All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S03E05[de]

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Original subtitles

Alles klar, Challenger, es kann losgehen!

Du hältst dich da raus, das ist unsere

Sache.

Jetzt bin ich gespannt.

Drück uns die Daumen.

Und, funktioniert es?

Sehr gut sogar, wir können wirklich stolz auf

uns sein.

Das wird das modernste Baumhaus der Welt.

Wenn wir das Wasser noch erhitzen könnten, wäre

es absolut perfekt.

Ja, das wäre nicht verkehrt.

Das hört sich fast nach einem T-Rex

an.

Ich denke nicht, dass er hierher kommt.

Hey, ich wusste, dass es funktioniert.

Jetzt brauchen wir nur noch den Schlauch an

der Pumpe zu befestigen und dann können wir

den Tank im Baumhaus mit Wasser füllen.

Woher kommen die Schüsse?

Keine Ahnung, sehen wir nach.

Ja, vielleicht ist jemand in Gefahr.

Ein T-Rex!

Er hat einen Menschen überfallen!

Gibt mir Deckung!

Ja, es scheint zu wirken.

Wir müssen verrückt sein.

Ja, ich weiß.

Gott sei Dank, es ist das Fleisch eines

Raptors.

Challenger!

Was ist das?

Wer könnte das getan haben?

Keine Ahnung.

Auf jeden Fall ist das nicht die Arbeit

eines Anfängers.

Das erinnert mich an eine Anatomie-Stunde.

Total ausgeweidet.

Was sieht er das an?

Was für ein Messer ist das?

Was ist mit dir?

Ah!

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer ihnen kennt den Weg in die

verlorene Welt.

Moment mal, was ist das denn?

Da liegt ja eine Frau!

Was hast du getan?

Er hat sie umgebracht, das ist der Ripper!

Los, verschwinden!

Leute, hört her!

Jack the Ripper ist in der Stadt, er

hat gerade eine Frau umgebracht!

Er kann nicht gut sein!

Bestimmt hat er sich versteckt!

Er muss hier in der Nähe sein!

Ihr seht aus wie ein Kutscher, ihr müsst

euch beeilen!

Halt!

Los Leute, da hin her!

Er ist bei der Brücke!

Jetzt haben wir dich, jetzt haben wir dich!

Alle um!

Beruhige dich!

Ich bin's, Challenger!

Es ist das verfluchte Messer!

Was ist denn damit?

Ganz ruhig!

Atme tief durch!

Ich war in London!

Ich bin um mein Leben gelaufen!

Sie wollten mich umbringen!

In London?

Wer wollte dich töten?

Eine Meute von Arbeitern!

Sie sagten, ich wäre Jack the Ripper!

Der Frauenmörder, der in London sein Unwesen trieb?

Und diese schrecklichen Bilder soll dieses Messer hervorgerufen

haben?

In einer dunklen Gasse lag eine tote Frau!

Und ich hatte das Messer in der Hand!

Oh Gott, ein Albtraum!

Und ich war gekleidet wie ein Kutscher!

Komisch.

John Hedley.

Er war der Kutscher der Königin Victoria.

Schon verrückt?

Was soll das heißen?

Vielleicht erklärst du mir, was das zu bedeuten

hat?

Das ist nicht so einfach.

Du hast scheinbar während deiner Abwesenheit Kräfte entwickelt,

die du vorher nie gehabt hast.

Daher die Kopfschmerzen.

Und die Träume, die ich habe, seit ihr

mich zurückgeholt hat.

Ja, das könnte alles zusammenhängen.

Es ist durchaus denkbar, dass du durch deine

Reise in die sogenannte Geisterwelt übernatürliche Kräfte erworben

hast.

Und zu alledem entwickelst du auch noch einen

sechsten Sinn.

Einen sechsten Sinn?

Was bedeutet das alles?

Das ist Psychometrie.

Das heißt die Fähigkeit, Eindrücke einer Person zu

empfangen durch ein Objekt, das sie einmal gehört

hat.

Glaubst du, das Messer hat Jack the Ripper

gehört?

Das wäre möglich.

Dann wurde es benutzt, um damit fünf brutale

Morde zu begehen.

Und einen davon habe ich begangen.

Nein, sicher nicht.

Der Kutscher John Nedley war einer von vielen

Verdächtigen in den bis heute immer noch ungeklärten

Mordfällen.

Als du das Messer berührt hast, musst du

in die Persönlichkeit des Mörders geschlüpft sein.

Und wie soll das Messer von Jack the

Ripper auf das Plateau gelangt sein?

Das können vielleicht die Herren beantworten, deren Spur

wir verfolgen.

Aber nur, wenn wir Glück haben.

Und du meinst, sie sind zu zweit?

Ja, scheinbar sind sie im Kreis gelaufen.

Ich nehme stark an, dass sie sich verlaufen

haben.

Oh nein, hier trennen sich ihre Spuren.

Wenn wir sie jetzt weiter verfolgen, wird es

uns sicher bald genauso gehen wie ihnen.

Das könnte sein.

Ich schlage vor, dass wir zum Baumhaus zurückgehen

und mit den anderen einen Suchtrupp organisieren.

Gute Idee.

Hallo?

Ist da oben jemand zu Hause?

Wer sind Sie?

William Gull, ich bin Arzt.

Meine Leute wurden von Dinosauriern angegriffen.

Sie schrien und gerieten in Panik und in

der ganzen Aufregung habe ich mich verlaufen.

Ich komme zu Ihnen runter, warten Sie da

unten.

Und noch was, berühren Sie nicht den Zaun,

der steht unter Hochspannung.

Wir haben ihn errichtet, um die Dinosaurier fernzuhalten.

So einen Zaun hätten wir auch haben sollen.

Wissen Sie, unsere Expedition ist vor ein paar

Monaten hier eingetroffen, um die einmalige fabelhafte Pflanzen

- und Tierwelt zu erforschen.

Sagen Sie mir, wo Ihr Camp ist.

Das weiß ich nicht mehr.

Uns hat ein T-Rex angefallen.

Wir sind alle gerannt so schnell, wie wir

nur konnten.

Und dabei habe ich mich wohl verirrt.

Ich weiß nur, dass unser Lage irgendwo im

Dschungel ist.

Soweit ich mich erinnere, liegt es im Schatten

einer Gebirgskette.

Das ist nur ein paar Meilen von hier

entfernt.

Kommen Sie, ich führe Sie dorthin.

Das würden Sie wirklich für mich tun?

Ist schon gut.

Es ist zwar nicht Brighton Beach, aber wenigstens

genauso schön.

Den Strand habe ich auch entdeckt.

Willst du damit sagen, dass wir jetzt öfter

herkommen sollten?

Von mir aus sogar jeden Tag.

Komm mit, lass uns schwimmen gehen.

Aber ich habe keinen Badeanzug dabei.

Stört das?

Wir sind allein, das wäre doch nicht das

erste Mal.

Damals kannte ich dich noch nicht.

Inzwischen kennst du mich schon eine Ewigkeit.

Um ehrlich zu sein, es hat mich sehr

beeindruckt, wie mutig du warst.

Und ich war nicht minder beeindruckt, was für

ein Gentleman du warst.

Ich habe noch ganz genau das Bild vor

Augen, wie du versucht hast, aus Anstand in

die andere Richtung zu blicken.

Das war gar nicht so einfach und das

wusstest du genau.

So wie heute.

Also gut, ich verspreche dir wieder, den Anstand

zu wahren.

Marguerite!

Wie soll das vorsichtig sein?

Er hat ein Gewehr!

Das wird ihm nichts nützen.

Halt stehen bleiben!

Wer sind Sie?

Es tut mir furchtbar leid, dass ich Sie

erschreckt habe, aber das war keine Absicht.

Und was wollen Sie?

Wo kommen Sie her?

Ich bin Inspektor Robert Anderson.

Ich komme von Scotland Yard.

Sind Sie nicht ein bisschen weit weg von

Ihrer Amtsstube?

Ja, richtig.

Ich werde Ihnen das alles erklären.

Ich bin schon seit einigen Tagen unterwegs.

Seitdem werde ich von Kreaturen verfolgt, die ich

vorher noch nie gesehen habe.

Willkommen in der verlorenen Welt.

Wie kamen Sie denn hierher?

Ich bin durch unzählige Höhlen gewandert.

Sie liegen ein paar Tage östlich von hier.

So einen schrecklichen Ort habe ich noch nie

gesehen.

Dasselbe dachten wir auch, als wir hier landeten.

Wir wollen schon lange von hier weg.

Vielleicht können Sie uns hier rausführen.

Können Sie uns einen Plan zeichnen?

Ja, natürlich.

Gut, aber vorher habe ich noch eine Frage.

Was hat ein Inspektor von Scotland Yard im

Dschungel von Südamerika zu tun?

Ich bin hinter einem Schwerverbrecher her.

Möglicherweise dem notorischsten Verbrecher, den die Welt je

gekannt hat.

Ich verfolge seine Spur schon seit 30 Jahren.

Seit 30 Jahren schon?

Wer ist denn dieser Verbrecher?

Ich hoffe nicht, du.

Jack the Ripper.

Veronica?

Veronica!

Wo ist sie?

Sie ist wahrscheinlich schwimmen gegangen.

Das tut sie doch immer um diese Zeit.

Sie hat nicht mal eine Nachricht hinterlassen.

Musst du das denn jetzt unbedingt auspacken?

Jack the Ripper ist nie gefasst worden, Ned.

Es kann doch sein, dass er schon auf

dem Plateau ist.

Nichts wird mich dazu bringen, das Messer noch

mal anzufassen, George.

Versuch es erst gar nicht, ja?

Tu es der Justiz und der Wissenschaft zuliebe.

Versuche, deine Angst zu besiegen.

Wenn du uns sagen kannst, wer der Ripper

ist, wirst du dazu beitragen, den größten Kriminalfall

der Geschichte aufzuklären.

Aber andererseits könnte es ja auch sein, dass

es überhaupt nicht mehr funktioniert.

Vielleicht war das gar keine Psychometrie, sondern nur

eine Sinnesdäuschung.

Also eine Illusion.

Ich habe nicht um diese Fähigkeit gebettelt.

Das weiß ich, Ned.

Und ich werde es nicht zulassen, dass dir

auch nur irgendetwas geschieht.

Das Messer zehrt an meinen Kräften.

Wie willst du das denn verhindern?

Indem ich es dir sofort aus der Hand

schlage.

Gut, nur noch dieses eine Mal.

Nur um zu sehen, ob es noch funktioniert.

Ich bin sehr gespannt.

Was darf es sein, Doktor?

Ein Glas von eurem besten Bier.

Dass Sie nicht aus unserem Stadtteil sind, sehe

ich auf den ersten Blick.

Ich habe hier in der Gegend eine Patientin

behandelt.

Leider konnte ich nichts mehr für sie tun.

Tja, wir müssen alle einmal sterben.

Es ist der Lauf der Welt.

Hatte Herr Doktor auch einen Namen?

Dr. William Gahl.

Ich bin erfreut, Sie kümmern zu lernen, Lady.

Ich sage dir, es stimmt nicht, was du

gesagt hast.

Also mir hier richtig zuhören.

Möchten Sie, dass ich Ihnen heute Nacht Gesellschaft

leiste, Dr. Gahl?

Ein Herr wie Sie weiß bestimmt, wie man

eine Dame zu behandeln hat.

Das meiste von diesem Gesindel hier hat darüber

überhaupt keinen Anstand.

Ihre Aufmerksamkeit schmeichert mir jetzt.

Catherine Beddows.

Aber meine Freunde nennen mich Cathy.

Cathy.

Ein hübscher Name für eine hübsche Frau.

Ihr Beruf muss doch sicher sehr anstrengend sein.

Die Medizin hat auch gute Seiten.

Ja, richtig, für einen Mann wie Sie es

sind schon.

Meine Mutter wurde sehr krank.

Ich pflegte sie Tag und Nacht.

Niemand hat mir geholfen.

Wir konnten uns keinen Doktor leisten.

Ein Mädchen wie ich verdient leider nicht so

gut.

Das ist sicher schwer für Sie gewesen.

Das war es wirklich.

Ich sage immer, sei mit dem zufrieden, was

du hast.

Es könnte auch viel schlechter sein.

Das ist richtig.

Es war mir ein Vergnügen, mich mit Ihnen

zu unterhalten, Miss Beddows.

Aber ich muss jetzt leider gehen.

Guten Abend.

Können Sie mir nicht noch etwas Gesellschaft leisten?

Vielleicht ein andermal.

Was denn?

Hat sich Ihre Meinung geändert?

Ich denke, etwas frische Luft würde uns beiden

ganz gut tun.

Wohnen Sie hier in der Gegend, Cathy?

Ja, gleich da vorne um die Ecke.

Ich wohne sehr bescheiden.

Dafür aber trocken und gemütlich.

Wissen Sie, Bescheidenheit kann auch eine Tugend sein.

Oh, ich glaube, ich habe sogar noch eine

Flasche Whisky in meiner Arzttasche dabei.

Das sagen Sie erst jetzt.

Beruhige dich, Melon!

Alles in Ordnung.

Dir ist nichts geschehen.

Es war furchtbar.

Er wollte gerade jemanden umbringen.

Hast du den Ripper wiedergesehen?

Ja, diesmal sei er dir ähnlich.

Mir?

Am besten setzte dich hin.

Versuch, dich zu erinnern.

Diesmal war es anders.

Du warst in einem Pub und hast mit

einer Frau geredet.

Du hattest dich als Dr. Gull vorgestellt.

Dr. William Gull ist in der Zeit ein

prominenter Arzt gewesen.

Die meisten Menschen haben ihn für den Ripper

gehalten.

Wieso sieht er so aus wie du, das

verstehe ich nicht.

Ja, das, das wundert mich auch.

Beim ersten Mal warst du es in der

Gestalt von Nedley dem Kutscher.

Und jetzt war ich es als Gull.

Es ist, als ob du die Dinge durcheinanderbringst

und dabei dir bekannte Gesichter benutzt, wie in

einem Traum oder Albtraum.

Aber was du siehst, scheint doch der Realität

zu entsprechen.

Ja, aber diese Fähigkeit zehrt an meinen Nerven.

Ich weiß, das ist anstrengend.

Erhöhte Temperatur, dein Puls schlägt schneller.

Ich glaube, wenn sich deine Fähigkeit erst einmal

vollständig entwickelt hat, wird es dir besser gehen.

Vollständig entwickelt?

Denkst du etwa, dass ich mich nochmal darauf

einlasse?

Ned, du wirst es nicht glauben, aber das,

was du vorhin erzählt hast, das entspricht exakt

der Theorie von damals.

Diese Frau, die mit Dr. Gull gesprochen hat,

wie war ihr Name?

Es war alles so schrecklich, sie nannte sich

Catherine.

Catherine Beddows, sie war das vierte Opfer.

Aber es war kein Mädchen von der Straße,

es war Veronica.

Sehen Sie, so weit war ihr Lager gar

nicht entfernt.

Ist ja wirklich gemütlich hier.

Wo ist es?

Es muss doch hier irgendwo sein.

Wieso haben Sie das gemacht?

Wir mussten doch was essen.

Meine Leute waren hungrig.

Wo sind bloß die Instrumente?

Vielleicht sind sie geraubt worden.

Ich muss sie finden.

Sie müssen mir helfen.

Ich weiß nicht, wie Sie sich das vorstellen.

Es leben viele Stämme auf dem Plateau.

Wir fangen mit den Stämmen an, die hier

in der Nähe leben.

Also kommen Sie schon.

Es wird sicher bald dunkel sein.

Und es ist nicht gut, nachts im Dschungel

umher zu irren.

Denken Sie, ich habe Angst vor diesen Sauriern?

Ich werde nicht in Ihre Hütte zurückkehren, bevor

ich meine Instrumente gefunden habe.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich

Sie in meiner Hütte haben will.

Sie wagen es so, mit mir zu reden?

Sie wissen wohl nicht, wen Sie vor sich

haben?

Offensichtlich nicht den, für den ich Sie hieb.

Wenn Sie glauben, ich führe hier Nachtwanderungen durch,

vergessen Sie es.

Kommen Sie sofort zurück, Sie!

Fassen Sie mich nie wieder an!

Versuchen Sie es erst gar nicht!

Und kommen Sie nicht auf die Idee, mir

zu folgen.

Ich warne Sie, Dr. Gull.

So einfach kommen Sie hier nicht weg!

Sie sind nichts Besseres als ein Straßenmädchen.

Genau wie die in London.

Ich sagte Ihnen doch, dass Sie mich nicht

anfassen sollen!

Ich verfolge Jack the Ripper nun schon seit

34 Jahren.

Zuerst durch Europa und Afrika, dann den Amazonas

rauf und runter und jetzt bin ich hier.

Am Ende der Welt.

Was für ein Glück für uns.

Ihre Geduld ist bemerkenswert.

Man darf seine Ziele nie aufgeben.

Da wird mir Lord Roxton sicher zustimmen.

Lord Roxton hat offen gestanden, Ihr endloses Geschwafel

satt.

Das war aber nicht gerade sehr taktvoll.

Nehmen Sie ihm das nicht übel, normalerweise ist

er ein höflicher Mensch.

Ist schon in Ordnung.

Sie sind ja erschöpft.

Ich hoffe, dass wir unser Nachtlager hier aufschlagen

und morgen früh weitergehen.

Ich bin auch gut bei Kräften, danke vielmals.

Was ist denn bloß los mit dir?

Du benimmst dich wie ein eifersüchtiger Teenager.

Ich bin nicht eifersüchtig.

Aber deine Angewohnheit, jedem Mann, der dir begegnet,

anzuhimmeln, geht mir ein kleines bisschen auf den

Geist.

Dieser Mann kann uns noch sehr nützlich sein,

immerhin kennt er den Weg vom Plateau.

Oh bitte, Marguerite, wie oft willst du noch

auf diese verführerischen Worte reinfallen?

Ich sag dir was, du kannst gern allein

zurückgehen.

Dann werde ich hierbleiben und mit dem Inspektor

flirten.

Wie du willst, tu dir keinen Zwang an.

Vielleicht sehen wir uns dann morgen früh, aber

nur vielleicht.

Vielleicht.

Witzig.

Ich hoffe nicht, dass ich der Grund dieser

Auseinandersetzung bin.

Nein, nein, ganz und gar nicht.

Manchmal nimmt er seine Beschützerrolle einfach zu ernst.

Ich weiß ja, dass er es nur gut

mit mir meint.

Ich denke, wir sollten unser Lager hier aufschlagen

und ein Feuer machen.

Sie haben recht, ich werde Holz sammeln gehen.

Was wollte dieser Dr. Gall?

Er bat mich, ihm zu helfen, sein Lager

zu finden.

Kannst du ungefähr sagen, wie alt er ist?

Ich schätze Ende 50.

Und du meinst, dass es sich um Jack

the Ripper handeln könnte?

Vom Alter her schon, aber ich frage mich,

was er hier im Dschungel zu suchen hat.

Er sagte, er will hier die Pflanzen und

Tierwild erforschen.

Von erforschen kann nicht gerade die Rede sein.

In seinem Camp hängt sogar ein zerlegter Raptor.

Du hattest Glück, dass du Gall entkommen bist.

Wieso ich?

Er hatte Glück, denn wenn ich gewusst hätte,

wer er ist, hätte ich ihn den Sauriern

zum Fraß vorgeworfen.

Das habe ich vermisst, Veronica.

Deine präzise Unterscheidung von Recht und Unrecht ist

sehr erfrischend.

Bei aller Freude darüber, dass unsere Familie wieder

vereint ist, müssen wir diesem Geheimnis auf den

Grund gehen.

Welchem Geheimnis?

Wenn dieses Messer diesem abscheulichen Doktor gehört, brauchen

wir ihn doch nur gefangen zu nehmen.

Wenn das so einfach wäre, Veronica.

Als Malone und ich ihm folgten, sind uns

zwei unterschiedliche Fußspuren aufgefallen.

Dann ist noch jemand hier?

Es wird immer komplizierter.

Und ich glaube, dass das alles mit diesem

Messer zusammenhängt.

Oh nein, nicht schon wieder.

Ich bin mir durchaus bewusst, wie groß die

Gefahr für dich ist.

Ich will das Verbrechen nicht nochmal erleben.

Das wollen wir auch nicht, Ned.

Besonders nicht hier, wo uns solche Gräueltaten fremd

sind.

Wir müssen sie verhindern.

Aber mit deiner Hilfe.

Möchten Sie auch einen Tee?

Ich schien Ihnen am Anfang nicht gerade sympathisch

zu sein.

Nicht, dass ich Sie nicht leiden kann.

Ich traue Ihnen nur nicht.

Das kann ich Ihnen nicht einmal übel nehmen.

Auf eine Frau wie Marguerite können Sie wirklich

stolz sein.

Verständlich, dass Sie sie vor anderen Männern beschützen

wollen.

Ich würde dasselbe tun.

Dann sind Sie ja jetzt gewarnt.

Ich sehe schon, dass man sich mit Ihnen

nicht anlegen sollte.

Ist Ihnen nicht gut?

Vielleicht sollten Sie sich hinlegen.

Bastard!

Ich habe Sie vergiftet.

So ist es gut.

Margaret wird denken, dass Sie sie verlassen haben.

Keine Angst.

Das Gift wird Sie nicht töten.

Courage lebt wirklich nur die Glieder.

Aber Sie werden beim Bewusstsein bleiben.

Wenn wir morgen früh das Lager verlassen, werden

Sie nicht in der Lage sein, uns daran

zu hindern oder nach Ihrer Angebeteten zu rufen.

Ich werde Sie dorthin bringen, wo die Flut

Sie erreichen kann.

Und wenn die Flut kommt, werden Sie den

Tod durch langsames Ertrinken erleiden.

Dann habe ich Sie nicht mal umgebracht.

Sie wird mein hübschestes Opfer sein.

Ich hoffe, du weißt, was du tust, Challenger.

Mit Hilfe dieser Maschine ist es mir möglich,

deinen Herzschlag zu messen.

Und auch, wie deine Haut galvanisch auf Temperatur

reagiert.

Wenn die Reaktion zu intensiv ist, nehmen wir

das Messer sofort weg.

Mein Leben liegt in deiner Hand, George.

Wurde die Leiche angefasst?

Nein, Inspektor Anderson, sie wurde gerade erst gefunden,

Sir.

Gehen Sie weiter!

Gehen Sie bitte weiter!

Kathy Beddows.

Opfer Nummer Vier.

Schrecklich.

Wissen Sie schon, wer es war?

Das ist typisch Scotland Yard.

Sie kommen immer erst dann, wenn es zu

spät ist.

War diese Frau eine Freundin von Ihnen?

Naja, nicht direkt eine Freundin.

Wir kennen uns alle durch unsere Arbeit, wissen

Sie?

Wir erzählen uns gegenseitig die Schauergeschichten unserer Freier.

Und was sind das für Herren, die Sie

Freier nennen?

Feine Herren.

Solche wie Sie, Inspektor.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie je

so einen feinen Herrn wie mich kennengelernt haben.

Wann haben Sie Ihre Freundin zuletzt gesehen?

Vor ein paar Stunden.

Sie wollte nach Hause ihren Rausch ausschlafen.

Dazu ist es ja nun nicht gekommen.

Wissen Sie, was ich glaube, Inspektor Anderson?

Scotland Yard hat gar kein Interesse, sich um

die Slums in London zu kümmern.

Wäre ein Mädchen am Piccadilly oder Regent Square

umgebracht worden, hätte man den Mörder längst gefasst.

Es könnte aber auch einer von Ihnen gewesen

sein.

Ein Polizist.

Ich sehe doch, wie Leute wie Sie uns

anstachen, als wären wir eine Wache.

Ja, aber nur, weil Sie einen äußerst gefährlichen

Beruf ausüben, Miss...

Mary Jane Kelly.

Ich komme aus einer besseren Familie, Inspektor.

Und dennoch fielen Sie in ein tiefes Loch,

Miss Kelly.

Ich bitte Sie, mich zu begleiten.

Ich brauche Ihre Aussage.

Sie glauben doch nicht, dass ich mich mit

Ihnen noch unterhalte.

Ich sehe doch, dass es Ihnen nicht um

meine Aussage geht.

Sie haben nur zwei Möglichkeiten.

Denken Sie nach.

Sie meinen freiwillig oder in Handschellen?

Sie haben es erraten.

Hey, zu Scotland Yard müssen wir in die

andere Richtung.

Das überlassen Sie gefährlichst mir.

Wenn Sie mir zu nahe kommen, schreie ich.

Och, das bezweifle ich.

Sie sind nur ein Straßenmädchen und kein Mensch

wird sich einen Dreck um Sie scheren.

Hier.

Beim nächsten Mal gibt es mehr.

Darum möchte ich auch bitten.

Ned, schon gut.

Du bist wieder bei uns.

Wie fühlst du dich?

Es war schlimmer als vorher.

Ich glaube, ich werde krank.

Lass deinen Kopf weit nach vorne fallen und

atme tief ein.

So ist es besser.

Dein Puls wird langsam wieder normal.

Ich kann bald nicht mehr, Challenger.

Es wird mit jedem Mal schlimmer.

Das wird dir helfen.

Dieses Mal habe ich Roxton gesehen, aber dort

hieß er Inspektor Anderson.

Anderson?

Von Scotland Yard?

Er fand das Messer, wischte das Blut davon

ab und sprach mit einer Frau, die genauso

aussah wie Marguerite.

Das habe ich vermutet.

Jetzt sind wir alle daran beteiligt.

Moment mal, kannst du uns das bitte erklären?

Er vermischt uns mit denen, die in dieses

Verbrechen verwickelt waren.

Du sagtest Marguerite.

Wie war ihr anderer Name?

Mary Jane Kelly.

Das war das fünfte und letzte Opfer von

Jack the Ripper.

Dreimal hast du das Messer berührt.

Und jedes Mal hast du einen anderen Mörder

gesehen.

Den Kutscher, den Doktor und jetzt den Inspektor.

Und wer von denen war's?

Ich weiß es noch nicht.

Wenn deine Visionen wirklich stimmen sollten, dann müssten

alle drei ihre Fingerabdrücke auf dem Messer hinterlassen

haben.

Ich habe diesen Gallen verdacht.

Schon möglich.

Da gibt es aber noch einen anderen Mann

in diesem Camp.

Es kommen beide in Frage.

Roxton!

Roxton!

Langsam hasse ich deine Spiele.

Ich finde das nicht mehr witzig.

Roxton, komm sofort zurück.

Mittlerweile ist das langweilig.

Schon irgendein Zeichen von ihm?

Nein, leider nicht.

Das ist nicht seine Art.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mich

mitten in der Nacht zurücklässt.

Schon gar nicht mit so einem...

Mann wie mir?

Verstehen Sie das nicht falsch?

Aber...

Sie haben wirklich nicht gesehen, wie er das

Lager verlassen hat?

Und er hat nichts zu Ihnen gesagt, nachdem

ich eingeschlafen bin?

Nicht ein Wort.

Vielleicht ist er ja zum Baumhaus zurückgegangen.

Das kann natürlich auch sein.

Warten Sie.

Wir sollten unsere Kräfte schonen.

Vielleicht treffen wir ihn ja unterwegs.

Meinetwegen hoffen wir das Beste.

Und wenn wir ihn finden, wird er erst

einmal ein paar passende Worte von mir hören.

Marguerite, würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn Sie

einen kleinen Umweg gehen?

Ich will versuchen, meinen Camp zu finden.

Ich denke, dass sich das einrichten lässt.

Das ist furchtbar nett von Ihnen.

Ich werde eine Nachricht für Marguerite und Roxton

hinterlassen.

Sehr gut.

Sie müssten eigentlich heute irgendwann wieder zurück sein.

Ich wäre dann soweit.

Können wir?

Was tust du da?

Da wir wissen, dass dieser Gall sein Messer

sucht, halte ich es für besser, es nicht

unbeaufsichtigt zu lassen.

Du siehst heute schon viel gesünder aus.

Gestern hast du mir einen großen Schrecken angejagt.

Das geht mir gut.

Wir sollten jetzt losgehen.

Je eher wir die Kerle haben, desto eher

hat der Spuk ein Ende.

Oh, wie viele Leute haben hier gewohnt?

Nur ich.

Sie haben das ganze Zeug hier allein hergeschleppt?

Ich bin eben ein echter Packesel.

Wer hat das getan?

Ich wollte das Fleisch trocknen als Reserve.

Ich schätze, dass wir damit den T-Rex

angelockt haben.

Was suchen Sie?

Die Mordwaffe.

Ich hatte sie ihm vor einiger Zeit abgenommen.

Das Messer des Rippers, wie haben Sie das

angestellt?

Das erzähle ich Ihnen, wenn ich es gefunden

habe.

Ich möchte, dass Sie mir erklären, was hier

gespielt wird.

Denken Sie etwa, ich lüge?

Ich weiß zwar nicht, was Sie wirklich wollen,

aber es wäre besser für Sie, wenn Sie

mir meine Fragen beantworten.

Sie sollten nicht auf einen Wehrlosen schießen, Margaret.

Dann zwingen Sie mich nicht, es zu tun.

Sie sagen mir jetzt, was mit Roxen ist.

Ich habe ihm gestern etwas Kurar in den

Tee getan.

Wissen Sie, was das ist?

Es ist eine Form von alkalischem Strichnin, das

eine totale Lähmung hervorruft.

Aber bei vollem Bewusstsein...

Sie wären fast über ihn gestolpert.

Sie haben sich von mir zur Umkehr überreden

lassen.

In der Zwischenzeit hat Ihnen bestimmt die Flut

mitgerissen.

Dafür werden Sie bezahlen!

Damit habe ich gerechnet.

Während Sie letzte Nacht schliefen, habe ich Ihren

Revolver gelehrt.

Sie haben recht, die Kugeln wären viel zu

schade gewesen.

Die Dinosaurier sollen auch etwas von Ihnen haben.

Ich werde

ihm alles verzeihen.

Da ist er!

Verlass mich nicht!

Komm schon, atme!

So oft hast du mich ja noch nie

geküsst.

Dieser Mistkerl führte von Anfang an nichts Gutes

im Schilde, du hattest recht.

Das nächste Mal...

kommst du hoffentlich etwas früher.

Das werde ich, das verspreche ich dir.

Hey, aufwachen!

Wo sind Sie gewesen?

Ich habe Sie überall gesucht.

Ich bin durch den halben Dschungel gelaufen.

Haben Sie das Messer gefunden?

Ich dachte, Sie haben es!

Wir müssen es finden, wir brauchen das Messer.

Mehr als uns das Leben lieb ist.

Hier sind zu viele Spuren, wir können sie

nicht mehr unterscheiden.

Es wird schwer sein, sie zu finden.

In der Zwischenzeit können sie über alle Berge

sein.

Melon, was hast du vor?

Du hattest recht.

Wir können dem Ganzen nur entgegentreten, wenn ich

meine Fähigkeiten zur Hilfe nehme.

Ich bin einverstanden.

Was ist, wenn du dadurch wieder nicht den

wirklichen Mörder findest?

Keine Ahnung.

Vielleicht bringt es nichts.

Aber ich tue es.

Ned!

Ned, nein, nicht!

Nein!

In weniger als drei Monaten sind fünf junge

Frauen ermordet worden.

Seltsam ist nur, dass die Morde so plötzlich

aufhörten, wie sie begonnen hatten.

Für wahre, Inspektor.

Und glauben Sie auch, dass niemals jemand dahinter

kommen wird, wer der wirkliche Mörder ist?

Nicht einmal die Geschichte wird es je aufdecken

können.

Tja, ich glaube, dass wir unsere Spuren sehr

gut beseitigt haben.

Ein Prost auf die Niedertracht, Dr. Gull.

Es ist besser, in der Hölle zu regieren,

als im Himmel zu dienen.

Ihre Kutsche ist bereit, meine Herren.

Ihr Gepäck befindet sich an Bord des Schiffes.

Vielen Dank.

Ich wollte schon immer den Kontinent bereisen.

Genau das Richtige um diese Jahreszeit.

Seht doch!

Das ist der Ripper!

Das stimmt, er ist es!

Seht her!

Mit diesem Messer hat er die Frauen umgebracht!

Ihr darf nicht entkommen!

Einige Dinge erledigen sich von allein.

Wie schade, Inspektor.

Ja, mal schade.

Du verdammter Mistkerl!

Nein!

Nein!

Ned!

Alles in Ordnung, Ned?

Was hast du diesmal gesehen?

Es waren alle drei, und zwar der Doktor,

der Inspektor und der Kutscher.

Alle drei gemeinsam?

Mein Kompliment.

Sie schon wieder.

Keine Bewegung.

Diesmal werde ich nicht zögern, sie zu erschießen.

Sie haben unser Messer gefunden.

Inspektor Anderson, nehme ich an.

Wirklich clever.

Das werden Sie bereuen!

Ich bereue schon lange nichts mehr.

Bleiben Sie, wo Sie sind!

Nehmen Sie die Hände hoch!

Bedauerlicherweise starb John Nedley in London.

Er überließ uns sein Vermächtnis, das Werk des

Rippers fortzuführen.

Wenn Sie ihr was antun, werde ich sie

beide töten!

Ein kleiner Scherzkeks, hm?

Was soll der Unsinn?

Damit laden wir die wilden, hungrigen Tiere zum

Essen ein.

Frisches Raptorenblut.

Ein wirklich schönes Messer.

Damit töte ich Ungeziefer wie Sie.

Na los, wir gehen.

Bewegung!

Ich warne Sie!

Hier gibt es alles, was man sich wünscht.

Ich denke, dass ich hier sehr glücklich werden

kann.

An wen erinnert Sie, die Kleine?

Ich weiß es nicht, ist ja auch egal.

Auf jeden Fall wird Sie unser erstes Opfer

in dieser schönen, wilden Welt sein.

Manche Rituale sind wie eine Sucht.

Je mehr wir töten, umso mehr müssen wir

töten.

Es geht sprichwörtlich ins Blut.

Leute wie Sie werden irgendwann Opfer ihrer eigenen

Schandtaten.

Kann schon sein.

Doch die Hölle kann warten.

Ich werde dich zum Baumhaus bringen.

Und dann suche ich Veronica.

Sollen wir mit der Operation beginnen?

Wann immer Sie wollen, Doktor.

Wenn Sie den Kampf mit dem Messer suchen,

greifen Sie mich nur an.

Das macht er schon.

Kein Schritt weiter!

Sie werden den Tag verfluchen, an dem Sie

geboren wurden.

Was ist hier los?

Nein!

Ness!

Challenger!

Du hast beide besiegt?

Ich hatte keine Wahl.

Hab ich was versäumt?

Eigentlich nicht.

Dann bin ich ja beruhigt.

So muss man sich wohl die Hölle vorstellen.

Hier würde ich nicht gerade ein Picknick machen

wollen.

Niemand wird sich hierher wagen.

Die Sengas nennen ihn den Bösen Ort.

Das passt ja zu diesem Messer.

Ist es nur der Ort oder die Hand

des Menschen, die es dazu macht?

Vielleicht ist es nur ein Messer wie jedes

andere, aber immer wenn ich es sehe oder

anfasse, fühle ich den Schmerz, den es verursacht

hat.

Ich will dieses Teufelswerkzeug hier nie wieder sehen.

Nicht auf diesem Plateau.

Lebe wohl, Jack the Ripper.

Mögest du nur als Lektion in uns weiterleben.

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