All language subtitles for inspector_borowski_s01e02

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish Download
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Untertitelung. BR 2018

Platz!

Joey aus!

Aus!

Was haben Sie auf dem Herzen?

Ein Anruf für Sie.

Warum sagen Sie das nicht?

Sie wirken beschäftigt.

Ich höre.

Ein Fuß.

Sie haben jetzt noch keine Spur vom Rest des Körpers.

Das da drüben ist übrigens Timo Forst.

Der hat den Fuß gefunden.

Herr

Forst,

wären Sie soweit?

Ja, klar.

Kommen Sie.

Also ich bin einfach dem Hund hinterher.

Der sucht sich seinen Weg selber aus.

Ist ein kluges Tier.

Sind Sie hier oft mit dem Hund?

Naja, ja doch.

Ich arbeite hier.

Als was?

Als Wildhüter.

Also ich als Wildhüter.

Ich denke, was hat denn der Hund?

Kläft da den Busch an.

Und ich denke, was ist das denn?

Das ist ein Schuh.

Diesen Busch?

Ja, da unten war der drin.

Den hat da jemand versteckt.

Und wie ich sehe, da ist noch ein Fuß in dem Schuh.

Da denke ich, mich trifft der Schlag.

Wie gut kennen Sie sich hier in diesem Gelände aus?

Ich habe hier schon als Kind gespielt und ich arbeite hier.

Sie kennen hier jeden Strauch.

Das kann man so sagen.

Würden Sie...

In diesem Gebüsch hat ein Schuh verschwinden lassen?

Nein.

Ich würde sagen, das ist kein gutes Versteck für einen Fuß.

Gehen wir zurück?

Ist Ihnen an dem Schuh etwas aufgefallen? An dem?

Ich kenne mich mit Schuhen nicht so aus.

War ziemlich teuer, oder?

Sehr teuer.

Kennen Sie Menschen, die sich solche Schuhe leisten?

Hier trägt man sowas selten.

Sehr gut sind bei dem Gelände hier.

Wem gehört dieses Gelände?

Das ist geerbt.

Aber das sind keine Leute, die lassen sich nicht den Fuß abhacken.

Das bestimmt nicht.

Sagen Sie mir die Namen?

Also da hätte ich Sie jetzt nicht hingeschickt.

Na, der hat sich aber verändert.

Ja, ist groß geworden, ne?

Ja, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, da war er noch so flach.

So, die wachsen schnell.

Komm rein, ich helfe dich nicht.

Soll ich mal richtig einsetzen? Ich sehe nicht mal, dass er nur mit der Maus

geht.

Hätte ich gewusst, dass der kommt, hätte ich mehr gesagt.

Na, Alter.

Ist doch alles offen, bitte.

Das geht alles von deinem Trinkgeld ab, Schatz.

Raul, schön, dass du auch wieder da bist.

Letztes Mal habe ich Blut geleckt. Ja, gleich Verstärkung mitgebracht.

Hatte sagt nichts.

Steffi.

Ja, er hat schon viel von dir erzählt.

Du bist natürlich morgen auch mit dabei.

Ich glaube, das ist nichts für mich.

Aber Schwachsinn.

Wir rüchten dich aus und schon geht's los.

Raul weiß ja inzwischen Bescheid.

Sie guckt zu.

Wieso?

Oh Gott, jetzt sehe ich das kleine Bäuchlein erst.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden.

Dann besorgst du über einen Logenplatz. Ja?

Schatz?

Adieu, ich gehe schon.

So, wir müssen weitermachen hier.

Ja, bitte?

Boah, es geht hypokil, Frau Stevens.

Ja? Kommen Sie rein, es ist zu kalt.

Danke. Kann ich Herrn Christian Berber gesprochen?

Mein Cousin hat auf Geschäft reise.

Bis wann?

Bis morgen, denke ich.

Frau Stevens, wissen Sie zufällig, ob Ihr Cousin Schuhe der Marke Barnes und

Clarkson trägt? Er besitzt solche Schuhe.

Warum?

Sie kennen sich sicherlich in solchen Dingen aus.

Sind das hier exklusive Schuhe?

Kann man sagen.

Was ist denn mit diesen Schuhen?

Wir haben ein Exemplar gefunden und...

Leider nicht nur den Zoo.

Der geht jetzt gleich, der geht zum zweiten Mal. Der geht jetzt zum zweiten

aber entweder ist er außen rumgegangen oder ist. Der ist es. Polizei.

Sie haben einen Fuß gefunden.

Wahrscheinlich von Christian.

Also, nur mal ganz ruhig und sachlich.

Das habe ich jetzt richtig verstanden. Ein Fuß.

Ja. Okay, und woher wissen Sie, dass es Christians Fuße sind? Christians Schuh.

Wie, das alles?

Du hast ja nicht gesehen, du hast ja nicht identifiziert. Wenn du Lust hast,

einen abgeschnittenen Fuß anzugucken, dann kannst du die Polizei gerne fragen,

Gunther. Ich sage, es ist nicht Christians Fuß. Sag es mal gleich. Okay,

das ist hier eine heftige Nummer gerade, ja? Bitte.

Aber es ist nicht Christians Fuß.

Okay, Steffi, bist du okay?

Also, Leute,

jetzt nochmal durchatmen, bitte.

Ganz ruhig. Wo ist die Polizei?

Die suchen irgendetwas von Christian.

Um ihn zu identifizieren.

Wir haben Gäste?

Ja. Wir hätten uns auf ein schönes Wochenende mit Freunden gefreut. Das

wir jetzt wohl vergessen.

Das ist übrigens mein Cousin.

Tut mir leid. Warum? Ist doch nicht Ihre Schuld.

Ihr Wildhüter, Herr Prost... Entschuldigung, wie haben Sie Timo

Wildhüter? Das ist seine eigene Bezeichnung, trifft ihr nicht zu.

Sehr süß.

Timo, also Herr Prost kümmert sich um alles, was so anfällt. Die meisten

Menschen würden das wahrscheinlich Hausmeister nennen, aber Wildhüter

mir auch besser.

Er hat sich etwas schwer getan, mich hierher zu schicken. Können Sie sich

vorstellen, warum?

Ist es denn so selbstverständlich, dass er Sie zu mir hätte schicken müssen?

Ich habe ihn gefragt, wo man teure Schuhe trägt. Da wollten Sie ihm nicht

einfallen.

Vielleicht hat ein Wildhüter dafür einen anderen Blick als ein Kommissar.

Aber wenn Sie sich für meine Schuhe interessieren, stelle ich sie Ihnen

zur Verfügung.

Im Moment interessiert mich nur Herr Prost. Seit wann arbeitet er für Sie und

Ihren Cousin?

Herr Prost hat schon für unseren Großvater gearbeitet.

Warum wollte er mir Ihren Namen nicht nennen?

Was für Konsequenzen fürchtet er, mich zu diesem Haus zu führen?

Das weiß ich, was in seiner Fantasie vorgeht.

Er lebt in einer anderen Welt als wir. Vielleicht hat er eine falsche

Vorstellung von unserer.

Wir sind schlicht Menschen, die hart arbeiten und ab und zu gemeinsam auf dem

Land entspannen.

Darf ich?

Kommissar Borowski, meine Gäste.

Guten Abend.

Darf ich fragen, wem dieser Koffer gehört?

Niemandem?

Der Herr ist auf der Toilette mit seiner Frau.

Sie verstehen vielleicht, dass es uns allen nach Ihrer Nachricht nicht

gut geht.

Haben Sie eine Idee, was da drin sein kann?

Wir haben Ihnen doch gerade gesagt, der Besitzer kommt gleich zurück.

Ich hatte sowieso ein schlechtes Gefühl.

Wer hat denn auch sowas?

Ein Fuß.

Sieht aus wie ein Cello -Koffer.

Machen Sie Hausmusik?

Ist das Ihr Koffer?

Ja, warum?

Würden Sie ihn bitte öffnen?

Wenn es denn unbedingt sein muss.

Ich habe gehört, Sie verbringen hier ein entspanntes Wochenende unter Freunden,

den harten Alltag hinter sich lassen, die Natur genießen, Spaziergänge, abends

ein Glas Wein, vielleicht etwas Hausmusik.

Das hatten wir eigentlich vor, ja.

Tatsächlich, ein Cello.

Darf ich es mal stimmen?

Hören Sie auf, lassen Sie den Scheiß.

Lassen Sie den Scheiß. Das meinen Sie bitte?

Sie sollen es lassen, das ist gefährlich.

Gefährlich? Ja. Aber Sie entspannen doch hier.

Wir entspannen uns auch beim Sport.

Sport? Das ist ein Sportgerät. Das ist eine Jagdarmrohe.

Damit guckt man nicht auf Scheiben, sondern auf Tiere.

Hier, das ist ein Jagdkeil.

Schauen Sie.

Diese Klingen öffnen sich.

im getroffenen Tier.

Sie scheinen sich gut zu amüsieren, Kommissar. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass

uns anders geht.

Warum haben Sie mir nicht von Ihrer Freizeitbeschäftigung erzählt?

Ich finde Ihr Auftreten ziemlich unverschämt, um es rückhaltend zu

Auf was schießen Sie?

Ab Dammwild?

Das wäre verboten, Kommissar.

Veranstalten Sie hier illegale Jagden? Laden Sie dafür Ihre Freunde ein? Durfte

deswegen Ihr Wildhüter mich nicht hierher schicken?

Haben Sie noch andere Waffen im Haus?

Ja.

Schön.

Damit ist es sicher.

Hey Leute, ich würde gern fahren.

Ist das okay für euch?

Entschuldigt.

Kinder, wenn ich das jetzt sage, ich weiß schon, wie es euch geht, aber wenn

wirklich Christians Fuß ist, dann wissen wir doch ja alle, wer das gemacht hat.

Wissen wir das?

Also bitte, die Polizei findet doch sowieso raus, was wir hier tun.

Aber das da draußen, das ist die Mordkommission.

Die interessiert sich nicht für unseren Scheiß.

Ich meine, wir müssen uns vor denen nicht verstecken, also können wir denen

auch gleich sagen, wen die suchen.

Na, wenn du das kannst.

Also, wie gesagt, ich würde gern fahren.

Ja?

Wie geht's?

Haben Ihre Leute noch was gefunden?

Wir suchen noch.

Ihr Fuß scheint das einzige zu bleiben.

Hätte ich keine Softsicht, das können Sie mir glauben.

Herr Prostleiter, bin ich nicht davon überzeugt, dass ich Ihnen glauben kann.

Sie haben den Fuß nicht im Gebüsch gefunden.

Wieso sollte ich lügen?

Woher haben Sie den Fuß? Warum waren Sie mit dem Hund im Bildchen? Weil er

Auslauf braucht.

Nein, weil Sie Tierfallen aufstellen.

Herr Prost, die Polizei beschäftigt Spuren sicherer.

Das sind keine Trottel.

Eine Tierfalle hackt kein Bein ab.

Würden Sie die Bemerkung erklären?

Der Fuß war in der Falle, gebe ich zu.

Aber die hat den nicht abgehackt.

Sie meinen...

Da ist niemand in die Falle hineingetreten und dann auf einem Bein

gehüpft.

Genau das meine ich. Herr Prost, da sind wir uns einig.

Warum haben Sie mir nicht erzählt, dass Sie den Fuß in der Falle gefunden haben?

Weil Fallen verboten sind.

Aber es ist doch ein Unterschied, ob Sie ein Tier qualvoll verenden lassen oder

einen Menschen.

Jedenfalls vor deutschen Gerichten.

Wieso Menschen?

Ich habe den Fuß nur gefunden.

Dann fangen Sie an, mich davon zu überzeugen.

Warenbrustjagd auf Bären in Deutschland?

Meinst du das ernst?

Woher haben wir das?

Private Aufnahmen von Bärwecke.

Wie kommt man drauf, sich so ein Hobby zuzulegen?

Woher haben die die Bären?

Er hat die Jagden organisiert. Er hat den wohl gekauft. Woher, wissen wir

Diese Schnövel kaufen sich irgendwo Bären und lassen die bei sich durchs

laufen und jagen sie mit Armbrüsten.

Glaubst du, der Fuß hängt mit den Jagden zusammen?

Er wurde an einem Jagdwochenende entdeckt. Vielleicht hat der Täter was

Jäger. Ein militanter Tierschützer.

Zum Wachstum.

Zum Wachstum.

Fahren wir heute?

Ist das hier unheimlich, dir nicht?

Ich will Maja in der Situation nicht einfach alleine lassen.

Ich fände das schlechten Stil.

Wieso Maja?

Was hat das denn groß mit Maja zu tun? Ich glaube, hier wollte Christian die

Truhe hinhaben.

Ja, könnte passen.

Habt ihr was von Christian gehört?

Null. Aber ich bin nicht bereit, ihn einfach abzuschreiben.

Sehe ich genauso.

Deswegen werde ich, wenn Christian gesagt hat, die Truhe soll dahin, würde

sie dahin stellen.

Bin ich auf jeden Fall dabei.

Wo ist die Truhe?

Soll ich gleich mit anpassen?

Irgendwann bleibt sie eigentlich noch.

Ja, wir werden uns hier nicht einfach vom Acker machen.

Respekt. Für mich selbstverständlich. Ah ja?

Weißt du, du bist ja das zweite Mal da. Andere, die viel länger da sind, die

haben sich gerade verpisst.

Klaus!

Meine Güte, Klaus, das ist ja witzig.

Jochen!

Seltener Gast.

Ja, jetzt wird es kompliziert.

Ja, ist eine Weile her. Ich arbeite gar nicht mehr drüben.

Ach, das habe ich gar nicht mitbekommen. Ja, ich brauchte mal was Neues.

Ich bin auch gerade noch auf dem Weg zur Sven -Geschenkablieferin.

Der ist übrigens nicht mehr oben.

Sein Büro ist jetzt hier am Ende des Flurs.

Ja, also...

Ehrlich gesagt, ich will nicht an Friedas Raum vorbei.

Die ganzen Erinnerungen, das muss gerade nicht sein.

Ach komm, vergess mal, dass sie ist weg und das können wir nicht ändern, oder?

Nein, das können wir nicht.

Das ist schon hart, weißt du. So einen Menschen triffst du einmal im Leben,

einmal und es ist jetzt vorbei.

Du hast zu tun und ich will das Geburtstagskind nicht länger warten

Schön, dass wir uns mal wieder gesehen haben. Macht's gut.

Ja, gleichfalls.

Leichte Nachrichten für Herrn Baerbeke.

Das ist ein Fuß, in der Tat.

Und zur Blutung der Wundrände ist nicht vorhanden.

Klar, das heißt also... Der bereits tot war, als der Fuß abgetrennt wurde.

Wie lange tot?

24 Stunden höchstens.

Aber der Schnitt ist sauber.

Professionelles Werkzeug.

Da hat sich jemand schon Zeit genommen und Mühe gegeben. Vielleicht wollte der

Täter Eindruck auf Sie machen.

Das wäre ein hübsches Motiv.

War nicht schlecht.

War auch nicht wirklich gut.

Ich hab's grad nochmal auf Christian's Handy versucht.

Mann, das ist wirklich eine üble Situation.

Woher kennst du Christian eigentlich?

Geschäftlich.

Es war auch... Deswegen wollte ich ja nochmal mit ihm sprechen.

Naja, ist ja jetzt wohl das geringste Problem.

Ja, den Eindruck hab ich auch.

Du musst nicht in dem Haus hier, oder?

Christian ist die meiste Zeit alleine hier.

Ah, Sie sind noch da.

Es stehen wenige Autos auf dem Hof.

Die meisten sind schon abgefahren.

Aber ich bleibe natürlich, bis es Klarheit gibt.

Es gibt jetzt Klarheit, was den Fuß betrifft.

Das ist der.

Haben Sie was dagegen, wenn ich es Meier sage?

Bitte.

Ist es so, wie ich befürchte?

Ja.

Ich habe es nicht glauben wollen, so jung wie Christian.

Jetzt muss ich wohl.

Sie tragen es ja mit Fassung.

Gute Nerven, Kommissar.

Die brauche ich auch jeden Tag.

Was machen Sie beruflich?

Ich haue mit Wertpapieren.

Hochrisikopapiere nehme ich an.

Ich bin nicht der Typ, der leicht in Panik gerät. Verstehen Sie? Das könnte

mir gar nicht leisten.

Darf ich mal?

Wenn man da mit einem Bären gegenüber tritt, nur hiermit, da braucht man doch

auch gute Nerven, oder?

Das ist aber eine ganz alberne Provokation, Herr Kommissar.

Ich habe Sie auf einem Video gesehen, mit einem Bärenkopf in den Händen. Das

waren doch Sie, oder nicht?

Das war ich wohl, ja.

Ich war ein solides Tier.

Rümpf Sie so ruhig die Nase, Kommissar. Ich bringe Sie jetzt vor Gericht, weil

wir ein paar Raubtiere geschossen haben. Und zahle ich für einen Preis?

Woher hatte er die Bären?

Aus Tod.

Von Zirkussen und sonst woher.

Arbeitete er in der gleichen Branche wie Sie?

Nicht direkt.

Eher Anlageberatung.

Aber das waren keine nur Schützenanlagen.

Er hat weltweit Projekte aufgetan, verstehen Sie? Das waren großartige

Ich habe mal auf seinen Rat hin in einen südamerikanischen Raubvogelzüchter

investiert. Das hat echt Spaß gemacht.

Die Rendite war auch nicht schlecht.

Aber irgendjemand muss das gegen ihn gehabt haben. Ja, aber ich wüsste nicht,

wer und warum.

Das tut mir wirklich leid.

Raoul?

Ich komme gleich.

Christian ist tot.

Ich bringe dich zum Bahnhof, wenn du willst.

Und dann?

Dann sehen wir uns in ein paar Tagen.

Ich will nicht ohne dich fahren.

Ich will jetzt nicht alleine sein.

Was ist eigentlich los mit euch? Was müsst ihr euch beweisen? Darum geht es

überhaupt nicht.

Warum fährt man zur Raubtierjagd?

Warum geht man nicht weg, wenn hier ein Mörder rumläuft? Erklär mir das mal.

Was musst du deinen Freunden denn demonstrieren?

Du brauchst keine Angst haben.

Ich habe aber Angst.

Ich will hier nicht sein. Ich bin bei dir.

Dann komm, ja?

Das Abendbrot ist fertig.

Komm schon auf, bitte.

Vergiss nicht, die Tür zufüllen zu machen.

Komme!

Der Schnitt ist wieder professionell.

Postmortem, wie gehabt.

Aber schauen Sie sich mal die Hand an.

Hier, die Schwielen, die Nägel.

Nicht sehr gepflegt.

Ein ganz anderes Milieu als der Fuß.

Der selbe Täter?

Aber ein neues Opfer. Tut mir leid.

Worauf solltest du hinauslaufen?

Ein Bilderrätsel.

Aus Körperteilen.

Wenn es in der Größenordnung weitergeht, kommen wir auf ungefähr 20 Teile, bis

die Figur fertig ist. Ich habe einen Blick dafür. Ich war ein guter Puzzle in

meiner Jugend. Ich will dir diese Schätzung bitte nicht der Presse

Ja.

Wir werden auch spekulieren, was als nächstes gefunden wird.

Na ja, ich habe dir das noch gar nicht gesagt.

Also ich habe deinen Cousin ja nie kennengelernt, aber es tut mir wirklich

Das kontrollieren?

Danke.

Was machst du da?

Kochst du für uns?

Ich muss mich irgendwie ablenken, sonst werde ich wahnsinnig. Warum fahrt ihr

dann nicht?

Ich kann nicht für's Tür.

Arbeiten Sie hier allein?

Nein, ich... Wir haben Mitarbeiter für die Werkstatt. Zwei Fester im Freien.

Aber die kommen heute nicht.

Und den Verkauf macht meine Frau.

Gestern Abend waren Sie allein.

War spät. Ich habe noch ein Fell fertig gemacht.

Wir haben gerade viel Kundschaft.

Was wird denn so gewünscht?

Ja, sehen Sie ja. Das kann ein Vorleger sein vom eigenen Schaf. Das kann auch

exotisch sein.

Ich habe schon alles Mögliche hier reingekriegt.

Nashörner, Krokodile.

Ich habe doch keine Hand.

Mensch, doch keine Hand.

Das darf doch nicht wahr sein.

Was ist das hier?

Das sind Marder.

Nicht anfassen, bitte, wenn es nicht sein muss.

Entschuldigung.

Die Kundin will das ja schließlich ordentlich haben.

Sie waren doch mit ihren Fingern schon im Fett da hinten drin.

Wann hatten Sie gestern Feierabend, Frau Strammer?

Um sieben.

Aber da hing noch nichts an der Tür, das hätte ich gemerkt.

Ist Maria Stevens auch eine Kundin?

Na, bravo.

Machen Sie das hier mal auf.

Ich habe immer gesagt, nicht annehmen.

Dreck.

Egal, was die zahlen.

Jetzt haben wir den Salat.

Wenn es nach dir ginge, hätten wir überhaupt keine Kunde.

Hat den Frau Stevens selbst erlegt?

Sie wissen, dass sie illegale Jagden organisiert.

Also, wir hatten mit den Aufträgen eigentlich gar nichts zu tun. Das macht

unser Mitarbeiter.

Der hat immer die Aufträge hier reingeschleppt.

Wie heißt der?

Gerd Schormingen.

Der hat den Kontakt zu der Stevens.

Also, wir kennen den Gerd eigentlich kaum.

Der ist ja schon pensioniert wegen seinem Rücken.

Wir können eigentlich gar nicht viel über den sagen.

Die Polizei sucht deinen Vater.

Der Vater wohnt seit sechs Jahren nicht mehr hier. Das habe ich ihm auch schon

gesagt.

Ihr Mann ist hier noch? Mein Ex -Mann.

Ja, er ist hier noch gemeldet. Dieser Mann ist wirklich eine Zumutung.

Was mutet er dir denn zu?

Ist das zu viel verlangt von einem erwachsenen Mann, dass er es in sechs

mal schafft, sich umzumelden?

Sein Arbeitgeber hat uns diese Adresse gegeben.

Er hat gar keinen Arbeitgeber. Er ist längst pensioniert. Er hat es mit dem

Rücken. Sie haben keinen Kontakt mehr zu Ihrem Ex -Mann?

Nee. Muss ich das?

Geh mal recht strammer.

Was ist damit?

Ja, da arbeitet Papa auch nicht zu.

Ach, jetzt plötzlich geht's wieder, ja?

Und er wohnt in der Augustenstraße. Ist gerade umgezogen.

Woher weißt du denn den ganzen Kram?

Weil ich ihm hinterhergefallen bin.

Wozu das?

Um ihn zu sehen, wozu sonst?

Wann hast du ihn das letzte Mal gesehen?

Die letzten Tage gar nicht. War nicht da.

Wieso was? Was ist mit meinem Vater?

Wir brauchen die Hand.

Die Hand, ja.

Die hat es nicht leicht, was? Ich meine, ihr Besitzer.

Was deutet darauf hin?

Schmerzmittel, und zwar ziemlich stark.

In der Hand? Die hätte man überall gefunden. Der Mann muss sich über Jahre

betäubt haben.

Bis oben hin.

Er hatte Rückenprobleme.

Ja, bedauern sie, er hatte Organe.

Glaubst du, du schaffst das?

Ja.

Das ist mein Vater.

Das ist seine Hand.

Gunter sagte mir gerade, dass in letzter Zeit einiges an Arbeit liegen geblieben

ist. Fühlt sich schon unausgelacht an, Jungs. Am Stall, gibt's doch was zu tun,

oder einfach nicht?

Das ist Timos Job.

Ja, das ist der Punkt, um den es geht. Warum tut Timo seinen Job nicht mehr?

wird er schon, Alex. Timo war früher sehr zuverlässig.

Da ist nie was liegen geblieben.

Danke. Hm, war sehr gut, dieser Rast bei dir.

Danke. Ganz einfach, aber gut.

Du musst dich nicht für meine Suppe entschuldigen.

Wo war Timo letzte Woche?

Wo soll er schon gewesen sein? Ich meine, Frau Christiansen.

Wo war er dann? Hast du ihn mal gesehen?

Alex, ich weiß nicht, was du denkst, aber ich glaube nicht, dass du recht

Spekulationen bringen doch nichts. Wir müssen Fakten schaffen.

Und das heißt, dass wir der Polizei mal stecken müssen, was mit Timo jetzt los

ist. Wieso?

Was ist denn mit ihm los?

Leute, ich habe euch immer gesagt, dass bei dem irgendwann mal was durchbrennt.

Der Mann hat ein amtliches Trauma. Es war doch klar, dass ich bei dem

der Schalter umlege.

Wir müssen dem Kommissar sagen, was damals passiert ist.

Ich meine, uns kann sowieso niemand belangen dafür.

Was ist denn mit Timo passiert? Ich weiß überhaupt nicht, wovon ihr redet.

Steffi, jetzt lach mal bitte.

Wenn Timo Christian umgelegt hat, dann wird er auch noch mehr umlegen.

Der ist jetzt von alleine.

Was? Hast du Angst, Alec? Du willst heute Nacht lieber bei mir schlafen.

Wenn wir nichts tun, dann war Christian nicht der Letzte.

Das verspreche ich dir.

Vielen Dank.

dich draußen gar nicht erkannt.

Du, mir ist was Saublöses passiert.

Irgendwas, wo man helfen kann? Das will, da hast du schon genug zu tun.

Weißt du, was ich gemacht habe?

Ich habe die Bücher für Sven und Frieda verwechselt. Ich habe keine Ahnung,

wovon du sprichst. Ich habe Frieda das falsche Buch nach Finnland geschickt.

Buch, was sie eigentlich Sven schenken wollte. Du, vielleicht kannst du mir

helfen. Du hast nicht zufällig ihre Telefonnummer?

Nein. Na, oder ihre richtige Adresse. Ich habe nur die von dem Institut. Ich

habe auch keine Adresse.

Also die von dem Institut, die kann ich dir geben.

Hast du es denn nicht begriffen? Ich will nicht wissen, wo sie ist. Ich will

auch nichts schicken. Ich will auch nicht wissen, was sie macht.

Du hast es endlich kapiert.

Ja. Ich glaube schon, Klaus.

Lass dich jetzt in Ruhe.

Nur falls du doch noch... Das ist meine Telefonnummer.

Was soll ich damit?

Ich wollte dir mal eine Frage stellen. Nicht jetzt.

Nur falls du deine Meinung änderst.

Das glaube ich nicht.

Ja, auf jeden Fall.

So, ich gehe jetzt mal zu Sven, ihm wieder das Buch abnehmen. Der ist damit

völlig überfordert.

Ah, Klaus, du hattest wieder mal recht.

Wo soll ich recht haben?

Ja, dass die Morde etwas mit den Jagden zu tun haben.

Tierfallen, Pelz, Mendel, Bärenjagd. Das passt doch alles zusammen, das ist doch

eindeutig.

Findest du?

Ja, finde ich.

Militanter Tierschutz.

Erinnerst du dich an Jochen Leonhardt?

Leonhardt, ja, zum Betrug.

Ja, er kennt Frieder Jung.

Ich weiß.

Er war ja bei ihr in der Hand.

Sind seine Akten noch da?

Wir können nicht einfach an Frau Jung's Akten ran. Das ist ausgeschlossen.

Hat sie ihn getroffen?

Ja.

Ich meine, er war ein bisschen verliebt in Frau Jung.

Aber ich glaube nicht, dass er das erwidert hat.

Nein, hat sie nicht. Dann habe ich gar nicht gefragt. Ich weiß.

Ach, ähm.

Was ich dir die ganze Zeit schon anbieten wollte.

Falls du den Kopf mal freikriegen willst, mit jemandem sprechen, wenn es

nicht gut geht, dann sag mir das.

Wirke ich krank?

Krank? Nein, natürlich nicht.

Ich will auch damit gar nicht sagen, dass ich an dir und deiner

Leistungsfähigkeit zweifle. Darum geht es nicht.

Deiner Leistungsfähigkeit?

Ja, nein, das habe ich dir doch gerade erklärt. Das steht außer Frage.

Es ist nur ein Angebot.

Falls du dich mal an jemanden renten möchtest.

Das ist alles.

Ja, danke.

Musst du natürlich nicht wackeln.

Solltest du aber.

Kann ich Ihnen helfen?

Wie komme ich zu der Ehre, Kommissarin?

Das gehört doch Ihnen.

Ich hätte es schon selber abgeholt.

Es gibt ein Problem in der Gerberei.

Inwiefern? Herr Schaumengen ist tot.

Frau Stevens, wann haben Sie Schaumengen den Auftrag erteilt?

Herr Kommissar, dürfte ich kurz mit Frau Stevens unter vier Augen sprechen?

Bitte.

Jetzt haben wir den nächsten Toten.

Maja, es kann doch überhaupt kein Zweifel mehr geben. Alex, jetzt reg dich

auf. Ich weiß, was ich tue.

Nämlich? Er wird genau so viel erfahren, wie er fahren wollte.

Du bist sicher, dass du es im Griff hast, ja?

Ja.

Sie haben es wirklich schön hier.

Ja, mein Großvater hatte Stil.

Das Auslaufgebiet war ein Tiger.

Was für eine originelle Bemerkung, Herr Kommissar.

Aber darf ich Ihnen was verraten?

Ich glaube tatsächlich, der Tiger hätte schlechter treffen können.

Natürlich. Eine steamvolle Großgrundärmel, die einen zur Strecke

träumt jeder Tiger.

Sie scheinen sich gut damit identifizieren zu können. Zu Recht

Sie erinnern mich manchmal an den Tiger.

Tatsächlich? Ja, vor allem nach dem ersten Treffer.

Diese Wut, dieses Sammeln der allerletzten Kräfte und zugleich diese

Orientierungslosigkeit. Wie oft haben Sie geschossen?

Dreimal.

Aber in dem Stadium sind wir noch nicht.

Haben Sie schon Angst, Kommissar?

Ehrlich gesagt, ich bin ein bisschen enttäuscht von Ihnen.

Ja, das glaube ich nicht.

Ich hatte mir vorgestellt, dass Sie den Tiger mit großen Händen zur Strecke

bringen.

Was schauen Sie mich so an?

Sie haben mich auch kurz an jemanden erinnert.

Kommen Sie.

Wir wollen da vorne zu dem Wäldchen.

Was tun wir da?

Da helfe ich Ihnen auf die Sprünge.

Da Ihre Ermittlungen ein wenig schleppend vorangehen und um weitere

vermeiden, möchte ich Sie auf einen kleinen Zwischenfall aufmerksam machen.

Verstehe ich Sie richtig?

Sie haben mir etwas verschwiegen? Nein, nein, nein, da verstehen Sie mich

falsch. Ich weiß erst seit einer halben Stunde, dass Herr Schormengen tot ist.

Und Herr Schormengen war bei diesem kleinen Zwischenfall beteiligt.

Und dieser kleine Zwischenfall hat sich bei einer Ihrer Jagden ereignet? Ja, ein

Bär, wunderschönes Tier, aus Großland.

Schormengen war bei einigen Jagden vor Ort, um sich gleich um das Feld zu

kümmern. Zusammen mit Timo.

Die Wildhüte war auch bei den Jagden dabei.

Ja, das macht ihm Spaß.

Natürlich lassen wir ihn nicht schießen.

Natürlich nicht.

Aber wenn es ans Feld ging, hat der Schormengen geholfen. Das Problem war,

Bär war noch nicht tot.

Das hat Schormengen nicht erkannt. Und der Bär hat Timo erwischt.

Ach, und so hat der Prost bei diesem kleinen Zwischenfall sein Bein verloren.

Sie bitten, dass er eine Prothese trägt.

Ja, verständlich.

Ja, und da kommen Sie nicht auf die Idee, dass da ein Zusammenhang besteht?

Was für ein Zusammenhang schwebt Ihnen denn davor?

Sie haben meinen Fuß gefunden.

Fällt Ihnen da nichts auf?

Ich meine, haben Sie verstanden, was ich Ihnen gerade erzählt habe?

Ich glaube, dass Sie sagen wollten, dass Herr Prost Herr Schaumingen für den

Verlust seines Beines verantwortlich macht und Herrn Baerbeke für den Bären.

Und was halten Sie davon, den Mann mal zu überprüfen? Das habe ich nichts

Herr Prost hat in der letzten Woche niemanden umgebracht.

Jedenfalls keinen Menschen.

Aber Sie haben mir eine interessante Geschichte erzählt.

Wusstest du, dass dein Vater Schmerzmittel genommen hat?

Ja, weiß ich.

Er hat sich den Rücken krumm gearbeitet.

Er hat sich zehn Jahre lang mit Schmerztabletten zur Arbeit geschleppt.

Er hat sich jeden Tag gekotzt wegen den Schmerzen und den Tabletten.

Warum hat er das getan?

Weil er wusste, was passiert, wenn er seine Arbeit verliert. Das ist ja dann

auch so passiert.

Ihm war klar, wie die Leute verachten.

Welche Leute?

Nachbarn.

Kollegen? Ja, vor allem meine Mutter.

Und er hatte Angst, dass ich ihn auch irgendwann für ihn verliere.

Als ich mitbekommen habe, dass er wieder versucht zu arbeiten, habe ich ihm

gesagt, er soll aufhören mit dem Scheiß.

Irgendwie hat er gehofft, dass er es schafft.

dass es wieder klappt mit meiner Mutter.

Dass er zu uns zurückkommen kann.

Du bist ihm nur zur Arbeit nachgefahren?

Ja, ich war auch bei ihm zu Hause oder beim Schach.

Manchmal hat er Schach gespielt.

Was glaubst du, wie weit wäre er gegangen, um nicht als Verlierer

Nein, ich meine nicht Mord. Ich meine Risiken, Geschäfte, die man

nicht eingehen würde.

Für uns wäre jedes Risiko einsam.

Er wollte uns unbedingt zeigen, dass er was wert ist.

Morgen. Morgen.

Wenn die ihren Gerber wenigstens gut bezahlt hätten.

Nee, Narkos verdienen sieht das hier nicht aus.

Jetzt zerlegt er mal ein Raubtier für Millionäre und muss dann so wohnen.

Vorherige Wohnung war größer.

Das muss in letzter Zeit bösbergab gegangen sein.

Wir haben

ein paar Unterlagen sichergestellt, die mit den Aufträgen der Jagdgesellschaft

zu tun haben könnten.

Und was ist das hier?

Das hat mit euch auch nichts zu tun.

Wenn wir nichts haben, dann haben wir nichts.

Aber jetzt muss der Kollege schon fertig werden. Richtig.

Ah, kommt er gerade.

Ich kläre das mit ihm, danke.

Klaus, du suchst die Unterlagen von irgendjemandem.

Christian Baerbeke.

Ja, und warum kommst du damit zu uns?

Das ist doch hier das Betrugsdezernat, oder nicht mehr? Ja, auch immer noch,

aber wir haben nichts über diesen Mann. Das hat dir meine Kollegin doch schon

gesagt.

Klaus, nur weil du in deinem Fall irgendwelche Betrüger wieder... Würdest

das bitte anschauen?

Das hast du meiner Kollegin schon gezeigt, und sie prüft das eben. Ich

die anderen sagen mir deine Meinung. Jetzt!

Ich habe keine Zeit. Die Kollegin ist kompetent.

Ich habe zwei Tote. Und ich will wissen... Dann krieg deinen Fall in den

aber schrei hier nicht rum.

Ich will wissen, in was für Geschäfte die verwickelt waren.

Wir machen hier unseren Job.

Mach du deinen.

Dann gibt es vielleicht noch weniger Tote.

Christian und ich standen in geschäftlichem Kontakt.

Ich habe nur schnell was überprüft. Mitten in der Nacht? Was für Geschäfte?

Nichts Wichtiges.

Christian hatte mir angeboten, bei einem Projekt einzusteigen.

Hat das Geschäft mit seinem Tod zu tun?

Was ist das für eine Frage?

Glaubst du, ich weiß irgendwas?

Was war das für ein Geschäft?

Du bist so wahnsinnig.

Was denkst du denn von mir?

Darum ging es.

Das ist aber wie ein Kettenbrief.

Ja, eine Pyramide.

Das sind riesige Einsätze, wenn du die verlierst. Hätte ich aber nicht.

Christian hätte mich ganz vorne eingereiht. Ach, das hat er doch jedem

Raoul. Da wollte er dich bescheißen. Ich kenne Christian schon sehr lange.

Wir haben nur was nachgeguckt.

Meine Geschäfte mit Christian.

Du weißt.

Klaus, schön, dass du kommst.

Schmutzig. Mein neues Leben.

Ja, idyllisch.

Sehr schön.

Ehrlich gesagt, ich war sehr erleichtert, als du angerufen hast.

Ich war nicht sicher, ob ich dich beleidigt hatte.

Du hast einfach das falsche Thema zum falschen Zeitpunkt ausgedehnt.

Das habe ich bemerkt.

Ich habe zurzeit keine gute Laune.

Es tut mir leid, dass du darunter gelitten hast.

Ich hatte auch keine gute Laune, solange ein Fall nicht gelöst war.

Ich war gestern bei deinem alten Dezernat.

Und, wie ist die Stimmung?

Ich kann verstehen, dass du da raus bist.

Also, ich war gerne Polizist und ich glaube, ich war auch nicht schlecht,

ich habe mich mit den Leuten da nicht verstanden. Ich musste da raus.

Frieda hat mir damals sehr geholfen.

Weißt du, man fängt ja an, an sich selbst zu zweifeln. Ohne Frieda würde

immer noch denken, ich war schuld.

Hat sie dir geraten zu gehen?

Und das war richtig. Kein langes Hadern, kein Hin und Her.

Ein klares Ende. Das war gut.

Na ja, davon versteht sie was.

Ich möchte dir gern was zeigen.

Ich habe einen Brief an Frieda

geschickt. Ich wollte dich fragen, ob man den so abschicken kann.

Gut, ich lese deinen Brief und dafür musst du dir das hier anschauen.

Was ist das?

Eine Pyramide.

Ja, was heißt das?

Also, bei einer Pyramide rekrutiert jeder Teilnehmer mehrere neue

Das heißt, die Zahl der Teilnehmer vervielfacht sich auf jeder Ebene.

Jeder Teilnehmer investiert Geld. Dieses Geld fließt immer zwei Ebenen nach

oben. Das heißt, wer unten steht, geht leer aus und oben fällt eine Menge ab.

Dieser gewisse Herr B., wer ist das?

Bärbecke.

Christian Bärbecke? Mhm.

Interessant, mit dem hatte ich mal am Rande zu tun.

Deinen alten Kollegen kennt er nicht?

Nee, der hat sich auch nie was zu Schulden kommen lassen. Es gibt keine

über ihn. Aber hier steht er auf der zweiten Ebene.

Darunter S.

Schormengen.

Mhm.

Und darunter Z, wer ist das?

Das erklären wir nicht. Schaumengel hat also auch jemanden rekrutiert.

Ja, aber die beiden dürften leer ausgegangen sein. Das Geld fließt immer

oben.

Und über Baerbeke ist noch jemand. Wer kräftig verdient hat.

Z hier unten hat alles verloren.

Über ihm Schaumengel hat auch alles verloren und ist tot.

Darüber Baerbeke ist auch tot.

Mal angenommen, Z arbeitet sich von Ebene zu Ebene nach oben.

Dann dürfte der, der ganz oben steht, bald ein Problem bekommen.

Aber habt ihr nicht Baerbeke gefunden und dann Schaumengel?

Sie müssen ja nicht in der Reihenfolge getötet worden sein.

Lass mir Sie helfen, Jochen. Vielen Dank.

Den Brief, den kannst du so abschicken.

Hat Herr Schormengen Ihnen in den letzten Wochen mal empfohlen, Geld zu

investieren? Ja, hat er.

In ein Pyramidensystem?

Ja, ist gar nicht recht, aber...

Ich hatte nicht genug Geld.

Wie viel hätten Sie da investieren müssen?

20 .000.

An Beerwecke.

Das hätten Sie auch gemacht? Wenn ich gekonnt hätte.

Beerwecke ist ein erfolgreicher Mann.

Da weiß man schon, wenn man sein Geld anvertraut.

Denke ich.

Wissen Sie, dass Ihr Cousin Herrn Schaumengen zu sehr hohen Investitionen

animiert hat?

Das verstehen Sie unter sehr hoch, Kommissar.

Wahrscheinlich etwas anderes als Sie. Da haben Sie recht. Sehr hoch für einen

pensionierten Gerber.

Christian hat sich nicht mit Kleinigkeiten abgegeben.

Es sieht nicht so aus, als hätte es sich für Herrn Schaumengen ausgezahlt. Der

Mann lebte etwas anders als Sie.

Ich habe Herrn Schaumengen immer fair bezahlt.

Ich mochte ihn. Sehr netter Mann.

Tee?

Sie gehen großzügig mit Ihrer Gunst um.

Wenn Sie auch jeden Satz von mir arrogant herauslesen möchten, bitte

Herr Schormeng wollte seiner Familie etwas bieten und ich habe ihm dabei

geholfen. Sie glauben es oder nicht, wir haben uns gemocht.

Sie haben mit ihm über seine Familie gesprochen?

Ja, er hing sehr an ihr.

Darf ich Sie mal fragen, wie weit Sie mit Ihren Ermittlungen gekommen sind?

In den Nachrichten spricht man jetzt von einem militanten Tierschützer. Sind Sie

da irgendwo dran?

Die Ermittlungen laufen.

Ist doch ein Serientäter.

Oder etwa nicht?

Können Sie sich vorstellen, dass wir uns hier Sorgen machen?

Völlig unbegründet.

Sie sind nicht im Visier des Täters.

Oh, sorry, aber das erschließt sich mir nicht, wie Sie darauf kommen.

Heißt das, Sie ermitteln ganz woanders?

Wie gesagt, machen Sie sich keine Sorgen.

Dieser Kommissar ist ein Versager.

Das wird verstanden, nicht?

Ja.

Die Frage ist nur, wie sollen wir eigentlich... Wenn ich ein Problem habe,

löse ich es.

Und warte nicht auf die Polizei.

Entschuldige.

Lass mich doch jetzt aber... Du würdest wirklich so weit gehen?

Ich?

Ich gehe zu weit?

Ich habe Timo immer geholfen, immer.

Ja, okay, okay, okay, okay.

Und ich werde ihm auch diesmal helfen.

Dann habe ich dich einfach nur falsch verstanden.

Timo ist kein einfacher Mensch.

Er hat auch nicht viele Chancen gehabt.

Und ich denke, wir geben ihm jetzt mal eine Chance.

Die Chance, einen Traum zu verwirklichen und einen Bären zu erlegen.

Das hat Jan sein Traum, nicht wahr, Maja?

Ja, ist es.

Wir geben ihm die Chance.

Und wenn er sie nicht nutzt, dafür können wir nichts.

Du kannst nicht dafür, Alex. Und du kannst auch nicht dafür, Maja.

Wenn Timo da draußen amoklaufen wird.

Wenn er durchdreht.

Die Kontrolle verliert.

Dafür kann ich auch nichts.

Dafür kann auch der Bär nichts.

Dann ist es nämlich Notwehr.

Ein Unglück.

Das sind die Geschäftspartner von Baerbeke, die wir besitzt haben.

Es gibt noch keine Hinweise auf den Kopf der Pyramide.

Danke.

Verstehe mich bitte nicht falsch.

Es ist nur ein Angebot.

Also, wenn du mal eine Auszeit brauchst, können wir auch darüber sprechen.

Auszeit? Von der Arbeit?

Hast du eigentlich Arbeit und Recht?

Es geht nicht um schlecht, darum geht es nicht, das weißt du.

Sondern? Die Kollegen vom Betrugsdezernat haben sich über einen

beschwert.

Interessiert uns das.

Mal davon abgesehen.

erscheinen mir deine momentanen Ermittlungen schon sehr riskant.

Inwiefern?

Naja, wir waren doch alle davon überzeugt, dass die Morde etwas mit den

illegalen Jacken zu tun haben. Du auch.

Warum bist du davon abgekommen?

Das ist eine Ablenkung von der Pyramide, eine Inszenierung des Täters.

Tja, dann scheint die Presse jedenfalls auf die Inszenierung reinzufallen.

Schein so.

Wenn du Unrecht hast, dann sehen wir ganz schlecht aus.

Das ist der Täter.

Der hat viel Geld verloren. Schuld sind diese drei.

Den hat er getötet und diesen Namen bekommen. Dann tötet er den und bekommt

diesen Namen.

Den wird er auch töten.

Wenn wir nicht schneller sind als er.

Aha.

Und damit wir nicht schneller sind, hat er uns auf die Jägespur geschickt.

Wie weit seid ihr?

Wir suchen den Kopf der Pyramide.

Genau, steht auch.

Das sind Leute, mit denen Baerbeck in der letzten Zeit Geschäfte gemacht hat.

Vielleicht kennst du von früher noch ein paar Namen.

Nein,

tut mir leid.

Sagt mir gar nichts.

Tut mir leid.

Macht nichts. Ich wollte nur alle Möglichkeiten ausschaffen.

Bist du enttäuscht?

Nein, wirklich nicht.

Na ja, vielleicht kann ich mal zu Bergerges Leuten gehen.

Das bringt nichts.

Wir haben ja schon alles durchsucht.

Vielleicht kann ich euch helfen. Ich finde bestimmt was draus.

Du hast uns schon geholfen.

Hab mir doch.

Hey.

Bis gleich, Herr Ruhm.

Mit denen hat er ab und zu gespielt.

Ach, wie so viel.

Sie kennen Gerd Schormengen?

Der Gerd, ja.

Der hat mit uns Schach gespielt.

Nicht gut, wenn man ehrlich ist.

Es geht um eine Geldanlage. Hat der mit Ihnen... Ja, ja, ja, ich weiß.

Der hat da eine irre Sache aufgetan. 20 .000 investieren, 100 zurückkriegen und

das in zwei Wochen.

Also wenn ich ehrlich bin, gejuckt hat mich das schon.

Aber 20 .000, muss man ja erstmal auftreiben. Sie haben da nicht

Nein, das hat hier keiner.

Der Einzige, der das gemacht hat, war der Zauber.

Der hat das gemacht.

Ja, der wollte sowieso auswandern nach Portugal.

Da hatte der Geld gespart.

Und das hat er in Zauber ins Projekt investiert?

Soviel ich weiß.

Ich habe den nicht mehr gesehen seither, der war nicht mehr hier.

Vielleicht ist er ja schon in Portugal.

Sein Name war Zauber?

Ja, der hat diesen Bestattungsladen in Ellerbeck, den kleinen.

Oder hatte.

Zauber!

Hallo, ist da jemand?

Herr Sommer?

Keine Spur von Zauber. Auch nicht von den beiden Leichen.

Herr Zauber?

Herr Zauber?

Guten Abend.

Ist Herr Zauber nicht da?

Ich wollte mich nochmal bei ihm bedanken und ihm alles Gute wünschen.

Nein, Herr Zauber ist nicht da. Wenn Sie Herrn Zauber noch sehen, würden Sie ihm

dann bitte recht herzliche Grüße von Frau Döpking sagen?

Das will ich versuchen, aber... Sind Sie der Nachmieter?

Nein, Borowski, Kripo.

Ach, dann sind das Ihre Autos da draußen.

Ja, ich habe mich schon gewundert.

Hoffentlich ist Herrn Zauber nichts passiert.

Nein, das glaube ich nicht.

Das wäre ja auch zu traurig, jetzt so kurz vorm Ziel. Es tut uns allen so

dass er weggeht in den Süden. Das war immer der Traum seines Lebens. Er hat

so darauf gefreut und hat so lange dafür gespart.

Herr Zauber ist ein sehr guter Bestatter. Wissen Sie, meine Schwester

ganz einfache Frau. Aber er hat ihr einen großen Sack gegeben, eine

Sonderanfertigung. Einen großen Sarg? Einen großen, schweren Sarg. So wie...

Ja, so wie der da.

Ja, dann grüßen Sie Herrn Zaumer doch bitte herzlich von mir.

Willi! Willi!

Trinken Sie ruhig.

Der ist sehr gut.

Sie werden es nicht bereuen.

Timo, warum wir Sie eingeladen haben, ist nicht so.

Wir, das wissen Sie selber ganz genau, wir haben keine angenehmen Tage hinter

uns. Vor allem für das Leben nicht.

Nein, das war nicht schön.

Sie müssen jetzt gar nichts sagen, Timo.

Das war auch für Sie nicht schön.

Aber das wissen Sie selber ganz genau, das Leben geht weiter.

Wir alle werden in den nächsten Tagen abreisen.

Wir haben unsere Berufe, wir haben unser Leben.

Ja, klar.

Naheliegerweise können wir uns dann nicht mehr um unseren Freund drüben im

kümmern. Was soll ich mich um den Bären kümmern?

Ja, in gewisser Weise trifft es das Team in gewisser Weise.

Wir würden den Bären gerne morgen seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen.

Wir haben ihn ja nicht gekauft, damit er in unserem Stall hinvegetiert ist. Es

wäre dann seinem noch in unserem Interesse, denke ich.

Und daher wollten wir Ihnen ein Angebot machen, über das Sie sich hoffentlich

freuen.

Was für ein Angebot?

Der Bär wird durch Ihre Hand fallen.

Okay.

Hier ist sie gespannt.

Sie ist herum.

Ist er verstanden?

Okay. Du kennst deine Position, ja?

Ja. Gut, dann kannst du jetzt gehen.

Was passiert da draußen?

Ich habe dir doch gesagt, du kannst uns vertrauen.

Sag mir bitte, was da los ist.

Wir wissen, was wir tun.

Und du bleibst hier.

Gut, geht los.

Er muss einmal glauben, er möchte dich durchdrehen. Das steht dir.

Wir haben Baerbeges Partner eingegrenzt. Wir glauben, dass der hier der Kopf der

Pyramide sein könnte. Gustav Euler.

Momentan ist er im Ausland. Hat er gestern 50 .000 Euro von seinen Konten

abgehoben. Heute kommt er wohl zurück.

Außerdem gibt es noch diese Akte über ihn.

Ist er immer zu Hause? Seine Frau?

Nein. Ein Nachbar lebt im Briefkasten. Der kennt ihn ganz gut.

Ja, bitte?

Er meint, vor zwei Tagen wäre schon mal jemand da gewesen. Hätte sich nach Euler

erkundigt. Was?

Das brauchst du machen.

Sofort. Da passiert was auf dem Gut bei den Jägern.

Schöre.

Alle im Wald, alle.

Alle, mein Mann, auch mit Gewehren. Die haben so schreckliche Spuren. Ich weiß

nicht.

Tschüss.

Warum haben Sie meinen Hund erschossen?

Ich habe den Hund nicht erschossen.

Nicht schießen!

Ende der Jagdsaison.

Ich mache mal eine Runde.

Frau Stevens, kennen Sie Gustav Euler?

Möglich.

Geschäftspartner von Ihrem Cousin?

Möglich.

Kürzliche Geschäfte?

Möglich.

Während Sie in den letzten Tagen auf die Idee gekommen, mir von Herrn Euler zu

erzählen, hätten Sie sich diese heutige Einlage sparen können.

Sie haben den falschen Mann gejagt.

Sie haben keinen besonders kompetenten Eindruck auf mich gemacht, Herr

Kommissar.

Die beiden Männer sind noch flüchtig.

Was ist mit dem Bären?

Ich habe vor vier Tagen angeordnet, dass er abgeholt wird. Warum ist das nicht

geschehen? Ich fürchte, das wurde vergessen.

Vergessen?

Wir sind hier bei guter Freude.

Wir sind zu spät, aber wir haben Zauber.

So, Herr Zauber, das war's dann wohl für das Erste.

Ich war das nicht. Und abführen.

Den Mord an Euler leugnet er.

Wer weg und schummeln hat, hat er gestanden.

Der Kopf als Jagdtrophäe.

Zauber wollte uns bis zum Schluss Richtung Jagd lenken. Er leugnet es.

Da kann er lange leugnen, Klaus.

Du hattest recht.

Es tut mir leid, dass ich Zweifel hatte.

Das ist Sturmer.

Ich brauche noch zwei Minuten.

Wir sind zu spät gekommen.

Euler hat einen früheren Flieger genommen. Das war nicht vorherzusehen.

Habt ihr das Geld gefunden, das er über zwei Tage abgehoben hat?

Wir haben nichts gefunden.

Auch bei Zahmer nicht?

Nein.

Es ist mir doch stimmt, was Zahmer gesagt hat. Woran zweifelst du noch? Die

Sache ist doch eindeutig. Die beiden Toten im Sarg gehen auch auf sein Konto.

Rachel, die Toten im Sarg leugnet er auch gar nicht.

Warum soll er zwei Morde zugeben und den dritten nicht?

Ähnliches Werkzeug, ähnliche Technik. Da hat jemand die Handschuhe des Täters

gut imitiert.

Aber nicht perfekt.

Gut, danke. Hör schon mal.

Frieders Akte. Was für eine Akte? Ich brauche Frieders Akte von Leonhard. Er

das Betrugsverfahren gegen Euler geleitet. Das habe ich dir schon

geht nicht so einfach.

Haben wir?

Wie war der Name nochmal?

Leonhard Jochen.

Klaus, ich weiß nicht, was das hier soll.

Mach's einfach.

Bitte schön. Danke.

Ich verstoße gegen eine Dienstvorschrift.

Ich bin ein Idiot.

Klaus.

Sag bloß.

Fall gelöst?

Ja. Ich wollte mich bei dir bedanken.

Ich bin dort auch fertig geworden.

Lass mal sehen.

Gefällt mir.

Und dein Fall?

Die Hinweise auf die Jagden waren nur ein Ablenkungsmanöver und eigentlich

es um die Pyramide.

Ja, es war genauso, wie du vermutet hast.

Der unterste Mann der Pyramide hat sich zum obersten hochgemordet.

Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte.

Du musst ein guter Polizist gewesen sein.

Schade, dass du aufgehört hast.

Ist schon in Ordnung, Klaus.

Wollen wir da mal reingehen?

Komm.

Es muss merkwürdig sein, so in seinem eigenen Bild zu laufen, nachdem man von

woanders so lange drauf geschaut hat.

Es ist interessant, wenn ein Bild fertig ist. Der Moment ist durchaus

vergleichbar mit dem, wenn man einen Fall gelöst hat.

Alles ist neu angeordnet.

Ja, interessant.

Bei uns hat leider nicht alles geklappt.

Den letzten Mord konnten wir nicht mehr verhindern.

Der Kopf der Pyramide, ein Geschäftspartner von Baerbecker, Gustav

Und was wollte der Täter?

Rache oder Geld?

Beides? Das Geld haben wir noch nicht gefunden.

Das war dein größter Fall, Jochen.

Als Polizist, wenn du dich erinnerst. Worauf bist du stolz?

1999,

das war gut. Da habe ich einen Kreditbetrüger mit seinen eigenen Waffen

geschlagen.

Das klingt interessant.

Wenn du hier in deinem eigenen Motiv bist, hast du nicht das Gefühl, dass du

Bild von der falschen Seite gemalt hast?

Mach mir mal keine Angst.

Ich glaube, Jochen, dein größter Fall war 2002.

Erinnerst du dich?

Kennst du meine Fälle?

Seine Akte.

Erinnerst du den Fall?

Der Fall Euler.

Der Name stand auf der Liste, die ich dir gezeigt habe.

Du konntest dich nicht erinnern.

Oder doch?

Du bist ein

hinterhältiges Amtsloch. Du hast Euler auf der Liste erkannt. Du hast ihn

angerufen und erpresst. Er hat das Geld abgehoben und hat einen früheren Flicker

genommen.

Meinst du, als er dich das erste Mal getroffen hat, da hatte er schon das

Ich glaube, dass es ihm vom Anfang an darum ging, an Informationen zu kommen.

kannte Berwecke von früher.

Und durch Berweckes Tod war ihm klar, es geht um Geld.

Na ja, er war spießsüchtig.

In der Kindheit wie Sozialfrau Jung hat er es präzise erkannt.

Seine Persönlichkeitsstörung, seine kriminelle Energie und dass er

mal seine Mittelwissen andersrum einsetzt.

Sie hat damals den Anschluss gegeben, ihn aus dem Polizeidienst zu entlassen.

Mann, Mann, Mann, das war schon eine fähige Frau.

Also, wenn du dich mal an jemanden wenden willst.

Ja, das Angebot nehme ich ab.

Beim Essen.

Gerne.

Du, ich sage schnell meiner Frau Bescheid.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.