All language subtitles for Moon.Le.Panda.2025.1080p.BluRay.x264.AAC5.1-[YTS.MX]

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Original subtitles

(Vogelrufe)

(leises Quieken)

(Schnauben)

(wohliges Brummen)

(gefühlvolle Instrumentalmusik)

(Musik läuft weiter)

(Mann) Willkommen. Ich wette,

dass alle hier den nächsten Auftritt kaum erwarten können.

Verehrtes Publikum, einen Applaus für die Mädchen,

die uns auf der Bühne bezaubern werden.

Hier kommt der Mondscheintanz!

(Applaus, Pfiffe)

Tian.

Oh.

(traditionelle chinesische Musik)

Nai Nai, nicht einschlafen.

(Fächer klappern)

(Applaus, Jubel)

(Bravorufe)

(singt) Zum Geburtstag viel Glück.

- Wow! - Zum Geburtstag viel Glück.

Zum Geburtstag, lieber Tian,

zum Geburtstag viel Glück.

- (Jubel) - Alles Gute, mein Sohn.

Wow!

(Handy-Ton)

- (Nai Nai) Oh. - Was zählt, ist der Gedanke, oder?

Ja. Ja.

- Ein Foto, ja? - (Nai Nai) Eine gute Idee.

- Lasst uns ein Foto machen. - Ja.

(alle) Cheese!

Wünsch dir was.

(Poltern) Tian!

Es reicht.

Deine Leistungen in der Schule lassen sehr zu wünschen übrig.

- Wusstest du das? - Hey!

Entspann dich. In der Ruhe liegt die Kraft.

Mutter.

(räuspert sich) So.

Das E-Sports-Camp kannst du vergessen in diesen Ferien.

Tian, warte!

Kann ein Vogel weiser sein als ein Mensch?

Mutter!

Nicht meine Worte.

Das sagt Konfuzius.

Gut gemacht.

Ein Glücksbringer. Alles Gute zum Geburtstag.

Danke, Liya.

Na, Geburtstagskind?

Für dich.

(lachend) Nicht so wild.

Die Zikade symbolisiert die Wiedergeburt.

Du fühlst dich jetzt vielleicht etwas verloren, aber Geduld.

Eines Tages wirst du deine Flügel öffnen und davonfliegen.

Das ist für dich.

Danke, Nai Nai.

Ich wünsche dir alles Gute.

Wieso musst du immer alles verderben?

Er ist gerade dabei, sein Leben zu ruinieren,

und du unterstützt ihn dabei!

Ich sehe mal nach, wie es meinem Sohn geht.

(Kampflärm)

(Gewehrfeuer)

Hey, Schatz.

Komm her. Hey...

Mama ... Es ist echt hoffnungslos.

Die Schule und ich, das funktioniert nicht.

Papa hat recht.

- Ich bin ein Loser. - Nein!

Ich verbiete dir, so was über dich selbst zu sagen.

Du bist kein Loser. Du hast so viele Talente.

Und dein Vater denkt das ganz sicher nicht.

Alles klar?

Weißt du was? Vielleicht habe ich da eine Idee.

Alles wird gut.

(gefühlvolle Streichmusik)

Oh, Luo!

Da ist Luo.

Hallo, Luo.

Ich freue mich auch, dich zu sehen.

- Miau, Miau, Miau. - (Kater miaut)

- Weißt du noch, wo dein Zimmer ist? - Na klar.

- Es ist dahinten. - So ist es. Geh schon.

Du bist echt unmöglich. Immer nur am Zocken, echt jetzt.

- Tian. - Hm?

(Gewehrfeuer)

(Vogelrufe)

(Nai Nai) Hi.

Wie wär's, wenn du in den Wald gehst und etwas Holz für mich sammelst?

Bitte. Du kannst auch mit mir und deiner Schwester im Gemüsegarten arbeiten.

Dann gehe ich lieber in den Wald, Nai Nai.

Alles klar. Das habe ich mir schon gedacht.

(sie lachen)

- Ich danke dir. - Gern.

(Kater miaut)

(Kampfgeräusche im Spiel)

(Tian schreit)

(keuchend) Ah.

(Quietschen)

(quietscht und schmatzt leise)

(brummt)

(quietscht)

(lautes Brummen)

(Panda schnaubt und grummelt)

(Panda brummt laut)

(kleiner Panda quietscht)

- (kleiner Panda quietscht) - (Mutter knurrt)

Ich kann dich zurückbringen.

Zu deiner Mami.

Na komm. Komm zu mir, Kleiner. Na komm.

- (brummt leise) - Ja, so ist gut.

(Tian ächzt)

(angestrengt) Oh, du bist aber schwer!

(schnaubt leise)

(quietscht zufrieden)

(gefühlvolle Popmusik)

(brummt glücklich)

(Musik läuft weiter)

(quietscht fröhlich)

- Mr. Li. Hi! - Oh. Hi, Tian.

Ich denke, wir haben genug.

- Ja. - Gut.

Okay. Du kannst das mitnehmen.

(Zischen)

Liya? Warte, warte, warte!

Setz dich. Los, setz dich.

Liya ...

Du machst mir Sorgen.

Wieso? Ich hab doch überhaupt nichts getan.

Das ist es ja. Du verbrennst dich.

Aber du weinst nicht, machst keinen Mucks oder so was wie ...

(zieht Luft ein)

Ich sehe dich niemals weinen oder lachen. Das beunruhigt mich.

Du bist doch meine kleine Jadeperle, oder?

Pass auf dich auf, ja?

Du liebe Zeit! Mein armer Junge!

- Was ist denn mit dir passiert? - (Tian lacht leise)

Oh.

Tian ...

Ha! Deine Holzsuche ...

war aber nicht sehr erfolgreich.

Nanu? Wo hast du denn dein Spieldings gelassen?

Meine Switch!

Ich wusste schon immer, dass unser Berg magische Kräfte hat.

Aber er kann auch gefährlich sein. Hin und wieder.

Oh, alles gut.

Tut gar nicht weh.

Ich bin nur ein bisschen ausgerutscht.

- Bei der Höhle. - Bei der Höhle?

Von welcher Höhle sprichst du?

Ah, du willst wissen, wie sie aussieht? Also, irgendwie sieht sie so aus.

Oh, eine Mundhöhle?

Ja, ja. Ich sehe, du warst ganz schön weit unterwegs.

Geh dich waschen, na los.

Damit du wieder hübsch und sauber aussiehst.

Geh schon.

Er hat seine Spielkonsole verloren!

(Kichern)

(traditionelle chinesische Musik)

(Flötenklänge)

- Hey. - Hey.

Brauchst du wieder etwas Holz?

Oh ja, ich wollte dich gerade darum bitten.

Guck mal.

Sieht aus, als wäre sie irgendwie gefangen.

Ja, genau so ist es.

Aber diesmal bringst du mir bitte mehr Holz mit, ja?

(Knacken)

(Knacken und Schmatzen)

(Knacken)

Whoa.

(lachend) Ich freue mich, dass es dir schmeckt, kleiner Panda.

Entschuldige. Habe ich dich erschreckt?

Du hast deine Karotte vergessen!

(quietscht)

Ist deine Mami heute nicht da?

Darf ich ... Darf ich näher kommen?

Oh, du bist so süß.

Guck mal, ich hab dir was mitgebracht.

(Knacken)

Ach, jetzt willst du meine Karotte?

Du hast doch schon eine, du kleines Dummerchen.

(schmatzt)

Keine Sorge. Ich werde dir nie wehtun.

Okay? Niemals, kleiner Bär.

(quietscht leise)

(lautes Brummen)

Oh-oh, deine Mami kommt zurück.

(brummt)

Wir sehen uns morgen!

(Brummen)

(Tian) Guten Morgen! Ich gehe mal wieder Holz sammeln.

- Hallo, kleiner Panda. - (quietscht)

Was muss ich machen, damit deine Mami mich mag?

Ich kann dich ja nachmachen.

Uh!

(Knacken)

(würgt)

Guck mal, was ich habe!

(brummt zufrieden)

Wir sehen uns morgen!

Hallo, kleiner Panda.

Guck mal, dein Lieblings-Snack.

Was isst du lieber? Karotten oder Bambus?

Wollen wir beide Freunde sein? Mein Name ist Tian.

Wie soll ich dich nennen?

Wow, dein Kopf sieht aus wie der Mond.

Ich denke, ich nenne dich Moon.

Du hast einen kugelrunden Kopf, ein helles, breites Gesicht,

und deine Augen leuchten so hell wie Sterne.

Okay? Gefällt dir der Name?

Schön, dich kennenzulernen, Moon.

Mein neuer Freund.

Ich hab keine Freunde in der Schule, weißt du? Nicht mal einen einzigen.

Das ist halt so. Irgendwie kann mich keiner leiden.

Meine Klassenkameraden sind ... Sie sind ...

echt super gemein zu mir.

Niemand will mit mir spielen.

Alle gehen mir aus dem Weg. Keine Ahnung, wieso.

Aber jetzt habe ich ja dich. Mehr brauche ich nicht.

Du bist besser als 100 Freunde.

Du bist besser als 1.000 Freunde zusammen.

Hey, wie wär's, wenn du auch mal was dazu sagst?

Eigentlich sollte jeder seine Meinung sagen können.

Mein Vater zum Beispiel. Der hat ständig was an mir auszusetzen.

Er macht mich fertig.

Er hat eine ziemlich schlechte Meinung von mir.

(brummt leise)

Hey! Willst du mir ein Küsschen geben?

Okay. Wir sehen uns, Moon.

Du musst zu deiner Mami zurück. Und ich muss zum Abendessen.

Morgen sehen wir uns wieder, Moon.

Bis bald.

- (quietscht leise) - Bis morgen!

(Flötenklänge)

Was ist das für ein Tier?

Das ist die Gottesanbeterin.

Kannst du mir die Panda-Pose zeigen?

- Panda? - Ja.

Panda-Pose?

Ich glaube nicht, dass es eine Panda-Pose gibt.

Wieso fragst du mich das?

- Ähm ... - Hm?

Weil er den ganzen Tag vor der Glotze sitzt.

- "Kung Fu Panda". - Ja, "Kung Fu Panda".

(Kater schnurrt)

Nai Nai? (klopft)

Kannst du mir von deinem Wald erzählen?

- Bitte. - Du möchtest etwas über Pandas wissen?

- Ja. - Okay.

Vor langer, langer Zeit war das Fell der Pandas schneeweiß.

Aber eines Tages starb die jüngste Tochter der Panda-Familie.

Und ihre drei Schwestern waren so unendlich traurig,

dass sie ...

Dass sie ihre Pfoten

in ihre Asche steckten,

um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.

Dann ...

rieben sie sich ihre Augen

und ...

ihre Nasen,

um ihre Tränen wegzuwischen.

Und dann umarmten sie sich und hielten sich die Ohren zu,

um ihre Schluchzer nicht mehr zu hören.

Seit jenen Zeiten ist das Fell der Pandas an diesen Stellen

für immer schwarz geblieben.

Und das ist es bis heute.

Und hier ist mein kleiner Panda.

(sie lachen fröhlich)

(Moon quietscht)

Hallo, Moon!

Ich hab dir wieder Karotten mitgebracht, und außerdem eine Überraschung.

Heute bekommst du ein Geschenk.

Ja, siehst du?

Ja.

(ruhige Popmusik)

(quietscht leise)

Was hast du vor? Hey, nicht schubsen! Komm schon, Kumpel!

Ach du liebe Güte, was machst du denn da?

Ein super cooles Spiel, oder?

Stopp, stopp, stopp! Hör auf! Ich muss gleich los.

- (Moon keckert) - (Tian lacht)

Nein, nein, nein!

Ich will auch mal sehen, wie meine Füße schmecken.

(ächzt angestrengt)

Das ist voll eklig! Wie kannst du daran rumknabbern?

Zwei, drei.

Oh, du hast ihn gefangen!

Toll gemacht, Moon. Eigentlich hast du ein cooles Leben.

Essen, Schlafen, Spielen.

- (Moon quietscht) - Huhu! Wu!

(Tian lacht)

Oh.

(ahmt Quietschen nach)

- (Panda brummt) - (Tian quietscht)

Das heißt bestimmt: "Ich bin glücklich."

(Tian lacht)

(quietscht)

(Mann) Vier. Fünf. Sechs.

Okay, das reicht.

Jetzt brauchen wir nur noch ein bisschen Wasser.

So, und jetzt habt ihr

euer super leckeres Panda-Dessert.

(Kater maunzt)

(genüsslich) Hm! Prost.

Zum Wohl.

Schmeckt super, oder?

Das ist echt lecker. Wollt ihr noch mehr?

- Nein, danke. - Ganz sicher?

(Tian) Na gut, okay. Alles klar.

- (Tian ahmt Quietschen nach) - (Moon antwortet)

(Tian singt auf Englisch) When you were here before

Couldn't look you in the eye

You're just like an angel

Your skin makes me cry

Hier.

(Tian singt weiter) You float like a feather

In a beautiful world

Hier. Probier mal. Schmeckt super.

(Tian singt weiter) I wish I was special

You're so very special

Okay, ich tu's dir hier rein.

(Tian singt weiter) But I'm a creep

I'm a weirdo

What the hell am I doin' here?

I don't belong here

Ja, mein echter Freund.

(Tian singt weiter) I wanna have control

(Mutter lacht)

Also, ich verstehe nicht, wie das Problem gelöst werden soll,

wenn sie in den Ferien zu meiner Mutter fahren.

Meine Mutter sorgt sicher nicht dafür, dass er hier arbeitet.

- Ich weiß, wie sie ist. - Sie ermutigt ihn.

Tu, was du für richtig hältst.

Wenn deine Methode nichts bringt, wenden wir meine an.

(Handy-Ton)

Und du wunderst dich, dass dein Sohn ständig am Bildschirm klebt?

Wie kannst du das vergleichen? Ich arbeite.

- Hallo! - Hallo!

Klar, natürlich.

Oh, mein kleiner Sonnenschein. Ich hab dich so vermisst.

- Mutter. - Ich dich auch.

- Nai Nai! - Hey.

- Hallo, Emma. - Hallo, Nai Nai.

- Wie geht's dir? - Schön, dich zu sehen.

Wow! Wo ist Tian?

Was habt ihr mit ihm gemacht?

(Nai Nai) Das ist die Magie unseres Berges.

Wie geht's dir, mein Großer?

Mir geht's gut, alles in Ordnung.

- Gut. - Gehen wir ins Haus.

- Das ist für dich. - Oh, das ist aber nett.

- Danke dir. - Na, Schatz?

Papa, hallo!

(Handy-Ton)

(Nai Nai) Sie sind wunderbar.

(Emma) Ja, das stimmt.

(Nai Nai) Macht euch nicht so viele Sorgen.

- Hier sind alle meine Hausaufgaben. - Zeig sie mir.

(Emma) Oh.

Nicht schlecht.

Sei ehrlich. Du hast ihm geholfen.

- Nein. - Sicher?

Natürlich nicht. Das hat er ganz allein gemacht.

- (Liya) Du? Echt jetzt? - Ja.

Gut gemacht. Sehr gut.

Ah, dein Lieblingsessen.

Hm, seht euch das an. Danke, Mutter.

- Fangen wir an? - Guten Appetit.

- Es sieht lecker aus. - Ich bin hungrig.

Alle mal herhören, bitte.

Wir haben eine Überraschung für dich.

Du hast so toll deine Hausaufgaben gemacht.

Deswegen haben dein Vater und ich entschieden,

dass du in der letzten Ferienwoche ins E-Sports-Camp darfst.

(Vater) Ja.

Hm?

Moment mal.

Ihr könnt nicht einfach meine Enkel zu mir schicken

und sie mir dann je nach Belieben wieder wegnehmen.

Das finde ich nicht in Ordnung.

Das ist ziemlich respektlos.

Die Kinder sollten die ganzen Ferien bei mir bleiben.

Entschuldige, Mutter. Wir wollten nicht respektlos sein.

- Es tut mir wirklich leid. - Bitte entschuldige.

Alles gut.

In Ordnung? Du hast doch Lust, bei mir zu bleiben?

Natürlich, Nai Nai.

So. Worauf warten wir noch?

- Lass es euch schmecken. - Reichst du mir bitte die Eier?

- Na klar. - Danke schön.

(Vater) Geschafft, ja!

- (Lachen) - (Emma) Oh...

- Ich gebe mein Bestes. - Machen wir ein Foto.

- (alle) Cheese! - Drei, zwei, eins.

(Vater) Ja, alles klar. Und noch eins.

- Ja, alle mal hersehen. - Ja.

Drei, zwei, eins.

- (alle) Ja! - Frohes Mondfest!

- (Tian) Wow! - Ja, schön!

(Tian) Jetzt! Lass los!

- Sie fliegen! - (Vater) Und ob!

Was für ein magischer Moment.

- (Vater lacht) - (Nai Nai) Ja.

Danke, Nai Nai.

(Emma) Wünschen wir uns was.

(summt "Creep" von Radiohead)

(leise, spannungsvolle Musik)

(Tian ahmt Panda-Laute nach)

(quietschende Laute)

(Tian) Ich fasse es nicht. Du wolltest mich reinlegen.

Du hinterhältiges Kerlchen.

(angestrengt) Oh. Du wirst immer größer und schwerer.

Wollen wir spielen?

- (Moon brummt leise) - Hm?

Oh, verstehe. Du willst eine Umarmung, ja?

Ich hab dich auch lieb, Moon.

Was machst du da? Komm, ich helfe dir.

- (Moon quietscht) - Was willst du?

Wo willst du hin, hm?

Wo gehst du hin, du kleiner Panda?

Was hast du gerochen, Kumpel?

Was ist da?

(erschrocken) Liya?

Du wirst mich doch nicht verraten, oder?

(schmatzt zufrieden)

(traurige Klaviermusik)

Ich weiß, es ist verboten, sich Pandas zu nähern und sie anzufassen.

Tut mir leid. Ich hätte es nicht machen sollen.

Aber ich habe ihn nicht gestört. Er ist mein bester Freund.

Sein Name ist Moon.

Was willst du uns mit dieser Panda-Geschichte sagen?

(Vater lacht und klatscht)

Merkst du es nicht? Er will uns einen Bären aufbinden.

Bravo! Super lustig.

- Es stimmt aber. Ich war auch dabei. - Liya!

- Ist schon okay. - Nein, ist es nicht.

Er hat die Wahrheit gesagt. Bitte glaubt mir.

Und meine Hausaufgaben hab ich auch nicht selbst gemacht.

Aber was ist das dann?

Das war mein Roboter. Er macht die Hausaufgaben für mich.

Zeig ihn mir.

Was machst du da?

Das, was du mir geraten hast. Ich hab gestanden.

Es ist nicht meine Schuld, wenn sie mir nicht glauben.

Jetzt gehört mein Geheimnis nur noch mir.

Bitte, Liya, sag jetzt nichts mehr.

(Surren)

(Emma lacht)

(Surren)

(schreit wütend)

(Emma) Fu!

Warte. Bitte beruhige dich.

Hast du das gesehen?

- Er ist ein Lügner. - Mit dir kann man nicht mehr reden.

- Wir müssen uns nach dir richten. - Er hat uns reingelegt.

- Das sind Kinder. - Ja, ja, ja.

(Fu) Ich hab genug von deinen Vorschlägen. Ab jetzt entscheide ich!

Es ist nicht die Schuld der Kinder, wenn Eltern streiten und Probleme haben.

- (Emma) Du denkst nur an dich selbst! - Niemals.

- (Fu) Es liegt an deiner Erziehung! - Lassen sie sich scheiden?

- Geh und komm nie wieder zurück! - Vielleicht.

Vielleicht auch nicht.

Was auch immer geschieht,

sie beide verbindet ein kostbarer Schatz.

- (Liya) Ein Schatz? - Ja.

Dich und dich. Ihr beide.

Jetzt übernehme ich die Verantwortung für Tian.

- Keiner kann ihnen helfen. - Das ist meine Entscheidung!

Also konzentriert euch einfach auf euer eigenes Glück.

(Emma) Bitte warte.

- Das ist echt hart. - Bitte!

(Fu) Wir kehren sofort zurück nach Chengdu.

Hey. Weißt du eigentlich,

was für eine schöne Liebesgeschichte eure Eltern hatten?

Wie sie sich kennengelernt haben?

Eure Mutter war Kunstlehrerin an einer Universität in Frankreich.

Und euer Vater ist rein zufällig in ihrem Unterricht gelandet

statt in seinem Französischkurs.

Sie blickten sich an, und es war um sie geschehen.

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Aber dann verschwindet die Liebe?

Ich denke,

sie haben sich verloren.

Sie haben nach Antworten gesucht,

ohne überhaupt die Frage zu kennen.

- Du wirst deinen Weg schon finden. - Ja.

Ganz sicher.

(quietscht)

Moon, hör mir gut zu. Ich muss gehen.

Ich bin selbst schuld daran, aber ich komme wieder, versprochen.

Darf ich dich drücken?

(traurig) Du glaubst mir doch, oder?

(schluchzt)

Schon okay. Ich weiß, dass du nicht verstehst, was los ist.

Du willst wieder spielen, richtig?

Nur eine Sache.

Ich bitte dich um eine Sache.

Vergiss mich nicht, Kumpel.

Mein einziger Freund.

(Moon brummt leise)

(schluchzend) Bis bald, Moon.

Mach's gut.

(quietscht)

- Zehn. - Zehn.

(Emma) Ich habe den morgigen Unterricht vorbereitet.

Dein Bruder kommt in einer Stunde von deinem Vater zurück.

Möchtest du vielleicht mit mir essen gehen? Nur wir beide?

Nein, danke.

- Wieso nicht? Ist doch 'ne nette Idee. - Ich mach Hausaufgaben.

- Willst du auf deinen Bruder warten? - Ja.

Na gut.

Wie war der Nachhilfeunterricht?

Halt durch. Du kriegst das hin.

Nur so komme ich schnell zu Nai Nai zurück, richtig?

Ja, aber hör auf, dich zu quälen.

Tian.

Da ist ein Umschlag für dich angekommen.

- Von wem? - Weiß ich doch nicht. Mach ihn auf.

"Hallo, mein Freund. Ich bin's, Moon. Ich hoffe, es geht dir gut.

Hier ist ein Geschenk. Da siehst du, was es Neues bei mir gibt.

Ich denke an dich und hoffe, du denkst auch an mich.

Gib acht auf dein inneres Gleichgewicht."

(gefühlvolle Popmusik)

(Musik läuft weiter)

Dort gibt es nicht genügend Nahrung für dich. Wie lange kannst du da noch leben?

Ach, ich vermisse dich.

Das ist eine Papaya.

Das ist richtig, Tian. Super gemacht!

- Du wirst von Tag zu Tag besser. - Danke sehr.

(Lehrer) In Ordnung. Das war's für heute.

- Wir sehen uns morgen. - Okay. Vielen Dank.

- Danke, Mr. Zhao. Wir sehen uns morgen. - Wir sehen uns.

- Hallo. Das ist für Tian. - Oh, danke.

Hä-hä!

- Spielst du mit mir Schach? - Nein, ich habe zu tun.

Das hier ist super wichtig!

(Moon brummt leise)

(traditionelle chinesische Musik)

Willst du nicht auch mal filmen?

Ich weiß doch, dass du super gut mit 'ner Kamera umgehen kannst.

Was redest du da für einen Unsinn?

Ich weiß nicht mal, wie man dieses Dingsda hält!

(Tian lacht)

Sie ist entzückend.

(Jubel und Applaus)

(Familie singt) Zum Geburtstag viel Glück.

Wow!

Zum Geburtstag viel Glück.

Zum Geburtstag, lieber Tian,

zum Geburtstag viel Glück.

(Jauchzen)

Herzlichen Glückwunsch, mein Sohn.

Ich habe gute Neuigkeiten. Tian ist Klassenbester.

- (Liya) Wow. - Ich bin super stolz auf dich, Schatz.

Danke, Mama. Dir auch, Papa.

- Darf ich dich um einen Gefallen bitten? - Was immer du willst.

Aber vorher müssen wir euch etwas mitteilen.

Fu, wir wollten doch noch etwas abwarten.

- Heute ist sein Geburtstag. - Es gibt keinen Grund, abzuwarten.

- Sie haben das Recht, es zu wissen. - Was ist los?

(Emma) Okay.

Also, Kinder, ich möchte euch als Erstes sagen,

dass Papa und ich euch liebhaben, und zwar von ganzem Herzen.

Lasst ihr euch etwa scheiden?

Ihr werdet mit eurer Mutter in Frankreich leben.

- Was? - Ich habe ein gutes Internat gefunden.

Liya kann sich dort weiterentwickeln.

Und du wurdest dank deiner hervorragenden Noten auch angenommen.

Liya, Schatz ... Wir werden uns trotzdem ganz oft sehen.

Natürlich kommt Papa uns besuchen. Mindestens einmal im Monat und dann ...

- Wir wollen lieber zu Nai Nai. - Schatz ...

Es geht hier um wichtige Entscheidungen.

Ich verstehe, dass ihr wütend seid. Ihr dürft eure Meinung sagen ...

Wir wollen bei Nai Nai leben!

Entschuldigt mich.

Darf ich auch etwas dazu sagen?

Bitte?

(friedliche Instrumentalmusik)

Moon!

Moon!

Moon, bist du hier irgendwo? Ich bin's, Tian!

Ich hab mein Versprechen gehalten. Moon?

(Quietschen)

(Quietschen)

Hey, ihr da oben! Was guckt ihr so?

Denkt ihr, er wird sich an mich erinnern?

Mein Panda, Moon.

Ich hab ihn so lange nicht gesehen.

Und ich vermisse ihn so sehr.

Was hab ich mir nur gedacht?

Ich bin so dumm, Mann.

Du bist schon so lange unterwegs, Moon.

Sie haben dich bestimmt weggebracht.

(Quietschen)

(leises Brummen)

Moon?

(Moon schmatzt)

Moon.

Ich hab dich so sehr vermisst.

Kannst du dich an mich erinnern?

(lacht glücklich)

Hey, Tian, kannst du mir bitte bei Mathe helfen?

Tian!

(Vogelgezwitscher)

Verdammt, wo bist du?

Und deine Zähne. Richtige Monsterzähne.

Du könntest Metall damit zermalmen.

Du hast auf mich gewartet, oder?

Du hast tatsächlich gewartet. Jetzt bin ich da.

Ich gehe erst wieder weg, wenn sie dich umsiedeln. Okay?

(gefühlvolle Instrumentalmusik)

(Liya) Tian?

Tian?

Tian?

Tian? Tian!

Keine Angst, Moon. Nein, nein, nein.

Nicht weggehen. Ich bin gleich wieder da.

Tian, du weißt doch, das ist verboten!

Komm jetzt mit nach Hause.

Verschwinde, Liya!

Ich mache mir Sorgen um dich. Komm, lass das!

Ich brauche dich hier nicht. Lass uns in Ruhe!

Ach, du brauchst mich gar nicht? Das ist ja ganz neu.

Hör auf, so zu tun, als wärst du erwachsen!

Ich hab ja keine andere Wahl,

weil du dich wie ein kleiner Junge aufführst.

Moon! Moon!

(Nai Nai) Hi.

Ja, was ist denn hier eigentlich los?

Wolltet ihr einen Spaziergang machen, ohne mich dazu einzuladen?

Äh ... Hier ist alles super.

- Warte! - Ich wollte dich nicht beunruhigen.

Ich wollte nur nachsehen, wo er ist. Er will nicht nach Hause kommen.

Mach dir keine Sorgen um mich. So alt bin ich noch nicht.

Tian!

Tian! Kannst du mich hören?

Wo ist er denn?

- Tian? - Tian! Hörst du mich?

Moon! Warte auf mich!

(keucht)

(brummt)

Nicht so schnell, Moon! Warte auf mich.

- (Moon brummt) - Es ist so neblig. Ich sehe nichts mehr.

(Liya) Tian?

Tian! Wo bist du?

- (Nai Nai) Tian? - Wo bist du?

Moon, bitte lauf nicht so schnell!

Moon?

- (Knacken) - (erschrocken) Oh!

(bedrohliche Klänge)

(leise, spannungsvolle Musik)

(Liya schreit)

(Nai Nai) Liya! Liya!

Nai Nai! Hilf mir!

Liya?

- Nai Nai, ich hab so Angst! - Halt dich fest!

Halt dich fest! Liya, ich hab dich! Ich hab dich.

(sie keuchen)

(Liya) Nai Nai ...

Nicht hinsehen. Nicht runterschauen. Es ist alles gut.

Alles ist gut.

(Tian) Nai Nai!

- Was ist passiert? - Schon gut.

Ist schon gut. Alles okay.

Es ist alles in Ordnung.

Lass mich in Ruhe! Ich bin dir sowieso egal.

Dir ist sowieso alles um dich herum egal! Alles dreht sich nur um dich.

Du nimmst den ganzen Platz in dieser Familie ein.

Aber du bist doch das Lieblingskind. Du bist perfekt.

Du machst immer alles richtig. Dich lieben alle.

Genau das ist das Problem.

Ich will nicht immer die Vernünftige sein, die Brave, die Streberin.

Wirklich. Ich kann das nicht mehr. Mich macht das fertig.

Oh, meine Kleine.

- (schluchzt leise) - Oh ...

Oh, meine kleine Liya.

Ich freue mich.

Du freust dich?

Ja. Du hast geweint.

(entfernter Donner)

(Knacken)

Moon!

- (ahmt Panda-Laute nach) - (Moon brummt)

Jetzt spricht er auch noch Panda.

Hey, Kumpel.

Ich freue mich so, dass du mir gefolgt bist.

Guter, guter Junge.

So was ...

Ja, ja, ja. Du bist echt ein braver Junge.

Das hast du dir verdient.

(Klingeln)

(Klingeln)

(maunzt)

- Ja, das hier. - Sehr gerne.

(Tuten)

(Telefon klingelt)

(Liya) Wisst ihr, wo wir sind?

Diesen Felsen habe ich noch nie gesehen, ich weiß ...

nicht mal, wie wir hierhergekommen sind.

Aber ich denke, wir sind auf der anderen Seite des Berges.

Und was sagt unser Wald-Geist dazu?

Ich hab echt keine Ahnung. Ich folge einfach Moon.

Soll das ein Witz sein? Wir sind hier, irgendwo mitten in den Bergen.

Und du willst, dass wir einem Panda folgen?

- Na los, das wird schon! - Nein.

Du spinnst. Kein Mensch folgt einem Panda.

Wir folgen Landkarten, Navis, Wegweisern, meinetwegen Kieselsteinen.

- Doch niemals Pandas! - Moment.

Ich denke, er hat recht.

(Tuten)

(ruhige Instrumentalmusik)

(Liya) Nai Nai, haben wir uns wirklich verirrt?

Eigentlich ist alles nur eine Frage der Perspektive.

Ich denke, das reicht für heute. Für unsere Abendsuppe.

Abendsuppe? Heute Nacht?

Ja, ja, sie wird köstlich, köstlich. Okay, los geht's.

(gefühlvolle Flötenmusik)

Hier, halt mal kurz.

Kannst du uns erklären, was das jetzt soll?

Ich berechne die Zeit, die wir noch haben,

bevor die Sonne untergeht.

- Hat er 'nen Knall? - Nein, ich denke nicht.

Siehst du, was ich hier habe?

Das wird ein richtig schönes Bett für uns.

Blöde Insekten.

Okay, Zeit, das Bett zu machen. Komm schon!

Hey, was soll das? Nicht das Bett essen. Friss deinen Bambus.

Hier, iss den Bambus, nicht das Bett.

(gefühlvolle Instrumentalmusik)

Wenn man so lange wie ich allein in den Bergen lebt, plant man voraus.

- Sie ist fertig. - (Tian) Mhm.

(genüsslich) Mhm!

Wow.

- Hier. - Danke.

Bekomme ich auch etwas Suppe, Nai Nai?

(zögernd) Hm ...

Danke, Nai Nai.

Wir müssen keine Angst haben, oder?

Wieso sollten wir denn Angst haben? Wovor?

Sich gemeinsam zu verlaufen, ist irgendwie cool.

Schmeckt es dir?

- Sehr lecker. - Ja.

(Vogelrufe)

Ich hab's hingekriegt. Alle weißen Teile sind auf einer Seite.

(Nai Nai) Was für ein wundervolles Abenteuer wir miteinander erleben.

Findest du nicht auch?

(Liya) Ja.

Okay, meine kleine Liya. Was kann ich tun, damit du gut schlafen kannst?

Also, schließe deine Augen.

Und entspanne dich.

Konzentriere dich auf deine Atmung.

Spüre die reine Luft.

Atme tief ein ...

und gleite ganz sanft in die Sterne hinein.

In die Unendlichkeit des Alls.

Und immer weiter.

(Käuzchen rufen)

(Moon schnarcht)

(Pups)

(Tian schnüffelt)

(Moon pupst laut)

Oh!

(gefühlvolle Streichmusik)

(Vogelrufe)

(schmatzt)

Nicht so schnell! Hey, warte auf mich!

Warum so eilig?

(brummt)

Was hast du vor?

(brummt)

Na los, komm runter, okay?

Nai Nai und Liya stören uns doch nicht, sie begleiten uns.

(Nai Nai) Hoppla.

(Nai Nai keucht)

Nai Nai, ich nehme den Rucksack.

- Bist du sicher? - Na klar, ja.

- Einverstanden. - Okay.

Ich danke dir.

(beide genüsslich) Ah!

- Hey. - Na?

Moon ist super müde. Er will nicht weiter laufen.

Na dann campen wir heute Nacht hier.

Einverstanden? Runter damit.

Jetzt brauchen wir Blätter für ein gemütliches Bett.

- (Liya) Okay ... - (Tian) Liya?

Könntest du mir vielleicht eine deiner Choreos beibringen?

Eine meiner Choreos?

Ja, ich finde, du tanzt super cool.

- Kann ich das auch lernen? - Du willst tanzen?

Oh, Liya, und hier ist dein Fächer.

- Meinst du das ernst? - Ja.

Du bist sicher 'ne tolle Lehrerin.

Na gut.

Also. Bist du bereit?

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.

Deine Hände müssen so sein.

Fünf, sechs, sieben, acht. Und eins, zwei, drei, vier.

Und drehen.

Nein, nein, nein.

Deine Hand muss über den Kopf.

Nein, nicht so. Sondern so.

Sehr gut. Und jetzt dreh dich.

(gefühlvolle Instrumentalmusik)

(Musik läuft weiter)

Willkommen zu unserem Meeting.

Das heutige Thema ist der aktuelle Immobilienmarkt.

Sehen wir uns folgende ...

(Klingeln)

... folgende Präsentation an. Wir wissen, die Situation ist nicht gut.

Richtig? Und ... (Klingeln)

(Klingeln stoppt)

Äh ... Wir brauchen unbedingt einen Plan.

Ich denke ...

(Klingeln)

Entschuldigen Sie.

(Klingeln)

- Ich bin in einem Meeting. - (Emma) Fu.

- Sie sind verschwunden! - Wer ist verschwunden?

Die Kinder und deine Mutter! Sie sind unauffindbar!

Wovon redest du? Dass sie nicht antworten, heißt nichts.

Fu, ich bin hier, und das Haus ist leer.

Was? Wieso bist du da?

Ich wusste nicht, was ich tun sollte! Seit drei Tagen erreiche ich sie nicht.

Aber keiner antwortet mir, weder deine Mutter noch Tian.

Und du auch nicht.

Keine Ahnung, also dachte ich, dass sie vielleicht keinen Empfang haben.

- Ja. - Oder ein Sturm hat den Mast gekappt.

- Sie haben keinen Strom für die Akkus. - Ja.

Was weiß ich? Ich hab einfach nach so was wie einer Erklärung gesucht.

- Okay. - Es gibt auch keinerlei Hinweise.

Keinen Brief, keine Nachricht, nichts!

Ich weiß nicht weiter.

Seit heute Morgen bin ich hier, und niemand ist da.

Aber alle Handys sind hier, sogar Tians!

Sie kommen bestimmt irgendwann zurück. Bleib einfach dort. Keine Panik.

(Bremsen quietschen)

(spannungsvolle Musik)

Bitte entschuldige. Es tut mir sehr leid. Verzeih.

(Fu) Ja, zwei Kinder und ihre Großmutter.

Vor genau drei Tagen.

Ich weiß. Natürlich weiß ich es, weil bevor ich hierherkam,

meine Frau versucht hat, unseren Sohn zu erreichen, seit drei Tagen!

Ja.

Ja. Es gibt sehr wohl einen guten Grund. Unser Sohn geht immer an sein Handy.

Sie wollen noch abwarten.

Offensichtlich ist es noch zu früh, etwas zu unternehmen.

- Das ist die Schrift meiner Mutter. - Was will sie uns damit sagen?

- Ich weiß es nicht. - Sie ist deine Mutter.

Versetz dich in sie hinein.

Nichts ist beunruhigender als ein Zettel, auf dem "Keine Sorge" steht.

Emma, ich habe keine Ahnung.

Genau das ist das Problem. Siehst du das nicht?

Du interessierst dich für niemanden.

Dich interessiert nichts, weder unsere Wünsche noch unsere Gedanken.

Du weißt nicht einmal, wer dich wirklich liebt.

Das Leben deiner Kinder, deiner Mutter

und auch meines sind dir egal.

- Emma ... - Ich will wissen, wo meine Kinder sind!

(friedliche Instrumentalmusik)

(Musik läuft weiter)

(brummt leise)

Ich bin hungrig. Mir ist kalt. Ich bin todmüde.

Und doch ...

Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll.

Es ist unbeschreiblich.

Weißt du, wie man dieses Gefühl nennt?

Wie nennt man es?

Das ist Glück.

Tiefes, tiefes Glück.

Man muss nicht für alles eine Erklärung haben.

Komm her.

Mhm.

Ist das gut!

Emma, sieh mal, was ich im Zimmer meiner Mutter gefunden habe.

"Nai Nai, ich habe meine Zikade dabei. Keine Sorge, mir kann nichts passieren."

Wo willst du hin? "Meine Zikade?" Was hat das denn schon wieder zu bedeuten?

Keine Ahnung, aber wir sollten Tians Sachen durchsuchen.

Offensichtlich ist er allein losgelaufen.

Und die anderen sind ihm wahrscheinlich gefolgt.

Die Zikade.

Hat sie nicht was mit Unsterblichkeit zu tun?

Ja, schon möglich.

Und genau das beunruhigt mich.

(knurrt)

(brummt)

(brüllt)

(knurrt)

- (brüllt) - (faucht)

(brüllt)

Pass auf!

Nein!

Moon!

- Moon! - (Nai Nai) Ha!

(Fauchen)

Er ist doch viel zu klein! Er wird Moon sicher töten!

Moon will, dass wir uns in Sicherheit bringen.

Das ist das Einzige, was wir tun können.

- Okay. - Alles klar. Schnell, zu dem Felsen!

Los, los, Liya. Geh!

Und wenn du seine Freunde anrufst? Einer muss doch sein Passwort kennen.

Aber er hat keine Freunde.

Freunde ...

Warte.

Wie, warte?

Ein Stern?

Ein Licht?

Worauf willst du hinaus?

Moon! Das ist sein Passwort.

Wie hast du das rausgekriegt?

Moon? Das ist doch ...

- Sein Panda. - Panda.

(Knurren und Brummen)

(Knurren)

(lautes Fauchen)

(schmerzliches Quietschen)

Tian!

(Tian) Ich bin nicht der Sohn, den mein Vater wollte.

(Emma) Unfassbar.

Er ist bei ihm.

Er ist zu ihm gegangen.

Ich hoffe, ihnen ist nichts zugestoßen.

Wir werden sie finden, Fu.

Zusammen, ja?

Lass uns gehen.

Moon!

Moon!

Du hast so tapfer gekämpft, kleiner Kerl.

(schnaubt schwach)

Oh nein! Nein!

Er ist verletzt! Er ist verletzt!

Oh nein. Es gibt ein Dorf auf der anderen Seite des Berges.

Wir holen Hilfe. Bleib bei deinem Freund. Pass auf ihn auf.

- Los. - Halt, warte!

Für Moon.

Du bist eine tolle Schwester.

Nai Nai, du weißt, wo wir sind. Wieso ...

Manchmal verirren wir uns.

Aber wir finden immer wieder unseren Weg. Komm!

Du bist stark. Du schaffst das!

Halte durch.

Halte durch, Moon. Nicht aufgeben.

Bleib bei mir. Ich bin hier. Gleich kommt Hilfe.

Du musst mir vertrauen. Glaub mir!

Du schaffst das. Tu's für mich.

(Moon ächzt)

(schluchzend) Nein, nein, nein!

(gefühlvolle Popmusik)

(Tian weint)

(Mann) Wir kümmern uns um ihn.

Warten Sie! Nein! Er ist doch mein Freund!

- Tian, komm zu mir. - Können Sie ihn nehmen?

- (Frau) Er sieht dehydriert aus. - (Mann) Die Trage!

- Wir prüfen seine Vitalzeichen. - Ja.

Nein.

- (Emma) Tian! - (Liya) Mama?

- Mama! - (Fu) Tian!

- Oh, Liya. - Tian.

- Nai Nai, wie geht's dir? - Es wird alles gut.

(Mann) Wir müssen ihn wegbringen. Die Wunden sind schlimm. Er hat Schmerzen.

(Mann) Und vorsichtig.

Nai Nai, ob wir Moon je wiedersehen?

(Mann) Auf geht's.

(Nai Nai) Wir müssen Moon danken.

Er hat uns alle wieder zusammengebracht.

Als Familie.

- Ja. - Nicht wahr?

(Tian weint laut)

Ich finde, du bist ein ganz toller Bruder.

Ich hab dich lieb, Papa.

Ich dich auch.

(Frau) Los geht's. Achtung, Stufe!

- Na los, Beeilung. - (Frau) Alles vorbereitet.

Er sieht sehr verletzt aus. Schließen wir ihn an?

Ah, hier ist Moon.

Ja, die Wunde verheilt gut.

Sobald er das GPS-Halsband hat, können wir die Überführung organisieren.

So machen wir das.

Sehen Sie? Es geht ihm immer besser.

Übrigens, der Vater des Jungen ist da.

Verstehen Sie? Was Ihr Sohn gemacht hat, war falsch.

Einen Panda in seinem natürlichen Lebensraum zu stören,

ist für das Tier gefährlich.

Wir unternehmen Anstrengungen, um die Pandas zu schützen.

Unsere Arbeit darf unter keinen Umständen behindert werden.

Ich weiß.

Ich entschuldige mich für meinen Sohn. Das kommt nie wieder vor.

Kommt, Kinder, das hier ist ernst.

- (Tian ahmt Schüsse nach) - Und zurück ...

(Telefon klingelt) Okay, Pose halten.

(alle machen Kampflaute)

Hallo?

Ja.

Cha chong chi cha!

Hey, das war das Panda-Forschungszentrum.

Und sie wollen Tian sehen.

- Wirklich? - Ja.

(Mann) Hi, meine lieben Freunde.

Danke, dass Sie zu diesem besonderen Treffen gekommen sind.

Wir alle haben unser Leben dem Erhalt der Pandas gewidmet.

Und wir wissen genau,

dass Pandas zu den wertvollsten Tieren der Erde gehören.

Tian, ich denke, du weißt das besser als jeder andere.

Tian hat Bemerkenswertes über das Leben der Pandas erforscht.

Deswegen frage ich dich:

Bist du bereit, unser Panda-Botschafter zu werden?

Du hast richtig verstanden und weißt, was ich meine, oder?

Die Mission eines Panda-Botschafters ist es,

Kindern bewusst zu machen, wie wichtig Pandas für uns sind,

und wie wir sie beschützen können.

Wenn du diese Mission annimmst, besteht deine erste Aufgabe darin,

uns zu begleiten, Moon in seinen natürlichen Lebensraum zurückzubringen.

Was sagst du dazu?

Ich fühle mich sehr geehrt. Danke.

Das ist für dich.

(Applaus)

(Mann) Bravo!

Hier, schau mal.

Danke. Vielen Dank.

(Kamera klickt)

Und hier rüber. Lächeln, bitte.

Was hat sie bewogen, ihre Meinung so schnell zu ändern?

Ich verstehe das nicht.

Ich wollte Tian das geben,

was ihm immer gefehlt hätte, wenn er es nicht haben würde.

- Und was? - Etwas, das sein Leben jetzt bereichert.

Als wir nach Hause zurückgekehrt sind,

wollte ich all das verstehen, was ich vorher nie verstanden hatte.

Also bin ich, als keiner mehr zu Hause war,

in Tians Zimmer gegangen.

(Fu) Ich las alles,

was er über Pandas geforscht und aufgeschrieben hatte.

Wirklich alles.

Stundenlang saß ich dort und las.

Ich hatte den Eindruck, meinen Sohn zum ersten Mal kennenzulernen.

Und ich verstand, dass ich mich in ihm getäuscht und einen Fehler gemacht hatte.

Er weiß tatsächlich alles über Pandas,

bis hin zu den kleinsten Details, ihr Ökosystem,

die geografische Lage ihres Lebensraums,

ihre Geschichte, Legenden,

Verletzlichkeiten, Kommunikationsmethoden, alles.

All das hat er gelernt, studiert und analysiert.

Einfach alles.

Und all diese Erkenntnisse

sind aus Liebe entstanden, aus Liebe zu den Pandas.

Nicht aus Pflichterfüllung.

Er wusste schon seit Wochen,

dass Moon an einen anderen Ort gebracht werden musste,

weil es in der Gegend, in der er lebte, bald kein Futter mehr geben würde.

Deshalb wollte er die wenigen Tage, die ihm noch mit Moon blieben,

mit ihm verbringen.

Er wusste, dass die Zeit gekommen war, um sich zu verabschieden.

Er wollte für ihn da sein, egal, was passiert.

Ein letztes Mal die gemeinsame Zeit mit ihm genießen.

Hi.

Wie geht es meiner kleinen Jadeperle?

Hm.

Du kehrst als ganz neuer Mensch nach Hause zurück.

Im Grunde genommen war ich diejenige, die verloren war.

Aber du hast zu dir zurückgefunden, oder?

Ja. Ich werde dich so sehr vermissen.

Ich dich auch.

Mit seinen Erkenntnissen ging ich dann zum Panda-Forschungszentrum.

Um ihn zu verteidigen, zeigte ich ihnen die gesamten Aufzeichnungen,

an denen er seit Monaten gearbeitet hatte.

Ich erzählte ihnen von seiner Leidenschaft und dem Eifer, der ihn motivierte.

Bislang war ich wirklich kein sehr guter Vater.

Aber jetzt möchte ich, dass mein Sohn seine Träume verwirklichen kann.

Es ist so weit, Tian. Du bist dran.

Hey, willst du eine letzte Karotte, mein Freund.

Hier.

Keine Angst.

Sieh mal, wie wunderschön es hier ist.

Siehst du das, Moon?

Das ist dein neues Zuhause. Hier wirst du ab jetzt wohnen.

Hier wirst du super glücklich.

Von so viel Bambus konntest du früher nur träumen. Alles für dich.

Auf Wiedersehen, Moon.

Ich werde dich vermissen, Moon. Für immer.

(brummt leise)

Viel Glück, Moon.

(quietscht)

(brummt und quietscht)

(Hip-Hop-Musik)

(Jubel und Applaus)

(alle im Takt) Hey, Hey, Hey!

(Applaus)

(gefühlvolle Popmusik)

(Schmatzen)

Komm her, Kumpel.

Ha! Ha!

Oh ja.

Ja! Du bist der Beste!

Du bist so schwer.

Ups!

Mein Bein!

(lacht glücklich)

(brummt)

(jauchzt)

Untertitel: Dominika Berger und Nadja Wiederhold

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