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Wenn wir es einmal ganz nüchtern betrachten:
Was kann ich tun, damit Ihr nach Possenhofen zurückkommt?
Zumindest, bis das Rennen vorbei ist?
Warum kauft Ihr Euch nicht einfach ein neues Schloss?
Heimat kann man nicht kaufen.
Ich wüsste nicht, wer Avalon reiten sollte.
Ich.
Hoheit.
Ich weiß, dass Ihr den Reitsport liebt, aber...
Was haltet Ihr von 2.000 Gulden für 6 Wochen?
Auch mich kann man nicht kaufen.
Ich werde morgen um 9 auf dem Reitplatz sein.
Überlegt es Euch.
Wieso soll ich mich beruhigen?
Du bist in Ohnmacht gefallen.
Du unterstehst dich, so mit mir zu reden.
Das ist wirklich irre.
Das glaube ich nicht. So kannst du nicht mit mir umgehen!
Ich bin eine erwachsene Frau!
Du bist ein ungezogenes Gör!
Und du machst, was ich sage! Hoch da!
Ich hasse diese Familie!
Bitte langsam. - Ich packe meine Sachen und hau ab!
Eine Woche Hausarrest, junges Fräulein. In deinem Zimmer.
Und was soll ich machen?
Dir deinen Cousin aus dem Kopf schlagen.
Und wenn ich mal muss? - Du hast einen Nachttopf.
Wo warst du? Hast du davon gewusst? - Wovon?
Sophie Charlotte war mit Ludwig in der Oper.
Ich dachte, du passt auf sie auf?
Du fragst bitte nach einem Platz in der klösterlichen
Erziehungsanstalt für Frauen. - Frauenwörth?
Du kannst Sophie Charlotte nicht ins Kloster....
Und ob ich das kann.
Wie ist sie überhaupt in die Stadt gekommen?
Sie wird wohl kaum allein gefahren sein.
Ich habe sie nach Nymphenburg gebracht.
Von der Oper wusste ich nichts.
Intrigiert habt ihr gegen mich, schämt euch.
Diese ganze Oper war doch nur ein Ablenkungsmanöver. - Nein, Mama.
So? Was dann?
Du warst früher nie in der Oper.
Ich wollte dir jemanden vorstellen. - Aha. Wen?
Den Minister. Maillinger.
Ich glaub dir kein Wort.
Rutsch mir doch den Buckel runter. Echt.
Louis.
Wie konntet ihr mich so hintergehen?
Guten Morgen.
Auch schlecht geschlafen?
Ja.
Das Rennen ist in 6 Wochen, und Papas Pferd kann mich nicht leiden.
Wo ist Mama?
Die kommt nach gestern schwer aus dem Bett.
Kein Wort über die Aufführung.
Es geht nur um Ludwig und unsere kleine Schwester.
Warum hast du Mama deine Verlobte nicht vorgestellt?
Ich... Ich hab's versaut.
Und Sophie Charlotte hat den Abend ruiniert.
Besitzt du nun endlich die Güte, mir zu sagen, wo du gestern warst?
Sisi, sag nicht, du warst... - Doch.
Ich muss dir etwas sagen.
Ich hab gesagt, du sollst dich von dieser Frau fernhalten.
Aber... - Kein Aber.
Es ist alles kompliziert genug, mach es nicht schlimmer.
Du verstehst nicht, es...
Guten Morgen Tante Sophie.
Guten Morgen.
Eure Mutter fühlt sich elend.
Was habt ihr euch dabei gedacht?
Die Lage ist, äh...
...komplex.
Es ist ganz einfach.
Euer Vater ist gestorben, und ihr braucht jetzt Halt.
Keine Träumereien oder Verbindungen,
die das Ansehen der Familie schwächen könnten.
Legt das Croissant wieder hin. Und auch kein Saft.
Sophie Charlotte ist mit Wasser und Brot ausreichend versorgt.
Und wenn wir beim Ansehen sind: Der Hofball in Wien steht bevor.
Der Kaiser sollte ihn nicht alleine bestreiten.
Danke, dass du mich vertrittst, Tante Sophie.
vor meiner Abreise möchte ich noch gerne etwas mit euch besprechen.
Die Gräfin von Schlandwig hat bis vor Kurzem
nach einer passenden Partie für ihre Tochter gesucht.
Sie war so freundlich, mir ihre Recherche zu überlassen.
Was hast du vor?
Frauenwörth wird Sophie Charlottes Sehnsucht nach Ludwig vergrößern.
Und jetzt soll ein neuer Kandidat her? - Sie ist jung.
So schnell, wie sie sich verguckt hat,
wird sie sich für einen anderen begeistern.
Wenn sie König Ludwig will, sollten wir das ernst nehmen.
Der König hat Magdalena Gräfin von Traunstein entehrt,
genauso wie die Herzogin von Ismaning.
Die Baronesse von Mangfeld ist in der Nervenheilanstalt,
seitdem er sie hat fallen lassen.
Ich denke nicht, dass Sophie Charlotte mitspielen wird.
Schon, wenn sie erfährt, was ihre Mutter vorhat.
Du solltest sie bald in Kenntnis setzen.
Der ist viel zu alt.
Und der ist viel zu klein.
Um Gottes willen.
Die von La Rosées blicken auf eine lange Tradition als Kämmerer zurück.
Hat der dem Adel nicht abgeschworen?
Den Titel hat er noch, darauf kommt es an.
Es ist ein begehrter Junggeselle,
wohlhabend, mit engen Verbindungen zum Bürgertum.
Ich finde ihn... modern. Passt zu Sophie Charlotte.
Ich finde den nicht gut.
Tatsächlich? - Ja, sieht aus wie ein Angeber.
Er ist attraktiv.
Wie ihr meint.
Eure Mutter wird auf meinen Rat hören.
Ein Empfang hier in Possenhofen wäre ein netter Anlass,
Sophie Charlotte mit den Herren bekanntzumachen.
Dann werde ich mich wohl um die Einladungen kümmern.
Wenn ihr mich entschuldigen würdet.
Gute Reise, Sophie.
Bitte grüß Franz von mir und gib den Kindern einen Kuss.
Ich würde dem Kaiser lieber berichten,
wann seine Frau zurückkehrt.
Bald.
Hoheit, ich hoffe, Erzherzogin Sophie hat Euch nicht
in diesem Aufzug aus dem Haus gehen sehen.
Keine Sorge, die verabschiedet sich von meiner Mutter.
Wenn der Kaiser das erfährt, sind meine Tage gezählt.
Bitte seid vorsichtig, Hoheit. Mir scheint dieses Pferd unberechenbar.
Guten Morgen.
Hier ist Euer Korsett.
Wie gewünscht habe ich es verstärkt,
um Eure Lendenwirbel zu schützen, Majestät.
Glaubt Ihr wirklich, die Stallmeisterin kommt zurück, ja?
Hoffentlich.
Sitzt wie angegossen.
Danke, Ihr könnt gehen. - Stets zu Diensten.
Hoheit.
Da ist sie.
Verflucht. - Oh, Gott sei Dank.
2.000 Gulden für 6 Wochen.
Und am Ende gehört Avalon mir.
Wenn er das Rennen gewinnt.
Wir müssen zuerst am Vertrauen arbeiten.
Folgt mir.
Die Knechte haben Linda heute Morgen im Stall gesehen.
Und du glaubst, dass Sisi mit ihrer Rückkehr zu tun hat?
Hier steht jedenfalls die Adresse, und der Ordner lag auf dem Tisch.
Aber welchen Grund hätte Sisi, diese Person aufzusuchen, außer...
Ich hab dich gewarnt.
Wer sucht, der findet.
Ich mach mir solche Sorgen.
Behalt die Dinge im Blick.
Dann wird nichts passieren.
Dein Geheimnis ist gut gehütet.
Auch wenn vielleicht das ein oder andere Detail ans Licht kommt.
Danke.
Danke Schwester.
Komm, ich begleite dich noch zur Kutsche.
Ja, treiben, treiben, weiter, weiter, weiter.
Verhaltet Euch ruhig, er nimmt jede Eurer Bewegungen wahr.
Ruhig, hab ich gesagt.
Ihr müsst die Richtung vorgeben.
Schön.
Jetzt noch mal anhalten.
Jetzt lasst Ihr die Gerte fallen.
Dann dreht Ihr Euch mit der Schulter zu ihm
und senkt den Kopf wie eine Leitstute.
Und wartet, bis er von alleine kommt.
Ja, wunderbar.
Gut.
Jetzt versucht Ihr, die Longe anzulegen. Langsam.
Und vorsichtig, das mag er nicht besonders.
Avalon, ganz ruhig. - Bleibt ruhig.
Bleib stehen!
Wir müssen ihn einfangen. - Ich komm mit!
Meine Stallburschen würden die Welt nicht verstehen, wenn Ihr mitkommt.
Aber... - Ihr seid die Kaiserin von Österreich.
Los, Jungs.
Bitte, gnädiger Herr, ich muss sie sprechen.
Tut mir leid, das ist nicht möglich.
Es dauert nur 5 min. Bitte. - Sie probt gerade.
Aber es ist äußerst wichtig. - Das geht nicht.
Ich werde ihr Bescheid geben. - Sehr wohl.
Fräulein Mendel ist eine zauberhafte Person.
Wie bitte?
Ich kann nicht, wir proben.
Ich wollte mich entschuldigen.
Für das Malheur hier gestern Abend.
Für welches genau?
Henriette, bitte, es tut mir aufrichtig leid.
Wie war die Premiere noch?
Was soll das?
Du hast mich im Foyer stehen lassen wie bestellt und nicht abgeholt.
Deine Schwester ist an der Seite des Königs.
Was wird deine Mutter denken? - Das spielt keine Rolle.
Du bist Herzog in Bayern.
Spross der einflussreichsten Familie, dein Cousin ist der König.
Über kurz oder lang kann ich nicht mithalten,
egal, was deine Mutter sagt.
Das musst du nicht. - Ich habe eine Arbeit, die mir gefällt.
Eine Wohnung, die ich bezahle, ich möchte das nicht aufgeben.
Ich muss wieder rein, Louis. - Das kannst du nicht machen.
Bitte. - Es tut mir leid.
Louis?
Ja?
Ist alles in Ordnung?
Sie hat die Verlobung aufgelöst. - Was? Warum?
Frag nicht.
Sisi, ist Louis da? Wir wollen essen.
Lieber Gott, beschütze unsere Familie
und unseren geliebten Max im Himmel.
Amen. Amen.
Wisst ihr noch, wie Max immer zu sagen pflegte:
Eine warme Suppe legt sich wie Seide ums Herz.
Ja, Mama.
Löblich, dass ihr Verantwortung für eure Schwester übernehmen wollt.
Aber ich kann diesem Empfang nur zustimmen,
wenn Sophie Charlotte bereit ist, zu kooperieren.
Die Nonnen wären mir lieber.
Ich glaube nicht, dass das Kloster der richtige Weg für sie ist.
Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.
Diese Stallmeisterin ist wieder da.
Ich möchte, dass sie verschwindet, diese Person ist untragbar.
Wie ich vernommen habe, ist ihr ein Pferd abhandengekommen,
spurlos verschwunden.
Dieser Aragon. - Avalon.
Ich habe Sisi gebeten, sich von dieser Person fernzuhalten.
Was hat es auf sich mit dieser Person?
Linda ist unsere Halbschwester.
Wie bitte, hat sie das gesagt?
Ich meine, stimmt es?
Sisi, das kannst du mir nicht antun.
Danke Sisi, großartig.
Noch ein Problem mehr.
Sie ist kein Problem. Sie ist auch Papas Kind.
Ich habe genug. Ich helfe jetzt bei der Suche nach Avalon.
Avalon!
Avalon!
Avalon!
Ich will Euch nichts vormachen, Herzogin.
Es wird nicht einfach für Euch in Wien.
Meint Ihr mit Wien nur den Hofstaat?
Oder meint Ihr damit auch Euch?
Ich fürchte, ich meine damit auch mich.
Was wollt Ihr hier?
Dasselbe könnte ich Euch fragen.
Spioniert Ihr mir nach?
Ich bin schon als kleines Kind hierhergekommen.
Und wie lange seid Ihr in der Regel geblieben?
Gerne einige Stunden.
Aha.
Avalon! Avalon!
Avalon! - Ach.
Euch ist das Pferd abhandengekommen?
Ihr tretet doch zum Rennen an, oder?
Ich hab einen Ruf zu verlieren.
Wollt Ihr schon gehen? - Ich wünsch Euch einen schönen Tag.
Habt Ihr Eurer Mutter erzählt, wie es um ihr Schloss steht?
Das muss ich nicht, weil ich sowieso gewinnen werde.
Mit Geheimnissen ist es wie mit faulen Zähnen.
Solange man sie hat, tun sie weh.
Das Bein ist geschwollen.
Wir sollten ihm ein paar Tage Ruhe geben.
Aber wir können die Zeit nutzen, um unseren Gegner auszuspionieren.
Georg Basselet reitet bald wieder ein Rennen.
Ich hatte gehofft, ihm so schnell nicht wieder zu begegnen.
Wenn Ihr gewinnen wollt, solltet Ihr seine Taktik kennen.
Also?
Stör ich?
Da schau her, mein Bruder.
Und ich dachte, ihr habt mich vergessen.
Hast du was von Ludwig gehört?
Ja.
Ich werde ihn treffen.
Wahrscheinlich will er um meine Hand anhalten.
Du bist ja jetzt das Familienoberhaupt. - Träum weiter.
Weiß er, dass ihr mich weggesperrt habt?
Du wusstest genau, dass ich Henriette Mama vorstellen wollte.
Ich kann nichts dafür.
Du hättest nicht hingehen müssen.
Ich hab ein Stelldichein mit dem König, und nee, ja,
ich mach nicht mit.
Mutter möchte dich nach Frauenwörth schicken. - Ins Kloster?
Willst du das? - Nein.
Dann wirst du dich nach jemand anderem umsehen müssen.
Mama wird einen Empfang geben und dich verheiraten.
Das ist nicht dein Ernst? - Mein voller.
Oder lieber doch ins Kloster?
Sehr gut.
Was ist mit Ludwig?
Ich werde es ihm schonend beibringen.
Wenn er noch weiß, wer du bist.
Wollen wir wetten?
Ist das Euer Ernst?
Kommt, ich lade Euch ein.
10 Mark auf Pastorius.
Ihr wettet auf unseren Gegner? - Er wird gewinnen.
10 Mark auf Red Carpet.
viel Glück, meine Damen. - Danke.
Euer Vater hat auch nie auf die Favoriten gesetzt.
Unser Vater.
Hattet Ihr ein enges Verhältnis zu ihm?
An der Türschwelle zu Schloss Possenhofen war Schluss.
Das Schloss ist das Reich Eurer Mutter.
Da kommen sie.
Da vorne ist Red Carpet.
Ah, Durchlaucht.
Und zukünftiger Justizminister.
Darf ich vorstellen: Katharina Maillinger.
Aber wie ich höre, seid Ihr Euch bereits in der Oper begegnet.
Ja.
Verzeihung.
Sehr erfreut.
Ihr wolltet mich sprechen, Königliche Hoheit?
Ich? Nein. Ihr sollt sprechen.
Ich habe andere Verpflichtungen.
Gnädigste.
Aber Ludwig...
Möchten Sie hier oder anderswo speisen?
Wieso speisen? - Gerne hier.
Sehr wohl.
Wie hat Euch die Oper gefallen?
Zumindest bis...
...meine Mutter aus dem Saal getragen wurde?
Eure Familie hat jedenfalls für gute Unterhaltung gesorgt.
Champagner?
Red Carpet liegt vorn.
Wer weiß, vielleicht habe ich heute Glück mit meiner Wette.
Freut Euch nicht zu früh.
Er überholt immer über die äußere Bahn.
Er ist gut.
Es wird viel Arbeit, ihn zu besiegen.
Ihr macht mir ja Mut.
Ich bin einfach nur ehrlich.
♪ Eh die Maienlüfte wehn,
eh die Drossel singt im Wald:
Willst du mich noch einmal sehn?
Komm, o komme bald.
Komm, o komme bald. ♪
Ja?
Das... Das war wirklich wunderschön.
Ich hab dich vermisst.
Das ist noch reichlich untertrieben.
Aber wahrscheinlich hast du recht, es...
Es ist besser so.
Es ist vernünftiger.
Ja, vernünftig.
Das trifft es ganz gut.
Tja.
Tja.
Wo bist du gewesen?
Warum bist du zurückgegangen?
Das geht dich nichts an. - Die werden dich niemals akzeptieren.
Vielleicht solltest du nicht so viel trinken.
Spar dir deine Ratschläge.
Dein geliebter Vater hat jeden Tag gesoffen, dieses Scheusal.
Red nicht so über ihn.
Ach, wen interessiert es? Der ist tot.
Und wir sitzen bald auf der Straße.
Ich habe eine neue Arbeit. Wir werden eine Lösung finden.
Ich will aber keine Almosen mehr aus Possenhofen.
Max hat diese Wohnung bezahlt.
Er hat sich um dich gesorgt und um mich.
Er hat mich gekauft.
Und dich mit.
Verstehst du das?
Du gehörst nicht in diese Familie, genauso wenig wie ich.
Du hast dieses Leben gewählt, auch für mich.
Keiner hat dich gezwungen, du hattest die Wahl.
Aber über mein Leben bestimme nur noch ich.
Verzeiht, Majestät.
Der Botschafter wartet bereits seit einer halben Stunde.
Soll ich ihn wegschicken?
Nein. Ich werde Euch begleiten.
Gibt es Nachricht von meiner Frau?
Auch heute nichts, Majestät.
Hoheit, es wird höchste Zeit, Euch für den Empfang einzukleiden.
Danke.
Gibt es sonst noch etwas, Gräfin?
Nun ja, Euer Gemahl hat Euch dieses Telegramm geschickt.
Und mich lässt er fragen, wie es um Euch und Eure Gesundheit steht.
Dann werdet Ihr ihm wohl antworten müssen.
Selbstverständlich, Hoheit, aber was?
Ich werde ihm später selbst schreiben.
Jawohl.
Ich bin gleich fertig.
Stellt das bitte in den Wintergarten.
Wo ist Sophie Charlotte? - Louis holt sie gerade.
Die Gäste sind schon da. Dass sie immer zu spät kommen muss.
Ganz ruhig, Mama. Alles wird gut.
Du willst wirklich ins Kloster gehen? - Warum nicht?
Willst du auch?
Ich glaube nicht, dass mir das steht. - Das weißt du nicht.
Wir haben uns weit aus dem Fenster gelehnt für dich.
Du willst diese Schauspielerin heiraten
und mich da runterschleppen?
Das mit Henriette und mir ist was Ernstes.
Ludwig und du... - Und weiß Mama schon davon?
Ludwig und du, das ist nur eine Schwärmerei.
Wie oft hast du ihn bisher gesehen?
Einmal in der Kirche bei Papas Beerdigung
und dann einmal an diesem Abend.
Bitte, vielleicht ist da unten ja ein Mann, der etwas taugt, hm?
Schließ die Augen.
Also, wenn du so da runtergehst, lasse ich mir das nicht entgehen.
Graf von Galandi.
Graf zu Wolfratshausen.
Verzeiht, dass wir Euch haben warten lassen.
Sehr erfreut.
Wo bleibt sie denn, Eure Tochter?
Um Gottes willen.
Darf ich vorstellen:
Sophie Charlotte Auguste Herzogin in Bayern.
Darf ich mich abschminken?
Du hast mehr Schneid, als ich dachte.
Graf Egbert zu Wolfratshausen.
Dann trage ich Euch für den Walzer ein? - Ja, ganz recht.
Bitte, macht weiter.
Eine Freude, Sie zu sehen.
Das darf doch nicht wahr sein.
Ich kläre das.
Mama.
Mama. Beruhige dich.
Er ist immer noch der König.
In dem Moment bricht er mir vor den Latz. Kann man sich das vorstellen?
Eure Hoheit?
Ah, meine Kaiserin.
Darf ich dich unter 4 Augen sprechen?
Was zur Hölle machst du hier?
Du scheinst dich nicht zu freuen, dass ich da bin.
Hast du mich absichtlich nicht eingeladen?
Ludwig.
Bitte.
Du glaubst, ich meine es mit deiner Schwester nicht ernst.
Dann pass mal ganz genau auf.
Oh mein Gott.
Darf ich bitten, Herzogin?
Musik.
Morgen früh fahre ich nach Frauenwörth. - Nein.
Er hat sich soeben zu ihr bekannt. Vor allen.
Kümmere dich darum, dass er sie jetzt auch heiratet.
Und zwar so schnell wie möglich.
Eure Majestät.
Ganz schön was geboten bei Euch.
Was macht Ihr hier?
Die Mutter Eures Gatten hat mich eingeladen.
Dachte, ich schau mir das Theater mal an.
Oh, Brahms.
Würdet Ihr mir die Ehre erweisen?
Ihr habt sie gefunden? - Ja.
Euer Bericht, Braun.
Schuss aus nächster Nähe. Austrittswunde am Hinterkopf.
Eine regelrechte Hinrichtung.
Oder ein Selbstmord. - Keine Tatwaffe.
Die Nachbarin hat jemanden gesehen.
Außerdem, diese Schuhabdrücke können nicht von der Toten stammen.
Und wer ist das?
Das ist der kürzlich verstorbene Herzog Max in Bayern.
Da schau her.
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