All language subtitles for Illusion.2013.German.1080p.BluRay.x264-iFPD

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Original subtitles

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht,

so wäre ich ein tönendes Herz

oder eine klingende Schelle.

Wenn ich prophetisch reden könnte

und wüsste alle Geheimnisse

und alle Erkenntnis

und hätte allen Glauben,

so dass ich Berge versetzen könnte,

und hätte die Liebe nicht,

so wäre ich nichts.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild;

dann aber von Angesicht zu Angesicht.

Jetzt erkenne ich stückweise.

Aber dann werde ich erkennen,

wie ich erkannt bin.

Kaffee macht munter.

Was Neues?

Nichts Neues.

Jetzt schau doch nicht so.

Wie schaue ich denn?

Als müsste es was Neues geben.

Aber das gibt es nicht. Wie immer.

Ja, wie immer.

Eins.

Möchten Sie ihre Tarifoptionen... VIER.

Sagen Sie jetzt ja, wenn Sie weiterhin mit mir sprechen möchten.

Nein.

Wenn Sie von einem unserer Berater beraten werden möchten, so sagen Sie...

Beratung.

Möchten Sie eine Beratung mit einem Berater, so sagen Sie...

Von einem Berater.

Möchten Sie eine Beratung mit einem Berater, so sagen Sie...

Ja. Berater.

Oh. Leider habe ich sie nicht verstanden.

Möchten Sie eine Beratung mit einem... Berater

Ich habe Sie nicht gehört. Möchten Sie eine Beratung mit einem Berater, so sagen Sie...

Gut so?

Was denkst du?

Nichts.

Ich denke an Dich.

Was macht deine Freundin?

Verklemmt.

Und jetzt?

Was ist los mit dir?

Ich kann mich nicht auf dich konzentrieren.

Ich bin ja schon still.

Ja, hallo. Ich habe ein Problem mit der Verbindung vom Handy zum PC.

Ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen.

Da müssen Sie die technische Abteilung anrufen, die kennen sich da aus.

Aber ich wurde zu Ihnen durchgestellt.

Ich geb' Ihnen mal die Nummer durch.

Ok. Augenblick.

Das ist die gleiche Vorwahl, die gleiche Hauptnummer.

Gleiche Vorwahl?

Ja.

Gleiche Hauptnummer.

Die letzten beiden Zahlen sind die 46.

Nur die letzten beiden Zahlen sind anders?

Die 46.

Ja. Die 46. Also am Ende die 46.

Ja. Die 46.

Dankeschön.

Hallo und willkommen beim Kundenservice der Telefone. Nun zu ihrem Anliegen.

Möchten Sie direkt mit dem Kundenservice verbunden werden, so wählen Sie die 1.

Eins.

Der Käsekuchen ist für dich.

Und für dich.

Ein superkleines Stück.

Ok.

Superklein.

Danke.

Sehr gut.

Ja.

Ein kleines Stück passt da schon noch hinein.

Nicht für mich.

Ja. So stöhnst du richtig.

Und jetzt mach's dir.

Ja.

Und jetzt, jetzt komm bitte schnell.

Jetzt, ja. Komm.

Komm jetzt bitte.

Komm jetzt.

Komm. Komm jetzt.

Ja, komm.

Findest du blau gut?

Für was?

Für die Augen.

Du meinst für deine Augen?

Ja.

Weiss nicht.

Steht auf, wenn ihr Schalker seid.

Blau ist wie Schalke.

Malen die sich auch die Augen blau?

Nein.

Warum fragst du mich dann?

So halt.

Ach so.

Hallo Nikola.

Ich finde nichts Passendes.

Ich meine für draußen.

Dann bring mir die Sachen halt vorbei.

Ich bring sie dir vorbei.

Auf einen Kaffee dann.

Mal sehn.

Kaffee macht munter.

Tschüss, bis dann.

Tschüss.

Glaubst du an Ufos?

Nicht so richtig.

Glaubst du daran?

Aber irgendetwas ist da draußen.

Da gebe ich dir recht.

Autos

Motorräder

Häuser, Straßen

Und natürlich Menschen.

Mach dich nicht lustig über mich.

Das mach ich nicht.

Das ist mein voller Ernst. Ist dir das noch nie aufgefallen?

Diese Massen an Menschen.

Manche sollen sogar reden.

Die erzählen sich merkwürdige Dinge.

Einige erzählen sogar

Geschichten über sich und andere.

Eine Geschichte erzählt zum Beispiel

von Menschen, die sich abends in der Kneipe treffen

und über ihr Leben erzählen.

Über ihre Träume

Wünsche

und...

Das ist also diese Kneipe.

So ist es.

Und hier passieren diese...

Hier und nirgendwo sonst.

Das ist also die Kneipe.

Ja.

Die Kneipe...

...in der alles passieren kann.

Wenn du das willst.

Alles, sagst du?

Wenn du das willst.

Sieht alles ganz normal aus hier.

Ja, auf den ersten Blick.

Aber diese Menschen, merkst du das nicht?

Doch.

Wie die alle schauen.

Mit ihren erwartungsvollen Augen.

Und ihren Wünschen.

Das hier ist die Kneipe. Mit ihren Gästen.

So als erwarteten sie etwas.

Etwas Neues.

Hallo. Hallo.

Hallo.

So, jetzt bin ich hier.

Wir auch.

Hier soll es ja Dinge geben...

Sie wird es selbst bemerken.

Aber ich wollte doch nur... Nichts aber. Sieht gut aus.

Finde ich im Moment...

Sieht doch gut aus, oder?

Ja. Finde ich auch.

Oh, die Bardame.

Guten Abend...

...liebe...

Gäste.

Willkommen hier...

...in eurem...

...Vergnügen.

Heißt euch...

erst einmal alle willkommen.

Zunächst unsere Crew.

Und im Laufe des Abends...

wir werden sehen.

Für mich ein Gläschen Wasser.

Für mich ein Gläschen Wein, bitte. Roten diesmal.

Wie die Herren wünschen.

Ich heiße Dieter.

Theodor. Aber Theo reicht.

Hallo Dieter.

Hallo Theodor. „Theo...“

Ich bin in der Versicherungsbranche tätig.

Ich auch.

Das heißt, ich versichere den Menschen, dass ein Leben in Gott...

also, ich bin Pfarrer.

Evangelisch, nehme ich an.

Ja, auch das.

Protestantisch. Schon immer.

Prediger.

Auch zu Hause?

Eigentlich nicht.

Meistens zumindest.

Sie sind einer der ersten, die mich fotografieren.

Ist für mein Facebook-Album.

Was ist das?

Das ist ein Social Network.

Wo Menschen sich treffen, ohne sich sehen zu müssen.

Ist sehr praktisch.

Und was nutzt das den Menschen?

Kontakte.

Ohne sich zu kennen.

Warum hast du kein Foto von mir gemacht?

Das ist so...

Okay.

Ich sage ihnen dann immer:

Glaubt einfach, dann wird sich die Wirkung von alleine einstellen.

Glaubt und ihr werdet... An wen denn?

An Ihn.

Ah, so.

My bar is my castle And I am the queen.

My guests come to me Cause they live in a dream.

And nobody here Is what he seems to be.

But there's nothing that's hidden That I would not see.

The secrets that everyone keeps deep inside

Are revealed in this bar because no one should hide.

The feelings that could bring back Life to the living dead.

So come in, have a drink And don't be too sad.

Sadness is useless When you're in my bar.

I'm the queen of quick changes Just open your heart.

You can be what you want and What you never dared to be.

Leave your dreams, Be my guest, you're welcome to me.

Ich nehme einfach ein paar Sachen von dem ganzen Abend auf.

Mach doch was du willst.

Ok. Es soll dich nicht stören irgendwie. Das ist jetzt einfach nur... So.

Ich bin der Uli. Also Ulrich, wie Höneß, nur Uli.

Ja, was noch? Bin ... äh... bin... äh...

Momentan ist jetzt nicht so wahnsinnig viel zu erzählen.

Und was empfindest du so beim Predigen?

Dasselbe wie jetzt.

Also was?

Alltag.

Wie im Alltag.

Also, Gott als Alltag.

Gott hat nichts damit zu tun.

Nichts?

Nein.

Er ist...

...dahinter.

Ich habe Gott getroffen

In einem Bahnhofspissoir.

Und Gott war sturzbesoffen,

weil er so traurig war.

Heilig, heilig, heilig.

Heilig ist der Herr.

Heilig, heilig, heilig.

Heilig ist nur er.

Er, der nie begonnen,

Er der immer war.

Selig ist und waltet,

Sein wird immerdar.

Heilig, heilig, heilig.

Heilig ist der Herr.

Heilig, heilig, heilig.

Heilig ist nur er.

Es hätten ihn erschaffen

Impotente Spießer.

Doch wenn, wär' er schon lieber die Erfindung von

arschgeilen Genießern.

Herr, Du hast mein Flehn vernommen, Selig pocht's in meiner Brust.

In die Welt hinaus ins Leben Folgt mir nun des Himmels Lust.

Dort auch bist ja Du mir nahe, Überall und jederzeit.

Segne, Herr, mich und die Meinen, Segne unsern Lebensgang.

Alles unser Tun und Wirken Sei ein frommer Lobgesang.

Sei ein frommer Lobgesang.

Arschgeil.

Arschgeil.

Dann sah ich Gott sich ertränken

In einem Männerklosett.

Ich zog pietätsvoll die Spülung.

Und siehe, Gott war weg.

Er ist die Grundlage.

Sagst du?

Ja und...

Ja.

Ich sehe hier im Raum drei Paare und zwei Einzelpersonen.

Und drei, ich nenne sie jetzt mal „Dienstleister“.

Ja, Dienstleister möchte ich sie nennen.

Läuft er immer so herum?

Eigentlich schon.

Ja, ist er so ein Bayernfan?

Das glaube ich nicht. Der geht noch nicht mal zu 'nem Spiel.

Warum dann die ganzen Klamotten, die er anhat?

Nicht nur das. Seine ganze Bettwäsche ist von dem Verein.

Das Licht geht aus, Wir gehn nach Haus.

Rabimmel, rabammel Rabumm, bumm bumm.

Gute Freunde kann niemand trennen. Gute Freunde sind nie allein.

Weil sie eines im Leben kennen. Füreinander da zu sein.

Und das schon immer?

Ja.

Eigentlich erst seit er seinen Job verloren hat.

Vor 5 Jahren.

Die Menschen hier sind alle im Facebook-Modus.

Sie treffen andere Menschen und sich selbst.

In der eigenen Phantasie möchte ich das fast nennen.

Ein bisschen fröhlicher.

Und das poste ich auf Facebook.

Es wird eben ein App geben, mit dem man sein Leben aufzeichnen

kann. Das heißt, sie macht alle paar Minuten von einem ein

Foto, beziehungsweise von dem, was man sieht. Und man wird sein

ganzes Leben dokumentieren können. Es ist sehr faszinierend,

wenn man sieht, dass man wenig Freunde in der realen Welt hat,

aber innerhalb dieses geschützten Raumes, innerhalb dieses

geschützten Rahmens, gibt es dann sehr viele Menschen.

Sehr wichtig, dass man innerhalb dieses Netzwerks sehr aktiv ist.

So viele Informationen auf einmal, wie man da bekommt. Wahnsinn.

Wo kann man sonst so viele Freunde haben.

Dafür hätten die Geheimdienste früher wirklich richtig viel Geld bezahlen müssen.

Per speculum me video.

Dann kann ich es gleich allen mitteilen.

Größte Errungenschaft der Menschheit, würde ich sagen.

Da kann ich immer herausfinden, was alle meine Freunde machen.

Ich hab nämlich heute meinen 1000. Freund geadded.

Und die Freunde von meinen Freunden. Der Schweinsteiger ist dabei.

Ich zähl' die ich auch zu meinen Freunden.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,

fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir.

Man hat jederzeit in seinem Smartphone das gesamte Weltwissen zur Verfügung.

Wer wann aufs Klo geht.

Zum Beispiel, „boah ich bin heute verfeiert, ich hab

Der Neuer. Der Lahm.

Und wenn ich da 20 Likes habe, dann weiss ich, dass

die Menschen auf der Welt wissen, um was es geht.

Horch und Guck.

Die von der Stasi?

Nein, die von Facebook.

Die Gedanken sind frei.

Sie treffen sich und ihre Gedanken.

Eine Gedankenwelt nenne ich das hier.

Hätte der liebe Gott eine Facebook-Seite und lüde dich ein

zu einer seiner Veranstaltungen, so gib Ihm ein Like.

Du bist auch zum ersten Mal hier?

Das ist das erste Mal.

Und? Wie gefällt's dir hier?

Ich denke gut.

Bin sogar zum ersten Mal fotografiert worden.

Von dem jungen Mann da hinten.

Und gefällt er dir?

Er ist mir noch zu unreif.

Und was heißt das für dich?

Wie läuft der Abend bisher für euch?

Das ist das erste Mal.

Und wie gefällt es dir hier?

Ich denke gut.

Heut Nacht, da schau ich jeden an, Heut' Nacht, da find ich jeden Mann

So schön.

Ich will doch nur mit ein'm nach Hause gehn.

Sagt mir ein Mann, daß er mich liebt, Wenn er mir seine Nummer gibt,

Wie schön

Dann werd ich ihn zu mir nach Haus' mitnehm'n.

Bleib' eine Nacht, du schöner Mann, Weil ich allein nicht schlafen kann.

Sag mir gar nicht erst wie du heißt, Weil ich es morgen nicht mehr weiß.

Ob Erich, Peter oder Karl, Das ist mir alles so egal.

Ich brauch nur ein' der bei mir ist Und mich auf meine Lippen küßt.

Ich bemerke, wie die Paare auseinanderbrechen

und sich zu neuen Gruppen zusammenfinden.

Um es moderner auszudrücken:

alte Gruppierungen haben sich aufgelöst

und es haben sich neue soziale Netzwerke gebildet.

Wenn er dann zärtlich werden will mit mir, verliere ich die Lust an ihm.

Aber nur wenn er zärtlich werden will mit dir?

Ja. Er ist dann zu...

Zu was?

Hast du es denn schon mal mit einer Frau ausprobiert?

Bis heute noch nicht.

Ach so.

Das stelle ich mir so richtig geil vor.

So?

Einfach geil, meine ich.

Ohne ihn.

Aber mit einer Frau.

Ja

Mit dir zum Beispiel.

Mit mir?

Das finde ich...

nicht einfach.

Aber ich.

Na, ihr zwei, wie geht's uns denn?

Gut.

Mir geht es auch gut, danke.

Obwohl...

Die Menschen. Wie die reden. Einfach ... manchmal lustig, oft aber auch...

Oft aber ohne Sinn. Meinst du das?

In der Sinnlosigkeit verbirgt sich oft ein tieferer Sinn.

Das wollte ich sagen.

Nein.

Was nein?

Es war eine Lüge.

Die Sinnlosigkeit...

Nein. Er wollte sagen: „oft aber auch traurig“.

Nein, ich... oder doch.

Vielleicht wollte ich genau das sagen.

Deutscher Meister wird nur der FCB. Nur der FCB.

Kennst du das Gefühl von...

Ach, vergiss es einfach.

Welches Gefühl meinst du denn?

Wenn du merkst, dass deine Gefühle nichts bewirken.

Das kenne ich sehr gut.

Darf ich ein Foto von dir machen?

Für dich?

Für mein Facebook-Album.

Einfach so?

Die Kneipe und ich?

Vielleicht so?

Oder so?

Oder vielleicht so?

Er verliert sich in Posen. Einfach so.

Bist du mit deiner Versicherung zufrieden?

Ja.

Mach noch ein Foto von mir.

Alles ok.

Auf dein Wohl.

Schmeckt dir dein Getränk?

Mundig, würde ich es nennen.

Ich habe gehört du seist ein Pfarrer?

Das ist heute nicht von Belang.

Was machst du denn so?

Ich bin eine Sporttherapeutin.

Aber auch das ist nicht von Belang.

Was ist denn für dich von Belang?

Mit Menschen zu reden.

Über was?

Über die Menschen.

Smalltalk meinst du?

Eher das Gegenteil.

Dann frag mich doch mal was.

Etwas, was dir wichtig ist.

Wie empfindest du mich denn?

Ich finde dich...

Wie denn?

Interessant.

Mich oder meine Figur?

Dich.

So sehen Sieger aus. Lalalalala.

So sehen Sieger aus. Lalalalala.

Gefällt es dir hier?

Die Menschen.

Das kenne ich von dir.

Ich meine das allgemein hier.

Ist interessant.

Und was zum Beispiel?

Die Menschen.

Uli!

Interessant.

Aber was sagst du dazu?

Was empfindest du?

Die Menschen.

Das kenne ich von mir.

So sehen Sieger aus. Lalalalala.

Du machst dich aber gut heute Abend.

Und es macht Spaß.

Wer ist heute Abend dein Liebling hier?

Davon noch keiner.

Dann macht mal schön weiter. Also bis dann.

Bis gleich.

Ach so.

Hochinteressant.

Ich merke, wie sich die Stimmung im Raum verändert.

Sehr spannend möchte ich das nennen.

Da treffen sich zwei Ziegen. Sagt die eine:

Kommst du mit in die Disco?

Sagt die andere: Nee, ich hab kein Bock.

Kein Bock.

Und dein Mann?

Berechenbar.

Im Leben meinst du?

Im Leben.

Wo denn sonst?

Und das macht dir Angst?

Keine Angst.

Aber ich denke mir oft...

Was denn?

Ich wünsche mir sexuell eine andere Behandlung.

Meine Sexualität...

...ist noch nicht da,...

...wo sie sein sollte.

Das verstehe ich voll.

Ich geh mit meiner Laterne.

Und meine Laterne mit mir.

Das Licht geht aus,

wir gehn nach Haus.

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Das ist die Wirklichkeit.

Das ist auch die Wirklichkeit.

Wo ist die Illusion?

Das ist großartig.

Großartig.

Kommst du denn weiter?

Weiter mit was?

Mit deinem Bemühen.

Ich bemühe mich doch um gar nichts.

Mit deiner...

Meiner was?

Mit deiner neuen Liebe.

Du glaubst doch nicht das junge Ding?

Vergiss einfach was ich gesagt hab.

Sag mal, du glaubst im Ernst ich hätte irgendwas...

Vergiss es doch einfach.

Ich habe doch gar nichts gemacht. Du meinst immer weiß Gott...

Hallo ihr beiden.

Hi.

Wie geht's dir denn?

Wunderbar.

Ich muss aufs Klo.

Noch keinen neuen Fan gefunden?

Wie du meinst.

Mir gefällt's hier.

Aber noch keinen richtigen Fan getroffen.

Den einen oder anderen vielleicht.

Kennst du den?

Da ist ein Bäcker, der empfängt einen neuen Kunden in seiner Bäckerei.

Und dann sagt der Bäcker zu dem neuen Kunden:

Guten Tag, Herr...

Und dann sagt der neue Kunde zu dem Bäcker:

Guten Tag, Herr Bäcker. Haben sie frische...

Susanne.

Das finde ich einen tollen Namen.

Susi eigentlich.

Für meine Freunde.

Susi.

Das finde ich auch einen tollen Namen.

Und wie heißt du?

Theodor.

Theo eigentlich.

Für meine Freunde.

Das finde ich auch einen tollen Namen.

Die Liebe ist langmütig und freundlich.

Die Liebe eifert nicht.

Die Liebe treibt nicht Mutwillen.

Sie blähet sich nicht.

Sie stellet sich nicht ungebärdig.

Sie suchet nicht das ihre.

Sie lässt sich nicht erbittern.

Sie rechnet das Böse nicht zu.

Sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit.

Sie freuet sich aber der Wahrheit.

Sie verträgt alles,

sie glaubet alles,

sie hoffet alles,

sie duldet alles.

Alles.

Du.

Du.

Du.

Ich bin so wild nach dir,

du süße Himmelsbraut.

Die Liebe höret nimmer auf.

Mich drängt es,

deine nackte Haut,

Dein reines, unverdorb'nes Fleisch zu spür'n

Und dich ins Reich der Lust zu führ'n.

Oh. Komm.

Ich will dir meinen Rebstock zeigen,

Von dem sich prall die Trauben neigen

Hinab zu jenem warmen Grund,

Der zwischen deinen Hügeln bebt

Und zitternd, feucht, feucht sich nun erhebt.

Du. Oh. Du.

Dort will ich meinen Stock versenken

Und dir den Samen meiner Früchte schenken,

Will dich mit ihrem Nektar tränken

Und ewig dieser Lust gedenken.

Ja, ja, du hast mir den Schlaf geraubt

Mit deiner reinen nackten Haut.

Susi?

Ja, Theo?

Wie heißt du eigentlich mit deinem ganzen Namen?

Susanne Bauer.

Wie der Landwirt?

Ja, wie der, der die Felder bestellt.

Und wie heißt deine Mutter?

Sie hieß Michaela Bauer,

aber sie ist mit mir...

sie wurde vor meiner Geburt getötet.

Und wie? Ich meine, von wem?

Von einem anderen Wagen. Unfallflucht.

Vor 20 Jahren?

Ja.

Ich bin der Dieter.

Über was sprecht ihr so?

Dieter erzählte mir gerade einen Witz.

Einen Whiskey.

Da wurde er ganz blass und ging.

Und er fragte nach meiner Mutter.

Merkwürdig finde ich das.

Du siehst aber blass aus.

Mir geht's auch nicht gut.

Ja, der Wein ist nicht zu unterschätzen.

Das liegt nicht am Wein.

Ja. Und dass ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei.

Und er wurde blass?

Ja.

Hat sie'n Ort genannt?

An der Alten Brucker Strasse.

Um wie viel Uhr?

So gegen 2 Uhr morgens.

I'm singing a song about nothing

Because I have nothing to do.

And nothing is stronger than something

I'm searching for something that's true.

Something means nothing And nothing is true.

What is real and what's illusion Who tells me, yes who...

Liebeskummer, mein Schatz.

Hör auf damit.

Was hast du denn?

Man kann dich ja noch gar nicht richtig anschauen.

Die Schuld holt einen immer ein im Leben. Ist es nicht so?

The day that I'll find my true something

Won't change anything but my dreams.

Everything's more than this nothing

That stands for all daily routine.

Deine kleine Freundin Susanne,

die ist bei ihren Großeltern aufgewachsen.

Nachdem man sie aus dem Bauch ihrer toten Mutter geschnitten hat.

Vor 20 Jahren.

Ja und?

Ich habe sie vor 20 Jahren und 8 Monaten verlassen.

Wen hast du verlassen?

Ihre Mutter.

Ohne mich könnte die Mutter vielleicht noch leben.

Wie kommst du denn darauf?

Weil ich ihren Wagen geschnitten habe.

Um 2 Uhr 10.

Und?

Der ist von der Straße abgekommen.

Und ich bin einfach weitergefahren.

Ah so.

Something means nothing And nothing is true.

What is real and what's illusion Who tells me, if only I knew.

Das heißt, du bist ihr...

Vater.

Ja, ich bin ihr Vater.

Ah so.

Oramus te, Domine per merita

Sanctorum; Tuorum et omnium

sanctorum: Ut indulgere digneris

omnia peccata mea.

Jetzt erkenne ich stückweise:

dann aber werde ich...

...erkennen,

wie ich...

erkannt bin.

Nun aber bleiben...

...Glaube,

Hoffnung,

Liebe.

Diese drei.

Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

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