All language subtitles for Der Schuh des Manitu[de]

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil) Download
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American) Download
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Im Jahre 1862 löste der Bau der ersten

Eisenbahnlinie im Westen Amerikas eine große Einwanderungswelle weißer

Siedler aus.

Sie alle strömten in das Land, das einst

den Indianern gehörte.

Zu dieser Zeit wurde aber Hatchi, dem Häuptling

der Apachen, an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem

weißen Südstarter namens Ranger das Leben gerettet.

Nun forderte der Brauch der Apachen von den

beiden die Blutsbruderschaft.

Sie hatten keine Wahl, aber Hatchi und Ranger

taten das, was die Tradition von ihnen verlangte.

Au, spielst du?

In Aber Hatchis Gesicht spiegeln sich Trauer und

Schmerz.

Dunkle Wolken ziehen auf über dem Land, wo

die Shoshonen schon wohnen.

Jetzt geht das wieder los.

Aber Hatchi und sein weißer Blutsbruder Ranger sagen

Hau zum Häuptling der Shoshonen Lustiger Lurch.

Lustig?

Was?

Der heißt Lustiger Lurch.

Aber Hatchi bringt einen toten Häuptlingssohn der Shoshonen.

Aber Hatchi ist ein Mörder!

Nein, halt, Moment, ein großes Missverständnis.

Ja, sehr groß sogar.

Nein, mein Gott!

Mei, was

haben Sie denn da auf dem Arm?

Ist das ein Rüde?

Hauerlein Kanacki.

Was?

Ja, äh, also ...

Was, mein Gott?

Jetzt lass ihn halt einmal ausreden, du Arschloch.

Psst, bist du wahnsinnig?

Nein, ist doch wahr.

Also gut, die ganze Geschichte war nämlich so.

Wir hatten einen Termin mit einem Immobilienmakler aus

Wyoming.

Kurz zuvor habe ich seine Anzeige in der

Zeitung gelesen.

Ich zitiere, Neuwertiger Saloon in ruhiger Lage, ohne

Ablöse, sofort beziehbar.

Mir war sofort klar, das wird das neue

Stammlokal für meinen Stamm.

Auch seine Mitarbeiter machten auf uns einen äußerst

seriösen Eindruck.

Und weil ich mir dieses Schnäppchen nicht entgehen

lassen wollte, habe ich mir das Gold von

euch geliehen.

Indiana!

Indiana!

Servus.

Pünktlich wie Schoschonen eben sind, überbrachte mir dein

Sohn Falscher Hase den Schoschonen-Kredit.

Alle verstanden sich prächtig.

Servus.

Auch gut in den Angang?

Genau.

Darf ich kurz vorstellen?

Falscher Hase, Santa Maria, Santa Maria Ranger, Ranger,

Santa Maria, Ranger Hase, Santa Hase, Häuptlingssohn vom

Stamm der Schoschonen.

Schoschonen?

Das Geschäft war perfekt.

Ich war der stolzeste Indianer.

Auf der ganzen Welt.

Ja, genau.

Was hast du da gesagt?

Das weiß ich jetzt auch nicht so genau.

Der spricht einen wahnsinnig fiesen Dialekt.

Aber Hatschi.

Ja.

Es gab sogar eine Flasche Feuerwasser gratis.

Herzlichen Glückwunsch.

Gratulation zum neuen Stammlokal.

Die geht aufs Haus.

Ich taufe dich auf den Namen, äh...

Apache-Pop.

Apache-Pop.

Also, das würde ich jetzt reklamieren.

Nindatinunda.

Die Gute in der Hand.

Gratuliere.

Warum?

Eine tolle Tür.

Du bist mit nichts zufrieden.

Immer noch so.

Machst du noch mit?

Grillabende.

Gemütliches Beisammensein.

Indianer-Seminare im eigenen Stammlokal.

Von Seminaren hab ich nie was gesagt.

So.

Aus.

Ende.

Fertig.

Gib die weiße Fahne her.

Wo soll ich jetzt auf die Schnelle eine

weiße Fahne herbekommen?

Jeder Indianer hat immer eine weiße Fahne dabei.

Nur du wieder nicht.

Plötzlich war es ruhig.

Zu ruhig.

Der Immobilienmakler aus Wyoming und seine Mitarbeiter waren

spurlos verschwunden.

Nur dein Sohn lag noch so im Gras

herum.

Ich hab mich noch gewundert, wie er bei

dem Gras schlafen kann.

Hey, du.

Sie sind weg.

Ich glaub, das ist dem wurscht.

Warum?

Der ist...

Wir erwiesen falschen Hasen die letzte Ehre.

Was kannst du eigentlich?

Die Wahrheit ist, der Mann, der mein Volk

um das Stammlokal betrogen hat, ist auch der

Mörder deines Sohnes.

Und jetzt kommt das Allerschärfste.

Derselbe Mann hat auch noch dein Gold geraubt.

Und jetzt kommst du.

Und wie ist der Name dieses Mannes?

Santa Maria.

Ihr raubt das Gold der Schoschanen.

Ihr tötet meinem Sohn.

Und ihr macht rufwartenden Freunden meines Stammels.

Wie recht du hast, lustiger Molch.

Hö?

Ich glaub, ich spinn.

Das sind die Mörder deines Sohnes.

Nein.

Ich glaub in kein Wort.

Santa Maria spricht mit gespaltener Zunge.

Wenn die Sohne den Mond besiegt hat, schicken

die Schoschanen Abahachi und seine weißen Brüder in

die ewigen Jagdkunde.

Lustiger Lursch hat gesprochen.

Wahnsinnig lustig.

Ein Apache in Apache.

Abahachi.

Ranger.

Hombre.

Ich mach jetzt Feierabend.

Bitte sei doch so lieb am Wurf heute

Nacht an den Blick auf die beiden.

Wir wollen sie doch morgen sterben sehen.

Ja klar war's.

Was ist denn?

Entschuldigung.

Wieso?

Ist doch alles wunderbar.

Jeder hat seinen eigenen Marderpfahl und ab morgen

haben wir keinen Stress mehr.

Bravo, Abahachi.

Ist halt nicht so.

Ist halt nicht so.

Ihr habt die Schnauze voll.

Seit 16 Jahren immer das gleiche Schema.

Jeden zweiten Tag sind wir irgendwo gefesselt.

Psst, nicht so laut.

Das geht den anderen überhaupt nichts an.

Was hast denn du in letzter Zeit?

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Ist dir eigentlich klar, was wir den ganzen

Tag machen?

Grundloses Anschleichen.

Stundenlanges Spurenlesen.

Und völlig sinnlos nebeneinander herreiten.

Das nennst du Reiten, was du da machst?

Hast du was gegen meinen Reitstil?

Das ist doch kein Reitstil.

Das ist Tierquälerei.

Leg mich doch am Arsch.

Na wie denn?

Apache.

Apache.

Apache.

Hast du

das gehört?

Da hat ein Mann einen Stein in seine

edelsten Teile bekommen.

Quasi ein Edelstein.

Schau.

Die Wache schläft.

Was hast du gerade gesagt?

Die Wache schläft.

Nein, davor.

Du hast doch gerade was von einem Edelstein

gesagt.

Das war doch bloß ein Wortwitz.

Nein, das ist kein Wortwitz.

Das ist die Lösung.

Ich hab doch einen.

Das hab ich total vergessen.

Was hast du?

Einen Edelstein.

Einen ganz großen.

Einen Schatz.

Toll.

Jetzt kommt der mit einem Schatz daher.

Der bringt uns auch nicht weiter.

Doch, damit könnten wir die Schulden bei den

Shoshunin bezahlen.

Apache.

Wir haben einen Mordprozess am Hals.

Wir müssen beweisen, dass der Santa Maria der

wahre Mörder vom falschen Hasen ist.

Ja, stimmt.

Außerdem kommt noch erschwerend hinzu, dass ich nur

einen Teil der Schatzkarte hab.

Also manchmal glaub ich, du machst das mit

Absicht.

Als ich noch ein kleiner Indianerjunge war, nahm

mich mein Großvater Grauer Stau oft mit auf

die Jagd.

Er machte mir immer wieder klar, wie wichtig

es ist, zu teilen.

Ich teilte einfach alles.

18 durch 9, 13 durch 7, 16 durch

5, 17 durch 8.

Mein Großvater Grauer Stau nannte mich liebevoll den

kleinsten gemeinsamen Teiler.

Viele Sommer gingen ins Land.

Und auf dem Sterbebett überreichte mir Grauer Stau

eine Schatzkarte.

Und du hast sie geteilt?

Ja.

Durch vier.

Wer hat die anderen drei Teile?

Ich weiß es nicht, ich war betrunken.

Das heißt, an einen kann ich mich noch

ganz genau erinnern.

Gott sei Dank.

Hey, wer war das?

Ist doch wurscht, wir gehen einfach.

Okay?

Gut gemacht, Hombre.

Ich bin fast stolz auf dich.

Folge den beiden, aber unauffällig.

Ich bleibe mit Jim und Johnny hier, damit

du heut wegen Lustmolich keinen Verdacht schaffst.

Wir sehen uns dann morgen im Lager.

Okay, du hast recht.

Hombre.

Wir sind ein klasse Team.

Oh Gott.

Das ist ja Grauenfall.

Das sieht nicht gut aus, Boss.

Es war gemeiner Meuchelmord.

Jetzt haben sie auch noch echten Hasen auf

dem Gewissen.

Das bedeutet Krieg!

Jetzt muss ich aber los.

Jim, John, wenn's euch schön zunimmt, sollte man

aufhören.

Also, macht's gut.

Man sieht sich.

Der ist ja bei mir gekommen.

Kovatin Tanaki!

Was ist?

Ich riech was.

Ich weiß nicht.

Da, das ist schon ein Gebrauchzeichen.

Ja, und?

Was schreiben sie?

Sie sind hinter uns her.

Und sie haben den Klopstuhl ausgegraben.

Jetzt drehen sie völlig durch, oder?

Was ist denn das für eine Kind?

Dort unten finden wir den zweiten Teil der

Schatzkarte.

Und auf was warten wir jetzt noch?

Ja, es gibt da was, was du noch

unbedingt wissen solltest.

Mein weißer Bruder muss jetzt sehr stark sein.

Aber Hatschi!

Mein Bruder!

Schnell drücken!

Mei, das ist vielleicht eine Überraschung.

Du, mit dir habe ich ja überhaupt nicht

gerechnet.

Du, ich hab ja nicht aufgeräumt.

Und wer ist überhaupt der gut aussehende junge

Mann, den du mir da mitgebracht hast?

Magst du uns nicht einmal vorstellen?

Ja.

Welcome to Bruder Rosa Ranch.

Äh, Zwillingsbruder Vinitatsch, Blutsbruder Ranger, Blutsbruder

Zwillingsbruder.

Nachher, Bruder!

Arschloch.

Leider habe ich keinen Süßstoff.

Egal.

Einmal Pitch fürs Feuer, Wasser, Preis.

Und für unseren Patienten am Pinacolada.

Oder wollt ihr lieber Prosecco?

Nein.

Also, auf uns.

So jung kommen wir nicht mehr zusammen.

Cheers.

Ich bin doch so neugierig.

Jetzt müsst ihr mir schon einmal sagen, wie

ihr beiden euch kennengelernt habt.

Äh, ja.

Also der Ranger, das war einmal ein Grinhörn.

Oh, ein Grinhörn?

Ja.

Und eines Tages hat er mir das Leben

gerettet.

Und dann haben wir gesagt, machen wir doch

Blutsbrüderschaft.

Ach so, richtig, mit Anrätzen.

Ja.

Mei, ihr seid sehr vogelbild.

Aber du weißt das schon immer, so ein

verrücktes Wort.

Weißt Ranger, genau aus diesem Grund ist der

Abahadji auch Häuptling geworden.

Obwohl ich eigentlich das Häuptlingsvorrecht gehabt hätte, weil

ich zwei Minuten früher geboren bin.

Aber ich hab ja freiwillig darauf verzichtet.

Immer dieses alberne Geschrei und immer bumm, bumm,

bumm und Pfeile und Schießen und so.

Das ist nix für mich.

Dann wollte ich eigentlich Perlentacher werden, aber leider

kann ich die Luft nicht so lange anhalten.

Und deshalb bin ich heute stolzer Besitzer dieser

Beauty Farm der Bruder Rosa Ranch.

Gefällt's euch?

Was?

Gefällt's euch?

Ja.

Wunderschön.

Erbinitech.

Wir brauchen deine Hilfe.

Männer, wir reiten weiter.

Aufsitzen.

Wir wollen nicht weiter reiten.

Wir sind müde.

Wer hat das gesagt?

John hat's.

Ja, der hat's.

Du bist

also müde, John.

Okay, John, ab ins Bett.

Alle anderen aufsitzen.

Mann, ey.

John ist ein Arschloch.

Wie sagt man?

Gute Nacht, John.

Meine Damen und Herren, mein Teil der Schatzkarte.

Voila.

Ich wusste, wenn die Tatsch auf dich ist,

war los.

Ich kann doch nix wegwerfen.

Ich hab sogar noch deine ganzen alten Spielsachen

von früher.

Sogar dein Apache-Puppenzelt.

Alles im Keller.

Hast du früher mit Puppen gespielt?

Was?

Was waren das für Puppen?

Keine Puppen.

Bei uns sieht man schon was.

Ja, aber leider zu wenig.

Oh, schade.

Was machen wir denn da?

Dann müssen wir auf den Schreck was trinken.

Magst du noch ein Litchi-Limes?

Nein, danke, will ich.

Winnie, Tatsch.

Sag mal, Winnie, Tatsch, weißt du zufällig noch,

wie ich mich die anderen zwei Teile gegeben

hab?

Mit dem Griechen und der Uschi.

Ah, ja, freilich.

Grieche, Uschi.

Jetzt müssen wir die beiden aber erst einmal

finden.

Außerdem sitzen uns die Schoschonen im Nacken.

Wir interessieren uns für ihr krasses Pferd.

Auf die Rute!

Auf die Rute!

Also das zieh ich nicht an.

Das kratzt ja.

In so einem Kostüm schaut man ja aus

wie ein Mehlwurm.

Also jetzt erklär's dir noch einmal.

Ranger reitet nach Roseville City zur Uschi.

Ich versuche, den Griechen ausfindig zu machen und

du, du tust so, als wärst du ich

und lockst die Schoschone auf eine falsche Fährte.

Äh, aber ich rieche doch ganz anders als

du.

Stimmt.

Wenn alles klappt, dann treffen wir uns im

Donnertal am Löwenzahn unter der alten Linde, wo

die Sonne das Eichhörnchen küsst.

Also da finde ich ja nie hin.

Moment!

Was, wenn einer von uns plötzlich die Masern

bekommt?

Moment!

Okay, sollte irgendetwas schief gehen, dann treffen wir

uns wieder hier auf der Puderosa Range, alles

klar?

Was, wie hin, zurück, Linden küssen, wegreiten, herreiten,

warum bleiben wir nicht gleich da und ich

koche uns was schön?

Schießen und kämpfen kann ich ja sowieso nicht.

Ich befürchte, dein, äh, unser Bruder, der braucht

einen Crashkurs.

Lektion 1, das Anschleichen.

Enorm wichtig dafür ist passendes Grünzeug.

Baum, Busch, wahlweise Zweig.

Den größten Schleichspaß hat man im flachen Gelände.

Durch geschmeidige und rhythmische Vorwärtsbewegungen kommt man schnell

und unerkannt ans Ziel.

Das Anschleichen ist beim Indianer genetisch veranlagt.

Im Laufe des Lebens entwickelt jedoch jeder Indianer

seinen ganz persönlichen Schleichstil.

Lektion 2, der Nahkampf.

Hier gilt die Faustregel, Linkshänder benutzen unbedingt die

linke Faust, Rechtshänder die andere.

Eine exakte Zielerfassung erhöht die Trefferquote.

Lektion 3, die Kriegsbemalung.

Die Kriegsbemalung hat eine sehr lange Tradition.

Sie dient in erster Linie zur Abschreckung des

Gegners.

Abstrakte Kriegsbemalerei stößt allerdings häufig auf Unverständnis und

Intoleranz.

Lektion 4, das Reiten.

Vorausschauendes Reiten ist für den sportlichen Anwender unerlässlich.

Das Pferd sorgt im Wilden Westen für die

nötige Mobilität.

Über Frauen am Steuer ist man hier geteilter

Meinung.

Lektion 5, die Friedenspfeiferei.

Dies ist der symbolische Akt zur Versöhnung, auch

Chilloutphase nach dem Kampf genannt.

Die Dosierung spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle.

Zu viel oder gar das falsche Gras führt

häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen.

Last but not least, das Schießen.

Die Königsdisziplin.

Hier kommt Hightech zum Einsatz.

Mensch und Maschine müssen eine Einheit bilden.

Die Wahl der richtigen Schusswaffe und deren Kaliber

ist für den Schützen erfolgsentscheidend.

Bei Sonnenaufgang reiten wir los.

Da unten sind sie, Boss.

Gut, wir lassen sie nicht aus den Augen.

Wachen aufstellen.

Wachen aufstellen?

Ja, Wachen aufstellen.

Wachen aufstellen!

Amre, du machst Kaffee.

Was ist das?

Ein koffeinhaltiges Heißgetränk.

Mein Vater, da war er noch jung und

immer gut drauf.

Ein verrückter Hund.

Du, der konnte fließen französisch.

Woher?

Weiß man nicht.

Von ihm habe ich auch die langen Haare

geerbt.

Was ist denn das?

Das ist der Winitetsch mit dem Lederstrumpf.

Und das ist die Uschi.

Was für ein Halbblut.

Sie hat damals unseren Stamm verlassen, um in

Roswell-City Sängerin zu werden.

Was ist das?

Da macht einer Kaffee.

Seit wann machen die schon Kaffee?

Winitetsch, versteck dich, man darf uns hier nicht

zusammenziehen.

Wir sitzen in der Falle.

Überraschung.

Was ist denn das schon wieder?

Das ist mein kleiner geheimer Tunnel.

Er führt direkt zu einem Bus.

Seid ihr zwei Schoschonen?

Indiana!

Jetzt schnappen wir uns!

Ja!

Wir schneiden ihm den Weg ab!

Lass die Rothaute nicht hinkommen!

Aber nicht schießen!

Wir brauchen ihn leben!

Mein Bruder!

Mein Bruder!

Können Sie sich vorstellen, warum ich Sie aufgehalten

habe?

Sind Sie Fotograf?

Vorsicht, junger Mann!

Ich kann auch anders.

Haben Sie das Pferd frisiert?

Das ist das Pferd von meinem Schwager.

Und warum haben wir so eilig?

Wissen Sie schon, die haben den Klappstuhl ausgegraben.

Den Klappstuhl?

Ja.

So, Herr Rentscher.

Dann pusten Sie mal bitte in das Röhrchen

hinein.

0,0 Promille!

Donnerwetter, das haben noch keine geschafft.

Guten Ritt!

Servus!

Ich glaube, ich sehe eine Morgana vor dir.

Dimitri!

Apache!

Gesundheit!

Du bist das Wirkliche!

Freunde, seht her!

Das ist Apache, der berühmte Häuptling der Apache

-Stadt in Südlau und Bruderblut auf dem Röhrchen.

Du bist das Zauberblut-Buch!

Wer ist denn das?

Das ist Karl Mayer.

Nichts als Flausen im Kopf.

Aber sag mal, wie hast du mich gefunden?

Du stehst im Restaurantführer.

Darauf trinken wir.

Nein, jetzt nicht.

Ich muss dringend mit dir reden.

Es geht um unser kleines Geheimnis.

Geheimnis?

Du meinst unsere gemeinsame Karte, Schatz.

Ein Buch über einen Indianerschatz?

Das ist gut!

Wo ist die Schatzkarte?

Die hat der Ranger.

Oh Gott, ich bleibe bei 47.

Und wo steckt dieser Ranger?

Shopping.

Hör mir gut zu, Apache.

Häuptling der, äh...

Apache.

Danke, Obli.

Keine Ursache, Boss.

Ich helfe doch gerne.

Auch meine Geduld geht mal zu Ende.

Meine Männer sind böse, gemein, brutal und sehr

einsam.

Die können dir ganz schön wehtun.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Sonst fehlen dir Enzyme.

Aber, aber, aber, au!

Au!

Okay, das reicht.

Na, Apache.

Verrätst du uns jetzt, wo der Ranger hingeritten

ist?

Ja, toll, jetzt habt ihr mich so weit.

Zur Uschi ist er geritten.

Zu der Uschi.

Ja, und jetzt bringt mich los.

Ich mach nicht mehr mit.

Das geht leider nicht, Apache.

Wir brauchen dich noch.

Als Geißel.

Du bist so fies.

Omede, du bleibst hier und bewachst unseren Häuptling.

Wenn wir in zwei Tagen nicht zurück sind,

mach ihn weg.

Was?

Hey, ich warn' dich.

Wenn du vorhast, hier aufs Klo zu gehen,

dann setz dich voll bloß hin, ey.

Das war's aber gut.

Wie kommen eigentlich die Löcher in den Käse?

Gute Frage.

Servus.

Ihr müsst Ranger sein.

Der Mann mit dem Südstaaten-Slang.

Freunde Indianer und Gründer der Organisation Herze gegen

Brandpfeile.

Was treibt euch denn in diese gottverdammte Gegend?

Arbeitet hier eine gewisse Uschi?

Oh ja.

Wow.

You cannot help, you must fall for me.

What's in your heart is dreams that go

far.

A widdly, waddly woo and maybe more for

you.

A doobie-doo, I said you.

Shooby-dooby, it's the clue that me as

a good girl gonna whip my hip like

that.

And then I go alone to bed.

Sie haben

wunderschöne Glocken.

Ja, das sind die Glocken meiner Großmutter.

Toll.

Haben Sie zufällig Nadel und Faden im Haus?

Oh ja, natürlich.

Bitte.

Bitte.

Ja, dann sind Sie jetzt ja da.

Ja.

Ja.

Ja, dann kann ich jetzt hergehen.

Nein, nicht gehen.

Ich bin eigentlich wegen der Schatzkarte da.

Oh Gott.

Sie haben doch einen Teil von der Schatzkarte.

Können Sie mir mal das Kopfband öffnen?

Ja, klar.

Nicht von der Schatzkarte reden.

Bitte?

Bitte?

Ja, nicht von der Schatzkarte reden.

Gut, dann mach ich's von da.

Also, zwei Teile der Schatzkarte hat er schon,

der Apache.

Den dritten Teil hat ein Grieche namens Dimitri.

Zu dem ist er hingeritten.

Und den vierten Teil, den haben Sie.

Somit wird die Schatzkarte komplett und alle sind

glücklich.

Ja, jetzt bin ich auch glücklich.

Hey, ihr habt's aber jetzt nicht zugehört, oder?

Ranger, ich muss dir was berichten.

Apache ist unsere Geisel.

Wunderbar, das war so klar.

Und du, mein kleiner Goldfisch, verrätst mir jetzt

ganz schnell dein süßes Geheimnis.

Wo ist denn dein Teil der Schatzkarte?

Oder soll ich meine Männer auf dich loslassen?

Ey, Finger weg.

Sie hat doch mit der Sache nichts zu

tun.

Nimmt mich.

Ähm, nimm's doch, die Frau.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken.

In diesem Fall ist er sogar Gold wert.

Ach, nee.

So, wer will, kann sich jetzt noch ein

Eis holen und dann ab ins Lage.

Ja, und dann sind wir umgezogen, weil sie

uns aus unserem Territorium vertrieben haben.

So wurden wir quasi zu Rücksack-Indianern.

Naja, eigentlich wollte ich ja nach San Francisco

ans Meer ziehen, zum Perlentauchen, aber da wimmelt's

ja nur so von Erdbeben.

Weißt du überhaupt, was das ist, ein Erdbeben?

Na, macht nix, hast nix verpasst.

So, ab in den Vitaltempel.

Hey, wo kann er denn hin?

Agua Tenayga, Katona Tetaca.

Oh oh.

Was ist?

Apollo 13 hat Angst vor Überbahngang.

Warum?

naja seine zwölf brüder sind alle von der

große lokomotive dampf überfahren worden da hilft nur

eins also dimitri bitte wir müssen doch weiter

hier ist doch weit und breit kein zug

in sich siehst du apollo 13 ist ein

intelligentes diermal apollo 13 bitte

die apollo 13 macht uns nicht unglücklich das

ist ein sehr schneller zug Das

könnte ein bisschen eng werden jetzt.

Absetzen!

Wir bleiben heute Nacht hier.

Bei Sonnenaufgang reiten wir weiter zur Puderosa Ranch.

Komm zum Teufel,

da liegt der Mann heute.

Aber Boss, das ist John.

Du hast ihn noch ins Bett geschickt.

Ach ja?

Ist es nicht schön, nach Hause zu kommen

und zu wissen, da ist jemand, der auf

dich wartet?

Es duftet nach frischem Kaffee, krossgebackenen Speck und

irgendwo in der Ferne singt der Wolf sein

einsames Lied.

Was für ein Arschloch!

John hat aus meinem Bächlechen getrunken.

John hat in meinem Bettchen geschlafen.

John hat sich meinen Kugelschreiber in den Popo

gesteckt.

Ja, das ist John.

Hast du gewusst, dass die schon einen Glaubstuhl

haben?

Nein, doch!

Siehst du den Vollmond?

Ja.

Früher bei Vollmond ist Abaji oft mit mir

zum Schwimmen gegangen.

Wir haben uns die Kleider versteckt und uns

kleine Spuren gelegt.

Er war immer so einfühlsam und er hat

mich immer getröstet, wenn mir der kleine Bär

wehgetan hat.

Und was ist dann aus deinen Bären geworden?

Na ja, ein großer Bär.

Häuptling der Kiowas.

Ach so.

Uschi?

Ja?

Kommst du in meine linke hintere Hosentasche?

Hast du etwa?

Ja.

Hörst du das?

Ja.

Sie spielen unser Lied.

Ja.

Wo bleibt denn bloß dieser Ranger?

Er ist doch sonst immer so pünktlich.

Hoffentlich hat er nicht die Maus anbekommen.

Schau!

Was?

Da!

Schon wieder eine Schnupfenstörung.

Da darf man sich was wünschen.

Ich wäre so gerne ein Indianer.

Eine echte Hautrob.

Warum?

Ich meine, Grieche sein ist doch auch nicht

schlecht.

Ist nicht schlecht.

Aber du weißt doch, schon als kleiner Dimitri

war das meine große Traum.

Seit mich deine Opa Grau ist da, aus

dem Mississippi rübergefischt hat.

Ich in dem kleinen Körbchen kurz vor dem

großen Fall war's.

Uh, das war knapp.

Ja.

Ich war ein sehr glücklicher Kind, Findl.

Dimitri, du warst kein Findl-Kind.

Du warst bereits 16.

Und geschlechtsreif.

Ich glaube ganz fest daran.

Eines Tages werde ich ein Indianer sein.

Nicht mehr so mit einem Eselmaul, sondern mit

einem richtigen Pferd.

Brauchst du eine Nussknocke?

Nicht.

Hoch, ihr Männer, los!

Aufstehen!

Hoch, hoch, hoch, hoch, hoch!

Steh auf!

Jeffrey hat einen fahren lassen.

Los, beweg dich.

Jeffrey hat schon wieder einen fahren lassen.

Guten Morgen, Männer.

Jetzt geht noch mal jeder aufs Klo, und

dann reiten wir los.

Und weiter.

Komplett.

Verdammt.

Aber hatches entkommen.

Respekt.

Hey, hier drin keine Straßenschuhe.

Ja!

Ich hab wieder eine.

Der Hombre kann so toll nach Perlen tauchen.

Aussteigen.

Und drin.

Verdammt, das Schloss ist eingeschnappt.

Hello.

Ja, Waffel weg.

Ja.

Ja.

Feder.

Das ist der Schuh des Manitou.

Der Schuh des Manitou?

Oh, nee.

Hombre, kommst du?

Wir müssen los.

Ranger.

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt

von irgendwem.

Irgendwo ein Lichtlein hier.

Trenne nie ST, denn es tut den beiden

weh.

Hombre.

Habt ihr noch einen letzten Wunsch?

Ja, das Lied aus der Super-Perforator-Werbung.

You can call the operator for the Super

-Perforator.

Killing is our habit.

Make it real like a rabbit but before

you die, my dear.

Have a final glass of beer and before

the break of dawn you have your bag

where you belong.

Sprinkling the dawn.

Holy bang bang, bang boom boom.

Meet your doom, call us soon.

The local weapon trader.

With your Super-Perforator.

Cheers!

Los, Männer.

Jetzt aber.

Weiter.

Da hast du ein Lichtlein.

Jetzt zünden die ohne zu fragen mein Haar

san.

Bahatschi, gib mir bitte dein Messer.

Scheiße.

Was?

Ich hab's beim Schnitzen im Donautal liegen lassen.

Gott, dass ihr Indianer immer schnitzen müsst.

Hast du was gegen mein Hobby?

Nein, ich hab nix gegen dein Hobby.

Das geht rein um das Messer.

Das kostet alles Geld.

Du musst endlich lernen, auf dein Zeug besser

aufzupassen.

Diese ewige Schlamperei von dir macht mich wahnsinnig.

Ja, du machst mich langsam auch wahnsinnig, Ranger.

Aha, noch raus damit?

Deine ewigen Weiber-Geschichten.

Ich kann's nicht mehr hören.

Hallo, gnädige Frau.

Möchten Sie mal meinen Bärenkiller kennenlernen?

Das sagt mir einer, der früher mit Puppen

gespielt hat und noch nicht mal Bartwuchs hat.

Ich brauch keinen Bartwuchs.

Ich nicht.

Auf den Charakter kommt's an.

Feiner Charakter.

Nachts beim Baden den Frauen die Kleider verstecken.

Ja, ich verstecke nachts Frauen die Kleider.

Und ich steh wenigstens dazu.

Du wärst ja froh, wenn es mit dir

mal eine Badung geben würde.

Die Uschi würd sofort mit mir baden gehen.

Ach, dann lach ich doch.

Jetzt hört's halt einmal auf, bis einer weint.

Ach, komm, halt's Maul.

Ja!

Dimitri, da bist du ja.

Willst du bei mir mitfahren?

Ich hätt noch Platz.

Nein.

Da steig ich nicht ein.

Höher, Jacqueline.

Nein, nein, langsam.

Hoppla, beurtig, beurtig.

Nicht so hart, Jacqueline, sonst kotzt du wieder.

Der Schuh des Manitou.

In Kürze bin ich der reichste Mann im

Wilden Westen.

Ich könnte dich zu meiner Frau nehmen.

Was soll ich denn bei deiner Frau?

Schön langsam, Jacqueline, sonst kotzt du wieder alles

voll.

Also in diese Temposchnicke kommen wir nie ans

Ziel.

Schön langsam.

Gut für Jacqueline.

Ich hab ihnen tausendmal gesagt, dass du einen

empfindlichen Magen hast.

Lass alles raus, Jacqueline.

Nicht durch die Nasen.

Schatz, ich bin gleich wieder da.

Das habt's jetzt von eurer Raserei.

Amre!

Amre!

Du solltest mal wieder den Aschenbecher ausleeren.

Gut, dann bleibst du eben hier und denkst

darüber nach, was du gerade getan hast.

Jim, John, ihr kommt mit.

Alle anderen bleiben hier.

Und pass mir gut auf meine zukünftige Braut

auf.

Keine Kirsch mehr.

Hey, Santa!

Bringst du uns was mit?

Ja, was Spannendes.

Was zum Spielen.

Und Schokolade.

Ja.

Ess lieber mal einen Apfel.

Kein alter Indianer, der den Schatz bewahrt.

Ist aber ungewöhnlich.

Hallo?

Hallo?

Kuckuck?

Kuckuck?

Kuckuck?

Hellas, da unten sind sie.

Sieht wer von euch die Uschi?

Nein, ich glaub, wir brauchen einen Plan.

Soll ich sie noch einmal ablenken?

Okay, dann zieh ich mich halt wieder um.

Hallo?

Hellas, zusammen!

Wer ist das denn?

Keine Ahnung.

Was hast du hier zu suchen?

Ich bin Dimitris Topakis, Austauschbandit aus Griechenland.

Ich soll mich melden bei Herr Maria Santa?

Hier geht's nicht weiter, Boss.

Die haben uns reingelegt.

John, wann machen wir normalerweise immer Mittag?

Immer so um zwölf.

Ranger.

Uschi.

Wie hast du mich gefunden?

Fürs erste Mal.

Wahnsinn.

Jetzt hört's halt auf, so kommen wir doch

nicht weiter.

Ich dachte, du wärst...

Nein, nein, Unkraut zergeht nicht.

Machst du jetzt bei uns mit?

So Kinder, ihr macht jetzt Mittag.

Die Luft ist hier so rein!

Ja, ja.

So, ich würde dir vorschlagen, wir stellen uns

alle mal kurz vor.

Ich bin Dimitris Tupakis, 30 Jahre im Zeichenstern

Frau Jung und in meiner Zeit frei bastle

ich so Häuschenvogel mit meinem Schwanzfuchs.

Habt ihr auch Hobbys?

Warum dürfen wir nicht mit?

Genau, wer garantiert uns, dass du nicht allein

mit dem Schatz abhaust?

So klingt nur Santa-Maria-Skull.

Okay, jetzt reicht's.

Gib mir Feuerschutz, ich geh jetzt rein.

Mein Bruder.

Ja?

Mach's gut.

Okay.

Geh in Deckung.

Mit Ratsch.

Was ist?

Deckung.

Bitte was?

Versteck dich.

Okay, ich probier's einmal.

Hallo?

Sag mal, bin ich jetzt im Darkroom?

Ach du blöde Kuh!

Wie das da ausschaut.

Wie bei den Seahüchsen unter dem Sofa.

Gott sei Dank ist das Licht wieder aus.

Ach, ich seh das.

Ah!

Ja

bist

du wahnsinnig!

Du kannst mich doch nicht so erschrecken, du

Zipfelklatscher!

Sag mal, was hast denn du da?

Nichts.

Was macht ihr denn da?

Ich hab doch gesagt, ihr sollt in Deckung

gehen.

Na ja, wenn du immer so lange brauchst.

Was?

Ja, du brauchst immer so lange.

Du drödelst ständig.

Du bist ein Drödler.

Aha.

Ich bin also ein Drödler.

Ranger.

Na ja, das stimmt schon.

Das sagen ja andere auch.

Merkst du das?

Der provoziert mich am laufenden Band.

Seit Jahren.

Ich muss mir das nicht länger anhören von

einem zweitklassigen Mundharmonikaspieler!

Geh du erst einmal zum Friseur.

Das ist ja eine Frechheit.

Jetzt schreibt doch mal jeder auf, was ihm

am anderen nicht gefällt.

Da geht's ja schon los.

Er kann ja nicht einmal schreiben.

Bei uns in der Bande kann auch keiner

schreiben.

Ich muss nicht schreiben.

Ich kann Spuren lesen.

Toll, das ist doch schon mal ein Anfang.

Das ist seit Jahren sein einziges Argument.

Ich kann Spuren lesen, ich kann Spuren lesen.

Du bist ein ganz toller Spurenleser bist du.

So, jetzt reicht's.

Ich lass mir das nicht länger bieten.

So was nennt sich Blutsbruder.

Ja, ich hab doch nicht damit angefangen.

Du wolltest doch unbedingt.

Ich hab immer gesagt, ich brauch noch ein

bisschen Zeit.

Aber er, er wollte ja schon nach zwei

Wochen, wollte eher die Blutsbruderschaft.

Ja, aber wenn er das damals so gefühlt

hat, dann ist das doch in Ordnung.

Mein Gott, mir war ein Junge, der macht

mir halt einmal so einen Blödsinn.

Blödsinn!

Blödsinn, ich glaub ich spinne.

Uschi, Uschi, hab ich da gerade Blödsinn gehört?

Ich hab da gerade nicht aufgepasst.

Ja, ich glaube es war Blödsinn.

Aha, Blutsbruderschaft ist also für dich Blödsinn.

Gut, dann lassen wir's sein.

Bitte?

Ich kündige.

Ach nee.

Ich auch, machen wir Schluss.

Ja, macht mir nichts aus.

Ich auch nicht.

Ich bin auf dich nicht angewiesen.

Gut, wenn das so ist, dann hätte ich

bitte gerne meine Zahnbürste zurück.

Bitte?

Soweit ich weiß, hast du noch eine Friedenspfeife

von mir.

Da.

Uschi, komm, wir brauchen keinen Ranger.

Aber Hachi, ich...

Ja, was ist?

Ich kann nicht mit dir gehen.

Wieso, warum?

Ranger und ich, wir...

Genau aus diesem Grund haben wir bei uns

in der Bande nie Mädchen aufgenommen.

Es tut mir leid.

Ja, aber...

Frauen und Kleider verstecken, du hast doch immer

zu mir gesagt.

Aber Hachi, wenn wir einmal groß sind, dann

werden wir...

Aber 1,69 ist nicht groß.

Versteh ich.

Dann seid ihr zwei jetzt...

Ja, da...

...wünsche ich euch...

Geh ich jetzt mal lieber alleine da rein.

Ist mir sowieso viel lieber.

So, wo geht's jetzt da rein?

Wollt ihr ein bisschen Spur lesen?

Aha!

Hachi!

Kleines gelecktes Würstchen.

Du glaubst wohl, du kannst hier machen, was

du willst, du Schnürsel.

Omelette.

Nicht in diesem Ton.

Ich hab mir das jetzt lange genug mit

angesehen.

Aber heute werde ich ein ganz anderer Fett

-Sportfreund.

Na gut, ich bring's zurück.

Mein Bruder.

Du lebst.

Sein Lebkuchenherz hat ihm das Leben gerettet.

Ja, ich liebe ihn.

Er lebt?

Ja!

I'm so glad, you are alive.

You old son of a bull, just give

me five.

We are safe, my heart is easy now.

All I want to say is...

Wow!

Now come on and listen to my words.

I will put another one under your shirt.

If we save you and make you think

Who got this little Lebkuchenherz?

Hold it hands and sing, dancing to that

swing.

Everybody, have some fun And get

in the party too.

With our Lebkuchen, just a Lebkuchen With our

Lebkuchen With our Lebkuchen With our Lebkuchenherz Yes!

Hombre.

Wir sind alle ein wenig überarbeitet.

Du warst doch immer so gut zu mir.

Du hast mir mehrmals das Leben gerettet.

Mir bei meinen Entscheidungen geholfen.

Hast alles getan, um mir ein sorgenfreies, komfortables

und angenehmes Leben zu ermöglichen.

Willst du das jetzt alles aufs Spiel setzen?

Gib mir die Kette.

Ach, darum geht's dir.

Sag das doch gleich, Hombre.

Wenn's weiter nichts ist.

Wahnsinn, oder?

Da seht ihr alle mal, ich hab was

erlebt.

Psst!

Da schau her.

Das gehört aber anders.

Sorry.

Das schaut doch ganz gut aus.

Gott sei Dank, nun ist's vorbei mit der

übel Täterei.

Das krieg ich ja nie wieder raus.

Ach, das ist ja ein Traum.

Das ist unser Schatz.

Mein, darf ich da mal reinschlüpfen?

Madame et Monsieur.

Voila!

Für die Katze!

Wo fahren Sie hin?

Schnell!

Schneller!

Komm!

Bin ich so weit schon mal gefahren?

Ja, aber ein anderes Modell.

Schneller!

Was ist das?

Ich hab sowas noch nie gehört.

Es ist wunderschön.

Schalass!

Ihr seid gekommen, um mich zu retten, was?

Klassische Downshow, wenn ich mich nicht hier erinnere.

Servus.

Dieses Mal entkommt mir aber Hachi nicht.

Ja, muss auch nicht sein.

Winnie-Touch, kommst du bitte?

Ja, ja, ja.

Hi, Manito.

Zweimal Hachi?

Hallo.

Winnie-Touch, gib ihm den Schatz.

Um Gottes Willen.

Was?

Futsch.

Ach nee.

Das war so klar.

Was heißt Futsch?

Weg.

Hachi lügt.

Tötet ihn!

Hey, wo hast du das her?

Lustiger Lurch.

Da ist dein Gold.

Santa Maria hat es dir gestohlen.

Er ist auch der Mörder deines Sohnes.

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.

Aber wo ist Santa Maria?

Na gut.

Aber Hachi ist nicht der Mörder meines Sohnes,

Walter Hase.

Aber was ist mit dem echten Hase?

Puh, schwierig.

Ich glaube, da habe ich was für dich.

Du siehst bezaubernd aus, Darling.

Danke.

Ja, du auch.

Aber probiere es einmal mit Querstreifen.

Das betont die Figur ein bisschen besser.

Ich gehe mal schnell ins Prosecco-Geschäft und

hole Getränke.

Bin gleich wieder da.

So, Kinder, jetzt geht's bald los.

Uschi?

Ja?

Ich glaube, ich weiß jetzt, wo ich hingehöre.

Oh, Ranger.

Weißt du, ich habe mir eigentlich gedacht, dass

du mich nicht so gut kennst.

Ja, ich weiß.

Du und aber Hachi, ihr müsst weiterziehen.

Was?

Dieses Land braucht euch.

Nein, nein, Moment.

Ich habe eigentlich gemeint, dass du und ich,

also wir beide praktisch und das Kind vor

allem, ich meine, wir sind doch jetzt eine

Familie.

Ach, Papa, Papa, Familie, hip oder hopp.

Du darfst dich nicht vor der Verantwortung drücken.

Da draußen wartet dein Blutsbruder auf dich.

Kämpft gemeinsam für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Installiert Nationalparks und befreit die afroamerikanischen Einwanderer da

draußen von den Ketten der Sklaverei.

Damit eines schönen Tages auf der ersten Seite

irgendeines Geschichtsbuches geschrieben steht, dieses Buch gehört Peter

Müller, Klasse 2, 10.

Mach ich alles, aber kannst du mir da

raushelfen?

So, Ranger, kommst du bitte?

Aber Hachi, kannst du mir da mal helfen?

Na, es ist so weit, kommt's noch.

Du hast mir das Leben gerettet und meinem

Volk ein Stammlokal geschenkt.

Dimitri, mein Bruder.

Aber Hachi, mein Bruder.

Ich bin ein Ingenieur!

Wie heißt der Bürgermeister von Wiesel?

Esel.

Im Jahre 1879 veröffentlicht Carmeil seinen ersten Wildwestroman.

Es ist ein Bestseller.

Noch im selben Jahr kehrt Carmeil nach Deutschland

zurück und heiratet die Tochter des Intendanten von

Bad Segeberg.

Geh runter!

Ein Jahr später erhält Federico Enrico Nico Gonzales

Desperado del Todo Hombre den Industrieförderpreis für die

Erfindung des Barbecue Aschenbechers.

24.

Dezember 1879 Santa Marias Bruder Santa Claus zieht

los und verteilt Geschenke.

Er möchte auf diese Weise die Opfer seines

Bruders entschädigen.

1882, Vinetaz gründet das Modelabel Think Pink.

So, fertig.

Lustiger Nordkernst, lustiger Hase.

Ja, der kann sowas tragen, mit der Figur.

Am 4.

Juli 1884 wird in New York ein Indianer

-Häuptling im Hasenkostüm verhaftet und in ein Reservat

gesperrt.

Nur vier Monate später erblickt Stan Laurel das

Licht der Welt.

All das haben aber Hutchy und Ranger nie

erfahren.

Du, was meinst, schauen wir noch schnell beim

Grand Canyon vorbei?

Ja, da gründen wir dann gleich einen Nationalpark

für den afroamerikanischen Einwanderer, oder?

Was?

Für wen?

Sag mal, wen kennst denn du eigentlich?

Ich kenn mehr als du.

Wen?

Old Sugar hin zum Beispiel.

Den kennt doch jeder.

Aber du und Sugar kennst doch Zipdiklatscher.

Reit du doch woanders.

Reit du doch woanders, ich war zuerst da.

Uschi, komm, wir brauchen keinen Ranger.

Aber Hutchy, ich...

Ja?

Ich kann nicht mit dir gehen.

Warum?

Pfft.

Ihr müsst Ranger sein.

Der Mann mit dem Silberblick.

Scheiße.

Ich muss dir was zeigen.

Schmiede.

Was ist ein Morder?

Halt, Moment, großes Missverständnis.

Ja, sehr groß.

Häuptling, nein, weiße Bleichgesichter waren aus.

Entschuldigung.

Glück mit

dem Wetter.

Was machst denn du?

Was soll ich denn machen?

Was ist denn im Plan drin?

Pass mir mal den Arsch weg.

Stumpf.

Fängt er an zu gehen?

Au guter, tuner gar.

Tinto.

Relax.

Ich zitiere.

Neuwertiger Saloon in ruhiger Ablöse in ruhiger Lage

ohne...

Nochmal.

Wir hatten einen engen Termin mit einem Immobilienmakler

aus Wyoming.

Kurz zuvor habe ich seine Anzeige in der

Zeitung gelesen.

Ich zitiere.

Neuwertiger Saloon ohne Ablöse sofort beziehbar.

Das gibt's doch nicht.

Hast du das gehört?

Da hat ein Mann einen Stein in seine

weichen Teile bekommen.

Aber Boss.

Das ist John.

Du hast ihn noch ins Bett geschickt.

Ach ja.

Ich hänge wieder Glocke.

Weißt du, ich hatte mal ein Beautyfarm.

Da war es immer recht gemütlich.

Hätte ja auch mal gut getan.

Das ist die Uschi.

Was für ein Vollgut.

Spitz, du.

Bärblich, du.

Das hat

man jetzt davon.

Da gibt man sich solche Mühe.

und dann gehen sie einfach alle so nach

Hause.

Wahrscheinlich bleiben wir wieder auf der ganzen Käse

-Sahne sitzen.

Morgen kann man wieder alles wegschmeißen.

Schaut um den guten Prosecco.

Die Leute haben ja überhaupt keine Ahnung, wie

schwer es ist, in dieser Gegend ein Prosecco

zu organisieren.

Vom Eis ganz zu schweigen.

Aber wenn einmal kein Feuerwasser im Haus ist,

dann ist der Teufel los.

Nicht einmal den Unrat können sie entsorgen, diese

verwöhnte Rasselbande.

Das ist wie damals mit den Schwimmflügeln, die

ich dem Abahachi einmal gekauft habe.

Erst wollte er es unbedingt haben und nach

zwei Wochen lang ist es wieder in der

Ecke geräumt, die blöde Kuh.

Sag einmal, Jacqueline, wo sind wir denn überhaupt?

Jetzt haben wir uns total verratscht.

Ich glaube, wir müssen links räumen.

Nein, Jacqueline, nicht so heiß, dick.

Schön langsam, Jacqueline, sonst kotzt du wieder.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.