All language subtitles for Der Mann, den Frauen wollen[de]

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Original subtitles

I'm blowing the day to take a walk

in the sun And follow my face on

some of this new-mode love I've been

having a sweet dream William, ich muss dir

was sagen.

Können wir nicht oder sollten wir nicht?

Ich meine, wir müssen über uns reden, weil

ich nämlich finde, dass das völlig unmöglich aussieht.

Wir können doch wegfahren zusammen, hm?

In die Alpen, ans Meer oder Paris, London,

Stuttgart.

Was ist mit Stuttgart?

Weißt du, Miriam, du und ich, wir haben

doch so viel zusammen gemacht.

Wir haben geredet zusammen und geredet und ich...

Miriam, die Krise ist doch auch so, dass

du und ich, dass wir...

Miriam, ich...

Ich habe mich in dich verliebt.

Even if time is passing me by...

Moment!

Max und Miriam, Miriam und Max.

Das kann kein Zufall sein.

Wie, Klaus?

Arschloch-Klaus?

Genau.

Dein Ex-Klaus?

Naja, nicht mal so ganz Ex-Klaus, Stell

dir vor, er hat sich entschuldigt.

Für alles, ist das nicht toll?

Max, ich bin dir so dankbar.

Ohne dich wäre das alles nicht passiert.

Wir haben doch so viel geredet.

Und mit der habe ich es kapiert, was

ich als falsch gemacht habe.

Du bist nicht böse, wenn ich unser Essen

absage?

Nein.

Wir sind nämlich gerade etwas beschäftigt.

Ist er nicht gölbig?

Max, lass uns unbedingt bald mal auf einen

Kaffee treffen.

Ich muss dir so viel erzählen.

Ach, du bist so süß.

Du denkst aber auch immer an alles.

Vielen Dank.

Tschüss.

Tschüss.

Schon wieder ein Tag für ein Träumen.

Was für ein Tag für ein träumender Junge!

Und ich bin verletzt in einem Träumen.

Träumend über meine Reihe voller Freude.

Und auch wenn die Zeit nicht mehr an

meiner Seite ist.

Es ist einer dieser Tage, um auf den

Weg nach außen zu gehen.

Ich fahre den Tag um, um auf ...

Wo warst du gestern?

Albrecht musste deine CNC übernehmen.

Ich war krank.

Oje, was ernstes?

Schwerer Fall von Depression und Frustration.

Hey, nicht auf den Gängen, ja?

Am besten überhaupt nirgendwo.

Aha, Miriam.

Sie ist wieder mit Klaus zusammen.

Arschloch Klaus?

Der Klaus, der ist in Miriams Bett mit

Miriams Fitnesstrainer eingetrieben?

Der, der meinte, er müsste doch auch mal

was für seine Figur tun.

Genau der.

Unglaublich.

Ja.

Warum passiert sowas immer mir?

Ach, doch nicht du.

Miriam verhält sich genau nach Plan.

Plan?

Was meinst du mit Plan?

Morgen Max.

Guten Morgen, mein lieber Stutz.

Morgen, Albrecht.

Ah, Herr Tenzing.

Es stört Sie doch nicht, dass ich Sie

für das Vier-Stunden-Komitee eingetragen habe.

Aber Frau Dr. Stöhr, ich bin eigentlich...

Ich wusste, dass ich auf Sie zählen kann.

Das erste Treffen ist am Dienstag um 18

Uhr.

Ja.

Was für ein Plan.

Hast du etwa gewusst, dass Miriam und Klaus

wieder zusammenkommen?

Zu 83 Prozent, ja.

Warum hast du mich nicht gewarnt?

Ich konnte doch die Testanordnung nicht ruinieren.

Testanordnung?

Bin ich etwa dein Laborator oder was?

Ja, sowas ähnliches.

Ich hab da nämlich eine Theorie.

Sie entstand, nachdem deine Doris mit diesem Kickboxer

durchgebrannt ist.

Oder nach Eva und dem Rockmusiker.

Egal, ich stell dir mal die Frage, warum

kriegt Max keine Frau ab?

Er ist intelligent, er ist witzig, er sieht

gut aus und er ist sehr, sehr nett.

Lass das gesülze.

Was ist die Antwort?

Als Verhaltensforscher erkannte ich, Max kann gar keine

Frau kriegen.

Was für eine Erkenntnis.

Dafür bekommst du sicher den Nobelpreis.

Max, hör einfach zu.

Dein erbärmliches Liebesleben ist nämlich gar nicht deine

Schuld.

Aha, sondern?

Die Evolution ist schuld.

Die Evolution, Darwin, Eidexer, Affemensch.

Genau die.

Frauen wollen echte Arschlöcher.

Du bist kein Arschloch.

Was sagt die Evolution?

Nein, ich.

Die Evolution sagt, der Stärkere gewinnt.

Wer hat bei den Neandertalern die Frau gekriegt?

Das ist der Arschloch.

Der mit den langen Keulen.

Der, der das Mammut fertig machen konnte.

Der, der die grünste Höhle mit dem besten

Blick organisieren konnte.

Und wenn einer im Weg stand, zack, dumpf,

Keule raus, Ende der Geschichte.

Was nimmt die kluge Neandertalerfrau, die sich fortpflanzen

will?

Das Arschloch mit Mammut, Höhle und Keule.

Das mag ja alles sein, aber Stubbs, das

ist Millionen von Jahren her.

Heute wollen Frauen, dass man ihnen zuhört.

Zitrös sind Blumen.

Sie behaupten, Rosenromantik und Kerzenschein zu wollen.

Aber tief in ihrem Stammhirn, da steckt die

alte Programmierung.

Sie wollen echte Arschlöcher.

Wilde Kerle.

Einen echten Mann.

Und was bin ich?

Du?

Du bist kein Mann, du bist nett.

Und dafür hat die Evolution keinen Platz.

Mehr darüber in meinem Buch.

Dein Buch?

Was denn für ein Buch?

Werde ein Mann, kriege die Frau.

Das schreibe ich gerade.

Oh, Stubbs, bitte nicht.

Es gibt Millionen von solchen Büchern.

Wer will denn da noch deins?

Owald?

Echt?

Klar, die sind schon ganz heiß drauf.

Du kannst doch aus meinem Liebesleben kein Buch

machen.

Absolut.

Deshalb habe ich meine Forschung ja auch ein

wenig ausgeweitet.

Du hast noch mehr Labore?

Ja, hier.

Du benutzt die Schüler.

Pubertierende sind dem Menschen sehr ähnlich.

Psst, sie sind sehr schreckhaft.

Da drüben.

Der Auftritt eines typischen Alpha-Männchens in seinem

Revier.

Dieses Männchen beherrscht alle wichtigen Rituale.

Dominanzgebaren.

Und Balztechniken.

Und damit lockt es erfolgreich das Weibchen an.

Ich nenne ihn Homo Erectus.

Er heißt Lutz.

Homo Erectus gefällt mir besser.

Er ist der Schlechteste in seinem Kurs.

Du willst mir erzählen, dass Ronald Dummkopf hier

steht?

Intelligenz ist nebensächlich, Max.

Gut, er ist groß, er ist sportlich.

Ist es das?

Nein, nein.

Guck mal den da.

Hey Lisa, kannst du meine Hausaufgaben machen?

Klar.

Ich kapiere den Scheiß nicht.

Äh, ich heiße übrigens Birte.

So, und hier haben wir zum Beweis die

Antithese.

Das ist Willi.

Der ist auch in meinem Kurs.

Ein wirklich netter junger Mann, hm?

Hallo Willi, grüß dich.

Wie geht's dir?

Schöner Tag heute.

Siehste.

Ist ja unglaublich.

Tja, was habe ich dir gesagt?

Meine Forschung.

Millionenauflage, ich komme.

Aber du kannst Beziehungen nicht wissenschaftlich erklären.

Ja, warum denn nicht?

Ohne Wissenschaft gäbe es keine Menschen auf dem

Mond.

Kein Penicillin, keine isotonischen Sportdrinks.

Kein Mensch braucht isotonische Sportdrinks.

Aber Beziehungen sind komplexer als ein Mann auf

den Mond zu schießen.

Sie basieren auf gegenseitiger Anziehung, auf Respekt, auf

Vertrauen.

Blablabla, wofür du der lebende Beweis bist.

Max, mein Buch könnte Millionen von Männern wie

dich retten.

Aber das Beste habe ich dir noch überhaupt

nicht erzählt.

Und ich will es auch gar nicht wissen.

Weißt du was, ich habe einfach die Nase

voll von Frauen.

Nie wieder.

Ausschluss, Feierabend.

Das ist momentan gar keine gute Idee, Max.

Wieso?

Ja, weil ich meinen Abgabetermin habe.

Ich brauche meine Ergebnisse.

Der Mangel an gelebter Sexualität führt gelegentlich dazu,

dass die Laune des sogenannten Netten stark beeinträchtigt

wird.

Ja, Gunter?

Das Thema des Stücks ist, in dunklen Wäldern

kann man sich leicht verlaufen.

Nein, Gunter, nein.

Jemand anders?

Willi?

Das Thema ist, wahre Liebe muss viele Hindernisse

überstehen.

Sehr gut, Willi.

Sehr gut.

Ach so, Sie meinen, Frauen bereiten nichts als

Ärger?

Ja, Gunter, so kann man das auch ausdrücken.

Guten Morgen, entschuldige, dass ich zu spät bin.

Ich bin eure neue Referendarin.

Mein Name ist Annika Weiß und ich bin

offensichtlich in der völlig falschen Klasse.

Entschuldige mich bitte.

Einfach weitermachen.

Alles gut.

Und sofort wieder da.

Du bist, als ob irgendwas...

Entschuldigung.

Das war ja wohl super peinlich.

Mir stoppeln ständig irgendwelche Leute in die Klasse,

täglich.

Wirklich?

Ja, nein, ich wollte Sie nur ein bisschen

aufmuttern.

Max, Max Tenzing, Deutsch und Englisch.

Annika Weiß, Referendarin, Sozialkunde und Kunst.

Wo?

Vor dem zweiten Staatsexamen?

Prüfung in einem Monat, falls ich bis dahin

meinen Kurs fände.

Ansonsten leihe ich Ihnen nur einen.

Danke, der Kunst, der wäre mir lieber.

Die schicken sonst noch einen Suchtrupp los.

Kunst, ja, das ist gleich hier vorne lang.

Ein Stock weg hoch und dann aber ganz

schnell an den Werkräumen vorbei.

Warum schnell?

Kollege Dutscher bastelt heute mit seiner Klasse Selbstschussanlagen.

Wirklich, dürfen die das?

Ja.

Wir hatten letztes Jahr mal die Panzerfeust erleben

müssen.

Sie machen sich über mich lustig.

Ein kleines bisschen.

Entschuldigung.

Nicht so schlimm, ich kann mich ja wehren.

In meiner letzten Schule mussten wir als Lehrer

den schwarzen Gürtel vorweisen.

Tatsächlich?

Ja.

Kollege Fensel, bis bald.

Ja.

Entschuldigung, da lang.

Ist was?

Danke, Loser.

Das war unglaublich.

Ich konnte die Chemie zwischen uns richtig spüren.

Das hat gepritzelt, das hat Funken geschlagen.

Chemie?

Wie war das mit Wissenschaft und Beziehung?

Das hier sehen Sie.

Au!

Was ist?

Nichts, Lutz hat mich gebissen.

Lutz?

Du hast deine Mäuse nach den Schülern benannt?

Lenk dich ab.

Hast du nicht gesagt, nie wieder Frauen?

Ich?

Nein.

Super.

Dann kann die Stupsmethode ja in ihre Testphase

eintreten.

Die bitte was?

Die Stupsmethode.

SPM, zweiter Teil meiner Theorie.

Wir sind uns doch einig, dass die Arschlöcher

die besseren Frauen kriegen.

Du bist dir einig, ich höre mir das

alles nur an.

Du musst anfangen, wie ein Arschloch auszusehen, wie

ein Arschloch zu denken, wie ein Arschloch zu

reden.

Ich sage dir, Annika wird dir hinterherlaufen.

Oder willst du dein ganzes Leben lang immer

nur allen die feuchte Schulter zeigen?

Bitte was?

Max, ich kann nicht mehr.

Er hat mich verlassen.

Und so weiter, und so weiter.

Hast du eigentlich auch nur die geringste wissenschaftliche

Ausbildung, oder kann sich jeder so ein Kittel

kaufen?

Schau Max, die Natur steckt voll von solchen

Beispielen.

Chamäleons verändern ihre Farbe, um sich zu schützen.

Schmetterlinge mutieren, um ihren Jägern zu entkommen.

Warum machst du nicht das gleiche, um eine

Frau zu erobern?

Das ist wirklich das Lächerlichste.

Oh mein Gott, da ist sie.

Wow.

Deine Methode ist Quatsch.

Ich gehe jetzt einfach dahin und frage sie,

ob sie mit mir ausgeht.

Wie sehe ich aus?

Wie zu nett.

Er zaust dein Haar, zieht dein Hemd aus...

Auf dein Sch...

Du musst wie ein Arschloch aussehen.

Vertraue mir und mach einfach, was ich sage.

Was machst du hier?

Annika, ich warte hier 20 Minuten auf dich.

Ich möchte mit dir reden.

Was ist los?

Boah, ein super 1A-Metermann.

Ey, ein richtiges Arschloch.

Das bedeutet mir wirklich nichts, nada.

Ehrlich, Tore?

Hat sie dir mehr oder weniger bedeutet als

die letzten drei Mal, als sie dir nichts

bedeutet hat?

Was, was, was, was?

Hey, ich bin jetzt ein anderer.

Oh, nicht ersch...

Sie steht überhaupt nicht auf diese Kerle.

Hör mir mal zu, Max.

Das war jetzt nicht nur ein dummer Spruch.

Ich liebe dich.

Was sollste denn da machen, Ornette?

Dramatische Entschuldigung, klassische Arschloch-Taktik.

Der lügt doch und sie weiß es.

Und ich weiß es besser.

Liebling, weißt du eigentlich, wie lange ich auf

dich so gewartet habe?

Du bist das größte Arschloch, das ich kenne.

Ich will dich nie wiedersehen.

Es macht mir keinen Spaß, recht zu haben.

Ehrlich.

Wollen wir noch was trinken gehen?

Ach komm schon, Max.

So schlimm ist es auch nicht, ein netter

Mann zu sein.

Du kannst trotzdem Spaß haben.

Such dir ein Hobby.

Modelle sind ganz nett.

Nein.

Oder Sport.

Ein paar Stunden Training am Tag.

Bis du so fertig hast, hast du eh

keine Lust mehr.

Nein, ich werde um sie kämpfen.

Echt?

Der Typ war ein Tier, bricht dir sämtliche

Knochen.

Ich hau mich doch nicht mit ihm.

Ich werde ihn besiegen auf seinem eigenen Feld.

Und du wirst mir dabei helfen.

Ups.

Mach aus mir einen echten Mann.

Mach aus mir das Arschloch, das Annika will.

Mach aus mir das Arschloch.

Was ist denn das mit den Delphiner und

Lebellen hier oben?

Was für ein Quatsch, Delphine und Lebelle.

Das ist was für kleine Mädchen, verstehschte?

Du sollst nicht diese Kindergartensachen machen.

Das hier, zum Beispiel dieser Drachen.

Dieser Drachen, der sich so überträumt, der ist

doch der Zukunft des Lebens.

Es ist wie ein echtes Kind der Natur.

Wir sind geboren, um wild zu sein.

Wir können so hoch klettern.

Ich will nie sterben.

Geboren, um wild zu sein.

Geboren, um wild zu sein.

Ja!

Hallo, ich bin der Gleipse.

Och man!

Muss das sein mit der Perücke?

Ja, das muss sein.

Wir simulieren hier schließlich die Wirklichkeit.

Also, fang ich etwas Unbestimmtes ab, werden wir

mal.

Hübsche Frisur.

Die meisten stehen Perücken ja nicht über.

Aber die sehen irgendwie sexy aus.

Großartig.

Ich war gleichzeitig verletzt und geschmeichelt.

Nicht den Feinschmied, der stirbt.

Hallo.

Hallo Annika.

Und, wie war der Start in unserer Schule?

Fantastisch.

Inzwischen schaffe ich es ohne Karte vom Haupteingang

bis zum Lehrerzimmer.

Toll.

Danke.

Du hast die Haare toll.

Die Jacke ist auch toll.

Danke.

Tschüss.

Tschüss.

Ich weiß nicht.

Sieht gut aus.

Wo ein Arschloch.

Arschlöcher überlassen aber niemanden die Vorfahrt.

Das war ein Krankenwagen, Entschuldige.

Na und?

Hier gehört die Straße.

Und will die Welt etwas verändern?

Und drängen die anderen bei Antworten der Stinkefinger.

Versuchs.

Nicht mir, den da draußen.

150 Euro.

Hätte ich auch sinnvoller ausgeben können.

Stimmt.

Hättest du noch mindestens zwei Statuts für gekriegt.

Naja, immerhin wissen wir jetzt, dass nicht mal

Arschlöcher Polizisten den Stinkefinger zeigen sollten.

Obwohl.

Höchstens vielleicht eine Polizistin.

Das ist Miriam.

Sie hat mir gestern schon eine SMS geschickt.

Klaus hat sie wieder verlassen.

Sie will bestimmt reden.

Ja, aber du machst jetzt nichts.

Gar nichts.

Da wird sie völlig übelig.

Aber ich will doch überhaupt nichts mehr von

Miriam.

Trotzdem.

Du brauchst Übung.

Ach, Max?

Ist was?

Nichts, nichts.

Guten Morgen.

Oh, super.

Super.

Ich glaube, du bist bereit für die finale

Prüfung.

Oh, Mann.

Es war das letzte Mal, dass ich mit

diesem Ding gefahren bin.

Ja, ja.

Ich habe den Wagen ja auch nur fürs

Wochenende gemietet.

Ich kann mir diese Prüfung nicht durch einen

Test zum Ankreuzen ersetzen.

Nein, das ist hier die praktische Prüfung.

Ja, aber ich bin zu alt für einen

One-Night-Stand.

Max, einem echten Mann interessiert sowas wie Dreck.

Er ist immer auf der Jagd.

Sex mit ihm ist das größte Geschenk, das

er einer Frau machen kann.

Muss ich den Typen mögen, der da jetzt

reingeht?

Nein.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht

dem Angler.

So, ich gehe schon mal auf Position.

Und du kommst danach.

Hoffentlich sind Frauen einmal dankbar für alles, was

man wegen ihnen durchmacht.

Hey, du.

Ein Wurm.

Wir bitten.

Mehrere Gruppen von Weibchen brechen bei Ankunft unseres

Alpha-Männchens ihr Sozialverhalten sofort ab.

Guter Auftritt.

Danke.

Nächstes Mal ohne Bitte.

Klar.

Frau auf drei Uhr.

Was?

Frauen rechts.

Was mache ich jetzt?

Nichts.

Komm, los.

Cool.

Völlig cool.

Hi.

Ich bin Mandy.

Mandy.

Na, das ist ja mal ein Name, den

man nicht so oft hört.

Tatsächlich?

Ja, absolut.

Das zeugt von Selbstbewusstsein.

Die meisten Frauen, die Mandy heißen, lassen sich

umtaufen über das Bessere.

Bist du oft hier?

Und das so balzgebaren beginnt.

Hey, du bist Musiker.

Ja, ich stehe oft Musikerin.

Wo spielst du denn?

Der Tambourin.

Früher, das habe ich früher gemacht.

Aber dann habe ich mir beim Reparieren der

Haare die Hand verletzt.

Ach, armer Kerl.

Jetzt steige ich gerade um.

Auf was?

Auf was man mit den Füßen spielen kann.

Ich bin gleich wieder da.

Nicht weglaufen, ja?

Bring noch zwei Bier mit.

Du bist so ein Riesenarschloch.

Danke, aber ich fühle mich so verloren.

Ja, aber damit fühlst du dich so verlassen.

Ich muss die Seiten auswerten.

Sollten wir sie frisch sind, dann bleiben wir

etwas oben auf der Bestsellerliste.

Was?

Miriam.

Du darfst mich gar nicht zurückerrechnen.

Ja, ich weiß.

Oh Gott, es tut mir leid.

Ich...

Ich war busy.

Klaus hat mich wieder verlassen.

Ja, ich weiß, ich muss.

Shit happens, oder?

Max, irgendwas ist anders bei dir.

Hast du deinen Friseur?

Miriam, Bambi, Bambi, Miriam.

Hi.

Bambi.

Hallo.

Stolz.

Ich habe es geschafft.

Test bestanden.

Du bist bei Mandy.

Nein, bei Miriam.

Du hast mit Miriam geschlafen.

Die Miriam.

Wieso flüstere ich eigentlich?

Die Miriam.

Pst.

Faszinierend.

Bambi hat eine Frau abgewimmelt, die andere abgeschleppt

und es dabei geschafft, sogar noch aus Rache

mit ihr zu schlafen.

Bambi.

Warte deine Anonymität.

Du bist wirklich unglaublich gut.

Wo bist du jetzt?

In der Wohnung.

Was mache ich jetzt?

Hau einfach ab.

Okay.

Soll ich noch eine Nachricht hinterlassen?

Nur, wenn du geiler Fick an den Badezimmerspiegel

schreibst.

Okay.

Ich sehe dich später.

Oh Gott.

Oh, Miss Kätzchen, komm mal her.

Das wollte ich nicht.

Miriam, komm mal her.

Oh Gott.

Das wollte ich nicht.

Jetzt ist Miriam bestimmt verrückt nach dir.

Wieso Miriam?

Ich will auch Annika.

Ja, aber Miriam wird dir dabei helfen, sie

zu kriegen.

Womit wir bei Kapitel 3 meines Buches wären.

Unser Experiment im Wartezimmer dieses Arztes zeigt, dass

dreimal mehr Frauen den Stuhl wählen, den wir

mit männlichen Geruchshormonen, den Pheromonen, besprüht haben, als

die nicht besprühten Stühle.

Nein, Stopps.

Vergiss es.

Ich werde mich auf keinen Fall mit irgendwas

einsprühen.

Musst du ja auch nicht.

Du machst den Duft ja selbst, und zwar

indem du mit einer Frau schläfst.

Tatsächlich?

Wissenschaftlich erwiesen, Männer, die Sex haben, sind wie

eine Hormonfabrik.

Annika wird dir nicht widerstehen können.

Das heißt also, ich kann Sex mit Miriam

haben und trotzdem Annika kriegen?

Nein, das heißt, du kannst Sex mit Miriam

haben und deshalb Annika kriegen.

Aber was ist, wenn sich Miriam in mich

verliebt?

Was dann?

Ach, und sie ist doch an Arschlöcher gewöhnt.

Sie weiß, wie es läuft.

Du tust ihr nur einen Gefallen.

Sex mit dir verhindert, dass sie zu Klaus

zurückgeht.

Ist praktisch eine gute Tat.

Und es macht Spaß.

Ich hasse Fieber!

Ich kann nicht mehr.

Was ist los?

Macht der Sex keinen Spaß?

Ach, der Sex war großartig.

Aber hinterher wissen wir überhaupt nicht, worüber wir

reden sollen.

Musik, Essen, Bücher, keine Gemeinsamkeit.

Tja, vielleicht solltet ihr einfach über Sex reden.

Entspann dich doch einfach und genieß es.

Diese Phase nennt sich LAU, Lust aufs Unbekannte.

Dauert nicht sehr lange.

Sie weiß nicht mal, wer Carlos Maria Sanchez

ist.

Wer?

Mein Lieblingsmusiker.

Er tritt heute Abend auf.

Und wenn sie mitkommt, dann ist sie gleich

wieder langweilig.

Sie will nach Hause und dann...

Oh Mann, tust du mir leid.

Aber du bist doch ein Arschloch.

Du kannst sie doch alle lügen.

Das ist aber nicht sehr nett.

Könnte aber kloppen.

Entschuldige, entschuldige.

Er hat sich das Bein gebrochen, ja.

Ja, ich muss doch unbedingt hin.

Was?

Nein, das geht nicht.

Das ist ganz furchtbar ansteckend.

Nein, nicht das Bein.

Die Grippe, ja.

Ja, er hat auch noch die Grippe.

Völliges Wrack.

Du vermisst mich, ich weiß.

Natürlich vermisse ich dich auch.

Nur nicht jetzt.

Schatz, nein, warte mal.

Augenblick, da hat es geklingelt.

Ich muss kurz rangehen, ja.

Du, ich melde dich später nochmal.

Ja, ja, bis die Tage.

Ja, tschüss.

Juhu.

Max, kennen Sie?

Annika Weiss.

Sie sind also Sanchez-Fan?

Ja, und Sie auch.

Das ist toll.

Ich meine, es gibt ja stets nicht so

viele von uns.

Verstehe ich gar nicht.

Er hat was Besonderes, oder?

Ja.

Haben Sie vielleicht Lust, nachher noch was trinken

zu gehen?

Was trinken, klar.

Mir stellt sich die Frage, wo liegt eigentlich

der Unterschied zwischen einem dichten Mann und

einem Schwein?

Hallo?

Stopp!

Hilfe!

Hat er einen Unfall?

Also ungefähr wie es Annika über den Weg

gelaufen ist, sitzen wir in der Kneipe.

Was ist denn das für ein Lärm da?

Ein Heavy Metal.

Ich habe sie in den fiesesten Shop geschleppt,

der mir eingefallen ist.

Ich wollte nichts falsch machen.

Beruhige dich.

Folge jetzt einfach dem Pfähle.

Sei geheimnisvoll, wunderbar und laut.

Sei vor allem laut.

Bloß nicht zu.

Denk dran, das Arschloch bekommt die Braut.

Hast du einen Stift?

Was mache ich damit?

Schreib alles auf.

Ich brauche die Daten.

Oh Gott, sie kommt.

Ich muss Schluss machen.

Ein bisschen laut hier.

Ja.

Ist das echt?

Ist ganz geil, oder?

Ja, nett.

Wie lange unterrichtest du schon am Brenner Gymnasium?

Schon viel zu lange.

Langsam wird es öle.

Wirklich?

Mir macht es Spaß.

Also die Kollegen sind alle toll.

Ja.

Hör zu.

Annika darf jetzt nicht wissen, ob du mit

einem Mann oder einer Frau hittest.

Ja, klar.

Schau dich nach einem Mädchen um, mit dem

du flirten kannst.

Okay, okay, aber warum?

Wir erhöhen die BR.

Wie bitte was?

Den Ehrlichkeitsfaktor.

Lach, als hätte ich einen Witz gemacht.

Und zeig sie eine Reaktion.

Schwer zu sagen.

Wie alt bist du schon?

Keine Ahnung.

Ja, dann gib dir Mühe.

Ich gehe jetzt.

Ich muss um dich kämpfen.

Max?

Hallo?

Annika, warte doch mal.

Lass mich in Ruhe.

Nicht drücken.

Ziehen.

Danke.

Annika.

Verschwinde.

Ich muss total verblödet gewesen sein, als ich

dich nett fand.

Aber ich war nett.

Ich meine, ich bin nett.

Ach ja?

Ich möchte einmal einen Typen treffen, der anders

ist.

Kein...

Kein Arschloch.

Genau.

Mist.

Annika, ich...

Ich war...

Ich war gerade eben ein Arschloch.

Ich war das Arschloch.

Aber ich kann dir das erklären.

Was willst du erklären?

Warum ein Arschloch ein Arschloch ist?

Ehrlich gesagt, ja.

Erzähl mir jetzt lieber was, was ich noch

nicht gehört habe.

Du hast also nicht gesehen, dass ich Tore

in die Eier getreten habe?

Hätte ich sonst dieses dämliche Tattoo?

Oh Mann, Kollege Stubbs.

Arschlöcher mit der Evolution zu erklären.

Naja, so schlimm ist er nicht.

Er hat nur ein bisschen viel an seinen

Reagenzgläsern geschnuppert.

Annika...

Können wir nicht nochmal ganz von vorne anfangen?

Naja, du hast es ja eigentlich nur gut

gemeint.

Ja, das habe ich.

Max Tenzing?

Annika Weiß.

Wir arbeiten zusammen.

Ja, natürlich.

Die neue Kollegin, die ständig immer an Unterricht

stolpert.

Ich wollte sie schon seit Wochen zum Essen

einladen.

Moment, wir sind ja gerade in einem Restaurant.

Darf ich?

Liebend gern.

Was machst du sonst noch?

Gerne.

Das Piraten-Festival?

Nein, das kennst du.

Das fragst du sehr über Jenny?

Moment, ich war Captain Hook.

Nein, du.

Und ich habe mich immer gefragt, wie der

in echt aussieht.

Enttäuscht?

Nein, nein, der Haken steht dir.

Kannst du öfter tragen?

Wenn ich das erste Mal verknallt war.

Oh, das war in den Kupferschmidt, mein Lehrer

in der fünften Klasse.

Wir waren auf Klassenfahrt mit ihm in Venedig.

Und einen Abend hat er doch tatsächlich Gondel

für uns gemietet.

Er stand hinten in einem Boot und hat

selber Gitarre gespielt.

Und du warst hin und weg?

Alle Mädchen waren hin und weg.

Alle Jungs haben ihn gehasst.

Seitdem habe ich wohl ein Favor für Lehrer.

Hast du?

Du bist dran, Max Tenzing.

Wann hat es dich das erste Mal erwischt?

Naja, das ist das erste Mal, dass wir

verschiedene Sachen bestellt haben.

Wieso?

Naja, ich mag Vanille und du Schokolade.

Aber ich mag Vanille, sehr sogar.

Aha, und wieso?

Ganz ehrlich?

Ja.

Als ich gehört habe, dass du Vanille bestellst,

dachte ich, das ist unheimlich.

Was?

Dass wir immer das gleiche mögen.

Deshalb.

Aha.

Wir können tauschen.

Nein, du musst nicht meine Dummheit auslöffeln.

Wir teilen.

Teilen ist gut.

Warte mal.

Danke.

Warum bin ich mir das so müde?

Vielleicht, weil es schon vier Uhr morgens ist.

Was, wirklich?

Schau mal, da ist der große Wagen.

Und da ist der kleine Wagen.

Und da der Aralis.

Aha.

Und da der Ision.

Der was?

Der Ision, kennt doch jeder.

Ach der, der kleine Bruder von Rubikon.

Genau.

Du hast keine Ahnung von Sternen, oder?

Nee, du?

Keinen blassen Schimmer.

Hat mich auch noch nie interessiert.

Mich auch nicht.

Ich finde auch das, was hier auf der

Erde passiert, viel interessanter.

Hast du eine Freundin, Max?

Wie Freundin?

Freundin gleich Frau, mit der du zusammen bist.

Die dir was bedeutet?

Die mir was bedeutet?

Nein.

Gut.

Sonst müsste ich dir jetzt den Ellbogen in

die Eier rammen.

Aha.

Stattdessen kann ich jetzt das machen.

Ist schön, die Dämmerung.

Schön, dich getroffen zu haben.

Warte mal.

Da wohne ich nicht lang.

Ich glaube, ich wohne da lang.

Hier wohne ich wirklich.

Schade.

Gute Nacht.

Na ja.

Wohl eher guten Morgen.

In drei Stunden fängt die Schule an.

Ich hoffe, wir sehen uns dann.

Bis gleich.

Bis gleich.

Au, was ist denn los?

Ich wollte nur schauen, ob so ein netter

Mann wie du echt ist.

Max?

Was machst du hier?

Ich musste einfach wissen, ob die schöne Frau,

die hier wohnt, nur ein Traum war.

Außerdem habe ich erfahren, dass Frau Dr. Stürschnor

auf Sie wartet.

Darf ich Sie chauffieren?

Liebend gern.

Kleine Stärkung gefällig?

Sie denken aber auch an alles, Kollege Klemse.

Ja.

Was ist los?

Mach doch weiter.

Morgen.

Morgen.

Das sind schöne Skulpturen.

Sind die von deinen Schülern?

Ja.

Das ist eine schöne Skulptur.

Ich habe für die Prüfung kurz eine Ausstellung

vorbereitet.

Das gab es ja noch nie.

Und für Sozialkunde?

Das ist leichteres.

Ich habe noch keine Idee.

Aber ich sehe Frau Stör auch erst in...

Mist, vor fünf Minuten.

Was nehmt ihr denn gerade durch?

Die Bundesregierung und die Institutionen.

Dann lass deine Schüler doch eine Debatte führen,

genau wie im Bundestag.

Das ist ja eine super Idee.

Danke, Max.

Hallo.

Bis später.

Viel Glück.

Sag mal, was ist denn mit dir los?

Bist du verrückt, dich vor Annika so sehen

zu lassen?

Wo ist denn dein Tattoo?

Nein, ich bin nicht verrückt.

Aber du bist ein Idiot.

Denn Annika findet mich toll, mich.

Verstehst du mich?

Nicht das Arschloch.

Ja, aber...

Ich dachte mir, wir machen hier aus der

Aula für die Prüfung eine richtige kleine Galerie.

Und...

Ja und?

Und was?

Ja eben, und was?

Und dann habe ich mir gedacht, wir könnten

in Sozialkunde eine Debatte machen.

Die Schüler könnten die Positionen der einzelnen Parteien

einnehmen und eine politische Frage, die ihr Leben

betrifft, diskutieren.

Zum Beispiel, was weiß ich, ob Schulgebühren eingeführt

werden sollen oder nicht.

Neuartig, aber gar keine schlechte Idee.

Als Shakespeare den Midsommarnachtstraum schrieb, idealisierte er natürlich

die keltischen Göttermythen.

Also gab es Oberon gar nicht wirklich?

Doch, doch, natürlich.

Oberon, Eseon, Robicon.

Oh, Entschuldigung.

Die gab es alle.

Und sie waren alle wunder-, wunderschön.

Passt.

Tore.

Tore hat Klett behauptet, dass er nur mit

seiner Ex geschlafen hat, um sich besser trennen

zu können.

Er wollte ihr beweisen, dass sie nichts mehr

verbindet.

Echt?

Und es hat funktioniert?

Das erste Mal hat es nicht geklappt, das

zweite auch nicht und nach dem vierten Mal

habe ich gesagt, jetzt reicht es.

Was für ein Arschloch.

Ja, aber ich war bescheuert, zu lange zu

bleiben.

Nie wieder.

Schluss mit diesem Teufelskreis und tüten die Linie.

Gib das sofort her.

Nein, das ist ein Anlegen.

Hol es dir doch.

Willst du vielleicht noch mit zu mir kommen?

Wenn es wieder so schnell geht.

Scheiße, so schnell.

Mein Glück.

Viel zu heftig.

Blaues Hemd oder grünes Hemd?

Grün war meine Lieblingsfarbe.

Meine auch.

Max.

Oh Gott, Mirjam.

Wo warst du?

Wie bist du denn hier reingekommen?

Ich habe die ganze Zeit versucht, dich zu

erreichen.

Ich muss dir ganz dringend was sagen.

Muss das jetzt sein?

Wenn du jemanden liebst, dann möchtest du ihm

das doch sofort sagen, oder?

Du tust was?

Du bist der großartigste Mann, den ich je

getroffen habe.

Ich liebe dich.

Oh Gott.

Oh nein.

Mausi hat doch recht.

Wer?

Mausi sagt, man soll nie als Erste sagen,

ich liebe dich.

Ich dachte, so ein Friseur, das weiß der

schon.

Aber er hat recht.

Jetzt kann man das so nicht sagen.

Das heißt, du liebst mich?

Na ja, so kann man das auch nicht

sagen.

Aber so schlimm bin ich doch gar nicht.

Und wir passen doch so gut zusammen.

Mirjam.

Mirjam, jetzt pass mal auf.

Mirjam, du hast dir die Schlechze angelegt.

Mirjam, bitte hör auf zu weinen.

Ich kann Frauen nicht weinen sehen.

Entschuldigung.

Seltsamer Druck.

Ich mache immer alles falsch.

Nein, du machst nicht immer alles falsch.

Aber ich muss jetzt los, okay?

Lass uns später reden.

Mann.

Heute Abend?

Bitte, ich koche was für dich.

Max, bitte, du kannst mich doch jetzt nicht

so fertig machen.

Okay, heute Abend.

Aber kein Kochen, okay?

Dann koche halt irgendwas Einfaches.

Aber bloß keinen Aufwand, ja?

Ja, Max.

Alles, was du willst, Max.

Schwarz?

Wie?

Na, dein Hemd.

Ach so, ja.

Es passt hier plötzlich zur Stimmung.

Alles in Ordnung?

Alles super.

Die Frage ist also, wie reagieren drei gruppenfremde

Mäuse im Labyrinth mit einer etablierten Achtergruppe?

Stups.

Du musst mir helfen.

Ich dachte, ich bin ein Idiot.

Jedenfalls ist deine blöde Theorie in allem Schuld.

Weißt du, wer bei mir zu Hause im

Bett liegt?

Annika?

So schnell?

Nein, Mirjam.

Sie will mich, weil ich für sie der

tollste Mann bin, den sie je getroffen hat.

Ist doch wunderbar.

Das klappt doch besser als gedacht.

Nichts ist wunderbar.

Sie hat gesagt, sie liebt mich.

Wie werd ich sie jetzt wieder los?

Echt?

Sie hat gesagt, sie liebt dich?

Ja.

Sie hat gesagt, sie will mich.

Und Annika will dich auch?

Seltsam.

Stups, Annika darf von dem Ganzen überhaupt nichts

wissen.

Ist das klar?

Also, wie werd ich sie los?

Dann musst du jetzt mit ihr Schluss machen.

Wie denn?

Ich hab noch nie mit einer Frau Schluss

gemacht.

Du hast doch nie mit einer Frau Schluss

gemacht?

Nein.

Muss ich noch nie.

Stups, sie hat geweint.

Ich bin doch keiner Frau, die weint.

Ach komm schon, Max.

Du bist ein Arschloch.

Du musst sie einfach abschießen.

Ich bin kein Arschloch.

Ich spiel das Arschloch.

Ich kann sowas nicht.

Auf was, Max?

Du musst dir ein bisschen Mühe geben.

Die Frau, die nicht mit sich Schluss machen

lässt, die gibt's nicht.

Es ist mein Lachen.

Ich kann anders lachen, Max.

Nein, es ist nicht dein Lachen.

Dein Lachen ist wunderbar in Ordnung, Mirjam.

Du wirst sehen, ich werde alles ändern, was

dir nicht gefällt.

Alles.

Nein, Mirjam, es hat überhaupt keinen Sinn mit

uns.

Es liegt nämlich nur, es liegt an mir.

Okay?

Es liegt an mir.

Gib mir einfach die Schuld.

Ich kann damit leben.

Ja.

Ja, sehr schön.

Dann ist ja alles klar.

Ich bin ein Arschloch und du bist eine

tolle Frau.

Es hat einfach nicht funktioniert.

Wir haben alles geklärt.

Alles gut.

Tschüss.

Annika, hallo.

Ich muss die ganze Zeit an dich denken.

Ja, ich auch.

Ich kann überhaupt nicht einschlafen.

Das finde ich ja toll, dass du auch

nicht schlafen kannst.

Willst du noch zu mir kommen?

Ja, aber klar, gerne.

Dann bringe ich noch die Cape Town Unplugged

von Carlos Maria Sanchez mit.

Okay, ich freue mich.

Oh mein Gott.

Max?

Annika, ich glaube, ich kann doch nicht.

Was ist denn los?

Ich muss Jups Katze füttern.

Aber was ist mit morgen?

Hast du morgen Zeit?

Hallo?

Max?

Max?

Was ist denn?

Was soll denn das?

Was?

Hast du wahnsinnig geworden?

Miriam, was soll denn das?

Max, ich bin so unglücklich.

Das ist doch kein Grund.

Jetzt leg dich erst mal hier hin.

Du bist so süß, wenn du so bestimmt

bist.

Kannst du mich morgen nochmal nach mir sehen?

Ja, ich sehe morgen nochmal nach dir, okay?

Abendessen?

Nein, nein.

Mach dir bloß keine Umstände.

Natürlich, alles was du sagst.

Okay, morgen Abend.

Toll, eine Frau, die nicht mit sich Schluss

machen lässt.

Dass es so etwas gibt.

Ich kann nicht mehr.

Ich mache mit ihr Schluss und sie lebt

mich noch mehr.

Ja, es gibt Schlimmeres.

Zwei wundervolle Frauen, vor allem viele Männerfrauen.

Du verstehst das nicht.

Es muss einen Weg geben, mit mir am

Schluss zu machen.

Was sagen deine Forschung und deine Mäuse, deine

Schüler?

Du hättest sie springen lassen sollen.

Naja, manchmal verliert ein Alphamännchen seine Beute an

ein stärkeres Alphamännchen.

Aber du bist durch mich so gut.

Wo soll man noch ein größeres Arschloch als

ein Genie?

Okay, stopp's.

Auf geht's.

Das hier bringt meine Forschung aber völlig durcheinander.

Quatsch.

Du bist einer dieser verrückten Wissenschaftler, die einen

Selbstversuch machen.

Eine partizipierende Observation ist sehr gefährlich.

Viele sind dran gestorben.

Ja, aber keiner hat das Sex jetzt funktioniert.

Also, dann hinten da.

Das ist sie.

Was ist los?

Stups.

Stups.

Hey, geh da an Stups.

Mein Gott, sie ist wirklich unglaublich.

Und sie willst du los?

Langsam, langsam, langsam.

Beruhig dich.

Sei cool, distanziert.

Ignorier sie einfach.

Rede lauter nur über dich selbst, okay?

Stups, das Arschloch ist Gottes Geschenk an die

Frauen.

Okay, ran an die Braut.

Genau so muss es sein.

Hallo Mirjam.

Hallo Max.

Das ist mein Kumpel Stupsi.

Ich habe ihn gerade getroffen und mal mitgebracht.

Hallo.

Hallo.

Das ist ja ein tolles Kleid.

Und die Haare.

Toll.

Darf ich Ihnen noch was zu trinken holen?

Sieht so etwa ein Giga-Arschloch aus?

Ich konnte einfach nicht.

Sie ist so, du hast über jeden ihrer

Witze gelacht.

Du hast ihr immer recht gegeben.

Und den ganzen Abend hattest du diesen dämlichen

Gesichtsausdruck.

Ja.

Das wird jetzt aus deinem Buch.

Werde ein Mann, kriege die Frau.

Das stimmt doch auch.

Oder hast du nicht gemerkt, wie sie mich

ignoriert hat?

Oh Gott, was mache ich jetzt nur?

Ja, also eigentlich gibt es nur eine Möglichkeit.

Keine Umwege mehr.

Sei so fies wie möglich.

Gib ihr den Gnadenstoß.

Sonst nimmst du es nur wieder als Herausforderung.

Ich kann das nicht mit dem Gnadenstoß.

Miriam ist an dem Ganzen doch völlig unschuldig.

Und außerdem weint sie immer.

Ja, aber die Evolution geht nicht immer freundlich

mit den betroffenen Arten um, fragt die Dinosaurier.

Aber warum liegt sie mich jedes Mal mehr,

wenn ich mit ihr Schluss mache?

Weil du dann wie ein Arschloch handelst.

Und sie steht auf Arschlöcher.

Ja.

Aber das würde doch bedeuten, wenn ich den

Spieß umdrehe.

Wenn ich kein Arschloch mehr wäre, dann, wenn

man das ist, ist es Gnadenstoß.

Nein, Max, nein.

Du hast mich falsch verstanden.

Tu es nicht.

Max?

Max, bist du etwa am Putzen?

Ja, das mache ich ab jetzt alle zwei

Tage.

Oh, möchtest du einen Kamin-Tee?

Stimmt irgendwas nicht mit dir?

Du bist so komisch.

Nehmen wir die Tasche ab.

Wenn du meinst.

Möchtest du vielleicht Musik hören, was Klassisches?

Du bist gar nicht mehr der Max, den

ich kenne.

Nein.

Ich habe beschlossen, mich zu ändern.

Ab heute werde ich der liebste, netteste, weicheigste

Mann sein, den du je kennengelernt hast.

Max, das ist alles so anders, als ich

es erwartet habe.

Hauptsache, wir können über alles reden, Miriam.

Reden?

Ja, so wie du es gerne möchtest.

Ich würde es dir gerne ablesen.

Max, was ist denn aus dem Mann geworden,

in den ich mich verliebt habe?

Ich weiß es nicht.

Aber ich, ein Engel.

Das Beste, was mir je hätte passieren können.

Und weißt du, was ich mir jetzt wirklich

wünsche?

Dich.

Aber, ich müsste dringend...

Oh, oh.

Ich kann es auch ganz ausziehen.

Aber wird dir dann nicht schrecklich kalt?

Du bist so süß, wenn du dir Sorgen

um mich machst.

Lass mich bitte nie, nie, nie wieder alleine.

Vieh, du hast wieder mit Miriam geschlafen?

Sie hat mir so leid getan.

Das ist eine komische Form von Mitleid.

Stups Hilfe, sie würde jetzt am liebsten sofort

bei mir einziehen.

Ja, ich wollte dich erwarmen, aber nein, der

Herr weiß ja alles besser, nett sein.

Jetzt glaubt sie, sie hat dich verkehrt.

Das war's, es kann sein, dass du sie

nie wieder los wirst.

Oh Gott, jetzt habe ich Miriam und Annika.

Das ist der Super-GAU.

Entschuldigung.

Kein Problem.

Mira?

Meine Güte, ich wusste gar nicht, dass du

auch in Berlin lebst.

Das ist ja eine Ewigkeit.

Wie geht es dir, was macht die Liebe?

Und dann ist er plötzlich wieder aus dem

Haus gelaufen, als hätte er in eine tote

Ratte gebissen.

Tote Ratte?

Ja, das muss man nicht verstehen, ich bin

verzweifelt.

Miriam, das klingt, als ob dieser Typ ein

mega Arschloch ist.

Kann es sein, dass du seit der Schule

deinen Geschmack nicht mehr verändert hast?

Aber er ist so faszinierend und so geheimnisvoll.

Wie ist denn dein Freund?

Lieb, sensibel und total ...

total nett?

Na, wenigstens eine, bei der alles funktioniert.

Na ja, wir haben uns eigentlich kaum noch

gesehen, seit wir miteinander geschlafen haben.

Und jetzt fragst du dich, ob es gut

für ihn war.

Ach, Männer sind doch alle gleich.

Wenn du sie willst, dann wollen sie dich

nicht.

Wie Cosmos schreibt, sie haben Angst vor Verantwortung.

Allegra meint, es gibt ja nur Mütter.

Und Rogue sagt, Männer haben Angst, dass Sex

schlecht wird, sobald die Liebe im Spiel ist.

Du liest das alles?

Klar, und ich denke, dass die letzte Theorie

stimmt.

Deswegen muss ich mir auch klar machen, was

das Schwachsinn ist.

Sex und Liebe schließen einander nicht aus.

Also, ich glaube nicht, dass das das Problem

von meinem Max ist.

Max?

Mein Freund heißt auch Max.

Schräg.

Aber siehst du, zwei Männer, ein Name und

trotzdem völlig unterschiedlich.

Ich sag ja, du verdienst was Besseres.

Es gibt aber nichts Besseres als ihn.

Okay, was ist der Gnadenschuss?

Was muss ich machen, tun, sagen?

Keine Ahnung.

Wie, keine Ahnung?

Ich dachte, du bist der Genie.

Ich dachte, du schaffst alles im Alleingang.

Es tut mir leid, Stutz, wirklich.

Hilf mir ein letztes Mal.

Na schön, aber nur, damit du nie wieder

mit Miriam ins Bett steigen musst.

Danke, Stutz.

Also gut, was macht das Genie, wenn es

was nicht weiß?

Es forscht.

Oh nein.

Wir können die Frauen doch nicht einfach fragen,

wie man am grausamsten mit ihnen Schluss gemacht

hat.

Verzweifelte Umstände verlangen nach verzweifelten Maßnahmen.

Aber warum sollten sie mit uns reden?

Wir sind schließlich der Feind.

Also gut Jungs, wenn ihr das wissen wollt,

dann hört einfach gut zu.

Du kommst mir irgendwie bekannt vor.

Haben wir uns nicht schon mal gesehen?

Nein.

Er hat mir einfach eine SMS geschickt und

dabei hat er auch noch Schluss falsch buchstabiert.

Er sagt, ich war nie in dich verliebt.

Mir war einfach nur langweilig.

Du bist zu groß.

Du bist fett.

Ich stehe nicht auf Blogs.

Du riechst komisch.

Du bist mir einfach in allem unterlegen.

Dein Geld habe ich nicht mehr.

Ich musste doch den Paris-Trip mit deiner

Nachfolgerin betreuen.

Ich habe ihn erwischt, wie er mit meiner

besten Freundin geschlafen hat.

Sein Kommentar?

Guck doch nicht so blöd.

Mach doch einfach mit.

Nein.

Wann hast du Zeit für mehr?

Er war künstlerisch.

Er hat meinen Hintern herausgeschnitten.

Seiner Frau und den Kindern.

Sollte ich ihm zuhinter?

Du spinnst.

Du bildest dir was ein.

Da ist jemand gelangweilt.

Vielleicht ist du fickt in Realität.

Sexbestien.

Seine Sekretärin.

Schneid ihm die Eier.

Fuck.

Langsam glaube ich, es ist ziemlich scheiße eine

Frau zu sein.

Stimmt.

Welche Sprüche haben wir gewonnen?

Dein Arsch ist mir zu fett.

Autsch.

Ich kann sowas nicht sagen.

Das musst du aber.

Damit greifst du eine der sensibelsten und empfindlichsten

Stellen ihres Körpers an.

Welche Frau ist sich nicht unsicher über ihren

Hintern?

Dieser eine kurze Satz untergräbt ihr Selbstvertrauen und

beendet eure Beziehung ein für allemal.

Diese Arschlöcher sind viel schlauer als ich dachte.

Aber es ist so grausam.

Bleibt ihr eine andere Wahl?

Heute Abend ist Annikas Ausstellung.

Ich mach's vorher.

Arsch ist mir einfach zu fett.

Wo steckt die bloß?

Wir brauchen was, was unseren Männern sagt, ich

liebe dich und trotzdem hast du den besten

Sex deines Lebens.

Das steht dir.

Aber bis du dann mal draußen bist, das

find ich schön.

Und das kann er an der Seite aufmachen,

ohne dass er langweilig zuppeln oder zerren muss.

Meinst du?

Damit kenn ich mich aus.

Nur mit den Männern mach ich immer irgendwas

falsch.

Ja, eine klitzekleine Kleinigkeit, du läufst dem falschen

Mann nach.

Ich sag's dir nochmal, er hat dich nicht

verdient.

Reagiert dein Max auch so wie meiner?

Nein, sonst wäre er nicht mein Max, ich

hab meine Lektion gelernt.

Nur noch nette Jungs.

Wie läuft's denn mit deinem Max?

Großartig, er nimmt gerade wunderbar Rücksicht darauf, dass

ich wegen meiner Ausstellung so nervös bin.

Das heißt, ihr habt immer noch keinen Sex?

Ja, hör auf.

Er hat mich nach der Eröffnung auf ein

romantisches Wochenende in Venedig eingeladen.

Oh, Venedig, du Glückskeks.

Annika, warum kann mein Max nicht auch so

sein?

Hey, ich weiß was.

Dein Max ist ein Mann, mein Max ist

ein Mann.

Komm doch heute Abend zu meiner Ausstellung.

Mein Max ist da und vielleicht kann er

dir erklären, warum deiner so seltsam ist.

Ich will euch aber nicht stören.

Du störst uns nicht, ich bin so beschäftigt,

dass er sich sicher über deine Gesellschaft freut.

Hm?

Hm.

Hallo, Max.

Grüß dich.

Nein, ich

geh da mal rein.

Tschüss.

Du siehst wunderschön aus.

Und deine Ausstellung ist der Hammer.

Wirklich?

Ja.

Guten Abend, Herr Tenzing.

Was für ein schöner Abend, Frau Weiss, vielen

Dank.

Gunter, was soll das werden?

Es heißt Christgott, also würdest du vor die

Tür stellen, damit es alle begrüßen kann.

Gunter, wir haben doch die Aufklärungsflächen vorher genau

abgesprochen.

Gunter?

Und?

Wie hat Miriam reagiert, hat sie geweint?

Nein, sie hat nicht geweint, weil sie gar

nicht zu Hause war.

Hey, hey.

Janika, das ist ja gigantisch.

Schön, dass du da bist.

Warte mal, Max muss hier irgendwo sein.

Oh nee, jetzt muss ich die ganze Aufklärung

noch von Frau Weiss durchmachen.

Oh, mein Sturz.

Aber keine Sorge, ich nutze die nächste Gelegenheit.

Frau Weiss, ich würde Sie gern der Schulrichterin,

Frau Dr. Schild, vorstellen, die bei Ihrem Prüfungsunterricht

dabei ist.

Du erkennst sie ganz einfach daran, dass sie

der süßeste Pessaussehens in meinem ganzen Raum ist.

Scheiße, da ist Miriam.

Miriam.

Oh mein Gott, sie ist so schön.

Ich muss hier raus.

Nein, nein, statistisch gesehen sind hier deine Chancen

90 Prozent höher, dass sie nicht durchdreht, wenn

du mit ihr Schluss machst.

Dafür liegen meine Chancen bei 100 Prozent, dass

Anika mich kalt macht, wenn sie mich mit

Miriam sieht.

Vielleicht gibt's einen Notausgang?

Da.

Geh nach Hause, geh nach Hause, geh nach

Hause.

Du weißt vermutlich das mit Nose, auch diese

Entfernung.

Geh doch einfach nach Hause.

Vergiss es.

Gut, wir warten einfach hier, bis sie sich

was zu trinken holt.

Nächster Plan.

Okay, okay.

Pass auf.

Ich steig mich in die Nähe der Tür,

und wenn ich dir ein Zeichen gebe, sagst

du wir Ablenkung.

Welche Art von Ablenkung?

Die Art, die ablenkt.

Sobald Miriam wegschaut, lauf ich los.

Alles klar?

Alles klar, alles klar.

Ich finde, sie steht da gut.

Guckt aber nicht perfekt am Eingang, würde sie

eben grüß Gott sagen.

Gunter, es reicht.

Probier lieber mal den Kuchen, und lass die

Statue für sie essen.

Anika, das ist eine großartige Ausstellung.

Danke, du hast recht.

Was ist das für ein Ding?

Was?

Miriam, komm mal mit.

Da hinten ist eine Skulptur, die mich total

an dich erinnert.

Neutronen.

Das hier, Anika.

Was machst du hier?

Was ich hier mache?

Was machst du hier?

Meine Freundin hat dich angesagt.

Entschuldigen Sie mich einen Moment.

Gunter, was hast du vor?

Es ist nicht so wichtig, was viel wichtiger

ist.

Miriam, ich will dich nicht mehr wiedersehen.

Max, wir haben doch schon darüber geredet.

Nein, es liegt an mir.

Ich bin einfach nicht beziehungsfähig.

Wir müssen doch auch gar keine Beziehung haben.

Wir haben es doch ganz gut so.

Nein, sag nicht immer wir.

Das Wir ist das Problem.

Wir passen nicht zusammen.

Ach, Süßer, jetzt lass uns doch einfach mal

nach Hause fahren.

Dann zeige ich dir schon, wie gut wir

zusammenpassen.

Miriam, ich...

Ich...

Ich will nicht mehr mit dir zusammen sein,

weil...

Weil dein Hintern...

Haben Sie irgendwelche Probleme?

Weil...

Weil dein...

Dein Arsch ist mir einfach zu fett.

So, jetzt.

Jetzt weißt du Bescheid.

Sehen Sie, ich hatte Recht.

Er sagt allen ein herzliches Grüß Gott.

Aber unsere Besucher sind inzwischen alle reingegangen.

Was?

Oh, stimmt.

Gut, das Problem wäre gelöst.

Miriam, was ist los?

Mein Max ist hier, diese Schwein.

Was?

Aber wieso?

Er hat mit mir Schluss gemacht, weil ihm

mein Hintern zu fett ist.

Hat er das gesagt?

Weißt du auch, dass er zu fett ist?

Miriam, das ist ein süßer Hintern, sein Ego,

das ist zu fett.

Ich will nach Hause weinen.

Nein, das wird jetzt richtig zu Ende gebracht.

Dem letzten Arschloch, mit dem ich zusammen war,

habe ich in die Eier getreten.

Und ging es dir danach besser?

Besser als nach jeder Therapie.

Ich sehe nicht.

Verpflichte dich nur, du Schwein, wir finden dich

schon.

Wie gehen Arschlöcher bloß mit diesem miesen Gefühl

im Magen um?

Sie haben es einfach nicht, deshalb sind sie

Arschlöcher.

Hast du gesehen, wie sie sie genommen hat?

Was für eine Frau.

Dieses Arschloch, das macht mich fix und fertig.

Ich sage jetzt lieber, Annika, gute Nacht.

Ich fahre nach Hause.

Ich fühle mich einfach ein paar Stunden scheiße.

Warum kann ich nur keinen Mann kennenlernen, der

mich so nimmt, wie ich bin?

Jemanden netten.

Einen, Max.

Solche Männer sind selten.

Apropos, versteckt ihr überhaupt?

Ach Willis, probier mal die Häppchen, die sind

köstlich.

Doch.

Glaubst du nicht, dass du in einem Teufelskreis

steckst?

Selbst wenn ihr wieder zusammenkommen solltet, gefallen ihm

in ein paar Wochen deine Brüste nicht.

Was ist denn falsch in meinen Brüsten?

Miriam, das ist die schönste Brüste, die ich

je gesehen habe.

Auch dein Haar, deine Augen, deine Figur, alles

wunderbar.

Deshalb verdienst du jemanden, der einer schätzen kann.

Jetzt rufst du ihn auf der Stelle an

und sagst ihm, dass er dir deinen fetten

Arsch lecken kann und dich zum Teufel scheren

soll.

Du meinst, ich soll ihn wirklich anrufen?

Wenn die Eier treten, wäre besser, aber es

wäre schon mal ein Anfang.

Du hast recht.

Ich weiß, dass du recht hast.

Aber leck mich einfach, Arschloch!

Max?

Hey!

Wer tun Sie?

Frau Dr. Scholl, Entschuldigung.

Max?

Dein Max?

Annika.

Miriam.

Du kannst uns das jetzt sicher alles erklären.

Soll ich?

In letzter Zeit hat er noch so seinen

irgend Blick.

Richtig unheimlich.

Auf jeden Fall hat er der Ahnung, Frau

Weiss, die Ausstellung ruiniert.

Anregende Ausstellung.

Was du nicht sagst.

Er hat doch gesagt, es sei eine Ausstellung.

Annika, bevor du über mich herfällst, ich wollte

dir sagen, oh, Entschuldigung, Ich...

ich...

hieße...

ich...

ich dachte...

Und ich dachte, dass Sie mich an den

Waden erkannt hätten.

Wollen Sie noch mal anfassen?

Nein.

Danke.

Wo ist denn Frau Weiß?

Krank.

Oder sollte ich besser sagen, schämt sich zu

Tode.

Eigentlich haben Sie allen Grund, heute krank zu

sein.

Was suchen Sie also hier?

Ich wollte Frau Weiß sagen, wie leid man

alles...

Na, dann sagen Sie's ihr gefälligst.

Ich denke, Sie haben ihre Adresse.

Sonst fragen Sie im Sekretariat nach.

Und morgen will ich Sie beide hier wieder

pünktlich um 18 verstanden?

Ja.

Danke.

Annika, es tut mir schrecklich leid.

Ich habe einen furchtbaren Fehler begangen.

Und der Himmel ist blau, der Rasen ist

grün?

Bitte?

Du erzählst mir nichts, was ich nicht schon

weiß.

Annika, ich verstehe ja, dass du wütend bist.

Wütend?

Willst du wissen, wie sich wütend anfühlt?

Ja, sag's mir ruhig.

Ich zeig's dir besser.

Und falls du auch das jetzt nicht verstehst,

noch mal deutlich, ich will dich nie, nie,

nie wiedersehen!

Annika Weiß erreicht, jeder außer Max Tensing darf

jetzt eine Nachricht hinterlassen.

Stups, ich könnte ein Bier vertragen.

Hallo Max.

Oh Gott, Mirjam.

Könntest du mir vielleicht nur in den Magen

schlagen?

Da tut's nicht so lange weh.

Wieso sollte ich dich schlagen?

Ich bin längst über dich hinweg.

Wirklich?

Klar.

Frau von Morgen empfiehlt einfach, mit dem Leben

weiter zu gehen.

Stärker und weiser.

Sag mir nur eins, Max, warum das Ganze?

Möchtest du wirklich die ganze Geschichte wissen?

Also gut, das war so...

Warte mal kurz, ich bin doch noch nicht

so ganz über dich hinweg.

Du egoistisches Schwein, wie konntest du mir das

alles antun?

Jetzt ist besser.

Erzähl weiter.

Erinnerst du dich noch an Klaus?

Arschloch Klaus.

So viel von Hause.

Und dann klingelte unter dem Tisch das Handy

und den Rest kennst du ja.

Sogar für meine Verhältnisse warst du ein gigantisches

Arschloch.

Ja, ich weiß.

Aber wenigstens hattest du ehrenwerte Gründe.

Ich weiß gar nicht, ob ich dich jetzt

drücken oder lieber treten soll.

Könntest du vielleicht mit dem Drücken anfangen?

Das mit Klaus war wohl auch ziemlich gemein

von mir.

Naja, ja.

Tatsächlich bin ich mehr auf dich abgefahren, als

du ein Arschloch warst.

Vielleicht hat dieser durchgeknallte Freund von dir doch

recht.

Meinst du, Annika kann mir nochmal verzeihen?

Annika?

Vergiss es.

Dir hast Arschlöcher und in der Kategorie bist

du einfach Spitzenklasse.

Aber das stimmt in echt doch gar nicht.

Ich bin ganz anders.

Ich werde dir beweisen, dass ich der netteste

Mann auf der ganzen Welt bin.

Morgen geht's los.

Hallo, Miriam.

Oh, der Mann der Arschlöcher züchtet.

Wie konntest du Max nur so bescheuerte Tipps

geben?

Viel Glück, Max.

Gute Nacht.

Was für eine Frau.

Macht sich was aus, wenn ich sie morgen

mal anrufe?

Liebste Annika.

Liebste Annika.

Annika!

Annika!

Annika!

Oh, entschuldige, wenn du gerade Besuch hast, dann...

Nein, nein, nein.

Du kennst ihn.

Komm rein.

Das war die beste Woche meines Lebens.

Ohne jedes Verstellen und ohne dummes Spielchen.

Ich konnte einfach nur ich sein.

Ja.

Und welche Theorie passt dazu?

Weißt du, langsam glaube ich ja, Liebe ist

mehr eine Kunst und keine Wissenschaft.

Sag mir jetzt bitte nur einen guten Grund,

dich nicht einfach aus dem Fenster zu werfen.

Leute, ich brauche Hilfe.

Annika lässt mich nicht mal mehr in ihre

Nähe.

Ich dachte, wenn wir vielleicht zusammen...

Oh, äh, Max, ich habe ganz schlechte Neuigkeiten

für dich.

Ich habe gestern mit Annika telefoniert, sie hat

einen anderen.

Nein, Frau Dr. Stöhr, ich muss mich krank

melden.

Ja.

Die Krippe.

Hühnerbullion.

Danke.

Ich werde es ausprobieren, ja.

Danke.

Ja.

Was ist los mit dir?

Krank.

Krank, krank oder frustriert und deprimiert krank?

Frustriert und massakriert krank.

Willst du gar nicht wissen, wer der andere

ist?

Nein.

Es ist Albrecht.

Albrecht?

Bleistiftanspitzer Albrecht?

Der typische Mann zum ausholen.

Du weißt schon, Brr, Brr, der böse Max.

Vielleicht stimmt meine Theorie ja doch.

Hör zu.

Sie hat sich überhaupt nicht weiterentwickelt.

Sie folgt immer noch den alten Arschloch-Regeln.

Und wenn sie sich bei Albrecht genug ausgeholt

hat.

Wer weiß, vielleicht bist du das Arschloch, zu

dem sie zurück will.

Ich will aber für niemand das Ex-Arschloch

sein.

Diesmal meine ich es ernst, ich mache wirklich

Schluss mit Frauen.

Ich gehe nach Tibet, ich werde Mönch oder

sowas.

Das ist aber gar kein guter Zeitpunkt dafür,

Max.

Stups, dein verdammtes Buch, das interessiert mich nicht

mehr.

Mich doch auch nicht.

Diesmal geht es um die wahre Echtliebe.

Danke, Stups, aber ich habe gerade genug damit

zu tun, mir selber leid zu tun.

Warte wieder.

Ja, danke, tschüss.

Irgendwie mache ich hier eigentlich was vor.

Arschloch!

Danke schön.

Heute arbeiten wir mit fünf verschiedenen Mäuse-Populationen,

die sich bislang alle nicht kennen.

Die Mäuse-Populationen können für die fünf verschiedenen

Kontinente stehen oder für die fünf Weltregionen.

Stups, wo ist Annika?

Sie sollte jetzt Kunst unterrichten, aber der Kunsthalle

ist leer.

Stimmt, ich habe sie vorhin Richtung Rauner gehen

sehen.

Was hast du denn vor?

Na was, man kämpft.

Ja, und wie?

Ich habe schon keine Ahnung.

Viel Glück, Max.

So, wo war ich denn geblieben?

Na ja, also, eigentlich interessieren mich die Studiengebühren

gar nicht so sehr.

Aber ich bin schon irgendwie dagegen, weil, na

ja, ich habe halt nicht so viel Taschengeld.

Lutz, ein bisschen mehr Engagement.

Engagement wäre schön.

Keine Argumente müssen die Gegner und die Zuhörer

überzeugen.

Entschuldigen Sie, Frau Weiß, ich...

Ich müsste dringend mit Ihnen sprechen.

Das geht leider nicht, Herr Tenzing, weil Frau

Weiß hier gerade ihren Probeunterricht für das zweite

Staatsexamen hält.

Aber vielleicht können wir so gleich zwei Fliegen

mit einer Klappe schlagen.

Agnes, du hast doch nichts dagegen, wenn Herr

Tenzing an der Debatte teilnimmt.

Bitte was?

Er gibt ein sofort zügliches Mitglied der Opposition

ab.

Und ich schlage auch ein neues Thema vor.

Sollte Frau Weiß Herrn Tenzing zurücknehmen.

Aber für so ein Thema ist doch kein

Ministerium zuständig.

Doch, Gesundheit und Familie.

Max, seien Sie ein netter Kollege und fangen

Sie an.

Ja, ja.

Vielleicht kann ich Ihnen helfen, Kollege Tenzing.

Geben Sie zu, dass Sie mich belogen, betrogen

und öffentlich gedemütigt haben.

Ja.

Und außerdem gerade den wichtigsten Tag meiner beruflichen

Laufbahn ruinieren.

Ja.

Und Sie haben mit meiner Freundin geschlafen.

Also da muss ich widersprechen.

Entschuldigung, hat hier jemand zufällig meine Mäuse gesehen?

Nein, aber setzen Sie sich doch zu, Herr

Stubbs.

Sie haben also nicht mit meiner Freundin geschlafen,

Herr Tenzing.

Doch, schon, aber...

Also, können wir festhalten, was Beziehungen angeht...

Moment, Moment, da möchte ich noch was zu

sagen.

Ich wusste gar nicht, dass sie deine Freundin

ist.

Und ich habe gleich nach unserem ersten Kuss

aufgehört mit ihr zu schlafen.

Außer einmal noch, aber das war nur aus

Mitleid.

Du hast aus Mitleid mit ihr geschlafen?

Das stimmt, ich habe ihn dabei beraten.

Darum habe ich versucht, mit dir Schluss zu

machen.

Außerdem möchte ich hinzufügen, dass sämtliche Anschuldigungen, die

du gegen mich vorbringst, eigentlich Gründe sind, mich

wieder zurückzunehmen.

Klingt nicht sehr logisch.

Ich habe doch das alles nur gemacht, weil

ich seit dem Tag in dich verliebt bin,

an dem du das erste Mal in meinen

Kurs gekommen bist.

Aha, verliebt.

Und wie behandelst du Frauen, die du nicht

magst?

Und wer liebt mich da eigentlich?

Der sensible Englischlehrer oder das mega Arschloch, das

jede Nacht einer anderen nachsteigt?

Keiner von beiden.

Den Max, der dich liebt, den gibt es

nämlich erst, wenn du es nicht machen willst.

Zuerst der Nette, dann das Arschloch.

Aber erst bei dir habe ich begriffen, dass

ich endlich einmal der sein kann, der ich

wirklich bin.

Leider war ich zu diesem Zeitpunkt schon bis

über beide Ohren in der Stups-Methode gefangen.

Das war nur so eine Theorie.

Ich habe deine Frage, Gunter, nicht jetzt, ja?

Nein, nein, Zwischenfragen sind erwünscht.

Also läuft da wirklich was zwischen Frau Weiß

und Ihnen?

Lehrer haben ein Privatleben?

Natürlich haben sie das, du Idiot.

Aber wer hätte gedacht, dass es so romantisch

ist?

Romantisch, er hatte zwei gleichzeitig.

Er wollte halt Ihre Gefühle nicht verletzen.

Gut, er hat aufgehört, mit der Falschen zu

schlafen.

Die beiden lieben sich doch.

Es wäre dumm, wenn sie nicht zusammenkommen, nur

wäre Herr Tenzing einen Fehler gemacht.

So, jetzt ist aber gut.

Nein, nein, nein, lass sie doch weiterreden.

Aber es war ein Riesenfehler.

Okay, jetzt reicht's.

Nein, lass sie reden.

Also, wir können festhalten, dass Herr Tenzing ein

fieser, hinterhältiger Lügner ist.

Aber in gewisser Weise lügen Sie doch auch.

Bitte?

Na ja, Sie sind doch auch sozusagen Armenarm

heute Morgen mit Herr Neumann in die Schule

gekommen.

Und Herr Neumann ist doch ein Waschlappen.

Und was macht man mit einem Waschlappen?

Man heult sich daran aus und wirft ihn

weg.

Ich habe mich nicht ausgeheult.

Ich finde, wir schweigen hier entschieden vom Thema

ab.

Die Stunde ist gleich zu Ende.

Letzte Gelegenheit, das Plenum zu überzeugen.

Herr Tenzing?

Frau Dr. Stöhr, Liebeskomitee, Schüler, Annika, Annika hat

Ihnen gerade den schlüssigen Beweis dafür geliefert, dass

die Antwort auf die Frage, soll sie mich

zurücknehmen oder nicht, nur Nein lauten kann.

Und ich habe keinen Gegenbeweis.

Es gibt keine Gleichung, die sagt, Max hat

gelogen, aber er ist trotzdem toll.

Die gibt es leider nicht.

Das Einzige, was ich ins Feld führen kann,

ist, dass Gefühle keiner Gleichung folgen.

Ich weiß, ich habe dir sehr wehgetan.

Und dein Verstand sagt dir, dass du mir

nie wieder vertrauen kannst.

Dein Verstand sagt dir auch, dass du diesen

Satz schon von jedem Arschloch gehört hast, mit

dem du bisher zusammen gewesen bist.

Das alles sagt dir dein Verstand.

Und jetzt komme ich und frage dich, was

sagt dein Herz dazu?

Mein einziges Argument lautet, ich liebe dich.

Ich wollte dich nicht verletzen.

Und ich werde es auch nie wieder tun,

weil ich ab jetzt nämlich nur noch auf

mein Herz hören werde.

Ich höre lieber auf meinen Verstand.

Ich brauche den Beweis, dass ich jemandem vertrauen

kann.

Gut.

Dann entschuldigen Sie bitte die Störung.

Sehr gut.

Na, ich meine natürlich, unsere Referendarin hat sehr

gut abgestellt.

Ja, ich bin auch beeindruckt.

Kommt das Ganze auch im Abi vor?

Nein, aber dafür im ganzen Rest deines Lebens.

Danke, nein, alles in Ordnung.

Hey, ich hab da noch ne Frage.

Ja, Lutz?

Also ich kapier ja, dass das gerade alles

total logisch war, aber hat sie jetzt wirklich

den Typen in den Wind geschossen, der sie

die ganzen letzten sechs Wochen so blöde hat

grinsen lassen?

Genau, Lutz.

Hart.

Frauen sind ja noch blöder, als ich gedacht

hab.

Entschuldigen Sie mich bitte.

Das mit den Debatten sollten wir beibehalten.

Macht den Unterricht sehr lebendig.

Entschuldigung, wisst ihr, wo der Rensingskurs ist?

Naja, eigentlich dort hinten.

Aber er ist gerade vorne raus, ich finde

ihm nicht so gut zu gehen.

Scheiße, und wo ist vorne raus?

Vorne raus?

Hallo?

Hallo?

Nee, genau richtig.

Du bist weg, bevor ich mein letztes Argument

loswerden konnte.

Ich liebe dich auch.

Klingt überzeugend.

Ah, nur eins noch.

Wenn du mich nochmal verarschst, bist du tot.

Gut zu wissen.

Ähm, wo gehst du hin?

Ich bringe mir sicher meine Klasse irgendwo dahinten.

Wir sind krank.

Ah, ja?

Was haben wir denn?

Schwerer Fall von Liebe.

Aber klar geht das.

Es ist nicht immer einfach und manchmal kann

das Leben verarschend sein.

Ich sage dir eines, es ist immer besser,

wenn wir zusammen sind.

Es ist immer besser, wenn wir zusammen sind.

Ja, wir sehen die Sterne und wir sind

zusammen.

Na ja, es ist immer besser, wenn wir

zusammen sind.

Ja, es ist immer besser, wenn wir zusammen

sind.

Es ist immer besser, wenn wir zusammen sind.

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