All language subtitles for The diplomat-Death of a Nun

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian Download
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Die Küche muss natürlich jetzt noch umgebaut werden. Das ist ja... Das kriege ich schon hinten. Nee, ist ja viel zu hoch. Ich wollte es aber erst mal mit dir besprechen, welches Design und... Diese ganze Aufwand. Ja. Wir hatten doch noch gar nicht abgestimmt, ob ich überhaupt in Rom bleibe. Das verdammte Telefon geht doch jetzt mal ran. Frau Schneider, was ist denn?

Okay, dann komme ich jetzt, ja. Ja. Jan, es tut mir total leid, aber ich muss jetzt doch lobs. Ist das okay? Ja.

[Musik]

Frau Schneider. Es tut mir leid, aber Herr Hauser hat darauf bestanden, Sie persönlich zu treffen und wollte sich an keinen Kollegen verweisen lassen. Zumal ja auch alle mit dem Empfang heute Abend beschäftigt sind. Ja, danke Frau Schneider. Ich spreche jetzt mit ihm und dann soll bitte Frau Richter überwinden. Hat sich leider heute morgen krank gemeldet.

Herr Hauser. Hallo. Guten Tag, Lorenz. Hallo, Hauser. Setzen Sie sich bitte.

Vielen, vielen Dank, dass Sie sich persönlich die Zeit nehmen. Ich hätte da unten nicht so einen Aufstand gemacht, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Also, jetzt der Reinacher. Was ist denn passiert?

Luisa Bartel ist eine alte Freundin von mir. Die ist Nonne bei den Patronen der Jungfrau Maria hier in Rom. Das ist ein alter Nonnenorden, ein deutscher. Ja, der ist mir bekannt.

Wir waren fest verabredet, uns heute morgen zu treffen, weil sie weg will aus dem Kloster und sie ist nicht aufgetaucht.

Was heißt das, sie will weg? Ja, sie will raus aus dem Orden, also ihr Leben als Nonne aufgeben. Und ich glaube, da hat irgendjemand was dagegen.

Also, im Kloster ist ja kein Gefängnis. Also, nur damit Sie Bescheid wissen, Luisa und ich haben das seit Wochen lang geplant. Sie will weg mit einer anderen Nonne, Schwester Sophie Michels.

Kann es nicht sein, dass die beiden sich einfach anders überlegt haben? Ich habe versucht, sie den ganzen Tag anzurufen. Handy ist aus und das ist nie aus bei ihr.

Und hat sie Ihnen gegenüber gesagt, warum Sie den Orden verlassen möchten?

Ungefähr vor vier Wochen hat sie mich angerufen, mitten in der Nacht. Sie hat mich gefragt, ob ich ihr helfen kann.

Sie hat richtig Angst gehabt am Telefon, konnte kaum sprechen. Moment, vor was hatte sie denn Angst?

Ja, ich komme da selber nicht weiter. Ich habe es versucht, der Orden gibt mir keine Auskunft, keine Chance.

Ich glaube, hier ist irgendwas Schlimmes passiert, in dem Orden.

Können Sie mir bitte helfen? Okay, gut.

Frau Schneider?

Jan, ich bin es. Du, das tut mir wirklich leid, aber wegen der Unterbesetzung und der Veranstaltung auf der Abend in der Botschaft wird es hier länger dauern.

Ich weiß gar nicht, ob ich es heute noch nach Hause schaffe vorher. Es tut mir leid, ich hoffe, es geht dir gut. Bis später. Ciao.

Salne. Guten Tag. Kann ich Ihnen helfen?

Mein Name ist Carla Lorenz, ich bin die deutsche Botschafterin hier in Rom und ich würde gerne mit Schwester Luisa Bartel sprechen.

Eine Sekunde, ich rufe die Oberin an.

Ich weiß gar nicht, ob ich es heute noch nach Hause schaffe vorher. Es tut mir leid, ich hoffe, es geht dir gut. Bis später. Ciao.

Ciao.

Guten Tag.

Guten Tag. Ich bin Miriam Strauß, die Oberin des Ordens.

Carla Lorenz, freut mich.

Mich auch. Bitte setzen Sie sich doch.

Ich wollte eigentlich gar nicht zu Ihnen, ich wollte zu Luisa Bartel.

Ein Freund von Luisa hat, weil sie die deutsche Botschaft kontaktiert, weil er sich Sorgen um sie macht. Er bekommt keine Auskunft von Ihnen, sagt er.

Herr Hauser ist kein direkter Familienangehöriger, darum ging das leider nicht. Aber wir waren gerade dabei, die deutsche Botschaft zu informieren.

Schwester Luisa hat sich tragischerweise dazu entschlossen, ihr Leben zu beenden.

Was?

Ja, sie hat sich aus dem Fenster ihres Timmons gestützt. Sie ist für uns alle ein totaler Schock.

Sie wissen, dass Sie vorhatten, heute den Orden zu verlassen?

Nein, das ist komplett neu für mich.

Und Sie sind sicher, dass es sich um ein Suizid handelt?

Wir können natürlich nicht völlig ausschließen, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, aber ich denke, wir können völlig ausschließen, dass jemand weiter involviert war.

Gut, das wird dir sowieso die Obduktion dann ergeben.

Nun, eine Obduktion wird es nicht geben.

Wie, die Polizei hat keine Obduktion veranlasst?

Wir haben die Polizei gar nicht involviert.

Habts.

Wenn Sie bitte so freundlich werden und dem Freund der verstorbenen mitteilen, dass die Beerdigung morgen Nachmittag stattfindet.

Morgen Nachmittag?

Hm.

Herr Haus hat mir erzählt, dass Luisa hier im Orden eine sehr enge Freundin hat.

Schwester Sophie.

Schwester Sophie, ja.

Ich würde gerne mit Schwester Sophie jetzt sprechen.

Das halte ich für keine so gute Idee. Wissen Sie, Schwester Sophie geht es nicht gut. Sie war diejenige, die Schwester Luisa gefunden hat.

Ich befürchte, es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, mit Schwester Sophie jetzt zu sprechen.

Dann kommen Sie mit, bitte.

Sie wird gleich hier sein.

Sie.

Sankt Maria Auxilie.

Mein Datein ist so ein bisschen eingerostet. Sankt Maria, die Heilige Maria, die...

Auxilie, Auxilie, die Hilfe.

Die Hilfe, ja.

Die Hilfe der Christen.

Sind Sie denn gläubig?

Nein, ganz statistisch auch gewachsen.

Fehlt Ihnen da nicht etwas?

Ehrlich gesagt nein.

Okay.

Schwester Sophie.

Sophie?

Guten Tag, Sophie.

Ich bin Carla Lorenz, ich bin die deutsche Botschafterin hier.

Frau Oberin?

Ich würde sehr gerne mit Sophia alleine sprechen.

Danke.

Es tut mir sehr leid, was mit Luisa passiert ist.

Danke.

Ich bin hier, weil heute Morgen auch so viel zu tun hat.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Ich weiß nicht, warum.

Davon weiß ich nichts.

Hatten Sie denn das Gefühl, dass es Luisa in letzter Zeit nicht gut ging?

War sie depressiv oder ist irgendwas passiert?

Ich weiß es nicht.

Frau Botschafterin?

Ja?

Ich denke, das ist jetzt genug.

Das ist alles sehr, sehr viel für Schwester Sophie und sie braucht jetzt Stille.

Sophie?

Wenn Sie so freundlich werden.

(Düstere Musik)

(Düstere Musik)

(Düstere Musik)

(Düstere Musik)

(Düstere Musik)

(Düstere Musik)

Nie im Leben hat sie sich selber umgebracht.

Und da sind Sie sich ganz sicher, ja?

Ja, 100 Prozent.

Sie können ihn ja nicht einfach damit davonkommen lassen.

Vielen Dank, dass Sie so schnell Zeit gefunden haben.

Darf ich vorstellen, Ricarda Motte, Hauptkommissarin?

Herr Hauser. - Hallo.

Herr Hauser, würden Sie bitte am Empfang auf mich warten?

Ich möchte mit Frau Motte alleine sprechen.

Und, was denken Sie?

Schwierig. Ich hätte nicht viel tun können.

Ich hab mir den Bericht der Notfallsanitäter zukommen lassen

und die Verletzungen deuten eindeutig darauf hin,

dass die Nonne durch den Sturz gestorben ist.

Jemand könnte sie auch gestoßen haben.

Ich weiß, das klingt komisch, aber ausschließen können wir das nicht.

Wenn wir mehr wissen wollen, brauchen wir eine Obduktion.

Und Schwester Sophie, Sie hat mich eindeutig um Hilfe gebeten.

Ich brauche einen begründeten Verdacht auf Fremdeinwirkung.

Ohne den werde ich weder einen Staatsanwalt noch einen Richter überzeugen können.

Und das werde ich müssen, wenn ich eine Obduktion erzwinge.

Und zwar bis morgen.

Ich hab gehört, Jan wurde aus der Reha entlassen?

Ja, heute.

Wir haben nach wie vor keine Spur.

Und dem Täter, der auf ihn geschossen hat? Tut mir leid, leider nicht.

Okay.

Zeit für ein Cappuccino?

Leider nein.

Bis bald.

* Schuss *

* Schuss *

* Schuss *

* Musik *

* Schuss *

* Stimmengewirr *

* Schuss *

Gott.

* Musik *

* Schuss *

Sie werden in 10 Minuten unten erwacht.

10 Minuten? Frau Schnatter, vielen Dank.

Hatte Luisa irgendetwas erwähnt, warum sie den Orden verlassen möchte?

Ich bin mir sehr sicher, dass sie sexuell missbraucht wurde.

Was?

Darum, sie kann keine Patronin der Jungfrau Maria mehr sein.

Weil sie selber keine Jungfrau mehr ist, unfreiwillig.

Wieso sagen Sie das jetzt erst?

Wir wären doch ganz anders vorgegangen.

Ich wusste ja nicht, dass sie tot ist.

Ich hatte ihr versprochen, dass ich das niemandem erzähle.

Ich ...

Ich muss jetzt runter. - Einen schönen Abend noch.

Hier, Ihre Rede.

Danke, Frau Schnatter.

Frau Schnatter, Frau Schnatter.

Rufen Sie bitte in der deutschen Botschaft am heiligen Stuhl an

und sagen Sie Peter Renner, dass ich Ihnen heute noch sprechen muss.

Es ist wichtig. - Gut, danke.

Herr van Dorssen.

Hallo.

Schön, Sie zu sehen.

Ja, wir erwarten Sie bereits seit einer Weile.

Sie hatten Wichtiges zu tun.

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Beförderung.

Ich freue mich, dass Sie mit den Wirtschaftsfondierungsgesprächen

eine neue Funktion finden werden. - Nichts ist wichtiger,

als die Sicherstellung der deutschen Energieversorgung.

Schön, dass Sie da sind.

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

(Dynamische Musik)

Frau Botschafterin. - Herr Botschafter.

Ich gebe Ihnen nicht die Hand, ich bin ganz verfützt.

Vielen Dank, dass wir uns so spontan treffen konnten.

Es tut mir leid, dass wir uns hier so treffen müssen.

Ich war schon losgelaufen, als Ihre Sekretärin anrief.

Kein Problem, sieht gut aus. - Danke.

Was kann ich für Sie tun?

Es gibt eine Angelegenheit, da bräuchte ich Ihre Hilfe.

Aha.

Und zwar geht es um den Orden der Patroninnen der Heiligen Jungfrau Maria.

Ich bin über den tragischen Tod der Nonne bereits informiert.

Bei jedem anderen Orden wäre ich genauso misstrauisch.

Aber hier nicht.

Die Patronen der Jungfrau Maria sind das Fortschrittlichste,

was die katholische Kirche zu bieten hat.

Es wäre aus meiner Sicht absurd, zu glauben,

dass dort ein Mord vertuscht wird.

Genau. Wir haben es hier mit einer verstorbenen Jungfrau zu tun

und einer anderen Jungfrau, die mich eindeutig um Hilfe gebeten hat.

Nein, die italienische Polizei sieht keinen Grund, Ermittlungen einzuleiten.

Und was soll ich mich da jetzt einmischen?

Na ja, also wie ich höre, sind Sie sehr eng mit dem Kardinal

und natürlich auch von Ihrer Position sehr gut vernetzt im Vatikan.

Ich weiß nicht, wo das Problem ist.

Wie stellen Sie sich das eigentlich vor?

Soll ich etwa auf eine Obduktion drängen?

Ja, ich sehe keine andere Wahl.

Ich werde mich wegen sowas nicht

mit einem so mächtigen Mann im Vatikan anlegen.

Und ehrlich gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Berlin das wäre.

Es tut mir leid, ich kann Ihnen nicht helfen.

Ich frage mich gerade, ob Sie sich genauso halbherzig verhalten würden,

wenn es um Ihre Tochter gehen würde.

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Was machst du?

Was will.

Es tut mir leid.

Ich muss jetzt arbeiten, ist ja klar.

Ja.

Ja, aber ich wollte dann am ersten Tag dir helfen.

Braucht kein Babysitter.

Es wäre schön gewesen, wenn wir vorher darüber gesprochen hätten,

wie ich aus der Wohnung komme.

Deine Nachbarin musste mir mit dem Pfadstuhl helfen.

Du wolltest raus?

Muss ich dafür um Erlaubnis bitten?

Nee, ich bin aber nur überrascht.

Ach nee, diese scheiß Kaffeemaschine hier.

Die hat mir heute den Rücken gebrochen.

Uns reicht doch so ein Kocher für den Herd.

Schmeckt da jetzt Fresse sowieso am besten.

Gute Idee, ein Glas Wein.

Carla, ich werde immer noch mein eigenes Leben führen.

Und außerdem muss ich für meine Physiotherapie regelmäßig in die Reha fahren.

Wer weiß, vielleicht komme ich ja wieder auf die Beine.

Danke nicht so viel.

Klar kommst du wieder auf die Beine.

Meine Sicherheitsbeamten können dir da sicherlich auch helfen.

Für die erste Zeit hilft mir bestimmt deine Nachbarin, ist wirklich sehr nett.

Carla, die wollten mich umbringen.

Ich kann das nicht einfach so auf sich beruhigen lassen.

Ja.

Schön, dass du da bist.

Ich bin froh, dass du da bist.

Ja, das ist schön, dass du da bist.

[Musik]

[Stimmengewirr]

[Musik]

[Stimmengewirr]

[Musik]

Guten Morgen.

Ich habe mir Sorgen um Sie gemacht.

Um Jordan auch.

Schauen Sie, ich möchte Ihnen helfen.

Ich bin jetzt mit der hiesigen Polizei in Kontakt.

Sie brauchen aber mehr Informationen.

Können Sie mir noch sagen, wie es zu Louisa's Tod kam?

Was ihr im Kloster passiert ist?

Grazie.

Ist meine private Handy-Nummer drauf?

Sie können mich jederzeit anrufen.

Egal wann.

[Musik]

Sorelle?

Sorelle, wir müssen gehen.

Wir müssen rein.

Melden Sie sich.

[Musik]

[Stimmengewirr]

Ich habe mich gewehrt dieses Mal.

Louisa's Video.

Die sich angeblich aus dem Fenster gestürzt hat.

[Stimmengewirr]

Okay, von welcher Nummer kam das?

Das ist doch klar.

Nein, das ist nicht klar, nicht unbedingt.

Sophia?

[Stimmengewirr]

Ich lasse Sie nochmal überprüfen.

Wo läuft die Zeit weg?

Das ist mir klar, aber ich muss ja meinen Job machen.

Grazie.

So, ich weiß nicht, ob ich bis zur Beerdigung was erreichen kann.

Das ist heute Nachmittag, das ist echt knapp.

Aber vielleicht kann ich den Staatsanwalt noch rechtzeitig dran kriegen.

Aber Sie wissen, wie lange so was dauern kann.

Sie tun alles, was Sie in Ihrer Macht schicken.

Ja, natürlich mache ich das.

Bitte schön.

Ich probiere das dann gleich. Danke.

[Klingeln]

Herr von Dorssen.

Ah, Frau Botschafterin.

Das ist jetzt ein ganz schlechter Zeitpunkt, tut mir leid.

Ich melde mich bitte bei Ihnen, ja?

Danke.

Frau Botschafterin.

Herr Renner.

Mein Beileid.

Carla.

Ich möchte Ihnen Kardinal Thomas Kölber auch vorstellen.

Ah.

Carla Lorenz.

Herr Kardinal.

Es ist zwar ein sehr trauriger Anlass, aber ich freue mich, Sie kennenzulernen, Frau Botschafterin.

Danke.

Das ist Johannes Krober, mein gewahrter Sekretär.

Freut mich.

Ich möchte Ihnen melden, wenn wir irgendwas in dieser schwierigen Situation tun können.

Gut zu wissen. Vielen Dank.

Sie sind ja vorhin da verstorben.

Ja.

Ich habe da noch ein paar Fragen, was Sie Ihren Tod angeht.

Es geht mir genauso.

Ich habe gerade mit Schwester Miriam gesprochen, dass wir eine interne Ermittlung durchführen werden.

Intern.

Liebe verehrte Schwestern der Patronen der Jungfrau Maria, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters,

liebe Trauergemeinde, der Tod von Schwester Luisa ist erschütternd und erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Ein Kardinal, der die Beerdigung leitet.

Ja, ich wundere mich auch.

In den letzten paar Stunden kam mir immer wieder eine Bibelstelle in den Sinn.

Paulus schreibt, nicht dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei.

Ich jage ihm aber nach, ob ich es wohl ergreifen könnte, weil ich es von Jesus Christus...

Es tut mir sehr leid, Deminens, aber ich muss den leicht umfahrenden Obduktion abnehmen.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

Ich schaffe es dir, dass du es nicht mehr ergriffen kannst.

[Musik]

Es kann übrigens bis morgen dauern, bis ich die Ergebnisse habe.

Die Tatsache, dass der Kardinal in die Beerdigung geleitet hat, bedeutet...

...dass der Vatikan ziemlich genau auf diesen Fall schaut.

Was nicht unbedingt hilfreich für uns ist.

Die Nummer von dem Video ist von...

Sophie, so wie Sie erwartet haben.

Gut, ich melde mich dann bei Ihnen, sobald ich was weiß, ja?

Ach, können Sie das Fernsehen nehmen?

Aber es beschert.

Ok, tschüss, Djamu.

What do you say?

Djamu!

Zu viel Mitfahren.

[Glockenläuten]

Stell dir vor, ich bin nicht die Tatsache.

Stell dir vor, Motte konnte eine Obduktion erwirken.

Sehr gut.

[Musik]

Glaubst du, du findest da irgendwas?

Du hast doch schon die ganze Zeit in der Reha damit verbracht.

Ja, sonst würde ich es ja gar nicht erst versuchen.

[Musik]

Das hier ist von Motte, ich nehme an, auch dafür.

Danke.

[Musik]

[Glockenläuten]

[Musik]

[Glockenläuten]

Schlaf nur.

[Musik]

In diesem Orden zu sein, als Nonne zu leben, das war alles für Sie.

Ich bin mit Jesus verheiratet.

Das hat sich mir mehrfach gesagt. Das ist nicht irgendjemand, der mal so eine kleine Affäre hat.

Also es ist ja nichts Neues, dass sich Priester an Nonnen vergreifen oder Messdienern.

Also es passierte die ganze Zeit. Ich dachte, wir glauben den Opfern jetzt.

Ja, aber es geht nicht darum, was ich glaube, sondern um das, was ich nachweisen kann, Herr Hauser.

Das ist mein Job.

Luisa wurde vergewaltigt, das ist doch wohl klar.

Sophia, fang auf, Herr Wohren. Komm, Daniel ist hin, Herr Hauser.

Erzher, ich bin da, Herr Hauser.

Ich verstehe.

Wir haben zu wenig. Wir haben zu wenig in der Hand.

Obwohl die Obduktion recht ausschlussrecht war.

Luisa Bartel hat diese Kampfspuren am ganzen Körper.

Die passen zu dem Video, was sie bekommen haben.

Und wie alt sind diese Verletzungen hier?

Die sind mehrere Tage alt. Sind also vor dem Tod passiert.

Gibt es denn Hinweise auf sexuellen Missbrauch?

Es gibt Hinweise auf Geschlechtsverkehr.

Es wurden Hämatome entdeckt am Inneren der Oberschenkel und im Schambereich.

Aber es gibt keine Sperma-Spuren, keine fremden Schamhaare, keine DNA.

Also nichts Verwertbares.

Und was heißt das jetzt?

Naja, das könnte heißen, dass sie entweder nach dem Geschlechtsverkehr direkt geduscht hat.

Oder der Mann hat ein Kondom benutzt.

Aber im Umkehrschluss eine Vergewaltigung können wir auch nicht ausschließen.

Nein, das können wir nicht.

Aber trotzdem, auch bei einem vernehmlichen Sex kann es zu blauen Flecken kommen.

Das ist Sophie's Nummer hier.

Sophie?

Sophie?

Hörst du mich?

Sophie, wo bist du denn?

Sophie, wenn du kannst, dann sag was, bitte.

Wir müssen los.

Kommen Sie.

Rein?

Wir müssen bitte dringend mit Schwester Sophie reden. Wo ist sie?

Ich weiß nicht.

Warten Sie hier. Ich rufe die Oberin.

Nein, nein, wir wollen die Oberin nicht sprechen.

Nein, ich muss sie anrufen.

Ja, sie ist noch nicht hier, aber sie sollte jeden Moment kommen.

Können Sie noch einen Moment?

Frau Botschafterin? Was soll denn diese Aufregung?

Wir müssen sofort Schwester Sophie sprechen.

Und warum, wenn ich fragen darf?

Wir haben einen zutiefst beunruhigenden Anruf von Schwester Sophie bekommen.

Und nach dem, was mit Schwester Luisa passiert ist, wäre es sinnvoll, wenn Sie uns sofort zu ihr bringen würden.

Natürlich auch, um jeden Verdacht vom Kloster abzuwenden.

Ich weiß natürlich nicht, was das für ein Anruf war, aber von Schwester Sophie kann man ganz sicher nicht.

Schwester Sophie ist heute Morgen abgereist. Sie tritt in eine neue Stelle an, in einem Schwesternkonvent in Caracas.

Bitte?

Wir haben einen sehr regen und ständigen Austausch mit diesem Schwesternkonvent.

Sophies Reise dorthin war schon sehr lange geplant.

Ausgerechnet jetzt, das ist klar, um Sie aber richtig zu sagen.

Ausgerechnet jetzt, das ist, glauben Sie ja wohl, selbst nicht.

Die Nonnen, die in Caracas tätig werden wollen, müssen sich dafür bewerben.

Diese Stellen sind sehr begehrt.

Kommen Sie, ich zeige Ihnen sehr gerne die Bewerbungsunterlagen von Schwester Sophie.

Und es ist auch reiner Zufall, dass sie genau zwei Tage, nachdem ihre engste Freundin gestorben ist, abfliegt.

Wir haben uns natürlich gemeinsam Gedanken gemacht, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist.

Aber gerade jetzt ist ein Tabetenwechsel für Sie wichtig und gut.

Gut, wann genau ist sie abgefangen und wann landet sie?

Ich bin mir nicht ganz sicher, irgendwann heute Morgen.

Ich möchte sofort mit ihr sprechen, wenn sie angekommen ist und dafür sorgen Sie.

Wenn Sie das wünschen?

Ja, das wünsche ich mir.

(Klopfen)

(Spannungsvolle Musik)

Das stinkt doch bis zum Himmel, oder nicht?

Ja.

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

Willkommen in Italien.

Das läuft hier immer anders als besprochen,

aber es gibt dann für alles immer eine Lösung.

Vielleicht sollten Sie der ganzen Angelegenheit

etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Was soll das heißen?

Unruhestiften mit dem vatikanischen Staatssekretariat

ist Ihnen ja offensichtlich wichtiger.

Ich weiß nicht, was das bei uns beiden ist,

aber was halten Sie denn davon?

Sie kümmern sich um Ihre Angelegenheiten

und sind in meinem Aufgabenbereich zuständig.

Genau das erwartet Berlin. - Genau.

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Klingeln)

Schönen Tag.

(Klingeln)

(Klingeln)

(Klingeln)

Warte.

Ja, ich hab mit dem Orden in Caracas gesprochen.

Ich hab den Aufwand der Ankunft von Schwester Sophie bestätigt.

Was ist mit den Passagierlisten?

Das kann auch einen Moment dauern, aber ich bin dran.

Was anderes.

Gibt es die Möglichkeit, über die Botschaft rauszufinden,

ob es noch lebende Verwandte gibt

oder irgendwelche engen Freunde,

denen Sie sich vielleicht anvertraut haben könnten?

Ja. - Frau Schneider.

Ich bin dran.

Wenn ich einen Amtsverantrag nach Deutschland stelle,

kann das ewig dauern.

Ist die Veranstaltung geordnet, richtig? - Nein.

Was? Wieso denn nicht?

Weil ich dafür einen richterlichen Beschluss brauchen?

Ohne konkrete Anhaltspunkte, ob sie freiwillig in diesem Flieger sitzt

oder als vermisst gemeldet wird, bin ich handlungsunfähig.

Aber da ist doch Gefahr in Verzug. Das verstehe ich jetzt nicht.

Du weißt, ich muss mich kurz um was anderes kümmern, ja?

Okay, bis später. - Mach's gut, tschau tschau.

Und für die Figatevoli. - Okay.

(Spannungsvolle Musik)

(Stimmengewirr)

Schwester Sophie ist Abstandfahrt offiziell als vermisst gemeldet.

Von wem?

Von mir.

(Spannungsvolle Musik)

Sehr gut gekümmert, Frau Lorenz.

(Spannungsvolle Musik)

(Handyklingeln)

(Spannungsvolle Musik)

(Handyklingeln)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

Jan? - Hey, ich bin's.

Ich wollte immer mal hören, was du machst und wie es dir geht.

Bis später.

(Spannungsvolle Musik)

Frau Schneider.

Guten Tag darin.

Sophie Michels. - Ja?

Hat eine Mutter und mehrere jüngere Geschwister in Norddeutschland.

Wir haben Kontakt für ihr aufgenommen.

Sie hat Sophie vor vier Jahren zum letzten Mal gesprochen.

Der Kontakt ist komplett abgebrochen zur gesamten Familie.

Wir haben Pascal Martin. - Ah.

Jesuit. Und er ist Leiter einer Organisation

für Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche.

Einer Stunde hat er für Sie Zeit. - Frau Schneider, das ist perfekt.

Ihre Termine heute Nachmittag sag ich alle ab.

Ja. - Gut.

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

Frau Botschafterin.

Vielen Dank, dass Sie Zeit nehmen. - Freut mich. Herzlich willkommen.

Vielen Dank.

Wenn ein Bischof, ein Priester oder ein anderer Geistlicher

stellvertretter Gottes auf Erden sich an einer Nonne vergreift ...

kommt es nicht nur zu einem sexuellen Missbrauch,

sondern auch zu einem spirituellen, und der wiegt genauso schwer.

Die betroffenen Nonnen müssen verstehen,

dass das, was ihnen da passiert ist, falsch war.

Viele der Täter begründen ihre Übergriffe

mit ihrer spirituellen Arbeit, die Nonne habe ihnen geholfen,

Entspannung zu finden und so besser Gott dienen zu können.

Schlimm wird es, wenn sie schwanger wird.

Wie geht denn ein Orden damit um?

Ja, eine Abtreibung nahegelegt.

Eine Ordensschwester kann schlecht in einem Kloster ein Kind großziehen,

oder sie muss die Glaubensgemeinschaft verlassen.

Und steht dann vollkommen mittellos da? - Weltlich, aber auch spirituell.

Danke.

Danke.

Wenn eine Nonne also dann schwanger wird,

dann muss es sich ja irgendjemandem anvertrauen.

Ich nehme an, ist mal der Oberen. - Na ja, leider ist es oft so,

dass die Griffe der Nonnen nicht gehört werden.

Und wenn, bekommen sie dann auch noch große Gegenwehre

von anderen Mitgliedern des Ordens und gelten dann schnell als Nestbeschmutzlerin.

Das heißt, es sind also nicht nur Opfer, sondern werden auch noch alleine gelassen.

Mich macht das betroffen, dass so etwas in unserer Kirche passiert.

Und ich hab's mir zur Lebensaufgabe gemacht, den Opfern zu helfen.

Umso mehr brauch ich jetzt ihre Rufe.

Ja, der Orden der Patronin in der Jungfrau Maria

ist ein sehr moderner Orden. Ich kenne die Oberen.

Die arbeitet jeden Tag an ihrer Habilitation in der Bibliothek.

Kennen Sie auch eine Frau, die den Orden verlassen hat, genau aus diesen Gründen?

Das wäre jetzt für mich hilfreich. - Nein, leider nicht.

Aber wenn Sie wollen, dann kann ich mich umhören. - Das wäre wichtig, ja.

Vielen Dank.

(Stimmengewirr)

(Klingeln)

Du bist du ja. - Hallo.

Ich versuch seit einer Stunde, dich zu erreichen, dein Handy war aus.

Ich glaub, dass du mittlerweile zu Hause sein müsstest.

Bitte setz dich, es gibt neue Ergebnisse.

Also, Schwester Sophie stand auf keiner Passagierliste

und sie ist definitiv nicht heute von Rom aus irgendwo hingeflogen.

Zum Glück konnten wir endlich ihr Handy orten, dank deiner Vermisstenanzeige.

Und nach dem Anruf mit den Kampfgeräuschen war es nach 45 Minuten an.

Das war zur selben Zeit, als wir im Orden waren.

Deswegen hat uns die Oberin so lange warten lassen.

Wahrscheinlich, ja.

Zeitgleich hat dieser Kastenwagen den Orden verlassen.

Es gibt Überwachungskameras rund um das Kloster.

Und hier auf der Autobahn haben wir denselben Wagen geortet.

Ich denke, wir sollten die Oberin schnellstmöglich zur Rede stellen.

Okay.

Entschuldigung.

Es tut mir leid, aber ... - Tschüss.

Tschüss.

Es hat mir viel zu tun. - Ist das okay jetzt?

Ja, ja. - Ja?

Viel Erfolg.

Danke.

(Ruhige Musik)

Glaubst du, du tust dir einen Gefallen damit,

wenn du den alten Fall am Kochen lässt? - Bitte?

Das tue ich nicht. - Komm.

Die Ermittlungen wurden von der italienischen Polizei

offiziell eingestellt, okay?

Was ist mit dem USB-Stick?

Außerdem habe ich ihn heute im Polizeirevier gesehen.

Wie im Revier? Bei uns?

Davon weiß ich nichts.

Hey. - Wirklich nicht.

Er ist dein Freund, aber er ist auch Polizist

und somit mein Kollege, okay?

Die Hintermänner müssen gefunden werden.

Das ist wichtig, auch für dich. - Sei doch ehrlich.

Wenn du abschließen kannst.

Wir wissen doch, dass die Hintermänner nie gefunden werden.

(Ruhige Musik)

Ihnen ist doch klar, dass ich mir diesen Ermittlungsergebnissen

einen Durchsuchungsbeschluss erwirken kann, oder?

Das stellen Sie alles auf den Kopf, glauben Sie mir.

(Klopfen)

Kardinal Kühlbauer. - Frau Botschafterin.

Es überrascht mich, Sie hier zu sehen, Herr Kühlbauer.

Aber vielleicht können Sie uns weiterhelfen.

Wo ist Schwester Sophie? - Die Wahrheit ist, wir wissen es nicht.

Na schön.

Das sind Krankenakten von Schwester Luisa und Schwester Sophie.

Bitte.

Und Sie haben vollkommen recht.

Schwester Sophie ist nicht in Venezuela, sie ist weggelaufen.

Anscheinend war der Tod von Schwester Luisa zu viel für Sie.

Ich glaube, es ist für Sie ganz gut, dass sie nicht da ist,

um keine weiteren Fragen zu beantworten.

Sie waren in psychiatrische Behandlung, wie Sie nachlesen können.

Luisa machen wir uns seit ein paar Monaten Sorgen.

Luisa hat den Tod ihrer Eltern nie wirklich überwunden.

Sie kamen mit großen Problemen zu uns. - Was für psychische Probleme waren das?

Offizielle Diagnose lautet psychotische Schizophrenie.

Sie fingen an zu glauben, dass ihr hier im Orden etwas Böses passiert.

Dass wir uns alle gegen sie verschworen hätten.

Dass sie vergewaltigt wird? - Ja, leider das auch.

Oder sie wurde tatsächlich vergewaltigt.

Sie hatte kurz vor ihrem Tod Geschlechtsverkehr.

Dazu kann ich leider nichts sagen.

Luisa ist immer mal wieder verschwunden.

Das ist komisch, Ihnen gehen ganz schön viele Nonnen verloren.

Frau Lorenz, bitte. Unsere Ordenschwesten dürfen sich frei bewegen.

Sophie kam auch schon sehr labil zu uns vor zwei Jahren.

Sie hat sich schnell angefreundet mit Luisa und anfänglich hat uns das auch gefreut,

die beiden könnten sich gegenseitig Halt geben.

Aber dem war nicht so.

Es scheint so, dass Schwester Luisa Schwester Sophie komplett in ihre Paranoia hineingezogen hat.

Oder ihr ist genau dasselbe passiert.

So wie es aussieht, ist Schwester Sophie aus dem Kloster geflohen,

weil sie glaubt, dass wir hinter dem Tod von Luisa stecken.

Ach Gott, wie fandest du Luisas Video?

Sie haben mich gewählt dieses Mal.

Sie hat mich gewählt dieses Mal.

Lesen Sie bitte die Krankenarten, dann werden Sie einiges verstehen.

Für Luisa war es immer sehr wichtig, dass sie in Verschwörung glauben konnte.

Leider hat sie sich körperlich immer wieder selbst was angetan, um sie zu beweisen.

Ach, und die Klodarköste, die hat sie sich selbst zugefügt, das meinen Sie?

Ja, ich fürchte ja.

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Ne, das meine ich.

Und, gibt es was Neues?

Wieso muss ich von Kardinal Kölbauer erfahren, dass Luisa schwere psychische Probleme hatte?

Quatsch davon weiß ich nichts.

Sie war vor dem Abitur monatelang in einer psychosomatischen Klinik.

Ich dachte, Sie waren damals schon so eng gefreundet.

Ein bisschen sensibler als wir, aber es ist auch kein Wunder,

wenn mit 15 deine beiden Eltern plötzlich abkratzen.

In Rom ging es ihr richtig, richtig gut.

Bis, und da bin ich mir weiterhin sicher, sie vergewaltigt worden ist.

Anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich hätte von dieser Erkrankung wissen müssen.

Warum?

Ich weiß gar nicht, warum Sie so blöd lächeln.

Damit Sie eine Ausrede gehabt haben, nichts weiter zu unternehmen.

Damit ich vorbereitet in so ein Gespräch gehe und nicht ins Leere laufe.

Ich mache sowas beruflich.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Frau Schneider?

Wie, der wird schon in einer Stunde gebracht?

Das ist ja großartig.

Sie sind ein Schatz.

Ich bin noch ganz kurz in der Bibliothek.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Sophie?

Hörst du mich?

Was ist das?

Nehmen Sie einfach mal zu.

Sophie, wo bist du denn?

* Musik *

Haben Sie dazu nichts zu sagen?

Wie können Sie das geschehen lassen?

Wie geht das?

Ich sage Ihnen das gerne noch mal persönlich.

Ich werde hier nicht lockerlassen.

Und das ist der Grund.

Das ist der Grund.

Okay.

Tada!

Was sagst du?

Ich dachte, der wäre immer noch als Beweisstück bei der Polizei.

Das habe ich aber nur als Ausrede gesagt,

damit ich ihn umbauen lassen kann.

Also, schau mal hier.

Bremse, Gas, ist das alles am Lenkrad.

Hier an dem Schalter ist jetzt eben eine Automatik.

Eine Automatik.

Ich weiß, ich weiß.

Aber das ist mit der Kupplung kompliziert.

Und ich dachte, damit kannst du leben.

Dann lass mich mal schauen.

Willst du auf eine Spritze?

Lass uns mal sehen, ob ich da überhaupt reinkomme.

Klar.

Geht es?

Okay.

Ui.

Okay.

Und?

Das Achse.

Geht gut.

Geht sehr gut.

Die alte Kiste.

Hat doch neue Bremsen, oder?

Naja, andere halt.

Italienische.

Der hat dich gerade beschimpft.

Ciao.

Wir fahren jetzt in den Tunnel unter dem Vatikan.

Kurze Überraschung.

Ja.

*Musik*

Na los, erzähl mir von eurem Fall.

Damit möchte ich dich jetzt nicht belasten.

Seid ihr schon ausdenklich?

Nee.

Ich bin Polizist, Carla.

Vielleicht kann ich helfen.

Oder ist es dir lieber, wenn ich den ganzen Tag hilflos in deiner Wohnung hocke?

Nee.

Ich brauch was zu tun.

Du warst ja auch ganz schön fleißig in letzter Zeit.

Was soll das jetzt heißen?

Die Unterlagen, die ich dir von Ricarda mitbringen sollte.

Außerdem hab ich dich auf dem Polizeiaffär gesehen.

Hast du das?

Ja.

Du weißt überhaupt nicht, was ich da gemacht hab.

Du, weißt du was?

Es gehört auch, dass wir das nie rausbekommen werden, wer diesen Anschlag auf dich ausgeübt hat.

Du hast mit all dem mal so abgeschlossen.

Deswegen lässt du auch deine Wohnung für, ich weiß nicht, wie viel Geld umbauen.

Lässt mich zur Rehe in einer sündhaft teuren privaten Klinik unterbringen.

Ist mir vollkommen egal.

Will gar nicht wissen, was der Umbau von Volvo jetzt gekostet hat.

Wenigstens das bin ich dir schuldig.

Du bist nicht verantwortlich für das, was mir passiert ist, Carla.

Doch, ich hab dich gebeten, da hinzugehen, obwohl ich wusste, wie gefährlich das ist.

Geh schon ran.

Es tut mir leid.

Wer ruft jetzt an?

Das ist Professor Martin, das ist wichtig, das tut mir wirklich leid.

Professor Martin?

Ja, Frau Lorenz.

Ich habe eine ehemalige Nonne der Patronin in der Jungfrau Maria ausfindig machen können.

Okay, und wie heißt die?

Sie heißt Julia Bianchi und wohnt in der Via di Tripoli 65.

Julia Bianchi, Via di Tripoli 65?

Mhm.

Julia Bianchi, Via di Tripoli 65? Hab ich.

Weiß sie denn, dass ich kommen werde?

Nein, ich hab sie noch nicht persönlich sprechen können, aber ich hoffe, dass es erledigt, bis sie bei ihr sind.

Okay, vielen Dank.

Gerne.

Ich mach mich auf den Weg.

Auf Wiederhören.

Jan, das ist wichtig, ich muss dahin.

Kommst du mit?

Na klar.

Andiamo.

Okay.

Wie findest du meine Drehung?

Sehr elegant.

"Multo elegante".

Okay?

Mhm.

Hier ist auch keine Rampe.

Ist irgendwo ein Aufzug?

Vielleicht, jaja.

Matteo!

18.

Matteo! Ferti, Matti!

Ferti, Matti!

Schade.

Matteo!

Das ist für Sie.

Okay, und hier.

Entschuldigung.

Äh, Frau Bianchi?

Sie?

Sie?

Mein Name ist Carla Lorenz, ich bin die deutsche Botschafterin hier in Rom.

Das ist mein Lebensgefährte Jan Horjeva.

Hallo.

Sie sprechen Deutsch?

Äh, ja.

Ein bisschen.

Okay, thank you very much.

Entrancià, okay?

Es se vuoi.

Okay?

Mama, adesso viennes mit, okay?

Viennes mit.

Si, was wollen Sie von mir?

Ja, es ist ein bisschen ungewöhnlich.

Hat Professor Martin Sie erreicht?

Non.

Ach so.

Ich würde gerne mit Ihnen über die Zeit sprechen, als Sie Nonne waren.

Im Orden der Patronin der Heiligen und Frau Maria.

Das ist lange her.

Ja.

Sie glauben, dass Frauen dort sexuell missbraucht werden?

Äh, davon, ich weiß nicht.

Es ist tatsächlich so, dass eine deutsche Ordensschwester vermisst wird und eine andere ist tot.

Tut mir leid, ich kann Ihnen da wirklich nicht setzen.

So, excusez, excusez, danke.

Ähm.

Frau Bianchi?

Frau Bianchi?

Frau Botschaftin?

Frau Botschaftin, excusez.

Excusez.

Eine ist gestorben und eine ist verschwunden.

Ja.

Wollen Sie bitte noch einmal hochkommen?

Vielen Dank.

Dann wir können eine Redeline holen.

Wollen Sie einen Kaffee?

Vielen Dank, danke.

Danke.

Excusez, excusez.

Okay.

Okay.

Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen.

Ich habe die Orde nicht verlassen, weil ich habe meine Glaube verloren.

Er war der Grund.

Zum Glück kommt nicht nach seine Vater.

Santa und diese zwei Nonnen, sie haben gesagt, sie glauben, sie wurde gewaltgetan.

Ja.

Und Deo?

Sie haben mich gewährt, dieses Mal.

Wie alt sie ist?

Siehst du, Bill?

Der kann einfach nicht lassen, ne?

Der Kardinal.

Der Kardinale Kölbauer?

Nein.

Ein anderer Priester?

Nicht einer von den normalen Priestern.

Johannes Krohmer, der private Sekretär von dem Kardinal und auch der Ökonom von den Orden.

Er verwaltete die Finanzen und kann rein und raus, wie er will.

Also wenn es Krohmer ist, dann weiß der Kardinal aber Bescheid?

Der Kardinal weiß das, die Oberin weiß das.

Alle wissen das.

Und niemand unternimmt etwas?

Nein.

Ich glaube, der Kardinal, er würde das gerne tun, aber das Krohmer hat etwas in die Hand gegen ihn.

Und wissen Sie, was er gegen ihn in der Hand hat?

Genau.

Diese Machtspiele sind alleine eine Nummer zu große für mich.

Ich weiß nur, dass er hat freie Hand in alles.

Können Sie erzählen, wie das ...

Wie läuft es, wenn Krohmer eine Nonne vergewaltigt?

Im Prinzip ist es immer die selbe Masche.

Wenn neue Schwestern in die Orden kommen,

kann Krohmer sich vorstellen, in die Küche.

Und dank seiner Position kann er in die Personalakte gucken.

Und er sucht Nonne, die kommen von weit weg.

Die sind arm, nicht gebildet, unsicher.

Mindestens war das so meine Zeit.

Genau so ist es immer noch.

Du kommst in diese Orden.

Das ist alles neu.

Du wirst einen guten Eindruck machen.

Das ist normal.

Gehorsam sein, du zweifelst das nicht.

Gehorsam ist eine von den drei Statuten.

Ehelosigkeit, Armut, Gehorsam.

Und Krohmer ist ein wichtiger Mann.

So nah an die Kardinal, am Papst, an Gott.

Können Sie sich vorstellen, was das ist für eine Ehre,

wenn so ein Mann Interesse an dir zeigt?

Und er wickelte dich ein.

Er fragte ganz viel, wo ich komme her.

Wie ich zu Gott gefunden habe.

Was ich hoffe auf die Leben in die Konvent.

Und sie glauben sicher, wenn du bist in Ordnung,

du bist immer sicher in deine Glaube.

Aber das ist ja nicht so.

Viele haben Zweifel.

Gerade in die Anfang.

Es ist anstrengend.

Du musst ja aufstehen jeden Tag um vier.

Du arbeitest oft bis zu 14 Stunden am Tag.

Harte physische Arbeit.

Ich habe meine Zweifel an Krohmer gesagt.

Und das war eine Fehler.

Ich habe sehr große Hoffnungen in dich gesetzt.

Gott auch.

Wie meinen Sie das?

Ich habe mich tiefer geschämt, diese Zweifel zu haben.

So wie ich würde Gott verraten.

Und er hatte dann Angebote in Einzelgesprächen zu helfen.

So er kam jeden Abend in meine Zimmer.

Und eine Abend, ich weiß ja nicht mehr wie.

Wenn ich jetzt so sage, ich fühle mich so dumm.

Es ist so.

Er hat es so gedreht, dass mir keine vergeben werden,

wenn ich mit ihm schlafe.

Und ich war total verwirrt.

Wie soll ich das näher bringen an Gott?

Ich habe Keuschheit geschworen.

So eine mächtige Mann.

Und...

Und dann wurden Sie schwanger?

Sie...

Und ich wollte auf keinen Fall, wollte ich abbetreiben.

Auf keinen Fall.

Aber ich wusste nicht, wie ich konnte so in Ordnung bleiben.

Ich bin rauf und runter, die Flur von der Oberin, rauf und runter.

Und wie hat sie reagiert?

Sie hat mir kurz und knapp eine Zettel gegeben, mit einer Adresse.

Und ich dachte, es ist ein Gynäkolog.

Aber es war eine Abtreibungsklinik.

Und als ich wieder kam und immer noch schwanger war,

sie war nicht froh.

Sie hat gesagt, Schwester Julia, was machen Sie?

Was tun Sie uns an? Denken Sie auch an die Orden?

Aber sie hat nichts gegen Chroma unternommen?

Nein, gegen Chroma, nicht ein Wort, nichts.

Und jetzt die zwei Nonnen, die haben alles gesagt an diese Journalisten oder was?

Was für einen Journalist?

Ich weiß nicht, wie er heißt.

Er hat eine Tage angerufen.

Und er hatte gesagt, dass er zwei Schwester hatte, die wollen vielleicht auspacken.

Von den Orden.

Das höre ich jetzt zum ersten Mal.

Wissen Sie, für wen der gearbeitet hat?

Ja, ich hatte absolut keine Lust, mit ihm zu reden.

Und Sie meinen, dass wenn der Ordner erfährt, dass die Nonnen unter Umständen mit einem Journalist reden wollen, dass sie dann ...

Beten Sie Carla?

Nein.

Nie?

Nie.

Vielleicht jetzt ist es Zeit, dass wir beten zusammen.

Für die Schwester.

Für Chroma auch.

Wenn Sie sich das wünschen?

Ja.

Okay.

Nimm des Vaters und des Sohnes und die Heilige Geist.

Amen.

Amen.

Amen.

Amen.

Amen.

Sie sind sehr mutig.

Jetzt.

Hoffen wir nicht zu spät.

Frau Kollegin, ich habe eine offizielle Beschwerde gegen Sie eingeleitet.

Die Vatigranische Staatssekretärin hat es sehr verstimmt, wie sich die deutsche Botschaft in ihre internen Belange einmischt.

Kann ich verstehen. Wenn Sie sich setzen wollen, bitte schön.

Es handelt sich hier um eine tote Nonne und eine vermisste Nonne und beide Frauen sind deutsche Staatsbürgerinnen.

Das kann ich nicht ignorieren.

Kardinal Kühlbauer hat sich gestern extra die Zeit genommen, Ihnen die tragischen Einzelheiten des Falles zu erläutern.

Dass Sie sich hier gerade vor einen Karren spannen lassen, auf die kommen Sie nicht.

Die deutschen Katholiken bemühen sich seit langem um Reformen in der Kirche.

Kardinal Kühlbauer ist der stärkste Vielsprecher dieser Reformen hier nach oben.

Aber hier handelt es sich gerade nicht um Reformen.

Das Thema hier ist systemischer Missbrauch an Frauen in der katholischen Kirche.

Ich weiß nicht, warum es jetzt so schwer ist für Sie beide das zu verstehen.

Aber das ist das Thema. Auf alle Fälle mein Thema.

Die Beerdigung von Lisa Bartlett findet morgen früh statt.

Die Polizei hat endlich den Eichhnern freigegeben.

Und ich denke, das ist eine gute Gelegenheit, die Wogen wieder zu glätten.

Und allen Beteiligten persönlich mitzuteilen, dass Sie keine weiteren Nachforschungen mehr betreiben.

Denken Sie nicht.

Ich hab zu tun, Herr von Dörsen.

Ich hab zu tun, Herr von Dörsen.

Herr von Dörsen.

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

Nein, nein, nein.

Für keine Sekunde glaubt nicht an eine politische Kampagne.

Wir müssen einfach rausbekommen, wo so viel ist.

Hör zu, ich krieg Druck von oben. Wir brauchen mehr Beweise.

Ja, das überrascht mich überhaupt nicht.

Wir werden uns auf den Journalisten konzentrieren.

Wer weiß, vielleicht ist das ja das fehlende Puzzlestück.

Genau so machen wir es.

* Spannungsgeladene Musik *

Hey! Hey! Hey!

Hey!

Lassen Sie sie los! - Was erlauben Sie sich?

Fassen Sie sie nicht an! - Ich weiß genau, was Sie seit Jahren,

wenn ich seit Jahrzehnten mit diesen Frauen hier in diesem Ort mache.

Und ich kann Ihnen eins versprechen, damit ist jetzt Schluss.

Frau Joachens. - Ja. Und Sie, Sie decken ihn.

Statt dass Sie diesen Frauen helfen, schicken Sie sie in eine Abtreibungsklinik.

Oder schmeißen Sie sie aus dem Orden raus. - Also?

Nein! Wissen Sie was? Ich habe mit einer Ihrer früheren Nonnen gesprochen.

Was ist los? Fassen Sie sie mir nicht an!

Herr Exzellenz, ich möchte mich im Namen der deutschen Regierung

ausdrücklich entschuldigen für meine Kollege. - Herr Dorsen!

Frau Lorenz.

Verlassen Sie bitte das Kloster.

Entschuldigung.

Wissen Sie was?

Entschuldigung.

Na? Was ist passiert?

Ich bin gerade bei der Beerdigung vollkommen ausgerastet.

Das war schlimm. Ich will gar nicht drüber reden.

Habt ihr was rausgefunden? - Mhm.

Aber ich weiß nicht, ob es dir gefallen wird.

Er hat nicht gelogen.

Er und Luisa kennen sich tatsächlich von früher.

Und Sie sind wirklich immer eng befreundet gewesen.

Woher hätte ich drauf kommen müssen?

Und wieso nennt er sich als Journalist Daniel Hauser?

Ganz einfacher Grund.

Am Blatt gibt es einen Kollegen, der ebenfalls Michael Hauser heißt.

Und er verwendet für seine Arbeit seinen zweiten Vornamen.

Und deshalb haben wir das nicht zusammenbekommen.

Lassen Sie sie los! Fassen Sie sie nicht an!

Ich weiß genau, was Sie tun!

Was Sie diesen Frauen in diesem Orden antun seit Jahren, wenn ich hier bin!

Und ich kann nichts mehr sagen!

Ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Und ich weiß gar nicht, was Sie tun!

Frau Botschafterin?

Ja?

Leitung 2.

Frau Ministerin?

Es tut mir leid, ja.

Entschuldigung, Sie?

Das gilt ab sofort?

Verstehe.

Danke Ihnen auch.

Frau Schneider, ich...

Ich bin mit sofortiger Wirkung beuratet.

Und ich werde mich auch an ein Disziplinarverfahren stellen müssen.

Sagen Sie bitte dafür, dass die Tagesgeschäfte weiterhin reibungslos ablaufen müssen.

Das können Sie doch nicht machen!

Doch.

Ich finde es sehr mutig, was Sie tun.

Wiedersehen.

Alles gut.

Danke.

Ich glaube, es wird Zeit, dass ich Sie zu Schwester Sophie bringe.

Bezeihung?

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich habe die Zeit, Sie zu Schwester Sophie zu bringen.

Ich glaube, es wird Zeit, dass ich Sie zu Schwester Sophie bringe.

Bezeihung?

Wir fahren bitte zu dieser Interesse.

Leo, das ist okay.

Via Castagnola 16, guercino.

Vieni, dobbiamo andare, subito.

Bei wem ist Sophie jetzt?

Ich habe sie in Sicherheit gebracht.

Vokrumer, ja?

Johannes hat mitbekommen, dass Sophie und Luisa Kontakt zu einem Journalisten hatten.

Und nachdem sich Luisa dann umgebracht hat, sie hat sich wirklich umgebracht.

Das müssen Sie mir jetzt einfach mal glauben.

Sie war psychisch sehr lange wirklich sehr instabil.

Dann hat dieser Journalist noch so eine Menge Druck auf sie ausgeübt.

Jetzt schieben Sie mal nicht die Schuld auf diesen Journalisten.

Sophie wollte nach Luisas Tod noch entschlossen eine Aussage machen.

Johannes Krohme hat das zumindest befürchtet.

Ja, der Kampf, der Anruf bei mir.

Das war alles er.

Ich habe daraufhin beschlossen, dass es an der Zeit ist,

Sophie schnellstmöglich an einen geeigneteren Ort zu bringen.

Sie hätten Sie zu mir in die Botschaft bringen müssen.

Da wäre sie sicher gewesen.

[Musik]

Danke.

Schnell.

Sie haben ja nicht gedacht, dass wir das hier irgendwie unter der Hand klären.

Hör zu, wir haben ein Problem.

Was denn?

Wirst du gleich sehen.

[Musik]

Engel, Sie sind sie doch besser, Miriam.

Sie müssen schnell kommen.

[Musik]

[Musik]

Schwester Sophie.

Hau sie ab!

[Musik]

Hau sie ab!

[Musik]

Ich bin es, Carla Lorenz.

[Musik]

Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.

Ich weiß, was Revatssekretär Krohme Ihnen angetan hat.

Und auch Luisa.

[Musik]

Sie sehen doch, dass er Sie fertig machen mit Ihrer Anwesenheit.

Gehen Sie.

[Musik]

Schau, sie ist weg.

Sie ist gegangen.

Sophie, bitte.

Bitte hör mir mal zu.

Jetzt ist der Moment, wo wir Ihnen zur Rechenschaft ziehen können.

Es gibt noch eine andere Nonne, die auch missbraucht wurde

und die ebenfalls eine Aussage machen möchte.

Ich will aber keine Aussage machen.

Wenn ich eine Aussage mache, dann wissen die alle,

dass ich meine kreutisch-haltige Löhne nicht halten konnte.

Sophie, das ist doch nicht deine Schuld.

Das ist meine Schuld und dafür wird es Sie sorgen.

Nein, bitte.

Es ist nicht deine Schuld.

Mir wird niemand glauben.

Niemand wird mir glauben.

Das fühlt sich im Moment so an, aber natürlich werden Ihnen die Menschen glauben.

Dafür sorge ich.

Welcher Orden will mich denn dann noch?

[Musik]

Wollen Sie das jetzt geschehen lassen, ja?

Sie haben mir gegenüber zugegeben, dass Sie die ganzen Jahre wussten,

was unter Ihrer Obhut in diesem Orden passiert ist.

Sophie hat Recht.

Ihr wird man unter Umständen nicht glauben.

Ihnen schon.

Es ist Zeit für die Wahrheit, bitte.

[Musik]

Kann ich?

Kann ich hier sofort eine Anzeige machen?

[Musik]

Ja, natürlich.

[Musik]

Sophie?

[Musik]

Du musst keine Aussage machen, wenn du das nicht willst.

Ich habe genügend in der Hand.

Ich kann alles belegen, was Johannes Krohmer getan hat.

Ich werde ihn anzeigen und ich werde auch mich selber anzeigen,

weil ich ihn jahrelang gedeckt habe.

[Musik]

Aber du...

[Musik]

Bitte, Sophie.

Du darfst dein Leben nicht wecken.

[Musik]

[Musik]

[Musik]

Frau Botschafterin, Herr Hauser ist jetzt da.

Frau Botschafterin.

Herr Hauser.

Freut mich, dass Sie sich für ein Interview bereit erklärt haben.

Haben Sie einen richtigen Co. gelandet, ha?

Ja, und? Ist das falsch?

Sie hätte mich von Anfang an einweihen müssen.

Und was hätte das gebracht?

Sollen Sie also lieber die italienische Polizei

und die deutsche Botschaft für sich die Recherche machen lassen, ja?

Moment, ich wollte dieses Arschloch Krohmer dran kriegen.

Nee, Sie wollten vor allem eine tolle Story haben

und Ihre Karriere nach vorne pushen.

Dabei war der Gesundheitszustand Ihrer Freundin Ihnen

vollkommen egal.

Als Journalist haben Sie auch eine Verantwortung

Ihrer Quelle gegenüber.

Luisa, die war schon lange labil.

Ist das ein Argument?

Das haben Sie schamlos ausgenutzt.

Ich habe meinen Job gemacht.

Ja, und ich habe jetzt Beschwerde eingelegt

gegen Sie beim Presserat.

Schauen Sie, ich hatte wiederum sehr viele Interviewanfragen

in den letzten Tagen auch von Ihrer Konkurrenz

und ich könnte denen ja mal erzählen, wie Sie ihren Job so machen.

Dann sind Sie nämlich nicht mehr der Held,

der einen großen Skandal aufdeckt.

Haben wir uns verstanden?

Ja.

Gut.

Nach Bekanntwerden der schweren Vorwürfe

gegen den deutschen Priester Johannes Krohmer

hat der Vatikan persönliche Konsequenzen gezogen.

Krohmer, der für den deutschen Kardinal Thomas Kühlbauer

als Privatsekretär tätig war, wurde seines Amtes enthoben.

Er wird sich außerdem vor der italienischen Justiz verantworten müssen.

Die Fälle, die zunächst der deutsche Journalist

Daniel Hauser öffentlich machte, haben somit nun endlich Konsequenzen.

Die deutsche Botschafterin in Italien, Carla Lorenz,

wurde gestern von der deutschen Außenministerin

ausdrücklich für ihren Einsatz gelobt.

Sie habe sich für die Opfer eingesetzt

und die Ermittlungen erst möglich gemacht.

Der Druck auf Kardinal Thomas Kühlbauer erhöht sich weiter.

Gerüchten zufolge wusste er über etliche Jahre,

dass sich sein Privatsekretär immer wieder an Ordenschwestern verging.

Woher...

Der Renner hat mir gesagt, dass ich Sie hier finde.

Wie kann man über so viele Jahre einfach nur wegschauen?

Wie kann man das alles zulassen und einfach nichts tun?

Es passiert jetzt genau das, was ich immer befürchtet habe.

Alle unsere Erfolge, meine Reformbemühungen

für eine modernere Kirche, für die Besserstellung der Frau.

Durch Krohmers Taten alles zerstört.

Es geht nicht um Ihre Reform.

Es geht gerade um Frauen, die sexuell missbraucht worden sind.

Sie haben es zugelassen und Sie tragen eine Mitschuld.

Warum?

Ich hatte keine Wahl. Er hat mich erpresst.

Mit was hat er Sie erpresst?

Ich führe seit fast 30 Jahren eine Beziehung mit einem Priester.

Und deshalb haben Sie ihm mindestens 20 Frauen ausgeliefert?

Ist das ein Argument?

Wiedersehen.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Danke.

Katina Kühlbauer wird in 2 Stunden alle seine Ämter niederlegen.

Denen hast du geholfen. Das ist wichtiger.

Das ist so schön hier.

Das habe ich auch gedacht.

Deswegen habe ich uns nicht weit von hier

in eine kleine Pension eingemietet.

Ich dachte, wir können ein paar Tage Urlaub gebrauchen jetzt.

Ich kann allerdings nur bis Montag.

Okay, was ist Montag?

Da beginnt mein neuer Job. - Was?

Montes Chef hat mir eine Stelle angeboten.

Sie gründen eine neue Abteilung für international organisierte Kriminalität

und brauchen einen Experten für Osteuropa.

Deswegen war ich übrigens auch im Polizeirevier.

Falls ich in Rom bleibe, brauche ich was zu tun.

Vor 7 Tagen wurde ich abgemahnt und gestern gelobt.

Demnächst wahrscheinlich versetzt.

Ich weiß auch nicht, wie es weitergeht.

Jeder Tag ist anders.

Aber weißt du, was das Wichtigste ist?

Dass wir wissen, wie es uns miteinander geht.

Ich habe keine Spuren.

* Musik *

Copyright WDR 2021

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

[MUSIK]

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.