All language subtitles for Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe[de]

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Original subtitles

Hier, drei Zimmer!

Och nee, tausend Euro.

Und die da?

Ach, zu teuer.

Ach, so finden wir doch nie eine Wohnung.

Die Freundin von meinem Vater ist in mein

Zimmer gezogen und gibt dort jetzt Rebirthing-Seminare.

Jedenfalls dachte ich, dass es besser ist, wenn

Lukas, so heißt mein Freund, ähm, wenn Lukas

und ich, wenn wir uns erstmal räumlich trennen.

Bei meiner Mutter war es dann also so

eine Art Image-Problem, dass ich noch zu

Hause wohne.

Und dann bin ich ausgezogen.

Auf jeden Fall ziehe ich jetzt mit meinen

zwei besten Freundinnen zusammen.

Wir sind alle Nichtbraucher und sehr leise.

Was haben Sie denn da so an drei

Zimmerwohnungen?

500 Euro?

Was hätten Sie denn da?

Altbau, Parkett, Stuck?

Altbau ist schon schön.

Parkett?

Besser als Teppich?

Stuck ist natürlich toll.

Wieso?

Was haben Sie denn da?

Nichts.

Sehr gut.

Danke.

Und wie lange dauert es dann, bis einem

eine Wohnung zugeteilt wird?

Ja, also im Moment haben wir Wartezeiten von

zwei bis drei Jahren.

Also meine Freundinnen und ich, wir suchen eigentlich

gleich eine Wohnung.

Am besten morgen.

Lange Rede, kurzer Sinn.

Wir suchen eine Wohnung mit drei Zimmern und

da dachte ich, wenn Ihnen 2000 Wohnungen gehören,

dann würde es doch gar nicht auffallen, wenn

eine ein bisschen billiger.

Die Wohnungen gehören nicht mir, sondern meinem Chef.

Sicher.

Sicher.

Gut, dann.

Sie studieren doch Psychologie, oder?

Ja.

Er hat einen Sohn, der das gleiche Fach

studiert.

Vielleicht können Sie ja den mal fragen.

Ach, wirklich?

Hier geht's doch nicht so schnell, lass uns

noch in ist, forever gone from fire, and

all my love ended, stuffed by the dogs.

Du böse

Schurke, sei mir nicht böse, wenn ich die

Öse, die Störung löse.

Logopädie!

Ich studiere SpracheiKunde.

An dem Tisch können Sie das sitzen, wenn

Sie auch etwas trinken.

Ich hätte gern ein Glas Leitungswasser, bitte.

Ja, bitte.

Fünf wäre toll.

Gerne.

Er heißt Sebastian Bernstein.

Ja.

Jetzt muss ich ihn nur noch kennenlernen.

Und der gibt uns dann eine Wohnung.

Ja, na klar.

Und dann soll er mich am besten gleich

noch heiraten.

Einmal Frauenfitness gratis?

Gerne.

Wenn du das hier auseinander bekommst, kriegst du

den Gutschein.

Einmal Fitness gratis?

Äh, nee, danke.

Oder doch?

Äh, ja, ich auch.

Hallo.

Danke.

Viel Spaß.

Hey.

Hi.

Hi.

Und?

Alles zu teuer.

Also, ich bin jetzt an der Quelle.

Das kann noch ein bisschen dauern.

Aber der Sohn von dem Typen mit den

2000 Wohnungen, der studiert bei mir.

Hallo?

Ja, die ist hier.

Einen Moment.

Lukas.

Hallo, ist was passiert?

Ja, dann komm ich nochmal nach Hause.

Ja, ich glaub, ich hab noch 100 Euro

auf der Bank oder so.

Okay, bis dann.

Ciao.

Braucht ihr wieder Geld?

Hm, klar.

Und, geschafft?

Super.

Und du?

Toll.

Hier, das ist für euch.

Danke.

Danke.

Danke.

Und hier wohnen echt 800 Studenten.

Aber garantiert nicht alle im sechsten Stock.

Vielleicht stellen wir die ganzen Kisten einfach aufs

Bett und legen die Matratze auf den Boden.

Sonst komm ich nicht mehr an den Schrank.

Ja, okay.

Das ist echt okay bei mir.

Ich hab da nichts zu planen.

Ja, sicher.

Ich mein, wenn ihr nichts anderes habt.

Hallo, Flynn.

Hallo.

Oh mein Gott.

Kannst du mir kurz mit die Computer helfen?

Ja, klar.

Gleich.

Das ist Beatrice.

Wir teilen uns ein Bad.

Beatrice, das ist Ingen.

Und das ist Lucy.

Hallo.

Hallo.

Das H wird an der Glottis gebildet.

Falls ihr Franzosen sowas habt.

Bitte?

Bitte.

Das E ist im Deutschen kein Öl, sondern

ein E.

Okay.

Keine Ursache.

Wie sieht denn das hier aus?

Du hast doch gesagt, du willst aufräumen.

Ja, das Thema hatten wir schon tausend Mal.

Oh!

Das kann doch nicht wahr sein.

Wenn wir nach Hause kommen, dann siehst du

immer so scheiße aus.

Hi.

Hi.

Also, ich hab jetzt echt gar nichts mehr

auf der Bank.

Ich muss jetzt nach Hause.

Ich muss in die Uni.

Ich hab doch heute meinen ersten Patientenbild.

Echt?

Ich weiß noch, wie ich meinen ersten Song

im Studio aufgenommen habe.

Das erste Mal ist echt immer was Besonderes,

weißt du?

Räumst du noch auf?

Ja.

Ich hab's die letzten 80 Mal gemacht.

Ja!

Wir fahren schnell und gleichmäßig auf ebener Strecke.

Die Sonne scheint, der Wind weht euch durch

die Haare.

Entschuldige.

Hallo.

Hallo.

So, jetzt fahren wir den Berg hoch.

Wer nicht mehr kann, darf umschalten.

Hi.

Alles noch ein?

Ja, alles noch ein.

Und los!

Kack, kack, kack.

Ans übt über oe, uch äußer.

Das sind fünf H's.

Nein, ich kann nicht essen, so viel Süßigkeit.

Gleich nochmal.

Ans übt über oe, uch äußer.

Noch 50 Meter.

Zielgerade!

Spritzen!

Und aus!

Das Mitbringen von privaten Getränken ist verboten.

Hey.

Hallo?

So, das piekst jetzt kurz.

Lass mich nicht spritzen.

Das tut mir leid, aber ohne Betäubung kann

ich Sie nicht behandeln.

Lass mich aber nicht spritzen.

Wie alt sind Sie überhaupt?

Einundzwanzig.

Ach was, Sie sind höchstens siebzehn.

Ich will einen richtigen Doktor!

Hallo.

Ich bin Johann.

Röderer.

Ich bin für die neuen Studenten hier zuständig.

Hallo.

Lena.

Er hält mich für siebzehn und will mich

nicht von mir behandeln lassen.

Außerdem will er keine Betäubung.

Grüß Gott, ich bin Doktor Röderer.

Ja, also wenn Sie nicht wollen, machen wir

die Behandlung natürlich ohne Betäubung.

Lena, nimmst du bitte den Sauger?

Schön weit auf.

Welche ist es denn?

Die Zweisechsen.

Doch lieber betäuben.

Kommst du heute Abend auf die Zahnmedizinerparty?

Ich?

Ja, wo ist die denn?

Na hier.

Nicht ganz legal.

Ist nur was für Insider.

Kommst du?

Wir haben uns beim Studium kennengelernt, als meine

Frau gerade ihren ersten Patienten behandelt hat.

Also von jetzt an behandeln wir alle Patienten

zusammen.

Kommst du?

Äh, ja.

Ja, vielleicht komme ich.

Schön.

Ich freue mich.

Mist, wo ist denn der Becher?

Scheiße.

Oh Mann, oh.

Oh Gott, Entschuldigung.

Tut mir leid.

Geht schon, es ist nichts passiert.

Du bist genauso an mich reingerannt, wie ich

an dich.

Was?

Ja, ich kann ja nichts dafür, dass ich

einen Kaffee in der Hand halte, wenn du

an mich rein rennst.

Also denk nicht, dass ich dir ein neues

Hemd zahle.

Hey, das tue ich nicht.

Du brauchst mir das nicht zahlen.

Ja, dann musst du mir auch gerne einen

Kaffee zahlen.

Oh danke, das ist nett.

Du kannst mir nicht zufällig einen Euro leihen,

oder?

Oh, danke.

Welches Semester bist du denn?

8.

Echt?

Kennst du jemanden, der Sebastian Bernstein heißt?

Warum?

Suchst du eine Wohnung?

Äh, ja.

Ja, ich hab nur gehört, dass er immer

von allen angegraben wird, die gerade eine Wohnung

brauchen.

Aha.

Also, kennst du ihn jetzt, oder nicht?

Nein, ich kenn ihn nicht.

Schade.

Welches Semester bist du denn?

4.

Kennst du vielleicht irgendjemanden, der ihn kennen könnte?

Äh, nö.

Hast du Lust, einen Kaffee zu trinken?

Ähm, ich trinke gerade Kaffee.

Trotzdem danke.

Okay, ich hab gelogen.

Ich, ich kenn ihn doch.

Wir gehen heute Abend sogar zusammen ins Kino.

Wirklich?

Lust, mitzukommen?

Okay, ich geb dir meine Nummer.

Okay.

Gut, dann rufen wir uns zusammen.

Deswegen heute Abend.

Ja, schön.

Schön.

Bis dann.

Bis dann.

2.000 Wohnungen.

Such dir eine aus.

Aber das kann ich doch nicht annehmen.

Oder vielleicht doch?

Arbeiter!

Ablaufen!

Tut mir so leid.

Meine Linsen!

Meine Kontaktlinsen!

Meine Kontaktlinsen müssen irgendwo sein!

Beweg dich!

Meine Linse liegt hier!

Hey.

Ja genau, ich wollte morgen bei Ihnen.

Nein, wo?

480 Euro.

Nein, wie toll.

Ja, dann kommen wir gleich vorbei.

Hey, ich ruf nur meine Freundin an.

Danke.

Lucy.

Tussi.

Lucy.

Rudi.

Hey Lucy, ich bin's.

Der Hammer.

Der Makler von heute Morgen hatte Schnäppchen für

uns.

Ja, wir müssen nur gleich vorbeikommen und uns

das anschauen.

Nee, du, ich hab meine Linsen verloren.

Ich muss erst noch zu Hause vorbei meine

Brille holen.

Tschüss.

Die wehen.

Entschuldigung.

Ich brauch ganz schnell meine alte Brille.

Herr Schwiekowski, so wird das eine Steißgeburt.

Sie liegen ja mit dem Arsch verkehrt.

Entschuldigung.

So wird das nichts.

Drehen, drehen.

Entschuldigung.

Lass einfach alles liegen, ja?

Ich brauch aber noch meine alte Brille, ich

seh nichts.

Weiteratmen.

Schön weiteratmen.

Wir freuen uns auf den Geburtskanal.

Du egoistischer kleine Missgeburt.

Hallo.

Ich bin schon wieder weg, ich hab nur

meine Brille geholt.

Ich hab eine meiner Linsen verloren.

Die Brille sieht wirklich nett aus.

Papa, die Brille hab ich mir ausgesucht als

ich zwölf war und da fand ich sie

schon kindisch.

Kannst du mir nicht ein bisschen Geld geben?

Ich kann doch nicht mit dieser blöden Brille

rumlaufen.

Sicher?

Sag's aber nicht, Christin.

Du bist ein Schatz.

Oh.

Und, wie läuft's bei der Wohnungssuche?

Gott, die Wohnung, ich muss los.

Ich guck mir gleich was an.

Schnäppchen.

Der Keller ist trocken gelebt und hier rechts

wird der Kerbschein aufzunehmen.

Papa.

Ist das garantiert?

Ja, selbstverständlich.

Ich bin gleich da.

Nehmen Sie mich vor.

Hallo.

Hallo.

Interessieren Sie sich auch für die Wohnung?

Natürlich, bei dem Preis?

So günstig ist sie nun auch wieder nicht.

Also, billiger, wenn Sie hier in München nichts

kriegen.

Ach, wirklich?

Ich mein, die Küche, die Größe, die Wohnung

ist unglaublich für den Preis.

Ja, sicher.

Darf ich fragen, was Sie beruflich machen?

Ich?

Ich bin Logopädie-Studentin.

Und Ihr Mann?

Ich hab grad keinen Mann.

Dann haben Sie wohl reiche Eltern?

Nein, mein Vater ist Lehrer und seine Freundin

gibt Rebirthing-Kurse.

Hatten Sie eine schwere Geburt?

Eigentlich nicht.

Ich war in einer Stunde auf der Welt.

Nein, ich auch!

Ingen?

Ingen, da bist du.

Du, äh, unsere Wohnung ist nebenan.

Ach so.

Ausso schön wie die hier?

Nicht ganz.

Vielleicht sind wir ja dann bald Nachbarn.

Alles okay?

Nichts passiert.

Ja, die Wohnung ist für drei Monate frei.

Und jetzt?

Danach kommt hier der Lift rein.

Normalerweise vermieten wir sowas gar nicht.

Es ist ein echtes Schnäppchen.

Nachdem Sie heute Morgen so dringend klang, dachte

ich, ich mach eine kleine Freude.

Hey, ein begehbarer Kleiderschrank.

Na, das ist doch mal was.

Lass mal sehen.

Das ist das dritte Zimmer.

Drei Zimmer.

Für 480 Euro.

Die Wohnung ist im Grunde.

Wissen Sie, was mich wundert?

Also ich find die Wohnung eigentlich ganz gut.

Ich denke auch, wir sollten die nehmen.

Gut, dann unterschreiben Sie morgen den Mietvertrag.

Ich muss noch nach nebenan.

Ich hab noch nie so eine hässliche Wohnung

gesehen.

Wenn wir dann nochmal über die Provision reden

können, dann sehe ich da eigentlich kein Problem.

Dein Fahrrad?

Ach, das suche ich später.

Och, der ist so süß.

Der wohnt nebenan.

Ein Porsche-Fahrer?

Also ich mag ja Porsche.

Aber in diesem Zimmer bekomme ich noch nicht

mal mein Bett.

Und ich muss mit diesem Bert schon heute

Abend ins Kino, weil hinter dem Palast ist

alles für unsonst.

Das ist doch nicht so ekelhaft.

Wie ist das denn ekelhaft?

Ich renne doch nicht irgendwelchen Typen hin, der

ja nur, weil sie Kohle haben.

Dann wohnen Sie also lieber am Kleiderschrank.

Du bist wie Lena.

Und?

Immerhin hab ich Sex.

Ja, hast du selbst mal mit Lukas geschlafen?

Das geht dich überhaupt nicht an.

Das ist bestimmt schon eine Weile her.

Super, ich hatte schon seit einem halben Jahr

keinen Sex mehr.

Du hast einfach keine Ahnung von Liebe.

Lena, ist doch so.

Weißt du was ich glaube?

Du bist mittlerweile schon Lukas' Mama, deswegen habt

ihr auch keinen Sex mehr.

Seiner Mutter vögelt man nämlich nicht.

Nun wird es hier auf keinen Fall zusammen.

Lena!

Es ist doch aber so.

Weißt du was?

Sie können mich doch beide malen.

Parken Sie aus oder ein?

Sobald ich weiß, was ich mache, lasse ich

Sie als Ersten wissen, ja?

Ich weiß nicht, wo der bleibt.

Ich glaube, der kommt nicht mehr.

Quatsch, er sucht bestimmt noch einen Parkplatz.

Ah, da ist er ja.

Nee, ist er doch nicht.

Na ja, wir können seine Karte auch an

der Kasse hinterlegen.

Ich bleibe noch hier.

Dann bleibe ich auch noch da.

Gehst du schon?

Ich?

Nö, wieso?

Ich bin gerade erst gekommen.

Willst du vielleicht einen Tee?

Ja, bitte.

Okay, bin gleich wieder da.

Ist Flynn nicht hier?

Nein.

Oder siehst du ihn hier irgendwo?

Könntest du fragen, ob er bei mir kommt?

Ich weiß nicht, ob er heute noch bei

dir kommt.

Sag ihm doch, ich habe ein kleines Problem.

Ja, das kann ich mir denken.

War ein schöner Abend.

Danke fürs Heimfahren.

Hab ich gern gemacht.

Musst du im nächsten Semester viele Instrumente für

die Uni kaufen?

Erinnere mich nicht daran.

Ich habe ziemlich viele Sachen, die sind auch

wie neu.

Vielleicht willst du die haben?

Bist wunderschön.

Ich glaube, ich habe ein bisschen viel getrunken

heute.

Soll ich dich reinbringen?

Nein, danke, das geht schon.

Ich rufe dich an.

Was machst du morgen?

Ich?

Viel.

Und übermorgen?

Noch mehr.

Schade.

Ich sollte dir doch einen Bergstein vorstellen.

Ach, so wie heute Abend, ja?

Keine Ahnung, wo er heute Abend war.

Wie gesagt, er findet Frauen zum Kotten, die

ihn nur angraben, weil sie eine Wohnung wollen.

Ja, das würde ich ihm ja auch so

nicht sagen.

Wie denn dann?

Die Mädchen das eben so machen, mit Charme.

Aha, du hast Charme?

Habe ich bis jetzt aber noch nicht so

viel gemerkt.

Fängst du jetzt an, mich zu analysieren, oder

was?

Ne, das brauche ich gar nicht.

Du bist viel zu leicht zu dich schauen.

Ich?

Ich bin leicht zu dich schauen?

Ja.

Ne, du bist leicht zu dich schauen.

Was sollte das ganze Theater heute Abend, ha?

Ich wette mit dir, dass du Sebastian Bernstein

überhaupt nicht kennst.

Die Wette hast du leider schon verloren.

Er ist einer meiner besten Freunde.

Ja, klar.

Und beim nächsten Mal ist es dann vielleicht

dein Bruder?

Also dann, schönen Abend noch.

Man sieht sich.

Das glaube ich nicht.

Die Aufnahmen, die hast du gemacht?

Ja.

Sind so schön.

Nimmst du mich mal mit?

Sicher.

Hey Ingen.

Hallo Flynn.

Störe ich gerade?

Ne, Quatsch.

Und?

Überhaupt nicht.

Und wie geht's so?

Ganz gut.

Willst du was trinken?

Ja, einen Tee vielleicht.

Mit mir und Lukas ist Schluss.

Hast du jemanden kennengelernt?

Nein.

Doch, hab ich.

Hey.

Hey.

Wo kommst du denn her?

Ich war heute im Kino.

Und wie war's?

Ja, war ganz lustig.

Guter Film?

Der Film war eigentlich langweilig.

Lena ist übrigens auch da.

Entschuldigung.

Kein Problem.

Es ist total lieb, dass du nicht schlafen

kannst.

Keine Ursache.

Wer ist denn das?

Das ist Beatrice.

Sie ist das Bartei.

Sie sitzt bei den ganzen Kühlschränken und übergibt

sich dann gleich gut.

Hm, sexy.

Stehst du auf Seiten?

Wenn sie kotzt.

Hm.

Kannst ja nicht schlafen.

So.

Ja, dann müssen Sie nur noch drei Monate

Mietenkaution zahlen.

Drei Monate Mietenkaution für drei Monate Wohnen?

Das ist normal.

Ich hab aber kein Geld.

Ich auch nicht.

Das ist kein Thema.

Wir schaffen das.

Du Scheißwetter.

Wollen Sie eine Wurst?

Hätten Sie vielleicht Lust, so ein kleines Kästchen

zu machen?

Schönen guten Tag.

Danke, Omi, dass du den Test für uns

machst.

Wir fingen einfach nicht an, es macht keiner

mit.

Kein Problem.

Du siehst die beiden Frauen und du schreibst

in die Sprechblasen hinein, was sie sich über

das Produkt erzählen könnten.

Aber da steht doch gar nix drin.

Ja, du sollst dir auch was reinschreiben.

Was soll ich denn da reinschreiben?

Das ist der Test, Oma.

Na, also von dem Test hast du mir

nix gesagt.

Da steht doch gar nix drin.

Im Jackpot sind unglaubliche 500 Euro.

Jedes Mal, wenn in dem Film das Wort

Majestät fällt, wird ein Schnaps getrunken.

Wer es dreimal versäumt, den Schnaps zu trinken,

scheidet aus.

Okay?

Los geht's.

Sie haben also erstens um eine Audienz bei

Ihrer Majestät anzusuchen, zweitens haben Sie zu Wort

gelesen, bis Ihnen Ihre Majestät die Audienz gewährt.

Majestät, ich bitte, untergehe ich zur Verzeihung, wenn

ich es wahre, Eure Majestät anzusprechen.

Was ist denn geschehen?

Majestät, ein Verlassen des Festes würde einem Bruch

der neuen Beziehungen gleichkommen.

Bleib für dich.

Entschuldigung?

Ja?

Was kostet denn die?

Ich glaube, die verkaufe ich gar nicht.

Bitte?

Und was kostet der?

Den verkaufe ich auch nicht.

Und wieso bist du dann auf dem Flohmarkt?

Geht's?

Das spürt nur die Majestät.

Und auch die Ungarn, die Eure Majestät noch

gar nicht kennen.

Die von Eurer Majestät nur das wissen, was

sie zur Ungarnischen Zeitung geschrieben haben.

Verehren Eure Majestät.

Mehr noch, sie lieben Eure Majestät.

Weil sie wissen, dass Majestät ihre gute Elbe

sind.

Ihre Majestät!

Hat der was verdient?

Zehn Euro.

Ich hab noch was draufgelebt.

Ja und jetzt?

Was?

Mein Auto?

Kommt nicht in die Tüte.

Okay, wo ist die nächste U-Bahn?

Würstchen!

Wurstwurst, probieren?

Tut mir leid, ich muss mal ganz kurz

verschwinden.

Woher los?

Keine Ahnung.

Oh Mann!

Hallo.

Ähm.

Wusste ich doch, dass du da bist.

Was machst du denn hier?

Ach, ich war grad einkaufen.

Einkaufen?

Aha.

Ach, übrigens, du hast mir nicht geglaubt.

Aber da vorne bei der Litfaßsäule, das ist

mein Freund Sebastian Bernstein.

Was?

Der Mann mit den 2000 Wohnungen.

Würstchen?

Nee, danke.

Das ist er?

Prost, Dick.

Nee, danke, ich will keine Wurst.

Ja, genau.

Komm, ich stelle dich kurz vor.

Oh nee!

Jetzt?

Ja, sicher.

Lieber nicht.

Lucy, Mensch, was machst du denn da?

Pack die Wurst zusammen, wir haben Feierabend.

Gut, wenn du willst, dann kann ich auch

eine Verabredung nur zwischen euch beiden organisieren.

Oh, echt?

Sicher.

Ähm, Würstchen?

Oh, ja, 10 Uhr.

Ich kann nicht mehr.

Nein, sie stören nicht.

Der Umzug läuft wie von alleine.

Sieht sehr gut aus.

Stellt doch eure Kiste hier mit drauf.

Nein, nicht sie.

Die Frau Meier-Feldener hat heute schon zweimal

angerufen.

Ja.

Ich, äh, ich werde mich persönlich darum kümmern.

Ja, genau.

Ich hole sie morgen vom Flughafen ab.

Ja, wunderbar.

Okay.

Nein, ist sehr gut.

Hallo?

Hallo!

Alles okay?

Alles bestens.

Klebebandknoten.

Ich stehe auf sowas.

Wir brauchen noch Spülmittel und Klopapier.

Ich habe mein ganzes restliches Geld für meine

neuen Linsen ausgegeben.

Ich habe auch nichts mehr.

Ich auch nicht.

Toll, und wir haben nichts zu essen im

Haus.

Wir können doch die Slip-Einlagen verkaufen.

Nee, die behalten wir.

Hallo!

Hallo.

Hier für euch, für den Umzug.

Danke.

Hallo.

Das ist Johann Röderer.

Ingen, hallo.

Wir haben schon viel von dir gehört.

Oh, danke.

Ehrt mich.

Hallo.

Komm, ich stelle dir mal den Kühlschrank.

Hättest du Lust, morgen ein bisschen mit unserem

Boot auf dem Starnberger See rumzufahren?

Ja, klar.

Wieso nicht?

Cool, dann hole ich dich morgen früh ab,

ja?

Mhm.

Ich muss leider schon wieder los, tut mir

leid.

Mein Forschungsprojekt stresst echt.

Wir sehen uns dann morgen, ja?

Okay.

Ich freue mich.

Ciao.

Tschüss.

Tschüss.

Röderer?

Der heißt wirklich Röderer?

Wieder Röderer-Champagner?

Lena, weißt du, was das bedeutet?

Ich kenne ihn ja noch gar nicht richtig.

Ich glaube nicht, dass er so reich ist.

Der scheißt Geld, das sehe ich.

Also ich finde, er macht einen sehr netten

Eindruck.

Vielleicht gehören der Röderer-Dynastie ja sogar ein

paar Wohnungen.

Ja, vielleicht.

Ich kann ihn gerne fragen.

Mach das.

Es geht bergauf, Mädels.

Und ich treffe bald meinen Herrn Bernstein und

dann...

Hallo, hier ist die WG der zukünftigen Millionärsgattin.

Ach, du bist sie.

Und, schon was mit Sebastian organisiert?

Äh, was machst du denn heute noch?

Ich dachte, ich rufe mal an, um zu

fragen, ob wir nicht vielleicht zusammen...

Warte mal ganz kurz.

Halt dich fest.

Paul von nebenan gibt heute eine Einweihungsparty, ja?

Und?

Wir sind eingeladen.

Gehen wir hin?

Natürlich.

Du, unser Nachbar gibt heute eine Party.

Und vielleicht könnte Sebastian ja dazukommen.

Okay.

Das ist dann die Wohnung neben der WG

der zukünftigen Millionärsgattin.

Ja, genau.

Okay, wir kommen beide.

Wie ihr kommt beide?

Boah, ich bin einfach hunger.

Die Party fängt erst in einer halben Stunde

an.

Ich geh schon.

Hi.

Hallo.

Du, ich könnte noch ein bisschen Hilfe gebrauchen.

Hast du Zeit?

Kurz?

Sicher.

Wie kann er ja auch helfen?

Er hat Ingen gefragt, nicht uns.

Dann halt nicht.

Hast du das alles heute gemacht?

Der Catering-Service.

Sicher.

Sicher.

Darf ich mal eins?

Klar.

Und?

Bisschen salzig.

Das ist russischer Kaviar.

Ach, echt?

Kann die sich jetzt auch schon Kaviar leisten,

ja?

Sieht wahnsinnig gut aus.

Das ist doch super lecker.

Entschuldigung.

Lecker.

Also dein L ist ein bisschen schwerfällig.

Mein L?

Das ist überhaupt nichts Schlimmes.

Ich meine, 68% der Deutschen leiden unter

dem sogenannten L-Fehler.

Beim L ist die Zungenspitze vorne, am harten

Gaumen.

Guck hier.

Lachen.

Laufen.

Lieben.

Da wird das L gebildet.

Darf ich nochmal fühlen?

Sicher.

Hier?

Ja.

Was machen die denn da?

Renovieren die noch?

Oh, oh, oh.

Oh, Ise.

Das ging aber schnell.

Ja.

Da bleibt sich Ingen ihrer Meneline treu.

Ich hab Hunger.

Ich auch.

5000 Euro pro Quadratmeter.

Ich meine, das ist natürlich ein Preis.

Aber wie kommt man denn das in München?

Ich meine, finde man doch auch nicht.

Sag mal, sind die jetzt zusammen?

Ein Schnäppchen ist das.

Also ich meine, der Makler, wir wohnen ja

quasi auch nebenan.

Irgendjemand scheint es so zu sehen.

Nicht direkt jetzt nebenan, aber in der Tür

weiter.

Und unsere Wohnungen sind fast ähnlich.

Also von daher kann man...

Entschuldigung, Gäste.

Dirk.

Hallo.

Daniel.

Schön, dass du gekommen bist.

Das ist übrigens Ingen.

Sie wohnen nebenan.

Das ist Daniel, mein Chef.

Och, das freut mich aber.

Das freut mich ja wahnsinnig, Sie endlich kennenzulernen.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß.

Und fühlen Sie sich doch einfach wie zu

Hause.

Guten Abend.

Wenn ich mich kurz vorstellen darf.

Ich bin der Harald.

Ich wohne unter Ihnen.

Gerhard, bedienen Sie sich.

Ich zeige dir die Wohnung.

Guten Abend.

Guten Tag.

Sehr schön hier.

Mein Apartment ist genauso.

Nur anders eingerichtet.

Von meiner Mutter.

In beige.

Ich gehe mal aufs Klo.

Versuchst du jemanden zu bestimmen?

Ja, einen Paul.

Der soll ja wohl heute eine Party machen.

Vierter Stock.

Meine Mutter sagt immer, den Geschmack hat man

oder man hat ihn eben nicht.

Oh, Entschuldigung.

Hi.

Flynn!

Was machst du denn hier?

Ich habe euch Chili con carne gemacht.

Die hatte doch nichts zu essen im Haus.

Cool.

Willst du das vielleicht drüber in die Küche

bringen?

Die Tür ist auf.

Ich hab sie.

Hey Flynn, was machst denn du hier?

Ich habe euch Chili gemacht.

Lecker, danke.

Hallo?

Hi.

Lukas, hey.

Nein, du störst mich.

Ich habe

schon zwei Songs geschrieben, seit du weg bist.

Willst du mal hören?

Sicher, klar.

Okay.

Ich lege ein Hörer neben mich.

Ich kann dich jetzt nicht hören.

Den Übergang habe ich noch nicht.

Findest du es gut oder findest du es

zu soft?

Ich finde es schön.

Danke.

Du fehlst mir, Lena.

Also dann.

Bis bald.

Ja?

Johann.

Ich bin noch im Labor.

Ich habe jetzt 80 Füllungen gemacht.

Steht mir echt bis oben hin.

Ich freue mich so auf unser Wochenende.

Ja, ich mich auch.

Ich sag dir, wenn du da so am

Deck liegst und die Sonne scheint, das hat

Klasse.

Dein Freund ist heute Abend, also aus Befragung.

Krank?

Nein, er hat zu tun.

Ich habe das Gefühl, der Typ heute war

gar nicht Sebastian Bernstein.

Was?

Ja, das kann ja irgendjemand sein.

Auf jeden Fall sah der irgendwie komisch aus.

Ach so, reiche Leute sehen alle gut aus,

oder wie?

Ich wette mit dir, du kennst ihn gar

nicht.

Sebastian hat am 9.

Mai Geburtstag.

Mit 13 fiel er mal vom Pferd und

lag vier Monate im Krankenhaus.

Sein Vater wurde am 18.

Juni 56, der Vater hat übrigens morgen Geburtstag

und wird 60.

Und wo wohnen die Herrschaften?

An der Ostseite vom Starnberger See.

Die Zufahrtsstraße liegt gleich versteckt hinter einem Bootsverleih

beim Erholungsgebiet in Münzig.

Wann hat die Mutter nochmal Geburtstag?

Am 18.

Juni.

Der Kaviar ist ein bisschen billig.

Ach, der Kaviar ist ein bisschen billig.

Sag mal, schämst du dich gar nicht für

einfach herzukommen und dich dermaßen voll zu fressen?

Ne, mach ich immer so.

Noch einen Schluck?

Ne, danke.

Ey, ich hab nein gesagt.

Sehr lustig.

Spielt ihr auch mit Charade?

Ne, ich glaub nicht.

Komm, alle spielen mit.

Okay.

Sollen wir noch was essen gehen?

Bei Beethovens Fünfter, da wird mir immer so

anders.

Wie anders?

So kribbelig halt.

Vielleicht.

Vielleicht wird dir ja auch nur so kribbelig,

weil ich neben dir sitze.

Wieso und wegen dir?

Ich glaube, du stehst auf mich.

Weißt du, was du bist?

Größenwahnsinnig.

Und du so kalt wie ein Kühlschrank.

Denk jetzt bloß nicht, dass ich schwach werde.

Natürlich nicht.

Und, hörst du schon Beethovens Fünfter?

So toll küsst du nicht.

Echt?

Nein.

Zeit läuft.

Frau.

Espresso.

Kaffee.

Lachen.

Schneewittchen.

Bedienung.

Bedienung, Bedienung.

Pumuckl.

Hinsetzen.

Sonne.

Astronaut.

Türöffner.

Sonne.

Frisöse.

Ikea.

Hebamme.

Erotiksmann.

Dornröschen.

Lehrerin.

Rapunzel.

Sardinien.

Unzufriedenheit.

Xenophon 6.

Fesselspiegel.

Wie kommst du denn auf sowas?

Warum nicht?

Anrufbeantworter.

Die Zeit ist um.

Was war's denn jetzt?

Naja, Chefsekretärin.

Lachen.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Ich hoffe, Sie kommen mal wieder auf ein

Fest von Anfang.

Tschüss.

Tschüss.

Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?

Das wird nicht nötig sein.

Ich bin Pauls Verlobte.

Tatsächlich.

Wie nett.

Ja, also dann noch einen schönen Abend.

Ja.

Tschüss.

Tschüss.

Lucy?

Ich geb

dir noch einen Abschiedskuss.

Aber denk jetzt bloß nicht, dass ich dich

toll finde.

Natürlich nicht.

Okay.

Also, bis dann.

Bis dann.

Wie geil.

Das ist mein echter Gentleman.

Wie romantisch.

Hi.

Tschüss.

Tschüss.

Viel Spaß.

Danke.

Oh Lena, ich bin da.

Und?

Verliebt?

Ich?

Quatsch.

Grinst so.

Ja, war lustig gestern.

Wie war's denn bei dir?

Super.

Echt, total lustig.

Ich hab mich dann verdrückt, weil ich hatte

keine Lust heute alles aufzuräumen.

Und Paul?

Ist der okay?

Super.

Seine Kollegen sind auch alle super nett.

Alles super.

Das Essen war ja auch so gut.

Hm.

Ich glaub, ich geh mal zu Flynn.

Flynn?

Wieso denn jetzt Flynn?

Weil ich jetzt gerne zu Flynn gehen möchte.

Oh ey, du gehst immer nur zu Flynn,

wenn gerade kein anderer da ist.

Stimmt doch überhaupt nicht, ich geh auch so

zu Flynn.

Echt?

Wann denn?

Jetzt zum Beispiel.

Und was ist mit der Wohnung?

Wir besorgen uns jetzt eine Wohnung.

Flynn doch bestimmt nicht.

Ja was, du doch auch nicht.

Du redest auch doch bloß die ganze Zeit

nur davon, dass du diesen Bernstein aufreißt.

Weißt du was?

Der Typ verarscht dich doch.

Wahrscheinlich gibt's den überhaupt nicht.

Natürlich gibt's den.

Ach ja?

Wo ist er?

Sein Vater wird heute 60 und sie wohnen

an der Ostseite vom Starnberger See.

Ja.

Vielleicht geh ich da heute einfach mal vorbei.

Und wie willst du denn da reinkommen?

Der kennt dich ja überhaupt nicht.

Ich komm da schon rein.

Och bitte, mach.

Ja, mach ich auch.

Hallo.

Hi.

Ist Flynn da?

Ja.

Ich glaub, der ist in seinem Zimmer.

Danke.

Was machst du denn da?

Na ja, wonach sieht's denn aus?

Hallo.

Hö, das ist ein Hö.

Hallo.

Linken.

Schon kapiert.

Okay, ich bin gleich sofort wieder draußen.

Ich wollte dir nur sagen, dass es mir

leid tut, dass ich gestern so blöd zu

dir war.

Kein Problem, echt.

Aber du kannst nicht einfach im Flur Bilder

zerschlagen und so tun, als würde ich dir

was bedeuten.

Und dann komm ich hierher, um dir zu

sagen, dass du mir auch was bedeutest.

Und dann liegst du unter dieser bulimiekranken Kuh.

Das ist nicht okay.

Entschuldige.

Geh nicht, öh.

Entschuldige.

Sag was, Flynn.

Ich hab ausnahmsweise jetzt gerade mal keine Zeit

für dich, Inken.

Okay?

Okay.

Okay.

Hallo.

Hey.

Du warst gestern so lustig, echt.

Mich haben heute schon zwei Kollegen angerufen, wie

lustig sie dich fanden.

Ja, sehr lustig.

Ich war vorhin schon bei dir, hab geklingelt.

Wollte einen Frühstückssekt mit dir trinken.

Und was bitte ist mit deiner Verlobten?

Sie wollte, dass wir uns verloben.

Im Grunde genommen ist sie nicht mehr wirklich

meine Freundin.

Aber süß, dass du eifersüchtig bist.

Ich?

Eifersüchtig?

Null.

Ist nur so, dass ich Besuch habe in

meinem Zimmer.

Der auf mich wartet.

Achso.

Dann zieht sich, ne?

Klar.

Arschloch.

Hallo.

Entschuldige.

Du hast nicht zufällig ein Stück Paketschnur?

Ich mach gerade ein Paketchen für meine Mutter.

Doch, doch.

Könnte sein.

Moment.

Tut mir leid, was du machst, hab ich

leider nicht.

Meld dich doch einfach bei mir, ja?

Ja.

Komm, lauf.

Und?

Wahnsinn.

Das ist echt schön hier.

Ja.

Ich komm hier her, so oft ich kann.

Komm.

Was tust du?

Wir fahren raus.

Es regnet.

Ja und?

Das hat Klasse.

Komm.

Kann ich dir helfen?

Ne, ne.

Geht schon, danke.

Wir fahren mitten auf den See.

Damit wir endlich mal in die Gänge kommen.

In die Gänge kommen?

Ja, verdammt!

Hallo.

Hey.

Dein Besuch noch da?

Ne.

Ich wollte dir kurz was zeigen.

Wenn du Lust hast.

Sein muss.

Komm gleich.

Sebastian ist endlich soweit.

Er hat sich nach elf Jahren endlich an

Rachmaninov gemacht.

Wir werden als Höhepunkt des Nachmittags eine kleine

Kostprobe davon hören.

Was machst du denn da?

Äh, nichts.

Schuhe vergleichen.

Lucy ist da.

Wer?

Die Wurst.

Oben auf der Terrasse.

Wo steht die Wurst?

Was macht die denn hier?

Frag ich mich auch.

Helge, du musst dich irgendwie beschäftigen.

Was?

Tu so, als seist du ich.

Was soll ich?

Ja, sei ich.

Tu einfach so, okay?

Hallo.

Ich bin Sebastian.

Bernstein.

Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?

Hallo, ich bin Lucy.

Ja, ich arbeite hier am Buffet.

Aber irgendwie sind alle Tabletts schon weg.

Ja, wir haben auch ein Buffet im Wohnzimmer.

Vielleicht sind sie ja da eingeteilt.

Kommen Sie.

Das nennt man Bondage.

Fesselspiel.

Das machst du doch sicher auch ab und

zu, oder?

Ich?

Hast du auf sowas Lust?

Ja.

Ich hab aber nicht so viel Zeit.

Ich liebe das, wenn du so redest.

Wie denn?

So als ob dich das alles gar nicht

interessiert.

Okay.

Na, dann leg dich mal aufs Bett.

Sie spielen Klavier?

Nein, nein, ich bin nicht wirklich musikalisch.

Nicht wirklich musikalisch?

Das ist der zweite Preis beim Bundeswettbewerb.

Ach so, ja.

Das ist schon lange her.

Bitte.

Hey.

Ach, schau an.

Was machst du denn hier?

Ich arbeite hier.

Mhm.

Das ist übrigens mein Freund.

Sebastian Bernstein.

Sebastian.

Mein Liebling.

Oma.

Der Lieblingsoma.

Ja, komm, wir gehen dir mal was zu

trinken holen, nicht?

Ja, komm.

Komm, komm, komm.

Oma.

Wahrscheinlich Alzheimer.

Die Arme.

Weißt du, was ich langsam glaube?

Mhm.

Du hast Sebastian die ganze Zeit nicht mitgebracht,

weil du Angst hattest, dass ich mich in

ihn verliebe.

In ihn.

Ich finde ihn auf jeden Fall sehr höflich

und zuvorkommend.

2000 Wohnungen, nichts zu vergessen.

Außerdem stehe ich auf Jungs, die Kultur haben

und Klavier spielen können.

Ach, wirklich?

Kannst du Klavier spielen?

Wieso?

Kannst du Klavier spielen?

Ich habe zumindest als Kind lange Klavier gespielt,

ja.

Schön.

Dann seid ihr das perfekte Paar.

Ich muss mal aufs Klo.

Bei Leuten mit Kultur ist das Toilette.

Geradeaus, zweite Tür links.

Man hat ja selten die Gelegenheit, so in

Ruhe mit jemandem zu reden.

Du hättest mir doch gleich sagen können, dass

du verlobt bist.

Das ist bei uns.

Sekunde.

Scheiße.

Scheiße.

Warte mal.

Ich habe gerade geduscht, deswegen habe ich die

Klingel nicht gehört.

Geduscht.

Und, wie war der Sex noch so mit

Entschuldige?

Wie heißt sie noch?

Na super.

Nachdem du das zweite Mal reingekommen bist...

Tut mir leid.

Irgendwie habe ich das Gefühl, wir sollten mal

miteinander reden.

Wie wäre es mit Boot fahren?

Ja, klar.

Warte, ich hole nur kurz meine Sachen, ja?

Irgendwie leuchtet da so ein rotes Lämpchen am

Motor.

Ich weiß nicht, was das ist.

Hör mal, von mir aus können wir auch

nach Hause fahren.

Das ist doch überhaupt nicht in Frage.

Dann wäre ja alles umsonst gewesen.

Jetzt, wo das Wetter schön wird.

Scheiße.

Wenn ich 30 Kilometer mit der hier raus...

Dann läuft nichts.

Wäre auch schöner.

Ich will aber lieber ins Hotel.

Was macht der denn hier?

Wir sind völlig ungestört.

Wir müssen sofort hier weg.

Wer ist denn das?

Keine Ahnung, komm.

Jetzt rennt doch mal nicht so.

Pass auf deinen süßen Arsch auf.

Scheiße.

Die kenne ich doch.

Das ist die Frau von der Wohnungsvermittlung.

Wer hat denn die Bootsverkleidung abgemacht?

Versteck dich.

Wieso?

Bitte tu mir den Gewalt.

Sonst bin ich Fischfutter.

Verdammt, da hat jemand am Motor rumgefummelt.

Das war klar.

Jetzt ist sie kaputt.

Das war bestimmt dieser dämliche Zahnstudent, der Freund

meiner Tochter.

Der kommt hier manchmal zum Lernen raus.

So ein Arschkriecher und Angeber.

Gibt sich gerne für den Rödererben aus.

Das mit dem Boot wird nichts, Mausi.

Schön, dann gehen wir ins Hotel.

Nein, nein, nein, das geht nicht.

Hier am See kennt mich jeder.

Wollen wir nicht einfach hierbleiben?

Okay, dann stelle ich mir das Hotel eben

vor.

Angenommen, wir sind in einem vornehmen Hotelzimmer.

Ich bin die gelangweilte Ehefrau, die ganz, ganz

viel Geld hat.

Mausi, können wir nicht mal vögeln wie normale

Leute auch?

Und du bist der Cigolo.

Der Cigolo, den ich angerufen habe.

So, und jetzt gehst du raus und kommst

wieder rein, wenn ich dich rufe.

Und dann machst du, was ich will.

Okay.

Komm rein.

Zieh dich aus.

Meine Damen und Herren, kommen Sie bitte alle

zum Flügel.

Mein Sohn gibt das Klavierkonzert in D-Dur

von Rachmaninoff.

Ja, dann spielt der Sohn des Hauses jetzt

Rachmaninoff, ne?

Was?

Ja, also ich spiele wirklich nicht so gut

Klavier.

Ich weiß doch gar nicht, ob ich vor

den ganzen Leuten jetzt überhaupt spielen kann.

Ach was, ich glaube, dass Sie ganz ausgezeichnet

Klavier spielen.

Aha.

Ja, können Sie denn Klavier spielen?

Oh ja, sie spielt seit ihrer Kindheit.

Ja, das ist doch super, dann spielen Sie

uns doch was, so als Einstieg.

Äh, naja, Sie haben doch die Preise gewonnen,

nicht ich.

Ja.

Ah, das alte, ja.

Die junge Dame hier spielt schon seit ihrer

Kindheit Klavier.

Sie würde sehr gerne das Konzert eröffnen.

Was?

Ja.

Ja, gerne.

Keine Angst.

Kommen Sie, wenn Sie erstmal am Flügel sitzen,

ist die Aufregung ganz schnell verflogen.

Paul?

Paul?

Ist das jetzt komisch?

Und wie siehst du aus?

Ich finde, er sieht gut aus.

Wer sind Sie überhaupt?

Ich gehöre zu ihm.

Komm.

Wie kannst du unsere Gäste so brüskieren?

Sebastian, ich rede mit dir.

Du bist nicht Sebastian, oder?

Und wer ist das denn?

Das ist mein Freund Helge.

Ich bin Sebastian.

Und das ist mein Vater.

Und das ist meine Freundin Lucy.

Nee, ich bin nicht deine Freundin.

Du kannst nicht mal.

Ich hab doch einen Schuss.

Lucy.

Tut mir leid, dass ich störe.

Aber ich muss jetzt nämlich den Bus kriegen.

Vielleicht wird es ja noch was mit der

Wohnung.

Tja.

Ich muss dann auch langsam mal los.

Schönen Gruß an Ihre Frau.

Hier fährt ein Bus?

Ich glaube nicht, dass es deiner Freundin erzählt.

Du, ich habe da letztens deinen Freund gesehen

mit einer anderen.

Im Bootshaus hinterm Sofa.

Ich habe da gerade mit meiner Geliebten so

kleine Rollenspiegelchen...

Natürlich nicht.

Männer wissen eben, wie man sich in kritischen

Situationen zu verhalten hat.

Tatsache.

Männer.

Auch Hochstapler?

Wem gehört denn das Auto hier?

Deiner Mama?

Nein.

Der gehört meiner Freundin.

Okay.

Kannst du nicht ein bisschen schneller fahren?

Ich will jetzt heim.

Wenn meine Freundin das rauskriegt, die kratzt mir

die Augen aus.

Die bringt mich...

Das ist so schön hier, Clem.

Ich glaube, es wird regnen.

Kannst du bitte mit anpacken?

Wir müssen uns beeilen, sonst werden wir nass.

Okay.

Alles klar?

Alles bestens.

Na dann los!

Ach so, dann klar.

Du, Clem.

Was ist?

Ich glaube, jetzt haben wir ein Problem.

Verdammt, was ist denn los?

Clem.

Was hast du gemacht, Lincoln?

Du bist nicht auf was versehen gestürzt.

Scheiße, wer ist auf dem Auto?

Oh nein.

Nicht wackeln, ich halte dich fest.

Lass mich los.

Ich bin...

Oh nein.

Alles okay?

Alles endet bei mir im Chaos.

Egal, was ich mache, es endet im Chaos.

Und alles kostet immer gleich Geld.

Ich werde immer älter und älter und ich

werde noch mehr Kontaktlöchern verlieren.

Und dann muss ich irgendwann voll Krankenkasse bezahlen

und Pflegeversicherung und Rente, die ich sowieso nicht

kriegen werde.

Und Mieter ohne Ende und ein Auto und

die Versicherung fürs Auto und alles kostet und

kostet und kostet.

Hey, Lincoln, ist doch alles nicht so schlimm.

Ich will nicht erwachsen werden.

Es ist arschteuer und sauanstrengend.

Was?

Ich weiß nicht.

Irgendwie ist das komisch, oder?

Du bist so ein Rehstreichler.

Komm doch mal aus dir raus.

Jetzt mach mal halblang, Ingen.

Auf einmal ist die Ampel auf grün geschaltet.

Was ist mit deinem Typen von nebenan?

Wollte der dich nicht mehr?

Oder woher kommt jetzt die Panik?

Ich bin überhaupt nicht panisch.

Zufällig mag ich dich einfach.

Aber okay, trinken wir hier weiterhin ein paar

Jahre Tee miteinander.

Ist auch schön.

Ingen, cool bleiben, ja?

Du bist so ein Teetrinker.

Ich dachte Rehstreichler.

Wie oft haben wir schon in einem Bett

geschlafen?

Wenn du mal was anderes als Tee getrunken

hättest, wäre da vielleicht auch mal was gelaufen.

Hat dir schon mal jemand gesagt, wie sauanstrengend

du bist?

Und ungeduldig.

Wenn du etwas haben willst, dann muss es

immer sofort sein.

Auf der Stelle.

Und wie sehr du einem auf die Nerven

gehen kannst.

Oder hast du dich schon mal für irgendetwas

bedankt?

Nein.

Und dann bist du so tollpatschig, dass man

ständig Angst haben muss, dass du dir etwas

antust.

Und jetzt, was willst du denn jetzt?

Wegen Sex am Flussufer, oder was?

Das wäre zumindest mal was anderes als Tee

trinken.

Und wohl habe ich mich bedankt.

Vielleicht nicht immer.

Vielleicht auch nicht genug.

Hey.

Lena.

Das ist ja der Wahnsinn, dass du jetzt

gerade vorbeikommst.

Ich habe versucht, dich auf Lucis Handy zu

erreichen.

Ich wollte...

Sekunde.

Oh, das musst du dir anhören.

Setz dich, setz dich.

XXL, jetzt bei Kügler.

Warte.

Mami, Mami, gibt's heute wieder die leckeren Nudeln?

Aber ja doch, mein Schatz.

Nudeln sind von Kirmberger.

Und weiter.

Das ist meine Musik.

Ich habe mit meiner Musik Kohle verdient.

Ja, okay, es ist nur ein Nudelspot, aber...

Darum geht nicht, Lukas.

Ich finde es toll, dass du etwas verkauft

hast.

Aber?

Es ist nur...

Ich habe so oft Sachen gemacht, um dich

aufzuhalten.

Und du warst immer deprimiert.

Und jetzt laufen vier Takte Nudelmusik im Radio.

Und das macht dich so glücklich?

Ja.

Wenn man jemanden liebt, dann versteht man sowas.

Liebe ist, wenn man sich gegenseitig glücklich macht.

Und das machen wir nicht.

Liebe ist aber auch für jemanden da zu

sein, wenn es ihm schlecht geht.

Dir geht's aber immer schlecht.

Nein, gerade nicht.

Wollen wir es nicht nochmal probieren?

Nie, Lukas.

Können wir nicht.

Ich bin nur nochmal vorbeigekommen, um dir den

Schlüssel zu bringen.

Gehst du gerne auf Live-Konzerte?

Ich?

Nein.

Ich will nichts in einem Live-Konzert.

Und ich habe auch keine Zeit danach, mit

irgendwelchen blöden Groupies vor der Halle zu warten,

bis du mit deiner Band bekifft rauskommst.

Ich ertrag keine depressiven Schaffenskrisen mehr.

Ich kann doch nicht mein halbes Leben in

irgendeinem stinkigen Proberaum verbringen.

Und ich habe keine Lust, dass ich den

Müll raustragen muss, wenn es regnet, nur weil

du Angst hast, du kriegst es an den

Stimmbändern.

Welcher Müll?

Du kennst mich doch gar nicht.

Doch.

Doch, tue ich.

Das kann ja trotzdem helfen.

Danke, aber das schaffen wir auch so.

Ohne Beziehungen.

Und außerdem kann ich mir auch noch eine

Wohnung in der Zeitung suchen.

Und jetzt?

Tja.

Von mir aus kannst du noch mit hochkommen,

wenn du willst.

Gerne.

Aber denk bloß nicht, dass da irgendwas läuft.

Natürlich nicht.

Hallo?

Die Wohnung ist im siebten Stock, aber nächstes

Jahr wird nur ein paar Stunden eingebaut.

Also für 480 Euro bekommt man in München

gerade mal eine Einzimmerwohnung, 70er-Jahre-Bau, Bad

und WC in Rhein.

Na ja, wenn die Wohnung nichts ist, dann

können wir vielleicht doch Sebastian's Vater besuchen.

Hey, jetzt gucken wir uns die Wohnung erst

mal an, oder?

Guten Tag.

Hallo.

Hallo.

Boah, ich werd verrückt.

Das gibt's doch nicht.

Die ist ja richtig groß.

Die Wohnung kostet wirklich nur 480 Euro?

Unter gewissen Umständen, ja.

Die letzten Feinarbeiten müssen sie natürlich selbst renovieren.

Aber die Kosten übernimmt natürlich die Verwaltung.

Das ist super.

Wir renovieren recht gern.

Ich warte da unten.

Und?

Lena, wie bist du bloß an diese Wohnung

gekommen?

Tja.

Das nennt man Beziehungen.

Ja, leck mich doch, die Waldfee.

Ah!

Oh Mann, ich ess immer Schokolade, wenn ich

frustriert bin.

Und dann, wenn ich frustriert, dass ich nicht

abnehme.

Und das frustriert mich wieder so, dass ich

weiter Schokolade esse.

Ja!

Ja!

Und hier!

Deine Mutter, die beantwortet ja auch die Leserbriefe

in der Bravo Girl.

Seit wann lesen Jungs denn die Bravo Girl?

Seit heute.

Liebe Leonie, mach dir bei deinen Problemen mit

Tampons keine Sorgen.

Meine Tochter Lucy hat beim ersten Mal Tampons

mit Einführhilfe benutzt und die Plastikeinführhilfe mit eingeführt.

Lustig.

Sehr lustig.

Ja, das ist lustig.

Ja, das

ist lustig.

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