All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E07[de]

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Original subtitles

Liegt es an mir, oder ist es hier

heute irgendwie ruhiger als sonst?

Was ist, kommst du nicht voran?

Na ja, so eine Art Schreibblockade.

Aus dem Weg!

Ich muss mal durch.

Ich sollte wirklich mal ein Fenster im Labor

einbauen, das wäre einfach sicherer.

Ja, jetzt müsstest du immerhin inspiriert sein.

Das wäre was für Marguerite und Roxton gewesen.

Ich glaube, die amüsieren sich auch so ganz

gut.

Was haben die denn da?

Sieht nicht nach einer Falle aus.

Das denke ich auch.

Das ist eindeutig ein Galgenstrick.

Nur, wie kommt der hierher?

Hör zu, es gefällt mir hier nicht.

Ich denke, wir sollten lieber gehen.

Ich finde es hier auch etwas eigenartig.

Hast du irgendwas gefunden?

Einen Grabstein.

Und dein Name steht drauf.

Jay Roxton, gestorben 1875.

1875?

Du denkst doch nicht, dass der Grabstein was

mit mir zu tun hat, oder?

Also, ich meine, Jay Roxton ist schließlich kein

seltener Name.

Ich weiß nicht.

Das Jay könnte für Joshua oder Jacob stehen.

Jeremiah Roxton, Sie wurden für schuldig gefunden, zur

falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein.

Das kostet Sie Ihr Leben.

Doch, was soll das?

Was geht hier vor?

Wo ist Marguerite?

Das ist nur eine kleine Party, Roxton, und

Sie sind der Ehengast.

Nein!

Bitte!

Ich bin's schon!

Der Herrgott möge Ihrer Seele gnädig sein.

Na los!

Nein!

Na kommt schon, Männer.

Ihr wollt doch das Pferd wohl nicht laufen

lassen.

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen Sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen Sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer Ihnen kennt den Weg in

die verlorene Welt.

Nein, nicht doch.

Ganz ruhig, vorsichtig.

Ganz ruhig.

Marguerite, Gott sei Dank.

Wo warst du?

Was ist passiert?

Dasselbe wollte ich Sie fragen, Mister.

Mister?

Geht's dir gut?

Du weißt doch, wer ich bin.

Mein Name ist Malin Montgomery und ich bin

sicher, dass wir uns niemals zuvor begegnet sind.

Nicht doch.

Es muss doch dieser...

dieser Stein sein.

Dieser Grabstein.

Genau hier.

Der Strick, den habe ich...

Nicht doch, ich kann das verstehen.

Ich denke, es ist kein Wunder, dass Sie

noch etwas durcheinander sind.

Durcheinander?

Wenn du denkst, dein Name ist Malin, dann

bist du durcheinander, nicht ich.

Es gibt sehr viele Viehdiebe in der Gegend.

Vielleicht haben die Ihnen das angetan.

Nein.

Warum auch immer.

Das war unser Freund, Challenger.

Jack Challenger?

Der Sheriff?

Nein, George Challenger, der Wissenschaftler.

Es gibt nur einen Challenger und der ist

das Gesetz.

Ich weiß nicht, warum er Sie hängen wollte

und ich will es auch nicht wissen.

Also gehen Sie jetzt einfach Ihren Weg und

ich gehe meinen.

Nicht doch, warte.

Halt, warte, warte mal.

Du kannst doch jetzt nicht einfach verschwinden.

Wir müssen rausfinden, was hier los ist.

Das ist Ihre Sache, Mister, nicht meine.

Mister, ich kann es nicht hören, dieses Mister.

Ich heiße John und das weiß...

Warum haben Sie das bloß getan?

Ich werde mich dafür rassen.

Das war ein verdammt krummes Ding, das er

da gedreht hat.

Hallo, Jungs.

War das etwa Klaviermusik, die ich da hörte?

Nein, Johnny, Sir.

Ich weiß doch, dass Sie Klaviermusik nicht ausstehen

können.

Wie nennst du mich?

Ringo.

Mister Ringo, Sir.

Das will ich auch hoffen.

Nicht einschlafen, Jungs.

Los, amüsiert euch ein bisschen.

Vielen Dank für den Whisky.

Barkeeper!

Wie wär's mit Nachschub?

Ich dachte, du wärst tot.

Tja, da hast du dich offensichtlich geirrt, kleine

Violette.

Du musst verrückt sein, hier noch mal aufzutauchen.

Das hat schon mal einer zu mir gesagt

und musste dafür sterben, Schätzchen.

Ich hasse Klaviermusik.

Du verdirbst das Geschäft, Johnny.

Oh, meine Qualitäten hab ich nun mal woanders.

Ach ja?

Nicht, dass ich wüsste.

Ich komme, um zu bezahlen.

Wen hast du dafür umgelegt, Johnny?

Hast du nicht gehört?

Zu viel Geld.

Hm.

Bist du wieder für den Sheriff unterwegs gewesen?

Es läuft wie immer.

Ich mach die Arbeit und Jack hält sich

vornehm zurück.

In seinem Camp am Fluss.

Oh.

Das soll doch niemand wissen.

Siehste?

Wir sind uns ziemlich ähnlich.

So bin ich.

Im luxuriösen Gästequartier auf der Triple M Ranch.

Und wie kam ich hierher?

Ganz einfach, indem ich sie getragen habe.

Du hast mich getragen?

Ich wollte sie einfach nicht den Kojoten überlassen.

Danke.

Und wofür steht Triple M?

Mein Mann hatte die Idee.

Martin und Maylene Montgomery.

Die drei Ms. Das ist dein Mann, hm?

Ja.

Das ist nichts Besonderes.

Ich war nicht auf Besuch eingestellt.

Und Maylene?

Wo ist dein Mann zur Zeit?

Letzten Monat wollte Martin zum Viehmarkt in Abilene.

Wir brauchten Geld fürs Futter.

Die Viehdiebe haben ihn Sie haben Martin kaltblütig

erschossen.

Viehdiebe.

Ich hole frisches Wasser.

Männer!

Das riecht nach Verrat.

Und als Vertreter des Gesetzes kann ich so

etwas nicht dulden.

Macht überall bekannt.

Ich will Jeremiah Roxton tot oder lebendig.

Möglichst tot.

Und der, der ihm geholfen hat, den will

ich auch.

Sie waren da wirklich schon überall?

New York, London, Paris?

Ja, das war ich.

Genau wie du.

Da ist aber schon ein großer Unterschied zwischen

Traum und Wirklichkeit, würde ich sagen.

Ich bin die Frau eines Rangers.

Ich war's.

Ich bin hier geboren und hier werde ich

auch sterben.

Und alles andere, das werden immer Träume bleiben,

Wolkenschlösser, wie Martin sagte.

Nein, es muss einen Weg geben, dir begreiflich

zu machen, wer du bist.

Bitte fangen Sie nicht schon wieder an.

Also gut, steh auf, bitte.

Erinnerst du dich vielleicht jetzt?

Peter Montgomery!

Sind Sie zu Hause?

Es ist Jack Challenger.

Wer weiß auch nicht, wer ich bin, genau

wie du.

Hallo!

Ist jemand zu Hause?

Komme gleich, Sheriff!

Und du rührst dich nicht.

Was auch immer zwischen euch vorgefallen sein mag,

es war bestimmt ein Missverständnis.

Zumindest daran sind wir uns einig.

Guten Tag, Sheriff.

Guten Tag, Peter Montgomery.

Hören Sie, es gibt interessante Neuigkeiten.

Wir haben den Kerl gefunden, der Ihren Mann

getötet hat.

Leider hat ihm jemand geholfen und deshalb konnte

er entkommen.

Sie wissen, wer es getan hat?

Es war ein Fremder namens Jeremiah Roxton.

Das wird ja immer besser.

Wenn Ihnen also ein Fremder über den Weg

laufen sollte, erschießen Sie ihn und den Rest

überlassen Sie mir.

Werde ich tun.

Sehr gut.

Marguerite, bitte, hör mir zu.

Du hast zehn Sekunden, um mir zu sagen,

weshalb du meinen Mann getötet hast.

Bist du schon eher die Marguerite, die ich

kenne?

Acht Sekunden!

Marguerite, bitte, ich bin kein Mörder.

Mein Name ist Maylene.

Ist ja gut, schon gut.

Du bist Maylene und wir sind in Wyoming

und ich bin nur ein Fremder.

Aber ich schwöre dir, ich habe ihn nicht

erschossen, glaub mir.

Der Sheriff sagt etwas anderes.

Der Sheriff Challenger sagt, dass es Jeremiah Roxton

gewesen ist.

Aber ich bin John Roxton.

Er hat mich mit jemandem verwechselt, genau wie

ich dich offensichtlich verwechselt habe.

Bitte, glaub mir.

Bitte.

Du brauchst keine Angst haben.

Mal's etwas antun.

Manchmal ist aber die Angst das Einzige, was

dich hier am Leben erhält.

So muss es aber nicht sein.

Es geht nicht anders.

Ich bitte dich, ich brauche deine Hilfe.

Ich weiß doch gar nicht, wer du bist.

John, Jeremiah.

Du solltest jetzt gehen.

Ich weiß doch aber nicht, wo ich hin

soll.

Ich weiß nicht mal, wie ich hierher gekommen

bin.

Hilf mir.

Ich brauche dich, Marguerite.

Ich kann nicht, tut mir leid.

Wenn das hier kein Traum ist oder eine

Hantination, was ist es dann?

Sie ahnen Maylene.

Wo gehst du wohl hin, wenn du in

Schwierigkeiten bist?

Das ist eine hübsche Geschichte, May.

Du wolltest doch immer, dass dein Leben aufregend

ist.

Ich bin dafür aber nicht geschaffen, wie du.

Komisch, wie die Dinge so kommen.

Ich wollte immer nur einen Mann wie deinen

Martin und ein hübsches kleines Zuhause.

Jetzt ist mein Mann tot.

Der Rest ist mir ziemlich egal.

Ich weiß.

Ich weiß nicht, was ich mit diesen Roxton

anstellen soll.

Willst du meine Meinung hören?

Natürlich, Veronika.

Ich nehme an, er kann doch nicht weit

sein.

Er ist hier.

Ist er das?

Er ist nicht gerade ängstlich.

Hallo, Veronika.

Ach, ich bin offenbar auch jemand anders.

Klingt komisch, aber es ist nun mal so.

Wieso bist du mir gefolgt?

Ich dachte, dass ich demjenigen, den du um

Hilfe bitten würdest, vertrauen könnte.

Und ich denke, das kann ich auch.

In einem hast du sicher recht.

Er ist wirklich nicht ganz bei Trost.

Whisky?

Wenn wir dieses kleine Problem aus der Welt

geschafft haben, gern.

Sie kommen offenbar nicht aus der Gegend.

Ich muss zu Challenger.

Wenn er Sie sucht, dann ergibt sich das

sicher.

Darauf kann ich nicht warten.

Ich habe vor, diese Situation zu klären.

Glaubst du, dass er auch jemand anders ist,

ja?

Ein Wissenschaftler, sagtest du.

Da bin ich mir sicher.

Wenn ich es schaffe, dass er sich erinnert,

dann kann er uns vielleicht sagen, wo wir

sind und wie wir hergekommen sind.

Ich habe nämlich nicht die geringste Ahnung.

Na gut, Freundchen.

Also, wenn ich eins gelernt habe in meinem

bewegten Leben, dann das.

Es lohnt sich, die Dinge zu überschlafen.

Ich habe noch ein Bett frei, da können

Sie übernachten.

Das kannst du doch nicht tun.

Ich kann und ich werde.

Maylene ist die einzige Freundin, die ich hier

in der Gegend habe.

Und wenn Sie ihr etwas antun sollten, dann

werden Sie sich wünschen, niemals geboren zu sein.

Verstehe, klar.

Und wie komme ich zum Sheriff?

Ich warne Sie.

Er ist falsch wie eine Schlange.

Und er hat einen Partner.

Was weißt du noch alles?

Nichts über Maylenes Ehemann.

Aber dafür umso mehr über Sheriff Challenger und

seinen schießwütigen Partner.

Und ich rate Ihnen nur eins.

Immer die Augen offen halten.

Was tust du denn da, Violet?

Challenger will ihn lieber tot als lebendig und

wir wären mit dran.

Wenn er ihn hier bei dir findet, dann

wird er dich auch hängen.

Pass mal auf, ich weiß, dass Challenger sein

Lager unten am Fluss hat und nach Viehdieben

Ausschau hält.

May, komm schon.

Willst du nicht ein bisschen schlafen?

Du hast recht, warum nicht?

Mach dir keine Sorgen.

Es wird alles gut, du wirst sehen.

Also, ich habe hier noch einiges zu erledigen.

Wir sehen uns morgen früh.

Ist gut.

Falls dir jemand zuhören sollte, bei Sonnenaufgang sieht

alles schon ganz anders aus.

Wenigstens weiß Veronica noch, wie man eine Karte

macht.

Hörst du das, Angus?

Wer immer sich da verstecken mag, soll rauskommen!

Da wir im Wilden Westen sind, sollte ich

jetzt wohl sagen, Hände hoch.

Und die Waffe runter.

Sie wissen, wer ich bin, oder?

Und ob ich das weiß.

Du bist Professor George Challenger, früher an der

Universität von Edinburgh und Leiter der Expedition in

die verlorene Welt.

Und weiter?

Das Plateau liegt gewissermaßen außerhalb unserer Zeitrechnung.

Ich verstehe, klingt spannend.

Da passieren komische Dinge.

In der wirklichen Welt, George, sind wir die

besten Freunde.

Ach, wirklich?

Ja, sicher.

Wir stehen uns unheimlich nah.

Ich würde mit dir geradewegs durch die Hölle

gehen.

Wenn das so ist, dann ist diese Waffe

doch wohl völlig überflüssig.

Nimm sie, George!

George, du musst uns hier rausholen!

Ja, in gewisser Weise werde ich das auch

tun.

Zwing mich nicht dazu, George!

Zwing mich nicht, hörst du?

Bitte!

Du bist unsere einzige Hoffnung.

Es ist Rochton!

Tut mir leid, alter Junge.

Ich wusste, dass du kommst, Otis Malone.

Die Frage ist nur, auf welcher Seite du

stehst.

Hey, Malone!

Rox, ich hab schon überall nach dir gesucht.

Nett, erkennst du mich?

Ja, natürlich erkenne ich dich.

Warum sollte ich meinen alten Freund nicht wiedererkennen?

Ich meine, nach allem, was passiert...

Sie würden mir viel Ärger sparen, wenn sie

tot wären.

Gut, jetzt hör mal zu.

Du bist Ned Malone.

Du bist Journalist.

Bei der International Herald Tribune.

Ja, klar.

Und Sie...

sind Wyatt Earp.

Ja!

Komm schon, Freundchen.

Komm hoch!

Ich schieße nicht gern auf jemanden, der am

Boden liegt.

Das Spiel mag ich nicht, Malone.

Wer spielt denn?

Es ist mir ernst.

Jetzt komm hoch!

Und wehr dich!

Du hast es so gewollt.

Ja!

Rox, das wirst du noch bitter bereuen.

Ah, Witwe Montgomery.

Ist mir ein Vergnügen.

Was wollen Sie?

Oh, ich bin hinter dem Mörder Ihres Ehemanns

her.

Aber was ist mit Ihnen?

Warum sind Sie denn so aufgebracht?

Bin auf dem Heimweg, weiter nichts.

Das kann ich nicht sagen.

Aber doch nicht hier lang.

Sie verschweigen mir doch nicht irgendwas, oder?

Das heißt, Sie könnten gut mit einer Waffe

umgehen.

Jeremiah Roxton hat meinen Ehemann nicht umgebracht.

Ihr Mann ist kaum unter der Erde und

schon haben Sie einen anderen.

Tut mir leid, Ma'am.

Ich hasse Flittchen.

Komm.

Es reicht langsam, Malone.

Was machst du denn hier?

Violet hat mir alles erzählt.

Das mit der Karte und der Waffe.

Sie hat versucht, dich gegen Challenger auszuspielen.

Ich werde dir helfen.

Das war richtig von Violet.

Wenn du am Galgen enden willst, ja.

Sie werden euch beide hängen.

Wer ist das eigentlich?

Er ist ein kleiner Gauner.

Johnny Ringo.

Was ist?

Wieso fragst du?

Ich wollte nur wissen, ob wir ihn nicht

lieber fesseln sollten und ich glaube, ja.

Ich auch.

Ich wusste, dass du es nicht warst.

Gib mir Zeit und ich überzeuge dich auch

vom Rest.

Wenigstens erzählst du gute Geschichten.

Sherry, da drüben.

Wie geht's dir, Ringo?

Siehst ziemlich mitgenommen aus.

Hast du mir was zu sagen?

Das waren Roxton und Montgomery's Witwe.

Die schießmütige Witwe hat sich Roxton angeschlossen.

Jetzt bindet mich los und gib mir ne

Waffe.

Ich weiß nicht, soll ich das tun?

Johnny, du plauderst zu viel.

Roxton hat nach mir gesucht und komischerweise hat

er mich gefunden.

Was?

Nicht was.

Wieso ist die Frage?

Außer mir und meinen Männern weißt du als

Einziger, wo wir kampieren.

Ach, Unsinn.

Ich habe Roxton nichts erzählt und das weißt

du auch.

Tja, mag sein.

Aber wenn nicht, wem dann?

Los, sag schon.

Violet!

Violet!

Und hier an diesem Baum hat alles begonnen,

sagst du?

Ja.

Du und ich, wir waren im Dschungel unterwegs.

Der Strick war alt und verwittert, aber sonst

unverändert.

Wir hingen an diesem Ast da oben.

Ach ja, und gleich da drüben hat der

Grabstein geschossen.

Verstanden.

Du hattest ihn entdeckt.

War Challenger bei uns?

Bei dir und Miss Crew, meine ich, als

ihr unterwegs wart?

Nein, er war im Baumhaus.

Im Baumhaus?

Ja, da wohnen wir zusammen.

Challenger war dort mit Violet und Johnny Rango.

Und was sind sie in deiner Welt?

Ned Malone ist ein amerikanischer Journalist.

Und Veronica Layton ist eine tatkräftige junge Frau,

die allein im Dschungel aufgewachsen ist.

Und haben die beiden auch zufällig was miteinander?

Du meinst, so wie wir?

Nein, küss mich jetzt nicht.

Weißt du, manchmal hat Marguerite Angst vor mir,

genau wie du.

Ich glaube deshalb, dass ihr mal jemand sehr

wehgetan hat.

So wie auch dir wehgetan wurde.

Und wie du will sie nicht noch mal

verletzt werden.

Hat schon mal jemand dein Herz gebrochen?

Ich hatte immer gedacht, das wäre nicht möglich.

Dann habe ich Marguerite kennengelernt.

Entschuldige, ich wollte dir nicht wehtun.

Es ist nur ein Kratzer, Johnny.

Tja, wenn ich bloß den Doc nicht erschossen

hätte.

Das bereut er wahrscheinlich auch.

So.

Ist das alles?

Kein Dankeschön?

Oder habe ich wieder was gut bei dir?

Ich hätte da eine Idee, wie ich dir

danken könnte.

Ich meine, ich habe viele Fehler gemacht, Johnny.

Aber nie denselben zweimal.

Ich hätte dir so viel zu bieten, Violet.

Ich weiß das mit Roxton, er war hier.

Und hat dich angelogen.

Und ich weiß auch, dass du ihm geglaubt

hast, Schätzchen.

Und ich weiß, dass er von dir erfahren

hat, wo Challenger zu finden ist.

Ich schwöre, Johnny, ich habe nichts gesagt.

Jetzt gibt es nur noch einen Ausweg für

dich, Violet.

Roxton ist einmal hier gewesen und ich glaube,

er kommt noch ein zweites Mal zu dir,

Kleines.

Und wenn er es tut, denkst du bitte

an den lieben Johnny.

Kapiert?

Challenger.

Wait for Montgomery!

Hier spricht der Sheriff.

Werfen Sie die Waffe weg und kommen Sie

raus!

Was haben die vor?

Es ist Ihre letzte Chance.

Kommen Sie raus!

Brennt es ab!

Die fackeln mein Haus ab!

Geh doch!

Es geht Ihnen nicht um dein Haus.

Warum tun Sie mir das an?

Ich bin's, den er will.

Er weiß offenbar von uns.

Die Einzige, die davon weiß, ist Violet.

Die würde doch niemals etwas verraten.

Da gibt's noch einen.

Johnny Ringo.

Ich versuche, die Deputies abzulenken.

Ich hoffe, ich habe ausreichend Munition.

Aber Challenger kann doch nicht wissen, was Johnny

Ringo weiß.

Seid ihr die beiden seine Partner?

Triple M.

Ich glaube, die gehört dir.

Die habe ich Morton damals zur Hochzeit geschenkt.

Er schenkte mir diese Kette.

Johnny Ringo muss ihn getötet haben.

Ja, Ringo und der Sheriff.

Und jetzt soll jemand anders dafür hängen.

Nein, Marlene, nicht!

Damit erreichst du auch nichts.

Hör auf mit dem Unsinn!

Ich will sie haben!

Tot oder lebendig!

Das war verdammt schlau von dir.

Komm weg hier!

Halt sie fest!

Halt sie zum Schluss!

Das ist unser einziger Schuss!

Hey!

Das schaffen wir nicht!

Und los!

Was tun wir hier?

Ein bisschen taktieren.

Vielleicht funktioniert's ja.

Und los!

Wir reiten zurück!

Macht sie fertig!

Verdammt!

Taktieren nützt einem auch nicht viel, wenn man

keine Munition hat.

Roxanne!

Wir können das schnell regeln.

Oder wir ziehen's unnötig in die...

...Länge! Also gut, du kennst dich hier besser

aus als ich.

Der Fluss ist gleich hinter den Klippen.

Wir müssen das schnell regeln!

Klippen?

Und das mit meinem kaputten Knöchel!

Na los!

Okay Männer!

Los, schnappt sie euch!

Ich hoffe, dass du schwimmen kannst.

Kann Miss Cruz denn?

Ja, und zwar bestens.

Dann kann ich es auch.

Ich glaube, die kriegen wir nicht mehr.

Das würde ich nicht sagen.

Denn es gibt nur einen Ort, an den

sie gehen können.

Hier stimmt was nicht.

Es ist zu ruhig hier.

Keine Pferde vor dem Salon.

Violet?

Ist hier jemand?

Wer ist da?

Violet!

Will!

Will!

Verschwinde, das ist eine Falle!

Geh!

Ganz ruhig!

Sie haben meinen Mann umgebracht!

Ist ja gut, sie sind bald bei Ihnen.

Du gehst mir auf die Nerven, Kumpel!

Lass sie gehen, Rango.

Melon würde es tun.

Darauf kannst du lange warten.

Komm, schieß endlich!

Ich kann nicht.

Er ist doch mein Freund.

Gibst du auf?

Warum ist es unnötig, ihn auszögern?

Da bin ich ganz deiner Ansicht.

Komm, May.

Wir müssen hier weg.

Nicht doch, warum denn so eilig?

Wir sind noch nicht fertig.

Erschießen Sie ihn!

Nein, ohne Challenger werden wir nicht wegkommen.

Wir gehen nirgendwo mehr hin, wenn ihr uns

umbringt.

Wir vertragen das.

Los, weg hier!

Roxton!

Ich vertraue sie Ihnen an.

Violet!

Ich habe da noch eine offene Rechnung.

Violet!

Weiber!

Violet!

Nein!

Geh nicht auf, May.

Du schaffst es auch.

Nein!

Nein, das kann nicht sein.

Niemals.

Ich will, dass es aufhört.

Keinen Schritt näher, George!

Ich bin doch dein Freund, Roxton.

Das bringst du nicht fertig.

Vergiss nicht, sie haben meinen Mann ermordet.

Und ebenso hätten sie dich umgebracht.

Du hast nichts Schlimmes getan.

Der gehört jetzt dir.

John, was ist denn?

Ich sage ja, wir sollten lieber gehen.

Hast du das gesehen?

Marguerite.

Ich war da.

Und am Ende dieses kleinen Tagtraums bist du

der einsame Herzensbrecher gewesen, der für Gerechtigkeit gesorgt

hat.

Es war viel mehr als nur ein Tagtraum,

Marguerite.

Und für Maylene wurde am Ende ein Traum

wahr.

Ihr Mann ist letztendlich doch noch Gerechtigkeit widerfahren.

Wie auch Jeremiah Roxton.

Nur wir beide mussten leider dran glauben, George.

Und Violet.

Sie musste am Ende auch für ihre Fehler

bezahlen.

Das Ganze kommt mir leider 50 Jahre zu

spät.

Für Gerechtigkeit ist es nie zu spät, sonst

wäre wohl auch der Grabstein nicht verschwunden.

Wie?

Weil jemand für ein Verbrechen gehängt worden ist,

das er nicht begangen hat?

Weil er keine Ruhe fand und schließlich nicht

mehr anders konnte, als seinen eigenen Grabstein erscheinen

zu lassen?

Damit jemand auf ihn aufmerksam würde.

Und die Dinge richtigstellen könnte.

Egal wo und egal wann.

Ich bin so stolz auf dich.

Vielen Dank, Veronica.

Tja, so sollte eine gute Geschichte ausgehen.

Die junge Schöne küsst am Ende den Helden.

Der Held sollte lieber seinen Pferd küssen.

Was ist denn?

Warum bist du denn so zynisch?

Du warst doch dabei und hast gesehen, wie

der Grabstein verschwunden ist.

Wenn ich schon zynisch bin, was war denn

mein dritter Mann?

Oder was mein vierter?

Eifersüchtig, ja?

Auf so eine kleine, langweilige Prärie-Schnecke?

Sie war hübsch, bezaubernd und sehr liebenswert.

Ja, und sie sah genauso aus wie...

...ein kleiner Ritt in den Sonnenuntergang?

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