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Original subtitles

-Den Backstage-Pass bitte. -Was?

-Den Backstage-Pass. -Die warten da drin auf das hier.

Tut mir leid. Das sind die Regeln. Den Pass.

Danke.

-Das ist ein besonderer Moment. -Hey.

Denn heute übergebe ich das Unternehmen

an meine Enkelin Elle Tannen.

Niemand außer mir versteht Margo besser als Elle.

Sie lebt von Kindesbeinen an in der Welt von Margo.

Das Haus ist nicht nur ein Teil ihres Lebens,

es ist ihr Leben.

Und ich weiß, dass du jetzt bereit bist.

Heute Abend werden wir Zeugen der Neugeburt von Margo.

Die Fortführung bewährter Tradition

mit dem Geist einer neuen Generation.

Mein Schatz.

Ja.

Hey.

Ben.

Ich bezahl dich nicht fürs Gaffen. Komm.

Gratuliere.

-Danke. -Ich freu mich so für dich.

-Du warst toll. -Vielen Dank.

Da ist sie. Die neue Chefin.

Abel.

Hab ich alles verpasst?

-Hast du getrunken? -Was? Nein.

Hey!

Hey, hey, alles gut. Er ist mein Vater.

Ist gut.

-Komm. -Sorry. Sorry.

-Alles gut. -Komm, ich, äh, ruf dir ein Taxi.

Nein, nein, das kann ich allein. Ich... Das tut mir leid.

Ich gratuliere dir.

Ja.

-Danke. -Wohin damit?

-Ich schaff das schon. -Klar.

Danke. Ähm...

Ben.

Ben.

Elle.

Ich weiß.

Ich habe es immer geliebt, die Stoffe zu berühren.

Als ich klein war, habe ich mich immer zu den Kleidern geschlichen.

Das Gefühl, sie anzufassen.

Der Geruch.

Jetzt musst du dich nicht mehr anschleichen.

Hallo? Hallo?

Komisch. Beim letzten Mal war hier doch noch jemand.

-Guten Morgen, Schlafmütze. -Hey.

-Ich nehme an, gestern war ein Erfolg. -Mhm.

Deine Krönungsfeier.

Mach dich nur lustig.

Ja, ist schon verrückt.

Wenn's dann plötzlich so weit ist.

Ich wär gern dabei gewesen.

Schön, dass du jetzt da bist.

Und hast du dir was überlegt für heute?

-Elle? -Hm?

-Alles klar? -Sorry, hast du was gesagt?

Ich hab gefragt,

wie du dir deinen Einstand als Chefin vorgestellt hast.

Ich wüsste gerne, was mit Chris Kessler los ist.

-Wieso? -Noch ist er unser Finanzchef.

Der ist seit Wochen krankgemeldet.

Keiner erreicht ihn. Wahrscheinlich irgendwas Privates.

Hm. Als neue Geschäftsführerin sollte ich zuerst mit ihm sprechen.

Klar.

Oh. Elle.

-Ich hoffe, ich störe nicht. -Gratuliere.

-Danke. Das ist eine große Aufgabe. -Ja.

Ich wüsste gerne, wie's um dich steht.

Wie geht's dir?

Ehrlich gesagt, äh... ich werde den Vorstand informieren, dass ich...

...dass ich Margo verlasse.

-Wir wollen dich in der Firma halten. -Es geht mir nicht so besonders.

-Tut mir leid, aber... -Mir tut's leid.

Guten Morgen.

Ich freue mich wirklich sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen

dieses neue Kapitel von Margo aufzuschlagen.

Beachte mich nicht.

Bevor wir beginnen,

Chris Kessler hat mir leider mitgeteilt,

dass er nicht in die Firma zurückkehren wird.

Was? Das kann ich gar nicht glauben.

Ähm, es ist leider so. Ich war vorhin bei ihm.

Jetzt müssen wir nach vorne schauen. Darum möchte ich eine Ankündigung machen.

Ich möchte Thilo

als Margos neuen Finanzchef ganz herzlich willkommen heißen.

Danke.

Wir hätten vorher darüber sprechen sollen.

Ist es gut, wenn wir verheiratet sind und weiter zusammen arbeiten?

-Was? -Ich kriege woanders die gleiche Position.

Und ich bleib eh bei Vater im Aufsichtsrat.

Nicht falsch verstehen, okay?

Ich dachte, wir sind ein Team.

Ich brauche dich hier.

Mhm.

Weißt du, ich...

Wir sollten unsere Hochzeit vorverlegen.

Wieso das denn?

Wir haben doch kein Problem mit vorehelichem Sex.

Aber ich finde den Gedanken so wahnsinnig sexy, dass du dann

ganz mir gehörst.

Hm.

-Das klang in meinem Kopf besser. -Ja.

Aber tu gern so, als seien wir bereits verheiratet,

wenn dich das scharf macht.

Okay.

Nicht so. Ich will eine Show.

-Du willst eine Show? -Ja.

Okay.

Okay.

Hm.

Ach, Mist, ist mein Dad.

Ich muss da kurz ran, ja?

Hey.

Was?

Was? Nein.

Ich hab's dir 100-mal erklärt. Mir sind die Hände gebunden.

Ja.

Nein. Nein, du hörst mir jetzt mal zu.

Mag sein, aber ich wusste nicht, dass es so weitergehen soll.

Ich ruf morgen wieder an.

Es geht jetzt nicht.

Hey.

Hey.

-Worüber habt ihr euch denn gestritten? -Egal.

Ich bin deine Partnerin.

-Wieso kannst du's mir nicht sagen? -Es geht um... um Sachen.

Dinge, die mein Vater von mir will.

Schau mal...

Ich will mir was mit dir aufbauen.

Du bist das Einzige, was für mich zählt.

Mhm.

Es ist wunderschön.

-Das hätten wir in der Show zeigen sollen. -Wollten wir auch.

Aber Margot meinte, du sollst es haben.

Du?

Was machst du hier?

Ich soll, ähm...

Ich soll was für Frau Tannen holen.

Aber nicht hier.

Frag oben in den Büros nach.

Was macht der hier?

Ist mein neuer Pfleger.

-Was? -Mhm.

Er zieht in das Gästehaus.

Das geht nicht.

Warum nicht? Er wurde mir empfohlen.

Und was soll der für dich machen? Vielleicht einkaufen? Beine massieren?

-Ja. Warum nicht? -Das ist lächerlich.

Ich zeige euch was.

Das habe ich auf der Terrasse gefunden.

Ist das Blut?

-Du warst es also nicht. -Mama.

-Ich warte... -Du weißt nicht...

Könnt ihr mal aufhören?

Was hat das zu bedeuten?

Jemand bedroht uns.

Deshalb will ich, dass er hier ist.

Du kannst hier nicht sein.

Das ist kein Witz.

Du lachst ja auch nicht. Scheint eh nicht so dein Ding zu sein.

Ich mache nur meine Arbeit, wie aufgetragen.

Dann lehn den Job ab.

Das geht nicht.

Was das auch mit uns war,

es ist nie passiert.

Verstanden?

Gut.

Hey.

Was ist los?

Ist nur dieser Typ.

Oma findet ihn gut.

Glaube ich.

Ich find dich gut.

Glaube ich.

-Was ist? -Hm?

Nichts.

Gute Nacht.

Schlaf schön.

Wer stellte den Security bei meiner Großmutter ein?

Guten Morgen.

Und?

Das war ich. Er heißt Ben. Ben Noack.

Einer meiner besten Leute.

Hören Sie, ich brauche schon ein paar mehr Informationen.

Der wohnt schließlich bei uns.

Okay.

Seine Mutter Maria Noack ist tot. Seinen Vater hat er nie kennengelernt.

Ich hab ihn ausgebildet.

-Er verhinderte sogar eine Entführung. -Klar.

Und warum spielt er dann den Pfleger meiner Großmutter?

Weil er ein Profi ist. Er tut, was man ihm sagt.

-Hab ihn gefunden. -Danke.

War oben.

Er hat einen Bachelor in Philosophie. Reden Sie mal mit ihm.

-Und Sie sehen, was er auf dem Kasten hat. -Okay.

Hey, stopp. Stopp. Hey.

Lass ihn los. Komm. Der schläft schon. Hey.

-Alles okay? -Ja.

-Okay. -Gut.

War gut.

Sonst auch alles gut, mein Junge?

Ja.

Ich verlasse mich auf dich.

Zofia hat mir einiges über dich erzählt.

Sie meinte, du würdest mir die Details verraten.

Über die Zeit, bevor du bei ihr gearbeitet hast.

Du meinst den Jugendknast.

Hm?

Wofür?

Totschlag.

Ich installiere gerade ein neues Sicherheitssystem.

Das ganze Gelände wird videoüberwacht.

Wenn ich das höre...

...bin ich sofort bei dir.

Okay?

-Weißt du, dass Ben im Gefängnis war? -Ja.

Wegen Totschlag.

Ich finde nicht, dass er wie ein Meuchelmörder aussieht.

Also trauen wir ihm, weil er schöne Augen hat

und eine Alarmanlage einbauen kann.

Ja.

-Was macht der hier? -Margot hat seine Jogginghosen satt.

Nee.

Ich brauche das für eine Veranstaltung.

Gehört sowieso dir.

Ah. Schön, dass ihr da seid. Hat doch diesmal geklappt, oder?

Hallo. Okay.

Professor, gefällt Ihnen die Ausstellung? Ja?

Wow.

-Ich mache nur Werbung für unsere Marke. -Klar.

-Papa. -Na, Süße?

-Ich bin stolz auf dich. -Danke.

Danke.

-Ich hole uns ein Bier, ja? -Ja.

Okay. Gut. Alles klar.

Ich habe die Arbeiten meines Vaters nie so ganz verstanden.

Aber das hier, das... Das mag ich.

Ist irgendwie gestellt, aber... trotzdem so echt.

Ist nicht gestellt. Dein Vater hat den Laden nicht erfunden.

Ich kenne den Club.

Türsteher-Job.

Wobei ich da auch andere Job-Angebote bekam.

Schickes Kleid.

Schicker Anzug.

Du kannst doch lächeln.

Wieso machst du's nicht öfter?

Ich arbeite für deine Familie.

Da gibt's nichts zu lachen.

Mein Vater... Ich sollte mich um seine Gäste kümmern.

Das gute Zeug.

Weißt du, wie lange normale Leute dafür arbeiten?

Hm? Hey. Hey.

Ich hab dich was gefragt.

Ist ja gut.

Entspann dich.

Hey. Alles in Ordnung?

Ja.

Was wollte der Schlägertyp hier?

Die Kunst bewundern.

Wieso kamst du nicht, als er mich festhielt?

Ist das dein Ernst?

Du willst sonst auch nicht, dass man dir hilft.

Außerdem hast du doch jetzt Ben.

Gut aussehender Typ, oder?

Was soll das denn jetzt?

Du bist genauso blauäugig wie deine Oma, die den Psycho hergeholt hat.

Du findest den auch noch gut.

Du kannst mich mal.

Überlegen wir uns das mit der Hochzeit noch mal.

Zu spät.

Du kommst da nicht mehr raus.

Du brauchst mich.

Wie meinst du das?

Mein Vater lieh Margo nicht nur Geld.

Er hat die Firma gekauft.

Du lügst.

Nee.

Wann?

Vor einem Jahr oder so.

Du kamst nicht auf die Idee, mir das zu sagen?

Elle, es ist nur eine Firma.

Nein.

Nein, Thilo, das ist nicht nur eine Firma. Das ist mein Leben.

Dein Leben?

Fick dich.

-Ich schlafe auf der Couch. -Ich bin bis Ende der Woche unterwegs.

Du kannst das Bett haben.

Muss eh früh raus.

Sie lebt von Kindesbeinen an in der Welt von Margo.

Das Haus ist nicht nur ein Teil ihres Lebens,

es ist ihr Leben.

Stimmt das? Gehört Margo den Wittes?

Nur pro forma, vorübergehend.

Und du hast sie mir übergeben, ohne mir etwas davon zu sagen? Warum?

Das war eine Bedingung für die Rettung.

Dass du die Firma etwas früher übernimmst als geplant

und aus den finanziellen Angelegenheiten herausgehalten wirst.

Das ist absurd.

Ich kann doch nicht zusehen, wie sich mein Lebenswerk in Luft auflöst.

-Ich bin eine Marionette für dich. -Bist du nicht.

Alles okay?

Ja, geht schon.

Sicher?

Ich kenn dich doch gar nicht.

Man kann jemanden beim Spiel in einer Stunde

besser kennenlernen als beim Gespräch in einem Jahr.

Hast du dir den gerade ausgedacht?

Platon.

Altgriechischer Anmachspruch also.

Ben!

Ben!

Es tut mir leid.

Hey, Prinzesschen, was willst du hier? Du hast hier nichts verloren.

Dann sind wir ja quitt. Du auf der Vernissage auch nicht.

Verpiss dich, Mick. Sie gehört zu mir.

Kennst du ihn?

Ja. Das heißt aber nicht, dass ich ihn mag.

Hey, Ben, du bist dran.

Bleib beim Käfig.

Und wenn's ein Problem gibt, dann gehst du zu Zofia.

-Okay? -Ja.

Fight.

Los, los, los, los!

Druck machen. Okay?

Bereit?

Fight.

Geh runter!

Das MMA-Training half mir drinnen klarzukommen.

-Philosophie? -Na ja...

Das Studium half auch gegen die Langeweile.

Trotzdem, ungewöhnliche Kombination.

Die ist perfekt.

Du kannst jemanden mit einem schlauen Spruch abfertigen oder ausknocken.

Und welchen Spruch magst du am liebsten?

"Kämpf immer für etwas, nie gegen etwas."

Wofür kämpfst du?

Wie gesagt, nur ein Spruch.

Ja?

Hallo. Elle Tannen hier.

Ich möchte nicht, dass Ben weiter für uns arbeitet.

Klar, ja. Ich schaue, was sich machen lässt.

Hey. Elle hat gerade angerufen. Du vögelst sie, oder?

Mir scheißegal, wie, aber sorg dafür, dass du da bleiben kannst.

Hat deine Nervosität was mit dem Bodyguard zu tun?

Willst du über etwas reden?

Bist du jemals untreu gewesen?

Ja.

-Und hattest du Schuldgefühle? -Ja. Hatte ich.

Aber weißt du...

Die sollten dich nicht daran hindern, dein Leben zu leben.

Ich bin wahnsinnig stolz auf dich.

Was du alles erreicht hast.

Und ich bin froh darüber, dass du nicht so bist wie ich, eher so wie Margot.

Ich bin Oma gar nicht so ähnlich.

Pass auf, ich hab ein Problem.

Was ist mit dem Salär, was ich immer von der Firma bekam?

Was meinst du?

Chris Kessler hatte das immer organisiert.

Ich befürchte, dass du gar keinen Einfluss auf die Finanzen von Margo haben wirst.

Wusstest du Bescheid über die Witte-Sache?

Ich dachte, ist kein großes Ding.

Elle.

Elle!

Wir sind eine Familie.

Aber wir sind auch ein Unternehmen, ein Geschäft.

Und es steht viel auf dem Spiel.

Fürs Unternehmen und für die Familie.

Jeder hat da seine Rolle zu spielen.

-Du kennst deine Rolle, mein Junge? -Ja.

Gut.

Gut.

Hey.

Was ist das?

Ich ruf die Polizei.

-Reden wir erst mit Margot. -Thilo.

Jemand ist hier eingebrochen und bedroht mich.

Hey.

Ich bin jetzt wieder hier.

Ich könnte jemanden rund um die Uhr vorm Studio positionieren.

Warum nicht schon längst?

Er soll sich auf unser Zuhause konzentrieren.

Gehen wir zur Polizei.

Nein. Weder die Familie noch die Firma brauchen diese Aufmerksamkeit.

Stimmt.

Ich will nicht, dass du noch irgendwohin gehst ohne Ben.

Ja, das ist nicht nötig. Sie hat ja mich.

Ich brauche niemanden, der mich beschützt, okay?

Ich möchte hier alleine sein.

Wenn du ab jetzt mein Schatten bist, halte wenigstens Abstand.

Alles Gute zum Geburtstag, Mama.

Was soll der kitschige Engel?

Ist das Einzige, was ich noch von meiner Mutter besitze.

Die Anklage wegen Totschlag.

Mein Stiefvater.

Ich wollte ihn nicht töten.

Ich kam durch die Tür...

Da lag meine Mutter.

In ihrem eigenen Blut.

Sie hat sich nicht mehr bewegt.

Ich ging auf ihn los.

Hab nicht aufgehört.

Aber er hat's verdient.

Was machen wir hier eigentlich?

Scheiße.

Ich möchte mit Margo der Zeit einen Schritt voraus sein.

Wir wissen, wir werden in 20 Jahren organisch produzierte Kleidung tragen.

Wir werden Materialien aus Bakterien, Pilzen und Algen entwickeln,

um biologisch abbaubare Kleidung, Schuhe und Accessoires herzustellen.

Ja, ich weiß, das ist teuer, aber mein Unternehmen ist in der Pflicht,

Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung voranzutreiben.

Das verlangt natürlich kontinuierliche Transparenz,

auch in Bezug auf unsere Finanzen.

Aber auf einem ganz neuen Level.

-Elle. -Hm?

So was musst du vorher mit mir besprechen.

Ach ja? Ich dachte, Absprachen haben in dieser Firma keine Bedeutung mehr.

Dir müsste doch klar sein, dass du hier überflüssig bist.

Mach dir lieber Sorgen, dass du nicht bald überflüssig bist.

Klar.

Hey.

Fangen wir noch mal von vorne an?

Nur du und ich.

Ganz weit weg, wo uns keiner kennt.

Thilo, was ist los?

Du bist das Beste, was mir je passiert ist.

Komm, denk an den Kampf.

Sie ist nichts für dich.

Du hast nichts verloren in ihrer Welt. Mach dir nichts vor.

Mach ich nicht.

...mein Unternehmen ist in der Pflicht,

Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung voranzutreiben.

Das verlangt natürlich kontinuierliche Transparenz,

auch in Bezug auf unsere Finanzen.

Wie findet Bruno das wohl?

Genau das solltest du verhindern.

-Ben. -Ich sollte Druck auf Thilo machen.

Was kann ich dafür, was sie redet, hm?

Alter, du bist so nutzlos.

Und was Frauen angeht, hättest du von deinem Stiefvater lernen können.

Hey! Hey! Hey! Hey!

Komm, hau ab.

Ich weiß, du willst ein normales Leben.

Und Elle ist eine tolle Frau.

Aber du musst sie aufgeben, das weißt du, oder?

Es gibt da keinen einfachen Weg raus, Ben.

Verpiss dich.

Lasst mich endlich in Ruhe.

Ah!

Fuck.

Elle soll da doch nicht mit reingezogen werden.

Fick dich. Fick dich.

-Hey. -Hallo, Elle.

Gib das bitte deiner Großmutter. Aber nur ihr, okay?

Komm doch mit rein. Sie freut sich bestimmt, dich zu sehen.

Nee, ich... ich möchte lieber nicht.

Mach's gut.

Was wollte der hier?

Was ist passiert?

-Ist der für mich? -Nein, für Oma.

-Komm mal her. -Elle.

Elle.

Wir haben noch etwas Wichtiges wegen der Übergabe zu besprechen.

Ich möchte mit dir morgen in unser Haus ans Meer fahren. Nur wir beide.

Ist ja nur für ein, zwei Tage, oder?

Ja.

Okay, Oma, was ist los?

Warum sind wir überhaupt hier?

Abel kommt morgen zum Frühstück. Ich muss mit euch beiden sprechen.

Und worüber?

Ich bin jetzt müde, ich... muss jetzt schlafen. Wir reden morgen.

Zeig doch Ben das Grundstück.

Na dann.

Willst du noch ewig Bodyguard sein? Macht dich die Arbeit glücklich?

Was mich glücklich macht, ist, anderen Leuten zu helfen.

Also ja, im Optimalfall... würde ich eine Kampfsportschule aufmachen.

Ich hoffe, dass das klappt.

Wenn's sein muss, kämpfe ich.

Und du?

Was macht dich glücklich?

Ich bin nicht so gut darin, Entscheidungen für mich selbst zu treffen.

Mein Leben war klar vorherbestimmt.

Was würdest du tun, wenn's Margo nicht gäbe?

Schwer vorstellbar.

Was bin ich für dich?

Die Geschworenen beraten sich noch.

Ich liebe dich.

-Was hast du gemacht? -Nichts.

Ich hab den Notarzt gerufen.

Guten Morgen! Ich hab Bagels mitgebracht.

Das ist so furchtbar.

Wo ist Ben?

Ist er nicht hier?

Sag mir bitte, was in dem Umschlag war.

Hier. Tu so, als ob du weinst.

Ich habe entdeckt, dass wir Geld waschen für den Zientek-Clan.

Es hat angefangen, als Thilo bei Margo eingestiegen ist.

-Thilo? -Ich konnt's auch kaum fassen.

Als Thilo eingestiegen ist,

kamen plötzlich Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung vor.

Ich konnte es nicht glauben. Aber es wiederholte sich.

Das war kein Zufall.

Was hat er mit dem Clan zu tun?

Ich verlasse mich auf dich.

Der Zientek-Clan rettete Witte International vor dem Bankrott.

Ich wusste nicht, dass es so weitergeht.

Es geht um Dinge, die mein Vater von mir will.

Und als du aus Paris zurückkamst,

hörte Thilo plötzlich auf mit seinen Geldwäsche-Aktivitäten.

Und das rüttelt mit Sicherheit sehr an den Nerven der Zienteks.

Ich kann nicht glauben... dass sie einfach so gestorben ist.

Ich kann doch nicht zusehen, wie sich mein Lebenswerk in Luft auflöst.

Bitte verzeih einer alten Eselin wie mir.

Die Knöpfe haben uns viel bedeutet.

Wie kleine Botschaften.

Ich liebe dich.

Was machst du?

Ich...

Ich weiß es nicht.

Fahren wir morgen zur Firma.

-Das wird dir guttun. -Mhm.

Danke.

Hey.

Wo zum Teufel warst du?

Ist alles in Ordnung?

Ich muss heute Abend allein sein.

Der Alarm funktioniert noch.

Ich muss dir was sagen.

Es wird dir nicht gefallen.

Der Zientek-Clan hat mich eingeschleust, um Druck auf Thilo auszuüben.

Und um ein Auge auf dich und Margot zu haben.

Was?

Wieso tust du so was?

Welche Macht haben die über dich?

Seine Familie sucht man sich nicht aus.

Bruno Zientek ist der Cousin meiner Mutter.

Er war der Einzige, der in der Haft für mich da war.

Auch danach.

Es tut mir leid.

Ich will kämpfen.

Besorg mir Beweise für eure Verbindung zu Witte und Margo.

Ich leih mir die kurz aus, okay?

Eifersüchtiger Liebhaber erschießt ein Paar kurz vor der Hochzeit.

Tragisch.

Aber bei den Vorstrafen nicht verwunderlich.

Du hast sie laufen lassen.

Warum erschießt du mich nicht?

Wozu? Du wanderst in den Bau.

Bist wenigstens noch einmal nützlich für mich.

Dir wird keiner glauben.

Nicht mal mehr ich.

Elle.

Du warst da.

Ich war da, um mit ihr zu reden.

Hast du Oma getötet?

Was?

-Nein. -Wegen der Geldwäsche. Stimmt's?

Nein.

Ich hab sie nicht mal angefasst.

Oma hätte Margo nie Witte überlassen, hätte sie das geahnt.

Sie... sie... Sie ist total hysterisch geworden.

Ich hab versucht, vernünftig mit ihr zu reden, aber...

Aber sie ist durchgedreht und...

Dann ist sie zusammengebrochen.

Wieso hast du ihr nicht geholfen?

Weil ich Panik bekommen habe.

Du hast sie sterben lassen?

Elle.

Ich... Ich hab doch nur gehofft, dass alles gut wird.

Diese verdammte Geldwäsche.

Das sollte nie jemand erfahren. Das haben sie mir auch so gesagt.

Nach deiner Rückkehr aus Paris, ich...

Ich wollte mein Leben mit dir weiterleben.

Was...

Was machen wir denn jetzt?

Wir machen überhaupt nichts.

Du verschwindest.

Weit weg.

Irgendwohin. Ist mir egal, wohin.

Noch mal neu anfangen, so wie du's wolltest.

Aber ohne mich.

Nein.

Elle, bitte verzeih...

Es...

Es tut mir leid.

Was machst du denn hier?

Panikknopf hab ich nicht gedrückt.

Ich find dich auch so.

Immer.

Ich wollte mich bedanken.

Noch mal Knast hätte ich nicht überlebt.

Was willst du jetzt machen?

Erst mal abtauchen.

Bis der Prozess anfängt.

Und dann suche ich mir einen Job.

Und du?

Was hast du mit Margo vor?

Kämpfe immer für, nie gegen etwas.

Gerade weiß ich noch nicht, wofür.

Vielleicht stirbt Margo auch mit Oma.

Irgendwas Neues.

Ich finde es gar nicht so schlecht, nicht zu wissen, wie es weitergeht.

Na dann...

Danke.

Für alles.

Vielleicht will ich dich mal wiedersehen.

Irgendwann.

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