben auch nicht.

- Wir wollen sie nicht? - Wir wollen sie nicht? - Wir wollen sie nicht?

Nein, wir wollen sie nicht.

Wisst ihr was? Wir wollen doch zur Armee, richtig?

- Richtig. - Richtig. - Richtig.

Aber die Armee will uns nicht.

- Sie will uns nicht. - Sie will uns nicht. - Sie will uns nicht.

Dann ist die Antwort ganz einfach.

Dann gibt es nur eins, dass ich tun kann.

- Was? - Was? - Was?

Meine eigene Armee aufstellen.

WO BITTE, GEHT'S ZUR FRONT?

WO BITTE, GEHT'S ZUR FRONT?

Da sind wir, meine Herren.

Okay, da ist genug Platz für eine Armee. Aber man braucht mehr als nur Land.

Mann braucht auch noch andere Dinge.

- Was für andere Dinge? - Na, zum Beispiel...

Zwölf Uniformen. Sechs Kampfanzüge, sechs Ausgehuniformen.

- Für jeden. - Oh, sechs für jeden. Ausgezeichnet.

- Genau. - Mal sehen, da haben wir Mr. Hackle, Mr. Bland und Mr. Love.

- Stimmt genau. - Und für sie selbst. Ist das so richtig, Sir?

Das ist richtig. Ja, sehr gut.

Gut, mein Fahrer, äh... Linc wird Sie nach New York zurückbegleiten. Sie und ihren Assistenten.

Und äh... ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe, Mr. Firestone.

- Sehr freundlich. - Sie bringen ihn gleich zurück.

- Oh, Captain? - Ja? - Dürfte ich Sie etwas fragen? - Ja, nur zu, Linc.

Ich habe mich nur gefragt, ob äh...

...Sie äh... Sie nicht Verwendung für einen sehr routinierten Fahrer in Ihrer Armee hätten.

Äh, ja. Ich... ich würde Sie auch vermissen, Lincoln.

Äh, Mr. Firestone, würden Sie bitte, wenn Sie wieder in New York sind, auch ihn ausstatten?

- Sehr wohl, Sir. - In Ordnung, nochmals vielen Dank.

Oh, äh, Mr... Mr. Firestone, wenn es ihnen nichts ausmacht, würden sie bitte kurz warten?

Nur einen Moment bitte. Äh, gehen Sie noch nicht. Mr. Byers?

Finden Sie nicht, Sir, dass ich vielleicht den Herren die Abkürzung zur Stadt zeigen sollte?

Ja. Ja, das können Sie natürlich, wenn Sie das möchten, Finkle.

Und sorgen Sie dafür, dass Sie genau die Uniform bekommen, die Sie haben möchten.

Guten Tag, mein Freund. Sind Sie Yamashita?

Der bin ich.

In Ordnung. Lesen Sie vor, Finkel.

"Im Jahr 1938 leitete Kapitän Yamashita ein japanisches Kommandounternehmen..."

"...bei dem die Provinz Lu Chao ausgelöscht wurde."

"1939 war er Chefausbilder und lehrte Nahkampf- techniken an der Yokohama Militärakademie."

Nein, es gibt viele Yamashita. Ich bin nur ein japanischer Gärtner.

Hm. Also, Captain Yamashita. Ich erkläre es Ihnen.

Ich möchte, das Sie meine Männer im Nahkampf trainieren.

Ich bin nur ein japanischer Gärtner.

Und ich bin bereit, Ihnen dafür $ 25.000 in bar zu zahlen.

Nun, meine Herren. Jetzt können sie reden.

Mr. Colonico, wir wissen Bescheid, dass Sie früher...

...ein Mitglied der "Blue Gardenia Bande" waren.

"Blue Gardenia"? Ich bin Geschäftsmann.

Lesen Sie vor, Finkel.

"Von 1928 bis 1935 lebte Mr. Colonico in Boston."

"Er beging 12 Morde, verübte Erpressungen..."

"...und war ein Meister in bewaffneten Raubüberfällen."

"Danach quittierte Mr. Colonico den Polizeidienst und kam nach New York."

Weiter, Finkel.

"In New York gründete er die "Blue Gardenia Bande"..."

"...die allgemein bekannt wurde als "Tony's Miete Einen Mord"."

"Miete Einen Mord"? "Blue Gardenia Bande"?

Ich möchte, dass sie meinen Männern alles beibringen, was Sie wissen...

...über Anschläge mit tödlichen Waffen.

Ich bin kein Strolch. Ich bin kein Gangster. Ich bin... ich bin ein netter Mensch.

Ich halte nichts von Gewalt. Sie können doch sehen, wovon ich etwas halte.

Nein, ich habe es Ihnen vorhin gesagt, und ich sage es Ihnen nochmal

Ich bin ein seriöser Geschäftsmann im Ruhestand.

Und nichts, was Sie sagen, kann das ändern.

Ich zahle Ihnen $ 25.000.

Ich hole meine Knarre.

- Sind Sie sicher, dass alles da ist, Finkel? - Alles was Sie bestellt haben, Mr. Byers.

In Ordnung, fahren Sie fort.

Wir haben 10 Gewehre, 2 luftgekühlte Maschinengewehre...

Ziemlich schwer zu bekommen. Ein 181 mm Mörser.

Sehr schwer auszusprechen.

300 Granaten. Zehntausend Schuss Munition.

Alle Währungen, die Sie angefordert haben. Der Wein und das gesamte Essen.

Natürlich einschließlich Ihrer Leibspeise: ein Koffer mit 2 Jahre altem Camembert.

Oh, den haben Sie auch?

Also, Mr. Byers. Was hätten Sie denn gern als erstes geöffnet?

Das Fenster.

Das Paddel leise ins Wasser tauchen.

Denken Sie daran: der Tod lauert überall.

Der Tod lauert überall.

Der Tod lauert überall.

Der Tod lauert überall.

Der Tod ...

Halt! Halt!

Entschuldigen Sie! Bin ich hier richtig zum Highway 9?

Äh, wissen sie, ich bin da hinten links abgebogen. Ich... ich...

Und jetzt Fallschirmsprung-Training. Denken Sie daran, sie rufen: "Geronimo"!

Aber wir simulieren das nur. Also, Sie fangen an, Hackle.

- Wer? - Hackle. Springen Sie!

- Hören Sie, bevor... bevor ich springe, habe ich noch eine Frage.

Hackle, springen Sie!

Alles in Ordnung, Hackle?

Mir fällt gerade wieder ein, was ich Sie fragen wollte.

- Ja? Was? - Fahren wir denn nicht mit dem Schiff?

Wissen Sie, Sie haben Recht. Finkel, bauen Sie das Gerüst ab.

Daran habe ich gar nicht gedacht. Wisst ihr, er hat Recht.

Kommt da runter. Jetzt ist erstmal Essenszeit.

- Entfernung: 200 Meter! - Entfernung: 200 Meter!

- Richtung: 4, 6, 9, 0! - Richtung: 4, 6, 9, 0! Feuer!

Wie ist es gelaufen, Finkel?

Finkel, wie ist es gelaufen?

Wir haben eben eine "Texaco"-Tankstelle in die Luft gejagt.

- Sie gehen nicht? - Nein, wir gehen nicht.

Wir haben das besprochen...

...und sind zu der Überzeugung gekommen, dass dieser phantastische Plan, den Sie da haben...

...dass wir paar Männer die gesamte US-Army, Navy, Air Force und Bautruppen ersetzen sollen...

...nicht nur unpraktisch, unwahrscheinlich und unmöglich ist...

...sondern auch abgesehen davon, Mr. Byers, dass Sie völlig verrückt sind.

Wie kommen Sie darauf, Hackle?

Wie ich darauf komme?

Haben Sie die Cafeteria vergessen?

Haben Sie das kleine Wort vergessen? Dieses eine kleine Wort...

...bei dem Sie jedes mal, wenn Sie es hörten, ausflippten, explodierten, an die Decke gingen?

Ist das etwa nicht verrückt?

Ich... ich verstehe nicht ganz. Ich weiß nicht, worauf ihr Jungs hinaus wollt.

Ich meine, das macht keinen Sinn.

Ihr wisst doch, dass ihr nicht zurück nach Hause könnt.

Was wollt ihr denn machen?

Tja, wir wollen versuchen, genug Geld zusammenzukratzen, um außer Landes zu gehen.

Anscheinend steht euer Entschluss fest.

- Absolut. - Auf jeden Fall. - Mehr oder weniger.

Gut. Dann soll es so sein.

Es ist eure Entscheidung.

Also, hier sind drei Umschläge.

Hackle.

Love.

Bland.

Ihr braucht Geld, wie ihr sagt, um außer Landes zu gehen.

In diesen Umschlägen findet ihr einen Scheck von mir im Wert von $ 100.000.

Ein...

Hundert...

Tausend...

Dollar. Für jeden. Und ich wünsche euch alles Glück der Welt.

Oh, was diese Schecks betrifft...

Wenn wir von unserer Mission zurückkehren...

...unterschreibe ich sie.

Ihr geht jetzt besser schlafen. Wir brechen morgen früh auf.

Gute Nacht, meine Herren.

BRENDANS BOOT

BYERS KRAN-VERMIETUNG

BYERS TRANSPORTE

KAVIAR

SCHWEIZER FRANKEN

DEUTSCHE MARK

ITALIENISCHE LIRE

Hackle!

Wonach schaust du denn?

Ich bin ein Voyeur. Vielleicht sehe ich ja eine Meerjungfrau, die sich auszieht.

Ach...

Ach nein, komm schon, Hackle.

Es gibt keine Meerjungfrauen.

Wonach... wonach suchst du wirklich?

Deutsche U-Boote.

Oh, du hast mich erwischt. Du Komiker. Genau wie mit den Meerjungfrauen.

Du willst doch nicht etwa sagen, dass es hier wirklich deutsche U-Boote gibt?

Hier? Nein. Aber das ganze Wasser ist voll davon.

- Das muss ich sehe. - Warte. - Das muss ich sehen. Okay.

Bland! Bland! Moment, Moment mal!

Ersticken tut mir nicht gut.

Wenn du durchsehen willst, gebe ich's dir. Siehst du?

Ich brauche meine Stimme noch für den Kapitänsball heute Abend.

Warum brauche ich eigentlich meine Stimme noch für den Kapitänsball?

- Hackle! - Was?

Was machen wir denn wirklich... wenn deutsche U-Boote kommen?

Wir werden sinken.

Kapitän Schmidt! Kapitän Schmidt! Sehen Sie sich das mal an!

Was ist denn jetzt schon wieder? Ich wollte gerade ein Sandwich essen.

Das ist eine Yacht.

- Ja, ja! Wollen wir sie versenken, Kapitän? - Sind Sie verrückt, Hauptmann?

Glauben Sie, diese Yacht befindet sich da einfach so mitten auf dem Ozean?

- Diese Yacht ist ein Köder. - Ein Köder?

Sehen Sie doch selbst. Ich kenne die Amerikaner.

Hinter dieser Yacht könnten zwei Schlachtschiffe liegen, ein Flugzeugträger...

...und drei leichte Kreuzer, vielleicht vier.

Kapitän, sie ist nur etwa 30 Meter lang.

Nein, davon würde ich mich nicht täuschen lassen.

Sie denken, das ist eine Falle?

Äh, Hauptmann, haben Sie schon mal die Redensart gehört: "wie aus heiterem Himmel"?

Wollen Sie damit sagen, wir werden das Schiff nicht versenken?

Ich kann keinen Ärger gebrauchen. Tauchen!

Periskop einfahren!

Also gut, meine Herren. Nehmen sie Platz.

Ich weiß gar nicht, was das alles soll.

Kümmern Sie sich um die Vorhänge, Finkel.

Machen Sie sie dicht zu.

Okay. Schalten Sie den Projektor an.

Also, meine Herren, das ist Italien.

Dies ist die Position der Alliierten vor vier Monaten.

Dies ist die Position der Alliierten im Augenblick.

- Da ist doch gar nichts passiert! - Genau. Dort haben wir ein Patt.

Die Deutschen beherrschen die Anhöhen.

Sie nageln unsere Jungs dort seit Monaten fest.

Unsere Fahrzeuge und Panzer sitzen dort fest wegen des Schlamms und der Berge.

Deswegen erleiden die Alliierten seit vier Monaten enorme Verluste.

Und sie können die Deutschen immer noch nicht zurückdrängen.

Meine Herren, ich behaupte, wir können dieses Patt durchbrechen.

Hören Sie, wenn die gesamte Fünfte Armee nicht durchbrechen kann, was können wir da machen?

Eine gute Frage, Hackle.

Sehen Sie, ich glaube nicht, dass es die Berge sind, die die Alliierten zurückhalten.

Und es sind nicht die Lastwagen, die im Schlamm festsitzen. Es ist nur dieser Mann.

Erich Kesselring. Feldmarschall Erich Kesselring.

Er ist Hitlers Meisterstratege.

Was Rommel in der Wüste ist, ist Kesselring in den Bergen.

Also, Kesselring Strategie ist brillant. Er hat noch nie versagt.

Jetzt geben sie gut acht.

Das ist Kesselrings Hauptquartier in Norditalien.

Das Kastell von Monteveccio.

Also, eine kleine Gruppe von sehr, sehr entschlossenen Männern wie wir...

...könnte ganz leicht in das Kastell eindringen und Kesselring entführen.

Aber, Chef, dann wird ihn Hitler einfach durch jemand anderen ersetzen. Vielleicht durch Rommel.

Ja, Sie haben sicher recht, Link. Das ist durchaus möglich.

Aber... Hitler würde Kesselring nur ersetzen, wenn Kesselring tatsächlich verschwunden wäre.

Ein neuer Feldmarschall Kesselring wird da sein und das Kommando...

...über die deutschen Truppen haben, für etwa... vielleicht 24 Stunden.

Gerade lange genug, um einen Rückzug zu befehlen.

Oh, Brendan...

Mit so einem Trick wird er niemals durchkommen.

Hört mal, ich gebe zu, er mag ja ein bisschen wie dieser Kraut aussehen.

Aber einen Rückzug befehlen? Keine Chance.

Nicht in einer Million Jahren.

Was macht denn dieser Super-Blindgänger jetzt gerade?

Er ist in seiner Kabine. Ich glaube, er poliert sein Deutsch etwas auf.

MUSIK ZU "MEIN KAMPF" MONO 78 Umdrehungen pro min.

- Guten Abend. - Hallo.

Sie haben vor, Deutsch sprechen zu lernen.

Wunderbar.

Ich werde einige Wörter und Redewendungen sagen...

...und Sie werden sie wiederholen.

- Alles klar. -Sind Sie bereit?

- Ja, bin ich. - In Ordnung. Wir fangen an.

The chair - "der Stuhl".

The chair - "der Stuhl".

The pants - "die Hosen".

The pants - "die Hosen".

The eyes - "die Augen".

The eyes - "die Augen".

- Jetzt versuchen wir ein paar Redewendungen. - Das hoffe ich doch.

Good evening - "Guten Abend".

Good evening - "Guten Abend".

Be quiet - "Schweigen Sie".

Be quiet - "Schweigen Sie".

Listen to me - "Hör mir zu".

Listen to me - "Heu... heu min... heu min zu".

Look here - "Passen Sie auf".

Look here - "Passen zassen auf".

Come with me - "Komm mit mir".

Komm rüber und...

- Make the bed... - Bedienen Sie sich.

- Machen Sie das Bett. - "Schwuppen de mottensäcken..."

- Attention - "Achtung". - "Achzenenenen..."

Look out the window - "zum Fenster hinaus schauen".

Ich sehe es.

Bring me the pillow - "Bring mir das Kopfkissen".

"Bring mir se hachenbaschbelha..."

Kapitän Overman. Was unsere morgige Landung betrifft...

...äh, versuchen Sie, irgendeinen verdeckten Punkt an der Küste zu finden.

Wir wollen natürlich nicht beobachtet werden.

Oh, wirklich? Gut. Wo ist das?

Anzio.

Kapitän Overman, was ist da los?

Ich dachte, Sie hätten gesagt, Anzio wäre ein ruhiger Punkt.

Oh, natürlich können wir nicht mitten in einer Invasion landen.

Welches ist der nächste Hafen, der von Amerikanern gehalten wird.

In Ordnung. Wir fahren nach Neapel. Und geben Sie Gas.

Freunde, ich kümmere mich mal um alles, was wir so brauchen.

Finkel, kommen Sie.

- Mr. Byers. - Ja? - Wir brauchen Hilfe, um unser Material abzuladen.

Ich weiß, Finkel. Deswegen schaue ich ja... ich...

Aber ich glaube, äh... da kommt schon Hilfe. Sehen Sie.

Mit welcher Berechtigung haben Sie mit Ihrem Schiff an diesem Pier angelegt?

Haben Sie gesagt: "Mit welcher Berechtigung"?

Haben Sie gehört, Finkel? "Mit welcher Berechtigung".

"Mit welcher Berechtigung".

Sir, würden Sie mir bitte Ihre Befehle zeigen?

Meinen Sie damit schriftliche Befehle?

Ja, Sir.

Monty wird sich darüber kaputt lachen. (General Bernard Montgomery)

Also, sehen Sie, Sir... Sie... Sie stehen nicht auf meiner Frachtliste.

Stehe ich nicht? Lassen Sie mich mal sehen.

Ihnen ist natürlich klar, dass das hier alles Top-Secret-Informationen sind.

- Ja, Sir. - Also, warum lassen Sie mich das lesen?

- Also, sehen Sie, ich... ich ... ich ... - Sie können doch nicht so einfach jeden...

- ...geheime Dokumente lesen lassen. - Ich lasse niemanden...

- Ich lasse niemals jemand... - Sergeant!

Sofort zu mir!

Dieser Mann zeigt jedem streng geheimes Material.

- Stellen sie ihn unter Arrest. - Nein, ich habe doch...

Nehmen Sie ihn mit. Nehmen Sie ihn mit. Sergeant, hier. Nehmen Sie das auch mit.

Nehmen Sie das mit. Das ist streng geheim.

Melden Sie das Ihrem Vorgesetzten.

Requirieren Sie diesen Jeep, Corporal. Aber schnell.

- Ja? - "Ja?"

Stehen Sie nicht mehr auf, wenn ein Offizier den Raum betritt?

Äh... Ja, Sir.

Rühren!

Ich habe nicht gesagt: "Setzen!"

Ich sagte: "Rühren!"

Und jetzt: Achtung!

Und jetzt: Setzen!

Ist das Ihre Familie?

- Ja, Sir. - Sind sie alle in der Armee?

Nein, Sir.

Was tun sie dann auf dem Tisch?

Naja... Also, das ist nur eine Fotografie, Sir.

Ich verstehe.

Lassen Sie sich davon aber nicht von Ihrer Arbeit abhalten.

Weiter. Wo ist das Büro des Bereichskommandanten?

Das Büro des... äh... Den Flur entlang, Sir.

In Ordnung. Bringen Sie uns hin.

Willkommen, Commander.

Sie sind also der Mann, der das Kommando über diese Spezialabteilung hat?

- Richtig. - Das hat zu tun mit der...

Genau.

- Oh, dann seid ihr die Einheit, die äh...? - Natürlich.

Der Oberbefehlshaber hat mir von Ihrer Mission erzählt, aber äh...

...das war mir sozusagen entfallen.

Gut. Vergessen Sie es. Begraben Sie es ganz hinten in Ihrem Geist.

- Vergessen Sie es einfach. - Oh, klar. Natürlich.

Es ist wichtig, dass Sie es vergessen, denn es ist nichts, dass man überall verbreiten sollte...

- ...wenn Sie verstehen, was ich meine. - Oh, natürlich. Natürlich.

- Oh, gestatten Sie...? - Ja, danke.

Es will nicht heraus.

Vielen Dank.

General, ich brauche einen Dringlichkeitsbefehl...

...für die Entladung meines Schiffes und den Transport meiner Männer.

Tja, sehen Sie, Commander...

Ich bin da in einer schwierigen Lage. Sehen Sie...

Ich bekomme meine Befehle vom Stabschef in Washington.

Das verstehe ich, General.

Ich bekomme meine Befehle von jemandem höherem.

- Können Sie mir die Anzahl Ihrer Männer nennen? - Nein.

- Können Sie mir Ihr Ziel nennen? - Nein.

- Können Sie mir Ihre Mission nennen? - Nein.

Da Sie nun umfassend informiert sind, können wir jetzt weitermachen?

Gut.

AUTOBAHN

- Okay! - Bewegt euch!

Das Schloss ist hier. Und wir sind hier.

- Moment. Wo ist das Schloss? - Dort, Sir.

- Gut, machen Sie weiter. - Der schnellste Weg führt über diese Straße hier.

- Oh, was ist das da? - Das ist ein deutscher Kontrollpunkt.

Ah. Wir brauchen Dokumente.

Dokumente, meine Herren! Ist dieser Finkel nicht bewundernswert?

- Bewundernswert, Finkel. - Oh, Mr. Byers.

- Bewundernswert. Ich habe Dokumente. - Also bitte.

Seien Sie nicht verlegen. Sie leisten großartige Arbeit, Finkel.

Halt!

Ihre Papiere, bitte.

Sind alle in Ordnung. Ja.

- Danke. - Gut, also dann... - Warten Sie!

Ich muss die Parole haben.

Oh, also, wenn Sie sie haben müssen, ist das wundervoll. Ich bin froh, dass Sie sie haben.

- Gut, bitte die Parole. - Sie sagten doch, Sie haben die Parole.

- Das ist... - Ja, aber woher weiß ich, dass Sie die Parole haben.

Sie haben sie nicht? Haben Sie nicht gesagt, Sie wüssten die Parole?

Die Parole. Sie kennen die Parole?

Ja, aber ich muss die Parole haben.

Na, wenn Sie sie haben, dann behüten Sie sie. Passen Sie darauf auf. Verlieren Sie sie nicht.

- Behalten Sie sie für immer. - Wie lautet die Parole?

Woher soll ich das wissen? Sie haben die Parole.

- Ich habe die Parole. - Na also, warum brauchen Sie sie dann nochmal?

- Aber woher soll ich wissen, dass Sie die Parole haben? - Aha.

- Oh, sehen Sie... - Aha.

- Also, wir... wir machen es so... - Die Parole bitte. - Hier...

Hier... Wir werden... hier... sehen Sie... Moment... hier...

Wir nehmen dieses Stück Papier.

Dieses Papier. Und Sie schreiben die Parole auf.

In Ordnung? Dann geben Sie mir das Papier zurück. Und ich schreibe ebenfalls die Parole darauf.

Und wenn Sie beide Parolen sehen, sind die Parolen beides die gleichen Parolen.

Und dann wissen Sie Bescheid. Gut so?

- Ja. Das ist gut. - Ach... - Jetzt Sie. - Richtig.

- Jetzt Sie. - Also, ich öffne es so, dass ich die andere Seite nicht sehe...

...und schreibe meine Parole hin.

So. Jetzt falte ich es, und wenn Sie es öffnen, sehen Sie zwei Parolen...

...ein und dieselbe. Beide Parolen sind die gleichen.

- Gut. - Gut. - In Ordnung. - Gut.

- Gut. Dann werden wir weiterfahren... - Warten Sie!

- Ich muss das Hauptquartier anrufen. - Also, hören Sie... - Warten Sie.

Fahren Sie nicht weg. Nicht wegfahren.

- Er... Nein, er ist... Ich habe geschrieben. - Mein, Herr, warten Sie. Sie... Sie...

- Er fährt. Er fährt. - Also bitte, nicht wegfahren!

- Nein, das werde ich nicht. - Bitte. - Wir bleiben hier.

Fahren Sie nicht weg! Bitte fahren Sie nicht weg!

Er hat doch den Stift. Wie sollen wir schreiben, wenn er ihn hat?

Also nicht wegfahren!

- Auf der Straße. Aber das ist doch kein Schreiben. - Aber nicht...

Schreiben geht so. Fahren geht so.

Ja, aber Sie halten...

Wenn Sie lesen, nehmen Sie ein Buch. Wenn Sie fahren, nehmen Sie ein Auto.

Um zu schreiben, einen Stift.

Er hat den Stift. Er fährt. Und Sie können lesen gehen.

Bitte warten Sie hier. Ich bin gleich zurück.

Bitte das Hauptquartier...

Wunderbar! Wunderbar, Hackle!

Wunderbar! Rein mit euch! Wunderbar!

Perfekt! Perfekt! Das war wirklich perfekt! Und weiter!

- Keine Sorge. Wir fahren gleich... - Stehenbleiben! Bleiben Sie stehen!

Ich kümmere mich um ihn. Komm schon, Kraut.

Captain, da ist er.

Er sieht genau so aus, wie auf den Fotos.

Deutschland muss damit fortfahren, vorzustoßen.

Deutschland wird die Welt regieren.

Mit Männern wie dem Führer, kann uns niemand aufhalten, die Welt zu erobern.

Merken Sie sich meine Worte. Mark... Das ist Geld.

Merken Sie sich mein Geld.

Kein Wunder, dass sie mich immer als Conférencier beim Wiener Jüdischen Festival haben wollen.

Für größere Armeen brauchen wir mehr Deutsche.

Ich schlage außerdem einen Plan vor, dass von dem Moment an, in dem ein Kind geboren wird...

...es deutsch spricht.

So dass sich niemand zu fragen braucht, aus welchem Land es kommt.

Ich werde es mal versuchen.

Deutschland...!

Kein...

...unser Vaterland...

...alle zusammen...

...deutsch...

Sind Sie verrückt geworden?

Wollen Sie, dass uns jede deutsche und amerikanische Patrouille ausradiert?

Diese Wälder sind voll von Leuten, die schießen und töten und Sie schreien und brüllen herum.

- Ich wollte doch nur mal proben. - Dann machen Sie's leise.

Einverstanden.

Deutschland...!

Leiser. Viel leiser.

- Sehr viel leiser. - Sie sollten leiser sprechen.

- Ich fände das klüger, Mr. Byers. - Okay.

Es ist nur sehr schwierig...

Es ist nur sehr schwierig, wisst ihr, diese Stimme zu hören und...

Ich habe eine Idee...

Ich habe jetzt eine Idee, die ich mal äh... probieren kann.

Unser Vaterland!

Die Deutschen werden die ganze Welt beherrschen!

Jedermann in Deutschland weiß, dass das ein Krieg ist, den wir gewinnen, wie jeden Krieg.

Radiert sie aus! Radiert sie aus! Bringt sie um! Schnauze halten! Bringt sie alle um!

Jeder Mann wird ausradiert!

Führer, Führer, Führer, Führer!

Alle sagen "der Führer", aber man kann auch sagen:

Vaterland! Vaterland!

Klinge ich wie er?

Absolut perfekt. Ein bisschen Make-up und sie sehen genau so aus wie er.

Aber da gibt es einen kritischen Punkt. Und ich bin sicher, ihr stimmt mir alle zu.

Und das ist sein Gang. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen Gang gesehen.

Und wenn Sie diesen Gang nicht exakt so hinkriegen, Brandon...

...dann sind wir erledigt. Dann sind wir verkauft.

Jetzt sehen Sie mir zu, denn ich habe diesen Gang studiert.

Ich habe ihn beobachtet und ich habe es heraus, Partner. Passen Sie auf.

Sehen Sie, es gibt da einige Dinge:

Er beugt sich etwas vor, dann kommt ein Ausfall nach hinten und dann macht er den Schmetterling.

Und sein Arm... passen Sie auf den Schmetterling auf. Haben Sie gesehen? Das ist das Wichtigste.

Er beugt sich vor, rutscht zurück, dann kommt der Schmetterling.

Er beugt sich vor, rutscht zurück, dann kommt der Schmetterling.

- Er beugt sich vor... - Hey Hackle, Moment... Moment mal.

Was du machst, ist völlig falsch, Hackle.

Er stellt sich auf die Fußspitzen.

Er macht ein paar Schritte vorwärts, hebt den Arm, dreht sich herum...

...und kehrt genau dahin zurück, wo er angefangen hat.

Wieder auf die Fußspitzen, ein paar Schritte vorwärts, hebt den Arm, und dreht sich...

Was erzählst du denn da? Du hast den Schmetterling vergessen.

Er macht den Schmetterling und geht dabei mit der Hand...

Hackle, würdest du das mal halten?

In der... in der Schule war ich Leichtathlet.

Und ich habe ihn die ganze Zeit durch das Fernglas beobachtet.

Und... das Wichtigste war, dass er seinen Kopf bewegt wie eine Taube.

Etwa so.

Dann macht er einen Schritt. Und sein Kopf geht zurück.

Er macht noch einen kleinen Schritt und der Kopf geht nach vorn...

...und der Kopf geht wieder zurück. Dann eine schnelle Wiederholung.

- Nein, Moment mal, Moment... - Nein, davon habe ich nichts gesehen...

- Sein Kopf geht so zurück... - Moment, Moment...

- Pass auf, pass auf! - Er macht den Schmetterling und hebt die Hand...

- Das ist alles was er tut. - Lass mich mal vorführen, was er macht.

- Na los, Link. Na los. - Gib mir eine Chance, es dir zu zeigen.

Ich habe ihn beobachtet, weißt du.

- Ihr Jungs habt alle... - Na los. Das ist nicht das, was ich gesehen habe.

Ich habe folgendes gesehen.

- Wisst ihr, er schnippt mit den Fingern und... - Ach komm schon, Mann... - Moment mal...

- Moment. - Das habe ich nicht gesehen.

- Meine Herrn, bitte! - Sie...

Mr. Lincoln, bei allem Respekt, es besteht keine Notwendigkeit, vulgär zu werden.

Er hat einen Hauch Vornehmheit wenn er sich bewegt.

Das ist die Haltung und die Eleganz...

...Jahrhunderte der Zucht und einige sehr schwere Verletzungen.

Dann ein kurzes Trippeln rückwärts.

Ein Schritt nach vorn. So.

Ein Schritt nach vorn. So.

Und ein kleines Trippeln rückwärts.

Finkel, was machen Sie denn da?

Was macht ihr alle denn da? Ich habe auch ein Fernglas.

Ich habe überhaupt nichts von allem gesehen.

Der Mann macht einen einfachen schlichten Schritt...

...mit einem Schwung dran und bewegt seinen Arm nach unten für einen....

...schlichten Schritt mit einem Schwung dran und bewegt seinen Arm nach unten...

- Vollkommen perfekt, Mr. Byers. - Conrad Veidt wäre stolz auf Sie.

Ich bin sehr zufrieden. Noch ein paar kleine Anpassungen...

Sie sind immer so streitsüchtig, Hackle. Sehen Sie sich das mal ganz objektiv an. Hier.

Jetzt... schauen Sie sich das gut an. Also... seien Sie objektiv.

Ja, Sie sehen schon aus wie er.

Aber sie müssen auch die innere Einstellung haben.

- Kesselring ist Preuße. - Ich weiß... ich weiß, dass er Preuße ist.

Ich habe nachgeforscht. Ich habe nachgeschlagen. Ich weiß alles über Kesselring. Er ist Preuße.

Aber verstehen Sie denn nicht? Er ist ein arroganter Mann.

Schweinehund!

Sie wagen es, vor mir zu rauchen?

Ich wusste nicht, dass Sie das Sagen haben.

Geben Sie mir das Feuerzeug!

Das ist arrogant!

Was sagen Sie nun?

Das war sein Feuerzeug.

Das war mein Feuerzeug.

Nach dem Mittagessen tat er das, was wir gestern sahen.

Er geht im Innenhof spazieren, begleitet von seiner SS-Wache.

Hier sehen wir die Hauptansicht des Schlosses. Wehrgänge, noch mehr Wehrgänge... der Turm.

Die Straße, die abwärts zu den Toren führt, durch die wir hineinkommen.

Hier der eigentliche Innenhof. Darüber eine Terrasse.

Hier in diesen Arcaden gibt es Plätze zum Verstecken.

"Plätze zum Verstecken". Finkle, ich will wissen, wo er langgeht.

Ja, Mr. Byers.

Er geht vor und zurück entlang dieser gepunkteten Linie...

...und läuft mehrfach genau über dieses Gitter, das sich direkt über dem Kellergeschoss befindet.

Er geht immer diese Strecke?

Rot hin, Schwarz zurück.

Er läuft immer über das Gitter?

Ja, Sir.

Meine Herren...

...dort schlagen wir zu.

Ich denke, wir geben ihnen noch fünf Minuten um das Kellergeschoss zu finden. Finkle?

Was denken Sie, wie lange es dauert, alles vorzubereiten?

Ich schätzte, etwa 90 Minuten.

Warum geben wir ihnen nicht anderthalb Stunden, um sicher zu gehen?

Au, schsch! Bist du verrückt? Hier sind überall Leute.

Das könnte auch meine Garderobe sein.

Okay, Jungs. Hier ist es. Kommt her.

Schsch. Ruhig, ruhig.

Also dann. Los! Los!

Hey.

Wollen Sie dieses Ding denn wirklich am helllichten Tag drehen?

Aber natürlich. Das ist der einzige Weg.

Und wenn wir Glück haben, läuft alles wie ein Uhrwerk.

Ich hoffe nur, Hackle ist soweit.

Schsch. Ruhe, Mann!

Ein Auto ist gut...

...aber nicht für die Muskeln.

- Sie müssen unendlich sorgfältig darauf achten... - Macht euch fertig!

- ...dass Ihr Körper... - Da kommt er!

...zu Fuß geht.

Jeden Tag zu Fuß geht.

- Auch wenn Sie zu Hause bleiben müssen... - Verdammt! - Das ist der Falsche! - Zugegeben!

...lassen Sie Ihren Körper hinaus.

- Das ist der Falsche! - Verdammt! - Was für ein Pech!

- Was ist? Was macht ihr? - Mund zu! Halt dein Maul...

...können Sie atmen.

Ganz langsam und mit überlegten Tempo...

- ...atmen Sie während des Gehens ein! - Da kommt er wieder.

Atmen Sie wieder aus, genau so wie Sie gehen!

Denken Sie daran!

Ein guter deutscher Körper ist alles, was der Führer will!

Noch ein SS-Mann!

- Was soll das? Seid ihr verrückt? - Ruhig! Ruhig! Ruhig! Ruhig! Ruhig!

Was ist hier denn los? Lasst mich los!

Noch einer. Was denken die, was wir hier machen? Ein Kriegsgericht?

Also gut, Brendan, ich habe Ihnen doch gesagt, dass das nicht funktioniert.

Sie und Ihre albernen Ideen.

- Was zur Hölle ist denn hier los, hä? - Hackle! Hackle, das ist Kesselring!

Die Tür zu Ihrer Rechten, Mr. Byers.

- Das ist sie, hm? - Ja, Mr. Byers.

- Um 11 Uhr Stabstreffen? - Ja, Mr. Byers. - Ja, exakt 11 Uhr.

Okay. Jetzt geht's los.

- Herr Kommandant! - Ah, Schröder.

Ich habe mir die Freiheit genommen, Ihr Stabstreffen um 15 Minuten zu verschieben.

Dadurch sind Sie in der Lage, die Ordensverleihung an unsere Kriegshelden vorzunehmen.

Ah, ist gut, Schröder.

Schr... Schröder. Ist gut. Wo sind die Kriegshelden jetzt, Schröder?

Sie sind in Ihrem Vorzimmer, Kommandant.

Ah, in Ordnung, gut. Dann führen Sie uns hin.

Schröder! Niemals vor mir!

Hinter mir! Bewegung! Voran! In Ordnung, führen Sie uns hin.

Schröder, öffnen... Öffnen Sie, Schröder.

Aha. Gut.

Schöne gute Deutsche.

Hm-hm.

Prächtig.

Wunderbar für das Vaterland. In Ordnung, verlesen Sie die Anzeigen.

Soldat Erich Lindhoffer, für Tapferkeit im Einsatz.

Er hat eigenhändig ein amerikanisches Maschinengewehrnest ausgelöscht.

Gut, Lindhoffer. Gut. Die amerikanischen Schweine erledigt.

Hier. Gut. Wunderbar.

Guter Soldat.

Heil! Ich gratul... Sehr... gut... und...

- Halten Sie das. - Herr Kommandant. - Der nächste, Schröder.

Unteroffizier Otto Krauss.

Für Tapferkeit beim Abschuss von sechs amerikanischen Fallschirmjägern...

...die in Bäumen fest hingen.

Während sie in den Bäumen hingen?

Das war sehr gut, wie Sie das gemacht haben.

Ein schöner guter Deutscher.

Sie hatten keine Chance. So muss man sie bekämpfen.

Ein großartiger...

...Held.

Gut. Der nächste, Schröder.

Leutnant Hans Levitsch.

Er jagte einen amerikanischen Tank in die Luft...

...und tötete alle Insassen, als sie versuchten zu entkommen.

Ein guter Deutscher. Das ist wunderbar.

Schnapp sie dir, wenn's brennt. Hier ist Ihr Orden für Tapferkeit.

Ups. Oh, ich Schussel.

Entschuldigung, Süßer. Oho, direkt in Ihre Augen.

Um Himmels Willen. Das war...

Ach.

Würden Sie das... Dieser Orden ist... Wissen Sie, Sie sind ein Held.

Oh, um Himmels Willen. Sie haben... ein wenig...

Wissen Sie, wenn... wenn Sie ein Held sind...

...dann ist das... aber das... ist ein...

Wir bringen das wieder in Ordnung, wissen Sie. Nehmen Sie Ihren Kopf hoch.

Jetzt halten Sie ihn mit der Hand. Hoch. Höher. Nein, nehmen Sie das.

Sehen Sie, so ist's gut. Nein, warten Sie.

Halten Sie den Kopf hoch, wegen des Blutens. Klar?

Heben Sie den Kopf. Warten Sie... Halten Sie...

Hoch. Heil! Viel Glück! Ich gratul...

He... Heil! Ich gratul... Nehmen Sie den Kopf weit zurück

Noch weiter zurück. Heil! Ich grat... Weiter zurück.

Damit das Blut... Moment, nicht bewegen.

Das war das. Und was kommt jetzt, Schröder?

- Herr, Ihr Stabstreffen liegt an. - In Ordnung. Gut.

- Kommandant. - Ja. - Verzeihung. Es ist nicht im Belegschaftsraum.

Ich nahm mir die Freiheit, in Ihrem Büro, weil Sie hier ja die Orden verliehen haben.

Ah, sehr gut. In Ordnung, Schröder. In...

Ui... In Ordnung. In...

- Sieg Heil! - Heil! - Heil Hitler!

- Heil! - Heil! - Heil! - Heil! - Heil!

- So, reicht. Reicht. - Sieg Heil! - Heil!

- Sieg Heil, das reicht! - Heil! - Sieg Heil! - Heil! - Heil!

- Alle Männer, Heil! - Heil! - Heil! - Heil!

- In Ordnung, Heil! - Heil!

Alle Heil!

- Heil! - Heil! - Heil! - Halt!

Habt Heil! Setzen. Alle.

Alle setzen. Heil!

Ja.

Also gut. Und jetzt...

- Es geht um Folgendes... - Herr! - Ah!

Haben Sie nicht etwas vergessen?

Sie beginnen doch nie ein Stabstreffen, ohne mit einem Glas Schnaps auf gutes Gelingen anzustoßen.

- Ach, du lieber Gott, Schröder. - Ja.

- Ja, Herr. - Gut. Holen Sie ihn, holen Sie ihn.

- Holen Sie ihn. - Herr. - Gut.

Ein gutes Glas Schnaps. Mehr guter Schnaps für viel Glück.

Immer bei einem Stabstreffen.

Herr Kommandant!

München!

Berlin!

New York!

- In Ordnung, jetzt begutachten wir... - Herr...

Schröder?

Sie haben vergessen, mit Bier nachzuspülen.

Ach, was hat.. das Bier.

- Schröder. - Ja. - Und die Getränke. - Jawohl.

Haben Sie jemals gesehen, dass ich betrunken bin?

Nein, mein Herr.

Dann passen Sie auf.

Warum nicht?

Was ist?

- Señora Messina ist hier. - Señora Messina?

- Die Frau des Bürgermeisters. - Oh, die Señora Messina.

Sie möchte Sie sofort sehen. Er sagt, es ist ein Notfall.

Schröder, Sie sehen doch, ich bin mit den Jungs zusammen...

...beim Stabstreffen.

- Also, wo ist sie jetzt. - Sie wartet in Ihrem Quartier.

Ich weiß nicht, warum es jeder wissen muss, wenn ich mit einer Dame zusammen bin.

Seien Sie still. Sie können doch nicht herkommen...

...so dass jeder weiß, dass ich mit einer Dame in meinem Quartier bin.

Verrückter Schröder. Gehen Sie. Das ist privat.

Raus mit Ihnen. Sie können doch nicht...

Sie können doch nicht herein- kommen und das allen erzählen.

Verrückter Schröder.

Schmusekater. Liebchen. Oh, du perfekter Kater.

Du beherzter Feldmarschall.

Du... du Deutscher, du.

Wie geht es dem Bürgermeister?

Dieses Schwein. Der hat nichts Gutes verdient.

Du bist es, der mich krank vor Liebe macht. Du bist es.

Aber wir können so nicht weitermachen.

Freitag Nacht. Das ist nicht genug für mich.

Verstehst du? Nicht genug. Ich kann so nicht weitermachen.

Nun ja. Es ist auch nicht einfach für mich.

Schröder!

- Oh je. - Ach.

Oh... Oh, nein. Nein, nein, nein.

Ich ertrage das nicht mir. Ich sage dir, ich ertrage das nicht mehr.

Es gibt nur eins, was wir tun können.

Ein gemeinsamer Selbstmord.

Das ist drastisch.

Nein, das ist die einzige Lösung. Du gehst voran.

Ich muss darüber nachdenken.

Schröder!

Es gibt nichts darüber nachzudenken. Du hast gesagt, du willst nicht ohne mich leben.

Was ist los mit dir? Also gut, du willst nicht mehr mit mir zusammen sein?

- Dann mache ich es eben allein! - Oh, warte! Aha!

Oh! Oh, warte!

Oh, bist du verrückt? Das ist doch gefährlich.

Wenn du... wenn du das tust, macht es Bumm und du schießt dir durch den Hals.

Das ist doch... Dann kriegst du...

Ah! Mach das nicht! Du bist verrückt!

- Oh! - Ah!

Weißt du, wenn... wenn...

Oh! Nein!

Nein, nein, nein! Oh! Oh, das ist verrückt. Oh, ah!

Gib mir das! Ah!

- Oh, was machst...? - Ah!

Oh, das ist scharf! Das schneidet dir deine...

Oi!

Du verrückte Frau!

Nicht das! Oh, oh! Alle!

Oh, nicht doch! Ich habe meine Meinung geändert!

Ich rette dich, Liebling!

Wenn es das ist...

Das ist es doch nicht wert, dein Leben wegzuwerfen.

Nur für die Liebe. Um jemand zu haben, den man liebt.

Lass mich... lass mich meinen Beitrag leisten.

- Heil Hitler! - Gerade jetzt kommt er.

Ich habe gehört, er kommt bei den Frauen sehr an.

- Ja, das habe ich gesehen. - Sie haben was gesehen?

So fangen Gerüchte an.

- Sie haben doch das Gerücht in die Welt gesetzt. - Unsinn. Ich habe überhaupt nichts gesagt.

- Er hat doch kein Gerücht erzählt. - Er hat damit angefangen.

Einen Moment mal!

Was soll das?

Ruhe jetzt.

- Schröder. - Ja.

Also, zurück zu etwas Wichtigem.

Diese Pattsituation.

Ich mag dieses Patt nicht. Dieses Patt macht mich krank.

Hiermit gebe ich neue Befehle aus.

Sie werden Ihre Truppen zurückziehen! Sie werden sie alle zurücknehmen!

Ich denke, wir sollten Ihren Rückzugsbefehl diskutieren.

- Ja. - Ja. - Jawohl.

Sie denken? Womit denn?

Ich kann keinen Rückzugsbefehl geben, ohne einen schriftlichen Befehl vom Führer persönlich.

Sehr gut.

- Schröder. - Herr. - Geben Sie mir das. - Herr.

Von Rundstedt.

Wo wurde der Führer geboren?

- Der Führer wurde in der Stadt Braunau in Österreich geboren. - Ah.

In welchem Jahr hat der Führer die Macht übernommen?

Am 30. Januar 1933.

Und wer waren die drei frühesten Helfer des Führers?

Hermann Göring, Dr. Joseph Goebbels und Hauptmann Ernst Röhm.

Wachposten!

Verhaften Sie Oberst von Rundstedt! Es ist ein Betrüger!

Das ist eine Unverschämtheit! Was erlauben Sie...

Was erlauben Sie sich? Ich bin ein Oberst.

- Herr Kommandant. - Herr Leutnant.

Von Rundstedt hat Ihre Fragen richtig beantwortet.

Woher wissen Sie, dass er ein Betrüger ist?

Von Rundstedt trägt kein Schnurrbart.

Dummkopf!

Also...

Die Befehle bleiben, wie sie waren und sind immer noch die gleichen!

Sie geben Ihren Truppen...

...die Befehle!

Wir ziehen uns zurück!

- Sieg Heil! - Heil!

Rückzug, Sir.

Rückzug? Niemals! Ausgeschlossen! Und wenn das Leben meiner Männer davon abhängt!

Sie missverstehen mich, Sir. Die Deutschen befahlen den Rückzug auf der gesamten Frontlinie.

Wissen Sie, was das heißt, Musgrove? Wir haben gewonnen! Wir haben gewonnen!

Moment mal.

Wie können wir gewonnen haben, wenn es keine Schlacht gab?

Aber die... die gesamte dritte und neunte Deutsche Armee...

...haben ihre Positionen aufgegeben und bewegen sich nach Norden.

Warum sollten sie sich zurückziehen?

Warum?

Warum?

Kesselring!

Dieser schlaue alte Fuchs.

Er versucht, uns in eine Falle zu locken, aber ich werde den Köder nicht schlucken.

Sir, die... die... die ziehen wirklich alles ab.

- Artillerie, Flugzeuge... - Aber verstehen Sie denn nicht, Musgrove?

Kesselring versucht uns auf eine Frontlinie nach seinem Geschmack zu locken.

Bei Gott, ich werde an dieser Frontlinie bleiben und wenn es den ganzen Winter dauert.

Den ganzen Winter! Haben Sie gehört!

- Sanitäter! Sanitäter! - Sanitäter. - Sani...

Sie rücken nicht vor?

Nicht einen Zoll. Wie kann das sein?

Warum... warum rücken sie nicht vor?

Jemand hat vergessen, ihnen Bescheid zu sagen. Woher soll ich das wissen?

Warum rücken sie nicht vor?

Es gibt nur eine mögliche Erklärung. Ja, das ist es.

Das ist es. Es ist Kesselrings guter Ruf.

General Buck hat Angst, dass es eine Falle ist.

- Was können wir da tun? - Hm.

Hm? Was wir tun können? Nichts, nichts.

Wir können gar nichts tun. Wir können einfach nur dasitzen und abwarten.

Das ist alles. Nur dasitzen und abwarten, bis General Buck...

...von Washington und dem Oberkommando überstimmt wird.

Der nächste Punkt der heutigen Tagesordnung lautet:

Wo sitzen wir beim Army-Navy-Baseballspiel? Irgendwelche Vorschläge?

- Ja, Admiral? - Ich denke, die Plätze, die wir voriges Jahr hatten, waren miserabel.

Ja. Ich habe das halbe Spiel verpasst.

Moment mal, Frank. Ich gebe zu, unsere Plätze voriges Jahr waren nicht die besten.

Aber das lag daran, dass wir praktisch direkt am Spielfeld gesessen haben.

Stimmt genau.

Meine Herren, meine Herren! Bitte!

Bitte!

Entschuldigen Sie, General. Und diese, äh...

...diese andere Sache. Was... was hatten wir da gleich nochmal entschieden?

Welche andere Sache? Oh. Oh, Sie meinen Italien?

- Wir rücken vor. - Ich sage Ihnen, das wäre...

Herr Kommandant!

Ah, Schröder. Stören Sie uns jetzt nicht. Wir sind auf dem Weg zur Front.

Ja, das weiß ich. Aber der Feldmarschall will Sie sofort sehen.

- Der Feldmarschall...? - Budweiser. - ...Budweiser.

Ja, Herr. Er ist soeben mit den anderen zusammen eingetroffen.

- Oh, mit den anderen zusammen. - Ja.

Sie erwarten Sie jetzt alle in der großen Halle.

- Gut, in der großen Halle. - Hier entlang, bitte. - Ja, in Ordnung.

In der großen Halle.

Ah, Kesselring. Sie kennen alle? Von Pabst, Von Heineken, von Busch...

- Von Schlitz. - Von... Von... Von... Von...!

Kesselring, nehmen Sie sich einen Sessel.

- Wo möchten Sie, dass ich ihn hinstelle? - Nein, ich meine... setzen Sie sich hinein.

Setzen Sie sich in den Sessel.

- Kesselring, wir sind bereit, zu handeln. - Von... das bin ich auch.

Kesselring, wir haben da etwas für Sie.

Oh, so ein prächtiges Geschenk kann ich doch gar nicht annehmen.

Ich habe für niemanden etwas mitgebracht.

Der gute alte Kesselring. Er macht immer seine Scherze.

Kesselring!

Diese Aktentasche enthält genug Nitrosprengstoff, um die Arbeit zu erledigen.

Nitrosprengstoff!

Aber wir müssen schnell handeln...

...wenn unser Komplott, auf den Führer ein Attentat zu verüben, Erfolg haben soll.

Ah, ein Attentat auf den Führer verüben, ja.

Aha, gut. Ich weiß. Ja. Rein, raus.

Kein Unfug. Kein Herumlungern.

Ich sage immer:

Man sollte nicht erst morgen in die Luft jagen, was man gleich erledigen kann.

Kesselring, hören Sie zu!

Der Führer hat eine Dringlichkeitssitzung im italienischen Kommandoposten einberufen.

Wie üblich werden Sie anwesend sein.

Diese Aktentasche wird unser Vaterland ein für allemal von seinem Führer befreien.

Ist... ist... ist das eine gute Idee?

- Das war Ihre Idee. - Ich liebe sie. Ich liebe sie.

Aber ist das der beste Plan?

Das war Ihr Plan.

- Er ist perfekt. - Dann ist es abgemacht.

Um Mitternacht wird Deutschland von einem Tyrannen befreit sein.

Einem Schurken und unheilbar Verrückten.

Außerdem...

...ist er kein netter Mensch.

Ich habe ihn nie gemocht.

Heil Hitler!

Heil!

Halt!

Was ist in der Aktentasche?

Ah! Oh! Äh, in dieser Aktentasche?

Äh, Mumien-Einwickel-Gaze.

Äh, Bartwachs, Kartoffelchips...

...Zahnseide und eine Bombe.

Zahnseide?

Gut, Dankeschön.

Zahnseide. Guter Sinn für Humor.

Führer!

Mein Stratege!

Kesselring!

Raus, raus! Alle raus! Ich möchte mit Kesselring reden.

Mein Führer!

Kesselring, Sie sehen toll aus.

Aber nicht so gut wie Sie aussehen, mein Führer.

Sie sind zweifellos in guter Form.

Ui!

Sie haben sich noch nicht nach Eva erkundigt.

Oh, entschuldigen Sie, mein Führer. Wie geht es Eva?

Das geht Sie nichts an!

Sie verhöhnt mich. Sie verhöhnt mich die ganze Zeit.

Besorg mir... Gib mir... Kauf mir...

Warum kann ich nicht in den Bunker kommen?

Gib mir Spanien! Gib mir Belgien!

Sagen Sie mal...

...warum fragen Sie nicht, warum ich mich noch nicht nach Ihrer Frau erkundigt habe, nach Anna?

Oh, das tut mir leid, mein Führer. Das habe ich vergessen.

Warum haben Sie sich noch nicht nach meiner Frau Anna erkundigt?

Weil mich das nicht interessiert!

Warum sollte mich das kümmern?

Übrigens... um mal das Thema zu wechseln:

Wie geht es Anna?

- Oh, Anna? - Ja. Oh, Anna geht es gut.

Sie arbeitet immer noch... Oh, entschuldigen Sie, Führer.

- Sie arbeitet immer noch für das Rote Hakenkreuz und stellt Verbände her. - Ja.

- Und dann fertigt sie außerdem noch Päckchen für Brand... - Päckchen? Was?

- Tja, in Bremen. Sie hat... sie... - Berchtesgaden.

Warum sind Sie noch nicht nach Berchtesgaden gekommen? Sie sind noch nie dort gewesen.

- Also... - Für ein Wochenende? Wonach greifen Sie denn? Wonach?

Ah. Für ein Wochenende? Ich komme gern, mein Führer.

- Warum kommen Sie nicht? - Ich werde kommen. - Und bringen Sie Anna mit. - Ja.

- Sie müssen Anna mitbringen. - Das mache ich.

- Allein sind Sie nicht willkommen. - Dann würde ich gar nicht kommen.

- Wagen Sie es nicht! - Niemals! - Sagen Sie... - Ja?

Warum kommen Sie nicht mal nach Berchtesgaden, für ein Wochenende und bringen Anna mit?

- Das werde ich, mein Führer. - Oh, dann hören Sie zu. - Ja.

- Wissen Sie, was sie dann macht? - Was? - Kochen. - Ja. - Kochen. - Oh ja.

- Matzeknödel-Suppe. - Oh, Die Beste. - Mm, die Beste.

Die Beste, Kessi-Baby. Wenn Sie Matzeknödel-Suppe macht.

Rinderbrust.

- So ist es. Die Beste. - Die Beste.

- Ja, mein Führer. - Auflauf, den Besten. - Den Besten. Ihre Teigtaschen sind auch...

- Teigtaschen? - Ach. - Tun Sie... was für Teigtaschen?

- Sie macht Teigtaschen? - Die besten Teigtaschen.

- Die besten Teigtaschen! - Von der Welt.

Von der Welt! Meiner Welt! Das ist meine Welt!

Und sie macht Teigtaschen, die eines Diktators würdig sind!

- Wissen Sie, wer ist das? - Nein, mein Führer.

- Warum fragen Sie mich nicht? - Jawohl, mein Führer. Wer ist das?

Fragen Sie nicht!

- Fragen Sie nur, wenn ich Ihnen sage, dass Sie fragen sollen. - Ja, mein Führer.

- Wissen Sie, wer ist das? - Nein, mein Führer.

- Macht. - Macht wer?

Macht keinen Unterschied.

Haben Sie Sinn für Humor?

- Ja. - Ja. - Nein. Jetzt reicht es.

Schluss mit dem Geplauder. Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie.

Kommen Sie her.

- Lassen Sie mich Ihnen unsere Verteidigung für die kommende Invasion zeigen. - Ja, mein Führer.

Ich habe 200 Divisionen am Atlantik-Wall.

Ah! Aber ist das ein guter Plan, mein Führer?

- Das war Ihr Plan. - Ich liebe ihn. Ich liebe ihn.

- Warum lieben Sie ihn? - Ich liebe ihn, weil es mein Plan ist.

- Deshalb lieben Sie ihn! - Ja, mein Führer!

- Von Arnheim, schnell! - Sehen Sie, mein Führer.

- Ich wollte gerade... - Mein Führer!

Kesselring möchte wissen, ob unser Plan ist gut.

Ich liebe ihn, ich liebe ihn. Aber was ist, wenn die Invasion vom Balkan her kommt?

- Kommen Sie, mein Führer, bitte. Ich zeige es Ihnen hier drüben. - Was?

- Also... - Nein! Das ist nicht möglich.

- Aber... - Ah! Von Arnheim, ich bin ein Feldmarschall. Sie gehen nicht vor mir.

Schauen Sie hier.

Aber warum können sie nicht hier landen, mein Führer?

- Dies ist die Schweiz. - Aber sie könnten sich als Touristen verkleiden.

Ich sage immer noch, sie landen in Norwegen.

Warum mischen Sie sich ein? Ich sage, sie landen hier!

Tut mir sehr leid, mein Führer.

Es hat mir gefallen.

Die Pläne für den Balkan, bitte. Die Pläne.

Ja, mein Führer. Hier sind die Pläne für den Balkan.

- Hier sind sie, mein Führer. - Die Pläne für den Balkan.

- Das sind nicht die Pläne für den Balken. - Die Pläne für den Balkan.

- Hier sind die Pläne für den Balkan. Das sind... Ich finde sie, ich finde sie! - Gut.

Heutzutage kriegt man nirgendwo mehr Hilfe.

- Ich weiß. Das ist überall ein Problem. - Die Pläne für den Balkan.

Admiral Von Schleicher! Die Pläne für den Balkan!

Mein Führer, hier sind die Pläne für den Balkan.

Sie wagen es, in meiner Gegenwart zu rauchen?

Verzeihen Sie bitte.

Verzeihen Sie bitte, Kesselring, dass ich die Beherrschung verloren habe.

Aber Zigaretten rauchen ist gefährlich für die Gesundheit.

Sie denken immer an die anderen. Sie sind ein netter Mensch.

Oh, ich bin schockiert. Ach...

Wussten Sie, dass im vergangenen Jahr...

...mehr Menschen durch Zigaretten rauchen gestorben sind, als durch Bombardierungen?

Was wollen Sie dagegen tun, mein Führer?

Die Bombardierungen verstärken!

Ha! Wunderbar.

Die Balkan-Pläne! Admiral Pleitgen! Alle! Mein Stab!

Alle kommen mit den Balkan-Plänen. Wo sind die Balkan-Pläne?

- Hier. - Hier. - Hier. - Ja.

Weg! Weg! Weg! Weg!

Weg! Weg!

Falls meine Entscheidung endgültig ist, gehen wir nach Frankreich wegen der Invasion.

Kommen Sie her. Der Atlantik-Wall.

Kommen Sie und helfen Sie! Der Führer!

Da ist ein... da ist ein... ein Spion. Und... und außerdem... Helfershelfer!

Und jemand hat ihn direkt auf den Schnurrbart geschlagen!

Äh, sorgen Sie besser dafür, dass niemand den... den Führer verletzt!

Denn, äh... jemand könnte, äh... Okay! Fahren wir!

Bewegung! Los, los, los, los!

Wir haben es geschafft! Wir haben es tatsächlich geschafft!

- Wir haben das Patt unterbrochen. - Ja.

Na, was sagst du jetzt, Hackle?

Wir sind umzingelt.

POW (Prisoner Of War - Kriegsgefangener)

- Hast du sie? - Ja, klar habe ich sie. Hast du sie?

- Ich habe sie. - Gib sie mir.

Lass mich mal sehen.

- Schöne Farbe. - Gib sie mir.

- Stück um Stück und schön ruhig. - Sicher.

Mach die Tasche zu.

Was machst du denn da?

Und so waren meine Jungs und ich wieder unterwegs.

Aber nicht nach Hause.

Ich denke, die amerikanische Flotte wird bei Kwajalein angreifen.

Das ist eine gute Idee.

Das Beste, was man in einem Krieg tun kann, ist sich mit einem Strategen zu beraten...

...anstatt Risiken einzugehen.

Das sage ich meinen Männer den ganzen Tag. Erinnert ihr euch?

Gehen Sie keine Risiken ein. Also...

Ich muss dazu sagen, wenn wir das alles in die Luft jagen...

...dann jagen wir auch den Markt für unsere Kameras, Transistoren oder Radios in die Luft.

Dann wären wir erledigt. Also, wir machen folgendes.

Um die Amerikaner in die Irre zu führen, nehmen wir dieses Schiff und verlegen es dahin...

...und dann das Schiff und verlegen es dort hin.

Dann nehmen wir zwei Schiffe. Sie nehmen das eine und ich das andere...

Übersetzung: arcchancellor

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