All language subtitles for Stoertebeker Teil 2(2)

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Original subtitles

Wir gehen längsseits! Zwei an die Kanone!

Sieht komisch aus.

Heilige Mutter Gottes, wenn mich nicht alles täuscht, ist das ein Geiferschiff.

Wenn der Schwarze Tod doch an Bord ist.

Nehmt Enterhaken und macht euch bereit, Leute.

Wer sich zur christlichen Seefahrt zählt, der hat die Pflicht, nachzusehen.

Außerdem lobt er eine schöne, fette Prise. Das ist wohl wer.

Ich bin zu alt für sowas.

Aber ich lasse dich nicht zurück.

Ich fürchte, wir schaffen es nicht.

Den Versuch ist es auf jeden Fall wert, Maria.

Hey, Schützen!

Kommt, habt ein Auge auf das Schiff!

Gottes Wort. Amen.

Los, jetzt bist du dran.

Beeil dich. So, komm schon.

Ich schaff's nicht.

Maria, das ist unsere einzige Möglichkeit.

Durchsucht das Riff.

Float, macht schon.

Ich töte Becker.

Mein Name ist Störtel.

Ich muss euch leider bitten, uns euer Schiff zu übereignen, Schiffshauptmann.

Ihr werdet jetzt denken, soll ich meine Männer zum Kampf auffordern oder soll

ich nicht?

Nun, wir sind bereit, unser Blut zu verlieren.

Die Frage ist, seid ihr das auch?

Verzeiht.

Unser Schiff fährt unter dem Schutz der dänischen Königin.

Oh, habt ihr das gehört, Männer?

Die dänische Königin Margarete hält ihre schützende Hand über dieses Schiff.

Das wird euch leider nicht viel nutzen, Schiffshauptmann.

Die dänische Königin ist 300 Seemeilen von mir entfernt. Ich glaube kaum, dass

ihr anzweit reichen könnt.

Ich werde euch die Entscheidung etwas leichter machen.

Seht euch diese Männer an.

Ehrenwerte Freibeuter.

In schallreichen Schlachten erprobt.

Nehmen wir Erik zum Beispiel.

Tödlicher als die Planken beim Kilon.

Oder Gödeke Michels.

Findet jede Prise, auch bei Nacht und Nebel. Warum?

Weil er dem Geruch von Gold folgt. Dafür hat er nämlich eine untrügliche Nase.

Besser als jeder Steuereintreiber.

Ja, das ist der Schlimmste von allen.

Magister Wigbold.

Dieser außergewöhnlich gebildete Mann hat zwei ganz besondere Talente.

Er sorgt mit seinem Latein dafür, dass Gott uns nicht vergisst.

Mit seinen Rechenkünften, dass unsere Karten immer gut gefüllt sind.

Beides hat er studiert.

Soll ich eure akademischen Titel alle aufzählen, Mag. Wittbold?

Verzeiht, Kapitän, aber wir wollen diese Leute hier doch nicht langweilen.

Kurz bevor sie das Antlitzgotte schauen, haben sie gewiss andere Sorgen.

Ja, so ist das.

Immer nur die Pflichtfrauen.

Und das wählen halt derjenigen, die es vorziehen, über Bord oder unsere Klingen

zu springen.

Navigare necesse est.

Wie wäre non est necesse?

Amen. Soll ich euch das übersetzen?

Das heißt, Seefahrt ist Not.

Aber es ist nicht notwendig zu leben.

Ihr verhaltet euch mucksmäuschenstill, bis wir mit euch und eurem Schiff fertig

sind. Was meint ihr dazu, Schiffsabmann?

Ich liebe meinen Beruf.

Was haben wir denn da?

Gnade, mein Herr, Gnade. Ich bin Kanzler der dänischen Königin.

Auch ein Beruf.

Soll ich ihn gleich massakrieren oder noch ein bisschen was auf dem

Bitte seid gnädig, Herr. Ihr seht einen Gesandten der Majestät, Königin

Margarete, vor euch.

Könnt ihr das beweisen?

Ihr seht selbst, die Königin macht euch ein Angebot.

Eine Botschaft der dänischen Königin an uns Freibeuter.

Was hat denn Ihre Majestät denn so anzubieten?

Kaperbriefe.

Kaperbriefe, was heißt das? Ihr könnt weiterhin als Freibeuter Ost und West

südlich kreuzen. Eure Kampfhandlungen werden dann natürlich ausschließlich auf

die Schiffe der Hanse konzentriert sein.

Abgelehnt. Werft ihn über Bord.

Für was? Moment!

Die Einladung einer Königin schlägt man nicht so einfach in den Wind.

Und wenn es eine Falle ist?

Wir sind im Krieg gegen die Hanse. Wir können einen starken Verbündeten

brauchen. Königin Margarete ist stark.

Königin Margarete ist eine Frau.

Frauen kann man nicht trauen.

Was kann sie uns anhaben?

Wo sie doch nur eine Frau ist.

Ihr könnt eurer Königin ausrichten, dass wir ihre Einladung annehmen.

So, Zeit, das Schiff zu verlassen, Männer. Genug geladen.

Da.

Ist Elisabeth Drehn immer noch im Gewahrsam der Königin?

Wenn ihr von der schönen Kaufmannstochter redet, die zu uns kommt

Ja.

Verzeihung. Darf ich euch fragen, was ihr jetzt mit uns vorhabt?

Ihr könnt eure Fahrt fortsetzen.

Vielen Dank für euer Entgegenkommen und das Fernsehen.

Wenn das noch ein halbes Jahr so weitergeht, sind wir endgültig ruiniert.

Unsere Seefahrtswege sind durch die Piraten blockiert.

Der Handel ist völlig zu Berlin gekommen.

Ihr habt recht. In den letzten zwei Monaten wurden sage und schreibe 16

Handelsschiffe der Hanse von Piraten ausgeraubt und verfällt. Die Piraten

sich in Visby niedergelassen, auf der Insel Gotland. Und deren Einwohner

gewähren ihnen Schubs und einen sicheren Hafen.

Im Gegenzug werden die erbeuteten Waren und das sind unsere Waren.

angeblich zu gleichen Teilen an die Bevölkerung verteilt.

Die Piraten haben das Volk auf ihrer Seite. Das ist die wirkliche Gefahr.

Försterbecker muss auf den Grasbrocken führt und hingerichtet werden.

Schön gesprochen, Herr Degenhardt.

Aber dazu müssen wir ihn erst einmal haben.

Der Piratenplage können wir nur Herr werden, wenn wir eine Allianz mit

Margarete anstreben.

Wie sollen wir eine Allianz eingehen mit einer Königin, die gegen die Hansel

Krieg führt und eure Verlobte schon ein Jahr lang als Geisel hält?

Mit Verlaub, uns bleibt gar nichts anderes übrig.

Da kann ich, Siemann von Wallenbrot, nur beipflichten. Wenn wir vor den Firachen

kapitulieren und diese Allianz nicht bald eingehen, ist das der Untergang der

Hanse.

Und was, wenn Königin Margarete sich gegen uns stellt und sich mit den

verbündet? Die Hanse muss dem zuvorkommen.

Wir müssen Königin Margaretes Forderungen wohl oder übel schlucken,

Kräfte mit Dänemark bündeln und gemeinsam gegen die Piraten vorgehen,

zu spät für uns alle ist.

Rat der Degen hat das Recht.

Dann sind wir uns ja einig.

Ich werde noch morgen früh nach Kopenhagen in den See stechen.

Und um Königin Margarete von der Redlichkeit

und Aufrichtigkeit unseres Friedensangebots zu überzeugen, werden

euch begleiten.

Ihr auch, Ratsherr Degenhardt.

Ratsherr Degenhardt, da habt ihr uns was Schönes eingebracht.

Ich will wissen, wo das Vermögen von Hermann Prien geblieben ist.

Wo ist es versteckt?

Mit Elisabeth Prien habt ihr euch verrechnet.

Vom Reichtum der Familie ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Ihr habt einen Mord begangen und ich bezahle dafür.

Ich habe meine Schuldigkeit für euch getan.

Tötet mich endlich.

Ohne Kühler gibt es keine Beute.

Klaus lebt also noch.

Er wird sich hier rausholen und euch töten.

Von seiner Hinrichtung wird man noch in tausend Jahren reden.

Was hast du vor, Gödeke Michel?

Unsere Prise in unser Lager hauen. Was dagegen, Mensch?

Hast du vergessen, dass wir Lickedehler sind?

Muss ich dir in Erinnerung rufen, was das bedeutet, Scheuermann?

Lickedehler heißt Gleichteiler.

Lickedehler, Gleichteiler, Gleichmacher.

Nur der Tod macht uns alle gleich.

Ich habe meinen Kopf für diese Prise hingehalten.

Und ich werde mir meinen Anteil sichern.

Das ist guter alter Piratenbrauch.

Warum ist das Lager leer?

Ich kann nichts dafür.

Ich hatte den Befehl, alles unter den Leuten aufzuteilen.

Wer hat dir diesen unsinnigen Befehl gegeben?

Das war ich.

Mit Verlaub, Kapitän.

Habe ich das gerade recht verstanden?

Oder ist mich mein Gehör langsam im Stich?

Ich habe den Befehl gegeben, die Beute gerecht unter den Leuten zu verteilen.

Gegenzug erhalten wir von ihnen eine neue Heimat.

Das ist für uns alle kein schlechtes Geschäft, oder findest du nicht?

Ich bitte um Nachsicht, Kapitän, dass ich dir da nicht ganz folgen kann. Aber

ich bin immer noch der Meinung, dass wer den Löwenanteil bekommt, der den Kopf

dafür hinhält. Oder sehe ich das falsch?

Herrgottemal, wir sind keine Patricia.

Wir nehmen von denen, die zu viel haben, und teilen es mit allen, die es

gebrauchen können. Das war von Anfang an so und wird auch so bleiben, solange

ich Kapitän bin.

Was ist mit meiner Truhe?

Besser ein Armer, der in Vollkommenheit wandelt, als wer sein Leben lang nach

Reichtum strebt. Was ist mit meiner Truhe?

Also gut.

Im Namen der christlichen Nächstenliebe. Sie grad dir.

Geht mal da rüber.

Möchtest du es nicht vielleicht mit dem Schlüssel versuchen?

Ging an einem Nagel in der Schiffswand.

Ja, Friedicke Michels.

Das ist die Antwort auf deine gotteslästerliche Raft hier.

Das Buch der Bücher.

Die Heilige Schrift.

Möchtest du die Truhe immer noch haben?

Du kannst sie behalten.

Wir sind Lickedehler.

Das heißt, teilen zu gleichen Teilen. Haltet euch daran.

Und?

Wird er kommen?

Ja. Na,

dann sehen wir mal, ob er sich unseren Wünschen fügt.

Wenn nicht, werden wir ihn gefügig machen.

Majestät. Ich habe Störtebeck in eurem Namen freies Geleit zugesagt. Wenn er

alles glaubt, was man ihm verspricht, dann habe ich ihn falsch eingeschätzt.

Was macht die Hanse?

Simon von Wallenroth hat ebenfalls sein Kommen angesagt. Mit einem neuen

Friedensangebot. Sehr schön.

Es könnte ein amüsanter Abend werden.

Ich hoffe, ihr setzt meine Garten freundschaftlich immer.

Und ihr erwartet hoffentlich keine Antwort?

Vielleicht kann euch euer Verlobter früher heimführen, als ihr denkt.

Wie mir zugetragen wurde, scheint die Hanse einzulenken.

Wann wird Simon von Meilenroth hier sein?

Vertraut ihr ihm noch?

Ein beneidenswerter Mann, der von sich sagen kann, von einer Frau wie ihr es

sei, geliebt zu werden.

Wenn er es denn wert ist.

Im Übrigen, der Pirat, der sich das Schiff eures Vaters unter den Nagel

hat, hat schon wieder ein Schiff gekapert.

Aber diesmal ein dänisches.

Es wird ihm nicht gut bekommen.

Ich nehme an, es wird euch eine Genugtuung sein, zu erfahren, dass wir

diesmal das Handwerk legen werden.

Ich schätze, darauf legt er es an.

Woran hast du gemerkt, dass du sie liebst?

Was?

Woran hast du gemerkt, dass du sie liebst?

Als ich ihr zum ersten Mal in die Augen blickte, dann habe ich in ihr Herz

gesehen.

Ich freue mich für dich.

Sie ist die Richtige.

Ich habe sogar ein Geschenk für Sie.

Hier.

Der ist dem Goldriecher von Jürgen Michels entgangen.

Du und deine Elisabeth.

Ihr werdet euer Glück auch noch finden.

Herr, unser Gott, bitte dich nun, diese Brautleute zu segnen, welche in den

heiligen Hafen der Ehe einzufahren gedenken.

Erik, sprich mir nach.

Sigrids Tochter von Henning Karland und seiner Frau Svenja, vor dem Angesicht

Gottes nehme ich dich an, meine Frau.

Sigrid?

Tochter von Henning Karland und seiner Frau Svenja.

Vor dem Angesicht Gottes nehme ich... Vor dem Angesicht Gottes nehme ich dich

zu meiner Frau.

Digrit, sprich du mir nach.

Erik, Sohn von...

Sprich mir nach.

Erik, Sohn von Adam.

Morgen früh stechen den See.

Darf man erfahren, welchen Kurs wir nehmen?

Kurs Kopenhagen.

Aha.

Darf man auch erfahren, weshalb?

Ist es wegen der dänischen Königin oder der Kaufmannstochter?

Gibt es einen Grund an meinen Anweisungen zu zweifeln?

Bisher nicht, aber ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass es so bleibt.

Du willst also mein Gewissen sein, würde ich hören.

Sehe ich das nicht?

Ich denke nur an die Mannschaft.

Ich bin mir meiner Verantwortung sehr wohl bewusst.

Dein Wort in Gottes Wort.

Seit wann bemühst denn du unseren Herrgott?

Ich glichere mich immer nach allen Seiten ab. Das ist besser so.

Bemüh lieber das Ohr der dänischen Königin.

Allein bei der fehlt nämlich mir der Glaube.

Ich glaube nur an den hier.

geringsten Anzeichen von Verrat. Lauft die Runde zu zögern auf.

Habt ihr verstanden, Männer?

Na los.

Ja, wir gehen. Das ist doch früher als in der Burg.

Nach ihnen, edle Herren.

Ich denk's doch gerade, wenn er mich fragt. Wir schwimmen wie die Makrelen in

die Fischhäuser. Es fragt dich aber keiner.

Er hat recht. Und ich kenn sogar den Köder.

Nein, du bleibst.

Mein Name ist Störtebecker.

Klaus Störtebecker.

Kommt, Störtebecker.

Führt mich zum Bankett.

Königin traut sich mal.

Majestät.

Simon von Wallenroth ist eingetroffen.

Wo ist der?

Im Audienzzimmer.

Ich dachte, es wäre besser, wenn es nicht zur Konfrontation kommt.

Nein, nein, jedenfalls nicht, solange ich mich mit Startebecker amüsiere.

Und bis jetzt amüsiere ich mich gut.

Komm, Dörte Becker.

Was liegt an Jobi, nicht an Bobi.

Halt dein Maul und sauf.

Das steht ja also vor mir, der berühmte Pirat.

Von allen Zivsführern wegen seiner Verlegenheit gefürchtet und vom

Volk wegen seiner Freigebigkeit geliebt.

Ihr schmeichelt mir.

Ich fühlte mich schon geehrt, von euch empfangen zu werden.

Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite.

Mir ist allerdings zu Ohren gekommen, dass ihr eine Schwäche für eine schöne

Kaufmannstochter habt, die sich zufälligerweise meiner Gastfreundschaft

Nun.

Wenn ihr Elisabeth Prehn meint, sie ist einem Hamburger Patrizier versprochen.

Das ist mir bekannt.

Doch mir ist des Weiteren zu Ohren gekommen, dass ihr Herz noch nicht

an Simon von Wallenroth vergeben hat.

Ihr hat erstaunlich viel, Majestät.

Ich könnte euch in dieser heiklen Angelegenheit mein Entgegenkommen

falls wir uns einig werden.

Aber kann ich es überhaupt wagen, euch als Frau alleine gegenüber zu treten?

Müsste ich dann nicht um mein Leben und um meine Unversehrtheit fürchten?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich wie euch vor mir fürchte.

Ihr seht Piraten wie euch nicht als Diebe und Halsabschneider.

Nein, wir sind Likedele.

Ein neuer Mönchsorden oder eine neue Krankheit?

Wir sorgen nur dafür, dass die Reichtümer dieser Welt gerechter

Ein bisschen weniger für Patricia und Königin.

Ein bisschen mehr für Arme.

haben die Hungerleiden.

Das wird sich die Handwerber nicht lange gefallen lassen.

Wir haben es uns lange genug gefallen lassen.

Nun gut.

Ich biete euch Kaperbriefe an.

Das heißt, dass ihr für Dänemark segelt und unter meinem Schutz steht.

Was ist der Preis dafür?

Ihr kapert alle Ziffer, die euch in den Weg kommen.

Ihr erobert sie, setzt sie in Brand und versenkt sie.

Ohne jede falsche Rücksichtnahme.

Es darf keine Zeugen geben.

Und die Prise teilt ihr mit mir.

Majestät, ihr verlangt tatsächlich, dass ich mit meiner Mannschaft zum

Mordbrenner der Meere werde.

Wärt ihr das nicht schon längst?

Ihr haltet mich für skrupellos.

Skrupellosigkeit ist die Bedingung für Macht.

Eure Macht vielleicht, nicht der mein.

Schade.

Ich hatte gehofft, in euch einen Gleichgesinnten zu finden.

Ich danke euch, dass ihr mir eure kostbare Zeit gewidmet habt.

Weil...

Hat

er das mit angehört?

Der Debecker ist offensichtlich mit einem Mann. Seinen Forderungen nach

Gerechtigkeit greift er die von Gott gewollte Ordnung an.

Damit greift er uns an.

Gefährlich.

Sorg dafür, dass diese Likedehler das Schloss nicht verlassen.

Er hat eine Menge Männer unter seinem Kommando.

Es heißt, sie folgen bedingungslos.

Seine Männer haben keine Strategie und keine Taktik, wenn er sie nicht führt.

Wir müssen hier raus. Die neuen Gäste gefallen mir nicht.

Kümmer du dich um den Pappen.

Ich sorg für einen Schwung vor einem Abgang.

Was nun folgt, habe ich erst ein einziges Mal auf dem Hofe des Kalifen

Bagdad vorgeführt.

Ich nenne diese Attraktion der fliegende Pirat.

Die Darbietung ist lebensgefährlich. Darum darf ich um absolute Ruhe bitten.

Komm schon!

Komm!

Ein beeindruckendes

Aufgebot, um eine Frau nach Hause zu holen.

Majestät, wir sind so zahlreich hier, weil wir den Willen der Hanse

wollen, eine Lösung für den Kriegszustand zu finden.

der den Handel auf den Nordmeeren lähmt.

Natürlich hoffe ich auch darauf, bei einem für beide Seiten vorteilhaften

Friedensvertrag mit eurer Erlaubnis, meine zukünftige Frau heimführen zu

Ihr redet so gedrechselt wie mein Kanzler, wenn er mir ein schlechtes

Geschäftsschmackert machen will.

Lasst doch mal hören, was ihr mir anzulichen habt.

Die Fischereirechte im Hamburger Hafen, womöglich?

Etwas, das euch wirklich am Herzen liegt.

Den uneingeschränkten Zugang zu sämtlichen Häfen der Hanse.

Was wollt ihr dafür haben?

Außer eurer zukünftigen Ehefrau.

Wir verbünden uns und gehen in eine Allianz Dänemark -Hanse gegen die

vor. Ich soll mit der Hanse gemeinsame Sache machen.

Das wäre für uns alle von Vorteil.

Da sind wir uns einig.

Vorausgesetzt, die Hanse übernimmt dafür die Kosten.

Diese Bilder können wir nicht alleine tragen.

Die Piraten sind nur so viel wert wie ihr Anführer.

Wenn die Piraten ohne Kopf sind, dann wird es ein leichtes sein, sie endgültig

zu vernichten.

So ist es.

Ihr rüstet entsprechende Schiffe auf.

Und ich leiste meinen Anteil an der Allianz gleich jetzt.

Wie darf ich das verstehen, Majestät?

Störtebecker gehört euch.

Er ist hier.

Und ich offeriere ihn euch als Morgengabe.

Los, durchsucht alles.

Alarmiert die Wachen.

Sie dürfen nicht entkommen.

Verdammtes Schloss.

Der Schiff, der weiß, wann wir vorhanden sind.

Was ist mit Klaus?

Er darf sich an den Ehrenkodex verabschieden. Was ist mit dem

Magister, wie wollt ihr davon nicht erzählen?

Er ist nur unser Magister.

In dem Fall schon.

Und wie lautet unser Ehrenkodex?

Wer zu spät kommt, dem bestraft das Leben.

Halt!

Hier geht's lang.

Haut ihr ab. Ich such Strattebäcker.

Erik.

Was wollt ihr hier?

Dich endlich wieder in meine Arme nehmen.

Klaus.

Klaus.

Wie... Wie kommst du hierher?

Ich bin hier, um dich mitzunehmen.

Sag mir nur, dass du nichts mit dem Tod meines Vaters zu tun hast.

Wie kannst du sowas von mir denken?

Es wird ein guter Tod.

Nein, hör auf!

Aber es wird nie mehr der Fall.

Und dir wird keiner glauben.

Elisabeth!

Aber du wirst dafür mit deinem Leben bezahlt. Nein, du wirst mich nicht

Wenn du mich umbringst, ist dein Bruder ein toter Mann.

Was sagst du?

Ja, aber wenn du mich tötest, verschaut er bei lebendigem Leib zu verließen.

Ja, schau dir das an!

Was ist denn los?

Sind wir bald da?

Nein, wir bleiben noch.

Wo geht der nun?

Wo geht er hin?

Ich möchte es aus deinem eigenen Mund hören.

Und dir in die Augen sehen.

Störtebäcke schultern uns vom Unsinn.

Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sein Bruder unsere Väter umgebracht hat.

Dörtebecker, wo bist du?

Zeig dich, du Feindling!

Du hast uns an die dänische Krönung verkauft!

Nein.

Du musst sie vergessen.

Auf Gotland gibt es eine Menge Väter mit schönen Töchtern.

Wenn ich eine suche, wende ich mich vertrauensvoll an dich.

Nicht so stürmisch.

Bin ich dir zu froh?

Nein, aber in letzter Zeit sollst du vorsichtiger mit mir umgehen. In letzter

Zeit bin ich mehr auf See anstatt zu Haus.

Deswegen musst du dich jetzt für mich kümmern.

Wie lange bleibst du weg?

Ich weiß auch nicht, was unser Kapitän fordert.

Niemand weiß es.

Aber du bist sein bester Freund.

Dir wird er doch darüber sprechen.

Ich glaube, er weiß es selbst noch nicht.

Erik, wir bekommen ein Kind.

Ich zeige es.

Können wir nicht einfach hier bleiben?

Für immer?

Das werden sie nicht zulassen.

Wer?

Gottes Freund und aller Weltfeind.

Oder hast du das schon vergessen?

Nein.

Ich würde genauso gerne in Gotland bleiben wie du.

Hier ist es wie früher.

Bis Jan und die Kinder waren.

Und den ganzen Tag nichts anderes gemacht haben als schwimmen und Fische

Und jetzt vermodert er im Verlies von Hamburg.

Ich hatte nie eine Familie.

Dann gründest du eben eine.

Ich bin doch schon dabei.

Wir sind hier auf Gotland nicht mehr sicher.

Die Hanse will uns einen Kopf kürzer sehen.

Ebenso wie Königin Margarete.

Vom Magen waren Fehler, Männer.

Wir haben die Hanse und die dänische Königin lächerlich gemacht.

War doch lustig, oder?

Ihr wisst genau, was ich meine.

Du meinst, wir haben sie herausgefordert, weil wir uns treu

Du hast den Teufel herausgefordert. Und das kann sich der Teufel nicht gefallen

lassen. Er wird sich auf seine Hinterbeine stellen und Gift und Galle

Wolltest du ihm nicht den Kopf abschlagen?

Hast du das schon vergessen?

Ich denke jede Stunde und jeden Tag daran.

Du?

Denkst an deine Rache.

An deine Kaufmannstochter.

Aber lass dir eins gesagt sein.

Ich segle nicht mit einem Kapitän, der das Leben seiner Mannschaft aufs Spiel

setzt.

Nur, weil ihn sein persönliches Glück... Sie ist nicht meine Kaufmannstochter.

Sie ist die zukünftige von Wallenroth.

Aber ich finde keine Ruhe, sondern mein Bruder im Verlies auf seinen Tod wartet.

Wir sollten uns bei Zeiten verabsentieren und gänzlich neue Gefilde

Nur wo ist die Frage?

Was denkst du, Klaus?

Ich will euch sagen, was wir tun.

Wir machen eine letzte große, fette Prise.

Wir kapern das Flaggschiff der Hanse, segeln nach Hamburg, direkt in die Höhle

des Teufels und stoßen ihm das Schwert in den Rachen.

Danach verlassen wir dieses Meer für immer und segeln in den Süden.

Seid ihr dabei?

Ich bin dabei.

Wenn Gott mit uns ist, wer mag gegen uns sein?

Nur die ganze Welt.

Dann ist es abgemacht.

Macht die Seewolf klar zum Auslaufen.

Bei Morgengrauen stechen wir in See.

Du wirst doch sowieso immer sehkrank.

Das war's für

heute.

Halt auf die Wappen von Hamburg zu.

Ein paar von euch ziehen die Gewände an.

Der Rest macht sich unsichtbar.

Ihr habt gehört, was euer Schiffshauptmann gesagt hat.

Kommt in die Hupe, ihr faulen Scheißhaufen.

Sonst mache ich euch weine.

Schützen, seid auf der Hut.

Guten Tag, meine Herren, guten Tag. Ich werde mich zunächst einmal vorstellen.

Rensenbrink, mein Name, Austral Sund.

Darf ich euch an Bord der Hansestolz willkommen heißen? Wir haben

Wein geladen für Bergen und fühlten uns hoch geehrt, euch ein Fässlein kredenzen

zu dürfen.

Wir sind... Begierig darauf zu erfahren, wie die Friedensverhandlungen mit der

dänischen Königin sich zu entwickeln belieben.

Seid gegrüßt, Herr Rensenbrink.

Wollt ihr nicht zu uns an Bord kommen? Das wäre bedeutend einfach.

Und gegen ein Fässchen sizilianischen Weines haben wir nichts einzuwenden.

Ich denke, so viel Zeit sollten wir uns nehmen.

Schönen Tag dir.

Herr Becker.

Eine falsche Bewegung und Simon von Wallenroth ist ein toter Mann.

Tut, was er sagt.

Da steht noch der Wappen von Hamburg.

Bitte, ich töte, Becker.

In Gottes Namen, schont unser Leben.

Wir können für uns jedes Lösegeld verlangen. Die Stadt Hamburg wird

Warte nicht, dass ich vor dir auf die Knie falle.

So sieht man sich wieder.

Gehst du wieder deiner Lieblingsbeschäftigung nach?

Harmlose Hanse -Schiffe zu überfallen.

Von irgendetwas muss man ja leben.

Im Übrigen ist diese Kogge nicht so harmlos, wie es denn anscheinend.

Immerhin hat sie zwölf Raze an der Hanse und die Braut des Bürgermeisters von

Hamburg an Bord. Ach ja, Simon von Wallenruth nicht zu vergessen.

Lass mich dich ansehen, Klaus Störtebecker.

Was ist nur aus Klaus Brodersen geworden? Der, den ich einmal geliebt

Was soll schon aus ihm geworden sein?

Du bist mir fremd geworden.

Was fängst du mit deinem neuen Leben an?

Sie werden dich wie ein Tier hetzen, so lange bis sie dich haben.

Das ist dein Schicksal.

Glaubst du an das Schicksal? Ich nicht.

Ich glaube, dass man sein Leben in den eigenen Händen hält.

Lass dir von mir einen Rat geben.

Setz alle Segel und verschwinde.

Ich möchte nicht irgendwann sehen, wie du am Geigenbaum bist.

Dir bleibt nur noch die Flucht. Ich will Gerechtigkeit.

Und der erste Schritt dazu ist, dass ich meinen Bruder aus dem Gefängnis hole.

Ist das zu viel verlangt?

Du könntest mich als Geisel gegen deinen Bruder austauschen.

Warum sollte ich dir vertrauen? Du hast dich für Wallenroth entschieden.

Weil ich... Weil ich dir mein Wort gebe.

So wie damals.

Schaff sie auf die Seewolf.

Auf die Seewolf.

Ihr wiederholt euch.

Was hast du mit Elisabeth getan?

Was bedeutet sie dir eigentlich?

Was gibt dich an?

Nichts. Es ist unwichtig geworden.

Was hast du vor mit mir?

Willst du morgen früh ein Spektakel vor deinem Kumpan veranstalten?

Nein. Ich will nur Gerechtigkeit.

Und die willst du mit einem zusammengewürfelten Haufen von Lunken

Na dann viel Glück.

Die Welt wäre schon ein gutes Stück besser ohne dich.

Das sagt mir ausgerechnet der berüchtigte Pirat der Nordmeere.

Hättest du und deinesgleichen nicht meine Eltern umgebracht.

Seien wir heute beide nicht hier.

Was willst du?

Meinen Bruder?

Ist das alles?

Und dann?

Glaubst du tatsächlich, ich würde die Angelegenheit aus sich beruhen lassen?

Ich werde es jedenfalls nicht tun.

Denn wenn mein Bruder erst mal frei ist, kann ich dir entgegentreten, ohne dass

du einen Faustpfand gegen mich in deiner Hand hast.

Und dann gnade dir Gott.

Ich werde dir deinen Bruder aushändigen.

Das wirst du.

Das wirst du.

Wenn dir das Leben der Ratsherren etwas bedeutet.

Komm, wir gucken mal nach.

Mit ihm und den Ratsherren haben wir die fetteste

Krise, die wir jemals gemacht haben. Wir werden ein beachtliches Lösegeld für

sie verlangen. Damit können wir alle die nächsten Jahre bestens überwintern.

Aber vorher werden wir noch aus Herrn von Wallenroth rausprügeln, was die

und die dänische Königin für Pläne gegen uns geschmiedet haben.

Auge um Auge. Zahn um Zahn.

Gibt was nicht?

Damit gefährden wir das Leben meines Bruders.

Es ist eure Entscheidung.

Halt!

Halt! Halt!

Solltest du keinen Fehler machen.

Ich werde mein Versprechen einhalten.

Dein Leben und das der Ratsherren gegen meinen Bruder.

Und Elisabeth? Wird freigelassen, sobald sein Bruder da ist.

Ob er sich daran hält?

Das Wortschreiten der Nacht lässt mich daran zweifeln.

Lass uns doch auslaufen.

Die Flut geht zurück.

Wir sind hier nicht mehr sicher.

Bertha Becker!

Ja!

Ich halte mich an unsere Abmachung.

Gib Elisabeth frei, dann kannst du deinen Bruder haben.

Jan, bist du es?

Das war's.

Ist frei.

Es tut mir leid.

Mir auch.

Klar machen zum Auslaufen.

Und dann zerrten sie mich

plötzlich aus meiner Zelle und sagten mir, dass ich freigelassen werde.

Aber dann führten sie mich in die neue Folterkammer des Bürgermeisters

und zeigten mir ein Kessel mit glühenden

Kohlen.

in dem schon die Mater wird.

Wir

nahen

hinter dem Horizont.

Du kannst es dir nur vorstellen.

Hier auf dem Gutshof.

Unsere Eltern.

Nur viel größer.

Eine Stadt zwischen den Türen.

Nachts hörst du den Wind.

Das Rauschen des Meeres.

Wir werden an den Strand gehen.

In der Sonne liegen.

Fische braten.

Und wenn wir uns satt gegangen haben, nehmen wir ihn ins Boot und fahren aufs

Meer hinaus.

Das Piratennest wird in diesem Moment ausgelöscht sein.

Und mit ihnen diejenigen, die für den Tod unserer Väter verantwortlich sind.

Sturtebecker lebt nicht mehr.

Versprich mir, hier an diesem heiligen Ort die unsägliche Vergangenheit für

immer zu vergessen.

Ich bin dazu bereit, in jede Beziehung.

Und was bedeutet das?

Ich weiß Bescheid über die finanzielle Lage deines Vaters.

Die ersten Gläubigen bei mir sind fortgeliebt geworden.

Ich werde sie auszahlen. Kein Mensch wird die Wahrheit jemals erfahren.

Sein Name wird unbefleckt bleiben.

Was verlangst du dafür?

Eine unangeschränkte Loyalität.

Oh, Entschuldigung.

Was wollt ihr? Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass ich ihn nicht

werden möchte.

Das will ich euch geraten haben.

Du entschuldigst uns für einen Moment?

Geh, komm.

Also, was gibt es so Wichtiges?

Ihr kommt doch zur Ratsversammlung.

Die Herren warten bereits auf euch. Sollen sie? Ich habe ihn immerhin in den

Halt gerettet. Oh ja, Gott sei Dank.

War das alles, was ihr mir zu sagen habt?

Nein.

Ich bin gekommen, um euch an euer Versprechen zu erinnern.

Welches Versprechen?

Bitte?

Welches Versprechen?

Ihr werdet mich in der Sitzung zum Ratsprecher erinnern.

Das hat Zeit.

Wir haben dringend Probleme zu lösen. Nein, ich verzeihe, dass ihr hier und

heute eure Versprechen einlöst.

Was ist, wenn ich mich nicht daran erinnere?

Im Gegensatz zu euch habe ich ein sehr gutes Gedächtnis.

Ich sehe euch noch genau vor mir in jener Regennacht, als ihr Hermann Prim

Lebenssyndrome befördert habt.

Pass auf, dass ich dir nicht das Gleiche an mir dahin lasse.

Trink. Heute Morgen war der Hauch so schwarz.

Von Schiffen mit den Hamburger Farben auf den Segen.

Sie volltaten jeden zum Tode.

Ich habe euch das angetan.

Ihr habt immer nur gemacht, was ich wollte.

Und diesen Preis dafür gezahlt.

Das werde ich nie wieder zulassen.

Das ist eine Angelegenheit zwischen mir und Wallenroth.

Das hätte es schon an sein sollen.

Bevor wir mit der Trauung beginnen, habe ich noch eine gute Nachricht für die

Stadt Hamburg und alle ehrbaren Bürger.

Das Piratennest Visby auf der Insel Gotland existiert nicht mehr.

Aber noch ist die Piratenfest nicht ganz ausgerottet.

Doch ich verspreche euch,

Ich werde nicht eher ruhen, bis auch der letzte Seeräuber seinen Kopf auf den

Richtblock gelegt.

Waltet eures Amtes.

Gemeinde, wir sind zusammengekommen.

Und diese zwei Brautleute...

Christa waltet endlich eures Amtes.

Sollte hier irgendjemand sein, der etwas gegen diese Ehe vorzubringen hat, der

trete vor oder schweige für alle Zeit.

Er gräft ihn.

Hört mich an.

Was willst du hier, Stadtebecker?

Hier findest du nur den Tod, sonst nichts.

Alles, was ich will, ist mein Recht.

Du glaubst als Pirat, der unzählige Schiffe samt Besatzung auf den

geschickt hat?

Steht dir Recht zu?

In diesem Fall ja.

Lass ihn sprechen.

Also gut.

Du kannst dein Anliegen vortragen.

Dieser Mann hat mir alles genommen, was mir wichtig war.

Meiner Familie.

Alles, was sie einst besessen haben.

Er war dabei, als meine Eltern ermordet wurden.

Das ist lange her.

Und dieses Unrecht ist nicht wieder gut zu machen.

Aber ich fordere Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit für meinen Bruder Jan.

Er wird des Mordes beschuldigt.

Einem Mord, den er nicht begangen hat.

Jan!

Der Mann, der meinem Bruder das Augenlicht nahm, ist der gleiche Mann,

Hermann Prehn ermordet hat.

Simon von Wallenroth.

Was kommst du her und tischst uns Lügen auf?

Ich werde dich höchstpersönlich auf den Grasbrook führen.

Simon von Wallenroth.

Ist das wahr?

Du glaubst, dass ich auf so eine unsinnige Anschuldigung auch noch

Ergreift ihn!

Wartet! Wartet!

Es gibt noch einen Zeugen, der in der Mordnacht anwesend war.

Der Ratsherr Martin Degenhardt.

Martin Degenhardt.

Stimmt das?

Ich habe so lange geschwiegen, weil mir Simon von Wallenroth mir den Tod gedroht

hat. Falls ich jemals aussage, was ich in dieser Nacht wirklich abgespielt

Simon von Wallenroth!

Das genügt wohl für heute.

Hier wird es kein weiteres Gutvergissen mehr geben.

Vielen Dank.

Klaus Störteweger und seine Piraten segelten in die Westsee

und kaperten dort Handelsschiffe. Bis er im Jahre 1400

verraten und seine Seewolf von einem unüberwindlichen neuen

Kriegsschiff der Hanse aufgebracht.

Wer nicht bereits in der Schlacht ums Leben kam, sah auf dem Hamburger

dem sicheren Tod durch den Scherfrechter entgegen.

Störtebeker jedoch wollte seine Männer davor bewahren. Und so schlug er dem Rat

der Stadt Hamburg eine Wette vor.

Die Piraten, an denen er ohne Kopf vorbeigehen würde, sollten

freigelassen werden. Lass doch die Männer frei, an denen ich ohne Kopf

vorbeilaufe.

Störtebecker, sie wettet ihm für gerne ab.

Niemals hätten es die Ratsherren für möglich gehalten, was sich dann vor

Augen zutob.

Gottes Freund.

Und aller Willen, Feind.

In den Jahren, die darauf folgten, verblasste die Erinnerung der Menschen.

Man war sich nicht mehr sicher, ob dieses Ereignis tatsächlich

stattgefunden hat.

Doch ich konnte diesen Frühlingstag nie wieder vergessen.

Und weil die Menschen ihren Glauben daran verloren, war es so

wichtig,

dass ich so kurz vor meinem Tod Zeugnis hatte.

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