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[Fröhliche, lockere Musik]
[Vogelzwitschern]
Schau mal in mein Herz
Da ganz tief drin
Da kannst du mich sehen
So wie ich bin
Eines Tages krieg' ich das auch hin
Zeig allen wie ich bin
Guten Morgen!
Morgen.
Ist Lilli schon wach!
Ich weiß es nicht, ich bin gerade in China.
[Fiepen]
[Bellen]
[Bellen]
Juten Morgen, Sonnenschein!
Ach, Bonsai, ich hab Grad so schön geträumt.
Ich möcht' noch Weiterträumen.
Bitte nicht!
Doch. Es ist schon fast acht. Zeit was zu erleben.
Ups.
[Schniefen]
Was geht'n ab bei dir!
Ich glaube es riecht hier nach frischen Brötchen.
Worauf wartest du noch!
[Bellen]
Kommst du nachher auch zum Fest!
Klar, aber erst nach den Reden und dem Gedöns.
Passend zur Currywurst!
Currywurst! Ick liebe Currywurst.
[Bellen]
Ihr zwei stellt nichts an, ja!
Der Bürgermeister versteht keinen Spaß!
Keine Katastrophen...
Kein Weltuntergang, versprochen.
- Viel Spaß beim Bürgermeister Eingebildet. - Danke.
Tschüss, Papa!
[Ferdinand] Kein Weltuntergang.
[Musik hört auf]
Oder andere Katastrophen.
Das ist heut mein Tag.
Und das will ich durch Ihre Kamera sehen, Susewind.
Beauregard Gockel,
der Stern dieser Stadt.
Die Sonne, die euch alle leuchten lässt!
Hallo Anton, wie geht's!
Wie soll et dem jehen!
Dit is en Esel, der globt, dass er en Eenhorn is.
Ich wurde nur im falschen Körper geboren.
[Mädchen] Ey, guckt mal, die irre Liliane!
Die redet echt mit'm Esel!
Boah, ist die geisteskrank!
[Anton] Siehst du Lilli. Die Leute versteh'n uns nich'.
Ich bin ein Einhorn und kein Esel.
Du musst mich befreien.
Tu' doch was, Lilli.
Bitte.
Okay. Willst du 'n bisschen Dampf ablassen!
Hmmh.
Hast du Lust auf'n Wettrennen!
IH-JAA!
Dann los!
Los Lilli, tritt in die Pedale! Den hängen wir ab!
[fröhliche Musik]
Den Kopf in den Wolken, das Ziel ganz klar in Sicht
Den Weg dir zu folgen verliere ich nicht
[Bonsai] Wir lassen uns doch nicht von so 'nem Esel überholen!
Wenn ich Grad' in's Stolpern komme
Dann wird es trotzdem weitergehen
[Bonsai] Oh Mann. Wie der abgeht.
Mein Kopf der bleibt oben
Halt stopp, Anton! Der Zaun!
Und ich werde stehen
Große Aufregung in Oberschnepfenheim.
Gleich wird nämlich Bürgermeister Beauregard Gockel sein eigenes Denkmal...
Es reicht, Susewind. Es geht um mich!
[Klatschen]
Dieses Denkmal war eine persönliche Vision.
[Dramatische Orchestermusik setzt ein]
[Lilli] Halt, Anton! Stopp!
Susewind! Ist das Ihre Tochter!
[Galoppieren]
[Musik wird lauter]
Lilli! Anton!
Halt an! Stoppt das Vieh!
Was machst du hier!
[Frau] Der hängt aber ganz schön an seinem Denkmal.
Ich hab das alles im Griff.
[Musik hört auf]
[Gelächter]
In der Haut von der wird' ich jetzt nicht gern' stecken.
Schafft den Esel hier weg!
Ich bin ein Einhorn.
Ich hab magische Kräfte...
Und, oh...
[Grummeln]
[Platschen]
[Furzen]
Und Durchfall.
[Fliegen summen]
Susewind.
In 24 Stunden sind Sie weg!
[Melancholische Orchestermusik]
[Frau Susewind] Und so kann das ja auch gar nicht weitergehen.
Das ist meine siebte Kündigung.
Das ist der fünfte Umzug in nicht einmal wie viel...
Drei Jahren.
Immer wenn sie mit Tieren spricht,
geht alles den Bach runter.
Das ist doch auch unser Leben.
Ich befürchte, wir müssen sie bitten, damit aufzuhören.
[Fiepen]
[Musik blendet aus]
Die chinesische Kaiserin stand vor den Trümmern ihres Palastes.
Ferdinand, das ist ernst.
Was machen wir, wenn ich keinen Job finde!
Was du mit deinen Büchern verdienst, das reicht nicht aus.
Da nahm sie ihr Mann, der Kaiser, in seinen Arm:
[Ruhige Musik]
"Ich liebe dich", sagte er,
"und das ist für mich zum Leben mehr als genug."
Ach Ferdi...
Kann ich mal mit euch reden!
Ich schwör's. Hoch und heilig.
Ich werde nie wieder mit Tieren sprechen.
[Bellen]
Außer mit Bonsai.
Dit will ick aba gehofft ham, Keule.
Ich werd' mir richtige Freunde suchen. Kinder.
Würdest du das wirklich für uns tun!
Ab jetzt wird niemand mehr erfahren, wer ich in Wirklichkeit bin.
Ist das Versprechen nicht 'n bisschen zu groß!
[Fröhliche Musik]
Es ist gut, wie es ist.
Ein neuer Anfang, ja so soll es sein
[Freudenrufe]
[Autohupe]
[Ferdinand] Na! Hab ich euch zu viel versprochen!
[Lilli] Ist das unser neues Haus!
Wer sagt denn, dass man sich nicht ändern kann!
Vergessen, was uns traurig macht und dann
Fangen wir zusammen von vorne an
Darum
[Hahn kräht]
Es ist gut, wie es ist
[Musik wird leiser]
Bonsai.
Bonsai! Aufwachen.
Aufwachen! Aufwachen!
Ab heute werd' ich normal.
Atemberaubend normal.
Hmm!
[Musik geht zu Ende]
Na, wie seh ich aus!
Wees ick nich. Langweilig!
Dann ist es genau richtig.
[Schnarchen]
[Bellen]
Papa! Hey, Papa!
Das hier ist die Wanne.
Oh. Ah. Achso. Aja.
Das Schlafzimmer ist nicht mehr...
...neben der Küche.
[seufzt]
Und ich hab mich schon gewundert...
[Fiepen]
[Bellen]
Dann ist hier also nicht der...
- Der Flur. - Der Flur.
Das war der letzte Umzug, versprochen, Papa.
[Ruhige Musik]
- Guten Morgen. - Morgen
Morgen.
Oh, Kaffee. Wie habt ihr geschlafen!
Also ich fühl mich fantastisch.
Das heißt, ich würde mich fantastisch fühlen,
wenn ich diesen Tag nur schon hinter mir hätte.
Oh.
Mhm.
Perfekt. Und!
- Wie seh' ich aus! - Total chefig.
Chefig ist gut.
Du siehst sehr schulisch aus.
- Hm. - Soll ich dich mitnehmen!
- Klar, warum nicht! - Gut, dann komm.
Eenen Moment. Wat is mit mir!
[Lilli] Du machst normale Hunde-Sachen und suchst Knochenverstecke.
[Bonsai] lck denk jar nich' dran.
[Spannungsvolle Orchestermusik]
[Musik wird ruhiger]
[Regina] Glaubst du, dass wir das schaffen!
Also ich mit meinem neuen Job und du mit deinen Freunden!
[Lilli] Du meinst Kinder! Kein kackender Esel!
Genau.
[Regina] Oder ein Krokodil im Planschbecken.
Also ich glaub ja, dass... dass du das schaffst.
[Musik blendet aus]
[Regina] lch drück' dir die Daumen!
[Gemurmel]
Hey, ick Pass auf dir uff.
Mann ey, Bonsai!
Ich hab gesagt, du kannst nicht mit!
Inna fremdn Stadt lauern an jeder Ecke janz jroße Gefahrn!
[Trixi] Guckt mal, die! Ist die neu!
[Bonsai] Großer Alarm von rechts.
[Trixi] Oh mein Gott, Mädels, ist der Zwerg süß!
Den muss ich streicheln! Der ist ja Zucker!
Zucker! Der ist Eisen, der Hund!
Knallhart! Und keen Zwerg!
[Bellen]
[Knurren]
[Bellen]
[Lilli] Keine Angst, der ist lieb.
Der versteht genau, wer darüber bestimmt, wann es Currywurst gibt...
...und wann nur Trockenfutter.
Dit iss Erpressung!
Ihr könnt ihn streicheln.
Gerne.
Laura, erst ich!
[Bonsai] Boa Puppe, hast du Parfüm uffjesprüht!
[Kameraknipsen]
Das reicht.
Kommst du zu uns in die 6b!
Das Outfit geht nicht, aber der Hund ist sweet!
Wenn du reinpasst,
kannst du vielleicht in meine Clique.
Wenn du reinpasst.
Besties! Wir gehen.
[Tiefe Posaunenklänge]
Das gilt auch für dich.
Das sagt sie nicht zweimal.
Dit willste nich' wirklich!
Und ob ich das will.
Ich hab's Mama versprochen. Ich muss normale Freunde suchen.
So ist's brav.
In zwei Tagen ist mein 12. Geburtstag und Papi schmeißt für mich die Party.
Dort wird es so abgehen. Und wenn du bis dahin bewiesen hast,
dass du es wert bist, meine Freundin zu sein,
dann lad' ich dich auch ein.
[Schulklingel]
Ich sehe, ihr freut euch auf die Projektwoche.
Darauf, dass wir Ställe ausmisten!
Ihr werdet sehen, es geht um mehr als das.
Um viel mehr, Trixi.
Aber vorher möchte ich euch eine neue Mitschülerin vorstellen!
Liliane Susewind.
Haha, Susewind.
Ähm, man nennt mich auch Lilli.
Herzlich willkommen, Lilli.
Allerdings wirst du die nächsten Tage nicht hier verbringen, sondern...
...bei Frau Oberst.
Die meisten von euch kennen Frau Dr. Essig-Steinmeier schon.
Angenehm.
Eine außergewöhnliche Frau.
Oberst Essig.
Ihr verbringt die nächsten drei Tage...
- in ihrem außergewöhnlichen Zoo. - Bitte!
Oh Jott, dit klingt jar nich jut.
Das ist kein Zoo. Wir sperren niemanden ein!
Es ist ein Zuhause für...
Zwei-, Vier-, Sechs-, Achtbeiner.
Oder auch Eins-, Drei-, Fünf-, Sieben-, Neunbeiner.
Oder Mehrbeiner oder Ohnebeiner.
Jedenfalls, ähm. Worauf wollt' ich hinaus!
Wiedereröffnung.
Ah!
Und ihr dürft mir helfen bei der...
- Äh, beim... - Herrichten.
Bei der Herrichtung...
der Wiedereröffnung.
[Vogelgezwitscher]
Ja dann. Los.
Aufbruch Freunde, viel Spaß!
Kommt Jungs. Drei Tage kein Mathe.
Viel Spaß. Ihr auch, viel Spaß euch.
[Ruhige Orchestermusik]
Was ist los, Lilli! Worauf wartest du!
Kann ich nicht lieber was anderes machen!
Aber das Projekt ist für alle. Drei Tage schulfrei, freust du dich nicht!
Doch, bloß...
lch bin nicht so gut in Mathe, vielleicht sollte ich zuhause lernen!
Guck mal Lilli, du bist neu.
Das ist deine beste Chance schnell Freunde zu finden.
Und jetzt Pass auf, dass die anderen nicht ohne dich abfahren.
Ich muss nur kurz nach Hause, mein Fahrrad holen.
Äh, warte. Weißt du was!
Nimm einfach meins.
Und ab morgen kommst du dann mit deinem, okay!
Viel Spaß, Lilli.
Wenn det ma jut jeht.
[Bremsen]
[Kinderschreie]
Oh my god, ist die cool.
[Dramatische Musik]
Bitte, gern' nach euch.
Ah... die stinkt nach Hexe und Hölle.
Stinkendes Kinder-Gewürm!
[Startender Motor]
[Bellen]
[Essig] Die Fahrräder warten draußen.
Der Rest kommt mit rein.
[Matsch]
- Ugh. - Lhh.
Schulpflicht ist Schulpflicht. Besties!
[Ruhige Musik blendet ein]
[Musik wird lebhafter]
Warum gehst du nicht rein!
Ähm...
Liliane!
Ich mag einfach keine Tiere!
Na endlich.
[Trixi] Da bist du ja endlich.
[Percussion-lnstrumente setzen ein]
[Musik wird lauter]
[Elefantentrompeten]
[Blöken]
[Krähen]
[Musik blendet aus]
[Lilli] Wer ist das!
Der...
Der ist der Neffe von der Oberst.
Der hat uns die Projektwoche hier eingebrockt.
Emma!
Emma, wach 'uf!
Mir haben Bubligum! Das isch das noch ärleben darf.
Willkommen in Paradisia!
Ja.
Mir nach!
Emma! Die geh'n!
Nur weil du nisch aus'm Gnigg gommst! Kindor! Wardet!
Hier gibt's gleisch die tollste Show allor Zeiten!
Kindor!
[Entspannte Musik]
Hey! Hallohallohallo!
Komm'se rann, junge Frau, die Vorschtellung beginnd!
Heude bag isch, morgn brau isch,
ibormorgn hol isch mir der Königin ihr Kind!
Es sei denn, isch weß, wie du Zwerg heßt.
Fangt dos Rumpelstilzchen!
Das ist nisch fair.
Isch bin nisch der Mörder. Das is doch der Gärdner. Der Gärdner!
Däs müsst ihr mir Globen.
[Trixi] Was machst du denn da!
Nichts.
Komm! Die stinken nach Fisch.
Was sollen wir eigentlich hier! Mein Vater hat gesagt,
Sie sind pleite.
Äh... nun.
Zur Zeit haben wir geschlossen.
Zur Zeit!
Was! Äh, seit einem Jahr. Aber...
In drei Tagen eröffnen wir wieder mit einem ganz...
großen Knall.
Ähäm.
[Trixi] Lil-Än!
Ja, so heißt du ab heute.
Lil-Än, so viel cooler als "Liliane".
Halt dich an mich und du überlebst das Ganze hier.
[Gemurmel]
Seid ihr noch alle da! Oder sind wieder Tiere verschwunden!
Wie das Känguru...
oder die Schildkröten.
Immer mehr Tiere verschwinden und niemand weiß wohin.
[Grunzen]
Passt. Auf. Euch. Auf.
Ich glaub's ja nicht.
Was meinst du!
Na, was für ekelhafte Viecher hier rumlaufen.
Oh, ist der süß!
[Grummeln]
Oh nein, bitte nicht!
Eigentlich bin ich magisch.
Lili-ane!
Vorgestern hätte mich der Bürgermeister beinahe frikassiert.
Doch die Frau Oberst hat mich gerettet.
[Trixi] Lil-Än!
Lili-ane!
Wir kennen uns doch! Ich bin's...
Pssst!
[Anton] das Einhorn!
[Trixi] Lil-Än, der kackt!
Ih-Ah. Ih-Ah.
Äh ja komm, lass uns gehen. Ist nicht auszuhalten der Lärm.
Aber du musst uns helfen!
Hier werden doch Tiere geklaut.
In Paradisia bin ich am allerliebsten,
bei Pinguin, Esel und Elefant.
Frag warum, dann frag ich dich, wo bitte gibt's denn,
nen besseren Ort hier im ganzen Land.
Ich mag jeden Mensch und jedes Tier,
Paradisia ist mein Zuhaus.
Ich bleibe...
für immer hier.
Und miste gern' alle Ställe...
Au...!
Äh und das ist Toni.
Mein liebster...
[Lachen]
Mein bester... äh.
Mein schönster Tierpfleger.
Und die Seele von Paradisia.
Er hat den kleinen Ronnie gerettet vor...
[Toni] Aber Frau Doktor Essig, Sie selber haben do...
Äh, keine falsche Bescheidenheit, Toni.
Sei doch so gut und zeig den Kindern Ronnie.
Wenn was ist... Ich bin bei den Giftschlangen.
Zähne putzen.
Und was ist jetzt 'n Ronnie!
Das... das wirst du schon sehen.
Kommt mal mit mir.
Aber bleibt bitte alle hinter mir.
Und tut mir einen Gefallen: Seid schön leise.
Weil der Ronnie... ist noch ein Baby.
[Ruhige Musik]
[Trixi] Da ist er!
[Toni] Ronnie.
Ronnie, du musst keine Angst haben.
Die Kinder hier freuen sich sehr, dich kennenzulernen.
[Kinderlachen]
Ich dachte du magst keine Tiere!
[Lachen]
[Trixi] Davon brauch' ich ein Foto.
Hey, hey, was machst du!
'N Selfie, du Clown. Oh.
[Musik hört auf]
[Ronnie] Geh weg, lass mich.
- Bitte. Hilfe, Mama! - Komm schon, Süßer.
Stell dich nicht so an, Süßer!
[Ronnie] lch will zu meiner Mama!
Jetzt stell dich nicht so an.
[Elefantentrompeten]
[Gelächter]
[Humorvolle Musik]
Was ist das!
Was ist das!
Na, was wohl! Ronnie hat Schnupfen.
- Kommt mal mit. - Ahh!
[Musik hört auf]
Lasst mich alle in Ruhe!
Ich hoffe das war dir eine Lehre.
Tiere sind kein Spielzeug.
Das sind genauso Menschen wie du und...
Wesen wie du und ich.
Wo ist Ronnies Mama!
Das ist eine sehr gute Frage.
Du bist eine richtig besorgte Tierfreundin, nich'!
Naja, ich ich mein' ist ja auch egal.
Martha ist krank.
Die, ähm Martha ist im Krankenhaus,
damit sie den Kleinen nicht noch mehr ansteckt.
Also in drei Tagen
ist hier große Eröffnung und
bis dahin ist noch schrecklich viel zu tun und...
Ja, wollt ihr mir dabei helfen alles startklar zu machen!
Ja, ja klar!
Dann sag ich euch, was zu tun ist.
Weißt du, es sieht wirklich so aus,
als wäre mein neuer Job ein echter Giücksfall.
Da gibt es diesen Tierpark, der kurz vor der Pleite steht.
Und die wollen, dass ich mit einem Bericht auf ihn aufmerksam mache.
Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass Lilli sich gut einlebt.
Und vor allem, dass sie endlich Freunde findet.
[Ruhige Musik]
Na komm. Spuck's aus. Dafür bin ick da.
Lilli, ick bin's, dein bester Freund.
Ich weiß. Das bist du.
Aber ich muss menschliche Freunde finden...
[Bonsai] Looft et nich!
Doch! Ich hab sogar schon einen Spitznamen:
Lil-Än.
Ick globe, mehn Zahn quietscht.
Ja! Erinnerst du dich an meine Spitznamen!
"Spinniane", "Hexe Blödkopf"...
oder gleich "die Irre"!
[Seufzen]
Ich hab' halt nur nicht gedacht,
dass es so schwer ist, nicht mit Tieren zu reden.
Du kannst den janzen Tach mit mir reden, wenn det hilft.
Danke, Bonsai!
Aber das Problem ist, dass ich was gehört habe.
Ein Ferkel im Zoo hatte ganz große Angst.
Mmh!
Alarm! Feindlicher Spion!
Dem hau ick die Zähne in Hosenboden!
[Bellen]
[Schnelle Musik]
[Musik wird leiser]
[Spannungsvolle Musik setzt wieder ein]
[Bellen]
[Musik hört auf]
Da isser drin. Ick rieche ihn.
Bist du dir sicher!
Soll ick gehen! Dann siehste den im Himmel wieda.
Nein, danke. Du bleibst hier und stehst Schmiere.
Ich muss dem Kerl ein paar Fragen stellen.
[Geheimnisvolle Musik]
[Elektrisches Piepen]
[Blubbern]
[Musik blendet aus]
Wow.
[Knarzen]
Spionierst du mir nach!
Ich!
Wer hat sich denn Grad bei wem angeschlichen!
Ach ja!
Und was willst du!
Warum wolltest du mich belauschen!
Warum sagst du, dass du Tiere nicht magst!
Ich glaub' dir kein Wort.
Ach ja! Und was is' mit dir!
Warum versteckst du dich hier mit diesem Zeug!
Geht dich das was an!
Erzähl du mir doch, was die Tiere dir sagen!
Das... das kann ich nicht.
Dann hau ab, los.
Geh.
[Lilli] Okay.
Aber du zuerst.
Das ist der Deal.
Sonst geh ich.
Also gut.
Ich will nicht, dass jemand weiß, wie ich in Wirklichkeit bin.
[Entspannte Musik]
Ich bin ein Freak, ich meine...
hochbegabt.
Alles Normale langweilt mich tödlich.
Gehst du deshalb manchmal rückwärts!
Und ich häng' von der Decke.
Während du diese krassen Dinge baust,
die du eigentlich kaufen könntest.
Aber da draußen wird man fertig gemacht,
wenn man so ist wie ich.
Und ich kann einfach nicht anders.
Du meinst, weil du anders bist!
Ich kann dich gut verstehen.
Und ich werd's niemandem sagen.
Versprochen.
Danke.
[Musik blendet aus]
Aber jetzt du.
Nein. Das mach' ich nicht.
Das war der Deal.
[Jess] Was versuchst du zu verstecken!
Ich...
bin wie du.
Ich geh zwar nicht rückwärts, aber...
Aber ich bin auch ein Freak.
[Ruhige Musik]
Ich kann mit Tieren sprechen.
Ich wusste es!
Ich weiß, klingt verrückt.
Ich meine, vor allem für einen Mann der Wissenschaft, aber...
Was hat sie gesagt!
Hallo, ich bin Lilli.
Gibt es etwas, was du Jess sagen möchtest!
[Maunzen]
Erst einmal möchte sie sich entschuldigen,
dafür, dass sie die Stricksachen von Oma Else kaputt gemacht hat.
Und dann sagt sie noch, dass du ein Stinker bist.
Du hast deine Socken das letzte Mal vor... was!
Fünf Tagen gewechselt!
Es waren höchstens drei.
Der linke hat drei Löcher vorn an den Zehenspitzen.
[Musik blendet aus]
Okay, ich glaub' dir.
[Jess] So etwas kann man nicht raten!
Und deswegen musst du mir jetzt sagen,
was dir das Ferkel gesagt hat.
[Blätter rascheln]
Es sind Tiere verschwunden.
Ein Känguru und zwei Schildkröten.
Das Ferkel war total aufgeregt.
Es hatte ganz große Angst.
Deshalb macht sich meine Tante so große Sorgen.
Lilli, wir müssen ihr helfen.
Nein!
Wir wissen gar nichts davon.
Ich habe gar nichts gehört.
Ich hab meiner Mama versprochen nicht mehr mit Tieren zu reden.
Immer wenn ich mit Tieren rede, geht alles schief.
Das kann nicht dein Ernst sein.
Lilli!
Ich halte mein Wort.
[Bellen]
Ich halte mein Wort!
[Ruhige Musik]
[Bellen]
[Musik blendet aus]
[Grillen zirpen]
[Eule]
[Spannungsvolle Musik]
[Schnarchen]
Emma, hör' endlisch 'uf!
Du bist 'ne Königin!
Mein Gott. Wir wollen morgen Schneewiddschen aufführn.
Aber wie soll isch disch Kissen und vor der Hexe beschitz'n.
Nein! Nisch misch! Isch schmegge tranisch!
Hilfä!
Äss, oh, äss!
Mayday!
[Nüchterne Musik]
[Pinguin] Ich hab's gewusst.
Es iss der Gärdner!
[Vannessa] Jetzt fehlt nur noch der Hauptgewinn.
[Musik hört auf]
[Hahn kräht]
[Toni] Frau Oberst.
Frau Oberst!
- Frau Oberst! - Nein!
Ich meine Frau Dr. Essig. Sag nicht, es ist wieder passiert!
Doch.
Und es tut mir so leid, diesmal...
diesmal ist es unser Rumpel...
stilzchen.
Dabei... sind alle Tore verschlossen und...
kein Gehege wurde aufgebrochen ich... ich versteh das nicht.
Erst unser Känguru,
dann unsere Schildkröten.
Und je...
Frau... Frau Doktor Oberst!
Ab jetzt halten wir Wache!
Wir wechseln uns ab.
Und kein Wort zu den Kindern.
Ein halb leerer Park.
Das darf keiner erfahren, Toni.
Natürlich nicht.
[Trixi] Guck mal, die Oberst!
Die traut sich so raus!
Was ist hier los!
- Nix. - Nix!
Ihr macht das, was ich euch gestern gesagt hab.
Paradisia soll zur Eröffnung strahlen.
Und was ist mit dem Gewehr!
Ich weiß nicht, was du meinst.
Lil-Än! Kommst du!
Ja, noch einen Moment.
Meine Tante hat 'n Gewehr.
Achso... das ist nur ein Betäubungsgewehr.
Der Platz muss gefegt werden.
Lil-Än. Ich dachte, du willst zu uns gehören.
Ja. Natürlich. lch komm'.
Nein, das geht nicht...
Toni hat sie zu mir eingeteilt.
Komm! Ich muss mit dir reden.
Hier ist was faul!
Und Toni und meine Tante halten es vor allen geheim.
[Schluchzen]
Hörst du das!
- Komm, komm mal mit! - Nein, lass mich!
Wir müssen rausfinden, was da los ist.
Du musst sie belauschen.
[Pinguin-Dame] Mein Gudster.
Isch wollde heud dein Schneewiddschen sein.
Wer hat disch nur gekidnappt!
Was sagt er!
Von meiner Seite geklaut, mitten in der Nacht!
Was macht ihr da! Habt ihr nichts zu tun!
Äh... doch Tante. Wir sind gar nicht da.
Da war nur ein Pinguin!
Wo ist der andere!
Psst! Komm mit!
Wir reden woanders, wo uns keiner hören kann.
[Geheimnisvolle Musik]
Also: Die Königin sagt,
dass Rumpelstilzchen gekidnappt wurde.
Und deshalb hat meine Tante das Gewehr.
Sie denkt der Räuber kommt wieder.
Deshalb hält sie Wache.
- Genau. - Wo gehst du hin!
[Lilli] Der Räuber will mehr.
Und was ist das wertvollste Tier hier in Paradisia!
Ronnie.
Stimmt. Und er ist allein.
Pass auf, dass keiner kommt und sieht was ich mache.
Hallo, Ronnie.
[Ruhige Musik]
Ich wird' gern mit dir reden.
Nein. Bitte. Geh weg.
Aber warum!
Wovor hast du denn Angst!
Mag ja jedes Tier, schalalala.
[Ronnie] Meine Mama sagt, hier verschwinden Tiere.
Und jetzt ist sie weg.
Und ich bin ganz allein.
Deshalb bin ich ja hier.
Ich Pass' auf dich auf.
So wie Toni dafür sorgt, dass deine Mutter wieder gesund wird.
- Unser Ronnie hier, schalalala. - Mist, das ist Toni.
Wir müssen hier weg.
- Nein, geh' nicht. - Ich versprech', ich komme wieder.
Versprochen!
Ich versprech' es dir.
Wir müssen los. Komm!
[Erwartungsvolle Musik]
Was ist mit Toni!
Vertraust du ihm!
Klar, Toni liebt Ronnie.
Ich meine...
Vielleicht sollten wir's ihm...
Auf gar keinen Fall.
Keiner darf wissen, dass ich mit Tieren spreche.
Du hast versprochen, Ronnie zu beschützen.
Ja, das habe ich,
und das werde ich auch. Ich beschütze ihn.
Wir beide beschützen ihn, Jess.
Wir finden raus, wer der Dieb ist. Komm!
Der Pinguin wurde nachts gestohlen.
Dasselbe hat auch Ronnies Mama gesagt.
Die Diebe kommen also nachts.
Wir müssen die Tiere auch nachts beschützen.
Runter!
[Jess] Aber dafür sind wir zu wenig.
Wir können nicht zu zweit den Zoo bewachen.
Ich weiß schon, wen wir fragen werden.
[Musik blendet aus]
[Trixi] Guckt mal, wer da kommt.
- Was willst du! - Wir brauchen eure Hilfe.
Ach ja! Und wofür!
Oh nein, meine Mutter.
Sie darf mich nicht sehen.
Und du musst die Mädchen zu dir einladen! Bitte!
Was! Das geht nicht.
Bitte!
[Lilli] Oh, das Fernsehen und ich bin nicht gekämmt!
So kann ich mich aber nicht filmen lassen.
Mädels, deshalb sag ich immer:
Seht überall und immer perfekt aus! Hallo, guten Tag.
Ich bin bereit für das Interview.
Äh, ja gut.
Du, möchtest du auch dazukommen! Gut.
Und, was denkst du!
Ich weiß nicht.
Sieht irgendwie noch merkwürdiger aus.
Aber das ist mir egal. Ich meine...
außer dir war hier noch niemand.
Und jetzt kommen die schlimmsten Zicken der Schule...
der Welt!
Hey, habt ihr das schon...
Coole Scheune.
Habt ihr das schon gesehen!
Wir alle sollten uns ein Beispiel an diesen Kindern nehmen.
Helfen wir Paradisia.
Sorgen wir dafür, dass dieser bezaubernde Ort...
Macht das sofort aus!
Ich werde das Fernsehen verklagen!
[Nüchterne Musik]
Was guckt ihr denn alle so blöd!
Wenn ihr's hier drin genauso ätzend findet wie ich,
dann lasst uns doch wo hingehen, wo man keinen Ausschlag kriegt.
Aus Paradisia werden Tiere gestohlen.
Wen interessiert das!
Und wir denken, dass Ronnie der Nächste sein wird.
Deshalb treffen wir uns heute Nacht im Zoo und bewachen ihn.
Heute Nacht! Ihr seid ja verrückt.
- Halt! - Bitte nicht!
Oh, mein Gott!
Kein Wunder, dass du dich hier versteckst, du Freak.
Ich hoffe, das ist nicht ansteckend.
Girls, wir gehen.
[Musik hört auf]
Ich find's ja eigentlich ganz cool.
Das sehe ich.
Und... der Elefant ist so süß.
Wenn jemand den echt klauen will, dann sollten wir doch helfen, oder!
Tja, dann frag ich mal anders:
Wer von euch möchte...
nicht auf meine Party kommen!
Anna, Frieda!
Aber Trixi.
Wir brauchen euch alle.
Ich dachte, wir wollten Freundinnen werden.
Stopp! Du willst meine Freundin sein.
Und meine Freundinnen tun immer das, was ich will.
[Orchesterschlag]
Anna!
Sorry, Trixi. lch komm' schon.
Ich auch.
Und was ist mit dir, Lauralein.
Du darfst zuerst in den Schminksalon.
Das ist das Highlight meiner Party!
Danke...
Aber... ich möchte Lilli und Jess helfen...
Okay.
Du bist raus!
Und du! Und du! Für euch ist die Party gestorben.
[Orchesterschlag]
Okay.
Schießt los. Was habt ihr vor!
Wir schleichen uns bei Nacht raus...
Wir treffen uns um neun vor'm Zoo.
[Krähen]
[Düsterer Streicher-Einsatz]
[Nüchterne Musik]
[Knarzendes Holz]
Hallo!
Vanessa!
Toni!
[Musik hört auf]
Mein Muffelchen.
Du lässt mich ja warten.
Ich halt's ohne dich doch kaum noch aus.
[Schniefen]
[schleimiges Geräusch]
Der ist für die Pinguine.
Ich hab immer einen auf Tasche.
Das ist ekelhaft, Toni.
Und gleichzeitig...
so erbärmlich süß.
[Orchesterschlag]
Tanzt du mit mir!
Ja.
Das liebst du doch.
[Schlagermusik]
Bald gibt's nur noch mich...
...und dich.
Du musst nur noch eine klitzekleine Sache für mich erledigen.
Alles was du willst, Vanessa.
Ich lieb dich doch.
Ich lieb dich fast so sehr wie den kleinen Ronnie.
Darauf...
trinken wir.
Auf den kleinen Ronnie.
[Erwartungsvolle Musik]
[Grillen zirpen]
[Knarzendes Holz]
[Schnarchen]
[Räuspern]
[Husten]
[Aufschrei]
Frau...
Ist es schon Zeit für die Ablöse, Toni!
Ähem, ja. Und äh...
ich hab Ihnen was mitgebracht, Sie hab'n...
bestimmt noch nicht mal gefrühstückt.
Gefrühstückt!
Und zwar eine Käse-Pizza...
mit Banane, Marmelade, Mausespeck, Schokocreme
Das Ganze ist eine Pizza â la Toni.
Danke.
[Ruhige Musik]
Guten Appetit.
Danke.
Wenn ich dich nicht hätte, Toni.
[Schnarchen]
Ich bin so müde, Toni.
Ich glaub...
ich brauch eine ganz große Mütze voll Schlaf.
Schlafen Sie gut, Frau Doktor Essig.
Gute Nacht, Toni.
Keine Angst... Ich Pass auf wie ein Lachs...
...Luchs.
[Blätter rascheln]
Gute Nacht, Mama! Du brauchst mich nicht ins Bett zu bringen.
Ich bin total müde.
Jetzt raus.
Zur Leiter Bonsai.
Stopp, warte. Sie kommt!
[Poltern]
Wieso! War dein Tag so anstrengend!
Du lässt ja die ganzen Mücken rein.
- Oh! - Nein.
Na bravo. Det war's mit der Leiter.
Dann reparier' ich das mal morgen gleich mit,
wenn ich die Fenster streiche. Und, wie war's in der Schule!
Super, wieso!
Na ja.
Die Hälfte deiner Schule war draußen in Paradisia.
- Und da hab ich gedacht... - Achso, ja.
Die Projektwoche.
Aber ich bin zum Glück woanders eingeteilt.
Da haben wir wirklich Glück gehabt.
Stell dir vor, du wärst den Tag über im Zoo gewesen
und hättest kein einziges Mal mit Tieren sprechen können.
- Das wär ja schrecklich gewesen. - Mhm...
Und! Wie ist es mit deiner Freundin,
ist da alles gut!
Äh ja, alles super.
Sie schmeißt 'ne große Geburtstagsparty.
Hm, sehr schön.
Na gut.
Dann schlaf mal schön. Und träum was Fröhliches.
Schlaf gut.
Gute Nacht.
- Mama! - Ja!
Ich hab dich ganz lieb.
Also... auch wenn ich manchmal Sachen mache,
die nicht danach aussehen.
Ich hab dich auch lieb.
Gute Nacht, mein Herz.
Puh.
Puh, dit war knapp.
Aba wie komm wa jetzt runta! Dit Fensta is zu.
Weißt du, dass ich das Gefühl hab, dass dieser Umzug genau der richtige war!
Es ist irgendwie, als wären wir angekommen.
Nich dein Ernst. Durch die Löwenhöhle!
[Regina] lch finde das sollten wir feiern.
Holst du uns 'ne Flasche Wein!
[Rumpeln]
[Lachen]
Los, Lilli! Verschwinde.
[Erwartungsvolle Musik]
[Regina] Nicht da, auf der anderen Seite.
- [Bonsai] lck glob, ick sterbe. - [Lilli] Psst!
Wie lang willst du 'n hier noch rumstehen! Los, ab mit dir, raus.
- Hast du was gesagt! - Ich!
[Lilli] Bonsai!
[Ferdinand] Ach so, ich hab nur laut gedacht.
Ich hab mich gefragt, ob du nicht mal wissen möchtest,
was aus der Kaiserin wurde, in ihrem neuen Palast!
[Musik blendet aus]
[Toni] Mein Paradisia, ich hab dich so schrecklich gerne.
Ohne dich wisst' ich nicht wohin.
Still liegst du hier und schläfst, über dir die Sterne.
[Erwartungsvolle Musik]
Wie kommt es nur, dass ich so traurig bin!
Ach wie wär das Herz mir schwer,
wenn es hier nicht mehr weiter geht.
[Ieises Aufschrecken]
Psst. Den Jeruch Kenn ick. Letztes Mal war er eidotterjelb.
Dann stehst du hier Schmiere.
Du schlägst Alarm, sobald du was siehst.
[Jess] Das sind Nachtsichtgeräte.
Die hab ich extra für uns gebaut.
[Elektrisches Summen]
Hast du auch so 'ne coole Erfindung, die das Tor öffnet!
Klar.
Meiner Tante gehört der Zoo. Den hab ich mir mal... ausgeborgt.
[Vannessa] Stinkendes Kinder-Gewürm.
[Musik wird lauter]
[elektrisches Piepen]
[spannungsvolle Musik]
[Musik wird leiser]
Wir wissen nicht, ob Ronnie wirklich der Nächste ist,
der geklaut werden soll.
Deshalb müssen wir möglichst viele Gehege bewachen.
Das stimmt. Wir müssen uns verteilen.
Gebt mir eure Handys. Macht schon.
[Vogelkreischen]
Häh!
Laura, du bleibst hier bei den Pinguinen.
Jess. Du überwachst den rechten Weg.
Ich den linken.
[Tierkreischen]
Meldet euch, sobald ihr was hört.
Ich hab eure Handys in Walkie Talkies verwandelt.
Wow.
Auf geht's.
Alle auf eure Posten.
[Musik blendet aus]
Mama, wo bist du!
Wann kommst du wieder!
Hey. Du brauchst keine Angst zu haben. Wir beschützen dich.
Hmm.
[Melodisches Piepen]
Hört ihr das auch!
Okay, jetzt wird's ernst. Geht in Deckung.
Hallo, Liebling.
Da sind Kinder im Zoo. Sieh zu, dass die hier verschwinden,
Stinkepups!
Gut, ja.
Hab verstanden.
[Lachen]
Na, du kleiner Eckenpinkler.
Was wärst du lieber!
Handtasche oder...
pelzige Pömps!
Ich kann nichts sehen.
Ich bin bei Ronnie.
Hier ist alles ganz ruhig.
Da, da ist was.
Bei mir.
Es geht Richtung Lilli.
Wir hatten recht, es geht um Ronnie.
Okay, verfolg' es.
Ich komm von der anderen Seite.
Aber bitte seid vorsichtig.
[Iaute Schritte]
Wo ist er!
Mist. Ich kann ihn nicht mehr sehen.
Bist du dir sicher, dass da was war!
Ha!
Hab ich euch!
Toni!
Was machst du denn hier!
Äh. Ich!
Äh naja, ich...
Ich lag auf der Lauer,
weil ich die Diebe auf frischer Ta...
Moment mal...
Die Frage steht ja wohl eher mir zu,
was macht ihr hier! Wissen das eure Eltern!
Ja klar wissen die...
In Wirklichkeit...
in Wirklichkeit sind wir hier, weil...
weil wir die Tiere beschützen.
Och, Kinder das...
das braucht ihr doch nicht.
Ist total lieb von euch,
aber das ist viel zu gefährlich.
Kommt, ich...
Ich bring euch wieder zum Tor.
Aber, wir wollen helfen.
Hast du nicht verstanden! Ich bin hier. Und ich bin bewaffnet.
Na kommt, geht!
Was!
Wird's bald!
Aber... Jess.
Ich schnapp mir die Kerle, versprochen.
Das hab ich auch der Frau Oberst versprochen.
Tut mir leid, dass ich...
dass ich so streng mit euch sein muss, aber...
Verbrecherjagd mitten in der Nacht, das ist nix für Kinder.
Komm schon. Auf Toni ist hundertprozentig Verlass.
Ich sag auch niemandem, dass ihr hier ward.
Schon gar nicht euren Eltern.
[Tor quietscht]
Ick bleibe dabei. Et riecht nach Jelb.
[Schlucken]
Gut gemacht.
Wir haben's fast geschafft.
Jetzt fehlt nur noch das kleine Kronjuwel.
Worauf wartest du!
Na los. Hol mir den kleinen Elefanten.
[Räuspern]
Äh. Vanessa, ich
Ich weiß nicht. Vielleicht Vanessa, ich...
Ich hab mal... hab mal nachgedacht.
Und seit wann kannst du das, Fliegenschiss!
Was meinst du, Liebste!
Na denken, du Trottel.
Lass doch mal, ich... ich mein's ernst.
Ich...
ich glaub' ich steig' aus, du kannst Ronnie nicht haben.
[Hoffnungsvolle Klänge]
Ich kann ihn nicht haben!
Ich kann ihn...
nicht haben.
Mm.
Ich kann ihn...
nicht...
haben!
Mm.
Oh.
Was hab ich getan!
[Ruhige Musik]
Du liebst mich nicht mehr.
- Oh. - Doch.
- Nein! - Natürlich.
Lass mich! Geh weg!
Aber Vanessa, wir... wir können doch trotzdem.
- Hau ab. - Aber...
Hau ab!
Oder...
Gib mir einen Kuss.
Das magst du doch.
Oder!
Nein!
Auf die Hand.
So ist's gut.
Du liebst mich, stimmt's!
Mm.
Du tust,
was ich dir sage.
Du frisst mir aus der Hand.
Alles!
Selbst...
diese...
kleine...
Made hier.
So ist's brav.
Und jetzt...
hol mir das Rüsseltier!
Den kleinen Törö!
Hm.
[Musik blendet aus]
Beeil dich, du Stinker!
Mhm.
Ohoho.
[Hahn kräht]
Jess für Lilli.
Jess für Lilli.
Lilli wach auf! Sie haben Ronnie!
Was!
Ich komme.
[Spannungsvolle Musik]
Wie konnte das passieren!
Toni war doch da.
Halt! Stopp! Hier hat jemand eine Entwendung gerüsselt.
Ein Rüsseltier entwendet.
- Deshalb muss ich da rein. - Das darfst du nicht!
[Musik hört auf]
Nach der Spurensicherung und
Auswertung vorliegender Kenntnisse
können wir festhalten:
Der Verlefant ist eleschwunden.
Genau!
Spurlos verschwunden.
Bevor sich das nicht ändert, Verräumen wir dieses Siegel.
Äh, versiegeln wir den Raum.
Den Raum und den Zoo.
Die Eröffnungsfeier wird abgesagt.
Nein, das können Sie nicht machen.
Missen wir, aus Sicherheitsgründen.
Heute gefantet ein Eleraub,
äh... wird ein Elefant geraubt.
Und morgen ist es ein Kind, ne!
Aber dann, dann sind wir pleite, bankrott.
Dann...
muss ich Paradisia für immer schließen.
Aber...
Was wird dann aus Ronnie! Wir müssen ihn suchen.
Was macht die hier! Das würde ich gern wissen.
Das ist kein Kinderkram,
sondern für die ausgebildeten Behörden, also raus hier,
bis wir sämtliche Spuren gesichert haben.
Ja, sch!
Jess, wo steckst du!
Jess!
Da bist du ja.
Was machen wir denn jetzt!
[Trixi] Das kann ich dir sagen.
Dieser Zoo ist Geschichte.
Niemand wird mehr vollgerotzt und du musst dich nicht mehr wichtigmachen.
Denn während du,
Lil-Än,
dein NerdFreund Jess
und dieser Zwerg eines Fiffis zusehen,
wie Paradisia untergeht,
feiern alle anderen
mit mir die coolste Party der Welt.
Ich erwarte euch alle bei mir zuhause.
Um drei.
Herr Gimnich hat gesagt, für heute ist schulfrei.
Kommt, lasst uns abhauen.
Es tut mir wirklich leid.
Wir seh'n uns.
Wie konnte das nur passieren!
Toni war doch da.
Er wollte doch aufpassen.
Wir müssen irgendwas übersehen haben.
Der Gärtner!
Natürlich! Der Mörder ist immer der Gärtner.
Hä!
Die Pinguine haben es selbst gesagt. Mann, bin ich blind.
Pinguine, hä! lch kapier' nichts mehr.
Es ist der, den man am wenigsten verdächtigt:
Der Gärtner.
[Spannungsvolle Musik]
Der Schubkarren.
Tonis Schubkarren: Toni!
Er war nachts im Zoo.
Und er hat Schlüssel zu allen Gehegen.
Wo steckt er!
Bei Ronnies Mama, im Krankenhaus.
Wo ist das!
Da, aber das ist doch...
Warte doch, Mann! Martha ist krank.
Sie darf nicht wissen, dass Ronnie gestohlen wurde.
[Musik blendet aus]
[Stöhnen]
[Toni] Martha, du tust mir so leid.
Ich meine, ich...
ich tu alles für dich, aber...
Du wirst immer nur schwächer und schwächer.
Wo warst du!
Du hast versprochen aufzupassen!
Das... das hab ich ja auch!
[Stöhnen]
Hier! Niedergeschlagen hab'n se mich.
Ich... ich weiß nix. lch hab nix gesehen.
Überhaupt gar nix.
Ich hab doch gesagt, dass er es nicht war.
Hier stinkt wat jewaltig.
Ick meene, es duftet. Der Mann iss jelb.
Bonsai hat Recht.
Es riecht nach Parfüm.
[Stöhnen]
[Martha] Du verstehst deinen Hund!
Kannst du mich auch verstehen!
Ja...
Du bist meine Rettung!
Ich mach mir Sorgen um Ronnie. Wie geht es ihm!
Hast du ihn gesehen!
Ich weiß nicht, also...
ich meine, er wurde...
Sie ist krank. Siehst du das nicht!
Es tut mir so leid.
- Lilli! - Ronnie ist weg.
Wie! Wo ist er!
Wo ist mein Sohn!
- Hey! - Ronnie!
[Essig] Was macht ihr hier!
Wir, wir suchen nach Ronnie.
Der ist doch gar nicht hier.
Martha braucht ihre Ruhe!
Wollt ihr sie umbringen!
- Meine Gute, meine Große. - Ich will zu meinem Sohn!
Na los! Los, weg hier!
Was machst du hier! Was hast du getan!
Ronnie!
Ganz ruhig, meine Große.
Du darfst dich nicht aufregen.
[Martha] Ich will zu meinem Sohn!
[Essig] Martha, ganz ruhig.
Sie ist verzweifelt, wegen Ronnie.
- Lilli. - Wie kommst du darauf!
Sie kann doch gar nicht wissen, dass er nicht da ist.
Wir gehen jetzt nach Hause, komm.
Frau Oberst.
Bitte Frau Oberst. Ich...
Martha braucht Ruhe.
Reicht dir nicht, was du angerichtet hast!
Frau Oberst...
Nun gehen Sie schon.
Ich will Sie und Ihre Tochter hier nicht mehr sehen!
Aber Tante.
Hab ich mich klar ausgedrückt!
Komm jetzt, wir gehen.
"Verlass dich auf mich.
Ich schwör's hoch und heilig. Ich rede nie wieder mit Tieren."
Du hast mich angelogen, Lilli.
Du hast ja Recht.
Ich versuch doch immer nur zu helfen und es geht alles schief.
Du hast es noch nicht begriffen, oder!
Wir sind wieder rausgeworfen worden.
Ich weiß nicht, wie ich das mit meiner Arbeit machen soll.
Ich will nicht noch einmal umziehen müssen, verstehe das doch endlich!
Ja, aber was wird dann aus Ronnie!
Naja, um den kümmert sich die Polizei.
Du hast die Deppen doch gesehen! Die werden ihn nie finden!
Sag mal, es reicht jetzt!
Du hast Hausarrest!
Und du kommst auch erst wieder raus, wenn ich mir sicher sein kann,
dass du dich nicht wegen Tieren in Gefahr begibst.
[Nüchterne Musik]
Pass auf.
Meinst du das reicht!
Später morgestern finden wir ihn.
Ja. Falls jemand außer mir deinen Steckbrief versteht.
Endfant elewischt!
Sein Rame ist Nonnie.
[Musik hört auf]
[Winseln]
[Pinguin] Ronnie! Bist du's!
Hab keine Angst. Ich genn solche Rollen.
Isch mach misch zum dapferen Schneederlein...
und dann hol ich uns hier raus.
Isch wünschte, isch gönnde lesen.
Auf so ner Theaterdournee bin isch noch niemals gewesen.
[Zischen]
[Geheimnisvolle Orchestermusik]
[Telefonklingeln]
[Musik blendet aus]
Ja!
Ihre Bestellung ist fertig.
Hat ja lange gedauert.
Ja. Und es dauert noch länger. Denn zuerst gibt's die Kohle.
350 Tausend...
In bitte Blitz blanken Scheinchen.
Und ich mag nur die gelben.
[Ruhige akustische Gitarrenmusik]
Warum muss die Welt so unfair sein!
Dass nicht mal ihr mich versteht!
Könnt' ich nur so sein, wie ich eigentlich bin
Doch ihr wollt mich nur
Atemberaubend normal
[Telefonklingeln und brummen]
[Musik klingt aus]
[Jess] Hi, ich bin's. Wie geht's!
Es ist alles aus.
[Schreibmaschinentippen]
Paradisia wird für immer geschlossen.
Und die Diebe sind über alle Berge.
Ich war sicher, dass Toni dahinter steckt.
Selbst wenn, wir können ihm nichts beweisen.
[Hammerschläge]
Ich fürchte...
wir können nichts mehr tun.
[Hammerschläge]
Aber was wird dann aus Ronnie!
Und den anderen Tieren!
[Melancholische Musik]
Meine Mutter hatte Recht.
Meine Gabe ist keine.
Sie ist ein Fluch.
[Bellen]
Das hat sie wirklich gesagt!
Nein.
Aber sie denkt es.
[Pling]
Und sie hat Recht.
Ich mach alles kaputt.
Und am Ende gibt's keinen, der mich noch mag.
Weißt du...
Ich glaube du hast mehr Freunde als du denkst.
[Schnüffeln]
Vergiss, was ich dir damals gesagt hab.
Dass dich keiner mag, nur weil du anders bist.
Das stimmt nicht.
Was meinst du!
Ich meine, dass...
eine Gabe etwas Besonderes ist.
Sie ist ein Geschenk,
das man bekommt,
um sich und anderen zu helfen.
Ja. Du hast Recht.
Wenn man einem helfen kann, dann sollte man das auch!
Wir gehen auf Diebesjagd.
Wir verfolgen Bonsais Spur.
Er hat sie gerochen und sie roch eidottergelb.
Das wollt' ich hören!
Lilli. Sag deiner Mutter, dass du einen Menschenfreund hast.
Und der braucht einen Fahrer.
[Orchestermusik wird lauter]
[Musik blendet aus]
Mama, Jess fragt, ob ich kommen kann.
Ich glaub ich hab's.
Ich hab das richtige Ende für mein Buch gefunden.
Der kleine Zauberspatz der Kaiserin, erinnerst du dich!
Sie ließ ihn frei, aus seinem von Diamanten funkelnden Käfig,
und er kehrte immer wieder zu ihr zurück.
Ich verstehe.
Ich liebe dich.
Und ick lieb die Schinesen.
Runta mit dir!
[Aufstrebende Orchestermusik]
[Musik blendet aus]
Sie sind alle da.
Los, lasst uns ein letztes Mal proben.
Also: Zuerst kommt die leise Musik,
dann die Ankündigung:
"Hier kommt das beliebteste Mädchen der Schule und Stadt".
Dann das Feuerwerk und dann wir.
Kommt, auf Position, wir proben ein letztes Mal.
Nices Bike.
Wo kommt das denn her!
Wir retten Ronnie und Paradisia.
Wir haben eine Spur.
Jess und ich schaffen das nicht alleine.
Wir brauchen euch alle!
Und ganz besonders dich Laura!
Und ick broch ne Currywurscht.
[Amüsante Saxophonmusik]
Meine Damen und Herren,...
Los, auf Position.
Begrüßen Sie das beliebteste Mädchen der Stadt:
Trixi Goldig.
[Feierlicher Ausklang]
[Trixi] Aber wo sind die... hin!
[Windrauschen]
Liliane Susewind,
dafür wirst du büßen.
[Spannungsvolle Musik]
[Musik wird ruhiger]
Steckt eure Handys da rein.
Dann mach' ich Walkie-Talkies draus.
OK, hört zu,
Bonsai hat mich auf die Spur gebracht.
Er hat Parfum gerochen.
Toni roch danach...
und der grüne Laster, der vor dem Zooeingang stand,
erinnerst du dich!
Und der gelbe Cadillac.
Der vom Marktplatz!
Mit der aufgedonnerten Tante drin!
Der, der uns fast überfahren hat!
[Lilli] Genau. Der roch auch so.
Deshalb muss die Tante was mit den Diebstählen zu tun haben.
Wir müssen sie finden.
Wir verteilen uns in der Stadt.
Wie positionieren uns an den wichtigsten Punkten.
Ben und seine Jungs am alten Tor.
Okay! Auf geht's.
Ronja, Lucy und Charlie,
übernehmen die Treppe am Marktplatz.
Und wir, Laura und Jess.
Wir bleiben hier. Wir verfolgen den Wagen,
sobald ihn jemand entdeckt.
Und Bonsai...
Wo bleibt der eigentlich!
So viel Currywurst kann der doch gar nicht essen.
Jetzt halt endlich deine Klappe, dich hört hier sowieso keiner.
[Bedrohliche Musik]
Trixi, Trixi, du machst doch nur Spaß!
[Winseln]
Seh ich so aus, als würde ich Spaß machen!
Diese Susewind hat meine Party zerstört.
Nein, bitte nicht.
[Musik klingt aus]
Mach dir keine Sorgen.
[Glocke]
Er ist doch bestimmt gleich da!
Wenn Trixi ihn gehen lässt.
Okay, ich geh zurück.
Ich hol ihn dir, Lilli.
Und ihr, ihr fangt den Tierdieb!
Danke. Danke, Laura!
[Winseln]
[Bonsai] Nee! Hilfe! Ick kann Schlangen nich' ausstehen!
Los, filmt das!
Liliane soll Schiss bekommen.
Ich warne dir!
Ick mack mir gleich in die Hosen und ick hab doch jar keene Hosen an!
[Nüchterne Musik]
[Kameraknipsen]
Ih. Pfui Teufel. Du Ferkel!
[Kameraknipsen]
Löscht das! Sofort!
Los hinterher.
Packt ihn euch!
Das überlebt der nicht.
[Feierliche Musik]
[Musik wird dramatischer]
Knutsch mir, Mädel,
oder tu mit mir, wat de willst,
aber rette mir, hörst de.
Du passt perfekt zu meinem Outfit.
Rein hier!
Ick könnt' mir in' Hintern beißen.
- Hier ist allet jelb. - [Trixi] Der gehört mir!
Mit dem hab ich mehr als eine Rechnung offen.
Gib ihn mir!
Was ist das für Geld!
Das...
du süßes kleines Ding...
willst du nicht wissen.
Ist das genug!
Genug für den Fiffi!
Dafür...
war ich nie hier.
Hast du das verstanden!
[Brutzeln]
[Telefonklingeln]
Ja.
Es ist alles da.
Wohin soll ich liefern!
Zum alten Güterbahnhof.
Da, wo es spukt!
Mhm, ich komm bei Sonnenuntergang.
Ich habe verstanden.
[Bellen]
Das ist das letzte Mal,
dass du deinen Hund wiedersiehst,
Liliane Susewind.
[böses Lachen]
Da ist er, der Cadillac.
Und sie fühlt sich absolut sicher.
Zu sicher.
Lilli, Jess!
Sie fährt direkt auf euch zu.
Sie hat einen Hund dabei.
Dein Hund, Lilli!
Was! Bonsai!
Los, los! Beeil dich!
Jetzt kannst du zeigen, was du drauf hast!
Halt Abstand!
Sonst sieht sie uns.
[Orchesterschlag]
[Jess] Bingo. Da wohnt sie.
Willkommen in der Hölle, Fiffi.
[Winseln]
Wetten, die Tiere sind da. Dann geht's los.
Ben, Ronja.
Ja, ich höre.
Ja!
Wir haben sie. Ich schick euch Koordinaten.
Okay. Los auf eure Fahrräder. Los!
[Knarzen]
[Quieken und Rascheln]
Da!
Da sind auch die Tiere.
[Ronnie] Lilli, bist du das!
Ja.
Und Jess ist auch hier.
Und wir holen euch hier raus.
Baby-Elefantenknödel!
Die wollen ihn essen!
Schildkrötenchips!
[Tür öffnet sich]
Was macht ihr hier!
Na los! Zurück!
Los, geht zurück!
Rein da! Rein da!
Lilli, tu' was sie sagt.
So ist's brav.
Wisst ihr...
Ich schaue zu gern in einen Spiegel.
Besonders wenn es der Rückspiegel meines Cadillacs ist.
Kann ich sie noch einmal anrufen!
[Telefonpiepen]
[Klingeln und Summen]
[Regina] Lilli!
[Lilli] Das ist Mama.
[Klingeln und Summen hört auf]
Buh.
Schaut doch nicht so dämlich.
Euch passiert ja nichts.
Ich verkauf die Tierchen und ehe ich verschwinde,
sag ich irgendwem Bescheid, dass er euch raus lässt.
Damit kommen Sie nicht durch.
Dafür werde ich sorgen.
Toni, der Trottel, hat die Tiere geklaut.
Er geht in den Knast.
Mir passiert gar nichts.
Mein Plan ist perfekt.
[Lachen]
Wir haben's gleich geschafft.
Da muss es sein.
[Spannungsvolle Musik]
Los, beeilt euch!
Da sind Lilli und Jess!
[Lilli] Ben, Ronja, endlich.
[Jess] Holt uns hier raus.
- Wo sind die Schlüssel! - Hier!
[Feierliche Musik]
Seid ihr in Ordnung!
Ja, aber die Hexe hat alle Tiere!
Sie wird Knödel aus Ronnie machen!
Wir müssen sie finden! Ich brauch' mein Handy.
[Musik blendet aus]
Laura für Lilli! Laura, bitte kommen!
[Trixi] Das ist das letzte Mal, dass du deinen Hund wiedersiehst.
[Laura] Lilli! Habt ihr den Tierdieb!
Nein, sie ist entwischt.
Und sie hat Bonsai.
Aber... der war doch bei Trixi!
Ja. Bist du schon bei ihr!
Ja.
Dann red' mit ihr.
Trixi ist unsere einzige Chance.
Sie muss uns helfen. Sie hat Bonsai zuletzt gesehen.
Okay, ich werde sie fragen.
Was willst du!
Du musst uns helfen.
Uns! Wen meinst du damit!
Die bescheuerte Susewind!
Sie ist nicht bescheuert.
Sie ist meine Freundin.
Und sie möchte auch deine Freundin sein.
Stimmt doch Lilli, oder!
Hört die etwa mit!
Mach das Ding aus.
Nein, gib's mir! Los.
Lil-iane Susewind.
Weißt du, was du getan hast!
Du hast mir alles genommen.
Du hast mir meine Party ruiniert.
Selbst Anna und Frieda sind weg.
Ich bin ganz allein.
Weißt du wie fürchterlich sich das anfühlt! Wie fürchterlich!
Und deswegen hab ich deinen Hund an die Hexe verkauft.
Und ich hab es gefilmt.
Und das tut mir leid.
Es tut mir leid.
Ich verstehe. Aber du kannst uns helfen.
Hat Bonsai in dem Film gebellt!
Ja, aber... wieso!
Dann schick mir das Video. Schnell. Es kann uns wirklich weiterhelfen.
Das ist das letzte Mal...
- Diese fiese Kuh! - Leise.
Dass du deinen Hund wiedersiehst.
Sie bringt uns zum Güterbahnhof. Bei Sonnenunterjang.
Sie treffen sich bei Sonnenuntergang. Am Güterbahnhof.
Wir haben eine halbe Stunde.
Das ist meine Mama.
Fahrt schon mal vor. Wir kommen nach.
Wir müssen mein Fahrrad holen.
Los, raus hier.
Lilli!
Lilli, ist alles okay!
Oh Gott, ich hab mir solche Sorgen gemacht!
Ich versteh' dich, das musst du glauben.
Das ist mir egal, ob du mich verstehst. Du kommst nach Hause.
Das geht nicht, die Tierdiebe haben Bonsai und Ronnie.
Was, die Tierdiebe!
Tut mir leid. lch geb' dich an Jess weiter, ich muss Rad fahren.
Hallo Frau Susewind.
Wir sind noch im Wald.
Wir müssen zum Güterbahnhof.
Lch schick' Ihnen die Adresse.
Los, los, los. Fahrt schneller Jungs.
[Telefonpiepen]
[Technoklingelton]
Was willst du noch, Stinkmorchel!
Hehe, Stinkmorchel...
Wann holst du mich ab, Liebste!
Niemals.
Hoho, der war gut.
He.
Komm sag mal.
Du bist ein Versager.
Aber...
Vanessa ich...
Ich hab doch alles für dich getan.
Hahaha...
Genau.
Und deshalb sind wir zwei auch fertig miteinander.
Auf Nimmerwiedersehen, Spatzenhirn.
[Bellen]
Du hast noch eine halbe Stunde.
Dann wirst du entweder eine Handtasche...
oder ein Paar Pömps.
[Melancholische Musik]
Da seid ihr ja endlich!
Wir haben noch 14 einhalb Minuten.
Es ist aus und vorbei.
[Stöhnen]
Ich hab niemanden mehr, Martha.
Und die, die ich habe, muss ich abgeben.
Ich muss dich abgeben, Martha.
Ich muss Paradisia schließen.
Frau Ob... Frau Doktor Essig...
Ach, Toni...
Mein alter Freund.
Du bist noch da!
Komm setzt dich zu uns.
Äh, na... nein,
ich weiß nicht,
ich kann nicht, ich...
muss Ihnen was beichten.
Och, das hat Zeit.
Ich hab gelogen.
Ich hab die Tiere geklaut.
Und Ronnie.
Du hast was!
Toni!
Wie konnte ich nur.
Ich hab Sie und Paradisia verraten.
Es tut mir so schrecklich Leid, aber ich...
ich konnte nicht anders.
Da war auf einmal diese Frau, und...
ich war doch so wahnsinnig einsam, und...
Sie hat mich einfach verzaubert.
Du hast die Tiere geklaut!
[Heulen]
Unsere Tiere!
Ja. Und ich weiß, das kann mir niemand...
jemals verzeihen.
Ich mir gar nicht.
Ich war so ein Idiot.
[Musik hört auf]
Frau Doktor... Essig nicht doch, bitte...
Das bricht mir das Herz, das hält doch kein Mensch aus.
Taschentuch, warte.
Hier.
[Schlabbern]
Ach nein... falsch.
Hier.
[Heulen]
[Quaken]
Ja, Essig.
Wir haben den Tierdieb.
Also ich meine, die Kinder wissen, wo er ist.
Am alten Güterbahnhof.
Danke, ich habe verstanden.
Du hast noch eine Chance.
Eine Chance, komm!
[Erwartungsvolle Musik]
Da ist sie.
[Musik wird spannungsvoller]
[Leises Hallen]
Der Teufel ist pünktlich.
Da kommt der Andere.
[Quietschen]
Hey Schwärzer.
Fahr die Rampe runter.
[Motor startet]
Ihr wartet alle auf mein Zeichen.
[Motor dreht auf]
[Musik wird dramatischer]
Es geht los! Entert die Lok!
Und befreit Bonsai.
Wo kommen die alle her!
Kommt, wir schneiden ihr den Weg ab.
[Schwärzer] Runter vom Wagen, ich fahr!
Bleib stehen!
Sie versucht zu entkommen. Los, packt sie euch!
Und jetzt, fesselt sie.
Es ist aus! Du hast verloren.
[Musik wird leiser]
Halt!
Keinen Schritt weiter.
Oder...
Ich muss deinem kleinen Fiffi...
ein bisschen weh tun.
Halt stopp, hört auf!
Tut was sie sagt!
So ist's brav.
Und ihr!
Befreit meine Freundin!
Tut was ich sage!
Und jetzt...
zieht ihr euch alle...
ganz langsam zurück.
Shht!
[Musik wird lauter]
[Schuss]
Ugh.
[Musik wird entspannter]
- Ja! - Ja!
Ein guter Schuss.
Ughh.
Uhh.
- Ja! - Haha!
[Klingeln]
Ahh!
- Was ist passiert! - Essig hier.
Ja.
Wir haben hier ein paar Diebe, die sie verhaften können.
Fahr fos, schos schnell!
Fahr los!
[Sirene]
Halt dich fest! Ja!
[Musik wird dramatischer]
Bonsai, mein Freund! Was machst du für Sachen!
Ick wees nich. Ick hab nur jebetet, dass du mir befreist.
Lilli, Pass uff.
Jetzt hab ich dich, Kleine!
Jetzt bist du dran!
[Lilli] Tu' doch was, Jess.
Stopp, keine Bewegung!
Oh mein Gott, Lilli!
Du bleibst hier!
[Zischen]
- Das darf nicht sein. Bonsai! - Mach doch was.
Da. Lilli!
- Lilli! - Lilli!
Na dann, wir sehen uns in der Hölle wieder!
Det globe ick nich! Lilli, die Pfanne.
Zähl' die Sterne, schwarzer Schwärzer.
[Triumphale Musik]
Ja! Ja!
[Sirene]
Na also. Jeht doch.
Im Gesetze des Namens. Wir verräubern die Haften.
Hubert Carl-Otto.
[Gelächter]
Dafür kriegen wir 'n Orden.
[Musik endet auf Orchesterschlag]
Große Freude in Paradisia, dem Tierpark von Schweigern.
Endlich sind die gestohlenen Tiere wieder zurück.
Da, da kommen sie! Sie sind da!
[Fröhliche Musik]
Abblaus, Abblaus! Das is mein Prinz.
Liebe Tierfreunde,
ich freue mich mitteilen zu können,
dass das Fortbestehen von unserem...
Tier-Zuhause gesichert ist.
[Applaus]
Und dass die liebe Martha gesund ist.
[Elefantentrompeten]
Die Mama vom kleinen Ronnie.
Ohoho.
Mama, wir haben die Räuber geschnappt.
[Elefantentrompeten]
[Lachen]
Wir haben sie alle zusammen fertig gemacht!
Wir waren zu stark für die!
Na-haa!
Das alles verdanken wir den Kindern. Sie haben Paradisia gerettet.
Liliane, Jess, Laura,
Lucy, Ronja, Charlie,
Ben, Leon, Felix.
Und sogar... Trixi!
Ich danke euch im Namen aller Tiere und erkläre euch zu Ehrengästen...
Für immer!
[Applaus]
[Musik blendet aus]
[Schmatzen]
Mama, Papa...
Tut mir leid, dass ich mein Versprechen nicht gehalten hab.
Ist doch halb so wild, alles gut.
Es ist nur so schwer, mich von Ronnie und den anderen Tieren fernzuhalten.
Es versteht sie doch keiner, wenn sie mal krank sind oder Hilfe brauchen.
- Ja. - Ja. Da hast du einfach Recht.
Lilli. Ich muss dir was sagen.
Es tut mir von Herzen leid.
Und wir werden nie wieder von dir verlangen,
dass du dich versteckst.
Und du musst mir bitte glauben. Wir lieben dich, so wie du bist.
Genau, so wie du bist.
Kleiner Finger!
Kleiner Finger.
Na komm, komm her.
[Percussions]
Hey guckt mal, Laura.
[Fröhliche, rhythmische Musik]
Yo, hier in Paradisia ist vieles anders
Aber eins ist klar
Einer für den anderen und alle für den einen
Und jeder kann er selber sein, ist das nicht nice-enstein!
Lch bin wie ich bin und das ist ok
Hab meine Skills und die soll jeder sehen
Hab keinen Bock zu faken ist das so schwer zu checken
Da fall' ich lieber auf anstatt mich zu verstecken
Oohh
lch bin zwar anders
Und doch sind wir Freunde
Oohh.
Wir sind besonders und zeigen allen
warum wir special sind
Ich könnt' mir in' Hintern beißen!
Die eine ist so und der andere anders
Wenn Pinguine reden, dann kann man das
Mir haben Bubligum!
Voll versteh'n, oder nicht
Weso ist das normal, dass man mit Tieren spricht!
Und überhaupt, was heißt schon normal sein!
Ey, wenn du's weißt kann's dir trotzdem egal sein
Alles ist gut, wenn du niemals vergisst
Dass ein Esel manchmal auch ein Einhorn ist
BFF, auch wenn das nicht gleich klar war
Wir haben es geschafft, weil jeder für den ander'n da war
Wir halten hier zusammen, vor allem wenn man Stress hat
Weil man zusammen alles schafft, selbst sowas wie Vanessa
Oohh
Du bist ein guter Tänzer, Toni.
Nicht doch, Frau Doktor Essig.
Du könntest mich doch ab heute Evelyn nennen.
Das würde ich niemals tun, Frau Doktor Essig.
Na gut.
Dann vielleicht Evi!
Ja!
Oohh
Was heißt schon anders!
Wir nennen das besonders
Oohh
Wenn alle gleich wären
Wie weiße Eisbären
Dann wär's uns nicht bunt genug
Wenn wer sagt "mit Elefanten spricht man nicht",
Sag ich "Na und!"
[Elefantentrompeten]
Denn wenn ich 'nen Ratschlag brauche
Frag' ich lieber meinen Hund
[Bellen]
[Elefantentrompeten]
Ich bin zwar anders
Und doch sind wir Freunde.
Oohh.
Wir sind besonders und zeigen allen
Warum wir special sind
Oohh
Was heißt schon anders!
Wir nennen das besonders
Oohh
Wenn alle gleich wären
wie weiße Eisbären
Wär's uns nicht bunt genug
[Fröhliche, lockere Musik]
Ich bin so froh, dass ich dich hab'
Hab' ich dir das schon mal gesagt!
Denn selbst die allerschönste Zeit
Wird schöner noch wenn wir sie teilen
Kenn' dich schon eine Ewigkeit
Mit dir war mir kein Weg zu weit
Ich fühl' mich wie für dich bestimmt
Auch wenn wir ganz verschieden sind
Freundschaft
Ein Hoch auf die Freundschaft
Es zählt nur die Freundschaft
Wir zwei und die Freundschaft
lch mag dich so ganz wie du bist
Es soll so bleiben wie es ist
Wir gehen zusammen durch dick und dünn
lch bin wie Struppi, du wie Tim
Egal ob's regnet oder schneit
lch bin für jede Tat bereit
Fühlst du dich einsam oder klein
Dann denk dran, du bist nie allein
Freundschaft
Ein Hoch auf die Freundschaft
Es zählt nur die Freundschaft
Wir zwei und die Freundschaft
Freundschaft
Ein Hoch auf die Freundschaft
Es zählt nur die Freundschaft
Wir zwei und die Freundschaft
Freundschaft
Ein Hoch auf die Freundschaft
Es zählt nur die Freundschaft
[Musik hört auf]
[Percussions]
In Paradisia da gibt's viel zu entdecken.
Toll, was man hier alles finden kann.
Manches Tier versucht sich zu verstecken.
Und manchmal ist es auch ein Mann.
Wenn der Mann doch so schüchtern ist!
Ja, da hilft nur die Geduld.
Toll, dass du so geduldig bist.
Daran ist die Liebe schuld.
[Ruhige Musik]
Ich schaue täglich in den Spiegel
Und seh' ein Buch mit sieben Siegeln und frag' mich
Wie lang' muss ich mich noch verbiegen!
Bevor ich losfliegen kann!
Schau' mal in mein Herz, da ganz tief drin
Da kannst du mich sehen so wie ich bin
Eines Tages krieg' ich das auch hin
Zeig allen wie ich bin
Schau mal in mein Herz, schau ganz tief rein
Zusammen reißen wir die Mauer ein
Schau mal in mein Herz
lch zeig dir wie ich bin
Alle wollen dass man normal ist
Obwohl normal doch ganz egal ist
Und keinem anscheinend selber richtig klar ist
Wie man das eigentlich macht
Schau mal in mein Herz, da ganz tief drin
Da kannst du mich sehen so wie ich bin
Eines Tages krieg' ich das auch hin
Zeig allen wie ich bin
Schau mal in mein Herz, schau ganz tief rein
Zusammen reißen wir die Mauer ein
Schau mal in mein Herz
lch zeig dir wie ich bin
Schau mal in mein Herz
Schau ganz tief rein
Zusammen reißen wir
Die Mauer ein
Schau mal in mein Herz, da ganz tief drin
Da kannst du mich sehen so wie ich bin
Eines Tages krieg' ich das auch hin
Zeig allen wie ich bin
Schau mal in mein Herz, schau ganz tief rein
Zusammen reißen wir die Mauer ein
Schau mal in mein Herz
lch zeig dir wie ich bin
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