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Sechs Schulmädchen -Reports sind inzwischen um die Welt gegangen. Das ist
siebente. Ist die Welt inzwischen moralischer geworden?
Bestimmt nicht.
Aber vielleicht ehrlicher. Und wir sind heute reif genug, um auch krasse Fälle
und schwerwiegende Probleme unserer Schulmädchen zu diskutieren.
Babsi, spinnst du ein bisschen? Was willst du hier? Du hast ja nichts
Das, was davor geht, erklärst du später.
Tu mir einen Gefallen und geh wieder nach Hause.
Ciao.
Es stimmt also doch.
Ich habe dich gebeten, abzuhauen. Los, verschwinde! Nein, ich muss mit dir
sprechen. Also gut, komm rein, sonst verjagst du mir noch die Ruhe.
Hier rein!
Was ist denn das für eine Einrichtung? Ist das ein Wartezimmer? Ist da noch
jemand Kunde gekommen?
Ich wäre gerade frei.
Mensch, das ist doch die Babsi!
Scheinheiliges Luder!
Halt die Luft an und verzieh dich!
Man wird doch wohl noch Tag sagen dürfen.
Warum ist denn Carla so ordentlich angezogen?
Setz dich.
Und jetzt sag mir, wie kommst du hierher?
Wer hat dir die Adresse gegeben?
Niemand. Ich habe mir nur so meine Gedanken gemacht. Warum kommst du her?
Weil ich mich erstmal überzeugen wollte, ob es auch wirklich wahr ist.
Und wenn es wahr ist, hält die Schwester dem Bruder eine Predigt.
Ich muss die Tür aufmachen. Bleib ja, wo du bist, sonst lernst du deinen
Bruderherz von der anderen Seite kennen.
Ja, ja, die will ich.
Großer Gott.
Ach du, du machst das herrlich.
Ist es schön für dich?
Was heißt schön?
Ich halte mich mit Wald zurück.
So gut hätten wir schon keine gemacht.
Und es ist richtig schön, dir die Schmuckkessel zu verrammeln.
Für dich schaffe ich meine 100 und wähle Silber.
So, beim Tittenverteilen habt ihr aber nicht hier geschrien, oder? Bist du noch
nicht bereit?
Wie alt bist du eigentlich?
17. Aber bis du so weit bist, bin ich wahrscheinlich volljährig.
100.
100. 100.
100. 100.
100.
100.
100. 100.
100.
Ist das alles?
Du, Albert, was ist denn? Seit wann lässt du mich denn da? Herr Kremers,
Tag.
Ist denn das eine neue?
Ist dir nicht gesagt, Babsi, du sollst drin bleiben? Du bist ein Lüterfinger,
also Babsi heißt die Kleine.
Auf die stehe ich, die will ich haben. Die will ich nicht haben, dann wird
Schwester. Ach so, die Schwester. Das ist mir eine ganz besondere Ehre. Der
mache ich mit Niederhaken.
Nicht abhauen, Kleine. Sei doch nicht so ungeil. Ich will dich ja bloß impfen.
Lassen Sie sie in Ruhe, oder ich schmeiße sie ab.
Ist das ein Puff, oder nicht?
Ich zahl, was du verlangst, also halt den Mund.
Und wag ja nicht, mich noch mal abzufassen.
Und dann ist er gegangen und kurz darauf kam die Polizei.
Ja, und so ist alles rausgekommen.
Sie behaupten also, Sie wären an diesem Abend zum ersten Mal da gewesen, in
dieser Wohnung in der Bismarckstraße.
Ja, ich bin nur hingegangen.
Ich wollte mich nur überzeugen, ob das auch wirklich stimmte.
Ich hatte von einer juten Freundin erfahren, dass mein Bruder ein Bordell
aufgemacht hatte.
Wenn ich Sie recht verstanden habe, Barbara, dann sagten Sie, Sie hätten den
Zeugen Kremers geschlagen, um sich gegen seine Zudringlichkeiten zu wehren.
Ja, so war es.
Dass ich nicht lache, diese kleine Ruhe, lügt das Blaue vom Himmel runter.
Sie sind nicht gefragt.
Ich protestiere gegen die ständigen Einmischungen und beantrage, im
meiner Mandanten, diesen Zeugen von der weiteren Verhandlung auszuschließen.
Ich protestiere, der Ihnen behandelt zu werden, als ob ich der Angeklagte wäre.
Leider sind Sie es nicht.
Schließlich habe ich den Saustall hochgelassen.
Tatsache ist, dass Leute wie Sie einen solchen Saustall erst möglich machen.
Das verbitte ich mir.
Sie haben sich hier überhaupt nichts zu verbieten, Herr Zeuge. Die
Prozessführung liegt allein bei mir.
Verlassen Sie bitte sofort den Saal und halten Sie sich draußen zur Verfügung
des Gerichts.
Jawohl.
Es ist eine Schande, wie heutzutage recht gesprochen wird. Sind die bald
Ja, nicht anzudenken.
Die lassen sich bald für alles eine Entschuldigung verfinden. Mir steht
schon, dass sie die Eltern von der Behandlung ausschließen.
Alles im Interesse, diese karten Pflänzchen da.
Der Jugend kriecht man doch heutzutage in den Arsch.
Am Ende sind die Erwachsenen in allem schuld.
Vielleicht sind wir das wirklich.
Ach, Unsinn. Man kann es höchstens vorwerfen, ihnen nicht rechtzeitig den
Hintern verhauen zu haben.
Sehr richtig.
Es ist mir unbegreiflich, wie die Kinder dazu kommen, so etwas zu tun.
Helga Steinbüchel, Sie sind 17 Jahre alt. In Ihren Akten steht, dass Sie die
Klasse Realschule besuchen.
Von Ihren Lehrern werden Sie als träge, aber willig beurteilt.
Ihre Leistungen in der Schule sind schwach. Was sagen Sie dazu?
Das stimmt.
Dann erzählen Sie uns mal, wie es dazu gekommen ist, dass Sie in dem fraglichen
Etablissement der Bismarckstraße aufgegriffen wurden.
Ich bin ganz durch Zufall dahin gekommen.
Ruhe bitte!
So kommen wir nicht weiter. Erzählen Sie der Reihe nach.
Wann haben Sie den ersten Geschlechtsverkehr gehabt?
Meinen Sie, wann der erste bei mir drin war?
Das ist schon eine Weile her.
Ich glaube, ich war 15, als ich es das erste Mal gemacht habe.
Das war in der Turnstunde gewesen. Ich hatte mir den Fuß verknackst. Dann
brauchte ich nicht mehr mitzumachen.
Ich hätte mich ja auch gleich anziehen können.
Aber dann hätte ich ja bloß drum herum gesessen.
Irgendwie muss ich die Zeit kurz schlagen.
Da habe ich mir gedacht, warum duschst du nicht erst mal?
Für Dusche komme ich natürlich auch mit den Händen an meine Brüste.
Erogenes Sohn heißen die Dinger im Sexualatlas.
Und ob die bei mir erogen waren, meine Knöpfe waren sofort steinhart. Und
wie soll ich das am dümmsten ausdrücken, der Muschelmaus recht.
Sie meinen Ihre Vagina?
Ja, genau.
Also die hat nur etwas von gejuckt, das können Sie sich gar nicht vorstellen.
Und dann habe ich es mir gemacht.
Aber das Richtige war es nicht.
Es kam einfach nicht auf den Knopf.
Was meinen Sie damit?
Mit Knopf?
So, entschuldigen Sie. Ich wollte natürlich sagen, ich kam einfach nicht
Orgasmus.
Ich bin ein Vollblutweib, wissen Sie. Wenn es bei mir anfängt, muss es auch
weitergehen. Und für halbe Sachen bin ich nicht.
Und wenn man auf dem Gebiet bloß halb angewichst ist, ich meine, angespitzt
wird, dann wird es nichts.
Das gibt es später die hysterischen Weiber.
Also habe ich trotzdem weitergemacht.
Es haut wieder nicht hin.
Da bin ich weg von der Dusche.
Und schon hat es hingehauen.
Es kam immer höher und höher.
Und dann war es soweit.
Was ist denn das?
Das ist meiner.
Hat mir hingetan. Das war hingehört.
Das macht mir alles weh.
Ist doch schön, oder?
Ich habe gar nicht gemerkt, dass der Junge reingekommen war.
Und wie hat er seine unsüchtigen Handlungen über sich ergeben lassen? Ja,
erstens war er sowieso schon drin und hat mich mit einem Ruck entjunkert. Und
zweitens hatte ich ja, wie gesagt, gerade meinen Orgasmus.
Und sein Himmel, der hat mich... Bedienen Sie sich bitte nicht so
Karin.
Entschuldigung. Also mit seinem Gief hat er mich so richtig ordentlich bedient.
Ich habe einen Orgasmus gehabt, der hat nur so geballert.
Sagen Sie mal, Helga, wissen Sie denn überhaupt, was ein Orgasmus ist?
Aber natürlich, Orgasmus ist, wenn es einem so richtig kommt.
Damals ist es mir gekommen, ich glaube vier oder fünf Mal.
Es hat einen Orgasmus für den anderen gejagt.
Und seitdem stehe ich drauf.
Schließlich hat ja jeder Mensch das Recht auf ein Hobby, oder?
Und wie ging es weiter?
Der Junge, der es mir gemacht hat, hat es natürlich weitergegeben.
Logisch, dass die anderen hinter mir hier sind, wie die Böcke.
Na, alter Zahn?
Wie geht's denn? Wollen wir nicht noch eine Maschine bauen? So fünf oder sechs?
Ihr habt ja alle einen Vogel. Nein, steife Schwänze.
So, geh nicht so breitbeinig.
Sieht ja aus, als hättest du noch drin.
Ich konnte mich kaum noch retten vor Liebesangeboten. Eigentlich wollte ich
auch gar nicht retten.
Wie heißt es noch so schön?
Wer einmal leckt, der weiß, wie es schmeckt.
Und es hatte mir so gut geschmeckt.
Und da der Appetit erst mit dem Essen kommt, kriege ich immer mehr Hunger
Damals habe ich noch einen Sonst gemacht.
Wann und wie und wo ich dem noch gerade ging.
Aber das hat doch auch seine hygienischen Probleme.
Nee, damals noch nicht.
Ich glaube, Sie haben mich missverstanden. Aber erzählen Sie
Ich wurde immer verrückter nach den Säcken.
Ich konnte es manchmal gar nicht erwarten. Ich brauchte bloß so einen
strammenden Typen zu sehen und schon war ich spät. Was heißt das nun wieder?
Na, dass ich schon wieder wollte.
Wie oft haben Sie dieses starke Gefühl gehabt?
So zwei, dreimal am Tag bestimmt.
Ist ja kein Wunder, wenn man in der Schule immer mit Jungs zusammen ist und
man sie so turnen sieht.
Das geht Ihnen doch bestimmt auch so.
Erstens sehe ich meine Kollegen nicht beim Turnen und zweitens gibt es auch
Menschen, die Moral haben. Die habe ich auch.
Ich habe nie mit mehreren gleichzeitig.
Waren Sie bitte die Würde des Gerichts. Aber die war ich doch die ganze Zeit.
Ich habe nicht einmal geschwindelt.
Und eines Tages ist mir ein Seifensiedel aufgegangen. Natürlich wollten die
Jungs wiederkommen. Sie sagten, ich wäre eine tolle Fick.
Ihr braucht gar nicht so dämlich zu zitieren.
Ihr kommt auch noch dran.
Und dann platzten im Gericht die Ohren.
Na also, die Jungs wollten immer wiederkommen.
Und damit sie durften, haben sie mir versprochen, dass sie mir die
machen. Da habe ich natürlich zu Bratja gesagt.
Erstens brauche ich mir nicht den Kopf zu zerbrechen und zweitens kriege ich
hinterher sowieso, was ich wollte.
Geschafft, das war aber ein ganz dicker Hund.
Deshalb habe ich es auch dir überlassen.
Dafür darfst du jetzt noch einsteigen.
Na ja, und dann habe ich einen Profi kennengelernt. Albert.
Hör auf.
Beeindrucken Sie die Folge nicht. Das will ich gar nicht. Aber Sie sollen
übertreiben. Ich und übertreiben. Also ganz ehrlich, Frau Vorsitzende. Er hat
mich gestoßen, dass ich hinterher geklatscht war. Wie nie.
Das war eine Dampframme. Wenn ich Ihnen das erste Zusammensein mit ihm in allen
Einzelheiten erzähle... Das ersparen Sie sich. Ich glaube, das Wort Dampframme
genügt. Wie haben Sie Albert kennengelernt? Beantworten Sie die Frage
genau. Sie ist für die Straffindung sehr wichtig.
Hat er sich an Sie herangemacht oder trafen Sie ihn zufällig und wo?
Zufällig? In der Wohnung von einer Schulkameradin.
Er war ihr Bruder.
Also, in der Wohnung von Fräulein Barbara?
Ja, bei Babsi.
Aber die erste sexuelle Begegnung mit ihm fand doch in Ihrer Wohnung statt.
ist er da hingekommen?
Tja, wie war das eigentlich noch?
Hast du mir freche Blicke zugeworfen oder ich dir?
Ich glaube, es war gleich fertig.
Ja.
Und dann ist deine Schwester einen Moment rausgegangen, weil der
gepfiffen hat.
Da hat Albert sich zu mir aufs Sofa gesetzt und gesagt, ich sei sein Typ.
Ob mit mir was zu machen wäre.
Da habe ich zu ihm gesagt, warum nicht? Da hat er gefragt, wann und wo.
Da habe ich ihm gesagt, du hast Schwein. Du kannst zu mir kommen. Meine Eltern
mussten nach Frankfurt.
Und das am selben Abend angetan.
Der ist vielleicht über mich hergefallen. Da platzten einem die
er Ihnen Ihre Kleidung gewaltsam ausgezogen? Das ging nicht.
Ich hatte ja gar nicht dann.
Ich wollte ihm eine Freude machen.
Das reicht.
Und dann hatte ich Ihnen das Angebot gemacht, in sein Bordell einzutreten.
Nein, mit der Tür ins Haus gefallen ist er nicht.
Sag mal, Helga, wenn ich dir Geld geben würde für heute Nacht, würdest du das
nehmen?
Geld?
Wieso willst du mir Geld geben?
Das nicht. Ich habe nur gefragt, ob du das nehmen würdest. Ja, warum nicht?
Hast du schon mal was genommen?
Das hat mir noch keiner angeboten.
Aber das könnte man ändern, wenn du willst.
Und wie?
Ich erzähle es dir.
Die Sache ist ganz einfach.
Du lässt dich doch gern bumsen.
Und bei mir?
Kannst du das.
Für Geld?
Und ob.
Ich besorgte die Männer und die Mäuse, die teilen wir.
Auch ein Schluck?
Na komm.
Und mich kriegst du auch.
Spaß.
Alles okay?
Wenn du meinst. Und ich geb dir mein Wort, wenn es dir nicht gefällt, dann
du wieder ab. Okay?
Also gut.
100.
Nicht für 100.
Alle guten Dinge sind drei.
Plötzlich hatte ich Geld wie Heu. Und Kerle.
Meistens waren es zwei Ältere.
Sie, da müssen Sie sich manchmal ganz schön abstrampeln, bis die einen
finden, den Sie schon wieder auffüllen.
Ich bin hier schon fertig.
In dem Haus in der Bismarckstraße war ich ungefähr ein halbes Jahr.
Und dann hat die Polizei uns das Licht ausgeblasen.
Möchten Sie noch mehr wissen?
Nein, ich glaube, es lag.
Haben Sie Fragen, Herr Staatsanwalt?
Keine Fragen.
Herr Verteidiger?
Nein, keine Fragen.
Dankeschön.
Das dauert und dauert.
Ich möchte bloß wissen, wie lange wir noch hier rumsitzen müssen.
Und alles wegen dieser Flittchen.
Mit denen sollte man einen kurzen Prozess machen.
Reden Sie doch nicht immer so ein dummes Zeug. Das sind schließlich unsere
Kinder.
Kinder? Das ist nicht Gischere.
Wissen Sie, ich bin Vertreter für Eis - und Espresso -Maschinen.
Ich komme vielen Espressos in Eisel los.
Haben Sie eine Ahnung, was sich da abspielt?
Da treiben sich Ihre braven Kinder ja mit purer Liebe herum.
Du glaubst, er macht da mit?
Darauf könnt ihr euch verlassen.
Der ist so scharf auf junges Fleisch, dass er im Moment vergisst, wo er ist.
Kommst du bei dem Drachen, den er als Frau hat?
Carlos, komm!
Glaubst du, wie lange sollen die Gäste noch warten?
Also, ich bin da ganz anstrengend. Wenn Helga dein Typ ist, na ja, bitte.
Hallo, Karl!
Sobito, Sobito, das macht 10 Mark 50 zusammen.
Moment mal, Carlo.
Ihr zahlt jeder für sich. Und ich habe schon im Voraus bezahlt. Ich hoffe, du
kannst dich noch daran erinnern.
Natürlich erinnere ich mich.
Meine beiden Freundinnen, Gerlinde und Anja, die würden gern genauso bezahlen.
Wenn Sie es wünschen, einverstanden, aber Sie müssen genau mein Lieblingsgeld
haben. Na, das kannst du ja nachprüfen. Prüfe schon.
Mamma mia, fällt mir doch mein Geld da drunter.
Schnell, zeig mir das Kapital.
Zeig schon her, wie sehr... Das ist gut.
Drei Portionen mit heißen Himbeeren.
Und dein Schmuck hat den... Hat den einen mit Schlagsahne.
Lieber der auch Waffel.
Ich werde finden.
Laumeneisen. Alter Wachtel.
Bruder, bestia. Wenn Sie bitte Platz nehmen möchten, die Bedienung kommt
Ja, danke.
Carlo!
Kommt ja!
Ich sammle nur noch Geld auf.
Carlo, geh.
Bestia.
Werde ich euch abkassieren, dann ihr kriegt Eis für den ganzen Monat.
Mir geht etwas ab. Was?
Na, das ist ja wohl leicht übertrieben. Nicht die Spur.
Sie haben keine Ahnung, was Schulmädchen verzapfen können, wenn es nur darum
geht, den täglichen Eisbecher zu finanzieren.
Was? Nur für den Eisbecher?
Tag.
Tag. Tag.
Und schon noch.
Du bleibst. Und kümmerst dich um dein scheiß Eis. Ab heute bediene ich dich.
Hast du mich verstanden?
Ja, Puppi.
Bedient heute der Carlo nicht?
Nein, ab heute.
Und in Zukunft bediene ich hier.
Was darf es denn sein?
Nichts. Wenn der Chef nicht mal Interesse an seiner Kundschaft hat, die
und prompt bezahlt wie wir, kommt, wir hauen ab.
Porca miseria!
Sag ich dir nicht immer, du verjagt meine besten Kunden?
Überhaupt nicht, Fingerspitzengefühl, überhaupt nicht, ja.
Wo gehört Frau hin? In die Küche?
Katu?
Diese alte Krähe.
Aber die Hose habe ich an.
Und wie kann ich das wiedergutmachen?
Zunächst drei Eisbecher.
Aber extra groß.
Und ohne Bezahlung.
Und zwar ohne jede Bezahlung.
Und ohne abarbeiten.
Dem bringe ich auf 100. Pass mal auf.
So, meine Damen.
Specialita alla Carlo.
Wann kann ich euch wiedersehen?
Wiedersehen?
Gute Idee, Carlo. Aber wo können wir uns ungestört unterhalten? Ja, wo?
Ich habe Makina. Wir können fahren in den Wald.
Das ist doch zu kalt.
Dann vielleicht in Auto.
Zu eng.
Wie wäre es mit einem Hotel?
Sagen wir Samstagmittag um zwei.
Gleich um die Ecke im Hotel Flora.
Ich bestelle trotzdem.
Ein ganz kleines Süß.
Und was wird aus dem Geschäft?
Da brauche ich das Geistesblitz.
Aber ich weiß schon.
Werde ich sagen, ich habe Besprechungen für große Eislieferungen am Hotel Flora.
Kannst du halten, wie du willst. Ich rede von unserem Geschäft.
Ja, was willst du?
Ich schlage vor, gratis Eis für ein halbes Jahr.
Du machst mir Spaß, gratis.
Wir zahlen schließlich sogar im Voraus.
Und das nicht schlecht. Ich würde sagen, ein ganzes Jahr freies Eis. Oder wir
gehen in einen anderen Salon.
Aha.
Und wenn du uns versetzt, weißt du, was wir dann machen?
Dann reden wir mit deiner lieben Frau. Und dann kannst du dich aufhängen.
Vabene, ein Jahr Eis und ich werde kommen.
Wie ist der Name?
Tontonelli? Nein, der wohnt nicht bei uns.
Wie bitte?
Eine Eislieferung?
Davon ist mir nichts bekannt. Wir machen unsere Eis selbst.
Na komm schon, Carlo. Sonst friert uns die Lust ein.
Schon da.
Bella.
Tutti Frutti.
Das wird werden. Einen Tag habe ich extra genommen. Halbe Flasche Angostura
macht Nudeln sechs Stunden stramm.
Hoffentlich. Aber was geschieht jetzt? Drehen wir oder...
Gar nichts reden, Bambina. Bumsen.
Alle vier, da.
Cuadro. Mit Zementnudel.
Ah, ah. Nicht alle vier.
Eine nach der anderen. Wir sind nämlich anständige Mädchen.
Si, si.
Anständig. Ich mach Amore sehr anständig.
Wer von euch hat Mut?
Ich. Ich hab nämlich heute einen Tiger im Tank.
Du spielst das Pferd und ich den Reiter.
Sorge ich mit Nudel.
Wir verziehen unser langes Bad.
Zähneputzen.
Nun, wir erst wollen gucken Garten.
Weißt du, was wir auch können spielen?
Eis am Stiel.
Da sollte wieder einer.
Guten Wunsch.
Nicht so schnell.
Muss ich jetzt ansehen?
Paprikaschutze.
Ich will dich.
Ich will dich auch jetzt.
Trapp, Trapp, Trapp. Bellissimo.
Un duro fantastico. Trapp, Trapp, Trapp.
Das ist ein Vulcano.
Vesuvio. Oh, Mama mia.
Gleich Vesuvio bricht aus.
Trapp, Trapp, Trapp, Trapp. Du bist sehr dumm, Anja. Das ist eine einmalige
Gelegenheit.
Ich finde, wenn man es miteinander tut, muss man sich auch lieb haben. Ich bin
noch nicht so weit wie ihr.
Was heißt ja so weiterhin nicht so weit?
Bei dem weißt du, dass er es kann.
Also gut.
Hey, ich denke, du wolltest erst richtig anfangen.
Sag mal, du bist vielleicht heute schnell abgeschlafft.
Du bist ein Versager.
Ich bin ganz tot.
Rück mich morgen früh.
Und die anderen beiden?
Die schickst du in die Bibelstunde.
Na, wie war's? Ging aber schnell. Das ist vielleicht ein Kurzstreckenläufer.
Wieso? Tut mir leid, aber der kriegt heute keinen mehr hoch.
Soll das heißen, unser Bilder -Carlo kann nicht mehr? Du kannst ja mal
versuchen, aber er kriegt zu Blasen an den Händen. Das muss ich sehen.
Jedenfalls haben wir jetzt für ein Jahr alles.
Das ist auch was wert, oder?
Allerdings.
Hey, Carlo, du bist ja nicht zum Schlafen, sondern zum Bumsen.
Hey, Carlo, ich bin dran.
Baue dich auf.
Das wäre ja noch schöner.
Ich will, dass du es mir jetzt machst.
Hey, wirf den Motor an.
Bei mir brennt's.
Wo ist der Saukerl?
Wer, Frau Lalli? Mein Mann, Tonto Nelli.
Ich habe doch eben noch mit Ihnen telefoniert. Und ich habe Ihnen gesagt,
Mann ist nicht hier. Reden Sie nicht.
Er muss hier sein.
Na bitte, hier steht's. Zimmer 101, Karlo. Ein Doppelzimmer. Mit seinem
hat er sich eingetragen. Aber jetzt ist er dran.
Bitte dürfen Sie so freundlich sein, oder? Ich werde gar nicht. Jetzt wird er
kastriert. Aber der Ruf untertauset.
Dieser Angeber hat uns den ganzen Spat vollsaut. Du hast gut reden, du hast ja
bereits. Und wir sind ausgeschmiert.
Und? Uns bleibt nur noch der Handbetrieb.
Oder Schulaufgaben machen.
Ich kann doch nichts dafür, wenn der Heini nur einmal kann.
Au. Au.
Hier.
Die bringt mich hin. Was soll ich denn bloß machen?
Damit sie ermordet mich.
Wo ist mein Hemd?
Meine Hose.
Wo ist mein Mann?
Lauter nackte Mädchen.
Euch kenne ich doch.
Nie wieder ich bumse im Hotel.
Das nächste Mal ich mach um Liebe im Wald.
Dann ich kann klettern auf Baum.
Scheiß Fahrstuhl.
Spät.
Also ich fand der klar nicht teuer. Hör mal, 180 Mark.
Also in Düsseldorf hätte ich dafür das Doppelte bezahlt. Wer kauft schon in den
Tüten?
Wo hätten Sie denn gern?
Hallo!
Drum ist das zu Hause immer so müde.
Den kriege ich.
Und was ist das?
Sieht aus wie eine Hose.
Richtig. Und wo ist der Arsch?
Der da hineingehört?
Also in Erschen, da kenne ich mich nicht so aus. Aber ich.
Was ist denn mit Ihnen?
Sie sind ja nackt.
Und so.
Wir haben eine Mischung gemacht.
Aber das hat sich ausgenutzt.
Darauf könnt ihr Gift nehmen.
Irgendwie kommt sie mir bekannt vor.
Der letzte Tango, stimmt?
Scheiße, still!
Wir haben ja heute Erstbischof im Haus.
Ein nackter Mann.
Elvira, bitte zügle deine erotische Fantasie wenigstens hier im Hotel.
Drei nackte Frauen.
Elvira, ihr dritten aber genug, oder wir reiten die Uhr weg, Frau.
Aber
gnädige
Frau, Sie sehen doch, Ihr Gatte hat das Haus längst verlassen.
Großer Irrtum! Bitte machen Sie keinen Skandal.
Werschaften wünschen? Einen Krabbencocktail mit Toast und Butter.
Ein Steak, well done.
Und ich möchte gern verlorene Eier haben.
Sehr gut.
Ich glaube, ich muss mal zum Doktor gehen.
Ich hoffe, Sie sind mit meiner Arbeit zufrieden. Ich hätte Sie sonst bestimmt
nicht zum Essen eingeladen.
Das freut mich.
Übrigens haben Sie von mir nichts zu befürchten.
Was haben Sie für eine dreckige Fantasie? Ich finde es empörend, wie Sie
über so ernste Sachen so lustig machen können.
Das ist gemein.
Ich weiß nicht, aber ich glaube, der Herr hat ganz recht.
So sind unsere Schulmädchen nun mal.
Sagen Sie bloß, Sie haben so schlechte Erfahrungen gemacht.
Ja und nein, man hört ja so manche.
Und das glauben Sie?
Natürlich gibt es verkommene Schulmädchen, das weiß ich selbst.
Aber selbst diese Mädchen, sie können nur verkommen, wenn das Elternhaus
oder wie in dem Fall, den ich Ihnen erzählen möchte, die Kirche.
Aber in diesem Fall hat sie nicht versagt.
Hier geht es um meine Geschichte.
Oder um meinen Fall, wenn Sie so wollen.
Ich war damals 17.
Ich habe Mist gebaut.
Damals habe ich nicht gewusst, dass es Mist ist.
Ich war eben verliebt.
Und das, was ich angestellt habe, habe ich teuer genug bezahlt. Endlich ein
netter Mensch.
Wo soll es denn hingehen, Kleine? Ich muss zu meiner kranken Tante nach
Allenbach.
Ziemlich heiß, was?
Die Musik?
Naja, das Wetter und so.
Finden Sie?
Sie nicht?
Ja halt.
Jetzt müsste man im Bikini sitzen können.
Oder na besser ohne Bikini.
Hey. Was heißt hier hey?
Jetzt muss ich fürs Mitnehmen wohl in Naturalien bezahlen.
Was heißt müssen?
Aber da hast du ja sicher Jungs genug.
Sie sind mir zu blöd. Ich habe lieber Männer in ihrem Alter.
Die wissen wenigstens, wie man mit einem Mädchen umgeht.
Du hast sicher ein ganz süßes Paradies, Gertlein.
Ihre Hand ist herrlich.
Wie heißt du eigentlich?
Ist doch egal.
Nenn mich ganz einfach Mausi.
Weißt du, ich bin verheiratet für über 20 Jahre.
Kannst du verstehen, dass man am Sehnsucht noch junges Fleisch kriegt?
Du regst mich wahnsinnig auf.
Du mich auch.
Ich will dich haben. Aber nicht so hoppla hopp.
Fahr rechts rein.
Wenn du meinst.
Doch nicht hier. Wir gehen lieber in die Hütte. Also gut.
Du, ich werde ganz lieb zu dir sein.
Aber doch nicht hier draußen.
Komm. Es ist wirklich das erste Mal, dass ich so ein junges Ding packe. Du,
schwöre es dir, es wird ein unvergessliches Erlebnis.
Wo soll man hier leben?
Wo sonst?
Hier steht.
Komm, geh mit deiner Muschi. So einen Riesen hat sie noch nie erlebt.
Nicht so schnell.
Wir haben doch Zeit.
Gut.
Nicht!
Du zerreißt mir dein Slip. Was glaubst du, was meine Mutter dazu sagt?
Nimm mal auf und leg deine Hände weg.
Ich zieh mich selber aus.
Jetzt bitte lass dir viel Zeit.
Ihr alten Männer sollt ja so gut sein beim Vorspielen. Das war ja eigentlich
ganz besser wie ein junger.
Lass mich hier rein.
So will ich dich nicht.
Keine Zinke, gib mir deine Brust.
Ich will dich überhaupt nicht. Gib mir deine Muskeln.
Nein. Du bist ein glücklicher Mensch.
Nein.
Wer bist du nicht auf einmal?
Ich weiß schon, du bist eine ganze Raffinierte. Das habe ich schon im Auto
gehört.
Willst du mich bis auf 100 drehen?
Beine breit.
die dich nicht hängen hat.
Ich mach dich überhaupt nicht mehr. Nimm deine Finger weg.
Alte Männer, die kotzen mich an.
So, jetzt kriegst du mich an. Lass mich, lass mich doch nicht hängen, ihr
Schweine. Wo hast du denn mal dich ausgemacht?
Sieh mal an, hier will einer kostenlos dursten.
Nimm die Finger aus meiner Frau.
Schau dir vor, so ein alter Sack und vergewaltigten Schulmädchen. Schön
Opa.
Junges Mädchen versauen. Der steht auf meinen Zahn.
Weißt du, was das bedeutet, wenn du auf deinem Tarn stehst?
Was wollen Sie von mir?
So, jetzt kannst du sie lecken.
Leck!
Leck!
Leck!
Gleich leckt die Sau wirklich.
Was?
Das ist doch ein abdekatiges Spiel, ihr Schweine! Habt ihr das gehört? Die Sau
leckt und ich schweine!
Ja, wäre so weit. Wo ist deine Brieftasche? In meinen Schiffer. Gut
Süße.
Hilfe! Schnauze!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Er hat genug.
Anzeigen kann er uns auch nicht, sonst ist er wegen Vergewaltigung dran.
Kommt, wir haben ab.
Wann hier abgehauen wird, bestimme immer noch ich.
Also ab!
Ich wollte mal sehen, wie du dich benimmst.
Aber jetzt weiß ich, du lässt deinen Anlass über.
Die Fristzeit ist meine Abteilung.
Schweigen Sie die Mühlen an, wir hauen ab.
Ja, Herr Kommissar.
Der eine hat ein selbstgewasseltes Dreirad.
Und bitte schicken Sie so schnell wie möglich einen Krankenwagen.
Der Schweinebrief hat uns gesehen.
Pater Schumann.
Du kennst den?
Na klar, der ist doch von meiner Pfarrei.
Und kennt er dich?
Seit fünf Jahren.
Verdammt, haben mich dann sie mal geliefert.
Verdammt damit. Wir sind überhaupt nicht geliefert.
Jedenfalls nicht, solange ich hier der Boss bin.
Was willst du denn reden?
Du wirst dich wundern.
Wenn ich mir vorstelle, dass der dich fast gebummst hätte, dann könnte ich ihn
nochmal aufmischen.
Das würde der gar nicht mehr aufhalten.
Wenn ich ihn auseinandernehme, bestimmt.
Das mit dem Pater ist viel schlimmer.
Wenn der die Bullen auf uns setzt, woher kennst du den überhaupt?
Woher schon? Von der Beichte.
Du warst zur Kommunion? Ach, nee.
Sag bloß, dass du noch nie zum Beichten gewesen bist. Doch, aber da war ich
zehn. Du, Otto, ich hab Schiss.
Der Bade hat uns fotografiert. Wenn er das Foto der Polizei gibt.
Aber vorher mach ich ihn doch kalt.
Das rettet garantiert auch nichts mehr. Und wieso nicht?
Wie ich denn kenne, hat er das Bild bestimmt schon bei der Polizei
Du, ich glaube, ich hab's. Was? Ich weiß, wie wir da rauskommen.
Mach es mir ein bisschen und dann sieh dich hinterher ganz sexy an.
So soll es gut sein.
Das wirst du schon sehen.
Ja, Frau Hedding?
Hochwürden, da ist ein junges Mädchen, das möchte Sie gern sprechen.
Jetzt noch?
Soll doch morgen wiederkommen. Es wäre aber sehr dringend.
Na schön, soll sie reinkommen? Ja, gut.
Also? Guten Abend, Hochwürden.
Guten Abend.
Du bist doch die Monika, nicht wahr?
Ich habe dich lange nicht mehr gesehen.
Ach nein.
Haben wir uns nicht erst heute gesehen?
Heute? Kann sein, aber ich meine, ich habe dich schon lange nicht mehr in der
Kirche gesehen.
Das kann schon stimmen.
Was willst du?
Beichten, Hochwürden.
Beichten?
Komm morgen früh zu mir in die Kirche.
Das kann ich nicht.
Es muss jetzt sein, unbedingt sofort.
Meinst du, du bist richtig gekleidet für eine Beichte?
Ich habe aber leider nichts anderes anzuziehen.
Na gut.
Aber trotzdem, muss es wirklich sofort sein?
Ich könnte keine Nacht mehr ruhig schlafen.
Knie dich dahin.
In nomine Patris et Filii Spiritus Sancti.
Ich höre meine Tochter.
Und jetzt erzählt ihr alles dem Pfaffen.
Mensch, du hast wohl einen Kuchengrümel im Kopf. Du bist leider ein halbes von
zu dämlich.
Wenn Monika das dem Pfaffen in der Beichte sagt, steht er doch unterm
Beichtgeheimnis und er darf keinem mehr was verraten. Auch nicht den Bullen?
Nein, wenn der Pfaffe wirklich was gesehen hat, ist ihm jetzt das Maul
Das wäre euch beiden Pflaumen nie eingefallen.
Entschuldige mal, ich bin evangelisch.
Bereust du deine Tat?
Und ob ich sie bereue?
Dann musst du dich der Polizei stellen.
Und die anderen verpfeifen, was?
Das kommt nicht in Frage.
Aber der Mann ist schwer verletzt.
Er wird vielleicht sterben.
Das ist gelogen.
Willst du die Sünde eines Mordes auf dich nehmen?
Aber hochwürden.
Wenn du freiwillig die Strafe eines weltlichen Gerichtes auf dich nimmst.
Dann wird auch Gott dir verzeihen.
Aber ich war es doch gar nicht.
Immerhin hast du Beihilfe geleistet.
Ich gehe nicht zur Polizei.
Dann kann ich dich von deinen Sünden nicht freisprechen.
Aber sie werden mich doch nicht verraten, hochwürden.
Hast du nur deshalb gebeichtet, Monika?
Und wenn der Paff irgendwo mal unter ist, dann hat er ausgeschissen.
Los, schmeißt eure Mühlen an.
Na, wie war's?
Hält er dich?
Er ist bald nach gestorben, der arme Teufel. Er hinterlässt Frau und zwei
Kinder. Möge er ruhen in Frieden.
Und wir armen Kriminalbeamten?
Wir dürfen wieder mal Rätsel lösen.
Haben Sie vor der Hütte wirklich niemand erkannt?
Nein, ich habe nur die abfahrenden Motorräder gesehen. Die habe ich
fotografiert. Das Bild ist leider daneben gegangen.
Da ist nichts drauf.
Ich habe in der Aufregung vergessen, die Schärfe einzustellen. Ich hatte vorher
extreme Nahaufnahmen gemacht.
Dann wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als wieder mal auf den
berühmten Zufall zu hoffen.
Sie werden nicht auf den Zufall warten müssen. Dieser Mord klärt sich anders
aus.
Das weiß ich.
Ist das Ihr Gottvertrauen, Pater?
Oder wissen Sie mehr, als Sie mir sagen?
Vielleicht ein bisschen mehr, Herr Kommissar, als ich Ihnen sagen darf.
Sie sind ein seltsamer Heiliger.
Aber wie Sie wollen.
Ich komme schon dahinter.
Wo soll es denn hingehen?
Hier geblieben. Du wolltest doch mitgenommen werden.
Also wohin?
Lassen Sie mich hoch.
Ich denke nicht dran. Also wohin?
Weißt du, dass der Mann gestorben ist, der dich mitgenommen hat?
Wie viel Schuld willst du noch auf mich laden?
Wo soll es denn heute sein?
Wieder in dieser Hütte?
Glauben Sie mir, das eine Mal hat mir gereicht.
Ich will zu meiner Tante nach Albach.
Gut, dann fahre ich dich hin.
Nein, das will ich nicht.
Lassen Sie mich hier aussteigen, bitte.
Also ist die Tante erlogen.
Das ist meine Sache, wo ich hin will. Das geht Sie überhaupt nichts an.
Also ist es doch wieder die Hütte.
Richtig? Nein, wirklich nicht.
Hochwürden, lassen Sie mich auf der Stelle raus. Bitte, bitte. Ja, ich habe
gelogen. Gut.
Ich will zu meinem Freund.
Bitte, lassen Sie mich raus.
Mein Freund ist sehr eifersüchtig. Bitte.
Er wird mich schlagen und das wollen Sie doch nicht.
Jetzt kannst du raus.
Du führst also die Männer, die du ausgelesen hast, immer da hinein. Oh,
Sie weiter, bitte.
Ich denke nicht daran.
Wenn Sie da reingehen, kann es sein, dass Ihnen was passiert.
Bitte hauen Sie ab und lassen Sie mich hier. Nein, Monika, erst will ich die
Wahrheit wissen.
Ich habe Sie gewarnt.
Sie hatten uns zu spät.
Das sind also die Herren, die einen Familienvater ermordet haben.
Ich schäme mich für Sie.
Bist du verrückt, den Pfaffen hier anzuschleppen?
Er hat mich unterwegs aufgegafft.
Ich wäre auch ohne das Mädchen hierher gekommen.
Willst du uns eine Predigt halten?
Ich wollte nur einmal sehen, wie Mörder aussehen, die frei herumlaufen.
Noch eine solche Bemerkung und ich trete dir die Eier ab.
Gewalt, glauben Sie denn ernsthaft, dass Sie mit Gewalt durch das Leben kommen?
Besser als du.
Meinst du nicht auch, dass es höchste Zeit wird, dass er seine letzte Karte
anmacht? Dazu kommt er leider nicht mehr.
Was haben Sie festgestellt?
Er ist ungefähr vor zwei Minuten mit dem Mädel in die Hütte.
Verrückt. Wir drei sehen ja wohl nicht unser Beichtgeheimnis.
Nein, da hört gleich der Engel singen.
Und er sieht die Sterne.
Ich hatte Sie gewarnt, Hochwürden. Was heißt hier Hochwürden? In einer Minute
ist der Schaffi.
Tut uns leid. Aber schließlich können wir dich nicht laufen lassen.
Ihr könnt mich ja morgen wie den anderen.
Aber eines Tages werdet ihr Rechenschaft ablegen müssen.
Das schwöre ich bei Gott. Scheiße!
Wo ist er denn, dein Gott?
Sie sind der Verbrecher.
Verzündige dich nicht. Sag mal, spinnst du?
Ich will nicht, dass einer von euch ihm etwas tut.
Er wird zum Muske hauen, ist das klar?
Wenn ihm was passiert, zeige ich euch alles. Lass Monika. Du blöde... Hier,
dich den Arsch auf.
Servier sie ab.
Zuerst wird er noch mal anständig gestoßen.
Hilfe!
Vergeben Sie sich, Sie sind verhaftet.
Ich habe mir erlaubt, sie zu beschatten.
Seien Sie freundlich zu ihr.
Sie hat mir das Leben gerettet.
Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Ich wollte nicht politisch spielen.
Das ist nicht Aufgabe eines Pfarrers. Sondern?
Im Menschen das Gute zu finden. Unter anderem.
Das Beispiel Monika zeigt doch sehr deutlich, dass man sich zwar einmal
kann, aber dass der Mensch nicht schlecht ist.
Sie sind ihm nicht zu belehren.
Ich weiß nicht, wenn man da drin zuhören dürfte.
Da wird man Sachen erfahren, da stehen einem die Haare zu Berge.
Sie heißen Carla Döring?
Ja, ich bin noch 17 und ich besuche die 10. Klasse eines allsprachlichen
Gymnasiums. Der Name ist Ihnen bekannt.
Ich sehe aus den Unterlagen des Jugendamtes, dass Sie eine ausgesprochen
Schülerin sind. Und zwar in allen Fächern.
Sie sind Klassenbeste.
Ja, aber das halte ich nicht für wesentlich.
Es ist mir unverständlich, wieso Sie dann so etwas machen können.
Warum? Die Fragen stelle ich hier.
Entschuldigen Sie.
So, und jetzt erzählen Sie uns erstmal, wie Sie zum ersten Geschlechtsverkehr
gekommen sind.
Aber was hat das mit meiner Anklage zu tun?
Die Entscheidung darüber, was mit dem Fall zu tun hat und was nicht, wollen
bitte dem Gericht überlassen.
Also bitte fragen Sie.
Also, wie ist es zum ersten Geschlechtsverkehr gekommen?
Sind Sie verführt worden?
Aber ganz und gar nicht. Ich wollte nur wissen, wie es in Wirklichkeit ist. Denn
bisher wusste ich nur theoretisch Bescheid und das aus Büchern.
So, und was taten Sie?
Ich habe mich nach einem Mann umgesehen, den ich für geeignet hielt, mich in die
Praxis einzuführen. Es war ein Geschäftsfreund meines Vaters.
Er war Anfang 40 und sein sicheres Auftreten hat mir damals gefallen.
Außerdem hielt ich ihn für sehr erfahren, denn er kam immer wieder mit
Freundinnen. Also habe ich ihn gebeten, es mir zu machen.
Tja, ich bin zwar einiges gewöhnt, liebe Carla, und um ganz ehrlich zu sein, ich
habe noch keine junge Dame ausgelassen, aber die Tochter eines
Geschäftsfreundes... Halten Sie mich etwa für ein kleines dummes Kälbchen?
Das habe ich nicht gesagt.
Also bin ich Ihnen nicht sexy genug.
Doch, doch.
Am meisten stört mich neben der Freundschaft zu deinem Vater, dass du
Jungfrau bist.
Ach, wirklich?
Ich denke, das reizt reife Männer ganz besonders.
Das würde ich nicht so verallgemeinern.
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, es ist gar nicht so einfach, ein
Mädchen sachgerecht zu entjungfern.
Damit kann man nämlich auch sehr viel verderben.
Das schon. Und die Gefahr besteht bei Ihnen nicht.
Einer wie Sie wird das doch sachgerecht hinbekommen.
Stimmt's? Danke für das Kompliment.
Hast du mich eigentlich lieb?
Nein, weshalb auch?
Ich finde, dass die Sache wesentlich erleichtern würde.
Ich verlasse mich auf Ihre Erfahrung, das reicht auch.
Also bitte, wenn du darauf bestehst.
Was soll ich tun?
Erstmal musst du deine Hemmung verlieren.
Es geht ja nicht nur darum, dich zu entjunkern, du sollst auch deinen
haben. Das bedeutet Aufgabe des eigenen Willens.
Und Sie müssen Appetit auf mich bekommen. Trinken Sie lieber.
Wäre Striptease für Sie anregend?
Ja, wenn er was hergibt.
Also gut.
Und dann haben Sie Striptease für ihn gemacht?
Natürlich. Ich hatte gemerkt, dass er nicht begierig auf mich war.
Also musste ich nachhelfen. Und der Striptease ist das älteste
der Welt. Wie überhaupt, dass er Ihnen immer noch einen sehr starken Besitzrang
aufnimmt. Wollen Sie uns hier einen Vortrag halten?
Keinesfalls. Sie sollen nur erfahren, was ich damals für einen Wissensstand
hatte.
Gehen meine Brüste?
Gehen meine Senkel?
Das ist meine Muschi.
Und jetzt?
Beweg dich ein bisschen.
Ich denke, du willst mich aufreizen.
Dann musst du dich auch ein bisschen erotisch bewegen. Es genügt also nicht,
dass Sie mich nackt betrachten?
Ich bin doch kein 16 -Jähriger mehr, den schon ein illustrierten Bild heiß
macht.
Sie sind also nackt, schamlos vor ihm auf - und abgegangen?
Damit haben Sie sich bereits prostituiert.
Überhaupt nicht.
Ich bin das Do.
Komm zu mir. Setz dich auf meinen Schoß.
Also, so gleichgültig war ich ihm nicht mehr. Er hatte schon Lust, mich zu
berühren. Gleich würden die Präliminarien anfangen. Das Vorspiel,
die Scheide auf den Geschlechtsakt vorzubereiten. Haben Sie das so
wissenschaftlich gesehen?
Ausschließlich.
Gut so?
Sie haben vorhin erwähnt, dass ich in meiner Klasse die Beste bin.
Dabei bin ich durchaus keine Schreberin, aber ich habe ein gutes Gedächtnis. Und
wenn ich mich für ein Sachgebiet interessiere, will ich es genau wissen.
Und der Sex ist ein Sachgebiet, in dem man sich besonders aufkennen muss.
Wie sind Sie denn an die Literatur für dieses Sachgebiet herangekommen? Ganz
einfach. Ich bekam ausreichend Taschengeld. Wie viel?
30 Mark die Woche.
Davon kann man sich schon viel verbrauchen. Mit einer Einschränkung.
Zeitpunkt Ihres Bildungshungers waren Sie minderjährig. Und die Abgabe von
Sexualliteratur an Minderjährige ist gesetzlich verboten.
Wie haben Sie sich die Bücher verschafft? Über den Versandhandel. Aber
verlangen eine Altersangabe. Ich habe ein falsches Alter angegeben.
Ihre Eltern haben nicht bemerkt, dass Sie sich Sexualliteratur beschafft
Ich meine, wenn der Postbote kommt, sind Sie doch in der Schule.
Hat Ihre Mutter diese Päckchen nie geöffnet? Das würde sie nie.
Wir sind eine anti -autoritäre Familie.
Da ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Und außerdem interessiert es mich ja auch nicht, dass meine Mutter manchmal
Herrenbesuche hat.
Aber zurück zum Thema.
Dieser erfahrene Mann benahm sich also, wie es Ihrer Bücherweisheit entsprach.
Absolut. Seine Liebkosungen steigerten mein Lustgefühl sehr stark.
Ich glaubte, in der Erregungskurve die erste Stufe erreicht zu haben. Und ich
begann nun meinerseits, sein Interesse an mir zu verstärken.
Was ist?
Habe ich dir wehgetan?
Im Gegenteil.
Es ist nur schlecht für eine Frau.
Was ist schlecht?
Wenn die Frau ausgezogen ist und der Mann nicht, wo bleibt er der Lustgewinn?
Ich werde mich schon ausziehen, selbstverständlich. Ich bin auf
und jetzt kommt Erregungsstufe 2.
Stufe 2?
Oder sind für Sie bisher die Frauen nur Objekte gewesen, ihren Trieb zu stillen?
Wie kommst du denn darauf?
Der Anblick eines nackten Mannes ist durchaus geeignet, das Lustgefühl einer
Frau zu fördern.
Also entschuldige, aber wenn es so ist... Außerdem ist es für eine Frau
interessant, den Penis eines Mannes zu betrachten, wenn er richtig steht.
Donnerwetter, das hat mir noch keiner gesagt.
Also gut, ich zeige ihn dir, aber ich warne dich, der ist nicht von Pappe. Das
können dir einige hundert Frauen bestätigen.
Das ist für mich alles kein Beweis. Man kann die Größe auch durch Leistung
ersetzen. Und die zu Großen bereiten einer gefühlvollen Frau eher Unbehagen.
Kein Penis allein könnte eine Frau befriedigen. Dazu gehört mehr.
Vor allem das Zusammenspiel von Seele und Körper.
Das erst macht den Liebesakt vollkommen.
Du bist vielleicht eine Marke.
Ich wiederhole nur, was ich in mindestens fünf Büchern übereinstimmend
habe. Machen Sie endlich ein bisschen schneller, sonst rutscht mir die Kurve
runter.
Übrigens können nackte Männer sehr schön anzusehen sein.
Meine Mutter hat zum Beispiel einmal behauptet, dass ein gut gebauter
Männerkörper die Schönheit des Körpers einer Frau übertrifft. Deine Mutter muss
es ja wissen.
Sollte es eine Anspielung sein?
Meine Mutter hat immer Geschmack gehabt.
Sehen wir an.
So sieht er aus, der Freudenspender.
19 cm, 4 cm Durchmesser und steht stramm wie ein Soldat.
Wie ich den so sehe, dann frage ich mich, wie soll der bei mir reinpassen?
Verlass dich drauf, der passt.
Also dann Stufe 2.
So schön hat es mir überhaupt noch keine gemacht.
Meine gründliche Literatur kennt sie. Wenn du in allen anderen Fächern auch so
begabt bist.
Eigentlich wollte ich dir ja was beibringen.
Das werden sie hoffentlich auch.
Jetzt war es also vorbei.
Ich überlegte schnell noch einmal.
Ja, deine Bereitschaft war unverkennbar.
Ich befand mich auf dem Höhepunkt der Stufe 2 der Kurve.
Beweis, die Schleimdrüsen meiner Vagina arbeiteten und keinem Willen
beeinflussbar. Ich spürte die bisher unbekannte Feuchtigkeit mit Wohlbehagen.
Mach die Beine ein bisschen breit.
Nein, nein, du bist noch nicht völlig anklampft. Ja, so ist gut.
Und jetzt, nachdem das Jungfernhäutchen zerritten ist, müsste bald ein
Lustempfinden auftreten.
Und ist ein Lustempfinden eingetreten? Ich halte diese Frage für nicht
Sie betrifft die Intimsphäre meiner Mandantin und ist für die Urteilsfindung
bedeutungslos. Sie wollen doch Ihr Urteil nicht davon abhängig machen, ob
meiner Mandantin gekommen ist oder nicht. Herr Verteidiger! Erstens finde
die Wahl ihrer Worte nicht der Würde des Hauses angemessen. Und zweitens
übersehen sie den Umstand, dass einen der Liebe äußerst erfahrener Mann
fähig gewesen wäre, dieses geistig überdurchschnittlich begabte Mädchen mit
seinen Liebeskünsten hörig zu machen.
Sie wissen aus ihrer Praxis, dass gerade Zuhälter bei unberührten Mädchen die
größten Erfolge haben.
Und sie übersehen auch, dass Fräulein Carla vor Gericht steht, weil sie
beschuldigt ist, sich in einem Bordell feilgeboten zu haben.
Hier ist durchaus ein Zusammenhang möglich, nur dass ich Sie bitten muss,
erste sexuelle Begegnung dem Gericht möglichst detailliert zu schildern. Sie
können allerdings die Aussage verweigern. Warum sollte ich?
Nachdem er mir das Jungfernhäutchen durchstoßen hatte, das war übrigens gar
nicht so schmerzhaft, wie es in manchen Büchern geschildert wird, empfand ich
zunächst nur die Gewalt seines Gliedes in mir.
Aber schnell spürte ich, wie meine Seite sich anfasste.
Das Druckgefühl ließ nach und ich empfand Wohlbehagen bei der Bewegung
Gliedes.
Das war der klassische Anfang der Stufe 3 der Erregungskurve.
Sie stieg sehr schnell an und ich kam zum ersten Orgasmus.
Der Geschäftsfreund meines Vaters legte sich dann auf den Rücken und pflanzte
mich auf sich.
Er überließ mir die Initiative.
Das war für mich beglückend und ich entdeckte, dass das Liebesgefühl stärker
ist, wenn das Glied nicht nur Scheidenkontakt hat, sondern auch der
Glied treibt.
Da hatte ich den zweiten Orgasmus.
Zum dritten Orgasmus bin ich gekommen, als er zum Höhepunkt kam.
Ich war ihm sehr dankbar, denn auch nach dem Verkehr benahm er sich sehr
liebevoll. Nach dem, was man sonst hört, war es eine Defloration wie in dem
berühmten Märchenbuch.
Vergessen Sie nicht, dass ich kaum 16 war.
Haben Sie die Beziehungen zu diesem Mann fortgesetzt?
Nein, er hatte ja seinen Zweck erfüllt und ich habe ihn nicht geliebt.
Außerdem finde ich Männer ekelhaft.
Moment mal.
Darf ich Sie fragen, warum Sie so ekelhaft sind?
Weil Sie verantwortlich sind für die verlogene Moral, die unser Leben
Aber Sie sind doch nicht alle verlogen.
Alle, die ich kennengelernt habe.
Und was halten Sie von Frauen, wenn ich Sie fragen darf?
Sie sind entweder zu feige, zu dumm oder zu faul, diese verlogene Moral zu
ändern.
Und Sie haben die Glaube, diese Tatsache lässt sich durch Prostitution ändern?
Nein.
Aber ich glaube, wenn eine Hure Ja sagt...
Dann ist es für den Augenblick ein aufrichtiges Verhältnis.
Sagen Sie, bezieht das sich ein bisschen auf sich?
Überhaupt nicht.
Warum sind Sie eigentlich in dieses Bordell gegangen?
Ich habe immer einen Hang zur Aufrichtigkeit gehabt.
Also ihm kommt und ihr kommt.
Ist das nicht ein bisschen wenig?
Ich habe keine weißen Fragen.
Ich unterbreche die Verhandlung für zehn Minuten.
Bitte, meine Damen und Herren, nehmen Sie Ihre Teste pünktlich wieder ein.
Sie, Herr Gericht, können Sie mir sagen, ob ich hier richtig bin? Wo möchten Sie
denn hin? Ins Zimmer 211 wegen der Südlichkeit.
Da sind Sie hier richtig.
Aber im Moment ist gerade Pause, da müssen Sie schon hier warten.
Ich warte so lange Leben. Am besten, Sie nehmen doch so lange Platz.
Jetzt setze ich doch tatsächlich meinen urbayerischen Arsch auf eine preisliche
Bank.
Verstehe drauf.
Aber Sie nimmt doch keinen Puff mehr auf.
Werden Sie bitte nicht so spitzen. Ich habe da eine Vorladung gekriegt, wegen
der Unzucht in meinem Haus in der Bismarckstraße. Wollen die Decken mich
den Wind hießen?
Wollen die mich prüfen, ob ich noch Jungfrau bin?
Da bin ich eher der Starnberger Bahnhof.
Aber jetzt bin ich hier, um wieder mal zu zeugen.
Als ob mein Puff ein öffentliches Ärgernis wäre.
Werden Sie nicht sagen.
Dabei gelten die Bayern bei uns im Rheinland als besonders scharf.
Wenn in Bayern etwas scharf ist, dann sind es die Staatsanwälte.
Und so etwas richtig Jeiles gibt es nicht.
Jeil? Jeil sind wir bloß, wenn wir die Preußen dablecken wollen.
Und weil wir gerade von den Preußen reden, da ist bei meiner Schwester im
mit einem Preußen was passiert.
Da legst du dich nieder und stehst nimmer auf.
Guten Morgen, wo ist denn hier die Schule?
Da, wo es hingehört. Gleich da vorne bei der Kirche.
Ah, Dankeschön.
Bitteschön.
Die wievielte Bananen -Fristenhaut mag noch fetter werden? Lass doch den
Blödsinn. Siehst du, was mein Vater über den neuen Lehrer gesagt hat?
Das ist überhaupt kein Lehrer nicht.
Das ist ein Student.
Außerdem ist er saubreit.
Das hört man gar nicht. Das ist lecker.
Logisch.
Ausgerechnet du. Das ist doch zu viel Steppe.
Sag das noch mal, dann werde ich giftig und springe dich an. Hast du nicht?
Großmaul, dein Zipfel macht doch mit mir nur noch drei von Pippi.
Und der ist einer, wenn er ihn zufällig erwischt.
Na, magst du mal?
Komm.
Ich sage zu guten Morgen.
Grüß Gott.
Servus.
Ach so, ja.
Grüß Gott.
Ich heiße Balduin.
Also,
ich muss doch sehr bitten.
Was haben Sie da eben gesagt?
Sie scheinen sehr frech zu sein.
Wie heißen Sie?
Frau. Wie bitte?
Franz. Also,
ich möchte mir erst einmal einen Überblick verschaffen,
über das...
Was ihr gelernt habt.
So,
meint ihr.
Jedenfalls möchte ich gern bei meinem Vorgänger anknüpfen.
Ich meine doch, wo er euch entlassen hat.
Wie? Entlassen hat er uns gar nicht.
Da hat sie schleichen müssen. Ja.
Ja,
da hat sie verdrückt ein bisschen Gradwurst.
Interessant war es mir in der Schule.
So.
Was habt ihr denn gerade durchgenommen?
Sexualkunde. Nach dem Sexualkunde -Atlas von der Kati. Von der Kartoffel -Kati.
Schau mal.
Wer ist denn das?
Die Frau Minister Stroh.
Alles Milch, der ganze Atlas.
Alles dilettantisch. Wieso dilettantisch?
Weil alles heiß ist, vor allem die Maße.
Vom Milchzeug, meine.
Passt mir.
Milchzeug.
Was ist das?
Die Dotteln, Herr Lehrer. Zum Mitschwein.
Dotteln. Passt nicht.
Sie gehört keiner seinem Arzt klar.
Man hat recht, Madl.
Meine ist viel größer. Meine ist noch größer.
Meine ist der dickste. Geh, du Aufschneider.
Ausgerechnet du mit deinem Verrecker. Lass ihn nicht lachen.
Glaubst du es nicht, dann tue ich ihn aussägen.
Moment,
so geht das nicht.
Deinen findest du ja gar nicht ohne Licht. Das sagst du auch du, du mit
unterentwickelten Milchladen.
Dir geht es gleich.
Ist das ein unterentwickelter Milchladen, Herr Lehrer?
So etwas haben Sie im Preis noch nie gesehen.
Da ist ein Zirkus, wo ein Elefant drauf tritt.
Ich verlange äußerste Disziplin und Moral. Das wäre nicht unangenehm.
Ich habe gesagt, anziehen und hinsetzen. Schluss jetzt mit dieser obszönen
Kinderei. Wir herrschen ja zuständig.
Was hast du?
Zeig es her.
Von mir aus gerne.
Ich brauche nichts versteckt.
Du musst die Hosen schon runterlassen.
Schau, Lehrer.
Geh her, Lehrer, dass du es lernst.
Sei nicht so scheu.
Das ist schon richtig super.
Das wissen wir schon, wenn wir fünf oder sechs sind. Bei uns gibt es nämlich
immer noch Heuchler.
Da ist er reif.
Er ist zerbleckt.
Hast du dir gesehen, den Breiten? Da packt er schon sechs Leute.
Hey!
Sehen Sie, wenn bei uns die Breiten sind, und ihr macht hier... Ich
weiß,
ich habe als Verteidiger einen schweren Stand. Mit Ausnahme der Barbara Kaufmann
haben sich alle diese Mädchen schuldig gemacht.
Von dem angeklagten Albert Kaufmann ganz abgesehen.
Aber wir sind hier vor dem Jugendgericht.
Und hier gilt in erhöhtem Maße die Prüfung der Frage, wie ein Strafurteil
weiteren Weg der Jugendlichen beeinflussen wird.
Wer einmal auf dem falschen Wege ist, wird nur schwer zur Umkehr zu bewegen.
Umso mehr soll man berücksichtigen, dass es einem Jugendlichen doppelt schwer
fällt, wenn er erst mal mit dem Makler einer Strafe behaftet ist. Aber diese
jugendlichen Rechtsbrecher können doch nicht straflos ausgehen. Und die vielen
Fälle, die gar nicht erst zur Kenntnis des Gerichts gelangen? Die berühmte
Dunkelziffer. Oh, bitte.
Bitte, nennen Sie es meinetwegen Dunkelziffer.
Und doch gehen viele dieser Fälle irgendwie gut aus.
Oder vielleicht gerade deshalb.
Ich weiß, es ist ungewöhnlich.
Und doch möchte ich einen Fall erwähnen, weil er typisch ist.
Hier ging es um das berühmte Lehrer -Schüler -Verhältnis.
Der Lehrer ist jung, gebildet, ist ein Frauentyp. Ergebnis?
Die jungen Mädchen himmeln ihn an.
Dazu gehörte auch Gabi. Doch ihr Gefühl ging über die übliche Schwärmerei
hinaus.
Sie wollte ihren Lehrer besitzen.
Wurde sie erst nach der Geburt ihres Kindes hingerettet.
Das Rechtsempfinden der Ägypter war so ausgeprägt, dass zum Beispiel jeder, der
von einer Untat wusste, sie aber nicht anzeigte, dieselbe Strafe erhielt wie
Täter. Andererseits aber erhielt dieselbe Strafe auch der, der einen
Unrecht beschuldigt hatte.
Die Verehrung der Frau, der Ehefrau und Mutter wohlgemerkt, finden wir übrigens
in vielen Kulturen.
Wie jeder Bürger jedes Jahr den Nachweis seines Broterwerbes erbringen musste,
so waren auch die Diebe verpflichtet, sich jährlich neu einzuschreiben. Wenn
so wollen, war dies die erste Legale. Gabi beteiligte sich nicht mehr am
Unterricht. Sie sah ihren Lehrer, ihren Geliebten in romantische Verklärung, für
der wohl nur die Jugend fähig ist. Sie sah ihn, wie er sie in ihrer Fantasie
liebte, hier und jetzt, vor den Augen aller. Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Jede Bewegung deines Körpers, deine Augen, deinem Mund.
Wenn deine Hände mich berühren, durchzuckt es mich.
Wenn du zu mir kommst, bin ich erfüllt von Glück.
Ich liebe dich.
Du gehst an mir vorbei, aber du kannst gar nicht an mir vorbeigehen, denn ich
ziehe dich an wie ein Magnet.
Du bist mir genauso verfallen wie ich dir.
Die Blume unserer Liebe, sie erhält unsere Nächte und führt uns in einen
des Glücks, der nie enden wird.
Ich liebe dich.
So lockerten sich die Sitten mehr und mehr.
Wir haben über die Lockerung der Sitten schon alles gehört, und zwar aus dem
Zitat, na ja, wie heißt das alte ägyptische Schriftwerk, wer kann mir den
sagen?
Gabi.
Von wem?
Gabi.
Ich habe den Eindruck, dass mein Unterricht Sie in letzter Zeit überhaupt
mehr interessiert. Wissen Sie eigentlich, worüber wir gesprochen
Diesmal hat Sie die Klingel gerettet. Das wär's für heute.
Gabi, warum gehen Sie nicht?
Was wollen Sie noch?
Das ist doch ausgemachter Unsinn.
Es ist kein Unsinn.
Hier ist der Beweis.
Ich liebe dich.
So kitschig es vielleicht klingt, ich muss dich haben.
Gabi, spielen Sie nicht verrückt. Das geht nicht.
Und warum geht das nicht?
Ich muss dich haben.
Ohne dich werde ich verrückt. Gabi, was soll das? Wollen Sie sich von mir etwa
bessere Noten erschleichen? Warum bist du so gemein? Ich bin überhaupt nicht
gemein. Ich bin nur vernünftig.
Ein Lehrer geht mit keiner Schülerin ins Bett.
Hast du Angst, dass es rauskommt? Davor hätte ich die wenigste Angst.
Also, nimm mich.
Ich will nur nicht, dass du eine unverzeihliche Dummheit begehst.
Eine Dummheit? Ja, eine Dummheit, die für dich die schlimmsten Folgen hat.
Und ich habe geglaubt, sie mögen mich.
Du bist ein sehr nettes Mädchen, Gabi.
Du bist so nett wie viele Mädchen.
Kommen Sie.
Wir vergessen das Ganze.
Ich fahre Sie nach Hause.
Da kommt meine Mutter mit dem unvermeidlichen Onkel Peter.
Gabi, wo kommst du denn jetzt erst her?
Darf ich vorstellen, Herr Professor Steinbeck, meine Mutter, Herr Mattner,
mutterstreuer Partner.
Sie müssen entschuldigen, dass Gabi so spät kommt.
Was war denn mit dem Kind?
Nichts Besonderes. Sie hatte einfach schulische Probleme. Da hat sie sich mit
mir ausgesprochen und das hat ein bisschen gedauert.
Hauptsache, es ist alles wieder in Ordnung. Natürlich, gnädige Frau, und
will ich Sie nicht länger stören.
Auf Wiedersehen, gnädige Frau.
Hat mich gefreut, Herr Madner. Wiedersehen, Gabi.
Ich wusste gar nicht, dass du so einen netten Klassenlehrer hast. Ja, ja, ist
ganz okay.
Ach übrigens, dein Essen steht auf dem Tisch.
Ich gehe mit Peter zur Modenschau. Dann viel Spaß.
Tschüss, Onkel Peter.
Ciao. Ciao, King.
Gabi war allein, wie meist.
Ihre Gedanken drehten sich um ihren Lehrer, ihren Professor Steinbeck, der
zwar freundlich, aber entschieden abgewiesen hat.
Aber Gabi war nicht das Mädchen, das vielleicht aufgab.
Sie musste Steinbeck bekommen, jetzt erst recht.
Und sie würde ihn bekommen, schon um sich selbst zu bestätigen.
Sie masturbierte und in ihrer Fantasie sah sie Steinbeck, der sie liebte, bis
zur Erschöpfung.
Soweit ein Fall von falschem Stolz.
Keinerlei strafwürdige Handlung.
Bis jetzt.
Damit Sie das Folgende verstehen, ist es unerlässlich, etwas über die Familie
Ottomann zu erzählen. Gabis Eltern.
Herr Ottomann hatte Fabriken. Sie hatten ihn zum mehrfachen Millionär gemacht.
Als er heiratete, war er 50, Gabis spätere Mutter 22.
Drei Monate später starb er an den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Sein Vermögen erlaubte es der lebenshungrigen Witwe, sich jedem Wunsch
erfüllen und ihren Neigungen ämmungslos nachzugehen.
Und ihre große Neigung waren nun einmal Männer.
Gabi wuchs also mit Onkeln auf.
Mit Onkel Wolfgang, Onkel Georg und so weiter und so weiter. Bis jetzt, wo
Peter an der Reihe war.
Ein Verhältnis, das schon über ein Jahr dauerte und das bereits klingelt.
Alles in allem ist Gabi Erfolg gewohnt, selbst wenn sie sich diesen Erfolg in
ihrer Fantasie erzwingen muss.
Schluss! Aber wieso? Wir sind noch nicht fertig.
Also jetzt lass doch das blöde Buch.
Man kann doch nicht ewig bürgeln.
Erzähl mir lieber was von dir. Hast du jetzt eine süße Freundin?
Interessiert dich das wirklich?
Natürlich.
Und hast du einen netten Freund?
Ja, einen, der mich nicht will.
Ist das denn so nötig? Du, ich bin klasse Nothelfer.
Nein, ich will nicht.
Du brauchst doch keine Angst zu haben, Gabi. Ich pass schon auf.
Ich hab dir gesagt, ich will nicht. Und jetzt nimm deine Hände weg, du Schwein.
Du bist ja nicht ganz dich. Erst heizt du mich auf und dann spielst du die
eiserne Jungfrau. Wie mir nicht.
Ich bin überhaupt keine eiserne Jungfrau.
Und du bist der Falsche.
Also?
Nein, heute nicht.
Nur noch auf ein Stößchen.
Ich hab dir gesagt, ich will heute nicht.
Du wirst aber auch mal Tag zu Tag täglicher.
Oder bist du etwa bei einem anderen Schaf? Was geht es dich an? Ich bin
schließlich nicht mit dir verheiratet.
Gott sei Dank.
Nacht. Trotzdem.
Schlaf gut.
Gabi, bist du noch auf?
Ja.
Wo bist du?
Hier. Du kommst aber heute ausnahmsweise früh.
Ich wollte dich noch einmal sehen.
Du, dein Lehrer ist doch ein sehr vernünftiger Mann. Wenn ich das gewusst
hätte ich selbst mit ihm geredet. Aber das kann man ja immer noch nachholen,
weißt du.
Ich kümmere mich sowieso zu wenig um dich. War irgendwas?
Ja, Rolly war da.
Aber der wird auch von meist mal blöder.
Dann schmeiß ihn raus. Es gibt genug Studenten, die sich ein bisschen Geld
verdienen möchten. Schlaf gut. Du auch.
Gute Nacht.
Hallo. Bist du ein liebes Künstler? Und ich habe dich für einen verknücherten
Pauker gehalten.
So kann man sich irren.
Professor, hast du irgendwelche Tabus?
Natürlich nicht.
Du hast einen wundervollen Körper.
Ich pflege mich auch sehr.
Du, ich warne dich, ich brauche viel Liebe.
Gabi Ottermann?
Ach, du bist Onkel Peter.
Guten Abend.
Nein, Mutti ist nicht da.
Ist sie denn nicht bei dir?
Sie hat mir aber erzählt, sie wäre mit dir verabredet.
Was? Sie hat jetzt ein Verhältnis mit Professor Steinbeck?
Das ist das Letzte.
Das war für Gabi Ottermann natürlich ein Schlag.
Aber wie reagierte sie darauf?
Versichst, Gabi, willst du mir nicht auf Wiedersehen sagen?
Auf Wiedersehen.
Wiedersehen.
Übrigens, war es nett gestern Abend mit Onkel Peter?
Ja.
Wir waren im Kino und anschließend haben wir noch einen Schluck Wein getrunken.
Da bin ich jetzt zufrieden.
Hallo Liebling, du bist ja schon da.
Das ist doch eine nette Überraschung.
Komm, red nicht zu viel.
Heute war kein Licht.
Nina.
Und so hat es das Schulmädchen Gabi wirklich geschafft, dass ihr Lehrer sie
liebte.
Gehör zur Rente.
Wo habe ich denn seinen Schlüssel?
Mach dich auf!
Warst du?
Ja, ich.
Endlich.
Mach, dass du rauskommst. Ich will dich hier nicht mehr sehen.
Du weißt gar nicht, was du zerstört hast.
Nimm deine Sachen und verschwinde nach nebenan.
Wenn du eingezogen bist, geh leise weg und mach keine Dummheiten.
Wenn ich das deiner Mutter sage.
Das Schlimme ist, ich anfange dich genauso lieb zu haben wie sie.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wo ich deinen Hausschlüssel verloren habe.
Vielleicht war das ein Wink des Schicksals. Was soll das heißen?
Ich habe es mir überlegt.
Ich glaube, es ist besser, wenn wir uns trennen, schon Gabi zuliebe. Was hat das
mit der zu tun?
Sie sieht doch in ihrem Leere.
Nur noch den Geliebten ihrer Mutter.
Aber, Sherry.
Ich weiß, dass sie mich anhimmelt.
Wir würden das Mädchen zerstören.
Ich lasse mich in eine andere Stadt versetzen.
Weit weg von Gabi und dir.
Das ist das Beste.
Du wirst einen anderen finden.
Das ist das kleinste Problem.
Worauf kommen Sie eigentlich mit dieser Geschichte hinaus, Herr Verteidiger?
Dass es besser wäre, wenn manche sogenannten Delikte eingestellt würden,
sie vor Gericht...
Und damit vor die Öffentlichkeit kommen.
Wollen Sie einfach das Begriff helfen, wie dieser jugendliche Zuhälter, dieser
Albert Kaufmann, straffrei ausgehen? Nein.
Ich rede nur von den Mädchen.
Alles kleinerer bin ich denn unten.
Diese armen, unschuldigen Schulmädchen.
Sie sind ja alle so gut, rammständig. Ich kann nur sagen, hütet euch für
Schulmädchen. Sie sollten lieber sagen, hütet unsere Schulmädchen. Ich glaube an
die Jugend, auch wenn es manchmal schwerfällt.
Sagen Sie mal, haben Sie eine Ahnung, wie weit Sie da drin sind?
Hä? Na, wer?
Die hier in Allenbau.
Bei Ihnen merkt man, dass Sie keine Kinder haben. Sonst würden Sie nicht so
denken.
Im Namen des Volkes.
Der Angeklagte Albert Kaufmann wird wegen Vergehens gegen Paragraf 180 des
Strafgesetzbuches für einem Jahr Freiheitsentzug in einer
verurteilt. Die Strafe wird nicht zur Bewährung ausgesetzt.
Der Angeklagte Barbara Kaufmann wird wegen erwiesener Unschuld
Bezüglich der Angeklagten Helga Wähler, Carla Döring, Ulrike Pahlmann, Heidi
Donnersberg, Toni Bechtle und Anita Gross wird das Verfahren gemäß § 47
Jugendgerichtsgesetz eingestellt und durch noch näher zu bezeichnende
erzieherische Auflagen ersetzt.
Die Sitzung ist geschlossen.
Na, was habe ich Ihnen gesagt?
Dazu hätte eine lächerliche Jugendstraße und die Nutten alle freigesprochen.
Ein Skandal unserer Rechtsprechung.
Wissen Sie, die ganze Sache wäre viel einfacher gewesen.
Ja.
Ich erstatte Anzeige, Herr Staatsanwalt. Ich zähle was in meinen Zeugen.
Wieso? Ich habe nichts gesehen.
Warum nicht? Tut mir leid, ich habe auch nichts gesehen.
Also, wo waren wir gerade stehen geblieben?
Hat der im Arsch gelegt, mein Lieber.
Schulmädchenreport.
Ist unsere Jugend so schlecht, wie wir sie sehen?
Oder ist sie so gut, wie sie sich selbst darstellt?
Keines von beiden ist richtig.
Aber eines hat dieser Report bewiesen. Die Jugend von heute hat es nicht
sich in die Welt der Erwachsenen hineinzuleben.
Und es ist erfreulich, dass auch die Jugendämter und Gerichte in zunehmendem
Maße Verständnis für Entwicklungsfehler und Fehlverhalten zeigen.
So gesehen geht unsere Jugend in eine bessere Zukunft.
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