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Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
...
Personen und ihre Farben:
Karin Gorniak, Oberkommissarin
Leonie Winkler, Kommissarin
Simon Fischer, Unternehmer
Ah, wie schön!
So, bitte sehr.
Danke schön.
Sind die für mich? Aber erst in 3 Stunden.
Na, dann schießen wir uns mal richtig eine rein.
Haben Sie etwa getrunken? Schichtende, würde ich sagen.
Geht es? Ja, ich komme klar.
* Musik: Bronski Beat mit "Smalltown Boy" *
Glitzer, Glitzer, Frau Gorniak?
* ein Anruf *
Mach mal leise.
Ah, Geburtstagswünsche, garantiert.
Herr Schnabel! Feierabend oder noch nicht?
"Sie müssten mir einen Gefallen tun.
Hier ist die Hölle los.
Fahren Sie zum Haus eines Herrn Simon Fischer.
Seine Frau wird vermisst."
Sind wir jetzt die Streife?
"Wenn mich der Staatsanwalt bittet, mich zu kümmern, spielen Sie Streife.
Happy Birthday sage ich dann morgen, Frau Gorniak."
Der Staatsanwalt bei einer vermissten Frau?
Okay, nett.
Bisschen zu klein für mich. Ah ja, ist klar.
* Ein Hund bellt. *
Schade, keiner da. Können wir wieder gehen.
Wir haben es versucht.
Ja, wir waren hier. Wir haben getan, was wir konnten.
Gehen wir wieder.
Was machst du denn?
Die letzten Minuten meiner Schicht ausnutzen.
Sag mal.
Die war eben noch zu. Ja, gezaubert.
Komm her. Vorsicht!
Aua, aua!
(Mann) Ich wusste, dass du meine Frau sein wirst.
Huh!
In dem Moment, als ich dich zum ersten Mal gesehen habe.
Da wusste ich es.
Du und ich, für immer.
Ich gehe nach links.
Okay.
Herr Fischer?
Herr Fischer?
Leo?
Frau Winkler?
Ja!
Hier. Dachte, der Hund hat dich gefressen.
Keiner da.
Wow!
Okay.
Das ist mal ein Garten.
* wiederholtes Klappern *
Herr Fischer?
Komm, lass mal Schnabel anrufen.
Karin?
Herr Fischer, Polizei.
Karin.
Vorsicht Stufe.
Das Licht geht nicht.
* lautes Scheppern *
Scheiße, scheiße!
Jesus Christ, sag mal! Sorry.
Wirklich, wie so ein kleiner Saurier.
Was soll das sein?
Kunst.
Das ist Kunst? Wahrscheinlich.
Ich schenke dir auch einen Stein fürs Wohnzimmer.
Simon Fischer, Polizei. Sind Sie zuhause?
* lauter Klang *
Scheiße, oh Mann!
"In den 70er-Jahren ... Was ist das?
... warf Joschka Fischer Steine auf Polizisten.
Er sagte: Wir haben Steine geworfen.
Wir wurden verdroschen, aber wir haben auch kräftig hingelangt."
Leo.
Ich gehe hier lang.
Sauber bei mir.
Hier ist auch niemand.
* laute Musik hinter der Tür *
Herr Fischer, sind Sie da drin?
* Musik: Pointer Sisters mit "I'm so excited" *
Hier ist ziemlich viel Blut, Chef.
Ich weiß nicht, ob die Person noch am Leben ist.
"Und was sagt der Fischer?"
Der ist nicht hier. "Der hat den Notruf gemacht.
Was ist denn da los? Ich bin auf dem Weg."
Okay. Er kommt her.
Keine Kampfspuren.
Sieht zumindest so aus.
Keine Leiche.
Mord, Selbstmord? Oder ein okkultes Ritual.
Aber dafür fehlt die aufgespießte Leiche und der Kult.
Entführung?
Dann müsste ein Anruf kommen.
* Tür-Gong *
* Tür-Gong *
* Jemand klopft. *
* Klopfen *
Frau Fischer, wir haben einen Notruf erhalten.
Haben Sie angerufen? Nein, Kripo Dresden.
Können Sie sich ausweisen? Klar.
* Ein Auto hupt. *
* Das Auto hupt. *
Bist du bescheuert?
Das Telefon habe ich anzapfen lassen, falls jemand anruft.
Wissen wir, wo der Ehemann ist?
Nein.
Nein, kriege ich nicht auf, brauchen wir einen Bolzenschneider.
Die Spusi soll das Haus untersuchen, nicht nur das Schlafzimmer.
Ist ein großes Haus.
Wieso kann man den Notruf des Ehemanns nicht zurückverfolgen?
Alles klar, bis dann. Tschau.
Licht an, Simo, Licht an.
Schickes Oberteil.
* Er klingelt. *
Beate, Beate!
* Er klingelt. *
Beate!
"(Mann) Wir wollen uns keinen ahnungslosen Typen aus Berlin holen.
Und dann stürzt der Zwinger ein." - Wir haben Stollen hier?
"Der ganze Untergrund von Dresden ist löchrig.
Fischer ist der Einzige, der uns das vom Hals halten kann."
Keine Sorge, das kriegen wir geregelt.
"Der Oberbürgermeister wünscht, dass wir die Sache kleinhalten.
Es soll nicht in die Zeitung."
Du Arschloch!
"Was?"
"Haben Sie mich gerade Arschloch genannt?"
Nein, nicht Sie. Ich melde mich wieder.
Hallo, ey!
Stehenbleiben, Polizei.
Lassen Sie mich, verdammt!
Was bist du denn für eine Flitzpiepe? Das gibt es doch nicht!
Stehenbleiben!
* Warnschuss *
Hände hoch.
Hände hoch!
Was ...
Meine Frau ...
Ich hätte nie aufgegeben, dich zu finden.
Nie.
Möchten Sie frische Sachen haben?
Ist der Tee in Ordnung?
Benötigen Sie noch etwas? Nein, danke schön.
Sind Ihre Füße warm? Danke, alles gut, vielen Dank.
Guten Tag, Herr Fischer, Winkler mein Name.
Das ist meine Kollegin Gorniak.
Wir können das Handy Ihrer Frau im Moment leider nicht orten.
Sie werden sie sicher finden.
Das soll nicht komisch rüberkommen, ich kenne den Polizeipräsidenten.
Ein Anruf genügt, und ich wäre Ihnen sehr dankbar.
Wir würden Ihnen auch helfen, wenn Sie nicht so wichtig wären, Herr ...
Fischer. Fischer.
Sie kann auch gar nicht weit sein.
Ist Ihnen was aufgefallen, als Sie heimkamen?
Entschuldigung, das Auto war nicht da.
Das war das erste Anzeichen, dass da irgendwas komisch war.
Warum?
Meine Frau Kathrin hat keinen Führerschein.
Und Flaffi hat mich nicht begrüßt.
Ihr Hund?
Also dann drinnen lief Musik und ich dachte, sie hat ein ...
Sie wollte mit mir einen romantischen Abend.
Ich bin in die Küche, da war sie auch nicht.
Und bin dann den gleichen Weg wieder zurück ins Schlafzimmer.
Und dann war alles voll Blut.
Sind das Ihre Handabdrücke?
Haben Sie reingefasst? Gorniak.
Warum sind Sie weggelaufen?
Ich dachte, Kathrin hat sich verletzt und ist dann zu Beate.
Beate ist Krankenschwester und ihre beste Freundin.
Das ist so viel Blut!
Denken Sie, dass sie noch lebt, bei der Menge?
Wir wissen ja noch gar nicht, ob das überhaupt das Blut Ihrer Frau ist.
Ah, das könnte Ihnen helfen.
Herr, Herr Fischer! Herr Fischer, warten Sie!
Der Blutspende-Ausweis! Gehen Sie nicht da rein.
Okay, da ist nix drin.
Woanders?
Da müsste eine schwarze sein, probieren Sie es da bitte mal.
Es ist alles staubig. Wie bitte?
Ich finde das sofort, wenn ...
Hier sind jede Menge Fotos, aber kein Blutspende-Ausweis.
Dazwischen vielleicht oder unter, unter den Fotos.
Okay. Was ist mit den goldenen Kisten?
Gucken wir noch, ach nein, die ist auch leer.
Herr Fischer?
Herr Fischer?
Oh, Entschuldigung. Ja, in den grünen Kisten, bitte.
Macht mal die Musik aus. Das stört total.
Simo, Musik aus.
(Computer) "Alles klar."
Hast du es?
Ich habe ihn.
Wie lange dauert das, bis ihr die Blutgruppe bestimmen könnt?
Ein Stündchen, bei guter Musik schneller.
Springsteen wäre schön.
Nur Frauen.
Wären es nur Männer, hätten Sie das nicht gesagt.
Das stimmt.
Ich arbeite gern mit Frauen.
Haben Sie den Schlüssel für den Schuppen?
Nein, das ist ihr Reich, aber sie lässt manchmal das Licht dort an.
Kommen Sie bitte mit.
Fischer, Sie bleiben draußen.
Das gibt es doch nicht.
Das ist, das ist ...
Das ist die Glückssucherin. Wer?
Das ist die Glückssucherin.
Wer soll das sein? Die kennen Sie nicht?
Nein.
Die hat diesen Kanal auf, äh, YouTube.
Das gibt es nicht.
Herr Fischer, kommen Sie rein.
Schauen Sie, Ihre Frau ist die Glückssucherin?
Sie ist Diplom-Psychologin, und so viele Follower hat sie da nicht.
Na klar, positive, hier, Visualisierung.
Und die Suche nach dem Happy Place. Ganz toll.
Aufmachen, bitte.
Sie haben eigentlich mehrere Gewehre?
2.
Wo ist das zweite?
Weiß ich nicht.
Hatte Ihre Frau auch Zugang zum Schrank?
Sie weiß auch, wo der Schlüssel ist, aber sie hasst Waffen.
Hat sie sich damit vor den Entführern verteidigt?
Diese Videos von ihr habe ich auf dem Handy.
Sie wollen sich jetzt die Videos meiner Frau ansehen?
Die Kollegin kennt die nicht.
Kann ich Ihnen irgendwie helfen bei der Suche?
Die könnten wichtig sein. Nein!
Sie verschwenden kostbare Zeit! Beruhigen Sie sich.
Meine Frau ist irgendwo da draußen!
Das ist Ermittlungsarbeit. Holen Sie doch den Helikopter!
Suchmannschaften!
Haben Sie das schon gemacht? Nein!
Jetzt muss da doch eine Armada von Leuten sie suchen, oder nicht?
Es, äh, tut mir leid.
Solange die Spurensicherung nichts hat, müssen wir hierbleiben.
Stopp!
Was denn? Nicht anfassen, ja?
Spurensicherung, keiner darf rein. Na was heißt denn das?
Hier wuseln überall Polizisten rum, statt meine Frau im Wald zu suchen!
Mensch, das darf doch alles gar nicht wahr sein!
"Das Glück ist überall!"
"Das heißt im Umkehrschluss, Sie können es sich ja einfach nehmen.
Dann können auch Sie glücklich sein.
Das hier stellt Ihren ganz persönlichen Glücksort dar.
Ich nenne ihn den Happy Place.
Es wie so ein ganz großer, warmer Kreis voller positiver Energie.
Und in der Mitte, da sind Sie.
Denn Sie sind der Kern Ihres Glücks."
Na? Und das schauen Sie?
Die ist eine echte, ausgebildete Psychologin.
Aha. Und warum macht sie dann sowas?
Wie, warum? Warum soll sie das nicht machen?
Die hat das Talent, diese ruhige Stimme.
Aha. Und die hilft Menschen.
Ich, ich weiß, was Sie meinen.
Aber es gibt auch Frauen, die leisten Großes zuhause.
Ah, ja.
Wenn Sie wieder arbeiten wollen, melden Sie sich.
Das ist Arbeit. Ich schaue nach seinem Auto.
Sonst wird es eine lange Nacht.
Wie weit seid ihr? Einschusslöcher irgendwo?
Im Haus auf keinen Fall. Draußen müssen wir noch schauen.
Es fehlt eine Waffe. Sie wurde hier nicht benutzt?
Nein.
Kliemann, kannst du mal kommen bitte?
Au.
Mach mal bitte das Schwarzlicht an und das große Licht aus.
Simo, Licht aus.
Scheißdreck!
Oh, shit!
Das ist eine ganze Menge, aber das ist mindestens 4 Wochen alt.
Ich wollte vorhin echt nicht laut sein, es tut mir leid, aber ...
Vertrauen Sie uns, Herr Fischer.
Da drin sind ein paar der besten Polizisten, die ich kenne.
Wer kann das gewesen sein? Wissen Sie schon irgendwas?
Dass Sie die Polizei gerufen haben, das ist 4 Stunden her.
Uns hat keine Lösegeldforderung erreicht.
Es handelt sich wohl nicht um eine Entführung.
Gibt es jemanden, der Ihre Frau bedroht haben könnte?
Ein Fan von ihrem YouTube-Kanal, ein Stalker?
Nein, weiß ich nicht.
Ich, das mit ihren Fans ist ihre Angelegenheit, sagt sie immer.
Die fehlende Waffe, wie können Sie sich die erklären?
Ich vermisse sie so.
Das Blut in dem Schlafzimmer.
Das ist leider dieselbe Blutgruppe wie die Ihrer Frau.
A positiv.
Wir haben die Fahndung erweitert. Sie müssen jetzt Geduld haben.
Und wir schaffen es, Ihre Frau zu finden.
Das wird schon alles.
Was ist im Bad passiert?
Oben im Bad wurde vor Wochen eine ganze Menge Blut weggewischt.
Was ist da passiert? Das geht Sie nichts an.
Das ist Privatsache. Suchen Sie doch lieber meine Frau!
Wenn Sie Ihre Frau umgebracht haben ...
Entschuldigen Sie, wir müssen jedem Hinweis nachgehen.
Meine Kathrin hat mich vor 8 Wochen angerufen bei der Arbeit.
Weil sie Krämpfe hatte.
Dann bin ich nach Hause gefahren, und sie hatte einen Abgang.
Fehlgeburt, im 4. Monat.
Wir haben uns so aufs Kind gefreut.
Ich besorge die Kranken-Akte.
Da ist viel Blut in diesem Haus, Herr Fischer.
Wenn Sie uns was zu sagen haben, dann sollten Sie das jetzt tun.
Sie haben das Recht, einen Anwalt hinzuzuziehen ...
Der kommt gleich.
Dann ist ja gut.
Bleiben Sie bitte hier.
Was ist los?
Ich weiß nicht, was mit ihr los ist.
Sie hätte ihn fast befragt, ohne ihm seine Rechte vorzulesen.
Was? Alles gut.
Seine Aussage wäre unbrauchbar.
Du machst ihn einfach zum Verdächtigen?
Du darfst ihn auch nicht anfassen.
Ich habe den Staatsanwalt am Telefon, dann den Oberbürgermeister.
Als ich sagte, Fischer ist wichtig, was haben Sie daran nicht verstanden?
Ausgerechnet bei diesem Fall! Und wir haben bis jetzt gar nichts.
Mit dem Mann ...
Sie fassen diesen Mann ab jetzt mit Samthandschuhen an.
Etwas ist faul an dem!
Ich spüre das einfach.
Hast du nicht auch dieses Gefühl?
Ich kann das noch nicht sagen.
Ich kläre das mit der Fehlgeburt.
Gorniak, haben Sie verstanden?
* Der Haus-Computer spielt plötzlich "Happy Birthday". *
* Alle singen mit. *
Simo, aus!
(Schnabel) Hallo, hallo!
Wollen wir einen Kuchen essen, ein paar Kerzen auspusten?
Ihr seid doch nicht ganz dicht! Das ist ein Tatort!
Aber sie hat Geburtstag. - Aber nicht hier, raus!
Ich glaube es nicht.
Haben Sie mich verstanden, Gorniak?
Das ist ein cholerischer Typ.
Da stimmt was nicht.
So einem rutscht leicht mal die Hand aus.
Vielleicht haben sie gestritten. Vielleicht.
Aber es geht doch hier nicht um Ihr Gefühl!
Ich kenne solche Typen, ja?
Aber das heißt noch lange nicht, dass das hier passiert.
Sie sind eine erwachsene Frau.
Das ist nicht die Plattenbauwohnung Ihrer Kindheit.
So und wir gehen jetzt alle wieder an die Arbeit, und zwar konzentriert!
Wir sind die Dresdner Polizei, kein Gesangsverein!
Was hat der gemeint?
Lass mich mal, ja?
(spricht mit Akzent:) Er ist primitiv, mit Wut,
er schreit viel mit ihr, wenn er nach Hause kommt.
Der Simon ist ein super Nachbar. Der hat uns sogar mal geholfen.
Wir haben noch ein Stockwerk draufgebaut.
Da hatten wir Probleme mit der Stadt.
Aber er hat dann angerufen, auf dem kurzen Dienstweg.
Und dann war alles gut, also ...
Aber ich sehe nie diese Frau, immer höre ich nur diesen Mann mit Wut.
Die Kathrin, die ist so ein bisschen zickig, würde ich das nennen.
Reserviert.
Sie geht wenig raus und sie ist schüchtern.
Sein Hund hat meine Katze getötet.
Er hat ihn mit Absicht auf meine Katze geschickt.
Sie sind auch ein sehr schönes Paar.
Er schenkt ihr auch immer ganz tolle Sachen.
So Ohrringe, Halsketten, und alles aus echtem Gold.
Meine Katze.
Er hat bestimmt die Frau getötet. Ich sehe viel.
Flaffi?
Hat irgendwer einen Hund gesehen, Rottweiler?
"Wir hatten ein Seminar."
"Vor ein paar Jahren."
"Da wurden wir nach Gewalterfahrungen gefragt."
"Sollte ein Schutzraum sein."
Aber Schnabel kackt natürlich auf alles.
Bist du ..., wurdest du ...? "Nein."
Meine Mutter.
Mein Vater hat sie geschlagen.
Und dann versprochen, es nie wieder zu tun, immer wieder.
"Hatte so eine Angst um sie. Und ihn habe ich nur noch gehasst."
"Meinen eigenen Vater."
"Irgendwann nachts musste ich meine Sachen packen und ins Frauenhaus."
Eine Woche später hat er uns abgeholt und hat mir was geschenkt.
Weißt du was? Eine Meerjungfrauen-Barbie.
"Das Frauchen ohne Beine, nur mit diesem beknackten Fischschwanz."
Die sich nicht bewegen kann ohne ihrem Mann.
"Weißt du, was das Schlimmste war?"
(Polizist) Anderer Schläger vielleicht, schön aus der Hüfte.
Als wir zurückkamen, ging alles weiter, wie zuvor.
Hat sich nichts geändert.
Herr Fischer, wenn Ihnen kalt ist, dann gehen Sie doch nach oben.
Verpisst euch.
Los, verzieht euch, verzieht euch, habe ich gesagt!
Du hast mich genau verstanden. Hau ab, du Drecksau!
Hau ab!
Herr Fischer, nehmen Sie den Golfschläger runter!
Beruhigen Sie sich! Schicken Sie diese Arschlöcher weg!
Kommt, Waffe weg!
Pause ist vorbei. Wir haben hier alle viel zu tun.
Herr Fischer, kann ich Ihnen oben was Warmes zu trinken anbieten?
(Frau) "Ich weiß, wie Sie sich fühlen.
Aber Ihnen wird absolut nichts passieren.
Sie werden das durchstehen.
Das ist ein Test vom Leben.
Das will gucken, ob Sie selbst jetzt nicht aufgeben.
Und mit Ihrem Happy Place, Georg.
Da werden Sie das Schlimmste überstehen.
Immer und immer und immer wieder."
Diese Videos.
Warum denkt Schnabel, dass die uns weiterbringen?
Was machst du da? Ich durchsuche die Koffer.
Wozu?
Das bringt doch nix.
Die sind alle leer, da ist nix drin.
Der ist auf gar keinen Fall leer.
Sie war so weit.
Sie wollte gehen, Leo. Sieht so aus.
Hier, sind alles ihre Sachen, alles ihre Klamotten.
Guck dir den doch an, wie der ausflippt.
Als er erfahren hat, dass sie gehen wollte, hat er sie erschossen.
Und mit dem Auto weggefahren.
Mädels, seid ihr hier drin? Ja.
Ohne die Blutspuren im Bad beträgt die Blutmenge ungefähr einen Liter.
Sie könnte noch leben.
Schwach, aber am Leben. Richtig.
Aber wir haben keine Einbruchs- oder Fremdspuren gefunden.
Nur Spuren der Bewohner. Auch nirgendwo Wischspuren.
Nichts? Nada.
Hier hat niemand Finderabdrücke weggewischt oder Handschuhe getragen.
Vielleicht haben wir es mit einer Art Phantom zu tun, ein Profikiller.
Der so unfassbar gut ist, dass er keine einzige Spur hinterlässt.
Wir haben keinerlei Spuren. Das reicht nicht an Beweisen.
Wie oft versucht ein Ehemann in Deutschland, seine Frau umzubringen?
Jeden Tag, jeden dritten mit Erfolg.
Eben.
Wenn sie abhauen wollte ...
Vielleicht hat sie noch was für ihre Fans aufgenommen.
Simon.
Norman, hi. Wie siehst denn du aus?
(flüsternd) Die denken, ich ... ... die verdächtigen mich.
Die tun nur ihre Arbeit, Polizeiarbeit.
Die belagern dauerhaft mein Haus.
Was ist denn das, meinem Mandanten nicht mal seine Rechte vorlesen?
Das war ein Versehen.
Wie geht es Brigitte?
Auf Malle. Du hast eine kleine Kiste bekommen.
Ich bin nicht dick, nur der Mantel.
Bauchfett ist das Schlimmste. Musst wieder mit uns squashen.
Entschuldigung, können wir mal kurz?
Zu zweit? Natürlich.
Unterredung mit meinem Mandanten.
Ach, und die People dahinten entsorgst du bitte, ja?
Was gibt es hier zu gucken? Sie mit dem Handy!
Da sind die Fotos gleich im Internet. - Seien Sie mal netter zu uns.
Haben Sie kein Zuhause?
Wir gehen schon. - Sehr gut, danke.
"Der will doch nur spielen, der will doch Kontakt zu dir aufbauen.
Ich will keinen Kontakt, der soll weg, bitte."
"Jetzt geht raus! Ja."
"Flaffi, komm mal her. Das ist nicht witzig.
Das ist überhaupt nicht witzig. Flaffi, Platz!"
Ah, fuck, der Akku.
Warum gibt sie den Hund denn dann nicht weg?
Es ist sein Hund und er bestimmt hier.
Die Frage ist, was ist hier noch drauf?
Hol alle aus der Firma aus dem Bett und wir suchen Kathrin im Wald.
Simon, bleib ruhig, es sind noch keine 24 Stunden.
Ich werde ruhig sein, wenn hier 200 Leute mit mir Kathrin suchen.
Ja, Simon, das machen wir ja. Ich rufe die alle persönlich an.
Der Akku ist leer. Haben wir einen Laptop?
Moment mal, was ist das für eine Karte?
Von der Kamera Ihrer Frau. Wir vermuten ...
Auf keinen Fall. Was auf keinen Fall?
Da ist nichts drauf für Sie.
Das beurteilen wir. Norman.
Wenn mein Mandant sagt, die Karte ist irrelevant, dann akzeptieren Sie das.
Das kann Ihr Mandant nicht beurteilen.
Das kann er wohl beurteilen.
Und ich kann die rechtliche Situation einschätzen.
Danach haben Sie kein Zugriffsrecht auf sein Eigentum.
Das ist nur eine Frage der Zeit. Die nehmen wir uns.
Kann ich mal bitte?
Ähm, Herr Fischer, können Sie das bitte lassen?
Herr Fischer!
Hey, hey, hey! Hey!
Bist du okay? Ja.
Also das geht auf Ihre Kappe.
Er befindet sich in einer Extremsituation.
Und was machen Sie?
Ich werde mich über Sie beschweren.
Ja, machen Sie das.
Und dann den Bürgermeister. - Norman, es ist spät.
Und Gorniak hat auch schon längst Dienstschluss.
Sie tut mir so leid. Und sicher hat sie Geburtstag.
Ja. - Hast du die nicht im Griff?
Ja, außerdem bin ich nicht richtig zurechnungsfähig.
Gorniak.
Gorniak!
Was soll das hier vor dem Anwalt?
Ich habe es extra wahnsinnig leise gesagt.
* Die Gespräche der Techniker sind unverständlich. *
"Was machen Sie da mit Ihren Leuten? Sie sollen den Fall schnell lösen."
Ja, Herr Staatsanwalt, das war ein Ausrutscher.
Die Kolleginnen hatten eigentlich schon Dienstschluss.
Das ist ein Missverständnis.
"Dieser Fischer kann doch niemals einen Menschen umbringen.
Und der Oberbürgermeister ..." - Ja, Entschuldigung.
Wir achten auf den Bürgermeister. - "Machen Sie was!"
Was glauben Sie, ist auf der SD-Karte?
Die Lösung des Falls?
Frau Gorniak, ich möchte, dass Sie jetzt nach Hause gehen.
Es ist Ihr Geburtstag, oder?
Das ist mein Fall.
Es gibt Leute, die würden für den ihre Hand ins Feuer legen.
Vielleicht ist hier nichts passiert und es gibt kein Verbrechen.
Die hatten Ehekrach, die ist abgehauen.
Das mit dem Blut, das weiß ich jetzt nicht.
Wenn man jemanden beschuldigt, dann braucht man Beweise.
Wir haben noch keine Tatwaffe.
Keine Leiche, nichts.
Wir haben nicht den kleinsten Beweis, der gegen Fischer spricht.
Nur Ihre Vermutung.
Es gab vor ein paar Monaten eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt.
Gegen Fischer?
Gegen Fischer.
Deckt sich mit der Aussage einer Nachbarin.
Die Kollegin, die die Anzeige bearbeitet hat, war Eva Kriegler.
Eva? Okay, dann holen wir die jetzt her.
Lass sie doch schlafen. Die schläft nicht.
Tja, sehr gut, so, besser jetzt.
Eva! Na, wie war meine Geburtstagsparty?
Sehr gut.
Dann schwing deinen hübschen Hintern in ein Taxi und komm her.
Und bring Kuchen mit.
Oh ja, bitte.
Guten Morgen.
Schön, dass ihr da seid.
Guten Morgen.
Bitte geht, ja, bitte geht zu den Fahrzeugen, ja?
Servus.
Ilona, du verteilst die Westen, ja?
Ich danke euch, dass ihr gekommen seid.
Ihr seid sicher müde, ich weiß.
Mir geht es nicht anders. Ich habe keine Minute geschlafen.
Es bedeutet mir viel, dass ich immer auf meine Mitarbeiter zählen kann.
Denn ich weiß, dass ich mich auf jeden von euch verlassen kann.
Denkt auch damals an die Flutkatastrophe.
Das haben wir auch zusammen gestemmt, oder?
Das stimmt. - Ja, klar.
(Schnabel) So ein Blödsinn.
Jemand hat das Auto genommen, die könnte mittlerweile überall sein.
Aber die suchen hier zu Fuß und ich muss noch 2 Männer mitschicken.
Ihr werdet meine Kathrin finden. Ja, wir schaffen das.
Nehmt die Westen und geht nach da und sucht nach Kathrin.
Ihr werdet Kathrin finden! Jawohl!
Das Krankenhaus hat sich gemeldet.
Die hatten wirklich eine Fehlgeburt, 15. Woche.
Aber der Arzt hatte das Gefühl, dass der Abgang selber eingeleitet wurde.
Wie das?
Der hat sich auch gewundert. Der meinte, durch hüpfen.
Durch hüpfen?
Ja, hüpfen, hüpfen.
Ich kenne hüpfen.
Das hier ist etwas komplizierter, als der Staatsanwalt das gerne hätte.
So ein Scheiß-Fall.
Entschuldige.
Du hast mal gesagt, aufgeben heißt, dass man die Angst gewinnen lässt.
Das wird nicht passieren.
Das wird nicht passieren, mein Engel.
Und jetzt komm, komm zu mir, komm.
* Die Suchenden rufen nach Kathrin. *
Kathrin!
Frau Fischer!
Frau Fischer!
Kathrin!
Beate! Beate, hast du sie gesehen?
Ich komme gleich, Simon.
Hast du sie gesehen? Moment, Herr Fischer.
Wir wollten Sie erreichen. Wo waren Sie bis jetzt?
Äh, ich war übers Wochenende auf dem Land.
Wann sahen Sie sie das letzte Mal?
Ähm, vor einer Woche, nein, Entschuldigung, vor 3 Tagen.
Wann jetzt genau? Vor 3 Tagen.
Warum ist denn Herr Fischer direkt zu Ihrem Haus gerannt?
Ich bin ihre beste Freundin.
Sie hat sonst nicht so viele oder gar keine.
Warum?
Hat sich so ergeben. Sie ist viel mit Simon zusammen.
Wie ist denn das Verhältnis zwischen den beiden?
Er liebt sie sehr.
Stimmt es, dass man Frau Fischer nahezu nie alleine gesehen hat?
Und dass sie ihre Praxis aufgegeben hat, um die Videos zu machen.
Die sind toll.
Ich mag es, wenn Leute handeln, sich Sachen nicht nur visualisieren.
Sie sind sehr jung, hatten noch nicht so viele Rückschläge in Ihrem Leben.
Kathrin hatte einige.
Was denn so?
Eine Fehlgeburt, das war schlimm.
Wissen Sie, wie es dazu kam?
Es gibt Augenblicke, da will man sich daran erinnern, dass es Glück gibt.
Hoffnung.
Dafür sind die Videos gut.
Könnte er ihr was angetan haben?
Weist etwas darauf hin?
Leo! Leo.
Wir stehen erst ganz am Anfang der Ermittlungen.
Danke, Frau Lindweg. Sagen Sie, gibt es Hinweise darauf?
Ich melde mich bei Ihnen.
So, jetzt müssen wir mal aufgelockert werden.
Und, wie war die Party? Ohne dich natürlich langweilig.
Thomas fragte nach dir.
Was ist das denn?
Was denn? Sind das seine Finger?
Oh, Scheiße! Krass.
Ja, von Fischer. Das sind richtige Blutergüsse!
Och, Alter!
Der hat richtig zugegriffen.
Erzähl mal von der Nachbarin.
Die Nachbarin hatte einen ziemlich heftigen Streit gemeldet.
Fang hieß die. Fang den Fi-scher.
Weißt du?
Jedenfalls sind wir dann hier rein.
Extra noch vom Ober-Chef gesagt bekommen, besonders nett zu sein.
Fischer ist irgendwie wichtig.
* Gorniak rülpst, sie lachen. *
Der ist alkoholfrei. Bekomme ich auch Kuchen?
Diese Schokoglasur ist wirklich extrem gut.
Sie meinten, sie hätten Fernsehen geschaut.
Irgendwie Hitchcock, ja, genau, "Psycho".
Sie hatten das Fenster auf, die hat es missinterpretiert, die Nachbarin.
Wahrscheinlich die Duschszene.
Aaah!
Vorsicht!
Ja, ganz ruhig.
Die Frau Fang war auch nicht ganz normal, um es mal nett auszudrücken.
Jedenfalls hat er dann den Raum verlassen.
Ich habe seine Frau noch mal getrennt von ihm befragt.
Alles nach Vorschrift, aber gar keine Auffälligkeiten.
Dann müssen wir Frau Fang wohl noch mal fragen.
Hast du noch nicht gemacht? Oh, oh, das gibt ein Problem.
Wieso?
Frau Fang starb vor 3 Wochen.
Was?
Ja, ausgerutscht, draußen im Garten.
Oh, Scheiße!
Fremdeinwirken oder nicht?
Nein, keine Fremdeinwirkung, einfach gestolpert.
Altersschwache Beine.
Hat das ein Arzt festgestellt? Ja.
Alles save, nichts Besonderes.
Man hat sie erst am nächsten Tag gefunden, sie lebte allein.
Traurig ist das.
Ich würde mir noch ein kleines Stückchen abschneiden.
Hier, ich schenke dir mein Herz. Oh, danke schön.
Nein, alles so lassen, bis ich komme. Wir haben Fischers ...
Aha. Fischers was?
Oha, oha.
Ich bin unterzuckert. - Aha.
Mm.
Mm.
Äh, Schnabel, Fischers was?
Wir haben Fischers Wagen gefunden. Anonymer Anrufer, ich fahre da hin.
Dann sind wir ein Stück weiter. Was denn für ein Anrufer?
Der Boden ist gut. Was ist da drin?
Schokostreusel mit Amaretto.
Schnabel! Kann man den Anruf zurückverfolgen?
Darum kümmern Sie sich. Ich melde mich, wenn ich was habe.
Ich besorge die Funkzellendaten. Der ist ja geil.
Willst du die Nummer?
Je oller, je doller, oder was?
Sag mal.
Grüß dich.
Grüß dich. - Grüß dich.
Scheiß Tag. - Das kannst du laut sagen.
Was ist, kriegt ihr ihn nicht auf, oder was?
Wir brauchen die Blutgruppe, schnell. Und wir brauchen die Hunde.
Ich lasse Gorniak was Getragenes von Frau Fischer schicken.
Wie bitte?
* Schnabels Anruf ist unverständlich. *
Ich habe gesagt, Blutgruppe A positiv, wie von Frau Fischer.
"Dann haben wir ihn."
An ihm sind vielleicht noch Spuren. Ich will ihn forensisch untersuchen.
Nein, Sie wissen, dass kein Richter da was machen wird.
Er hat das Auto als gestohlen gemeldet.
Ja, hat er, aber dass das eine Gewehr fehlt, nicht.
Und wo ist das Gewehr? Was sagt denn Frau Winkler?
Er ist ein gewalttätiges Arschloch!
Ich habe Frau Winkler gefragt. "Oder verzweifelt."
Vielleicht lässt er sich freiwillig untersuchen.
Na gut, fragen Sie ihn, aber nett.
Und Gorniak, warum fixieren Sie sich immer noch so auf den Fischer?
Die Spur mit der Anzeige führte nirgendwo hin.
Sie mögen diese Art Mann einfach nicht, oder?
* Es rauscht. *
Sie können mich mal.
Frau Winkler, gehen Sie mal ans Telefon?
Ich komme etwas näher.
Warum ist die so aggressiv zu mir?
"Du hast was ausgeplaudert, was sie dir im Vertrauen erzählt hat.
Das hat sie verletzt."
Was habe ich ausgeplaudert?
Äh, ah, das mit der Kindheit?
Gib den Fehler einfach zu und entschuldige dich bei ihr.
Du, da klopft jemand an.
Nicht an den Körper, bitte. Geben Sie mir die Sachen!
Kommen Sie mit raus.
Ich habe es doch jetzt schon fünfmal gesagt.
Überzeugen Sie Ihren Mandanten.
Wir untersuchen ihn auf Kampf- und Abwehrspuren.
Dann ist er nicht mehr verdächtig.
Verdächtig ist mein Mandant ohnehin nur für Sie.
Wir haben in seinem Auto viel Blut gefunden mit ihrer Blutgruppe.
Und was hat das mit meinem Mandanten zu tun?
Norman.
Lass.
Ich mache das jetzt.
Mir ist das egal.
Du musst das nicht machen. Und alles egal geht hier nicht.
Blutgruppe A haben sehr viele. Lass, Norman.
Ich habe nichts zu verbergen. Ich muss dich gut beraten.
Vollste Kooperation? Alles, was Ihnen hilft.
Dann hätte ich gern die SD-Karte.
Mach das nicht.
Gut. Und wir fahren jetzt aufs Präsidium.
Such!
Das ist das Logo von Fischers Firma. Betreut der den Stollen?
Ja, Chef.
* Die Hunde bellen. *
Aus, aus!
Aufgebrochen.
Sollen wir rein?
Unbedingt.
Hoffentlich finden wir sie nicht hier.
Ich kenne die Familie seit Jahren. Ich vertrat schon Kathrins Eltern.
Der liebt seine Frau abgöttisch.
Der tut ihr nichts an. Aha.
Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Gut.
Habt ihr ein SD-Karten-Lesegerät? Ja.
Alles klar. Kabel liegt da.
Bringst du uns 2 Kaffee? Klar.
Beide schwarz, für Karin 2 Zucker.
So.
Jetzt wollen wir mal sehen, was Fischers Geheimnis ist.
Du bist das Licht, mein Engel.
Ohne dich ist da nur Nacht in mir.
Nur Hoffnungslosigkeit, nur das Dunkel eines tiefen, traurigen Sees.
Setzen Sie sich bitte.
Jetzt bitte noch die Unterhose ausziehen.
Da bin ich hingefallen. Was hat das mit meiner Frau zu tun?
* Die Hunde winseln und bellen. *
* Die Hunde schlagen an. *
Das heißt, da draußen ist was.
Wir brauchen Taucher und Boote.
Wir brauchen die Taucher und die Boote!
Taucher und Boote!
Mama, Mama!
Mama, Mama!
Mama, Mama!
Mama!
Mama, Mama.
Mama, Mama.
"Mama, Mama!"
"Mama, Mama."
Fuck.
Darum sollten wir die Karte nicht kriegen.
Das wäre mir auch peinlich.
Das heißt, wir haben nichts, rein gar nichts.
Nope.
Glaubst du auch, ich habe mich da in irgendwas verrannt mit Fischer?
Dass Schnabel recht hat?
Komm, jetzt gucken wir mal, was die Forensik sagt.
Die Kollegen suchen auch noch den Anrufer, der das Auto gemeldet hat.
Wen haben wir noch, der Kathrin Fischer nahestand?
Ja, die Lindweg sagt, sie hatte sonst keine Freunde.
Dann holen wir die her.
Ha, Leo.
Entschuldigung.
Könntet ihr Beate Lindweg anrufen, damit sie noch mal herkommt?
Sag mal, Timo, wie tief ist denn das hier?
Das geht bis 65 Meter.
Hier, ich habe es, da ist was!
Seht ihr das? Könnt ihr den hochholen?
Hier.
Hier, zu mir.
Och, ich kriege es nicht.
Scheiße!
Das müssen wir ans Ufer bringen.
Gibst du mir mal die Hand?
Danke dir.
Gehst du mal ein Stück spazieren?
Guck mal, du kannst da vorne warten.
Wer weiß, was da drin ist?
Flaffi.
Du kennst den Hund?
Vielleicht, also nicht persönlich.
Schick mal jemanden, der den Kolleginnen Bescheid sagt.
Können Sie mir sagen, was ich hier soll?
Das sagen die Ihnen da drin.
Ich will nur wissen, worum es geht.
Möchten Sie einen Kaffee? Gerne.
Simon war es.
Oder?
Wieso?
Kathrin ist zu mir gekommen, weil er sie immer wieder geschlagen hat.
Haben Sie jemals Fotos gemacht?
Von den Wunden, irgendwas, das Ihre Aussage bestätigt?
Nein, leider nicht.
Sie wussten davon, haben aber nie versucht, ihr zu helfen?
Er hat gesagt ...
... dass er sie verschwinden lässt.
Irgendwo, in seinem Stollen, und niemand kann sie finden.
Leo.
Leo!
Kathrin hatte in den Videos so eine Freundschaftskette.
Sie haben die andere Hälfte?
Ja, muss ich irgendwo liegengelassen haben.
Jetzt, wo Ihre beste Freundin vermisst wird?
Sie sind ihre einzige Freundin.
Ich ...
Entschuldigung?
Okay, Frau Lindweg, vielen Dank bis hierhin, Sie können jetzt gehen.
Warum schickst du sie jetzt weg? Worauf willst du hinaus?
Sie sagt genau das, was ich die ganze Zeit vermute.
Wir haben endlich ein Motiv, das auf Fischer hindeutet.
Was ist dein Problem?
Dass sie genau das sagt, was du hören willst.
Wieso hat sie heute morgen nix davon erzählt?
Jetzt löst sie den Fall für uns?
Ich habe das Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt.
Oh Gott!
Okay.
Du hast jetzt auch ein Gefühl?
Was soll ich machen?
Timo.
Hm?
Komm mal bitte.
Aber ihr habt den ja auch Golf spielen lassen.
Und der Zwischenfall, als er dich angepackt hat und, und, und.
Da gehen Spuren schnell verloren. Wisst ihr ja.
Also ich kann dem de facto nix nachweisen.
Und jetzt?
Konfrontieren wir ihn mit Beates Aussage.
Danke dir.
Haben Sie Ihre Frau geschlagen?
Jetzt lassen Sie es mal gut sein.
Drohten Sie ihr, sie verschwinden zu lassen, sollte sie Sie je verlassen?
Wer behauptet den sowas?
Ein Zeuge.
Welcher Zeuge?
Wollte sie Sie gestern verlassen?
Nein, Kathrin wollte nirgendwo hingehen.
Warum sind ihre Koffer gepackt im Schuppen?
Ich weiß nichts von Koffern.
Wer erzählt denn solche Lügen über mich?
Also wirklich ...
Haben Sie Ihre Frau geschlagen?
Herr Fischer?
Ja.
Manchmal ist die Wut mit mir durchgegangen.
Aber nicht oft und nicht gestern.
Du hast Kathrin geschlagen?
Gepackt, aber weil sie es wirklich manchmal nicht anders ...
Was ist gestern früh passiert?
Wir brechen das jetzt ab.
Nein, und Sie bleiben jetzt hier.
Hat die Forensik was ergeben? Nein.
Haben Sie Beweise gegen mich in der Hand?
Fürs Protokoll, mein Mandant hat seit 24 Stunden nicht geschlafen.
Der weiß nicht, was er sagt.
Er wohnt im Hotel, wenn Sie ihn sprechen wollen.
Auf Wiedersehen.
Ich glaube, er war es nicht.
Warum nicht?
Er wusste nicht, wovon wir reden, als du den Stollen erwähnt hast.
Ich glaube ihm.
Oh Gott, ey, ich kann nicht mehr.
Nimmst mich ein Stück mit, Norman?
Ich muss zum Gericht.
"Das ist der Hauptgrund für dysfunktionale Beziehungen.
Du suchst im anderen nach dem, was er gar nicht für dich bereit hat.
Und eigentlich geht es darum, dass du dich in dir wohlfühlst.
Weil dir das niemand geben kann.
Deshalb musst du dich fragen, was will ich im Leben erreichen?
Und dann installierst du ein Ritual.
Du sagst dir jeden Morgen das, was für dich wichtig ist.
Und du sagst dir das, wofür du dankbar bist.
Und das wiederholst du und wiederholst du.
Und diese positiven Affirmationen nehmen langsam Einzug in dein Leben.
Und dein Leben wird mehr und mehr zu dem, ..."
Habe ich Sie geweckt? Nein.
Warum sind Sie nicht oben im Revier?
Weil ich Abstand brauchte.
Vom Fall?
Auch.
Frau Gorniak.
Es, äh, es tut mir leid.
Was genau?
Das, was ich da gesagt habe.
Ich wusste nicht, dass Sie immer noch ...
Ich habe einfach nicht nachgedacht in dem Moment.
Staatsanwalt und Bürgermeister sagen, der Fischer ist so wichtig.
Ganz viele wichtige Leute, nicht? Viel zu tun.
Sie haben von Anfang an geahnt, dass der Fischer gewalttätig ist.
Sie hatten Intuition.
Das macht einen guten Ermittler aus.
Ermittlerin.
Was ich nicht verstehe.
Wenn der die gehauen hat, wie kann die dann so über Glück reden?
Sie glauben, was über eine Person zu wissen, die im Netz sowas erzählt?
Ich habe das fast ein Jahr geguckt. Es ist mir nie aufgefallen.
Ja, uns Frauen wird sehr früh beigebracht, uns zu verstellen.
Unsere Impulse zu unterdrücken.
Wenn man mal laut wird, ist man die Verrückte oder hat Männerprobleme.
Ich gehe wieder rauf, arbeiten. Ja.
Herr Schnabel, ist die Kette aus dem Stollen schon in der Forensik?
Nein, die habe ich noch hier.
Ich denke, dass ist eindeutig die Kette von der Fischer.
Alles, was ich tue, mache ich aus Liebe zu dir.
* Er klingelt. *
Simon.
Kann ich mal für einen Moment, bitte?
Ja, klar, komm rein.
* ein Anruf *
Beate ist die Anruferin, die Fischers Auto gemeldet hat.
Wieso wusste sie das?
Sie wusste, wo das Auto steht, weil sie die Fischer umgebracht hat.
Die Kette aus dem Stollen könnte Beate Lindwegs Kette sein.
Sie versucht, es Fischer anzuhängen. Wir müssen zu ihr, ich komme runter.
Das ist ein Ding.
Ja, danke.
Fischer ist nicht im Hotel.
Was?
Vielleicht ist er bei Beate. Würde sie ihm was antun?
Keine Ahnung.
Wir kennen ihr Motiv nicht. Eifersucht?
Vielleicht.
Willst du Milch in den Kaffee? Nein, danke.
Ich nehme nur Zucker.
Es tut mir alles furchtbar leid, ihr seid so ein tolles Paar, Simon.
Was soll ich bloß machen?
Das ist bestimmt alles nur ein ziemlich blödes Missverständnis.
Aber wo soll sie denn sein?
Wenn wir das wüssten.
Hier. Danke.
Du sollst der Polizei gesagt haben, dass ich Kathrin in den Stollen ...
Was?
Stimmt das?
Natürlich nicht.
Die glauben, ich hätte sie getötet.
Das würde ich nie tun.
Weißt du, wie sehr ich sie liebe, weißt du das?
Mich hast du ja auch mal geliebt, vor ihr.
Da war ich jung, dumm und impulsiv. Und jetzt?
Bist du nicht mehr impulsiv? Ich weiß, dass ich ein Problem habe.
Wegen meiner Erziehung. Nicht dein Vater hat sie geschlagen.
Du hast sie geschlagen, hast all diese Dinge getan.
Sie hat wohl sehr Angst vor mir, oder?
Ja.
Hat sie. Hat sie?
Ja, deine Frau hat Angst vor dir.
Und egal, wie viele Geschenke du ihr schenkst, um dich zu entschuldigen.
Sie hat große Angst vor dir.
Beate.
Wo ist Kathrin?
Ich weiß es nicht. Aber du weißt, dass sie lebt.
Keine Ahnung.
Ich habe dich eben gefragt, ob sie Angst hat, nicht hatte, hat.
Du bist übermüdet.
Wenn ich mir nur was einbilde, warum hast du ein Messer hinterm Rücken?
Du wolltest uns immer auseinanderbringen.
Weil du nämlich eifersüchtig bist.
Du hast ihr die ganze Scheiße eingeredet, dass wir Probleme haben.
Aber du weißt überhaupt nichts, du weißt gar nichts.
Wo ist Kathrin?
Wo ist sie?
Nein!
Sag es mir, bitte.
Bitte, bitte.
Sag es mir. Nein.
Lass mich. Bitte sag es mir doch einfach.
Wo ist sie?
Ich werde es dir niemals sagen, niemals.
Du mieses Dreckschwein!
Waaa!
Siehst du was?
Da liegt jemand. Scheiße.
Frau Lindweg?
Hören Sie mich?
Und?
Fuck!
Bist du sicher? Ja!
Scheiße!
Wir haben grad noch mit der gesprochen.
Ja, Winkler hier, wir brauchen einen RTW.
Was ist das?
Naunhofer Straße 1e, weibliche Person, keine Vital-Funktionen.
Was ist das?
Eine Blutkonserve. Hier liegen noch mehr.
Die hat jemand aus dem Müll gefischt.
* ein Anruf *
"Hallo?
Beate, wo bleibst du denn?
Ich halte das hier nicht mehr aus."
Frau Fischer, mein Name ist Leonie Winkler, von der Kripo Dresden.
Bitte bleiben Sie am Telefon. Wo sind Sie jetzt gerade?
* Stille *
Es kann sein, dass Ihr Mann weiß, wo Sie sind.
* Sie legt auf. *
Frau Fischer?
Frau Fischer? Sie hat aufgelegt.
Scheiße!
Fuck!
Das ist ein Ausweis mit Kathrin Fischers Foto.
Aber auf Miriam Berger. Was?
Und hier ist sogar eine Geburtsurkunde.
Sie hat das alles inszeniert.
Beate Lindweg hat ihr Blut abgenommen.
Sie ist nicht verletzt.
Dann haben sie das verteilt.
Damit alles auf Fischer hindeutet. Die Frage ist, wo ist sie jetzt.
Sie wollte uns ein Zeichen geben.
Das ist doch dieses Happy-Place-Ding.
Ich rufe Schnabel an.
Leo hier.
"Ich habe es schon gehört. Wie gehen wir vor?"
Dieses Happy-Place-Ding aus den Videos, was ist das genau?
"Das ist ein Gefühl in einem selber. Oder einfach ein Ort."
Ein realer Ort?
"Ja, da, wo man am liebsten ist."
Wir fahren ins Haus. Das ist sein Jackett.
Wir melden uns.
Warum hat Kathrin Fischer diesen Aufwand betrieben?
Damit er in den Knast wandert? Warum rief sie nicht die Polizei?
Vielleicht glaubte sie, wir können sie nicht beschützen.
Fischer ist mächtig.
Ja, er ist ein Psychopath.
Aber diese Inszenierung ist krass.
Okay. Und jetzt?
Wir suchen ihren Happy Place.
Hier ist nichts.
Scheiße.
Happy Place.
Happy Place, Happy Place.
Wo ist ihr Happy Place?
Wo ist dein Happy Place?
Komm, das bringt nix.
Simo, wo ist mein Happy Place?
(Simo) "Entschuldigung, das habe ich nicht verstanden."
Wo ist mein Happy Place?
"Happy Place ist am Kies-See, 01796 Dresden."
Halleluja.
* Simo spielt den Song "Hallelujah" von Leonard Cohen. *
Wir brauchen Verstärkung, SEK, volle Palette, Lebensgefahr.
* Ein Schuss fällt. *
* Schuss *
* Schuss *
Hör auf, ich bin es!
Bitte nicht schießen!
Kathrin!
Hör auf!
Kathrin, mein Engel, ich komme jetzt zum Haus.
Scheiße.
Bitte nicht schießen.
Aaah!
Kathrin, bitte nicht schießen.
(in Gedanken) Alles was ich tue, mache ich aus Liebe zu dir.
Und manchmal aus Angst um dich, weil ich mich manchmal klein fühle.
Alles was ich tue, mache ich aus Liebe zu dir.
Und, und manchmal aus Angst um dich, weil ich mich manchmal klein fühle.
So klein.
Und du so schön.
Wie können wir denn nach all dem hier aufgeben?
Ich weiß nicht, was ich ohne dich machen soll.
Aufgeben, das heißt, die Angst gewinnen zu lassen.
Das hast du doch mal gesagt, Kathrin.
Kathi, ich weiß genau, das hast du gesagt.
Ja, das habe ich. Ja, wir können doch, na siehst du.
Ich werde mich ändern, ich verspreche es dir, diesmal wirklich.
Das sagst du immer. Ja, ich weiß, aber ...
Kathi, sei jetzt stark und komm runter.
Bitte.
Du legst die Waffe jetzt runter und kommst hier her.
Kathi, jetzt reiß dich zusammen! Ich will, dass du gehst!
Wenn dir das alles egal ist, dann knall mich doch ab.
Ja, warum soll ich es dir so schwer machen?
Hier, hier rein, oder hier.
Schieß!
Mama!
Mama!
Komm!
Gut, gut, mein Engel.
Jetzt tu das Gewehr weg, ja? Bleib stehen!
Wenn du mich nicht willst, dann sag es mir auch in die Augen.
Dann bin ich weg, ein für alle Mal!
Sag mir, dass du mich nicht liebst, sag es mir!
Sag mir, dass du mich nicht liebst!
Es tut mir leid. Spinnst du?
Du hättest mich fast getroffen! Bleib, wo du bist.
Simon, ich kann nicht und ich darf nicht zu dir zurück.
Das hat dir Beate eingeredet. Nein!
Doch. Nein!
Du bist nicht gut für mich! Und du tust mir weh!
Es tut mir leid. Ich will dir nicht wehtun.
Das passiert mir einfach. Du kennst mich doch.
Nehmen Sie die Waffe runter! Waffe fallen lassen!
Kathrin, die sind doch egal! Frau Fischer.
Schauen Sie mich an.
Alles wird gut. Nehmen Sie die Waffe runter.
Wir sind hier, um Sie zu beschützen.
Nichts kann uns auseinanderbringen.
Sieh mich an, ja?
Haut ab, haut ab! Waffe runter!
Ihr Mann wird ins Gefängnis gehen, für eine lange Zeit.
Sie werden frei sein.
Sie werden frei sein. Mensch, halt dein Maul!
Beruhigen Sie sich!
Glauben Sie mir, den wichtigsten Schritt haben Sie bereits gemacht.
Als Sie den Mut aufgebracht haben, ihn zu verlassen.
Sie sind nicht allein, Sie haben Freunde, Sie haben Unterstützung.
Nehmen Sie die Waffe runter.
Warum hast du Beates Auto?
Warum hast du denn Beates Auto?
Nein, nicht! Frau Fischer!
Nehmen Sie die Waffe runter!
Ich werde mich ändern! Haut ab, haut ab!
Ich ändere mich!
Waffe runter, jetzt!
Oh Gott!
Waffe runter!
Sofort! Sofort.
Schnell, Sani-Koffer! Nehmen Sie die Hände hoch.
Ganz ruhig.
Auf den Boden.
Gut so. Und jetzt ins Fahrzeug.
Wir brauchen mehr Verbandszeug!
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