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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Was soll das? Sie dürfen nicht auf die Gleise.

Das ist gefährlich. Gehen Sie in den Waggon!

Sie sollen in den Waggon gehen!

Was ist hier los?

Das gibt's doch nicht.

Dr. Everest?

Entschuldigen Sie. Ich bin so froh, dass Sie zurück sind.

Warten Sie. Sie dürfen nicht gehen.

Ich hatte eine schlimme Halluzination. Was haben Sie mir gegeben?

Gehen wir rein. Kommen Sie, wir reden in Ruhe.

Sie können mir alles erzählen. Und ich sehe nach, wie es Ihnen geht.

Hatten Sie Probleme beim Entfernen? Wie war es?

Zehn Minuten waren genug. Leben Sie wohl.

Warten Sie! Zehn Minuten?

Sie waren drei Tage weg.

15. JANUAR - 79 VERPASSTE ANRUFE 571 NEUE NACHRICHTEN

-Sie kommen wieder. -Nein.

-Sie kommen wieder. -Warum sollte ich?

Ich weiß nicht, wo Sie waren.

Aber Sie waren dort und sind sicher zurückgekehrt.

Was bedeutet, dass Sie in viele Universen reisen können.

Ich verstehe nicht.

Es gibt ein Universum für jede Wahl, die wir nicht getroffen haben.

Ja, sicher.

Eduard, bist du das?

-Hallo, Mama. Ja, ich... -Wo bist du?

Wir haben die Polizei und alle Kliniken angerufen.

Wir haben dich gesucht! Warum tust du uns das an?

Geht es dir gut? Wir dachten...

Und Sie sind sicher zurückgekehrt.

Was bedeutet, dass Sie in viele Universen reisen können.

DER SCHLÜSSEL

Willst du...

...noch etwas anderes?

Nein, danke. Es war alles sehr gut, Mama.

Sagst du mir jetzt, wo du die letzten drei Tage warst?

Eduard. Warum hast du nicht angerufen?

Nein. Ich gehe schon.

Das werden sie sein.

Wie geht's? Ist alles okay?

Eduard.

Es ist so schön dich zu sehen. Wo warst du?

Warum hast du uns das angetan?

Als hätten wir uns ewig nicht gesehen.

Es waren drei Tage, Mann. Drei Tage.

-Òscar... -Nein. Findest du das nicht lang?

Weißt du, wie besorgt wir waren?

Wir dachten, du hättest eine Dummheit gemacht.

Ich bin heute Nacht rausgegangen, kurz vor Sonnenaufgang.

Ich wollte nur mal an die frische Luft und nachdenken, mehr nicht.

Eduard.

Du warst letzte Nacht nicht hier.

Willst du uns nicht erklären, was los ist?

Es gibt nichts zu erklären. Ich wollte allein sein.

Und jetzt muss ich schlafen.

Entschuldigt mich.

Danke, dass ihr an mich gedacht habt.

Das ist gut. Danke.

-Nein, nein. Ich mache das schon. -Danke.

Er schläft seit elf Stunden.

Er sollte zu einem Arzt.

Geh doch nach Hause. Ich verspreche, ich...

Nein, nein. Ich habe einen Koffer mit Sachen dabei.

Das war auch mein Zuhause, bevor...

Bevor...

Eduard. Eduard, wach auf.

Eduard!

Komm, ich helfe dir.

Nein, schon gut. Ich mache das selbst.

Ich mache das selbst.

-Wo ist Clara? -Sie ist gegangen.

Zu einem Familienessen.

Wie spät ist es? Ich habe jegliches Gefühl für Raum und Zeit verloren.

Raum?

Wo ist das Bild, das ich kaputt gemacht habe?

Und die Alben von gestern Abend?

Wir haben nichts weggeworfen.

Clara und ich sind sie durchgegangen. Dein Bruder und Tere haben geholfen.

Du hast alles verwüstet...

-Die Zimmer habt ihr aber nicht angerührt? -Alles ist, wie es war.

Wir haben nur aufgeräumt.

Wer hat euch das erlaubt? Das ist mein Zuhause!

Entschuldigt.

Edu. Hey...

Sollen wir spazieren gehen?

Dachtet ihr, ich hätte mich umgebracht?

Nein.

Du hast es mir versprochen. Ich habe dir geglaubt.

Ich vertraue dir. Immer.

-Es war keine Absicht. -Ich weiß.

-Tust du nicht. -Aber ich weiß, was du meinst.

Weißt du nicht. Weil du nicht da warst.

Wo war ich nicht?

-Dort, mit... -Mit wem?

Ich habe...

Mit wem, Edu?

Bei wem warst du?

Wo warst du? Bitte sag es mir.

Ich brauche einen Drink.

Dass du mir vertraut hast, war ein Fehler.

-Warum sagst du das? -Ich wollte mich sehr wohl...

Was?

Das kannst du dir doch denken.

Ich habe es nicht getan, weil sie mich nicht gelassen hat.

Also habe ich mich entschieden zu leben.

Aber wenn sie nicht gewesen wäre...

Wer? Willst du es mir nicht sagen?

Es gibt ein Universum für jede Wahl, die wir nicht getroffen haben.

Hey. Edu?

Da bist du ja.

Hast du dir Fotos angesehen?

Ja.

Ich habe alles zurückgelegt. So wie du es wolltest.

Gut so?

Willst du ein wenig bei mir sitzen?

Papa ist auf diesem Foto so attraktiv.

Nur auf diesem Foto? Er war immer attraktiv.

Ich rede mit ihm, weißt du das?

Mit deinem Vater.

Jeden Tag, seit er gegangen ist.

Seit acht Jahren?

Nächsten Monat werden es neun.

Sie sind bei uns.

Hier.

Wir können nur überleben, wenn wir daran glauben.

Sie...

Clara und Òscar kümmern sich sehr gut um mich.

Sie lassen mich keine Sekunde allein.

Dein Schwiegervater ist auch sehr besorgt. Er war gestern Abend hier.

Und Pere meinte, wenn es uns hier zu viel wird,

können wir auch zu ihm, er hat Platz für uns beide.

Sicher, dass du nichts trinken willst?

Nein. Du? Soll ich dir etwas machen? Einen Tee?

Seit wann machst du Tee?

Ich habe jeden Abend für mich und Elisa Tee gemacht.

Als dein Vater uns verlassen hatte,

fiel es mir sehr schwer, in unserem Bett zu schlafen.

Ich kuschelte mich jedes Mal ein und sagte unweigerlich mit sanfter Stimme:

"Gute Nacht, Manel."

Und in den ersten Nächten konnte ich ihn sogar antworten hören:

"Gute Nacht, mein kleines Mädchen."

Weißt du noch, dass er mich immer so nannte?

Nicht vor Pere und mir.

Manel.

Du könntest den Jungen viel besser trösten als ich.

Ich vermisse dich auch, Papa.

Aber etwas ist noch schlimmer, als seinen Partner zu verlieren.

Wenn man auch seine Kinder verliert.

Ich würde alles dafür tun, sie noch einmal umarmen zu können.

Mama...

Wenn ich wieder für ein paar Tage weg bin und mich nicht melde,

mach dir keine Sorgen.

Ich schwöre...

Ich schwöre, es geht mir gut.

Wo willst du denn hin? Weißt du, wie spät es ist?

Eduard, bitte. Sag mir einfach, wo du hingehst!

Der Laden hat geschlossen. Sehen Sie das nicht?

Machen Sie auf!

Doktor! Bitte machen Sie auf.

Die Ambulanz ist ein Stück weiter die Straße runter.

-Ich bin es, Eduard. Machen Sie auf! -Scheiße, Mann!

Hier, bitte nehmen Sie das und gehen Sie woandershin.

Es tut mir leid.

-Warum haben Sie nicht aufgemacht? -Ich habe geschlafen. Entschuldigung.

Sie hatten recht. Ich bin wieder hier.

Hat ganz schön gedauert. Kommen Sie rein.

Einen Moment.

Setzen Sie sich.

Ihr Hemd.

Ich hätte das heute Morgen machen sollen, bevor Sie gingen.

-Ich hatte Angst. -Und jetzt nicht mehr?

Blutdruck 120 zu 80. Gut genug.

Etwas niedrig, aber eine Tasse Kaffee wird helfen.

Glukose gut, Cholesterin normal.

Lipoproteine korrekt, Transaminasen sehr gut.

Kreatin perfekt.

Haben Sie gegessen?

Ja, sehr viel sogar. Ich hatte großen Hunger.

Ja, das sehe ich.

Ihr Hämoglobinwert ist niedrig, aber es könnte schlimmer sein.

Atmen Sie ein.

-Aber wie... -Nicht reden. Ausatmen.

-Rauchen Sie? -Ich habe vor neun Jahren aufgehört.

-Als mein Vater starb... -Halten Sie jetzt mal die Klappe?

Ich habe welche.

Wir rauchen nachher eine zum Kaffee.

Keine Sorge, das schadet nicht. Sie werden es lieben.

Es geht Ihnen besser, als ich dachte.

Können wir rein?

Nein, nein.

Erst müssen Sie mir erzählen, was Sie gesehen haben.

Und beweisen, dass Sie bereit für einen weiteren Trip sind.

Ich bin absolut bereit. Warum wäre ich sonst hier?

Und als Sie die Brücke verließen, aktivierte ich das Gerät.

Das war's. Dann bin ich hier aufgewacht.

Sie sind nicht aufgewacht. Sie sind zurückgekehrt.

-Mehr Kaffee? -Nein.

-Wie schmeckt die Zigarette? -Köstlich. Ich werde wieder süchtig.

Nein, sie enthält kein Nikotin. Sie macht nicht abhängig.

Alle guten Dinge machen abhängig.

Können wir zurück? Ich muss sie wiedersehen.

Wen?

Was heißt hier "wen"? Sie. Meine Frau. Meine Kinder.

Wir sollten zunächst ein paar Sachen besprechen.

Nur ein paar grundlegende Dinge.

Vor Ihrem Trip konzentrierten Sie sich auf einen bestimmten Moment, richtig?

Unsere erste Begegnung.

Was passiert wäre, wenn ich Ihnen nie begegnet wäre.

Und Sie stellten sich vor...

Wie Sie auf der Brücke nach meinen Arm griffen.

Und dann?

Dann drückte ich auf den Knopf und saß in einem Zug.

Und ich sah mich selbst. Tot, auf den Gleisen.

-Nein! Sie verstehen es nicht. -Was meinen Sie?

Das auf den Gleisen waren nicht Sie. Das war ein anderer Eduard.

Aus einem anderen Universum.

Der sich, obwohl eine andere Dr. Everest ihn retten wollte,

entschloss, sich umzubringen.

Das ist keine Zeitmaschine, die Sie einen anderen Pfad wählen lässt.

Sie reisen in ein alternatives Universum.

Ich werde meine Familie also nicht wiedersehen?

-Warum haben Sie mich angelogen? -Das habe ich nicht.

Sie werden Sie wiedersehen.

-Aber ich sage es noch mal... -Nein, das genügt.

Ich weiß, wohin mich meine zweite Reise führen wird.

Fahren Sie mit dem Experiment fort, Doktor.

Der Schlüssel.

Der Schlüssel?

Sie sind wegen mir gestorben. Wegen meiner Selbstsüchtigkeit.

Wegen eines beschissenen Schlüssels, den ich Elisa nicht geben wollte.

Ihre Frau heißt Elisa?

Sagte ich das nicht?

Keine Ahnung. Ich vergesse manchmal Dinge.

Atmen Sie tief ein.

Bleiben Sie wachsam.

Sie müssen mir alles genau erzählen.

Wissen Sie noch, wie Sie zurückkommen?

Schließen Sie die Augen.

Konzentrieren Sie sich auf den Moment Ihrer Wahl.

Der Schlüssel.

Scheiße! Tut mir leid, ich habe Sie nicht gesehen.

Das reicht jetzt! Ich rufe deine Eltern an!

Halt, nicht die Tür schließen!

Sei still! Außer du willst, dass ich etwas Dummes mache.

Hör mir zu. Hier, sieh dir das an.

Hör mir gut zu.

Du nimmst jetzt deinen Autoschlüssel und gibst ihn deiner Frau, klar?

Hast du verstanden? Ja oder nein?

Und erzähl niemandem von mir. Es wird dir sowieso niemand glauben.

Gib ihn Elisa. Jetzt gleich. Elisa ist doch deine Frau, oder?

Gut. Es geht um Leben und Tod. Kapiert? Leben und Tod!

Roser? Ich komme zu spät zum Meeting in Girona.

Meine Frau brauchte mein Auto. Und ihres springt nicht an.

Sagen Sie Bescheid, dass ich später komme, ja?

Kann ich Englisch sausen lassen?

Warum denn?

-Ich treffe einen Freund. -Oh, einen Freund.

-Ja. -Mit wessen Erlaubnis?

Ich frage doch gerade.

Nein, Jan. Kannst du nicht.

Verdammt.

Papa?

Warum bist du noch da?

Und was hast du da an?

Carla.

Mein Schatz.

Mein Schatz.

Papa! Du tust mir weh.

Wie geht's dir, Süße? Meine Prinzessin.

Was ist denn los, Papa?

Weißt du, es tut mir leid, dass...

Was?

Dass ich euch nicht fahren kann. Mama bringt euch, ja?

So wie jeden Tag. Seit Jahren.

Ja, aber heute nehmt ihr mein Auto, okay?

Aber du hast doch gestern gesagt...

Gut. Gut.

Alles wird gut, Kleines.

Carla! Jan ist schon hier. Kommst du jetzt oder was?

-Papa? -Was?

Geht es dir gut?

Mir geht's gut.

Geh zu Mama. Wir sehen uns nachher, okay?

Definitiv. Wir sehen uns später. Ich liebe dich, mein Schatz.

Ich liebe dich sehr. So sehr.

Was hast du zu ihr gesagt? Was...

Was ist mit deinen Haaren?

Wo warst du? Was hast du gemacht?

Carla hat Angst. Und das ist kein Wunder.

Hast du getrunken? Und wo ist mein Auto?

Ich habe es draußen geparkt.

Ich bin nur hier, um dir zu sagen...

Was?

Mein Schatz.

Sag schon.

Nur, dass du mein Auto haben kannst. Fahr die Kinder mit meinem Auto.

Das hatte ich vor. Was wolltest du mir sagen, Eduard?

Nichts, nur dass dein Auto kaputt ist.

Fahr nicht damit. Ich verbiete es dir. Es muss in die Werkstatt.

Warum hast du das gestern nicht gesagt? So hatten wir wieder Streit.

Wieder?

-Verarsch mich nicht. -Inwiefern?

Was ist los mit dir?

-Das willst du wissen? -Ja.

Ich kann ohne dich nicht leben.

-Wir kommen zu spät. -Du verstehst mich nicht.

-Ich will nicht, dass du mich verarschst. -Tue ich nicht.

Es ist wahr. Ich kann ohne dich nicht leben.

Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr.

Ich liebe dich. Ich kann ohne dich nicht leben.

Weil ich es jetzt weiß, verstehst du? Ich weiß jetzt, wie es ohne dich ist.

Und ich bin hier, weil ich es nicht ertrage.

Ich ertrage es nicht.

Mach's gut, Jan, mein Junge. Ich liebe dich.

Mach's gut, Carla. Ich liebe dich. Elisa, ich liebe dich.

Bis später. Oder wann auch immer.

Ich liebe euch alle. Ich liebe euch so sehr...

Ich liebe euch.

Eduard? Was machen Sie hier?

Arbeiten Sie heute nicht? Ach, Sie haben Ihren Schlüssel vergessen?

Ja, ich bin so ein Schussel.

-Alles okay? Sie sehen nicht gut aus. -Nein, mir geht's nicht gut.

Ich lasse Ihnen ein Bad ein. Nehmen Sie sich den Tag frei.

Okay?

Ja.

Ich ziehe mich um und lasse ein Bad ein.

Keine Sorge, ich mache das schon.

Es ist die Polizei.

Die Polizei?

Ja?

Ja, ja. Ich gehöre zur Familie.

Ich bin sein Bruder. Was ist passiert?

Was?

Nein, rufen Sie besser in der Firma an.

Agrupació Mediterrània.

Fragen Sie nach Roser Camps, sie ist seine Sekretärin.

Danke.

Stimmt etwas nicht?

Es ist wieder passiert. Ich habe es nicht aufgehalten. Ich...

Aber...

Ich hasse dich.

Du hast den ganzen Tag nichts gegessen.

Soll ich was kochen?

Ich esse, wenn ich etwas möchte. Versprochen.

Wie sollen wir mit dieser Tragödie leben, mein Junge?

Geh raus. Na los.

Unter Leuten wird es dir besser gehen.

Nimm Mama mit, Tere.

Willst du zu uns kommen?

-Es würde Tere nichts ausmachen. -Nein, danke.

Martí und Pau würde das nicht gefallen.

Warum nicht?

-Weil ich nicht ihr Lieblingsonkel bin. -Red keinen Unsinn.

-Hast du mit Elisas Vater geredet? -Nein, warum?

Er redet kein Wort mit mir. Und sein Blick...

Ich habe Angst, er macht was Dummes.

-Lässt du uns bitte allein? -Wir haben gerade von dir gesprochen.

Warum hat meine Tochter die Kinder in deinem Auto zur Schule gefahren?

Ihres sprang nicht an.

Da hat sie deins genommen. Und jetzt ist sie tot.

Meine Tochter. Meine Enkelkinder.

Meine Frau und meine Kinder.

Und willst du wissen warum?

-Was meinst du damit? -Warum?

Weil sie gestern dein Auto genommen haben.

Und nun sind sie alle tot.

-Denkst du, ich hatte etwas damit zu tun? -Natürlich.

Was hast du gemacht? Hast du die Bremsen sabotiert?

-Sag schon. Hast du sie sabotiert? -Joan!

-Nein, nein. -Lass mich in Ruhe. Joan!

-Bist du krank? Lass mich los! -Hey, hey!

Joan! Joan! Hör auf! Verschwinde! Bitte!

Lass ihn in Ruhe!

Was ist passiert?

Was soll schon passiert sein?

-Hier. -Was ist das?

Das hat mir Lluís für dich gegeben.

Er ist so verbittert.

Er hängt nach all der Zeit noch immer an Elisa.

Manchmal hält Liebe ewig.

Das muss Òscar sein.

Nein, ich gehe schon. Ich will ihn sehen.

Es tut mir so leid.

Ich habe es nicht früher geschafft. Es tut mir so leid.

Es ist so furchtbar. Mein Beileid.

Komm rein, setz dich.

Ich dusche schnell, und dann bin ich zurück, okay?

Ich muss ein bisschen entspannen. Komm rein.

FÜR ELISA VON LLUÍS ANTIC (LEIDER NICHT VON BEETHOVEN)

Warum...

Was machst du da unten?

Ist alles okay? Eduard.

Eduard?

Papa? Papa.

Du lebst!

Ja, aber ich fühle mich... wie innerlich tot.

Ich habe dich so vermisst, Papa.

Ich habe dich so vermisst!

Eduard.

Mein Junge.

Du hast mich schon so lange...

...nicht mehr zum Weinen gebracht.

Aber dein Herz...

Keine Sorge, es geht mir gut.

Sag deiner Mutter nichts, aber in so einer Situation...

...da muss ich rauchen.

Papa.

Wann hast du mich zuletzt "Papa" genannt?

Es ist so tragisch.

Aber wir müssen das durchstehen. Wie auch immer.

Ich sage das nur ungern, aber solche Tragödien können bewirken,

dass man sein Leben überdenkt und...

...mehr so wird, wie du jetzt bist.

Wie mein kleiner Junge.

Netter. Verstehst du?

Ich liebe Elisa von ganzem Herzen, Papa.

Sie, Jan und Carla. Sie sind mein Leben.

Leider sagst du das erst jetzt.

-Aber ich bin trotzdem froh darüber. -Papa.

Ich habe da unten etwas gesucht, Papa.

Aber ich finde es nicht. Kannst du mal nachsehen?

Bitte. Gleich hier, unter dem Bett.

Hier, unter dem Bett. Ich kann es einfach nicht finden.

Ja, hier.

Ist es das?

Was machst du da?

Er sah alt und krank aus.

Und er hat mich gepackt. Also ich mich selbst.

Es war, als wäre ich es selbst gewesen.

Aber ich war es nicht. Es war jemand anderes, der so war wie ich.

Du brauchst Hilfe.

Ich brauche keine Hilfe.

-Nein... -Nur eine Sekunde.

-Nur eine Sekunde. -Ich will allein sein.

Bitte, Òscar. Danke fürs Kommen. Ich will allein sein. Ich brauche...

Wir reden später weiter, okay? Später.

Òscar! Warte, geh nicht. Ich muss mit dir reden.

Du hast mich gerade rausgeworfen!

Was? Was ist los?

Jetzt willst du also reden? Was willst du?

Lass uns reden, okay?

So wie früher, als wir beste Freunde waren. Okay?

Darum hat mich deine Geschichte so erschreckt.

Ich kenne einen guten...

Welche Geschichte?

Welche Geschichte?

Die, die du mir vorhin erzählt hast.

-Dir geht es wirklich nicht gut. -Was hast du erwartet?

-Wovon redest du? -Diesem imaginären Doppelgänger.

Du weißt, dass das nur Einbildung war?

Meinst du?

Du widersprichst mir nicht?

-Soll ich ehrlich zu dir sein, Edu? -Ja.

Ja? Aber unterbrich mich nicht. Lass mich ausreden.

-Okay? -Okay.

Du sagtest, eine Art Alter Ego, eine ungepflegte Version von dir,

habe vorgestern von dir verlangt,

Elisa die Schlüssel zu geben, und am nächsten Tag...

Verstehst du? Das ist nicht passiert.

Du hast es dir ausgedacht. Damit du dich schuldig fühlen kannst.

Du stehst unter Schock und bildest dir Dinge ein.

Aber es war ein Unfall!

Ein imaginäres Alter Ego? Um mich schuldig zu fühlen?

Ja, das liegt doch auf der Hand.

In Extremsituationen reagiert das Gehirn mit Halluzinationen,

die absolut echt wirken.

Oder hast du eine andere Erklärung?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht war er ein Eduard aus einem Paralleluniversum,

der die Tragödie verhindern wollte, es aber nicht konnte.

Du musst dringend in Behandlung, Eduard.

Ja, vielleicht.

Du siehst es ein?

Jetzt, da du dich beruhigt hast, muss ich dir etwas gestehen.

Ich kann es nicht für mich behalten. Ich hoffe, Elisa vergibt mir.

Sie hat mich angerufen. Am Abend, bevor es passiert ist.

Elisa? Was hat sie gesagt?

Sie wollte dich verlassen.

-Aus Trotz. Ihr hattet euch gestritten... -Unmöglich.

Ich habe mir niemals auch nur vorgestellt,

ein Leben ohne Elisa und unsere Kinder zu führen.

Ich erkenne dich nicht wieder.

Schade, dass sie das nie gehört haben.

Aber ich bin sicher, sie wussten es.

Mach keine Dummheiten. Daran darfst du nicht denken.

Sagte ich, dass ich das tue?

Untertitel von: Matthias Ott

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