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Ich stehe da mal auf, ne?
Nein, du bleibst hier.
Tschau.
Was denn?
Hörst du das nicht?
Mann, das ist doch nur Ecki.
Das ist Ecki auf dem Klo.
Ne.
Tut mir leid, das geht so nicht.
Manu, das ist alles eine Frage der Konzentration.
Kleine, schau mich mal an.
Was siehst du?
Weiß nicht.
Sag du es mir.
Ich sehe eine wunderschöne Frau.
Die irgendwie schöner sein wird.
Wie fändest du es eigentlich, wenn ich bei
dir einziehen würde?
Die Wohnung ist doch viel zu klein für
uns drei.
Na, Ecki müsste natürlich raus.
Ach, wo soll er denn hin?
Was weiß ich, irgendwo hin.
Der wollte doch eigentlich sowieso nur zwei Wochen
bleiben, oder?
Hat der jemals Miete gezahlt?
Baby, Ecki ist mein Kumpel.
Let's be together, for the new world.
And the moon and I, can't be the
same.
Nussa.
Herr Nussa!
Kostner, wo stecken Sie?
Mann, wir hatten Redaktionssitzung.
Mir ist noch was dazwischen gekommen.
In 20 Minuten beginnt das Fotoshooting für den
neuen Maserati.
Das ganze Team wartet schon an der Teststrecke.
Ja, ich bin ja auf dem Weg.
Und Kostner, keine extra Post, verstanden?
Sie dürfen den Wagen nur eine einzige Runde
fahren.
Und auch da müssen Sie nicht unbedingt Vollgas
geben.
Herr Nussa, ich schreibe den Artikel.
Wie soll ich ein Auto testen, das ich
immer nur im Kreis fahren darf?
Mal ganz nebenbei, wer liegt denn auf der
Haube?
Ach, irgendein Model.
Die Agentur schickt jemanden.
Können Sie wieder abbestellen.
Ich glaube, ich habe die richtige Traumfrau für
den Wagen.
Okay.
So, Baby.
Worum geht's denn?
Halt dich fest.
Worum geht's denn eigentlich, sag mal?
Erzähl ich dir nachher, wir sehen uns ja
später.
Ach komm, Baby.
Manu?
Ja?
Dein Top, du siehst toll aus.
Danke.
Irina, du siehst ja heute wieder ganz wunderbar
aus.
Schön, dich zu sehen, Tom.
Wir sehen uns definitiv zu wenig.
Weißt du, was komisch ist?
Ich wusste ganz genau, dass du wieder anrufen
wirst.
Aber erst mal müssen wir ein bisschen arbeiten.
Und danach?
Danach haben wir Spaß.
Sonne!
Sonne!
I got you!
Bist direkt zum Wagen und steigst ein, okay?
Okay, Tom.
Sachte, sachte.
Fahren Sie bitte langsamer.
Ja, ich geh nicht so auf.
So, dann wollen wir mal, ja?
Schlüssel steckt, vollgetankt.
So, ne?
Herr Kostner?
Ja, Mädels, wie sehe ich aus?
Wunderbar.
Sie sind Herr Kostner, nicht wahr?
Ja, der bin ich.
Herr Nusser hat mich darum gebeten, Ihnen nochmal
mitzuteilen, dass der Wagen nur auf der Strecke
zu bleiben hat.
Hey, Moment mal.
Ja, dann fahre ich eine Runde und bin
in einer Minute und 27 Sekunden wieder da.
Bitte?
1,27, dann können Sie Ihr Baby wieder
haben.
Aber Sie können ja stoppen, wenn Sie wollen.
Aber selbst der Rundenrekord liegt bei einer Minute
32.
Das wird sich in 1,27 ändern.
Hey, Moment mal.
Sie wissen, dass Sie den Wagen nicht ausfahren
sollen.
Hä?
Langsam fahren!
Ach, du Scheiße.
Schneller, Tom, schneller!
Ja, gibt's doch!
Yeah, yeah,
yeah, yeah, yeah!
Kostner?
Kostner mich nicht an, du Macho-Arsch.
Und jetzt pass mal auf, wenn du mich
noch einmal so behandelst wie heute Morgen, dann
ist es aus, verstanden?
Das wird nicht wieder vorkommen.
Das war eine Ausnahmesituation.
Ausnahmesituation?
Ich werde dir mal sagen, was das war.
Das war eine bodenlose Unverschämtheit, du Arsch.
Deswegen schlage ich vor, wir sprechen heute Abend
darüber und setzen genau da an, wo wir
heute Morgen aufgehört haben.
Du erinnerst dich.
Also ich fand, das war ein gelungenes Gespräch.
Ich könnte uns was zu essen kochen.
Du bringst eine Flasche Wein mit.
Ja, klingt perfekt.
7 Uhr?
7 Uhr.
Ich bin pünktlich.
Tschüss.
Mein Boss.
Der kann nie genug von mir kriegen.
Das kann ich verstehen.
Wo war das Ding geblieben?
Wo war das Ding geblieben?
Das war's für Sie, Kostner.
Sie sind gefeuert.
Nur Fotos.
Höchstens eine Runde auf der Teststrecke, das war
die Abmachung.
Aber nein, unser Herrn Kostner, war das ja
alles mal wieder scheißegal.
Wissen Sie, was die Kiste kostet?
Ja, ist dumm gelaufen.
Autotesten ist kein Sesseljob.
Ich kläre das mit dem Werk und der
Versicherung und dann geht das schon.
Welcher Versicherung?
Es gibt keine Versicherung.
Und klären werden Sie hier gar nichts mehr.
Sie sind entlassen.
Fresslos!
Mein Gott, jetzt regen Sie mal nicht so
auf.
Raus jetzt!
Und zwar sofort!
Wissen Sie was, Herr Musse, im Grunde genommen
tun Sie mir einen Gefallen.
Nein, ich bin Journalist.
Glauben Sie, ich kann über Autos schreiben?
Nein, das glaube ich natürlich nicht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mit
Ihrer niveaulosen Macho-Attitüde demnächst die Witz-Seite
eines billigen Männermagazins betreuen werden.
Na ja, bis dann.
Voll rein!
Ey, schaut mal, wer da ist!
In das Bistro, in das Bistro rein!
Songbrein in das Bistro, in das Bistro rein!
Ja, nur kein Neid, Jungs, nur kein Neid.
Sorry, Alter, musste ich erzählen.
Geile Aktion.
Wie hast du das wieder hingekriegt?
Oh, mit der richtigen Beifahrung, kein Problem.
Irina, sagt ihr was?
Alter, oh!
Jetzt hast du aber schönen Haufen Ärger am
Arsch, oder?
Ach, Quatsch!
Karre ist versichert, das ist alles einkalkuliert.
Mach doch mal eine Runde, ich zahl, ja.
Ja, das sollte sein, wunderbar.
Kommst du mal wieder zum Training?
Hast du dir nicht so einen Tundenklub für
das Turnier angemeldet?
Ja, passt mal auf.
Wir spielen in rosafarbenen Trikots.
Ach, ehrlich, kein Scheiß.
Hallo, Stürmer, dein Schuhband ist auf.
Mein Schiri, so ein Lümmel, Pause!
Ey, das ist doch echt pervers.
Also, ich spiele nicht gegen die Schwuchtel.
Und wenn die aufgestellt werden, dann bin ich
draußen.
Das kann ich dir versprechen.
Mach mir mal einen, meine Zeit.
Hallo, Herr Gärtner.
Kostner hier, Tom Kostner.
Ja, wir haben am Rande der Frankfurter Automesse
über den neuen C4 gesprochen, Sie erinnern sich?
Ja, genau, das war ich.
Ja, das war ich auch, aber ich wusste
nicht, dass das Ihre Frau Gemahlin ist.
Oh Mann, Sie haben echt Glück, die ist,
puh.
Herr Gärtner?
Herr Gärtner?
Erwiedermann, ich grüße Sie, Kostner hier.
Ich wollte mal fragen, ob Sie noch Verstärkung
für Ihr altes Käseblatt brauchen.
Was?
Oh, das wusste ich nicht, tut mir leid.
Ja, Moment mal.
Ja, wenn Sie der Personalchef sind, dann muss...
Ja, aber dann muss es doch in Ihrem
Interesse sein, dass...
Ja, dann eben nicht!
Ja, da kann man nichts machen.
Ja, Ihnen auch alles Gute.
So ein Mist, ey.
Tom Kostner?
Nussa, ja?
Geht wohl doch nicht ohne mich, ja?
Ja, jetzt brauchen Sie auch nicht mehr angekrausen
zu kommen, ich habe schon ein paar Top
-Angebote.
Das ist so ein gewitzter Typ, wie Sie
so naiv sein kann, Kostner.
Nein, ich wollte Sie nur davon in Kenntnis
setzen, dass wir die Rechnung für Ihre kleine
Spritztour bekommen haben.
Ja, das zahle ich aus der Portokasse.
Ach, immer einen Flattenspruch auf den Lippen.
Bis in den Abgrund.
So, und jetzt zur Sache.
Sie schulden dem Outdoor-Motor-Spezial-Magazin 65
.000 Euro.
65.000 Euro?
Da war doch gar nichts dran!
Also, Nussa, wenn Sie mich verarschen wollen, dann...
Wissen Sie, was Sie Ihrem Anwalt von mir
bestellen können?
Verdammte Arschlöcher!
Hey, Manu.
Manu, ich wurde aufgehalten.
Ich wollte dich anrufen, aber mein Akku war
leer.
Oh komm, jetzt sei nicht so.
Warum?
Du behandelst mich wie Dreck, Tom Kostner.
Glaubst du ernsthaft, ich mache das mal länger
mit?
Glaubst du, ich stehe auf so'n Mist?
Hauptsache, du stehst auf mich, Baby.
Ach, komm man.
Ich bin's, dein Tom.
Du kannst mir doch nicht wirklich böse sein.
Was soll ich denn ohne dich machen?
Ich möchte, dass du mich mit mehr Respekt
behandelst.
Alles, was du willst.
Auch mit mir zusammenziehen?
Du bist meine Königin.
Ich meine das ernst, Tom.
Ja, ich weiß.
Natürlich hast du gut verdient, Thomas.
Aber für deinen Lebenswandel nicht gut genug.
Ach komm, Melanie.
Bisher hat's doch immer hingehauen.
Ich muss nur diese Rechnung überweisen.
Kommt doch auch wieder Kohle rein, ja?
Ich würde ja gerne, Thomas, aber...
Melanie.
Wie lange kennen wir uns jetzt schon?
Was?
Ich, ähm...
Es tut mir leid, Herr Kostner.
Wir haben unsere Richtlinien.
Ihr Dispo ist seit Monaten ausgereizt.
Ich hab leider keinen Handlungsspielraum mehr.
Vielen Dank.
Übrigens, Ecki.
Manu zieht bei uns ein.
Was?
Warum?
Du hast dich immer dagegen gewährt, dass Manu
bei dir einzieht.
Ich dachte, es wäre dir erst zu eng.
Ich brauch die Kohle, Alter.
Dann kann Manu wenigstens einen Teil der Miete
übernehmen.
Ah, echte Gefühle.
Und was wird aus mir?
Ja, zieh's da aus.
Spinnst du?
Ich hab einen Haufen Schulden am Arsch und
keinen Job.
Ja, verkauf die Cobra.
Die Cobra verkaufen, sag mal...
Nee, für kein Geld der Welt.
Außerdem ist sie noch gar nicht abgezahlt.
Okay, Bälle weg und 10 Runden am Platz.
Hey, einen wunderschönen guten Abend, der Herr...
Irina?
Ich wollte mich bei dir entschuldigen, weil ich
finde, ich hab ja auch irgendwo ein bisschen
Schuld an unserem kleinen Unfall.
Ja?
Was ist?
Gefällt es dir nicht?
Also, ich sag mal so...
Wow.
Du, Irina, versteh mich jetzt nicht falsch, aber
wenn dich mein Mitbewohner, der Eggie, so sieht,
dann...
Das versteh ich vollkommen.
Das ist kein Problem für mich, Tom.
So besser.
Oh, viel besser.
Oh, die ist aber ran.
Oh, Manu.
Hey, das geht so.
Hey, Manu, warte mal.
Manu, das ist jetzt alles nicht so, wie
es aussieht.
Jetzt warte doch mal.
Widerliches Arschloch.
Ach komm, Manu.
Manu, Manu, warte doch mal.
Du glaubst doch nicht, dass ich dich mit
so einer Schlampe betrügen würde.
Manu!
Ach, Mist.
Irina?
Sag mal, hast du Lust, dich vielleicht bei
mir einzuziehen?
Die Miete, die...
die ist echt günstig.
Wow!
Ja, hör mal, das ist doch was.
Unser monatlicher Zone-Newsletter sucht erfahrenen Journalisten, der
ohne Bezahlung...
Okay.
Wow, das ist es.
Suchen Journalisten, Autotester, erfahrenes Team.
Shit.
Automotorspezial, das ist ein alter Job.
Hier, das ist doch was.
Belvita, das Magazin für die Frau sucht Journalisten.
Ich mein mal ganz ehrlich, es gibt zwei
Dinge, von denen du was verstehst, und das
sind Autos und Frauen.
Das glaub ich nicht.
Ja, sag ich doch.
Ich glaub's einfach nicht.
Was ist denn da los?
Sind Sie wahnsinnig?
Was machen Sie denn da?
Das ist meine Kiste, stellen Sie die wieder
ab!
Verdammte Arschlöcher!
Glauben tatsächlich, dass sie mich reinkriegen?
Dass sie mich fertig machen können, nur weil
ich mit meinen Raden im Rückstand bin?
Aber euch werd ich zeigen, euch werd ich
fertig machen!
Die verarschen den falschen Typen, das sag ich
dir.
Ja.
Guten Tag.
Tom Koster mein Name.
Ich bin Journalist und hab gerade Ihre Anzeige
in der Zeitung gelesen und wollte fragen, ob
die Stelle noch frei ist.
Warum die umständlich, kann doch auch vorbeikommen.
Nein, warum nicht?
Natürlich bin ich ein Mann, nehmen Sie keine
Männer.
Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Sie stellen nur...
Ich bin.
Absolut, hundertprozentig.
Ganz und gar.
Ja.
Kann ich Ihnen helfen?
Ja, Hallöchen, Tom Kostner mein Name.
Ich glaube, wir zwei hübschen Haare miteinander, na
ja, Sie wissen schon, Telefonie gehört.
Ja.
Ja, natürlich.
Dann kommen Sie mal mit, Herr Kostner.
Tommi, oder Tommilein, wie Sie wollen.
Setzen Sie sich.
Danke schön.
Und Sie hören von uns.
Ach so, ja, und rufen Sie uns auf
keinen Fall an.
Wir rufen Sie an, ja.
Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, wo haben Sie
die denn alle her?
Lauter studierte Sesselpforzer, die das Wort Lifestyle noch
nie gehört haben.
Gibt es denn eigentlich auch irgendwelche Bewerber, die
nicht für Frauen- oder Schwulenrechte kämpfen?
Ich will keine Weltverbesserer, ich will Journalisten.
Herr Kost.
Hallo, ich glaube, das können wir uns sparen.
Ich meine, Sie haben mir gerade...
Also, ich weiß ja nicht, was Sie unter
Lifestyle verstehen, aber Ihre vulgäre Ausdrucksweisung, diese furchtbare...
Ja, ganz abscheulich, furchtbare Schlips gehören anscheinend nicht
dazu.
Darf ich fragen, was Sie für ein Auto
fahren?
Nein, nein, obwohl, lassen Sie mich überraten.
Mustang, hm?
Sie sind ein Mustang-Typ.
Laut, gemein, dicke Eier und...
Wer sind Sie?
Ihr Mann?
Glauben Sie es, oder lassen Sie es bleiben.
Beeindruckend.
Alles sehr beeindruckend.
Warum wechselt jemand von einem Automagazin zu einer
Frauenzeitschrift?
Ich bin Journalist, Herr Kost.
Das heißt, ich weiß, wie man sich Themenbereichen
nähert, Hintergründe beleuchtet und sie dem Leser in
appetitliche Häppchen serviert.
Wissen Sie, ich habe vier Jahre lang erfolgreich
über Schmieröle, Achslasten und Hubräume geschrieben, obwohl ich
ja persönlich über die U-Bahn nehme.
Naja, egal.
Was glauben Sie, was ich Ihnen zaubern werde,
wenn Sie mir erst mal die Chance geben,
über meine Leidenschaften zu schreiben?
Dann kommen Sie mal mit.
Ich zeige Ihnen mal was.
Ich bin hier seit drei Monaten verantwortlich.
Die Auflage war im letzten Jahr am Boden,
da musste man handeln.
Wir stellen gerade eine ganz neue Redaktion zusammen.
Da werden Sie bestimmt mit Bewerbung überschüttet, stimmt's?
Geht so.
Bei Vita hängt das Image eines verstaubten...
Häkelmagazins.
Genau, Häkelmagazin.
Also, was ich brauche, ist frischer Wind.
Leute mit Witz, die Trends erkennen, sie bestenfalls
sogar setzen.
Ja, hier sitzen also unsere Damen.
Frau Wittmann ist gerade unterwegs, das ist Frau
Klinger.
Ich bin der Tommi.
Hallo.
Herr Betz.
Na, wie sieht's aus?
Zeigen Sie mal, was Sie gezaubert haben.
Was sagen Busen und Poform über Ihren Charakter?
Darüber machen wir in der nächsten Hälfte eine
Fotostrecke.
Früher hatte ich Köpfchengröße B.
Nachdem ich meine zwei Kinder in einem Kinderbereich
größe A...
Blablabla.
Wissen Sie, wie viele Frauen in diesem Land
noch Babys bekommen, Frau Klinger?
Keine Sau weiß mehr, dass Muttermilch tatsächlich von
der Mutter kommt.
Also, ändern Sie das, ja?
Typ Kirschblüte.
Also, wir sind doch kein Häkelmagazin.
Was meinen Sie, wie nennt man so was?
Teebeutel.
Teebeutel, ja, genau, Teebeutel finde ich gut.
Ja, steht für einen sehr gefühlsgeleiteten, emotional sehr
ehrlichen Typen.
Sie verstehen was von Frauen, was?
Naja, ich bin ja fast ein...
Teebeutel, klingt das nicht eher nach einem schmierigen
Herrenmagazin?
Nie was von Ironie gehört, eine freche Typenbezeichnung,
dann zwei Sätze über Charakter und Leben, da
können Sie meinetwegen ganz Frau sein.
Druckknopf.
Und die?
Tüten, Glocken, Hupen?
Sahneschnickchen mit Kirsche.
Ohne Worte.
Mitgeschrieben?
Doppel Airbag.
Ganz sympathischer Menschenschlag.
Tom?
Tom?
Tom?
Hi, Ecki.
Hallo.
Sag mal, ich vermisse noch einen Oberteil und
eine Sonnenbrille, hast du irgendwo was rumliegen sehen?
Wenn ich sie finde, kann ich sie dir
in den Laden bringen.
Ja, da arbeite ich nicht mehr.
Ich, ich werde dich vermissen.
Lass es dir gut gehen, Ecki.
Wenn ich die Sonnenbrille und die Sonnenbrille und
das Oberteil finde ...
Kannst du sie wegschmeißen?
Manuela?
Suchst du vielleicht einen neuen Job?
Ich möchte Ihnen Tom Costa vorstellen.
Freut mich sehr.
Tom!
Das ist Ihr Kollege und auch vom anderen
Ufer.
Er ist hier für die Grafik zuständig.
Haben wir denn heute eine Fotoproduktion?
Die neue Bademodenkollektion, ja.
Okay, das, das dürfte Sie wahrscheinlich weniger interessieren.
Doch, doch, doch.
Wo ich doch schon mal da bin.
Super.
Super Studie.
3.800 im Monat.
Probezeit ist klar.
4.000 und ich schlage ein.
Wann können Sie anfangen?
Ach, meinetwegen sofort.
Ja!
Hey, Ecki.
Tom.
Hey, Jungs.
Hey.
Das Übliche?
Nee, Champagner.
Heute wird gefeiert.
Alter, das ist der Himmel auf Erden.
Nur Bräute, so Teile.
Und Kohle kriege ich auch noch dafür.
Ich bin so froh, dass ich wieder Solo
bin.
So oft hätte ich Manu überhaupt nicht betrügen
können.
Hi, Tom.
Shampoos für dich?
Ich hab dir doch gesagt, dass Manuela jetzt
hier bei mir arbeitet, oder nicht?
Manuela?
Aber dass ich dein Stammgast bin, das ist
dir wohl scheißegal, ja?
Ach komm, du bist doch nur eifersüchtig.
Eifersüchtig?
Auf wen?
Auf dich und auf sie?
Vergiss es.
Die hat jetzt ganz andere Ansprüche.
Die wird die nächsten drei Wochen damit verbringen,
mir nachzujammern.
Boah, Mama.
Mach mal.
Boah.
Die Arsch und Aufblasbotten sind oben.
Der YMCA-Kaureus im Angebot.
Nein, das ist ein Missverständnis.
Ich bin nicht schwul.
Und was immer du sonst bist.
Wie wär's denn damit?
Ähm, nee, ich...
Ich schreib einen Artikel über Homosexualität und Mode
und da brauch ich die Meinung eines, naja,
Spezialisten, der mir vielleicht sagen kann, weil ich
ja nun gar nicht...
Du bist doch, oder?
Warm wie ein frisch gekochtes Frühstücksei.
Sag mal, und dieser Schweinskram hier, interessiert der
dich?
Ähm, nur der allgemeine Modegeschmack, weil es gibt
ja so viele Vorurteile.
Lieber.
Lieber.
Ein Interview.
Na komm mal mit nach hinten und ich
zeig dir mal, worauf ich stehe.
Möchtest du vielleicht einen Kaffee?
Milch?
Zucker?
Äh, schwarz.
Also ohne Milch und Zucker.
Wie ein richtiger Mann.
Boah.
Hey.
Sorry.
Jippie.
Ja, das ist unser neuer Kollege.
Ich begrüße Herrn Tom Kostner.
Ach, Tommy.
Oder Tommy, nein.
Herr Kostner wird das Ressort Lifestyle, Beauty und
Psychologie übernehmen.
Was?
Mann, die T-Shirts mit der Ich-Bin
-Schwule-Eucht-Schnippchen ausverkauft?
Legen wir also los von oben nach unten.
Ja.
Ja.
Was macht die Orgasmus-Lüge?
Ich hab Ihnen den Text doch gegeben.
Frau Klinger, bei allem Respekt.
Sexuelle Erfüllung ist die Krönung einer jeden Liebe.
Liebe als Höhepunkt einer Symbiose aus Vertrauen und
Erstehen.
Das tut mir leid, aber das ist sentimentale
Klein-Mädchen-Romantik.
Aber ich...
Nein, kein aber.
Das Thema ist heißt.
Das müssen wir ganz anders transportieren.
Orgasmus-Lüge.
Ist das was für Sie, Kostner?
Bitte?
Nein, nein.
Auf dem Gebiet hab ich keine Ahnung.
Nein.
Also ich meine natürlich aus der Perspektive des
Homosexuellen.
Bitte?
Ich?
Wieso denn ich?
Na klar, ich.
Super Idee.
Wer denn sonst außer mir?
Ich bin ja ne Schwulette.
Na, Schwuchtel.
Ja, dann arbeiten Sie sich da mal ein
und stimmen sich mit Frau Klinger ab, ja?
Und Ihnen würde ein bisschen Hintergrundwissen auch ganz
gut tun.
Das kann ja nicht so schwer sein, oder?
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
Wissen Sie was?
Ich werde mich am besten mal beim Verband
der Sexualpsychologen umhören und fragen, ob es da
irgendwelche Statistiken zu diesem Thema gibt.
Ja, wenn Sie unbedingt wollen.
Ja, aber Kostner, Kostner.
Gehen Sie nicht zu trocken an das Thema
ran, ja?
Provozieren Sie das mal.
Wer ist der größere Lügner im deutschen Bett?
Der Mann oder die Frau?
Oder in Ihrem Fall?
Der Mann oder der Mann?
Das ist doch der Knaller, finden Sie nicht?
Na, aber absolut nicht.
Er lässt mir sein Zeug mitnehmen.
Ich!
Sind Sie okay?
Haben Sie sich verletzt?
Dann kann ich euch ja gleich vorstellen.
Andrea Wittmann, Tom Kostner.
Sorry, die haben mich für den Artikel mit
Probepackungen zugeschüttet.
Ich weiß gar nicht, wann ich das alles
testen soll.
Dann kann ich doch dabei helfen.
Gute Idee, oder?
Sie benutzen das Zeug doch sowieso, und das
wäre mal ein ganz neuer Blickwinkel.
Also, an die Arbeit.
Wenn das schon nicht die ersten Festergebnisse sind.
Ähm, was ist das denn für ein Zeug?
Wachsstreifen, für die Intimrasur.
Die sollen wahres Wundermittel sein.
Man zieht die Folie ab, lässt einwirken, zieht,
fertig.
Mein Gott, tut das nicht höllisch weh?
Ich hab keine Ahnung, ich rasiere mich immer
nass, weil ich so ein kleines Dreieck stehen
lasse.
Wirklich?
Da steht Theo total drauf.
Ja, das kann ich mir vorstellen.
Ich meine, äh, ich meine, äh, darf ich
das mal sehen?
Weil, ich rasiere mich ja nass und ich
wollte davon wegkommen, äh, weil das trocknet meine
Haut so aus.
Na dann mal frisch ans Werk.
Theo hat extra gesagt, dass ihn deine Perspektive
interessiert.
Ich schreibe über nichts, was ich nicht vorher
getestet habe.
Dann mal los.
Toilette ist gleich da hinten.
Äh, aber bitte da, wo es weh tut.
Und wir müssen kontrollieren.
Weil wir können ja nicht über was schreiben,
was wir nicht gesehen haben.
Genau.
Na dann mal los.
Ja, dann.
Sollen wir auch?
Nee, ich nehme mir das Zeug mit nach
Hause, das muss mindestens 15 Minuten einwirken.
So lang?
Weißt du, was passiert, wenn man das nicht
macht?
Tomi, geht es dir wieder besser?
Alles gut, es ist kein Problem, mir geht
es gut.
Super.
Tschüss.
Schönen Abend noch.
Homosexualität bietet genauso viele sexuelle Varianten wie Heterosexualität.
Na, da bin ich ja mal gespannt.
Wie geht?
Was machen die denn da?
Hallo.
Lass dich von mir nicht stören.
Was spielst du denn da?
Emmi, Emmi!
Hatter Tobak, Alter.
Aber ja, immerhin gehst du offen damit um.
Offen?
Dein Tuch.
Ist nicht jedermanns Sache, aber wo treibst du
dich eigentlich so knackentechnisch immer rum?
Ich meine, weil wir uns noch nie begegnet
sind.
Ähm.
Wahrscheinlich dahin, wo du nicht hingehst.
Wo ist das?
Wo gehst du denn nicht hin?
Ich war zum Beispiel noch nie im Hardcore.
Das ist meine Stammkneipe.
Echt?
Ja.
Auch unten im Darkroom.
Ganz gemütliches Plätzchen.
Naja, ich muss sagen, diese totale Anonymität und
auch so Kettenmasken und so, das ist alles
nicht so mein Ding.
Entschuldige.
Chris?
Oh.
Ich bin gleich da.
Okay, ciao.
Ich hab mein Fußballtraining vergessen.
Wir sehen uns.
Du spielst Fußball?
Ja.
Also ich wollte nur noch sagen, ich mach
beileibe nicht alles.
Aber ich bin auch kein Kind von Traurigkeit.
Na, wen haben wir denn da?
Und erfolgreich gewesen.
So, und jetzt machst du aus mir einen
richtigen Schwulen.
Einen Durchschnittseinheitsschwulen.
Die nette Schwulette von nebenan.
Keine verarschen mit irgendwelchen farbigen Tüchern am Arsch.
Und vor allem kein Freddie Mercury für Arme.
Kapiert?
Was du willst.
Sehr schön.
Na dann los, ja?
Ekelhaft.
Musik Ecky,
was tun das?
Was?
Wie?
Wie soll ich aussehen?
Wie man halt so aussieht, wenn man an
einer Riesensache dran ist.
Was für eine Sache?
Ach, nicht so wichtig.
Es ist eine Recherche für eine Reportage.
Recherche für eine Reportage?
Du siehst total schwul aus.
Echt?
Also finde ich jetzt nicht.
Du, Ecky, ich muss noch was erarbeiten.
Ach.
Die Sache fängt an anstrengend zu werden.
Chris, bin ich froh dich zu sehen.
Mein Gott, das war ja gestern saublödes Missverständnis
mit dem Halstuch.
Nein, nein, das Ding, das war ein Erbstück
von meiner Großmutter.
Äh, Großvater.
Verstehe.
Warst du gestern im Hardcore?
Ach, noch so eine blöde Verwechslung.
Nein, nein, ich meinte nicht das Hardcore, ich
meinte das Hardbreak.
Nein, das ist mein Lieblingsladen.
Ach.
Es ist so schön da, oder?
Wir müssen unbedingt mal zusammen mal was trinken.
Du, ich muss jetzt los.
Wir sehen uns.
Tschüss.
Ciao.
Tschüss, Chris.
Sie behaupten also, dass 90% aller Frauen
schon mal in einen Orgasmus vorgetäuscht haben?
Aber 90%?
Gute Frau.
Ganz ehrlich, haben Sie hier manchmal einen Orgasmus
vorgetäuscht?
Warum geht mich das nichts an?
Also, ich hab schon x Orgasmen vorgetäuscht.
Ich hatte bisher nur Nachtgemachte.
Du solltest mal eine Nacht mit Theo verbringen,
der hat den Rhythmus echt raus.
Das ist eine Liebe mehr.
Ja, natürlich, aber ein paar geschickte Hände, eine
schnelle Zunge und der richtige Rhythmus helfen.
Das kannst du mir glauben.
Wie?
Ja, ja, ja.
Ich bin noch dran.
Was haben Sie gesagt?
Ja, Ihnen auch noch einen schönen Tag.
Ja, ihr seid ja offensichtlich Experten, hm?
Das heißt also, wenn man einer Frau es
richtig besorgt, dann kommt sie auch.
Also, wenn man es ihr so richtig besorgt.
Ich dachte echt, dass schwule höherentwickelte Wesen wären.
Moment, du hast doch gerade selber gesagt, dass
die richtige Technik hilft.
Was, was kann denn dein Theo, was andere
nicht können, hm?
Hilfst du mir mal?
Wer soll er denn wissen, wie das aufgeht?
Ach so.
Was ist denn hier los?
Oh!
Kann man nicht mal mehr dem anderen Ufer
vertrauen?
Frau Wittmann, ich möchte Sie bitte sofort in
meinem Büro sprechen.
Und Ihnen wollte ich mitteilen, dass Frau Doktor
Rose, unsere Hauspsychologin, in meinem Vorzimmer auf Sie
wartet.
Orgasmus-Lüge und so, ja?
Ich komme gleich.
Hey!
Was kann denn nun Theo, was andere nicht
können?
Ein kleines Ding namens Liebe.
Wo ist denn
Frau Doktor Rose?
Frau Doktor Rose ist kurz mal für kleine
Mädchen.
Kommt gleich, ja?
Hallo.
Hallo.
Niki, was denn?
Hä?
Hat das nicht Zeit?
Ich arbeite.
Was?
Nein, wegen mir lade Sie ein.
Nein, ich habe nichts dagegen.
Wenn Sie nicht in meine Wohnung...
So ein Mist.
Was gibt es denn so Wichtiges zu besprechen?
Eine kleine Recherche für einen Hintergrundbericht.
Wie gut eignen sich Konferenztücher für den Quickie
zwischendurch?
Kann ich Ihnen überhaupt nicht helfen.
Das ist aber schade.
Aber ich habe gar keine Erfahrung drin.
Das ist die Zeit.
Lass doch nicht stören.
Herr Kostner?
Ja?
Sie wollten mich sprechen.
Ach, Frau Doktor Rose, ja natürlich, die Orgasmuslüge.
Ach, Kostner.
Da haben Sie mir aber ganz schön die
Tour vermasselt.
Das tut mir aber leid.
Mann, Mann, Mann.
Ihr wisst ja gar nicht, was euch entgeht.
Ich will es gar nicht wissen.
Wie geht die denn?
Und genau deswegen stelle ich hier nur Schwule
ein.
Bin ich bekloppt und hole mir die Konkurrenten,
und dann gehen Sie ins Haus?
Darf ich mal eine berufliche Frage stellen zum
Thema Orgasmuslüge?
Na klar, legen Sie los.
Glauben Sie, dass Ihnen schon mal eine Frau
einen Orgasmus vorgespielt hat?
Wie zum Beispiel meine junge Kollegin?
Wie heißt sie gleich?
Spannen Sie mal auf, Kostner.
Sie sind schwul, deswegen fehlt Ihnen da die
Erfahrung.
Bei mir kommen die Mädels immer, weil ich
einfach weiß, was sie wollen.
Und Andrea, mein lieber Mann, die Kleine geht
ab wie eine Rakete und zwar jedes Mal.
Aber leider werden Sie das nie erleben.
Hammer Kerl.
Autobild und Kickerbild.
Hi Tom.
Hey, Andrea.
Was lest du?
Die sind für meinen Freund.
Und dann noch eine Siegessäule und...
Weißt du, junger Mann, Gay Power, gerade frisch
reingekommen.
59 bitte.
Genau das, worauf mein Freund steht.
Du hast einen Freund?
Ja, aber das läuft nicht mehr so gut
zwischen uns.
Tom?
Ja?
Das vorhin zwischen Theo und mir.
Ich bin nicht das dumme Blondchen, was sich
über seinen Chefredakteur nach oben vögelt.
Wir lieben uns, das ist was Ernstes.
Das freut mich für dich.
Ich wusste, dass du mich verstehst.
Aber wenn du mal einen Ratschlag brauchst, so
von Freundin zu Freundin, dann kannst du mich
ruhig fragen.
Ich kenne mich aus mit Männern.
Da bist du aber auch der Einzige.
Bis morgen.
Hey, Alter, alles fit?
Hey, Ecki.
Wie läuft's?
Was macht der neue Job?
Ist noch der Hahn im Korb?
Kann nicht klagen, alles bestens.
Wenn ich mal sterbe, möchte ich als Tom
Kostner aufhören zu stehen.
Sorry.
Mann, wenn ihr immer zu spät kommt, dann
gewinnen wir das Turnier nie.
Einer unter BVG.
Ecki, heute, rechts des Mittelfelds.
Tom, mit Kai nach vorne.
Such dir deine Position selber, da sage ich
nichts mehr zu.
Machen wir.
Auch, weil es nur ein Trainingsspiel ist, Ecki.
Läufst du heute noch ein bisschen?
Ich bin voll fit, ey.
Was ist das denn?
Neue Tickets?
Zeig mal her.
Wir sind hinten und er ist schon abgesprungen
als Sponsor.
Hey, was ist das denn?
Hey, Leute, schaut mal.
Hey, hör auf, damit geht das her.
Mann, hey, her.
Was ist das denn?
Mann, ey.
Jetzt mach mal.
Jetzt brauchst du eine Reportage.
Hier.
Mann.
Warum brauchst du denn so eine Hefte für
deine Reportage?
Mein Gott, da machen ein paar Schwule mit.
Und?
Mann, wollen wir jetzt Fußball spielen oder Hefte
drucken?
Na komm, wir gehen uns mal warm machen,
Jungs.
Ja, dann schönen Abend noch.
Komm rein.
Hier, und bevor du die Heftchen wieder in
die Bibliothek abgibst, kann ich sie auch nochmal
lesen?
Warum?
Hast du rausgefunden, warum deine Alte im Stehen
pinkelt?
Tschüss.
Ecki, mach's mir noch eins.
Hallo.
Sag mal, Tom.
Letztens, als ich dich in den schwulen Klamotten
erwischt habe.
Das war doch tatsächlich nur Recherche, oder?
Ecki.
Ja, hör mal.
Du liest Schweinkram, ziehst dich an wie eine
Schwuchtel.
Okay, Ecki, pass auf, du hast recht, ich
bin schwul.
Was?
Ja, schwul.
Wenigstens offiziell.
Mann, die hätten nur schwule Männer eingestellt, schwul
oder keinen.
Hör mal, Tom, ich bin dein bester Freund,
aber ...
Ich spiel nur schwul, Ecki.
Du musst deine Gefühle nicht verstecken.
Mann, jetzt hör aber auf.
Frag mal Nudi, kann dir bestätigen, dass ich
definitiv nicht schwul bin.
Ja, aber du hast ihre Klamotten angehabt.
Na klar hab ich ihre Klamotten angehabt, damit
ich den Job kriege.
Und Alter, das hat sich total gelohnt, sag
ich dir.
Das ist der Wahnsinn.
Die Frauen, die nehmen dich überhaupt nicht wahr,
wenn sie dich für eine Tunte halten.
Ach so, die ziehen sich vor deinen Augen
aus.
Erzählen dir ihre wildesten Fantasien, Sexpraktiken, alles.
Die lassen sich sogar von dir ausziehen.
Erzählen dir, wie und wo sie es treiben.
Und Weiber laufen da rum, Alter.
Dagegen kannst du immer nur in die Tonne
kloppen.
Hey, hey, hey.
Kostner?
Andrea?
Nein, du störst nicht.
Warte mal.
Das ist der Oberhammer.
Da bin ich wieder, was gibt's?
Oh, Auto ist kaputt.
Verstehe.
Ja?
Nein, natürlich helfe ich dir.
Klar, kein Problem.
Bis gleich, tschüss.
Das, Alter, war die geilste Schnecke von allen.
Karre verweckt.
Schlimm?
Quatsch.
Mann, die will Sex, Alter.
Sex.
Kapierst du das nicht?
Nö.
Ach, Ecki.
Keine Frau ruft nachts um 10 Uhr einen
wildfremden Typen an, nur weil die Kiste nicht
mehr anspringt.
Ich muss mich ja da noch umziehen.
Bis nachher.
Aber du bist doch ...
...
schwul.
Du, ich konnte leider, leider nichts finden.
Motor ist okay.
Oh.
Tut mir leid, ich hatte keine Ahnung, dass
kein Benzin mehr im Tank war.
Willst du vielleicht duschen?
Andrea?
Hallo, hier bin ich.
Ist doch viel gemütlicher hier.
Auf jeden Fall.
Bitte.
Auf uns.
Sag mal, Chris meinte, du stehst eher auf
die Harte Tour?
Chris?
Ja, er sagte was von Ketten und Leder
und so.
Aber das gibt's bei euch Schwulen ja eh
mehr als bei uns Heteros.
Tom?
Hm?
Kannst du mir ein Riesengefallen tun?
Klar.
Was denn?
Das ist das Einzige, was nach acht Stunden
Schreibtisch hilft.
Ich finde, es ist auch eine schöne Art
des Vorspiels, wenn man sich gegenseitig mit Öl
einreibt.
Das schafft so eine Nähe.
Macht dich das nicht auch an?
Geht so.
Theo ist ganz anders.
Ich glaube, ich habe mit Theo mal ein
großes Los gezogen.
Sag mal, soll ich dir erzählen, wie wir
uns kennengelernt haben?
Unbedingt.
Und deshalb bin ich mir ganz sicher, dass
er niemand anderen liebt als du.
Ja, unbedingt.
Mein Gott, schon vier Uhr.
Meist im Prinzip hoffe ich einfach, dass Theo
der Mann ist, dem ich vertrauen kann.
Der mich nicht betrügt und belügt wie die
anderen Typen vorhin.
Ich will doch eigentlich nur jemanden, der mich
liebt.
Sorry, verschlafen.
Genau.
Das trifft sich hervorragend, Herr Kostner.
Da kann ich mich gleich Ihrem Artikel über
die Orgasmuslüge zuwenden.
Hochinteressant.
Ich weiß, ich wollte etwas mehr Humor in
unserem Plan, aber was Sie da abgeliefert haben,
obwohl 90 Prozent aller Frauen schon einmal einen
Orgasmus vorgetäuscht haben sollen, relativiert sich die Zahl
in persönlichen Gesprächen.
Hier ist die Quintessenz.
Richtiger Sex führt zu echten Orgasmen.
Ein paar geschickte Hände, eine flinke Zunge und
der richtige Rhythmus sind durch nichts zu ersetzen.
Ich meine, Kostner, ganz Ihrer Meinung, übrigens super
geschrieben, aber wir machen hier ein Frauenmagazin und
keine Machopostille.
Hast du das so geschrieben?
Ja, und?
Es kommt noch besser.
Der richtige Rhythmus bringt den gewünschten Erfolg.
Doch diesen Rhythmus gibt allein der Mann vor.
Die Frau darf sich zurücklegen und genießen.
Mit wem haben Sie denn Ihre persönlichen Gespräche
geführt?
Mit Silvio Berlusconi?
Das haben die Recherchen ergeben.
Andrea.
Andrea.
Vielleicht sollten Sie sich wirklich nur auf den
homosexuellen Teil des Themas konzentrieren.
Es fehlt Ihnen an Fachwissen, was die Orgasmuslüge
der Frau betrifft.
Da ist Frau Klinger unsere unumstrittene Expertin.
Warum denn ich?
Sie sind raus, Klinger übernimmt, Punkt, aus.
Andrea.
Andrea.
Es ist nichts, gar nichts.
Was ich getan habe, ist nichts zu zitieren.
Ich habe nur geschrieben, was meine Freundin, also
eine Frau, na gut, du, aber als repräsentative
Vertreterin des Weibchens ...
Leute, der Chef hätte euch gerne zurück in
der Sitzung.
Jetzt nicht.
Als du mich gestern eingereben hast, hattest du
da eine Erektion?
Du hast sie eingereben?
Ich?
Ich eine Erektion?
Ich habe niemals eine Erektion.
Nein.
Und er hat mir auf den Busen gestarrt.
Nein, ich habe da nicht hingestarrt.
Weißt du, mir sind in der letzten Zeit
so ein paar Kleinigkeiten an dir aufgefallen, Tommy.
Deine komische Aufmachung ganz am Anfang, deine blöden
Macho-Sprüche, dein Blick und überhaupt deine ganze
Art.
Ich gehe jetzt.
Wir müssen zurück in die Sitzung.
Weißt du, was ich glaube, Tom Kostner?
Ich glaube, du bist gar nicht ...
You've got the magic touch.
It makes me glow so much.
Halt mich beim Chef entschuldigen.
Sag ihm einfach, dass ich schon weg war.
Und denk dran, wir wollten noch was trinken
gehen.
When I feel your charm It's like a
foreign alarm You make me thrill so much
You've got the magic touch The magic touch
Hallo, Tom.
Schon so früh Feierabend?
Ja.
Tom, hör mir mal zu.
Jetzt nicht.
Doch, Tom, ich muss dir was sagen.
Nein, jetzt nicht, Ecki.
Bitte, es ist wichtig.
Tom, bitte.
Ja, das ist es doch, was ich dir
sagen wollte.
Wer ist denn dran?
Oh, hallo, Tom.
Was macht die denn hier?
Schatz, das Bad ist jetzt frei.
Hallo, Maus.
Manuela.
Moment mal, jetzt sag bloß du und Manu
ihr ...
Ja, Tom.
Ich glaub's ja wohl nicht.
Ach so, ja, genau.
Manu, was ich dich fragen wollte.
Antworte nur mit Ja oder Nein.
Hast du mir schon mal einen Orgasmus vorgespielt?
Was?
Ja, hast du oder hast du nicht?
Ganz einfache Frage.
Geht dich überhaupt nichts an?
Das geht mich überhaupt nichts an, hör mal.
Wenn das jemanden was angeht, dann mich.
Hä?
Klar.
Klar?
Äh, äh, wann?
Als ich diese mörderische Grippe hatte?
Das gilt nicht, also da kunde ich nicht.
Nein, als du topfit warst, du mickriger Macho.
Besser ein Macho als eine Orgasmus-Lügnerin.
Würdest du bitte aufhören mit meiner Freundin über
euren Sex zu reden?
Deine Freundin?
Die will mir nur wehtun, deswegen treibt sie
es mit dir.
Die will sich an mir rächen.
Bist du wahnsinnig geworden?
So ein Riesenarsch, mach los, raus hier.
Raus hier?
Hallo, Ecki, das ist meine Wohnung.
Das ist mir scheißegal, raus!
Ach, leck mich am Arsch.
Ja?
Hallo, ich wollte zu, Tom.
Ah, Andrea.
Ich wollte mich bei dir entschuldigen, wegen...
Darf ich reinkommen?
Äh, klar, klar.
Ja, also, äh, das ist Ecki.
Ecki ist mein Lebensgefährte.
Mein schwuler Lebensgefährte.
Ich meine Bi.
Er ist Bi.
Ja.
Und das ist Manu, seine Freundin, ja.
Hier, wir teilen uns den Ecki quasi, hm?
Ja, wie eine richtig große, glückliche Familie.
Hallo, sehr erfreut.
Hi, Tom hat schon von dir erzählt.
Hat er das?
Mich hat er wahrscheinlich nicht erwähnt.
Ich wollte auch nicht lange stören.
Tom, der Auftritt in der Redaktion, es tut
mir wirklich leid.
Kein Problem, wir sehen uns ja morgen, hm?
Außerdem wollte ich fragen, ob du Lust hast,
mit mir wegzugehen.
Äh, ich jetzt?
Ja, so ist er, unser Tommy, immer schüchtern.
Du wolltest doch eh noch vor die Tür.
Hier ist die Luft doch so geladen.
Schön.
Tschüss.
Ähm, Tom, Schatz, äh, ich hab mir ein
neues Auto gekauft.
Steht direkt unten um die Ecke, wenn du
nicht mal streicheln willst.
Ich glaub das nicht.
Tom Kostner ist verliebt.
Was ist denn das für eine Protzkiste?
Das ist ein 67er Cobra, V8, 500 PS.
Mit einem Fuchsschwanz.
Also von einem Schwulen hätte ich wirklich mehr
Geschmack erwartet.
Der ist nett, dein Freund.
Wer ist denn in eurer Beziehung eher der
Mann und wer die Frau?
Ach, das entscheiden wir von Fall zu Fall.
Also ich könnte mir gut vorstellen, dass du
eher der weibliche Typ bist.
Ist das schön hier.
Ich liebe diese Ruhe, und das mitten in
Berlin.
Verdammt.
Nee, das war ich nicht.
Sag mal, wie hat dein Vater eigentlich aufgenommen,
dass du schwul bist?
Ich meine, so ein super straighter, ehrlicher Manuche?
Der wollte immer, dass ich was besseres werde.
Naja, da bin ich halt schwul geworden.
Und deine Mutter?
Die versucht mir immer einzureden, wie ähnlich ich
meinem Vater bin.
Und du?
Beamtentochter.
Ich bin genau ein Ehemann, drei Kinder und
ein Reihenhaus hinter ihrem Zeitplan zurück.
Und wir?
Na los.
Hey.
Sollte sie wissen, dass ich mit einem verheirateten
Mann zusammen bin, reden sie gar nicht mehr
mit mir.
Aber Theo ist ein echter Glücksgriff, der ist
ganz anders als die anderen Schwätzer.
Ja, sei mir nicht böse, Andrea, aber ich
glaube, der Typ, der spielt nur mit dir.
Ja.
Ach, du kennst ihn doch gar nicht.
Du siehst nur den aufgeblasenen Macho.
Aber Theo ist ehrlich zu mir und das
ist das, was zählt.
Außerdem ist er überhaupt gar nicht dein Typ.
Ach.
Wer ist denn mein Typ?
Na, dieser Ecki jedenfalls nicht.
Hi.
Ja?
Bis gleich.
Hat das ganze Wochenende Zeit, ist das nicht
geil?
Du bist mir doch nicht böse, wenn ich
jetzt abhaue, oder?
Tschüss.
Danke für den schönen Abend.
Danke.
Morgen.
Morgen.
Schönes Wochenende gehabt?
Ich kann nicht klagen.
Und ist Fräulein Redakteurin?
Alles gut, alles bestens?
Ja.
Schön.
Wie läuft's?
Gut, gut.
Dann wollen wir mal, hm?
Kommst du nicht mit?
Kleine Nachbesprechung.
Na, das ging ja schnell.
Ich hab nur meine Spesen in der Buchhaltung
abgegeben.
Ach, so nennt man das jetzt.
Es war übrigens ein toller Abend am Freitag.
Ja, wirklich.
Wie war dein Wochenende noch?
Ja, okay.
Und deins?
Sex, Sex, Sex, Sex.
Wir sind das ganze Wochenende nicht aus dem
Bett gekommen.
Ich bin so froh, dass ich noch laufen
kann.
Ach, schön für dich.
Du, mein Wochenende war auch super.
Ich hatte auch Sex, Sex, Sex.
Ich bin ja froh, dass ich noch sitzen
kann.
Du, Andrea?
Hm?
Sag mal, hast du dem eigentlich schon mal
einen Orgasmus vorgespielt?
Tom!
Das ist aber keine Antwort auf meine Frage.
Mehr hat sie nicht gesagt, nur dass sie
es tut, mehr nicht.
Soll ich sie mal anrufen?
Ich meine, die ist im Urlaub, genau.
Im Urlaub.
Barbara, das reicht nicht.
Also, ich weiß noch, was sie sinngemäß gesagt
hat.
Dann sag mal.
Ach komm, das kriegen wir schon hin.
Keine Sorge.
Also.
Sie hat gesagt, sie hat gesagt, dass sie
immer weinen muss, wenn sie im Kino ein
verliebtes Paar sieht.
Oder so leidenschaftliche Sexszenen.
Bei ihr war das noch nie so, sie,
schon bevor es zur Sache geht, platzt ihr
der Kopf vor lauter Gedanken.
Ist das jetzt endlich der Vater für meine
Kinder?
Findet er mich wirklich begehrenswert?
Oder hat er nur zu viel getrunken?
Und deshalb spiel, also meine Freundin, deshalb spielt
meine Freundin immer den Orgasmus vor.
Was dann wenigstens so ein bisschen wie im
Film ist.
Und ich glaube, sie hat noch nie einen
richtigen Orgasmus gehabt.
Babette.
Du, ich bin schwul und hab keine Ahnung
und so, aber weißt du, was ich deiner
Freundin sagen würde?
Das darfst du aber keinem Menschen verraten, okay?
Also ich würde deiner Freundin sagen, Mensch Baby,
du bist wunderschön und tot sexy und intelligent,
witzig, hast einen geilen und vorne, also, wow,
vom Feinsten.
Jedermann, der mit dir schlafen darf, der kann
drei Kreuze machen.
Und er, nicht du, er, er sollte froh
sein, wenn er eine Freundin findet, die ihm
nur halb so viel bietet wie du.
Das kannst.
Deine Freundin, ja?
Und wenn sie daran glaubt und den Augenblick
genießt, dann sollte es eigentlich klappen.
Findest du wirklich, dass meine Freundin...
Babette, wie gesagt, ich bin ja schwul.
Und ich kenn sie ja nicht so.
Aber wenn sie jetzt hier sitzen würde, so
wie du, dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken,
vielleicht mal mit dir.
Äh, also mit dir.
Das war jetzt...
Hat einer von euch beiden vielleicht Babette gesehen?
Ja, die ist rausgerannt, wollte was probieren.
Du, wollen wir heute Abend was zusammen machen?
Tut mir leid, ich bin schon zum Essen
verabredet.
Könnten wir beide ja vielleicht was trinken gehen?
Also, wenn du magst.
Ich weiß nicht.
Au ja.
Und ich komm später nach, also...
wenn ich darf.
Ja klar, wir machen einen richtigen kleinen Betriebsausflug.
Oh, Tomi, bitte.
Ja.
Super, ich kenn genau den richtigen Laden für
uns.
Von dir?
Ja.
Das ist ein richtig cooler Laden.
Da kannst du ja überall hin und bespreche
irgendwas.
Ja.
Ja, dann nehm ich.
Danke.
Hey!
Hinreich, du Arsch!
Puh, ganz schön warm hier.
Oh, der Platz ist leider...
Nee, ist okay.
Andrea kann leider doch nicht kommen.
Das ist schlimm.
Ich weiß, der Laden ist nicht so ganz
das, was du magst, aber da unten im
Keller geht's manchmal auch ganz schön zusammen.
Ich hätte gern Bier.
Zwei.
Mist, der BVB ist zwei Plätze runter.
Die gehen aus Haus.
Oh.
Das wird echt eng mit dem UEFA Cup.
Ach, nächste Woche in Hamburg, da gewinnen die
wieder und dann sind die wieder im Rennen.
Spielst du eigentlich selbst?
Nein.
Echt?
Echt, du musst mal zu uns ins Training
kommen.
Wir sind eine richtig gute Mannschaft, alle Schwestern.
Ich bin ziemlich raus.
Nee, das macht Spaß.
Wir spielen sogar im Stationär mit.
Die Helden werden sich richtig warm anziehen müssen.
Seid ihr wahnsinnig?
Die warten doch nur darauf, euch Platz zu
machen.
Also wenn ihr da nicht topfit seid, dann...
Tommi?
Ich weiß nicht, wie ich's sagen soll.
Immer frisch von der Reba.
Okay.
Ich hab mich in dich verliebt.
Also, ich hatte dich auch schon vorher, richtig,
aber seit dem Kuss.
Ich bin noch nie in meinem Leben so
geküsst worden.
Chris.
Ich weiß, ich weiß, du stehst auf die
harten Sachen, auf Ketten und Peitschen und Masken
und sowas, aber du, ich werde mich bestimmt
dran gewöhnen.
Chris, ich fühl mich echt geschmeichelt jetzt, aber...
Aber?
Aber ich hab mich grad selbst verliebt.
Aber leider nicht in dich.
Gott, was hat er denn?
Er hat Barbetts Artikel gelesen.
Ruhe!
Ich bin gerade in der Laune, jemanden zu
feuern.
Also reißen Sie mich nicht, Kostner.
Barbett, ich meine, Frau Klinger ist hier.
Schön, dass Sie auch schon da sind.
Schön, hier zu sein, Herr Groß.
Das ist mein alter Beruf, den können Sie
vergessen.
Hier ist der neue.
So.
Also.
Gut.
Ja, das drucken wir.
Warum nicht gleich so, Frau Klinger?
Gut.
Dann kommen wir zu den neuen Themen.
Hier müssten wir uns an aktuellen Themen der
Zeit orientieren, und da steht uns die Fußball
-Weltmeisterschaft ins Haus.
Also, wie treiben es unsere Spieler?
Welche Vorlieben haben sie, wie oft, wie lang,
mit wem?
Schwule Fußballspieler.
Ist sowas für Sie, Herr Brunner?
Wie sieht denn da die Wirklichkeit aus?
Wie ist das Leben so?
Wir spielen Fußball, was sonst?
Was geht in einer Kabine ab?
Wie geht es denn da unter der Dusche
zu?
Wie definiert man Mann-Deckung?
Ich meine, das sind nur Geschichten, die interessieren.
Setzen Sie sich mal mit dem Herrn Kostner
zusammen und erzählen Sie, wie man sich das
so vorstellen muss.
Geiler Bock, was glaubt der eigentlich?
Was geht in seiner kranken Fantasie vor?
Gruppensechs in der Halbzeitpause oder was?
Wir spielen genauso gut Fußball wie die Heten.
Weißt du was?
Du kommst heute Abend direkt mit zum Training.
Training?
Mit euch?
Ja, klar.
Du schreibst doch nicht über etwas, was du
vorher nicht selbst probiert hast, oder?
Ja, schon.
Na also, heute Abend um sieben, draußen in
Köpenick.
Und ein bisschen zackig, komm!
An!
Hey!
Frischfleisch!
So gut durchblutet.
Ich bin Chris.
Nein, ich bin...
Chris hat mich mitgebracht, ich bin Tom.
Luis.
Willkommen bei den geilsten Schwestern Berlins.
Komm Luis, quatsch nicht rum.
Du gehst deine Runden drehen und ihr Jungs
kommt mit an die Ringe, los!
Und!
Nicht so trägelmählig!
Und!
Komm, komm, komm, komm!
Luis haupt vielleicht eine schicke Nummer unter der
Dusche, aber der ist sportlich sowieso nicht ernst
zu nehmen.
Wir spielen nur Fußball, was?
Ja, die meisten von uns schon.
Du drehst deine Runden.
Komm, komm!
Hey, sag mal, geht's noch?
Wir hüpfen schon irgendwie unter der Dusche, komm!
Rüber zu den Kugeln, los!
Mädels!
Na, weil du so lange nicht mehr spielst,
bist du aber ziemlich gut drauf.
Aber...
mein Knie, ich muss ein bisschen aufpassen, ich
darf's nicht übertreiben.
Wir spielen niemals dienstags und donnerstags, mach mit.
Ich glaub nicht, dass sie mich braucht.
Ich schwitze mich zu Tode.
Na, dann wollen wir mal.
Ja.
Jetzt machen wir mal die Seite.
Wird das hier auch nicht warm heute?
Boah!
Dein Rücken ist runtergefallen.
Hey!
Du hast eine super Kondition, Tom.
Willst du nicht fest in der Mannschaft spielen?
Nö, nö, nö.
Hey, komm, ich brauch noch einen zweiten Stürmer.
Mit dir hätten wir im Stadttournier reelle Chancen.
Ach, nö!
Ich hab das nur mit meinem Knie.
Echt?
Zeig doch mal her.
Ja, das mit den elf Räumen ist ja
totaler Schwachsinn.
Machst du mir ein schnelles Bier?
Tom ist ganz schlecht gerade.
Ach komm, mach hin, ich hab Durst.
Wofür denn?
Sag mal, du scheinst ja sehr beschäftigt zu
sein.
Kommst du noch mal irgendwann zum Training?
Ich hab's am Knie.
Ich kann das Tournier auch gar nicht mitmachen.
Seid ihr jetzt irre, oder was?
Was soll denn der Scheiß?
Ecki, wo bleibt mein Bier?
Ey, du kriegst hier kein Bier mehr.
Geh doch zu deinen schwuchten Läppen und flirf
einen Cocktail oder so eine Scheiße.
Jetzt hör mal zu.
Ich hab dich gesehen, Tom.
Ich hab gesehen, wie du deinen warmen, schwulen
Brüdern zum Fußball spielen darfst.
Ich hab gesehen, wie du mit deinen neuen
Freunden zum Duschen gegangen bist.
Ecki, du hast mir gefallen und erklärst deinen
Schwachköpfen mal wieder.
Weißt du, wie es aussieht?
Der Ecki ist ein guter Kumpel.
Natürlich lügt er für dich mal.
Der Ecki ist ja auch ein Mann.
Ich hab sowieso keinen Durst mehr.
Ich komm wieder, wenn man mit euch Idioten
reden kann.
Du brauchst hier gar nicht mehr sehen zu
lassen.
Das ist bestimmt dein Schätzilein, Tommilein.
Du wirst es kaum glauben, aber du hast
recht, Mamilein.
Why am I seeing this?
Hey, Andrea.
Nein, natürlich störst du nicht.
In einer schwulen Kneipe hört man doch.
Was gibt's denn?
Was weißt du nicht?
Ich weiß nicht, was ich anziehen soll.
Und deswegen?
Weswegen denn sonst?
Okay, geh mir mal logisch vor.
Wo geht's denn hin?
Hör mal, wenn ich dir jetzt geh mir
mal logisch vor gewollt hätte, hätte ich meinen
Vater angerufen und nicht dich.
Dann zeig mir doch einfach mal, was du
hast.
Okay.
Okay.
Well, you may find, from time to time,
Complications...
Stop!
Wow!
Das ist es?
Ja.
Also, wenn das nicht klappt, dann...
dann ist der Untergang der zivilisierten Welt mittelfristig
nicht abzuwenden.
Danke.
Jetzt wird's ernst, Tom.
Ich bin ganz offiziell die Frau an Theo's
Seite.
Er nimmt mich mit so dumm Kusspremiere morgen
an.
Offizieller geht's gar nicht.
Seite an Seite über den roten Teppich, vor
hunderten von laufenden Kameras.
Aber es kommt noch besser.
Wir haben uns Anzeigen für eine gemeinsame Wohnung
angeschaut.
Er wird bei seiner Frau ausziehen.
Andrea, ich...
Ja, ich weiß.
Sei vorsichtig.
Du kannst ihm nicht vertrauen.
Nein.
Er meint es nicht ernst mit dir.
Nein.
Lass es, Tom.
Ich bin glücklich.
Und du willst doch, dass ich glücklich bin.
Natürlich will ich, dass du glücklich bist, aber...
Ich kenn die Männer.
Und Theo, der macht das alles nur, um
dich bei der Stamme zu halten.
Hör doch auf.
Du weißt doch gar nicht, wie ein richtiger
Mann denkt.
Das war dumm.
Tom, das war gemein.
Es tut mir leid.
Nein, du hast ja recht.
Was soll ich dir schon für Ratschläge geben?
Ich sollte besser meine Klammer halten.
Tom!
Hallo, ich bin zu Hause!
Also, auf den hab ich jetzt überhaupt keinen
Bock.
Kannst du mich nicht irgendwo verstecken?
Na, komm.
Komm mal raus!
Komm.
Zieh raus und auf der anderen Seite durchs
Wohnzimmer verstecken, okay?
Ich bin zu Hause!
Komm mal raus!
Ich bin zu Hause!
Hi.
Hallo, Überraschung.
War gerade in der Gegend und dachte, wir
können was essen.
Was?
Oh.
Warte.
Oh.
Oh, ja.
Äh, ich möchte gern Brandmeldung in der Struckgartenstraße
7.
Zweites Oberbischofs.
Äh, Sie sollten sich beeilen, die Wohnung brennt
lichterlur.
Ja.
Danke.
Morgen.
Muss nicht langsam los, schon fast zwölf.
Ich hab grad keine Lust.
Tom, wegen gestern.
Ich hab echt versucht, den Jungs das zu
erklären, aber du weißt ja, wie Kai und
Manni sind.
Ich geh ran.
Hallo?
Mein, hier ist Ecki.
Ach, Andrea.
Das ist aber nett.
Nein, dem geht's ganz schlecht, der hat eine
ganz schlimme...
...
Erkältung.
Hautreizung von vielen.
Ja, genau.
Ja, ja.
Ja, ciao.
Ciao.
Sag mal, bist du wahnsinnig?
Das Schwestern-Dasein bekommt ihr gar nicht.
Wir Schwulen haben auch unseren Humor.
Hier ist der Tommi.
Gossner, sind Sie das?
Nusser?
Ach.
Nusser?
Wie geht's?
Was verschafft mir die Ehre?
Hast du schon wieder vergessen?
Links die Kupplung, rechts das Gas, in der
Mitte.
Da müssen Sie jetzt auch mal selber drauf
kommen.
Am liebsten würde ich gleich wieder auflegen.
Kostas, so hab ich die Nase voll von
Ihnen, aber ich kann leider nicht.
Ja, ich mach's kurz.
Ich möchte, dass Sie zurückkommen.
Gleiche Stelle, gleiches Gehalt.
Und wir bezahlen natürlich den zerlegten Maserati.
Ach.
Warum?
Ja, es gab ein paar Anfragen von Leser
-Seite und wir respektieren ja unsere Leser.
Automotor-Spezial, die wollen mich zurück und zahlen
für den Maserati?
Oh Gott.
Also schön, dann legen Sie mal 20%
drauf und ich will das Zauberwort hören.
Nusser?
Sind Sie noch dran?
Bitte.
Und?
Autowahnsinn!
Mehr Geld, geile Autos und ein Bett in
der Stadt.
Was willst du mehr?
Einen Grund zum Feiern.
Ey, aber nicht, dass du glaubst, nur weil
du deinen Job zurück hast, kriegst du auch
manuelle Anzüge.
Mach dir wegen Manu keine Sorgen.
Willkommen bei den Heten.
Und, was machst du als erstes?
Ich werde mich erst mal vernünftig vor meinen
Kollegen verabschieden.
Echt?
Klar.
Ist doch endlich Zeit für mein Coming-out.
Jetzt sind wir hier.
Ist der Chef da?
Ist wichtig.
Ja, das hat er mal nicht besprochen.
Lass mich.
Warte doch.
Erzählst du es mir?
Wer kann nicht zur Premiere kommen?
Abgesagt.
Unser Abend.
Der erste Abend, an dem wir allen Menschen
zeigen wollen, dass wir zusammen gehören.
Was für ein Zufall.
Natürlich ist es ein Zufall.
Was denkst du denn?
Hast du was gegen Tiere?
Hat der dir was getan?
Dann musst du ganz plötzlich zu so einer
dämlichen Konferenz Er kriegt so ein hohes Tier
vom Verlag, ist dann abgesagt und blechert.
Und dann muss natürlich Theo hin.
Ich schau mir die Premiere im Fernsehen an.
Weißt du was, Andrea?
Du ziehst noch mal dein schönes Kleid an
und wir gehen feiern.
Ich lad dich ein, ja?
Warum?
Wenn es ein Abschieds ist.
Quatsch.
Vergiss es, nein.
Weißt du, wann ich das letzte Mal ein
Date hatte, dass ich ein Chanel-Kleid trug?
Das ist lange her und endete auf der
Polizeistation.
Jetzt ist er auf dem Termin.
Ach, das macht nichts.
Sag mal, ich brauch mal deinen Rat.
Ja.
Ich wollte kündigen und wollte das mit einem
ganz großen Ausstand feiern.
Das ist aber schade.
Sie wollen richtig in den Konferenzraum ein.
Ach, das wäre ja super.
Hat denn heute jemand Geburtstag?
Nein, ich hab mich für den Chef besorgt.
Hochzeitstag.
Fast hätte ich ihn wieder vergessen.
Mensch, wenn er dich nicht hätte.
Ja.
Oh Gott.
Ich muss ja noch den Tisch reservieren.
Wo wird denn gefeiert?
Erst gehen sie zu einer Kinopremiere und dann
ins Borche.
Ja, ich hätte gerne einen Tisch auf den
Namen Groß.
Schade, dass du nur auf Männer stehst, Tom.
Sonst würde ich mich grad in dich verlieben.
Ich bin immer noch so enttäuscht.
Warum kommt immer was dazwischen bei dir?
Das sollte mich nicht in erfolgreiche Männer verlieben.
Du sollst dich in die richtigen Männer verlieben.
Die sind aber alle schwul.
Haben Sie bereits gewählt?
Ich hab Frust.
Ich brauch mehr Alkohol, aber was, was in
der Nase krankt.
Dann nehmen wir diesmal eine Flasche Mouet, bitte.
Und zum Menü?
Süß.
Viele Kalorien.
Dreifache Portion Tiramisu.
Und für mich, ein Wintersteak.
Durch.
Danke.
Oh, jetzt lass dich nicht so hängen, Wittmann.
Langsam bin ich aber beleidigt.
Was du beleidigt?
Oh, ich hab mich so auf den Abend
gefreut.
Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Theo mich
fragen wird, ob ich mit ihm zusammenleben möchte.
Vielleicht tut er es ja noch.
Wie denn?
Erstens müsste er seine Frau loswerden.
Zweitens...
Das glaub ich jetzt nicht.
Der Großjahr, was für ein Zufall.
So ein Zufall.
Hallöchen.
Hallo.
Na, wie war die Premiere?
Hallo, Andrea.
Ja, wir sehen uns morgen, ja?
Ich gehe.
Nein, du bleibst sitzen.
Warum solltest du gehen?
Was nehmen wir denn?
Spaghetti.
Was?
Ja, du weißt, was ich...
Genau.
Du hast recht.
Mach mich an.
Was?
Mach mich an.
Vergiss einfach, dass du schwul bist und grab
mich an.
So, als wärst du ein Macho.
Los.
Du sollst mich angraben, richtig fett.
Bitte.
Theo, was sind das da für Leute?
Die sind aus der Redaktion.
Okay.
Der ist schwul.
Der ist schwul, ja.
Champus, ne?
Den würde ich gerne aus deinem Bauchmüll schlürfen.
Das kriege ich so.
Den würde ich gerne von meinem Körper lecken.
Stück für Stück.
Das reicht.
Wenn das will.
Ich denke mal, reinbeißen würde.
Hast du nicht gesagt, dass er schwul ist?
Aha.
Ah.
Selten so gelacht.
Was soll die Show kosten?
Show?
Nein.
Gemütlicher Abend unter Arbeitskollegen.
Und sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen,
oder was soll der Schwachsinn?
Ich hatte schon immer einen guten Geschmack.
Wie hat es denn der Frau Gemahling gefallen,
heute Abend?
Denken Sie daran, dass Sie noch in der
Probezeit sind, ja?
Habe ich ganz vergessen.
Arschloch.
Ja, gar nichts.
Komm her, wir stoßen an.
Du bist heute so komisch.
Lass uns über das Wetter reden.
Als ich dich das erste Mal gesehen habe,
hat die Sonne geschehen.
Trotzdem habe ich nur deine schönen blauen Augen
gesehen.
Weißt du, dass du wunderschöne blaue Augen hast,
Andrea?
Und dein Lächeln.
Du hast ein ganz bezauberndes Lächeln, Andrea.
Ich bin total betrunken, lass uns gehen.
Danke, dass du mitgespielt hast, das war super.
Du siehst wundervoll aus.
Das schönste Mädchen, das ich kenne.
Betrunken, verschmiert, zerzaust.
Perfekt.
Komm.
Tom, was machst du da?
Was machst du da?
Dich verführen.
Komm, hör auf zu spielen.
Wie spiele ich?
Ich bin nicht schwul.
Komm schon, Andrea.
Das hast du doch vom ersten Augenblick angehabt.
Tom, hör auf.
Das ist nicht witzig, du bist mein bester
Freund.
Ja, komm.
Was ist denn los, Andrea?
Oder glaubst du nur, Theo hat den richtigen
Rhythmus drauf?
Du bist so ein Arschloch.
Ihr Männer seid alle gleich, egal ob schwul
oder nicht.
Ist alles okay?
Sieht so aus, als wäre alles okay.
Ich habe Andrea gesagt, dass ich nicht schwul
bin.
Also, nicht wirklich gesagt, eher...
Du wolltest sie flachlegen.
Und jetzt hasst sie dich.
Was hast du denn erwartet?
Du hast sie total beschissen.
Mann, ich mag sie echt gerne.
Dann solltest du dich vielleicht auch so verhalten.
Kannst du dich einmal zu mir halten?
Hey, tue ich ja.
Aber ich kenne dich auch.
Ich weiß, dass hinter dieser ganzen Arschloch-Fassade
eigentlich ein netter Kerl steckt.
Aber Andrea weiß das nicht.
Was soll ich jetzt tun?
Sei du selbst.
Sei einfach mal du selbst.
Du, noch was.
Ich ziehe aus.
Manuela und ich wollen es miteinander probieren.
Ich meine, hier, für immer.
Mann, Ecki.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich freue mich wirklich für euch.
Ich könnte noch ein Trauzeugen gebrauchen.
Willkommen zurück bei den Heteros.
Ich hab dir die ganzen Schwulitäten eh nie
geglaubt.
Da ist sie.
Was machen wir jetzt?
Vor allem cool bleiben.
Und so gut aussehen wie dich.
Okay.
Lerne und bewundere.
Ähm, Ecki.
Ecki, warte doch mal.
Ecki, die weiß doch, dass du nicht schwul
bist.
Hey, vertrau mir.
Andrea!
Andrea, ich bin's.
Die Eckimaus.
Die Eckinkel, bitte warte doch mal.
Komm, will das nicht dir alles wegwehen?
Ich bin's überhaupt gar nicht, Sir.
Andrea, es gibt nun wirklich üblere Typen als
Tom.
Wie heißt denn noch mal dein Ex, Theo?
Andrea.
Andrea, warte mal.
Andrea, gib mir doch noch ne Chance, bitte.
Ich hab's doch nicht böse gemeint.
Ich...
Mein Gott, wenn du mich nur besser kennen
würdest...
Was wäre denn?
Was wäre, wenn ich dich besser kennen würde?
Na, bist du eigentlich Tom Kostner?
Ein Lügner, Betrüger, ein besonders cleverer, skrupelloser Macho?
Nein.
Ja, ich war so ein Typ.
Ich war ein Macho.
Einer fetten Kobra.
Einer festen, eher nicht so festen Freundin.
Ich hab dich auch belogen.
Aber ich hab mich geändert.
Ich werd's nicht mehr tun.
Warum sollte ich dir glauben?
Nimm mir einfach einen Grund, warum ich dir
vertrauen sollte.
Warte mal.
War das ein Spiel?
Du bist unmöglich.
Lach dir.
Lach, Tom.
Tom?
Ich wünsch dir, dass sie kapiert, dass du
ein netter Kerl bist.
Und denk dran, morgen ist das Spiel mit
den Homos.
FC 2 zu 1.
Gratulieren den Siegern.
In wenigen Minuten geht es weiter mit der
Begegnung.
FC Weißkopf gegen den FC Andersbrunnen.
Ich darf Sie bitten, auf Ihrem Plätze zu
bleiben.
Sieht den Schwulen die Ledertankas aus.
Ledertankas aus.
Sieht den Schwulen die Ledertankas aus.
Das hat doch keinen Sinn.
Die sind alle gegen uns.
Die sind überhaupt nicht gegen uns.
Die sind nur ein bisschen gut gelaunt.
Also ich muss da nicht raus.
Ich auch nicht.
Das Ganze war sowieso eine Schnapsidee.
Das war überhaupt keine Schnapsidee.
Dann ziehen wir Ihnen eben die Lederhosen aus.
Wir machen Sie platt.
Platt.
Da drüben sitzt Tom.
Wo?
Da drüben sitzt Tom.
Wie sieht es aus?
Spielen wir jetzt oder nicht?
Tom?
Logisch.
Los.
Hey Eki.
Tom.
Warum hast du nichts gesagt?
Ich habe mir gerade überlegt.
Ist der doch schwul?
Ich kriege die Krise.
Rosa steht hier nicht.
Du bist ein wahrer Freund.
Hey Kai.
Alles fit im Schritt.
Hey was soll denn das?
Was soll denn das?
Guck mal.
Schieß den Ersten an der Spur.
In der kommenswartigen Minute.
In die Ruhe.
Ja.
Jetzt muss die Führung her.
Die Spielzeit beträgt nur noch 30 Sekunden.
Ja.
In der neunzigsten Minute.
Schuss.
Der schießt den Ausgleich.
Wir brauchen einen Arzt.
Einen Arzt.
Oh Gott Tom.
Tom bitte mach auf.
Er hat kurz die Augen aufgemacht oder?
Tom alles wird wieder gut.
Ich glaube der braucht keinen Arzt.
Ich bin echt ein Idiot.
Ich dachte, dass ich dich nie wiedersehen will.
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