Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Ich dachte schon immer, dass das hier nicht
einfach nur ein verlorenes Plateau ist.
Wie sollte so ein Plateau denn auch verloren
gehen?
Ein Plateau für Verlorene, kann man vielleicht sagen.
Ganze Zivilisationen verloren in Raum und Zeit.
Wesen aus der Vergangenheit und du zum Beispiel
aus der Zukunft.
Hier treffen sie merkwürdigerweise alle aufeinander.
Aufgrund eines magnetischen Kraftfeldes.
Ein schwarzes Loch.
So kann man es vielleicht auch nennen.
Sterne, deren Materie so dicht ist, dass nicht
einmal Licht entrinnen kann.
Schwarzschilds Theorie.
Nur teilt keiner seine Ansicht.
Nicht einmal Albert Einstein hält das für möglich.
Ja, sag mal, dann ist diese Theorie also
wahr?
Ja, logisch, wieso nicht?
Ein schwarzes Loch irgendwo im Universum.
Das ist einfach unglaublich, das...
Hast du astronomische Physik oder sowas ähnliches studiert?
Nein, das habe ich aus irgendeinem Comic.
Also das ist wirklich faszinierend, Finn.
Wenn wir zu Hause sind, musst du mir
unbedingt mehr über diesen Comic erzählen.
Können wir jetzt gehen?
Vorher müssen wir aber noch hier unsere Arbeit
beenden.
Also, du hältst diesen Stab...
Jetzt so, dass ich ihn vom Tal aus
sehen kann.
Hast du verstanden?
Ich verstehe es nicht.
Ich meine, warum der Aufwand?
Ihr seid jetzt seit über drei Jahren hier.
Ihr solltet euch allmählich hier auskennen.
Das stimmt, das sollte man wohl meinen, Finn.
Wie auch immer, wenn ich aber die von
mir neu angefertigten Karten mit den damaligen von
Veronica vergleiche, dann stelle ich merkwürdigerweise immer wieder
gewisse Abweichungen fest.
Das irritiert mich.
Das heißt nichts weiter, als dass Veronica unfähig
war.
Oh nein, Veronica ist eine begnadete Künstlerin.
Sieh dir mal ihre Selbstportraits an.
Künstlerin, Jägerin und weiß einfach alles über alles.
Was will die von euch?
Unsere Freundschaft, Finn.
Veronica ist eine Überlebenskünstlerin, wie du.
Aber zu einem zivilisierten Leben gehört ja nicht
nur, dass man überlebt, oder?
Ich bin ziemlich sicher, dass ihr richtig gut
zusammenpassen würdet, Finn.
Vielleicht, nur das würde nicht funktionieren.
Ach ja?
Wieso nicht?
Weil zwei Menschen, die so sind wie wir,
ganz bestimmt nicht miteinander auskommen würden.
Also würde ich sie wohl umbringen.
Was?
Das war ein Scherz.
Hat eigentlich einer von euch sowas wie Humor?
Ja, aber nur, wenn es auch wirklich witzig
ist.
Und jetzt achte lieber auf die Sonne.
Ich bin in etwa einer Stunde zurück.
Na, sieh mal einer an.
Ein englisches Flugzeug.
Ein Royal Air Force Vickers Vimy.
Ist für Langstreckenflüge umgebaut worden.
Hm, der muss schon seit Jahren hier liegen.
Wie kommt die von England hierher?
Nichts.
Fern der Heimat zu sterben, ist wirklich tragisch.
Wenn jemand begraben werden konnte, dann müssen wenigstens
zwei an Bord gewesen sein.
Was bedeutet das?
Stimmt, der Pilot ist noch am Leben.
Denn er hat einen Auftrag.
Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in
die verlorene Welt.
Wer sind Sie eigentlich?
Als ob Sie das nicht wüssten.
Nun, ich nehme an, Sie sind der Pilot
der hier abgestürzten Maschine.
Wusste ich's doch, Sie haben nach mir gesucht.
Blödsinn, warum sollte ich?
Halt's Maul!
Du weißt ja, ich bin also komme hier
ja nicht so, hörst du?
Schon gut, Sie haben recht.
Ich weiß, wer Sie sind.
Gut, das hört sich schon besser an.
Und ich habe, um ehrlich zu sein, schon
ziemlich lange nach Ihnen gesucht.
Ich wusste es.
Ich war darauf gefasst.
Jeden Tag?
Jeden Tag.
Und wie lange warten Sie hier schon auf
mich?
Fünf Jahre.
Seit dem Absturz.
Dann ist das also Ihr Flugzeug gewesen.
Natürlich ist es mein Flugzeug, du dämlicher MFA
-Flakei!
Ich hab's schließlich gestohlen!
Ich, Mann!
Warmen Philipp James Lieutenant 691744281!
Schon gut, Sie haben also das Flugzeug gestohlen.
Nicht das Flugzeug, das Iridium!
Das Iridium von der lorrainschen Raffinei.
Ich erinnere mich gut.
Alpha Bravo 423.
Also haben Sie nach mir gesucht.
In der Tat, das habe ich.
Seit 1917.
Das ist eine Unverschämtheit!
Wissen Sie, wie wichtig meine Arbeit ist?
Wissen Sie, wie wichtig ich bin?
Die Admiralität wird davon erfahren.
Der Premierminister, sogar der König!
George Edward Challenger.
Lionel Huxley.
Sir, es ist mir eine Ehre, Sie kennenzulernen.
Ganz meinerseits.
In Ordnung, Sie können dann jetzt gehen.
Professor Challenger, darf ich Ihnen meinen Kollegen vorstellen?
Bartholomew Thorne.
Wenn es sein muss, Mr. Thorne.
Professor?
Ich muss mich für Thorne entschuldigen, Professor.
Er versteht leider keinen Spaß.
Ich werde warum auch immer vom MI5 verhört.
Das heißt, man verdächtigt mich offenbar der Spionage.
Ich finde das überaus unverschämt, meine Herren.
Es ist nicht so, wie Sie denken.
Wir wollen uns nur ein wenig unterhalten.
Weshalb führen wir dann dieses Gespräch unter Aufsicht
Ihres Vorgesetzten, der da hinter dem Spiegel sitzt
und alles mitverfolgt?
Ach, Professor Challenger, bitte.
In diesem Gebäude war früher die Polizei ansässig.
Hier wurden Verhöre durchgeführt.
Jetzt befinden sich nebenan nur noch alte Akten.
Äh, E.T.? Ich würde eine Erklärung bevorzugen
für die Admiralität, wenn ich gefragt werde, warum
meine Arbeit unterbrochen wurde.
Nun, Sie haben recht.
Ihre Arbeit wurde in der Tat unterbrochen, aber
nicht von uns.
Das Iridium, Professor.
Es wurde gestohlen.
Was?
Das Iridium ist die Voraussetzung für das Van
der Waals-Verfahren.
Dann kann ich meine Arbeit nicht beenden.
Deswegen nehmen wir die Sache ja auch sehr
ernst, Sir.
Wo waren Sie vorgestern Abend, Sir?
Denken Sie etwa, ich stehle mein eigenes Iridium?
Dieses Iridium ist, wie Sie wissen, Eigentum der
Regierung, Professor.
Ja, das weiß ich.
Und damit könnte ich immer nach dem Krieg
beenden, ganz recht.
Hey, hören Sie mich da drüben!
Niemand muss sterben!
Unsere Leute ebenso wenig wie der Feind.
Sollte der Feind Ihrer Ansicht nach nicht vernichtet
werden?
Ich kann Ihnen sagen, worum es hier geht.
Hier geht's um Macht und um Habgier und
um Größenwahn und um Selbstgerechtigkeit.
Ja, und dafür sterben Millionen Unschuldige.
Man könnte auch sagen, es sind die Wissenschaftler,
die den Krieg zu dem Grauen haben werden
lassen, dass er heute ist.
Ach, das glauben Sie doch wohl selbst nicht.
Denn es ist nicht die Erfindung Schlechtes, sondern
der Politiker, der sie missbraucht.
Ich jedenfalls.
Ich würde alles tun, damit dieser Wahnsinn endlich
aufhört.
Die Forschung in den Dienst der Menschenvernichtung zu
stellen ist absurd und deshalb muss das Blutvergießen
ein Ende haben.
Ein Philosoph.
Und dafür wollen Sie sich offenbar einsetzen?
Ja, einer ist immer der Erste.
Andere werden ihm folgen, die mutig genug sind,
ihr Leben zu riskieren.
Hätte ich ein Verfahren entwickeln können, das den
Krieg beendet hätte, und zwar für alle Zeit!
Kein Wunder, dass unsere Feinde daran interessiert sind.
Danke für Ihre Bemühungen, Professor, das waren doch
sehr inspirierende Worte.
Sie haben noch immer meine Frage nicht beantwortet.
Wo waren Sie vorgestern Abend, Sir?
In meinem Labor.
Ich bin immer in meinem Labor.
Fragen Sie meine Frau.
Wir werden Sie hinsichtlich der Untersuchungen auf dem
Laufenden halten.
Nein, das werden Sie nicht.
Sie sind wie alle anderen.
Sie werden mir irgendwas erzählen.
Nur die Wahrheit eben nicht.
Wie haben Sie es stehlen können?
Hey, Sie glauben doch wohl nicht, dass ich
Ihnen jetzt Namen verrate!
Nur damit Sie mich an die Wand stellen
können, nicht mit mir!
Dieser grausame Krieg ist vorbei, Drummond.
Niemand interessiert sich mehr für mich oder für
das Iridium.
Und nach Ihnen sucht auch niemand mehr.
Ich wollte dir bestimmt nicht zu nahe treten.
Aber genau das hast du gerade getan.
Ich habe dir nur eine einfache Frage hinsichtlich
deiner Kindheit gestellt.
Keine Kindheit ist jemals einfach.
Kaffee?
Du hast mir mal erzählt, du wärst als
Kind oft bei den Fairy Rings bei Avebury
gewesen.
Erinnerst du dich?
Ich bin als Kind oft dort gewesen.
Es wäre doch wirklich erstaunlich, wenn wir uns
als Kinder schon begegnet wären.
Was für ein unheimlicher Zufall.
Zufälle gibt es nicht.
Dann folgst du also einer Bestimmung.
Ja.
Und meine Bestimmung ist es, unglücklich zu sein.
Bis auf einige Freuden, vielleicht wie die am
Kaffee.
Danke.
Na schön.
Hast du je eine junge Göre gesehen?
Mit einem langen roten Schal, die wie eine
Blöde um die Steine von Avebury gelaufen ist?
Oder sagen wir getaumelt?
Nein.
Und ich nehme an, du hast nicht zufällig
einen jungen Kerl auf einem asthmatischen Pony reiten
sehen?
Mit dem Namen Mr. Robinson?
Der Junge?
Mein Pony.
Es gibt Leute, die weder ein Pony noch
eine Kindheit hatten.
Margaret, ich...
Nein, hör auf, bitte.
Ich möchte nicht darüber reden.
Du solltest die Vergangenheit ruhen lassen.
Ich wollte doch nur...
Es reicht schon!
Ich gehe jetzt ein bisschen jagen.
Komm, ich...
Hey, du, warte mal.
Ich suche diesen alten Mann.
Das ist ein Fehler.
Deiner, nicht meiner.
Nein!
Veronica, lass mich!
Wer bist du?
Ich bin deine neue Mitbewohnerin.
Sagen Sie mal, Drummond, warum haben Sie in
all den Jahren nicht versucht, von hier wegzukommen?
Ich habe meine Anweisungen.
Deswegen sind Sie hier geblieben?
Ja, weil ich das Iridium bis zum Letzten
verteidigen soll.
Ihr Pflichtgefühl ist wirklich ungemein lobenswert.
Und ich werde das Iridium selbstverständlich auch in
Zukunft verteidigen.
Und deswegen bleiben Sie natürlich hier.
Weil Sie auf das Zeug aufpassen müssen.
Ja, aber wie sollte ich es denn tragen?
Das schaffe ich nicht allein.
Nicht allein.
Vergraben wäre nicht schlecht.
Ja klar, das habe ich auch gemacht.
Als erstes habe ich meinen Co-Piloten begraben.
Und dann das Iridium.
Aber da konnte ich mir natürlich nie sicher
sein...
Schön wie Fern.
Dass einer von euch dämlichen MI5-Idioten kommt
und das Zeug stiehlt.
Was haben Sie dann getan?
Was wohl?
Ich musste die ganze Kiste wieder ausgraben und
nachzählen, ob alles noch da ist.
Das ging ja nicht anders.
Und was haben Sie dann getan?
Na ja, dann habe ich es wieder vergraben.
Also über Nacht.
Sie haben das Iridium täglich aufs Neue vergraben
und das fünf Jahre lang?
Ich sagte, ich habe meine Anweisungen.
Ich würde glatt vermuten, dass Ihre Anweisungen inzwischen
nicht mehr gelten.
Ja, aber dann hätte ich doch neue Anweisungen
erhalten.
Wie denn?
Damit?
Stammt das Funkgerät aus Ihrem Flugzeug?
Ja.
Wie lange funktioniert es nicht mehr?
Seit dem Absturz.
Ich repariere es Ihnen, einverstanden?
Wie denn?
Wir sind mitten im Dschungel.
Ich lebe zufälligerweise hier ganz in der Nähe.
Und wissen Sie, dort befinden sich die erstaunlichsten
Geräte.
Damit kann man fast alles reparieren, glauben Sie
mir.
Was sind das für Geräte?
Nun, ich kann zum Beispiel Glasblasen oder Stromkreise
herstellen.
Ich habe da sogar ein Windkraftrad, mit dem
ich Elektrizität erzeugen kann.
Wenn Sie lügen sollten, Sie wissen, was dann
geschieht.
Ich weiß es.
Ja.
John, ich möchte mich entschuldigen.
Wirklich, es tut mir aufrichtig leid.
Es war nicht so gemeint, okay?
George!
Ach, Marguerite.
Ich habe gehofft, du wärst vielleicht mit John
unterwegs.
Wer sind Sie denn?
Immer ruhig bleiben, dann passiert auch nichts.
Was ist das etwa, Iridium?
Marguerite, woher weißt du, was das ist?
Erklär mir das.
Mr. Thorne, ich glaube, unser nächster Gast ist
eingetroffen.
Danke für Ihr Entgegenkommen, Miss...
Baroness von Helfing.
Natürlich, Baroness.
Also dann bitte nehmen Sie doch Platz.
Vielleicht dürfen wir Ihnen etwas zu trinken anbieten.
Ich bin überaus in Eile, also bitte keine
Umstände.
Wann haben Sie den Deutschen geheiratet, Baroness?
Den Preußen.
Der Baron ist ein Preußer.
Er lebt hier.
In der Hoffnung, dass der Krieg bald vorbei
ist, damit er in seine geliebte Heimat zurückkehren
kann.
Ich frage Sie erneut.
Wann haben Sie ihn geheiratet?
Und warum ist das für Sie von Belang?
Gut, fangen wir an.
Vor vier Monaten waren Sie in Schanghai.
War ich das?
Vor drei Monaten in Konstantinopel.
Oh, der Bosporus ist herrlich im Frühling.
Anschließend in Paris.
Ich komme viel rum.
Das bringt der Beruf mit sich.
Und welcher wäre das?
Wir üben denselben Beruf aus, Lady.
Ich verstehe.
Sie heiraten also auch reiche alte Männer und
vergiften diese dann heimlich und erben anschließend Ihr
Vermögen?
Das tun Sie also, ja?
Zumindest erzählt man sich das.
Was ist mit Baron von Helfing?
Was ist mit ihm?
Haben Sie vor, ihn umzubringen?
Wie meine anderen Ehemänner, ja.
Wie viele Ehemänner hatten Sie denn?
Meinen Sie nur meine eigenen?
Oder die von anderen Frauen, die da tierisch
sind?
Ihre Scherze können Sie bitte unterlassen.
Sie haben recht.
Denn wissen Sie, wenn ich nicht innerhalb der
nächsten halben Stunde wieder in meiner Suite bin,
nun, dann werde ich wohl leider nicht umhinkönnen,
dafür zu sorgen, dass ein unverschämter Regierungsangestellter in
die kanadischen Wälder auswandern muss.
Sagen Sie, wollen Sie mir drohen?
Nicht doch.
Sie sind der Mühe nicht wert.
Ich habe Ihre Zeit gewiss über Gebühr in
Anspruch genommen, Mr. Thorne.
Ich will Sie nicht länger aufhalten.
Guten Abend.
Nein, nicht doch.
Tut mir leid.
Sie können nicht einfach gehen.
Nein?
Was sagt Papa Bär denn dazu?
Warum erst natürlich?
Sie können jederzeit gehen.
Danke.
Ich weiß nicht mehr genau, warum Mr. Thorne
Sie überhaupt hergebeten hat.
Wissen Sie, wir haben im Grunde nämlich nur
eine einzige Frage an Sie.
Und die wäre?
Wenn es Ihnen nichts ausmacht.
Das kommt ganz darauf an.
Was wissen Sie über Iridium?
Ist das so eine Art Platin?
Ich muss gestehen, ich liebe Platin.
Ja, das sehe ich.
Nein, Iridium wird mehr...
Nun, heutzutage findet es mehr in militärischer als
in dekorativer Hinsicht Verwendung.
Oh, und wie darf ich Ihre Frage dann
dementsprechend verstehen?
Etwas davon ging verloren.
Verloren, meinen Sie?
Es wurde gestohlen.
Sie glauben also, ich hätte den Diebstahl begangen,
richtig?
Wollen Sie etwa das damit sagen?
Es ist nur eine Frage.
Die Sie stellen müssen, natürlich.
Bitte, verzeihen Sie mir.
Nun?
Na ja, haben Sie das Iridium gestohlen?
Nein.
Wunderbar.
Ihr Fahrer wartet oben.
Er wird Sie jetzt ins Hotel zurückbringen.
Und meine Empfehlungen an den Herrn Baron.
Das war's?
Das ist also Ihre Vorstellung von einem Verhör?
Sie haben Sie...
Sie einfach gehen lassen!
Unser Job, Thorn, ist es zu beunruhigen.
Jetzt werden wir zwei Agenten auf Sie ansetzen
und sehen, ob wir Sie beunruhigt haben.
Wenn Sie das Iridium gestohlen hat, wird Sie
in Kürze jemandem von unserem Zusammentreffen erzählen müssen.
Und wenn Sie das tut, schlagen wir zu.
Stimmt das mit Ihren Ehemännern?
Ich sag mal so, Sie können froh sein,
nicht Ihr jetziger zu sein.
In Wien nennt man Sie die Schwarze Witwe.
Das ist unglaublich, Marguerite.
Offenbar sind wir beide damals zum selben Fall
verhört worden.
Ich hab nie wieder was davon gehört.
Hast du je erfahren, wer das Zeug gestohlen
hat?
Oh ja, das war eine ziemliche Überraschung.
Der Spion, der das Iridium gestohlen hat...
Schluss jetzt!
Meine Anweisungen sind eindeutig.
Der Fall bedarf absoluter Geheimhaltung!
Da Sie zu viel wissen, muss ich Sie
leider umbringen.
Wenn Sie von mir erwarten, dass ich Ihnen
helfe, dann...
Ich habe meine Anweisungen.
Ich weiß, Sie haben den Fall geheimzuhalten.
Nur was für ein Fall denn?
Sie wissen offenbar nicht, dass Sie schon längst
aufgeflogen sind.
Ihr Vorgesetzter wurde gefangen genommen.
Es ist vorbei.
Da sehen Sie, Sie kennen seinen Namen!
Nein, ich kenne seinen Namen nicht.
Ich hab ihn nie gehört.
Ich kenne lediglich seinen Rang.
Ihr Vorgesetzter war ein Offizier im MI5.
Er war ein Doppelagent, der uns alle zum
Narren gehalten hat.
Und er hat auch das Iridium gestohlen.
Wer?
Sag schon!
Parzival!
Parzival...
Das war sein Deckname.
Ich nehme an, Sie wissen, warum er sich
so genannt hat.
Das ist doch jetzt völlig egal, oder?
Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.
Seine Identität wurde niemals aufgedeckt.
Zumindest nicht öffentlich.
Der Skandal wäre zu groß...
Er ist ein Held!
Es kommt darauf an, auf welcher Seite man
steht.
Auf welcher Seite stehen Sie denn?
Wollen Sie mich noch immer erschießen?
Nicht jetzt!
Dann bin ich auf Ihrer Seite.
Nachdem du seinerzeit von den Senga weg bist,
da warst du doch dann anschließend noch bei
einem anderen Stamm bei denen, der diesen Anhänger
da gemacht hat.
Das ist ein Trian, das Auge des Himmels.
Es gehörte meiner Mutter.
Echt?
Ich war in dem Dorf, in dem er
angefertigt wurde.
Dort lebte der Stamm der Horde.
Sie haben das Dorf inzwischen verlassen.
Vor Jahren schon.
Bis auf einen blinden Schamanen.
Ist er so eine Art spiritueller Guru?
Er kannte meinen Namen, Finn.
Es kam mir vor, als hätte er bereits
auf mich gewartet.
Er gab mir den Anhänger und meinte, es
wäre allmählich an der Zeit, die Wahrheit zu
erfahren.
Was denn für eine Wahrheit?
Das war alles, was er gesagt hat und
am nächsten Tag war er verschwunden.
Dieses Plateau ist wirklich der seltsamste Ort im
ganzen Universum.
Das ist alles sehr eigenartig.
Ihr habt euch also getrennt, ja?
Er wollte runter ins Tal, etwa in die
Richtung.
Kannst du gut Spuren lesen?
Besser als du.
Und wieso hast du ihn noch nicht gefunden?
Oh nein.
Dann muss ich eben was anderes essen.
Frisches Obst soll ja auch viel gesünder sein.
Was sagt man denn dazu?
Es ist heute nicht mein Tag.
Challenger war offensichtlich hier.
Offensichtlich?
Wie konntest du das übersehen?
Und warum hat er sein Zeug einfach liegen
gelassen?
Sieh dir das an.
Wie ich George kenne, konnte er dem nicht
widerstehen.
Sieht aus wie eine Art Flugmaschine.
Muss abgestürzt sein.
Hatte die damals schon Flugzeuge?
Genau hier hat er gestanden.
Jemand kam von hinten und muss ihn geschlagen
haben.
Er fiel hin.
Der Angreifer hat ihn von ihr weggeschafft.
Richtig.
Wir haben Glück.
Offenbar sind alle Röhren intakt.
Das heißt, wir müssen nur die geschmolzenen Kabel
und die Isolierung ersetzen.
Wie lange?
Nur für die Reparatur ein paar Stunden.
Aber ich denke, wir sollten warten, bis sich
der Sturm gelegt hat.
Bevor wir das Funkgerät an das Windkraftrad anschließen.
Ich möchte nicht, dass ein Blitz einschlägt.
Der Sturm ist noch gar nicht hier, also
beeilen Sie sich!
Ja, Sie haben recht.
So machen wir das.
Marguerite...
Marguerite, ich...
Ich entschuldige mich.
Ich weiß zwar nicht wofür, aber...
Nein, nicht doch.
Bitte lass mich erklären.
Es tut mir leid.
Ich bin nur...
Sieht nicht gut aus.
Was ist denn hier passiert?
Jemand muss den Absturz überlebt haben.
Demütlich sieht's hier nicht aus.
Ist aber wirklich ein übler Gestank.
Ist es möglich, dass die Zukunft einen trampelig
macht?
Ist es möglich, dass man sich in der
Vergangenheit ein bisschen dämlich anstellt?
Das hier sieht wichtig aus.
Das ist für jemanden, der lesen kann.
Was lag hier?
Eine Betriebsanleitung für ein Funkgerät.
Ihr hattet schon Funkgeräte?
Challenger versucht schon seit Ewigkeiten, eins zu bauen,
aber hier auf dem Plateau ist wohl irgendwas
mit dem Empfang nicht so, wie es sein
müsste, damit es auch funktioniert.
Sag mal, wie groß ist so ein Funkgerät?
Etwa so groß wie ein Grammophon.
Wieso?
Ich wette, dass es hier noch vor kurzem
eins gegeben hat.
Du hast recht, da fehlt was.
Und ich würde sagen, nach dem Absturz ist
es bestimmt kaputtgegangen.
Aber vielleicht ging's ja noch zu reparieren?
Worauf sich der gute George angeboten hat, genau
das zu tun, und zwar im Baumhaus.
Na dann nichts wie hin.
Auf nach Hause.
Ja, ich warte nur auf dich.
Ruhig, Joanna, entkommen Sie.
Wir werden alles erklären, Ihnen wird nichts passieren.
Marguerite!
John, nicht!
Alles in Ordnung.
Wir müssen sofort das Gewehr hinlegen!
Lieutenant Drummond war fünf Jahre lang nach sich
allein gestellt.
Er ist nur etwas angespannt.
Wenn wir sein Funkgerät repariert haben, werden wir
sehen, wie es weitergeht.
Lieutenant Philip James Drummond?
Haben Sie auch nach mir gesucht?
Nicht wirklich.
Aber ich wollte schon immer wissen, was aus
Ihnen geworden ist.
Du kennst Drummond?
Ich weiß, was er getan hat.
Er und sein Partner waren für einen geheimen
Transport verantwortlich, aber...
Du weißt auch über das Iridium Bescheid?
Ich weiß alles darüber, ja.
Ich bin deswegen damals sogar inhaftiert worden.
Das war das Ende meiner Karriere.
Sie haben das Iridium gestohlen, Sie waren der
Mann im Hintergrund.
Sie sind...
Parzival.
Parzival.
Ja, das war der Deckname, den ich...
Dann sind Sie, Sir, mein Vorgesetzter.
Der größte Doppelagent in der Geschichte der Spionage.
Das glaube ich einfach nicht.
John!
Du warst doch kein Spion.
Alles, was mit dem Diebstahl zusammenhängt, wurde geheim
gehalten.
Warum solltest du davon wissen?
Vielleicht, weil ich damals selbst unter Verdacht stand.
Ich wurde deswegen verhört.
Ja, stell dir vor, George und ich sind
sogar deswegen in ein und derselben Nacht verhört
worden.
Dann bist du...
Die Baroness von Helving.
Die Schwarze Witwe von Wien.
Die Baroness steht nicht länger unter Verdacht?
Nein.
Ich habe darüber nachgedacht, was dieser Reporter gesagt
hat.
Wer?
Der verhasste Amerikaner?
Dieser Kerl namens Malone?
Die Fragen, die er gestellt hat.
Nach dem Diebstahl von Waffen.
Jemand muss ihn informiert haben.
Jemand von uns.
Nun, Malone war bemerkenswert gut informiert, das stimmt
wohl.
Solche Informationen können eigentlich nur aus zwei Quellen
stammen.
Was meinen Sie?
Und welche wären das bitte?
Die Person, die diese Untersuchung gemacht hat.
Was natürlich völlig absurd ist.
Und die Person, die für den Diebstahl verantwortlich
ist.
Herr, Sie...
Wissen Sie, was Sie da unterstellen?
Es ist unvorstellbar, ich weiß ja.
Aber wenn es einen Verräter hier im MI5
gibt, nun dann, kommt nur eine Person in
Frage.
Major?
Dürfte ich Sie zu uns bitten?
Ich nehme an, Sie haben einen guten Grund
dafür.
Eigentlich, Sir, wollten wir Ihnen nur eine einzige
Frage stellen.
Wie Sie wollen.
Eine Frage.
Wo waren Sie vorgestern Abend?
Wenn Sie denken, es würde sich hierbei vielleicht
um Verrat handeln, dann...
sind Sie selbst ein Verräter, Sir.
Bitte, soll das heißen, Sie können uns nicht
sagen, wo Sie sich vorgestellt haben?
Oder sind Sie so arrogant, dass Sie glaubten,
Sie brauchten kein Alibi?
Die Zeiten werden sich ändern.
Nein, Sir, das werden Sie nicht.
Wachen!
Major John Roxton, ich verhafte Sie wegen Hochverrats.
Sie sind festgenommen.
Schaffen Sie mir den Mann aus den Augen.
Wenn das wirklich so war, dann ist da
aber noch mehr an der Geschichte.
Du bist doch kein Verräter, John.
Andere haben eben auch ihre Geheimnisse.
Die Zukunft dieser Welt liegt in den Händen
einer korrupten Monarchie.
Nur wegen Männern wie Ihnen ist vielleicht doch
noch nicht alles verloren.
Ich dachte, dieser Tag würde niemals kommen.
Rühren Sie sich, Soldat!
Sie haben ausgedient.
Sie sagte, Parzival sei zu lebenslanger Haft verurteilt
worden.
Die britische Admiralität konnte doch unmöglich einem ihrer
eigenen Leute so etwas antun.
Ja, ich habe was aushandeln können.
Aushandeln?
Sie haben ihre Haut gerettet und uns verraten!
Während ich im Dschungel dahingesicht bin!
Das kommt vom Baumhaus.
Nichts wie her.
Was?
Verräter!
Geh sofort wieder an die Arbeit!
Ich werde diesen Auftrag zu Ende führen, verstanden?
Er hat nur an sich gedacht und hat
beide Seiten betrogen und das ist ...
Lothraxen hat niemanden betrogen!
Woher wollen Sie das wissen?
Weil ich es bin!
Ich bin Parzival.
Bin ich.
Die Luft ist rein.
Das Verhör ist nicht etwa schon vorbei?
Na bitte, ich hab's Ihnen doch gesagt, oder?
Ich habe Frau Mentleichtigkeit auf die falsche Fährte
geführt.
Und wer musste dran glauben?
Ach, besser Sie wissen es nicht.
Ein namenloser Offizier, ein Niemand.
Nicht mehr als ein Bauernopfer.
Wir sind also frei von jeglichem Verdacht.
Das Iridium ist bereits auf dem Weg nach
Südamerika.
Die Nachforschungen der Marine werden selbstverständlich nichts ergeben,
das versichere ich Ihnen.
Und Parzival?
So entzückend, bezaubernd und ...
unbescholten wie eh und je.
Vielen Dank.
War mir ein Vergnügen.
Das glaube ich Ihnen.
Und noch etwas, das Thorn nicht aufgefallen ist.
Diese Akte enthält alle vermeintlich wichtigen Informationen, die
wir dem Feind sozusagen ohne Bedenken zukommen lassen
können.
Das überlasse ich Ihnen.
Das wird schon morgen früh in der Diplomatenpost
sein.
Und morgen Abend dann in Berlin.
Kein Wunder, dass wir den Krieg gewinnen.
Einer muss ja gewinnen.
Sie also.
Eine Frau.
Der größte Doppelagent aller Zeiten.
Sie war sogar noch mehr als das.
Was?
Ich war damals Verbindungsoffizier beim MI5.
Nicht einmal ich wusste Bescheid über sie.
Parzival hat den gesamten in England operierenden Spionagering
organisiert.
Ja.
Etwas bedeutet das jeder.
Im Land operierende Agent.
Seine Geheimnisse einer Frau anvertraut hat.
Von der er dachte, dass sie für seine
Seite arbeitet.
In Wahrheit aber war sie für die Krone
tätig.
Auch wenn sie ihr Wissen niemandem anvertraute.
Parzival ist verantwortlich für den Diebstahl des Iridiums.
Wir hatten seinerzeit die Absicht, dadurch den Feind
glauben zu machen, dass er einen wesentlichen Vorteil
errungen hätte, ohne damit den Verlauf des Krieges
zu gefährden.
Was?
Meine Arbeit hätte den Krieg beenden können.
Tut mir leid, George.
Ich war ein Freiwilliger, der...
anstelle von Parzival verhaftet wurde.
Deine Arbeit war nur Mittel zum Zweck.
In Gottes Namen, warum?
Wegen der Summerley-Kommission.
Arthur Summerley?
Ja, er hatte ein Komitee ins Leben gerufen,
das sich mit der Prüfung von Verteidigungsmaßnahmen befasste.
Hinsichtlich der zu erwartenden Effizienz.
Und er dachte, mein Projekt wäre nicht effizient
genug.
Zumindest nicht in der Kürze der Zeit.
Ich wusste noch nicht, was es wert ist.
Und ich habe die Entscheidung auch oft bereut,
George.
Das solltest du auch.
George, du glaubst nicht, wie oft ich dir
schon sagen wollte, dass ich in jener Nacht
anwesend war und dass...
dass mir da erst klar wurde, was ich
falsch gemacht hatte.
Sie lügen!
Alles lügen!
Präparier sofort das Funkgerät!
Der Sturm lüftet.
Ich müsste erst noch die Antenne abnehmen.
Finn, ist mir egal, wer das ist!
Achtung!
Ich habe genug von euch!
Nein!
Was?
Ich weiß, was ich zu tun habe!
Marguerite!
Nica!
Nica!
Ich würde sagen, das war das Funkgerät.
Marguerite, was überlegst du?
Arthurs Bericht, Challengers Iridium und wir drei am
selben Ort in ein und derselben Nacht.
Sogar Melon ist in gewisser Weise in die
Sache involviert gewesen.
Bedeutet jemand, der nicht an Zufälle glaubt, Begebenheiten
dieser Art?
Du glaubst doch nicht etwa, dass wir uns
aufgrund eines nachher vorbestimmten Schicksals hier zusammengefunden haben,
oder?
Ach, Unsinn!
Dass wir in den Fall mit dem Iridium
verwickelt waren und jetzt hier zusammen auf dem
Plateau sind, ist reiner Zufall, sonst nichts.
Worüber amüsiert ihr zwei euch denn so?
Wir unterhalten uns nur.
Über Männer, worüber sonst?
Es tut gut, dich wieder lachen zu hören.
Sie haben dich vermisst.
Ach, stimmt, aber wie!
Veronika weiß dies, Veronika tut das.
Die kommen hier keinen Monat ohne dich aus.
Dein Anhänger gefällt mir wirklich gut.
Wer hat ihrer Mutter gehört?
Das ist dasselbe Symbol wie auf Summerlys Maske,
darf ich?
Das ist ja eigenartig.
Das ist Iridium, doch?
Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ach, George, du glaubst doch nicht etwa, dass
sich alle Geheimnisse auf einen Ursprung zurückführen lassen.
Wenn das so wäre, könnten wir auch davon
ausgehen, dass wir aus einem bestimmten Grund hier
sind.
Und was glaubt ihr, warum wir hier sind?
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.