All language subtitles for Die.verlorene.Welt.S02E19[de]

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Original subtitles

Vor 350 Jahren?

Aha, im Juni.

Elisabeth I.

war Königin und mein Vorfahrer ein Käpt'n

der königlichen Garde.

Bestimmt war er der Grund für Ihre Weigerung

zu heiraten.

Sie schlug ihn zum Ritter und ernannte ihn

zum Lord.

Dann muss er verwegen gewesen sein.

Er war ein Held.

Seid Ihr heute noch vermögend oder so verarmt

wie viele?

Kein Appetit?

Würdest Du sie mir abschälen?

Könnte sein.

Das wäre schön.

Du hast nicht vor, etwas anzufangen, ohne es

zu Ende zu führen, hm?

Ich befürchte, das könntest Du vorhaben.

Inzwischen könnten wir uns wohl ernst nehmen.

Was war das?

Nichts Wichtiges.

Jedenfalls nicht für uns.

Wie gut, dass wir das nicht jeden Tag

machen.

Also, ich fand den Aufprall ganz nett.

Wo sind wir?

Scheint eine Falle zu sein.

Sieht eher aus wie ein Grab.

Was hat er für eine merkwürdige Kleidung?

Sieht aus wie ein Pirat.

Das habe ich auch gerade gedacht.

Wieso liegt er denn hier?

Hey.

Das ist unglaublich.

John, ich träume.

Vielen Dank, Marguerite.

Hey, Vorsicht.

Willst Du in die nächste Falle tappen?

Du hast recht.

Du machst das.

Schmerzvergnügen.

Zu Beginn des 20.

Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche

nach einer vorzeitlichen Welt.

Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem

Eifer stoßen sie in den Tieten des Urwalds

auf eine Verbündete.

Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds

suchen sie einen Weg zurück nach Hause.

Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in

Die verlorene Welt.

Den Schatz werden wir nicht allein zum Baumhaus

tragen können.

Was ist da?

Tod all denen, die es wagen sollten, meinen

Schatz zu berühren.

Käpt'n Bonny.

Sehr einfallsreich, John.

Das steht da.

Na, was hätte er sonst draufschreiben sollen?

Bedient euch etwa?

Begraben wir den Käpt'n und seinen Schatz,

dann ersparen wir uns eine Menge Ärger.

Du kannst diesen Käpt'n von mir aus

gern beerdigen, aber den Schatz werden wir ins

Baumhaus bringen.

Wozu?

Du kannst diese Schmuckstücke erst verkaufen, wenn wir

einen Weg vom Plateau gefunden haben.

Und bis dahin sind sie hier wohl sicher.

So ein Fluch ist wirklich schrecklich.

Ich mühe mich nicht grundlos damit ab, Marguerite.

Erkläre mir, womit das gerechtfertigt wäre.

Hoffentlich gibt es hier eine Schaufel.

Wir werden den Schatz zum Baumhaus bringen, John.

Entweder du hilfst mir jetzt oder die anderen

tun es.

Denkst du wirklich, du würdest ihn ohne meine

Hilfe hier rauskriegen?

Was kannst du dagegen tun?

Etwa mich hier lassen?

Ich werde mit den anderen zurückkommen und den

Schatz wieder ausgraben, so schnell es geht.

Das wäre ein unnötiger Aufwand.

Robston hat recht.

Wozu sollen wir hier Schmuckstücke horten, für die

wir keine Verwendung haben?

Veronica!

Das sind unbezahlbare Artefakte.

Das sind doch Attraktionen in jedem Museum.

Und sicher auch auf private Auktionen.

Wir wünschen uns natürlich Entdeckungen wie diese auf

unserer Expedition.

Aus dem Loch hätte die Truhe jeder mitnehmen

können.

Hier macht uns den Fund niemand streitig.

Und keiner sagt uns, wie er aufs Plateau

kam.

Obwohl das eine Frage ist, die es verdächtig

ist.

Es ist eine Seemannstruhe und das heißt, dass

sie von einem Schiff aufs Plateau gebracht wurde.

Tragt ihn zurück, oder ihr bekommt Ärger.

Ja, Veronica, du wolltest, dass wir darüber abstimmen

und das haben wir getan.

Die Mehrheit hat anders entschieden.

Unsere Meinung ändert das nicht.

Und was ist das hier?

Captain Bonny, 1835.

Sein Logbuch.

Und da steht drin, wer das liest, ist

bereits verloren.

Das ist unmöglich, oder?

Unser Schiff ist durch den Himmel gefallen.

Nur zwei Stunden zuvor hatten wir die Bermuda

-Inseln verlassen.

Das Teufelsteil.

Dort sind seit Kolumbuszeiten Schiffe auf unerklärliche Weise

verschwunden.

Und nie gefunden worden.

Das Phänomen konnte nie bewiesen werden.

Ich hab den Beweis in den Händen.

Nun hör aber auf, wo sind sie gelandet?

Was sollen die Aufzeichnungen denn beweisen?

Sie landeten auf einem See.

Er würde Salzwasser führen, heißt es hier.

Das Schiff ist kurz darauf gesunken.

Erinnert ihr euch noch an den See?

Hier schreibt er, nur wenige Freibeuter konnten sich

und den Schatz retten.

Und dann gräbt er sich ein Loch, setzt

sich mit seinem Schatz hinein und verteidigt ihn.

Auch wenn er völlig nutzlos für ihn ist.

Und jetzt sollen wir ihn verteidigen.

Ich möchte an der Stelle, wo das Schiff

angekommen sein soll, einige Messungen durchführen.

Möglicherweise finde ich etwas über das Phänomen heraus.

Ja und was dann?

Setzen wir uns dem aus?

Wir verschwinden plötzlich von der Bildfläche und tauchen

mitten im Atlantik wieder auf, ja?

Ich werde unser Leben nicht aufs Spiel setzen.

Andererseits wäre es unverantwortlich, eine Möglichkeit, das Plateau

zu verlassen, nicht in Betracht zu ziehen.

Habe ich recht?

Nichts dagegen einzuwenden.

Wie lange wirst du dafür brauchen?

Oh, vier, fünf Tage vielleicht.

Oder auch länger.

Aber es ist nicht unbedingt nötig, dass du

mitkommst.

Melon wird sich nicht abhalten lassen, mich zu

begleiten.

Er hofft auf eine Geschichte.

Und bisher hat er ein gutes Gespür bewiesen.

Und wenn du hier bleibst, vermeiden wir damit

vielleicht sogar unschöne Szenen zwischen Veronica und Marguerite.

Viel Glück.

Marguerite, du weißt, dass ich das Zeug hier

nicht gern sehe.

Du suchst Ärger, würde ich sagen.

Nein, Veronica.

Die Kostbarkeiten müssen registriert werden.

Das gehört zur wissenschaftlichen Arbeit.

Und bei einem Schmuckstück wie diesem kann eine

Frau wirklich schon mal den Kopf verlieren.

Ja, besonders in der Gewalt von Piraten.

Bring den Kram in dein Zimmer.

Ich will das Zeug nicht mehr sehen.

Wie du willst.

Alles, was erfasst, ist einverstanden.

Also wirklich, Veronica, nimm diesen Fluch doch nicht

zu ernst.

So einen Spruch hat wahrscheinlich jeder auf seine

Kiste schreiben lassen.

Das waren abergläubische Piraten und keine Magier.

Vom Schicksal gestraft.

Ihre Untaten könnten das Böse anziehen, oder nicht?

Dann kommt das nicht zu uns, denn wir

sind keine Übeltäter.

Nur etwas gierig.

Deine Handlungsmotive kennen wir inzwischen.

Ach, wirklich?

Ich glaube kaum, dass du meine Motive zum

Handeln erfasst hast.

Ich gestehe, dass ich mich im Gegensatz zu

euch gern mit wertvollen und schönen Dingen umgebe.

Das erhöht die Lebensqualität.

Das meint sie nicht persönlich.

Sondern ganz wertfrei, ich weiß.

Und es ist viel Neid in der Welt.

Nicht mehr lange.

Ist dir nicht aufgefallen, dass sich die Verhältnisse

geändert haben, seit Ned und George gegangen sind?

Wie wird das jetzt ausgehen?

Was denn?

Wenn wir noch einmal abstimmen würden.

Das würde nichts ändern, weil jeder wie vorher

wählt.

Das Ergebnis könnte ein klein wenig verändert sein.

Roxton!

2 zu 1.

Ich werde den Schatz verteidigen, wenn es sein

muss, mit Gewalt.

Mit Gewalt?

Du drohst uns wirklich mit Gewalt?

Wenn ihr mich zwingt?

Das wäre nicht demokratisch.

John, wach auf!

Hey!

Geht's alle?

Nein, ich hoffe nicht.

Marguerite schläft fest.

Das sollten wir auch machen.

Du sollst mir helfen, den verfluchten Schatz wegzutragen.

Was?

Er würde uns nur großen Ärger bringen.

Komm mit.

Denkst du, das wird sich Marguerite gefallen lassen?

Ganz sicher.

Wie bitte?

Sie hat einen besonderen Tee getrunken.

Ein Rezept meiner Mutter, den trinkt man bei

Schlaflosigkeit.

Ach, wirklich?

Du musst mir nicht zusehen.

Marguerite wird stolz auf dich.

Ich habe es gut gemeint.

Sie hätte vor Aufregung nicht schlafen können.

Meinst du, sie hätte uns mit der Waffe

bedroht?

Ich bin sicher, dass sie es nie tun

würde.

Ich weiß nicht.

Manchmal macht sie mir Angst.

Die Muster, nach denen sie sich verhält, dienen

nur der Selbsterhaltung.

Manchmal ist es nicht leicht, das zu durchschauen.

Bewundernswert, dass du es versuchst.

Wenn du hinter die Fassade sehen könntest, wüsstest

du, dass sie nicht viel anders ist als

wir.

Du meinst, nachts, weil da alle Katzen grau

sind.

Robson!

Veronica!

Sehr witzig, aber es reicht.

Wo ist er?

Solche Späße mag ich gar nicht.

Veronica, wenn du den Schmuck zurückgebracht hast, wird

sich der Fluch des Piraten treffen.

Das verspreche ich dir.

Aber ich will nichts verraten, ja?

Wo habt ihr den Schatz?

Oh, Marguerite, gib's auf.

Ich gebe nicht auf.

Ihr sagt mir, wo er ist, sofort.

Er liegt wohlgehalten in seiner Truhe, und wo

die ist, wissen wir natürlich auch.

Und wir verraten es dir, sobald wir den

Weg nach Hause gefunden haben.

Das war deine Idee, ja?

Nein, meinen Vorschlag, ihn in den Laberstrom zu

werfen, konnte ich leider nicht durchsetzen.

Zeig mir, wo er ist.

Und wir bleiben Freunde, John.

Was hat das miteinander zu tun?

Oh, Marguerite, sag nicht, du brauchst ihn.

Keiner verlangt, dass wir das Schicksal herausfordern.

Du hast es getan.

Wo willst du hin?

Wo ich hin will?

Na, was glaubst du?

Ihr wollt mir nicht zeigen, wo er ist,

also muss ich nach ihm suchen.

Ach ja, was ich noch sagen wollte.

Ich bereue nichts, denn so haben wir schließlich

den Schatz gefunden.

Das Teufelsdreieck wäre durchaus eine plausible Erklärung dafür,

dass so viele Zivilisationen auf das Plateau gekommen

sind.

Denkst du wirklich?

Ja, wie du gesagt hast.

Über das plötzliche Verschwinden von Schiffen im Bermuda

-Dreieck gibt es in jedem Kapitel der Seefahrt

Berichte.

Sie verschwanden dort und tauchten hier wieder auf.

Inzwischen entwickelten sie eigene Kulturen.

Hey, das ist doch genau das, was wir

suchen.

Und wenn Rauch aus dem Schornstein kommt, ist

bestimmt jemand da.

Der Fischer könnte uns auf den See fahren.

Kommt nur näher, dann verpasse ich euch beiden

eine Kugel.

Oder eine Kugel verpassen.

Was wollt ihr?

Wir haben nicht vor, sie auszurauben.

Ich bin Professor George Challenger und mein Begleiter

ist Ned Malone.

Wir leben auf der anderen Seite des Tages.

Und warum kommt ihr hierher?

Wir wollten Ihnen ein paar Fragen stellen über

Ihren See.

Was für Fragen denn?

Einfache Fragen, ob er viele Fische hat, was

sie fangen, wie das Wetter ist.

Und ob es hier Seeungeheuer gibt oder auch

Phänomene, die man nicht erklären kann, ist vielleicht

mal was anderes.

Ist etwas vom Himmel gefallen?

Was wisst ihr darüber?

Wir wissen nichts.

Das ist nur so eine Geschichte.

Eine von diesen Geschichten.

Ja?

Ich höre gern Geschichten.

Bitte kommt rein und erzählt mir, was hier

vom Himmel fällt.

Danke, aber leider müssen wir weiter.

Auf dem Rückweg vielleicht?

Ich lade Sie ein.

Ach, das muss nicht sein.

Dankeschön.

Augenblick, Herrschaften!

Dreht euch um und legt die Waffen nieder.

Es ist unhöflich, eine freundlich vorgebrachte Einladung abzulehnen.

Trink ein.

Ihre Frau macht einen herrlichen Kaffee.

Zumindest duftet er hervorragend.

Sie können wirklich froh sein, so eine gute

Frau zu haben.

Erzähl mir die Geschichte von den Dingen, die

vom Himmel gefallen sind.

Das ist im Grunde schnell erzählt.

Und Malone hat es ja schon gesagt.

Wir hören hin und wieder Geschichten.

Eingeborene erzählen sie.

Meistens sind es Mythen.

Keine wirklich geschehenen Geschichten.

Ach so, ich verstehe.

Du weißt wahrscheinlich nicht, mit wem du sprichst,

Ned Malone.

Glaubst du, ich wüsste nicht, worum es geht?

Mein Name ist Vic Poppin.

Und mein Großvater ist hier 1835 vom Himmel

gefallen.

Eigentlich sollte ich dich gleich abstechen, denn mir

hat nicht gefallen, wie du meine Frau angesehen

hast.

Viele sind für weniger gestorben.

Ich bin sicher, dass viele von denen umgekommen

sind, obwohl keiner wusste, aus welchem Grund.

Das ist sowieso das Beste.

Also, was habt ihr mir denn mitgebracht?

Das zum Beispiel.

Das sind nur wertlose persönliche Aufzeichnungen.

Malone ist ein fähiger Berichterstatter, der...

Denkst du, ich kann nicht lesen, alter Mann?

Wo hast du das her?

Kein Wort, Malone.

Reißt du das Maul noch mal auf, bist

du tot, verstanden?

Erstatte Bericht, Berichterstatter.

Wir haben Käpt'n Bonnies Schatz.

Wenn Sie ihn wollen, bekommen Sie ihn.

Spätestens in vier Tagen.

Wir sind auf dem Weg zu unserem...

Ich habe dich gewarnt!

Vorsicht!

Wenn Sie das tun, werden Sie nie erfahren,

wo der Schatz versteckt ist.

Danke für die Warnung.

Zeichne auf, wie ich hinkomme.

Wir könnten Sie hinführen.

Das wäre das Einfachste.

Sobald ich den Schatz gefunden habe, entscheide ich

über euer Schicksal.

Emmy.

Ruf mir die Männer her.

Sie ist mittlerweile Stunden unterwegs.

Es ist unglaublich, dass sie nicht aufgibt.

Sie wird nie aufgeben, sondern nur wütender werden.

Und das lässt sie dann an uns aus.

So ist es.

Am besten, wir geben den Plan auf.

Oh, nein!

Wir verraten ihr nichts, ehe die anderen zurück

sind.

So war die Abmachung, George.

Damit erreichen wir, dass Marguerite uns tatsächlich verflucht.

Wir sind zu jeder Schandtat bereit, Wicks.

Kein Zweifel, Mr. Davy.

Eben darum habe ich euch gerufen, Männer.

Solange wir Knochen brechen und Blut vergießen dürfen,

sind wir immer dabei.

Ich glaube, das lässt sich nicht umgehen.

Ihr begebt euch nämlich auf Schatzsuche.

Und?

Haben sie es geschluckt?

Es sieht so aus.

Er zeigt immer wieder auf die Karte.

Wieso zerreißt du die Karte?

Was soll das?

Oh, nein!

Was?

Er hat sie eben zerrissen.

Die sollte uns in die Irre führen.

Aber Captain Bonny hat uns freundlicherweise hinterlassen, wo

er den Schatz vor der Mannschaft versteckt und

sich ins Grab gelegt hat.

Hier fangt ihr mit der Suche an.

Nun nehmen also die Enkel seiner Männer ihren

wohlverdienten Lohn in Empfang.

Ihr bringt ihn bis morgen her.

Oder ich komme ihn holen.

Stell dich rum, wir holen den Schatz.

Komm, wir haben zu tun, Köter.

Ja, den nehmen wir mit.

Mach ihn nicht nervös.

Emy!

Komm her!

Was hast du denn jetzt vor?

Veronica, das wäre ein schlechter Scherz.

Diese Notizen sind streng geheim.

Ein paar Entfernungsangaben und Himmelsrichtungen.

Wo führen sie hin?

Ein paar Meilen durchs Tal und wieder zurück.

Denkst du, sie fällt darauf rein?

So aufgebracht, wie sie ist, schluckt sie jeden

Köder.

Darum, tu mir einen Gefallen.

Halte mich da bitte raus.

Also unser Gastgeber ist offensichtlich ein Nachfahren eines

Piraten.

Bestimmt auch die anderen.

Und wenn sie Captain Bonnys Versteck gefunden haben,

führt sie unsere Spur direkt zum Baumbus.

Roxanne hat recht, wir hätten den Schatz nicht

bergen sollen.

Wir müssen so schnell wie möglich zurück, um

die anderen zu warnen.

Und, wie geht es meinen neuen Freunden?

Nun, ihre Gastfreundschaft ist nicht sehr erquickend.

Du bekommst Abwechslung, Journalist.

Was denn, soll ich ein Gnadengesuch für sie

schreiben?

Nicht doch.

Bisher hat es jeder, der mich betrügen wollte,

bereut.

Lasse sie uns jetzt lieber gehen.

Sei froh über die paar Stunden, die ich

dir noch lasse, alter Mann.

Es sind nicht mehr viele.

Na, was habe ich gesagt?

Jeder muss seiner Wege gehen.

Dass ich ihn nicht gefunden habe, besagt gar

nichts.

Wenn mein Schatz irgendwelchen Leuten in die Hände

fallen sollte, werdet ihr euch wünschen, mir nie

begegnet zu sein.

Marguerite, ich verspreche dir, dass sie niemand finden

wird.

Das Versteck ist wirklich sicher.

Wenn Challenger und Melone zurück sind, wird die

Mehrheit sowieso wieder auf meiner Seite sein.

Und spätestens dann ist das Theater zu Ende.

Das mag sein.

Vielleicht aber nicht.

Wenn unsere Argumente einen von beiden überzeugen...

Ach, was hast du schon für Argumente?

Wenn die beiden zurück sind, reden wir darüber,

ja?

Aha!

Ihr habt euch notiert.

Wo er vergraben ist.

Ich hab's geahnt.

Stimmt das, was hier steht?

Hey!

Nein, Veronica hat gehofft, dass du darauf reinfällst.

Ich glaub dir nicht.

Wieso soll ich lügen?

Um die Wahrheit zu verbergen, wieso denn sonst?

Marguerite, du verschwendest deine Zeit und läufst im

Kreis.

Du kannst nicht lügen, also versuch's auch nicht.

Na, was sagst du dazu?

Ich hatte dich gebeten, mich rauszuhalten, erinnerst du

dich?

Ja...

Wo bist du?

Ich will wissen, wer diesem Schufter ein Grab

geschaufelt hat.

Hast du was gefunden?

Sie haben den Fax geklaut und Bonnie ein

hübsches Grab geschaufelt.

Komm her, Kritter.

Komm her.

So.

Bring uns zu Bonnies Schatz los.

Komm mit.

97, 98, 99, 100.

Nun links vorbei an den Felsen.

An welchen Felsen?

Achso, so ist das.

Ihr wollt mich also auch noch veralbern, ja?

Sehr komisch.

Wenn ich euch in die Finger kriege.

Das ist Bonnys Schatzturm.

Gut gemacht, Kommissar.

Na los, gibt ihn raus.

Vorsicht, passt auf.

Wer zuletzt lacht, Captain Bonny.

Lacht am besten.

Die Waffen auf den Boden, meine Herren.

Sofort.

Wie kommst du auf die Idee, uns zu

bedrohen, Lady?

Lass das Ding fallen.

Das ist mein Schatz, ich habe ihn vor

kurzem hier vergraben.

Ach, was du nichts sagst.

Und nun erschießt du uns?

Sie zuerst, wenn sie sich weigern.

Ich bin geschmeichelt, genau hier in Felsen.

Hört, hört.

Drückt ab, Schätzchen.

Ich wusste, das wird niemals gut gehen.

Einen Schritt weiter und ich schieße.

Nehmt eure Hände weg, verdammt.

Dafür ist es jetzt zu spät, meine Lady.

Also, was treibt eine hinreißende kleine Lady wie

du denn so ganz allein hier im Dschungel?

Wie kommst du darauf?

Meine Freunde müssten jeden Augenblick hier sein.

Wie viele Freunde hast du denn?

Mehr als du, da bin ich sicher.

Die hättest du besser, aber ich glaub dir

nicht.

Piraten.

Captain Bonnys leid.

Du nimmst den Großen.

Was glaubst du, wieso wir hier sind?

Wir sind ganz bestimmt nicht hier, um Blumen

zu pflücken.

Hey!

Bleib hier, verdammt!

Tja, ich bin beeindruckt.

Und wer bist du?

Wir wollen bloß unseren Schatz zurück, der gehört

uns.

Dann hol ihn dir doch.

Hören Sie, Sie können mich doch hier nicht

einfach so zurücklassen.

Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis

die Flut kommt.

Die Höhle ist wie ein Bierfass, das langsam

vollläuft.

Du hast nicht mehr als fünf oder sechs

Stunden.

Das ist bestimmt mehr als sie haben.

Wie kommst du darauf?

Mein Kollege und ich nehmen an einer großen

Expedition teil.

32 Mann, eine militärische Expedition.

Klar, deine Vorgänger haben auch solche Geschichten erzählt.

Ach, mein Lamm.

Wo steckst du denn nur?

Spiel dich ja noch.

Vom Regen in die Trauer verwiesen hast.

Glaubst du, du kommst mit unserem Freund hier

zurecht?

Tja, dann musst du ihn fragen, nicht mich.

Darüber los.

Meine Freunde werden zurückkommen, darauf könnt ihr euer

Leben verwetten.

We poppin' lässt sich sowas nämlich nicht bieten.

Wir hoffen, ihm entgegenkommen zu können.

Und hoffentlich ist der Mann schlauer als du

und weiß, wann er verloren hat.

Und wenn er unseren Freunden etwas antut, dann

bist du dran.

Na und, ich hab keine Angst.

Wirklich nicht?

Und du hast wirklich vor, ihm den ganzen

Schatz zu überlassen?

Weil wir wahrscheinlich George und Matt nur so

wieder freikriegen können.

Wir haben diesen Schatz nur als Pfandhierma genickt.

Halt dich von ihm fern.

Seid vorsichtig.

Wenn du nur ein Wort sagst, das ich

unter Umständen geschmacklos finde, dann werde ich dich

korrigieren und das wird dir ganz bestimmt wehtun.

Was ist los, Schreiberling?

Gehen dir deine Geschichten aus?

Ich weiß nicht, warum sie verlassen hat.

Weil sie ein ganz erbärmlicher Feigling sind.

Sie hat mich nicht verlassen.

Sie versteckt sich nur, solange ich betrunken bin.

Wenn sie versuchen würde, wegzulaufen, würde ich sie

töten.

Oder ich würde mir eine andere nehmen.

So einfach ist das bei Freunden.

Ich hoffe, sie verrotten in der Hölle.

Ja, zumindest haben die es dort bestimmt wärmer

als wir hier.

Es gab schon welche, die sind singend gestorben.

Versuch's doch mal.

Was ist los?

Was ist passiert?

Wo ist Davy und wo ist der Schatz?

Sie haben uns in einen Hinterhalt gelocht.

Du Idiot!

Ist jemand da?

Da haben wir schon zwei von denen.

Kommen Sie raus, Pappel.

Na los.

Ein kleiner Mistkerl mit einer gut aussehenden Blonden.

Das könnte auch ein Hinterhalt sein.

Das werden wir gleich wissen.

Vielleicht konnten sie entkommen.

Hey ihr!

Ihr da drin!

Oh, es sieht so aus, als hätten wir

Besuch bekommen.

Das ist nah genug, Pappel.

Du kennst meinen Namen?

Aber was ist mit meinem Ruf?

Du weißt anscheinend nicht, dass ich gern ungebetene

Gäste töte.

Oh, der war nicht schlecht.

Nehmen Sie die Waffen runter.

Wir können über alles reden.

Worüber wollen wir denn reden, Mann?

Über den Schatz.

Das heißt, wenn Sie noch daran interessiert sind.

Den wollte ich mir sowieso gerade zurückholen.

Lassen Sie unsere Freunde gehen.

Und wir geben Ihnen den Schatz zurück.

Ach, übrigens.

Wir haben einen Ihrer Männer gefangen.

Tut mir wirklich leid um ihn.

Und es tut mir wirklich leid um euch.

Das ist eure letzte Chance!

Raus aus meiner Hütte!

Aber vorher die Waffen runter.

Dann bin ich bereit, mit Ihnen zu reden.

Schnappt sie euch!

Kommt mit!

Du kannst mit, mein Kleiner.

Wo gehen wir hin, Beurer?

Ich weiß es nicht.

Und was ist mit Malone und Challenger?

Die werden wohl entkommen sein.

Und er war draußen und hat nach ihnen

gesucht.

Oh, mein Gott.

Hey, die habe ich extra für Anlässe wie

diesen aufgehoben, Leute!

Was machen wir jetzt?

Oh, Schießpulver.

Genau, was der kann, können wir auch.

Wir müssen nur Zeit gewinnen.

Versucht, dort ein Loch in die Wand zu

schlagen.

Habt ihr noch einen letzten Wunsch?

Dann nur zu!

Malone, Feuer!

Alles klar?

Was denkst du denn?

Los!

Was zur Hölle ist da los?

Die sind bestimmt im Wasser.

Wenn sie nicht mit hochgegangen sind.

Irgendwann werden sie schon wieder auftauchen.

Na, zum Teufel mit ihnen!

Holen wir uns den Schatz los!

Ich wusste gar nicht, dass ich die Luft

so lange anhalten kann.

Ich auch nicht.

Wir müssen Malone und Challenger finden.

Marguerite ist ganz allein.

Wir müssen sofort zum Baumhaus zurück.

Du bist genauso raffgierig wie Captain Bonny.

Captain Bonny hat den Schatz gestohlen.

Ich hingegen habe ihn gefunden.

Ich meine, rein rechtlich betrachtet ist das ein

großer Unterschied.

Ich finde, es ist genug für uns alle

da.

Da bin ich anderer Ansicht und Teilen ist

nicht meine Stärke.

Ich bin nicht so, wie du womöglich glaubst.

Ich kann auch freundlich und großzügig sein.

Natürlich, du bist offensichtlich ein facettenreicher Mann.

Ich bin nichts im Vergleich zu Captain Bonny.

Er war nämlich der schrecklichste Pirat, den man

je gesehen hat.

Warum?

Weil er sich am Ende den Schatz unter

die Nagel gerissen hat?

Weil er seine eigenen Männer dafür umgebracht hat.

Er wäre fast ertrunken, aber einer seiner Männer

hat ihm das Leben gerettet.

Neun von ihnen konnten sich retten, doch Bonny

hat ihnen allen die Kehle durchgeschnitten.

Einen nach dem anderen.

Nur um den Schatz für sich behalten zu

können.

Bevor jemand anders ihn getötet hätte?

Ja, sowas in der Art.

Ja, aber einen hat er vergessen umzubringen.

Seinen ersten Mat, Seymour Poppin.

Oh, den Vorfahren eures großen Anführers.

Unser aller Vorfahre.

Er hat den Schatz zwar nicht gefunden, aber

er war der Urvater einer neuen Sippe.

Ah, ja.

Was?

Was?

Auch darin war er nicht sehr begabt, wie

es aussieht.

Hör zu, wenn du mich freilässt, dann werde

ich...

Wie wär's, wenn du jetzt einfach mal den

Mund hieltest?

Es tut mir leid.

Ich wollte nicht respektlos sein.

Gut, du lernst schnell.

Mal sehen, wie ich dich dafür belohnen kann.

So darf es nicht enden.

Emi, hilf mir.

Ich bring dich dafür ins Dorf zurück.

Ich kann nicht.

Er würde mich töten.

Emi, hab keine Angst.

Ich hab Freunde, die uns helfen werden.

Er wird dir nichts antun, das schwöre ich

dir.

Sehr gut.

Jetzt.

Gut, gib mir das Messer.

Ich kann nicht schwimmen.

Das Messer!

Nein!

Komm schon, Emi.

Du darfst nicht sterben.

Danke.

Nein, ich danke dir.

Vielen Dank.

So, und nun lauf ins Dorf zurück.

Ich kümmere mich um Pappin.

Nur die Ruhe, mein Freund.

Eins nach dem anderen.

Was zur Hölle war das denn?

Verteilt euch.

Wir werden uns davon doch nicht aufhalten lassen.

Ist jemand zu Hause?

Ich will meinen Schatz.

Deine bucklige Verwandtschaft scheint eingetroffen zu sein.

Hey, hört ihr mich da oben?

Bringt mir sofort meinen Schatz.

Hören Sie, jetzt machen Sie mal nicht so

einen Aufstand.

Ich bin ja nicht schwerhörig.

Das ist eure letzte Chance.

Ich will auf der Stelle den Schatz.

Oder ich töte ihn.

Oder ich werde ihn mir persönlich holen.

Ach, Alena, das will ich sehen.

Schon gut.

Schon gut.

Es tut mir leid, wenn ich Ihnen Umstände

mache.

Nicht der Rede wert.

Das macht nichts.

Nur einen Moment.

Einverstanden?

Ihr Cousin bringt ihn runter.

Na also.

Oh nein.

Ich kann Saurier einfach nicht ausstehen.

Challenger?

Malone?

Ich kann nicht raus.

Ich versuche ihn abzulenken.

Aber seid vorsichtig.

Na klar.

Was sonst?

Oh.

Das war ein hervorragender Wurf, Malone.

Veronica wäre bestimmt stolz auf dich.

Hier ist er.

Hier hast du deinen Schatz.

Ihr könnt den Zaun jetzt ruhig anfassen.

Nehmt euren verfluchten Schatz und lasst uns endlich

in Ruhe.

Vielen Dank.

Es war mir wirklich ein Vergnügen, Ma'am.

Manchmal ist das einfach zu leicht.

Oh nein.

Weg von der Truhe.

Roxton!

Veronica, überlasst ihn den Schatz!

Nein!

Ich will nur zurückhaben, was uns gehört.

Da haben wir unterschiedliche Interessen.

Sag ihm, er soll die Waffe freilassen.

Mein Bein!

Ich bin wirklich froh, dass wir uns nochmal

begegnen.

Alter Mann!

Würdet ihr mir wohl vielleicht endlich mal zuhören?

Wolltest du denn etwas sagen, Marguerite?

Ich finde, wir haben jetzt eine gute Verhandlungsbasis.

Nein, das haben wir nicht.

Nehmt den verdammten Schatz und lasst uns endlich

in Ruhe.

Aber jetzt warte doch mal, Marguerite.

Nein, Captain Bonny hatte Recht.

Der Schatz ist verflucht und bringt einem nur

Ärger.

Willst du die Frau eines reichen Mannes werden?

Ich verzichte, aber könnte es sein, dass Sie

vielleicht sterben wollen.

Süße, schön dumm, so ein Angebot auszuschlagen.

Kommt, Männer!

Hey!

Tja, so habt ihr es doch gewollt, oder?

Na schön, Marguerite.

Du hast gewonnen.

Hast du etwa was anderes erwartet?

Ganz ehrlich, wenn ich jetzt darüber schreiben müsste,

dann wüsste ich wirklich nicht, wie ich deine

Handlungsweise nachvollziehbar schildern sollte.

Ich verstehe es nicht.

Ja, es sei denn, sie glaubt wirklich, dass

der Schatz verflucht ist.

Ach, George, sicher nicht.

Tja, dann würde ich mal sagen, es sei

denn, sie glaubt wirklich, es bleibt nur eine

mögliche Erklärung.

Gut, und die wäre?

Ist dir nicht zu heiß mit diesem Schal

um den Hals?

Oh, Lord Roxon, könnte es sein, dass Ihnen

da ein Detail entgangen ist?

Was sehe ich denn da?

Und, mein Schätzchen, wo ist der Rest des

Schatzes?

Das reicht!

Stellt die Truhe ab, Männer!

So, ich schlage vor, wir stopfen uns jetzt

die Taschen voll, Männer.

Marguerite, du hast doch nicht etwa...

Der Schatz ist verflucht, das hast du selbst

gesagt.

Oh, Captain Marguerite, die wohl gefürchtetste und eleganteste

Piratin aller Zeiten.

Der Schrecken des Plateaus.

Und schon sind wir wieder bei der Frage,

wo ist der Rest des Schatzes?

Oh, der ist absolut sicher.

Und jetzt weiß nur noch ich, wo er

liegt.

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