All language subtitles for schulmadchen-report_6_1973_uncut_dvd9_rus_-_movie_1

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Original subtitles

Seit zwei Jahren haben wir Sie über die Probleme der Schulmädchen von heute

informiert. Wir haben uns bemüht, bei Ihnen Verständnis zu wecken für das

Sexualleben blutjunger Menschen.

Eine Flut neuen Materials ist uns zugegangen, sodass wir uns veranlasst

um der Vollständigkeit der Informationen willen, den Schulmädchenreport

fortzusetzen.

Ein Schulzimmer.

Es ist 13 .15 Uhr.

Die Schule ist aus.

Achim und Sibylle haben sich verabredet. Wie jeden Tag seit zwei Wochen.

Ich habe schon so auf dich gewartet.

Und ich erst.

Aber wenn jemand kommt?

Keine Angst, Sibylle. Die sind längst alle weg.

Weißt du, was ich mir überlege?

Ob ich dich nicht mehr mit zu meinen Eltern nehme.

Mit 17 kann man ja schließlich eine Freundin haben.

Die werden uns beide rauswerfen. Dann machen wir es eben wie die in der

vorige Woche. Wir gehen in den Wald und nehmen Gift.

Ich hab dich nämlich ganz wahnsinnig lieb. Ich dich auch.

Wirklich so lieb.

Ich wünsche mir, dass es immer so bleibt.

Komm zu mir.

Wirst du mir auch immer treu sein?

Ich sehe andere Mädchen gar nicht mehr.

Ich war heute wieder groß.

Da kommt es mir ganz schnell. Mir auch.

Du

bist

ja...

Ich habe dich nur lieb.

Ich bin so gern bei dir.

Oh,

ist der wieder groß.

Lieber Elternbeirat, meine Kolleginnen und Kollegen.

Herr Assister -Bader hat uns etwas sehr Ernstes mitzuteilen.

Meine Damen und Herren, Sie wissen es ja alle schon.

Ich meine diesen beschämenden Vorfall, der mich gezwungen hat, die Direktion zu

verständigen. Gezwungen?

Gezwungen ist ja wohl übertrieben.

Sie hätten ja auf zehn Spitzen wieder hinaufgehen können.

Das wäre auch eine Lösung gewesen.

Kollege Burkhardt, Sie wissen, wie sehr ich Sie schätze.

Aber jede Unregelmäßigkeit in der Schule ist zu melden. Sehr richtig.

Wo kommen wir da hin, wenn wir so etwas tun müssen?

Da sind schon Zustände.

Da kann man ja sein Kind kaum noch auf der Schule lassen. Meine Damen und

Herren, wir haben uns diesmal entschlossen, einen etwas ungewöhnlichen

gehen. Wir haben die beiden jungen Leute hierher bestellt, damit sie sich

persönlich zu dem Vorfall äußern können.

Holen Sie sie doch bitte herein.

Na, da bin ich aber gespannt.

Das sind Vorurteile. Ich weiß nicht, ob das angebracht ist in diesem Moment.

Bitte.

Tag. Guten Tag.

Von einem Sänger, Herr Bornemann. Sie wissen, um was es geht. Was haben Sie

zu sagen?

Herr Direktor, als erstes möchte ich gerne mal wissen, warum wir hier sind.

Weil wir uns lieb gehabt haben oder weil wir uns haben erwischen lassen?

Sie mich kämpfen, junge Mann. Diese Frage ist ohne Bedeutung.

Sie haben Geschlechtsverkehr gehabt und sind dabei ertappt worden.

Wenn die Schulleitung das dulden würde, würde sie sich der Kuppelei schuldig

machen. Werfen Sie uns doch raus. Und schon ist wieder alles in bester

Seien Sie nicht so unverschämt. Auch noch frech werden. Das sind ja schöne

Aussichten. Von Moral und Anstand haben Sie wohl noch nie etwas gehört, wie?

Moral und Anstand.

Darunter versteht jeder etwas anderes.

Ich finde es absurd, dass wir uns verteidigen müssen für etwas, was Sie

jeden Tag tun. In Ihren sogenannten Ehebetten.

Oder wo es Ihnen sonst beliebt.

Bornemann, Sie vergessen nur, die ihr sind.

Nein, das vergesse ich nicht.

Aber wenn Sie uns hierher zitieren, nur um uns bloßzustellen, dann müssen Sie

auch gestatten, dass wir uns verteidigen.

Wissen Sie überhaupt, was in Ihrer Schule vor sich geht?

Haben Sie schon mal auf einer der Bänke gesessen?

Wenn Filme vorgeführt werden?

Wir können heute die Stufen der Evolution der Menschheit exakt

Im Grunde haben wir es mit drei Perioden zu tun.

Der der Wildheit, der der Barbarei und der Zivilisation.

Wildheit und Barbarei gliedern sich in jeweils drei Stufen.

Der Beginn der Menschheit... ist in subtropischen Wäldern zu suchen, wo sie

sogenannte Wildwälder leben.

Das bedeutet also, sie erzeugten nichts, hatten keinerlei Werkzeuge oder Waffen.

Es ist wahrscheinlich, dass in der Unterstufe der Wildheit große Teile noch

Bäumen leben.

Umstritten ist es, ob es ein Gruppenleben gab.

Allgemein hat sich die Annahme durchgesetzt, dass der

regellos getrieben wurde.

Das erste und einzige auf eine Entwicklung gerichtete Ereignis dürfte

Entstehen der Sprache gewesen sein.

In der Mittelstufe der Wildheit hat die Menschheit sich über die ganze Erde

ausgetragen. Sie hat gelernt, das Feuer zu gebrauchen, Steinwerkzeuge

herzustellen, Waffen wie Päule und Speer.

In diese Epoche fällt auch die Verwertung von Wurzeln, Knollen,

Fischen.

Kleidung wird gewoben, erste primitive Einbäume überqueren die Flüsse. Die

Wilden werden sessler.

Das Mutterrecht entsteht. Erste Formen gemeinschaftlichen Besitzes sind

nachgewiesen.

Das Sexualleben führt bereits hinüber in die Unterstufe der Barbarei, in das

unstabile Paarungsgehege vorher.

Die Polygamie, also der Besitz mehrerer Frauen, ist üblich. Seien Sie ja

vorsichtig mit Ihren Behauptungen.

Ich gebe zu, so ist das natürlich nicht in jeder Stunde.

Aber genau so ist das passiert.

Kein Wunder, dass die Kinder schlechte Noten nach Hause bringen.

Hübscher Gedanke als Lehrer, nur Tarnung für Sexspieler. Da haben Sie einen

Westennetz gestochen.

Aber das stimmt doch überhaupt nicht.

Weder Sybille noch ich sind schlechte Schüler.

Aber die Atmosphäre in der Klasse ist doch sexuell aufgeladen. Das ist doch

Geheimnis. Oder haben Sie etwa den Vorfall mit Fräulein Lensing schon

Jetzt ist es aber genug.

Nein, nein, lassen Sie nur ausreden. Noch so eine Schweinerei?

Es ist noch keine drei Monate her.

Aber es ist vertuscht worden. Weil es da nämlich auch um Lehrer ging.

Das ist ja ungesund, Herr Direktor. Keine Ahnung. Was haben Sie uns da

gesagt? War das in dieser Schule?

Naja, wir hatten ein Mädchen in der Klasse. Das heißt, sie ist immer noch

Ingrid.

Ich bin immer Einzelgängerin gewesen.

Mir waren die Mädchen im Wohnzimmer in der Klasse einfach zu blöd.

Immer wenn von Sex die Rede war, habe ich ihnen gesagt, sie sollen mich in

lassen. Aber das hätte ich lieber nicht sagen sollen, denn seitdem habe ich

keine ruhige Minute mehr. Da ging jetzt die Kasse in den Dreck.

Ist ja ungeheuer, mit was für einem Schwung du den hinlegst. Sieht aus wie

von Rübezer.

Sag mal her.

Das ist einer von Montag. Sag mal, ist das ein Bohrer für die U -Bahn?

Hier, hol dir Appetit und frag, was sie da von dir sagen.

Hier, sieh es dir mal an. Sie wollen dein Fachmädchen Urteil haben.

Ihr habt ewig nur Schweinereien im Kopf.

Achtung, Frau Lensi!

Ich nehme an, Sie wollen mir auch heute nicht sagen, wem ich dieses Kompliment

verdanke. Fragen Sie doch, Fräulein Lensing.

Oh nein, das werde ich nicht. Ich betrachte es stattdessen als Geschenk

Ihnen allen. Vielen Dank.

Raffiniert. Lieber wäre mir allerdings gewesen, wenn Ihre Arbeiten etwas besser

ausgefallen wären. Das Ergebnis ist nämlich miserabel. Dabei war ich der

Ansicht, Ihnen eine besonders leichte Übersetzung gegeben zu haben.

Wenn Sie schreiben, am 14. Juli herrscht in den Straßen Karneval zu treiben, das

ist irreführend. Wie müsste es genau heißen?

Ingrid. Sind Sie mit Ihren Gedanken nicht bei der Arbeit?

Doch. Wahrscheinlich ist sie verliebt. Na klar, die denkt an ihren Kerl. Du

spinnst jetzt auf einem anderen Ufer.

Ingrid, mir fällt auf, dass Sie in letzter Zeit sehr unkonzentriert sind.

Hat das Gründe?

Nein.

Natürlich hat er das Gründe. Das heißt eine, Fräulein Lensing.

Immer wenn ich sie sah, wurde ich nervös.

In mir fing es an zu kribbeln.

Immer wenn sie mich ansprach, fiel mir nichts mehr ein.

Das ging schon seit einem halben Jahr so, seit wir sie als Französischlehrerin

hatten.

Brunnenlensing war bei der Klasse sehr beliebt.

Deshalb habe ich mir zuerst noch keine Gedanken gemacht.

Aber von Mal zu Mal wurde mein Gefühl für sie stärker.

Sie werden sich ja längst erraten haben, dass die Rose auf dem Pult von mir war.

Ich hatte sie hingelegt, weil ich Brunnenlensing verehre.

Aber ist es nur Verehrung?

Wenn sie durch die Klasse geht, verschlinge ich ihren Körper förmlich

Augen. Ja, in meinen Gedanken sehe ich sie immer nackt.

Ich liebe Fräulein Lensing.

Ich möchte ihren Mund küssen.

Ihre Brüste.

Ich möchte wahnsinnig zärtlich zu ihr sein.

Und ich möchte auch, dass sie zu mir zärtlich ist.

Aber wie kriege ich das hin?

Das ist Klaus.

Mit ihm habe ich mal gemacht.

Das bisher erste und einzige Mal.

Aber ich denke nur ungern daran.

Ich fand's scheußlich.

Trotzdem, Klaus hing an mir wie eine Klette.

Sag mal, höre ich recht. Ist das deine Rutsche?

Ich hoffe, du hast nichts dagegen.

Hast du dir neuerdings einen reichen Knopf zugelegt, der dich hin und wieder

räudelt? Du hast ja einen Knall. Weißt du, du könntest mich eigentlich mal

einladen. Zu einer hübschen Spritztour. Was ist denn da der Sinn?

Blöde Frage.

Kannst du dir das nicht denken? Du hast doch gemerkt, dass ich darauf nicht

stehe. Das ist doch Schwachsinn.

Schwachsinn oder nicht, aber mit Männern kann ich nichts anfangen.

Okay, das erste Mal war scheiße, aber das wird noch betten.

Nein, für mich nicht.

Das weißt du doch ganz genau.

Es war grauenhaft.

Das fand ich aber nicht.

Möglich, dass es dir Spaß gemacht hat, mir die Unschuld zu nehmen. Das ist dir

auch geglückt.

Aber du bist in meinem Leben der erste und der letzte Mann gewesen. Ihr seid so

egoistisch. Ihr versteht ja nicht, wonach eine Frau sich sehnt.

Bitte, Klaus, sei mir deshalb nicht böse.

Aber bei uns läuft nichts mehr.

Okay, vielleicht habe ich mich falsch benommen. Lass es mich wieder gut

Es gibt viele Mädchen, die sind scharf auf so einen wie dich.

Ich habe Frau Lansing angerufen.

Ich habe sie gefragt, ob ich sie in ihrer Wohnung besuchen darf.

Ich hatte Probleme.

Sie war sehr nett, wie immer, und meinte, kommen Sie doch, Kind. Für meine

Schüler bin ich immer da.

Ich war natürlich sehr aufgeregt.

Aber eins war mir klar.

Ich musste sie bekommen.

Also, Ingrid, nun schießen Sie mal los. Wo brennt es? Über Ihre Fünf in

Französisch werden Sie doch wohl hinwegkommen. Haben Sie andere Probleme

Schule? Nein.

Haben Sie etwa Zuhausekummer?

Nein.

Ach so.

Dann handelt es sich wahrscheinlich um einen Mann.

Nein.

Was immer es auch sei, kann ich Ihnen helfen?

Ja, Sie können mir helfen.

Nur Sie. Und wie?

Ich liebe Sie.

Ich liebe Sie ganz wahnsinnig.

Jetzt hören Sie mal auf mit dem Unsinn.

Ich mache Ihnen einen Vorschlag.

Vergessen wir das.

Und zwar ganz schnell.

Und jetzt gehen Sie bitte nach Hause. Wir sehen uns ja morgen im Unterricht.

Gehen Sie.

Nein, so einfach lasse ich mich nicht wegsicken. Ich liebe dich, begreif das

doch.

Jetzt ist es aber genug, Ingrid. Ich habe noch zu arbeiten.

Wenn du mich nicht liebst, ich schwöre es, ich tue mir was an.

Sei doch, sei doch wenigstens ein bisschen lieb zu mir.

Nirgends bekomme ich, was ich brauche.

Ingrid, ich versuche ja, Sie zu verstehen, aber das ist verrückt.

Gut, dann ist es verrückt.

Diese Hosen.

Ich habe denen aufs Pult gelegt, weil ich sie liebe.

Ich will deine Zärtlichkeit.

Sie sind wahnsinnig.

Küss mich, oder?

Aber Ingrid, was ist denn in Sie gefahren?

Werden Sie doch vernünftig.

Ich bin vernünftig. Ich mache Schluss.

Du bist für mich die große Liebe.

Ich brauche dich.

Nur bei dir kann ich das Glück finden.

Ja, bitte.

Fräulein Lensing, Besuch für Sie.

Herrenbesuch.

Sie bringen mich in Schwierigkeiten.

Und für Ihre Leidenschaften bin ich das untauglichste Objekt.

Guten Abend, Schatz.

Ah, du hast Besuch.

Stör ich?

Du störst überhaupt nicht.

Ingrid wollte sich gerade verabschieden.

Danke, dass Sie versucht haben, mich so gut zu verstehen, Frau Lansing.

Das war doch eine deiner Schülerinnen.

Ja, und sie hat Sorgen.

Welche? Sie ist lesbisch und hat sich in ihre Lehrerin verliebt.

Du hättest nicht herkommen sollen, du weißt doch, wie Wirtinnen sind.

Was heißt das?

Und was ich noch sagen wollte.

Was immer die Zeitungen über die Sexwelle schreiben, in meinem Hause

nicht statt.

Ist das klar?

Fräulein Lensing hat also einen Liebhaber, Herrn Dornseif, Deutschlehrer

unserer Schule.

Das ist ein dicker Hund.

Und das Schlimmste ist, Dornseif ist verheiratet.

Ich weiß nicht, was mich dazu getrieben hat, aber ich musste die beiden

beobachten.

Und das mit meiner Ehe?

Ich kriege die Scheidung schon hin.

Ich habe im Lehrerzimmer durchs Schlüsselloch geguckt.

Ich bin ihnen nachgefahren, wenn sie ihren freien Nachmittag hatten.

Sie haben sich benommen wie kleine Kinder.

Sie hat alles mitgemacht.

Sie hat sich richtig an ihn rangeschmissen.

Die Küsse, die ich von ihr haben wollte, gab sie diesem Dorngeist, den ich noch

nie hätte riechen können.

Dann bin ich den beiden zu einem Hotel nachgefahren.

Da hatten wir ein Zimmer gemietet.

Als Herr und Frau Müller.

Was hinter diesem Fenster vorging, ich kann es mir genau vorstellen.

Sie wird es mit ihm treiben.

Ich stelle mir vor, dass ich es bin, die sie liebkost.

Mein Hass auf sie wird immer größer.

Ich empfinde ihr Verhalten als Demütigung.

Und immer mehr verbohre ich mich in den Gedanken, sie jetzt erst recht haben zu

müssen.

Wenn ich daran denke, dass sie mit diesem Dornseif jetzt glücklich ist.

Und wie ekelhaft es war, als Klaus es mit mir gemacht hat.

Ist es nicht ungeheuer?

Vorsichtig, ich bin noch jung, Frau.

Nun machen wir einmal einen Ruck und schon hat sich.

Jetzt kommt die U -Aufführung. Beine breit.

Und hau.

Ich habe ihre Luftschreie gehört.

Wieder und wieder.

Ich war ratend vor Eifersucht.

Da kam mir eine Idee.

Verzeihen Sie, kann ich sein Augenblick sprechen?

Aber natürlich, Ingrid. Wo brennt es denn?

Was brennt? Hier brennt es. Was ist da brennt?

Sehen Sie es?

Wer hat diese Bilder gemacht?

Ich.

Ich habe Sie und Herrn Dornseif beobachtet.

Beim Ehebruch.

Was haben Sie damit vor?

Das ist doch ganz einfach.

Ich will Ihre Liebe haben. Und wenn ich sie nicht bekomme, dann gebe ich diese

Bilder Frau Dornseif.

Das hast du nicht umsonst gemacht, das schwöre ich dir.

Dir verpasse ich einen Denkzettel, den du dein Leben nicht vergisst.

Jawohl, ich mache sie fertig, Fräulein Lensing.

Im Interesse des Rufes unserer Schule haben wir diese peinliche Angelegenheit

ohne großes Aufsehen erledigt. Ja, indem Sie die Lehrer versetzt haben. Damit

war für Sie der Fall erledigt.

Aber wenn man mit uns Schülern etwas ist, dann ist das erste Wort

Wissen Sie, dass Sie einem das ganze Leben damit versauen?

Was Sibylle und mich angeht, wir haben uns aufrichtig lieb. Jawohl, das stimmt.

Und was den Sex angeht, mit dem habe ich sehr unangenehme Bekanntschaft gemacht.

Und was den Ruf unserer Schule betrifft, Herr Direktor, seien Sie froh, dass ich

damals den Mund gehalten habe. Sibylle, meine Kragenweite.

Deine auch. Und wie, auf die bin ich schon lange spitz.

Sag dir Sachen.

Komm, gib dem lieben Gerd ein kleines Küsschen, ja?

Das hättest du lieber nicht machen sollen, jetzt ist er nämlich da. Du

schreien, wie du willst. Du kannst schreien, wie du willst. Du kannst

wie du willst.

Du kannst schreien,

wie du willst.

Du kannst schreien, wie du willst.

So, du gibst nämlich nicht so viel an.

Hältst dich wohl für was Besseres. Da wird gedacht.

Ein Sturz merkt man zurecht.

Was heißt ihr Schweine? Das ist nur reine Aktie.

Nichts, nicht.

Die Dame ist im Arsch.

Kannst du einen Lastraum schüren.

Hör doch auf.

Es ist doch nicht der Eindruck, dass die Luft wegklappt. Ich vermute nicht, dass

du wieder einen Weihnachtskontakt hast.

Das kann schon sein, dass ich manchmal ein bisschen eingefüllt werde.

Nicht richtig.

Lass mich doch, bitte. Na klar, lassen wir. Du brauchst bloß die Beine ein

bisschen hübsch beizumachen. Dann kriegst du vor, dass du ein Stößchen

Dann bist du ein ganz neuer Mensch.

Bitte, bitte.

Trage hier nicht die Luft ab. Au, die Zauber.

Sei doch froh, dann hat sie was Gutes zu machen.

So, das war meine erste Begegnung mit dem Sex. Ich habe mir natürlich nichts

anmerken lassen, weil ich mich schämte. Und außerdem hatte ich Angst vor einem

Verhör. Die Liebe, die ist mir erst begegnet hier in der Schule, als ich

kennenlernte.

Fahre ich dir zu schnell? Keine Bohne.

Wir wollten uns zusammen auf die deutsche Arbeit vorbereiten. Dann sind

runter in die Isar.

Scheiß Kalderon. Das lerne ich bei der Hitze nie.

Gehen wir ein bisschen schwimmen?

Oh, Scheibengleise. Ich habe keinen Badeanzug mit.

Hier ist weit und breit kein Mensch. Warten wir eben ohne.

Oder genierst du dich?

Quatsch. Also los, ich habe schon mal ein nacktes Mädchen gesehen. Das glaube

ich. Wenn du willst, dann ziehe ich meine Badehose auch aus.

Den Fischen ist das egal.

Abgemacht. Aber du musst zuerst ins Wasser und darfst dich auch nicht

Schon überredet.

Ich bin schon fort.

Aua! Jetzt bin ich doch tatsächlich voll auf den Bauch geknallt.

Sei vorsichtig, wenn du reinkommst. Das ist ganz flach.

Du musst dich nur bewegen, dann geht's schon.

So süß.

Ja.

Ja.

Ja, und so haben wir uns lieben gelernt. Und wir haben uns auch erlaubt, uns in

der Schule zu lieben.

Wir haben uns ehrlich gesehen. Dass es so etwas gibt, kommt Ihnen wohl komisch

vor. Eine rührende Geschichte.

Zumindest eine Masche, die bei den Leuten immer wieder ankommt. Also, Herr

Bader, das ist billig. Dass sich auch junge Menschen aufrichtig lieben können,

das halten Sie wohl für unmöglich. Jetzt fehlt bloß noch Romeo und Julia.

Sie brauchen gar nicht so ironisch zu werden.

Einer Freundin von mir ist eine Geschichte passiert. Wenn ich dir

Sie vielleicht auf, uns lächerlich zu machen.

Du, ich habe gehört, gar nicht weit von hier ist ein FKK -Strand. Da kann man

nackt baden.

Ach nein, und wozu?

Eine Frage, weil es Spaß macht.

Denkste, du willst ja bloß nackte Männer sehen.

Wenn ich das schon höre, Männer.

Die Jungs aus unserer Klasse sind ja noch nicht mal trocken hinter den Ohren,

außer... Außer wem?

Nichts. Kannst du ja selber einen aussuchen, Uta.

Ich weiß genau, wen du meinst. Hans.

Glaub doch von mir aus, was du willst.

Sag bloß, du hast mit ihm auch schon was gehabt.

Hier sag ich gar nichts. Du bist ja nur eifersüchtig. Ich eifersüchtig? Auf den

Ladykiller? Meinst du, ich weiß nicht, dass ihr alle hinter dem her seid? Und

vielleicht nicht?

Ach was, der will doch nur bumsen.

Jetzt hilft er mit dir und anschließend schmeißt er dich weg wie eine

Zigarettenkippe. Woher weiß ich das?

So fragt man Leute aus. Ja, der Hans, der kann's. Muss schon ein toller Ficker

sein.

Hey, Annett.

Ja? Was hast du? Gehörst du auch zu den Zigarettenkippen? Ich? Wieso?

Mauerblödsinn. So reden sie über Hans.

Auf der einen Seite machen sie ihn schlecht, halten ihn für eine

Mädchenvernasche. Auf der anderen Seite tun sie alle, als hätten sie schon mal

was mit ihm gehabt.

Alles bloß Angeberei.

Denn ich kenne Hans besser. Ich liebe ihn.

Und er liebt mich.

Die obersten Klassen unserer Schule waren aus Pfingststadt.

Hans und ich hatten ausgemacht, dass es niemandem etwas angeht, dass wir uns

lieb haben.

Aber trotzdem haben wir uns jeden Abend getroffen in unserem Liebespark, wie

Hans immer sagt.

Hans war meine erste Liebe.

Er war Sohn reicher Leute und hatte eine herrlich lässige Tour.

Er hat immer Witze gemacht.

Deshalb war er auch immer der Mittelpunkt.

Zu mir war es sehr zärtlich.

Er hat mir ganz schnell beigebracht, dass nicht nur eine Seite zärtlich sein

darf, wenn man sich wirklich liebt. Dass eine Frau einem Mann und Liebe alles

tun muss, was er gern hat.

ganz groß ist, oder?

Ja, Spatz.

Na komm.

Jetzt komm zu mir.

Richte mal 10 Mark für mich, dafür passt der Aufsatz und keine Störe.

Na, Leopold?

Noch nicht im Bett?

Ich will nicht die Bude verquämen.

Darf ich Ihnen auch einen anbieten?

Bei dieser schönen Luft? Nein, danke. Sie wissen doch, ich rauche kaum.

Ah, da sind ja noch zwei Nachtschwärmer.

Schwärmen ist wohl übertrieben, Herr Studienrat.

Ich habe mich mit Arnett bei einem rein biologischen Problem festgebissen.

Vergessen Sie doch mal die Schule. Sie sollen sich doch auf dieser Reise

erholen. Das finde ich auch, Herr Sturgenrath. Aber ein Nett wollte es

wissen.

Gute Nacht. Gute Nacht.

Das hast du gut gemacht. Ich werde es nicht vergessen.

Morgen früh kriegst du dein Zehner.

Sag mal, selbst kriegst du wohl nie einen Hof, was?

Eigentlich bist du doch bloß eine ganz miese kleine Sau. Man tut, was man kann.

Wissen Sie, was Glück ist?

Ich musste jede Sekunde an Hans denken, wie schön es mit ihm gewesen war.

Er war an diesem Tag mit den anderen auf die Insel gefahren. Ich wollte nicht

mit. Ich hätte mich vielleicht verraten.

Darin war Hans eigen.

Er meint, unsere Liebe ist nur schön, wenn es unser Geheimnis bleibt.

Bauta, Kind.

Du doch nicht so, als ob du es noch nie gemacht hättest.

Ich hab's immer gern, wenn du ein bisschen an mir rumspielst.

Das ist doch ein herrliches Gefühl für eine Frau, wenn sie spürt, wie er immer

größer wird.

Ich mag heute nicht.

Komm, tu die Hand in meine Hose.

Du wirst doch was davon haben.

Ich heiz dich ja vorher auch ein bisschen an.

Vielleicht fandest du den so zückig.

Du hast doch gestern Annette verlassen.

Das Seelchen.

Wie kommst du denn darauf?

Lüg doch nicht.

Leopold hat's mir gesagt.

Diese Zweifel. Fängt selber kein Ohrenreiz zum Maul auf.

Also gut, ich hab sie gestoßen, aber ich fand's zum Kotzen.

Noch eine wie die und ich werd schwul. War sie so beschissen? Beschissen ist

kein Ausdruck.

Bei jedem Stoß hat sie gewimmert.

Mein Spatz, ich bin ja so glücklich, mein Spatz.

Unsere Liebe muss unser Geheimnis bleiben.

Das Letzte.

Da bist du doch ganz was anderes.

Du bist wenigstens richtig heiß.

Du brauchst eine anständige Nummer.

Der kommt ja noch im Traum.

Wenn ich an diese Zimtziege von gestern denke... Na komm, geh noch ein bisschen

ran.

Mal reiten konnte die blöde Kuh.

Ich bin also doch nur eine Zigarettenkippe gewesen. Eine dumme

Eine blöde Kuh. Und mit Bier macht man sowas nicht.

Wir wollen wieder treffen.

In unserem Liebetag.

Ja.

Dieser feinste Lump.

Am besten würde ich ihn umbringen.

Nein, nicht umbringen.

Aber irgendetwas muss ich ihm antun.

Hallo, Annettchen. So allein?

Du Schuft, warum hast du das getan?

Was denn?

Du hast Ute erzählt, dass ich mit Hans geschlafen habe.

Entschuldige, aber es hat mir ein Zehner hingelegt.

So eine Gelegenheit, die nimmt man doch mit.

Für mich bist du ein Riesenschwein, Leopold.

Wieso denn? Ich bin der beste Kumpel, wenn man mich dafür bezahlt.

Lass dich nicht lachen.

Inzwischen meint es die ganze Klasse, das Zwischenhands und mir.

Na und?

Was ist denn dabei?

Es hat aus der Klasse so gut wie alle durch.

Nur noch Elli und Erika fehlen. Und die legt auch noch in die Heidelbeeren.

Wetten?

Sag bloß, du hast es nicht gewusst. Der wirft doch die Mädchen weg wie Yves.

Wie Zigaretten kippen, ich weiß.

Na also, und jetzt möchtest du ihm gern eins fürs Horn treten, stimmt's?

Ich kenn doch die Weiber.

Das liefe wir schon machen.

Das kommt bloß auf die Bezahlung an.

Du würdest also auch deinen besten Freund verkaufen, stimmt's?

Logo. Ich will dir mal was sagen, mein Schätzchen. Er ist nicht mein Freund.

kann ihn nicht riechen. Die ganze Klasse hat ihn, außer euch geilen Mieten.

Ich würde auch gerne mal einen aufs Kreuz legen, aber mich will ja keiner.

bin ja nicht euer Typ.

Wenn es einen gibt.

der diesem aufgeblasenen Pavian einen Denkzettel verpassen möchte, dann bin

das. Vielleicht könntest du mal etwas tun, ohne Geld dafür zu verlangen.

Natürlich. Ich haue ihn in die Pfanne, ohne dass du einen Pfennig dafür

bezahlst. Was dann?

Ich habe ja gestern gesehen, dass du es verbieten hast.

Ich soll.

Und sonst ist er tot, Schätzchen.

Ich hätte so gute Ideen.

Für einen Denkzettel für ihn.

Ja, einen, der nur so donnert.

Was ist?

Wann? Jetzt.

Lass dich bumsen.

Gut, aber mach kurz und erwarte mich, dass ich mitmache.

Nee, nee, ausziehen musst du dich schon selber.

Sonst heißt es hinterher, ich hätte dich vergewaltigt.

Weißt du, ich habe schon bei vielen zugesehen, die Hans umgelegt hat.

Aber bei keiner ist er mir so hochgegangen wie bei dir gestern.

Ich hätte es nie so möglich gehalten, so hassen zu können.

So sehr hassen zu können, dass ich diesem widerlichen Kerl erlaubte, es mit

zu tun.

Aber ich war so enttäuscht und so in meine Ehre verletzt, dass ich, um mich

rächen, noch mehr getan hätte.

Ich weiß heute, dass alles falsch war.

Und wenn ich geahnt hätte, wie alles weitergehen würde, ich hätte lieber auf

meine Rache verzichtet.

Denn heute weiß ich, dass Rache eigentlich billig ist.

Leopold hat mir versprochen, Hans 1 auszuwischen.

Und das hat er gehalten, auf seine Weise.

Lass ihn doch, er hat ja recht.

Man muss wirklich mal eins vom Ballon gedonnert kriegen. Er hat mir meine

ausgespannt, kurz bevor es soweit war.

Und mir Ute. Die redet überhaupt keine Silbe mehr mit mir.

Und mir Lolli. Dem sollte man die Nudel abschneiden.

Schön wär's, zugegeben. In die Quere ist er uns ja einmal gekommen.

Aber so geht's ja nun wirklich nicht.

Wir wollen ihn ja nicht gleich kastrieren. Aber wir sollten ihm

überbraten. Einverstanden. Blauer Arsch genügen.

Ausgeschlagene Zähne sind auch heilsam.

Also okay.

Da sind wir uns ja einig. Den mischen wir jetzt auf.

Sieht aus wie eine Verschwörung.

Moment

mal,

Hans. Sag mal, bei dir ist wohl der Pudding unsicht.

Entschuldige, aber ich soll dir bestellen, die Jungs wollen über was

haben sie gemeint, du müsstest unbedingt dabei sein. Dann führen mich die

anderen an.

Natürlich, aber es ist was Wichtiges und du müsstest unbedingt dabei sein.

Diese Pfeifen, da sieht man es wieder. Ohne mich läuft überhaupt nichts.

Und dabei war ich gerade so schön dabei, der kleinen Erika den Appetit

anzuregen.

Sieht ja aus wie eine Indianerversammlung.

Gruppenbild für Linkswichser.

Na, ihr lahmen Säcke.

Worum geht's?

Hat sich jemand die Gießkanne verbogen?

Na, spuckt's schon aus. Braucht ihr Mücken?

Deine miese Tour läuft nicht mehr.

Scheiß dir nicht in die Hosen, Kleiner. Hast du dir Mut angesoffen? Deine

Angeberei ist nicht mehr drin, damit du's weißt.

Ach, so ist das. Ihr wollt euch mit mir anlegen.

Den Spaß könnt ihr haben.

Lächerlich.

Diese Lahmärsche machen wir doch mit dem kleinen Finger fertig. Tut mir leid,

aber diesmal bin ich weg vom Fenster.

Der kleine Leopold ist nämlich immer auf der Seite des Stärkeren.

Scheißkerl. Für dich sind ja alle nur Arschlöcher.

Aber genau das möchten wir dir ein für alle Mal ausreden.

Frag dir an, nicht mich anzurühren.

Ja, lollig.

Das ist ja gut, dann.

Das führt aber auf.

Wenn du für China die Gefühle hast, weil du die Fette kriegst, kannst du dir

einen Block Totenschein -Vordrucke besorgen.

So einer Sau wie dir gehören die Eier zertreten. Du Schwein.

Uta, Lolli, Annette, Erika, Susi, Christine.

Deine verdammte Schickerei. Und wir sind vorher noch einen Anwächsen lang, du

Dreckspein.

Das ist für die Nanit. Der ist armen und das wagen sie, wenn er Ruhe hat.

Das habe ich nicht gewollt.

Ich

bin

nicht hierher gekommen, um mir solche Geschichten anzuhören. Das sollten Sie

aber.

Nur durch solche Beispiele lernen wir vielleicht die Jugend besser verstehen.

Da war neulich im Fernsehen eine Sendung über junge Mädchen. Da war alles ganz

anders.

Selbst die seriöse Presse beschreibt...

Schulmädchen sind unschuldig, seriös und coach.

Und ich meine, von einer solchen Grundlage sollten wir ausgehen, wenn wir

sittenlosen Einzelfällen konfrontiert werden.

Meine Damen und Herren, ich weiß nicht, welche Kräfte heute am Werke sind, denen

es daran liegt, Tatsachen zu vernebeln. Das Institut für Sexualwissenschaft an

der Universität Hamburg hat aufgrund repräsentativer Umfragen und

folgende Zahlen veröffentlicht. Ich glaube nicht, dass ich Sie damit

Nach den Angaben dieses Instituts hat sich nicht nur die Pubertät, also der

Eintritt in die Geschlechtsreife, sondern auch die sexuelle Praxis um drei

vier Jahre vorverlagert.

Das ist ungeheuer bedeutsam.

Bei den Mädchen setzt die Regel heute schon oft im neunten Lebensjahr ein.

Mit 13 Jahren haben 40 bis 60 Prozent der Jungen und 20 bis 30 Prozent der

Mädchen onaniert.

Mit 16 Jahren waren es bereits 80 bis 90 Prozent der Jungen und 30 bis 50

Prozent der Mädchen.

Fast alle Jungen und über 50 % der Mädchen haben erklärt, sie möchten

Geschlechtsverkehr haben, da die Selbstbefriedigung die seelische

dem Partner weckt.

Was das Petting angeht, dieses Spiel der Jugendlichen mit sekundären und

primären Geschlechtsteilen, ohne dass es zum Verkehr kommt, hatten mit 13 Jahren

nur ausgesprochene Minderheiten, nämlich 5 -9 % Erfahrungen mit Brustpetting.

Mit 15 Jahren jedoch bereits ungefähr 50 % der Schüler und Schülerinnen. Stellen

Sie sich das mal vor.

Mit 16 Jahren haben heute sogar schon rund 70 % der Schüler und 80 % der

Schülerinnen diese Erfahrung gemacht.

Was das Petting mit Berührung der Geschlechtsteile betrifft, so haben mit

Jahren 2 -6 % der Jugendlichen Erfahrung.

Mit 16 Jahren 50 % der Schüler und fast 60 % der Schülerinnen.

Bemerkenswert, dass also die Schülerinnen überwiegen.

Dieses Petting findet bei denen, die bisher noch keinen Geschlechtsverkehr

hatten, monatlich etwa ein - bis zweimal statt.

Dabei kamen 60 % der Jungen zum Samenmagus, 40 % der Mädchen hatten

Orgasmus.

Mit 15 Jahren haben schon 10 % der Mädchen und 15 % der Jungen

Geschlechtsvergelder gehabt.

Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen nach oben.

Bei einer mit Zustimmung der Eltern in einer rheinischen Mädchenklasse, das

Durchschnittsalter war nur 14 Jahre, durchgeführten Untersuchungen waren von

Schülerinnen 47 nicht mehr Jungfrau im Sinne unserer biblischen Auffassung von

Jungfräulichkeit.

Allgemein haben im Alter von 16 Jahren 30 % der Schülerinnen und 35 % der

Schüler den Beischlaf vollzogen.

Im Alter von 17 Jahren 50 % aller Jugendlichen.

Jeder und jede zweite also unabhängig von Elternhaus, Schulbildung und

Geschlecht.

Wir dürfen also davon ausgehen, dass jedes zweite Schulmädchen im Alter von

Jahren bereits Geschlechtsverkehr gehabt hat.

Das sind Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, die nur schwer zu

widerlegen sein dürften.

Weder durch fromme Sprüche noch durch irgendwelche Manipulationen.

Und noch etwas.

Das Hamburger Institut ermittelte, dass 67 % aller Väter und 41 % aller Mütter

überhaupt nicht wissen, dass ihre Töchter bereits Geschlechtsverkehr

Und das sollte uns am meisten zu denken geben.

Und hieraus leitet nun der Mann ab, dass er die Krone der Schöpfung ist. Aber

da fehlt er weit.

nehmen wir ruhig mal ein Beispiel aus der Geschichte.

Eines der unzähligen. Nehmen wir Katharina die Große, Kaiserin von

waren unter ihrer Herrschaft noch die Männer?

Marschalle, Generale, Fürsten oder Herzöge. Sie hat sie sich alle untertan

gemacht. Regiert hat sie mit der Erfahrung mütterlicher Weisheit.

Jenseits der Eifelwüsteleien, der Karrieresucht.

Ja, ja.

Ja, ja.

Ja,

ja.

Runter mit dem Idaka.

Hey, hey, hey, was du machst? Jetzt von mir geht hoch, du mich holst runter.

Drück mich wieder hinauf. Ich habe gesagt, hinauf. Wie?

Spitzi, drück mich wieder hoch.

Jetzt von mir hoch, nee.

In Wirklichkeit sind wir Frauen das starke Geschlecht.

Das äußert sich schon im Spielkrieg.

Welche Frau zum Beispiel spielt mit einer elektrischen Eisenbahn?

Überhaupt, ist alles beim Mann Spiel?

Und natürlich faulen tun.

Stellen Sie sich einen Straßenbahnschaffner ohne Mütze vor, und

mehr. Nehmen Sie einen Generaldirektor, die Privatsekretärin, und er ist ein

Nichts.

Aber meine Damen, was finden Sie an meinen Ausführungen so komisch? Frau

da ist ein Mann im Fenster.

Mann am Fenster?

Sie scheinen mir zu träumen, mein Kind. Sie haben offenbar Männer im Kopf.

Möglich, dass meine Ausführungen Sie dazu anregen.

Aber das sind typische Pubertäterscheinungen. Sie müssen

der Wirklichkeit zu denken.

Also, wo waren die stehen geblieben?

Ach ja, beim Spieltipp. Wer sich natürlich besonders in sexuellen Gebaren

äußert. Ich habe zu Untermauung meiner Theorie eine Zeit lang einen Kegelklub

beobachtet. Meine Damen, wenn ich Ihnen sage, worüber man sich da unterhalten

hat, Sie werden es erraten. Die Rede war immer nur von Frauen.

von der eigenen sexuellen Leistungsfähigkeit und immer versuchten

Männer mit bitterem Ernst in der Länge ihres Gliedes auszustechen. Dabei, meine

Damen, sollten Sie mit der Gewissheit ins Leben geben, dass er immer nur halb

groß ist, wie die Männer von sich behaupten.

Aber ich bitte Sie, meine Damen, es ist zwar für mich sehr schleichend, wenn Sie

meine Ausführungen so humorvoll zitieren, aber das darf nicht darüber

hinwegtäuschen, dass die Sexualität und die daraus erwachsenden Probleme...

Überaus ernsten Charakter. Ja, die können sogar lebenswichtig werden. Was

durch den Akt der Säugung ohne dies sehen.

Denn hier, bei der unvermeidlichen Vereinigung des Penis mit der Vagina,

wir Frauen die Stärkeren. Denn uns obliegt es letzten Endes, ob wir den Akt

uns ergehen lassen wollen oder nicht. Darüber hinaus...

Sie waren doch eben noch nicht da. Sie hatte Durchfall. Wir merken jetzt, dass

Sie trotzdem gekommen sind. Ein Mann, und das ist das nächste Problem, würde

einem harmlosen Bewegchen sofort eine Affäre machen. Bleiben Sie so, mein

Und nehmen Sie zur Kenntnis, dass in Wirklichkeit wir Frauen das stärkere

Geschlecht sind, was auch Ihr Verhalten durchschlagig beweist. Ein

entscheidender Faktor, der die Situation der Frau noch bedeutend verbessert hat,

ist die Erfindung der Pillen. Es gibt Frauen, die bei der Erfüllung ihrer

sogenannten ehelichen Pflichten sogar Lustgefühle empfinden, die im Orgasmus

gipfeln. Und es gibt sogar traurige Fälle... Was ist denn?

Ach ja, Lustgefühle im Orgasmus gipfeln.

Und es gibt sogar traurige Fälle, wo Frauen diesen Orgasmus brauchen.

Auf der anderen Seite ist es bei Männern die Regel...

Mit einer flüchtigen Vereinigung beginnt, sondern den Weißschlag erst mit

Namen.

Ja, komm, Bella, ich dir mache ein Amore.

Du warst ja der Schöne, Kandore.

Was ist denn das?

Das wird der Hausmeister sein. Der wollte die Lernmittelschränke umrollen.

Ich weiß wirklich nicht, was dazu lachen geht.

Lachen Sie von meiner Aufmerksamkeit oder über die tollen Geschichten des

Hausmeisters? Herr Arschfängel, ich darf Sie bitten...

Wir waren beim Verkehr.

Beim Verkehr ist die Frau mal oben und dann ist sie auch wieder mal unten.

Da haben wir das Wechselspiel der Geschlechter, wie es die ganze

durchzieht und wie es von der Zuneigung bestimmt wird. In der Praxis legen Sie

sich auf den Rücken, spreiten die Schenkel leicht und zählen langsam bis

Bei älteren Ehepaaren ist es durchaus üblich, dass Ehefrauen, die sich ja den

ehelichen Pflichten nicht widersetzen, dürfen die Augen schließen und Schäfchen

zählen. Oder aber, sie haben das Bedürfnis nach dem Mann, dann ist der

auf den Rücken und sie setzen sich aufrecht auf ihn. Dann haben sie das

gewissermaßen im Auge.

Bliebe noch die Frage der Häufigkeit des Weichschlafs offen. Was diese Frage

betrifft, so gibt es ja tausende alte Bauernregeln.

Ich tippe doch mehr auf Handwerker, da wegen welche.

Ach so, ja, die alten Bauernregeln. Wie gesagt, der Mann habe im Leben 5000

Schuss. Bitte verteilen Sie den Ausdruck, er ist nicht von mir.

Und da stehen wir einmal, dass er jung heiratet und mit dem 20. Lebensjahr

anzieht und er triebe es jeden Tag, dann wäre seine Leistungsfähigkeit nach 13

,69 Jahren erschöpft. Das ist eine bekannte Mutterregel, die da lautet...

Woche Stücke 4 schadet weder Ihnen noch Ihnen so reich sein Geschenk.

24 ,94 Jahre.

Jetzt wird es mir aber zu bunt.

Hört diese Bumserei denn nicht auf?

Wo waren wir gerade stehen geblieben?

Ach ja, bei der Häufigkeit.

Aber natürlich sind das nur vage Zahlen, bei denen ja auch der Einsatz, ein

Griff, ein Fluss des Partners eine Rolle spielt.

Ach ja, und dann muss ich noch ein anderes Thema kurz streichen. Die

gleichgeschlechtliche Liebe.

Da haben wir einmal geschlechtliche Beziehungen zwischen Männern und zum

geschlechtliche Beziehungen von Frau zu Frau.

In der Kulturgeschichte der Völker sind diese Formen immer wieder aufgetaucht.

Herr Hansstängel, hören Sie endlich auf zu bumsen.

Mal müssen Sie doch fertig sein. Das ist ja ein Willkürakt.

Die hat noch nie was gehört von italienischer Fleisch. Ich frage

man bei solchen Störungen befriedigende Bildung vermitteln kann.

Wo war ich gerade?

Bei den Homos und bei den Lesbischen.

Sie haben Ausdrücke?

Tja, also, die gleichgeschlechtlichen Beziehungen, wie ich es etwas vornehmer

nennen möchte, waren vor allem bei wohlhabenden Familien häufig.

Denken Sie nur an die Pesaren und an Künstler - und Philosophenkreise.

Die gleichgeschlechtliche Liebe hat auch im Strafgesetz... Ihren Niederschlag

gefunden. Sie war über Jahrhunderte sprachbar. So widerspricht sicher auch

nun dem normalen, gutbürgerlichen Empfinden, an dem sich unsere

orientiert.

Wenn ich jetzt mir recht überlege, habe ich Ihnen dann einen unverfassenden

Überblick über das Sexualleben gegeben.

Mehr aber noch, war es mir ein Anliegen, Ihnen schlüssig zu beweisen, dass es

nicht die Männer sind, die im Leben dominieren, sondern wir Frauen.

Mein Fräulein, wenn Sie schon so vergnügt sind, dann wird es Ihnen

auch ein Vergnügen bereiten, zu unserer ersten Arbeit Ihren Teil beizutragen.

Aber das lässt sich nur vorne klären. Bitte kommen Sie mit der Tafel und

Sie ein Stück Kreide und zeigen Sie uns, was Sie inzwischen gelernt haben.

Nun zeichnen Sie mir die männlichen Geschlechtsmerkmale an die Tafel.

Und Gisela nennt die einzelnen Teile beim richtigen Namen. Aber bitte

Sie nur Vokabeln aus dem Sexualkunde -Atlas.

Nicht, dass das Ende der Stunde in Ferkeleien ausachtet.

Hodensack, der Penis, Glied oder auch Falot genannt.

Die Eichel.

Die Schamhöre.

Und die Harnröhre.

Gut.

Ausgesprochen gut.

Sie haben zeichnerisches Talent. Das muss man Ihnen lassen.

Ich weiß gar nicht, was es da zum Lachen gibt.

Tja, ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir das Ding wieder wegwischen.

Ich gebe

zu,

das war zwar keine moralische, aber eine recht lustige Geschichte.

Ich habe in einem Dorf in Süddeutschland ein trauriges Gegenstück miterlebt. So

schockierend, dass man es kaum für möglich hält.

Hallo?

Herbert, wo kommst du denn her? Ich habe mich hinten reingeschlichen. Ich habe

mir gedacht, da sieht mich keiner.

Nicht, ich muss meine Schularbeiten machen. Ach komm, sonst hast du doch

immer gern, wenn man dich ein bisschen lieb hat. Die Schularbeiten kannst du

auch später machen.

Wie du aber heute stürmisch.

Möglich halt, das weißt du ja.

Aber wenn mein Vater kommt?

Ach, der liegt sich besoffen im Bett.

Du glaubst ja gar nicht, wie du mich aufregst.

Nicht das Kitzel.

Ich weiß nicht, ob das richtig ist. Das ist das Richtigste von der Welt.

Ich habe aber Angst.

Das war ein Blödsinn.

Du, bitte nicht. Bitte.

Du wirst sehen, ich mache dir es ganz wunderschön, Marlies.

Magst du es, wenn ich dir die Brust küsse? Ja.

Sieh an.

Der Pfode, Herr Herbert.

Möchtest wohl bei meiner jugendschuldigen Tochter das

bin ich ja gerade im richtigen Moment aufgestanden.

Ach, reg dich nicht auf.

Das war doch nicht, das ist doch nicht passiert.

Das wird sie noch zeigen.

Und du schau, dass du ins Haus kommst.

Mit dir rede ich später noch.

Ich weiß gar nicht, warum du dich so hast.

Wir Männer müssen doch zusammenhalten.

Was redest du denn für einen Stutz? Auf dem Mädel hat der Staatsanwalt noch die

Hand drauf. Du wirst noch dein blaues Wunder erleben.

Wegen ein bisschen Rumpfingern muss man doch nicht heiraten.

Ich weiß bereits.

Ihr dicken Großbauern glaubt, euch gehört alles.

Aber da hast du dich gestücken.

Ich springe vor das Gericht und dann wirst du bluten. Das schwöre ich dir.

Sag mal, Breuer, du trinkst doch gern einen.

Hier.

Damit wir wieder Freunde sind und die Sache mit Marlis nicht vergessen.

Dazu habe ich ein zugutes Gedächtnis.

Da, damit du dein für alle Mal vergisst.

Und deine Tochter, die kannst du von mir aus einpökeln.

Bauer bleibt Bauer.

Und armes Schwein bleibt armes Schwein.

Liebst du etwa diesen Kerl? Ich weiß nicht.

Wo hast du ihn kennengelernt?

Beim Tannen.

Wo denn sonst?

Natürlich hat er dir imponiert, der reiche Großbauer. Meinst du, dass er

heiratet?

Dumme Gans.

Und jetzt hör auf zu flennen.

Da, kauf dir was.

Und steck deinen Arzt ins Schulbuch, damit man dazu wird.

Los, freu dich.

Ich muss mit dir reden. Willst du mir vielleicht meine Brot schmeißen?

Ich möchte doch wissen, wann ich mein Geld von dir kriege.

Du kannst dann vielleicht triezen.

Hier, jetzt gib mir Ruhe.

Da fehlt aber noch ein Hunderter. Ich weiß, aber ich kann das Geld nicht

scheißen.

Ich möchte bloß wissen, warum du als Junggeselle so hinterm Geld her bist.

brauchst du denn den Kies? Für die Weiber.

Bist du ein Riesenstecher, was?

Das kannst du glauben. Ich lasse nichts am Rennen.

Sag mal, was wäre dir eigentlich so eine taufrische Jungfernschaft wert?

So ein richtiges, zartes Kalbfleisch.

Alles schön rund.

Doch ganz griffig. Wäre das nicht was?

Klingt nicht schlecht.

Würde ich gern im Rohr verlegen.

So eine Essig für dich.

Ist wahr.

Aber eins muss klar sein.

Der Hunderte ist vergessen, wenn die Sache gelaufen ist. Darüber könnten wir

reden.

Ja? Machst du auch immer das Fenster zu, damit keiner bei dir einschreit? Ich

lasse immer das Rollo runter.

Das ist gut. Das ist vernünftig.

So, Alice, würde es mir einen gefallen.

Aber natürlich.

Du weißt doch die Sache mit Herbert.

Mit dem du in der Lauge rumgefummelt hast.

Ja, und?

Ja, ihr Lieben. Hat mir doch Spaß gemacht.

Möchtest du das nicht nochmal machen?

Ich? Natürlich, wer sonst?

Mit Herbert?

Nein, nicht mit Herbert.

Mit einem anderen.

Was, mit einem Wildfremden?

Nein, das mache ich nicht.

Aber wieso? Es kann doch nichts passieren.

Ich komme genau im richtigen Moment dazwischen und schmeiße ihn raus, den

Haderlumpen. Also machst du es?

Ja, sollte ich denn.

Na ja, weil ich einen fertig machen will, der sehr schlecht über dich

hat. Und das hast du doch nicht verdient.

Für mich, für mich bist du doch ein trafes Mädel, oder?

Also du bist die Kleine, die ich gern wissen möchte.

Du weißt schon, ich bin ein großer Bumse.

Steh auf so junge Dinger wie dich.

Was soll denn der Quatsch?

Du kriegst ja gar einen verpasst.

Sie müssen doch nicht so brutal sein.

Ich bin doch gar nicht brutal.

Ich komme nicht zusammen, wenn man so raucht.

Spann dich auf, ihr Leute.

Aber die Schmiede und das Bären, das geht mir die Hose von alleine auf.

Komm, lass mich an deine Zippen.

Jetzt ist es schon Brat.

Bratmädchen schiebe ich immer ganz gemütlich rein.

Ich verstehe was von Weibern.

Hör ich mal rum, ich weiß, wie man eine Veranstaltung zusammenstellt.

Mensch, ich hab's nur mit einer gemacht, die war 13.

Ich schwöre dir, der hab ich so gut beigebracht, die hat anschließend

wie ein Reiher. Ich glaub, ich ihn gern.

Wenn ich's mir nun anders überlegt habe, wenn ich nicht mehr möchte, wenn ich

sie nicht lieb.

Ach, Kim, der Appetit kommt mit dem Essen.

Erst mal ein flotter Einstieg und dann sieht die Braut von vorn wieder ganz

anders aus.

Bin ich die noch in die Schule?

Mach gerade das Schöne, du ganz junger Ding. Und nicht die alten, ausgeleiteten

Huren. Bitte nicht, nein.

Du, mach keine Geschichten.

Ich kann verdammt brutal sein. Mensch, ich mag dich doch. Mach sie schon breit,

die Beinchen.

Vater Stößchen, sind sie besser?

Nein.

Hilfe.

Hilfe.

Hilfe. Ist ja schon dringend.

Das gibt's ja gar nicht.

Ich bin doch nicht so.

Weiß nicht.

Ich bring schon Leben in deine Bude.

Vater! Was sagt ihr, Vater, Vater?

Ich heiß Walter.

Sag mal, hast du dich nicht besser wehren können?

Kaum dreht man dir den Rücken, wird die eigene Tochter zur Hure.

Bist du nicht gekommen?

Du wolltest mir doch helfen.

Konnte ich annehmen, dass du bei dem nicht so lange rummachst?

Na ja, lass gut sein.

Ich ernehme mich mehr zu ändern.

So schlimm ist es auch wieder nicht. So etwas geschieht jede Stunde tausendmal

auf der Welt.

Da hat ein Kotplatter.

Und jetzt hör auf zu heulen. Das geht einem ja langsam auf die Werfen.

Bis dahin ist die Geschichte schon schlimm genug.

Ich will mich kurz fassen. Der Vater hat seine Tochter in den folgenden Monaten

regelrecht verkuppelt. Er hat sie als Schulmädchen angepriesen und offenbar

im Kreise gewisser Herren ein Schulmädchen so etwas wie eine

trotzdem hat diese Geschichte einen Schluss, der einen wieder mit der Welt

versöhnen kann.

Hallo Marlies, endlich sehe ich dich mal.

Du willst doch bestimmt nach Klein -Ornach. Komm, ich nehme dich mit.

Das ist aber nichts von dir.

Du versuchst mir immer aus dem Weg zu gehen.

Stimmt's? Ja, stimmt.

Und warum?

Weil ich mich vor dir schäme. Ich weiß ja nicht.

Hast du eine Ahnung? Ich weiß alles. Die Leute hier in unserem Kaff sind doch

Drahtschmäuler. Erzählen überall herum, dass dein Alter dich für Geld

verkuppelt. Du weißt es?

Dann kann ich dir auch sagen, warum ich da langgegangen bin.

Ich hab dich nämlich gern. Und ich wollte nicht, dass die Leute dich mit

Hure sehen. Das bin ich ja wohl.

Immer diese blöden Leute.

Aber du wirst dich wundern.

Jetzt fahren wir zu dir, damit sie sehen, dass wir zusammengehören. Und

sonst was war.

Und deinen Vater, den kaufe ich mir auch.

Eigentlich sind sie längst reif fürs Kittchen. Wer redest denn du mit mir, du

Rotzlöffel? Schöner Vater, der seine eigene Tochter verkuppelt.

Brut sie dürken und wenn es so wäre, was geht nicht das an?

Sehr viel, ich werde Marlis heiraten. Du, Marlis heiraten? Du hast vorher

gebrühstückt. Sie tun mir ja so leid.

Wenn Marlis bei Ihnen bleibt, dann schicken Sie sie noch für ihre Dopperei

den Strich.

Marlis und ich, wir gehen fort von hier.

Wie kann ein so braves Mädel nur so einen Saugherr von Vater haben?

Und wenn Sie Schwierigkeiten machen, schicke ich Sie in den Kasten.

Dieser Rotzklöpfel. Aber was will er noch machen?

Ich glaube, diese Geschichte beweist, dass die Jugend oft moralischer denkt

handelt, als wir ihr unterstellen.

Wissen Sie, damit laufen Sie bei mir offene Türen ein.

Ich bin Pädagoge aus Leidenschaft und wir haben wunderbare Buben und Mädel

großgekriegt.

Darf ich Ihnen einen Fall erzählen, der aufzeigt, wie schnell auch wir Lehrer in

gefährliche Situationen geraten können.

Dabei geht es um ein Schulmädchen.

Nennen wir es einmal Lore Brinkmann.

Ausfallschritt kleiner, bitte.

Kompliment. Sie haben sich hervorragend gehalten.

Nur sollten Sie aus dem Ellenbogen heraus etwas lockerer sein.

Was sehen Sie mich so an? Sie sind sehr begabt und ich will ja nur, dass Sie

noch besser werden.

Das möchte ich ja auch, Herr Sturin.

Danke, das wär's für heute.

Machen wir heute zusammen nochmal... Ja, sie ist heute nicht mehr drin, aber du

kannst ja morgen in der Pause von mir abscheuen.

Das ist doof.

Eigentlich bin ich nämlich heute Nachmittag mit einem Hochbauentscheinler

verabredet. Ach, du bist ein echter Knaller. Ach, du mit deinem Kerl.

Zu guter Letzt waren es doch alle Zeiten.

Schau, Lilo.

Lilo hat es darauf angelegt, ein bisschen länger im Waschraum zu bleiben.

Denn nach dem Mädchen kamen die Herren.

Und dazu gehörte das Studienrat Wedekind, in den sie sterblich verliebt

Das Schülerinnen...

Ihren Lehrer anhimmeln ist ja nicht selten.

Äh, Professor, Sie sind noch hier, Lilo?

Ich hoffe, das stört Sie nicht, Herr Studienrat. Ich bin ja schon fertig.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Sie waren ein prima Partner.

Warum sind Sie als Einzige noch hier?

Ich habe gewartet. Okay.

Auf dich.

Lassen wir mal den Studienarzt beiseite.

Ich bin kein Kind mehr. Ich weiß verdammt genau, wo es lang geht.

Lilo, ich bin ihr Lehrer. Nehmen Sie sich zusammen.

Ich liebe dich.

Ich mag dich auch, aber... Ich muss dich haben.

Jeder Unterrichtsstande hängt an deinen Lippen und stellt mir vor, wie es sein

muss, wenn du mich hasst.

Wenn du es mir machst.

Komm, dreh dich durch.

Komm, Lilo.

Wann soll ich dich noch so merken?

Es gibt doch Grenzen.

Nein, nicht für Menschen, die dich lieben.

Ich verführe dich.

Ich mache es dir, damit du siehst, dass ich mehr kann als Bruch rechnen.

Du darfst nie wieder passieren, hörst du?

Nie wieder.

in meinen Wagen zu setzen.

Ich, ich habe solche Sehnsucht nach dir gehabt.

Mein großer, starker Bär.

Du musst dir das aus dem Kopf schlagen. Ich denke überhaupt nicht daran, mein

Liebling. Du bist sehr lieb, aber wir müssen vernünftig sein. Ja, vernünftig

sein. Das kann ich, wenn ich 75 bin. Stimmt.

Bitte hör auf.

nicht irgendwo hinfahren, wo wir ganz allein, wo ich dich glücklich machen

Es ist sicher zulässig, dass Menschen sich lieb haben, ohne Rücksicht auf

Beruf oder worauf immer.

Dass wir Lehrer in einer besonders prekären Situation sind, ist eine andere

Sache. Denn das Publikum sieht den Lehrer immer nur als Institution und

darüber den Menschen.

Kann man Liebe verbieten?

Sie merken sicher schon längst, worauf ich hinaus will.

Wir haben über Menschen zu urteilen, die sich lieben.

Aber lassen Sie mich erst die Geschichte meines Kollegen Wedekinds zu Ende

erzählen. Was ist mit dir?

Was hast du denn?

Eno, ich hab dich lieb.

Liebe ist verboten.

Ich habe Angst.

Es kann nicht gut gehen, was wir tun.

Wir leben nicht allein auf der Welt.

Es ist Wahnsinn, was wir tun.

Wenn das Wahnsinn ist, dann ist Wahnsinn das Schönste, das hier erfunden wurde.

Ich kann nicht mehr leben ohne dich.

Bitte, Lars.

Ich glaube, es ist an der Zeit hinzuzufügen, dass Tutinrad Wedekind

war.

Von mir ganz zu schweigen.

Liebling, hast du Sorgen?

Nein, ich bin ein bisschen überdreht. Die Arbeit am Vorabitur, weißt du?

Ich erlebe dich überhaupt nur noch überdreht.

Ach, das bilde dir nur ein.

Ist es dieses Mädchen?

Sag die Wahrheit.

Welches Mädchen?

Sag mal, wie kommt... Wieso kommst du denn darauf?

Dieses Mädchen, das immer anruft und sofort auflegt, wenn ich am Apparat bin.

Dein Mädchen, wie kommst du denn an so etwas?

Das sind doch Hirngespinnte.

Du lügst.

Und du lügst schlecht.

Entweder aus Feigheit oder weil du Angst hast, mir weh zu tun.

Naja, das ist ja auch egal.

Eines Tages...

Das könnte sehr bald sein, dass wir dich entscheiden müssen.

Für dieses junge Ding oder für mich und deine Kinder.

Gute Nacht.

Schatz, ich habe so auf dich gewartet.

Du weißt ja gar nicht, wie ich dich brauche.

Es fängt doch erst an.

Du weißt, wie sehr ich dich liebe.

Hör auf.

Ich freue mich so auf dich.

Nein.

Ich habe gesagt, es ist aus.

Begreif das.

Ich darf dich nie wiedersehen.

Aber du brauchst mich genauso wie ich dich.

Ich lebe nur dann, wenn ich dich spüre.

Wenn du bei mir drin bist.

Es ist aus.

Christian!

Christian!

Was ist denn auf einmal mit dir?

Du bist der heißeste Liebhaber, den ich je gehabt habe.

Bitte, bitte lass uns glücklich sein.

Ich habe gesagt, es ist aus.

Du bist eine sechstmessige Frau.

Such dir einen anderen.

Aber ich habe nur dich lieb. Was redest du? Das ist keine Liebe. Das ist

tierische Geilheit. Weiter nicht. Du bist verrückt nach meinem Körper und

nach deinem. Warum ziehst du alles in den Dreck? Weil wir uns dreckig

Zwischen uns ist kein funkeichtes Gefühl.

Waren wir jemals zärtlich zueinander? Gab es hier ein gutes Gespräch?

Nein, wir haben immer nur das eine gewollt und getan, wie Tiere in der

Ich bin ein Mensch und kein Hex. Ich kann so nichts weiterleben, ohne

zu werden.

Aber Christian, und was wird aus mir?

Auch für dich ist es besser, wenn es aus ist. Dann stehst du dann genauso

kaputt, wie meine Frau und die Kinder.

Und wie ich, verstehst du?

Sei vernünftig.

Aber ich... Ich brauche dich.

Halt es nicht aus. Halt es nicht aus. Ich habe Frauen, Kinder.

Geh.

Soweit die Geschichte meines Kollegen.

Aber auch die Geschichte des Mädchens sollte zu Ende erzählt werden.

Dieser endgültige Bruch mit ihrem Geliebten war natürlich ein furchtbarer

für sie.

Sie war völlig benommen und fühlte sich wie ausgebrannt.

Eine Welt war für sie zusammengebrochen.

Hey, Fräulein, was machen Sie denn für Sachen?

Ich freue mich, dass es Ihnen besser geht.

Wer sind Sie?

Wo bin ich?

Ich heiße Carsten Vollmann, habe Sie eben auf der Landstraße gefunden, gerade

als Sie zusammengesackt sind.

Beinahe wäre ich über Sie hinweggefahren.

Aber zum Glück war meine Bremse okay und jetzt sind wir auf dem Parkplatz.

Wie geht es Ihnen? Soll ich Sie zu einem Arzt fahren?

Nein, nein, mir geht es schon wieder besser.

Mädchen. Wenn du irgendwelche Sorgen hast, dann bin ich gerade richtig.

Ich baue ja selber manchmal Mist.

Und wenn du einen guten Kumpel brauchst, den kannst du in mir sofort haben.

Es gibt ja manchmal so Dinge, da könnte man sich in den Arsch beißen.

Kannst du das verstehen?

Sie sind sehr lieb zu mir. Warum tun Sie das?

Gefalle ich Ihnen?

Also, erstens mal muss man doch einem Menschen helfen.

Und zweitens, wenn ich dich dufte.

Aber jetzt guck mich doch nicht so an.

Du bist das Selbstverständlichste auf der Welt, ich finde.

Du bist ein dufter Typ.

Und das nicht etwa bloß, weil du wirklich hübsch bist.

Aus Dankbarkeit wurde Sympathie und aus der Sympathie Liebe.

Ich meine Liebe im wahrsten Sinne des Wortes.

Jenes wunderbare Erlebnis, das nicht nur den Körper, sondern auch die Seele

glücklich macht.

So lernte Lilo durch Carstens tatfühlende Bewusstsamkeit jenes große

Gefühl kennen, das den Menschen erst zum Menschen macht.

Ja, meine Damen und Herren, wir haben jetzt sehr viel gehört, aber trotzdem

müssen wir zu einer Entscheidung kommen. Was Achim betrifft, Herr Direktor, so

ist die Entscheidung schon gefallen. Ich schicke meinen Sohn auf ein

Privatgymnasium und wann immer du willst, soll Sibylle unser Gast sein.

So viel Geld möchte ich haben, um mir das leisten zu können.

Aber Mutter, warum bettelst du? Die machen doch sowieso, was sie wollen.

Machen sie wirklich, was sie wollen?

Sie handeln nach dem, was sie wissen.

Und das ist vielleicht ein bisschen zu wenig für das Verständnis, das unsere

Schulmädchen heute brauchen.

Die richtige Entscheidung wäre gewesen, wenn der Direktor sich entschlossen

hätte, das junge Paar in der Schule zu belassen.

Denn die Beziehung zwischen Sibylle und Achim ist nicht Sex, sondern Liebe.

Und die Liebe ist das Element des Lebens.

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