All language subtitles for Inspector Borowski S01E03

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Original subtitles

Untertitelung. BR 2018

Wenn ich ohne Hoffnung leben müsste, wenn ich glauben müsste, dass mich

liebt, wenn es nie für mich ein Glück mehr gibt,

ach, das wär schwer.

Wenn ich nicht in meinem Herzen wüsste, dass du einmal zu mir sagst, ich

liebe dich, wär das Leben ohne Sinn bewegt.

Doch ich weiß mehr.

Ich weiß, es wird einmal ein Wunder

geführt und dann werden tausend Männchen

wach.

Wir haben beide denselben Stern und dein Schicksal ist auch mein.

Du bist mir fern und doch nicht fern, denn unsere Seelen sind

eins.

Und darum wird einmal ein Wunder

geschehen.

Und ich weiß, dass wir uns wie...

und die Fahrzeugpapiere mal bitte.

War ich zu schnell?

Ich war bestimmt zu schnell, was?

110. Ach, du grüne Neune.

Und es war das dritte Mal.

Wirklich?

Was würde ich jetzt mit Ihnen machen?

Alles, alles was Sie müssen.

Bin in Ihrer Hand, oder?

Wo wollen Sie denn hin?

Ich muss zum Pferdehof, weil die Stute fuhrt.

Fangen Sie mir hinterher.

Er wird doch überleben, oder?

Ja, ich glaube schon.

Eine ganz abscheuliche Gemeinheit ist das. Was tut denn so was? Ein böser

war das.

So was tut nur ein böser Mensch.

Aber du warst es nicht.

Mein Mann sagt, das war einer von hier. Ein Kranker, ein Abartiger. Ach, das

möchte ich mir gar nicht vorstellen.

So, jetzt wird alles wieder gut.

Danke, Frau Doktor. Wie geht es Ihrem Mann?

Hat er Arbeit?

Aber wir zahlen nicht.

Wenn er Arbeit hat.

Vielen Dank. Habt ihr einen Wäschekorb zu Hause?

Ja. Ja, da legst du ihn rein und lässt ihn in Ruhe. Ich komme morgen und schaue

nach. Danke, Frau Doktor. Und wenn du mich das nächste Mal siehst, dann grüßt

mich.

Na los.

Ja.

Ja, Frau Doktor.

Na gut.

Wiederschauen.

Hallo.

Hallo.

Ach, hey. Ich weiß, es ist spät. Wollt ihr gerade ins Konzert?

Mein Hund ist krank. Ich glaube, er stirbt.

Ja, dann kommen Sie rein.

Was haben Sie ihm für Treppen gegeben?

Das wäre wie immer.

Heute Morgen war er noch ganz normal.

Haben Sie ihm was gegeben?

Ich habe ihm nichts gegeben.

Sie sind zu Besuch hier.

Ich habe Besuch. Was hat er?

Ich weiß es nicht.

Irgendwas hat er gefressen.

Morgen früh drei, nicht gefressen und nur Wasser, viel Wasser.

Okay.

Ich hoffe, Sie haben Ihr Konzert nicht verpasst.

Oh ja, zu spät.

Tut mir leid.

Nein, lassen Sie.

Bleiben wir lang?

Ich bleibe... Für immer.

Also, ich hoffe, für immer.

Für immer.

Na dann, herzlich willkommen bei uns.

Danke.

Eine Nummer.

Komm, Vanessa.

Komm, Vanessa.

Herr Hammann. Guten Tag. Wie geht's? Danke.

Wie geht's der Katze, der Linke?

Wunderbar. Wunderbar. Das ist fein.

Na, das ist fein. Und die Frau?

Auch gut. Na, das freut mich besonders.

Es ist kurz nach sechs. Schönen guten Morgen, Schleswig -Holstein. Eine

Warnmeldung haben wir für Sie.

Babys von den Bonettes helfen natürlich auch. Für Dirty Dancing sehe ich da

immer den sehr schicken Oberkörper von Patrick Swayze vor mir.

Hallo?

Rocky? Rocky, was ist?

Bis bald.

Ja.

Du, Klaus.

Deine Klinik ist kaputt.

Jawohl. Der Lichtschalter.

Was machst du denn hier? Du, meine Ehe ist im Arsch, Klaus. Ich bin frei.

Na gut, dann komm rein.

Willst du Kaffee?

Wir wollten eigentlich an die Algarve und sind nur bis dahin gekommen.

Dann brauchst du keinen Schnaps.

Es ist vier Uhr in der Früh, Roland.

Weißt du das?

Oh Gott.

Ich habe meine Uhr verloren.

Oh Gott.

Während ich die ganze Zeit versucht habe, den platten Kackreifen von diesem

sauteuren Scheißwohnmobil abzuschauen, das ich noch 120 Jahre abbezahlen muss.

Das macht ihr in Negernbökel. Ach!

Das war doch dieses beknackte Peitscheiden -Navi.

Ja, ja, okay, okay. Und dann? Alles ging schief. Es ist der Wagenheber

abgerutscht, dann ist die Scheißkiste losgerollt. Oh Gott, es hat geregnet.

Wande.

Und dann?

Und dann sagt Lady Macbeth zu mir, nicht einmal tanzen kannst du

nach 20 Jahren Ehe.

durfte sie den Schatzreifen selber ranschrauben.

Das hat sie auch gemacht.

Und dann ist sie losgefahren.

Und deine Töchter?

Die haben doch im Wohnmobil die ganze Zeit gepennt.

Meine Hausschlüssel hat sie auch mitgenommen.

Und mein Geld?

Man hat mir alles genommen, Klaus.

Alles. Aber dafür bist du jetzt frei.

Ich bin frei.

Und weißt du was? Jetzt werde ich Urlaub machen. Jetzt werde ich mich erholen

und die Sau rauslassen. Endlich mal dürfen, was man will.

Ohne ständig zu müssen, was man soll. Schön gesagt.

So, und ich mache dir jetzt das Sofa. Du bist ein echter Freund.

Ja, so ist doch gut.

Du und im Präsidium.

Kein Wort zu niemandem. Ich bin im Urlaub. Wo sonst?

Ich schreibe. Danke.

Wie lange machst du Urlaub?

Drei Wochen.

Bitte? Das ist mein Jahresurlaub.

Drei Wochen.

Und die Pressekonferenz am Donnerstag? Polizeirat Schlagitz hat Sie als

Urlaubsvertretung eingetragen.

Verschieben. Verschieben? Auf wann?

Machen Sie einen Vorschlag?

Sie entscheiden.

Ich? Gut.

Auf Freitag? Freitag. Und das Freitagtreffen mit den

Wieso muss ich da reden? Der Polizeirat Schlades hat Sie als Vertretung

eingetragen. Diese Frage.

Bitte?

Was soll ich denen sagen?

Das möchte der Kieler Polizeipräsident auch von Ihnen wissen. In 20 Minuten.

In 20 Minuten?

Haben Sie das vergessen?

Vollständig.

Gut. Gibt es sonst noch was?

Der Postamt fragt an, ob unsere Gerichtsmedizin die Obduktion von diesem

aus Tremsdorf durchführt oder ob wir denen die Leiche schicken. Wieso

wir? Er lag in der Kieler Förde. Wieso bringt er sich hier um?

Die drei Finalisten auf die Kommissarsstelle.

Was soll ich denn sagen?

Ich möchte nicht mehr leben.

Gut.

Warum muss ich alles entscheiden?

Schattes hat gesagt, du entscheidest alles, bis er wieder da ist.

Wo macht er eigentlich Urlaub?

An der Algarve in einem Wohnmobil.

Wir haben nur noch drei Bewerber auf die Kommissarstelle.

Zwei junge Männer, eine Dame.

Ich zahle beides. Alle drei irrsinnig dynamisch, hochmotiviert, wildbereit,

Mordkommission unter dir dienen zu können.

Unter mir?

Warum unter mir?

Nur der Beste kann solche Prüfungen bestehen.

Vielen Dank.

Ich weiß es ja auch noch.

Worpsky -Mautkommission, Sie haben einen Anruf?

Ja.

Wollen wir reingehen? Ja.

Und Ihr Handy?

Ist auch nicht mehr da. Ist nichts mehr da. Hat sogar die nasse Wäsche aus der

Maschine mitgenommen.

Wie? Nein, ich meine irgendwer.

Der Koffer ist auch weg?

Ja.

Schuhe, Kosmetik, Schlüssel. Ja, es ist alles weg. Das habe ich Ihnen aber auch

schon erzählt.

Ich bin gestern früh, kurz nach sechs, zum Frühdienst. Da lag Valeska im Bett.

Lebendig? Ja, natürlich lebendig. Er hat geschlafen.

Dann bin ich abends vom Dienst zurückgekommen, 19 Uhr etwa.

Und Valeska ist weg?

Ja. Haben Sie ein Foto von ihr?

Ja.

Vielleicht kommt sie ja wieder.

Nee, nee, die kommt nicht wieder.

Da ist was passiert.

Ich weiß das. Das dürfte es behalten.

Ja.

Hatte mir gesagt, für immer. Für immer.

Wie meinte sie das? Dass sie für immer bei mir bleiben wollte. Sie hat ja sogar

so eine Babyratsel gekauft.

Verstehen Sie, die wollte ein Kind mit mir. Und Sie?

Wollten Sie auch ein Kind mit ihr? Ja, natürlich will ich ein Kind mit ihr.

Hat sie etwas von Ihnen mitgenommen?

Geld?

Wertsachen?

Wir waren gestern Nacht noch drüben bei der Tierarztin, weil man so unkrank war.

Aber jetzt?

Geht es Ihnen wieder besser?

Ja.

Was ist

das denn?

Das ist Ihre Zahnspange.

Moment. Rocky, komm mal her.

Herr Nilsson, rühren Sie hier nichts an, machen Sie hier nichts, aber...

Gott war die Jung.

Einhaftung von Schmelz und Metall.

Die Spange ist verbogen.

Können Sie nicht von alleine rausgefallen sein?

Nein, von alleine geht das nicht.

Durch einen Schlag, durch einen Sturz vielleicht, aber sicher mit Gewalt. Man

möchte es nicht aussprechen, aber man ahnt doch Böses.

und durch Böses.

Wir sind hier wegen... Ah, lassen Sie mich raten. Sie wollen sich bewerben?

Bei mir?

Nein, doch bei Ihnen, weil Polizeiratschlag ist. Ich weiß, ich

Sie kennen mich schon.

Ein Mann ruft uns an, sagt, seine Freundin ist weg, Koffer gepackt, alles

weg, keine Spur von ihr.

Unter seinem Fernseher, ihre Zahnprange, herausgefallen durch einen Schlag oder

einen Sturz.

Wer hat die Sprange gefunden?

Gute Frage, ich.

Entschuldigung.

Hatten die beiden Streit?

Er sagt nein, sie kennen sich erst seit ein paar Wochen. Wie lange ist sie weg?

Einen Tag, er kommt nach Hause, sie ist weg, er ruft direkt bei der

Mordkommission an.

Direkt bei der Mordkommission.

Er hat es gesehen.

Bitte? Er ist Polizist. Sie ist Ausländerin, sie ist jünger als er. Er

eifersüchtig und misstrauisch. Er ist Polizist?

Hätte er sonst gleich bei der Mordkommission angerufen?

Es ist geraten.

Aber gut geraten.

Sie trägt eine Spange, also ist sie jünger als er. Er kommt vom Dienst nach

Hause und ruft gleich die Mordkommission an. Er ist misstrauisch, geht gleich

von einem Verbrechen aus. Er kann sich nicht vorstellen, dass sie ihn

verlassen hat. Sie ist zu besucht, hat deshalb der Koffer.

Sie sagen, sie ist Ausländerin?

Würde sie in der Gegend wohnen, wüsste er, wo sie suchen muss. Dann wäre er da

hingefahren. Legte sie irgendwo in Deutschland, hätte er gewartet. Hätte

Familie, Freunde, gemeinsam Bekannte angerufen. Hat er?

Nein.

Die Zahnspange.

Sie haben sie gefunden, nicht er.

Er hatte alles abgesucht, hat aber die Spange übersehen.

Wollen Sie das Feld allein der jungen Dame überlassen? Er hat ein Alibi.

Er war im Dienst und von daher... Er kann seine Nacht vorher weggebracht

Oder sie ist einfach nur abgehört.

Sie packte ihre Sachen, schlug sich die Fange aus, legte sie unter den Fernseher

und schloss mit sich die Tür ab. Sicher.

Einbruch, Hauptmord. Dann hätte es Kampfspuren gegeben.

Entführt. Sie kann entführt worden sein. Mit gepackten Koffern?

Wohl kaum.

Okay, okay.

Er hat sie versägt.

Der Fall ist gelöst. Ich sehe, Sie sind alle irrsinnig dynamisch hochmotiviert,

wild darauf, bei der Mordkommission anzufangen.

Oder? Ja.

Sie nicht?

Eigentlich wollte ich zur berittenen Polizei.

Warum sind Sie denn hier? Ich bin allergisch gegen Heu.

Hallo.

Ich wollte fragen, wie es dem Hund geht.

Geht Ihnen gut?

Bei Ihnen alles in Ordnung?

Nein, bei mir ist nichts in Ordnung.

Kommen Sie rein.

Sie ist weg.

Wer? Frau Reska Smith.

Ach Gott, hat sie keine Nachricht hinterlassen?

Kommt bestimmt zurück.

Komm nicht zurück.

Sagen Sie sowas nicht.

Meine Tochter ist damals auch einfach fortgegangen. Hat sich ein Jahr nicht

gemeldet. Heute schreibt sie mir jede Woche.

Junge Frauen machen sowas, weil sie Angst vor Bindung haben.

Weil sie nicht wissen, wie sehr sie damit wehtun können.

Nimm dir Zeit.

Die kommt schon zurück.

Na Kleiner, was knurrst du denn so? Komm her.

Da lag ihre Spange.

An unserem Fernsehtisch. Ja, das ist eine Spange. Wir haben sie doch gesehen.

Ja, klar.

Weil sie bei mir war mit dem Hund.

Ja, das ist dieser Kommissar.

Da war irgendjemand hier gestern.

Da war jemand hier.

Er hat sie ermordet, empführt oder ich weiß nicht. Er hat alles aufgeräumt und

es dann so aussehen lassen, als wäre sie abgereist. Wie ist sie da reingekommen?

Weiß ich nicht.

Ja, natürlich. Schließt nicht richtig.

Haben sie das alles der Polizei gesagt?

Ja, natürlich.

Und, haben die noch was gefunden?

Nichts.

Osanova, Baleska, Alter 21, Nationalität Weißrussland, Einreise aus Dünsk am 2

.10 .2009, Studium der Germaniftik nicht eingetreten, diesem abgelaufen, keine

Ausreise, Wohnsitz in Berlin abgemeldet.

Mit wem hat sie telefoniert?

Wir werten gerade aus.

Haben Sie den oder heute im Haus bewischt oder geputzt, junge Mann?

Wozu der Sand?

Damit habe ich vor ein paar Tagen in meiner Garage die Platten verlegt.

Haben Sie was dagegen, wenn wir da mal nachschauen?

Ja, aber da kann sie nicht drunter sein.

Wollen wir mal nachschauen?

Das ist jetzt nicht ernst.

Sie glauben nicht wirklich, dass ich Sie da vergraben habe? Ich glaube nicht,

ich glaube mir die Dinge an. Aber Sie glauben, dass ich hier was angetan habe

oder was, Herr Kollege?

Weil Sie es glauben, dass hier in Ihrem Haus ein Verbrechen an Ihre Freundin

begangen worden ist, deshalb bin ich hier.

Verstehen Sie, es geht nicht um Glauben, es geht um Nachschauen, okay?

Okay.

Erzählen Sie mir von Valeska, wie haben Sie sich kennengelernt?

Jetzt haben sie ihn da drüben.

Aufgelaut hat er meinen Pferdi.

Im Gebüsch hat er gewartet, wie diese Zette da.

Jetzt hat mein Mann keinen Führerschein mehr. Er muss jeden Tag anderthalb

Stunden zur Fleischerei fahren.

Ihr Pferdi ist ein Seufel, meine Liebe.

Und seit er mit dem Bus fährt, kann er die Kinder wieder auf der Straße frühen

lassen.

Was wird das hier? Was hat das zu bedeuten?

Guten Tag, Sie sind Frau... Delius, ich wohne hier. Sie wühlen hier rum, als

würden Sie Leichen suchen. Nur einen.

Du, lass es bitte mir.

Und dazu laden Sie die Gemeinde ein zum Fotografieren und Glotzen? So zerstört

man ein Leben. Ist Ihnen klar, was Sie da tun?

Schick sie doch weg.

Frau Delius, Sie sind die Tierärztin? Ja.

Herr Nilsson, da folgst du nach Bayern.

Ja.

Wo ist Vater, der Hund?

Er muss was Schlechtes gefressen haben.

Gift?

Vor ein paar Tagen brachte ein Junge ein Kaninchen. Das war eine Rattenfalle

gekreten.

Irgendwer hat sie ausgelegt.

Wer könnte das sein?

Ich wünschte, ich wüsste das.

Haben Sie die Falle noch?

Nein, das kommt alles weg.

Also der Hund von Herrn Nilsson war vergiftet. Naja, der kann eine

Zigarettenkippe gefressen haben oder Unkraut. Und der Nilsson brachte seinen

Hund hierher gegen 23 Uhr?

Ja, in etwa.

Und sie war auch dabei?

Mit sie, meinen Sie, die junge Frau, nach der die Herren da graben?

Ja, sie sprach Akzent?

Polnisch oder vielleicht Russisch, ich kenne mich da nicht so aus.

Ist Ihnen an ihr irgendetwas aufgefallen?

Ja, sie war sehr sympathisch, sehr hübsch. Trug sie eine Zahnspange?

Ja, oben.

Warum ist sie eigentlich mitgekommen? Naja, sie wird sich Sorgen um den Hund

gemacht haben.

Ihre Tochter?

Das ist Rosmarie.

Sie arbeitet jetzt als Buschärztin in Afrika.

Schreibt mir jede Woche.

Falls Ihnen noch etwas einfällt, rufen Sie mich bitte an.

Was machst du denn da?

Ich schraube die Lampe wieder an. Die hat gewackelt.

Die sollte wackeln, Roland.

Ach so? Na ja, jetzt wackelt sie nicht mehr.

Ich musste heute 200 Entscheidungen fällen, weil du mich zu deiner

Urlaubsvertretung ernannt hast.

200?

200. Richtig, es ist gerade wenig los. Hast du Hunger?

Entenbrust, Bavaril, Orange.

Und dazu etwas brachiales Cote d 'Or. So viel?

Das ist Erde, Rewe.

Sag mal, der wackelt sich gar nicht mehr.

Was?

Er knabelt nicht mehr. Wollte er?

Wann hat er das alles gemacht?

Das wollte er halt wieder, Franz Josef.

Sag mal, hast du dich gehalten?

A la Fonte.

Ja, ja.

Dieser Nielsen ist Polizist.

Er muss wissen, dass wir zuerst bei ihm suchen.

Also ruft er uns an.

Taktik, mein Lieber.

Er hat sie zersägt.

Meinst du?

Sagt Sarah Brandt.

Brandt?

Eine dieser Anwärter, die du mir aufs Auge gedrückt hast.

Ach so, die, ja, ja, ja, die ist gut, wusste ich doch.

Warum hast du mir die aufs Auge gedrückt? Sie ist allergisch. Sie ist

Pferdepolizei.

Du, ich bin nicht da. Das könnt ihr auch für mich sagen. Ja, dann geh schon ran.

Ich wohne nämlich hier.

Ich höre.

Horowski, ja.

Ja.

Er ist hier.

Ja.

Kleiner Scherz.

Vielen Dank. Ja, ja, ja.

Gute Nacht.

Ja.

Die Spursicherung hat im Haus von Josef nichts gefunden. Keine Zähne, kein Blut.

Du Bastard, du hast mich zu Tode erschrocken.

Das wollte ich nicht.

Oh.

Was machst du, wenn Elke von der Agave zurück ist?

Dann muss sie wieder putzen, waschen, kochen, Geld verdienen wie vor unserer

Ehe.

Und deine Töchter?

Die können sich entscheiden.

Ob Sie Ihre Fußnägel in Zukunft bei Ihrer Frau Mutter oder bei mir lackieren

wollen.

Der Hahn tropft nicht mehr.

Sollte er?

Für die Agave bist du zu bleib.

Haben

Sie

sich Gedanken gemacht?

Ja, Herr Kommissar.

Ich höre. Also, Hans Nilsson geht davon aus, dass seine Partnerin ermordet

wurde. Das deutet auf Täterwissen.

Zumal er die Mordkommission verständigt hat, bevor sie die Zahnspange gefunden

haben. Er konnte es noch nicht wissen.

Das haben wir gestern gefunden. Ja.

Hätte ich seine persönlichen Gegenstände davor verständigt? Er wollte ihre

Abreise vortreten.

Er könnte die Zahnspange im Haus deponiert haben, um vom eigentlichen

abzulenken. Warum hat er denn angerufen?

Wenn er nur mal theoretisch tatsächlich der Täter wäre, wäre es dann nicht viel

sinnvoller, wenn er nichts tut.

Diese Spange ist ein Hauptbelastungsindiz.

Langweilig ist ich.

Die Auchanowar hat als Gelegenheitsfuhre für einen Escortservice in Kiel

gearbeitet. Ihre Eltern leben in Minsk, ihr Vater ist Professor für Germanistik.

Hans Nilsson hat seine Frau verprügelt. Deshalb ließ sie sich vor zwei Jahren

von ihm scheiden. Er ist chronisch eifersüchtig. Er fand heraus, dass ich

prostitiert.

Wo witten Sie denn?

Diese Ausschau habe ich gegogelt.

Bei Hans Nilsson habe ich ein anderes Programm laufen lassen.

Was ist das für ein Programm?

Ein Trojaner.

Okay. Das war's.

Also, schönen Tag noch.

Wiedersehen.

Ein Mann muss wissen, wenn er verloren hat.

Ein Trojaner.

Das ist sie, oder?

Tatsächlich.

Wo sind wir jetzt gerade?

Zentralrechner ans Gericht.

Das ist verboten.

Das sind die Guten, oder?

Weiter machen.

Ich habe alles auf den Stick gezogen.

Das ist illegal.

Was denn?

Jetzt wägen wir das erstmal aus, nicht wahr, meine Herren?

Wollen wir auf unzurechnungsfähig plädieren oder bekennen wir uns gleich

schuldig? Das soll doch Schladitz entscheiden, wenn er aus dem Urlaub

ist.

Du hast keinen Jura -Schein.

Die doch.

Den Brugi guck nicht.

Die fehlt von alleine.

Du musst dich anzeigen, wenn du damit hier bist.

Juchin, hast du nicht schon noch Ärger?

Was willst du jetzt von mir? Den Lüt.

Nun ist er weg.

Und die war sie dafür in den Buchten. In Sporn war sie die dafür.

Ja, mich.

Komm, du bist bekloppt. Das wäre der Hex.

Das wäre der Hex. Ich weiß, es war immer die Hexe. Ja, die wird er. Und du bist

sie nicht.

Sie war die Hohle.

Ja, so, pass auf. Fahr damit auf den Feldweg, bitte. Das nächste Mal ist er

Du auch, Junge. Du bist auch weg. Ja, und ich bin dann auch weg, Harry. Du

bekloppt. Junge, nimm die Nacht vor, ja?

Mann!

Sie sind bloß los und beim Leben.

So, dann werde ich schlafen.

Konjak.

Kommen Sie.

Ich bin Hans.

Ich bin Lutze.

Irgendwas wird Gott ganz lieb bei mir.

Die Frau läuft doch nicht einfach so weg.

Der Hund war doch nicht einfach so krank.

Das ist doch ein Grund.

Ja, aber es ist schwer, die Gründe zu verstehen. Dazu braucht es viel Zeit.

Ich habe keine Zeit.

Olajska ist tot.

Sie ist tot.

Ich weiß das.

Und dieser Kommissar, der glaubt, ich habe was damit zu tun,

es gibt einige, die das glauben.

Nein, ich glaube das nicht, weil das nicht wahr ist. Ja.

Wenn wir reden mit deinem Traktor, Er sagt mir vorhin, die Hexe wird mich

Hexe?

Ja, es war die Hexe, es war die Hexe. Nur wer ist die Hexe?

Weiß ich nicht.

Hexen fallen in die Gärten, vergiftet die Tiere.

Er glaubt an eine Hexe. Das ist zufrieden, das ist gefährlich.

Das ist ein unmittelbarer Trottel.

Was ist mit dem ersten?

Wer redet?

Natürlich war es so blöd.

Der Psychopath.

Aber der ist doch gar nicht geistig. Kannst du in der Lage, in einem Haus...

einen Mord zu begehen, ohne Spuren zu hinterlassen.

Vielleicht ist sie gar nicht tot.

Vielleicht ist sie einfach nur weggegangen.

Einfach so, ja.

Und was ist mit ihrer Zahnspange?

Ja, die kann man verlieren.

Sie hat dich auf ihrem Herzen gerissen.

Die Wörter scheiße. Ja, wer hat ihren Koffer gepackt? Wer hat alles

zusammengeräumt?

Hansi, ich muss dir was sagen.

Hm?

Ich habe gesehen, wie sie deinen Hund getreten hat.

Äh, wo? Wann? Warten.

Nein, nee.

Ich vermute, sie hat ihn auch vergiftet. Nee, komm.

Das ist nicht wahr. Das ist Quatsch.

Wir täuschen uns auf den Menschen. Sie sind zu Dingen fähig, die wir uns nicht

vorstellen können.

Warum ist mein Hund jetzt wieder krank?

Rattengifte hat er irgendwo ausgelegt.

So schlecht ist kein Mensch, Frau Doktor.

Sind wir jetzt wieder beim Sieg?

Ich hole morgen den Hund, wenn er noch lebt.

Hallo.

Was kann ich für Sie tun?

Was muss man tun, um bei Ihnen anzufangen?

Wie alt sind Sie denn? 30.

Größe?

165. Gewicht?

Keine Ahnung.

Würden Sie sich mal bitte umdrehen?

In Ordnung.

Gut, dann möchte ich Sie bitten, unser Formular auszufüllen. Gerne.

Fremdsprachen? Ich kann Englisch und lerne gerade Finnisch.

Haben Sie studiert?

Informatik und Selbstverteidigung.

Haben Sie schon einmal als Escort -Lady gearbeitet?

Als Lady nicht.

Verstehe. Aber Sie wissen schon, dass ein Escort -Date höchste Ansprüche an

Dame stellt.

Und ein Kunde darf ein Orang -Utan sein, oder was?

Also so geht das hier bei uns gar nicht.

Ich bin hier, um zu lernen.

Gut.

Dürfte hier im Personal etwas sein.

Das ist eine ganz miese Tour. Wir hatten angefangen damit.

Valeska Otonova, arbeitest du hier? Nein, nicht mehr. Und wir geben generell

keine Informationen über unsere Damen.

Gut.

Dann holen wir sie uns.

Ist das ja nicht Stadelsbüro?

Ja. Wo ist der?

Im Urlaub. Ich vertrete ihn. Ich muss da in seinen Rechner. Soll ich mal? Nein,

auf keinen Fall.

Die Kundenkartei von diesem Escort -Verein.

Dafür braucht sie eine richtige Genehmigung.

Wenn wir die haben, können wir schon mal reinschauen.

Wie haben Sie... Die waren nicht mal verschlüsselt.

Ich will das gar nicht lesen. Ich darf das gar nicht.

Okay. Nein, nein, lassen Sie sie liegen, Frau Brandt.

Es gibt Regeln.

Es gibt eine Messungsspürung. Aber wir respektieren das Grundgesetz.

Im Großen und Ganzen.

Wir kriegen die Genehmigung. Ja.

Wir kriegen die Genehmigung.

Aber noch haben wir sie nicht.

Wenn ich eine gottverdammte Blutprobe machen will, dann muss ich den Richter

anrufen.

Das ist sowas von old school.

Old school?

Ich kann nicht glauben, dass Sie bei uns anfangen wollen.

Doch!

Warum?

Ich will es. Ich wollte schon immer zur Mordkommission.

Ich möchte gern dabei sein.

Sie möchten gerne dabei sein?

Ja.

Gut, Frau Brampton, spielen Sie nach den Regeln.

Wann kommt er wieder?

Wer?

Polizeiratsschlag. Wenn er aus dem Urlaub zurückkommt.

Klaus? Roland, dein Passwort. Leck mich.

Was? Leck mich.

Großbuchstaben mit Unterstrich zwischen den Worten. Sag mal, hast du Lust auf

Hähnchen? Er ist ein krankhaft eifersüchtiger, durch und durch

Psychopath. Und Sie haben ihn verlassen?

Verlassen? Nee, der lässt keinen gehen. Ich bin weggerannt. Der hat mich

eingesperrt, der hat mir irgendwelche Fallen gestellt, mir auf seinem Motorrad

nachgefahren, hat irgendwelche Geschichten erfunden, um mich zu

Das Schlimmste aber waren seine Wutanfälle. Plötzlich ist er explodiert.

Wieso fragen Sie mich das alles?

Eine Frau ist verschwunden. Wir suchen sie.

Ist sie blond?

Ja. Groß und schlank, so wie ich?

So wie Sie.

Schauen Sie.

Haben Sie seinen Garten um?

Das haben wir schon.

Ich muss zurück zur Arbeit.

Vielen Dank.

Sie haben nach Ihrer Scheidung eine Therapie begonnen. Sie haben die

abgebrochen. Der Therapeut war ein Idiot.

Ich habe hier die Beurteilung des Psychologen. Die ist nicht sehr positiv.

Ja, das glaube ich Ihnen.

Sie haben Ihre Frau eingesperrt.

Das stimmt nicht. Meine Frau, die lügt. Meine Frau hat so oft gelogen.

Sie sind ihr gefolgt. Sie haben ihr nachspioniert. Ja, ich bin ihr ein paar

gefolgt. Aber ich habe sie nicht eingesperrt. Sie hat mich betrogen. Mit

Mit meinem besten Freund.

Wer ist das? Peschlo.

Er hat ein Restaurant mit Fördeblick.

Ich habe damals den Job bei ihm besorgt. Die beiden sind jetzt verheiratet.

Das ist bitter.

Das ist der größte Fehler, den ein Mann machen kann. Seinen besten Freund zu

bitten, auf seine Frau aufzupassen. Das merke ich mir. Ich habe mit ihrer Ex

gesprochen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie der verschwundenen Valeska

Oshanova sehr ähnlich sieht. Ja, stimmt.

Und? Wo ist Valeska Oshanova? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht!

Sie haben mir erzählt, dass sie Germanistik studiert. Ja.

Sie arbeitet für einen Begleitförder.

Sie ist Prostituierte. Wussten Sie das?

Wussten Sie das nicht? Nein, das kann doch nicht sein. Das ist Quatsch. Ich

sie selber oft zur Uni gefahren.

So Fotoshootings hat sie gemacht, aber das heißt ja nicht, dass sie... Hatten

Sie Streit?

Wollte sie Sie verlassen? Nein.

Ich möchte einen Anwalt. Kriegen Sie ihn.

Bringt nichts.

Herr Borowski.

Nicht jetzt.

Mir ist noch was Wichtiges in den Sinn gekommen.

Warum haben Sie mich denn nicht angerufen? Ich bin bei Ihnen

war eh in der Nähe.

Was ist Ihnen denn in den Sinn gekommen?

Ich sah Herrn Nilsson frühmorgens das Haus verlassen.

Es war so um sechs.

Und? Ja, und um zehn, das kann auch ab elf gewesen sein, da habe ich Sie im

Garten mit dem Hund spielen sehen. Verlässt Frau Scharnoff? Ja, heißt sie

Ja? Ganz sicher, das war sie. Warum haben Sie mir das denn nicht gleich

Ich wusste doch nicht, was das Wichtige war.

Dumm.

Nein, nein, das ist sehr wichtig.

Können Sie mir das auch schriftlich bestätigen? Ja, klar. Sonst wäre ich ja

nicht hier.

Übrigens, ich habe Herrn Nielsen auch spät abends nach Hause kommen sehen.

Fenster liegt genau gegenüber.

Wann?

Spät. Es war schon nach 19 Uhr.

Ihr Fahrtenbuch.

Sie wurde noch gesehen, nachdem er zur Arbeit gefahren ist. Im Garten hat sie

mit dem Hund gespielt.

Hier ist die Liste mit den Telefonnummern, die Valeska Oschanowa

Schauen Sie, wer da von Escort -Kunden war.

Wie hat sie auf der getroffen? Wem begleitet? Was hat sie getan?

Und so weiter und so fort. Ganz genau.

Haben wir schon die richterliche Genehmigung? Ist unterwegs.

Und seien Sie diskret. Alle Informationen direkt an mich.

Eine Frage.

Wenn die kleine Orschan aber morgen hier rein spaziert, um ihre Spange

abzuholen... Dann geben wir sie ihr zurück und entschuldigen uns bei Herrn

Nilsson. Verstanden.

Wir haben unsere Arbeit getan.

Ganz genau.

Was machst du hier?

Ich habe der Polizei gesagt, dass ich deine Freundin gesehen habe, nachdem du

schon gegangen warst.

Ich habe für so einen Escort -Service gearbeitet.

Ach.

Dem geht es schon wieder viel besser.

Marie war 17, als sie von mir fortging.

Sie ging ohne ein Wort.

Ich habe lange eine Erklärung gesucht, ein Zeichen, einen Grund.

Ein Jahr später kam ein Brief von ihr.

Sie schrieb mir, dass sie mich so sehr geliebt hat. So sehr, dass sie fortgehen

musste, um ein eigenes Leben zu führen.

Das war der Grund, ja? So viel Liebe.

Ja. Aber deine Valeska, die hat sich geschämt.

Wofür? Irgendwann hättest du herausgefunden, womit sie ihr Geld

Deswegen hat sie dich verlassen.

Nicht alle Frauen sind so.

Nur die, die ich kenne, ja.

Vielleicht ist sie doch einfach nur weggelaufen.

Idiot, ich rufe die Mordkommission. Ja, machen wir mein Leben kaputt.

Das ist ein ganz schlechter Traum.

Hey, handelt einfach auf.

Und seht die Welt, wie sie wirklich ist.

Das wird nämlich auch nichts. Wir sind Nachbarn, ja.

Vielen Dank für den Hund und für deine Hilfe.

Weiter geht's nicht.

Glaubst du, ich hab nicht gemerkt, wie unglücklich du mit ihr warst?

Dass du immer zu mir rübergekommen bist und von der Luft gekommen bist. Was?

Der hat dich belogen. Der hat dich betrogen. Dein Hund vergiftet. Dein

zerstört. In der öffentlichen Toilette war sie. Die war eine ganz kleine Hure.

Dann such sie doch, wenn du sie so liebst.

Schön aufpassen, was zu mir sagt. Ich habe genau das erlebt, was du jetzt

erlebst. Ich bin auf allen Vieren durch die Hölle gegangen.

Ich habe das ertragen und du bist zu mir gekommen.

Ich wollte dir helfen. Gut, dann habe ich dich falsch verstanden. Ja, das hast

du verstanden. Gar nichts.

Verlassen Sie jetzt bitte mein Haus.

Okay, mein Fehler. Tut mir leid.

Man soll anderen nicht helfen.

Es gibt kein Wissen vor der Erfahrung.

Mein Gott, bin ich blöd.

Was war das denn?

Leichenhunde, Klaus.

Er sucht die ganze Gegend ab. Wie soll er sie denn weggebracht haben? Er hat

kein Auto. Wie sagte die Brand? Er hat sie zerstört.

Wo? In seinem Haus gibt es überhaupt keinen Blutsprung. Vielleicht hat er es

woanders getan. Hatte eine Anglerhütte, ein Boot.

Er hat ein Alibi.

Er ist den ganzen Tag Streit gefahren, diese Tierärztin von gegenüber. Die hat

das Mädchen noch gesehen, als er schon zum Dienst war.

Ich hab sein Fahrtenbuch.

Fahrtenbücher sind keine Alibi. Ja, das weiß ich auch.

Seine Ex -Frau Karin sagt, er sei ein Psychopath.

Das sagt mir meine Frau jeden Tag. Das stimmt auch.

Die Weiber machen uns zu Psychopathen. Das ist normal.

Sofort nach der Scheidung hat sie seinen besten Freund geheiratet.

Tu dir keinen Drang an. Wenn du meine Ecke abmüllst, nur zu, bitte.

Danke. Ich nehme sie.

Was? Ich nehme sie.

Sie ist genau mein Typ.

Sie ist gescheit. Sie ist sexy.

Sie hat super Beine. Eine tolle Taille.

Und sie hat zwei...

Hey, hey, hey.

Hey, sie ist immer noch meine Frau.

Ach was.

Du willst sie doch nicht mehr.

Du verarschst mich.

Du Eremit. Wer hat denn damit angefangen?

Psychopath?

Klaus!

Du wolltest mich sprechen?

Ja.

Kollegen Borowski kennst du ja schon.

Tja, Hans, das Ganze ist eine dumme Sache.

Ich bin ganz sicher, du hast mit dem Verschwinden der jungen Dame nichts zu

Doch, das habe ich.

Hätte er mir gelebt.

Dennoch schlage ich vor, du nimmst dir ein paar Tage Auszeit, bis die

Ermittlungen abgekommen sind.

Ich habe sie angerufen. Haben Sie das vergessen?

Außerdem habe ich eine Alibi. Ich habe gearbeitet.

Ich habe sie nicht umgebracht.

Es gibt in Ihrem Schadenbuch einige zeitliche Unregelmäßigkeiten. Das müssen

klären. Was soll ich machen?

Minutenrobot schreien. Hans, lass uns die Sache so schnell wie möglich hinter

uns bringen. Ich schleife euch Minutenrobot!

Hans!

Wo bringt ihr ihn hin?

Ja?

Wen hat sie denn geholt?

Den Motorradfahrer?

Er steht noch unter Schock. Der Rins ist ein bisschen durcheinander. Nicht wahr,

Herr Rins?

Sie ist in Empfört. Wie macht sie das?

Die Hexe ist in Empfört.

Was machst du denn hier?

Hat man dich vergessen?

Was machen Sie denn hier?

Ich, ähm... Was machen Sie hier?

Ich schaue nach dem Hund.

Haben Sie von dieser Hexe gehört?

Ich habe schon viel gehört, aber nicht von einer Hexe.

Der Bauer Rehns hat mir von ihr erzählt.

Naja, aber der ist ja auch ein bisschen... Naja, den Eindruck hatte ich

Wie hat ihn geholt, hat er mir wohl gesagt.

Na, wen hat sie denn heute wieder geholt?

Herr Nilsson. Er hatte einen schweren Unfall.

Auf der Landstraße, ein Verkehrsunfall.

Er wollte dem Traktor von Rehens ausweichen.

Er lebt, aber er ist schwer verletzt.

Wie meint Rehens mit dieser Hexe?

Na, komm.

Hast du keinen Schlüssel,

Klaus? Hallo?

Ist Herr Borowski da?

Ich habe ihm den Bericht gebracht. Er wollte, dass ich ihn sofort sende.

Heißt es leid? Nein.

Ich meine, ja.

Aber es ist nicht das, was Sie glauben.

Einen schönen Tag noch.

Nee, ne?

Herr Rehns?

Hallo?

Ich höre.

Klaus, sie war hier.

Deine Frau?

Nein, die Brand.

Du sagst es, wir sind am Arsch, Mann.

Statt mit der Schütze an der Tür, sie hat dir den beschissenen Bericht

Ich fahre jetzt ins Präsidium und oute mich.

Aber vorher machst du mir noch einen Bestroger. Du hast es versprochen. Sag

bist du komplett wahnsinnig?

Herr Renz?

Barenz, was ist mit Ihnen?

Die Hex, sie hat im Hort.

Die Hex. Wer ist die Hexe?

Sie kann.

Wen hat sie ge... Ich kann sie nicht verstehen.

Ja, Klaus hier. Ich brauche die Spurensicherung und einen Notarzt. Ich

Barenz und finde draus, wer sein Hausarzt ist.

Wir holen Hilfe.

Hermann Rehns wird seit 25 Jahren mit Neuroleptika behandelt. Er war auch

mal vier Jahre in der Geschlossenen. Er war nie gewalttätig gegen Menschen oder

Tiere. Der klassische Dorfvorteil. Verrückt, aber harmlos.

Kann man ihn vernehmen?

Kann er ausdrücken? Ja, sicher.

Was ist los?

Herz ist dran.

Rehns? Der alte Mann.

Der ist weg.

Hat er noch was gesagt?

Sie holt mich oder so ähnlich.

Sie holt mich.

Sie?

Wer ist sie?

Aber vielleicht... Schatz!

Hier ist was. Ein menschlicher Körper.

Im Plastikformulier.

Ich dachte lange, es gibt keinen beschisseneren Job als unseren.

Hier ist noch was.

Klaus?

Ja? In der Grube sind noch mehr.

Wir haben noch eine gefunden.

Haben die einen Fänger verloren?

Was sagt man dazu?

Klaus?

Eine junge Frau, zwischen 15 und 20 Jahre alt. Und 20 Jahre lag sie bestimmt

drin.

Wie konnte die sich so lange halten?

Fettwachs. Wasser kann konservieren.

Glaubt man kaum was.

Kann man da noch die DNA rausholen?

Dauert aber.

Und das hier, der Finger, was ist da passiert?

Ach, der wurde schon lange vor ihrem Tod amputiert.

Die Zahnspange passt.

Nicht wegschauen.

Ist hier nicht gut? Doch, doch.

Ich muss mich nur kurz hinlegen. Soll ich einen Arzt holen? Nein.

Geht gleich vorbei.

Dankeschön.

Ich kenne das.

Das ging mir auch so früher.

Es ist gleich okay.

Also, es kann nie so gewesen sein.

Ja, aber die andere Leiche.

Wenn die Leiche da 20 Jahre gelegen hat, wäre Nison 15 gewesen.

Oder hat Nison die Leiche bei dem Alten verklappt, ohne zu wissen, dass da noch

eine lag?

Ich meine, Zufälle gibt es ja.

Solche Zufälle glaube ich nicht.

Vielleicht finden wir da noch mehr Leichen.

Das sah Gott vor.

Mal angenommen, der Mörder ist durch die Kellertreppe Nilsons Haus gekommen.

Wie tötet er, räumt alles auf und lässt die Leiche verschwinden, ohne nur eine

einzige Spur zu hinterlassen?

Bis auf die Spange.

Richtig. Danke.

Ich würde mir so einen Papieranzug anziehen, wie von der Spurensicherung.

Spitzenidee.

Danke.

Er hat sie gesehen.

Er hat den Mörder gesehen.

Hunde vergessen nicht, sagt man.

Würde es Ihnen etwas ausmachen, mir einen Kaffee zu besorgen, Frau Brandt?

Nein, Herr Borowski.

Vielen Dank für Ihren Bericht.

Diese Liste mit den Escort -Kunden, sie waren so freundlich, um den Report nach

Hause zu bringen.

Gladys ist im Urlaub.

Sehe ich genauso.

Vielen Dank.

Wir waren den ganzen Tag am Rande des Maasai -Plateaus entlang gelaufen und

hatten die unendlich weite Sicht über den Maasai -Mara -Nationalpark genossen.

Über der Wasserstelle schweben die Frühnebel, wenn die Elefanten zum

kommen. Reihe stolzieren zwischen Wasserbüffeln, zerst Frieden unter den

Jeder Morgen in Afrika ist wie ein Tag der Süpfung, als es Menschen noch nicht

gab.

Ja, es sieht so aus.

Ja, aber das ist unmöglich. Ich meine, wann soll er das gemacht haben und wie?

Mit dem Motorrad? Ich glaube, wir missverstehen uns.

Ich rede von Harry Rehns.

Der Alte? Ja, ich habe in der Nilsons Haus eine tiefe Kuh entdeckt, die direkt

zu Rehns hochführt.

Und natürlich hat er auch einen Traktor.

Ach, damit hat er sie weggefahren? Sehr gut möglich. Haben Sie diesen Traktor

mal bei Nilsons Grundstück gesehen?

Waren Sie mal auf seinem Hof?

Nein, also bei aller Liebe, da würde ich auch alleine in ihn gehen. Wenn man

Rehens Hof sieht, dann glaubt man nicht mehr, dass Rehens harmlos war.

Haben Sie ihn schon verhört?

Das ist nicht möglich, er ist tot.

Herzinfarkt, er hat sich in Todesangst unter seinem Bett versteckt.

So kann man sich täuschen.

So kann man sich täuschen.

Wie geht es Nilsson?

Besser.

Die Ärzte sagen, er kommt durch.

Wird er wieder?

Naja, wer kann das sagen?

Sie lesen ihm vor.

Ja, man sagt doch, die Bewusstlosen hören alles.

Naja, vielleicht hilft es ihm, besser zurückzukommen.

Waren Sie selbst auch schon mal in Afrika?

Nein.

Wer bist du denn?

Unser neuer Untermieter.

Wow, das läppert sich.

Und was gibt es zum Essen?

Stroganoff Reloaded.

Es kann aufgewärmt nicht mehr so gut schmecken.

Sag mal, willst du mir nichts erzählen?

Nö, du bist auf Urlaub.

Hast du mit der Brand gesprochen?

Ja.

Wie hält dich?

Sicher? Hier ist nichts Menschliches frei. Was soll das denn heißen? Ruhig

braun. Ich habe dir gesagt, dass du im Urlaub bist. Bin ich ja auch.

Sie glaubt nicht?

Nein, sie glaubt nicht.

Aber wir werden sie nicht in den Dienst übernehmen, oder?

Das musst du entscheiden, wenn du aus dem Urlaub zurück bist.

So,

jetzt

war's schön, hm?

Was ist jetzt?

Nun scheiß schon, verdammt nochmal.

Ja, Roland.

Ich kann jetzt nicht an Essen denken.

Ja, heute Abend.

Ist ja wie in der Ehe. Ja,

so ein kleiner Hund und so ein großer Haufen.

Sie haben nicht zufällig noch ein Tütchen.

Ja klar.

72 in Kiel.

D -E -L -I -U -S.

Kein Pass.

Niemals.

Okay.

Danke.

Also, es existiert kein Pass oder Personalausweis auf den Namen Rosemarie

Delius. Es gibt nur eine Geburtsurkunde.

Und wie ist sie dann in Afrika eingereist?

Wieso Afrika?

So. Dann morgen mal.

Wenn ich in zehn Minuten nicht wieder da bin, dann rufen Sie die Polizei.

Ja, aber ich bin doch die Polizei.

Wie nehmen Sie Ihren Tee?

Mit Milch.

Zucker oder Candy?

Mit Zucker, danke.

Wie ist die Freundin von Nilsen gestorben?

Erstickt. Sind das die Briefe von Ihrer Tochter aus Afrika?

Oh ja, bitte, das ist privat, bitte.

Sorry, und die Kuvert aus Afrika?

Die sollen wir nämlich Brief machen.

Ach, dann schaue ich, ob ich welche finde.

Ähm, sie wurde in Plastikfolie eingewickelt und erstickt. Er hat sie

vergewaltigt, nicht verstümmelt. Er hat sie einfach eingepackt und weggeworfen.

Mein Gott, Sven Schäuble.

Liebt unter uns, mordet, verführt Existenzen und wird acht Jahre alt. Das

absurd, oder? 79, absolut. Ich hätte ihn gerne gefragt.

wie er die Leiche transportiert und wie er das Haus leergeräumt hat, ohne eine

einzige Spur zu hinterlassen.

Merkwürdig. Aber auch wieder nicht, denn solche Psychopathen entwickeln

erstaunliche Fähigkeiten. Aber die sind nicht einfach zu erkennen. Doch, doch,

doch, ganz leicht. Sie müssen nur die besonderen Fähigkeiten suchen, die sie

verbergen suchen.

Sie suchen einfach die verborgenen Fähigkeiten.

Das ist interessant, dass Sie das sagen.

Rehens, Malte. Ja, sage ich doch. Er malte sogar außerordentlich gut. Na, das

wundert mich nicht.

Ich zeige Ihnen mal etwas.

Ich habe das nur zum Schutz eingewickelt.

Erstaunlich, oder?

Finden Sie?

Ich finde es erstaunlich, welche Fähigkeiten Sie entwickeln und wie Sie

verbergen können. Das finde ich überhaupt nicht gelungen.

Das ist meine Tochter.

Verpamt, oder? Die hat er damals abgemalt, vor einem Vierteljahrhundert.

Er war hier bei Ihnen? Ja, natürlich.

Kommen Sie mit, ich zeige Ihnen was.

Das Foto steht schon immer da.

Er kam ja dauernd mit irgendwelchen kranken Tieren. Die Sie dann geheilt

Ja, klar. Einige musste ich einschläfern. Ich glaube, er hat sie

gequält.

Ihre Tochter, wie heißt sie? Rosemarie.

War bei ihm, bei Renz, vor vielen Jahren. Nein, also das hätte ich nicht

erlaubt.

Er hat sie gemalt.

Darf ich Ihnen mal was zeigen?

Die Scheune.

November 89.

Hier, so sieht die Scheune heute aus.

Gleiches Motiv. Hier ist Ihre Tochter nochmal.

Das ist sie nicht.

Das dachte ich auch zuerst.

Das kann sie gar nicht sein. Meine Tochter war damals schon in Australien.

war sie da denn?

Auf einer Boarding School.

November 1989 gibt es keinen Eintrag bei den australischen Behörden.

Ihre Tochter hatte auch keinen Reisepass.

Das einzige offizielle Dokument war ihre Geburtsurkunde.

Also wie ist sie ausgereift? Wie ist sie dort eingereift?

Sie ist nie gereift.

Sie ist abgehauen.

Einfach weg von mir.

Warum?

Aus Afrika?

Die habe ich selbst geschrieben.

Alle? Ja, alle.

Warum?

Ich konnte es nicht ertragen, dass sie einfach so weggegangen ist.

Einfach ohne ein Wort, so weg.

Ich konnte es nicht vorstellen.

Das hält man nicht aus als Mutter, wenn das eigene Kind geht.

Das ist das Allerschwierigste.

Und Sie haben sie nie wieder gesehen?

Nein, aber ich habe ja gehofft, dass ich sie noch mal wieder treffe, dass sie

wiederkommt.

Das ist sie.

Wir haben ihre Tochter Rosemarie gefunden.

Ach, wo?

Ganz in der Nähe, in Rehn -Karmelgrube.

Direkt unter Valesco -Schanaba.

Es tut mir leid, Ihnen das so sagen zu müssen. Wir haben die Leiche geborgen,

Klärschlamm konserviert. Der Bauer Rehns hat die Sammelgrube nie abpumpen

lassen. Das konnten Sie nicht wissen.

Und jetzt komme ich zu der Frage.

Warum haben Sie denn damals...

Ich habe die Polizei nicht verständigt.

Mein Tochter war abgehangen.

Die war so undankbar.

Undankbar.

Ich gebe dir überhaupt keine Strafe. Ich hätte sie auch nicht

angemeldet. Ich habe nie geschrieben.

Ist das bei euch immer so?

Weil sonst gehe ich lieber zur Pferdepolizei.

Was machst du denn da?

Da siehst du doch, eine Hundehütte. Für unseren Freund.

Wo ist der überhaupt?

Im Pflege. Es ist nach 21 Uhr.

Okay.

Du, ich habe thailändisch gekocht.

Klaus, nicht die Schuhe wieder.

Ist Roland da?

Roland?

Roland!

Ich liebe dich.

Ich liebe dich auch.

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