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Original subtitles

Guten Morgen. Morgen.

Wie ich hörte, habt Ihr gestern mit Basselet getanzt.

Wolltet Ihr euren Gegner besser kennenlernen? - Tanzen kann er.

Bereit?

Avalon wird sich daran gewöhnen müssen, dass Ihr die Herrin seid.

Uns bleibt nur wenig Zeit.

Die Kaiserin wird doch wohl nicht... - Aufsatteln? Doch, das wird sie.

Na los.

Hey, ruhig, ganz ruhig.

Na geht doch.

Jetzt aufsteigen.

Er gehört dir.

Gut, Avalon.

Das machst du großartig.

Schön ruhig, Avalon.

Öffnet das Gatter. - Sicher?

Ja.

Wollen wir?

Whoo.

Wer seid Ihr?

Inspektor Hieronymus von der Kriminalpolizei München.

Willkommen in Possenhofen.

Was wollt Ihr von meiner Stallmeisterin?

Frau Schwarz steht unter dem Verdacht,

eine Straftat begangen zu haben.

Eine Straftat?

Ihre Mutter ist ermordet worden.

Ihr könnt sie doch nicht einfach mitnehmen.

So, kann ich nicht?

Ich verbürge mich für sie.

Linda Schwarz würde niemals jemanden umbringen,

schon gar nicht ihre Mutter.

Eine Nachbarin bezeugt, dass sie die Wohnung verlassen hat,

kurz nachdem ein Schuss gefallen ist.

Aber warum sollte sie ihre Mutter umbringen?

Das werden wir herausfinden.

Kommen wir zum nächsten Punkt.

Ich muss mit Euch und Eurer Familie sprechen.

Wo bringt Ihr sie hin?

In Gewahrsam.

Ich werde nur mit Euch reden, wenn ich noch mal zu ihr darf.

Bitte.

Na gut.

Es tut mir so leid.

Ich hole dich da raus. Verlass dich auf mich.

Sollte sie was brauchen, lasst es mich wissen.

Ich erwarte, dass sie gut behandelt wird.

Für mich bloß Wasser, danke.

Ich nehme auch nur Wasser.

Würdet Ihr uns verraten, was Ihr von uns wollt? - Natürlich, Hoheit.

Ich möchte wissen,

wo jeder von Euch Freitag zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags war.

Verzeihung, entnehme ich Eurer Frage,

dass wir unter Verdacht stehen?

vor Euch sitzt die Kaiserin von Österreich.

Herzogin, ich bin nicht dem Adelsregister verpflichtet,

sondern dem Bürgerlichen Gesetzbuch.

Ausschließlich dem Bürgerlichen Gesetzbuch.

Gut, fangen wir anders an.

Laut Eurer Stallknechte habt Ihr kürzlich Linda Schwarz entlassen.

Gab es einen Anlass?

Das hatte familiäre Gründe.

Also stimmt es, was die Nachbarin von Frau Schwarz behauptet.

Euer Gatte hatte ein Verhältnis mit dem Mordopfer

und Linda ist seine uneheliche Tochter.

Ich habe Linda Schwarz nur gekündigt,

um nach dem Tod meines Mannes die Verhältnisse zu klären.

Gut.

Dann gestattet mir bitte nochmals die Frage,

wo wart Ihr zum genannten Zeitpunkt?

Wir waren alle hier.

Alle?

Nun gut.

Herzog,

wie war Euer Verhältnis zu Adele Schwarz?

Ich, äh, ich kenne diese Frau gar nicht.

Aber Ihr habt doch mit ihr gesprochen

vor ein paar Tagen um die Mittagszeit in der Oper.

Du warst noch einmal in der Oper? Am helllichten Tag?

Sie hat dort gearbeitet als Fräulein an der Tür.

Mir war nicht bewusst, dass sie die Mutter ist von Linda Schwarz.

Ja, verrückter Zufall, findet Ihr nicht auch?

Ich war nicht wegen Frau Schwarz dort. Sondern?

Wegen Henriette Mendel.

Die Sängerin Henriette Mendel?

Frau Schwarz hat sich angeboten, ihr Bescheid zu geben,

dass ich mit ihr sprechen möchte.

Was wolltet Ihr von Frau Mendel?

Sie...

Sie war meine verlobte. - Was?

Wir besprechen das später. - Wieso hast du mir nichts gesagt?

Das spielt keine Rolle, Mama.

Sie hat die Verlobung aufgelöst. - Da schau her.

Habt Ihr noch weitere Fragen?

Nein. Vorerst nicht.

Gräfin? - Ja?

Ich möchte, dass Ihr jemanden ausfindig macht.

Wen?

Wir brauchen Hilfe.

Was sollte das, Mutter? Warum hast du nicht die Wahrheit gesagt?

Du hättest besser auf mich hören sollen.

Bitte?

vielleicht wäre ihre Mutter noch am Leben,

wenn du Linda nicht zurückgeholt hättest.

Mama, weißt du, warum ich sie zurückgeholt habe?

Sisi.

Papa hat dieses Schloss bei einer Wette verzockt. An Georg Basselet.

Das alles hier gehört längst nicht mehr dir.

Was redest du da?

Wir haben eine Chance, dass du Weihnachten nicht heimatlos bist.

Ich muss Georg Basselet beim Oktoberfestrennen besiegen.

Aber ohne Linda können wir das vergessen.

Was?

Hier, Mama. - Danke.

Ah.

Hopfen und Baldrian.

Brauchst du sonst noch etwas, Mama? - Wie konnte er mir das nur antun?

Was gibt's?

Sprecht ruhig.

Herzog, ich weiß, es ist gerade unpassend, aber der Bote,

den Ihr wegen der Verlobung zu König Ludwig geschickt habt, ist zurück.

Möchtet Ihr ihn sprechen?

Ja. Möchten wir.

Bitte.

Herzog, ich weiß, Ihr habt mich angewiesen,

nur mit einer Unterschrift auf dem Ehevertrag zurückzukehren.

Ja, aber? Was hat er gesagt?

Es tut mir leid, Hoheit.

Gar nichts.

Das darf doch alles nicht wahr sein.

Sophie Charlotte, das heißt noch nichts bei ihm. - Doch, das tut es!

Hier, falls du Hunger hast.

Sie wollen mir die Schuld zuschieben.

Eine Nachbarin soll mich angeblich gesehen haben.

Jemand hat in meinem Mantel die Wohnung verlassen.

Die haben ihn auf der Straße gefunden.

Aber du warst es nicht.

Ich verspreche dir, dass ich alles dafür tun werde,

dass der Mörder deiner Mutter gefunden wird.

Die haben nicht mal gesagt, was mit ihrem Leichnam passiert.

Ich werde mich um ihr Begräbnis kümmern.

Danke.

Und wie geht's mit Avalon?

Es gibt jetzt Wichtigeres.

Aber... - Er vertraut mir zu wenig.

Du darfst nicht aufgeben.

Ich bin nicht wegen der 2.000 Gulden zurückgekommen.

Und in Wahrheit auch nicht wegen Avalon.

Wenn Max von dir erzählt hat, und das hat er sehr oft...

...ich habe dich immer dafür bewundert, dass du deinen Weg gehst

in einer Welt, die den Männern vorbehalten ist.

Die Vorstellung, dass eine Frau in den Sattel steigt

und das wichtigste Rennen Bayerns gewinnt.

Und dann auch noch die Kaiserin.

Deswegen habe ich dein Angebot angenommen.

Um das zusammen mit dir zu erkämpfen.

Hier.

Das wird dir helfen, sein Vertrauen zu gewinnen.

Bitte reite dieses Rennen.

Ganz ruhig.

Linda kommt bald wieder. Ich verspreche es dir.

Hoheit, Euer Gemahl fragt fast täglich nach eurer Gesundheit.

Ich weiß nicht was und v.a. wie ich ihm...

Ich schreibe meinem Gemahl, dass es mir gut geht.

Jawohl.

Geliebter Franz,

ich erhole mich prächtig hier in Bayern.

Ich gehe es sehr vorsichtig an.

Aber jeden Tag traue ich mir ein kleines bisschen mehr zu.

Gestern habe ich meinen 1. längeren Spaziergang gemacht.

Es war sehr schön.

Die Sonne hat mir einen wunderbaren roten Teint auf die Haut gezaubert.

Heute wollen die Gräfin und ich einen weiteren Spaziergang wagen.

Mein Körper gewinnt jeden Tag an Kraft.

Jeden Tag geht es ein bisschen besser.

Über alles weitere werde ich dir berichten.

Deine Sisi.

Bis morgen Avalon.

Wer seid Ihr?

Graf Grünne.

Danke, dass Ihr gekommen seid.

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir uns jemals wiedersehen.

Ihr glaubt nicht wie froh ich bin, Euch zu sehen.

Was kann ich für Euch tun?

Es geht um unsere Stallmeisterin. - Linda Schwarz.

Gräfin Esterhazy hat mir bereits berichtet.

Bitte tragt alles zusammen, um sie zu entlasten.

Ihr seid die Cousine des Königs.

Könnt Ihr nicht eine Begnadigung erwirken?

In Bayern weht ein neuer Wind.

König Ludwig hat da leider nicht mehr viel zu sagen.

Ich werde mich darum kümmern, Hoheit.

Graf Grünne?

Ja?

Bitte werft auch ein Auge auf meine Mutter.

Sie hat gegenüber der Polizei gelogen.

Sie war zur Tatzeit nicht in Possenhofen.

Glaubt Ihr etwa, dass sie...

Nein.

Aber ich vermute, sie verheimlicht etwas.

Die Kaiserin vermutet,

dass Ihr etwas verheimlicht.

Und dann hat sie ihn gebeten, ein Auge auf Euch zu werfen.

Danke.

Kein Wort.

Zu niemandem.

Wilhelmine?

Hoheit?

Lasst eine Kutsche anspannen. - Sehr wohl, Hoheit.

Das seid doch Ihr.

Ja.

Welchen Preis hat Eure Kooperation?

Und nun fahrt mich bitte zum Gestüt von Georg Basselet.

Es liegt auf dem Weg nach Holzkirchen.

Und?

Wie hat es deine Mutter aufgenommen, dass wir bereits verlobt waren?

Ist sie wieder in Ohnmacht gefallen?

Immerhin konnte ich ihr sagen, dass du die Verlobung aufgelöst hast.

Bei uns zu Hause geht's nur noch drunter und drüber.

Langsam weiß ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht.

Es tut mir leid.

Verzeihen Sie.

Frau Mendel, in 5 min auf der Bühne.

Jawohl, ich komme.

Ich habe die Möglichkeit bekommen, Justizminister zu werden.

Herzlichen Glückwunsch.

Was ist los? Auf so eine Chance hast du doch immer gewartet.

Ja, aber um den Posten zu bekommen...

Also Ludwig, legt mir nahe, dass ich...

...dafür die Tochter des Ministerpräsidenten heirate.

Katharina Maillinger.

Ich hoffe, sie taugt was.

Heirate sie.

Meinst du das ernst?

Ich habe die Verlobung gelöst. Was soll ich jetzt dagegen sagen?

So ist das Spiel.

Henriette, bist du dir sicher? - Ja.

Ich muss zur Probe.

Was machst du da?

Ich lasse ein Begräbnis für Lindas Mutter arrangieren.

Ich hoffe, du hast nichts dagegen?

Ich hoffe, du erwartest nicht, dass ich da hingehe.

Nein, Mama.

Ich war bei Georg Basselet.

Ich habe ihn ersucht, vom Rennen zurückzutreten.

Was? Was ist mit Possenhofen?

Alles hier erinnert mich an deinen verstorbenen Vater.

Vielleicht würde mir ein Neuanfang bei euch in Wien guttun.

Und du kannst wieder nach Hause.

Mama, das hier ist mein Zuhause. Genauso wie deins.

Du hängst an diesem Schloss. - Basselet hat bereits zugestimmt.

Ich will unsere Vereinbarung zurück.

Was hat Euch meine Mutter geboten,

dass Ihr von diesem Rennen zurücktretet?

Sie hat mich nur über Eure Verfassung aufgeklärt.

Ich wusste nichts von der Schwere Eures Unfalls. - Mir geht es gut.

Es war fraglich, ob Ihr je wieder laufen könnt.

Nun, offensichtlich kann ich das.

Also was soll das?

Mir scheint ebenfalls, dass Ihr Euch überschätzt.

Inwiefern?

Ihr könnt gegen mich nicht gewinnen.

Was habt Ihr vor, Hoheit?

Was wird das?

Wollen wir mal sehen, wer hier schneller ist.

Um Gottes willen, nein.

Komm, auf geht's.

Komm jetzt, zieh an.

Auf geht's.

Bleibt endlich stehen in Gottes Namen.

Ihr seid es nicht gewohnt, oder? Nicht zu kriegen, was Ihr wollt.

Wir hatten eine Abmachung und Ihr wollt Euch nicht daran halten.

Weil ich Euch vor Euch selbst beschütze.

Ihr wollt meiner Familie die Heimat nehmen.

Warum, was wollt Ihr mit diesem Schloss?

Das geht Euch nichts an.

Ihr habt Euch für Euer Exempel das lahmste Pferd im Stall ausgesucht.

Ich habe noch nie jemanden gesehen, der auf ihm so schnell war wie Ihr.

Euer Lob könnt Ihr Euch sparen. Gebt mir unser Rennen zurück.

Ich überlege es mir.

Hoheit.

Da bist du ja.

Ich habe mir schon Sorgen gemacht. - Um mich?

Nein, dass ich alleine mit Mutter essen muss.

Sophie Charlotte hat sich in ihrem Zimmer verbarrikadiert.

Ich zähle auf dich.

Hoheit.

Geht es Euch gut?

Ja.

Könnt Ihr mir bitte ein Bad einlassen? - Jawohl, Hoheit.

Da ist noch was.

Unter der Dienerschaft wird gemunkelt,

dass der König Sophie Charlotte nach dem Fest

in die Stallungen gezogen hat und dann...

Ich befürchte, das ist der Grund, warum sie ihr Zimmer nicht verlässt.

Mein Gott.

Habt Ihr schon mit jemandem aus meiner Familie darüber gesprochen?

Selbstverständlich nicht, Hoheit.

Willst du mir erzählen, was passiert ist?

Auf dem Fest? - Nichts.

Warst du an dem Abend noch allein mit Ludwig?

Jemand hat euch gesehen.

Im Stall. - Nein.

Nein. Oh nein.

Nein, nein, nein, nein. - Du kannst mir alles erzählen.

Ich war halt neugierig.

Wie es ist mit einem Mann?

Ob es stimmt, was Mama sagt.

Ob er ein Satyr ist.

Hat er dir wehgetan?

Ja. Sehr.

Das hätte er nicht tun dürfen.

Wie meinst du das?

Er... Er ist kein Satyr, wenn du das meinst.

Jedenfalls nicht bei mir.

Er hat mich einfach sitzen lassen.

Ihr habt gar nicht... - Nein!

Er wollte mich nicht.

Deshalb meldet er sich ja auch nicht mehr.

Vielleicht...

...wollte er deine Ehre schützen.

Meinst du?

Oh.

Hat sich Madame wieder herunterbequemt.

So, bevor hier im Haus noch mehr Gerüchte die Runde machen,

solltet ihr es aus meinem Mund erfahren.

Ich habe am Abend meines Festes versucht,

mich mit Ludwig zu vereinigen.

Bitte raus.

Wie konntest du?

Spar dir deine Worte, Mama.

Er wollte nicht und ist gegangen.

Wer weiß davon? - Irgendein Diener muss uns gesehen haben.

Hatte wohl nichts Besseres zu tun.

Wenn das die Runde macht, du weißt, was das bedeutet.

Willst du ihn wirklich heiraten?

Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Sie muss. - Mama!

Lass Sophie Charlotte diese Frage beantworten.

Ja.

Wo willst du hin?

Zu Ludwig.

Ich werde eure Vermählung dingfest machen.

Ah, Vetter.

Willkommen.

Was für eine wunderschöne Überraschung.

Kann ich dir...

...etwas zu trinken anbieten?

Ich habe noch keine Antwort von dir erhalten.

Ich weiß nicht, wovon du redest.

Ich weiß, dass dir die demokratischen Kräfte

im Nacken sitzen, deshalb brauchst du mich im Kabinett,

damit ich dir den Rücken frei halte. - Ja, die Demokraten.

Ich weiß, worauf du hinaus willst.

Was die Demokraten können, das kann ich schon lange.

Ich bitte um Eure ungeteilte Aufmerksamkeit.

Wir stimmen ab.

Demokratisch.

Wer ist dafür, dass ich seine kleine Schwester heirate?

Hm. So.

Wer ist dafür, dass ich mir eine andere suche?

Ha.

Unentschieden.

Niemand wird jemals gegen den König stimmen. - Siehst du!

Es ist ein klassisches Dilemma.

Wie soll ich mich da je richtig entscheiden?

Bei allem Respekt, die Entscheidung liegt nicht mehr bei dir.

Die hast du getroffen,

als du meine Schwester vor aller Augen geküsst hast.

Darf ich reinkommen?

Bist du dir immer noch sicher,

dass ich die andere heiraten soll?

Sind das alles die Formalitäten deiner adeligen Eheschließung?

Ach, hör auf das zu lesen.

Ich glaube, ich habe die größte Dummheit aller Zeiten begangen.

Wer kann schon von sich behaupten,

dem König die Leviten gelesen zu haben?

Warum musste sich meine Schwester ausgerechnet ihn aussuchen?

Gott sei Dank wollen wir nicht mehr heiraten.

Ich nehme an, mit einer bereits entehrten Bürgerlichen

wäre der Katalog um einiges länger.

Da gäbe es gar keinen Katalog.

Ich glaube, das alles ist gar keine so schlechte Idee.

Hm? - So können wir alles haben.

Eine wilde Beziehung. - Mhm.

Ich meine Karriere. - Mhm.

Und du deinen Ministerposten samt Familie und Kindern.

Hm.

Madame de Pompadour, Madame Du Barry, Francoise de Châlus.

Ich wäre in guter Gesellschaft.

Diese Mätressen hatten wenigstens was zu sagen am Hof.

Wir sind allein.

Konntet Ihr schon etwas rausfinden?

Leider sprechen alle Indizien für Lindas Schuld.

Die Nachbarin behauptet,

dass Linda und ihre Mutter viel gestritten hätten.

Die Polizei hat den Abdruck eines Damenschuhs

im Blut des Opfers gefunden.

Größe 39. Das entspricht Lindas Größe.

Verdammt.

Da ist noch etwas.

Ihr hattet mich gebeten, nach eurer Mutter zu sehen.

Sie war gestern in München. Warum, weiß ich nicht.

Und heute früh war sie auf dem Friedhof.

Aber nicht an dem Grab eures Vaters.

Sondern an einem anderen.

Der Grabstein trägt keine Inschrift.

Und im Friedhofsregister ist auch nichts aufgeführt.

Wollt ihr, dass ich der Sache weiter nachgehe?

Es wäre nur verständlich, das Ganze ruhen zu lassen.

Geht der Sache bitte nach.

Ich möchte wissen, was das für ein Grab ist.

Wie Ihr wünscht, Hoheit.

Schneller, Avalon!

Ah.

Um ein Haar hättet Ihr gewonnen, Hoheit.

Eigentlich sollte er das Pferd mit Leichtigkeit schlagen.

Aber er will nicht.

Nun ja, da das Rennen ohnehin abgesagt wurde,

wäre es nicht am besten, sich mit der Situation abzufinden?

Und, wie war's bei Ludwig?

Er wird nicht drumherum kommen, dich zu heiraten.

Die Frage ist nur, wann er das endlich einsieht.

D.h. er will mich eigentlich gar nicht.

Hm?

Louis, hat er das gesagt? - Nein.

Ich glaube sogar, er mag dich. - Wirklich?

Ich kenne Ludwig seit meiner Kindheit.

Er ist eine schwierige Person,

du solltest jemanden heiraten, der anständig zu dir ist.

Er war anständig. - Er hat eine dunkle Seite an sich.

Ich kann mir vorstellen, dass dich das fasziniert,

aber es wird dich nicht glücklich machen.

Das hier sind die Heiratskandidaten,

die nach eurem Kuss noch zur Verfügung stehen.

Lass mich wissen, für wen du dich entscheidest.

Falls Euch die Frage umtreibt,

auch ich bleibe in der Regel gerne länger hier.

Und, habt Ihr Euch entschieden?

Wird es ein Rennen zwischen uns geben?

Oh.

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