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Mein Name ist Paolo Guerrieri. Ich bin der Letzte in der langen Reihe der
Guerrieris. Kinderlos und Alleinerbe eines riesigen Imperiums.
Allerdings ist der ganze Jahrhundert der alte Familienbesitz so verschuldet,
dass ich mich gezwungen sah, das wertvollste Stück, die Villa Guerrieri,
verkaufen.
Nun, ich selbst bin vielleicht an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig, da
ich, nun ja, Schulden habe.
Spielschulden, Sie verstehen.
Und der Verkauf meines Elternhauses hat mich buchstäblich in letzter Sekunde vor
ernsthaften Schwierigkeiten bewahrt.
Ja, die Villa Guerrilli. Was sind in und außerhalb dieses wundervollen Anwesens
im Laufe der Zeit für fantastische Dinge geschehen? Und von einigen dieser Dinge
werde ich Ihnen heute berichten.
Guten Morgen, Signore Guerrilli. Ich komme mit guten Neuigkeiten. Es hat sich
ein Käufer für das Anwesen gefunden.
Ja?
Dazu kann man Ihnen wirklich gratulieren. Ich möchte Sie trotzdem
die Schlüssel zu meinem Elternhaus für einen weiteren Tag zu überlassen,
Signore. Ich möchte gern Abschied nehmen, verstehen Sie, von der Stätte
Kindheit. Nach all die Erinnerungen, die sich an dieses Grundstück knüpfen, all
die Jahre.
Natürlich, das ist kein Problem. Aber morgen sollte ich die Schlüssel schon
haben. Natürlich, gleich morgen. Dann kommt der neue... Das versteht ich nicht
von selbst, Signore.
Alles weitere besprechen wir morgen.
Die Generationen derer von Geriri, die vor mir lebten, werden mir hauptsächlich
wegen einer Leidenschaft in Erinnerung bleiben, der mehr oder weniger alle
Familienmitglieder freunden. Ich meine den Sex.
Ich glaube, es gab tatsächlich nur eine einzige Person, die nicht von diesem
Virus angesteckt war. Meine Großmutter Maria, die Frau meines Großvaters
Luciano. Er war derjenige, der es am wildesten von allen trieb.
Allerdings starb er sehr früh. Die Tuberkulose, für die es damals noch
Heilung gab, hat ihn dahin gerafft.
Nicht, dass ich an mystische Dinge glaube, nein, aber ich denke, sein
war so etwas wie eine Rache oder ausgleichende Gerechtigkeit dafür, dass
meiner Oma mal ein ums andere Mal Hörner aufgesetzt hat.
Das vierte Album.
Kaum, dass ich die vergilbten Fotografien in Händen hielt, hörte ich
alten Weisen. Ich roch den Garten und ich sah die Mädchen in ihren weißen
Kleidern umhertollen. Sehr gut.
Kommt ihr Lieben, gehen wir noch ein Stückchen nach vorn, damit unsere
gut zu erkennen sind.
Ein Stück nach links.
Ja, so ist es gut.
Antonio, der junge Mann, war Lucianos Neffe, mein Onkel. Mein Großvater war
fanat in den Jungen und auch der Priester der Familie mochte Antonio am
von allen. Er hätte ihm die Absolution wohl auch bei einem Kapitalverbrechen
erteilt.
Die Leidenschaft meines Großvaters, außer der bedagten sexuellen natürlich,
das Meer.
Gemeinsam mit seinem ihm treu ergebenen Diener Ambroggio segelte er bei jeder
sich bietenden Gelegenheit hinaus, um den Wind und die Wellen zu genießen.
Dass er bei all diesen Gelegenheiten nicht allein an Bord war, verschwieg der
hinterlistige Fuchs natürlich seiner Frau.
Ja, die Liebe von Maria, meiner Großmama, ging so weit, dass sie ihm vor
Fahrt eigenhändig einen Picknickkorb zurechtmachte, gefüllt mit den
Speisen und den schmeichelndsten Tropfen. Nur, dass mein Großvater diese
Mahlzeiten mit seiner Konkubine Miranda teilte, davon ahnte die Ärmste nichts.
Ist es nicht wunderbar friedlich hier?
Die tosende See, sie deckt dich zu. Sie lässt die schützende Gischt eine
Erleuchtung sein. Das ist ein altes italienisches Gedicht.
Gott hat die Haut, Gott will ich das Herz.
Das ist auch ein Gedicht und es ist von mir.
Ambroggio, der getreue Basal meines Opapa, lief sogar auf hoher See, niemals
Wohl seines Herrn außer Acht. Ein Schlückchen edlen Champagnes aus dem
wohlgefühlten Weinkeller hier, ein delikat belegtes Canapé dort, es fehlte
Großvater Luciano ein Nichts.
Ja, danke sehr.
Danke.
Gute Traube, das will ich meinen.
Aber Roger, ziehe das Höschen aus.
Ja, mach ihn hart.
Ja, blas den Schwanz.
Ja.
Ich seh richtig durch, Ambroggio.
Und jetzt bin ich hier.
Die See und Großvater Luciano. Zwei Dinge, die ebenso untrennbar miteinander
verbunden waren, wie Luciano und sein geliebtes Automobil.
Er konnte Stunden damit verbringen, seinem Stallknecht zu erklären, wie ein
Vergaser funktioniert, der davon natürlich nichts wissen wollte.
Übrigens betreibt sein Enkel heute eine der größten Fiat -Werkstätten des
Landes.
Aber mein Großvater war auch auf seinen ausgedehnten Spritztouren niemals
allein. Meist fuhr er mit der bezaubernden Miranda, eben erst erblüht
voller unkreischer Gedanken.
Er pflegte ihr vorzulesen, und das berührt die Seele einer jeden Frau.
Giorgio war bleich unter Mut.
Er nahm sie in den Arm und bedeckte ihre Lippen mit Küssen. Ihre bebenden
Schultern erzitterten unter seinen Händen. Er fuhr langsam unter den Saum
Midas. Er wagte sich, er wagte sich vor zu der zarten Spitze, die ihre Venus
bedeckte.
Und doch hatte er nicht das Gefühl, etwas Unrechtes zu tun. Nein, im
Es war wie ein leiser Hauch. Er wusste, dass sie es will.
Sie blickte zu ihm hoch.
Und er spürte das Verlangen, das ihren warmen Lenden entströmte.
Jetzt war sie voller Verlangen. Ach, war es nicht gestern noch ein Blumentopfter
über eine Balustrade flog und dahinter einer zu untergeröteter Schopf voller
Verachtung. Ein bebender, zitternder Gedanke.
vermächtigte sich seiner Fantasie.
Und als ob nichts wäre, strechelte er ihr gekenntes und gewürstetes Haar,
wohlwissend, dass sie ihm ihre intimste Stelle darbot. Er berührte mit den
Lippen ihre Schenkel und sie glühte vor Wonne.
Das war es, wonach sie sich die ganze Zeit gesehnt hatte, ohne dass es jemand
wusste.
Jemand, der ihn nicht kannte, wäre überrascht, hätte er doch kaum.
Geglaubt, dass dieser große, starke Mann solch intensiver Zärtlichkeiten fähig
war.
Sehr pikant, naja.
Und während der junge Schurz so zärtlich mit seinen Küssen bedeckte, da merkte
er, dass sie mehr als nur seine Küsse wollte.
Sie wollte ihn besitzen, ganz und gar.
Sie zückte vor Verlangen, als sie seine Manneskraft in ihrer Hand hielt. Zart,
doch unerbittlich.
Er verging vor Vergnügen. Es war seine Seele, die er ihr zu Füßen legte.
Damit sie nicht gestört würden, brachte er ihr kleines Lager.
Äste, Gräser, all das diente ihm zur Tarnung des Liebesnestes.
Und dann schlussendlich war es soweit.
Sie nahm seine langen, starken Arme und legte sie an ihre zarten Schränke.
Es war, als ob beider lang gehegter Wunsch in diesem Garten in Erfüllung
Als würden zwei Seelen eins gehalten durch die Schönheit der Gedanken.
Wahrlich, jede Sekunde schien eine Ewigkeit zu dauern.
Jedes Wort eine Litanei und jedes Lächeln eine Einladung.
Einladung? Einladung, ja.
Er begann ihre heißen Blicke auf seiner Hose zu spüren und voller Verlangen fing
seine Begleiterin an, ihm die Knöpfe seines Hosenstalles zu öffnen.
Er lehnte sich genüsslich zurück.
Sie umfasste sein Schwert mit einer Hand. Er
schauerte.
Dabei soll einer lesen können.
Ist das Leben nicht schön?
Ganz tief in deinen Schlamm stecken.
Ja.
Mach die Beine auseinander.
Oh, Peter, was ist denn? Steck ihn endlich rein.
Ein Großvater Luciano, dieser unersättliche Lebemann, hat den Ruf
begründet. Und er schuf hier in diesem Haus ein Refugium der Lust.
Der Krieg steht unmittelbar bevor und Mussolini hat erste Rekrutierungen
angekündigt. Hallo, Geliebter.
Ein schöner Tag.
Aber du sitzt hier drinnen herum.
Magst du denn gar nicht an die frische Luft?
Natürlich. Noch ist sie frisch.
Allerdings wird sie schon bald durch den Rauch der Bomben vergiftet sein.
Yolanda, tja, es wird einen Krieg geben.
Ja, wahrscheinlich wird es das.
Aber du hast ihn nicht angezettelt.
Und kannst nichts dagegen tun.
Und noch kannst du das schöne Wetter genießen. Ja, du hast recht.
Aber es wird doch wohl erlaubt sein, sich Gedanken um seine Heimat zu machen.
Der Anblick meiner Beine in Strümpfen hat sich noch immer abgelehnt. Das tut
auch jetzt.
Möchtest du noch mehr sehen?
Siehe hier.
Wie hübsch er ist.
wieder rein.
Ganz tief.
Das macht er gar nicht schlecht.
Er ist ein echter Geriri, wohlan.
Ganz hart.
Oh ja, oh ja.
Jetzt.
Zu mir kommen in letzter Zeit nicht mehr viele Schäfchen, die nach dem rechten
Weg suchen. Und wenn sie kommen, dann erzählen sie mir Sachen, die mich völlig
verwehren. Und dann hört man verschiedene Leute auch darüber reden.
Ach ja, Herr Prager, warum geht das denn? Jedenfalls sind mir Dinge zu Ohren
gekommen, die mich als den Geistlichen ihrer Familie nicht eher ruhig schlafen
lassen, bis ich sie mit ihnen besprechen kann. Ja, klar. Es geht um einen ihrer
Neffen, um Antonio genauer gesagt.
Um Antonio?
Ja. Heilige Mutter Gottes, was hat er denn gemacht?
Um es dann vorsichtig auszudrücken, gar nichts.
Das verstehe ich nicht. Er ist schlau. Das heißt gar nichts. Er steht nicht. So
reden Sie doch endlich. Einfach schlau.
Auf diesen Schreck muss ich mich erstmal setzen.
Ein Mitglied der Geriris und die ganze Stadt war es.
Eine Katastrophe.
Der Ruf der Guerrillas ist nun völlig ruiniert. Ich bitte für meine Pflicht,
darüber in Kenntnis zu setzen, Signore.
Insbesondere, da ihr Neffe im heiratsfähigen Alter ist. Und das hat
Zeit. Ja, was machen wir denn da? Man könnte ja nicht einmal die Ehe
Geschweige denn für Nachkommen sorgen, so wie ich das sehe.
Aber da muss man doch jetzt was unternehmen.
Ich bete für Gott, dass dieses kleine Problem schnell gelöst wird. Denn wie
wissen, hält Gott seine schützende Hand über all seine Schäfchen. Und besonders
über die, die fleißig sind. Diese Schande, nein, diese Schande. Und das
Da nehme ich mir doch glatt den Streich. Ich bete drei Rosenkränze für ihn.
Liebter gar kleine Junge.
Ich möchte nicht so weit gehen, das zu behaupten. Die einen sagen das.
Wieder andere meinen das Gegenteil. Wem soll man denn nun sein Ohr schenken? Wem
soll man trauen und wem glauben?
Ich werde das rausfinden. Ich werde ihn auf den wahren Weg zurückführen, soweit
ich sein Opfer bin.
Ich werde ihn mitnehmen in das Paradies der Liebe.
Ich meine, dass ich da nicht von großem Nutzen für Sie sein kann.
Aber wann immer Sie sonst Hilfe brauchen, ich werde für Sie beten und
selbst kapitulieren. Ich werde dazu schützen.
Ich bin geneigt, eine beträchtliche Spende anzunehmen.
Und jetzt entschuldigen Sie mich. Mein Freund, gehen Sie mit Gott. Doch vorher
nehme ich mir diesen Wengel zur Brust.
Nun,
lieber
Neffe, du hast also Probleme.
Im Dorf erzählt man sich seltsame Dinge.
Was denn für Dinge, Onkel Luciano?
Sie sagen, dass du in gewisser Weise sexuell... Aber Onkel, ich denke nicht,
dass... Ja, sie sagen, du bist nicht der Engst, für den ich dich bisher gehalten
habe. Und wenn schon.
Die sollen sich doch um ihre eigenen Sachen kümmern und nicht um Fremde.
Ach, keiner von uns Geriris hatte je Probleme.
Und weil ich nicht will, dass der Ruf unserer Familie ruiniert wird,
Nehme ich dich morgen Abend mit ins Bordell.
Damit endlich steht, was zu stehen hat. Einverstanden.
Was immer du sagst. Und jeder im Dorf wird davon erfahren.
Also, mein lieber Neffe, kein Grund zur Aufregung. Einfach locker unterziehen.
Ja, ich bemühe mich.
Auf geht's.
Das beste Bordell, nicht wahr?
Richtig, Fancy.
Und so brach Großvater Luciano auf in die Stadt, um seinen Neffen in der
Familientradition zu unterweisen.
Der Club des Amour, so hieß besagtes Etablissement, war ebenso berühmt wie
berüchtigt in gewissen Kreisen. Und Luciano Guerrieri war hier kein
im Gegensatz zu seinem Neffen, den er ja am heutigen Abend erst im wahrsten
Sinne des Wortes bei den Damen einführen wollte.
Da wird einem ja ganz anders.
Meine Verehrung.
Fantastisch.
Darf ich Ihnen meinen Neffen vorstellen?
Ein hübscher Knabe, nicht wahr?
So was liegt in der Familie, Signore. Und die Eltern dieser reitenden Dame
zweifellos auch gut ausgerüstet gewesen.
Ich habe für meinen Neffen eine ganz bestimmte Darlehensauge gefasst.
Wir gehen, Kleines, wir gehen den Herrn gesellschaftlich. Komm.
Ja, und du kommst auch mit, man kann ja nie wissen.
Ein wohlgestaltetes Lauchchen.
Ein Schellen wär böses, da man denkt, lieber Nesse.
Das dürfte konvenieren.
Ja, hier gilt nur die Liebe, schöner Mann.
Also komm, lieber, setz dich. Und ihr auch. Ich habe sie hereingeführt.
Dafür verdiene ich doch eine Belohnung, nicht wahr?
Sie haben sich Ihre Belohnung wohl schon ausgesucht.
Meinen Sie nicht, dass wir hier nur stören würden, gnädigste? Lassen wir die
beiden Turteltäubchen ruhig allein. Ich könnte mich derweil mit Laila vergnügen.
Aber ja, das können wir jetzt auch allein. Ihr Gerede hat einmal seine
gebraucht. Also, mein Kleiner, es gilt und halt die Ohren und alles andere
gerade.
Ist der nicht lustig? Er gehört dir. Bis bald.
Bis bald.
Vielleicht sollten wir uns ausziehen. Ja, vielleicht.
Na, was haben wir denn da Hübsches?
Ja,
mach ich mir Rat, guck mal.
Jetzt auf deine Zähnchen ein.
Ein fünfter Arsch.
Mein Pfötzchen schmeckt dir bestimmt besser, wenn es hübsch, sauber, rosig
frisch gewaschen ist.
Ich mach das.
Gib her.
Ja, jetzt stopf ihn rein.
Ganz rein, Kleiner.
Ich will dich gleich noch ficken.
Hast du gehört?
Leg dich hin.
Ich werde mich mal um dein Schwänzchen kümmern.
Vielen Dank.
Ach, ja.
Ja.
Ja, blase mir auf.
Weiter so.
Das ist eine richtige Fickmaschine.
Ja, pump ihn auf, du Miststück.
Warte mal, das Bein kleidet im Weg.
Ich bin ganz viel froh, wenn deine Mundfotze... Ja.
Jetzt will ich dich auch mal fängen.
Ja, dann lässt dich was anstehen. So, ja.
Ja, genau so.
So.
Ja.
Bewegung. Hier, Schönheit, vergiss meine Latte nicht.
Es geht. Es geht nicht.
Es geht.
Es geht nicht.
Gewaltig.
Jetzt stoße ich dir dein Arschloch durch, Liebchen.
Das sieht geil aus.
Das ist wie ein Brauerei -Pferd, genau das Richtige für mich.
Hier.
Ein volles nasses Loch hast du da.
Oh ja.
Oh ja.
Sei still und nutz meinen Finger, du Fotze.
Ja.
Oh, Tempo.
Ja.
Ich mach dich geil.
Ja.
Oh, ja.
Lecken kannst du das, muss man dir lassen.
Ich will, dass du kommst, du Schlampe.
Los.
Ja, los.
Das tut gut.
Das tut ja so gut.
Also dann, ich wickse dich jetzt voll.
Ich komme, ich muss es tun.
Du Fotze, ich wick's dich gleich an.
Ich schwör's dir.
Auf die geile Polle, Fotze.
Brüll dir meinen Saft, du Sau.
Vielen Dank.
Nichts dafür.
Wie schade.
Na, was machen wir denn da?
Ja.
Das war doch Ihre Schuld. Mein Neffe hat einen Durchhänger und das kommt nicht
von ungefähr. Er ist ein Guerrieri.
Was hast du getan?
Gar nichts. Tut mir leid, ich habe keine Ahnung. Na dann, vielleicht nächstes
Mal. Oh Gott, diese Schmach.
Der erste Guerrieri seit Generationen, der reich ist, wo er sein soll.
Möge der Tag verflucht sein, an dem ich loskomme. Junge, wir gehen. Du wirst was
erleben. Komm, jetzt zieh dich an.
Beruf verfehlt. Los, raus.
Und Sie sind mir noch beschuldigt.
Aber Signore, haut der einfach ab.
Dieser Mann denkt, er kann hier ficken, ohne zu bezahlen.
Aber damit lasse ich ihn nicht durchkommen. Diesmal nicht, Signore.
Tja, Großvater Luciano hatte so seine Schwächen. Einerseits für Frauen,
andererseits war er aber auch knauserig. Eins jedoch hatte er im Überfluss, Sinn
für Humor.
So galt sein Interesse bei seinen Liebesabenteuern nicht immer dem Akt
sondern der damit verbundenen Zeremonie.
Die Krönung seiner skurrilen Fantasien fand eines Tages in der Familiengruft
statt.
Die Geschichte war so außergewöhnlich, dass selbst meine Oma darüber lachen
konnte. nachdem sie Luciano mit dem Nudelholz und der Gerte gehörig
hatte. Schließlich kam das Geld für die beiden Damen aus ihrer Haushaltskasse.
Du, ich glaube, er ist noch nicht ganz tot.
Sollen wir denn noch reden? Ich weiß nicht. Nicht reden, nicht reden.
Schön.
Wie ist das?
Dabei kann kein Mensch tot bleiben.
Ich mag diese bizarren Spielchen, die du dir immer ausdenkst, Luciano. Und ich
mag diese Fresse.
Oh! Oh!
Das machst du, machst du schlecht.
Steh mal auf.
Macht mich fertig, meine Damen.
Ja.
Los, hol dir die Seele aus deinem anderen Körper.
Immer rein.
Komm raus mit der Zunge.
Wie herrlich.
Vielen Dank.
Schneller. Ich brauche das.
Ja.
Ja.
Ja.
Steck mir einen Finger in den Arsch.
Das ist doch eine geile Nummer.
Wenn du nichts weiter vorhast, melde ich dir doch das Fetzchen.
Nein, hör wieder auf. Ich werde sie mit meinem Schwanz zum Sprechen bringen.
Pass mich an.
Vielen Dank.
Ja, so ist das.
Großvater Luciano starb allerdings tatsächlich kurz nach dieser
Begebenheit, und die, die ihn liebten, und das waren trotz seiner sonderbaren
Eigenarten recht viele, feierten ein rauschendes Fest, so wie er es
testamentarisch verfügt hatte.
Er ging in Frieden, denn kurz vor seinem Tod hatte sie ihm all seine Eskapaden
verziehen, und er vererbte ihr sein ganzes Vermögen, was sie zu einer
Frau machte.
Einzig das wundervolle Familienautomobil, einen Bentley,
seinem ihm stets treu ergebenen Fahrer Ambroggio.
Ich sehe ihn noch vor mir, wie er mit stolz geschwellter Brust über den Lack
wienerte, dass es eine wahre Freude war.
Ja, die Erinnerungen kommen alle wieder.
In dem Moment, in dem ich Abschied nehme von diesem Haus, fällt mir alles wieder
ein.
Ich konnte zwar damals kaum über die Tischkante gucken, aber ich spüre die
Atmosphäre dieses Hauses noch heute so, als ob mein Opa mir erst gestern den
Hosenboden langgezogen hätte, weil ich Äpfel aus Nachbars Garten gestohlen
hatte. Und ich frage mich, ob nicht all diese erotischen Verwicklungen ihren
Ursprung in diesem Haus haben.
Was für ein Hater.
Der Bentley war nun einmal das ureigenste Reich von Ambroggio. Er hegte
pflegte ihn, und ich habe ihn im Verdacht, dass er heimlich im Fond
übernachtete. Aber weit mehr als der frühe Tod meines Großvaters hat ihn
anderes getroffen.
Renato, mein Vater, den ich insgeheim hasste, weil er mich schlug, verlangte
ihm, eine Spielfigur im Spiel seiner bizarren Gelüste zu sein.
Längst hatte ich herausgefunden, dass ich eigentlich der Sohn von Antonio war.
mit dem meine Mutter Yolanda lange Jahre ein Verhältnis gehabt hatte.
Insofern trag mich das Verhalten von Renato, der gern die Rolle des
einnahm, umso härter.
Ambroggio, ich mache einen kurzen Spaziergang.
Sehr wohl, pass auf Yolanda auf.
Yolanda, meine Mutter, musste so tun, als ob sie Ambroggio begehrte.
Denn Renato, dieses Ekel, wollte heimlich zusehen, wie sie einen anderen
verführte. Der Witz war, dass er jedoch nicht wusste, dass meine Mutter
tatsächlich ein wenig in Ambrogio verliebt war.
Gibst du mir Feuer, Ambrogio?
Sehr wohl, gnädige Frau.
Am Radio mir ist langweilig.
Was für ein entzückendes Füßchen.
Nicht nur das Füßchen ist entzückend.
Jemand fällt zu viel an.
Was haben wir denn da?
Wonach sieht's denn aus?
Schwamm. Aber ich mach sie eigentlich immer größer. Schön, dann kümmern Sie
um mich.
Gut.
Ja, lupsen Sie dran.
Oh ja, das ist geil. Streicheln Sie ihn mit der Zunge.
Kommt, machen Sie ihn hart.
Weiter.
Weiter.
Das machen Sie gut.
Nicht aufhören.
Und jetzt stecken.
Ja.
Komm her, Liebling. Ich will in dir blasen.
Ja. Ja.
Komm,
gib dir Mühe, du kleine Schlampe.
Sonst fick ich dich nachher nicht.
Schafroth.
Oh, gefällt Ihnen das?
Nehmen Sie meinen Schwanz in Ihren Arsch.
Er fühlt mich weiter.
Los,
bleib weiter, du Luder.
Oh Gott.
Ja.
Ja, gib es mir, ihr Hengste. Ich will es. Ich brauche es.
Ja.
Ja. Ja.
Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Ja.
Lachse vor Geilheit.
Ich glaube, mir kommt...
Ich
mache das jetzt.
Ich spritze gleich.
Ich spritze gleich.
Ja, Schatz.
Meiner ist größer als deiner.
Aber zwei gleichzeitig sind auch ein ganz besonderer Reiz, nicht wahr?
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