All language subtitles for 2018_Der Preis der Arbeit.deu

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Original subtitles

.

Mit Untertiteln von SWISS TXT

Untertitelfarben:

Frank Blanchet

Mathilde

Nadine

* Entfernte Eulenlaute *

* Wecker-Alarm *

* Der Alarm verstummt. *

* Er stöhnt auf. *

Papa? - Mhm?

Wir machen in der Schule einen Gemüsegarten.

Und was wollt ihr pflanzen?

Ähm ... Viele Früchte, viel Gemüse und Pflanzen.

Und weiût du, was ich anbauen will?

Nein.

Rate mal.

Hm, Karotten? - Nein.

Äh ... Lauch?

Nein.

Dann Rüben?

Nein. Tomaten.

(Liebevoll) Aufstehen!

(Junge) Schon gut. - Na los!

Lass mich bitte noch schlafen.

Verdammt! Nur heute mal!

Schon gut, ich bin ja wach. Ist gut.

(Liebevoll) Aufstehen!

* Das Mädchen stöhnt. *

Aufstehen, na los!

* Das Mädchen seufzt. *

* Die Tür klappt zu. *

* Blinker *

* Staubsauger *

Bom dia!

Guten Morgen, Monsieur.

(Mann) Sie hielten die Nutzlast nicht ein.

Wie viele sind noch im Wasser? - Zwei, und 14 sind beschädigt.

Sie hatten die schwersten Container oben geladen.

Sie hatten weniger Ladezeit wegen der Hafenbehörden.

(Mann) Was ist los?

Wir sind dabei, das Problem zu lösen.

Wie viel Verzug?

(Mann) Wir haben 4 Std. Verzug, dazu die kaputten Container.

Macht mind. 30'000 Dollar.

Dann finde eine Lösung. Ich will nichts mehr davon hören, klar?

Mit Glück holen wir den Verzug auf.

Ich schaff das allein.

Sag den Kunden, dass ihre Container noch im Wasser sind.

Den Rest mache ich.

* Schritte entfernen sich. *

* Stimmengewirr *

Pack deine Schultasche.

Hilfst du mir mal?

Also das friere ich ein.

Papa? - Mhm?

Du musst hier unterschreiben für den Erlebnistag in der Schule.

Worum geht's da?

Wir sollen den Arbeitsplatz unserer Eltern besuchen.

Dann machen sie endlich was Sinnvolles mit euch.

Danke.

(Entfernt) Wo sind die Chips von gestern?

Du siehst intelligent aus. Arbeite mehr, um mehr zu verdienen.

Was hältst du davon?

(Junge) Klingt ein bisschen banal. - Wieso sagst du das?

Weil es nicht genug Arbeit für alle gibt.

Na gut, aber was willst du?

Gehörst du zu denen, die noch arbeiten wollen?

Ich will arbeiten. - Dann sind wir uns ja einig.

(Auf Englisch)

Okay.

Ja, bye-bye.

Papa?

Mhm?

Spielen wir Reise nach Jerusalem?

Ja. Aber das Fest ist vorbei.

Ich hab aber Lust.

Gib mir mal die Tassen rüber.

(Mädchen) Hier ist noch Kakao.

Frag deine Geschwister. Wenn sie wollen, von mir aus.

Mache ich.

* Musik, Lachen *

(Junge) Ich mach gar nichts!

Weiter! - Hör auf!

Na los!

Ein bisschen schneller. - Geh weiter!

Nein, lass mich los! - Geh jetzt.

(Mädchen) Nein! Nein!

(Mädchen) Nein! Nein!

Hey! Es ist noch nicht Schluss!

* Die Musik verstummt. * Ich höre Musik!

Ich höre keine Musik mehr. - Das stimmt, sie ist aus.

* Das Handy vibriert. *

Leck mich doch.

(Mann) Okay. I will let you know.

* Klopfen *

(Mann) Sind Sie Frank Blanchet? - Ja.

* Piepton *

Unterschreiben Sie bitte einmal hier.

Ja, gleich. Eine Sekunde.

* Eine Frau lacht im Hintergrund. *

* Unverständliches Stimmengewirr *

* Frank seufzt. *

* Telefon *

Ja? - Die Schule hat angerufen.

Mathilde hat Bauchschmerzen. Kannst du sie nicht von der Schule abholen?

Ich kann jetzt nicht weg.

* Nadine seufzt. *

Ich bin grade erst bei meiner Mutter im Altersheim angekommen.

Und Jeanne geht nicht ans Telefon.

Na gut, ich fahre hin. - Sicher?

Ja, sage ich doch.

* Freizeichen, Frank räuspert sich. *

Darf ich nach vorn?

Schnall dich an.

* Frank seufzt. *

Was hast du denn?

Ich hab Bauchweh.

Leg dich ins Bett, dann geht's dir besser.

Ich muss noch mal ins Büro.

Ich setz dich zu Hause ab. Dort wartest du auf Maman.

Okay.

Sollen wir dir unterwegs was zu lesen kaufen?

Ja.

(Mann) Fax das bitte rüber. - (Frau) Ja, klar.

(Frau) Brauchst du die Empfangsbestätigung?

(Frau) Dann schicke ich das direkt raus, ja? Wunderbar.

Vielen Dank, ich werd's ausrichten.

(Mann) Wir brauchen es für mind. vier Tage.

(Mann) Ja, schicken Sie mir einen Kostenvoranschlag.

Ja, ist gut.

* Frank räuspert sich. *

(Beide) Bah!

Er ist in meiner Zunge.

Macht das bitte woanders!

(Mädchen) Komm, wir gehen rüber. - (Mädchen 2) Ist gut.

Papa?

Ist das hier richtig?

* Im Hintergrund läuft eine Fernsehsendung. *

Nein, das ist falsch.

Schon fertig?

Marsch, zurück.

Inès, hilf ihr bei den Hausaufgaben.

Ich hab aber gerade Besuch. - Inès!

* Seufzen * Ich muss Mathilde helfen.

(Inès) Was gibt's denn?

Wir müssen die richtigen Fälle einsetzen.

Aber ich rate meistens.

* Handymitteilung * Für jeden Fall gibt es Fragewörter.

Wer oder was steht auf dem Dach? Der Schornsteinfeger.

Wessen Katzenkinder sind das? Die Katzenkinder der grauen Katzen.

Und beim dritten Fall fragt man mit "wem".

Zum Beispiel: Wem gehören die Blumen? Sie gehören der Mutter.

* Unverständliches Stimmengewirr *

* Schritte nähern sich. *

Frank, kommst du bitte kurz rüber?

Ich komme gleich. - In den Besprechungsraum.

(Frau) Es gab einen unerklärten fünfstündigen Halt der Cervantes

zwischen Monrovia und Marseille.

Das Schiff hat erst gewendet, war aber dann wieder auf Kurs.

Ich habe mit dem Kommandanten telefoniert,

aber wir wollen deine Version hören.

Es gab einen Vorfall, aber der ist geklärt.

Wir wissen, was passiert ist. Bei so was verfährt man nach Standardregeln.

Die Besatzung passte nicht auf.

Das hätte zu Verspätungen und hohen Kosten geführt

und noch unseren Ruf bei den Kunden beschädigt,

die ja jetzt schon zur Konkurrenz rüberschielen.

Und das wäre für unsere Quartalsumsätze nicht gut gewesen.

Die sind den Mitarbeitern egal.

(Frau) Hast du die Risiken abgeschätzt für dich,

für die Besatzung, für die Firma?

Die werden alle dichthalten.

* Eine Tür wird geöffnet. * (Frau) Frank, du kannst reinkommen.

(Frau) Setz dich.

* Frank räuspert sich. *

(Frau) Wir nehmen an, dass niemand die Behörden informieren wird.

Aber du bist für uns nicht mehr tragbar.

Wir bitten dich, unverzüglich deine Kündigung einzureichen.

Jérémy, was soll der Quatsch?

Du hättest uns warnen sollen.

Das ist doch Blödsinn.

Wäre das an die Presse gegangen, hätte es uns das Genick gebrochen.

* Frank seufzt. *

Jeden Tag bleibe ich bis 20 Uhr.

Ich kämpfe dafür, dass wir hier Gewinne machen,

um den Laden aus dem Dreck zu ziehen.

Jetzt kommt ein blöder Idiot, baut am anderen Ende der Welt Mist

und denkt nicht einmal über die Konsequenzen nach.

Ich glaube nicht, was ich da höre. Wo bin ich hier?

Und du, wenn du die Haferflocken fährst

und für die Tankreinigung nicht bezahlst,

gibt's Cornflakes mit Blei.

Über die Krebsfälle deswegen reden wir nicht.

Ihr seid scheinheilig! So sind die Spielregeln!

Pavel hat uns alles erzählt.

Der junge Mann wehrte sich.

Es kam zu einer Schlägerei, bei der es kurzzeitig um Leben und Tod ging,

bevor er ins Wasser geworfen wurde.

Christliche Seefahrt ist was anderes.

Das Alter hat Weicheier aus euch gemacht.

Sagt mir direkt ins Gesicht, dass ihr morgen nicht froh sein werdet,

dass ich für euch die Drecksarbeit erledigt habe.

Gebt wenigstens zu, dass ich euch einen Dienst erwiesen habe.

* Er stöhnt auf. *

* Kaffeemaschine * Papa?

Mhm?

Hattest du als Kind Katzen?

Viele.

Wie viele?

Sechs. - Sechs?

Mhm.

Was hatten die für Namen? - Ich glaube, keine.

Warum?

Weil sie nicht nach Hause kamen.

Sie wohnten drauûen und waren unabhängig.

Sie hatten eben keine Namen.

(Liebevoll) Aufstehen!

Ah! Lass mich!

Los, aufstehen!

* Schritte nähern sich. *

Gründlich?

Ja.

Verlässlich?

Ja.

Diszipliniert? - Ja.

Erfolgsorientiert?

Ja.

Extrovertiert? - Nein.

Der Auûenwelt zugewandt? - Nein.

Zupackend? - Ja.

Kommunikativ?

* Er atmet tief ein. *

Nein.

Lymphatisch?

Was heiût das?

Weich?

Nein.

Ausgeglichen?

Puh, ja.

Besonnen? - Nein.

Empfindlich? - Nein.

Empathisch? - Nein.

Selbstlos? - Nein.

Kooperativ? - Ja.

Sentimental? - Nein.

Sucht gerne nach Neuem? - Nein.

Fantasievoll? - Nein.

Verträumt? - Nein.

Und wenn ich verträumt wär? - Bitte?

Was soll der Scheiû?

Das ergibt ein genaueres Profil.

Um Sie kennenzulernen.

* Unverständliches Stimmengewirr in dem Geschäft *

* Das Handy vibriert. *

Ja, hallo?

(Mann) Guten Tag. Spreche ich mit Frank Blanchet?

Der bin ich.

Marcel Gautier am Apparat.

Wir haben uns noch nicht kennengelernt.

Marcel Gautier von Gautier Associés?

Ja, ich habe gehört, dass Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Der Zeitpunkt ist ideal. Wir suchen einen neuen Vertriebsleiter.

Was für eine Ehre.

Donnerstag, 10 Uhr? Hätten Sie da Zeit?

Äh ...

Ich werde mich freimachen.

Gut, dann steht der Termin.

Bis Donnerstag.

* Tauben gurren im Hintergrund. *

* Eine Tür wird geöffnet. *

(Mann) Das ist unser neues 20'000er-Containerschiff.

Tonnage 200'000.

Wir tauften es nach dem Vornamen der Tochter eines Mitarbeiters.

Er leitet den Bau in Marseille.

Er ist bescheiden und fleiûig.

Die Cynthia.

Oder Clothilde?

Ah ja, Clothilde.

Er war stolz, mit seiner Kleinen zur Einweihungsfeier zu kommen.

Haben Sie selbst auch Kinder? - Oh ja, fünf.

Fünf.

Hm.

Ich hab mir Ihr Profil angesehen. Ganz erstaunlich.

Sie haben nur mittlere Reife, angefangen als Kraftfahrer,

dann Lagerchef.

Keinerlei Englischkenntnisse, nichts.

Einfach ein Kerl, der weiû, was ein Gabelstapler ist.

Dann überzeugen Sie unsere Freunde von Atlas, Sie abzuwerben

und auszubilden, Sie steigen die Leiter hoch, genieûen Vertrauen.

Unter uns: Sie hätten schon längst Teilhaber sein können.

Wie haben Sie das geschafft?

Durch harte Arbeit.

Sicher.

Aber nach über 20 Jahren harter Arbeit kündigen Sie?

Ganz erstaunlich.

Wieso verlassen Sie die Firma, die Sie gemacht hat?

Das war doch wie eine zweite Familie, und es war noch ein Aufstieg möglich.

Was steckt dahinter?

Haben Sie gespürt, dass sich der Wind dreht?

Ich schätze, es kann nicht so gut laufen,

wenn Fachkräfte wie Sie gehen.

Ihr habt Continental nicht gekriegt. Die sind bei uns gelandet.

Aber das allein ... ist es nicht.

Ihre Schiffe sind inzwischen etwas veraltet.

Ihre Flotte ist nicht mehr auf der Höhe.

Liegt da das Problem?

Hm?

Ich halte mich an das Berufsgeheimnis.

Ich verstehe.

Aber da wir den Laden nächstes Jahr sowieso plattmachen,

ist es nicht sinnvoll, loyal zu sein.

Gut, ich hab noch andere Termine.

Was ist mit dem Job?

Welcher Job, Frank?

Welcher Job?

* Seine Schritte entfernen sich. *

* Eine Tür wird geöffnet und wieder geschlossen. *

* Ein Fernsehprogramm läuft im Hintergrund. *

Papa!

Isst du mit uns?

Nur heute mal!

Ach, bitte!

Nein.

Aber jetzt bist du doch mal früher zu Hause!

Hier.

Willst du ein Kotelett? Ich mach dir noch eins.

Ich werde noch arbeiten. Ich esse bloû ein Sandwich in meinem Büro.

Na gut.

* Unverständliches Stimmengewirr im Dialog *

(Junge) Ich werd kein Geld dafür bezahlen. Die Leute sind verrückt.

(Inès) Jetzt reg dich ab! Ich will's schon mal probieren.

Wenigstens einmal im Leben.

Wieso? Mir wurde als Kind schon auf einem Karussell schlecht.

* Der Junge lacht. * Was ist Bungee-Jumping?

(Inès) Gibst du mir das mal, bitte?

Man springt von einer Brücke, aber man hängt an einem Band.

(Junge, lachend) Gut erklärt. - Das war gut heute.

Darf ich danach noch fernsehen? - Nur, wenn wir alle zusammen gehen.

Dann darf ich auch.

Sprechen wir noch mal über Ihre Kündigung.

Ich hatte eine recht schwierige Situation zu klären.

Es gab mehrere Optionen, die für die Firma alle teuer geworden wären.

Ich fand einen Weg, das Problem zu umgehen, illegal, mehr oder weniger.

So konnte ich Kosten für das Unternehmen vermeiden

und Probleme mit den Kunden.

Fühlen Sie in Anbetracht Ihrer Entscheidung ein Unbehagen?

Sie meinen, ob ich mich schuldig fühle?

Die Antwort ist "nein".

Sind Sie zufrieden damit, wie die ganze Sache ausgegangen ist?

Nein.

Was würden Sie heute anders machen?

Ich würd nicht mehr zögern.

Was meinen Sie damit?

Kein Hahn hätte danach gekräht, wenn ich bei meiner ersten Entscheidung

einfach geblieben wäre.

Hätte ich meinen Kurs nicht angezweifelt,

wäre ich heute noch dort.

Dann war das wahre Problem also dieses Zögern?

Ich wollte meine Kunden über das Problem informieren.

Da wurde meine Tochter krank. Ich holte sie dann aus der Schule.

Ich hatte es wirklich satt.

Was genau hatten Sie satt?

Ich weiû nicht.

3'500 Krankenversicherung.

Zusatzkosten 2'608.

Telefonverträge:

Inès: 250 Franken.

Jeanne: 66 Franken.

Harold: 483.

483?

483.

Benjamin: 78 Franken.

Azure GmbH: 120 mit drei Nullen.

Sind das 120'000?

Das ist noch vom Pool. Den bezahlen wir später.

Altersheim "La Tour": 4'645 Franken.

Zahnarztpraxis Mézor: - Warte.

Ich komme gleich.

* Franks Schritte entfernen sich. *

Sprich den Zauberspruch. Du hast 30 Sekunden Zeit.

(Junge) Okay, ich setze meinen Krieger für eine Runde in den Turm

und tausche einen Gefangenen und wähle Blau.

* Ein Würfel wird geworfen. *

(Junge 2) Ich besetze den Turm.

(Inès) Ich fand den schon immer doof.

(Junge) So gewinnst du Zeit.

* Inès lacht. * (Junge) Okay, was steht hier?

"Um diesen Bauern aus dem Weg zu schaffen,

kriegt ihr eine schöne Summe."

"Ihr habt 30 Sekunden, um den nächsten Schritt zu wählen."

(Mann) Bewegt euch! Aufstehen! - (Inès) Hast du mich erschreckt!

(Inès) Du Nervensäge! - Hey, war ja nur ein Spaû.

Benjamin! Schön, dass du da bist! - Hallo, Mama.

Komm her!

* Rasenmäher *

Isst du auch genug? - Ja.

Schläfst du gut?

Ja, ganz gut.

Ist es nicht zu hart?

Nein, es geht.

Und du, alles gut?

Ja, alles gut.

* Der Rasenmäher verstummt, Vogelzwitschern. *

Guck mal, was ich geklaut hab.

Sag mal, spinnst du?

Ah! Tu das weg!

Ganz ruhig, ich hab's im Griff.

Pass bloû auf damit!

(Mann) Belastet euch der Dollar?

(Mann 2) Ja, ich habe schon besser geschlafen.

Wunderbar. Ich kann das machen.

Bleiben Sie dann nur zu viert? - Ja.

Ist gut. - Trinken wir bis dahin guten Wein.

Oh ja.

Vielen Dank, dass ihr euch freimachen konntet.

Diesmal bin ich es, der euch braucht.

Ich stehe zur Verfügung.

Ich habe gekündigt.

Das verstehe ich nicht. Du hast doch schon fast zum Inventar gehört.

Ja, was gab's auszusetzen?

Manchmal ist es eben Zeit. Dafür zähle ich jetzt auf euch.

Bitte, Monsieur. Danke.

Frank, es tut mir leid. Bei uns ist nichts frei.

Frank, die Welt ist nun mal klein. Alles kommt irgendwann raus.

Der Chefingenieur der Cervantes hat in Marseille ausgemustert.

Er will nie mehr für euch arbeiten und bietet sich zum halben Preis an.

Ich hab recherchiert. Ich glaube, ich weiû, was passiert ist.

Solche Geschichten machen mich echt fertig. Das ist eine Schande.

Du riskierst deine Haut für die, und bekommst du Dank dafür? Nein.

Die Leute sind Schweine.

Auf jeden Fall bin ich ganz auf deiner Seite, wirklich.

Und wenn du mich brauchst, sag's mir, ruf mich an.

Guck mal.

Funktioniert ja noch.

Ja, schon, aber ich will das 7er.

Nein.

Wieso nicht?

Solange es funktioniert, benutz es.

Ich lauf doch nicht mit einem kaputten Handy rum.

Hör doch auf! Ist ja gut!

Scheiûe!

* Unverständliches Stimmengewirr *

(Mann) Ich gehe da nicht mit. - Das ist ja vielleicht schräg.

Freut mich, dass Sie doch noch vorbeigekommen sind.

Ich brauchte einen Tapetenwechsel.

Das Seminar heute wird sehr interessant. Sie werden sehen.

* Unverständliches Stimmengewirr *

... nach der Ausschreibung vergeben war.

Diese sind wohl auch schon ausgebucht.

Alle Kurse funktionieren gleich.

Aber danach organisieren wir Ihnen ...

(Frau) Nächsten Herbst, ansonsten auch einzeln.

* Stimmengewirr *

(Mann) Du glaubst, du hast es endlich geschafft

und dass du ein gemachter Mann bist.

Und kaum verlierst du deine Arbeit, wirst du nach 25 Jahren

von deiner Frau verlassen.

Und nichts ist mehr, wie es war.

Sonntags sind meine Töchter bei mir.

Und während der Woche ist es dermaûen hart.

Auch wenn es utopisch klingt, will ich eine Umschulung anfangen.

Ich weiû, das ist dumm, aber nach all euren Beichten

und Berichten von heute bin ich überzeugt,

dass ich eine Lösung finde.

Ich ... bin selbst für mein Leben verantwortlich

und kann Berge versetzen.

Danke.

(Mann) Danke, Francois. Wer spricht als Nächster?

Frank?

Ich bin's nicht gewohnt zu sprechen. Ich mag das nicht.

Ich durfte auf dem Hof, auf dem ich aufwuchs, nie sprechen.

Es heiût ja, Bauern sind nette Menschen und haben Werte.

Doch wir wurden dort wie die Tiere behandelt, wie Vieh.

Wenn ich nicht so wollte wie sie, schlug man mich, und dann ging's.

So bin ich dort gelandet, wo ich jetzt bin.

Seit 15 Jahren dirigiere ich Schiffe, die ich nie gesehen hab.

Das Leben ohne Arbeit ...

gibt es für mich nicht.

Nadine ahnt nichts. Das ist meine Frau.

Sie denkt, ich bin in Zürich, auf Dienstreise.

Meine Kinder ...

denken noch, dass ich jeden Morgen ins Büro gehe.

Ich tue so, als ob nichts wäre.

Aber ich fürchte, eines Tages ...

werden sie die Wahrheit über mich erfahren.

Und mich verachten.

(Lallt) Ist schon ...

gut.

* Eine Frau lacht im Hintergrund. *

Warten Sie, ich ...

Diese Scheiûtür!

Ich mach das.

* Er stöhnt leise. *

Sehen Sie? Hier rein.

So.

* Frank atmet schwer ein und aus. *

* Frank schluchzt. *

* Die Tür klappt zu. *

* Vogelzwitschern *

* Seufzen *

Papa.

Lass mich.

Warum?

Lass mich.

Ihr geht zusammen, und du kaufst ihr ein Eis.

Aber nur eine Kugel, hörst du? - (Inès) Ja.

Sonst krieg ich doch 200.

Guck mal, wie sie schnorrt. - Danke.

Wir treffen uns um halb vier wieder hier.

Okay. - Gut.

Der Kragen ist viel zu groû. - Den kannst du abmachen.

Und ... - Ich komm gleich wieder.

Hm?

(Jérémy) Ach.

Alles klar?

Ist lange her.

Geht's dir gut? - Muss es ja.

Und die Familie, alles okay? - Gut, wir kaufen ein.

Ja.

Und wie läuft's im Büro?

Na ja.

Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken, und ihr hattet recht.

Recht womit? - Mit eurer Entscheidung.

Ihr hattet recht.

Was ich gemacht habe, war falsch.

Gib mir einfach eine zweite Chance.

Ich würde zurückkommen, von mir aus auf auch Probe.

Rede mit den anderen.

Sag's ihnen.

Auf dich hören sie.

Frank.

Ich will ehrlich zu dir sein.

Der Illegale war nicht das Problem.

Du warst zu lange da. Dem Laden geht's schlecht.

Und sie ergriffen die erste Gelegenheit, das war's.

Du warst zu dominant.

Heute will man diskrete Leute, die ihre Schnauze halten.

(Frau) Wie gefalle ich dir?

Hey.

Gut, sehr gut.

(Jérémy) Mhm.

Warte, wir brauchen noch Milch und, wenn du magst, Honig.

(Mädchen) Morgen. - Guten Morgen.

So, und jetzt kannst du es umdrehen.

Mhm.

* Eine Kindersendung läuft im Fernsehen. *

(Zeichentrickfigur) Wir haben es geschafft!

* Tauben gurren im Hintergrund. *

(Fuûballkommentator) Und da?

Völlig allein auf weiter Flur.

Ja, man fragt sich, wo sind nur die anderen?

Dieser Ballverlust war vorauszusehen. Die Spanier machen das geschickt.

(Inès) Was macht der denn hier?

Arbeitest du nicht?

Nein.

Ich bleibe heute hier.

Ich fühle mich krank.

* Man hört den Kommentator, wie er das Fuûballspiel kommentiert. *

Beeilt euch. Sonst kommt ihr zu spät.

* Entferntes Bellen *

Was?

Wann sagst du mir, was los ist?

Ich wurde gefeuert. Ich bin arbeitslos.

Ich hab mich gefragt, was es ist.

Niemand wollte was sagen.

Ich hab geglaubt, du hättest ... jemanden kennengelernt.

* Frank räuspert sich. *

Ich hatte ...

ein Problem auf einem Schiff.

Ein Flüchtling hatte sich versteckt.

Ich wollte dich nicht belasten.

Du kannst mir alles sagen.

Ich hab ihn ins Meer werfen lassen.

Äh ... Ist er tot?

Wir hatten fast nur Früchte geladen.

Das Schiff war auf halbem Weg und schon in Verzug.

Das Resultat unserer Kompetenzprüfung ist hervorragend.

Sie haben ein Profil, das eher operativ als sozial orientiert ist.

Seien Sie nachsichtig mit Kollegen, die weniger engagiert sind als Sie.

Insgesamt sind Sie für die heutigen Herausforderungen

des Arbeitsmarktes gewappnet, v.a. im Handels- und Dienstleistungssektor.

Die meisten Leute liegen unter dieser Kurve.

Sie liegen weit darüber.

Das entspricht auch Ihrem psychologischen Profil.

Für mich stehen alle Ampeln auf Grün.

Aber im Moment möchte ich gar nicht nach Arbeit suchen.

Ich will mir Zeit für mich nehmen.

Mich um das Wesentliche kümmern.

Besonders um meine Familie.

Ich hab hier mit sehr vielen Kunden zu tun.

In den meisten Fällen haben sie mit 16 eine schlechte Wahl getroffen

und machen noch heute diesen Job, der 80 % ihres Lebens ausmacht.

Für manche ist das extrem schmerzvoll.

Sie haben das Glück, dafür gemacht zu sein, und darum vermute ich,

dass Sie nur durch Arbeit glücklich werden können.

* Schritte nähern sich. *

(Mann) Guten Tag, Monsieur. - Guten Tag.

Suchen Sie ein bestimmtes Modell?

Ja, ich wollte das 7 Plus, dabei gibt es ja schon das 8 Plus.

Na, das 8 Plus ist seit einem Monat drauûen.

In welchen Farben gibt es das? - In Spacegrau, Rosa und Silber.

Es ist für meinen Sohn.

Für Ihren Sohn empfehle ich Spacegrau.

* Gefühlvolle, klassische Gitarrenmusik *

* Er singt auf Französisch. *

Was machst du hier? - Danke.

Ich wollte es sehen. - Vielen Dank.

Santé. - (Junge) Santé.

Das war nicht schlecht.

Es war voll. Freust du dich?

* Ein Automotor heult laut auf. *

Das ist ein V-8, 570 PS.

Weiût du, was das heiût? - Nein.

Der geht in 3 Sekunden von 0 auf 100. Pass auf.

Dann mal los.

* Der Motor heult auf. *

* Das Auto entfernt sich. *

Darf ich auch mal fahren?

Von mir aus.

(Junge) Kann ich Sie mal was fragen? - Na klar.

Stimmt es, dass man in Ihrer Branche illegale Schwarze ins Wasser wirft?

Schnauze, Mann.

Warum hat sie es dir gesagt?

Sie sagt uns alles.

Wissen es deine Geschwister auch?

Nur Mathilde weiû es nicht.

Am schlimmsten finde ich, dass du dich lieber wochenlang

weggeschlichen hast, als bei uns zu sein.

Ich hoffe, du kriegst das mit dem Geld hin.

Wir akzeptieren es, ohne Vater zu leben,

aber nicht, unseren Lebensstil zu ändern.

Es ist echt komisch, aber ich bin trotzdem froh, dass du da warst.

Bescheuert.

Du hättest ihm helfen können.

Du hättest ihn von Bord bringen können.

Es gab sicher andere Lösungen.

Mir wär lieber, wenn du unten schläfst.

* Eine Tür wird geöffnet. *

Guten Tag. Freut mich.

(Mann) Salut, Frank.

Salut, Bernard.

Kommen wir gleich zum Punkt.

Wir möchten Sie für unseren freien Posten gewinnen.

Bernard ist gerade Teilhaber geworden,

und seine erste Amtshandlung war, Sie herzubestellen.

Wir brauchen jemanden, der keine Angst hat,

was bis zum bitteren Ende durchzuziehen.

(Bernard) Offiziell wärst du bei uns als Logistikleiter angestellt.

Offiziell, was heiût das genau?

Du weiût ja, die Gewinne sind schon lange nicht mehr wie früher.

Ich hab Gespräche geführt mit potenziellen Partnern

in Russland und im Nahen Osten.

Das Projekt ist sozusagen, das Syrien-Embargo zu umgehen,

durch ein System von Frachtumladungen in den Gewässern vor der Türkei.

Eines unserer offiziellen Schiffe würde einen Teil seiner Ladung

an ein unregistriertes Schiff übergeben, das nach Syrien fährt.

Das sind potenziell hoch rentable Geschäfte, aber sie sind riskant.

Die Crew dieser Schiffe wär ein zusammengewürfelter Haufen.

Laut unserer Kalkulation können wir es uns erlauben,

sie im Notfall zu ersetzen.

Wir brauchen jemanden, auf den wir zählen können,

um diese Operation zu koordinieren.

Wir reden hier über unser Fortbestehen

und über hohe Bonuszahlungen für dich.

Darüber muss ich nachdenken.

Worüber willst du nachdenken? Nur du kannst das.

Wie wär's mit einem Willkommensgeschenk?

50'000 sofort, um den Einstieg angenehm zu machen.

Es interessiert mich nicht. Tut mir leid.

80'000.

* Frank geht. *

Was ist? Für wen hältst du dich?

(Frau) Faxen Sie mir doch bitte den Vertrag zu.

Am besten auch gleich ...

Ich will so was nicht mehr tun.

(Bernard) Wie viel willst du?

(Frau 2, entfernt) Wo kommt der Müll hin?

(Frau) In die blauen Tonnen vorne, aber du brauchst einen Schlüssel.

(Frau 2) Gut, ich geh runter. Nimm bitte meine Anrufe entgegen.

120'000.

Spielen wir Schere, Stein, Papier? - (Inès) Warte mal.

Willst du noch mehr? - Das reicht.

(Mädchen) Ich sagte: "Miss dich an deiner Freundin."

Inès? - (Inès) Gleich.

(Junge) Dann muss sie erst mal in ihrem Notizbuch nachsehen.

(Mathilde, Inès) Eins, zwei, drei, vier. Zeig es mir.

(Benjamin) Ja, ich halte Diät.

Was? Wieso?

(Junge) Ist sie hübsch? - Na.

Du isst nicht genug. - (Mädchen) Sag schon.

Entspann dich. Wir reden nur. - Er wird ganz rot.

Ich werd nicht rot. - Sie haben sich so viel zu sagen.

(Inès) Fangen wir an.

(Junge) Rot wie eine Tomate. - Rot wie die Liebe.

(Benjamin) Habt ihr keine eigenen Probleme?

Du liebst sie? - Also nein, wir haben nur geredet.

Darf man das nicht? - (Junge) Klar, unter Mondlicht.

(Benjamin) Oh Mann! Was kann ich für den Mond?

(Junge) Welche Sprache habt ihr gesprochen?

* Lachen *

(Mädchen) Die Sprache des Mondes. * Benjamin seufzt. *

Als ich ein kleiner Junge war, ich war grade so alt wie Mathilde ...

Vielleicht ein bisschen jünger.

Deine Onkel und Tanten waren viel älter als ich.

Ich war der Jüngste von allen.

Auf jeden Fall war ich einmal allein zu Hause.

Meine Geschwister waren alle mit meinen Eltern auf dem Feld.

Da hörte ich die Hunde wie verrückt bellen.

Ich bin gleich ans Fenster gesprungen.

Ein Mann war auf dem Hof.

Es war ein alter Säufer aus dem Dorf,

der ab und zu in der Gegend auftauchte.

Er war uns unheimlich.

Er hat mich am Fenster gesehen, mir zugewunken, und schon war er drin.

Ich hab einen Riesenschiss gekriegt. Ich wusste nicht, was er wollte.

Aber klar, er wollte einfach einen trinken bei uns.

Als er in der Küche war, fragte er mich nach Wein.

Ich weiû noch, ich war grade groû genug,

um das Weinglas aus dem Schrank zu holen.

Nachdem er ausgetrunken hatte, wollte er noch mehr.

Und ich hab mich nicht gewehrt.

Damals hatten wir immer einen Schinken im Haus.

Einen für die ganze Familie, fürs ganze Jahr.

Jedem stand eine Scheibe zu an einem bestimmten Tag in der Woche.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wir uns auf diesen Tag freuten.

Ich glaube, nach ungefähr anderthalb Flaschen Wein

hatte er plötzlich den Schinken am Haken bemerkt

und mich um ein Stück gebeten.

Ich konnte vor lauter Angst gar nichts erwidern.

Er nahm den Schinken und fing an, sich Scheiben abzuschneiden.

Um mir meine Angst zu nehmen, bot er mir eine an.

Und ich kam näher und aû die Scheibe.

Darauf gab es eine Zweite für mich und dann eine Dritte.

So hatten wir bis zum Nachmittag zu zweit den Schinken aufgegessen.

Als meine Geschwister nach Hause kamen, verprügelten sie mich.

Ich hatte einen ihrer seltenen Glücksmomente zerstört.

Euch geht es ganz schön gut.

Gibst du mir mal bitte das Wasser?

Ja, na klar.

* Entfernte Eulenlaute *

* Die Tür knarzt leise. *

* Automotor im Hintergrund *

* Klicken *

(Mann, TV) Doch seine Freunde waren schon viele Tage weitergezogen.

* Unverständlicher Dialog im Fernsehen *

Warum bist du schon auf?

Ich hab die Buntstifte schon eingesteckt.

Wofür?

Für deine Arbeit.

Heute ist doch der Erlebnistag.

Ich gehe mit dir zu deiner Arbeit, wo du mir zeigst,

was du dort machst.

(Zeichentrickfigur) Gute Idee.

Aber was ist, wenn wir ihn dann nicht mehr loswerden?

Dann würden wir uns nicht mehr aus dem Haus trauen.

Auûerdem: Spricht er denn unsere Sprache?

(Männerstimme, TV) Das war eine gute Frage.

Flip und Flop grübelten und grübelten.

Aber was hatten sie zu verlieren?

Sie konnten nicht in der Luft hängen bleiben und oben verhungern.

(Zeichentrickfigur) Hallo! Hallo!

Du, kannst du mich verstehen?

* Drollige Musik *

Wieso hast du keinen Anzug an?

* Piepsignal *

Aber das ist doch nicht der Weg zum Büro.

Das hier ist meine Arbeit.

Du erzählst mir ja einfach irgendwas.

Siehst du die Fischstäbchen hier?

Wie sind die wohl hierhergekommen?

Glaubst du, die tauchen einfach so im Supermarkt auf?

Es müssen viele Leute schuften, bis du sie essen kannst.

Hunderte von Personen transportieren täglich viele Tonnen Fisch,

um die Regale aufzufüllen, und sie kosten nur 1.50.

Wäre es nur ein Fischer, der seinen Fisch selbst herbringt,

würde dein Fisch 700 Franken kosten.

Meine Arbeit ist, all die Waren zu verfrachten,

damit jeder immer was zu essen hat.

Gehen wir.

* Unverständlicher Dialog *

Was willst du hier?

Ich wollte Mathilde meine Arbeit erklären für ihre Schule.

Kennst du mich nicht mehr?

Du warst noch zu klein.

Das ist dein Onkel, Maurice.

Das ist lange her, dass er hier bei uns wart, aber wusstest du,

dass er hier gearbeitet hat?

Nein.

Kann ich sie mal rumführen?

Wo kommt das da her?

Die Avocados kommen aus Chile, die Papayas aus Brasilien.

Das aus der Schweiz, die Tomaten aus Italien.

Die Fische von den Philippinen.

Der Salat aus Frankreich kommt noch unverpackt in groûen Lkws

und wird hier verarbeitet.

Was schlecht ist, werfen sie weg, den Rest verpacken sie in Folie ...

um sie danach an die Geschäfte zu liefern, die sie bestellt haben.

Gefällt's dir nicht mehr in deinen Büros?

Musst du uns hier mit deiner Fresse auf den Sack gehen?

Hm?

Mein Onkel war aber nett.

Wo fahren wir hin?

Es gibt noch mehr von meiner Arbeit zu sehen.

Diesen Container kannst du einstellen

von minus 30 Grad bis plus 30.

Er sollte verschlossen bleiben, um Temperaturschwankungen

zu verhindern.

Damit kann man kühlen und auch warm halten.

Was ist das? Ist das Puma?

Das sind alles Schuhe.

Siehst du das L?

"L" steht für "left", das heiût "links" auf English.

Da sind nur die linken Schuhe drin.

Und wo sind die rechten Schuhe?

Alle rechten Schuhe sind in Hamburg, 600 Kilometer von hier,

damit sie keiner stehlen kann.

Was ist da drin?

Alles, was du kaufen und verkaufen kannst.

8 Euro.

Danke.

Hätten Sie ein Blatt Papier und einen Stift?

Na klar.

Danke. - Gern.

* Möwenlaute *

Das ist Mamas Nummer.

Falls wir uns verlieren, geh zu jemandem und bitte ihn,

diese Nummer anzurufen.

Wieso sollten wir uns verlieren?

Steck ihn in deinen Mantel.

Die Schlüssel.

* Melodische Radiomusik *

Und eine Unterschrift, bitte.

* Unverständliches Stimmengewirr *

Danke, Papa.

Das war echt toll.

Na los, putz dir die Zähne.

* Lachen und unverständliches Stimmengewirr *

* Lauter Dialog in einer slawischen Sprache *

(Mann, auf Englisch)

* Unverständlicher Dialog in einer slawischen Sprache *

Ich bin da.

Ich bin ja da.

Ich bin da.

Jetzt fahren wir nach Hause, Papa.

* Vogelzwitschern *

* Tauben gurren. *

* Vögel krächzen. *

Salut. - Salut.

(Benjamin) Salut. - Salut.

Wie geht's?

Ja, ganz gut.

* Ein Mann spricht im Fernsehen. *

* Stille *

* Trabende, melancholische Klaviermusik *

Untertitelung: Iyuno Media Group im Auftrag von SWISS TXT - 2022

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