All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E12[de]

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Original subtitles

Nicht anbrennen!

Bitte nicht anbrennen!

Was putzelst du da, Marguerite?

Das bisschen Quaim wirst du doch wohl noch

aushalten, oder?

Du wirst uns doch umbringen mit deinen Kochkünstlern.

Eier-Schinkentoast, genau wie es dir gefällt.

Gut durch.

Sieht wirklich köstlich aus, Marguerite.

Großer Gott, hat einer von euch das Haus

angezündet?

Frühstück.

Oh, ja, wie schön.

Marguerite, das sieht einfach köstlich aus.

Ich muss dauernd kochen, während Melon seinen Selbsterfahrungstrip

macht und Veronika immer noch vermisst wird.

Aber ich hoffe, es schmeckt euch.

Denn ich habe Feierabend.

Ich habe im Labor ein paar Kulturen zu

überwachen.

Ich glaube, ich nehme meins einfach mit.

Und dir rate ich dasselbe.

Ja, du bist vielleicht nicht gerade das, was

man eine Spitzenköchin nennt, aber du hast Talent.

Deine Komplimente sind wirklich reizend.

Verstehe das nicht falsch.

Du bist eine wunderbare Köchin.

Selbst die besten Köche Europas lassen hin und

wieder etwas anbrennen, nicht wahr?

Hört sich schon besser an.

Ich habe eine Idee.

Heute Abend koche ich und du darfst Punkte

vergeben.

Du weißt genau, dass ich mich lieber dein

Essen beschwere.

Ja, du hast recht.

Aber du isst es auch nie.

Gebratener Pterodactylus, gebratener Raptor, das wird ein Festmahl.

Hört sich ekelhaft an.

Oh, das werde ich auch nicht essen.

Der Mann, der Marguerite zähmte.

Er hätte eine Medaille verdient.

Halt!

Halt!

Verdammt, manche lernen es nie.

Gut gemacht, Lord Roxton.

Und wieder ein Sieg.

Wer sind Sie?

Was wollen Sie?

Du hast mich zum letzten Mal betrogen, John

Roxton.

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer ihnen kennt den Weg in die

verlorene Welt.

Du kannst

mich nicht holen.

Daraus wird nichts.

Ich bin noch am Leben.

Das ist das Problem.

Was für ein Spiel ist das hier?

Ich bin der Tod und das hier ist

meine Domäne.

Ich verstehe.

Na schön, ich glaube, ich habe hier nichts

zu suchen.

Aber falls ich hier bin wegen dieser Krieger,

ich habe sie im fairen Kampf geschlagen.

Das hast du in der Tat getan, aber

du wirst mich nicht schlagen.

Nicht noch mal.

Das werden wir sehen.

Du wirst mich nicht schlagen.

Du bist stärker, als du aussiehst.

Es gibt kein Entkommen.

Bin ich tot?

Ist es das, was du mir sagen willst?

Jetzt noch nicht, aber wenn das Spiel aus

ist, wirst du es sein.

Ein Spiel?

So ein Blödsinn.

Hör zu, ich spiele nicht mit dir.

Das will ich anders.

Weißt du, es geht nicht nur um dein

erbärmliches Leben.

Es geht auch um das Leben deiner Freunde.

Heute gefährlichst meine Freunde da raus.

Du und deine Freunde haben ihr viele Opfer

zum Geschenk gemacht.

Wir töten nur in Notwehr oder um andere

zu schützen.

Das spielt keine Rolle, denn wenn sie hier

ankommen, sind sie alle tot.

Außer mir?

Ja, ganz richtig.

Aber irgendwann kriege ich dich.

Und in der Zwischenzeit wirst du meine Herausforderung

annehmen oder deine Freunde werden sofort dahin gerafft.

Nein, bitte, das kannst du nicht tun.

Sie haben nichts Böses getan.

Ich kann es und ich werde es tun.

Was würde das für ein schrecklicher Makel auf

einer reinen und noblen Seele sein?

John?

Was denn?

Du wachst schon zurück?

Oh nein, offenbar nicht.

Ich muss geträumt haben.

Ich hoffe, der Traum war angenehm.

Nicht so richtig.

In meinem Traum hat er das Haus niedergebrannt,

während er gekocht hat.

Oh Marguerite, das Frühstück war teilweise genießbar.

Und wenn ich mich an die Kochkünste meiner

Frau erinnere, das war ein Desaster.

Das glaube ich einfach nicht.

Oh doch, manchmal dachte ich, sie wollte mich

vergeben.

Nein, sieh doch das.

Ich kann es einfach nicht fassen.

Wie ist das möglich?

Das ist mein Ballon.

Mein wundervoller Ballon.

Sie hat es wieder zurück geschafft.

Kannst du Veronica sehen?

Es ist jemand drin.

Das wird sie sein.

Beeil dich!

Ich wusste, du findest den Weg.

Sieh ihn dir an.

Er ist fast völlig unfasziert.

Wo ist Veronica?

Veronica!

Da vorne ist sie.

Veronica!

Alles in Ordnung?

Ich dachte, dieser Tag würde nie kommen.

Ich bin wieder zu Hause.

Ich bin endlich wieder zu Hause.

Endlich bist du da.

Willkommen zu Hause.

Jeden Tag habe ich an euch gedacht.

Das Baumhaus war nicht mehr dasselbe ohne dich.

Ich kann kaum erwarten, es zu sehen.

Wo sind die anderen?

Nun ja, die...

Hoffentlich bringt er was mit, um den Anlass

würdig zu feiern.

Und Malone?

Wo ist er?

Wahrscheinlich sitzt er über seinen Tagebüchern, nicht?

Ja, weißt du, er...

Schon was ist los?

Was ist mit ihm?

Keine Sorge, es geht ihm gut.

Er ist auf eine Reise gegangen, ja, so

könnte man es nennen.

Allein?

Das war sein Wunsch.

Es gibt da ein paar Dinge, mit denen

er ins Reine kommen wollte.

Aber keine Sorge, er kommt zurück.

Ja, aber wann?

Das hat er keinem gesagt, aber er hat

einen Brief hinterlassen, bevor er ging.

Du bedeutest ihm sehr viel, Veronica.

Du wirst ihm sicher am meisten fehlen.

Mir ist früh aufgefallen, wie wichtig er für

mich ist.

So lange, bis er nicht mehr da war,

mich aufzuhalten.

Oh.

Na, was stehen wir hier rum?

Los, lass uns den Ballon sichern.

Alles andere klären wir, wenn Roxton bei uns

ist.

Die Zeit verschlingt alles, sagte mal ein römischer

Poet.

Und mit der Zeit werden auch deine Freunde

zu mir kommen.

Wenn ihr Weg sie hierher führt, aber ich

werde nicht dazu beitragen.

Du wirst es sogar entscheiden.

Du verurteilst einen nach dem anderen, wenn du

das Spiel nicht spielst.

Sind sie dir keinen Kampf wert?

Ich würde für jeden von ihnen mein Leben

geben.

Gut.

Der Wissenschaftler ist der Erste.

Challenger?

Er ist fürchterlich anstrengend.

Immerzu muss er irgendetwas tun.

Und andauernd reißt er irgendjemandem das Leben.

Wenn ich hier bin, weil ich getötet habe,

na schön.

Aber Challenger hat nichts damit zu tun.

Hast du nicht mal gesagt, du folgst ihm

in die Hölle und zurück?

Ist er nicht ursprünglich der Grund für deine

Teilnahme an der Expedition?

Ja.

Dann ist er auch dafür verantwortlich, dass du

dort gestrandet bist.

Es ist nicht seine Schuld.

Was hat der Kerl nur getan?

Womit hat er deine hündische Treue verdient?

Er steht zu mir, egal was geschieht.

Er hört zu, ohne zu verurteilen.

Er inspiriert und verteidigt mich.

Und alles, was ich ihm gegeben habe, das

gab er zurück.

Kleberkrog bricht irgendwann.

Vielleicht lässt er dich früher im Stich als

du denkst.

Das wird nicht geschehen.

Nicht, George Challenger.

Diese animalische Treue, diese Leidenschaft, das wird dir

auch nichts nützen, wenn du mir gehörst.

Wenn du im Grunde mich willst, was sollen

meine Freunde hier?

Und ob ich schon wanderte im Finstern Tal,

ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei

mir.

Gefällt dir mein Garten?

Der passt zu dir, ich hätte nichts anderes

erwartet.

Dieser Kristall stellt die Seele deines Freundes dar.

Und dieses Labyrinth, die vielen Irrungen und Wirrungen,

die das Leben bereithält.

Finde den Kristall und bring ihn zurück, bevor

die Zeit abgelaufen ist und ein Wissenschaftler wird

leben.

Versagst du jedoch, geritte mir.

Ungefähr gekommen jetzt.

Vielleicht 300, 400 Meilen.

Ist schwer zu sagen, der Wind hat sich

dauernd gedreht.

Das muss beängstigend gewesen sein.

Ich bin verloren und allein.

Nicht ganz allein, ich hatte das Tagebuch meiner

Eltern und genug Zeit, es zu lesen.

Und kein Lebenszeichen, gar nichts?

Nein, Hoffnung hatte ich schon.

Die Suche hat meine Hoffnung genährt.

Ich weiß, sie sind irgendwo.

Oh, wir werden sie finden, oder sie finden

dich.

Challenger, sieh mal hier.

Roxtons Waffen.

Und nicht nur das.

Warum hat er seine Waffen abgelegt?

Roxton!

Wo steckt er nur?

Tycho Kopfjäger, wir wurden erschossen.

Wahrscheinlich von Roxton.

Aber sie werden ihn mitgenommen haben, es waren

zu viele.

Nein, es waren nur vier Männchen.

Die Kopfjäger waren es nicht, aber was ist

dann mit ihm passiert?

Vorsicht, Lord Roxton, das Feuer spielt überall mit

euch.

Bist du denn nicht schon einmal gewesen?

Sei verflucht!

Im Namen der Wissenschaft solltest du dich etwas

mehr beeilen.

Ringel, ringel, heil.

Du rennst nur im Kreis, du wirst nirgendwo

hinkommen.

Geh doch zur Hölle!

Du verlierst ja die Beherrschung.

Das ist nicht sehr nützlich.

Also.

Herzlichen Glückwunsch.

Aber es war auch nicht allzu schwer, nicht

wahr?

Oh, aber der Sand geht so schnell zur

Neigung.

Danke.

Schon wieder der falsche Weg.

Aber vorhin war das nicht hier.

Doch, doch, es war da.

Das liegt nur an deiner Verwirrtheit.

Du hast es tatsächlich geschafft.

Das haben nicht viele geschafft.

Hier.

Oh, dummerweise ist deine Zeit abgelaufen.

Der Wissenschaftler gehört mir.

Wo ist er denn nur?

Roxton!

Wie es aussieht, geht die Runde an mich.

Was hast du mit ihm gemacht?

Siehst dir selbst an.

Roxton!

Challenger!

Ich hole dich da raus, George.

Ich verspreche es dir.

Er kann dich nicht hören.

Er kann dich nur sehen, so wie du

ihn sehen kannst.

Ich schwöre, du bezahlst dafür.

Es gibt keinen Grund für solche Aufregung.

Dein Freund ist nicht tot.

Er wartet im Moment nur vor meiner Tür.

Was soll das bedeuten?

Das Spiel beginnt doch erst.

Vielleicht gewinnst du ihn wieder zurück.

Und wie?

Sag mir verdammt noch mal wie!

Es gibt noch andere, die dir sehr am

Herzen liegen.

Wenigstens zwei fallen mir da ein.

Marguerite?

Und die, die sich immer von Baum zu

Baum schwingt.

Veronika!

Veronika ist wieder zurück.

Seit nicht einmal zwei Stunden.

Wie aufgeregt und überglücklich sie war am heimischen

Herd.

Wie traurig für dich, dass du sie aufs

Neue verlieren wirst.

Ich spiele dieses Spiel nicht mehr länger.

Dann verlierst du den Wissenschaftler.

Und das willst du doch nicht.

Veronikas Leben gehört mir nicht.

Ich kann damit nicht handeln.

Nicht einmal, um deinen besten Freund wieder zu

gewinnen.

Was willst du?

Was denkst du eigentlich, wer du bist?

Du willst Gott gleich sein.

Ich sehe nur eine Krankheit.

Du bist die Geißel der Menschheit.

Die Geißel eines Existierenden.

Ich bin der ewige Schlaf.

Das Ende allen Leidens.

Ich bin Frieden und wohltuende Ruhe.

Ist mein sanftes Streicheln nicht wohltuend?

Kommt, Lord Roxton.

Ihr seid doch ein Spieler, oder nicht?

Du hast so viele Male mit mir getanzt

und bist lochgegangen.

Sollten wir nicht noch ein Tanzen lernen?

Challenger!

Challenger!

Wo kann er nur sein?

Ich gewinne der Ahnung.

Er muss doch irgendwo hier sein.

Challenger!

Erst Roxton, dann Challenger.

Was ist denn nur los?

Im ersten Augenblick ist er hier und dann

urplötzlich verschwunden.

Es muss was mit diesem Ort zu tun

haben.

Wieso?

Ich bin diesen Pfad schon hundertmal gegangen.

Genau wie du.

Na schön, dann sag du mir doch, was

hier vor sich geht.

Wenn du mal ganz logisch darüber nachdenkst.

Logisch?

Seit wann hat Logik etwas damit zu tun,

was hier vor sich geht?

Sie haben ihre Waffen zurückgelassen.

Das muss was bedeuten.

Es bedeutet, dass sie sich da, wo sie

sind, nicht verteidigen können.

Das ist nicht sehr hilfreich, Marguerite.

Also denk nach.

Himmelherrgott, Challenger!

Du bist doch dazu da, uns in brenzligen

Situationen zu helfen.

Was für ein wunderbarer Empfang.

Theron, geboren in dem Dschungel, in dem sie

auch sterben wird, soll ich sie jetzt holen?

Nein.

Komm, spiel mit mir.

Doppelt oder nichts.

Wenn du diese Runde gewinnst, verschone ich sie

und den Mann der Wissenschaft.

Was für ein verlogenes Spiel wird es diesmal?

Warum bist du so wütend?

Sag mir, was du an dieser einfachen Kreatur

so schätzt.

Sie hat uns aufgenommen, als wir verschollen waren.

Sie macht aus uns eine Familie.

Und sie ist unschuldig.

Familie?

Was für eine Kraft soll darin stecken?

Kann sie einen Krieg beenden oder zum Regenten

über die Zeit werden?

Ich kann diese Bande mit einem Fingerschnitten durchtrennen.

Ein Neugeborenes der Familie entreißen.

Einen Mann und eine Frau im Augenblick ihres

größten Glücks voneinander trennen.

Du findest keinen Schutz in der Familie.

Vor dem Tod nicht.

Aber sie schenkt uns Sicherheit im Leben.

Eine Schulter zum Anlehnen.

Einen sicheren Hafen vor des Lebensunwill.

Einen Platz, an dem die Liebe wächst und

das Leben eine Freude ist.

Sind dir diese Dinge wirklich so wichtig?

Ich dachte, du wärst ein Mann der Tat,

ein einsamer Wolf.

Jemand, der tut, was mir gefällt.

Ein Mann, auf den ich mich verlassen könnte.

Ich bin nicht dein Diener.

Und ich werde es niemals sein.

Komm in meine Arme.

Und genieße das Glück, das ich dir geben

kann.

Nichts, was du hast, interessiert mich.

Ausgenommen das Leben deiner Freunde nicht.

Für die nächste Runde sollten wir die Uhr

drehen.

Welches Spiel wäre wohl passend für ein Naturkind

wie dich?

Ein Ei würde mich interessieren.

Ein Raptorei.

Bring mir so ein Ei, aber unzerbrochen.

Und ich werde das Kind verschonen.

Und den Wissenschaftler frei lassen.

Das Spiel geht weiter.

Wir müssen weitersuchen.

Und wo, Veronica?

Sie haben sich in Luft aufgelöst.

Willst du aufgeben?

Würden sie dich in Stich lassen?

Sowas kannst du dir sparen.

Ich kann nichts dafür, dass sie verschwunden sind.

Hast du das auch gesagt, als ich verschwunden

war?

Das war was anderes.

Du hast dich nicht einfach aufgelöst.

Du hast meine Frage nicht beantwortet.

Hat es dir überhaupt was ausgemacht?

Oder hast du nur gedacht, sie ist tot.

Wir sollten ihre Sachen aufteilen.

Lass mich in Ruhe.

Weißt du, dass ich immer zu dir aufgesehen

habe?

Dich bewundert habe.

Aber ich habe vergessen, warum.

Denn es geht dir nur um dich.

Zum Teufel auch.

Das ist völlig unmöglich.

Wo soll ich denn hier ein Raptorei finden?

Sag es!

Gibst du es nur schnell auf?

Hier gibt es doch kein Leben.

Da irrst du dich.

Wenn du genau hinhörst, kannst du ihre qualvollen

Schreie hören.

Sie sind ebenso begeistert wie du, bekannt zu

sein in meinem schönen Reich.

Beeil dich!

Die Zeit wartet auf niemanden.

Ob Mensch oder Tier.

Veronica, warte!

Das ist nicht der richtige Zeitpunkt, sich zu

streiten.

Wir wissen doch gar nicht.

Vielleicht amüsieren sie sich einfach irgendwo.

So denkst du also über deine Freunde.

Nein, aber wir sollten zusammenhalten.

Warum?

Weil du es allein nicht aushältst?

Nein, weil wir einander brauchen.

Wir wissen nicht, wo sie sind oder ob

sie je zurückkommen werden.

Das werden sie.

Dann sollten sie sich beeilen.

Es tut mir leid, wenn du glaubst, du

hättest mir nicht gefehlt, Veronica.

Ich habe deine Sachen nicht verteilt.

Alles ist genau so, wie du es zurückgelassen

hast.

Ich weiß.

Wir werden sie sicher finden.

Ja.

Und wir werden nicht aufhören zu suchen.

Na komm schon.

Es muss hier irgendwo sein.

Aber ja!

Der geht aber schnell.

Was für ein Unglück.

Wir gehen zum Baumhaus zurück und suchen von

dort aus.

Gute Idee.

Du willst uns wohl aus den Armen nehmen.

Lass uns gefälligst in Ruhe.

Was willst du?

Dich.

Veronica!

Ja!

Veronica, nicht auch noch du!

Roxanne!

Hilfe!

Nein, bitte nicht.

Nimm damit sofort auf.

Und lass sie beide frei.

Ganz wie du willst.

Machen wir weiter mit unserem Spiel?

Habe ich denn eine Wahl?

Wie bockig der Junge doch sein kann.

Ein Mann wie du sollte bessere Manieren haben.

Wenn du die nächste Runde gewinnst, werden deine

Freunde freigelassen.

Wenn nicht, hole ich die nächste zu mir.

Nicht Marguerite.

Wen denn sonst?

Hallo?

Ist jemand hier?

Bitte!

Na gut.

Ganz ruhig.

Na, die Ruhe bewahren.

Wenn du dich hier blicken lässt, wirst du

den Empfang nie wieder vergessen.

Was tue ich denn hier?

Den Tod kann ich nicht erschießen.

Mir egal.

Ich werde mich trotzdem verteidigen!

Aber vielleicht war das gar nicht der Tod.

Nur ein Spinner mit einer großen Sense.

Roxy?

Challenger?

Veronica?

Könnt ihr mich hören?

Redet mit mir!

Sagt mir, dass ihr mich hören könnt!

Was soll das sein?

Nur eine kleine Pause.

Du kannst es auch Unterbrechung nennen, bevor wir

mit unseren Spielen fortfahren.

Ein nettes Essen zu zweit.

Nein, danke.

Nun, das ist schon besser.

Welche Frau kann einem gutaussehenden Mann widerstehen und

welcher Mann einer Frau, die ihn begehrt?

Du bist keine Frau.

Sondern ein Dämon, der sich hinter Frauenkleidern versteckt.

Oh, du bist aber gar nicht nett.

Komm näher und ich zeige dir, wie falsch

du damit liegst.

Näher als jetzt will ich dem Tod niemals

sein.

Aber wenn es eines Tages soweit sein sollte,

kann ich nur hoffen, dass er mich nicht

findet.

Schön, dass du deinen Humor wieder gewonnen hast.

Komm, lass mich dich mit Trauben füttern und

an deinem Ohr knabbern.

Nicht in diesem Leben.

Du machst dir doch nicht immer noch Sorgen

um Marguerite.

Sie ist die einzige Frau, die mir etwas

bedeutet.

Oh, du armer Junge, hoffnungslos verbunden mit diesem

Londoner Gepäck.

Dieses Gepäck trage ich gern meilenweit auf meinen

Schultern.

Wenn sie doch nur hier wäre, um deine

Liebesbekenntnisse zu hören.

Du kannst sie lassen, wo sie jetzt ist.

Das kommt auf dich an.

Muss ich deine Berührung erst erflehen und deine

Unarmung bitten?

Du kannst vor mir im Staub kriechen, wenn

dir das Spaß machen sollte.

Was für ein harter Mann.

Eine Säule aus kaltem Stahl.

Oh, das ist schon besser.

Küss mich.

Ich verrate es auch nicht.

Es ist.

Was guckst du so?

Lord John Roxton.

Du grinst immer wie ein Honigkuchenpferd.

Und du, Veronika, du warst wirklich eine tolle

Beschützerin.

Die ewige Optimistin.

So unschuldig, als dass es dir gut getan

hätte.

Was sagst du?

Fang nicht wieder mit einem deiner großartigen Entwürfe

an, Challenger.

Die Welt ist wirklich ein bisschen größer, als

du denkst.

Schreibst du auch alles mit, Ned?

Eine neue Geschichte für deine Bewunderer?

Das konnte ich hören.

Denk bloß nicht, weil du mir ein-

oder zweimal das Leben gerettet hast, dass uns

mehr verbindet als eine gute Freundschaft.

Ach, John, wo bist du nur?

Warum habt ihr mich alle verlassen?

Fasan.

Ich hab keinen Hunger.

Er ist liebevoll zubereitet worden.

Die Brust ist am zartesten, meinst du nicht

auch?

Das ist reine Zeitverschwendung.

Gib es auf.

Sorgst du dich noch um deine Freunde?

Nun, solange wir dieses absurde Spiel andauert, ist

das angemessen.

Und wenn sie eines natürlichen Todes sterben würden,

was wäre dann?

Ich würde einfach weiterleben.

Was hätte ich denn für eine Wahl?

Da wüsste ich schon was.

Das wäre keine Lösung.

Ich handle nicht mit dir.

Und wenn du deine Marguerite verlieren würdest?

Ich würde weiterleben.

Schon deshalb, damit sie nicht vergessen wird.

Ach, wie romantisch.

Hör schon auf damit.

Den Spargel kann ich ebenfalls sehr empfehlen.

Willst du nicht vielleicht doch mal kosten?

Ich weiß nicht, wieso es dir solche Freude

macht, andere Leiden zu sehen.

Ich möchte niemanden leiden sehen.

Mmh, knackig.

Köstlich.

Meine persönliche Vorliebe ist...

Ich bin der Ansicht, dass der Tod überschätzt

wird.

Wie sagte doch einst ein Dichter, ein kurzer

Schlaf nur.

Und wir erwachen in Ewigkeit vom Tod befreit.

Tod, du hast verloren.

Und wo glaubst du, ist dieser Dichter jetzt

begraben unter der Erde?

Auch die erhabensten Gedanken haben daran nichts ändern

können.

Denn was lebt, wird sterben müssen.

Und das wird immer so sein.

Komm schon, du hast ja noch überhaupt nichts

angehört.

Nicht einmal mich.

Willst du denn nicht wenigstens mal kosten?

Das Essen verdirbt mir nicht den Appetit.

Die Gesellschaft schon eher.

Hm.

Die wär's mit einer Auster.

Sieh nur, wie sie schwimmt in ihrem eigenen

Saft.

Die geeignete Speise für Liebende.

Ja, aber du scheinst zu vergessen, dass wir

kein Liebespaar sind.

Aber wir werden es sein.

Du entkommst meinem Kuss nicht.

Früher oder später ist es soweit.

Wenn der Tag gekommen ist, werde ich deinen

Kuss trotzdem nicht begehren.

Also ich begreife nicht, warum du dich so

standhaft gegen das Unvermeidliche wehrst.

Glaubst du, deine Freunde würden dasselbe für dich

tun?

Ganz gewiss.

Gewiss nicht.

Sie würden dich fallen lassen und nur an

sich selbst denken.

Insbesondere Marguerite.

Nein, das würde sie niemals tun.

Auf dein intrigantes Gehabe falle ich nicht rein.

Also, wenn es dir um mich geht, dann

nimm mich jetzt.

Aber lass meine Freunde in Ruhe.

Jawohl, ich will dich.

Aber du darfst dich mir nicht derart widersetzen.

Du musst dich hingeben.

Niemals.

John?

Ist keiner da?

Natürlich nicht.

Naja, vielleicht bist du schon in London.

Planierst den Trafalgers quer entlang.

Und bist einfach nur wunschlos glücklich.

Tja, ich hoffe es.

Ich hoffe, ihr seid alle glücklich.

Wo steckst du tot?

Worauf wartest du noch?

Bin ich vielleicht nicht gut genug für dich?

Ich habe keine Lust zu warten.

Mein Leben geht weiter.

Hol mich, wenn du kannst.

Aber ich werde es dir nicht leicht machen.

Diese Frau ist dir wichtiger als dein Leben.

Was kann ich dagegen machen?

Gar nichts.

Würdest du ihr Leben gegen das deiner Freunde

eintauschen?

Gegen das des Wissenschaftlers und das der Amazone?

Schwierige Entscheidung.

Oder wieder ist es vielleicht umgekehrt.

Die zwei leben für das ihre.

Worauf willst du hinaus?

Was soll ich dir darauf antworten?

Ich möchte einfach nur verstehen, wie du denkst.

Und, verstehst du es?

Ich denke schon.

Du liebst das Leben, aber vor dem Tod

hast du keine Angst.

Du liebst deine Frau und würdest dein Leben

für sie geben.

Du bist der Meinung, dass der Mensch zu

allem fähig ist.

Und möchtest glauben, dass das Gute über das

Böse siegen kann.

Stimmt, davon bin ich überzeugt.

Und wenn ich dich gehen ließe, dich und

deine Freunde, dann würdest du nichts an deinem

Leben ändern.

Würdest weitermachen, als wäre nichts geschehen.

Ich würde es versuchen, sicher.

Und was hättest du daraus gelernt?

Nichts, was ich nicht schon längst wüsste.

Dann will ich es dir jetzt mal leicht

machen.

Sag mir, ehe die Zeit abgelaufen ist, wo

die Austern sind.

Die Austern?

Was ist das denn für ein Spiel?

Das Verwechslungsspiel.

Und hier dein Einsatz.

Wählst du den richtigen Teller, werde ich deine

Freunde gehen lassen.

Wenn nicht, werde ich wohl leider nicht umhin

können, Marguerite zu mir zu holen.

Tja, die Zeit vergeht leider unaufhaltsam.

Das Leben ebenso.

Entscheide dich, oder Marguerite gehört mir.

Ich nehme den.

War das nicht der Fasan?

Würdest du nicht vielleicht doch lieber einen anderen

Teller wählen?

Nein, ich habe mich entschieden.

Ach, das dachte ich mir.

Also dann, vielleicht sind es ja die Austern.

Oh, das kann doch nicht wahr sein.

Du hast schon wieder verloren.

Ach, so lange bin ich nicht mehr hier

gewesen.

Zu lange.

Anfangs hat es mir hier gar nicht so

gut gefallen.

Aber inzwischen finde ich es wirklich wunderschön.

Dieser Ort wird mich immer an euch erinnern.

Es ist Zeit für dich zu sterben, Marguerite.

Oh nein, ist es nicht.

Nimm deine Kapuze ab.

Hast du keine Angst vor mir?

Ich will sehen, wer oder was du wirklich

bist.

Ich bin der Tod, der Seelensammler.

Ist das wahr?

Dann würdest du mich töten.

Warum hast du denn meinen Freunden das Leben

genommen?

Weil es an der Zeit war.

Nein, das war es nicht.

Du hast sie betrogen, das musst du zugeben.

Nein, er hat mich betrogen.

Er hätte schon vor langer Zeit mir gehören

sollen.

Aber Roxton ist für dich zu clever gewesen.

Zu gerissen.

Also hast du ihn dir heimtückisch geholt.

Er kann seinem Schicksal nicht entkommen.

Gib ihm doch noch etwas Zeit und nimm

dir jemand anderen.

Soll ich dich an seiner Stelle nehmen?

Geh mir das...

Nimm deine Waffe und beweise mir, dass dir

sein Leben wichtiger ist als dein eigenes.

Wenn ich es tatsächlich tue, welche Garantie habe

ich dann, dass du worthältst?

Gar keine.

Ich bin nicht gekommen, um mit dir zu

handeln.

Geh weg von mir, lass mich in Ruhe!

Marguerite!

Wo sind wir?

Nein, bitte, nicht Marguerite!

Marguerite!

Nein, das ist nicht das Ende!

Komm, steh schon auf.

Was willst du noch von mir?

Du wolltest doch weiterleben, hast du gesagt.

Wenn sie auf natürliche Weise gestorben wären.

Aber nicht so.

Deine Mühen waren allesamt vergebens.

Den Mann der Wissenschaft konntest du nicht retten,

das Naturkind auch nicht.

Und deine liebste Marguerite ebenso wenig.

Du hast mir alles weggenommen.

Du hast mir nichts gelassen.

Was ist mit deinem Stolz?

Und wo ist dein Lebenswille?

Ich will nicht mehr leben.

Du armer gebrochener Mann, du.

Dass du so schnell aufgibst, hätte ich nicht

gedacht.

Und was ist nun mit deiner noblen Gesinnung?

Du bist eben auch nur ein gewöhnlicher Mann.

Armer Schatz, wo ist nur das Feuer in

deinen Augen?

Du bist ja praktisch schon tot.

Du hast gewonnen.

Du hattest recht.

Also nimm mich.

Aber verschone meine Freunde.

Bitte.

Ich flehe dich an.

Nein, noch nicht.

Der Tod ist grausam und herzlos.

Unvermeidlich für jeden.

Für jedes lebende Wesen.

Und doch fühle ich mich veranlasst, dir noch

eine Chance zu geben, deine Freunde zu retten.

Und dich selbst auch.

Noch ein Spiel, das ich nicht gewinnen kann.

Und ob du das kannst?

Wenn du es von ganzem Herzen willst.

Was ist, versuchst du es?

Ja.

Ich will.

Gut.

Schon besser.

Na schön.

Und was jetzt?

Was soll ich denn jetzt tun?

Du sollst nicht fragen, wem die Stunde schlägt.

Sie schlägt für dich.

Nur um es dir zuliebe mal poetisch zu

formulieren.

Willkommen zum letzten Gefecht.

Komm her.

Wer ist dieser Mann?

Ein Mörder, ein zum Tode Verurteilter, der vom

Galgen genommen wurde, damit er mir behilflich ist.

Was hast du jetzt schon wieder vor?

Ein Duell.

Wähle deine Waffe.

Diesmal scheint mir das Spiel zu einfach zu

sein.

Traust du mir etwa nicht?

Warum sollte ich dir trauen?

Sie sind identisch.

Jeweils mit einer Kugel.

Rücken an Rücken.

Auf mein Zeichen hin.

Habt ihr euch nach zehn Schritten umzudrehen und

zu schießen?

Lass uns anfangen.

Viel Glück, Lord Roxton.

Obwohl ich dich wesentlich mehr begehre als all

die anderen, würde ich mich für dich freuen,

wenn du diesmal gewinnen würdest.

Ich werde dich nicht enttäuschen.

Eins.

Zwei.

Meine lieben Freunde.

Drei.

Vier.

Vier.

Vier.

Vier.

Vier.

Ich versage.

Acht.

Neun.

Zehn.

Roxton, nein!

Marguerite!

Töte sie!

Niemals!

Töte sie oder die anderen werden mir gehören!

Nein.

Nein.

Töte sie oder töte dich selbst.

Nein, tue es nicht.

Sei ruhig!

Nein, bitte!

Das Spiel ist aus.

Töte dich selbst oder die anderen werden sterben.

Du gibst mir dein Wort, dass du sie

leben lässt.

Gib mir dein Leben und ich gebe dir

mein Wort.

Tu's nicht, Jon!

Du darfst dich nicht von mir einschüchtern lassen!

Ruhe sanft bis in all' Ewigkeit!

Nein!

Nicht!

Worauf wartest du noch?

Bereite ihrem Leiden endlich ein Ende und deinem

auch!

Das mach ich auch!

Ich verfluche dich bis zum letzten Atemzug!

So komm unter deine Glückseligkeit.

Tu es!

Drück schon ab!

Nein!

Ja!

Nein!

Ja!

Nein!

Ja!

Egal was passiert, ich werde es nicht machen.

Ich mag dich auch in Verzweiflung leben lassen,

aber das mach ich nicht.

Oh!

Deine Zeit läuft ab?

Das heißt, deine Freunde werden sterben müssen.

Weißt du, die Zeit bedeutet mir gar nichts

mehr.

Nein, nicht!

Was hast du getan?

Was hast du getan?

Denke immer daran, Jon Roxton.

Der Tag wird kommen, an dem du nie

gehörst.

Was ist passiert?

Roxton!

Du bist es wirklich?

Ja!

Du bist die Hedda!

George!

Ich dachte schon, ich seh dich nie wieder.

Da hast du dich geirrt.

Veronica!

Endlich!

Du bist wieder da.

Hahaha!

Das Leben war langweilig ohne euch.

Können wir jetzt endlich gehen?

Der Tod war eine schöne Frau.

In Wirklichkeit oder in deiner Vorstellung?

Das ist eine gute Frage.

Sie erschien mir sehr real.

Wir haben sie ja auch gesehen.

Schon, aber ich glaube dennoch, dass...

...naja, dass wir letztendlich Opfer unserer Einbildung geworden

sind.

Nein, das glaube ich nicht.

Ach, nein?

Warum sollte ich mir sowas einbilden?

Ja, aber du bist doch in Versuchung geraten,

oder nicht?

Es war nicht so leicht.

Das glaube ich dir gern.

Wobei ich folgende Frage interessant finde.

Wenn ihr die Wahl hättet, was würdet ihr

an eurem letzten Tag tun?

Ich würde ihn mit euch verbringen wollen.

Und mit meinen Eltern natürlich.

Und mit Ned nehme ich an.

Den sollten wir nicht vergessen.

Der womöglich schon längst in London ist.

Das bezweifle ich, nicht ohne Veronica.

Glaubst du das wirklich?

Und ob ich das glaube?

Im Ernst, ich bin sogar sicher, dass er

jetzt gerade an dich denkt.

Das sieht wirklich köstlich aus.

Vielen Dank.

Das Gerede über den Tod hat mich wirklich

hungrig gemacht.

Ach, übrigens, konnte deine Hübsche denn gut kochen?

Der Fasan sah vielversprechend aus, aber du kannst

das besser.

Achtung, fertig, los!

Die Tonne habe ich mir in selbst gepflückt.

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