All language subtitles for Feuerwerk.1954.GERMAN.dTV.XViD

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian Download
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian Download
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian Download
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Feuerwerk (1954) dTV - Das Erste - 30. Juli 2012

"Die kleine Stadt."

"Da liegt sie nun und träumt und lässt es sich wohl sein in der Mittagshitze"

"Das waren damals Zeiten, als es noch viel Sommer und wenig Regen gab."

"Wir schreiben den 8. August 1909."

"Ein Datum, das manchem Bürger unvergesslich bleiben wird."

"Dieser Tag begann in der Tanzschule der Madame Sperling."

"Darf ich bitten! Entrez! Mesdames! Messieurs!"

(Sperling): Mehr Grazie, meine Damen!

Verbeugung, erst die Herren, dann die Damen. Rechter Fuß, auf die Spitze!

Sie spricht französisch.

Und auf die Fußspitze!

Drehen!

Und Verbeugung!

Halt, Anna! Was soll der Knicks? Sind Sie Herr oder Dame?

Ich weiß nicht genau. Sie sind ein Herr.

Jawohl, Madame Sperling.

Und rechter Fuß!

Mehr Charme! Mehr Grazie, meine Damen!

Eine Uhr klingelt.

Die Stunde ist um. Ich danke Ihnen. Wiedersehen.

Die Grazie ist die stärkste Waffe einer Frau im Kampf um den Mann.

Gelächter.

Anna, Sie bleiben!

Madame, ich muss viel besorgen. Vater hat 50sten Geburtstag.

Wir müssen den Tanz der Wiesenelfe üben.

Anna stöhnt. Wenigstens den Anfang. 2 - 3!

Was ist denn? Ich hab mein Füllhorn vergessen.

Nehmen Sie irgendwas! Meinetwegen den Papierkorb.

Klaviermusik.

Es knallt. Lachen.

Franzel, bin ich erschrocken!

Das war gar nichts, aber heute Abend: 4 Feuerräder!

20 Leuchtkugeln und 5 Kanonenschläge. Lass dich nicht von Vater erwischen!

Wieso? Am Geburtstag muss es knallen!

Es knallt bei dir hinten drauf. Ah!

Türe knallt.

Piepereit, ich brauche eine Vase für den Tafelschmuck.

Die hat Herr Oberholzer vorhin ausgesucht.

Schön. Bringen Sie die Pakete ins Haus. Ist Papa im Büro?

Gehen Sie nicht rein! Hat er Besuch?

Nein, aber ... Na, also!

Guten Tag! Ich gratuliere dir und wünsche viel Glück.

Mein Geschenk ist eine Überraschung. Ich habe auch eine Überraschung.

Kennst du dieses Blatt? Natürlich. Der Gartenfreund.

Die Zeitschrift, die alle meine Kunden lesen.

Und was lesen sie?

Wir jungen Gärtner kämpfen gegen die Verschandelung der Natur.

Durch Gartenzwerge, Fliegenpilze und andern Kitsch.

In den Garten von heute gehören Blumen und keine Gipsfiguren!

Unterschrift: R. B. So! Und wer ist dieser R. B.?

Du weißt es nicht? Ich sage es dir! Robert Busch!

Der sogenannte Gartenarchitekt. Du hast ihn hergebracht.

Ich will ihn nie mehr hier sehen. Er ist heute eingeladen.

Dann lade ihn aus!

Soll ich mit einem Menschen feiern, für den mein Lebenswerk Kitsch ist?

Aber Väterchen, sei doch vernünftig! Ich will nicht vernünftig sein.

Es ist bald nicht mehr zum Aushalten hier.

Schöner Geburtstag! Was ist nun los? (Singen): "Hoch soll er leben!"

"Hoch soll er leben! Dreimal hoch!"

Hoch! Hoch! Hoch!

Robert, du bist noch nicht fertig mit der Girlande!

Früher sagte man guten Tag. Tag, Robert. Beeil dich!

Nachmittags kommen alle Verwandten. In einer Stunde hängt es an der Tür.

Robert, ich wollte ... Ich weiß.

Ich soll den hässlichen Nussknacker mit Blumen füllen.

Was kriege ich, wenn ich ihn nicht fallen lasse?

Du bist abscheulich. Der ist abscheulich.

So klein und so geschmacklos. Heute kaufe ich mir deinen alten Herrn mal!

Das kannst du ja gar nicht. Ich krieg's nicht übers Herz?

Schön, lassen wir die Zwerge ruhen!

Aber wir haben später einen ganz anderen Garten. Ich zeig dir was!

Ach, ist das süß.

Das Häuschen! So soll unser Haus mal werden.

Der Garten! Wunderschön.

Zur Hochzeit keine Zwerge vom Vater. So weit ist es doch noch lange nicht.

Wieso? Ich sehe alles deutlich vor mir.

(Singt): "Ich bin arm, das ist wahr. Doch ich schaffe und spar."

"Und bau für uns ein kleines Haus."

"Ein paar Blumen, ein Baum."

"Für ein liebendes Paar ist in der kleinsten Hütte Raum."

"Wer weiß? Und später dann, dann bauen wir was an."

"Denn immer bleibt das Haus ja nicht so klein."

"Auch Kinder haben wir, ich sorge schon dafür."

"Das erste wird bestimmt ein Junge sein."

"Ein Mädchen oder zwei, die tanzen Ringelreih."

"Die freuen sich am Sonnenschein beim Spiel."

"Dann leuchtet unser Blick, voll Stolz und stillem Glück."

"Und dann hat unser Dasein Sinn und Ziel."

"Eines Tages erreicht, mit der Post uns vielleicht, einmal ein Brief."

"Und darin steht."

Dass Sie auf der internationalen Gartenschau den 1. Preis erhielten.

Und die Medaille in Gold.

Heitere Musik.

(Singt): "Und das Märchen wird wahr."

"Das vergilbt, aber klar, in alten Tagebüchern steht."

"Wird das Haar mit der Zeit bissel weiß, wie verschneit."

"Es lebt ein Lenz, der nie vergeht."

"Ein Leben lang verliebt."

"Ja, falls es so was gibt, dann geht's mir so mit dir."

"Ich schwör darauf."

"Denn schon beim ersten Kuss, spürt' ich von Kopf bis Fuß."

"Da fängt jetzt etwas an, das hört nie auf."

"Das blüht nicht so vorbei, wie's Maiglöckchen im Mai."

"Das ist kein Glück, das wie der Schnee zerstiebt."

"Und lacht's und weint's in dir, genauso wie in mir."

"Bleib ich in dich ein Leben lang verliebt."

(Singt): "Ich koche gern. Ich koche gut. Was heut' eine Köchin kochen ..."

"Tut. Aber ich koch' nur mit Gesang."

"Da schmort die Pute halb so lang."

"La-la-la-li. La-la-la-la. La-la-la ..."

Kathi, ist die Torte noch nicht fertig Doch, die Garnitur ist fertig.

Fehlt der 50er! Was wollte ...

Ah, Gläser! Tu nicht zu viel Arak an die Creme!

Keine Angst, Frau Oberholzer. Genau nach Rezept.

Man gieße ein Likörglas voll hinein.

Franzel, musst du einem immer vor die Füße laufen? Gib das mal her!

Nee, das ist doch meine Überraschung.

Mama!

Hilf mir! Vater sagt, ich soll Robert wieder ausladen.

Wo sind die Löffel? Wieso ausladen?

Er hat sich geärgert! Du kriegst ihn vielleicht rum!

Ich habe deinen Vater nur einmal rumgekriegt. Vor 20 Jahren.

Kathi singt. Kathi!

Onkel Gustav hat noch keine Gabel. Was?

Da wollen Sie den Regierungsrat hinsetzen. Am Fenster zieht's immer.

Bei uns hat's noch nie gezogen. Ha, ha.

Tante Paula sagt, es zieht. Und er hat seinen Husten weg.

Wir setzen Robert dahin. Er kommt nicht.

Schade. Da haben wir ja einen Platz frei.

Wissen Sie, wer da hingehört? Ja?

Unser Alexander. Die Familie wäre endlich mal vollzählig.

In unserem Hause darf von diesem Herrn nicht gesprochen werden. Das Salz!

Warum diese Geheimnistuerei um Onkel Alexander?

Über deinen missratenen Onkel spreche ich jetzt nicht. Das Salz!

Was ist mit Onkel Alexander? Er ist damals ausgerückt.

Niemand hat je wieder von ihm gehört. Es war mein Liebling.

Franzel, lauf mir nicht dauernd vor den Füßen rum. Hände gewaschen?

Ja. Zeig mal her!

I! Wirf das schnell weg! Schmeiß du's doch weg!

Es knallt. Sie schreit. Schäm dich, du großer Junge!

Du hast doch geschmissen. Es läutet. Kathi singt.

Ja, die Kathi! Grüß dich Gott!

Ja, Franzel. Grüß dich Gott!

Berta, Fritz! Grüß dich Gott!

Ihr seid schon da? Das freut dich, was?

Wir haben den früheren Zug genommen. Sie konnte es nicht abwarten!

Ein Glück, dass wir im Haus sind. Draußen wurde geschossen.

Für meinen Bruder ist mir die beste Sau gerade gut genug.

Tag, Onkel Fritz. Mein Kind, grüß dich Gott!

Wie groß die Kinder geworden sind! Anna, du bis eine richtige Dame.

Entschuldigt mich! Alle reden durcheinander.

Er pfeift.

Robert! Ja, hier hängt er.

Schön ist die Girlande geworden. Ich muss doch Eindruck schinden.

Ach ja, ich habe mir alles so schön gedacht, dass du mich tanzen siehst.

Jetzt wird's wieder nix. Ist was passiert?

Vater hat deinen Artikel gelesen. Werde ich um Nichterscheinen gebeten?

So ungefähr. Es tut mir leid.

Ausgerechnet am Geburtstag! Sag ihm, du hast es nicht so gemeint.

Sein Geburtstag macht die Gartenzwerge nicht schöner.

Ich habe mich so gefreut. Ich mich auch.

Blasmusik. Ein Ständchen für deinen Vater?

Anna, komm! Das müsst ihr sehen!

Zirkusmusik.

Achtung! Achtung! Die Reiter kommen!

Zirkusmusik.

Knallen.

Wunderbar. Wer?

Na, der! Äh, der Schimmel. Ach, so!

Wie er dich angesehen und den Zylinder gezogen hat! Schimmel!

Was ist mit heute Abend? Ich komme!

Du sprichst mit Vater? Nein. Mit dir an der Gartenmauer.

Ich hab wenig Zeit. Ich pfeife, ja?

Nicht doch, ich bin kitzelig, Direktorchen.

Danke.

Vielen herzlichen.

Danke.

Iduna, kann ich dir was helfen? Überstreng dich nicht an!

Bist du verstimmt? Nein, du bist die Direktor.

Der muss nett sein mit schwächliche Künstlerinnen.

Weil ich Jasmine geholfen habe? Jasmine, Pepita, Rosita, Dolores.

Du bist viele Frauen behelflich. Alte Geschichten.

Oh, deine Geschichten sind meistens sehr jung.

Du tust so, als wäre ich ein Casanova Ich? Du tust so.

Iduna, ich kann nichts dafür, wenn mich die Mädchen nett angucken.

Sascha, du brauchst dich nicht entzuschuldigen.

Papa sagte, Männer in gewissem Alter, machen Frühling mit Gewalt.

Ich bin ein Mann in den besten Jahren.

Papa sagte, sind die besten Jahre da, ist das Beste weg.

Warum haben wir diese große Umweg gemacht in diese kleine Stadt?

Du erfährst es noch. Zieh das Kleid aus Paris an!

Das rote? Ja. Und den Hut mit den Federn.

Da drehen sich die Leute vor Schreck die Köpfe um.

Das sollen sie ja gerade, Liebling.

Besteck klappert.

Räuspern.

Meine liebe Schwägerin Caroline!

Der Braten ist deliziös. Mein besonderes Kompliment.

Und die Festtafel. So stimmungsvoll.

Es geht nichts über einen gepflegten Haushalt.

Mein Mann wurde zum Regierungsrat ernannt.

Da gab's Ochsenzunge. Davon spricht man heute noch.

Sie war ein bisschen zäh. Und unsere Messer ...

Gustav, denk an deinen Husten!

Er hüstelt.

Noch Pute gefällig? Ja, freilich.

Bei solch einer Gelegenheit! Nicht mehr. Du hast zweimal genommen.

Er hat schon dreimal genommen.

Onkel Wilhelm klopft gegen sein Weinglas.

Er räuspert sich.

Mein liebes Geburtstagskind!

Wegen eines so feierlichen Anlasses, kehrten wir zurück in dieses Haus.

An die Stätte unserer ersten, zarten Jugendträume.

Wie einst umfängt uns das Elternhaus mit seinem Frieden, mit seiner Stille.

Tusch von draußen.

Damen und Herren!

Ich präsentiere Ihnen Gratisproben aus dem morgigen Eröffnungsprogramm.

Tusch.

Als Nummer 1, ein Stern am Zirkushimmel.

Ein Weib von hinreißendem Temperament.

Wer kann das sein?

Berta, die treusorgende Gattin unseres lieben Bruders Fritz.

Die unermüdlich seinen Acker bestellt.

Und dessen gesegneter Appetit es mit so manchem Menschen aufnehmen kann.

Und nun zu unserer nächsten Attraktion!

Unser lieber Bruder Gustav, inzwischen wohlbestallter Regierungsrat.

An der Seite seiner emsig strebenden Gattin Paula, die ihn ...

So dressiert hat, dass ihr Blick ihn zu Gehorsam zwingt.

Gustav, stell das hin! Denk an deinen Husten!

Knallen. Was ist da draußen denn los?

Der Zirkus, Tante Paula. Ein Zirkus! Wie unangenehm!

Anna, schließ das Fenster! Es zieht.

Zirkusmusik.

Lieber Albert, nun wollen wir die Gläser erheben.

Wir wünschen dir Zufriedenheit und Glück.

Sowie die tollsten Erlebnisse und die aufregendsten Sensationen.

Morgen Abend im Zirkus Obolsky. Der Vorverkauf beginnt. Bitte zur Kassa!

Das Essen war ausgezeichnet.

Wie spaßig die Stühle hier stehen! Wie im Theater.

Kommt ein kleiner Kunstgenuss? Prima, dabei verdaut es sich gut.

Was haben die Kinder ausgeheckt? Anna hat gedichtet und komponiert.

Ich wusste gar nicht, dass das Kind eine künstliche Ader hat.

Wächst ein weiblicher Beethoven heran? Ach, der mit der Erotika.

Nanu, die Kathi!

Meine verehrten Herrschaften!

Ich habe die Ehre Ihnen Anna in ihrem selbst verfesten Fastspiel ...

Gelächter.

In ihrem selbst verfassten Festspiel 'Die Wiesenelfe' anzukündigen.

Bravo!

Wie stimmungsvoll!

Stimmengewirr und Gelächter.

Klaviermusik.

"Heut hab ich Flügel. Als Elfe vom Hügel bin ich da."

"Tirila."

"Blumen der Wiese. Die schönsten sind diese, die ich sah."

"Tirila."

"Abend und gestern ..."

Auf dem großen Zeh tanzen, kann nicht gesund sein.

Spitze! Er hüstelt.

"Nahm ich die Flügel und hoppla vom Hügel, bin ich da."

Es läutet.

Heitere Musik.

Frau Oberholzer!

Bravo!

Bravissimo!

Alexander?

Aber ist das möglich? Alexander, wo kommst du her?

Ich wollte dir gratulieren. Danke.

Alexander, endlich! Meine liebe Caroline.

Wir haben einen Umweg gemacht. Freut ihr euch?

Natürlich. Ihr. Wer ist denn ihr?

Ich musste vorfühlen, ob ihr uns sehen wollt.

Iduna!

Musik.

Das ist Iduna, meine liebe Frau.

Der Stolz meines Lebens.

Triumphale Musik.

Und das ist das Geburtstagskind.

Meine herzliche Glückwunsch. Ich wünschte mir so, Sie zu kennen.

Und aufgenommen zu werden, in die werte Schoß der Familie.

Sauberes Weib, alter Schlawiner!

Mein Bruder Fritz. Au!

Er kann sich's nicht abgewöhnen. Damen drückt er zu stark.

Meine Alte! Das sind unsere Kinder.

Das ist meine Tochter. Sie kommen mir bekannt vor.

Du kannst mich duzen. Das ist Franzel. Komm, komm!

Unser kleiner Sohn. Du kommst mir auch bekannt vor.

Jemand warf einen Knallfrosch. Ich bestimmt nicht.

Stimmt, der kleine Junge hatte keinen Bart.

Das ist mein Bruder ... Gustav!

Ja. Er ist Beamter. Regierungsrat.

Gratuliere. Bruder Wilhelm, der Studienrat.

Ich hab's bis zum Direktor gebracht. Direktor?

Wenn das man stimmt! Was für ein Direktor?

Nun ratet mal! Versicherungsdirektor.

Nein. Kurdirektor.

Ach was! Viel mehr. Bankdirektor?

Nein! Na? Ich weiß, Zirkusdirektor.

Richtig. Zirkusdirektor. Da staunt ihr, was?

Iduna, packen wir unsere Geburtstagsgeschenke aus!

Haben wir die vergessen? Das kann uns nicht stören.

Wir sind beim Zirkus und zaubern die Geschenke.

Musik.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei.

Klacken.

Hokuspokus! Eins.

Zwei.

Drei. Ein Ei!

Oh!

Klacken.

Abrakadabra. Was haben wir da beim Wickel?

Heitere Musik.

Wer hätte das gedacht? Ein lebendiges Karnickel.

Da wir schon beim Zaubern sind, hier das Geschenk für das Geburtstagskind.

Musik.

Gefällt es Ihnen, mein Fräulein? Wunderbar.

Du sollst du zu mir sagen. Entschuldige! Ab jetzt.

Musik.

Trommelwirbel.

Musik.

Kühl geworden, man sollte hineingehen. Es gibt doch kein Gewitter?

Ausgeschlossen. Das Wetter hält sich. Verlass dich drauf, ich bin vom Lande.

Donnern.

Spannende Musik.

Schnelle Musik.

Kreischen.

Wo willst du hin? Robert ist an der Gartenmauer.

Du holst dir einen Schnupfen! Aber wenn doch Robert ...

Du bleibst. Das mache ich schon. Er soll mich morgen abholen!

Danke schön.

Gelächter und Stimmengewirr.

Da her, aber sofort! Du Wüstling!

Du musst mir erzählen von deinem Zirkus, Onkel.

Sag nicht Onkel! Du bist mein Onkel.

Nenn mich Alexander oder Sascha! Onkel Sascha.

Da oben habe ich mal gewohnt. Von da bist du über die Treppe ...

Nein. Die Stufen knarren zu sehr. Durchs Fenster. Am Bettlaken.

Kinder, kommt rüber! Da gibt's was zu trinken. Schnell!

Übrigens dein Tanz hat mir sehr gut gefallen.

Du willst mir eine Freude machen. Du hast Talent.

Aus dir könnte was werden. Wirklich? Ich würde sofort ...

Nicht so stürmisch! Was glaubst du, was man da leisten muss?

Kommst du morgen zur Vorstellung? Natürlich.

Bitte! Eine Ehrenloge für meine kleine Ballerina.

Danke, Onkel Sascha. Ich bin ja so glücklich.

Das ist Alexander mit 10 Monaten. Oh, sehr hässlich.

Hier hat er Klavier geübt. Er ist sehr musikalisch.

Spielen Sie auch ein Instrument? Ich spiele das Cello.

Ich bin die Geige. Ich liebe sie sehr.

Was sagt ihr dazu? Schrei.

Das geht aber zu weit!

Schöne Geburtstagsüberraschung. Entschuldige, Albert.

Das mit dem Regen tut mir leid.

Der Zirkus gibt sich die Ehre, euch zur Galavorstellung morgen einzuladen

Danke. Auf unsere Karten verzichte ich.

Zu viele nackige Weibsbilder. Mir steht auch nicht der Sinn danach.

Keine Diskussion. Wir verzichten!

Ein Knacks. Die Seil reißt. Die Publik schreit.

Ich falle immer tiefer und dann ... Und dann?

Dann bin ich aufgewacht. Lachen.

Ah, der dritte Bruder. Ja.

Iduna, du amüsierst dich? Ja.

Ich habe gesehen, du amüsierst dich auch? - Ja.

Kann ich was für dich tun? Nein.

Ich werde hier verwohnt.

Gemütlich so ein Haus ohne Räder, wo die Zwerge wachsen.

Hier fühle ich mich geborgt. Kein Getrampel, kein Gebrüll.

Geschrei. Entschuldigt.

Ich muss mal nach dem Rechten sehen.

Bitte, erzählen Sie weiter! Ja.

Kinder, benehmt euch! Was ist denn eigentlich los?

2 neue Torten sind eingetroffen. Deswegen macht man keinen Krach.

So, meine Herrschaften! Alle jubeln.

Kinder, ich flehe euch an! Was soll meine gute Kathi von euch denken?

Als er klein war, hat er mehr Radau gemacht, als ihr zusammen.

Jetzt trinken die meine Bowle. Die Kathi. Zigeuner!

Diese Störenfriede.

Der Bauchredner sagte: Ich kann nicht auftreten. Meine Bauch ist heiser.

Gelächter. Oh, meine Partner.

Sind sie nicht lieb? Eine kleine Erfrischung.

So klein? Danke, Fred. Oh!

Sehr aufmerksam. Wie immer. Danke sehr.

Wenn ich das getrunken habe, ich stehe auf die Tisch und singe.

Oder darunter. Bitte, trinken Sie!

Sie müssen alle mittrinken. Eine Schluck.

Danke schön.

Iduna lacht.

Gustav!

Der arme Gustav!

Sie haben ihn verschluckt.

Ähm ... Darf man fragen, woher Sie sind?

Sie sprechen so komisch.

Ich bin geboren zwischen Bukarest und Paris.

So? Wo denn da? Das weiß ich nicht genau.

Das steht doch im Pass. Nicht bei mir.

Es passierte im Nachtschnellzug. Oh!

Unsere Männer haben einen Narren an Ihnen gefressen.

Ich finde alle charmant. Besonders ihn.

Er erinnert mich an einen Mann, wo ich haben geliebt so sehr.

Madame! Sie haben etwas Unvergessliches.

So ein Traurigkeit in Ihr Gesicht. Wie mein Papa.

Sie erwähnten gerade Ihren Herrn Vater.

Aus was für einer Familie stammen Sie denn?

Ich komme aus einer königlichen Familie.

Dann war Ihr Vater also ein ... Ein Clown.

Ein Clown ist doch kein König!

Oh doch, Madame. Mein Papa war ein König. Ein König in die Manege.

Die ganze Welt hat gelacht und geweint über meinen Papa.

Er war berühmt. Er wurde gemalen und, wie sagt man, in Stein gehaut.

Sogar ein Lied hat man auf ihn geschrieben.

Sie kennen sicher die Lied? Nein?

Er war eine wunderbare Clown.

Mein Papa. Wir immer standen an der Manege, zu sehen, wie er arbeitet.

(Singt): "Papa, wie ein Pfeil, sprang hinauf auf die Seil."

"Eh la hopp, eh la hopp, eh la hopp!"

"Er spreizte die Beine ganz breit auseinand'."

"Sprang hoch in die Luft und stand auf die Hand. Eh la hopp."

"Er lachte: Haha! Und machte: Hoho!"

"Ganz sachte: Haha! Und rief: Eh la hopp!"

"Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp!"

"Er ritt auf die Seil, ganz hoch in die Luft. Eh la hopp, eh la hopp!"

"Das konnte er machen zwölfmal ohne Müh."

"Er lachte dazu und fürchtet sich nie."

"Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp!"

"Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown."

"Oh, mein Papa war eine große Künstler."

"Hoch auf die Seil. Wie war er herrlich anzuschau'n."

"Oh, mein Papa war eine schöne Mann."

"Ei, wie er lacht, sein Mund, sie sein so breit, so rot."

"Und seine Aug' wie Diamanten strahlen."

"Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown."

"Oh, mein Papa war eine große Künstler."

"Hoch auf die Seil. Wie war er herrlich anzuschau'n."

"Oh, mein Papa war eine schöne Mann."

"Dann warf er 6 Bälle hoch in die Luft. Eh la hopp, eh la hopp!"

"Er ließ sie tanzen im feurigen Licht."

"Und strahlte glücklich im ganzen Gesicht."

"Er lachte: Haha! Haha! Und machte: Hoho! Hoho!"

"Ganz sachte: Haha! Und rief: Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp!"

"Er warf die 6 Bälle hoch in die Luft."

"Und alles das machte er auf schwindlige Höh'."

"Papa war die Clou von die ganze Soiree."

"Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp!"

(Alle): "Oh, mein Papa war eine wunderbarer Clown."

"Oh, mein Papa! Er war ein großer Künstler."

"Papa, mein süßer Papa."

"Hoch auf dem Seil, wie war er herrlich anzuschau'n."

"Oh, mein Papa!"

"Er war ein schöner Mann."

"Ei, wie er lacht. Sein Mund, sie sein so breit, so rot."

"Und seine Aug' wie Diamanten strahlen."

"Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown."

"Oh, mein Papa war eine schöne Mann."

"Ein schöner Mann." "Ein schöner Mann."

Heitere Musik.

Alle singen.

(Singen): "Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp! Eh la hopp!"

Alle singen mit.

Fritz!

Wilhelm! Gustav!

Gesang und Musik.

Ah! Sind Sie wahnsinnig!

Knallen.

Musik: Melodie von 'Oh, mein Papa'.

Vögel zwitschern.

Getrappel.

Gelächter.

Anna! Der Hut! Sie haben ja meinen Hut mitgenommen.

Oh, entschuldigen Sie, Madame. Kind! Mädel! Was ist mit Ihnen?

Nichts, Madame.

Anna! Robert! Das hab ich vergessen!

So? Vergiss nicht, dass ich auf der Welt bin!

Ich habe gar keine Zeit. Ist der Geburtstag noch nicht vorbei?

Doch, aber ich muss mich umziehen für den Zirkus.

Du gehst in den Zirkus? Ja.

Nein. Doch. Er hat mich eingeladen.

Er? Sascha hat mir 'ne Karte geschenkt.

Wer ist Sascha? Mein Onkel. Du kennst ihn noch nicht.

Doch. Gestern der auf dem Schimmel. Der mit dem Zylinder?

Mh. Warum hast du mir das nicht erzählt?

Onkel Sascha ist der süßeste Onkel der Welt. Gestern habe ich getanzt.

Weißt du, was er sagte? Nein, aber ich bin ungeduldig.

Du bist abscheulich. Du kümmerst dich nicht mehr um mich.

Du hast nur Tanz und Zirkus im Kopf. Ich bin abscheulich. Typisch Frau.

Das musst du doch verstehen. Endlich kommt mal einer, der einem Mut macht.

Der sagt, aus dir könnte mal was Großes werden.

Dein Flohzirkusdirektor. Flohzirkus? Er hat keinen Flohzirkus.

Einen hat er dir schon ins Ohr gesetzt.

Ach, halb acht. Noch eine halbe Stunde, dann ist es acht.

Dann tritt sie in die Manege mit ihren großen Augen.

Und sucht. Und wir sind nicht da.

Können wir nicht doch hingehen? Und unsere Frauen?

Wüssten wir doch eine Ausrede. Moment!

Wie waren doch früher immer kegeln. Warum sollten wir da nicht heute?

Heureka (=ich hab's), sagten die alten Griechen. Wie gehen kegeln!

Ich danke dir, mein lieber Gustav. Ein Beamter weiß immer eine Ausrede.

Auf in den Kampf! Toreros!

Auf ein Neues!

Hm. Eins, zwei, drei.

Zieht's euch doch in die warme Stube? Ja, es ist kühl draußen.

Trinkt eine Tasse heißen Tee!

Gustav räuspert sich. Gustav, setz dich!

Nein. Wir wollten euch auf Wiedersehen sagen.

Wiedersehen. Wo wollt ihr hin?

Den ... Zum ...

Wir haben beschlossen, noch heute eine Jugenderinnerung in die Tat umzusetzen

Ja. Was für eine Jugenderinnerung?

Der wilde Mann. Da ist eine schöne Kegelbahn.

Kegeln wollt ihr? Na, meinetwegen.

Du hast nichts dagegen? Wenn ihr mit Sport euren Spaß habt.

Warum nicht? Nehmt Albert mit!

Das geht nicht. Warum nicht?

Einer von uns Kavalieren muss hier bleiben.

Ich spiele lieber mit den Damen. Dann macht's gut!

Wiedersehen! Viel Glück!

Danke, danke.

(Alle): Wiedersehen!

Gustav, dass du dich nicht zu sehr erhitzt. Denk an deinen Husten! Kuss!

Also weiter im Spiel! Mutti, ich bin so müde.

Natürlich. Soll dich die Mutti ins Bett bringen?

Ich gehe schon allein. Kann ich noch Kuchen haben?

Natürlich. Danke.

Nacht, Mama. Nacht, mein Kind.

Nacht, Papa. Nacht, mein Sohn.

Nacht, ihr liebe Tanten. Nacht, Franzel.

Braver Junge. Das ist meine strenge Erziehung.

Hättet ihr Anna mal genauso erzogen. Attention!

Guten Abend. Kathi soll das Essen aufwärmen.

Nein danke, ich komme noch zu spät. Wozu?

Zum Zirkus. Wir gehen nicht.

Aber ich. Sascha hat mich eingeladen. Sascha? So intim?

Du hast mit den Zigeunern nichts zu schaffen!

Er gehört zur Familie!

Niemand darf wissen, dass hinter Obolsky ein Oberholzer steckt.

Ich gehe in den Zirkus! Nein.

Doch! Was ist das für ein Ton?

Eure Nachgiebigkeit. Hätte ich eure Tochter zu erziehen ...

Du hast mich nicht zu erziehen. Frech. Gebt sie mir mit!

In einem Jahr kennt ihr sie nicht wieder.

Das wäre nicht das schlechteste. Das lasst ihr nicht zu!

Es würde dir nichts schaden, zu sehen, wie es woanders zugeht.

Dann kann ich ja gehen! Aber nicht zu Tante Paula.

Ich gehe zum Zirkus! Jetzt habe ich aber genug! Anna!

Unerhört! Ich schließe dich in dein Zimmer ein, so lange der Zirkus da ist

Zirkusmusik.

Na endlich!

Hübsch. Alles wegen der Direktoren vom Kristallpalast?

Wer weiß, ob die Brüder Spontini wirklich kommen?

Die kommen so sicher wie meine Brüder, deine Eroberungen.

Sascha, ich habe diesen Abend so genießt.

Manchmal ich wünschte, ich wäre eine Bürgerfrau.

Muss schön sein, zu haben eine Zuhause.

Nicht so ein Zuhause. Hast du bemerkt, wie sie mich ansahen?

Wenn Blicke töten könnten.

Unter die Blicke deiner Nichte bist du wieder lebendig geworden.

Anna ist hingerissen von ihre Onkel. Onkel, das Wort kann ich nicht leiden

Ich verstehe. Du möchtest, dass sie dich ansieht unverwandt.

Mach keine Witze!

Das Mädel tut mir leid. Was könnte sie werden, wenn man sie ließe?

Sascha entdeckt eine neue Stern für die Zirkushimmel.

Wenn sie ein paar Jahre mit uns arbeiten würde ...

Du willst sie mitnehmen? Das würde die Familie nie zulassen.

Schade. Ja, wirklich.

Armes Onkelchen! T ..

Eine Dame möchte Sie sprechen. Nach der Vorstellung.

Die Dame sagt, sie sei Ihre Nichte.

So. Ja, ist gut. Ich komme gleich.

Was will sie? Keine Ahnung.

Wirklich nicht? Nein.

Vielleicht will sie sich umsehen. Sascha, bitte!

Ich habe diese Kind sehr gern. Lass sie vor die Kulissen, nicht hinter!

Ich verstehe nicht, was du meinst. Du verstehen sehr wohl. Meist zu spät

Anna, warum bist du nicht in der Vorstellung?

Ich muss dich sprechen. Nicht jetzt.

Du versäumst viel. Ich muss dir was sagen.

Herr Mielke von Spontini ist da. Er soll mit meiner Frau reden.

Kinder, die Spontinis sind drin! Du musst mich anhören.

Alfons, bring sie auf ihren Platz! Wann kann ich mir dir reden?

Nach der Vorstellung. Nummer 4 vor 3 oder nach 7?

Die Spontinis sind nicht gekommen. Habe ich recht?

Oh, ja. Aber vielleicht kommen sie morgen oder übermorgen.

Vielleicht Weihnachten oder nie.

Liegen die Spontinis überhaupt an uns?

Oh, ja. Sie schätzen Sie wie Ihren Herrn Vater.

Sie sind unverlässlich.

Der Zirkus gastiert noch in diesem Jahr in London!

Wehe Sie haben unrecht!

Musik.

Darf ich mal durch?

Franzel! Anna!

Was machst du hier? Ich liege im Bett und schlafe. Wie du

Doll, was? Das könnte ich nie.

Pass auf!

Trommelwirbel.

Tusch.

Was sagst du? Ich kann dich doch nicht alleine sitzen lassen.

Wo ist deine Familie? Zu Hause.

Was soll der Koffer? Robert, bitte frag mich nicht!

Zankt euch woanders! Ich weiß, was du vorhast.

Ich geh zu deinen Eltern und ... Dann rede ich nie mehr mit dir.

Denkst du denn gar nicht an mich? Ich komme ja wieder.

Du bist übergeschnappt. Ruhe im Saal!

Er schreit. Nicht da.

Schreit. Gelächter.

Meine Dame!

Es knallt.

War sie etwa schon dran? Nein.

Sie hat die nächste Nummer: Iduna mit ihrem neuesten Dressurakt.

Paula, vielleicht kegeln sie in einem anderen Lokal.

Es gibt nur die eine Kegelbahn. Die sind im Zirkus.

Wenn das stimmt, mit mir ist nicht zu spaßen.

Ist anscheinend keiner mehr da. Dann gehen wir so hinein!

Gelächter.

Er kreischt. Lachen.

Er kreischt. Lachen. Freddie! Vorsicht!

Achtung! Vorsicht! Er kreischt.

Gelächter.

Achtung, die Tanten! Deckung!

Sind die Plätze hier frei? Oh, ja.

Danke.

Heitere Musik.

Er schreit.

Berta, du suchst auf dieser Seite! Alwine, du drüben!

Ich nehme die Mitte.

Meine Damen und Herren!

Madame Iduna auf ihrem Hengst Orlando und ihr Wunderpony Jonny.

Zirkusmusik.

Jonny! Jonny! Wo ist meine kleine Jonny?

Jonny sagt, er will nicht auftreten. Er ist beleidigt.

Ja warum denn? Sie vergaßen gestern seinen Zucker.

Das ist wahr. So etwas verzeiht Jonny nie.

Ich muss mich für Jonny entschuldigen.

Aber man kann ihn zu nichts zwingen. Er ist so empfindlich.

Musik.

(Singt): "Ich hab ein kleines, süßes Pony."

"Das sein so lieb und klug, sein wie ein Mensch beinah."

"Das sein ganz schwarz und heißen Jonny."

"Ich sag ihm alles und es nicken immer ja."

"Wenn ich ganz traurig bin, ich alles ihm erzähle."

"Und fühlt sich froh mein Herz, dann freuen sich beide wir."

"Alles verstehen, mein süßer Jonny."

"Ja, ja, mein Pony weint und lacht mit mir."

Glöckchen bimmeln. Musik.

"Sein warmer Schnäuzchen schnuppern gern an meine Ohr."

"Und oft es wiehern melodiös wie ein Tenor."

"Morgens macht es tipp, tipp, tapp an meine Bett."

"Und stiehlt sich süße Zucker vom Tablett."

"Es gibt zur gute Nacht mir eine sanfte Kuss."

"Auf meine Nase, wo ich schrecklich kitzeln muss."

"Und wenn es träumt ..."

"Dann träumt es wohl, dass ich die Stern für ihn vom Ponyhimmel hol."

"Ich hab ein kleines, süßes Pony."

"Das sein so lieb und gut, sein wie ein Mensch beinah."

"Das sein ganz schwarz und heißen Jonny."

"Ich sag ihm alles und es nicken immer ja."

"Wenn ich traurig bin, ich alles ihm erzähle."

"Und fühlt sich froh mein Herz, dann freuen sich beide wir."

"Alles verstehen mein süßer Jonny."

"Ja, ja mein Pony weint und lacht mit mir."

Zirkusmusik.

Tusch.

Tusch.

Bravo! Bravooo!

Lachen.

Paula, guck doch! Guck doch in die Manege!

Interessiert mich nicht. Du musst!

Gustav!

Johlen und Beifall.

Still, hier gibt's nichts zu lachen!

Da sind Wilhelm und Fritz! Was sagt ihr zu unseren Männern?

Diese Spitzbuben! Kommt!

Ihre Karten, bitte! Lassen Sie uns zufrieden!

Zeigen Sie Ihre Karten! Wir haben gar keine!

Dann kommen Sie mal mit! So eine Frechheit!

Es stinkt zum Himmel! Unerhörte Schikane!

Gott sei Dank!

Klarinettenmusik.

Oh!

Wer ist das?

Oh, meine Herren! Welche Glanz in meine Hütte!

Wir sind hingerissen. Es hat uns glatt umgehaut.

Ich werde diesen Tag nie vergessen. Oh, meine Lieben!

Ich danke Ihnen. Sie machen mich verlegt.

Jetzt nicht böse sein. Ich muss jetzt für Auftritt ausziehen.

Ja, bitte! Danke vielmals.

Warten Sie hier, ich frage den Direktor.

Ein bisschen plötzlich!

Gelächter.

Ich danke Sie für Ihre Besuch und verehren Sie mich bald wieder.

An diese Minuten denke ich mein Lebtag.

Kann ich nicht schlafen, hat nur eine schuld.

Iduna, Sie sind atemberaubend. Vorwärts!

Gustav, nach Hause!

Wie siehst du denn aus?

Los! Marsch!

Meine Damen, Sie können wieder rein. Danke, wir haben genug!

Geh zu!

Wau! - Wau!

Gustav hüstelt.

Komm! Ich gehe nicht nach Hause.

Im Zirkus hast du nichts zu suchen.

Dein Gehopse ist nicht interessant für ihn. Es geht ihm um was anderes.

Pfui! Anna, ich bitte dich ...

Ruhe! Geht das schon wieder los? Wie du willst!

Wohin willst du? Zu deinem Sascha.

Nein! Robert! Ruhe, du machst die Löwen wild.

Knurren.

Hopp!

Na, du? Senta muss was haben.

Es geht den ganzen Tag so. Raubtierdamen haben auch Launen.

Du doch auch. Dann wollen wir mal!

Tusch.

Suchen Sie jemand? Bitte?

Ich möchte den Direktor sprechen. Die Direktor arbeitet.

Dann warte ich so lange. Sehen Sie ihn lieber morgen früh.

Zu spät. Ich muss ihn unbedingt jetzt sprechen.

Warum sind Sie so aufgeregt? Entschuldigung.

Für mich steht alles auf dem Spiel. Dafür kann der Direktor nichts.

Doch. Er hat dem Mädchen Flausen in den Kopf gesetzt. Jetzt fährt sie mit

Wer will mitfahren? Anna.

Das interessiert Sie nicht. Ich bin durcheinander.

Darf ich Ihnen raten? Ja, bitte.

Sie sollte nicht mit die Direktor sprechen.

Wieso?

Papa sagte, schwimmen dir die Felle weg, beschwer dich nicht beim Wasser.

Was meinen Sie damit? Die Strom Sie können nicht aufhalten.

Ihre Fell Sie können festhalten. Danke.

Na, Senta aufpassen! Senta!

Hopp! Allez! Hopp, hopp!

Knurren. Peitsche knallt.

Senta! Hopp!

Peitschenknall.

Senta! Komm! Senta!

Hopp! Senta! Hopp!

Weißt du, wo deine Schwester ist? Nee, weiß ich nicht.

Trommelwirbel.

Bitte hinsetzen! Die Löwen knurren.

Zirkusmusik.

Anna! Anna!

Zirkusmusik.

Sascha, schon? Ich dachte, du hast noch zu tun?

Die Vorstellung ist aus. Jetzt gibt's nur noch Privatleben.

Du hattest keine Besuch? Was für Besuch?

Eine junge Mann wollte dich sprechen. Ist niemand gekommen?

Ich habe keinen gesehen. Ist das etwa Filet mignon?

Doch. Das ist ja gigantisch.

Das habe ich mir heute verdient. So?

Senta hat Faxen gemacht. Nein!

Ich muss den Tierarzt kommen lassen.

Das schmeckt ja abenteuerlich.

Fällt dir bei diese Filet mignon gar nichts ein?

Doch. Du bist die beste Köchin der Welt.

Das hast du schon einmal gesagt.

In Prag, wo du mit Papa im Paladium engagiert warst.

Ah, ja. Vor 8 Jahren. In dieselbe Monat, wo wir heirateten.

Da sagtest du, ich liebe dich beinah so sehr wie deine Filet mignon.

Ja, natürlich.

Nach dem Essen ließ Papa uns allein.

Er ging Schach spielen, wie jede Abend.

Vorher hat er uns noch eine Flasche Bordeaux auf den Tisch gestellt.

Oh, la, la! Das hätte ich fast vergessen.

Was ist denn heute los? Das ist ein richtiges Fest.

Nur eine kleine Erinnerung.

Eine Erinnerung an die Tag, wo du mir das geschenkt hast.

Welche Datum steht im Ring? Ich vergesse den Hochzeitstag nicht.

Der 9. August. Und welche Tag ist heute?

Der 9. August. Au!

Klappern.

Fred, hier ist noch einer!

Klirren.

Hey, Sie! Was machen Sie denn da?

Entschuldigung. Ich sollte auf Direktor Obolsky hier warten.

Jetzt noch? Der ist in seinem Wagen. Er wollte mich sprechen.

Nach der Vorstellung. Bitte, mein Fräulein.

Dürfen wir Ihnen das Geleit geben?

Musik.

Jetzt bin ich restlos glücklich. Ich weiß.

Die Liebe geht durch die Bauch.

Käme eine Fee, ich wüsste nicht, was ich mir wünschen sollte.

Wirklich nicht? Doch 2 Wünsche.

1. Dass die Spontinis endlich kommen. Und zweitens?

Was schaust du so komisch? Dass sie den Vertrag unterschreiben.

Es klopft. Deine Fee.

Ja, was ist denn? Herr Direktor, können Sie mal kommen?

Ach, ich hab's geahnt. Was denn?

Das kann nur wegen Senta sein.

Du kommst wieder? Natürlich, Liebling.

Ich sag dir noch gute Nacht.

Anna! Ich denke, du bist zu Hause. Ich gehe nie mehr nach Hause.

Was ist los? Ich bin ausgerissen durchs Fenster.

Mach mir nicht alles nach! Was blieb mir übrig?

Sie wollen mich zu Tante Paula stecken. Nur du verstehst mich.

Du musst mich mitnehmen! Mitnehmen?

Ich übe fleißig, bis ich im Programm auftreten kann.

Mal langsam, Kind. Du stellst dir das so einfach vor. Das geht nicht.

Doch, Onkel Sascha! Ich schaff's! Wenn du mich nicht mitnimmst, dann ..

Na, na, na! Jetzt beruhig dich erstmal, Kind! Wird schon gut werden.

Mein Mann war nicht hier? Nein, Frau Direktor.

Was ist mit Senta? Alles in Ordnung. Die schläft.

Gute Nacht, Josef. Gute Nacht, Frau Direktor.

Sascha ist undeutlich zu hören.

Kein Mensch soll's erfahren. Das verspreche ich dir.

Eine Augenblick. Wen suchen Sie?

Sie wissen es. Wenn er sie jetzt nicht rausgibt, ich ....

Ach, ich verstehe.

Tun Sie es nicht! Was haben Sie damit zu tun?

Ich bin seine Frau. Was, Sie?

Kommen Sie mit mir!

Jetzt schläfst du und morgen früh bei Sonnenschein sieht alles anders aus.

Ach, Onkel Sascha! Du bist so gut zu mir.

Nicht mehr weinen. Schlafen! Augen zu!

Bellen.

Iduna!

Schläfst du schon?

Bellen.

Spannende Musik.

(Paula): "Ich werde eure Tochter erziehen, gebt sie mir mit!"

"Ich gehe doch zum Zirkus!" "Ich werde eure Tochter erziehen!"

"Ich gehe doch zum Zirkus!"

"Auftritt Anna Oberholzer. Auftritt Anna Oberholzer."

Bedrohliche Musik.

Spannende Musik.

Zirkusmusik.

Spannende Musik.

Gelächter.

Fröhliche Musik.

Melodie von 'Oh, mein Papa'.

Dramatische Musik.

Bedrohliche Musik.

Knurren.

Spannende Musik. Die Löwen knurren böse.

Triumphale Musik.

Weinen.

Kann man hier warten, bis der erste Zug geht? Der Wartesaal ist zu.

Der Bahnhof ist auch geschlossen. Wo wollen Sie hin?

Nach Paris. Paris! Ist ja nicht ... Moment, bitte

Nehmen Sie Platz, liebe Dame. So was war noch nicht da.

Morgen erzähle ich, dass von meinem Bahnhof jemand nach Paris fährt!

Das ist ein Geheimnis. Sie dürfen nichts sagen.

Schade. Noch nie wollte jemand nach Paris.

Einmal sind 2 Herrschaften nach Wien gereist. Das war vor ...

Das ist länger her. Die waren auch auf der Hochzeitsreise.

Wer sagt was von Hochzeitsreise? Sie haben es so eilig.

Schreiben Sie die Fahrkarte aus! Sehen Sie, es soll schnell gehen!

Personenzug? Schnellzug.

Natürlich. War dumm von mir. Nach Paris.

Da war ich auch mal. Nicht mit meiner Frau, mit der Eisenbahnverwaltung.

Ist das eine Stadt!

5 Bahnhöfe! Und einer schöner, als der andere.

Also zweimal nach Paris. Wieso zweimal?

Einmal. Fahren Sie nicht mit?

Nein.

Man lässt seine Frau nicht allein nach Paris.

Sie ist nicht meine Frau. Sie sind Junggeselle?

Warum fahren Sie nicht allein nach Paris?

Kann ich was für Sie tun? Kann ich Ihnen eine Zigarette anbieten?

Nein, aber vielleicht eine Ziga ... Nein. Bitte. Danke vielmals.

Melancholische Musik.

Habt ihr meine Frau gesehen? Nein.

Hast du meine Frau gesehen?

Janosch. Ja.

Wo ist meine Frau? Sie ist weg. Das gibt's nicht.

Doch. Meinen Einspänner! Schnell!

Entschuldigen Sie, ist der Zug schon weg?

Ja.

Haben Sie eine schlanke Dame gesehen? Nein, Herr Direktor.

Otto mit der Schubkarre: 50 Stück. Fips mit der Angelrute: 75 Stück.

Albert, Anna ist weg! Was heißt weg?

Weggelaufen. Zum Fenster raus.

Wenn sie sich nur nichts angetan hat. Du musst zur Polizei!

Nur keinen Skandal. Wir sind Regierungsrat.

Unsere Standesehre. Ist mir egal, wenn Anna weg ist.

Ist Iduna hier? Nein. Anna ist verschwunden.

Keine Sorge um Anna. Wo ist Iduna? So, sie ist Ihnen durchgebrannt?

Man sieht Ihnen das schlechte Gewissen an.

Wir sind alle keinen weißen Schafe. Ich schon.

Was ist mit Anna? Beruhige dich!

Sie ist bei mir im Zirkus.

Aha! Also er steckt dahinter! Ich bin wieder das schwarze Schaf.

Ein junger Mensch muss in eurem Muff und Staub ja ersticken.

Ich verstehe Anna. Seit ich hier weg bin, hat sich nichts geändert!

Stimmengewirr. Schaut, das seid ihr! Gartenzwerge.

Kein Herz, keine Seele. Nur Gips und Staub.

Bravo, Alexander!

Das lässt du auf uns sitzen? Deine Drohungen haben Anna verjagt.

Kümmert euch um eure Angelegenheiten! Na, das ...

Die Frauen reden durcheinander.

Ruhe! Oh!

So! Kommt! Wir reisen ab! Jawohl!

Mir langt's auch!

Piepereit.

Er wusste, dass das Mädel in seinem Wagen ist.

Wer hat dir den Quatsch erzählt? Das Pony. Es war dabei.

Wenn das stimmt, ist es kein Wunder, wenn ihn Iduna sitzen lässt.

Guck mal da!

Guten Morgen! Wünsche wohl geruht zu haben!

Wiehern.

Ist meine Frau wieder hier? Nicht gefunden?

Ich weiß nicht, wo ich suchen soll.

Neustadt, alles aussteigen!

Nach Paris. Der Zug steht auf Gleis 2.

2. Klasse? Ja, bitte.

Wir drucken einfach den Namen Obolsky ...

James! Das ist doch Iduna!

Ja. Madame Iduna! Madame Iduna!

Oh, die Brüder Spontini.

Ich hab Sie gleich erkannt. Du! Ich war das.

Danke. Wo wollen Sie hin?

Ich ... Mir geht ein Licht auf.

Sie wollen uns abholen. Sie hat!

"Nordexpress über Straßburg nach Paris."

Wir wollten Sie heute Abend überraschen.

War das Alexanders Idee oder Ihre? Nein.

"Nach Paris, bitte einsteigen!" Wir wollen zusammenfahren, Iduna!

Romantische Musik. Melodie: 'Verliebt ein Leben lang.'

Stell die Musik ab!

Ich will das Lied nicht mehr hören!

Robert, es ist doch alles wieder gut. Du möchtest nicht mehr zum Zirkus.

Und ich soll dir um den Hals fallen? Widerlicher Dickschädel.

Was hat deine Meinung geändert? Hat er dich rausgeschmissen?

Nein. Ich hab geträumt. Diesen Traum vergesse ich nie. Du kommst auch vor.

Vielen Dank. Du hast mich gerettet vor dem Löwen.

Du kamst durchs Gitter, hast die Arme um mich gelegt und dann ...

Musik.

Der Zug pfeift.

Entschuldigung, ich war etwas erregt. Das kann ich verstehen.

Komisch, dass Anna noch nicht da ist. Wir holen sie gleich ab.

Schreibt mal! Zu meinem 60sten kommt ihr zu uns.

Aber ohne Zirkus. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.

Mein Taschentuch, Gustav! Ist Gustav bei euch?

Was? Ist Gustav bei euch?

Nein. Um Gottes Willen! Schaffner, halten!

Was ist mit Gustav? Weiß nicht, lass sie bloß fahren!

Quaken und Schnattern.

Tante Iduna ist nach Paris gefahren. Wo hast du das her?

Ich habe Ihre Frau zur Bahn gebracht.

Sie waren auf dem Bahnhof! Warum haben Sie nichts gesagt?

Mein Robert war sehr böse auf dich. Dein Robert?

Das wusste ich ja gar nicht.

3 Uhr, die Leute sind in der Manege. Wartet einen Moment!

Albert, was machst du hier? Anna ist noch nicht zu Hause.

Sie ist hier. Hat sie noch die verrückte Absicht ..

Sie bleibt bei euch. Ich danke dir, Alexander.

Du ahnst nicht, was wir durchgemacht haben. Wir waren etwas streng.

Hol sie dir. Ist Anna da drin?

Robert ist bei ihr. Was sucht der bei ihr?

Albert!

(Betrunken): Iduna ist weg, sage ich dir. Sie kommt nie mehr wieder. Prost!

Von der Sauferei wird's nicht besser.

Hört mal zu, Kinder! Ich muss heute nach Paris. Die Vorstellung fällt aus

Herr Direktor! Die Herren Spontini sind soeben angekommen!

Tut mir leid, Mielke. Wir haben heute keine Vorstellung.

Aber Herr Direktor! Nun haben wir endlich die England Tournee!

Programm ohne Iduna. Nein! Nehmen wir dafür Fantastika.

Die Verwandlungsshow. Die haben wir Jahre nicht gemacht.

Direktor, wir können es noch. Wir helfen alle mit.

Machen wir die Verwandlungsnummer!

Zirkusmusik.

(Singt): "Zirkus, Zirkus, Akrobat. Oh, wie schön!"

"Keulenschwinger, Seilespringer, hopp, 1-2-3!"

"Auch der dumme August ist dabei."

"Teller schmeißen, Stahl zerreißen, so wie Papier."

"Dann der Mann, seh'n Sie hier, der schluckt Feuer wie Bier."

"Das ist alles keine Kunst für den, der's kann."

Schnelle Musik.

Franzel, das gefällt dir wohl? Prima, ich war noch nie im Zirkus.

Nicht zu verstehen.

Für Alexander muss es schwer sein, wo seine Frau ihn verlassen hat.

Robert, geben Sie Bescheid, dass wir Alexander einladen.

Gerne.

Schnelle Musik.

Prima!

Stimmung großartig. Besser wäre sie, wenn Iduna hier wäre.

Madame Iduna! Die Spontinis sind da! Wir sind gerettet!

Iduna!

Ich muss Ihnen was Wichtiges sagen! Ich muss mich umziehen.

Sie müssen mich anhören!

Schnelle Musik.

"Hier kommt das tolle Tier, aber der Torero da vorn, fürchtet kein Horn."

"Nicht mal im Zorn."

"Stur gegen die Figur stößt der dumme Stier immer nur."

"Doch schon am roten Tuch scheitert der Versuch."

"Das macht so manchen Platz."

"Aber die wildeste Wut tut dem spanischen Blut zur Abkühlung gut."

"Spießt auf das schöne Biest mitten durch das Herz mal den Mann."

"Das ist alles keine Kunst für den, der's kann. Ole!"

Die Indianer singen.

"Hua, hua, hua mit der Kriegsmelodie geht es heute früh über die Prärie."

"So wie es im Buch steht von Karl May."

Er war ganz unschuldig? Ja, Sie haben ihm unrecht getan.

Wie mich das freut!

Das freut Sie, wo er so viel Angst um Sie hatte?

Bisher immer ich habe Angst gehabt, nun ist er mal dran.

Papa sagte, in einer glücklichen Ehe einer muss zittern.

Aber man soll sein der andere. Er kann doch nichts dafür.

Es war nur Ihre Eifersucht. Meine?

Sie haben ihn verdächtigt. Sie wollten ihn bringen um.

Frau Direktor, Ihr Auftritt! Ich komm!

Schnelle Musik.

Indianergeheul.

Wunderbar!

Iduna. Sascha.

Zirkusmusik.

Jetzt kann uns nichts mehr passieren.

"Ich hab ein kleines, süßes Pony."

"Das sein so lieb und klug, sein wie ein Mensch beinah."

"Das sein ganz schwarz und heißen Jonny."

"Ich sag ihm alles und es nicken immer ja."

"Wenn ich ganz traurig bin, ich alles ihm erzähle."

"Und fühlt sich froh mein Herz, dann freu'n sich beide wir."

"Alles versteh'n mein süßer Jonny."

"Ja, ja mein Pony weint und lacht mit mir."

Herr Direktor, der Beele hat sich betrunken.

Keine Angst, ich stehe meinen Mann. Wo bleibt das Pony?

Schau dir das an! Draußen geht's nicht weiter!

Gib her! Herr Direktor, Sie selbst?

Ja. Das ist zu eng.

Ohne das Pony platzt die Vorstellung.

Herr Stallmeister, wo bleiben denn meine Pony?

Ihr Pony wollte nicht auftreten. Es ist voll.

Es ist vollkommen beleidigt. Er sein beleidigt.

Ich habe vergessen ihm zu geben auf die Nachttisch ein Stück Zucker.

Und Jonny haben so viel Gefühl. Geben Sie ihm 2!

Eins, zwei.

Jonny!

Klingeln der Glöckchen. Ho!

Gelächter.

Fröhliche Musik.

Was ist nur los mit Freddie?

Bimmeln.

Du bist eine ganz böse Pony. Was machst du für Geschichten?

Ich bin lieb. Du machst die Geschichten. - Sascha!

Oh, meine arme Pony! Ich hab dich sehr gekränkt.

Lachen.

Kannst du mir verzeihen? Lachen.

Wenn ich dir gebe eine große Stück Zucker?

Lachen.

Und wenn ich dir schenke ein Kuss? Lachen.

Zirkusmusik.

Walzermusik.

Bravorufe.

Tusch.

Ha, ha, ha, ha!

Quietschender Ton. Er spielt 'Oh, mein Papa'.

Das ist doch Onkel Gustav. Was? Gustav?

'Oh, mein Papa'.

"Hoch auf die Seil wie war er herrlich anzuschau'n."

"Oh, mein Papa. Er war ein schöner Mann."

"Ei, wie er lacht. Sein Mund, sie sein so breit, so rot."

"Und seine Aug' wie Diamanten strahlen."

"Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown."

"Oh, mein Papa war eine schöne Mann."

Huuu!

Zirkusmusik. Melodie: 'Oh, mein Papa'.

"Oh, mein Papa! Oh, mein Papa!"

Untertitel-Studio Rhein-Main OMNIMAGO GmbH

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.