All language subtitles for S02E04 Alarm für Cobra 11 - Einsatz für Team 2-Fahrschule-1386373090

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Original subtitles

*

Untertitel: AUDIO2 im Auftrag des ORF

Frank, jeder ist doch romantisch. Der eine mehr, der andere weniger.

Aber tief im Innern träumt doch jeder von etwas Besonderem.

Einzigartigem.

Und glaubt fest daran, dass er es eines Tages ...

.. erreichen wird?

Ja. - Mhm. Hast du schön gesagt.

Guck mal, die Fahrschülerin zum Beispiel, ja?

Die glaubt fest daran,

dass sie irgendwann ihre Fahrprüfung bestehen wird.

Das wird nie Realität, aber sie glaubt daran.

Das ist eine Autobahn, Frau Vincenz.

Und das heißt, hier darf man ruhig etwas schneller fahren.

* Motorenrauschen *

Warst du nicht derjenige,

der bei seiner ersten Fahrprüfung durchgefallen ist?

Ich? Nein. - Nein?

Nein.

Na ja, ja.

Aber hey, entschuldige mal, der Fahrprüfer, ja?

Das war ein Korinthenkacker.

* spannungsgeladene Musik *

Was machen Sie denn da?

Sie haben doch gerade gesagt, ich soll schneller fahren.

Frau Vincenz, Sie hängen dem Mann ja gleich auf der Stoßstange.

"Herr Traber, das war eine durchgezogene Linie."

"Herr Traber, das ist eine verkehrsberuhigte Zone."

"Herr Traber, das war gelb."

Herr Traber, die Fahrschülerin überholt Sie gerade.

* Motorenrauschen *

* angespannte Musik *

* Quietschen *

Okay, das reicht.

Frau Vincenz, nehmen Sie bitte die nächste Abfahrt.

Was? Wieso denn? Was hab ich denn falsch gemacht?

Alles, Frau Vincenz.

* aufgeregte Musik *

Mensch, brems ab!

Jetzt bremsen Sie endlich ab und lassen den Wagen vorbei!

Schneller, langsamer, Sie machen mich total verrückt!

* nervöse Musik *

Fahr doch!

Herrgott, Frau Vincenz! - Ah!

* Quietschen, Klirren *

* Quietschen, Stöhnen *

* Sie sprechen durcheinander. *

* aufgeregte Musik, Quietschen *

* Musik verklingt. * Oh Mann, oh Mann.

* nervöse Musik *

* lautes Krachen *

* Schrei, Klirren *

* Quietschen *

* spannungsgeladene Musik *

* Klirren *

* Musik verklingt langsam. *

* gespannte Musik *

Ihr Revier ist die Autobahn, ihr Tempo ist mörderisch.

Ihre Gegner: Autoschieber, Mörder und Erpresser.

Einsatz rund um die Uhr für das Team von Cobra 11.

Unsere Sicherheit ist ihr Job.

* Krachen, gespannte Musik *

*

* Musik verklingt. *

* gespannter Klang *

Frau Vincenz, ich werde dafür sorgen,

dass Sie nie wieder hinter einem Steuer sitzen.

* bedrückte Musik *

* aufgeregte Musik *

* Musik verklingt. *

* Piepsen, aufgeregte Musik *

- Es ist was Furchtbares passiert, Uwe.

- Was denn? Hast du etwa bestanden?

- Bitte, du musst mich sofort abholen. Ich steh auf der A57.

- Wieder durchgefallen.

Mein Schatz, wann siehst du ein,

dass der Führerschein rausgeschmissenes Geld ist?

- Uwe, kannst du mich bitte abholen?

- Tut mir leid, Schatz,

ich hab gleich ein Meeting mit einem Klienten.

Nimm dir bitte ein ... * Piepsen *

* beunruhigende Musik * Was soll das?

Ich bin der neue Fahrlehrer.

* angespannte Musik *

Moment, hattet ihr jemanden geladen?

Der ist mit meiner Dienstwaffe geflohen.

Wer? - Ruther, Klaus Ruther.

Wer ist das? - Der Gefangene.

Alles klar. Der Arzt kommt gleich.

Scheiße.

- Ja, Traber hier.

Wir brauchen eine Fahndung nach Klaus Ruther.

Hat wer von Ihnen gesehen, wie sich der Unfall ereignete?

Ja, ich. - Ja, und der Mann ist bewaffnet.

Die hat völlig die Nerven verloren. - Wer ist die?

Meine Fahrschülerin.

Erst überholt die rechts, dann zieht die plötzlich links rüber.

Ich konnte nichts machen. - Was?

Wo ist Ihre Fahrschülerin jetzt? - Hier, hier im Wagen.

* gespannte Musik *

Ich hab keinen Führerschein.

Na und? Meinen Sie, ich hab Freigang?

Was wollen Sie von mir?

Ich will, dass Sie mir zeigen, was Sie bis jetzt gelernt haben, Frau ...

.. Vincenz.

Ich würd an Ihrer Stelle aufgeben.

Früher oder später kriegen die Sie sowieso.

Ach was! Doch nicht mit so einer hübschen Fluchtfahrerin.

Übrigens, Frau Vincenz, das ist eine Autobahn.

Oh Gott, sind Sie wahnsinnig?

* aufgeregte Musik *

Und jetzt beginnen wir mit der Geländeausbildung.

Runter von der Autobahn.

Na los, Blinker und runter und ab geht's.

* Quietschen *

* Musik verklingt. *

Hier noch mal die Zwölf an alle.

Wir sind noch auf der Suche nach der flüchtigen Fahrschülerin

in dem Fahrschulwagen mit amtlichem Kennzeichen K-SH 214.

Das kann nicht so schwer sein. Danke, Ende.

Was ist das?

Er wurde seine Handschellen nicht los.

Das heißt, er ist mit Sicherheit nicht alleine weggekommen.

* Lachen * Was ist denn?

Entschuldige, ich stell mir nur gerade vor,

der sitzt bei unserer Kamikaze- Fahrschülerin auf dem Beifahrersitz.

Das find ich schon irgendwie ganz lustig.

Okay.

Was ist das?

Ruther sitzt tatsächlich auf ihrem Beifahrersitz.

Jetzt haben wir eine Geiselnahme.

Nee, jetzt haben wir einen Albtraum.

* aufgeregte Musik *

Aussteigen!

Also, Ihr Fahrlehrer, der muss ein ziemlicher Idiot sein.

Sie fahren ausgezeichnet.

* beunruhigende Musik, Vogelzwitschern *

Okay.

Jetzt kümmern wir uns um die Handschellen.

Gut, geben Sie mir Ihre Waffe und ich schieß die Dinger durch.

* Lachen * Was?

Netter Versuch.

Hey ...

Sieht gut aus. Sollten Sie öfters offen tragen.

Bitte.

- Kein Problem.

Nein, ich bin froh, dass ich noch welche bekomme.

Vielen Dank. - Chefin, Sie gehen ins Konzert?

Ja. - Alleine?

Nein. - Oh, mit wem?

Was haben wir?

Ähm, Klaus Ruther, unser entflohener Häftling,

war vor zwei Jahren bei einem Sparkassenüberfall

als Fluchtwagenfahrer beteiligt

und ist vor der Bank gefasst worden.

Sein Partner und die zwei Millionen Euro wurden nie gefunden.

Tja, dann legen Sie sich mal ins Zeug.

Ach, übrigens, Traber, ich bin positiv überrascht,

dass Sie Ihren Wagen diesmal noch nicht geschrottet haben.

Danke.

* Telefonklingeln, Gesprächsfetzen *

Sie hat heute ein Date, ich weiß aber nicht mit wem.

Schließen Sie die Dinger auf und dann können Sie gehen. Versprochen.

* nervöse Musik *

Obwohl Sie genau zu den Frauen gehören,

von denen man jede Nacht im Knast träumt.

Also, aber sonst geht's Ihnen gut.

Hey, das war ein Kompliment.

Ach ...

Hier, die Ermittlungsakte vom Banküberfall.

Und die Adresse von Anke Vincenz,

die ist mit einem reichen Banker verheiratet.

Uwe Vinzenz, Köln, Hahnwald.

So viel zum Thema Frauen und Romantik.

Frauen sind berechnend und kühl.

Ja, und Männer sind immer die Opfer.

Angenommen, Ruthers Partner konnte mit der Beute entkommen.

Er holt sich seinen Anteil ab? - Ja, genau.

Was will der von Vincenz? Geld fürs Taxi sparen?

Ruthers Partner ist ein ganz anderes Kaliber.

Bei dem Überfall damals wurde der Kassierer angeschossen

und schwer verletzt.

Dann mal los.

Wieso waren Sie im Gefängnis?

Banküberfall.

Oh Gott, oh ich seh schon die Schlagzeile.

"Frau von Investmentbanker hilft Bankräuber bei der Flucht."

"Hilft Bankräuber bei der Flucht in den sonnigen Süden."

Pfff.

Sie werden doch nicht aus Deutschland rauskommen.

Ach was, man kommt überall raus.

Man muss nur wollen.

* beunruhigende Musik, Vogelzwitschern *

* Sie stöhnt. * Was ist jetzt?

Das funktioniert so nicht. Wir brauchen was anderes.

Wir?

Wissen Sie was, Sie können mich mal.

Wir sind ein perfektes Team. Ich heiß Klaus, übrigens.

Na los, steig ein, wir fahren woanders hin.

Mach das Schild runter.

* spannungsgeladene Musik *

Na los.

Fluchtfahrerin.

Der Mann muss Optimist sein. Wissen Sie,

dass meine Frau schon dreimal durch die Fahrprüfung gefallen ist?

Ja? - Herr Vincenz, ich glaube,

Ihre Frau würde lieber eine Runde Tennis spielen,

als diese Nummer durchzuziehen.

Wann hatten Sie zuletzt Kontakt zu Ihrer Frau?

Mein lieber Herr, anstatt mich hier anzumachen,

sollten Sie meine Frau suchen und sie nach Hause bringen.

Sind Sie sicher, dass sie das überhaupt will?

Frank? Entschuldigung.

Es läuft bereits eine Großfahndung, Herr Vincenz.

Hat Ihre Frau ein Handy bei sich?

Ja, natürlich. Anke hat mich vorhin angerufen.

Darf ich die Nummer haben? - Ja.

Und? Ich meine, worum ging's da?

Irgendetwas Schreckliches sei passiert,

was ja bei meiner Frau nichts Ungewöhnliches ist.

Ich dachte natürlich, sie meint die Prüfung.

Ja, und wann war das?

Vor knapp zwei Stunden, danach hatte ich einen Termin.

Ah. - Ist leider nur in die Mailbox.

Ah. Wir gehen dann.

Sie rufen uns bitte an, wenn sich Ihre Frau meldet, ja?

Boah ey. Susanna, stell dir doch mal bitte vor,

du bist mit diesem netten Menschen hier verheiratet.

Nein.

Dann stell dir vor, du bist Anke Vincenz

und mit diesem Ekelpaket verheiratet. Was bedeutet das?

Goldene Kreditkarte, goldener Käfig.

Gut, hast du da jetzt mit Mister Wonderful Vincenz

das, wie hast du gesagt, das Besondere, das Einzigartige,

hast du das schon erlebt? Oder würdest du ...

.. dem nächstbesten Kriminellen, der mich als Geisel nimmt,

um den Hals fallen und sagen: "Du bist mein Prinz"?

Frauen sind vielleicht romantisch, aber nicht bescheuert.

War ja nur 'ne Idee.

Ach komm, komm, lass mich mitfahren, bitte.

* dynamische Musik *

* gespannte Musik *

Uh! Oh, was soll das?

Ja, tut mir leid, aber ich geh jetzt meine Kohle holen.

Und ich kann nicht riskieren,

dass du abhaust und die Bullen alarmierst.

Wenn du Glück hast, bist du mich in 'ner Stunde los.

Und wenn ich Pech hab? - In 'ner halben.

* angespannte Musik *

Kompressor, 370 PS, 7000 Kilometer gelaufen, scheckheftgepflegt.

Ist wie für Sie gemacht. - Schön, schön, ja.

Über den Preis können wir reden, ne? - Sollten wir, ja.

* unsichere Musik *

Ähm, vielleicht schauen Sie sich den noch mal an.

Schöne Farbe, schwarz, hat natürlich ein bisschen mehr PS.

Äh, 'nen kleinen Moment, ich komm gleich, ja?

(flüsternd:) Was machst du hier? - Da staunst du, was?

Sag mal, bist du ausgebüxt, oder was?

Sagen wir, es ergab sich die Möglichkeit,

nicht mehr im Knast sitzen zu müssen. - Ist dir wer gefolgt?

Nee, jetzt beruhig dich.

Ich will meinen Anteil, dann bin ich weg.

Äh, kleinen Moment, ich komm sofort, ja?

Glaubst du, ich hab die Kohle hier rumliegen?

Ich muss heute weg, ich brauch die Kohle sofort!

Okay, lass mich überlegen. In zwei Stunden?

Ja, besser in drei Stunden.

In der alten Hütte in der Kiesgrube, okay?

Okay. - Kleinen Moment, ich komm gleich.

Ich wusste, auf dich kann ich mich verlassen.

Du hast was gut bei mir, dass du mich nicht verpfiffen hast.

Jetzt verpiss dich, okay? - Alles klar.

Kleinen Moment.

Ja, schauen Sie sich doch mal das Heck an.

* gespannte Musik *

- Die Untersuchungsakten des Sparkassenüberfalls

lassen den Schluss zu,

dass Ruther von seinem Partner reingelegt wurde.

- Und der stammt aber mit Sicherheit nicht aus seinem Freundeskreis.

- Wieso? - Die hab ich überprüft.

Die sind noch weniger kriminell als meine Oma.

- Wo bist denn du? Du klingst wie aus 'ner Dose.

- Du, ich bin direkt hinter dir. Weißt du, was mir eingefallen ist?

Wenn der Ruther weiß,

dass er von seinem Partner geleimt wurde ...

Geschenk, für mich? Wie lieb!

Nein, das ist für die Engelhardt.

Das hat mir ein Kurier in die Hand gedrückt.

Wenn der Ruther weiß, dass er ...

Das ist mein Keks. - Frank, das ist lieb.

Das wär nicht nötig gewesen. - Das ist für die Engelhardt, okay?

Darf ich jetzt? Also, wenn Ruther weiß,

dass er damals von seinem Partner geleimt worden ist ...

Und?

Jetzt hab ich vergessen, was ich sagen wollte.

Männer, erst nehmen sie einem die Geschenke weg

und dann fehlen ihnen die Worte.

Die Jobs, die Ruther vor seiner Festnahme hatte.

Wie Trabers Lebenslauf.

Mit 16 die Schule geschmissen, Gelegenheitsjobs, zur See ...

Ich hab's wieder, okay. Also, wenn Ruther weiß ...

Das ist für mich. - Nein, das ist für die ...

.. für die, für Sie, Frau Engelhardt.

Wunderbar. Das Geschenk für Michael.

Ist wohl doch was Ernsteres mit dem Michael, hm?

Andrea?

Auf jeden Fall hat Ruther im Gegensatz zu dir

was richtig Männliches gelernt.

* beschwingte Musik *

Oh, bitte, was hat der denn Männliches gelernt,

was ich nicht kann? Hm?

Baggerfahren. - Baggerfahren?

Baggerfahren.

War Baggerführer in der Kiesgrube Horrem.

Das kann ich auch. - Das will ich sehen.

* aufgeregte Musik, Motorenrauschen *

Da ist es.

* unsichere Musik *

Zeit, Adieu zu sagen.

Sie lassen mich frei?

* spannungsgeladene Musik *

Du kannst auch gern auf mich warten.

In einer Viertelstunde bin ich Millionär.

Haben Sie keine Angst, dass ich die Polizei rufe?

* Türknallen *

Nein.

Denn erstens nehm ich das hier mit.

Zweitens, bis du bei der Bushaltestelle bist,

bin ich schon längst über alle Berge. Und drittens ...

.. findest du mich gar nicht so scheiße, wie du tust.

Sie sitzen da drin wie auf dem Präsentierteller,

das ist Ihnen schon klar.

Was soll das heißen? - Na ist doch komisch,

dass sich Ihr Partner hier mit Ihnen trifft,

mitten im Nirgendwo.

Du meinst, mein Kumpel will mich bescheißen?

Keine Sorge, ich hab alles fest im Griff.

War nett, dich kennengelernt zu haben.

Und, und viel Glück bei der Prüfung.

(leise:) Oh, Mann, ey.

* spannungsgeladene Musik *

* Piepsen *

Wolltest du nicht Baggerfahren? - Hä?

Da steht doch einer.

Susanna, das ist kein Bagger, das ist eine Planierraupe.

Was ist der Unterschied? - Du willst von mir wissen,

was der Unterschied zwischen Bagger und Planierraupe ist?

Ja.

Der Unterschied zwischen einem Bagger und einer Planierraupe,

das ist wie zwischen Mann und Frau. - Und was ist da der Unterschied?

Och ...

Ups.

* Knarzen *

Aha?

Das sieht nicht so aus, als ob hier noch jemand arbeitet.

* beunruhigende Musik *

* Scheppern *

Ah!

Bist du wahnsinnig? Was machst du hier?

Guck mal, da oben.

* aufgeregte Musik *

* Quietschen *

Ja, das ist mein Partner. - Ja, und wieso kommt der nicht her?

Mensch, kapierst du das nicht? Der wird dir deinen Anteil nicht geben.

Scheiße.

Ich muss die loswerden. Du musst mir helfen.

Hier.

(schreit:) Na los! - Das funktioniert niemals.

Schlag zu! - Das ist zu eng!

Los! * lauter Knall *

Danke. - Ich heiß Anke.

* unsichere Musik *

Scheiße. Raus!

Mach's gut, du Arschloch! - Schnell!

* lauter Knall, Schrei *

* Sie stöhnt. *

* angespannte Musik *

So viel zum Thema hier ist schon lang nichts mehr los.

* Scheppern *

Du machst das Licht, ich mach die Musik.

* abenteuerliche Musik *

So. Das war's, du Bastard!

Weg hier!

* Quietschen *

(Anke:) Schnell, schnell! - Ich komme!

Fahr los! - Ja doch.

* aufgeregte Musik *

Rechts hoch, rechts hoch! - Ich fahr ja schon.

Scheiße, da kommt einer! Fahr rechts!

* aufgeregte Musik *

Ernsthaft?

Das sind die Bullen! - Was?

Mist, Mist, Mist, Mist! Los, fahr! Schneller!

Ja.

So wie du fährst, kennst du dich hier aus, hm?

Kein Stück, aber ... ich hoffe mal er.

* aufgeregte Musik *

Rechts, rechts!

* hektische Musik *

Schneller, schneller, schneller! Gib Stoff!

(Ruther:) Links, links, links! - Wo?

Rechts!

Siehst du noch was? - Scheiße.

Die werden wir nicht los. - Da kann ich nicht fahren.

Da geht's runter! - Das geht, das geht! Fahr, los!

Oh Gott!

Okay, was der kann, kann ich auch. - Nein, Traber!

Festhalten!

* Knall, Schreie *

Na los, schneller!

* hektische Musik *

So, mein Freund.

Ich brems ihn aus.

Die wollen uns ausbremsen. - Du bist nicht angeschnallt!

Schau nach vorne!

* Motorenrauschen, hektische Musik *

Da, der Hügel! Gib Stoff! Gib Stoff! * Sie schreit. *

* spannungsgeladene Musik *

* Sie schreit. *

* lauter Schrei *

* unheilvolle Musik *

* Schrei *

* lauter Knall *

Sehr gut!

War nicht schlecht, ne? - Ja. Wir sind sie los.

* lässige, rockige Musik *

* Er stöhnt. *

Sag mal, wieso fährt sie eigentlich noch?

Und wieso fahren wir nicht mehr?

* Vogelzwitschern *

* Musik wird ruhiger. *

* rockige Musik *

Nicht schlecht.

Das war 'ne reife Leistung.

Was machen wir jetzt?

Ich hab dich da schon viel zu sehr mit reingezogen.

Ich will nicht, dass dir was passiert, und ...

Alles klar.

Ich soll verschwinden. - Nein!

Das will ich doch gar nicht. Ich mein, nicht mehr.

Ich muss mit diesem Arschloch abrechnen.

Das kann ich nur alleine.

Das ist er nicht wert. Du landest wieder im Knast.

Deinen Anteil kriegst du niemals.

* nachdenkliche Musik *

Obwohl ...

Der Typ denkt, du bist tot.

Das ist unsere Chance.

Ich schalte das Handy auf Vibration. Rufen Sie an, wenn's was Neues gibt?

Natürlich. Übrigens, steht Ihnen sehr gut, Frau Engelhardt.

Danke. Kann schlecht im Kostüm aufs Konzert.

Ach, Ohropax.

Chefin, dass ich den Dienstwagen geschrottet habe, kann ich erklären.

Alles in Ordnung, Traber. Alles in Ordnung.

Hey, Michael. - Hallo, Tante Anna.

Schön, dass du da bist.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

Danke.

Freust du dich aufs Hip-Hop-Konzert? - Ja.

* Telefonklingeln *

- Autobahnpolizei, Schäfer, guten Tag.

Tante Anna? - Hip-Hop-Konzert.

Ach, Frank, das muss ja eine Höllenbraut gewesen sein,

die dich da ins Kiesbett gefahren hat.

Dieter, ging dir nicht vor Kurzem

eine Falschparkerin durch die Lappen?

Ja, aber die hatte wenigstens Führerschein.

Danke schön, Wiederhören. Die Kriminaltechnik sagt,

dieser Sprengstoff stammt aus den Beständen der Kiesgrube in Horrem.

Dann hat Ruthers Partner doch was mit der Kiesgrube zu tun.

Wir bräuchten die Daten aller Angestellten,

die vor zwei Jahren dort arbeiteten.

Und den oder die Kiesgrubenbesitzer.

Und einen Kaffee, weil das dauert.

- Du hast was gut bei mir. Bis morgen.

* Klicken * Wunderbar.

Wir treffen meinen Kumpel morgen um sieben beim alten Flugplatz.

In Diepeschrath.

Und ein paar Stunden später sitzen wir unter Palmen.

Hoffentlich ist dein Pilotenkumpel zuverlässiger

als dein Freund Günther.

Ja, dem würd ich am liebsten den Kopf abreißen.

Hey, willst du seinen Kopf oder sein Geld?

Beides.

* Sie lacht. *

* ruhige, klimpernde Musik *

Wie geht's deinem Gesicht? - Geht.

* aufgeregte Musik *

Dieser Wichser. Als wär nix gewesen.

* Motor startet. *

Ist doch gut für uns, dass der sich so sicher fühlt.

Los, komm.

* spannungsvolle Musik *

* Scheppern *

Und? Hast du eine Ahnung, wie die Kombination ist?

Nee.

Früher hat er immer überall Zettel mit seinen Geheimnummern versteckt.

Der hat ein Gedächtnis wie ein Sieb.

* spannungsvolle Musik *

Was zum ...

Klaus? - Ja?

"485509 Raute".

Klingt gut.

* Piepen *

Bingo.

* spannungsvolle Musik *

(Ruther:) Yes. Yes! - Ja.

Tasche, Tasche.

* spannungsvolle Musik *

Das sind mindestens 250.000.

Ja. Das hier bringt auch noch mal so viel.

Fehlen immer noch 500.000.

* spannungsvolle Musik *

Was machst du? - Warte.

* Reißverschluss wird zugezogen. *

Klaus! - Ja?

Was? - Scheiße.

Wir müssen raus.

Wir müssen übers Fenster.

Und du musst verschwinden. - Wieso? Wieso kommst du nicht mit?

Ich besorg mir noch die restlichen 500.

Wir treffen uns in vier Stunden

in diesem Restaurant in Diepeschrath. Kennst du das?

Ja. - Gut, dann spring.

Oh Gott, das kann ich nicht.

Doch, das kannst du. Das kannst du.

Du musst springen.

Ich wollt doch nur den Führerschein! - Spring!

* spannungsvolle Musik *

* Musik verklingt. *

* monotone, unsichere Musik *

* Klicken *

* aufgeregte Musik *

Was zum Teufel ist hier los?

Arschloch.

* angespannte Musik *

* Quietschen *

"Anke Vincenz".

Na warte, du Bastard.

Du holst dir gar nichts.

* gespannte Musik * Hallo, Partner.

Waffe.

Ganz langsam. Mit zwei Fingern.

Ja, was soll denn die Scheiße?

Freust du dich gar nicht, dass ich noch lebe?

- Nein, nein, nein, nein.

Konzentriert die Fahndung bitte auf dieses Gebiet, ja?

Vor allem Tankstellen und Werkstätten. Danke.

35, 36, das sind ...

* Er nuschelt etwas. * Vergiss es, er ist zu alt.

Fällt durch. Nächster.

Weißt du noch, diese Idee, die du hattest,

mit dem goldenen Käfig und dem kriminellen Prinzen?

Ja, und?

Die ist vielleicht gar nicht mehr so blöde.

Bei so einer Nachtschicht kriegt man bestimmt Hunger, oder?

Oh, danke schön. - Hotte, du bist ein Engel. Danke.

(laut:) Hey, ich hab auch Hunger. Außerdem hab ich was gefunden.

Ich schick's euch rüber. - Hm?

Nein, danke. - Okay.

Ich kann doch nichts dafür, dass sie dich erwischt haben.

Da bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Aber das klären wir später.

Jetzt fahren wir zu dir und holen den Rest von meinem Anteil,

und zwar 500.000 in bar. Na los, fahr!

Okay, okay.

* Motor startet, gespannte Musik. *

Und ja keine Spielchen.

In den letzten fünf Jahren

gab es vier verschiedene Besitzer dieser Kiesgrube Horrem.

Aber egal, wer das Ding besaß, war nie ein lukratives Geschäft.

Vor zwei Jahren hieß der Besitzer Günther Weißflug.

Der wiederum war sechs Monate nach dem Überfall auf die Sparkasse

in der Lage, sich ein Autohaus zu kaufen.

Hier. - Autohaus Weißflug, das kenn ich.

Da gibt's nur gehobene Preisklasse.

Woher hat ein Kiesgrubenbesitzer so viel Kies für so einen teuren Laden?

* Lachen *

Ja, wahrscheinlich von der Sparkasse.

Wenn er heut Morgen 'ne Probefahrt macht.

Was willst du denn noch? Du hast doch deinen Anteil.

Zwei Jahre, Günther.

Zwei Jahre Knast!

Zwei Jahre die Schnauze gehalten! Wie willst du dafür bezahlen, hä?

Ich kann nichts für deine Dämlichkeit.

Das war Pech, dass sie dich erwischt haben.

Du hast nie was gesagt von 'nem zweiten Fluchtweg.

Du wolltest, dass sie mich erwischen. Und haust ab mit zwei Millionen.

Das ist doch Schwachsinn. Absoluter Blödsinn.

Das ist 'n Scheißgefühl, wenn man nicht mehr abhauen kann, was?

Ja, das kenn ich!

Okay, Klaus, okay, Klaus. Ich hab 'nen Fehler gemacht, okay?

Aber wir sind doch Freunde.

Wir waren nie Freunde!

Du kannst mich nicht töten. Dazu bist du viel zu feige.

Halt die Fresse! * Lachen *

Und dann?

Dann schnappen sie dich und stecken dich lebenslang in den Knast.

* gespannte Musik *

Du verdammter Wichser! Du wirst das gar nicht wagen!

* schmerzhaftes Stöhnen, gespannte Musik *

* Musik verklingt. *

* beunruhigende Musik *

"Den Rest hol ich mir später, Partner".

Der Ruther war hier. - Ja, und die Vincenz auch.

Vielleicht wollte die ein schnelleres Auto.

Dann wirft sie ihre Karte in den Papierkorb?

Okay, okay, okay. Also, jemand war hier, Weißflug war hier.

Ja.

Äh, der hat die Karte entdeckt. - Ja.

Okay, und, äh ...

.. versucht jetzt, an die Vincenz ranzukommen.

Und weil er das nicht kann, versucht er's über ihren liebevollen Ehemann.

Das reimt sich ja sogar. Solltest einen Gedichtband rausgeben.

* nervöse Musik *

(Anke:) Endlich.

* Vogelzwitschern *

Ich dachte, du kommst überhaupt nicht mehr.

* Sie atmet tief durch. *

Was? Was ist passiert? Hast du ihn etwa ...

Nein.

Der wird uns nichts mehr tun.

Du kannst nicht mitkommen.

Es ist nicht so, wie du denkst.

Ich würde nichts lieber tun, als mit dir abhauen.

Warum tust du's dann nicht?

Wenn ich Pech habe, schnappen mich die Bullen.

Ein paar weitere Jahre im Knast sitz ich auch noch ab.

Das macht mir nichts. Aber du? - Mach mir doch nichts vor!

Du hast mich gebraucht, nun ist es aus. So einfach ist das!

Das ist doch gar nicht wahr. Das glaubst du selbst nicht.

Ich sag das doch nur, weil ...

.. weil ich dich ...

* aufgeregte, melancholische Musik *

Ich falle durch jede beschissene Prüfung.

Mein Mann hält mich für beschränkt.

Und die letzten zwölf Stunden ...

.. waren die schönste Zeit in meinem Leben.

Du hast recht.

Ich kann nicht mit dir kommen.

Ich muss erst mal ...

.. das Steuer in meinem Leben übernehmen.

Und? Was willst du tun, wenn du das Steuer übernommen hast?

Ich ...

.. ich mach 'nen Flugschein. Und dann komm ich dich besuchen.

Vielleicht.

* beunruhigende Musik, Stöhnen *

* Musik wird hektischer. *

* Telefonklingeln *

- Uwe, bitte komm. Der Kerl hat mich gefesselt. Ich hab solche Angst.

- Wo bist du?

- So 'n altes Restaurant und 'ne Mühle. Im Wald.

- Irgendwo im Wald! Schatz ...

* Quietschen, aufgeregte Musik *

Auf jeden Fall ist der Investmentbanker zu Hause.

Hä? - Ist permanent besetzt.

Vielleicht wird er ja von Weißflug gehetzt.

Traber, kein Epigramm mehr. Bitte. - Okay.

- Jetzt beruhig dich erst mal. Versuch dich zu erinnern.

Hast du irgendwas erkannt?

- Wir sind in den Wald gefahren und da war ein Schild.

Diebrat oder Diebschrat. Er kommt wieder!

Wir wissen wenigstens, wo sie ist.

Also, Autoschlüssel.

Sie werden meinen Wagen nicht bekommen.

Verschwinden Sie oder ich rufe die Polizei.

Sag, machst du einen auf Superheld oder was?

Deine Alte macht mit 'nem Kriminellen rum.

Die sitzt in der Scheiße. Die Autoschlüssel!

* Vogelzwitschern *

Mach den Knoten fester. Der muss doch echt aussehen.

"Er kommt wieder."

Sehr überzeugend. - Mhm.

Uwe ist in spätestens 15 Minuten hier.

Jede Wette.

Ich muss gehen.

* bedrückte Musik * Mein Flieger wartet.

Bist du sicher, dass du das Richtige tust?

Ja.

Das erste Mal.

Seit Jahren.

Und das hab ich nur dir zu verdanken.

* gespannte Musik *

*

Was ist passiert? - Ah!

Uff! - Kabelbinder.

Dieser Mistkerl hat mir seine Knarre über den Schädel gezogen.

Der Mann, der Sie niedergeschlagen hat,

heißt Günther Weißflug. Er ist hinter Ihrer Frau her.

Und die ist in großer Gefahr.

Seit ich Anke kenne, ist sie in großer Gefahr.

Aber ich wurde niedergeschlagen

und jetzt ist der Kerl mit meinem Wagen weg.

Tun Sie endlich was! - Ihr was?

Ihr Wagen ist auf dem Weg zu Ihrer Frau, mit Günther Weißflug.

Sie hat sich bei Ihnen gemeldet? Ja?

Ja, sie hat sich gemeldet und gesagt,

dass sie in einem Wagen im Diepeschrather Wald sitzt.

Und sie war total hysterisch.

Warten Sie vielleicht auf mich? Ich komme mit.

Sie wissen ja, wo sie ist. - Nehmen Sie ein Taxi.

* Vogelzwitschern *

Schnell.

* nachdenkliche Musik *

Das brauch ich nicht mehr.

Das brauch ich noch.

Ruf mich an, wenn du deinen Schein hast.

(Ruther:) Mach's gut.

* spannungsgeladene Musik *

Aussteigen!

Ich hab gesagt, aussteigen! Hierher!

* Schüsse * (laut:) Hierher!

* unsichere Musik *

Wo ist er?

Wo ist er? - Keine Ahnung. Au!

* Quietschen *

- Andrea? Wir brauchen Verstärkung im Diepeschrather Wald.

Beim alten Restaurant. Danke. - Sind wir schneller als Weißflug?

Wenn du das Gaspedal findest. - Darauf hab ich gewartet.

Ah! Ah!

Ah, da bist du ja, du Arschloch. - Lass sie los!

Kohle her!

Erst die Kohle, dann das Mädchen!

* nervöse Musik *

(lacht:) Glaubst du wirklich, ich lass euch am Leben, oder was?

(Anke:) Ah! * Schuss *

* hektische Musik *

*

Ich bin beeindruckt!

Nur eine meiner leichtesten Übungen!

* hektische Musik *

Was war das denn? - Oh!

Fahr doch, fahr, fahr, fahr schneller!

* Schüsse *

Scheiße! Mann! - Rechts, rechts, rechts!

(Anke:) Oh Gott! * Er stöhnt. *

Fahr rechts, fahr rechts! - Ich fahr doch rechts, Klaus!

* Musik wird immer hektischer. *

Fahr links, fahr links! - Wo lang denn?

Rechts, rechts, rechts!

* Sie stöhnt. *

Scheiße. - Das geht nicht!

* hämisches Lachen *

Mehr Gas, mehr! - Ich komm hier nicht raus, Klaus!

(Anke:) Na los, fahr! - Scheiße! Verdammte Scheiße!

Probier's noch mal! Probier's noch mal!

* ruhige Musik *

Wunderbar.

Scheiße, mehr Gas, mehr Gas!

Er kommt. - Wir sitzen in der Falle!

* aufgeregte Musik *

(Anke:) Da kommt die Polizei!

Jetzt, jetzt schnell, hau ab!

Los, raus, raus!

* spannungsgeladene Musik *

Sind Sie in Ordnung? - Ja!

* tiefes Durchatmen *

* nervöse Musik *

Schön, dass er endlich eine Straße gefunden hat!

Ja, find ich auch!

Ich glaub, das Gaspedal ist ganz rechts!

Du, das weiß ich!

* spannungsgeladene Musik *

Was hat denn der vor?

Anhalten, aussteigen, sich ergeben!

Wenden, links abbiegen!

Komm, gib Gas! - Ja doch!

Wird er noch mal bereuen.

* panisches Stöhnen *

Oh, die Kollegen von der Wache.

Oh Mann, ihr steht hier im Weg!

(beide:) Und das ist gut so!

* Quietschen, Klirren *

* Schrei, Musik verklingt. *

* Gluckern *

* Funksprüche im Hintergrund *

Scheiße, kalt. Das ist für dich. - Danke.

Es war so furchtbar. Ich hatte solche Angst.

Er hat mich, er hat mich mit der Pistole bedroht.

Na, jetzt ist es ja vorbei.

Frau Vincenz, ja? - Ja.

Traber. Freut mich.

Wo ist mein Wagen?

Ähm ...

In der Waschanlage.

Im See.

Anke!

Hast du den Wagen gefahren?

Leider nicht, Uwe.

* Funksprüche *

Tja, Ruther können wir uns jetzt wohl abschminken, hm?

Mhm.

* beschwingte Musik: "Here Comes the Sun" von The Beatles *

Sie wird uns kaum sagen können, wo er ist.

Sicher nicht. - Sicher nicht.

Hey! Hey, warte!

Das ist mein Taxi!

* Lachen *

Ich liebe Happy Ends.

Ach, Traber.

Wenn du nicht so ein unromantischer Stiesel wärst.

Ach Susanna. Dann wär ich ein Weichei.

Ja, dann wärst du ein Weichei.

Sag ich doch.

* Musik verklingt abrupt.*

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