All language subtitles for Die falsche Prinzessin - Teil 2[de]

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Original subtitles

Ist dir eigentlich klar, was du tust, Mirabella?

Er hat mich gedemütigt, Sariba.

Er soll das empfinden, was ich empfunden habe.

Ich dachte, dass dich die Liebe lenkt.

Was hat das mit Liebe zu tun?

Ich liebe Ademaro und nicht Leonardo.

Lass dich bitte nicht vom Hass bestimmen, Mirabella.

Das ist kein Hass, Sariba.

Wütend bin ich.

Und ich muss mich von dieser Wut befreien.

Sonst kann ich bestimmt nie mehr im Leben

Liebe empfinden.

Gib ihn mir zurück!

Ach komm, sei vernünftig, Ademaro!

Gib ihn mir!

Nein!

Gib her!

Nein!

Gib her!

Gib mir den Beutel!

Hör auf!

Hör auf!

Bitte dich um Verzeihung!

Wenn es dir wirklich leid tut, gib ihn

wieder her!

Aber wo willst du sie denn suchen?

Du bist doch noch nie aus unserem Dorf

herausgekommen.

Gib ihn her.

Ich muss sie finden und um Verzeihung bitten.

Aber ich habe sie gekränkt.

Nicht du musst dich deswegen bei ihr entschuldigen.

Ich suche sie und bringe sie dir.

Ich will nichts mehr von dir wissen.

Ich will hier nur weg.

Was soll ich hier?

Du wirst immer der Bessere sein.

Und du bist der Stärkere.

Ja, du kannst alles besser als ich.

Aber eines kann ich nicht.

Ich kann nicht die Flöte spielen.

Und ich weiß nichts über die Sterne.

Das ist doch alles unwichtig.

Nein, bleib hier!

Wenn ich einen Baum sehe, sehe ich nur

einen Baum.

Aber du siehst außerdem noch tausend andere Dinge.

Die uralten Risse in seinem Stamm.

Du weißt über die Vögel in seinen Zweigen

Bescheid.

Ademaro, unser Dorf braucht uns beide.

Ich werde andere Mädchen finden.

Ich brauche dieses Mädchen nicht.

Dann sag, dass sie dir nicht gefällt.

Aber natürlich gefällt sie mir.

Trotzdem bin ich bereit, auf sie zu verzichten.

Das glaube ich dir nicht.

Natürlich tust du das.

Du kannst nicht anders.

Aber ich kann mich ändern.

Und wenn sie dich wirklich so liebt, wie

du behauptest, solltest du ihr ein wenig vertrauen.

Ich vertraue ja nicht mal mir selber.

Und solange ich in deinem Schatten lebe, bleibt

das so.

Und welchen Umstand verdanken wir euren Besuch, Prinz

Megal?

Wo ist dein Sohn, Leonard?

Warum?

Hat er etwas angestellt?

Hier bin ich, Vater.

Niemand kann mir etwas vorwerfen.

Wie kommst du darauf, dass wir dich beschuldigen

wollen?

Wir sind hier, um dich aufs Schloss zu

begleiten.

Denn ab sofort stehst du im Dienst des

Königs und seiner Torte.

Nein, das geht leider nicht.

Ich stehe im Dienst meines Dorfes.

Tatsächlich.

Aber das ist keine Einladung.

Das ist ein Befehl.

Ergreift ihn!

Nein!

Lass mich los!

Ich habe nichts zerbrochen!

Das ist mein Bruder los.

Dazu habt ihr kein Recht.

Er ist Eigentum des Königs.

Wie alle hier.

Komm, sag es ihm, Karl.

Sag allen, sie sollen vernünftig sein.

Oder wollt ihr, dass wir das Dorf in

Brand stecken?

Ich komme mit.

Es tut mir leid.

Dagegen bin ich machtlos.

Aber wenn du willst, können sie mich mitnehmen.

Nein, Vater.

Hast du es nicht gehört?

Damit es mir besser geht.

Denn da bin ich im Diensten eines Königs

und einer Prinzessin, nicht wahr?

Schön, dass du so vernünftig bist.

Dass wir dich jetzt fesseln, wird dir dann

sicher auch nichts ausmachen.

Fessle du ihn.

Komm, fessle mich, Ademaro.

Sonst bringst du unser ganzes Dorf in Gefahr.

Habe keine Angst.

Sie werden dir ganz sicher nichts antun.

Nein, ganz bestimmt nicht, Bruder.

Wenn man zum König gerufen wird, sollte man

sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Na, liegst du gut?

Herzlich willkommen in deiner neuen Unterkunft.

Und das da, das ist das Pferd der

Prinzessin.

Du wirst es striegeln und pflegen und sauber

halten.

Und du wirst neben ihm schlafen.

Stimmt was nicht?

Eine schöne Aufgabe, nicht wahr?

Ihr Hunger leider weizt euch doch sowieso immer

im Dreck.

Aber natürlich.

Und jetzt habe ich sogar die königliche Aufgabe,

mich im Heu wälzen zu dürfen.

Du stehst ab heute im Dienst unserer Prinzessin.

In deinem eigenen Interesse gebe ich dir einen

guten Rat.

Befolge jeden ihrer Befehle blind.

Hast du mich verstanden?

Habt ihr mir nicht eben gesagt, ich soll

mich nur um ihr Pferd kümmern?

Jeder Wunsch unserer geliebten Prinzessin wird ihr Befehl

sein.

Und du sollst stolz und froh sein, sie

erfüllen zu dürfen.

Und wenn sie dir gegenüber steht, dann musst

du den Blick senken.

Niemals, hast du verstanden?

Niemals darfst du sie ansehen.

Bleib da unten.

Sitz.

Brav.

So ist gut.

So ist gut.

Du lernst schnell.

Ich bin beeindruckt.

Waff.

Was hat dieser arme Junge euch nur getan,

dass er auf so angenehme Art bestraft wird?

Hast du ihn festgenommen?

Wo ist er?

Er liegt neben eurem Pferd und schläft friedlich.

Ich will ihn sehen.

Und meine Belohnung?

Aber das hast du doch freiwillig getan.

Vorsicht, Miguel.

Allmählich wirst du mir wieder sympathisch.

Führe mich zu ihm.

Ich will ihn sehen.

Geh auf, los damit.

Du bist so schmutzig.

Wie ein Landstreicher nehmt ihr auf.

Wo bringt ihr mich hin?

Runter mit diesem stinkenden Hemd.

Ihr habt mich gefesselt und biantiert und den

Dreck gezogen.

Du sollst still sein.

Lass mich los.

Ihr sollt mich loslassen.

Rein mit dir.

Wasch dich gründlich.

Deine Pfeife.

Gründlich.

Wasch dich.

Sollten wir ihn nicht ein wenig härter anfassen?

Was meint ihr?

Nein, ich glaube, das genügt.

Er soll nur ein wenig gedemütigt werden.

Als Strafe für seine Hochmut.

Verdammt noch mal.

Jetzt reicht es.

Ich will euch nicht wie ein Narbe handeln.

Los, kommt her.

So, jetzt reicht es.

Ich frage mich, ob es euch nur um

seinen Hochmut geht.

Er ist eine Kriminelle.

Euer Sklave.

Ach, was Unsinn.

Sag ihnen, sie sollen aufhören.

Und dann bringen sie zu mir.

Nein, ich will nicht.

Robert, lass mich los.

Ich will nicht in diesen albernen Kleidern rumlaufen.

Dann zieht mir das verdammte Zeug wieder aus.

Halt den Mund.

In Anwesenheit der Prinzessin darf niemand ohne ihren

ausdrücklichen Wunsch sprechen.

Das weißt du doch.

Und vergiss nicht, den Blick zu senken.

Euer Sklave, Prinzessin.

Wir haben ihn gewaschen und gestriegelt.

Leider benimmt er sich noch immer wie ein

Wilder.

Ihr werdet ihn zähmen müssen.

Und deshalb bleibe ich auch in eurer Nähe,

um euch zu schützen.

Ist er wirklich so gefährlich?

Von den Diamanten auf ihrem Schuh kann man

unser Dorf satt machen.

Ich sagte doch eben, dass du in ihrer

Anwesenheit schweigen sollst.

Er darf ruhig sprechen.

Also sprich.

Was hast du gerade gesagt?

Dass es eine Ehre für mich ist, in

euren Diensten zu sein.

Es ist eine Ehre.

Und warum?

Du kennst mich doch gar nicht.

Ich diene euch in tiefer Diengut.

Aber euch zu dienen, ist für mich eine

Ehre.

Du bist also glücklich, dass du in meinen

Diensten stehst.

Es gäbe nichts Schöneres für mich.

Aber warum mussten dann so viele Wachen helfen,

um dich zu mir zu bringen?

Tja, das habe ich mich allerdings auch gefragt.

Könnte es sein, dass eure Wachen nichts Besseres

zu tun haben, Prinzessin?

Eine Frechheit.

Du wagst es die Prinzessin zu beleidigen?

Er hat aber eigentlich deine Wachen beleidigt.

Ich will auf die Jagd gehen.

Lass mein Pferd satteln.

Wollt ihr die Hunde mitnehmen?

Nein, er wird mein Hund sein.

Ich werde ein Hund sein?

Sieh mal an.

Und was tut ein Hund?

Ich kann nicht mehr.

Los, lauf weiter.

Nicht stehen bleiben, bevor du die Beute nicht

findest.

Ich finde keine.

Seid ihr sicher, dass euer Pfeil auch getroffen

hat, Prinzessin?

Du sollst hier im Wald keine Reden halten.

Du sollst laufen.

Los, vorwärts, lauf!

Ich kann nicht mehr.

Ich habe sie, ich habe sie!

Ich habe aber auf einen Vogel gezielt.

Was soll das arme kleine Ding?

Was hat es dir denn getan?

Wieso soll ich es wieder laufen lassen?

Das finde ich aber sehr seltsam, Prinzessin.

Was ist an einem Vogel besser als an

einem Kaninchen?

Ein Tier ist würdig zu sterben, das andere

nicht.

Du widersprichst in ihrer Anwesenheit einer Entscheidung der

Prinzessin.

Und?

Nein, ich habe ihr nicht widersprochen.

Ich habe ihr damit nur meinen guten Willen

beweisen wollen.

Die Prinzessin wollte eine Beute und die habe

ich ihr gebracht.

Aber nicht die, die ich erlegt habe.

Ich hätte es finden können.

Ich habe dir doch gesagt.

Du darfst der Prinzessin niemals widersprechen.

Nein, bestrafe ihn nicht.

Nicht ich habe ihr widersprochen.

Die Tatsachen sprechen gegen sie.

Seht mal hier.

In diesem Baum steckt euer Pfeil, Prinzessin.

Ebenso wie ihr Mitleid mit dem Kaninchen hattet,

hatte euer Pfeil Mitleid mit dem Vogel.

Nein, bitte nicht.

Mein intelligenter, treuer Hund.

Ich bin müde.

Schluss für heute.

Du kannst mit den anderen weiterjagen.

Nein, das ist ein Befehl.

Ich bin ja nicht allein.

Mein treuer Hund wird mich vor jeder Gefahr

beschützen.

Was machst du denn da auf dem Boden?

Ich sagte eben, ich bin müde.

Du warst nicht damit gemeint.

Wir müssen wieder zurück.

Und warum?

Du bist eine Prinzessin, wo hier eine Furt

ist.

Das ist ein Problem, das mich nicht interessiert.

Warum sollte ich das wissen?

Dafür bist du ja da.

Such sie.

Such die Stelle, wo es seicht ist.

Und widersetz dich nicht schon wieder meinen Befehlen.

Und was, wenn ich nicht schwimmen kann?

Ich sagte nicht, dass du schwimmen sollst.

Ich wollte nur wissen, wo man hinüber kann.

Und wenn ich ertrinke, weil ich keinen Grund

mehr unter den Füßen habe?

Ich habe schon andere Hunde verloren.

Aber ich bin doch kein Hund.

Das ist Ansichtssache.

Ja, vielleicht.

Eure Stimme kommt mir irgendwie bekannt vor.

Nein, ganz bestimmt nicht.

Sie ist einmalig, wie alles an mir.

Das will ich aber auch hoffen.

Zwei Frauen wie ihr wären schlimm für die

gesamte Menschheit.

Was machst du denn?

Ich komme zurück.

Hier ist kein Grund mehr.

Geh weiter.

Gut, bitte.

Aber dann habt ihr mich auf dem Gewissen.

Los, vorwärts.

Und erst stehen bleiben, wenn ich es dir

befehle.

Gut, ich glaube es dir.

Da ist es tatsächlich zu tief.

Du darfst wieder zurückkommen.

Ich sagte, komm zurück.

Hast du nicht gehört?

Ich befehle es dir.

Lass den Unsinn, Leonardo.

Ich weiß, dass du schwimmen kannst.

Das habe ich im Dorf gesehen.

Leonardo, hör auf.

Los, komm sofort zurück.

Ich mag solche Späße nicht.

Los, komm sofort wieder raus.

Leonardo, lass den Unsinn.

Leonardo.

Leonardo.

Sucht ihr mich, Majestät?

Das wirst du mir büßen, das schwöre ich

dir.

Ich sorge dafür, dass du bestraft wirst.

Du?

Du bist es.

Hast du deinen Schleier gesucht, Mirabella?

Du warst es, mich beim Namen zu nennen.

Hast du ich bei Mädchen, die ich geküsst

habe, immer, Mirabella?

Vergiss bitte nicht, dass du nur ein Diener

bist.

Nein.

Ich hätte wissen müssen, dass du nicht irgendein

Mädchen bist.

Was du mit mir und Ademaro gemacht hast,

das tut nur eine Prinzessin.

Ist das dein neues Spiel bei euch im

Schluss?

Reichen euch die Abgaben, die wir zahlen, nicht

mehr?

Wollt ihr euch jetzt auch noch über uns

lustig machen, ja?

Vorwärts.

Warum bringt ihr uns nicht gleich um?

Weil ihr uns braucht, nicht wahr?

Wer würde dann noch arbeiten, wenn wir nicht

mehr wären?

Ich habe die ganze Macht über meine Untertanen.

Also habe ich auch die Macht über dich.

Aber ich will nur eines.

Einen Kuss nehme ich an.

Du sollst mich um Verzeihung bitten.

Dafür, wie du mich behandelt hast.

Und für deinen Hochmut.

Für alles, was ich in deinem Dorf ertragen

musste.

Einen Kuss würde mir größere Mühe machen, Prinzessin.

Bitte, wie du willst.

Doch solltest du nicht vergessen, dass dein Leben

in meiner Hand liegt.

Doch über das, was ich will, werde ich

selber entscheiden.

Das stimmt, du hast die Macht, mich zu

töten.

Aber du wirst mich niemals zwingen können, dich

zu lieben, Prinzessin.

Na los!

Sariba, wo bist du?

Sariba!

Hier bin ich.

Was hast du?

Du musst mir helfen.

Du schleuderst einfach deine Schuhe durch das Zimmer

und bist außer dir verwut.

Komm, lass diesen Gefangenen frei, schick ihn wieder

nach Hause.

Nein, er muss bestraft werden.

Ach, du bestrafst nur dich selber.

Bis vor ein paar Tagen bist du noch

ein verliebtes Mädchen gewesen.

Warum reitest du nicht zu Ademaro?

Warum vergeudest du deine Zeit damit, seinen Bruder

zu quälen?

Ach, das weiß ich nicht, Sariba.

Ich habe einen Fehler gemacht.

Aber wenn ich ihn freilasse, erzählt er alles

Ademaro.

Noch können wir alles wieder in Ordnung bringen,

nicht wahr?

Bitte ihn um Verzeihung.

Ich?

Ich ihn?

Wer interessiert dich eigentlich mehr?

Er oder sein Bruder?

Ademaro.

Ich liebe nur Ademaro.

Ich hatte schon Angst, du würdest nicht mehr

wiederkommen, nachdem was im Dorf passiert ist.

Entschuldige, es war meine Schuld.

Ich hätte mich nicht zwischen euch stellen dürfen.

Das stimmt nicht, das war nicht deine Schuld.

Ich wollte dich wiedersehen, um mich bei dir

zu entschuldigen.

Ich habe mich nicht hergetraut, aus Angst davor,

dich hier nicht zu finden.

Aber ich, ich wollte dich wiedersehen.

Und ich muss mit dir reden.

Ich wollte auch mit dir reden.

Sie haben meinen Bruder geholt.

Er ist im Schloss, in Diensten der Prinzessin.

Die Prinzessin ist kein schlechter Mensch.

Im Gegenteil.

Sie soll gerecht und großherzig sein.

So ist eine Prinzessin ganz sicher nicht.

Sie wird verwöhnt und eingebildet sein und ihre

Macht ausnutzen.

Und Träume.

Sie wird sich verlieben, wie wir.

Und vielleicht kommt sie sich wie eine Gefangene

vor.

Gefangen in ihren Aufgaben und Pflichten.

Das arme Ding.

Soll ich sie bemitleiden?

Ich würde ihr gern mal gegenüberstehen.

So wie dir.

Um ihr zu sagen, wie sehr ich sie

verachte.

Kann ein Mensch wie sie überhaupt Liebe empfinden?

Ich nehme an, dass ihr Herz kalt wie

Eis ist.

Weil sie weiß, dass sie nie von jemandem

geliebt werden wird.

Sie liebt sie ihrer selbst wegen.

Ihre Macht und ihr Reichtum sind die Gründe.

Aber sie ist schön und sehr freundlich.

In Anbetracht der Krone ist es wenig.

Und nur der Krone wegen liebt man sie.

Sie weiß es und bringt die Stimme ihres

Herzens zum Schweigen.

Und darum ist es ihr möglich, einen Sklaven

zu halten.

Aber wo willst du denn hin?

Nein, bleib hier!

Ich wollte dich wiedersehen, aber jetzt muss ich

zum Schloss reiten.

Ich kann nicht mehr länger warten.

Ich werde nicht zum Schloss gelassen werden.

Aber das hat überhaupt keinen Zweck.

Sie empfangen dich nicht.

Sei doch vernünftig.

Reite jetzt nicht zum Schloss.

Du bist viel zu wütend.

Denk doch noch mal darüber nach.

Ich kann nicht länger warten.

Jeder Tag, jede Minute ist eine Qual.

Aber vielleicht geschieht ein Wunder.

Sie werden ihn vielleicht eher freilassen, als du

denkst.

Oh mein Gott, wie lieb und einfältig du

bist.

Wenn doch die Prinzessin so wäre wie du.

Die Wachen des Königs kommen.

Schnell weg!

Ich reite zurück in mein Dorf, reite du

nach Hause.

Warum?

Wir haben doch nichts verbrochen.

Tu, was ich dir sage und folge mir

nicht.

Wenn du mich liebst, dann tu, worum ich

dich bitte.

Aber wieso denn?

Tja, da reiten sie in verschiedene Richtungen.

Du hast es geschafft, sie auch zu trennen.

Nein, das würde ich nicht so sehen.

Ich hätze doch nur ein paar Soldaten hinter

den beiden her.

Immerhin sitze ich nicht in ihren Köpfen.

Das sind doch keine Marionetten, sondern freie Menschen.

Aber wenn du sie mit Soldaten jagst und

mit Sturm und Wind und mit wild gewordenen

Leuten, dann ist Schluss mit der Freiheit.

Ach, heck dich nicht so auf.

Ich glaube, du hast auch überall deine Finger

im Spiel.

Irgendwas muss ich ja machen.

Ich muss mich nämlich wehren.

Doch eine kleine Hoffnung habe ich noch.

Du wirst dich wundern.

Mirabella hat angefangen zu bereuen, dass sie Leonardo

zum Sklaven gemacht hat.

Und darum lässt sie ihn frei.

Ja, natürlich lässt sie diesen Burschen frei.

Doch jetzt sehen wir uns erstmal an, was

dieser Leonardo macht.

Was hat dich denn so zugerichtet?

Eine Frau.

Aber ich habe schon Schlimmeres erlebt.

Vor körperlichen Verletzungen habe ich keine Angst.

Wo ist es?

Das brennt.

Welche anderen Verletzungen haben dir die Frauen denn

zugefügt?

Sie haben mein Herz verletzt.

Aber nicht alle Frauen.

Es war nur eine.

Es war immer dieselbe.

Aha.

Und wer ist diese Frau?

Und wie hast du sie kennengelernt?

Sie war zum Erntefest in mein Dorf gekommen.

Eine traumhaft schöne Frau.

Ah, hörst du, Ganesh?

Leonardo sagt etwas Gutes über Mirabella.

In ihren Augen flackerte die Angst.

Aber da war auch etwas Gebieterisches.

Etwas zwischen Stolz und Hartherzigkeit.

Ich hatte niemals Probleme mit den schönen Mädchen

in unserem Dorf.

Alle waren mir zugetan und wollten mich heiraten.

Und in den Nachbardörfern habe ich auch einen

gewissen Ruf.

Also wenn ich wollte.

Aber ein Mädchen wie sie war mir noch

nie begegnet.

Und was ist das ganz Besondere an ihr?

Na los, beschreib sie mir mal.

Wie sieht ihr Haar aus?

Ist es lang oder kurz oder wie?

Hat sie blondes Haar und warum ist sie

eigentlich so schön?

Mirabella wird gleich im Pferdestall sein.

Stell dir mal vor, wie Leonardos Worte auf

sie wirken werden.

Aber sie sieht angespannt und zerstreut aus.

Ich glaube, jetzt genügt eine Kleinigkeit und dann...

Mirabella!

Jetzt ist meine Kette gerissen, nur weil du

mich erschreckt hast.

Na ja, eine gewisse Kleinigkeit.

Und während Mirabella Zeit verliert, um ihre Perlen

aufzusammeln, hör genau zu, mein kleiner Gammisch, was

ihr dadurch entgeht.

Tja, wie soll ich dir ihre Schönheit beschreiben?

Das kann man nicht einfach in einem einzigen

Satz sagen.

Es gibt wohl kaum genug schöne Worte.

Es gibt kein Gedicht, keinen Roman, der das

kennt.

Aber was mir am meisten an ihr gefallen

hat, war ihre Art, wie sie sich gegen

mich gewehrt hat.

Dieser Stolz.

Ihr starker Wille.

Auf eine Frau wie sie habe ich immer

gewartet.

Sie ist eine wunderbare Frau, für die ich

immer kämpfen würde.

Danke, Miguel.

Sariba soll sich darum kümmern.

Ich verstehe, du willst schnell zu deinem Gefangenen.

Ich bin wohl etwas zu hart gewesen.

Ich will sehen, wie es ihm geht.

Das finde ich außerordentlich lobenswert.

Ich nehme an, du willst ohne mich kämpfen?

Wie kommst du darauf?

Ich habe doch nichts zu verbergen.

Und jetzt wird sie ihn gleich hören können.

Aber dann hat sie sich verändert.

Sie war ein völlig anderer Mensch.

Ach, sieh mal einer an.

Ist sie denn nicht...

Natürlich ist sie noch schön.

Traumhaft schön, wie Prinzessin Mirabella.

Hast du der Prinzessin mal in die Augen

gesehen?

Nein, wie kommst du denn darauf?

Es ist verboten, sie anzublicken.

Ich habe sie genau betrachtet.

Glaub mir, die Prinzessin ist sehr schön.

Ja, wirklich.

Die Grenz der Macht lässt nicht zu, dass

ihre Augen strahlen.

Die Prinzessin ist hochmütig und anmaßend.

In so eine könnte ich mich nicht verlurten.

In ihrem Herzen gibt es keine Spur von

Güte, keine Zeit.

Weil sie nur sich selbst kennt, sich selbst

und sonst nichts.

Nein, eine Frau wie die Prinzessin kann nicht

lieben.

Sie kann den, der sie liebt, nur unglücklich

machen.

Oh, was war denn das?

Da ist jemand.

Ich habe nur einen Schatten gesehen.

Ich glaube, das war eine Katze.

Ja, aber...

dann gehört dieses Kätzchen wohl der Prinzessin.

Dann kannst du nur hoffen, dass sie dir

nicht erzählt, was du über sie gesagt hast.

Um ihr zu sagen, wie sehr ich sie

verachte, kann ein Mensch wie sie überhaupt Liebe

empfinden?

Ich nehme an, dass ihr Herz kalt wie

Eis ist, weil sie weiß, dass sie nie

von jemandem geliebt werden wird.

Aber der Glanz der Macht lässt nicht zu,

dass ihre Augen strahlen.

Die Prinzessin ist hochmütig und anmaßend.

In so eine könnte ich mich nicht verlieben.

Nein, eine Frau wie die Prinzessin kann nicht

lieben.

Sie kann den, der sie liebt, nur unglücklich

machen.

Na, kommst du her, um dein Werk zu

betrachten?

Gefällt dir das Leid, das du mir zugefügt

hast, oder reicht das noch nicht?

Was redest du denn da?

Lass mich los!

Aber ja, Prinzessin, sonst rufst du die Wachen

und lässt mich hängen.

Nein, deshalb komme ich nicht.

Ach so, du bereust es.

Aber ich glaube nicht, dass eine wie du

bereuen kann.

Ich bin hier, um zu sehen, wie es

dir geht.

Um deine Grausamkeit auf die Spitze zu treiben?

Nein.

Ich will dich um Verzeihung bitten.

Ach, wirklich?

Und warum hast du uns belauscht?

Warum hast du mich nicht geweckt?

Dazu fehlte mir der Mut.

Ich habe Angst gehabt, du glaubst mir nicht.

Und ich glaube dir auch nicht.

Warum sollte ich einer glauben, die mich zum

Sklaven gemacht hat?

Die mich wie einen Hund behandelt hat?

Und du glaubst, du musst dich nur entschuldigen

und damit wäre alles vergessen?

Nein, das meinst du nicht ernst.

Ich glaube so einer wie dir nicht.

Ja, du hast recht.

Wie kann man jemandem glauben, der nicht fähig

ist, zu lieben?

Das habe ich mit angehört.

Alles, was du meiner Zufuhr gesagt hast.

Also belauschen ist wohl eine deiner Fähigkeiten.

Ja, da hast du recht.

Ich habe dich nicht um Verzeihung bitten wollen.

Ich habe nur Mitleid mit dir, weil du

so einsam bist.

Und ich möchte dir etwas schenken.

Du bekommst eine Gefährtin, Leonardo.

Eine Frau, die Liebe für dich empfinden kann.

Du bekommst eine meiner Dienerinnen und du darfst

sie dir sogar selber aussuchen.

Ihr werdet ihn töten.

Hier, bitte, Leonardo.

Da sind sie.

Das sind alle meine Zofen.

In deinem Dorf konntest du ja alle Mädchen

haben, die du wolltest.

Du darfst dir eine von ihnen aussuchen.

Sieh sie dir an.

Und sieh dir vor allem ihre Gesichter an.

Du kannst vielleicht an ihren Blicken erkennen, welche

deiner würdig ist und dich zu lieben vermag.

Du erkennst doch sofort, ob eine Frau zu

einem Gefühl fähig ist oder nicht.

Ich habe erst einmal erkannt, wer nicht dazu

fähig ist.

Aber ich nehme die Herausforderung an.

Gut, dann fangen wir an.

Willst du eine Frau, die schüchtern und treu

ist?

Oder vielleicht lieber eine freche, aufregende?

Willst du eine blonde?

Oder lieber eine schwarzhaarige?

Eine kastanienbraune?

Diese hier ist eine hervorragende Köchin.

Und diese da, sie kann Ton modellieren.

Diese Frau beherrscht die Kunst des Tanzes.

Und sie ist etwas ganz Besonderes.

Kein wilder Krieger kann so gut reiten und

Bogenschießen wie sie.

Und diese Frau spricht so gut wie nie.

Und sie würde sich jedem deiner Wünsche mit

Freuden fügen.

Also, welche ist deiner würdig?

Ist deine Liebe würdig?

Du darfst dir eine dieser Frauen aussuchen.

Sei vorsichtig, Mirabella.

Denn im Augenblick sehe ich nämlich nur dich

an.

Aber ich bin doch nicht fähig zu lieben.

Warum solltest du mich wollen?

Ich kann doch keinen Mann glücklich machen.

Ich will aber vielleicht gerne leiden.

Den Schmerz betäube ich womöglich mit der Macht,

die mir durch dich gegeben wird.

Ein Prinz zu sein entschädigt mich vielleicht dafür,

nicht geliebt zu werden.

Abgesehen davon kann man nicht sagen, dass du

hässlich bist.

Das wundert mich.

Sind meine Augen nicht eiskalt geworden vom Glanz

der Macht?

Und ob sie das sind.

Ein Leben an deiner Seite würde durch nichts

erträglicher werden.

Jeder einzelne dieser Frauen hier ist besser als

du.

Viel besser sogar.

Diese da!

Ich?

Du!

Wo warst du denn mit deinen Freundinnen?

Ich habe euch nicht gefunden.

Na ja, wir waren, wir mussten in der

Küche arbeiten, Prinzessin.

Na gut, du wirst jetzt bei ihm bleiben.

Ich befehle es dir.

Und du?

Du bist wirklich völlig sicher, dass du von

allen Frauen, die hier sind, unbedingt diese haben

willst?

Ich möchte diese Frau und keine andere.

Gut, dann werde ich sie dir zur Ehefrau

geben.

Eure Hochzeit findet morgen statt.

Ihr dürft wieder in eure Kammer zurückgehen.

Lassen wir die glücklichen Verlobten lieber allein.

Es tut mir leid, was ich gesagt habe.

Vielleicht habe ich dich beleidigt.

Nein, überhaupt nicht.

Ich bin doch nicht dumm.

Ich weiß ganz genau, dass du mich nur

ausgesucht hast, um dich richtig wütend zu machen.

Aber mach dir keine Sorgen.

Du wirst mich nicht heiraten müssen, denn ich

bin hier, um dir zur Flucht zu verhelfen.

Ich will nicht wie ein Dieb das Weite

suchen.

Diesen Gefallen werde ich dir auf gar keinen

Fall tun.

So leicht mache ich es dir nicht.

Der Prinzessin, das stimmt nicht.

Du musst fliehen!

Sofort fliehen!

Sie wollen dich umbringen!

Die Pferde!

Komm, wir lassen die Pferde frei!

Die Pferde!

Ja, die Pferde!

Raus!

Die Pferde frei!

Raus mit euch!

Los, raus!

Ihr seid frei!

Lauf!

Lauf weg!

Na los, schnell!

Raus mit euch!

Komm!

Komm, strenger Panzer!

Los!

Raus!

Weg aus!

Haltet die Pferde aus!

Haltet sie aus!

Die Pferde!

Raus!

Na los!

Haltet sie aus!

Haltet sie aus!

Nein, halt!

Bleib stehen!

Wer bist du?

Und woher kommst du?

Ich bin Adamaro, der Sohn von Kaleb.

Ich will mit dem König reden.

Und warum willst du zum König?

Ich habe etwas für ihn mitgebracht.

Ein Geschenk.

Das sind die ersten Fasanen, die ich in

diesem Jahr erlegt habe.

Heute ist Audienz.

Da empfängt der König dich vielleicht sogar.

Was?

Schließt das Tor!

Die Pferde stehen!

Die Pferde stehen!

Pferde!

Lauf weg!

Das Tor!

Schließt das Tor!

Aufsitzen!

Die können dich von da oben sehen!

Wir sind noch zu nah am Schloss.

Ich sag dir, wann du aufsitzen kannst!

Ich kann nicht mehr!

Sind wir wirklich nicht weit genug weg?

Hey, gib mir eine Antwort!

Hey, wo bist du denn?

Hast du dich in Luft aufgelöst?

Diese Fasanen sind für meine Pferde.

Das sind die ersten, die du in diesem

Jahr erlegt hast.

Ich finde es sehr großzügig von dir, sie

mir zum Geschenk zu machen.

Und nun, sage mir, wer du bist und

was ich für dich tun kann.

Aber es gibt keine Sklaven in meinem Reich.

Aber natürlich, das hatte ich vergessen.

Warte.

Derzeit bitte.

Es ist dem Sklaven leider gelungen, zu fliehen.

Ihr habt also versagt.

Ihr Horlotsen!

Er hat die Pferde freigelassen und die meisten

sind mit ihm auf und davon.

Aber wir haben allen Leuten gesagt, dass sie

von ihm gestohlen wurden und dass er an

Pferde dick ist.

König weiß auch davon.

Nein, er hält Audienz für das Volk.

Darum kümmern wir uns dann später.

Sorg dafür, dass die Soldaten antreten und Settlement

fährt.

Aber sofort!

Eine persönliche Audienz?

Und mit wem?

Das habe ich noch nie gemacht.

Hab keine Angst.

Sei nur, wie ich es dich gelehrt habe.

Nicht aber unnachgiebig.

Das habt ihr mir tausendmal gesagt, Vater.

Es geht dabei um dich.

Du wolltest deinen Sklaven haben und jetzt kommt

jemand und setzt dich für ihn ein.

Und wer?

Wer ist es?

Sein Bruder.

Oh nein.

Prinzessin!

Majestät!

Wagt es nicht, mich anzusehen.

Ganz wie ihr wünscht.

Aber hört mich bitte an, Prinzessin.

Ja, sprecht.

Aber fasst euch kurz.

Ich bitte euch wegen meines Bruders Leonardo um

Gnade.

Ihr bittet mich vergebens.

Ich werde ihn freilassen.

Auf der Stelle!

Nehmt ihn mit!

Eure Güte bewegt mich tief, Prinzessin.

Ich habe eigentlich erwartet, dass...

Ihr?

Aber wie?

Ihr solltet mich nicht ansehen.

Das war ein Befehl.

Du bist es?

Ich glaube, du weißt nicht, was du sagst.

Und jetzt geh wieder.

Du?

Du bist es?

Die Frau, die ich liebe, steht vor mir.

In Gewändern einer Prinzessin?

Ich bin die Prinzessin Ademaro.

Nein.

Nein, das ist unmöglich.

Die Frau, die ich liebe, ist sanft und

unschuldig.

Und sie hat Angst vor dem Leben.

Ja, das ist richtig, Ademaro.

Ich liebe dieses Leben hier nicht.

Ich war hier niemals glücklich.

Und deshalb bin ich ins Dorf gekommen.

Ich hätte mich hier niemals verlieben können.

Du sprichst noch von Liebe?

Liebe?

Nach dem, was du Leonardo angetan hast?

Wie ist er denn mit mir umgegangen?

Und wie hat er dich behandelt?

Wir haben uns nur ein bisschen gestritten.

Das geschieht unter Brüdern immer wieder mal.

Aber trotzdem mag ich Leonardo.

Und er mich ebenso.

Ich habe alles falsch gemacht.

Die Liebe war nicht so stark wie mein

Stolz.

Aber ich hasse ihn.

Ich hasse deinen Bruder.

Nein.

Das wird bestimmt nicht bloßer Hass sein.

Du bist doch viel zu wütend auf ihn,

um ihn zu hassen.

Und was soll es sonst sein?

Eine Liebe, die du nicht zulässt.

Denn sonst müsstest du deinen Stolz überwinden und

deine Eitelkeit.

Aber ich liebe dich.

Nein.

Das glaubst du nicht.

Du glaubst es, weil ich dich nicht erschrecke.

Du kennst mich als harmlos und schüchtern.

Aber das kann man nicht echte Liebe nennen.

Ich will eine Frau, die mich wirklich liebt.

Um meiner selbst werden.

Dir würde eines Tages klar werden, dass die

Liebe, die du glaubst für mich zu empfinden,

nur Freundschaft ist.

Und das, das könnte ich niemals ertragen.

Lebe wohl, Prinzessin.

Ademaro!

Ademaro, lass mich bitte nicht allein!

Warte!

Ademaro!

Bleib stehen!

Ich befehle es!

Was geht hier vor?

O Vater, ich habe alles falsch gemacht.

Lass den Sklaven bitte frei.

Tu es für mich, bitte.

Das ist nicht nötig.

Er ist geflohen.

Und Migalch verfolgt ihn.

Meinem Gottes will.

Das muss ich vorhersagen.

Es reicht!

Schluss mit diesem Theater.

Das kannst du nicht ernst meinen.

Sie dürfen ihn nicht verfolgen.

Es tut mir leid.

Das ist ein Befehl.

Ich sorge dafür.

Leonardo!

Leonardo!

Hallo!

Gut, es geht mir gut.

Ich freue mich, dich wiederzusehen, mein Sohn.

Ademaro ist nicht vergebens zum König gegangen.

Aber wo ist er denn?

Sag, wo ist Ademaro?

Ademaro?

Ja.

Ich habe ihn nicht gesehen.

Ich bin geflohen.

Ist das wahr?

Du bist geflohen?

Ja, Vater, ich...

Aber dann werden jetzt viele Soldaten hinter dir

her sein.

Aber ich musste fliehen.

Die wollten mich töten, Vater.

Und was sind das für Pferde?

Die habe ich freigelassen, um Verwirrung zu stiften

und um die Soldaten abzulenken.

Aber das sind Pferde des Königs.

Die werden jetzt unser Dorf angreifen.

Ich werde mich im Wald gegen sie wehren.

Etwa allein?

Nein, wir kommen nicht hier und töten die

Morgane, König!

Dann beeilt euch!

Holt die Waffen!

Wir versuchen, sie aufzuhalten!

Das ist ein Pferd des Königs!

Ja, merkwürdig.

Warum steht er als Pferd und lässt es

dann hier im Wald zurück?

Es sei denn...

Welche verdammten Bauern greifen jetzt an?

Verleiht euch!

Komm her, du Hund!

Ergibt nichts, dann passiert deinen Freunden nichts!

Warum soll ich mich ergeben?

Ich glaube nicht, dass ihr uns besiegen werdet!

Das ganze Pferd ist bereits unterwegs.

Nadja?

Du legst mich nicht rein!

Noch nie hat das ganze Heer des Königs

nach einem Pferdegieb gesucht!

Es geht doch nicht um dich!

Wir wollen das Dorf zerstören!

Die Bauern haben dir nichts getan.

Warum machst du das?

Warum bist du hier?

Du willst uns unbedingt vernichten!

Warum?

Warum?

Es geht um Macht.

Wenn man Macht will, dann muss man einen

Plan haben, mein Freund.

Hielt noch das Pferd!

Komm schon runter mit dir!

Ich werde die Leute im Dorf bahnen!

Mirabella!

Mirabella, warte!

Dein Vater reitet zum Dorf.

Er will verhindern, dass es zerstört wird.

Es ist meine Schuld, wenn dort etwas geschieht.

Miguel will meinen Vater unbedingt herausfordern.

Nur ich kann ihn davon abbringen.

Aber das ist viel zu gefährlich.

Ich darf dieses Mal nichts falsch machen.

Nichts aufs Spiel setzen, sonst verliere ich Leonardo.

Leonardo?

Ademaro verachtet mich, Sariva.

Und ich glaube nicht mal zu Unrecht.

Ich habe ihn nur benutzt, um mich zu

wehren.

Ich hatte Angst vor dem, was ich für

Leonardo empfinde.

Aber ich wehre mich nicht mehr gegen dieses

Empfinden.

Ach, wundervoll.

Jetzt regiert wirklich das Chaos.

Wenn der Kampf erst begonnen hat, dann gibt

es keine Hoffnung mehr.

Lass sie aufhören!

Hör auf mit diesem bösen Spiel!

Ich gebe mich geschlagen!

Ah, nein, nein.

Das wäre mir zu einfach.

Ich habe meine Ziele erst erreicht, wenn die

bezaubernde Prinzessin diesen Miguel den Thron überlassen hat.

Und dann wird in der Welt der Menschen

das Böse her.

Mirabella heiratet niemals diesen Miguel.

Sie findet ihn schrecklich.

Ich sage ja nicht, dass sie ihn lieben

soll, aber sie wird gezwungen, seinen zu heiraten.

Aber warum denn?

Es gibt im Reich ein Gesetz, das schreibt

vor, dass der Sohn eines Hönigs der unmittelbarer

Thronfolger ist.

Aber andererseits schreibt dieses Gesetz vor, wenn der

König eine Tochter hat, dann muss diese Tochter

noch am selben Tag, an dem der König

stirbt, heiraten.

Tja, dieser König Garmisch ist dem Tod schon

nahe.

Ihr müsst sofort das Dorf verlassen.

Wir haben nur einen Trupp aufgehalten, aber das

hier kommt.

Egal, wie wir das ganze Dorf zerstören.

Aber wir sind bereit, unser Dorf bis zum

letzten Mal zu verteidigen.

Kümmer dich um die Kinder.

Versteck sie im Wald.

Kinder kranken nicht kranken mit Kindern.

Kinder kranken nicht mit Kindern.

Versteckt euch!

Geilt euch!

Geilt euch!

Schnell, schnell, lauf!

Überdrückt euch!

Komm, komm, schnell, lauf!

Geh!

Nein!

Vater!

Vater!

Ihr König!

Ihr König kommt her!

Hört auf, der Befehl ist aus.

Legt die Waffen nieder!

Er war ein treuer Untertan.

Es tut mir leid.

Ich weiß, dass in einem solchen Moment Worte

kein Trost sein können.

Aber ich werde es versuchen.

Die alleinige Schuld an Kalebs Tod trifft mich.

Nein, Vater, die Schuld trifft nur mich allein.

Wie kann ich jemals das Leben dieses Mannes

sühnen?

Indem man einem anderen das Leben nimmt!

Vater, um Gottes Willen!

Oh, Vater!

Bleib stehen!

Ich weiß, wo du bist!

Bleib stehen!

Ich habe euren Empfehlen so ausgeführt, wie ihr

es wolltet.

Danke.

Dafür bekommst du den Lohn, den du verdient

hast.

Die Kalebsdorfer

werden festgenommen!

Reibt sie zusammen!

Es ist meine Schuld, Vater.

Es tut mir so leid.

Ich werde es mir nie verzeihen.

Du musst jetzt stark sein, mein Kind.

Das Gesetz will, dass du sofort heiratest, wenn

ich sterbe.

Aber das kann niemand von mir verlangen.

Wenn du es nicht tust, darfst du den

Thron nicht besteuern.

Du bist mir zu lieber.

Du bist es mir schuldig und dir selbst.

Und deinem Volk.

Gibt es niemanden, den du liebst?

Nein, Vater.

Nein.

Lüg mich nicht an.

Du kannst doch heiraten, wen du willst.

Du musst dich entscheiden.

Der, den ich liebe, liebt mich nicht.

Und er wird mich nie lieben.

Du weißt, was das bedeutet.

In dem Fall musst du deinen nächsten Verwandten

heiraten.

Und das ist Migal.

Nein!

Niemals!

Das Dorf wurde überfallen.

Vater wurde ermordet.

Und unsere Freunde sind gefangen genommen worden.

Das ist nicht wahr.

Sag mir, dass es nicht wahr ist.

Reite zurück, Ademaro.

Unsere Mutter braucht dich.

Ich glaube, ich weiß, wer den König töten

wollte.

Und darum reite ich zum Schloss, um ihn

zu entlaufen.

Gut, ich komme mit.

Nein.

Hör einmal auf mich, Ademaro.

Reite zurück.

Bitte!

Aus allen Dörfern kommen die Leute hierher.

Sie haben Angst um dich, Vater.

Das klingt aber nicht wie Trauer.

Ich will wissen, was hier geschieht.

Sag mir, was hier vorgeht.

Sagt mir, warum das Volk aufbegehrt.

Da sorgt irgendjemand im Lande für Unruhe.

Aufruhr und Anarchie.

Ich habe alle Männer des Dorfes festnehmen lassen.

Und wenn der Schuldige sich bis zum Mohengrau

nicht gestellt haben sollte, sterben sie.

Was denn für Beweise?

Wer sonst als jemand aus dem Dorf könnte

das auf das Leben unseres Königs abgesehen haben?

Sie wollen den Pfeil sehen, der ihn getroffen

hat.

Also bitte, zeigt uns den Pfeil.

Vielleicht stammt der Pfeil gar nicht aus Ihrem

Dorf.

Sie haben ein Recht, ihn zu sehen.

Wo ist er?

Wir haben ihn entfernt.

Ich habe den Pfeil.

Dann holen wir ihn.

Och, was soll denn diese Sache mit dem

Pfeil?

Hast du das Volk aufgehetzt, Gammisch?

Jetzt bin ich dran, Epos.

Und jetzt lass mich auch in Ruhe machen.

Tja, der Pfeil stammt natürlich von einem der

Leute aus dem Dorf.

Ich habe es genau gesehen.

Du etwa nicht?

Und wie konntest du den Pfeil sehen?

Hattest du dich vielleicht auf dem Baum versteckt?

Neben dem Schützen?

Hast du ihm vielleicht geholfen, zu ziehen?

Ach komm, hör auf damit, Gammisch.

Dieser Pfeil ist ganz bestimmt kein Pfeil der

königlichen Wachen.

Das kann sich schnell ändern, Epos.

Ein bisschen Zauberei und alles ist klar.

Nein, das wirst du nicht wagen.

Unmöglich, das geht doch nicht.

Halt dich an die Spielregeln, Epos.

Ich bin dran.

Das ist mein Zug.

Und dagegen kannst du überhaupt nichts machen.

Hier ist der Pfeil, den man entfernt hat,

Vater.

Da seht ihr es.

Das ist ein Pfeil, wie jeder andere auch.

Die sind alle gleich.

Zeigt mir seine Spitze.

Wenn es ein gewöhnlicher Pfeil ist, dann hat

er aus seiner Spitze kein Wappen.

Mirabella.

Ich will, dass mein Volk diesen Pfeil sieht.

Ich werde ihn sehen.

Ich werde selbst dem Volke zeigen.

Das ist ein Pfeil der königlichen Wachen.

Dieser Pfeil beweist überhaupt nichts.

Der könnte auch gestohlen worden sein.

Welches Interesse könnten denn die Wachen haben, den

König zu töten?

Sag du es, Megal.

Du kennst die Wachen besser als ich.

Beschuldigst du mich?

Nein.

Aber ich glaube, du solltest jetzt wohl einsehen,

dass die Gefangenen unschuldig sind.

Stimmst du mir dazu?

Ja gut.

In Ordnung.

Sie sind nicht schuldig.

Lasst sie frei.

Lasst sie alle frei.

Bitte schön.

Jetzt sind wir alle versammelt.

Wenn ich diesen Burschen auf meine Art verhöre,

dann finden wir vielleicht heraus, wer auf den

König geschossen hat.

Nein, Megal.

Kommt zu mir.

Mein König.

Ich stelle mich freiwillig.

Nehmt mich fest.

Ich weiß, wer im Dorf auf euch geschossen

hat.

Aber ich habe keine Beweise.

Ich lasse nicht zu, dass meine Freunde für

etwas bezahlen sollen, was sie nicht getan haben.

Darum sollt ihr mich festnehmen.

Die anderen lasst bitte frei.

Nein.

Der Pfeil stammt von einem meiner Männer.

Ich habe nicht mehr viel Zeit.

Und was ich mir mehr als alles wünsche,

ist, dass meine Tochter mir den Namen des

Mannes nennt, der an ihrer Seite den Thron

besteigt.

Vater, sprecht nicht damit.

Doch, das muss ich.

Mirabella, wähle einen, der ein gutes Herz hat.

Der von seinem Volk geliebt wird.

Nimm einen wie ihn.

Nimm Leonardo.

Nein!

Nein, Nagil.

Das kannst du mir nicht antun.

Sie wird mich heiraten müssen.

Der Rangfolge entsprechend habe ich ein Recht auf

ihre Hand.

Ich bin der nächste Verwandte.

Das ist Gesetz!

Das gilt nur, wenn sie keinen anderen erwählt.

Ich weiß, wen ich zum Mann nehmen will.

Ehe ich Migal heirate, nehme ich den, dem

mein Vater sich wünscht.

So will es das Volk, Migal.

Dann herrscht im Land wieder Frieden.

Nur deshalb sollte ich sie heiraten?

Nur weil jeder andere hier besser ist als

Migal?

Aber ihr verlangt es von mir, mein König.

Und ich bin bereit, mich zu opfern.

Für den Frieden.

Na, sieh mal an!

Aber ich habe keinerlei Absicht, mich zu opfern!

Komm, kämpf!

Erobere den Thron!

Leonardo!

Leonardo!

Über Nacht hat sich alles völlig verändert.

Ja, deshalb bin ich hier.

Wir sind seit damals nicht mehr allein gewesen.

Und bevor ich dich heirate, sollten wir, glaube

ich, über einige Dinge sprechen.

Ja, natürlich.

Ich bin es dir schuldig, dass wir einiges

klären.

Mach dir meinetwegen keine Gedanken, bitte.

Ich nehme dich auch nur zum Guten des

Volkes zu, meine Frau.

Ich kann das Volk nicht einer hochmütigen und

verzogenen Königin wie dir überlassen.

Also nur deshalb heiratest du mich?

Warum sollte ich dich sonst heiraten?

Und es macht dir nichts, dich zu opfern

und auf die Liebe zu verzichten?

Wer sagt denn, dass ich darauf verzichte?

Die Liebe, die kann ich immer woanders haben.

Wenn du nochmal darüber nachdenken willst, wenn du

einen anderen willst, dann gibt es immer noch

Adenmaro.

Aber das Volk will dich.

Und der Wille des Volkes sei mit Befehlen.

Davon abgesehen, hat mein Vater dich ausgewählt.

Und dem Willen meines Vaters widersetze ich mich

nicht.

Ja, das glaube ich dir gern.

Wir haben uns nichts mehr zu sagen.

Oder irre ich mich?

Nein.

Oh, nein!

Was geht da schon wieder los?

Da wir nun alles geklärt haben, sehen wir

uns wohl am Tag der Trauung wieder.

Und du bist sicher, dass du mich nicht

liebst?

Sag's mir!

Sag's mir!

Sag's mir!

Sag's mir!

Nein, Leonardo.

Denk immer daran, was sie mit dir gemacht

hat.

Warum sollte ich eine Frau wie dich lieben?

Liebst du mich denn?

Nein.

Ich liebe dich auch nicht.

Los jetzt!

Raus hier!

Los, verschwindet!

Wer hat euch erlaubt, an meinen Gerätschaften herumzuspielen?

Ihr König ist gestorben!

Ab mit euch ins Bett und schlaft jetzt.

Und überlasst diese dummen Sterblichen ihrem Schicksal.

Wir haben an diesem von Freude und Trauer

erfüllten Tag von einem großen und gerechten König

Abschied genommen.

Und nun wird, wie das Gesetz es vorsieht,

seine Tochter mit dem Mann, der der neue

König sein wird, den Bund der Ehe schließen.

Und so wie es unseren Sitten entspricht, wird

hier am Grabmal des verstorbenen Königs die Trauung

der Brautleute vollzogen.

Auf dass der Segen des Königs ihnen zuteil

werde.

Folgt mir, Leonardo und Mirabella.

Der feierliche Augenblick ist gekommen.

Hebt die Arme und haltet die Hände nebeneinander.

Auf dass ich sie mit dem Heiligen Band

königlicher Vermehlung umschlinge.

Nein!

Einen Augenblick wartet!

Mein Bruder soll die Wahrheit wissen, bevor er

die Ehe schließt.

Ademaro, wovon redest du?

Du musst wissen, dass das, was dir zuteil

wird, dir von Rechts wegen zusteht.

Aber das ist doch Unsinn.

Nein, keineswegs.

Hör mir einen Augenblick zu, dann weißt du,

wie ich das meine.

Meine Mutter wird es bezeugen.

Glaub mir, es ist zum Guten für dich.

Gut, dann spreche ich aber fast nicht kurz.

Der König.

Der König war dein wahrer Vater.

Was redest du denn da?

Du kannst ihm glauben, Leonardo.

Und hier ist der Beweis.

Seht, meine Königin, erkennt ihr dieses Tuch?

Ja, natürlich.

Es ist das Tuch hin, das der König

unser Kind, unseren Sohn, gewickelt hatte.

Er ist vor vielen Jahren entführt worden.

Ich habe unten am Fluss ein Säugling gefunden.

Er lag am Ufer und war in dieses

Tuch eingewickelt.

Und dieses Medaillon trug er um den Hals.

Das ist ein Symbol der Nacht.

Das ist doch wahr.

Du bist dieser Säugling gewesen.

Und ich habe dich wie meinen eigenen Sohn

großgezogen.

Aber ich habe nie einen Unterschied gemacht zwischen

dir und meinem Sohn, meinem geliebten Ademaro.

Diese Frau sagt die Wahrheit.

Ich habe nicht gewusst, dass du gerettet wurdest.

Du bist mein Sohn, Leonardo.

Und du, Mirabella, bist auch meine Tochter.

Denn ich habe dich wie meine Tochter großgezogen.

Also dann sind wir Bruder und Schwester.

In meinem Herzen seid ihr das.

Aber ich habe Mirabella nicht zur Welt gebracht.

Nicht wahr, Sariba?

Ich bitte dich um Verzeihung, mein Kind.

Ich bin deine richtige Mutter.

Jetzt lösen sich viele Rätsel, Mutter.

Siehst du?

Deshalb ändert sich nichts.

Aber du weißt, dass das, was du vom

Schicksal bekommen solltest, dir von Rechts wegen sowieso

gehört.

Richtig.

Und jetzt gibt es keinen Grund mehr, die

Hochzeit noch länger zu verzögern.

Sobald ihr beiden die Ehe geschlossen haben werdet,

wird alles anders sein und doch auch wieder

so wie zuvor.

Also, bist du bereit, Mirabella?

Ja, ich bin bereit.

Und du, mein Sohn, haben dich deine Gefühle

verstummen lassen?

Nein, das ganz bestimmt nicht.

Ich dachte über etwas anderes nach, Mutter.

Wenn ich sowieso der König bin, warum soll

ich dann eine Frau heiraten, die mich nicht

liebt?

Das Blatt hat sich gewendet, Mirabella.

Jetzt musst du dich nicht mehr zum Wohle

deines Volkes opfern.

Der dem Gesetz Folge leisten muss, bin ich.

Und du bist frei.

Du hast die Freiheit, den zu heiraten, den

du liebst.

Aber ich heirate dich, Leonardo.

Denn so wurde entschieden.

Aber vorher, es hat sich geändert.

Vorher warst du die Prinzessin und ich ein

armer Junge.

Und jetzt bin ich der Prinz und du

ein armes Mädchen.

Du musst lernen, was es bedeutet, mit dem

Leben anderer zu spielen.

Ich habe schon gelernt.

Und jetzt büße ich dafür.

Aber zurückweisen lasse ich mich nicht von dir.

Ich gehe freiwillig.

Was ist mit dir, Leonardo?

Bist du verrückt?

Du musst sie zurückhalten.

Ich glaube, das solltest du machen.

Ich nehme keine Dienerin zur Frau.

Mirabella!

Mirabella!

Es tut mir leid, wir haben sie nicht

gefunden.

Sie ist verschwunden.

Wir haben in allen Dörfern gesucht, überall in

den Wäldern.

Sie ist spurlos verschwunden.

Du hättest verhindern sollen, dass sie wegläuft, Leonardo.

Warum hast du sie nicht zurückgehalten?

Sie liebt euch doch, ich weiß es.

Sie hat sich mir anvertraut.

Sie hat mir immer alles erzählt.

Wo wird sie bloß sein?

Wo hat sie sich versteckt?

Warum seid ihr nur so stolz und so

verbucht?

Bitte hört auf.

Ich habe einen Fehler gemacht.

Ich habe nicht geglaubt, dass sie mich liebt.

Ich werde sie selber suchen.

Ich begleite dich.

Jetzt lasse ich dich nicht im Stich.

Du hast schon genug für mich getan.

Bleib hier und hol dich aus.

Nein, warte, Leonardo.

Vater, warum hast du mich jetzt allein gelassen?

Ich brauche dich so sehr.

Warum habe ich nicht auf die Stimme meines

Herzens gehört?

Ich habe alles getan, damit der, den ich

liebe, mich hasst.

Und jetzt habe ich alles verloren.

Die Vergangenheit und die Zukunft.

Es war meine Schuld.

Ganz allein meine Schuld.

Leb wohl, Vater.

Verzeih mir, wenn ich dich enttäuscht habe.

Wenn ich nicht fähig war, klug und gerecht

zu sein, wie du es mich gelehrt hast.

Weine nicht, Mirabella.

Deine Tränen tun mir weh.

Und mich schmerzt die Trauer, die ich in

deinem Herzen sehe.

Meine Tochter.

Ja, du bist meine Tochter.

Denn ich habe dich großgezogen und dich geliebt,

wie ich meine leibliche Tochter geliebt hätte.

Vielleicht sogar noch mehr.

Und jetzt trockne deine Tränen.

Und fühle dich nicht schuldig, denn du hast

dich nicht schuldig gemacht.

Ich lebe jetzt in einer Welt, in der

es keine Lüge gibt.

Und darum weiß ich, warum geschieht, was geschieht

und welchen Sinn es hat.

Wirst du mir jemals vergeben können, Vater?

Ich muss dir nicht vergeben, denn dich trifft

keine Schuld an dem, was geschah.

Über dein Leben hast du nicht selbst bestimmt.

Das war Epos, der Magier auf der Insel

des Schwarzen Turmes.

Und warum tat er das?

Was will dieser Epos von mir, Vater?

Du warst für ihn nur eine Figur in

einem Spiel, das er mit dir, Leonardo und

Ademaro getrieben hat.

Nichts als ein Wettspiel.

Um zu gewinnen, musste er verhindern, dass du

Leonardo heiratest.

Und es ist ihm gelungen.

Dein Leben nahm diesen Verlauf, weil Epos alles

zu seinem Vorteil gelenkt hat.

Wenn jemand mit meinem Leben gespielt hat, wird

er sich rechtfertigen müssen.

Denn ich bin ein Mensch, Vater, und keine

Schachfigur.

Für ihn bist du ein Nichts.

Und du wirst nichts erreichen, wenn du zu

ihm gehst.

Was geschieht, wenn sich eine Schachfigur gegen ihr

Schicksal wehrt?

Auch wenn es für mich das Letzte ist,

was ich tue, ich gehe zu ihm.

Ich hole mir mein Leben zurück, Vater.

Lass ihn ruhig, Epos.

Du hast doch das Spiel schon gewonnen.

Glaubst du, ich habe dieses Spiel nur gespielt,

weil es mir Freude macht, dich zu demütigen?

Ach, du armer Gammisch, du bist so schrecklich

einfältig.

Unser Wettspiel war doch nur ein Vorwand.

Ich wollte, dass sie zu mir kommt.

Aber wieso denn?

Na, weil ich ihre Kraft brauche.

Sie ist meine Zukunft.

Sie wird ein Teil von mir.

Sie ist mein junges Blut.

Und wir werden gemeinsam eine neue Dynastie gründen.

Und dann wird mir meine Macht auf ewig

erhalten bleiben.

Sie wird ein Teil von dir?

Und dein Blut ist sie?

Das verstehe ich nicht.

Das kannst du auch nicht verstehen, denn du

weißt nicht, wie alles begonnen hat.

Vor vielen Jahren wurde einer Frau aus dem

Volke in einer stürmischen Nacht tief im Wald

gleich bei den Ruinen von einem geheimnisvollen Reiter

das Leben gerettet und als Dank musste sie

ihm ihre Tochter versprechen.

Und diese arme Frau aus dem Volke hieß

Sariba.

Und der geheimnisvolle Reiter, das war ich.

Mirabella ist mir versprochen?

Hier bin ich, Epos.

Ich habe es gewagt, hierher zu kommen.

Epos, ich fordere dich heraus.

Und wenn du keine Angst vor mir hast,

lass mich in den Turm.

Schafft ihn mir vom Leib.

Nimm ihn fort.

Nein, nicht mir!

Ihr macht auch, dass er wegkommt.

Ich kann eure widerlichen Schatzen nicht mehr sehen.

Verschwindet, verschwindet!

Schließt euch in eure Kammern ein.

Und da kommt er erst wieder heraus, wenn

ich es befehle.

Sariba!

Warum sollte ich der Frau, die ich heiraten

will, etwas Böses antun?

Willkommen in meinem Haus, Mirabella.

Du ahnst wohl kaum, welch große Freude es

für mich ist, dich in meiner Nähe zu

sehen.

Du hast mit meinem Schicksal gespielt.

Wie konntest du es wagen?

Ich bin hier, um mir mein Leben zurückzuholen.

Und ich fordere von dir meine Empfindungen.

Ich habe nur das getan, was du mit

Leonardo gemacht hast.

Du hast auch mit seinen Gefühlen gespielt.

Wir haben das gleiche Spiel gespielt, Mirabella.

Und darum musst du mich nicht fragen, warum

ich es tat.

Denn die Antwort kennst du.

Könnte es etwas Lustvolleres geben, als anderen Menschen

die Macht aufzuzwingen, über die man verfügt, Mirabella?

Ich habe mich auch schuldig gemacht, aber ich

habe es aus Liebe getan.

Ich weiß, das gilt auch für mich.

Und jetzt wirst du meine Braut.

Nein, auf gar keinen Fall!

Du wagst es, deinen zukünftigen Mann zu bedrohen.

Ich bin nicht deine Braut, du lügst.

Ich werde dich nicht heiraten, niemals.

Ich werde dein Mann, ob es dir gefällt

oder nicht.

Ja, du wirst mich heiraten müssen.

Und du wirst mit mir ein neues Geschlecht

gründen.

Und jetzt, meine Liebe, werden wir uns um

die Einladungen zu unserer Hochzeit kümmern.

Los, los, los!

Kommt sofort zu mir!

Schneller, schneller!

Bewegt euch!

Ihr habt es doch gesagt!

Die zwei werden jetzt sofort zum Schloss gehen

und sagen, dass die wunderschöne ehemalige Prinzessin bei

mir ist.

Was?

Was soll das?

Nein, das genügt, glaube ich.

Sie werden schon etwas unternehmen.

Sie werden hierher kommen.

Nicht wahr?

Was meinst du dazu, meine Liebe?

Was hast du vor?

Äh, mit denen?

Eigentlich nichts.

Aber wenn sie hier sind und du...

und du weigerst dich dann immer noch, mich

zu heiraten, dann lösche ich ihre Leben aus.

Da sind sie.

Ich höre sie, Mirabella.

Jetzt brauche ich all meine Macht.

Der Quell der mächtigsten Magie, der hier nach

oben strömt aus den tiefsten Tiefen der Erde.

Er leitet mich und gibt mir Kraft.

Mirabella wird mir gehören.

Und das Leben all der Menschen, die sie

liebt, werde ich auslöschen.

Unsere Gäste werden bald hier sein, meine liebe

Prinzessin.

Ich glaube, wir sollten sie nicht warten lassen.

Ich sehe, du hast dich vorbereitet.

Lass sie nicht in den Turm, Epos.

Ich tue alles, was du willst.

Aber lass sie nicht in den Turm.

Nein, es geht nicht, dass du irgendetwas von

mir forderst.

Ich will sie nicht wiedersehen.

Und ich will auch nicht, dass sie mich

sehen.

Aber ich will doch nur, dass sie für

uns die Trauzeugen spielen.

Ich werde ihnen ganz bestimmt nichts tun, es

sei denn, du zwingst mich dazu.

Na komm, gib mir deine Hand.

Du bist so unruhig und aufgeregt.

Aber das kann ich gut verstehen.

Heiraten, das tut man eben nicht alle Tage.

Na komm, nimm meinen Arm.

Nein.

Ich würde wahnsinnig gern dabei sein.

Sie hätten doch die Brautjungfer machen können.

Ja natürlich, erst müssen wir alle einladen und

dann verbietet er uns bei der Hochzeit doch

beizufallen.

Jetzt seid doch mal bitte still, ich kann

sonst überhaupt nicht nachdenken.

Nachdenkt?

Was gibt es denn da nachzudenken?

Ich überlege, wie man das alles verhindern kann.

Jetzt geht's los.

Epos hat begonnen, seine magischen Kräfte zu benutzen.

Er beschwört die Macht der Zauberquelle und wird

zum mächtigsten Herrscher.

Er wird immer stärker und mächtiger.

Die Quelle gibt ihm die Kraft.

Eine Kraft, die sich gegen die richtet, die

gerade den Turm betreten.

Tja, sieh mal, da liegen sie uns zu

Füßen.

Ich flehe euch an, lasst sie bitte gehen.

Ich werde euch heiraten.

Ich bin bereit, mich für sie zu opfern.

Ich habe dir schon einmal gesagt, dass du

nichts zu fordern hast, meine Liebe.

Außerdem arbeitet meine Zauberkraft für mich.

Ich bin gespannt, was sie tun werden.

Was ist, hast du was?

Nein, es ist nichts, mir geht's gut.

Ich kann mein Schwert nicht festhalten.

Ich kann meine Finger nicht mehr bewegen.

Ich kann meine Finger auch nicht mehr bewegen.

Und meine Arme.

Was habt ihr mit ihnen gemacht?

Warum quält ihr sie so?

Komm mit, das kannst du dir aus der

Nähe ansehen, Giravella.

Außerdem erwarten uns unsere Gäste.

Komm mit.

Na komm, komm, meine Liebe.

Hier, das ist dein Leben.

Alle sind da.

Jedenfalls die Überlebenden deiner Geschichte.

Soll ich sie wieder lebendig machen?

Das hängt von dir ab.

Ganz allein von dir.

Werde meine Frau, dann werden sie sich wieder

bewegen können.

Und sie werden mit dir sprechen.

Gut, dann soll es aber sofort geschehen.

Ja, ich bin bereit, Epos.

Also warten wir nicht länger.

Sobald sich dieser Ring an deinem Finger befindet,

werden dich meine Zauberkräfte für immer und ewig

an dich binden.

Und irgendwann liebst du mich auch.

Und wenn deine Freunde wieder zum Leben erwachen,

begegnen sie einer Mirabella, die in mich verliebt

ist.

Und nicht in Leonardo oder Ademaro.

Nein, in mich, Epos.

In den mächtigsten aller Magier.

Das ist mir egal.

Gib mir den Ring.

Steck ihn an meinen Finger.

Bleib ruhig.

Nicht so ungeduldig.

Denn das ist ein heiliges Ritual.

Da darf man nicht ungeduldig werden.

Darum hebe ganz langsam deine Hand.

Hier, bitte.

Schnell.

Ich möchte nicht, dass sie noch länger leiden.

Sie haben so viele Qualen erduldet.

Es hat keinen Sinn, sich noch länger den

Kopf zu zerbrechen.

So lange er über diese Zauberkraft verfügt, wird

er immer stärker sein als du.

Ja, natürlich.

Das stimmt richtig.

Ja, da habt ihr wirklich recht.

So lange er über diese Zauberkräfte verfügt.

Aber was, wenn das nicht mehr so ist?

Oh nein!

Bist du verrückt geworden?

Nein!

Was ist das?

Was ist geschehen?

Nein!

Nein!

Dann werden wir alles verlieren.

Dieser verdammte kleine Dummkopf.

Was versprichst du dir davon?

Wenn du glaubst, dass du sie retten kannst,

dann irrst du dich.

Ja, dann irrst du dich.

Meine Zähne.

Nein, ihr rührt euch nicht.

Sonst werde ich euch für immer vernichten.

Keiner von euch wird sich retten können.

Ja, ich kann euch allesamt vernichten.

So viel Kraft habe ich noch.

Nein, verschwinde!

Ich sterbe lieber, als euch zu heiraten.

Geh mir aus dem Weg, wenn du dich

enden willst wie die anderen.

Die Zauberkraft verlässt ihn.

Er wird bald ein Mensch wie alle anderen

sein.

Ich besitze noch die Ludenkraft, um euch alle

zu besiegen.

Aber ich lebe noch.

Und ich habe die Absicht, noch lange zu

leben.

Schnell, fliegt alle.

Bringt euch in Sicherheit.

Ich kämpfe weiter gegen ihn.

Schnell, schnell, fliegt.

Solange Leonardo noch gegen euch kämpfen kann.

Na komm schon, schnell weg.

Wir tun, was sie sagt.

Ademaro, komm mit, wir fliegen.

Nein, ich bleibe bei Leonardo und Mirabella.

Aber ihr fliegt.

Lauf weg, schnell.

Fliegt zusammen mit den anderen.

Wir kommen nach.

Ademaro, was ist denn mit dir, mein Sohn?

Was ist mit dir?

Deine Kraft ist langsam nach.

Ja, aber sie reicht noch aus Leonardo, um

dich zu vernichten.

Deine Stunde ist gekommen.

Du hast keine Hoffnung mehr.

Nein, tu es nicht.

Du willst mich tatsächlich töten?

Ja, aber ich warne dich.

Wenn ich sterben sollte, dann stirbst du mit

mir.

Denn dein Leben ist an meines gebunden.

Hier siehst du.

Sieh doch, wie meine Hand zittert.

Nicht, weil ich Angst habe.

Aber deine zittert auch.

Dir erschwingt auch die Kraft.

Dir erschwingt die Kraft genauso wie mir.

Gib nicht auf, Leonardo.

Er verliert die Kraft.

Halte durch.

Bald wird er keine Kraft mehr haben.

Aber ich auch nicht.

Mirabella!

Was hast du getan?

Ihr Leben gehört mir.

Mirabella ist mein Geschöpf, seit dem Tag, an

dem ich ihre Mutter traf.

Robert Leonardo, komm, stich zu.

Aber wenn du mich triffst, triffst du auch

sie.

Aber du kannst dich nur verteidigen.

Und wie lange wirst du das wohl durchhalten?

Na los, vorwärts.

Schlag zu, entscheide dich.

Nein, ihr schafft es nicht.

Oh nein, oh nein, ihr werdet es nicht

schaffen.

Ergib dich, Leonardo.

Dann würde ich Mirabella verschonen.

Ergib dich.

Hilfe!

Zieh mich hoch, weil du mich fallen lässt.

Wenn du mir nicht hilfst, dann verlierst du

Mirabella.

Los geht mit Hans.

Ich kann nicht.

Mirabella!

Mirabella!

Meine Tochter!

Was ist mit meiner Tochter geschehen?

Wir haben geglaubt, wir haben sie wiedergefunden.

Und wir haben sie für immer verloren.

Oh nein, bitte, wir müssen sie retten.

Das ist das Opfer, das wir für die

Freiheit bringen müssen, Sariba.

Es gibt kein Auto mehr.

Vielleicht nicht, aber vielleicht doch.

Vielleicht kann ich sie mit dieser magischen Flüssigkeit...

Aus dem Trudelschlaf wecken!

Mutter.

Leonarda.

Wo ist er?

Wo ist er?

Es ist alles vorbei.

Er kann dir nichts mehr tun, Mirabella.

Ja, es ist alles vorbei, mein Kind.

Abimaro!

Er stirbt auch.

Nein, das darf nicht sein.

Warum ist er nicht zum Leben erwacht?

Warum nicht?

Warum?

Das kann ich euch sagen.

Da gibt es eine Erklärung.

Aber das heißt, es ist jemand unter euch,

der ganz bestimmt gelogen hat.

Das ist wahr.

Ja, richtig.

Ja, ich habe gelogen.

Aber ich habe es nur ihm zuliebe getan.

Abimaro konnte sich niemals damit abfinden, dass Leonardo

immer alles bekam, sogar das Königreich.

Ich sagte ihm, Leonardo sei das Kind, das

ich unten am Fluss gefunden hatte, der Sohn

des Königs.

Ich habe gedacht, ihm wäre damit geholfen, wenn

ich das sage.

Aber ich habe nicht die Wahrheit gesagt.

Er lag damals am Flussufer.

Abimaro ist der Königssohn.

Ja, er kam durch meine Zauberkraft zur Welt.

Doch jetzt hat Epos seine magischen Kräfte verloren.

Also ist doch sein Leben zu Ende.

Und die magische Flüssigkeit, mit der du Mirabella

berührt hast?

Ich habe keine mehr.

Nein, das stimmt nicht.

Vielleicht...

Los!

Los!

Kost!

Ihr müsst doch noch etwas auf dem Fell

haben.

Das ist ein bisschen eklig, aber es müsste

eigentlich reichen.

Vielleicht hilft es.

Es ist nicht viel, aber...

Du lebst, Abimaro.

Du bist wieder bei uns.

Und du bist unser König.

Aber was ist mit mir geschehen?

Und warum soll ich König sein?

Das verstehe ich nicht.

Nein, frag jetzt nichts, Abimaro.

Das werden wir dir später erklären.

Aber du bist wirklich der rechtmäßige Erbe des

Thrones und ich glaube, dass das für Leonardo

bestimmt kein Problem sein wird, nicht wahr?

Aber wo ist er denn?

Er ist gegangen.

Er hat den Weg freigemacht.

Jetzt wird Abimaro regieren können.

Ich hatte die ganze Zeit recht und ich

wusste, dass ich gewinne.

Ab heute fange ich an zu wachsen.

Und ihr werdet für immer bei mir sein.

Wenn du an meiner Seite regieren willst, dann

werde ich damit einverstanden sein.

Ich habe dich sehr lieb, Abimaro.

Und du wirst ein sehr guter König sein,

denn du kennst die Herzen der Menschen.

Aber nein, ich muss einen anderen Weg gehen.

Und über den haben weder die Sterne noch

die grausamen Pläne eines bösen Zauberers entschieden.

Ich gehe diesen Weg, weil ich es selber

will.

Leonardo!

Hör mir doch zu, ich bitte dich!

Halt, bleib stehen!

Reise zu deinem Schloss zurück!

Nein, sei doch vernünftig!

Hör mir bitte zu!

Spiel du lieber Königin!

Ich will aber nicht Königin spielen!

Das tut mir leid für dich!

Ach, lass mich in Ruhe!

Ich habe gesagt, dass ich dich liebe und

dass ich dich immer geliebt habe!

Ach ja?

Das ist dein Problem!

Aber du liebst mich doch auch!

Und wenn du mir nicht freiwillig zuhören willst,

dann hole ich dich vom Pferd!

Das Königreich interessiert mich nicht.

Ich glaube, für so viel Verantwortung bin ich

viel zu jung.

Außerdem möchte ich über mein Leben endlich selbst

entscheiden.

Und dir sagen, dass ich dich liebe.

Ich habe dich immer geliebt.

Vom ersten Tag an.

Aber haben wir eine gemeinsame Zukunft?

Ich besitze nichts.

Ach, wirklich nicht?

Bin ich denn nichts?

Ich weiß nicht, was ich machen soll, wo

ich hin soll.

Mich interessiert nur, was mit uns geschieht.

Ich möchte weder an gestern noch an morgen

denken.

Für mich zählt nur dieser Augenblick.

Und was machen wir jetzt?

Lass uns da weitermachen, wo wir angefangen haben.

Und wie haben wir angefangen?

Ganz einfach, aber wunderbar.

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