All language subtitles for Pippi Langstrumpf in Taka-Tuka-Land[de]

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Original subtitles

An

einem Donnerstag fing alles an.

Es war der 3.

Juli.

Papa und Mama fuhren in Urlaub.

Zum ersten Mal ohne Annika und mich.

Mama wollte zuerst nichts davon wissen.

Aber als Pippi Langstrumpf versprach, gut auf uns

aufzupassen, war sie beruhigt und reiste mit Papa

ab.

Na, hoffentlich hält Pippi auch Wort.

Wenn, wenn du sowas sagst, dann werde ich

schon wieder unruhig.

Du kannst dich auf Pippi verlassen.

Genau, Tommi hat recht.

Auf Wiedersehen.

Mach's gut, Junge.

Auf Wiedersehen.

Also, bis dann, Tommi.

Tschüss, Mama.

Grüß Pippi von mir.

Komm jetzt.

Gute Reise und viel Vergnügen.

Danke, euch auch.

Auf Wiedersehen.

Jetzt können wir drei Wochen bei Pippi wohnen.

Was Schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich auch nicht.

Tatjana Onkel, da sind wir.

Ich hab dir Zucker mitgebracht.

Da.

Hier ist noch ein Stück.

Pippi.

Wir sind da.

Pippi.

Pippi.

Pippi.

Hast du sie gefunden?

Nein.

Pippi.

Hier liegt sie, Annika.

Sie schläft wie ein Murmeltier.

Leg sie auf.

Was ist das denn?

Pippi, wo steckst du?

Sie muss draußen sein.

Komm.

Pippi.

Achtung, ich lande.

Geh lieber da weg.

Was ist denn das schon wieder, Pippi?

Mit einem Bett kann man doch nicht fliegen.

Du hast dir keine Ahnung.

Das ist ein, äh, ein Muskodil.

Ein was?

Bist du sicher?

Ja, natürlich, Tommi.

Ich hab's doch selbst erfunden.

Oh, ich muss den Bart abschneiden.

Jetzt sehe ich aus wie der Seeräuber-Opa

Fabian.

Der Seeräuber-Opa Fabian?

Wer ist denn das?

Das war mein Urgroßvater, Kapitän Fabian Langstrumpf.

Der gefährlichste Seeräuber auf allen Weltmeeren.

Er hat auf seinen Fahrten eine Menge Gold

und Edelsteine zusammengeraubt und auf einer ganz einsamen

Insel versteckt.

Dann ist er gestorben und über hundert Jahre

lang hat er nicht mehr gesehen.

Er hat keiner gewusst, wo der Schatz lag.

Bis mein Vater kam.

Und der hat den Seeräuberschatz gefunden?

Oh, klar.

Aha, da kommen die vielen Goldstücke her, die

er dir immer mitbringt.

Genau.

Hey, verstehst du denn keinen Spaß?

Jetzt haben wir eine schöne Spielwiese.

Ich werde Seeräuber und alle Matrosen sollen zittern,

wenn sie den Namen Seeräuber Pippi hören.

Vor allem draußen in der Südsee, rund um

Takatuka.

Wie wirst du denn da hinkommen?

Du hast doch kein Schiff.

Macht nichts.

Ich gehe zu Fuß übers Wasser.

Das ist doch Unsinn, Pippi.

Niemand kann auf dem Wasser gehen.

Lass mal ab.

Ich werde sie beweisen, Tommi.

Siehst du jetzt, dass ich recht hatte, Pippi?

Man kann auf dem Wasser nicht gehen.

Sowas geht nie beim allerersten Versuch.

Man muss richtig üben.

Da hinten treibt eine Flasche.

Ui, vielleicht ist es eine Flaschenpost.

Moment, ich hole sie.

Ist es wirklich eine Flaschenpost, Pippi?

Ich glaube schon.

Da ist nämlich ein Blatt Papier drin.

Steht da irgendwas drauf?

Ja.

Hier, nimm an, Tommi.

Lies vor, was auf dem Zettel steht.

Ich kenne auch nicht alle Buchstaben.

Pippi, das ist von deinem Vater.

Was steht denn drauf?

Lies doch vor.

Ja, Pippi, bin in Lebensgefahr.

Hilf mir.

Was?

Schnell, lies weiter.

Ich bin von Seeräubern gefangen und verschleppt worden.

Das kommt davon, wenn ich nicht bei Ihnen

bin.

Mein Schiff haben sie gekapert, meine Mannschaft auf

einer einsamen Insel ausgesetzt und mich in ihre

Seeräuberfestung geschleppt.

Aber ich weiß nicht, wo die liegen.

Man hatte mir auf der Fahrt dahin die

Augen verbunden.

Die Anführer der Seeräuber heißen Blutswente und Messerjocke.

Was aus meiner Mannschaft geworden ist, weiß ich

nicht.

Aber ich habe gehört, dass die Insel, auf

der man sie ausgesetzt hat, Manajakaja heißt.

Das ist da, wo unser Schatz liegt.

Ich bin in einem Turmverlies eingesperrt und werde

Tag und Nacht gequält.

Ich soll Ihnen verraten, wo unser Schatz liegt.

Komm und hilf mir, liebe Pippi.

Aber mach schnell, sonst sterbe ich noch vor

Hunger.

Hier bekomme ich nämlich nur Wasser und Brot.

Nur Wasser und Brot?

Brr, das wäre nichts für mich.

Hey, Kürbis.

Kürbis.

Du siehst aus wie Kürbis.

Nenn mich nicht immer Kürbis.

Kürbis.

Kürbis.

Kürbis.

Du wirst dich wundern, Rosalinda.

Kennst du das?

Das ist eine neue Flaschenwurst, die hat Pippi.

Falls sie die erste nicht erhalten hat.

Warte.

Warte.

Warte.

Nein, ich kann nicht mehr warten.

Ich will hier raus.

Ich will raus.

Ich muss sofort da hin und meinen Vater

raushauen.

Da kommen wir natürlich mit, Pippi.

Nein, Tommy.

Ich glaube nicht, dass unsere Eltern damit einverstanden

sind.

Ihr müsst aber mit.

Ihr habt doch versprochen, dass ich jede Minute

auf euch aufpassen werde.

Ja, dann müssen wir mit.

Für diese Rettungsexpedition brauchen wir eine gute Ausrüstung.

Man kann nie wissen, was einem alles bevorsteht.

Jetzt lasst mich mal in aller Ruhe überlegen.

Ich sage keinen Ton.

Das brauchen wir auf jeden Fall.

Und diese Karte auch.

Hier, Annika.

Dann den Sechstanten.

Und natürlich das hier.

Was willst du denn damit?

Die habe ich von einer Wahrsagerin in Acapulco

gekriegt.

Das ist eine magische Zauberkugel.

Kugel klein.

Kugel fein.

Sag mir bitte ganz geschwind, wo ich meinen

Papa finde.

Sag es mir, ich befehle es dir.

Kugel mein.

Kugel fein.

Wo mag mein armer Papa sein?

Das dumme Ding versteht mich nicht.

Aber das hier nehmen wir ganz bestimmt mit.

Wenn du die mitnimmst, dann werden wir die

Seeräuber schon in die Flucht schlagen.

Darauf kannst du dich verlassen.

Junge, Junge.

Dass ich mal zum Seeräubernest war, hätte ich

mir nie träumen lassen.

Kugel klein.

Kugel fein.

Ach, ich kann mich nicht mehr an den

Spruch erinnern.

Schade.

Wenn es uns wenigstens sagen würde, wie das

Seeräubernest heißt.

Acapulco.

Endlich.

Aber die Seeräuberfestung muss auf der anderen Seite

liegen.

Nicht da, wo meine Kure duckt.

Acapulco.

Pots und Slits, wir raten mit Bomben und

Granaten.

Pipi langt uns Vater, den holen wir heraus.

Schießt nur mit den Flinten, wir packen euch

von hinten.

Jage aus dem Haus, in die Wüste euch

hinaus.

Wir werden sie entstürmen, wir werden sie erstürmen.

Alle schießen wir in zwei, mit Pulver und

mit Blei.

Jetzt kommt die Pipi lang, strumpft Pipi Lotta

weg zu Alia.

Jetzt kommt die Pipi lang, strumpft Alia weg

zu Alia.

So, jetzt essen wir ein Wurstbrot.

Hier, Pipi.

Vielen Dank.

Jetzt fliegen wir aufs Meer hinaus.

Ja, du hast recht, der Nilsson.

Hier hast du auch was zu essen.

Glaubst du, dass wir deinen Papa finden, Pipi?

Klar.

Ist doch ganz einfach, Tommy.

Erst fliegen wir ein paar hundert Kilometer geradeaus

und dann wird gesucht.

Wir fallen ins Meer.

Mach auf, Pipi, schnell.

Wenn wir ein paar Sandsäcke abwerfen, steigen wir

wieder hoch.

Jetzt können wir weiter schlafen.

Guten Morgen, Pipi.

Guten Morgen, habe ich gesagt.

Hey, wach werden, Tommy.

Die Sonne geht auf.

Das ist mir egal.

Hier, Frühstück erst mal.

Herrlich, so zu fliegen, nicht?

So ein Miskodil ist noch schöner als ein

Ballon.

Wir stehen ja ganz still in der Luft,

Pipi.

Natürlich, Tommy, weil Wildstille ist.

Aber wo ist der Ballon?

Wir sind nicht auf der Erde, Pipi.

Wir hängen in den Wolken fest.

Was?

Tatsächlich?

Was sollen wir machen, Pipi?

Alle Mann raus und zu Fuß weiter.

Hör mal, Pipi, wenn das so weitergeht, kommen

wir in diesem Jahr nicht mehr hin.

Keine Sorge, Tommy, wir werden uns schon irgendwie

helfen.

Auf jeden Fall müssen wir nach Takatuka.

Aber das sind doch viele hundert Kilometer, Pipi.

Ein altes Flugzeug, seht mal.

Damit können wir nichts anfangen.

Der Motor ist doch weg.

Das macht doch nichts.

Dann bauen wir eben einen neuen.

Wie willst du das denn machen?

Denkst du, das wäre so einfach?

Das Wichtigste habe ich schon gefunden.

Damit werden wir den Propeller antreiben.

Alles, was wir sonst noch brauchen, liegt hier

herum.

Ihr werdet sehen, in ein paar Stunden fliegen

wir.

Alles klar?

Gepäck verstauen.

Nummer zwei, Tommy.

Nimm an, Annika.

Hier, das ist alles.

Und jetzt kann es losgehen.

Aber Pipi, ohne Räder könnten wir doch nicht

gut starten.

Keine Sorge, ich habe an alles gedacht.

Ich bin das Fahrgestell.

Und jetzt strampeln, Annika.

Schneller, Annika!

Schneller!

Wir fliegen, Annika!

Pipi!

Pipi, es wird immer wärmer.

Was ist eigentlich los?

Da stimmt irgendwas nicht, Pipi.

Sieh doch mal nach.

Alles in Ordnung.

Wir haben nur einen alten Vulkan vor unserer

Nase.

Du musst nach rechts oder links ausweichen.

Es geht!

Es geht verklemmt, Annika!

Wir sind fest!

Dann fliegen wir durch das Feuer durch!

Pipi, wir haben es geschafft!

Unser Motor will nicht mehr.

Was machen wir denn jetzt?

Ohne Motor können wir doch nicht fliegen.

Nur die Ruhe.

Wir tun jetzt, als ob wir ein Segelflugzeug

wären und landen auf der Insel da unten.

Glaubst du, die Insel ist bewohnt?

Das ist mir egal.

Auf jeden Fall sieht sie sehr gemütlich aus.

Jetzt kommt Pipi langsam zur Insel.

Komm her!

Komm her, Annika!

Oh je!

Wenn das unsere Mama wüsste!

Mami!

Annika!

Hast du Pipi gesehen?

Nein.

Hallo ihr beiden, hier bin ich!

Jetzt fehlt nur noch Herr Nilsson.

Herr Nilsson!

Hoffentlich ist er nicht in der Insel.

Er ist ins Wasser gefallen und ertrunken.

Das glaube ich nicht.

Da ist er ja!

Na endlich, Herr Nilsson!

Bleib da sitzen.

Wir sehen uns erst mal auf der Insel

um.

Du Pipi, glaubst du nicht, dass es hier

wilde Tiere gibt?

Ach wo, hier ist es so friedlich wie

im Kinderheim von der Bruse Liese.

Ist das nicht ein netter kleiner See?

Da möchte ich ein bisschen drin rumplanschen.

Ich auch.

Aber dazu haben wir jetzt keine Zeit, Annika.

Hier Tommi, trink.

Danke.

Du Pipi, wie sollen wir hier jemals wieder

wegkommen?

Ganz einfach.

Was glaubst du, warum ich das hier mitgenommen

habe?

Was ist das für ein Buch?

Da steht drin, wie man Floß baut.

Wer das nicht hat auf einer einsamen Insel,

der kommt nie mehr da weg.

Nies vor, Tommi.

Zuerst muss man genügend Bäume fällen, damit man...

Hallo!

Womit denn fällen?

Wir haben doch keinen Ball.

Was machen wir denn da?

Du müsstest ein Biber sein, dann wäre es

gut.

Wie Biber, warum?

Dann könntest du die Bäume mit den Zähnen

abnagen.

Nee, ich möchte wissen, wie lange so ein

Biber braucht.

Wenn einer vorbeikommt, fragen wir ihn.

Sind Biber wilde Tiere?

Ich habe euch doch gesagt, hier gibt es

keine wilden Tiere.

Ich habe es

gefunden.

Den Kompass?

Das ist ja prima.

Was hast du, Pipi?

Ich denke an meinen Papa.

Der arme Kerl wartet auf mich.

Und ich sitze hier rum.

Ah, dicker Körbis.

Bist du nur ein Mürbe?

Will mit dem Messer gekitzelt werden.

Errätst du uns endlich, wo der Schatz ist,

oder müssen wir dir jeden Tag eine Tracht

Prügel verpassen?

Du, Blutswende.

Wir müssen ihn unbedingt härter anfassen.

Ich habe das Gefühl, mit Wasser und Brot

allein kriegen wir den nicht weich.

Wir müssen andere Seiten aufziehen.

Warte nur, Blutswende.

Wenn meine Pipi kommt, dann werden nur noch

die Kleider von euch übrig bleiben.

Pipi, deine Pipi kann uns den Pockel runterrutschen.

Runter und wieder rauf, das ist schöner.

Halt deinen dummen Schnabel, Rosalinda.

Hör mal, dicker Körbis, deine Pipi wird nie

unser Versteck finden.

Du wirst dich wundern.

Was ist das?

Eine neue Flaschenpost.

Ich habe schon zwei an meine Pipi abgeschickt,

und die kriegt sie auch.

Nein!

Jetzt wird Pipi bald hier sein.

Denkst du, wir hätten Angst vor ihr?

Nee, wir fürchten uns vor gar nichts.

Wir haben hier 284 Seeräuber und 250 Mosketen.

Und außerdem über 1000 Kanonen, Säbel und Gewehre.

Was sagst du dazu, Körbis?

Außerdem wird sie überhaupt nicht reinkommen in unsere

Festung.

Wir haben...

Sie kommt nicht rein.

Das werden wir sehen.

Wir werden sie...

Schlaft alle, schlaft alle, schlaft all ihr Wellen

auf dem Meer, schlaft all ihr Segel, der

will sie jetzt nicht mehr.

Windmeer und Segel schlafen so wie du.

Über den Bäumen geht der Mond zur Ruhe.

Es leuchtet in deinem Dschungel.

Pipi, das sind sicher Raubtiere.

Meinst du?

Na ja, dann werden wir denen mal zeigen,

wer wir sind.

Die haben gelogen.

Komm, wir gehen schlafen.

Ich find's prima hier auf der Insel.

Wenn wir deinen Papa nicht befreien müssten, würde

ich am liebsten hierbleiben.

Du Angeber, so was du bist, kann nur

ein Junge sagen.

Ich möchte nicht hierbleiben.

Hilfe!

Was ist denn?

Sei ruhig, die Tiere haben mehr Angst vor

uns.

Und wenn wir nie mehr von hier wegkommen?

Tja, das wollen wir nicht hoffen, Annika.

Du hast doch selbst gesagt, dass hier nie

ein Schiff vorbeikommt.

So?

Na ja, ich sag nicht viel, aber was

ich sag, ist Quatsch.

Du meinst, es kommt doch ein Schiff vorbei?

Ja, hier kommen alle Naselangschiffe vorbei.

Pipi!

Was ist das denn?

Tommy, Annika, kommt mal raus!

Was ist denn?

Hört mal, so wird nur auf Schiffen gesungen.

Na, was hab ich euch gesagt?

Es ist ein Schiff!

Tatsächlich!

Ein Seeräuberschiff!

Ob das Blutswände und die anderen Seeräuber sind,

die deinen Vater haben?

Das könnte sein, ich seh mal nach.

Vorsicht, Pipi!

Haie!

Pipi!

Das ganze Wasser ist voll von Haien!

Komm zurück, Pipi, schnell!

Mit denen werde ich schon fertig!

Seht euch ja vor, ihr verfressenen Strollchen!

Hier kommt Pipi Langstrumpf!

Was ist denn jetzt los?

Der einäugige Oskar.

Du bist ja früh auf!

Auch ein Seeräuberkapitän muss sich mal ausschlafen, nicht

wahr?

Heute Abend geht's los!

Heute Abend knallt's!

Hoffentlich meutern die Leute nicht.

Bei mir nicht!

Wir beide, Kalle und der einäugige Oskar, wir

sind die gefährlichsten Seeräuber, wir schaffen das!

Blutswente wird Augen machen auf seiner Takatuka-Insel.

Er wird sie nur umbringen, bevor wir es

tun.

Und wenn wir dann den Schatz vom Langstrumpf

holen, dann sind wir nicht nur die gefährlichsten

Seeräuber, dann sind wir auch die reichsten!

Hoch, setz die Segel!

Hoch, setz die Segel!

Hoch auf Takatuka!

Hoch auf Takatuka!

Kalle, war da nicht was?

Du weißt doch, hier wimmelt es von allen.

Ich sag dir, Blutswente und Messerjocke, die schaff

ich allein.

Die fliegen über Bord, auf Nimmerwiedersehen.

Und hier unten im Kielraum halten wir Langstrumpf

so lange bei Wasser und Brot, bis er

uns sagt, wo er den Schatz versteckt hat.

Schnell, alle Sachen raus!

Was hast du jetzt vor, Pipi?

Wir werden Seeräuber und kapern das Schiff.

Wir drei?

Das geht doch gar nicht.

Doch, mit mir geht alles, hat mein Großvater

gesagt.

Lass mich nur machen.

Armer Blutswente, ich möchte heute nicht in seine

Haut stecken.

Wollte ich nicht den Jocke sagen.

Die haben ausgespielt.

Oskar!

Oskar!

Oskar!

Oskar!

Zum Teufel, was war das denn?

Oskar!

Wer ruft denn da meinen Namen?

Ich hab keine Ahnung.

Osk...

Das ist doch eine unbewohnte Insel, wenn das

die Totengeister sind.

Aber warum rufen sie ausgerechnet nach mir?

Hallo!

Was ist los?

Was wollt ihr von mir?

Oskar!

Oskar!

Ob das wahr ist?

Wir fahren hin, Oskar, dann wissen wir es.

Alle Mann in die Boote!

Bleibt an Bord, Raffael!

Vorwärts!

Schneller!

Schneller!

Moment!

Oskar!

Sieh dir das an!

Ein Affe mit einer Strickjacke.

Sowas gibt's doch gar nicht.

Hast du sowas schon mal gesehen?

Dummer Herr Nilsson!

Vielleicht merken sie jetzt, was wir vorhaben.

Ob der Affe mich gerufen hat?

Ach was?

Ein Affe kann doch nicht rufen.

Ein normaler Affe läuft doch nicht bekleidet auf

einer einsamen Insel herum.

Still!

Komm!

Herr Nilsson!

Komm doch!

Ich möchte wissen, was das Ganze soll.

Hast du Herrn Nilsson?

Ja, hier in der Tasche.

Was soll

das?

Verstehst du, warum die plötzlich so still geworden

sind?

Die können doch wenigstens mal Piep sagen, damit

man weiß, wo sie sind.

Du, die Sache wird mir allmählich unheimlich.

Hallo!

Hallo!

Alle Mann zurück in die Boote!

Glick, glick, glick, glick, glick.

Glocke!

Ruf vor!

Kalle!

Ruf, ich will ein Affe!

Ruf, ich will ein Affe!

Affe!

Affe!

Pippi, ein bisschen tun Sie mir schon leid.

Sie kommen doch nie wieder weg von der

Insel.

Wieso?

Sie haben doch ihre Boote.

Die sollen sich ruhig mal ein bisschen anstrengen.

Ja, das schon.

Trotzdem dürfen wir Ihnen nicht einfach das Schiff

wegnehmen.

Das ist doch gar nicht Ihr Schiff.

Das hat vorher bestimmt anderen Leuten gehört und

die haben es einfach gestohlen.

Macht euch keine Sorgen.

Sobald wir zu Villa Kunterbrunn zurückkommen, gebe ich

eine Zeitungsannonce auf.

Gut erhaltenes Seeräuberschiff kann von den Besitzern bei

Pippi Langstrumpf abgeholt werden.

Dass man auf einer Seereise so dreckig werden

kann, hätte ich niemals geglaubt.

Das macht doch nichts.

Wir haben noch Seife.

Wirf mir deine Hände runter, Tommy.

Und du deine Schürze, Pippi.

Hier, Annika.

Fang auf.

Ich kenn dich doch.

Mich kannst du nicht kennen.

Ich bin der Seeräuber Fabian.

Auf allen Meeren gefürchtet.

Was soll denn das heißen?

Wenn Sie hungrig sind, lachen alle Seeräuber so.

Herrlich.

Nirgendwo gibt es so viel zu essen wie

bei den Seeräubern.

Ich übernehme das Ruder.

Der Steuermann kann essen gehen.

Donnerwetter.

Kapitän Fabian übernimmt selbst die Wache?

Ja.

Prima.

Ich habe nämlich im Bären Hunger.

Dann ist eine Seeräubermahlzeit genau das Richtige.

Seeräuber-Opa Fabian trieb so manchen Schabernack Kreuz

und quer auf dem Ozean, teuer als den

Litern Jack.

Seeräuber-Opa Fabian war bekannt auf der ganzen

Welt.

Er raffte Gold von jedem Kahn, teuer als

den Litern Geld.

Seeräuber-Opa Fabian, Pippi holt den Papa raus.

Keiner kann, was Pippi kann, teuer als den

Litern Daust.

Tommi, Annika, Land ist sich!

Ui, eine Festung und eine Stadt.

Wie mag die heißen?

Das kann nur Takatuka sein.

Ja, Papa!

Jetzt komme ich!

Papa, mein armer, lieber Papa.

Pippi!

Pippi!

Ah, so geht's so!

Pippi!

Pippi!

Pippi!

Pippi!

Lauf du zuerst rüber, Tommi!

Schnell!

Jetzt wir beide, Annika!

Pippi!

Trauti, Greco!

Pippi!

Die ganze Seeräuber-Bande sitzt im Wirtshaus und

seufzt.

Sie sehen aber gefährlich aus.

Aber ich glaube, das ist nur, weil sie

sich nie richtig waschen.

Kommt, wir gehen mal rein.

Warum denn?

Ich habe keinen Durst, Pippi.

Ich will auch nichts trinken.

Aber vielleicht verraten uns die betrunkenen Kerle, wo

mein Papa ist.

Ja, das ist eine gute Idee.

Marco!

Komm!

Bring den Wein da drüben an den Tisch!

Ganz links!

In der Ecke!

Links!

Salud!

Salud!

Korre!

Schicken!

Marco!

Marco!

Marco!

Vorher zieht es los!

Und besser drunter!

Passt!

Marco!

So habe ich früher auch immer getanzt, als

ich noch Seeräuber war.

Wir hatten viel Spaß, das dürft ihr mir

glauben.

Korre!

Natürlich, da hast du recht.

Genau das sage ich auch immer.

Was hat er gesagt?

Er sagt, er wäre ein Teufelsbraten.

Finita!

Na warte!

Du, geh mal über die Späne!

Für den Teufel ist das ein widerlicher Kerl!

Dir werde ich Anstand beibringen, du alter Grobjahr!

An den Haken mit dir!

So!

Ja, gut!

Armer Marco, hat er dir wehgetan?

Es war nicht Marco's Schuld, das weißt du

so gut wie ich, du alter Grobjahr!

Die beiden Kerle haben ihm das Tablett aus

der Hand geschlagen.

Ich begreife überhaupt nicht, dass ihr hier frei

herumlaufen dürft, ihr alten Seufer!

Ich glaube, es wird Zeit, dass ihr mal

in die frische Luft kommt.

Die ist ja so gesund!

Stell deine Mama einen Gruß von mir!

Du auch!

So, jetzt können wir feiern, wie es sich

gehört, so wie früher!

Hier wird nicht gefeiert!

Was geht denn hier überhaupt vor?

Warum hängst du da?

Bist du jetzt schon zu faul zum Stehen?

Wo ist Pedro?

Pedro ist da rausgeflogen.

Und Franco?

Franco ist auch da rausgeflogen.

Wieso geflogen?

Sie sind doch keine Brieftauben.

Was ist hier los gewesen?

Na, antwortet!

Das weiß ich selbst nicht genau.

Es ging alles so schei...

Frag mich!

Ich weiß am besten, was hier passiert ist!

Was?

Wer bist du überhaupt?

Wer ich bin?

Ein Seeräuber!

Ein ganz kleiner, schwacher.

Siehst du das nicht?

Was?

Du ein Seeräuber?

Ja!

Genauso mickriger wie du!

Wie kannst du sowas sagen?

Ich bin kein einfacher Seeräuber!

Ich bin...

Seeräuberkapitän!

Du willst Kapitän sein?

Erzähl mir doch keine Märchen!

Wenn du ein Kapitän bist, dann bin ich

die Tante Brüsseliese!

Oder ihre Großmutter!

Hör zu!

Sei nicht so frech zu Kapitän Blutzwente!

Alle haben ihm zu gehorchen.

Wer das nicht tut, der lebt nicht mehr

lange.

Merk dir das!

Und jetzt will ich endlich wissen, wer du

bist!

Willst du, willst du wissen?

Willst du wissen, wer ich bin?

Ich bin die Pippi Langstrumpf, Pippi Lotta, Viktualia!

Ich bin die Pippi Langstrumpf, Zola E, Zola

Opsasa!

Pippi Langstrumpf?

Ist das die von der...

die...

die immer...

Ja, genau die!

Die, die immer...

die immer was, hm?

Ich meine, die...

die immer so frech wird!

Ja, genau!

Die Pippi Lotta, Viktualia!

Was hast du denn vor?

Willst du vielleicht länger hier in Tagertucker bleiben?

Nein, ich werde so schnell ich kann wieder

von hier verschwinden.

Ich will nur meinen Papa abholen.

Dazu werde ich bestimmt nicht lange brauchen.

Darauf könnt ihr euch verlassen.

Dein Papa?

Wo ist er denn, dein Papa?

Ja...

Wo kann der wohl sein?

Hm?

Ei, ei, ei!

Willst du vielleicht behaupten, du weißt nicht, wo

er ist, kleiner Blutswender?

Ja, das ist die Wahrheit.

Wirklich.

Woher soll ich denn wissen, wo dein Vater

ist?

Wir kennen ihn doch gar nicht.

So können wir auch nicht wissen, wo er

steckt.

Und außerdem kommen Sie doch gar nicht rein,

wo wir ihn gefangen hätten.

Komm, Jockel, wir gehen jetzt.

Nimm das weg!

Es ist wohl das Beste, wenn wir jetzt

alle schlafen gehen.

Du auch, alter Grobjagd.

Stark.

Sehr viel stark.

Ja, sie ist die stärkste auf der ganzen

Welt.

Aber Marco, du sprichst ja auch Deutsch.

Nicht richtig.

Nur ganz wenig, ich kann sagen.

Du Marco, komm doch mal her!

Hast du schon mal etwas über den großen

Kapitän Efraim Langstrumpf gehört?

Efraim was Strumpf?

Ich nichts wissen, nie gehört.

So einen dicken Bauch hat er.

Er ist mein Papa.

Früher war der Bauch so dick.

Augen zu!

Ja, sie hätten ihm auch die Augen verbunden.

Das hat er auch geschrieben.

Bumm, Bumm!

Hau ihn, hau ihn!

Knatsch, knatsch, bäng, bäng, bäng!

Knatsch, knatsch!

Dafür zieh ich ihm noch die Ohren lang.

Vorwärts!

Habt ihr das gehört?

Los, los, los!

Jetzt die Kanonenstellung!

Nicht so lang!

Marco, gibt's keine andere Tür, wo wir raus

können?

Ausgang, verstehst du?

Ja, ja, da Ausgang!

Ich zeichne!

Schnell, dann kommt jetzt Annika mit und versteckt

sie irgendwo.

Und du Pippi?

Ich komm gleich nach, sobald ich kann.

Hallo!

Hier bin ich!

Hier bin ich, wenn ihr mich sucht!

Holt mich doch!

So, Pippi Langstrumpf, jetzt haben wir dich endlich!

Du hast keine Chance mehr!

Alle Kanonen und Moskiten sind auf die Ausgänge

gerichtet.

Regib dich!

Kommt nur, wenn ihr was wollt!

Das werden wir auch!

Los, nimm mir den Säbel ab und fang

sie!

Ach ja!

Ja, gut so!

Vorwärts!

Lasst euch alle aufziehen!

Habt ihr nicht gehört, ihr Feiglinge?

Schnell, schnell!

Verhaltet alle Türen und Fenster im Auge!

Wehe, wenn wir die nicht erwischen!

Blutswände werden uns allen die Ohren abschneiden!

Benetzt die Nebenhäuser!

Durchsucht jeden Winkel!

Drei Mann oben auf die Brücke!

Was wollt ihr?

Ein kleines Mädchen überfallen?

Seid ihr bei mir in der falschen Art?

Das ist meine Adresse, ihr Wurstchen!

Halt sie!

Da läuft sie doch!

Los, hinterher!

Wenn sie das Mädchen gefangen haben, wird er

sofort in den östlichen Turm gesperrt!

Achtung, Blutswände!

Messerjocke kommt zurück mit den Kanonen!

Auf!

Wie sieht's aus, Messerjocke?

Hast du den Befehl ausgeführt?

Nein, Kapitän.

Soll das heißen, dass dir die Kröte entwischt

ist?

Ja, glaub mir, sie war plötzlich ganz einfach

verschwunden.

Du hättest nicht Seeräuber, sondern Schweineherd werden sollen,

du Dummkopf!

Nein, Uhrmacher.

Das wollte ich ja früher auch mal werden.

Du kannst ja nicht mal die Schrauben anziehen,

die in deinem Kopf locker sind.

Schwände!

Einfach verschwunden!

Ja, wie von der Erde verflucht!

Hör zu, Jocke!

Jetzt müssen wir sofort härter durchgreifen.

Bei ihrem Vater.

Wir müssen ihn zum Reden bringen, ehe es

zu spät ist.

Danke.

Danke.

Es ist lieb von dir, Marco.

Du weißt doch, dass er dich nicht versteht,

Annika.

Marco, gut.

Du verstehen?

Annika, ich glaube, du hast Marco lieb.

Nein, das ist nicht wahr.

Ist wohl wahr?

Nein.

Natürlich.

Nein, ich bin nicht verliebt.

Du magst ihn.

Doch.

Nein.

Doch.

Nein.

Na klar.

Ist doch prima, wenn du Marco lieb hast.

Das kannst du doch ruhig zugeben.

Jetzt ist meine Geduld zu Ende.

Ich zähle bis zehn.

Und wenn du uns dann immer noch nicht

verraten hast, wo der Schatz verborgen ist, dann

drücken wir ab.

Drücken wir ab!

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

Nun hör mal zu, Blutschwände.

Sei doch nicht so dumm.

Du kannst mich erschießen, aber was dann?

Wenn ich tot bin, wirst du niemals herauskriegen,

wo der Schatz liegt.

Ja.

Dann werden wir ihn niemals finden.

Aber wir wollen unbedingt, dass du ihn weißt.

Und du wirst es uns sagen, ob du

willst oder nicht.

Wir warten nicht mehr länger.

Die Kleine kann jeden Augenblick...

Also heraus damit!

Wir haben es eilig, du Dickschädel!

Dickschädel!

Ich hab's nicht eilig, überhaupt nicht.

Ich warte hier in aller Ruhe, bis meine

Kleine Pipi kommt.

Ach.

Ab sofort kriegt er nur noch halb so

viel Wasser und Brot wie bisher.

Verstanden?

Ja, ja, ich hab' Ideen.

Dann wirst du schon reden.

Dann wirst du schon reden, ja?

Ja, du bist?

Dann wirst du reden, ja?

Ah!

Nett, dass der hier ist, da bin ich

nicht so allein.

Ich möchte nur wissen, warum er hier ist.

Das kann ich dir erklären, mein Lieber.

Wir brauchen jemand, der uns alles verrät, was

du im Traum und im Wachen so redest.

Und so was kann sie, unsere Rosalinda.

Die Gute versteht jedes Wort von dir und

sie kann es auch wiederholen.

Was sagst du jetzt?

Dass du ein gemeiner Verräter bist, das sage

ich, Rosalinda.

Nein, kein Verräter!

Das ist nicht wahr!

Ich bin kein Verräter!

Seht ihr?

Überall sind jetzt Wachen.

Über die Mauer kommen wir nie in die

Festung rein.

Wir müssen uns in den Kanonen verstecken.

Marco!

Marco!

Ach, du bist das!

Wo bleiben die Kanonen?

Warum sind die noch nicht in die Festung

reingebracht worden?

Das ist eine Schweinerei, Jocker!

Die müssen sie in Augenblick da setzen.

Warum mache ich das so?

Hallo, ich sehe ihn, Pippi!

Da hinten, Pippi!

Schnell, fangen!

Wir auch helfen, fangen, Pippi!

Schnell, ich habe ihn gesehen!

Ganz weit da drüben!

Andere Seite!

Loslassen!

Nein, nein, loslassen!

Ich will rein!

Ich nicht lügen!

Loslassen!

Ich will rein, Pippi!

So, Jocker!

Ist die Festung jetzt endlich nach allen Seiten

verteidigungsbereit?

Ich hoffe, sie kommt bald, diese Pippi!

Dann schießen wir mit sämtlichen Kanonen auf sie!

Ich habe eine Wut im Leibe, wie noch

nie, Svenje!

Ihr müsst die Kanonen zuerst ausprobieren, damit wir

sicher sind, dass auch alles klappt!

Aye, aye, Kapitän!

Hol die Lunten!

Hol die Lunten!

Was war denn der Schuss hier?

Allein!

Na klar, jetzt komm, Pippi!

Dami!

Dami, Annika!

Los, raus aus den Kanonen, schnell!

Wir haben nicht viel Zeit!

Wo sollen wir denn jetzt hin?

Wir verstecken uns im Brunnen!

Und dass unsere Mama uns jetzt nicht sehen

kann!

Die würde uns sofort mit einer Wärmflasche ins

Bett stecken!

Sie hat wohl immer Angst um euch, was?

Ja, viel zu oft!

Hör mal, Pippi!

Wie lange müssen wir denn hier drin bleiben?

Nur bis heute Nacht, dann schlafen die Seeräuber!

Gebt Feuer!

Gebt Feuer!

Wunderbar, Pippi, dass ihr unten haltet!

Wenn ich nur wüsste, wo sie meinen Papa

eingesperrt haben!

Ich werde mal aufklettern und nachsehen!

Vorsicht, Pippi!

Pippi!

Bist du hier schweig?

Ja, jetzt bin ich schweig!

Ich halte es nicht mehr aus!

Stopp, stopp, stopp!

Ich glaube, Pippi holt mich nie hier raus!

Sie hat meinen Flaschenbus nicht bekommen!

Du bist der gemeinste Papagei, den ich je

gesehen habe!

Blitz mich, Blitz mich!

Nein, das tue ich nicht.

Ich denke nicht daran.

Nimm den Eimer!

Was muss ich das tun zum Trocken aufhängen?

Eimer!

Warte, warte!

Jetzt weiß ich, wo mein Papa ist.

Ganz oben im Eckturm.

Da hängt nämlich sein Taschentuch zum Fenster raus.

Bist du ganz sicher, dass das sein Taschentuch

ist, Bibi?

Ja, ich hab's ihm voriges Jahr zum Geburtstag

geschenkt.

Saugt und fresst, so viel ihr wollt.

Aber sorgt dafür, dass die Wachen pünktlich abgeholt

werden, keine ruhige Hand mehr.

Oh Gott, ich hab schrecklichen Hunger.

Mir hängt der Magen auf den Knien.

Ich hol uns was zu essen.

Sieh, kannst du schlafen gehen?

Willst du's mir geben?

Wollen wir's noch empfingen?

Runterbeißen von deinem Kopf Willt ihr's ihr noch

kaufen?

Großes Blut durchschlaugen Runterbeißen

von deinem Kopf Runterbeißen

von deinem Kopf Komm weiter Wir

müssen Bibi fangen Jetzt klau ich dir erstmal

dein Messer Den kennen wir doch Das ist

Messer-Jocke Ja, aber gleiche sind nur noch

Jocke, ohne Messer Seht ihr da oben, wo

das Taschenduch hängt?

Da ist mein Papa So hoch?

Wie sollen wir da raufkommen?

Das schaffen wir nie Ihr nicht, aber ich.

Wenn ich mir was im Kopf gesetzt habe,

dann werde ich es auch schaffen Und wir?

Was sollen wir tun, wenn die Seeräuber aufwachen?

Versteckt euch wieder in den Kanonen, da seid

ihr sicher Komm Da

ist mein Papa Mit ganz verweinte Augen Mein

armer Papa Papa, ich komme Jetzt wird alles

gut Papa?

Papa?

Armer, guter Papa Bibi ist da, du musst

wach werden Was ist das?

Papa!

Ein wundervoller Traum Wenn's doch wahr wäre Bibi

ist bei mir Da sitzt sie an meinem

Bett Mein kleines tapfes Kind Was für ein

wunderschöner Traum Das ist kein Traum, Papa Ich

bin wirklich gekommen Nein, das kann nicht wahr

sein Flunker bitte nicht, Bibi Wir müssen eine

Kraftprobe machen Ja?

Vielleicht glaubst du dann, dass es kein Traum

ist Ja, ja, jetzt glaub ich's Du bist

es wirklich Du bist meine kleine Pipi, mein

kleiner Papa Was soll das?

Was soll das?

Du, hoffentlich kommt keiner Heute ist jede Stunde

einer gekommen Wie bist du denn reingekommen?

Durch die Skischarte und wenn du nicht so

dick wärst, könnten wir doch wieder raus Ich

und dick?

Ich bestehe doch nur noch aus Haut und

Knochen Ich bin nur noch gutbekommen, ein Monat

lang Liebe Pipi, ich bin so hungrig Was,

du hast Hunger?

Das geht nicht, dicker Papa Ich werde dir

was zu essen besorgen Fünfzehn Mannottes, Totenmantel Oh,

ja, oh Und eine Butter Zuerst möchte ich

eine gebratene Hammelgeule Was hältst du davon?

Oh, oh, da kommt jemand Versteck dich irgendwo,

Pipi Pipi, Pipi Na, wie geht's?

Du hast Hunger, nicht?

Du brauchst nur zu reden, da kriegst du

mehr als Wasser und Brot Hey, Pipi ist

da!

Pipi!

Hast du das gehört?

Was ist mit dir, Rosalinda?

Bist du auch schon von der Angst vor

Pipi angesteckt?

Du kannst beruhigt sein, die wird uns nicht

mehr gefährden Sie ist da!

Sie ist da!

Ja, so ist das Auf deine Pipi kannst

du lange warten, die wird niemals kommen Oder

glaubst du immer noch, dass sie in diesen

Turm einbringen kann, du alter Dickschädel?

Ja, das glaube ich Dann will ich dir

sagen, dass keine Hoffnung besteht Obwohl sie schon

längst hier in der Festung angekommen ist Was?

Und dann bist du noch so ruhig?

Das begreife ich nicht, Messerjocke Hast du sie

wirklich gesehen?

Ich habe sie ganz genau gesehen Und ich

kann dir auch sagen, wo sie jetzt steckt

Ja?

Wo denn?

In unserem sichersten Keller, verließ ganz tief unten

in dem Felsen, auf dem die Festung steht,

haben wir sie eingesperrt Da staunst du, was?

Hä?

Eingesperrt?

Im Keller?

Ihr habt das arme Kind eingesperrt?

Ja Ist das auch wirklich wahr?

Natürlich ist das wahr Was ich sage, stimmt

ganz genau Wir haben sie gefangen und in

den Keller gesperrt Und da bleibt sie so

lange, bis sie verschimmelt Und das nur, weil

du, alter Dickschädel, uns nicht verraten willst, wo

der Schatz ist Naja, ich werde es mir

überlegen Lass ich dich mit deinem Messer kitzeln?

Ja, ich werde dich mit meinem Messer kitzeln

Wo ist mein Messer?

Wer hat mir das Messer gestohlen?

Ohne das Messer bin ich doch nicht mehr

der Messerjocke Ohne das Messer bin ich überhaupt

kein richtiger Seeräuber mehr Gar nichts bin ich

mehr Oh, mein Messer

Wo ist das?

Oh, wo ist mein Messer, mein schönes, scharfes

Messer?

Keine Ahnung, komm, komm Oh, Pipi Ich hätte

fast graue Haare bekommen Wieso?

Wenn man eine glatt hat wie du, gibt

es doch keine Haare zum grau werden Also,

was willst du essen?

Du hast vorhin gesagt, zuerst eine gebratene Hammelkeule

Und was kommt dann?

Ein paar Meter dicke Wurst Und dann bitte

ein Hütchen Nein, bitte zwei Hütchen Und ein

Eisbein Wenn es da ist, so ein Schneebein

Ja, und dann möchte ich Schneebein Als Nachspeise

Himbeerbein Schneebein Und danach einen ganz großen Salzering

Und vielleicht ein bisschen Obst, Käse und Wein

Das ist nie verkehrt Das ist alles Nein,

halt, bring mir auch noch einen ganz großen

Bergpflandkuchen mit Nein, Kapitän Irgendwer hat mir mein

Messer weggenommen, wenn ich nur wüsste, welcher Schuft

das war Hey, Francesco Francesco, wo ist das

Messer?

Hey, Miguel, wo ist das Messer?

Sag schon Hallo?

Hör auf Wo ist mein Messer?

Ich will mein Messer wiederhaben Mein schönes Messer

Wenn ich es nicht wiederkriege, ziehe ich euch

das Fell über die Ohren, ihr Hunde Oh,

ihr vollgelaufenen Weinfässer Hört ihr überhaupt, was ich

sage?

Mein Messer will ich wiederhaben Einer von euch

hat es mir gestohlen Kommt, wir müssen weg

Komm, Annika, noch schlafen alle Ich will wissen,

wer mein Messer gestohlen hat Wenn ihr das

nicht sagt, lasse ich euch alle bei Wasser

und Brot grinsen Hunde, nein, sag die Mund

auf Ich weiß nicht, was du Wo ist

mein Messer?

Da drüben liegt es doch Mein Messer, ich

habe es wieder Mein liebes Messer ist wieder

da Mein liebes Joke

Das soll es, ja?

Er ist offen Der

kleine Herr Nilsson Das ist aber nett, dass

du mich auch mal besuchst Na nun, was

hat denn die Schnur zu bedeuten?

Da bin ich aber mal gespannt Was hängt

denn da dran?

Was will denn der Affe hier?

Hier ist kein Affenstall Was ist denn, Rosalinda?

Hast du was gegen Herrn Nilsson?

Mein Brot, mein Brot, mein Brot Mein Gemuskelbrot,

mein Brot Hier ist dein

Wasser und Brot, Gürbis Nein, danke, ich will

heute fasten Sonst werde ich zu fett Bist

du verrückt?

Du willst nicht mal dein Wasser und Brot?

Nein, ich verzichte Nur ein Brötchen für die

Pippi und ein Schlückchen für die Mama und

zaufe du alle Bröckchen und Schlückchen für den

Papa.

Meine Gemeinheit, am Mainbahn ist es gut und

der Kerl schüttelt ein, das gute Wasser entstellt

sich.

Blutswende!

Blutswende!

Was ist denn los?

Ich glaube, wir haben es geschafft.

Jetzt wird er endlich weich.

Er will nicht mehr essen und trinken.

Na wunderbar!

Dann wird er auch bald reden.

Wir müssen ihn uns vorknöpfen.

Ja!

Komm, komm!

Er will nicht mehr essen und trinken, hast

du gesagt, du Schwachkopf!

Und dabei sitzt er da und frisst die

herrlichsten Sachen.

Von wem hast du das?

Lecker!

Mir auch!

Von deiner Tochter Pippi.

Eisbein!

Die immer ein bisschen schlauer ist als ihr.

Eisbein!

Lecker!

Pippi!

Jetzt läuft mir die Galle über.

Mir auch!

Jocke, sofort in den tiefsten Keller mit ihm!

Lecker!

Lecker!

Und da wird er so lange hungern, bis

er den Putz von der Wand frisst.

Ist das Wasser schön warm!

Komm, wir beiden schwimmen auch ein bisschen.

Schon wieder eine Flaschenpfot?

Was mag er denn jetzt wollen?

Ries mal vor, Tommy!

Jetzt wird alles noch viel schwerer.

Sie wollen ihn jetzt im Keller einsperren.

Ganz tief unter der Festung.

Dann können wir nichts mehr für ihn tun.

Doch!

Sprengen können wir!

Sprengen ist gut.

Aber womit?

Mit Pulver!

Ich hol welches und dann lassen wir es

knallen und holen den Papa raus.

Das war doch Pippi Langstrumpf.

Wir müssen sie festhalten.

Bist du verrückt?

Sie hat doch ein Pulverfass auf dem Kopf.

Da rühre ich sie nicht an.

Nein!

Dreckiger Keller!

Dreckiger Keller!

Ich will hier raus!

Ich auch.

Ich will auch hier raus.

Oh, Pippi!

Wir sehen uns nie, nie wieder, glaub ich.

Schwente!

Hast du gehört?

Ja, und?

Alles hat gewachelt.

Du warst schon immer ein Angsthahn.

Ich hab nur Angst, wenn's Donner...

Nachkommen!

Du warst schon...

Du willst ein Seeräuber sein, ein Waschlappen bist

du!

Komm weiter!

Los!

Aufstehen!

Los, hoch mit dir!

Du sollst aufstehen, du alter Dickwalz!

Meine Geduld ist zu Ende!

Wenn du mir jetzt nicht verrätst, wo du

den Schatz versteckt hast, ist es aus!

Du, Schwente, dir geht's nicht!

Jetzt haben wir ein Mittel, um dich zum

Sprechen zu bringen.

Sag, wo der Schatz ist, oder du bist

tot, wie kitzelt!

Nein, ihr erfahrt keinen...

Dann müsst ihr kitzeln!

Wer lacht da so?

Ist das sein Papa?

Dann hat er sicher was Lustiges gehört oder

gesehen.

Ich glaube, er hat sich bloß ein paar

Witze erzählt, die er noch nicht kannte.

Das mach ich auch immer.

Immer wenn ich mich langweile, erzähl ich mir

Witze.

Aber jetzt lassen wir's wieder knallen!

Von den drei Palmen zehn Doppelschritte geradeaus, fünf

Meter nach rechts und dann im rechten Winkel

nach links, bis man zu einer Grotte kommt.

Da drin liegt der Schatz.

Stimmt das?

Ja, das stimmt.

Drum bin ich nur so kitzelig.

Aber, Dicker, wir freuen uns wie die Schneekönige

darauf.

Schwente, es fängt schon wieder an zu donnern.

Ach, komm!

Ja, aber...

Ihr wolltet mich doch freilassen.

Nein, Dicker, du bleibst hier, bis wir den

Schatz gefunden haben.

Und dann sehen wir weiter.

Dicker, es könnte doch sein, dass du uns

was vorgeplunkert hast und der Schatz gar nicht

da liegt.

Dicker!

Hör mal, du bekommst heute eine doppelte Portion

Wasser und Brot, weil du uns so viel

Schönes gesagt hast.

Wunderbar, jetzt werden wir endlich reich.

Papa!

Nein!

Komm, Papa, ich bring dich aus der Festung

raus.

Ich kann nicht, ich bin angeschmiedet.

Komm, Pipi, hilf mir.

Zerreiß dich.

Du schaffst das bestimmt, komm.

Schnell, Pipi.

Noch mal.

Du musst es schaffen.

Beeil dich.

Sie werden gleich kommen.

Wunderbar.

Ich komme.

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Zieh, Pipi.

Geh weg.

Was sagst du?

Nein, da ist er.

Vorwärts, Jocke, spring in das Loch.

Du musst ihn fangen.

Na los, doch.

Mach eine Biegung.

Meine Beine sind weg.

Weiter, drück doch mal.

Steh nicht rum, lauf zum Strand und sperr

den Ausgang.

Komm wieder raus.

Geht nicht, die sind zu fest.

Dann bleib da, bis du verfaulst.

Nein, es ist fest.

Fest ist schön.

Warte, die drehe ich das Genick um, sobald

ich hier rauskomme.

Ich hab noch was zu erledigen, Papa.

Lauf schon zum Schiff und setz die Segel.

Ja, und du?

Ich komme nach.

Arbeite schneller, du Tagedieb.

Marco, hier, nimm das.

Ich geh so schnell, du kannst.

Nein, Marco, du bleibst hier.

Du sehr lieb.

Viel Glück.

Ja, danke.

Marco.

Schrei nur, wenn du wegkannst.

Das ist mein Gold.

Marco.

Jocke.

Sie ist fertig.

Sie ist fertig.

Macht die Kanonenfeuer bereit.

Sofort alle Kanonen laden.

An die Kanonen.

Ahoi.

Ahoi.

Gut, dass du da bist, Bibi.

Bibi.

Ich hab gedacht, du schaffst das.

Ich hatte Angst, um dich zu haben.

Das war nicht nötig.

Ihr schießt, als ob ihr betrunken wärt.

Ihr schießt, als ob ihr besoffen wärt.

Die Kanonen sind besoffen, nicht wir.

Wir sind nicht besoffen, die Rohre sind krumm.

Was glaubst du, wo wir jetzt hinsegeln, Bibi?

Zum Schatz natürlich.

Ja.

Danke.

Jetzt fühl ich mich wieder wohl.

Ich auch.

Aber wie geht's weiter?

Was kann ich dir sagen?

Blutswente und Messerjocke werden auf das andere Schiff

gehen und so schnell wie möglich losfahren.

Weißt du auch, warum?

Nee.

Weil sie vor uns auf der Insel sein

wollen, um den Schatz zu holen.

Oma, Papa, warum hast du nicht ein falsches

Versteck angegeben?

Du kannst doch gut lügen.

Bibi, du weißt doch, ich bin ein sehr

Kitzlerchen.

Und die beiden haben mich...

Die haben mich so gekitzelt, da konnte ich

nicht mehr lügen.

Man darf überhaupt nicht lügen.

Auch nicht, wenn man gekitzelt wird.

Außerdem haben wir ja einen guten Vorsprung.

Na, das schon.

Aber es braut sich einen Sturm zusammen.

Geh lieber rauf am Steuerruder, Papa.

Ja.

Alles klar.

Ich löse dich ab.

Gut, aber halt dich fest.

Der Sturm wird immer stärker.

Ich hab's gemerkt, aber das macht nichts.

Ich find's herrlich.

Ahoi, Seeräuber-Opa Fabian.

Ich werd' Sie bestellen.

Das machen wir nur.

Wir sind da.

Tommy, Kapitän Langstrumpf.

Werden Sie wach?

Wir sind da.

Hören Sie, was Pippi ruft?

Was?

Wir sind schon da?

Manajakaja liegt genau vor unserem Buch.

Manajakaja.

Da sind Frithjolf und meine anderen Matrosen gestorben.

Wieso denn?

Als die Seeräuber mich gefangen haben und sie

ihrer Festung brachten, haben sie meine Leute hier

ausgesetzt, damit sie verhungern sollten.

Keine Sorge, Papa, die sind schon nicht verhungert.

Der Messerjogge und der Blutswend, das sind ganz

widerliche Kerle.

Die sollten sich schämen.

Können wir Frithjolf und die anderen nicht suchen?

Doch, wir suchen sie und den Schatz.

Und ich bin sicher, wir werden sie auch

finden.

Pippi, kennst du den Weg noch zu der

Grotte, wo der Schatz versteckt ist?

Na klar, soll ich ihn da rausholen und

hierher bringen?

Genau.

Zuerst gehst du zehn Meter geradeaus.

Dann musst du dich fünf Meter nach rechts

halten.

Wenn du dann im rechten Winkel nach links

gehst, kommst du zu der Grotte.

Ich weiß Bescheid.

Pippi, darf ich mitkommen?

Von dir aus, komm.

Ich will auch mit.

Jetzt haben wir sie.

Das ist das Schiff.

Und da ist die Insel Malayakaya.

Ob sie den Schatz schon haben?

Och, an Bord bestimmt noch nicht.

Wir rudern jetzt an Land und verstecken uns

da vorn zwischen den Dünen.

Wir müssen nur aufpassen, dass uns die Leute

von Kapitän Langstrumpf keinen Ärger machen, falls sie

noch leben.

Genau, du bist so ein Teufelskerl.

Friedjolf, ein Schiff!

Hurra, wir sind gerettet!

Ein Schiff!

Ein Schiff!

Hurra, wir sind gerettet!

Hallo!

Still!

Das sind Seeräuber.

Was?

Blutswinde und Messejocke?

Erst die mal rankommen, dann kapern wir das

Schiff.

Ja, wir verstecken uns.

Jawohl!

Als wir auf der Insel sind, greifen wir

uns via Boot und rudern zum Schiff.

Ja, das machen wir.

Kommt schnell.

Seht euch das an!

Das ist einer von den 15 Mann auf

des Totenmanns Kiste.

Entschuldige, dass wir den Schatz wegholen.

Du kannst ihn ja doch nicht mehr brauchen.

Ui, ist das schön.

Wir drei tragen die beiden Kisten jetzt an

Bord, aber vorher schenke ich dir das, Annika.

Danke, Pippi.

Tommy, du willst sicher lieber Goldstücke, oder?

Ja, vielen Dank, Pippi.

Keine Ursache, dafür müsst ihr mir ja helfen,

die schweren Kisten an Bord zu schleppen.

Komm, dich in die Mitte.

Ich könnte mir vor Hut in den Bauch

beißen, dass wir zu spät gekommen sind.

Ach, noch ist nicht alles verloren.

Aber die Grotte war doch leer.

Ja, sie haben den Schatz rausgeholt.

Schön.

Aber sie haben ihn bestimmt noch nicht an

Bord gebracht.

Keine Sorge, wir werden sie mit den Kisten

am Strand erwischen.

Papa, wir müssen gleich die Anker lichten.

Ihr Blutswände mit seiner Bande kommt.

Ja, wo sind Tommy und Annika denn?

Die sind noch am Strand.

Tommy, Annika, wir wollen die Anker lichten.

Los, schneller Bord mit euch.

Wir verabschieden uns nur von den kleinen Schildkröten.

Ihr werdet jetzt erst mal von eurer Pippi

Abschied nehmen.

Los, abzieht.

Bravo, bravo, bravo.

Pippi, Pippi.

Papa, komm mal.

Ja.

Was jetzt?

Hört zu, wir machen einen Tausch.

Wir werden die beiden Kröten freilassen.

Aber nur, wenn ihr uns die beiden Schatzkisten

dafür gebt.

Einverstanden?

So eine Fette Beute haben wir schon seit

über 20 Jahren nicht mehr gemacht.

Blutswände, zieh dir das an.

Wir haben das Schiff von Blutswände gekapert.

Hast du gehört, Kapitän?

Papa, das ist Friedjoll von deiner alten Mannschaft.

Sie haben das Schiff gekapert.

Ahoi.

Ahoi.

Ahoi, Friedjoll.

Blutswände, was ist das für ein Schiff?

Och, was das für ein Schiff ist, du

Dummkopf.

Das ist unser eigenes Schiff.

Hey, wer ist da auf unserem Schiff?

Wer da drauf ist?

Meine alte Mannschaft.

Aber das ist doch unser Schiff.

Wir hatten es gekapert.

Ja, mein Papa hat dir es weggenommen.

Aber was machen wir denn jetzt ohne Schiff?

Das ist uns egal.

Ihr könnt ja zur Fusse übers Wasser gehen!

Aber hier gibt es doch nichts zu essen!

Ihr könnt doch Gold und Perlen essen, die

sind ja ein bisschen hart, aber nachhaft.

Tu uns das bitte nicht an!

Siehst du das Buch Blutswente?

Darin steht ganz genau, was man alles machen

muss, wenn man sich ein Floß bauen will.

Tauschst du das gegen den Schatz?

Naja, aber nicht gegen beide Schatzkissen.

Das kannst du wirklich nicht von uns verlangen,

Bibi.

Das geht wirklich nicht, Bibi.

Gut, dann tausch ich es gegen eine Kiste.

Zuerst muss man Bäume fällen und trocknen lassen.

Man rechnet für jede Person, die auf dem

Floß fahren soll, zwei mittlere Bäume.

Oh, zwei Bäume pro Nase, das ist gut.

Aber wie sollen wir das machen?

Wir haben doch keine Axt.

Nein, wir haben keine Axt.

Bibi!

Wir haben keine Axt zum Bäume fällen!

Aber ich habe eine!

Die könnt ihr haben, wenn ihr wollt.

Für die zweite Kiste.

Ich könnte mich selbst vorfreunden, endlich hatten wir

den Schatz.

Jetzt haben wir beide Kisten wieder hergeben müssen,

für ein Buch und eine Axt.

Das ist alles deine Schuld, du Hornachse!

Jetzt wird ein Floß gebaut, so wie es

hier im Buch steht.

Also, zuerst müssen genügend Bäume gefällt werden.

Und zwar zwei Stück pro Nase.

Los, fang an!

Papa, jetzt fährst du aber mit zur Villa

Kunterbunden, wir bleiben immer zusammen.

Nein, ich glaube, das wäre nicht das Richtige

für mich.

Einem Seemann muss immer Wind um die Nase

wehen.

Mein Schiff und meine Leute warten auf mich.

Du musst es ja wissen, Papa.

Aber wir sehen uns wieder, ja?

Na klar.

Du, Pipi, eine der beiden Kisten gehört dir.

Danke, Papa.

Die andere nehme ich mit und verstecke sie

wieder auf einer Insel.

Tommi und Annika, ich danke euch, dass ihr

geholfen habt, mich zu befreien.

Aber das haben wir doch gern getan.

Wirklich?

Ja, Kapitän, das hat uns Spaß gemacht.

Ja?

Ja.

Wiedersehen.

Wiedersehen, vielen Dank.

Auf Wiedersehen, Pipi.

Ohne dich wäre ich verloren gewesen.

Du bist mein Schatz.

Du glaubst gar nicht, wie stolz ich auf

dich bin.

Genauso wie ich auf dich.

Wir beide wollen deiner Mama Freude machen.

Oh, Pipi,

war das ein herrliches Abenteuer.

Zu Hause werden sie staunen, was wir erlebt

haben.

Sie werden sicher nicht alles glauben.

Das kann ich verstehen, ich glaub's ja selbst

kaum.

Aber wir haben ja den Schatz als Beweis.

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