Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Schulmädchen, Schulmädchen, Schulmädchen.
Wir beschäftigen uns mit ihnen, den 16 -Jährigen, den 17 -Jährigen, den 18
-Jährigen. Sie wachsen in eine neue Welt hinein, die voller Fragen, voller
Probleme, voller neuer Ideen ist, die ihre Eltern nicht kannten.
Die Jungen sehnen ihnen Sexualobjekte, hübsche Beine, pralle Busen. Die Alten
halten sie für vorlaute, schlechterzogene, ungebildete, zu groß
Bitte lassen Sie uns auch in diesem Film versuchen, die Wahrheit zu sagen.
So schonungslos und aufrichtig, wie es die bisherigen vier Schulmädchenreporte
getan haben.
Oft angefeindet, oft verleumdet, aber von über 20 Millionen begeisterter
Zuschauer in aller Welt gesehen.
Werte Schulmädchen, man hat mit Ihnen schon seine Probleme. Ich bin jetzt
seit 26 Jahren im Schuldienst.
Also wenn ich erzählen würde, Sie würden es nicht glauben, was man da alles
erlebt. Aber eine Geschichte muss ich Ihnen doch erzählen, denn sie ist
der Gipfel.
Ausnahmsweise hat Mr.
Jungenmädchen mit ihrem Schabernack nicht auf mich abgesehen, sondern auf
Fliederbäumer, einen reizenden jungen Referendar, der bei diesem
den letzten Tag bei uns war.
Also das muss ich Ihnen sagen, Herr Kollege Fliederbäumer, Sie haben mich
das Angenehmste überrascht.
Als ich Sie vor acht Wochen zum ersten Mal auf dem Schulhof sah, ich gestehe es
offen.
hatte ich größte Bedenken. Schon rein äußerlich schienen sie mir nicht aus dem
Holz geschnitzt zu sein, aus dem man jene Schulmänner macht, die sich bei
frühreifen Geschöpfen durchsetzen können.
Nun ja, aus Holz bin ich gerade nicht.
Nein, ich spüre, Sie sind mir aus Eisen.
In der Form zwar konziliant, aber was die pädagogischen Belange angeht, hart
Kropfstahl. Und das freut mich.
Diese zarten Pflänzchen, die unserer schulischen Obhut anvertraut sind,
einen festen Halt. Ja, sehen Sie sich an, in was für einem Dschungel sich
Welt verwandelt hat.
Der Fliederbäumer tut mir leid. Der muss sich die ganze
Zeit das dürstliche Gequatsche von der Bergold anhören.
Der Junge wäre genau meine Kragenweite. Kragenweite schon, aber an den kommst du
nicht ran.
Das ist noch gar nicht raus. Mensch, der wird sich hüten mit einer Schülerin.
Ist doch kein Idiot, von wegen Unzucht mit Abhängigen und so.
Quatsch, Mann ist Mann.
Und einem Mann musst du nur richtig Dampf auf die Nudel machen.
Wenn ihm sein Ding steht, ist der Verstand sowieso im Eimer. Na, bring den
mal hoch.
Werde ich auch.
Das glaube ich nicht, dass du das schaffst. Wetten das? Wetten das nicht.
Zehn Portionen Eis, dass ich schaff?
Zehn Portionen, A2 Mark.
Okay, abgemacht. Und zwar von jeder.
Aber wir wollen den Beweis. Den kriegt ihr, ihr müsst nur ein bisschen
mitspielen.
Dann müssen wir uns aber beeilen, sonst verlieren wir den Anschluss.
Und heute ist ein letzter Tag bei uns.
Schauen Sie nur, Herr Kulik, die einzigartige Schönheit dieser
Wie sagt doch schon unser großer Schiller in seiner vorträglichen Maria
Eilende Wolken, Segler der Lüften.
Wer mit euch gewandert, wer mit euch schifft.
Ich
weiß
nicht, ob das das Richtige ist.
Au! Jetzt wach doch schon. Fräulein Berkholz! Fräulein Berkholz! Fräulein
Berkholz, die Pilger! Uns wird bezwingt, als was passiert. Das fehlt gerade
noch.
Was ist denn los, Peter? Bist du gefallen? Ich habe auch so furchtbare
Leidenschmerzen. Wie ist denn das gekommen?
Ach so, ganz plötzlich.
Tja, aber was machen wir denn da bloß?
Kannst du laufen?
Es geht nicht. Tut mir so leid, dass ich Ihnen solche Unannehmlichkeiten mache.
Wir müssen so schnell wie möglich einen Arzt holen. Ich versuche einen
aufzutragen. Nein, nein.
Bruder Bergholt, es wird schon gehen. Es ist schon besser.
Gehen Sie ruhig weiter mit den anderen.
Ich komme dann schon nach. Lone und Marianne können ja bei mir bleiben.
Meinst du?
Aber klar.
Ich weiß nicht.
Nachher ist es doch was Ernstes.
Wissen Sie was?
Sie kennen sich hier in der Gegend nicht so gut aus wie ich. Am besten ist es,
wenn Sie bei den Mädchen bleiben und sich um sie kümmern.
Ja, das wäre das Beste.
Da drüben ist ein Haus. Vielleicht haben die Telefon. Ich gehe mit den Mädchen
weiter. Vielleicht begegnen wir einem Fahrzeug.
Wie Sie meinen, Frau Studienprofessor.
Also, meine Damen, wir massieren weiter.
Also, sowas dämliches.
Peter ist ein guter Held. Und wir hoffen, dass uns jemand begegnet, der
einen Arzt... Geht so?
Ja, so geht es.
Hallo! Hallo!
Scheiße, abgeschlossen.
Sie legen den Schlüssel meistens oben drauf.
Hab ihn schon.
Du bist ja ein Genie.
Bitte einzutreten.
Wo geht's denn hier rein?
Hier.
Legen Sie sie da drauf.
Ja.
Na, geht's dir schon besser?
Hier? Hier sind wir und da ist ein Forsthaut. Wenn Sie sich beeilen, können
in zehn Minuten da sein.
Wenn Ihre Freundinnen dort einen Arzt anrufen, ist er in einer halben Stunde
hier.
Na, dann wollen wir mal das Doktorchen holen.
Und helfen Sie Petra inzwischen ein bisschen, Herr Referenda.
Wie geht es Ihnen, Peter?
Miserabel.
Mir ist so kalt. Ich glaube, ich kriege einen schönen Frost.
Mensch, ich kriege einen Triller. Der zieht sich ja schon aus.
Da bist du aber auf dem falschen Dampf. Er hat Sie doch nur zugedenkt.
Decken gibt es hier keine.
Jetzt drehen Sie aber.
Ach was, ich bin doch ein Mann.
Außerdem ist es mir ganz warm.
Mir ist das einmal auch ganz warm.
Ich glaube, ich habe Fieber.
Ihre Stirn ist aber kalt.
Tut Ihre Hand gut.
Oh, jetzt zieht es schon wieder.
Ist es schlimm?
Ziemlich. Können Sie... Was denn?
Ich meine, können Sie Ihre Hand... Können Sie die da drauflegen?
Und ganz fest draufdrücken.
Hilft das?
Noch fester.
Nicht weggehen.
Am besten wäre, Sie würden die Hand direkt auf die Haut legen. Aber das geht
doch nicht.
Das müssen Sie. Sonst fange ich vor Schmerzen noch an zu schreien.
Ganz fest drücken.
Immer fester.
Immer tiefer und ganz, ganz treiben.
Noch tiefer, tiefer.
Donnerwetter. Jetzt hat sie ihn gleich so weit.
Wetten, dass es ihm schon ganz schön mulmig um die Rosette wird? Da brauche
nicht zu wetten.
Das sehe ich ihm an.
Au Backe.
Ja, so.
Jetzt sind sie richtig.
Da müssen sie reiben.
Genau da. Ja, da.
Ja, weiter reiben.
Der Schmerz ist wie weggeblasen.
Was ist denn, Petra?
Habe ich Ihnen wehgetan?
Im Gegenteil. Es war sehr schön, wie es wollte.
Was denn?
Dann sind Sie gar nicht krank? Natürlich nicht.
Warum machen Sie es denn? Um dich auf 100 zu bringen, du süßes Referendarchen.
Jetzt bist du hilflos. Was?
Ich habe meinen Freundinnen gewettet, dass ich dich im eigenen Saft koche,
du wenigstens eine schöne Erinnerung an unsere Klasse mitnimmst. Wenn du willst,
kannst du mich jetzt wieder anziehen.
So ein raffiniertes Bier.
Aber warte nur, mich hast du nicht umsonst auf 100 gebracht. Gleich wirst
erleben.
Mensch, von Petra kannst du noch ganz schön was lernen.
Der hat vielleicht ein Ding.
So einen großen habe ich noch nie gesehen.
Au Backe, der ist ja scharf wie eine Kreissäge. Los, den stören wir jetzt.
Lass ihn erst mal ein bisschen anlaufen.
Umso mehr haben wir davon.
Ich gehe jetzt rein und schnappe ihn mir. Ich will auch was von ihm haben.
Ich auch.
Ich bin doch kein Frosch. Meinst du, ich kann es mit ansehen, wie Peter von
einem Orgasmus in den anderen taumelt? Los, komm.
Grüß Gott, ihr Lieben. Wenn das die neue Mode ist, dass Kranke gesund gebumpst
werden, habe ich ab sofort das große Zucken. Ich habe auch so ein
Jucken zwischen den Beinen. Sowas von raffinierten Biestern, das hätte ich mir
gleich denken sollen.
Verstehung, Bump.
Du hast eine Portion gekriegt. Na komm, tu nicht so, als ob du müde wärst. Ja,
tu dich mal bei mir auf den Stell.
Der Kerl legt sich auf den Bauch. Der will kneifen. Aber das wird nicht.
Ich habe es gehabt.
Seid ihr verrückt? Wenn jemand dazu kommt, ich fliege doch glatt von der
Ich garantiere es nicht.
Bitte, meine Damen.
Ihr bringt mich ja um.
Die Ärzte, das klingt nach Todesscheid. Herr Doktor, schnell.
Schön. Na, Herr Raffalanda, ich würde gerne ein bisschen nachhelfen.
Bei dir, Wicke, das kann man gar nicht genug fahren.
Meine Damen, bleiben Sie hier und verhalten Sie sich ruhig. Kommen Sie,
Doktor.
Herr Doktor, da schließen Sie Ihre Augen vor dieser Schande.
Es ist ein Skandal. Und diesen Menschen habe ich vorhin noch bestätigt, er sei
hart wie Kruppstahl.
Na, da hat er doch ja nicht mal so einheit.
Achtung. Das wird noch Folgen haben.
Wieso? Wir nehmen doch alle die Pille.
Beim Himmel, das überlebe ich nicht.
Luft. Aber Frau Bertolt, wer wird denn gleich... Haben Sie noch nie einen
Vierer gesehen? Sie legen es auf die Pritsche.
Na, da bin ich nicht ganz umsonst hergekommen.
Zeigen Sie mal her, Ihr Brüste.
Dass jetzt die große Katastrophe kommen musste, war klar.
Die Bergholt, die alte Wachtel, würde als nächstes zum Direktor laufen. Sie
würde uns verpfeifen.
Aber nichts der gleichen Gefahr.
Frau Bergholt schwieg.
Dieses Bild ist 15 Jahre alt.
Und das Baby ist gesund, drei Monate alt und wiegt 16 ,75 Pfund.
Und das Geschlecht?
Weiblich. Das Baby wurde getauft auf die Namen Margit Maria Kessler. Einer der
Tauftaten war ihr Großvater, Hans -Jürgen Kessler.
Unter seiner Fürsorge entwickelte sich Margit Maria prächtig. In der Schule war
sie aufmerksam. Sie war überhaupt ein außergewöhnlich aufgewecktes Kind, in
die Eltern die schönsten Hoffnungen setzten. Aber es kam alles ganz anders.
Am 23.
November 1972 wurde der ehemalige städtische Angestellte Hans -Jürgen
vor der zweiten großen Strafkammer des Landgerichts Augsburg wegen Blutschande
angeklagt. Ihm wurde ein über mehrere Monate dauerndes Verhältnis mit seiner
Enkelin zur Last gelegt.
Der Angeklagte war geständig.
Gemäß § 173 des Strafgesetzbuches beantragte die Staatsanwaltschaft die
Höchststrafe von fünf Jahren Freiheitsentzug. Aber dann hatte der
das Wort.
Meine Herren Richter, der Staatsanwalt hat für den Angeklagten die Hilfsstrafe
gefordert. Es ist nicht zu leugnen, Blutkande ist nach unseren
ein schweres Delikt, das entsprechend bestraft werden muss.
Was ist denn tatsächlich vorgefallen?
Nach der Beweisaufnahme begann es am 24.
August 1971.
An diesem Abend war der Angeklagte mit seiner 15 -jährigen Enkelin Margit
zu Hause.
So,
da bin ich wieder, Margit. Hat gut getan, so ein kleiner Spaziergang.
Na, Opa, wie waren's, Bierchen?
Naja, eins hab ich mir schon genehmigt. Aber du kennst ja meine Prinzipien in
puncto Alkohol.
Na, was gibt's für den Fernseher?
Ach, irgendein Scheiß über Tierpsychologie.
Also, wenn du mich fragst, ich bin zum Kotzen.
Diese Ausdruckweise mag auf dem Schulhof richtig sein. Zu Hause will ich solches
Benehmen nicht, verstanden?
Auf dem Tisch setzen ist auch kein Benehmen.
Warum schaltest du nicht auf ein anderes Programm, wenn es dir nicht passt?
Wann kommen denn deine Eltern wieder?
Weiß ich nicht. Bestimmt nicht vor zwölf. Du weißt ja, wie lange so ein
Betriebsfest dauert. Auf jeden Fall gehst du jetzt ins Bett.
Ach, Opa, aus dem Säuglingsalter bin ich doch raus.
Was hat das damit zu tun? Als ich so alt war wie du, musste ich um 9 Uhr im Bett
sein. Das war früher mal so.
Was früher gut war, muss heute nicht unbedingt schlecht sein. Also tu, was
dir sage. Gute Nacht mal.
Nacht.
Opa.
Das Huhn, das hackt, hat die Erfahrung gemacht, dass das Hacken zum Erfolg
führt. Die Hühner, die nicht zurück... Oh, Frank!
Du bist zurückgekommen!
Oh, Frank! Das war ein langer Ritt. Und weil es mich nicht zu dir getrieben
hätte.
Ich weiß nicht, aber ich glaube, ich hätte nicht die Kraft gehabt, alles
durchzustehen. Da war zum Beispiel ein Abend am Rettrival. Frank Starling,
erzähl es mir nachher. Erzähl es mir morgen, übermorgen, wenn wir das Glück
deiner Heimkehr ganz genossen haben.
Ach, wenn du wüsstest, wie ich mich nach dir gesehnt habe. Nach deiner
Zärtlichkeit, nach deinen Küssen.
Weißt du noch, wie ich niesen musste, weil dein Bart so gekitzelt hat, als du
mir den ersten Kuss gabst? Und weißt du noch, wie ich vor Glück fast zerflossen
bin in unserer ersten Nacht? Ich werde es nie vergessen.
Wir waren im Salon. Ich habe dir zugesehen, wie du mit diesen beiden
aus Missouri gepunkert hast. Ich werde nicht vergessen, wie du deinen Colt auf
den Tisch gelegt hast und gesagt hast, ich spiele nicht mit Betrügern. Was für
ein Mann!
Bist du es, Margit? Ja.
Darf ich reinkommen?
Ja, komm nur.
Na?
Mir ist doch furchtbar langweilig.
Warum gehst du da nicht schlafen?
Schlafen? Als ob mir jetzt nach Schlafen zumute wäre.
Was willst du dann?
Ich weiß auch nicht. Mir ist so kribbelig.
Das liegt bestimmt bloß an dem Wetter.
Was die Alten wohl jetzt auf dem Betriebsfest machen?
Seine Eltern.
Na, feiern.
Ich habe gehört, auf Betriebsfesten wird immer irre gebumst.
Sag mal, wie redest du denn da?
Ja, bumsen, das sagt man doch heute.
Und bumsen ist doch Totsieg.
Ich habe auch schon gebumst.
Aber die Bumserei mit Prämanern ist doch Mist.
Ich möchte mal mit einem richtigen Mann.
Ich möchte es mal mit einem machen, der so richtig kann, der klasse ist.
So mit John Wayne oder so.
Mach aber mal einen Punkt.
Ich glaube, das Beste ist, du verschwindest jetzt. Im Bett.
In welchem?
In deinem natürlich.
So selbstbedienung bin ich nur, wenn mir sonst überhaupt nichts dazwischen
kommt. Sag mal, was ist denn das für eine Ausdrucksweise? Wenn ich das
höre... Wer hat dich so verdorben?
Opa?
Gefall ich dir?
Ich hätte nie geglaubt, dass du dich einmal so entwickeln würdest. Du hast
überhaupt kein Traumgefühl.
Ich bin schließlich dein Großvater.
Und jetzt verschwinde, oder... Oder was?
Oder ich muss dir den Hintern versohlen.
So ist doch.
Ach so, jetzt aber raus, sonst sage ich deinen Eltern. Und dann wirst du was
erleben. Das wirst du ganz schön sein lassen, Opa.
Du kannst mich doch jetzt nicht wegschicken.
Margit, ich bitte dich, geh auf der Stelle.
Dann werde ich auch vergessen, wie du dich benommen hast.
Nein, Opa.
Was willst du denn von mir?
Mit dir schlafen.
Du bist ja verrückt.
Stell dir vor, ich würde das deinen Eltern sagen.
Wenn du es nicht tust, dann sage ich es deinen Eltern.
Und der Polizei.
Dass du mich nämlich vergewaltigen wolltest.
Das wird dir keiner glauben.
Hast du eine Ahnung, was einem Schulmädchen alles geglaubt wird?
Bei solchen Sachen?
Ist es denn für dich so schlimm, mit einem Mädchen zu schlafen wie mit mir?
Außerdem erfährt es von mir kein Mensch.
Aber wenn du Nein sagst... Das ist Verpressung.
Aber Opa, du hast die Wahl. Du bist verrückt.
Lass doch deine Hand da.
Es ist doch schön für dich.
Und ich mag es auch.
Ich mag es.
Wahnsinnig.
Margit, du machst mich ganz verrückt.
Weißt du, was du mit mir tust?
Du kleines Biest.
Du bist ein kleines Biest.
Na, war es denn so schlimm, mit mir zu schlafen, Opa?
An diesem Abend war es also zum ersten Geschlechtsverkehr zwischen dem
Angeklagten und seiner Enkelin gekommen.
Nach den Aussagen des Angeklagten sowie seiner Enkelin, die wir hier als Zeugen
gehört haben,
dauerte das Verhältnis zwischen den beiden etwa drei Monate.
Wobei es wöchentlich mindestens einmal zum Beischlaf oder zu beischlafähnlichen
Handlungen kam.
Der Angeklagte wurde von seiner Enkelin erpresst. Er war in einen Teufelskreis
geraten. Damit litt er unter gewissen Qualen, bis er als eines Tages nicht
aussieht. Aber das ist doch nicht möglich.
Das ist doch nicht möglich.
Margit und du, Vater.
Und Margit ist doch noch ein Kind.
Ja, Werner.
Das ist es eben.
Wenn ich sowas sage, fällt es schwer, mir zu glauben.
Aber wenn Margit damals behauptet hätte, sie wäre von mir vergewaltigt worden,
ihr hätte man sofort geglaubt.
Ihr wisst ja nicht, wie raffiniert eure Tochter ist.
Aber trotzdem, du hättest es nie tun dürfen.
Ja, ja, ich weiß, dass ich schuldig bin. Und ich will dafür büßen.
Büßen?
Wenn das bekannt wird, bin ich meiner Firma erledigt.
Ist das deine einzige Sorge?
Mein Gott, irgendetwas muss doch geschehen.
Wir können doch so nicht weiterleben.
Natürlich nicht.
Ich werde mich selbst anzeigen.
Aber erst werde ich euch beweisen, dass es genau so gewesen ist, wie ich es euch
erzählt habe.
Wie willst du das machen?
Da bin ich, Opa. Hast du mich nicht gehört?
Was willst du?
Vati und Mutti sind im Kino.
Wir sind ganz verleidigt.
Ja, aber ich bin müde. Ich möchte schlafen.
Ich auch, aber mit dir.
Oder hast du unsere Abmachung vergessen?
Margit, komm mal her.
Ich muss mit dir reden.
Na also, das können wir auch hinterher.
Es gibt kein Hinterher mehr. Es ist ein für alle Mal vorbei.
Willst du mich verschaukeln?
Du weißt, dass ich dich in der Hand habe.
Ja, und?
Also komm.
Glaubst du wirklich, du hast mich in der Hand?
Aber klar, Opa.
Hast du mit mir geschlafen oder nicht?
Ja, das stimmt.
Was meinst du, wenn ich das Vati oder Mutti sage?
Kannst du oder willst du nicht?
Also, mach keinen Quatsch.
Margit, zwischen uns ist dein für allemal Schluss.
Kommt gar nicht in Frage.
Es ist Schluss.
Opa, du bist sofort ganz lieb zu mir oder du gehst in den Knast.
Du bist ja so verdorben, du hast mich von Anfang an erpresst.
Klar habe ich das.
Oder hättest du sonst so brav gemacht, was ich wollte.
Weißt du noch, wie du Angst hattest, könnte meine Eltern sagen.
Ich hätte dich vergewaltigt, ja, ich weiß.
Stimmt, genau.
Aber jetzt brauchst du doch von mir keine Angst mehr zu haben.
Nein, es ist aus.
Du Schwein!
Warte nur, bis meine Eltern kommen. Ich werde ihnen erzählen, dass du mich
vergewaltigt hast. Das brauchst du nicht mehr.
Wir wissen es nämlich schon.
Aber Vati, wo kommst du denn her?
Hast du gesehen, wie mein eigener Großvater mich eben, wie das Schwein
Es tut mir leid, dass ich euch das angetan habe.
Aber ich weiß, was ich zu tun habe.
Das, meine Herren Richter, ist die wahre Sachlage.
Ein gerechtes Urteil zu finden, liegt bei Ihnen.
Das Gericht musste sich von den Beweisen des Anwalts und vor allem von den
Aussagen von Margits Eltern überzeugen lassen. Es verurteilte den angeklagten
ehemaligen städtischen Angestellten Hans -Jürgen Kessler zur Strafe von einem
Jahr Gefängnis.
Gleichzeitig setzte es die Strafe zur Bewährung aus.
Ich nehme das Urteil an.
Ich bin Gabi Malrath, Schülerin.
Ich bin 16.
Ich fasse mich gerne nackt an, denn ich glaube, ich bin hübsch.
Die Jungs auf der Straße kriegen jetzt Stilaugen und pfeifen bewundernd hinter
mir her.
Ich mag meine Brüste.
Und vor allem die rosigen Knospen, die beim Spiel meiner Finger so spitz werden
und so steif.
Aber das Schönste, was ich habe, das liegt unter dem kleinen Pelz in meinem
Schuh.
Du bist schön, meine Kleine.
Wie weich du dich anfühlst. Ich weiß.
Bis jetzt hast du geschlafen.
Aber ich fühle es in deinem Brecken.
Bald wirst du aufwachen.
In einem anderen, ganz neuen Leben.
Und du wirst mir Freude schenken.
Sehr viel Freude.
Oh, wie du zuckst und brennst.
Das gefällt dir, wenn ich dich streichle, ja?
So, nicht wahr?
Sicher, das macht nicht die Erfüllung. Weder für dich noch für mich.
Aber es ist schon sehr viel.
Sehr, sehr viel.
Wie du dich zusammensiehst.
Befrieden, meine Kleine?
Oh, du hast geweint.
Sei nicht enttäuscht, wenn meine Hände dir nicht mehr Freude geben können.
Bald wird es anders sein.
Dann wird Peter kommen und uns beide glücklich machen.
Peter, wenn er nur nicht so schüchtern wäre.
Ich heiße Peter Stromberg und bin 18.
Ich besuche das Pestalozzi -Gymnasium.
Aber die ganze Penne kann mir gestohlen bleiben.
Ich kann an nichts anderes mehr denken als an meine Mitschülerin Gabi Malrat.
Aber es klappt nicht mit uns beiden.
Ich traue mich einfach nicht.
Und ich weiß nicht, warum ich solche Hemmungen habe.
Ich sehe doch gut aus und auch sonst bin ich doch ein richtiger Mann.
Oder bist du anderer Meinung?
Du bist in letzter Zeit immer so gereizt und nervös.
Ich kann mir denken, warum.
Deine Hände genügen dir nicht mehr.
Du hast es satt so zu tun, als ob du es endlich richtig machen würdest.
Was nützt uns beiden Gabi, wenn wir es immer noch träumen müssen?
Kannst du dir vorstellen, wie schön es sein würde, wenn du endlich, endlich in
sie eindringen kannst?
Sie glücklich machen darfst mit deinen federnden Bewegungen?
Nur heute noch.
Heute musst du noch einmal mit dem Ersatzvorlieb nehmen.
Ja, bitte.
Verzeih mir.
Ich kann mir nicht anders helfen.
Das war gut.
Aber verlass dich drauf.
Morgen, da wird es zum ersten Mal ganz unvorstellbar schön werden.
Morgen Nachmittag, da wirst du endlich bei Gabi sein.
Aber wenn man dann plötzlich zu zweit allein im Zimmer ist, dann ist alles
anders. Man sagt immer das Falsche.
Hoffentlich komme ich über die dämliche Schüchternheit weg.
Ich weiß doch, dass sie will.
Sonst hätte sie mich doch nicht mit zu sich genommen.
Ich muss jetzt irgendwas tun, auch wenn es falsch ist.
Also jetzt könnt ihr wirklich langsam was unternehmen.
Du musst dich ein bisschen beeilen.
Meine Mutter kommt in einer Stunde aus dem Büro.
Zieh bitte erst die Vorhänge zu. Ich mag nicht, wenn jemand reingucken kann.
Du warte mal, Peter.
Was denn jetzt schon wieder?
Schließ erst noch ab.
Aber es ist doch niemand in der Wohnung.
Man kann nie wissen.
So, jetzt kann ich mich aber nicht mehr bremden.
Komm. Aber doch nicht mit den Schuhen. Du machst die Decke schmutzig.
Okay.
So, mein Spatz, jetzt zieh ich dich aus.
Hilf mir doch ein bisschen mit dem verdammten Ding.
Vielleicht eine Erfindung mit den scheiß Knöpfen.
Für die reinste Liebesbremse.
Ich hab mich so nach deinen Brüsten gesehnt.
Aber doch nicht mit Gewalt. Du tust mir doch nur weh.
Entschuldigung.
So ist schon besser.
Was denn jetzt, Jungs? Welche Hose bumsen Sie nur beim Fernsehen?
Und das auch nur beim Samstag -Nachmittag -Programm.
Hoffentlich kennst du dich in der Liebe einigermaßen aus.
Ich habe nämlich keine Ahnung.
Lass dir gleich wehen. Ich bin vorbereitet.
Der ist aber klein.
Den hätte ich mir größer vorgestellt.
Fahr zu mir ab.
Ich habe dich geliebt.
Merkst du denn nicht, dass du völlig daneben bist?
Du tust mir weh.
Hör auf.
Komm, hör auf.
Scheiße.
Scheiße, es geht eben nicht.
Das ist doch nicht weiter schlimm.
Ich bin eben ein Versager.
Ach was, wir sind beide schuld.
Du musst mir versprechen, dass wir es irgendwann, vielleicht nächste Woche
nochmal versuchen, ja?
Es genügt eben nicht, dass man sich gern hat. Dazu braucht man auch eine ganz
hübsche Portion Erfahrung.
Erfahrung? Wo soll man die mit 16 herhaben?
Vielleicht wäre es ganz gut, wenn ich mal mit jemandem drüber sprechen würde.
Aber mit wem?
Ach ja, unser Untermieter, Herr Forstmann.
Der ist Junggeselle, Mitte 40 und ziemlich erfahren.
Vielleicht hilft der mir.
Entschuldigen Sie.
Herr Kindchen.
Was ist denn los mit Ihnen?
Das ist doch wirklich kein Grund zum Weinen.
Aber Herr Forstmann, deshalb weine ich ja gar nicht.
Ich bin ja so unglücklich.
Früher können Sie schon unglücklich sein.
Ach, Herr Forstmann.
Wenn Sie wissen, was ich für Sorgen habe.
So wie Sie gebrauchen, kann es sich doch nur um Liebeskummer handeln.
Und darüber kann man mit seinen Eltern natürlich nicht reden.
Nein.
Das kann man natürlich nicht, Herr Forstmann.
Aber Peter und ich, wir, wir lieben uns.
Aber ihr seid noch nie richtig zusammen gewesen.
Stimmt's?
Wir haben es versucht, aber es hat nicht geklappt.
Ja, ja, Kännchen.
So was gibt's.
Die jungen Burschen wissen nicht, wie so ein entzückendes Geschöpf behandelt
werden muss.
Ein junges Mädchen, das will genommen werden.
Sanft und berufsam.
Mit aller Zärtlichkeit.
Man muss ja als Mann, ohne dass sie das merkt, die Entscheidung abnehmen.
Sie will verführt werden, schnell und geschickt.
Ohne Brutalität.
Sicher im Griff.
Ein junges Mädchen, das will genommen werden, genannt und beruht werden.
Ich hatte in meiner Verzweiflung die einzige Frau in meiner Verwandtschaft um
Rat gefragt, mit der man über solche Dinge reden kann.
Meine Tante Erika.
Willst du nicht erstmal einen Schluck trinken?
Also, dann muss ich ja wohl gehen, Tante Erika.
Willst du das Buch nicht mitnehmen?
Nein, das ist mir zu theoretisch.
Teenagerliebe, wie es gemacht wird, weiß ich ja, aber... Aber du wirst dich
nicht getraut haben.
Doch schon, aber ich glaube, ich war völlig daneben.
Dabei ist das doch alles ganz einfach.
Du musst nur den richtigen Augenblick abpassen.
Das Mädchen nicht attackieren.
Du musst es sanft in die Arme nehmen.
Du musst es küssen.
Das Übrige ergibt sich dann ganz von selbst.
Klar. Das ist der gleiche theoretische Quatsch, der in den Illustrierten steht.
Ich sehe schon.
Ich musste das mal praktisch erklären.
Aber Tante Erika.
Komm, komm schon.
Tante Erika.
Die Tante lassen wir dabei lieber weg.
Wenn du Appetit hast.
Und du hast doch Appetit.
Nicht wahr?
Die Bewegung.
Die Bewegung musst du mit dem ganzen Körper empfinden.
Spürst du was?
Ist es schön für dich? Es ist herrlich.
Lass dich gehen.
Lass dich richtig gehen.
Ist das schön.
Siehst du, Peter, klappt doch schon ganz gut.
Sie machen es so schön.
So schön habe ich es mir nicht vorgestellt.
Dein Eliger.
Dein Eliger.
Es ist wunderbar.
Pass auf, mein Kindchen.
Ich bin bereit.
Ist das nicht fantastisch? Ja.
Es ist herrlich. Es ist herrlich.
Es ist herrlich.
Er sieht doch, aller Anfang ist schwer.
Und Übung macht den Meister.
Du warst irrsinnig lieb.
Wenn ich an letzte Woche denke, du bist überhaupt nicht wiederzuerkennen.
Du auch nicht.
Aller Anfang ist schwer.
Und Übung macht den Meister.
Wo hast du denn den Spruch aufgeschnappt?
Das sagt unser Untermieter immer.
Komisch, meine Tante Erika.
Was ist mit dir?
Der hat auch immer so idiotische Sprüche auf der Latte.
Ich heiße Eva Steiner. Ich war 17, als die Geschichte passierte.
Wir hatten Religion, Religionsunterricht. Das war das Letzte.
Jedes Jahr dieselben Sprüche. Natürlich waren wir alle mit 17 rotzfrech. Wir
haben nichts ausgelassen, zumal unser Lehrer selber ganz jung war.
Kaplan Steinmann. Ihn hatte ich aufs Korn genommen.
Ich wollte ihn zur Weißglut bringen. So richtig fertig machen.
Er kommt.
Guten Morgen, meine Damen.
Guten Morgen.
Bitte setzen Sie sich.
Also, wo waren wir denn das letzte Mal stehen geblieben?
Der Mensch als Ebenbild Gottes.
Der Mensch als Gottes Ebenbild.
Was gibt es dabei zu lachen?
Nicht unbegabt.
Soll ich mal versuchen, ob ich Sie zu Ende bringen kann?
Das trauen Sie sich nicht, Herr Kaplan.
Wetten?
Sie scheinen mich zu unterschätzen, Eva.
Entzücken!
Einverstanden, Eva.
Ich nehme an, so etwas Ähnliches wollten Sie auch zeichnen.
Sie waren doch die Künstlerin, oder?
Eigentlich hatte ich etwas anderes im Sinn.
Entschuldigung.
Mir scheint, Sie haben viel zu oft Dinge im Sinn, die nicht so recht in Ihr
kleines Köpfchen passen.
Der Mensch lebt ja nicht vom Kopf allein.
Richtig. Aber man soll ihn auch nicht verlieren. Das kann sehr unangenehm
werden.
Für alle Beteiligten.
Noch jemand eine Frage?
Nicht? Na, dann können wir ja anfangen.
1 zu 0 für ihn.
Er war schon ein toller Hecht und eigentlich wahnsinnig sympathisch.
Aber irr dich nur nicht, mein Lieber, wenn du glaubst, ich gebe mich so
geschlagen. Schließlich bin ich eine Frau und habe wirksamere Waffen als du.
Nach der Sünde habe ich gewartet, bis alle weg waren. Die Mädchen und auch die
anderen Pauker.
Und dann bin ich zu ihm ins Lehrerzimmer.
Ja?
Eva, was ist?
Ich muss Sie dringend sprechen, Herr Kaplan.
Möchte es ausgerechnet jetzt sein?
Ich habe es ziemlich eilig.
Ich habe ein Problem.
Mit dem werde ich allein nicht fertig.
Sind Sie sicher, dass ich der Richtige bin, Ihnen dabei zu helfen?
Sie sind der Einzige, der mir helfen kann.
Eva!
Bevor Sie weiterreden, denken Sie bitte daran, dass ich nicht nur Ihr Lehrer
bin.
Ich bin auch Priester. Das ist also in doppelter Hinsicht... Das ist mir egal.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich liebe Sie.
Ich liebe dich.
Eva!
Das ist doch Wahnsinn.
Wieso denn?
Magst du mich nicht?
Vergiss doch alles.
Dass du mein Lehrer bist, dass du Priester bist, das sind doch nur leere
weiter nichts.
Nein, das sind keine leeren Worte, das sind Tatsachen, die mich binden.
So, und jetzt gehen Sie bitte.
Entschuldigen Sie die Störung.
Sie stören überhaupt nicht.
Das Fräulein wollte sowieso gerade gehen.
Und ich muss auch sehen, dass ich nach Hause komme.
In der Nacht des gleichen Tages habe ich einen verrückten Traum gehabt.
Es war Abend.
Ich weiß nicht, weil die Wut, die sie mich hatte ablegen lassen.
Ich träumte, ich würde ihn verführen.
Nicht als Liebe, nein, nein.
Nur um ihn lächerlich zu machen.
In diesem Traum war bestimmt nicht mein Herz im Spiel.
Es waren meine Sinne und mein Körper, den ich für unwiderstehlich hielt.
Die Abfuhr, die er mir erteilt hatte, konnte ich nicht vergessen.
Aber ihn auch nicht.
Er ging mir zwar jetzt, wo es nur möglich war, auf den Weg.
Umso mehr habe ich von ihm geträumt.
Schönes und Schreckliches.
Meist faires Zeug.
Ich war voller Schadenfreude, als ich mit ihm spielte.
Als ich merkte, dass mein Körper, den ich ihm darbot, ihn zum Hampelmann
Und dann war da plötzlich das Bett, auf das er mit mir zuschwebte.
Aber da waren auf einmal die anderen.
Die halbe Klasse.
Sie riefen mich von ihm.
Sie wollten auch ihren Spaß mit ihm haben.
Sie waren starkhaltig.
Sie lachten mich aus.
Als ich aus dem Traum erwachte, war ich in einer Stimmung, die ich nie gekannt
hatte.
Ich fühlte mich gedemütigt.
Ich fühlte meinen Körper seiner natürlichen Waffen beraubt.
In dieser Nacht habe ich es mir das erste Mal selber gemacht.
Ich habe immer wieder an Kaplan Steinmann denken müssen.
Ich weiß nicht, weshalb, aber ich musste ihm einfach eins auswählen.
Ich habe mir einen Rocker angelacht.
Guten Tag, Herr Kaplan!
Guten Tag, Eva.
Guten Tag, du Himmelskomiker.
Bestell dem lieben Jesulein einen schönen Gruß von mir. Wenn du es dem
siehst.
Ach, du redest wohl nicht mit jedem, du Schwab der Obrigkeit Teng.
Jedenfalls nicht mit einem abgeschlaften Untyp, wie du es bist.
Hast du gehört, Poppe?
Sagt dieser Kuttenfisser doch tatsächlich Untyp zu mir. Gib's auf,
fahren weiter.
Moment mal.
Mach keinen Quatsch, Mike.
Ich lass mich doch von diesem Rosenkranz heute nicht aufhalten.
Bleib doch mal einen Moment in der Gegend.
Hast du das schon mal gesehen? Das ist mein Rosenkranz.
Irrsinn, hast ja tatsächlich eine Hose drin, da war nichts drin, ne?
Nein, Mike, hör auf!
Machen Sie, dass Sie wegkommen.
Ach nein, du schalt in die falsche Richtung, dir fehlt gleich ein Satz
So, jetzt wär's wohl.
Es tut mir leid, das hab ich nicht gewollt. Schon gut, Eva.
Nur finde ich, Sie sollten sich einen anderen Umgang suchen.
Den Fall Eva Steiner müssen wir spätestens von diesem Augenblick an mit
Augen des Psychoanalytikers betrachten. Wir müssen fragen, weshalb wollte sie
Kaplan Steinmann bloßstellen? Es war ihre Zuneigung zu ihm, die schon in
Traum deutlich wurde, als die Klassenkameradinnen den Kaplan
sie schon Angst, ihn zu verlieren. Mit jeder ihrer Niederlagen war die ihr noch
nicht bewusste Liebe stärker geworden. Sie war auch der Antrieb zu ihrer
ausgefallenen Idee.
Guten Abend.
Wie, äh, wie sind wir hier reingekommen?
Ein Fenster.
Und, äh, was war das?
Ich hab dich lieb.
Ich will dich.
Bitte gehen Sie.
Die nächste Abfuhr.
Aber in diesem Augenblick wurde sich Eva ihrer Liebe bewusst.
Du lügst.
Du willst ja gar nicht, dass ich gehe.
Jawohl, jetzt weiß ich es genau. Du liebst mich genau so, wie ich dich
Gib's doch endlich zu.
Und wenn es so wäre?
Es darf nicht sein.
Und ob es sein darf.
Hab mich lieb.
So wie ich dich liebe.
Komm.
Kaplan Steinmann kämpfte verzweifelt.
Doch dem Widerstreit zwischen Neigung und Pflicht war er nicht gewachsen.
Sein Gefühl für Eva wurde übermächtig. Er erlag der Versuchung.
Oh, oh, oh.
Ich glaube, es ist besser, wenn wir uns nie mehr sehen.
Gebt wohl.
Kaplan Steinmann hatte sich von einem auf den anderen Tag in eine andere
versetzen lassen.
Er hatte als Grund innere Zerwürfnisse angegeben. Er war in Zwiespalt geraten
mit seiner Liebe zu Eva und seiner Berufung als Priester.
Aber Eva ist ihm nachgereist und das aus gutem Grund.
Rolf!
Endlich habe ich dich gefunden.
Rolf, ich kann unsere Nacht nicht vergessen. Ich muss mit dir reden.
Eva, bitte vergiss, was war.
Und vor allem vergiss mich.
Aber wir haben uns doch lieb.
Es darf nicht sein. Ich bin Priester. Aber das ist doch alles Unfug. Ich will
mit dir leben. Und du willst es bestimmt auch, das weiß ich.
Weder du noch ich werden unsere Nacht jemals vergessen können. Dazu war es zu
schön. Wie kann man bloß so herzlos sein, nach allem, was zwischen uns war?
ich bitte dich. Wir darfst du nicht reden.
Ich bin aus Überzeugung Priester geworden. Ich lebe im Zölibat.
Ich, ich, ich.
Und was wird aus mir?
Du bist ein anderer, Monfin.
Du vergisst, als Priester habe ich eine Verantwortung vor Gott übernommen.
Ich kann nicht desertieren. Ich will nicht bei der ersten Schwierigkeit
davonlaufen. Das bin ich Gott schuldig.
Sehr gut.
Beruhige du nur dein Gewissen.
Eva! Lass mich, ich muss zum Bahnhof, sonst versäume ich meinen Zug.
Eine Abtreibungsklinik in London.
Eva!
Eva, du hast das verloren.
Seit wann weißt du das?
Seit ich schwanger bin.
Seit einer Woche.
Und du wartest wirklich nach London, um es dir wegmachen zu lassen?
Ich will kein Kind von einem Mann, für den ich nichts weiter bin als ein
Sündenfall, den er bereut und beichtet und dann vergisst.
Verzeih mir, Eva.
Wenn du jetzt so redest, bloß weil ich ein Kind von dir kriege, dann halt
den Mund.
Ich habe versucht, mein Gefühl zu verleugnen. Ich habe geglaubt, es ist
für dich, wenn du mich vergisst.
Und du wolltest weiter den Kaplan spielen.
Unnahbar und käufst so, als wäre nichts gewesen.
Ja, aber seit ich weiß, dass du ein Kind von mir erwartest, das du mir zuliebe
abtreiben lassen wolltest, weiß ich, wo ich hingehöre.
Mach's doch wie die vielen anderen auch. Die leben mit einer Frau zusammen und
keiner weiß davon.
Nein.
Dafür bist du mir zu schade.
Und ein schlechter Priester.
Lieber versuche ich, ein guter Ehemann zu werden.
Man kann auch in einem anderen Beruf Gott dienen.
Unser nächster Fall ist die wunderliche Geschichte zweier Schulmädchen, die sich
für ihre Pause einer Abwechslung ganz besonderer Art ausgedacht hatten.
Mensch, Uschi, hoffentlich sieht uns keiner. Ach, wer soll uns denn sehen?
wenn schon?
Bist du sicher, dass deine beiden Freunde da drin sind?
Klar, ich hab sie doch reingehen sehen.
Wie sagt man in Deutsch?
Amorschleppen. Exakt so. Jetzt machen wir erstmal Pause.
Grander Pause.
Woher kennst du eigentlich die beiden?
Die habe ich im Sommer beim Baden kennengelernt.
Ist das ein richtiger Italiener? Ein wasch echter. Der kann es, sage ich dir.
Na, du wirst ja sehen. Und der andere soll auch nicht vom Papa sein.
Scheiße. Nichts Wasser.
Was willst du? Das ist echt ein Wunder.
Das ist eine grande Sensation.
Drehe ich hier auf, kommt Wasser da.
So was Blödes. Ich kann mir nicht waschen, die Hände.
Wozu willst du deine Hände waschen?
Wozu?
Sag mal, wo hast du gehabt Kinderstube? In Urwald vielleicht? Kommen die
hübschesten Mädchen. Die willst du anfassen mit deinen Ölfingern?
Zu Pockeria.
Marlen?
Die sie?
Du hast vergessen?
Die haben jetzt Pause. Und die Uschi?
Oh, Gebell.
Die Uschi, sie hat versprochen, sie bringt spitze Freunden mit für dich.
Aber Luigi, ich mag doch gar nicht.
Darauf bin ich überhaupt nicht vorbereitet.
Ach was vorbereitet? Wenn du siehst, Mädchen, Hause geht dir von allein auf.
Außerdem, du wirst sehen, die Mädchen sind heiß, wie willst du. Das musst du
nicht lange machen. Bla, bla, bla.
Tippst du nur einmal kurz an und schon brennt es.
Hoffentlich lohnt es sich, dafür die Biologiestunde zu schwenden. Klar, hier
hast du doch den besten Anschauungsunterricht. Komm.
Na, weißt du, Igi, ich mach lieber eine Brotzeit dabei.
Oh, Mama mia, leck mich am Arsch. Na, kommen die schönsten Mädchen her zum
Fegeln und du gut fressen.
Aber...
Wenn die mich gar nicht mag.
Stupido, die kommen doch überhaupt bloß hierher zum Fegeln.
Na, was sagst du jetzt?
Na, komm schon.
Ciao, Bellissime. Ja,
da wären wir. Wir haben eine ganze Stunde Zeit.
Eine Stunde Zeit, weißt du, was das heißt?
Also dann, ein Jammer.
Komm, wollen wir auch gleich anfangen mit der Morde?
Hey, hier bin ich.
Das ist Illi, die habe ich für deinen Kumpel mitgebracht.
Beine, aber ist sie auch noch frisch? Sie ist noch ganz grün, aber Hauptsache
sie macht mit. Na schön, war Beine. Dann ist sie nicht für Franz. Das würde
geben Drama.
Wieso denn Drama? Hast du nicht gesagt, Freundin ist grün?
Franz ist auch grün.
Und grün und grün, das gibt Salat.
Sag mal, du spinnst wohl. Ich bin zu dir gekommen und nicht zum
Nachhilfeunterricht für grüne Jungs.
Sind wir hier zum Reden oder zum Fegeln? Willst du, dass die Stunde vorbeigeht
für nichts?
Wie brennt er mir Feuer?
Blüte, wirst du.
Luigi, komm sofort raus, du gemeiner Kerl.
Kannst du es auch gut? Keine Ahnung, wenn es die Weltmeisterschaft... Das ist
wohl das Letzte.
Na los, komm schon her, du.
Ich? Wer denn sonst? Komm her. Was ist denn?
Zeig den Macaroni.
Ist das alles?
Der ist aber klein.
Ist das eine Milchfabrik?
Den kriege ich schon hin.
Ich muss mich nur ganz genau ansehen.
Na, ist das was?
Das ist ein Arsch.
Ja, nicht die. Da werde ich die.
Da werde ich ein Horn. Da habe ich ein Horn so groß wie kein Horn.
Siehst du, er wird schon.
Scheiße, das Hemd, Hemd.
So, jetzt halt mich gut fest. Alles andere überlässt du mir.
Und jetzt dreh dich um.
Um noch? Gut so.
Dreh.
Geht's nicht?
Das wird ja ein Riese.
Attention! Zurücktreten vom Bahnsteig!
Der kommt!
So groß war ich noch nie!
Ich habe gar nicht gewusst, dass ich bin.
Jetzt sehe ich ganz schön Luft im Arm.
Warum ist mir so kalt?
Aber warte, es geht wieder weiter.
Gegen dich ist Luigi der reinste Versager. Direkt impotent.
Impotent, hat er gehört.
Jetzt wird gefädelt, bis der Putz von der Decke fällt.
Luigi, Franzo, wo steckst du denn?
Luigi,
Franzo, wo stecken denn die wieder?
Verdammte Unzucht.
Immer wenn ich Angst habe, kriege ich einen Schluck auf.
Aha.
Ja, was ist denn jetzt das?
Das möchte euch so passen. Kleine Mädchen stöpseln und 8 % der Lohn
Wir sind gleich fertig, Meister.
Mit der Arbeit.
Ihr habt nur Lücken.
Ihr kommt sofort raus, oder ich komme rein.
Raus! Ich bin Gastarbeiter.
Wenn ich nicht selber jung gewesen wäre, das sag ich euch, dann blöde ich jetzt.
Schnell, mach, dass ihr wieder reinkommt. Schnell, schnell, schnell,
Versteckt euch.
Sie wissen doch, dass ich schlecht sehe.
Ich? Ja, das heißt.
Nein, nein. Durchaus nicht, Frau Direktor. Nur manchmal.
Ich probiere nämlich.
Ach. Was probieren Sie denn?
Ich habe gesagt, ich probiere aus. Die Leitungen.
Das sieht ja ganz ordentlich aus.
Hilfe! Hilfe! Hilfe!
Hilfe!
Hilfe! Hilfe!
Was ist denn jetzt das für eine Ruhe?
Ja, mei.
und Träupenschutz auch.
Meister, da kommen sie doch.
Meister.
Haben Sie was zu bemängeln? Ich habe meine Brille wiedergefunden.
Ich sehe rot. Ich sehe rot.
Das haben wir gleich.
Das haben wir gleich. Das haben wir gleich.
Und schon läuft.
Kommt, Frau Direktor.
Und jetzt mischt man kurz drüber.
Und alles ist so schön, Vivi.
Ich bin doch gar nicht an Ihrer Brust. Ich bin doch an Ihrer Bluse.
Ich will ja nur Ihr Bestes.
Hilfe!
Treiben Sie das Ding ab, sonst kenne ich mich nicht mehr wieder.
Aber Frau Direktor, was haben Sie denn? Können Sie mir irgendwie helfen?
Ich kann Ihnen auch den Geruch betonen.
Was für ein Glück. Wir haben zufällig gehört, wie Sie um Hilfe gerufen haben.
Ja, und da seid ihr natürlich sofort hergerannt.
Ausstandsgeweiber.
Brave Kinder.
Es gibt eben doch noch wohlerzogene, angständige Mädchen.
Ich heiße Steffi Bornemann.
Ich bin kurz vorm Abitur.
Das Reifezeugnis.
Lächerlich. Die Reife für mein Leben habe ich schon bekommen.
Aber Sie sollen die Geschichte der Reihe nach erfahren.
Es ist keine schöne Geschichte.
Aber es wäre gut, wenn viele junge Mädchen darüber nachdenken würden.
Es war etwa vor einem halben Jahr.
Ich hatte mir mal eine Tasse Kaffee gegönnt.
Meine Eltern behandelten mich immer noch wie ein kleines Kind.
Und abends mal ausgehen zu dürfen, daran war gar nicht zu denken.
An diesem Nachmittag machte ich meine erste Männerbekanntschaft.
Sie sollte mein Leben für immer verändern.
Erlauben Sie?
Eine große Rauchwind scheinen Sie nicht gerade zu sein.
Nein, ich rauche nur ab und zu mal.
Und wahrscheinlich haben Sie auch kein Feuer.
Natürlich habe ich Feuer, ich habe nur keine Streichhölzer.
Warum lachen Sie denn? Ach, bloß so. Irgend so eine berühmte Größe hat mal
gesagt, dass junge Männer und junge Mädchen nie so direkt von einer
Sache reden sollten.
Von was denn für einer Sache?
Wissen Sie das wirklich nicht?
Ach, das meinen Sie.
Ich habe aber doch gar nichts gesagt.
Trotzdem. Das mit dem Feuer ist einer der dümmsten Tricks und einer der
wirkungsvollsten. Mir war es nur recht.
Endlich lernte ich einmal einen Menschen kennen, mit dem man über etwas anderes
als die Schule reden konnte.
Außerdem muss ich zugeben, dass er mir gefiel.
Er hieß Edgar Sanden und war mindestens zehn Jahre älter als ich.
Er machte mir ein Kompliment nach dem anderen.
Er war ein erfahrener Mann, bei dem ich mich vom ersten Augenblick an
wohlfühlte. Ja, ich habe ihm so sehr vertraut, dass ich mit in seine Wohnung
gegangen bin.
Auf dein Wohl.
Auf dein...
Jetzt
erzähl mir bloß nicht, du bist noch Jungfrau.
Doch, das bin ich.
Setz dich.
Mit 18? Hut ab!
Du trinkst überhaupt nicht.
Nimm doch noch einen Schluck. Aber einen richtigen.
Mein Liebes, hab keine Angst.
Ich tue dir nicht weh.
Jetzt sollte es also geschehen. Er wollte mich zur Frau machen.
Eigentlich war ich sehr glücklich.
Ich hatte vor diesem Augenblick immer Angst gehabt.
Von meinen Klassenkameradinnen wusste ich, dass das erste Mal scheuflig sein
kann. Aber bei ihm war ich an den besten Händen, oder?
Du hast wundervolle Brüste.
Findest du?
Du musst versuchen, dich völlig zu entspannen.
Du musst jede Zärtlichkeit genießen.
Ich will dich doch nur glücklich machen.
Tschüss.
Er hat mich an diesem Nachmittag zur glücklichsten Frau der Welt gemacht.
Ich konnte gar nicht genug haben.
Ich bin seine Geliebte geworden.
Ich habe die Schule geschwänzt. Ich habe meine Eltern belogen. Ich hätte meine
besten Freunde verraten, nur um mit ihm zusammen zu sein.
Tag für Tag.
Und von Mal zu Mal brauchte ich immer mehr Liebe.
Es war wie ein Rausch. Wie man eine Droge braucht, die einen in den Zustand
höchsten Glücks versetzt.
Dieses Erlebnis hat mein ganzes Leben verändert.
Dann kam die große Ernüchterung.
Edgar war abgereist. Er hatte mir einen Brief hinterlassen, in dem er mir
gestand, dass er verheiratet war und Kinder hatte. Für Steffi begann eine
furchtbare Zeit.
Sie versuchte in anderen Männern Edgar wiederzufinden.
Sie nahm jeden in der Hoffnung, einem Partner zu begegnen, der sie wieder so
glücklich machte, wie der Mann, der ihre sexuelle Leidenschaft entfesselt hatte.
Ja, ich habe sie alle genossen. Ich habe gemacht, was sie wollten.
Aber bei keinem habe ich wieder den Rausch des Glücks empfunden, wie bei
Du, das ist doch die Steffi.
Das ist unsere Klasse.
Die kann was erleben.
Ich hatte natürlich keine Ahnung, dass zwei Jungs aus meiner Klasse mich
beobachtet hatten.
Sonst wäre ich wohl nie wieder in die Schule gegangen.
An diesem Vormittag hatte mich unser Biologie -Professor in das
geschickt. Ich wollte das Modell eines menschlichen Körpers holen.
Komm, lass das mal.
Bist du verrückt, du Schwein?
Hey, spinnst du? Du bist es doch gewöhnt.
Und was du bei deinen Opas kannst, das kannst du doch auch mal mit mir.
Ach so, du stehst nur auf Altmännerschwänze.
Deine Klassenkameraden sind dir nicht gut genug.
Du hast erraten. Ich lasse mich doch nicht mit grünen Jungs ein.
Und jetzt die Leine, sonst melde ich dich.
Dreh dich wieder ab, du hast es gerade nötig.
Ich habe dich doch gestern gesehen. Du hast im Auto mit so einem geilen Heini
rumgebumst. Wenn einer hier was zu melden hat, dann bin ich das.
Aber dann hast du hier nichts mehr zu melden, Mädchen.
Aber bitte, wie du willst.
Ich bin ja gar nicht so. Ciao.
Bisher hatten mich die Jungs aus meiner Klasse immer links liegen lassen.
Für sie war ich immer eine gewesen, die büffelte und büffelte.
Sie hat mich wohl für einen Küken gehalten.
Aber auf einmal war ich für sie offensichtlich interessant.
Stellen Sie sich vor, sie haben mich sogar zu einer Fete eingeladen.
Kostümfest auf der Tenne.
Ich denke, hier ist ein Maskenfest.
Ist es auch.
Du, Arno?
Und wo sind denn die anderen?
Was ist das überhaupt für ein komischer Laden?
Das ist ein Lager. Mein Vater ist Schrotthändler. Und wenn du hier
bist du auch nur noch Schrott.
Ich glaube, ich gehe lieber wieder.
Noch nicht.
Du bist mir noch was schuldig.
Ich? Willst du nicht was?
Denk mal an die Ohrfeige.
Du bist ja wahnsinnig.
Kein bisschen.
Lass mich gehen oder ich freie. Bitte, hier hört dich sowieso keiner.
Was habt ihr mit mir vor?
Wir wissen inzwischen, dass du dich so gut wie von jedem stoßen lässt. Und da
haben wir uns gedacht, wir sind schließlich deine Schulkameraden. Und
sollen wir dich nicht auch mal vernaschen?
Ihr seid ja alle wahnsinnig.
Los, Lassi!
Steffi Bornemann, 18 Jahre alt.
Mit 18 hat sie die Liebe kennengelernt.
Mit 18 wurde ihre Leidenschaft geweckt, die sie in immer stärkerer Gier zu
stillen versuchte.
Mit 18 Jahren wurde sie von ihren eigenen Klassenkameraden, die in ihr nur
williges Lustobjekt sahen, vergewaltigt.
Ist sie Opfer einer Verkettung tragischer Umstände oder hat sich ihr
zwangsläufig so entwickelt?
Sie wird die Ereignisse, die ihr Leben veränderten, nie vergessen.
Bleibt nur zu hoffen, dass sie einmal dem Mann begegnet, der sie wirklich
glücklich macht.
Ich bin Ruth Schreiter und fast 18.
Ich habe es weh in meiner Klasse.
Weshalb, das werden Sie gleich sehen.
... spiegeln sich eigentlich alle substanziellen Neigungen des Minden
Das ist einer der Gründe, weshalb dieses Werk Ewigkeitswert hat.
Nehmen Sie zum Beispiel Faust.
Faust, der emotionelle, irrende, der suchende, der so sehr allem Irdischen
verhaftet ist, dass er für ein irdisches Glück seine Seele verkauft.
Nehmen Sie von mir aus Marthe Schwertlein, die Kupplerin, in der
Neid des Schuldigen gegenüber der Unschuld manifestiert.
Oder nehmen Sie zum Beispiel Gretchen, die die Erfüllung einer unbekannten Lust
sucht.
Sie weiß noch nicht, dass sie sexuelle Befriedigung anstrebt wie Faust.
Sie ahnt es vielleicht ganz dunkel.
Genau wie unser Sensibelchen.
Aber meine Damen, ich muss doch sehr bitten.
Verzeihen Sie, Frau Jäger, das ging auf mich. Es tut mir leid.
Sind Sie das Sensibelchen, Ruth?
Sie brauchen sich deswegen nicht zu schämen.
Und euch fehlt die sittliche Reife.
Übermorgen komme ich auf das Thema zurück.
Für eine anständige Nummer pfeife ich auf die siebliche Reife. Die körperliche
ist mir lieber.
Ihr seid richtige Säue.
Ach nee, bloß weil wir ein bisschen natürlicher sind als du, sind wir gleich
Säue? Du, du bist ja nicht normal.
Ich bin genauso normal wie ihr. Aber eure dauernden Schweinigeleien kann ja
Mensch mehr mit anhören.
Dafür schwitzt es dir durch die Rippen, was?
Ich möchte nicht sehen, wie unser Sensibelchen es sich nachts in ihrem
selber macht, bis ihr der Finger abbricht. Ihr seid gemein. Tust du es
vielleicht nicht? Sei doch ehrlich.
Nein.
Das kannst du uns doch nicht erzählen. Soll ich dir was sagen? Du bist ja nur
feige, mal einen Mann reinzulassen. Das gehört nämlich auch zur sittlichen
Reife, damit du es nur weißt. Ich bin nicht feige. Habt ihr denn kein anderes
Thema?
Bei dir hat sich der liebe Gott vertan. Statt einer Muschi hättet ihr unten
einen Glockenstuhl einbauen sollen.
Hast du gesagt, du bist nicht feige?
Dann beweis es uns doch.
Wie denn?
Geh einfach mal mit einem schlafen. Und wenn schon, ich kann euch ja viel
erzählen. Nö, mein Schatz, das wollen wir dann doch schon genau wissen.
Verkohlen ist nicht. Da wollen wir sicher gehen, dass du es auch wirklich
Also gut, wie ihr wollt, ich tue es. Aber wie soll ich euch das beweisen?
Männerpuffs gibt es ja wohl noch nicht, oder?
Hört euch das Sensibelchen an.
Respekt. Wir organisieren hier schon einen Zweikampf. Wollt ihr etwa
Bein dir nicht die Schamhaare an, das organisieren wir schon.
Und ich weiß auch schon wie.
Ich bin ja so dumm.
Ich bin ja so entsetzlich dumm.
Ich habe mich von diesen blöden Gänsen reinlegen lassen.
Aber ich kann nicht mehr zurück.
Wenn ich jetzt kneife, bin ich unten durch.
Drei Tage später hatten sie mich in so ein Bumslokal geschleppt.
Sie hatten mir gesagt, da wäre einer, mit dem müsste ich es machen.
Und das wäre einer, der hätte schon die halbe Klasse vernascht.
Ich habe mit ihm getanzt.
Und wenn ich ehrlich sein soll, in den Illustrierten sehen die Casanovas immer
ganz anders aus.
Na, wie gefällt er dir?
Hm,
der ist das Beste vom Besten, sag ich dir. Der heißt in dem Laden ja nur Henry
der Bumser.
Alle Mädchen sind hinter dem hier. Aber der nimmt nur die, die er will. Mich hat
er auch mal.
Klasse, sag ich dir.
Eine Kanone hat der, dass sich die alle zusammenziehen.
So? Naja, was macht er denn sonst?
Hm, er studiert Architektur.
Zweites oder drittes Semester.
Wollen wir noch mal tanzen?
Oder willst du gleich ins Bett?
Tanzen wir erst noch mal.
Okay.
Du, meinst du, dass das gut geht?
Ruth hat sich bis jetzt prima gehalten. Und Henry lässt sie bestimmt nicht aus.
Das ist doch der größte Ficker der Gegend.
Blöde Situation.
Was mache ich jetzt?
Soll ich mir den Clip aufziehen?
Blöde Situation.
Die mag ich.
Nicht mit Befade sie zu verneinen.
Der ist so nett.
Der wird mich doch verstehen.
Guck mal da rauf, da scheint sich doch was zu tun.
Ich glaube, da haben wir Unrecht getan.
Der hat nur auf den Richtigen gewartet. Da haben wir überhaupt nicht Unrecht
getan, du spinnst wohl.
Wir haben wahrscheinlich bloß Henry sauer gemacht.
Der wird sich zwar pögeln, aber Freude hat er an der bestimmten.
Also, ich zieh mich aus.
Jeder Mensch hat ein Schamgefühl.
Ich ziehe mich trotzdem aus.
Warum macht sie das bloß?
Sie ist doch keins von den Mädchen, mit denen ich sonst immer herumgebombst
habe.
Warum habe ich mich von den Mädchen bloß einnägel lassen?
Wirst du es denn wirklich, Ruth?
Gefall ich dir nicht?
Doch. Aber ich verstehe dich nicht. Du bist so ein feiner Kerl und du liebst
mich doch gar nicht.
Wenn ich es mir überlege, könnte ich mich ohrfeigen.
Das ist sowas wie eine Wette.
Weißt du, dass deine Freundinnen mir Geld gegeben haben?
Wofür? Du verstehst, dass ich mit dir schlafe.
Bist du einer, der für Geld mit Mädchen schläft?
Ich habe dich ja nicht gekannt und ich habe geglaubt. Was hast du geglaubt? Ich
komme dir gegenüber so richtig mies vor.
Ist dir lieb.
Den könnte ich richtig gern haben.
Ich werde dem Mädchen das Geld zurückgeben.
Du gibst ihm das Geld nicht zurück.
Und du wirst den anderen sagen, dass du mit mir geschlafen hast.
Das musst du mir versprechen, sonst habe ich in der Schule keine ruhige Minute
mehr. Versprich das mir.
Du hast mein Wort.
Weißt du, ich bin für sie nur das Seelchen.
Sie ziehen mich immer auf, weil ich noch Jungfrau bin.
Sie begreifen nicht, dass ich warten will, bis der Richtige kommt.
Und so endete diese Geschichte, die so kläglich begann, mit ausrichtiger Liebe.
Ich habe inzwischen Henry sehr lieb gewonnen.
Und heute Abend wird es geschehen.
Das verstehen Sie doch, oder?
Ja, das verstehen wir.
Denn Schulmädchen sind wie alle Frauen.
Sie wollen eines Tages auch körperlich mit dem geliebten Menschen zusammen
Um der Liebe willen.
die alle Welt beherrscht.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.