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Ich werde euch jetzt zeigen, wie man das
Vortrag in der Verteilung des Vortrags auslösen kann
und wie man das Vortrag in der Verteilung
des Vortrags auslösen kann und wie man das
Vortrag in der Verteilung des Vortrags auslösen kann
und wie man das Vortrag in der Verteilung
des Vortrags auslösen kann und wie man das
Vortrag in der Verteilung des Vortrags auslösen kann
und wie man das Vortrag in der Verteilung
des Vortrags auslösen kann und wie man das
Vortrag in der Verteilung des Vortrags auslösen kann
und wie man das Vortrag in der Verteilung
des Vortrags auslösen kann und wie man das
Vortrag in der Verteilung des Vortrags auslösen kann
und wie man das Vortrag in der Verteilung
des Vortrags auslösen
kann.
Auto!
Auto!
Hilfe!
Hilfe!
Auto!
Hilfe!
Hilfe!
Ich bin hier Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Imtier, das ist ein einbaby im
Moment, in
dem ich sie das erste Mal gesehen habe.
Das war der Moment, da wurde mir klar
...
Der Augenblick, als wir uns das erste Mal
begegnet sind, da wusste ich gleich, dass...
Ach, Scheiße!
Entschuldigung, Ihr Fernseher.
Er ist wieder zu laut.
Ich kann aber nicht arbeiten.
Hören Sie, ich muss morgen früh was abgeben.
Ich schaff das so schon nicht.
Okay.
Also ich kann sagen, was ich will, und
Sie, Sie stehen einfach da und schweigen.
Richtig?
Ist das der Witz?
Arschloch!
Drecksau!
Nächster.
Wie Sie wollen, Herr Nachbar.
Hallo.
Guten Tag.
Ist alles in Ordnung?
Klar.
Und bei dir?
Ja, ich hab ihn rausgeschmissen.
Schon wieder?
Endgültig.
Ich bin heute Abend nach Hause gekommen.
Dann vögelt er diese Frau.
In meinem Bett.
In meiner Wohnung.
Ich meine, was denkt er sich denn dabei?
Der Typ ist einfach ein riesengroßes Arschloch.
Schon immer gewesen.
Kann ich heute Nacht hier schlafen?
Na ja, klar.
Ich beziehe dir mein Bett.
Kommt nicht infrage.
Danke.
Ich mach's mir hier bequem.
Ich hol das nochmal bitte.
Morgen, Ingo.
Das ging nicht früher, als ich gerade an
dir hörte.
Muss eine Heidenarbeit gewesen sein, das Mädchen heimzustopfen.
Dieses Schützenkleid hat ein Kunde vor ungefähr einem
Jahr bestellt und nie abgeholt.
Und seitdem steht es hier rum.
Ja, es gehört zu den Büchern, nach denen
man nicht fragt.
Man muss es finden.
Wie man eine schöne Frau oder eine verwandte
Seele so glücklich findet.
Na endlich.
Hallo.
Hi.
Ja.
Darf ich vorstellen?
Thomas Krömer, Hans Eschbach.
Herr Eschbach ist Lektor und hat dein Manuskript
gelesen.
Und wollte dich sofort sprechen.
Oh, das freut mich.
Ja, und außerdem ist er auch Autor und
hat zum Beispiel dieses Buch über Legenden und
Sagen geschrieben.
Mythen und Märchen.
Leider unverkäuflich, wie ich eben erfahren musste.
An Ladenhüte.
Das habe ich so nicht gesagt.
Wenigstens ist es gedruckt.
Nun, das mindestens sollten wir mit ihrem Roman
doch auch erreichen, oder?
Hallo, kann ich zahlen, bitte?
Entschuldigt ihr mich einen Moment?
Sie haben großes Talent, ein Talent, auf das
man achten sollte.
Die Flucht ihres Helden in die Einsamkeit, die
genaue Beschreibung der Verlorenheit inmitten einer zerstörten Familie,
ich fühlte mich stellenweise an meine Kindheit erinnert.
Ich denke, dass ich Ihren Roman Heimo Bernbeck
schmackhaft machen kann.
Er ist zwar sehr speziell, aber...
Entschuldigen Sie bitte, aber wegen Herrn Bernbeck muss
ich Ihnen sagen...
Stimmen die Gerüchte über ihn denn?
Soweit ich ihn kenne, stimmen sie alle.
Das macht Bernbeck ein wenig unberechenbar, aber Qualität
hat sich noch immer durchgesetzt.
Wenn das klappt, dann haben Sie einen Wunsch
frei.
Und Sie sind die gute Fee, die ihn
erfüllt?
Nicht das Kein?
Davon bin ich überzeugt.
Ich muss jetzt leider verlassen.
Berge von schlechten Büchern warten auf mich.
Wiedersehen, Herr Krömer.
Wir werden noch Gelegenheit haben, uns ausführlich zu
unterhalten.
Alexandra.
Na?
Sag mal, spinnst du ausgerechnet der Bernbeck Verlag?
Das ist doch jetzt nicht dein Ernst.
Ich will mit Bernbeck nichts zu tun haben.
Du weißt genau warum.
Jetzt hör mir mal zu.
Seit neun Jahren schreibst du in einen Roman.
Seit ungefähr neunhundert...
Und überhaupt, du kannst doch nicht einfach mein
Manuskript aus der Hand geben, ohne mir zu
sagen, an wen.
Aber Eschbach gefällt es.
Du gefällst ihm.
Es wird Erfolge geben.
Da bin ich mir sicher.
Aber dieser Becker ist ein durchgedrehter Spinner, ein
Schwätzer.
Locker bleiben.
Immer locker bleiben.
Nein, Becker interessieren Fakten einen Scheiß.
Er glaubt an übersinnlichen Hokuspokus.
Seinen letzten Fall wollte er lösen, indem er
sich mit dem Ermordeten im Jenseits verabredet hat.
Und wissen Sie warum?
Weil ungewöhnliche Fälle ungewöhnliche Methoden erfordern und manche
werden es nie begreifen.
Sag, Becker.
Sie werden ab sofort gemeinsam mit Graf an
der Uhrengeschichte arbeiten.
Welche Uhrengeschichte?
Haben Sie in den letzten Tagen deine Zeitung
gelesen?
Oder mal den Fernseher eingeschaltet?
Ferien machen heißt für mich, für die Seelen...
Das weibliche Opfer wurde in einem Uhrenladen gefunden.
Das Geschäft gehörte ihr.
Der Frau wurden so gut wie sämtliche Knochen
gebrochen.
Stück für Stück.
Die Spurensicherung hat Haare gefunden.
Ja, Haare.
Haare von einem Wolf.
Und am Körper des Opfers wurden Spuren von
Wolfskreien entdeckt.
Wölfe sind normalerweise sehr scheue Tiere.
Die trauen sich eigentlich nie an Menschen heran.
Eigentlich nie.
Aber unser Wolf, sofern es in dem Chaos
überhaupt brauchbare Spuren gab, ging auf zwei Beinen.
Ein Wolf auf zwei Beinen?
Wann war das?
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag.
Vollmond.
Eben.
Ich denke, wir verstehen uns.
Auf!
Thomas, jetzt du noch mal.
Ach, Oma.
Thomas, bitte, ein letzter Test.
Sitz!
Bruno, auf!
Thomas, doch nicht so lahm.
Ja, wir müssen jetzt wirklich los.
Die ändern deinetwegen nicht den Fahrplan, Oma.
Ich werde mit der Beste schon klarkommen, was,
Bruno?
Und bei dir ist auch wirklich alles in
Ordnung für das Tier.
Ja.
...
als skandalös bezeichnet werden muss das Verhalten der
Polizei.
Zwar fällt es den wenigsten unter uns leicht,
plötzlich an so etwas wie einen Wehrwolf zu
glauben, doch die Indizien am Tatort sprechen eine
Sprache, die an rationalen Erklärungen zumindest stark zweifeln
lässt.
Wir kommen zu spät.
Wir werden es von ihr nicht mehr erfahren.
Und bitte, gehöre dich um meine Pflanzen.
Dass mir da keine vertrocknet.
Ja, was?
Sie erzählen faul, dass sie am Nachbarn angerufen
haben.
Irgendwas stimmt da nicht in den Pflanzen.
Wenn es von Becker erreichlich leider wird.
Ja, was hat Ihr Freund?
Wo gehst du hin?
Ich kümmere mich drum.
Ich kümmere mich drum, okay?
Bitte steck zuerst das Ding da weg.
Hier war es wieder viel zu laut.
Warte, ich habe dich längst gehört.
Gerochen übrigens auch.
Scheiße.
Du störst.
Mir ist schlecht.
Kein Wunder.
Du hast Fleisch gegessen.
Das kann ich riechen.
Wie deine Angst.
Ist das Yoga oder was?
In diesem Raum ist etwas passiert, was die
Dimensionen unseres Denkens sprengt.
Etwas fürchterliches.
Etwas entsetzliches.
Und gleichzeitig auch etwas Großes.
Verschon mich bitte mit deiner Wirwolfkacke.
Wie kann ein halbwegs intelligenter Mensch einfach Schwachsinn
glauben?
Ich glaube nicht nur daran, ich kann sie
fühlen.
Diese Kreaturen kann man fühlen.
Fühlen?
Da draußen läuft ein Killerraum und zwar besonders
beschissener.
Ich mache dir einen Vorschlag.
Du machst, was du für richtig hältst.
Ich mache, was ich für richtig halte.
Ja.
Gut.
Nervös?
Ein bisschen.
Von einem, der auszog des Fürchtens und Ahns.
Er kocht auch nur mit Wasser.
Herr Bernbeck oder Herr Doktor Bernbeck, was ist
besser?
Vertrauen Sie einfach auf Ihre Geschichte.
Herr Bernbeck.
Herr Bernbeck?
Herr Bernbeck?
Du hast wirklich etwas vom Stil deines Vaters.
Nur, dass der Vater mehr Mut im Umgang
mit Sprache hatte.
Er war wilder.
Auf dem Papier und im Leben.
Aber setz dich doch.
Setz dich, komm.
Ich habe ihn ja geliebt.
Ich habe deinen Vater geliebt wegen seiner verrückten
Art.
Und in gewisser Weise auch deine wunderschöne Mutter.
Aber eben nur in gewisser Weise.
Tja.
Und dann ist dein Vater durchgedreht.
Er tobte vor Eifersucht.
Er war plötzlich der Überzeugung, dass deine Mutter
und ich...
Aber da war kein Grund.
Keiner.
Aber er war nicht davon zu überzeugen.
Er war wie ein wildes Tier.
Dein Vater.
Gott sei Dank konnte ich ihn noch davon
abhalten, dass er sich auf deine Mutter stürzt.
Aber nur nicht, dass er sich in seinem
Zustand ans Steuer gesetzt hat mit meiner Mutter
im Wagen.
Wenigstens ist mir das immer so erzählt worden.
Seit ich denken kann.
Ja.
Von deiner Großmutter.
Wie geht es deiner Großmutter?
Wohnt sie denn immer noch in diesem dunklen
Wald?
Ja.
Wahrscheinlich wird sie noch in 100 Jahren da
wohnen.
Ja.
Und nun liegen ja deine ersten Eifersuche als
Schriftsteller auf meinem Tisch.
Wie dein Vater und ich damals als wir
angefangen haben.
Ich weiß nur nicht, was sich mein Mitarbeiter
dabei gedacht hat.
Denn diese Geschichte ist langweilig und verstaubt.
Sie wimmelt von kapitalen Fehlern.
Es ist eine entsetzlich wehleidige Schreibe.
Lamoriantes Zeug.
Betroffenheitsgedusel.
Kein Mensch würde so ein Gewäsch lesen.
Ich sag dir was.
Ich werde dir helfen.
Ich möchte, dass du eine neue Geschichte schreibst
und sie mir dann vorlegst.
Aber etwas Lebendiges.
Riskier was.
Lehn dich aus dem Fenster.
Schwachsinn.
Worüber wirst du denn nun schreiben?
Ich werde gar nichts schreiben.
Ich habe tausend andere Sachen zu tun.
Du musst doch mal irgendwie anfangen.
Fang doch mal an mit einer 45-jährigen
Frau.
Verliebt sich unsterblich nach sieben Geschichten.
Stopp, stopp, stopp, stopp.
Ich kriege morgen zwei neue Videofilme zum Synchronisieren.
Die müssen öffnen vom Tisch.
Nein, keine Liebesfilme.
Gott sei Dank.
Irgendwelche Horrordinger.
Gut, aber dann kannst du ja anfangen.
Dann schreibst du eben nicht über Einsamkeit, sondern
über diese Frau, die sich in diesem 16
-jährigen Italiener verliebt.
Oh, Einsamkeit.
Ich muss dir was beichten.
Ja, klar.
Schieß los.
Ich lebe nicht mehr allein.
Ja, ist doch schön.
Wie heißt sie denn?
Er.
Es ist ein Ehr.
Er heißt Bruno.
Das wusste ich nicht.
Ich meine, ich wusste nicht, dass du...
Warum haben wir denn nie darüber geredet?
Ich wusste es ja selbst nicht.
Bis jetzt.
Ist er nett?
Ja, er ist sehr beharrt.
Er hat einen ziemlichen Mundgeruch und er pinkelt
mir immer auf den Boden, aber ansonsten...
Und er ist Bruno, ja?
Deine Großmutter hat auch einen Schilderhund und sie
ist gerade zur Kur gefallen.
Können wir noch mal zwei für den...
Hallo!
Hey!
Okay, ich schreibe dir eine Lieblingsgeschichte, ja?
Versprochen.
Obwohl ich eigentlich völlig ungehalten bin dafür.
Das glaube ich eben nicht.
Ich glaube, du bist nur ein bisschen aus
der Übung.
Das war ja nicht alles.
Dieses Leben ist nur noch...
Und heute ist wieder Vollmond und bald ist
Mitternacht.
Ja, ich weiß.
Wir müssen dich grüßen.
Mein Gott, Kalli.
Das ist alles wie in einem Albtraum.
Und er selbst?
Warum hat er nie etwas davon erzählt?
Werwölfe wissen am nächsten Tag nicht mehr, was
sie nachts grauenhaftes getan haben.
Aber er wird wieder töten.
Oder andere zu Werwölfen machen.
So werden es immer mehr Vollmond für Vollmond.
Es muss etwas passieren.
Scheiße.
Oh no, nicht schon wieder, ne?
Ich meine, ich kann doch nicht alle fünf
Minuten mit dir runtergehen.
Hey.
Das ist von Frau Scheuer.
Lieber Thomas, ich dachte, das ist vielleicht mal
etwas ganz anderes als eine Postkarte.
Wie du siehst, geht es mir gut.
Sehr gut sogar.
Nur etwas macht mir Sorgen.
Wir haben Burgus' Tabletten vergessen.
Die bekommt er doch immer für sein Fell,
damit es nicht so stumpf wird.
Sie liegen im Haus auf dem Boden.
Du musst sie unbedingt holen.
Lass doch die Kamera jetzt mal alleine filmen.
Komm mal zu mir, zeig dich doch mal
meinem Thomas.
Das ist Kurt.
Wir haben uns hier kennengelernt.
Komm, wink doch mal meinem Thomas, Kurt.
Hallo.
Und bitte, bitte vergiss meine Pflanzen nicht.
Na?
Okay, aber das ist jetzt wirklich das letzte
Mal.
Na Bruno, alles okay?
Bruno!
Bruno!
Scheiße!
Scheiße.
Das ging nicht früher.
Meine geschiedene Frau, ich musste die Kleinen noch
in den Kindergarten bringen.
Kindergarten?
Das hier, das ist unser Kindergarten.
Die selben Spuren wie letztes Mal.
Ich schätze sie auf 13, 14.
Ich hab gesagt, die kommen wieder.
Was hat er gesagt?
Er sagt, dass er wusste, dass sowas passiert.
Thomas, mein Bruno ist weggelaufen.
Meine Kur habe ich abbrechen müssen und dann
...
Um Gottes willen, wie sind denn meine Pflanzen?
Thomas, versteh mich bitte nicht falsch, aber manchmal
mach ich mir wirklich echte Sorgen um dich.
Ja, ich geh jetzt.
Nein, nein, nein, von zu Hause.
Ich hab abbrechen müssen.
Bruno ist weggelaufen.
Ja.
Ich sag mal, meine Liebe, kommst du morgens
ins Frühstück zu mir?
Ja.
Das echte Aberwohnen ...
Hast du schon irgendwas vor heute Abend?
Was gibt's denn?
Nichts Besonderes.
Ich bin grad nicht so gut allein und
ich dachte, wir gehen vielleicht zu mir.
Ich könnte was kochen oder ...
Tut mir leid, heute Abend nicht.
Ich treff Peter.
Ich dachte, den hast du rausgeschmissen.
Endgültig.
Ich hab Sachen von ihm und er hat
Sachen von mir.
Ganz einfach.
Ganz einfach.
Dann versteht man sich auf einmal wieder ganz
toll und schwupp ...
Was schwupp?
Ach, nichts.
Diesen Termin bei Bernbeck hab ich auch noch
bekommen, weil dieser Märchenonkel Eschbach scharf auf dich
ist.
Du bist eifersüchtig.
Musst du eigentlich jeden Modescheiß mitmachen?
Ich meine dieses Mädchen, das wir da im
Wald gefunden haben und du, du verkaufst diesen
Dreck?
Und du?
Sitzt zu Hause und synchronisierst Werbevideos.
Das ist doch was total anderes.
Ach, ja.
Klar.
Klar.
Ich kann heute Abend wirklich nicht.
Ja, schon gut.
Ich muss jetzt los, ich hab noch eine
simultane Übersetzung.
Wodka?
Eishockey?
Kneckebrot?
Was denn?
Du wirst es nicht glauben.
Ja.
Au!
Herr Fähnenen sagte, dass er sehr glücklich ist
über diese finnisch-deutsche Städtepartnerschaft.
Er ist sehr froh, dass das Geschenk, also
dass alle 13 Tiere die lange Reise so
gut überstanden haben und nun endlich hier ein
neues Zuhause vorfinden.
Er bittet sie, das Glas zu erheben und
anzustoßen auf die Partnerschaft ihrer beiden Gemeinden und
dann meinte er noch ...
Au!
Wir können fahren.
Sind Sie sicher, dass Sie zu dem Haus
fahren wollen?
Wir können unsere Gespräche auch hier führen.
Ja.
Vielleicht sollten Sie sich den Anblick ersparen.
Sie, Sie ist...
Es fehlt eine Hand und ein Fuß.
Wir konnten beides bisher nicht finden.
Entschuldigung.
Saß Ihre Frau Großmutter an welcher Wertgegenstände?
Doch, sie trug immer einen sehr großen Ring.
Hier, an...
An der fehlenden Hand.
Tut mir leid.
Es gehört leider auch zu meinen Pflichten, Sie
zu fragen, was Sie gestern Nacht zwischen 11
und 2 Uhr gemacht haben.
Ich war zu Hause, ich hab gearbeitet, ich
bin...
bin dann nochmal kurz los was trinken.
Kurz vor Mitternacht war ich wieder da und
ich hab geschlafen.
Und mit einer Reißbewegung Herz und linker Lungenflügel,
zu diesem Zeitpunkt Exitus.
Der Rest des Gemetzels fand in der Toten
Frau statt.
Warum erzählst du mir das alles?
Das ist nicht neu.
Die Schnittstellen stammen von extrem scharfen Krallen, wirklich
extrem scharf.
Die Hand und der Fuß zum Beispiel wurden
damit halb abgeschnitten und halb abgerissen.
Auch nicht neu, weiter.
Was macht das Privatleben?
Was für ein Privatleben?
Die kleine Tänzerin.
Ist weg.
Sie hat alles mitgenommen.
Alles.
Oh, du hast mich doch nicht herbestellt, um
mit mir über mein Privatleben zu plaudern.
Findest du, dass ich dicker geworden bin?
Ich weiß nicht.
Nein, Paul findet, dass ich dicker geworden bin,
er sagt es mir inzwischen jedes Mal.
Dabei weiß er, wie er mich damit quält.
Oh, bitte.
Ich hab dich herbestellt, weil ich möchte, dass
du diesen Fall löst.
Ich hab dich immer unterstützt, aber ich hab
gehört, dass euer Meister langsam ungeduldig wird.
Das war's?
Nein, noch nicht ganz.
Die Haare, die ihr gefunden habt, die sind
von einem toten Tier.
Tote, männliche Wolfshaar.
Kapier ich nicht.
Wenn ich ein Haar finde, ist es immer
tot, oder wie?
Es war vorher schon tot.
In dem Körper, in dem es steckte, war
es schon tot.
Hallo, Herr Krömer, entschuldigen Sie.
Wieso rennen Sie mir hinterher?
Glauben Sie, ich merke das nicht?
Herr Krömer, ich ermittle.
Darf ich Sie ein Stück begleiten?
Tun Sie doch sowieso.
Wie ich bei Ihnen zu Hause gesehen habe,
beschäftigen Sie sich intensiver mit dem Wehrwolf-Phänomen.
Ja, aus beruflichen Gründen.
Dann ist Ihnen ja sicher auch bekannt, dass
Wehrwölfe nach ihren Morden nicht mehr wissen, was
sie getan haben.
Sie denken, sie hätten die ganze Zeit geschlafen.
Unvorstellbar, oder?
Und?
Mond für Mond werden es mehr.
An einem Punkt hat sich die Lawine in
Bewegung gesetzt.
Und bald wird sie alles überrollen.
Warum sagen Sie mir das?
Auch aus beruflichen Gründen.
Schluss 22, 27, 25 gewählt.
Während meiner Abwesenheit läuft leider nur das Band.
Er wird erst gebissen und einen Monat später
findet man seinen Großvater tot auf.
Vollkommen zerfetzt.
Und jetzt wächst der Verdacht in meiner Figur,
dass er selbst ein Wehrwolf sein könnte.
Dass es sowas vielleicht doch geben könnte.
Und er bekommt eine wahnsinnige Angst.
Ich meine, er will keine Bestie sein.
Er ist doch ein ganz normaler Mensch.
Ja, mein Junge, ich hab dir ja versprochen,
dass ich dir helfen werde.
Und ich denke auch, dass dich das mit
deiner Großmutter schwer getroffen hat.
Aber persönliche Betroffenheitsliteratur und dieser Mist, der seit
Monaten durch die Medien geistert.
Das kann doch nicht Grundlage deiner neuen Geschichte
sein.
Nein.
Ja!
Ich meine, es geht doch nur um eine
Geschichte über jemanden, der etwas zu werden scheint,
was er nicht sein will.
Eigentlich will ich doch nur wissen, was ich
jetzt in dieser...
Ich meine, was meine Figur jetzt an diesem
Punkt der Geschichte, bis zu dem ich eben
erzählt habe, also was er da machen soll.
Also...
Eschbach, Sie haben doch damals diesen Schinken über
Mythen fabriziert.
Sagen Sie doch mal was dazu.
Wenn man versucht, sich in den Helden ihre
Geschichte zu erinnern, die Geschichte hineinzuversetzen, dann...
denke ich, dass er probieren sollte, Spuren zu
finden.
Denn was habe ich in jener Vollmondnacht getan?
Das ist doch jetzt genau seine zentrale Frage.
Und jetzt kann er stolpern.
Ein überraschender Zeuge.
Ein plötzlicher Beweis aus dem Wehrwolf-Mythos.
Die Zeichen des Pentagrams zum Beispiel.
Klingt gut.
So sagen Sie, wurde Ihre Hauptfigur von dem
Tier gebissen?
Draußen, in der Nähe des Hauses seines Großvaters.
Dann müssen Sie auch wieder zu diesem Ort
zurück, wenn es am Ende eine Erlösung geben
soll.
Erlösung?
Ja, durch den Tod oder die reine Liebe.
Wissen Sie nicht, dass der Kopf eines Wehrwolfs
mithilfe von Silber zerstört werden muss, damit der
Bann gebrochen ist?
Silberkugel, Silberpatrone, sowas.
Irgendwas.
Aber Silber.
Und es muss genau an dem Ort passieren,
an dem zuvor die arme Seele gebissen worden,
infiziert worden ist.
Und die Liebe?
Erlösung durch eine Frau, die ihn liebt, obwohl
sie weiß, dass er ein Ungeheuer ist.
Der angenehmere Weg, wenn Sie mich fragen.
Hat Ihr Held?
Gibt es da so ein Wort?
Ja, nein, also nicht so direkt.
Ist mehr sowas wie Bruder und Schwester.
Ah, Bruderschwester.
Verstehe.
Interessant.
Glauben Sie an Wehrwölfe?
Nein.
Schauen Sie, für mich geht es nicht darum,
dass irgendwelche beharrten Ungereuen durch die Gegend rennen.
Wenn wir uns einmal diesen ganzen Mythos ohne
diesen albernen Pferdefanz betrachten, was bleibt?
Eine Gestalt, die durch die Nacht streift, auf
der Suche nach einem Menschen, auf der Suche
nach einem letzten extremen Kontakt.
Entschuldigen Sie bitte.
Hey, Peppi!
Komm doch mal her hier.
Wie ist das denn?
Herr Voss.
Lass mal, Rüschi, ich mach das schon.
Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber ich muss
Ihnen unbedingt eine Frage stellen.
Eine etwas merkwürdige Frage vielleicht.
Letzte Woche, Mittwoch.
Vielleicht können Sie sich erinnern.
Mittwoch, es war Vollmond.
Haben Sie da, also ganz zufällig, an diesem
Mittwoch so Mitternacht aus meiner Wohnung irgendwas gehört?
Irgendwelche merkwürdigen Geräusche vielleicht?
Vielleicht wenn Sie, vielleicht wenn Sie sehen, was
an dem Abend im Fernsehen lief.
Vielleicht fällt Ihnen dann was ein.
Was soll der Scheiß?
Das ist kein Scheiß, das ist sehr wichtig.
Ich muss unbedingt wissen, ob Sie was gehört
haben.
Pass mal auf, Alter.
Wenn du damit sagen willst, dann sag mal
was.
Nein, Herr Voss, das ist nichts gegen Sie.
Versuch das nie wieder, du Arschgeigel.
Und überhaupt hier, von wegen letzter Mittwoch.
Wenn du das mit dem Krach bei den
Mülltonnen warst, dann gibt's endgültig Ärger für dich,
mein Freund.
Von dir lass ich mir nicht ans Bein
pissen.
Er kennt mich wohl nicht mehr.
Na, das macht nichts.
Es wird mir genauso.
Soll ich euch sagen, wer ich bin?
Ich bin ein Mörder.
Die eigene Großmutter.
Nicht schlecht, was?
Ihre Reste hab ich eben noch schnell zur
Müllhalde gebracht.
Entsorgt, verstehst du?
Soll keine Spuren bleiben.
Ja, und jetzt?
Jetzt werd ich immer weiter töten müssen.
Ach, Monat für Monat.
Na, und?
Wenn mir in Zukunft jemand blöd kommt?
Beim nächsten Vollmond ist er dran.
Wehrwölfe sind nämlich irrisch stark, musst du wissen.
Okay, du sagst, ich bin ein Mörder?
Na, und?
Jeder Mensch hat so seine kleinen Fehler.
Und im Gegensatz zu dir bin ich frei.
Wie ein Vogel.
Okay, Jungs.
Wir lassen uns jetzt alle nicht länger einsperren.
Wir lassen uns einfach nicht mehr alles gefallen.
Ihr müsst eure Freiheit natürlich schon selber wollen.
Aber ich frage euch, wann wenn nicht jetzt?
Nutzt ihr eure Chance?
Ich nutze meine.
Jetzt erzählen Sie mir nochmal, was Sie in
dieser Vollmondnacht genau beobachtet haben.
Ich hab es Ihnen doch schon gesagt.
Man kann halt nicht mehr alles erkennen.
Diese Probleme mit Ihrem Bewährungshelfer, von denen Sie
mir erzählt haben.
Also wie soll ich sagen, wenn Sie mich
fragen, irgendwie wäscht eine Hand immer noch die
andere.
Ein Tier.
So mit Fell.
Dabei den Mülltonnen unter seinem Fenster.
Und dann ist es irgendwie im Garten rumgerannt.
Ich weiß auch nicht so genau.
Ja, ich hab viel mit totem Fell zu
tun.
Oder was haben Sie gedacht?
Sehen Sie doch.
Wann haben Sie das letzte Mal einen ausgestopften
Wolf verkauft?
Oder Teile eines Wolfes?
Oder auch nur sein Fell?
Vor elffachen und drei Tagen.
Wie bitte?
Ja, am Tag darauf ist meine Enkelin verstorben.
Das tut mir leid.
Haben Sie vielleicht den Namen des Käufers?
Oder die Rechnung?
Oder können Sie mir eine Beschreibung geben?
Nein, ich kann Ihnen nicht beschreiben.
Ihn?
Also war es ein Mann?
Ja, meine Enkelin hat das Tier verkauft.
Sie hat einen Wolf verkauft und ist am
nächsten Tag gestorben.
Sie war wie mein eigenes Kind.
Woran ist sie gestorben?
Herz.
Sie hat immer gesund gelebt bis ganz kurz
vor ihrem Tod.
Sie isst einen Apfel und das Herz hat
einfach aufgehört zu schlagen.
Einfach so.
Sie war erst siebzehn.
So, meine Herrschaften, Feierabend.
Wir schließen.
Tut mir leid.
Wiederschauen.
Gefällt Ihnen das Buch?
Möchten Sie es lesen?
Lesen Sie es zu Hause.
Wiedersehen.
Hey, du kannst doch nicht einfach meine Bücher
verschenken.
Mach den Laden zu, wir gehen zu dir.
Sag mal, bist du betrunken?
Was ist denn mit dir?
Wie guckst du denn?
Ich finde, wir haben schon genug Zeit verloren.
Dir geht's wohl zu gut?
Sie gefallen mir, Herr Kommissar, zu Ihren Methoden.
Da macht die Polizei richtig Spaß.
Passen Sie auf, ob er kommt.
Und ich warne Sie.
Sagen Sie mir ja rechtzeitig Bescheid, Forst.
Ja, rechtzeitig Bescheid, Forst.
Merkwürdig.
Wir waren immer so wie Brüder und Schwestern,
jetzt ist das so.
Fandst du das besser?
Ich wusste ja, dass du für Liebesgeschichten begabt
bist.
Keine Liebesgeschichte, eine Wehrwolfgeschichte.
Wehrwolf?
Wieso?
Wie es ist.
Bleibst du hierzu oder bist du morgen wieder
anders?
Ich hab Hunger.
Ich hab Hunger.
Ich auch.
Es ist gut.
Es ist gut.
Ich denke, wir spielen Tarja.
Tarja ist ein Verleih.
Verleih.
Huch.
Möchtest du zum Frühstück Tee oder Kaffee?
Und dazu Toast?
Du bist ja noch ganz verschlaft.
Gehst du?
Wohin denn?
Ich muss weg.
Wie, weg?
Ich muss weg auf eine längere Reise.
Dann nimm ich doch mit.
Das geht nicht.
Wie, das geht nicht?
Wo gehst du denn hin?
Was hab ich was Falsches gesagt?
Ohne die Nachforschung von Hauptkommissar Graf wäre uns
diese Sache hier durch die Lappen gegangen.
Immer klar, Tex Burriga.
Die Enkelin des Tierpräparators, die Kleine ist vergiftet
worden und zwar fachmännisch.
Der Kollege, der den Totenschein ausgefüllt hat, hätte
sich denn noch etwas mehr Mühe geben sollen.
Jemand kauft einen ausgestopften Wolf.
Am nächsten Tag stirbt die, die den Wolf
verkauft hat.
Vergiften.
Und an unseren Tatorten finden wir dauernd Wolfshaare.
Die Wolfsmorde und diese Geschichte hier, das ist
ein Fall.
Dieser Jemand, das ist unser Mann.
Dixwerwolf.
Gut, dass Sie sich überhaupt Gedanken machen.
Aber was ist der nächste Schritt?
Einen Aufruf an den Käufer des ausgestopften Wolfes.
Radio und Presse bringen es morgen.
Und Sie meinen, der Mörder wird sich dann
bei uns melden?
Nein, nein natürlich nicht, aber es macht in
jedem Falle Sinn.
Es macht es natürlich nicht und zwar deswegen.
Das ist der Ring der alten Frau.
Wo haben Sie ihn gefunden?
In der Wohnung ihres Enkels, Thomas Krömer.
Die erste Spur, die uns direkt zu einem
Bärwolf führt.
Das Mädchen wurde vergiftet.
Der wirkliche Täter geht anders vor.
Ja, vergiftet.
Sehr bedauerlich, nur das vergiftete Mädchen und unser
Bärwolf sind zwei völlig verschiedene Geschichten.
Und das ist der Beweis.
Bärwölfe mit dem Fell von einem toten Tier?
Das ist doch Unsinn.
Immer offen bleiben.
Offen für das Unbekannte.
Woher willst denn du wissen, wie etwas aussieht,
was noch kein Mensch jemals gesehen hat?
Verpiss dich.
Ich brauche eine Waffe.
Eine Waffe und spezielle Munition.
Hallo?
Ja.
Graf, Kriminalpolizei.
Sie haben uns angerufen wegen dem Aufruf in
der Zeitung.
Ja, ich habe das Tier gekauft.
Genau an dem Tag, genau in dem Laden.
Ich denke schon, deshalb habe ich mich auch
sofort gemeldet.
Kann ich den Wolf mal sehen?
Ja, deshalb sind Sie ja wohl schließlich hier.
Ihren Dank, bitte.
Wir müssen entschuldigen, aber...
Handwerker!
Könnten Sie vielleicht auch?
Leberlein und den Dreck, den ich mache, den
muss ich auch wieder wegräumen.
So, dies hier ist also meine kleine, bescheidene
Sammlung.
Ich hege eine große Leidenschaft für mythische Tiere.
Besonders für diesen.
Canis lupus.
Oder auch Isegrim.
Ganz einfach, so heißt er in Märchen und
Volksmords.
Könnte ich von Isegrim eine Haarprobe nehmen?
Dazu bräuchte ich allerdings eine Schere.
Gut.
Na gut.
Aber vielleicht von hier hin.
Es hieß, dass die Enkelin des Tierpräparators vergiftet
wurde.
Ja.
Mit einem Gift, das kaum nachweisbar war.
Sie haben es trotzdem entdeckt, meiner Hochachtung.
Gibt es schon einen Verdächtigen?
Verstehe.
Sie dürfen keine Informationen weitergeben.
Wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann.
Ich kenne mich mit diesen Dingen wenig aus.
Was die mythologische Seite betrifft natürlich.
Das weiß ich wirklich zu schätzen.
Danke.
Aber dafür haben wir einen Spezialisten.
Ich halte mich lieber an Spuren, Fakten und
Beweise.
Wo bist du denn gewesen?
Scheiße, bin ich froh, dich zu sehen.
Die Wolfshaare, die du gebracht hast.
Welche?
Die von dem ausgestopften Teil.
Was ist mit denen?
Vergiss sie.
Wieso?
Sie stammen von einem weiblichen Tier.
Scheißdreck.
Nein, ich würde dich nur bitten, dass das
unter uns bleibt.
Ja, die anderen sollen halt nichts davon mitbekommen.
Ich danke dir trotzdem.
Der wohnt hier irgendwo ganz in der Nähe.
Es ist also durchaus möglich, dass er mal
hier im Laden war.
Nein, nie gesehen.
Was hat er denn gemacht?
Sind Sie sicher?
Nie gesehen.
Ja, ganz sicher, nie gesehen.
Was er gemacht hat, steht unter Mordverdacht.
Na ja, kann man nichts machen.
Warum haben Sie denn die schöne Dekoration abgebaut?
Weil ich den ganzen Schwachsinn nicht mehr ertragen
kann.
Wie, so kurz vor Vollmond und Sie...
Ich will mit dem Kram nichts mehr zu
tun haben.
Was sollen die denn kosten?
Nichts.
Nein, Sie sind aber keine gute Geschäftsfrau.
Polizistenrabatt.
Die nehme ich.
Danke, Wiedersehen.
Wiedersehen.
Hallo?
Ich wollte daran erinnern, dass ich noch einen
Wunsch frei habe.
Exakt.
Ich möchte Sie gerne zu einem Essen in
mein Haus einladen.
Alexander, Sie haben keine Wahl.
Die Erfüllung war versprochen.
Gut, sehr gut.
Sie haben doch gesagt, ich soll mich aus
dem Fenster lehnen, mal was riskieren.
Jetzt ist es so weit.
Du hast was getrunken.
Klingeln Sie heute Nacht kurz vor zwölf bei
mir zu Hause.
Kurz vor zwölf, das ist wichtig.
Ich werde Sie reinlassen, Sie gehen vor meine
Wohnung und warten da.
Worauf soll ich denn warten?
Wenn sich meine Tür öffnet und...
Ich komme raus, gut.
Dann vergessen Sie die ganze Aktion.
Was ist mit dem Teil?
Wenn sich meine Tür öffnet und...
Wenn nicht, ich herauskomme.
Also nicht ich, so wie ich jetzt aussehe.
Sondern etwas anderes.
Etwas ganz anderes.
Dann schießen Sie es bitte in den Kopf.
Also jetzt hör mal gut zu, mein Junge.
Du bringst hier was gehörig durcheinander.
Das, was du schreiben willst, das ist reine
Fiktion.
Das ist nur hier oben drin.
Nur hier oben.
Aber das, was du jetzt machst, das ist...
Du bist genau wie dein Vater.
Du verlierst einfach den Boden unter den Füßen.
Dann verhindern Sie es doch diesmal.
Riskieren Sie mal was.
Es ist wirklich ausgezeichnet.
Danke.
Eigentlich wäre es ja nie gewesen, Sie einzuladen.
Wo es stattfindet, spielt doch keine Rolle.
Haben Sie irgendetwas von Thomas Grömer gehört?
Nein.
Ich dachte nur, weil...
Sie haben ihn doch ein paar Mal bei
Herrn Bernbeck erlebt.
Ist Ihnen da irgendetwas aufgefallen?
Ich meine, hat er sich irgendwie merkwürdig verhalten?
Lieben Sie ihn?
Warum fragen Sie?
Ich bin
wirklich froh, dass Sie da sind.
Heute Nacht.
Hallo.
Becker hier.
Geben Sie mir mal Lasinger.
Manchmal mag ich den Mond nicht.
Und bisweilen habe ich den Eindruck, er mag
mich nicht.
Kennen Sie das?
Nein.
Ich schätze, die bleibt heute Nacht bei diesem
Eschbach.
Hans Eschbach.
Ja.
Das ist sowas wie ein Schriftsteller.
Er hat interessanterweise ein Buch über Wehrwölfe geschrieben,
das bei Ihrem Laden lag.
Ja, ist ja gut, Becker.
Reihen Sie sich und kommen Sie hierher.
Hier spielt die Musik.
Aber man kann aufgefangen werden.
Liebe kann erlösen.
Thomas hatte gesagt, er müsste auf eine längere
Reise.
Wissen Sie zufällig, wo er...
Ich brauche dich.
Es geht nicht ohne dich.
Ich...
bitte um Leben.
Herr Eschbach, ich möchte nicht, dass Sie so
sprechen.
Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass der Abend
so...
Ich würde jetzt lieber gehen.
Vielen Dank.
Entschuldigen Sie mich bitte einen Augenblick.
Ich bin's vorzuholen.
Pass mal auf, mein Alter.
Ich werde dich jetzt hier einsperren.
Das darfst du nicht persönlich nehmen.
Das ist nur zu deinem eigenen Schutz.
Also, Bruno.
Sitz.
Wenn irgendwas passiert, dann wehr dich.
Hallo?
Herr Esch?
Mein Gott, Kalle, das ist alles wie in
einem Albtraum.
Und Herr Selbst?
Warum hat er nicht mit uns darüber geredet?
Wehrwölfe wissen am nächsten Tag nicht mehr, was
sie nachts Grauenhaftes getan haben.
Guten Tag.
Mein Name ist Thomas Krömer.
Wenn ich mich in...
Wenn ich mich in wenigen Minuten...
in einen Wehrwolf verwandle, dann ist dieses Video
ein...
einmaliges Dokument für die...
für die Nachwelt.
Dann gibt es sie wirklich.
Wehrwölfe.
Dann bin ich infiziert worden.
Damals.
Nachts.
Es muss etwas passieren.
Bin ich...
Ihr Mörder.
Wenn das so ist, dann werde ich sterben,
wie es das Ritual verlangt.
Es tut mir leid.
Wiedersehen.
Er ist hier.
Krömer.
Gut, Foss.
Sehr gut.
Jetzt passen Sie auf, dass er die Wohnung
nicht verlässt.
Es darf nichts schief gehen.
Ich bin gleich bei ihm.
Wir sind gleich bei ihm.
Sie hatten die Stellungnahme.
Ja, falls du wissen möchtest, was uns erwartet,
lies das.
Es ist nie zu spät, Sie zu informieren.
Das gibt's doch gar nicht.
So viel zum Thema Wehrwolf.
Bruno?
Herr Bernbeck?
Nicht schießen.
Absolute Entwarnung.
Hallo, Alex.
Du musst mir helfen.
Was ist mit dir?
Wer ist da?
Gut, dass niemand weiß.
Was soll das?
Das könnte ich dich auch fragen.
Die beiden Aufpasser vor deiner Tür.
Glaubst du, du kannst mich aufhalten?
Du hast mich wütend gemacht.
Ich muss improvisieren.
Und ich hasse Improvisation.
Das ist nicht meine Art.
Ganz und gar nicht.
So will ich es nicht.
Verstehst du?
Was ist mit Alexandra?
Du bekommst eine Chance.
Wir treffen uns am Haus deiner Großmutter.
Jetzt.
Wir alle drei.
Wo ist Alex?
Die Polizei.
Ich schätze, die wollen zu dir.
Hast du die Waffe angefasst?
Wie ich dich kenne, ganz bestimmt.
Jetzt schreiten sie aus.
Ich schätze, du musst dir was einführen lassen.
Wenn sie dich schnappen, kommst du zu spät
zu unserer Verabredung.
Du schaffst das schon.
Ich glaube an dich.
Alex?
Ja, tot.
Aber ich will ihn leben.
Das ist nur ein Schäferhund.
Sieht jedenfalls genauso aus.
Wohnungdurchsuchung.
Den Autoschlüssel her.
Den Schlüssel.
Na gut, dann fahr du.
Aber das ist doch ...
Kuckuck.
Keiner da?
Bo, komm her.
Wo sind sie alle?
Sie jagen den Wehrwolf.
Sie werden mit Sicherheit keinen finden.
Schau dir das an.
Das ist perfekt.
Findest du?
Mensch, Bo.
Du musst die Zeichnung mit unseren Fotos vergleichen.
Das junge Mädchen.
Die rote Baseballkappe.
Der Wald.
Die Großmutter.
Die zur Kur musste, weil sie krank war.
Er hat sie in ihrem Bett umgebracht.
Das ist ...
Wie bist du da raufgekommen?
Hans Eschbach.
Der mit dem ausgestopften Wolf.
Endlich.
Das ist der Beweis.
Es gibt sie wirklich.
Eine Großfahndung nach Thomas Krömer.
Seine Fotos, seine Autonummer, gib alles raus.
Und mach mir sofort eine Verbindung zum Wildpark.
Und zum Zoo.
Mit Leuten, die uns mit Wölfen weiterhelfen können.
Und Jäger brauchen wir.
Ich weiß, wo er ist.
Woher?
Dann gibt es sie wirklich.
Wehrwölfe.
Dann bin ich infiziert worden nach Mainz.
Mainz.
In der Nähe vom Haus meiner Großmutter.
Dann bin ich ihr Mörder.
Dann werde ich sterben.
Wie ist das Ritual verlangt?
Er muss dahin, wo er infiziert wurde.
Wie ist das Ritual verlangt?
Also ihre Methoden, ich weiß ja nicht.
Einbrecher-Handwerkzeug.
Hauptkommissar, Hauptkommissar.
Schau dich um.
Bo.
Ja.
Bo, komm mal her.
Hier.
Von wegen Wehrwolf.
Er muss seine Opfer dauernd beobachtet haben.
Das miese Schwein.
Brotkäppchen.
Der Wolf und die sieben Geißlein.
Kohlenkästen.
Sie hatte sechs Geschwister.
Der Spach hat mit ihr das gemacht, was
der Wolf mit dem siebten Geißlein nicht geschafft
hat.
Die Enkel eines Tierpräparators.
Erinnerst du dich?
Vergiftete Apfel, die sie vor ihrem Tod gegessen
hat.
Ganz genau wie bei Schneewittchen.
Frau Holle.
Ja, die Pechmaree.
Dieser perverse Typ tötet nach Märchen.
Nach Grimms Märchen.
Hier ein Foto von dir.
Was ist?
In welche Märchen sollst du mitspielen?
Hans im Glück.
Komm, das Telefon ist oben.
Das sagen wir ihm persönlich.
Knüppel aus dem Sack.
Als ich deine Geschichte gelesen hatte, da wusste
ich, wir würden uns verstehen.
Ein einsamer Held.
Wie du.
Ich bin nicht einsam.
Halt!
Der Prinz will sein Aschenputtern befreien?
Schön, aber geht nicht.
Riechst du da nicht?
Oder willst du uns alle in die Luft
jagen?
Erst wollen wir backen.
Sagt er dir halt.
Ich habe den Backofen bereits eingeheizt.
Ich dachte mir, dass ich das ganze Haus
zu einem Ofen mache.
Oder was meinst du?
Oh Gott.
Ihr seid das perfekte Paar für mich.
Hansel und Gretel.
Magst du Märchen?
Eins musst du mir erklären.
Die Hand in deinen Garten wäre dir eingetan.
So sprich doch mit mir.
Okay, die Kuh.
Ich befreie alle aus ihren Märchen.
Sie sind doch alle gefangen.
Mit welchen Märchen steckst du, Eschbach?
Drei Tage werde ich dir Zeit lassen.
Sagt er es.
Wenn du bist, dann mein Name ist es.
Warum weißt du, dass du dein Kind behaltest?
Ich habe euch so oft beobachtet.
War viel in eurer Nähe in den letzten
Monaten.
Ihr wart nie allein.
Ihr wisst es zu schätzen.
Und dann musste ich euch doch holen.
Hansel?
Wir sollten jetzt gehen.
Kommst du bitte?
Hänse.
Die Idee ist jetzt vorbei.
Ganz still und still.
Es wird wohl lauter.
Wer hat mit meinem Messerchen gesprochen?
Das hat der Schneider getan.
Krömer, werfen Sie die Waffe weg und nehmen
Sie die Hände über den Kopf.
Es ist vorbei.
Das ist ja Wahnsinn.
Was tun Sie denn?
Gehen Sie weg von dem Mann, verdammt nochmal,
er ist gefährlich.
Er hat mir doch das Leben gerettet.
Sie müssen ins Haus, da!
Sie haben keine Chance, Krömer.
Geben Sie auf.
Gehen Sie weg von dem Mann.
Die glauben uns nicht.
Dann bringen wir es eben selbst zu Ende.
Dann holen Sie den Hund zurück.
Bleib einfach bei mir.
Krömer, lass mir die Geisel los.
Herr Spach?
So heiße ich nicht.
Er hat einen menschlichen Fuß.
Das gibt es doch alles nicht.
Jetzt hat alles Hand und Fuß.
Also haben wir das auch geklärt.
Nicht, nicht schießen.
Sind Sie Hans Eschbach?
So heiße ich nicht.
Eine Chance habt ihr noch.
Jetzt musst du dich beeilen, mein Freund.
Ich weiß, wer du bist.
Rumpelstilzchen.
Alle weg!
Was ist mit ihren Wehrwölfen?
Wo treiben die sich jetzt rum, Becker?
Im Grab.
Damit sie nicht einmal rechtzeitig kommen können.
Kann jemand mal die Feuerwehr rufen?
Ich bin nicht der, der ich dachte, der
ich bin.
Mit Salvation.
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