All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S02E22[de]

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Original subtitles

Es fällt schwer zu glauben, dass diese Dinger

etwas wert sein sollen.

Deswegen nennt man sie ja auch Rohdiamanten.

Es bedarf eines Experten, um abschätzen zu können,

was in ihnen steckt.

Tatsächlich?

Ein bisschen Erfahrung habe ich diesbezüglich auch.

Ach ja, meinst du?

Ja, der hat etwas raue Kanten hier und

da und müsste deswegen geschliffen werden.

Aber der Kenner entdeckt sofort das feurige Herz

darin und die bemerkenswerte Brillanz.

Die wahre Schönheit sieht nur ein erfahrener Mann.

Wolltest du nicht auf die Jagd gehen oder

Fischen?

Was glaubst du, was ich hier tue?

John, ich muss wirklich arbeiten.

Hab schon verstanden.

Na schön, was wolltest du mir denn sagen?

Dass dir etwas mehr Spaß in deinem Leben

guttäte.

Spaß?

Du bezeichnest das mit uns als Spaß, ja?

Als nichtiges, bedeutungsloses Vergnügen.

Nun, ich...

Nun, ich...

Ist das etwa alles, was dir einfällt?

Na gut, was glaubst du, was das zwischen

uns ist?

Das weißt du nicht, hm?

Offensichtlich nicht.

Du kannst wirklich so was von unsensibel und

beleidigend sein.

Bitte sag mir jetzt nicht, dass das ein

mittleres Erdbeben sein könnte.

Ganz sicher nicht.

John, wir fliegen nach Hause.

Was brummt denn da so laut?

Keine Ahnung, zumindest klingt es wie einer dieser

Schiffsmotoren von Rolls-Royce, 350 PS.

Genau dieselben Motoren haben auch die Luft...

Schiffe der königlichen Marien.

Das ist ein Dreadnought!

Direkt auf die Lichtung zu!

Zu Malone!

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause, denn

niemand außer ihnen kennt den Weg in...

Die verlorene Welt.

Jetzt kommen wir endlich hier weg.

Sehen Sie mich nicht?

Ich kann

es hören nur.

Wo ist es?

Wenn es weiter an Höhe verloren hat, dann

ist es jetzt dort hinter den Bäumen und

die Besatzung würde uns nicht sehen können.

Vielleicht regt es ja auch um und kommt

zurück.

Wir sind so dicht dran.

Habt ihr es auch gesehen?

Sonst wären wir nicht hier.

Und, haben sie euch auch gesehen?

Jemand hat eine Spur aus Brotkrümmeln gefunden.

Wir müssen ihn hinterlassen.

Malone!

Offenbar hat er es nett sehr eilig.

Wenn das Luftschiff nah genug am Boden gewesen

ist, hat er vielleicht versucht, eines der Verankerungsseile

zu erwischen.

Also, wenn er nicht hier ist...

Dann wird er wohl an Bord sein.

Und jetzt erzählt ja gerade der Crew, dass

sie umkehren und uns abholen sollen.

Ist da irgendjemand an Bord?

Nick Malone, von der Challenger-Expedition.

Sind Sie der Pilot?

Jetzt nicht mehr.

Wann dauert es eigentlich, so ein Luftschiff zu

wenden?

Immer mit der Ruhe, Marguerite.

Wir warten inzwischen schon eine Stunde.

Es sind kaum 20 Minuten.

Was ist das?

Konfetti für unseren ruhmreichen Einzug in London?

Warum freu dich nicht so früh, George?

In Anbetracht der augenblicklichen Windgeschwindigkeit ist das Luftschiff

ungefähr in 30 Minuten hier, um uns abzuholen.

So lange wird es brauchen.

Was ist das?

Sind Sie da?

T-Rex.

Malone!

Malone!

Malone!

Da kommt er niemals allein raus.

Ich unterschätze niemals die Liebe einer Mutter zu

ihren Kindern.

Und wenn es kein Weibchen ist?

Dann wirst du die Sache schon in den

Griff kriegen, Liebste.

Veronica!

Ist das nicht wie Football?

In zivilisierten Ländern nennt man das Rugby.

Hey, Mrs. Rex!

Sieh mal hier!

Da siehst du, wie es Lord Roxton immer

wieder gelingt, ein weibliches Wesen zu verärgern.

Ned!

Du kümmerst dich um Ned.

Ich gehe rüber auf die andere Seite.

Ich glaube, das war keine gute Idee.

Ach nein!

Was du nicht sagst!

Au!

Wer sind Sie?

Ich bin am Leben.

Dank Ihnen, mein Engel.

Sind Sie von dem Luftschiff?

Niemand ist bei mir.

Ich habe als einziger überlebt.

Ich weiß nicht, aber ist das nicht ein

Saurier?

Wir werden Ihnen später alles erklären.

Los jetzt!

Mit wem habe ich die Ehre?

Das ist Professor John Challenger und ich bin

Margaret Brooke.

Käpt'n Marquesco, dem Dienste der Königlichen Marine,

seiner Majestät.

Den Rauch müsste man vom Luftschiff aus eigentlich

sehen können.

Wo soll er sein?

Ich weiß es nicht.

Malone muss sich an Bord ihres Luftschiffes befinden.

Das kann ja sein, aber dann ist er

erst raufgekommen, als ich bereits abgesprungen war.

Ich dachte, ein Käpt'n der Königlichen Marine

würde nicht ohne weiteres das ihm anvertraute Schiff

aufgeben.

Lord Roxton, wie ich bereits sagte, das Schiff

war seit Wochen defekt.

Ich konnte weder den Kurs noch die Höhe

halten.

Alle Funktionen waren instabil.

Wegen des Sturmschadens, den Sie, wie Sie sagten,

über dem Atlantik erlitten.

Wie ich schon sagte, ich kann es mir

nun mal nicht anders erklären.

Aus heiterem Himmel kamen auf einmal dunkle Wolken

auf.

Dann hat es gedonnert, und zwar so, wie

ich es noch nie zuvor gehört habe.

Blitze schlugen ein.

Wir befanden uns in einer unvorstellbaren Turbulenz.

Der Sturm tobte durch die Kabine wie ein

Hurricane.

Dabei ist meine Crew hinausgeschleudert worden, einer nach

dem anderen.

Bitte verzeihen Sie, ich höre immer noch Ihre

Schreie.

Tja, uns ist dasselbe widerfahren, als wir auf

dieses Plateau verschlagen wurden.

Das war ganz und gar nicht lustig, wenn

ich mich recht erinnere.

Das hilft uns jetzt auch nicht weiter.

Und das Feuer hier hat auch keinen Sinn.

Es sei denn, Malone kann das Ding bedienen.

Das ist sehr unwahrscheinlich.

Das ist es doch, was ich meine.

Wir dürfen keine Zeit verlieren, solange die Möglichkeit

besteht, dass er irgendwo abgestürzt ist.

Ich glaube nicht, dass das Schiff abgestürzt ist.

Wenn Captain Erskine's Analyse zutreffend ist, dann ist

es vielmehr wahrscheinlich, dass es einfach immer weiter

an Höhe verliert.

Das wird eine sanfte Landung.

Und warum ist der gute Käpt'n dann

von Bord gegangen?

Das hat uns der gute Käpt'n doch

erzählt.

Als sein Schiff immer weiter zu Boden ging,

hat er seine Chance ergriffen und ist abgesprungen,

statt im Wasser zu landen.

Das ist doch nachvollziehbar.

Das hilft Malone auch nicht weiter.

Nein, da hast du recht.

Der Wind hat das Schiff wahrscheinlich nach Westen

getrieben.

Wenn es genug Druck verloren hat, dann ist

davon auszugehen, dass wir es irgendwo am Fuße

der Berge finden werden.

Und zwar nicht allzu weit von hier.

Dann mal los.

Ich werde Ihnen selbstverständlich helfen.

Oh.

Was ist denn?

Ich hab mir den Kopf gestoßen, als ich

von der Leiter sprang.

Ich bin noch etwas benommen fürchtend.

Geht ihr ruhig vor, ich werde den Käpt

'n derweil ins Haus bringen.

Gut, wir kommen dann nach.

Ich gehe mit euch.

Das brauchst du wirklich nicht.

Vielen Dank.

Und was willst du tun, wenn dieses Saurierweibchen

zufällig nochmal hier auftaucht?

Dann werde ich die Sache ausdiskutieren.

Wir könnten zu Hause sein, bevor der Sommer

vorbei ist.

Glaubst du wirklich, dass euch dieses Luftschiff zurückbringen

kann?

Wenn es nicht allzu sehr beschädigt ist, kommen

wir damit zumindest vom Plateau, vielleicht bis zur

Küste.

Ob London sich sehr verändert hat?

Du, ganz sicher.

Ach, wirklich?

Ich kann mich nicht erinnern, dass du anfangs

auch nur einmal gelächelt hast.

Es sei denn, du hast einen Dinosaurier gesehen.

Tja, es ist doch nicht ganz einfach gewesen.

Menschen hatten mir ihr Leben anvertraut, nachdem sie

den Tod ins Auge sahen.

Mach dich keine Sorgen, oh Melon, dem ist

nichts passiert.

Du hast dich in den letzten zwei Jahren

auch sehr verändert, weißt du das?

Ja, hab ich das?

Wenn wir vor zwei Jahren das Plateau hätten

verlassen können, wärst du dann mit uns gekommen

oder nicht?

Nein.

Und wenn du jetzt mitkommen könntest, sagen wir,

um mir bei der Vorbereitung einer Expedition auf

das Plateau behilflich zu sein, was würdest du

antworten?

Sieht aus, als hättest du recht gehabt.

Hast du daran gezweifelt?

Eigenartig.

Ich kann beim besten Willen keine Sturmschäden oder

ähnliches erkennen.

Ich hoffe nur, dass Melon die Landung unversiert

überstanden hat.

Alles...

Achtung!

Was ist?

Verdammt, hier muss irgendwo ein Nest sein.

Melon!

Melon?

Ich hoffe, wir kommen nicht ungelegen.

Er ist nicht hier.

Wo könnte er denn los sein?

Ob ihm etwas zugestoßen ist?

Wir haben überall gesucht.

Keine Spuren, die von der Landesstelle weggeführt hätten

und keine Anzeichen, dass Melon jemals an Bord

dieses Schiffes war.

Und was ist mit den Pterodaktylen?

Wenn sie nicht angefallen hätten, gäbe es irgendwelche

Spuren.

Wir hätten Kampfspuren gefunden.

Veronika, aber was ist, wenn er sich vielleicht

nicht einmal mehr hat wehren können?

Melon würde kämpfen.

Und wir hätten Blut gefunden.

Irgendwas hätten wir gefunden.

Ich hoffe, dass ich mich irre, aber...

Was ist, wenn Ihr Freund versucht hat, an

Bord zu kommen, es aber nicht geschafft hat?

Sie meinen, er ist gestürzt?

Tja, dann müsste er jetzt irgendwo zwischen der

Lichtung und den Bergen sein.

Tja, und abhängig von der Flughöhe des Schiffes

ist er eventuell sogar noch am Leben.

Ich muss ihn finden.

Veronika, du kannst doch nicht mitten in der

Nacht raus in den Urwald gehen.

Er ist ganz allein da draußen.

Was ist, wenn er sich etwas gebrochen hat?

Dann liegt er jetzt hilflos im Dschungel.

Veronika, morgen bei Tagesanbruch gehen wir zusammen.

Du würdest dasselbe wollen, wenn du da draußen

wärst.

Darf ich Ihnen vielleicht einen Vorschlag machen?

Die Suche nach Ihrem Freund wäre effektiver, wenn

Sie sie von der Luft aus betrieben.

Ich glaube auch, wir dürfen keine Zeit verlieren.

Wir könnten uns vielleicht aufteilen.

Zwei können sofort anfangen, nach Nett zu suchen.

Und die anderen helfen dem Käpt'n unterdessen,

die Ladung von Bord zu bringen, damit es

leichter aufsteigen und bei der Suche eingesetzt werden

kann.

Dann ist Dir alles klar.

Und wenn wir Malone gefunden haben, wird uns

der gute Käpt'n nach Hause fliegen.

Und wir leben glücklich bis ans Ende unserer

Tage.

Nichts würde ich mir mehr wünschen.

Sie haben beim Verteuen hervorragende Arbeit geleistet.

Die Landevorrichtungen waren ja auch allesamt funktionsfähig.

Ich war in der Tat überrascht, dass das

Schiff anscheinend so gut wie gar keine Schäden

erlitten hat.

Wir haben die defekten Instrumente über Bord geworfen,

um ausreichend Höhe zu gewinnen.

Das muss furchtbar gewesen sein.

Freundlicher Vogel, hä?

Wenn er kein Fleisch fresse, würde ich ihn

mögen, glaube ich.

Aber sie fressen nun mal Fleisch und ich...

Wie auch immer.

Nach Dir.

Oh, es hat einen recht anheimelnden Charme, obwohl

es kein Zeppelin ist.

Sind Sie schon in einem geflogen?

Als Passagier oder als Crew?

Ähm, als blinder Passagier.

Eine lange Geschichte.

Die Hälfte der Instrumente scheint zu fehlen.

Kein Wunder, dass das Schiff außer Kontrolle gerät.

Wir haben nur behalten, was zum Fliegen notwendig

ist.

Da die überflüssige Ladung inzwischen gelöscht wurde, kommen

wir es nun in die Luft oder nicht?

John, dieses Schiff hat vier Motoren.

Also, die beiden Motoren am Achtersteven müssten ausreichen,

um uns in die Luft zu bringen.

Deswegen schlage ich vor, dass wir die Außenbordmotoren

entfernen.

Die sind ebenfalls nur überflüssiger Ballast.

Und das reicht aus, um das Schiff in

die Luft zu kriegen?

Zwei 350 PS starke Motoren.

Mit einem Kraft-Gewichts-Verhältnis von etwa 0

,2 PS pro Pfund.

Na, das macht, äh, etwas mehr als 2

,3 Tonnen.

Plus zusätzlichem Treibstoff und Öl natürlich.

Also, wenn wir sagen, äh, dass wir drei

Tonnen verloren haben.

Ja, ich schätze, das müsste ausreichen, um es

in die Luft zu bekommen.

Sehr beeindruckend, Professor.

Na dann, los.

Veronica und ich, wir übernehmen vorerst die Suche

am Boden.

Du und Marguerite, ihr geht am besten mit

dem Käpt'n aufs Schiff.

Gut, meine lieben Freunde, unter den gegebenen Umständen,

äh, darf ich doch sagen, dass das Schiff

von nun an uns allen gehört.

Ich muss sagen, dass mich Ihre offensichtliche Fürsorge

ungemein beeindruckt.

Nachdem wir nun schon über zwei Jahre auf

diesem Plateau festsitzen, fühlen wir uns mehr wie

eine Familie, verstehen Sie?

Erzählen Sie niemandem, dass ich das denke.

Vergeben Sie mir, wenn ich das sage, aber

dieses Plateau erscheint mir wie ein Paradies.

Verglichen mit dem Elend einer einsamen Gefangenschaft.

Sie waren im Gefängnis?

Während des Krieges?

Ich hätte nicht sagen sollen, tut mir leid.

Wieso?

Erzählen Sie ruhig.

Ich bin Marineoffizier, Miss Crew.

Und es gibt Kriegsgeheimnisse, über die ich aus

Pflichtgefühl niemals sprechen darf.

Ich verstehe Regierungsgeheimnisse und Gefängnisse.

Keine weiteren Fragen.

Wissen Sie, Miss Crew, ich glaube noch niemals,

eine Frau wie Sie kennengelernt zu haben.

Das war hoffentlich ein Kompliment.

Das erste von vielen.

Wenn Sie zustatten.

Brauchen Sie vielleicht Hilfe?

Oh, Roxton!

Oh, Marguerite.

Wenn Sie mir helfen könnten, wäre ich Ihnen

dankbar.

Ach, wirklich?

Ist doch gar nicht notwendig.

Tut mir leid, das...

das verstehe ich nicht.

Ich auch nicht.

Ihr Schiff ist völlig in Ordnung, wie es

erscheint.

Abgesehen von den Instrumenten, die Sie hinausgeworfen haben.

Ich habe nie etwas anderes behauptet.

Sie würden sich gerne entschweigen, ja?

Ich ermögliche Ihnen, hier wegzukommen.

Dass Sie mich einen Lügner nennen, halte ich

für äußerst unangemessen.

Hör auf damit, John.

Es war ein Unfall.

Marguerite, warum gehst du nicht spazieren und überlässt

uns die Arbeit?

Lass dieses Gespräch sei so gut.

Sag mir nicht, was ich zu tun habe.

Ich glaube, die Dame würde es vorziehen, wenn

Sie den Spaziergang machten, Sir.

Wissen Sie was?

Sie sollten sich hier nicht einmischen.

Miss Crew liegt mir am Herzen.

Bitte, das bringt doch nichts.

Gut.

Sonst versäumen wir am Ende noch unseren Flug.

Und, war das nötig?

Ja, offenbar schon.

Also, sowas sieht man hier selten.

Eine Büchse Rindfleisch.

Hm.

Schiffszwiebeln?

Daran kann man sich die Zähne ausbeißen, wenn

ich mich recht erinnere.

Das hier sind die sogenannten Überlebensrationen.

Damit man im Notfall ein paar Tage überleben

kann.

Die sehen ziemlich verbeult aus.

Sie sind wohl aus großer Höhe gefallen.

Hm.

Da finden wir Überlebensrationen, aber keinen Überlebenden.

Seien Sie doch so gut und reichen Sie

mir mal das Brecheisen.

Das wäre nett.

Hören Sie auf, wo Sie hintreten, alte Freund!

Sie aufgeblasener, dreckiges Kerl!

Roxton, nicht!

Ich weiß genau, was Sie vorhaben, aber ich

lasse mich von Ihnen nicht provozieren.

Wenn Sie wüssten, wie oft ich das von

selbstgefälligen Feiglingen bereits gehört habe während des Krieges.

Ich habe Sie gewarnt, Captain.

Wo waren Sie eigentlich während des Weltkrieges, Lord

Roxton?

Wie viele junge Männer durften sterben, weil Sie

sich geweigert haben, für König und Vaterland zu

kämpfen?

Ja, laufen Sie ruhig weg.

Keine Angst, Miss Crow.

Sollte Gefahr im Verzug sein, werde ich Sie

selbstverständlich beschützen.

Das wird nicht nötig sein.

Halten Sie sich von ihr fern.

Ich sollte in ihrer Nähe bleiben, das ist

sicherer, denke ich.

Das ist der falsche Zeitpunkt, Captain.

Entlassen Sie ja die Hände von ihr!

Oder Sie tun was!

John!

Captain!

John!

Ich bin kein Preis, den man sich mit

Fäusten erkämpfen kann!

Das kann sich herausstellen.

Schluss damit!

Na schön, auch mit unfairen Mitteln.

Wir vergessen die Sache, wenn Sie sich entschuldigen.

Niemals!

Ich denke, wir haben etwas zu tun.

Denn Malone ist verschollen und erwartet, dass wir

ihm helfen.

Haben Sie das vergessen?

Und dieses Luftschiff bekommen wir ohne Piloten nicht

in die Luft, meine Herren!

Miss Crow hat recht.

Ich möchte mich entschuldigen.

Ich hätte mich nicht so gehen lassen dürfen.

Weißt du, Marguerite, ich...

Ich habe alles gesehen und gehört.

Vielen Dank.

Vielen Dank.

Mit den Vorräten, die er abgeworfen hat, hätte

Eskett sicher noch ein paar Tage auskommen können.

Und warum hat Malone ihn nicht davon abgehalten?

Als das Luftschiff die Stelle überflogen hat, müssen

beide an Bord gewesen sein.

Sicher, Eskett und Malone sind sich begegnet.

Ich wusste, dass er uns beliebt.

Was ist das?

Es sieht aus wie ein Handbuch der königlichen

Marine.

Hat sicher auch ein Kapitel über Sauerangriffe.

Das ist ein Logbuch.

Luftschiff-Mission über der Nordsee.

Die jagen Unterseeboote?

Dann muss das vor Jahren im Weltkrieg gewesen

sein.

Das ist ja eigenartig.

Hören Sie sich das an.

Meine Crew hat das Schicksal nicht verdient, dass

ich Ihnen aufgezwungen habe.

Mag Ihnen der Tod durch die Kugel willkommen

sein, Die Willkommene erscheinen als die Alternative, der

ich entgegen habe.

Der Handschrift nach zu urteilen, stammen die übrigen

Eintragungen nicht von derselben Person.

Das hat der Käpt'n wohl selbst geschrieben.

Er hat seine Männer erschossen und die Leichen

über Bord geworfen, um sich zu retten.

Ich würde sagen, der Mann hat kein Gewissen.

Wir müssen sofort die anderen warnen.

Seinem Verhalten nach zu urteilen, nehme ich an

zwischen Ihnen und Lord Roxton.

In seinen Träumen, nicht in meinen.

Sie möchten sich nicht festlegen.

Käpt'n Eskett, ich brauche nicht noch einen

Mann, der mich darüber aufklärt, was ich denke.

Bitte, nichts lege mir ferner als das, glauben

Sie mir.

Da sind sie.

Kriegen wir jetzt eine Moralpredigt, oder was?

Ist Ihr Freund wieder da?

Nein, aber wir haben Ihr Logbuch gefunden.

Was für ein Logbuch?

Meine Crew hat das Schicksal nicht verdient, dass

ich Ihnen aufgezwungen habe.

Mag Ihnen der Tod durch die Kugel willkommene

erscheinen als die Alternative, der ich entgegen habe.

Die Crew wurde von Ihnen erschossen und über

Bord geworfen?

So verhindern Sie Bruchleinnahmen?

Unglaubliche Unterstellungen.

Abgesehen davon wäre es Selbstmord, in der Nähe

des Ballons einen Schuss zu riskieren.

Das habe ich noch nie gesehen, geschweige denn

geschrieben.

Es fiel von Ihrem Schiff.

Was kein Beweis für Käpt'n Esketts Schuld

ist.

Wer hätte das sonst schreiben können?

Wenn Sie mich entschuldigen würden, ich gehe zum

Luftschiff.

Ihre Pistole.

Roxton, hier wimmelt es vom Pterodaktyl.

Geben Sie sie heraus oder ich zwinge Sie

dazu.

Fühlt sie sich sicherer?

Unbeschreiblich.

Dann werde ich ihn zum Schutz begleiten.

Leider müssen wir weiterhin davon ausgehen, dass er

die Zeilen geschrieben hat.

Doch als Piloten brauchen wir ihn.

Also seid wachsam.

Wir müssen Malone finden.

Kost es, was es wolle.

Eine Möglichkeit haben wir nie erwogen.

Wenn er Malone irgendetwas angetan hat, bringe ich

ihn um.

Der ist ja riesig.

Wo fangen wir an?

Wir trennen uns in zwei Richtungen.

Wir müssen sehr vorsichtig sein.

Der Druck in den Wasserstoffbehältern ist nicht stabil.

Irgendwo ist ein Leck.

Ein Funke mag ausreichen.

Und wir erleben ein unvorstellbares, flammendes Inferno.

Sie werden weder Malone noch seine Leiche dort

drinnen finden.

Ganz deiner Meinung.

Asket ist clever dahinter.

Das ist bestimmt keine Beweise.

Wieso sollte er Malone töten und uns vom

Plateau bringen wollen?

Er braucht uns nur, um das Luftschiff zu

reparieren.

Sobald wir das Plateau verlassen, wer weiß, was

der Mann vorhat.

Ich habe überall gesucht.

Kein Zeichen.

Mir war auch nichts zu entdecken.

Merkwürdig finde ich das allerdings.

Diese Wartungsberichte enden im Jahre 1915.

Das war während des Krieges.

Datiert wie das Logbuch.

Abgesehen vom letzten Beitrag.

Die Hauptmotoren sind ab.

Wenn ich das richtig beurteile, werden die Wasserstoffreserven

spätestens in drei Tagen verbraucht sein.

Drei Tage werden wir bestimmt nicht unterwegs sein.

Offensichtlich war Ihre Suche erfolglos.

Was soll das?

Über Ihnen!

Hier.

Ich will Lord Roxton nicht unnötig ängstigen.

Danke.

Ich nehme an, nach diesem Vorfall wird es

Sie freuen zu hören, dass wir in einer

Stunde in der Luft sein können.

Ihr verdächtigt ihn wahrscheinlich weiter, obwohl er unser

Leben gerettet hat.

Machen wir uns darüber später Gedanken.

Jetzt sollten wir den Start vorbereiten, um endlich

nach Malone suchen zu können.

Ich kann das nicht gutheißen.

Ihr habt keine Zeit zu verlieren.

Das Luftschiff ist nicht voll funktionsfähig.

Und je länger ihr euch auf dem Plateau

aufhaltet, umso weniger Zeit habt ihr, eure Welt

zu erreichen.

Entschuldige, Veronica.

Ich werde hier bleiben und weiter nach Ned

suchen.

Ich werde ihn hier irgendwo im Urwald finden

und erfahren, was mit ihm passiert.

Wir lassen niemanden auf dem Plateau zurück.

Malone kommt mit uns.

Ihr könnt nicht zweimal aufsteigen, verstehst du?

Wenn ihr in der Luft seid, haltet ihr

nach ihm Ausschau und ich werde euch verständigen,

sobald ich ihn finde.

Er gibt sich nichts Neues.

Solltet ihr nicht mehr riskieren.

Und traut Eskett bloß nicht über den Weg.

Ich komme zurück.

Ich weiß.

Wir sehen uns wieder.

Wir wohl nicht.

Wir hatten oft Differenzen.

Es kommt mir vor, als würde ich eine

Schwester verlieren.

Wirklich.

Dann werde ich meine zweite Familie also auch

verlieren, ja?

Sag so, was du willst.

Wir sagen ja nicht lebewusel.

Von nun an stelle ich abends drei Kerzen

ins Fenster.

Für meine Eltern.

Für Malone.

Und eine für euch.

Die Maschinen arbeiten zuverlässig.

Dann hält uns hier nichts mehr.

Gut, aber wo bleibt denn Veronica?

Veronica ist unterwegs zu ihrem Baumhaus.

Noch sucht sie nach Malone.

Stimmt das nicht?

Abgesehen von der Tatsache, dass mich hier jeder

für einen Mörder hält, nichts.

Ich hätte mich gern von ihr verabschiedet.

Reise, Reise, Captain.

Wir werden die Verankerungsseile gleich ausklinken.

Ich schlage vor, dass Sie Ihre Habseligkeiten sichern,

denn in den Turbulenzen kann es ungemütlich werden.

Ich mache den letzten Rundgang.

Sobald wir gelandet sind, spendiere ich Champagner.

Tja, was gibt's denn zu feiern?

Nicht viel, oder?

Malone!

Wenn Sie ihn wiedersehen wollen, sind Sie hier

falsch.

Sie wissen also doch, wo er ist.

Sie werden auf dem Luftschiff erwartet.

Ihre Freunde wollen nicht ohne Sie wegfliegen.

Meine Freunde akzeptieren, dass ich das Plateau nicht

verlassen will, also legen Sie wohl besonderen Wert

darauf.

Nein, ich stelle hier nicht die Forderungen.

Es ist das Luftschiff.

Ich bin lange mit ihm geflogen, ja.

Doch jetzt ist Schluss.

Sie reden wirres Zeug.

Haben Sie schon vergessen, was in meinem Logbuch

steht?

Sie haben Ihre Crew getötet.

Und das nur zu meinem Vorteil.

Ladung und Ausrüstung hatten wir längst abgeworfen.

Das Schiff ging trotzdem unerbittlich runter.

Ich erschoss meine Leute.

Warf einen nach dem anderen von Bord.

Aber auch das hat nichts geholfen.

Nichts?

Sie leben doch.

Nein, Veronica.

Nach dem Absturz war ich tot.

Aber dann ist es offenbar durch einen Fluch

wieder erschaffen worden.

Und ich bin wieder an Bord.

Seitdem wiederholt sich diese Katastrophe in jeder Nacht.

Das verdammte Schiff erwartet von mir nichts anderes

als eine neue Crew.

Challenger, Roxton, Malone und Sie.

Warum nicht Marguerite?

Das Plateau, das Ihre Freunde unbedingt verlassen wollen,

finde ich paradiesisch.

Also bleibe ich hier und Marguerite wird mein

Engel sein.

Das ist die beste Lösung.

Schließlich kriegt so jeder, was er will.

Ich glaube Ihnen kein Wort.

Das Schiff lässt mir leider keine Chance.

Es sei denn, Sie und Ihre Freunde nehmen

den Platz der Mannschaft ein.

Nein!

Er ist verschwunden.

Jetzt, wo sein Schiff repariert ist, das kann

ich mir kaum vorstellen.

Wahrscheinlich ist er hinter Veronica her.

In gewisser Weise haben Sie recht.

Was tun Sie da?

Ich würde sagen, ich vereinige die Familie wieder.

Das würde ich nicht tun, Roxton.

Freuen Sie sich, Professor?

Ihr Wunsch wird erfüllt.

Sie werden das Plateau verlassen.

Fesseln Sie Ihre Füße.

Ich laufe hier nicht nochmal hinterher.

So ist die Reise doch etwas entspannter.

Die Tür schließen!

Sie zu

knebeln ist wohl nicht länger nötig.

Die Knebel können Sie lösen.

Es ist schlimmer, als wir dachten.

Wir sind auf einem Geisterschiff.

Das ist der fliegende Holländer der Lüfte.

Wir sind in einem Geisterschiff.

Der Holländer war ein Schiffskapitän.

Er hatte seine Frau ermordet und macht nun

auf alle Ewigkeit die Ozeane unsicher.

Es herrschte Krieg.

Jeder hätte sich auf diese Weise zu retten

versucht.

Wieso reden Sie vom Krieg?

Ich sitze hier fest, weil wir vor dem

Feind fliehen mussten.

Auf der Jagd nach Ubuden wurden wir selbst

beschossen.

Am 26.

Mai 1915.

Wie ist denn so etwas möglich?

Glaubt es nur, er ist wirklich ein Geist.

Zum Glück nicht mehr lange.

Er hat sich mit meinem Messer selbst ins

Herz gestochen.

Das hat ihn nicht mal verletzt.

Dass ich nicht sterben kann, ist kein leichtes

Schicksal.

Dafür hätte ich gerne einen praktischen Beweis.

Sobald ich das Schiff verlassen habe, bin ich

ebenso sterblich wie Sie.

Stationen besetzen, Herrschaften.

Es geht los.

Das Ruder juckt.

Übernimmt der neue Pilot.

Ned Malone.

Heißt das, Ned lebt?

Wenn wir auf 3600 Fuß sind, werden Sie

es sehen.

Auf der Höhe hat es damals angefangen.

Auf der Höhe fängt es immer an.

Jede Nacht.

Nun passen Sie gut auf, Challenger.

Für Sie als Wissenschaftler wird das sicher faszinierend

sein.

Wie geht's dir?

Wo warst du?

In einem gewaltigen Sturm.

Auf diesem Luftschiff.

Es war schon zerschellt.

Das Wasser ist über mir zusammengeschlagen, aber ich

konnte nicht auftauchen, weil alles brannte.

Und nun sind Sie plötzlich wieder hier und

der Albtraum fängt von vorne an.

Ich schätze, das wird sich bis in alle

Ewigkeit wiederholen.

Obwohl ich für nichts garantieren kann.

Die Mannschaft ist immerhin vollzählig.

Aber ich denke, auch Sie werden am Tag

eine neue Mannschaft suchen.

Und nachts müssen Sie in die Hölle aufsteigen,

in der die Qualen unverändert von vorn anfangen.

Anfangs ist es verwirrend, ich weiß.

Aber Sie haben bestimmt genug Zeit, das Phänomen

zu erforschen.

Miss Crew, darf ich Sie bitten?

Glauben Sie wirklich, Sie würden Ihrem Schicksal entkommen?

Davon gehe ich aus, weil es von nun

an Ihr Schicksal ist.

Gehen Sie bis ans Ende!

Und halten Sie sich gut fest!

Du nicht, Eskett!

Wenn ich jetzt schieße, wird der Wasserstoff explodieren

und wir verbrennen hier wie eine kleine Sonne.

Dann sterben Sie mit uns.

Ja, aber ich habe morgen wieder eine neue

Chance.

Sobald ich abgesprungen bin, wird mich der Flug

für immer verlassen.

Für Sie fängt hier doch alles erst an.

Sie können entweder mit mir am Fallschirm abspringen

oder ohne, falls Ihnen das lieber ist.

Margaret, nein!

Du schaffst

es, Margaret!

Komm hoch!

Komm hoch!

Du wirst es schaffen!

Du kommst hier nicht weg!

Lass mich gehen!

Hier ist meine Hand!

Nur noch ein paar Stufen!

Du schaffst es!

Gib mir die Hand!

Ich werde dich nicht loslassen!

Der Fallschirm

hat sich nicht geöffnet!

Challenger, runter mit der Kiste!

Landen Sie das Ding!

Können Sie die Klappen bedienen?

Wir werden immer schneller deteriorieren in Höhe!

Wir müssen den Klippen ausweichen, Challenger!

Wir müssen Ballast abwerfen, um Höhe zu gewinnen!

Der ist längst abgeworfen, Roxton!

Und ich werde nicht zulassen, dass sich die

mörderische Geschichte dieses Schiffes noch einmal wiederholt!

Wir haben immer zusammengehalten und das werden wir

jetzt nicht ändern!

Dann können wir nur noch zusehen!

Der Auffall ist nicht zu verhindern!

Langsam sollte uns was anfallen, Georges!

Noch ist nichts verloren!

Noch ist nichts verloren!

Was machen wir, Challenger?

Was machen wir?

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