All language subtitles for 25-Die Bergretter - Losgetreten (1)

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Original subtitles

Ja, es dauert noch etwas l�nger.

Du kannst die Suppe auf dem Herd warm machen.

Weil du die �lteste bist, Hannah.

Servus Gert. - Servus (eyvalla).

- Nur du als Verst�rkung? - Ich hab nicht mal Bereitschaft.

Na Servus. - (Tobias) Wir waren einkaufen.

- Was haben wir denn? - Ein absch�ssiges Gel�nde haben wir.

Und einen Idioten, der beim Parken vergessen hat, die Handbremse anzuziehen.

- Alles in Ordnung zuhause? - Alles gut.

Also geh davon aus: Der Wagen stand da,

dann ist er da entlang geschlittert und dann da runtergerauscht.

Das ist doch gesperrt wegen Lawinengefahr.

Keine Ahnung, was er da zu suchen gehabt hat.

Ich bin zur Kontrolle vorbeigefahren

und hab die Autospuren gesehen.

- Servus, ihr zwei. - (Tobias) Servus.

Niemand da unten, niemand drin.

- Gut. - Also alles gut.

Keine Sicherung, hm? - Ach, ich w�r nur im Schnee gelandet.

So wie der Wagen da unten. Den hat es zerlegt.

Ja. Wo ist denn der Ben?

Keine Ahnung. Der ist nicht erreichbar.

Wie? Der hat doch Bereitschaft.

Das ist okay. Der muss sich eingew�hnen. Daf�r bin ich ja da.

Es ist ja auch kein Notfall.

Der Benjamin hat unsere wichtigste Ausr�stung.

Also, sch�n. Wir schaffen es auch mit dem, was wir haben.

Ich schlage vor, wir setzen den Abschlepper bis an die Kante zur�ck.

Ist das Stahlseil vom Schlepper lang genug?

Schauen wir mal.

Wir setzen unten den Haken und dann angeln wir die Karre einfach rauf.

Okay. Genau so wird es gemacht. Wer geht runter?

Immer der, der fragt.

- Bist du schon schlapp? - Ja.

Komm. Hepp! Weiter.

Alex, lass uns umkehren, bitte.

Wir k�nnen mit meinem Vater reden, wenn er wieder im Tal ist.

Damit meine Mutter dann dabei ist? Ganz bestimmt nicht.

Das w�rde ihr endg�ltig das Herz brechen und das lass ich nicht zu.

Mein Vater sagt, dass es gef�hrlich ist hier im Winter, wegen Lawinen.

Miriam, ob das gef�hrlich ist oder nicht, ist mir gerade sowas von schei�egal.

(nach�ffend) "Mein Vater sagt..."

Dein Vater f�hrt ein Doppelleben mit unseren M�ttern und kein Schwein wei� was.

Daf�r gibt es bestimmt eine Erkl�rung.

Was soll es da f�r eine Erkl�rung geben? Hm?

Wir haben doch die Fotos gesehen.

Ich kann das einfach nicht glauben.

Die Geschichte ist so krass, dass uns keiner glauben wird.

Mach es am besten an der Abschlepp�se fest!

Abschlepp�se. Die muss ich bei der alten Kiste erst mal finden.

Ich brauch mehr Seil. Das reicht nicht.

Mehr haben wir nicht. Komm, lass los. Wir verl�ngern hier oben.

Okay!

Das ist doch echt komisch.

Ich meine, die Schreibmaschine von meinem verschwundenen Vater in der H�tte von deinem Vater.

Klingelt's?

Das kann doch irgendeine Schreibmaschine sein.

Zeig mir noch mal das Foto. Miriam! Zeig mir noch mal das Foto.

Hier.

Ja, da! Sag ich doch. Die verbogene Zeilenraste.

Das ist seine Schreibmaschine.

Die geh�rt meinem Vater. Und die ist hier oben... irgendwo.

Ich war auch erst ein Mal hier und das war im Sommer.

Das sieht hier mit dem Schnee alles ganz anders aus.

Ist dir kalt? Magst du einen Kaffee?

Ein bisschen was ist noch in der Kanne.

- Ja, gern. - Ja.

Ich wei� ja nicht genau was, aber irgendwas stimmt hier gar nicht.

- Mann, Miriam! Wo lang? - Ist nicht mehr weit.

Tobi, nimm das Seil! Ich zieh dich rauf!

Schnell! Los, los, los! Komm, beeil dich!

- Komm schon! - Tobias!

Schneller!

- Zieh an jetzt! Komm! - Haltet das Seil.

Spannung halten!

Geht schon, geht schon.

- Ins Auto! Zum Fahrersitz. - Bring dich in Sicherheit.

- Los, rein! - Hopp, hopp, hopp!

- Schei�e. Schei�e. - Los, komm! Hol Hilfe! Schlag Alarm!

- Ja! Keinen Schritt weiter! - Tobias!

Komm schon.

Ja. Ja.

Und Abrakadabra!

Die werden uns schon finden.

- Ja. Die finden uns. - Die finden uns. Ja.

Die sind mit dem Auto in eine Lawine gefahren?

- Das kriegen auch nur die beiden hin. - Wanderungen sind keine gemeldet.

Also, gehe ich davon aus, dass es unsere Jungs sind.

Jedenfalls haben wir Anweisungen, ein Fahrzeug zu suchen oder was davon �brig ist.

Schei�e.

Schei�e, mein Handy ist weg.

Ich geh nach Hause. Es ist mir egal, was du sagst.

Ja, okay.

- Bist du verletzt? Tut dir was weh? - Das Atmen tut weh.

Vielleicht die Rippen oder so. Wir gehen zur�ck.

Wie denn? Was ist, wenn wir hier noch mal was lostreten?

Gibt es vielleicht noch einen anderen Weg?

- Du wolltest unbedingt zu meinem Vater. - Ich wollte halt wissen, was da los ist!

Oh, schei�e.

Mein Vater ist Lawinenforscher. Er kann uns helfen.

Er wei�, was zu tun ist, und kann uns nach Hause bringen.

Also, jetzt weiter bis zur H�tte, oder was?

Uns hat es ganz sch�n zusammengefaltet.

Da liegen ein paar Tonnen Schnee und Eis �ber uns.

Das ist hermetisch dicht. Da kommt keine Luft rein.

Ich w�rde mal sagen, uns l�uft die Zeit davon.

Oh, Mann! Oh!

Das ist nur die Schulter. Ach, schei�e.

Die ist nur ausgekugelt. Hm? Ich helfe dir mal.

Was? Fass mich nicht an, Mann.

Komm schon, Markus. Es muss sein. Damit kenne ich mich aus.

Pass auf. Ich taste nur mal ab, ob etwas gebrochen ist. Okay?

Okay. Kommen Sie her.

Ah, schei�e.

Gott sei Dank. Es ist nichts gebrochen. Okay?

Ah, schei�e! Tut das weh!

- Also, auf drei. Ja? - Was?

Du Arschloch.

- Gern geschehen. - Ah!

Und sch�n atmen.

Gut.

Ah, danke.

Die Lawine war riesig. Genauso gro� ist das Suchgebiet.

Die gehen systematisch vor, St�ck f�r St�ck.

Das dauert wahrscheinlich.

Das darf aber nicht dauern. In die Blechkiste kommt keine Luft rein.

Wir haben keine Zeit. Das wei�t du.

Ja.

Jawohl!

Wer hat die Leitung?

Tobias und Markus sind beide versch�ttet und Benjamin ist nicht zu erreichen.

Das klingt so, als h�tten Sie die Leitung, Frau Strasser.

Wir m�ssen sie finden. Schnell! - Das machen wir.

Okay, Jungs! Versch�tteter Wagen. Zwei Insassen.

Wir schlie�en uns der Sondierungskette an.

Michi? Ich brauche einen Rucksack.

Wei� man irgendwie, wo die stecken k�nnten?

Keine Ahnung. Da oben sind sie abgerauscht.

Wenn das einer berechnen kann, dann Ben.

- Und wo steckt der? - Keine Ahnung.

Okay. Du bleibst Stand-by.

Alles klar, Chefin.

Hey, alles klar?

- Oh, mein Gott. - Was ist das? Ich... blute.

Du blutest von innen. Das ist gar nicht gut.

Gar nicht gut? Der ganze Schei� hier ist gar nicht gut.

Ich h�tte niemals auf dich h�ren d�rfen.

Ich wei�, dass es meine Schuld ist. Es tut mir leid. Okay?

Es w�re besser, wir w�ren uns nie begegnet.

- Das bringt doch jetzt auch nichts. - Ich w�nschte, ich h�tte das mit Vater nicht gewusst.

Er hat uns alle belogen.

Er w�re der Einzige, der uns jetzt noch helfen k�nnte.

Jetzt komm.

Was meinst du?

Wie viel Zeit haben wir noch, nachdem wir ohnm�chtig werden?

Nicht viel.

Der Sauerstoff ist verbraucht, ob du bei Bewusstsein bist oder nicht.

Das ist vollkommen egal.

Das Reserverad. Da sind bestimmt drei bis vier at� drin.

Das sind ein paar Kubikmeter f�r uns.

- Das ist gut. - Wir haben f�nf Minuten l�nger Luft.

Schei�e! Hoffentlich hat die Dreckskiste ein Reserverad.

Vielleicht hinten im Kofferraum.

Gehst du gucken?

- Unter der Abdeckung. Kommst du ran? - Ich hab es! Hier.

Hier.

Pst! Sei mal ruhig. H�rst du das?

Das sind sie. Die suchen uns. Das sind sie.

Schritt! Stich!

Schritt! Stich!

Das ist doch alles viel zu gro� hier.

Schritt! Wir finden die, Emilie. Glaub mir.

Stich!

Das wird leiser. Die marschieren vorbei!

SOS? Echt jetzt?

Wenn es sein muss, hupe ich auch den Donauwalzer.

Schritt! Stich!

H�rst du das?

Stopp! Seid mal kurz alle leise.

Von hier.

- Katharina f�r Michael. - (Michael �ber Funk) "Ich h�re".

Ich glaube, wir haben sie geortet. Der Wagen steckt ziemlich tief fest.

Alles klar.

Meinst du, die haben uns geh�rt?

Ich wei� es nicht.

Da.

- Ja. - Ja! Die kommen. H�rst du das?

Die kommen! Hey, die kommen! Wir haben es geschafft!

Da sind sie!

Tobias! Wir haben euch!

- Geht mal auf die Seite. - (Katharina) Macht mal Platz!

Los, komm! Anschnallen.

- Tobias! - Wo wart ihr denn so lange?

(Tobias) Es geht schon. Ich habe mir nur die Rippe geprellt.

- Danke! Hey! - Sauber eingeparkt. Respekt.

Okay. Das war's dann! Danke an alle! Super Einsatz!

Ich glaube, das hat noch nicht mal richtig angefangen.

Wem geh�rt der Wagen hier?

Wer hat ihn da oben abgestellt? So weit abseits?

Und vor allen Dingen: Wo ist jetzt der Fahrer?

Das ist dein Job.

Es ist keiner zu Hause, weder Tochter noch Mutter.

Kein Vater? Kein Ehemann?

Das Auto, das ihr geschrottet habt, ist zugelassen auf eine Sonja Marbach, 45 Jahre.

Sie wohnt dort zusammen mit ihrer Tochter Alexandra, 18 Jahre.

Ich schau mal oben durch die Balkont�r. Das kann nicht schaden.

Genau... Was? Moment.

Das gib...

- Was, bitte sch�n, machen Sie da? - Frau Sonja Marbach?

- Ja. - Markus Kofler, Bergrettung Ramsau.

- Ich komm zu Ihnen runter. - Nein, nein. Ich muss sowieso rauf.

- Gr�� Gott. - Gr�� Gott.

Alexandra, wo bist du denn? Ich bin gerade zur�ckgekommen.

Und du bist nicht da und der Wagen ist nicht da.

Hier sind zwei Herren, einer von der Bergrettung und einer von der Polizei.

Bitte melde dich doch dringend. Ich mach mir gro�e Sorgen.

- Und? - Mailbox.

Ach, Gott. Der Autoschl�ssel ist tats�chlich weg.

Ja, hat sie denn �berhaupt einen F�hrerschein?

Ja. Sie hat erst vor Kurzem die Pr�fung gemacht. Aber sie darf nicht ohne mich fahren.

Es ist die einfachste Art, dort hochzukommen.

Und sie war ja eigentlich gar nicht da.

- Wo dann? - Also, ich war ein paar Tage weg.

Alexandra hat sich f�r diese Schneewanderung angemeldet. - Darf ich?

Das ist ja...

Das ist ganz woanders, aber wir pr�fen das.

Das muss andere Gr�nde haben.

Die Wohnungst�r ist unbesch�digt, der Autoschl�ssel ist weg.

Alexandra muss hier gewesen sein und ist mit dem Wagen weggefahren.

Das ist ganz eindeutig ein Anf�ngerfehler, ohne Gang und Handbremse das Auto zu parken.

Aber was soll sie denn dort oben wollen?

Wir werden sie finden und fragen. Es gibt bestimmt eine harmlose Erkl�rung daf�r.

Wir melden uns, Frau Marbach. - Gut. Also, danke sch�n. Gell? Danke.

Das tut jetzt mehr weh als vorher.

Das Adrenalin geht, der Schmerz kommt.

Das ist ganz normal bei einer Rippenprellung.

Du ruhst dich jetzt mal aus.

Wir schauen jetzt erst mal, wem das Auto geh�rt.

Ich helfe jetzt dem Markus.

Du ruhst dich doch erst mal ein bisschen aus, oder?

Die Rippen sind nicht gebrochen, nur geprellt. Oder? - Ja.

Ich wei�, was du jetzt denkst.

Du hast es versprochen. Geschworen hast du es am Tag unserer Hochzeit.

Ich bin bei dir, Emilie. Ich komm immer wieder.

Ich bleib nicht am Berg. Niemals, okay?

- Entschuldigung. - Kein Problem.

(Alex) Pass auf! Sei vorsichtig.

Vorsicht. Pass auf, wo du hintrittst.

Ich wei�, dass die H�tte von meinem Vater hier irgendwo ist.

Bestimmt zugeschneit, die Bude. Da sind wir schon l�ngst dran vorbei.

Die Bude kann nicht zuschneien. Die ist viel zu gro� daf�r.

Halt mal.

- Ich hab Netz. Ich hab Netz! - Oh, Gott sei Dank!

Ich rufe uns Hilfe. - Ja.

Ach, Schei�e.

- Oh, Gott! - Alex!

Oh, Schei�e!

(Miriam) Alexandra! Du musst da sofort raus! - Nein! Schei�e!

Alexandra! Um Himmels willen! Alexandra, komm da raus!

- Nein. Nein. Nein! - Du musst aus den Sachen raus!

- Mein Handy ist kaputt! - Jetzt, Alex, komm da raus!

Erst die Stangen ganz auf L�nge und dann, ab in die Schlaufen.

Hey! Was machst du denn hier?

Ich habe dich gesucht und gefunden. Du hast ja einiges verpasst.

Ich wusste gar nicht, dass du auch F�hrungen anbietest.

Ja. Ihr macht ja auch alle Touren. Was kann ich f�r dich tun?

Alexandra Marbach.

Ja. Das ist ein Anf�ngerkurs.

Ich rechne immer damit, dass jemand nicht mith�lt und aufgibt.

- Sie war also hier mit dabei? - Ja. Und sie hat abgebrochen.

Sie ist dann alleine abgefahren?

Der Vorteil an meinen Routen ist, dass ich mich von Parkplatz zu Parkplatz hangele.

Selbst Stra�en sind nicht weit weg von meiner Tour.

- Alexandra Marbach wird vermisst. - Was?

Sie war noch mal zu Hause. Es betrifft nicht die Tour.

- Du hast keine Schuld. - Was ist passiert?

Keine Ahnung. Sie ist irgendwo wieder in den Berg gestiegen.

- Wieder in den Berg? - Ja.

Am Helderlinpass. Da verliert sich die Spur.

Das wundert mich aber. Die waren beide unerfahren.

Beide? Sie ist nicht allein abgestiegen?

Mit Miriam Winkler. Sie haben sich ein Zelt geteilt.

Sie haben gequatscht, die ganze Nacht durch.

- Und? - Ja nichts, und.

- Morgens wollten sie nicht weiter. - Haben die M�dchen sich gestritten?

Die kannten sich gar nicht vorher, wollten dann aber zusammen weg.

Ich hab sie an einem Zugang abgesetzt. Da fuhr ein Bus.

Hey! Dir macht keiner einen Vorwurf. Okay? Alles gut.

Schei�e. Ich hatte Bereitschaft, oder?

Hast du die Adresse von Miriam Winkler?

Was ist denn da passiert?

Ich habe keine Zeit, das jetzt zu erkl�ren.

Danke. Wir sehen uns unten im Tal.

Hey! Alles gut.

- Was gibt's denn heute zu Essen? - Gulasch.

Guten Appetit!

Mir macht keiner einen Vorwurf. Mhm. Ist klar.

Komm.

Los, wir teilen. Du bekommst meine Jacke. Zieh dich aus.

Du sollst deine Sachen ausziehen! Mach!

Ich helfe dir.

Hier.

Mein Brief, bitte. - (genervt) Was f�r ein Brief?

Der ist von meinem Vater. Bitte. Der ist wichtig.

Hier. Halt das fest. Und jetzt hilf mir. Bitte!

Wir sterben hier drau�en.

Sag das nie wieder! Nie wieder.

Ich halte Sie auf dem Laufenden. Keine Sorge.

Jochen! Gott sei Dank. Ich dachte, du bist in den Bergen. Und dein Handy war aus.

Ja. Der Akku war alle. Das war meine Schuld. Tut mir leid.

Was ist denn hier los?

Das ist Herr Kofler von der Bergrettung.

- Guten Tag. - Guten Tag. Ist irgendwas mit Miri?

Sie ist verschwunden.

Frau Winkler, es muss nichts passiert sein.

Wir w�ssten nur gerne Bescheid.

Wor�ber w�ssten Sie gern Bescheid?

Sie hat sich mit einer anderen von der Bergtour getrennt.

Dann sind die M�dchen auf eigene Faust los.

- Aber wohin? - Das wissen wir nicht.

Die Spur verliert sich am Helderlinpass.

Sie haben da den Wagen abgestellt und sind zu Fu� weiter.

Am Helderlinpass? Da f�hrt die Tour doch gar nicht lang.

Eben.

Haben Sie zuf�llig eine Idee, was Ihre Tochter da oben suchen k�nnte?

Was k�nnte ihr Ziel sein?

Nein. Nein. Mit wem ist sie denn unterwegs?

Das M�dchen hei�t Alexandra Marbach, ist 18, kommt aus Liezen.

Dieses M�dchen war auch bei der Tour?

Ich habe schon gesagt, dass wir niemanden aus Liezen kennen, keine Alexandra oder wen, der Marbach hei�t.

Nein.

Wie gesagt, bislang haben wir keine Spur.

Das kann hei�en, dass oben niemand ist.

Aber ich muss Ihnen auch sagen, wenn sie oben sind, kann es gef�hrlich werden.

In der Region ist Lawinenwarnstufe 4. - (Jochen) In der ganzen Gegend ist es grade heikel.

Ich bin Wissenschaftler, Lawinenforscher.

Wir analysieren Lawinen, um sie voraussagen zu k�nnen, ein... Forschungsprojekt.

- Was will die denn da oben? - Ich wei� es doch auch nicht.

Wahrscheinlich ist es blo� falscher Alarm.

Ich wei� das von meinem Vater. Schnee isoliert.

Wir m�ssen da drin dicht aneinanderr�cken

und das Loch von innen verschlie�en, damit wir dich wieder warm kriegen.

Vielleicht kommt dann auch die Sonne wieder raus.

Los.

Du tust mir weh.

Das Blutspucken ist kein gutes Zeichen.

Miriam?

Was ist mit dem Brief?

Alle dachten, mein Vater w�re in den Bergen verungl�ckt und tot.

Er wurde nie gefunden? - Nein.

Aber er war so ein guter Bergsteiger. Wei�t du?

Er war der beste.

Er hat B�cher dar�ber geschrieben, �ber alte Routen, traditionelles Bergsteigen und so weiter.

Und die Schreibmaschine, warum ist die wichtig?

Mein Vater ist altmodisch.

Er glaubt an Talism�nner, Gl�ck und so weiter.

Dieses alte, schwere Ding, die Schreibmaschine, hat er auf jede Expedition mitgeschleppt.

Wenn einer den Berg bezwingt und nicht stirbt, dann mein Vater.

Das habe ich ihm immer geglaubt. Ich habe immer an ihn geglaubt.

Du glaubst nicht, dass er tot ist?

Inzwischen wei� ich, dass er nicht tot ist.

Der Brief?

Er hat ihn mir vor einem Jahr geschrieben.

Mit der alten Schreibmaschine.

Er hat geschrieben, dass er nicht zur�ckkommen wird.

Dass ich ihn vergessen und loslassen soll.

Dass er mir nichts erkl�ren wird.

Und ich niemandem von dem Brief etwas sagen darf.

Und er hat geschrieben, dass er mir liebt aber...

Abschiedsbrief eben.

Verstehe. - Ja? Ich nicht.

Mein Vater lebt, ist einfach nur abgehauen.

Dieses Arschloch.

Nach 15 Jahren!

Ich glaube, dass er mir mit dem Brief was Gutes tun wollte.

Mir weismachen, dass ich nicht mehr �ber seinen Tod trauern m�sse.

Statt einem toten Vater habe ich jetzt einen Arschlochvater,

der seine Familie einfach von einem Tag auf den anderen verl�sst.

Manchmal glaube ich, mir w�r's lieber, wenn er tot w�re.

Aber du hast immer noch die Hoffnung ihn zu finden.

Oder warum sind wir hier?

Auf einmal taucht dein Vater auf und dann das Foto, ich versteh das alles nicht.

Ich lasse nicht zu, dass irgendjemand meiner Mutter noch mal wehtut.

Das verkraftet sie nicht.

Sie war so am Ende damals.

Miriam! Miri, Sweety, ich bin's, dein Vater.

Miri, bitte. Ruf mich sofort zur�ck, wenn du das abh�rst.

Und sprich mit niemandem, verstehst du mich?

Ich wei�, du glaubst, du wei�t Bescheid, aber ich schw�re dir, du wei�t nichts.

Es ist alles ganz anders, glaub mir.

Du und Alexandra, ihr m�sst sofort zur�ckkommen.

Verstehst du?

Geht auf gar keinen Fall zur H�tte.

Es herrscht Lawinengefahr da drau�en. In der ganzen Gegend.

Kommt bitte sofort zur�ck, es ist gef�hrlich da oben.

Ja? Ich werde zu euch kommen, okay?

- Was hast du vor? - Ich will Miri suchen.

Ich schlie� mich einfach der Bergrettung an.

Das macht doch Sinn, oder?

Gute Idee.

Nichts, nichts und noch mal nichts.

Sagst du Markus Bescheid oder soll ich lieber?

Markus f�r Katharina?

"Markus h�rt."

Hier oben keine Spur, von nichts und niemandem.

"Okay, kommt zur Zentrale, wir machen eine Lagebesprechung. Ende."

- Okay. - Okay.

Niemand wird uns finden.

Sie werden uns finden. Mein Vater wird uns finden.

Der kennt sich da aus.

Jochen! Was machst du denn da? Ich dachte, du bist ...

Ja, ich wollte gerade wieder hoch.

- Alles in Ordnung? - Ja, nat�rlich.

Hoffentlich wei� deine Familie Bescheid, wo du bist, wenn du mir nichts sagst.

Nat�rlich. Einen sch�nen Tag.

Ich wollte nur sehen, wie weit Sie sind.

Brauchen Sie Hilfe?

- Wegen des Mietr�ckstands? - Nein, nur wegen der rascheren Abwicklung.

Je eher die R�ume frei sind, umso besser, auch f�r Sie und Ihre Verbindlichkeiten.

Sie meinten ich habe bis Ende des Monats Zeit.

Und Sie sagten, Sie zahlen noch p�nktlich Ihre Miete, Herr Marasek.

Seien wir doch realistisch.

Gut, ich wei� jetzt aber nicht, wohin so schnell mit der Ware.

Kein Problem, Sie k�nnen alles mir �berlassen, kostenlos.

- Ach, kostenlos? - Ja.

Die �bernahme war doch nicht umsonst.

Daf�r habe ich beim Toni teuer bezahlt.

Seine Pleite muss jeder teuer bezahlen, so ist das nun mal.

Was soll ich jetzt der Emilie sagen?

Dass du mich gefahren hast.

Sie wird verstehen, dass ich hier sein musste, da bin ich ganz sicher.

Wenn du so sicher w�rst, h�tte sie dich gefahren und nicht ich, oder?

a, Emilie macht sich Sorgen, ich wei�.

Die Jungs m�ssen sich auf mich verlassen k�nnen, oder?

Aber deine Frau auch.

Tobias, du bist jetzt verheiratet. Ich meine, es gibt schon Regeln.

Du kannst dich nicht davonstehlen wie ein Schulbub.

Markus hat mir das Leben gerettet, indem er seins riskiert hat.

Den lasse ich jetzt nicht im Stich.

Das musst du verstehen, oder?

Ich verstehe es ja. Aber die Emilie muss es verstehen.

Danke, Franz.

Das ist Ihre Pleite, nicht meine!

(Ben) Sie machen es nur noch schlimmer.

Alex...Alexandra!

Wach auf, Alexandra!

Unsere Spuren sind weg!

Aber es ist wieder warm.

Alex die Sonne, komm!

- Herr Marasek? - (Ben) Gerade ist geschlossen.

Es geht um meine Tochter Miriam.

Sie war bei Ihrer Bergwanderung dabei.

- Ja, Herr Winkler? - Ja.

Ja, die Bergrettung sucht schon nach Ihrer Tochter.

Die beiden werden sicherlich bald gefunden.

Wer von ihnen ist auf die Idee gekommen?

- Welche Idee? - Die Idee abzubrechen, wegzulaufen.

Was haben die beiden geredet? Wor�ber haben sie gesprochen?

- Wie, geredet? - Ich meine, �ber mich vielleicht?

Miriam wollte unbedingt nach Hause.

- Das hat sie gesagt? - Ja, zu ihrem Vater.

- Sie verkaufen Ausr�stung? - R�umungsverkauf

Ich brauche... Wie teuer sind die hier?

- 112,80 Euro. - 112 Euro, okay.

Bitte sch�n, stimmt so. - Danke.

Sch�nen Tag.

Die Suche aus der Luft hat nichts gebracht und Markus hat recht, das Suchgebiet ist riesengro�.

Also gut, noch mal.

Die einen marschieren Richtung S�den, die anderen nehmen das westliche Suchgebiet bis zur Burglspitze.

Noch Fragen? Gut, los.

Tobias, tut mir echt leid mit der Bereitschaft.

Schon okay, jetzt bist du ja da.

Ben, wir h�tten dich heute echt gebraucht.

Der Vater von Miriam Winkler war gerade bei mir im Laden.

- Was? Was wollte der denn? - Keine Ahnun

- Er hat die gleiche Fragen gestellt wie du. - Wohin die M�dchen wollten und so.

Was hat der vor?

Hoffentlich keinen Alleingang.

Geht nicht ran.

�eviri: Harun Ko�a

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