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Als ich acht Jahre alt war, da nahm
ich meinen Vater ganz feierlich auf die Seite
und gab mir einen Rat, der mich für
den Rest meines Lebens verdorben hat.
Conny hat er gesagt, denke mal daran, Männer
und Frauen passen nicht zusammen.
Sie können sich ja vorstellen, wie verwirrt ich
war.
Und das aus dem Munde des Mannes, der
zu diesem Zeitpunkt bereits seit 15 Jahren mit
meiner Mutter verheiratet war.
Mein Vater war eben der festen Überzeugung, dass
ein Zusammenleben zwischen Mann und Frau genauso unmöglich
sei, wie der Versuch, zwei gleiche Pole extrem
starker Magneten zusammenzuhalten.
Das sind ja wahnsinnige Kräfte.
Und nun verbringt man sein Leben damit, diese
Kräfte zusammenzuhalten, obwohl sie gar nicht zusammengehören.
Ja, das bringt mich auch gleich auf meine
Freundin Marie und wie sie beinahe zwei Männer
gleichzeitig geheiratet hat.
Was da für enorme magnetische Kräfte auf diese
Frau eingewirkt haben müssen, freuen Sie sich jetzt
mit mir, denn hier kommt Maries Geschichte.
Passen Sie auf.
Du Liebling, glaubst du, dass Männer und Frauen
füreinander bestimmt sind?
Was?
Ja, meine Freundin Conny sagt immer, dass Männer
und Frauen einfach nicht zueinander passen.
Wieso?
Ist die lesbisch?
Nein, sie ist realistisch.
Guck mal, wir beide zum Beispiel, wir haben
gerade noch zusammen die Laken zerwühlt.
Ich hab mal gelesen, dass in dem Moment,
wenn ein Mann kommt, seine Gedanken automatisch weg
vom Sex hin zum nächsten Punkt auf der
Tagesordnung gehen.
Sei es ein Geschäftstermin oder irgendein Fußballspiel im
Fernsehen.
Ach, du rutschst das doch einfach.
Du, sag mir doch nochmal, was du gedacht
hast, als du mich zum allerersten Mal gesehen
hast.
Da hab ich gedacht, endlich eine Frau, die
weiß, wer sie ist und was sie will.
Das hast du gedacht?
Mhm.
Stark und zugleich verletzlich.
Und das macht dich so sexy.
Weißt du was?
Ich könnte auf der Stelle alles stehen und
liegen lassen und mit dir aufs Land ziehen.
Bist du bereit?
Ich bin immer bereit.
Ach, Marie.
Komm jetzt.
Scheiße, da kommt der Chef.
Chef, warst du un...
Nein.
Herr Schmidt!
Dachchef, alles klar?
Dachmann, wie steht's?
Sehr gut, danke.
Wie ich sehe, sind die Fensterscheiben angekommen.
Genau wie Sie gesagt haben, heute morgen um
8.
Wie sehen sie denn aus?
Wieso?
Ach so, es gab Erdbeeren zum Mittagessen.
Nun haben Sie sich mal nicht so.
Na los Mann, ich will sehen, was Sie
mit meinem Eigentum so treiben.
Alles klar, ich komm sofort.
Das waren die schönsten drei Wochen in meinem
Leben.
Sobald wir in Frankfurt landen, werde ich umbuchen.
Umbuchen?
Wohin denn?
Wieder zurück?
Nach Hamburg.
Ich habe mich entschlossen, meiner Ehe nochmal eine
Chance zu geben.
Nur das mit Martina ist einfach noch nicht
abgeschlossen.
Und dir gegenüber wäre es doch gar nicht
fair, wenn ich bleiben würde.
Fair?
Was meinst denn du mit fair?
Ich brauche Zeit nachzudenken.
Und wann bitte hast du das beschlossen, Oliver?
Vor vier Wochen.
Wir waren drei Wochen in Saint-Tropez und
du hast bis jetzt gewartet, um mir das
zu sagen?
Ich wollte dir deinen Urlaub nicht verderben.
Ganz weit runter und gleich losgehen.
Sehr schön.
Jascha!
Konzentration bitte.
Äh, Entschuldigung.
Fang nochmal an.
Bitte.
Geh dir auf eure Position.
So, und klein, beide.
Und weit runter.
Wann?
Das ist Maggie.
Maggie kommt aus Australien.
Sie ist in Berlin kennenzulernen.
Hallo.
Ich hoffe, du magst Kangaroo-Tale.
Ist eine australische Spezialität.
Maggie kocht für uns.
Ganz reizend.
Achtung, letzter Aufruf.
Alle noch fehlenden Passagiere für den Flug IEA.
4379 von Frankfurt nach Berlin, werden zum Flugsteig
W40 gewählt.
Was ist denn?
Hast du einen schlechten Tag gehabt?
Es ist wegen Susanne, stimmt's?
Du hast sie wieder nicht gefragt.
Ja, aber ich will jetzt nicht drüber reden.
Wer ist Susanne?
Eine Kollegin von ihm.
Hier ist sie schon seit Ewigkeiten total verknallt.
Aber er traut sich, sie nicht anzusprechen.
Wir sind ein bisschen schüchtern.
Wie arbeiten Sie dann zusammen?
Genau, wie arbeiten wir eigentlich zusammen?
Können wir jetzt bitte das Thema wechseln?
Oh, und dabei sieht er doch so süß
aus.
Das sage ich ja auch immer.
Außerdem ist er total klug.
Und er spielt Klavier wie der liebe Gott.
Klavier spielt er?
Was passiert denn eigentlich zusammen?
Wir haben ein Krankenhaus vier Wochen gleich ins
Zimmer gelegen.
Bannscherren-Vorfall.
Halt mal kurz.
Da haben wir uns kennengelernt.
Wie lange habt ihr euch nicht bewegen können?
Das ist terrible.
Ja, das ist ganz terrible.
Und ich würde jetzt wirklich gerne meine Ruhe
haben.
Aha, okay.
Aber du solltest die wirklich ansprechen.
Eben, das mache ich doch schon noch.
Und dann bitte.
Nächste Woche.
Sie hat Geburtstag und ich habe ihr ein
Lied geschrieben.
Du hast ihr ein Lied geschrieben?
Ist romantisch.
Findest du?
Jetzt darfst du.
Was?
Na, mit Maggie.
Du kannst runtergehen.
Bitte?
Maggie kümmert sich ein bisschen um dich.
Ist schon okay, Herr Josche.
Du versäumst was.
Die Kleine ist echt lustig.
Nein, danke, Freund.
Die Skin-Root-Zeuge haben mir echt gereicht.
Jetzt sei bloß, du denkst immer noch an
Susanne.
Ich glaube, die hat einen festen Freund.
Ja.
Schau mal, Herr Josche.
Siehst du die ganzen Lichter da draußen?
Ja, sehe ich.
Hast du eine Vorstellung davon, wie viele Frauen
einsam und allein sind?
Und irgendwo ist eine, die es nur für
dich bestimmt.
Vielleicht auch eine für mich.
Eine für dich, Frank?
Eine?
Ich denke doch tendenziell an alle, oder?
Ich rede von einer richtigen Frau.
Ich rede von einer Frau, die man liebt.
Eine mit Klasse, verstehst du?
Eine, die sagt, was sie will.
Nicht das, was ich hören will.
Ich rede von einer Frau, die mit unseren
Kindern im Schlamm Fußball spielt.
Kinder?
Hast du was genommen?
Da draußen, Herr Josche.
Ist irgendwo die Richtige für dich.
Für mich auch.
So.
Das ist jetzt der Moment, wo der ab
ins Wasser springt.
Also, ab jetzt bin ich mit dabei.
Ich habe Ihnen ja schon erzählt, dass ich
Maries beste Freundin bin.
Und als solche fällt es leider in meinem
Zuständigkeitsbereich, die Scherben aufzusammeln, die das Fräulein König
hinterlässt.
Und das ist ja nicht so klar.
Moment mal.
Marie?
Ach, übrigens.
In Ihrem Interesse hoffe ich stark, dass Sie
gut aufpassen.
Wir kommen nämlich im Lauf der Geschichte an
einen Punkt, wo Marie eine Entscheidung fällen muss.
Und da ist ihre Meinung gefragt.
Marie!
Ach, du ahnst es nicht.
Er ist zu seiner Frau zurück, ha?
Ich hab's gewusst.
Wie konnte ich nur so doof sein?
Habt ihr doch gleich gesagt, Mann und Frau
passen nicht zusammen.
Hör doch mal auf mit dieser blöden Theorie
von deinem Vater.
Was weiß denn der schon?
Der ist doch sowieso schwul.
Mein Vater ist nicht...
Ich war mir diesmal so sicher.
Oliver war so anders.
Kein Student, kein Künstler, kein Friseur.
Ein Arzt.
Etwas Solides.
Richtig Erwachsenes.
Und verheiratet.
Für mich war das ein Zeichen, dass er
keine Bindungsängste hat.
Ah!
Marie, zieh dich doch bitte mal an.
Was hast du denn jetzt für ein Problem?
Ich hab nur Oliver-Klamotten.
Hast du denn nix mehr aus der Vor
-Oliver-Zeit?
Nein, die Sebastian-Sachen hab ich doch alle
weggegeben.
Aber die Martin-Sachen sind doch ziemlich neutral.
Ich hätte gerade angefangen, mich an die Oliver
-Sachen zu gewöhnen.
Bist du schon bewusst, dass du ein bisschen
gestört bist, hm?
Wir sind schon eine Woche in Verzug.
Die neunzehntigste Dame, die haben die eigentlich mal
rausgerissen.
Was treibt ihr Mädels hier eigentlich?
Minigolf?
Das ist genau, was ich meine, Klaus.
Du sollst dir nicht viel kauen.
Du sollst die Scheiße rausreissen.
Warum müsst ihr das alles selber machen, echt?
Scheiße!
Scheiße, sind sie in Ordnung?
Sie sollen doch zu retten!
Es war ein Unfall.
Es tut mir leid.
Ich wollte doch deinen Urlaub nicht verderben.
Männer!
Euch passiert nie was.
Immer nur uns.
Aber mit mir nicht.
Mit mir nicht mehr, klar?
Wir möchten unbedingt...
Nach Saint-Tropez.
Nach Saint-Tropez.
Oh, da muss ich Ihnen ganz stark von
abraten.
Mückenplan, das Wasser ist total verdreckt.
Und das Essen.
Das Essen ist einfach verdrecklich.
Wirklich nicht.
Aber ich hätte da ein super Angebot in
Ruanda.
Ruanda?
Ja, ein wunderschönes Fleckchen Erde.
Aber wir sind jetzt schon so auf Saint
-Tropez eingestellt.
Na, wie wär's denn da mit Bagdad?
Der Irak ist zu dieser Jahreszeit besonders schön.
Ich hätte da ein Zimmer in einer malerischen
kleinen Pension direkt neben dem Präsidentenpalast.
Danke.
Gern geschehen.
Bravo, Marie, gut gemacht.
Ich hab mich entschieden.
Keine Männer mehr.
Nie mehr.
Keine Verabredungen, keine Telefonate, kein Sex.
Ja, ab jetzt gibt's nur noch mich.
Mich, Marie König.
Meine Hobbys und meine Freundin.
Hobbys?
Hobbys.
Was sind für Hobbys?
Kann ich kurz reinkommen?
Ich wollte mich nur mal entschuldigen für vorhin.
Wissen Sie, das war so.
Wir mussten eine Wand anreißen.
Aber als auf der einen Seite mit dem
Vorschlag haben wir auf den Putz geahuen, haben
sie auf der anderen Seite der Stuck weggeflogen.
Das war bestimmt keine böse Absicht.
Sie haben jeden Grund, wütend zu sein.
Und deshalb hab ich Sie in dem hier
mitgebracht.
Fürs nächste Mal.
Falls Sie es noch mal bei uns vorbeitrauen.
Ich nehme an.
Ist bei Ihnen alles in Ordnung?
Guckten Sie alles noch dran?
Nein, sicher.
Ein bisschen wütend, aber alles in Ordnung.
Na gut.
Dann gehe ich hier wieder arbeiten.
Also wenn ich irgendwas für Sie tun kann,
lassen Sie es mich wissen.
Wie wärs denn mit einem Abendessen?
Abendessen?
Ich will ins teuerste Restaurant der Stadt.
Samstag hab ich frei.
Gut, dann holen Sie mich um 8 Uhr
ab.
Ab Uhr.
Samstag hier.
Egal, ich frag.
Wer haben wir hier?
Das teuerste Restaurant der Stadt zum Abendessen.
Hältst du das da zu fassen?
Wie war das gleich mit der Abstinenz?
Vergiss die Abstinenz.
Ich hab eine viel bessere Idee.
Rache.
So, jetzt haben wir es.
Das gefällt dir ganz bestimmt.
Weißt du, was mein Problem ist, Colin?
Wenn ich mich verliebe, geht es in die
falsche Richtung.
Also werde ich mich nicht mehr verlieben.
Ich will jetzt nur noch meinen Spaß haben.
Männer können das ja schließlich auch.
Das schaffst du nie.
Du kommst klar hier, ne?
Ich brauche noch was von dir.
Ich muss zum Anziehen.
Tschau.
Susanne?
Susanne, kannst du noch eben in die Aula
kommen?
Wir haben eine kleine Überraschung für dich.
Aljoscha, darf ich dir meinen Freund vorstellen?
Das ist Rolf, das ist Aljoscha.
Rolf ist Dirigent bei den Philharmonikern.
Susanne hat mir gesagt, sie haben ihr ein
Geburtstagslied geschrieben.
Entschuldige, deine Schüler konnten ihr Geheimnis nicht für
sich behalten.
Das ist doch nicht so wichtig.
Vielleicht ist es sowieso besser, wenn wir das
verschieben.
Ich meine, du hast zu tun.
Auf gar keinen Fall, ich möchte es gerne
hören.
Rolf ist immer auf der Suche nach vielversprechenden
Komponisten.
Keine Rose, keine Decke kann blühen so schön,
als wenn zwei verliebte Seelen beieinander zu
stehen.
Ich nehme Tofu mit Gemüse, ja?
Ich kenne das Lied.
Wohl kaum.
Aber das Gefühl.
Sie ist verheiratet, oder?
Und ich wette, sie hat es Dir nicht
gesagt.
Wenn ich eine Waffe hätte, dann würde ich
mich erschießen.
Darf ich Dich auf einen Trink einladen?
Ist das nicht merkwürdig, wir sitzen mitten in
Berlin in einem Thai-Restaurant und trinken brasilianische
Caberinha.
Das ist doch kein Wunder, dass wir verwirrt
sind.
Der Typ passt nicht zu ihr.
Die Typen passen nie, das ist doch völlig
normal.
Das ist einer von diesen Arschlöchern, der alles
reingeschoben bekommt.
Beziehung, Geld und dann hat so einer auch
noch Talent.
Ich habe manchmal Schiss, dass ich zunächst gut
bin.
Und womit verdienst Du dann Dein Geld?
Musikunterricht.
An der Waldorfschule.
Aber ich hasse es wie die Pest, Lehrer
zu sein.
Ich bin eigentlich Musiker, der nebenbei noch ein
bisschen unterrichtet.
Glaubst Du, dass Männer und Frauen füreinander bestimmt
sind?
Soll das ein Antrag sein?
Wenn ja, wärst Du daran interessiert?
Ja.
Was hast Du für ihn gedacht, als Du
mich zum ersten Mal gesehen hast?
Ich dachte, sie hat was Verletzliches, sie hat
was von Marilyn Monroe.
So habe ich das letzte Mal mit 16
geküsst.
Ich fahre jetzt nach Hause.
Allein.
Ich verstehe.
Du bist geil.
Rufst Du mich an?
Rumgeknutscht?
Wir haben uns beim Thailänder kennengelernt.
Ach ja, kein Mann mehr.
Das hast Du also damit gemeint?
Der war so süß und unschuldig.
Wie so ein nasser Welpe.
Aber Du wärst stolz auf mich gewesen.
Ich habe ihn nicht mit nach Hause genommen.
Ach so, dann hast Du gleich auf der
Straße mitgenommen.
Nein, ich habe mich in vornehmer Zurückhaltung geübt.
Marie, Nassenwelpen füttert man, rubbelt ihn trocken und
dann bringt man ihn ins Tierheim.
Ich habe ihn gefüttert.
Was habe ich denn schon gemacht, dass er
so ein bisschen rumgeknutscht hat?
Das war unglaublich.
Das war wirklich besser als der ganze Sex
in den letzten Jahren.
Das war wie mit 16.
Ich wusste gar nicht mehr, dass Knutschen so
geil sein kann.
Wann willst Du es denn jetzt mit ihm
machen?
Kannst Du noch an irgendwas anderes denken?
Aljoscha ist nicht so ein Typ.
Das ist eine Künstlerseele.
Der ist romantisch.
Und er mag Kinder.
Und der andere Typ, der mit dem netten
Popo?
Ja, Frank.
Was willst Du denn jetzt mit dem machen?
Was soll ich mit dem machen?
Das ist ein Bauarbeiter.
Was soll ich mit dem gemeinsam haben?
Fünf Stunden?
Kein Mensch auf der Welt treibt fünf Stunden
lang.
Wir hatten eben doch was gemeinsam.
Ist Dir klar, dass Du in zwei Nächten
mit zwei verschiedenen Männern zusammen warst?
Aber ich glaube, die beste Art, sich abzulenken,
ist immer noch Sex.
Und den gleich mit zwei Männern, das ist
doch das Paradies.
Du kannst nicht mit zwei Männern gleichzeitig zusammen
sein.
Nicht Du, so wie Du Dich immer gleich
verliebst.
Aber ich habe Dir doch gesagt, diesmal ist
nichts mit Liebe.
Ich mache es genauso wie die Kerne.
Ich habe einfach nur meinen Spaß.
Guck mal, Frank kümmert sich um meine körperlichen
Bedürfnisse und Ayosha um meine geistigen.
Das ist doch perfekt.
Und was, wenn sie voneinander erfahren?
Da passe ich doch auf.
Außerdem, wir sind so verschieden, die können sich
gar nicht kennen.
Und dann heißen sie doch noch beide Marie.
Das gibt es nicht, oder?
Nee.
Meine Marie kann ich gar nicht beschreiben.
Das ist wie Fliegen.
Wie alt ist sie?
Ungefähr so alt wie Du.
Ich meine, Marie ist älter.
Ich meine nicht, dass man ihr das ansieht.
Das ist mehr so ihre Art.
Sie hat so was Weiches, so was Romantisches.
Romantisches?
Meine ist eher so ein Machertyp.
Die weiß, was sie will und das nimmt
sie sich einfach.
Was habe ich Dir prophezeit?
Dass wir beide die perfekte Frau kennenlernen werden.
Die Frau schlechthin.
Und irgendeiner da oben hat uns erhöht.
Moment, ich hab's gleich.
Er ist Barbesitzer.
Ganz falsch.
Mechaniker?
Fast.
Also gut.
Dieser Typ ist ein intellektueller, stimmt's?
Ich tippe auf.
Lehrer oder Schriftsteller?
Du bist immer besser.
Hallo.
Du siehst umwerfend aus.
Gefällt's Dir?
Das ist wie für Dich gemacht.
Wo hast Du gelernt, so gut Thailändisch zu
kochen?
Ich hab ein Jahr in Bangkok Musik studiert.
In Bangkok?
Das ist aber ein merkwürdiger Ort, um Musik
zu studieren.
Das ist eine lange Geschichte.
Ja.
Das ist mir schon klar.
Wie war sie?
Ich war verliebt.
Na los, erzähl.
Sie hat Geige gespielt.
Und wir haben uns in Rom kennengelernt.
Und dann sind wir zwei Wochen durch Italien
gefahren.
Das war meine erste große Liebe.
Und dann bin ich ihr nach Bangkok nachgereist.
Nur um herauszufinden, dass sie einen Freund hat.
Und erkennst Du irgendwie schon ein bestimmtes Muster
in meinen Beziehungen zu Frauen?
Also ich erwarte im Prinzip jeden Augenblick, dass
Du mir eröffnest, dass Du von Brad Pitt
schwanger bist.
Du bist doch nicht heimlich verheiratet oder sowas,
ne?
Ich?
Nein.
Darf ich Dich küssen?
Was?
Wir haben uns noch gar nicht geküsst.
Ich fang langsam an zu glauben, dass unsere
Begegnung gar nicht stattgefunden hat.
Und wenn wir uns nicht bald küssen, dann
fall ich auf der Stelle tot um.
Entschuldigung.
Doch, doch.
Das ist schon in Ordnung.
Aber ganz langsam, ja?
Wie spät ist es?
Du musst auf meiner Uhr nachsehen.
Ich spüre meinen Arm nicht mehr.
Oh, Entschuldigung.
Warum hast Du mich denn nicht geweckt?
Du hast so friedlich ausgesehen, als ob Du
schlafen leistest.
Bist Du immer so nett?
Warum nenne ich Frauen denn immer nett oder
süß?
Ich hasse das.
Wie willst Du denn genannt werden?
Gefährlich.
Gefährlich.
Werden Sie's?
Werden Sie das hier?
Perfekt.
Du weißt, dass du das nicht machen musst.
Ist doch gar kein Problem.
Ist sonst noch irgendwas kaputt?
Oh.
Ja.
I wanna tell you time after time.
Every little thing that I do, reminds me
of you.
All I wanna do is make love to
you.
I breathe in and breathe out, in every
breath there's no doubt.
Ja?
Also, dass
wir die Hütte ja nicht rammelvoll haben mit
Mädels, die wie wild hinterher sind, das werde
ich nie verstehen, so schön wie du sprichst.
Ich mein, guck dich doch mal an.
Ja, und dann guck mich mal an.
Ich hab keine Muskeln, ich hab keine Brusthaare
wie du.
Ich hab mir sogar schon mal so ne
Creme bestellt.
Was für ne Creme?
Haarwuchs.
Und?
Nix.
Ausschlag gekriegt.
Sag mal ehrlich, ganz ehrlich, findest du mich
unmännlich?
Was ist denn mit dir?
Du bist verrückt.
Du bist doch total...
Oh oh.
Jetzt sag bloß, du und deine Maria habt
ihr nicht.
Doch, haben wir.
Ach du Scheiße, Aljoscha.
Ja.
Moment mal.
Was macht ihr denn immer so zusammen?
Ja, wir heben uns das halt nur auf.
Aufheben?
Ja, wir knutschen rum, wir gucken uns an,
wir reden.
Wir reden?
Wir reden nicht so viel.
Komm.
Eins, zwei, eins, zwei, drei.
So schnell?
Was macht denn deine Maria heute Abend?
Abendessen.
Ihre Mama glaub ich.
Findest du nicht, wir sollten uns alle mal
zusammentreffen?
Glaubst du denn unsere Maries können was mit
deiner anfangen?
Ich geh jetzt ins Bett.
Allein?
Nein.
Aber lass uns den zweiten Teil für später
aufheben, ja?
Dann ist es umso schöner.
Wir haben doch alle Zeit der Welt.
Frühstückst du nicht mit?
Ich muss in 20 Minuten in der Schule
sein.
Am Sonntag?
Meine Schüler feiern heute ihr Sommerfest und ich
hab versprochen, dass ich komm.
Ich hab nächsten Sonntag ein Klavierwettbewerb und ich
würd mich irrsinnig freuen, wenn du kommst.
Gewinnst du dann für mich?
Ich find's doch klar.
Was spielst du denn?
Bach.
Kennst du von Rachmaninoff die Prelude in D
-Dur?
Was?
Ich liebe dich.
Sag's nicht.
Lass uns die Sache mit diesem L-Wort
nicht komplizierter machen als sie ist, ja?
Ach du Scheiße, ich muss los.
Tschüss.
Hast du was vergessen?
Frank!
Was ist?
Ich bin nur überrascht.
Du, wartest du mal ganz klein?
Bin gleich wieder da.
Hast du mir einen Gefallen, hm?
Die Tüte muss in den Keller, hm?
Klar.
Ach, du bist ein Schatz.
Bis gleich.
Ja, komm ganz schnell wieder, hm?
Welcher gefällt Ihnen denn besser, Frau Dreifuss?
Der mit den Muskeln.
Er ist nicht so klug.
Naja, ist kein Einstein.
Perfekt.
Hattest du Besuch?
Was, wenn ich vorher hälste?
Mich sehr lieb.
Das ist nur eine Frage der Zeit.
Ein vergessenes Weinglas, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter,
ein Blutfleck.
Ich hab doch jetzt alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen.
Sie müssen vorher anrufen, bevor Sie zu mir
kommen.
Wenn einer da ist, dann stecke ich zuerst
das Telefon aus.
Und wir trinken eben nur aus einem Weinglas.
Wolke sieben, einen Moment bitte.
Was, wenn der im Bett mal der Führerschein
ist?
Und dann der falsche Name rausrutscht?
Das passiert mir nicht.
Bei Männern passiert das ständig.
Ja, ich frag mich sowieso, wie die das
hinkriegen.
Das ist ganz schön anstrengend.
Eine Sekunde noch, ja?
Weißt du, die verlieben sich halt nicht in
die Frauen, mit denen sie sich treffen.
Das passiert mir doch auch nicht.
Das war die alte Marie.
Die neue Marie will nur ihren Spaß und
sonst nix.
So, was kann ich für Sie tun?
Versuch's mal.
Okay, okay, warte.
Verpiss es.
Der springt schon seit einer ganzen Weile nicht
an.
Ja und?
Dann versuch's doch mal.
Hey, du bist ein Genie.
Versuch's nicht zu beeilen, ich hab einen Termin.
Bei den Zwergentruppen warte ich.
Kannst du ein bisschen bleiben?
Ja, aber wirklich nur ein bisschen.
Hallo, Jungs.
Wo hast
du denn das gelernt?
Ja.
Ich muss los.
Warte mal.
Das hab ich noch nie zu jemandem gesagt.
Aber ich glaub, ich bin gerade dabei.
Psst, Mann.
Lass es uns nicht mit diesem L-Wort
kaputt machen.
Wir haben doch eine tolle Zeit.
Lass uns keine Probleme machen, ja?
Ciao.
Das sag ich dir sonst immer.
Sehr schön, alle.
Ihr könnt jetzt nach Hause gehen.
Tschüss.
Für mich hat noch nie jemand ein Lied
geschrieben.
Das war doch bloß ein Geburtstags-Spaß.
Ich konnte ja nicht ahnen, dass du so
empfindest.
Möchtest du nicht heute Abend zu mir zum
Essen kommen?
Heute Abend?
Rolf ist auf Orchester-Tournee.
Wir könnten es uns doch ein bisschen unterhalten.
Und ein bisschen gemütlich machen.
Und dann hast du es dir auf dem
Klavier gleich richtig nach Noten, Befehlen, Fragen, das
hab ich nicht.
Das hättest du gemacht, das hab ich nicht.
Ich hab ja gesagt, dass ich verliebt bin,
in Marie.
Das ist doch irgendwie merkwürdig.
Bevor ich Marie kennengelernt hab, da hat Susanne
mir keinen einzigen Blick geschenkt.
Auf einmal, plötzlich.
Ich hab mal in so einer Frauen-Session
gelesen, dass das mit Geruch zu tun hat.
Ein Mann, der sehr viel Sex hat, der
strömt einen ganz bestimmten Geruch aus.
Männer können den nicht riechen.
Das ist doch ein ganz tolles Bild.
Im Tierreich ist das eine ganz gängige Mitte.
Das ist vielleicht eine Tier-Zeitschrift.
Hör mir zu, die Frauen riechen das, und
plötzlich interessieren sie sich für dich.
Jetzt freu dich doch, jetzt hast du endlich
mal ein bisschen Auswahl.
Ja.
Das ist gestern der Traumjob.
Die rufen mich an, ich soll in so
einem Bahnhof in der Kuppel oben die Uhr
reparieren.
Ich fahr da hin, kletter hoch, guck runter,
ist die ganze Bahnhofshalle voll mit nackten Frauen.
Nackt?
Ja, nackt.
Zug fährt ein, die Frauen steigen ein, Zug
fährt ab.
Auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig bleibt eine einsame Frau
stehen.
Ganz im Weiß, und weg geht's.
Weißt du, was ich glaube?
Dass du richtig verliebt bist.
Was machen wir jetzt?
Vielleicht heiraten?
Ich bin gleich wieder da.
Hey, Aljoscha!
Mahi!
Hallo, das ist meine Freundin Conny.
Schneider.
Guten Tag, Aljoscha.
Hi, ich bin Conny.
Wollt ihr euch nicht kurz zusetzen?
Ich würde euch gerne meinen Mitbewohner vorstellen.
Wir müssen jetzt zum Steuerberater.
Der ist nur kurz reingegangen.
Kommt der denn auch zu deinem Konzert?
Ja.
Dann seh ich ihn doch dann.
Ciao.
Ist der nicht...
Am Anfang sind sie alle, aber du weißt
doch, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los,
dass ich dir zuwinke, während du an Bord
der Titanic gehst.
Frank?
Ja?
Wo bist du denn?
Na hier.
Wo?
In der Küche.
Sag mal, kommst du heute Abend zu meinem
Klavierwettbewerb oder nicht?
Wir fahren heute mit Doppelschicht, verdammte Scheiße.
Eigentlich kann ich überhaupt nicht.
Mahi wird auch dort sein.
Weißt du was?
Wenn wir uns überlegen, dann bring ich Mahi
und Marie fless auf.
Na na, freu mich.
Dann kann ich auch schlafen, dann Mittagessen.
Carol, wenn die Scheiße in zwei Stunden nicht
hier ist, zieh ich dir den Arsch so
weit über die Ohren, dass du drauf quatschen
kannst, verstanden?
Ich hab dich auch lieb.
Was hast du schon wieder erklärt?
Igor!
Hilf ihm mal.
Hallo.
Was machst denn du hier?
Ich kann heute Abend leider nicht.
Aber ich möchte unbedingt, dass ich dabei bin.
Das wäre schade.
Ich wollte dich eigentlich überraschen und dir mal
einen Mitbewohner vorstellen, der hat nämlich...
Ha, das ist ja schön.
Du fällst hier?
Ja, und wie?
Das war meine Idee.
Ich hab alles ich entworfen.
Echt?
Das überrascht alles, ne?
Schon okay.
Über mich denken alle Männer, dass ich ein
bisschen doof bin.
Sieht zwar ganz gut aus, aber der Erste
ist es nicht.
Ehrlich gesagt, als Herr Schmidt mir das Projekt
hier angeboten hat, war ich zuerst ganz unsicher,
weil ich dachte, vielleicht haben die Leute recht,
vielleicht bin ich wirklich so, wie sie mich
sehen.
Irgendwie komisch, wenn das beeinflusst, was andere über
einen denken.
Warum ausgerechnet einen Kindergarten?
Ich liebe Kinder.
Du auch.
Rachmaninov, das kannst du doch gar nicht.
Aljoscha, du musst Bach spielen, das ist Familientradition.
Hör auf, sprich nicht so laut.
Aljoscha, ich bitte dich.
Marie.
Entschuldige die Verspätung.
Ja, kann ich dir meine Mutter vorstellen?
Das ist meine Mutter Marie.
Freut mich, Sie kennenzulernen.
Ach so, Sie sind das.
Ja, sollten wir nicht auf unsere Plätze gehen?
Ja.
Ich wüsste nicht, dass wir zusammensitzen.
Rachmaninov.
Und denk an mich, ja?
Vielen Dank.
Und nicht losfahren, ja?
Ja, da bist du ja.
Hast du jetzt die Karten?
Ja, klar.
Ich stehe da stundenlang an.
Wir müssen jetzt noch auf diesen Mitbewohner warten,
oder?
Aber du hast doch keine Karte, oder?
Nein, ich kenne den doch gar nicht.
Können Sie die mal aufbewahren?
Sorry.
Hallo Silvia.
Hallo.
Meine Fähnchen.
Toll, siehst du aus.
Der Kleine war genial, oder?
Ja, er hätte Bach spielen sollen.
Will doch keiner mehr hören.
Ich bin übrigens Frank, Aljoschas Mitbewohner.
Das muss ja für dich ganz schön aufregend
gewesen sein, hier heute Abend.
Wieso aufregend?
Na ja, du bist doch seine, wie sagt
man, Inspiration.
Inspiration.
Ich freue mich so für die beiden.
Es hat mir eingefallen, ich sage Aljoscha, dass
ich ganz schnell auf die Baustelle zurück musste,
dass er der Größte ist und dass er
mich liebt.
Entschuldigung, Entschuldigung.
Glückwunsch.
Du bist meine Muse, weisst du das?
Ich denke, wir sollten nicht mehr länger warten.
Danke, tschüss.
So, das war's.
Was ist mit?
Ich bin verliebt.
Aljoscha?
Ja, das wusste ich.
Und Frank?
Nein.
Nein.
Ich liebe beide?
Conny, ich hab's zusammen vermisst.
Ich hab dir gesagt, dass das passiert.
Ich hau ab.
Was ist kälter, Island oder Grönland?
Du kannst jetzt nicht weglaufen.
Conny, beide sind's.
Frank ist so stark und sexy und Aljoscha
ist so romantisch und sensibel.
Ich weiß, das klingt verrückt, aber beide sind
mir ganz nah.
Sie sind für mich.
Also, zumindest ein Teil von mir.
Marie, du hast doch jetzt genau das, was
du wolltest.
Du fühlst und denkst und handelst jetzt genau
wie ein Kerl.
Ich bin genau zu dem geworden, was ich
immer gehasst hab.
Dann hör auf damit.
Ja, und wie?
Soll ich einen in den Wind schießen oder
was?
Und wen?
Aljoscha.
Das würde den umbringen.
Der ist doch viel zu zerbrechlich.
Das kann ich nicht tun.
Dann Frank.
Frank braucht mich wahrscheinlich weniger als Aljoscha.
Süß, oder?
Der kann sich ja vor Frauen, die ihm
nachher kaum retten.
Jüngere Frauen.
Na also.
Na ja, ich bin fast 34.
Der kann wahrscheinlich gut auf mich verzichten.
Weißt du was, Conny?
Ich glaub, du hast recht.
Wir sollten loswerden, hm?
Hallo.
Wie siehst du denn heute aus?
Gefällt es dir nicht?
Doch, ich hab dich ja noch nie in
so einem Fummeln mit den Haaren gesehen.
Ich geh noch ins Ballett.
Ins Ballett.
Na, jetzt bist du überrascht.
Ich kann mir vorstellen, was du denkst.
Na, ist Marie vielleicht ganz anders, als ich
dachte?
Aber das ist doch klar, du kannst ja
gar nicht alles wissen.
Ich sing was?
Ich wollte mit dir reden.
Okay.
Über uns.
Was ist denn passiert?
Frank, ich muss wissen, was du für mich
empfindest.
Guck mal, wir haben eine Menge Spaß, und
das geht jetzt schon zwei Monate.
Ich frag mich einfach, was du für Pläne
hast, wo das Ganze hinführen soll.
Aber du hast doch gesagt...
Ich weiß, was ich über das L-Wort
gesagt hab, aber guck mal, ich werd im
nächsten Monat 34.
Wieder eine Überraschung.
Nein.
Sag mal, du bist ganz blass, ist alles
in Ordnung?
Guck mal, mir ist doch egal, wie alt
du bist.
Dann hast du sicherlich auch nichts gegen Kinder.
Kinder?
Ja, wir würden natürlich vorher heiraten.
Heiraten?
Ist wirklich alles in Ordnung?
Ja, ja, alles gut.
Ach, Frank, ich liebe dich.
Ich dich auch.
Das ist nur so, ich bin gleich wieder
da.
Scheiße.
Frank, ist alles in Ordnung?
Ja, ich komm gleich.
Nein, ist schon gut, ich muss jetzt sowieso
los.
Jetzt warte doch mal.
Das ging doch jetzt alles so schnell.
Und ich bin doch erst 38.
Ich muss ja mal ein bisschen drüber nachdenken.
Verstehe.
Also mach's gut.
Ich ruf dich an.
Das tust du nicht.
Hoffentlich nicht das Muskelpaket.
Wie wär's mit deinem kleinen Schnaps?
Ich weiß auch nicht, was plötzlich mit mir
los war.
Sie war ganz anders angezogen und hat so
komisch geredet und plötzlich fing sie an von
Kindern zu erzählen und heiraten und dann hatte
ich eine Panikattacke.
Weißt du was?
Ich muss dir mal was sagen.
Du hast ein echtes Problem mit Frauen.
Was soll das heißen?
Seit wann hab ich ein Problem mit Frauen?
Du hast immer welche, klar.
Aber du hast zu viele.
Sobald du irgendwas fühlst, da ist sowieso schon
die nächste da.
Nee, es ist sogar so, wenn du an
den Punkt kommst mit einer Frau, dass du
dich zeigen musst, dann haust du ab.
Du willst sie verlieben, ja klar, das will
ich auch.
Aber du hast Panik davor zu lieben.
Du denkst, du bist dann nicht mehr Frank,
der feurige Liebhaber, sondern Frank, der potenzielle Vater
und Ehemann.
Du wirst langsam erwachsen.
Und das macht dir Angst.
Aber eins sag ich dir, Veränderungen, die machen
immer Angst, Frank.
Spürst du jetzt einen Psychiater oder was?
Ja, der Unterschied ist bloß, in meiner Praxis
gibt es auch was zu saufen.
Aber mit Marie war alles ganz anders.
Ich wollte gar keine andere mehr.
Und jetzt hab ich's vergeigt.
Es ist gerade mal zwei Stunden her.
Und ich fühl mich so...
Ich fühl mich wie in einem Autounfall.
Frank, dann ruf sie an, schreib ihr was,
geh zu ihr.
Warum muss ich dir das alles sagen?
Du bist doch der Profi.
So eine Chance, die kriegst du kein zweites
Mal im Leben.
Mit mir geht's eben so.
Sie brauchen vor mir nichts zu verstecken.
Ich bin mal mit diesem Psychiater rausgegangen.
Ein kleiner, ernster Mann.
Ziemlich langweilig.
Aber was für ein grossartiger Liebhaber.
Er hat mich zu einem Versuch animiert.
Ich sollte in meinem Zimmer vor einer Kerze
sitzen, bis die Kerze runtergebrannt ist.
Ich ganz alleine.
Keine Geräusche, keine Ablenkung.
Nur die brennende Kerze und meine Gedanken.
Warum?
Um zu beweisen, dass ich sehr wohl Zeit
mit mir selbst verbringen konnte.
Das ist
doch lächerlich.
Ich hab gehört, du bist ein super Fußballspieler.
Huch, wer hat euch das denn gesagt?
Na, ich.
Frank?
Ich mach's.
Was?
Du willst heiraten?
Lass uns heiraten.
Du willst Babys?
Lass uns welche machen.
Ja, und die ganzen anderen Frauen?
Vergiss sie.
Ich hab so lange rumgeguckt, Marie.
Entweder du oder gar keine.
Das würdest du wirklich für mich tun?
Für dich würde ich alles tun, Marie.
Ich hab mir einen Heiratsantrag gemacht.
Was?
Du bist verheiratet?
Ja, noch nicht ganz.
Ich hab gesagt, ich werd's mir überlegen.
Wie?
Erst machst du einen Antrag und dann überlegst
du's dir?
Ich bin nicht so total verrückt.
Oder erst erleichtert.
Jetzt musst du nur noch Agiosha dazu bringen,
dir einen Heiratsantrag zu machen.
Dann weiß ich auch noch was.
Was ist das denn?
Oh.
Marie?
Nee, ich geh mal was zu essen holen.
Was machst du hier?
Ich hab Martina verlassen.
Diesmal endgültig.
Ja, das ist doch schön für dich.
Tschüss dann.
Jetzt lass uns doch reden.
Bitte, lass uns doch reden.
Marie, bitte.
Was willst du denn von mir?
Willst du meine Frau kennenlernen?
Warum gehst du nicht raus und machst dir
einen schönen Tag?
Heirate mich.
Das ist ja eine ganz originelle Idee.
Bitte, Marie.
Ich komme mir jetzt so lächerlich vor.
Und das, was ich gemacht habe, das macht
man in meinem Alter gar nicht mehr.
Weißt du, was ich aufgegeben habe?
Meine Arbeit, mein Haus, mein Auto.
Ich liebe dich.
Ich liebe alles an dir.
Ich bin nicht mehr so wie früher.
Ich kann nicht zurück.
Warum?
Hast du einen anderen?
So ähnlich.
Ist er das?
Wer?
Ein Joscha!
Wo willst du denn jetzt hin?
Ein Joscha, der denkt doch, das ist doch
die Lösung deiner Probleme.
Lass ihn gehen.
Das kann ich nicht.
Du willst nur einen, jetzt hast du einen.
Beide geht nicht.
Verdammt, das kann ich nicht.
Ein Joscha!
Ein Joscha!
Ein Joscha, jetzt warte doch mal!
Ein Joscha!
Was willst du denn von mir?
Lass mich in Ruhe.
Langsam begreife ich, was du gegen dieses L
-Wort hattest.
Das ist doch alles ganz anders.
Ich liebe dich, das musst du mir glauben.
Mit dem Typ da drin, da läuft doch
nichts.
Was hast du eben gesagt?
Das ist Oliver.
Weißt du nicht mehr?
Oliver, das Arschloch.
Oliver, ich habe den doch seit drei Monaten
gar nicht gesehen.
Nein, ich meine davor, davor.
Ich habe gesagt, dass ich dich liebe.
Ach, das sagst du doch jetzt bloß so,
oder?
Ich liebe dich.
Du bist so ein Mensch.
Du weißt es nicht.
Nein, aber ich liebe dich.
Ruhig bleiben.
Da wartet jemand auf dich, in deinem Büro.
Wer denn?
Warte.
Ich kann nicht.
Was heißt denn, du kannst nicht?
Darf ich dich was fragen?
Du kennst dich doch aus mit sowas.
Wie findest du denn den?
Klein, aber fein.
Schöne Farbe, hübscher Stein.
Herzlichen Glückwunsch.
Soll das heißen, mit uns ist Schluss?
Naja.
Du bist echt verliebt, was?
Siehst es einfach.
Wie lange kennst du die schon?
Fünf Wochen.
Was, fünf Wochen?
Wir sind doch hier nicht in Las Vegas.
Mensch, heiraten, das ist für immer.
Guck mal, Otto und ich, wir waren zehn
Jahre zusammen, bevor wir geheiratet haben.
Bist du dir überhaupt sicher, dass du die
Kleine richtig kennst?
Wie meinen eigenen Schatten.
Irgendwas muss ich tun.
Und was?
Keine Ahnung.
Guter Plan.
Ach, bevor ich das vergesse, Aljoscha hat angerufen,
er bringt seinen Mitbewohner zum Abendessen und ich
wusste ja gar nicht, dass er essen geht.
Also wenn der dabei sein darf, da komme
ich ja wohl auch.
Geht doch klar, oder?
Klar.
Deine ist viel größer als meine.
Es geht doch nicht um die Größe.
Das ist ein fragwürdiges Gerücht.
Weißt du, was komisch ist?
Ich bin überhaupt nicht nervös.
Nicht total.
Echt?
Das ist komisch.
Bevor ich Marie kennengelernt habe, habe ich noch
nicht einmal getraut, eine Frau anzusprechen.
Und jetzt?
Jetzt fühle ich mich irgendwie sicher.
Ich kann so sein, wie ich bin.
Wann willst du sie fragen?
Heute Abend im Filou.
Und du?
Sie kommt zum ersten Mal hier in die
Wohnung.
Wann?
Spätzeitwochenabend, weißt du.
Na, fragen kannst du mir einen Gefeind.
Maries Freundin, die würde dich unheimlich gerne kennenlernen.
Joscha.
Ja, ja, ich weiß, ich weiß, aber ich
werde dir die Situation erklären.
Es wäre wirklich toll, wenn du kommst.
Wann?
Um neun.
Es wird zu spät.
Tut mir leid.
Das macht doch nichts.
Ich habe uns einen Tisch reserviert.
Hier rechts.
Entschuldigung, Moment.
Danke.
Jetzt kommt ein ganz besonderer Leckerbissen für die
etwas moralischere Fraktion unter Ihnen.
Marie kriegt ihr Fett weg.
Der heutige Abend war ja praktisch unvermeidbar.
Da vorne an rechts.
Marie, ich weiß, dass wir erst seit sechs
Wochen...
Ich muss mit dir reden.
Lass mich kurz ausreden.
Wir sind jetzt seit sechs Wochen und drei
Tagen zusammen und ich kann nicht mehr leben
ohne dich.
Du bist die Luft, die ich atme.
Du bist die Sonne, die mich wärmt und
ich habe in deinen Augen eine Welt entdeckt,
in der ich gerne leben möchte.
Ich möchte jeden Tag und jede Minute mit
dir verbringen.
Joscha.
Ich bin noch nicht ganz fertig.
Ich weiß, dass wir noch nie darüber geredet
haben und wenn das dir jetzt so plötzlich
ist, dann musst du es einfach sagen.
Ich habe dir diesen Ring gekauft.
Oh mein Gott.
Er bedeutet, was immer du willst, aber wenn
er bedeuten sollte, dass du meine Frau werden
willst, dann bin ich der glücklichste Mann der
Welt.
Hallo, Joscha.
Moni.
Frank.
Das ist eine Überraschung.
Hey, was machst du denn hier?
Ich bin mit einem Freund hier zum Essen
verabredet.
Du kannst heute hier nicht essen.
Wieso kann ich hier nicht essen?
Ist das gut?
Ist alles in Ordnung?
Wieso?
Sehe ich irgendwie komisch aus?
Im Gegenteil.
Aber du und Marie sind doch auch hier
zum Essen verabredet.
Komm.
Was ist denn los mit dir?
Das ist einfach alles nur ein bisschen viel
für mich.
Es ist wirklich wunderschön.
Ich bin ganz überwältigt.
Von hier ab hätte die Geschichte in zwei
Richtungen gehen können.
Ich bin gleich wieder da.
Danke.
Kannst du ihm etwas zuschreiben, bitte?
Chef!
Ich frage mich, wo der Mitbewohner bleibt.
Mitbewohner?
Eigentlich bin ich hier mit der besten Freundin
von seiner Freundin verabredet.
Aber keine Angst.
Mit Marie meine ich.
Wie heißt denn eigentlich dein Mitbewohner?
Aljoscha.
Frank ist dein Mitbewohner?
Wir sind heute Abend hier mit Frank verabredet,
ja?
Was ist denn los?
Mein Gott, Frank und Aljoscha, die beiden wohnen
zusammen!
Ruf mich an, wenn du in Grönland bist.
Ich kenne doch da niemanden.
Ich schicke dir ein paar Klamotten.
Wie lange soll ich denn da bleiben?
Vier, fünf Jahre mindestens.
Hier.
Viel zu einfach.
So einfach kommt Marie nicht davon.
Und so ging die Geschichte wirklich weiter.
Einen Moment, ich bin gleich wieder da.
Da ist ja meine Marie.
Marie!
Hallo!
Na, was machst du denn hier?
Ich bin hier mit einem Freund verabredet.
Hast du es gerade mitbekommen?
Da haben sich zwei verlobt.
Nee, das habe ich nicht gesehen.
Herzlichen Glückwunsch!
Was meint er denn davon?
Was wolltest du mir denn sagen?
Also eigentlich wollte ich noch ein bisschen warten.
Aber jetzt, wo sich ja alle verloben, würde
ich mir...
Jetzt oder nie.
Oh, Frank!
Und, was sagst du?
Champagner!
Komm, lass uns ja abwarten.
Du bist doch gerade erst gekommen.
Ja, aber ich möchte diesen Moment gerne mit
dir alleine verbringen.
Ach so, gerne.
Willst du den Champagner und ich warte draußen
auf dich?
Okay.
Geh mal lieber wieder schnell zur Aljoscha, zu
Conny.
Alles ist aus.
Bleib mal ganz ruhig hier.
Pass auf.
Wenn Frank aus der Küche kommt, dann geh
mit ihm raus.
Sag ihm, ich habe eine Überraschung für ihn.
Und ich warte draußen.
Ja, ja, gut.
Doch, doch.
Ich bin ja so glücklich.
Also sehr glücklich und überrascht.
Zeig mir noch mal den Ring.
Die wirkt irgendwie kleiner.
Unsinn.
Jetzt sieht er viel größer aus.
Bist du mit mir?
Wo ist denn Marie?
Die wartet auf dich in deiner Wohnung.
Was ist denn hier eigentlich los?
Das ist eine Überraschung.
Komm einfach mit, ja?
Lass uns weg.
Was?
Ich möchte jetzt so gerne mit dir alleine
sein.
Was ist denn los mit dir?
Oh, ich wollte mir nur noch mal den
Ring im Dunkeln angucken.
Ob er wohl funkelt.
Was ist hier eigentlich los?
Marie sagte vor zwei Sekunden, dass sie hier
draußen auf mich wartet.
Ja, ja, das ist eine Überraschung.
Jetzt komm bitte mit.
Komm, lass uns gehen.
Frank!
Da ist sie ja.
Mit meinem Mitbewohner.
Jetzt kann ich dir endlich meinen Mitbewohner vorstellen.
Mitbewohner?
Mitbewohner?
Ja.
Jetzt kapiere ich es.
Ihr steht alle unter einer Decke und wollt
mich ein bisschen überraschen.
Ja, genau.
Und, was hat sie nur gesagt?
Willst du uns nicht gratulieren?
Willst du uns nicht gratulieren?
Sie weiß.
Marie.
Marie.
Und so kam alles raus.
Danach konnten die Jungs einfach nicht mehr zusammenleben.
Und
so kam alles raus.
Und so kam alles raus.
Och, Marie.
Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass
ich ihre Freundschaft zerstört habe.
Ich hab jahrelang hinter dir hergeputzt, für dich
gekocht und deine Socken überstürzt.
Und jetzt das!
Warum machst du mir das an, du kleines
Schwein?
Du warst mein bester Freund!
Weißt du, warum ich das heiß?
Hör auf!
Keiner von euch beiden konnte das wissen!
Was ist los?
Ich wusste doch nicht, dass ihr euch kennt!
Ein wenig Schnaps, gefällig, Schätzchen?
Danke, heute Abend nicht.
Geht es Ihnen nicht gut?
Und Ihnen?
Danke.
Sie wollen sicher nicht?
Heute Abend wirklich nicht.
Tschüss!
Ich hab gehört, du brauchst einen Freund.
Unglaublich, diese Schnitte!
Was passiert denn bloß mit den Freunden?
wenn sie sich erst mal entschlossen haben, zu
heiraten.
Marie war immer so stilsicher.
Oh, Entschuldigung, das geht wohl alles ein bisschen
schnell.
Das mag jetzt zwar hart klingen, aber es
ist die Wahrheit.
Das beste Mittel gegen Liebeskummer ist nun mal
ein neuer Mann.
Ja, so neu ist er natürlich nicht, er
gebraucht trotzdem keine Therapie der Welt.
Er setzt zu einem richtig guten Fick.
Ja, genau, Marie hat sich wieder mit Oliver
zusammengetan.
Gegen meinen Rat.
Ja, das geht ja nicht, das ist ja
viel zu hoch.
Oder willst du das dann in den Knöchel
rausschauen, Schatz?
Ach, mach dir mal.
Sag mal, was ist denn los?
Du willst mich abwesen?
Wir haben doch gar nicht über die Hochzeitsreise
gesprochen.
Ist doch klar.
Wir fahren dahin, wohin du willst.
Ich hätte Lust, den Amazonas runterzufahren.
Wow!
Meine kleine Abenteurerin.
Was machen Sie denn da?
Sie wollte die Emil doch gar nicht so
kurz, hm?
Der Weg zum Glück erfordert eben Opfer.
Aus geschäftlichen Gründen hat Oliver beschlossen, dass es
für Marie das Beste sei, wenn sie nach
Hamburg ziehen würde.
Da gibt's ja schließlich auch Reisebüros.
Was mit den Jungs ist?
Oh, keine Sorge, wir sind noch nicht fertig.
Entschuldigung, wo ist denn Frank?
Der ist da oben.
Da oben?
Conny!
Sie heiratet.
Herr Josche.
Oliver.
Oliver.
Sie möchte, dass du kommst.
Das verstehe ich.
Sie heiratet.
Frank?
Oliver.
Oliver, das Arschloch Oliver?
Sie möchte, dass du kommst.
Auf gar keinen Fall.
Willst du ein Bier?
Mhm.
Hast du was gefunden?
Ich bin mit dem Chemielehrer von unserer Schule
zusammengezogen.
Wir teilen uns sein Haus.
Klingt doch gut.
Er experimentiert ziemlich viel mit Ammoniak zu Hause
rum.
Ach so, hab ich ja auch bekommen.
Ich kann nicht fassen, sie dreistgenossen sein zu
lernen.
Allerdings.
Hast du auch nur eine Sekunde dran gedacht,
hinzugehen?
Spinnst du?
In genau fünf Stunden ist sie Arztgattin.
Ist doch nicht zu fassen, dass sie dieses
Arschloch heiraten will.
Riesenfehler.
Tragisch.
Selbstverstümmelung.
Apokalypse.
Frau Doktor.
Das ist die Hölle.
Puh.
Na, alles in Ordnung?
Ich hab's geschafft.
Was?
Wärst du denn dann soweit?
In ein paar Minuten geht's dann los.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das doch
noch schaffe.
Jetzt liebe ich mich.
Ist doch klasse.
Sag mal, kann ich so gehen?
Hm?
Du siehst toll aus.
Ja?
Vielleicht fang ich ja den Brautstrauß.
Ach.
Und was ist aus der Theorie von deinem
Vater geworden?
Ich war bei meiner Mutter und hab mit
ihr gesprochen.
Stell dir vor, mein Vater ist wirklich schwul.
Also, es war ein Witz.
Warum fühle ich mich dann nicht besser?
Ich glaube, da lang.
Wir haben noch gar nicht darüber gesprochen, was
wir machen, wenn wir da sind.
Sag mal, Marie, bist du dir sicher, dass
du das hier durchziehen willst?
Es ist doch noch nicht so spät.
Wir können das Ganze hier noch absagen.
Weißt du...
Schau mal, man könnte es ja auch noch
mal probieren mit Frank und Aljoscha.
Dir ging es immer so gut mit den
beiden.
Ja, aber dann hätte ich doch immer noch
dasselbe Problem.
Nämlich?
Na, dass es zwei sind.
Ja, aber das heißt doch nicht, dass du
Oliver heiraten sollst.
Oliver ist schon in Ordnung.
Mein Metzger ist auch in Ordnung.
Verrätst du mir was?
Hm?
Sag mal, für wen von den beiden?
Also, das ist jetzt rein hypothetisch, aber für
wen von den beiden hättest du dich denn
entschieden?
Ich weiß, das klingt verrückt, aber ich hätte...
Entschuldigung.
Du darfst sie doch noch gar nicht sehen,
das bringt Unglück.
Papa, la papa ist alles so muck, Schatz.
Ich wollte dich mit unserer Hochzeitsreise überraschen.
Wie meinst du das?
Wir fahren wieder nach St. Tropez.
Ich hab doch gesagt, links.
Da wären wir in Polen gelandet.
Das werden wir eben nicht.
Das ist jetzt wirklich ungemein hilfreich.
Wir haben noch genau drei Minuten.
Da!
Glocken!
Scheiße, wir sind zu spät, Frank!
Die liebt ihn doch.
In Wirklichkeit liebt sie mich.
In Wirklichkeit liebt sie uns.
Wie ist überhaupt?
Ich weiß es nicht.
Big fool of yourself, yeah, yeah, go to
Jackson But go home now, man I'm gonna
snowball, Jackson Go ahead and see if I
win When I breeze into that city The
people gonna stoop and bow All them women
gonna make me Now I'm going to Jackson
You turn a loose in my coat Cause
I'm going to Jackson Goodbye, Jackson, she wrote
I feel like that you and Jackson Alter!
Willst du mich mitnehmen?
Was ist denn das für ein Blödsinn?
Ich bin gleich weiter.
Marie!
Ich hatte noch gar nicht die Gelegenheit, euch
zu sagen, wie leid mir das alles tut.
Aber jetzt, wo alles raus ist, da möchte
ich ehrlich zu euch sein.
Ich hab euch beiden die ganze Zeit was
vorgemacht.
Ich war immer so, wie ihr mich wolltet.
Ich bin nicht die Marie, die du kennst.
Und auch nicht die, die du kennst.
Ich bin einfach nur Marie, 34.
Ich arbeite in einem Reisebüro.
Und hab mich in zwei ganz tolle Männer
verliebt.
Wenn ihr jetzt nichts mehr von mir wissen
wollt, dann kann ich das verstehen.
Aber wenn wir vielleicht doch Freunde bleiben könnten,
dann wäre ich super glücklich.
Komm!
O manne wenne hung.
Und so hat sich meine beste Freundin Marie
tatsächlich beide geschnappt.
Frank und Aljoscha.
Oder?
Ob das ein Trick ist?
Nein, also nicht wirklich.
Wir mussten für diese Hochzeit immerhin den ganzen
weiten Weg nach Sumatra machen.
Ja, das ist der einzige Ort auf der
Welt, wo eine Frau mehrere Männer heiraten kann.
Ich weiß nicht, vielleicht hat mein Vater doch
Unrecht gehabt.
Irgendwie bin ich dahinter gekommen, dass Maries Methode
gar nicht so schlecht ist.
Ich hab sie sogar noch übertrunken.
Kommt Jungs.
Wenn's eben nicht anders geht, dann muss man
sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.
Ich weiß nicht, vielleicht hat mein Vater doch
Unrecht gehabt.
Irgendwie bin ich dahinter gekommen, dass Maries Methode
gar nicht so schlecht ist.
Ich hab sie sogar noch übertrunken.
Kommt Jungs.
Wenn's eben nicht anders geht, dann muss man
sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.
Irgendwie bin ich dahinter
gekommen, dass Maries Methode gar nicht so schlecht
ist.
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