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Ich finde es beunruhigend, dass es hier so
friedlich ist.
Endlich erstmal kein Raptor zu hören.
Hören sie irgendetwas anderes?
Weder Vögel noch irgendwelche Tiere.
Und das heißt, sie fürchten den Tod.
Weiter!
Challenger, Feuer bereit?
Die Leute fliehen!
Was machen wir?
Wie viele kommen denn noch?
Nein!
Schüsse würden uns nur verraten.
Und dann würden sie uns abschalten.
Sehen sie sich diesen Mann an.
Ich erwarte alle
in unserem Quartier.
Sie müssen wieder an die Arbeit.
Das reicht doch vernünftig, sonst werden sie euch
ausschalten.
Was ist
das für eine Kreatur?
Sentinel ist unser Schöpfer.
Im Sommer des 20.
Jahrhunderts begibt sich eine Expedition auf die Suche
nach einer vorzeitlichen Welt.
Getrieben von Ehrgeiz, geheimen Wünschen, Abenteuerlust und journalistischem
Eifer, stoßen sie in den Tiefen des Urwalds
auf eine Verbündete.
Zwischen archaischen Kulturen und den Räubern des Urwalds
suchen sie einen Weg zurück nach Hause.
Denn niemand außer ihnen kennt den Weg in
die verlorene Welt.
Wagt nicht noch mal zu fliehen.
Ah, wie schön.
Hier sieht's aber sehr merkwürdig aus.
Was ist mit diesen Leuten los?
Moment mal, wir haben mit denen nichts zu
tun.
Er hat recht, sie machen einen Fehler.
Ich mache niemals Fehler.
Und ihr habt zu arbeiten.
Arbeiten?
Wir sind keine Sklaven.
Was du bist, ist unwichtig.
Du hast zu gehorchen.
Schon gut, schon gut.
Wir, wir klären das.
Malone, hier stimmt doch was nicht.
Ja, Sklaven haben bisher immer einen anderen Eindruck
auf mich gemacht.
Lara, was sind das hier für Menschen?
Und warum leben sie hier?
Was soll das?
Vergiss diesen Namen!
Lass mich los!
Warum bist du mit deinem Freund geflogen?
Durftet ihr nicht zusammen sein?
Wovor fürchtet ihr euch?
Seid bloß ruhig.
Wenn die Prynn eure Fragen hören, dann werden
sie uns ausschalten.
Was ist an den Fragen gefährlich?
Sie verraten alles.
Die Existenz der Gefühle.
Das heißt, ihr verbergt eure Gefühle vor ihnen?
Was für ein Leben ist das?
Und diese Prynn, die verlangen das?
Die Prynn hatten unsere Ankunft vorbereitet.
Sie haben die Macht über uns.
Und sie verbieten euch persönliche Namen?
Wenn sie von unseren Wünschen Kenntnis hätten, wir
sind für sie Maschinen.
Ihr seid also vollkommen eurer Persönlichkeit beraubt.
So etwas hält auf Dauer niemand aus.
Wir sind doch nichts.
Wir existieren nur durch und für die Prynn.
Das wird sich ändern, wenn ihr es wollt.
Challenger und ihr Freund sind entkommen.
Sie holen Hilfe.
Ich verspreche ihnen, wir werden sie befreien.
Was für ein Wesen war das?
Man möchte es als menschlich bezeichnen, aber andererseits
war es irgendwie grotesk.
Eine Modifikation oder Mutation vielleicht.
Eine Art, die offensichtlich mit Lichtstrahlen schießt.
Allerdings, ich habe eine derartige Waffe noch nie
gesehen.
Schön.
Fremde Wesen mit Wunderwaffen, die sich mithilfe ihrer
Sklaven auf dem Plateau ausbreiten.
Also unser Freund hat mir erzählt, es gäbe
nur zwei dieser Kreaturen.
Er nennt sie die Prynn.
Und die Prynn zu verjagen, war das denn
nicht möglich?
Das geht nicht, weil die Prynn unsere Schöpfer
sind.
Das nenne ich Loyalität.
Ich muss sagen, das ist wirklich unglaublich.
Das Armband ist schön.
Darf ich mal sehen?
Das hat Lara für mich gemacht.
Wo hat sie denn die hübschen Steine her?
Aus der Zone 1.
Aus welcher Zone?
Wo ist das?
Wo die Prynn leben.
Dort arbeiten wir auch.
In einer Mine vermutlich.
Vermutlich.
Diamanten findet man gewöhnlich nicht an der Oberfläche.
Die Prynn haben aber kein Interesse daran.
Sie werfen sie einfach weg.
Tja, dann haben sie wohl doch weniger Ahnung
als wir dachten.
Rohdiamanten von dieser Qualität würden in Antwerpen ein
Vermögen einbringen.
Unsere Freunde sind in Gefahr.
Sie vergessen wohl, dass wir hier nicht auf
Schatzsuche sind.
Nein, und wie immer bin ich gern bereit,
in die Schlacht zu ziehen, sobald Sie es
sind, Lord Roxton.
Aber trotzdem darf ich wohl träumen.
Hi.
Was die Prynn, werfen sie einfach weg?
Sie würden lachen, wenn sie unseren Schmuck sehen.
Sie bauen offenbar etwas ab, das wichtiger für
sie ist.
Wie weit entfernt ist diese Zone 1?
Zu Fuß ungefähr eine Stunde.
Zwei Schichten arbeiten dort.
Der Abbau wird nie unterbrochen.
Wann soll die nächste Schicht anfangen?
In Kürze.
Die anderen sind schon fast 16 Stunden dort.
Nach 16 Stunden wartet hier Freizeit und Erholung.
Tai wollte, dass wir ausbrechen.
Er wollte, dass wir unsere Gefühle füreinander nicht
länger verbergen müssen.
Und er hat Recht, wenn er darauf besteht.
Du wirst es sehen.
Nein.
Tai glaubt, wir könnten unserer Bestimmung entfliehen.
Aber da irrt er sich.
Wir werden sie nicht überzeugen.
Sie will nicht weg.
Das will hier offenbar niemand.
Sehen Sie sich die beiden an.
Ich meine, die eigenen Leute zu unterdrücken, das
ist doch absurd.
Ich verstehe das nicht.
Sie haben ja Recht, aber wir können nichts
machen, solange wir hier drin sind.
Beim nächsten Schichtwechsel verschwinden wir.
Ist gut.
Aber dann kommen wir wieder und befreien sie.
Einverstanden, Milo?
Ja, sicher.
Die Disziplin ist vorbildlich, nicht wahr?
Wir werden fliehen.
Wir laufen einfach los.
Wirst du uns folgen?
Die Prynnen würden mich ausschalten, wenn sie mich
ein zweites Mal erwischen.
Sie werden uns nicht erwischen.
Was ist los, Lara?
Treffen wir nicht auf die zweite Schicht?
Ich weiß es nicht.
Alle herhören.
Die andere Schicht wird diesmal nicht zurückkehren.
Ihr werdet heute gemeinsam mit ihnen arbeiten, um
das Projekt zu beenden.
Welches Projekt denn?
Unsere Gebiete hatten die Aufgaben verteilt.
Ihr wisst, was ihr tun müsst.
Das ist ungerecht.
Legt sofort eure Arbeitskleidung wieder an.
Denkst du, ja?
Wir wollen wissen, was hier los ist.
Öffnet das Tor!
Wir sollen losmarschieren.
Fehlt euch etwas, um die Kleidung anzulegen?
Ja, eine Umkleidekabine vielleicht.
Bildet ihr euch etwa ein?
Ihr hättet irgendwelche Rechte.
Umziehen, sag ich.
Ja, doch.
Wie weit ist es noch bis Zona?
Wir sind fast da.
Wir müssen uns allmählich entscheiden.
Am großen Baum da vorne laufen wir los.
Alles klar.
Laufen Sie mir nach.
Was soll das?
Wo willst du hin?
Hilf ihm.
Der höheren Bestimmung wirst du sofort zugeführt.
Unser nicht geplanter Halt ist beendet.
Wir gehen weiter.
Lass ihn liegen.
Er wird später abgeholt.
Los jetzt.
Das war ein Mörder!
Er wird in Kürze einem höheren Zweck dienen.
Und ihr werdet mit ihm kämpfen.
Ihr werdet das auch bald.
Das hier ist also Zone 1.
Ein nettes Ausflugsziel.
Aber arbeiten möchte ich hier nicht.
Wahrscheinlich lassen wir uns keine Wahl.
Zurück zu eurer Einheit.
Ich will mit den Prin reden.
Die Gebieter werden dich auch nur ausschalten, wenn
du nicht an deine Arbeit gehst.
Wir wollen nun mal von unseren Gebietern unserer
höheren Bestimmung zugeführt werden.
Ich sagte, ihr werdet eurer höheren Bestimmung zugeführt
werden.
Jetzt.
Oder in drei Tagen.
Habt ihr verstanden?
Im Lager ist niemand mehr.
Alle Arbeiter sind hier.
Aber es wird trotz allem schwierig sein, unseren
vorgegebenen Termin einzuhalten.
Wähle drei Aufseher aus.
Kontrolliert, ob keine Spuren hinterlassen wurden.
Ich will nicht, dass unsere Existenz bewiesen werden
kann.
Verstanden.
Das sieht nach geordnetem Rückzug aus.
Ich bin enttäuscht.
Du musst uns zu dieser Zone 1 führen.
Das Schmuckstück hat Lara als Zeichen abgelegt.
Die Prin sagten, dass der Tag kommen würde.
Welcher Tag?
Der Tag, an dem das Projekt endet.
Und wir den höheren Zweck erfüllen sollen.
Wie erfüllen Sie den?
Wir werden ausgeschaltet.
Und dann folgen wir der höheren Bestimmung.
Mir lohnt Sachen.
Dann arbeiten Ihre Freunde jetzt auch.
Wo geht's zum Steinbruch?
Was sucht ihr hier?
Keinen Schritt weiter!
Einfangen.
Kommen Sie!
Das sind keine Arbeiter.
Wir müssen die Prin warnen.
Wie lange werden wir brauchen?
Eine halbe Stunde, wenn wir uns beeilen.
Leider müssen wir den Weg meiden.
Auf jeden Fall.
Aber was ist, wenn die Aufseher ihre Waffen
einsetzen?
Wir dürfen es nicht dazu kommen lassen.
Ich meine, wenn diese Kreaturen wirklich so hochentwickelt
sind...
Wir können nicht verhandeln.
Was heißt hochentwickelt?
Sie haben vor, ihre Arbeitskräfte zu vernichten.
Also ich vermute, die Prin stehen auf einer
Entwicklungsstufe zwischen Hyänen und Troggs.
Sind Sie fertig?
Wo geht's lang?
Wenn man wüsste, was sie suchen.
Es muss etwas Seltenes und Wertvolles sein.
Wertvoller als Diamant?
Wo bleibt nur der Professor?
Marguerite und Roxton vermisse ich auch.
Die kommen schon.
Aber es wird bestimmt schwierig, so viele Menschen
zu befreien.
Vielleicht brauchen die nur jemanden, der ihnen die
Flucht vormacht.
Es gibt doch bestimmt Schwachstellen.
Es sind zum Beispiel nicht genug Aufseher für
so viele Arbeiter.
Hier sind Lara und ich ausgebrochen.
Wir sind so schnell wie möglich in den
Dschungel gelaufen, aber das Licht hat uns verraten.
Wo soll dieses Licht denn sein?
Ich kann nichts entdecken.
Sehen Sie vielleicht Veronica und Malone?
Das wird nicht leicht.
Sie tragen die gleiche Kleidung wie die Arbeiter.
Da sind sie.
Veronica und Malone.
Hinter dem mit der Spitzhacke.
Greifen Sie uns an!
Nicht doch, George.
Sie bringen uns nur unnötig in Gefahr.
Sie haben auf einen Prin geschossen.
Ganz recht, und es wird Zeit, dass sich
denen mal jemand entgegenstellt.
Das ist phänomenal.
Ja, Johns Treffsicherheit ist bewundernswert.
Das gibt's nicht.
Sein Blut ist ja...
Blaues Blut, Marguerite.
Das gefällt Ihnen, oder?
Ich muss Sie enttäuschen.
Dieser Blaublütige ist bestimmt nicht mit uns verwandt.
Was für ein Lebewesen haben wir da entdeckt?
Auf jeden Fall ist er gefährlich und wir
müssen ihn nicht betreiben können.
Ich würde sagen, wir versuchen es in der
Richtung.
Wenn wir an den Prin vorbeikommen, sind wir
gleich im Dschungel.
Fertig?
Was kommt von da drin?
Lara?
Was wollt ihr?
Wir fliehen.
Wenn du willst, schließ dich uns an.
Ihr Freund wartet.
Sagt ihm bitte, ich freu mich, dass er
frei ist.
Aber wir müssen unserer Bestimmung folgen.
Es soll im Sinne der Prin geschehen.
Sagt ihm das.
Lara, das ist nicht eure Bestimmung.
So wie ihr gewiss auch nicht sterben müsst.
Das ist nicht richtig.
Unsere Gefühle sind nicht vergleichbar.
Wir geben einander Namen und machen uns Geschenke,
aber das ist nicht echt.
In Wahrheit fühlen wir eigentlich gar nichts.
Und was machen Sie hier?
Sie gedenken des Flüchtlings, der auf dem Weg
hierher ausgeschaltet wurde.
Ist das nicht so?
Sagt hi.
Wenn ich erst einem höheren Zweck diene, werde
ich ihm meine Ehre erweisen.
Sagt ihm, er möge das auch tun.
Wer diese Menschen auch sein mögen, vor Gewalt
trecken sie offensichtlich nicht zurück.
Aber warum beobachten sie uns?
Was wollen sie wirklich?
Auf los geht's los.
Fertig?
Sind das Flüchtlinge oder die Besucher?
Ich finde erst heraus.
Weiterlaufen!
Oh nein!
Lass das!
Lass mich los!
Alle Flüchtlinge umgehend ausschalten!
Wartet!
Er hat rotes Blut.
Ihr seid also Menschen.
Im Gegensatz zu ihnen.
Bringt die beiden zum Perigee.
Seit kurzem beobachten Menschen, was wir hier machen.
Wir nehmen an, dass sie euch befreien wollen.
Sie tun es, verlassen sie sich drauf.
Öffenbar haben wir uns geirrt.
Und dafür möchten wir uns entschuldigen.
Wir haben angenommen, ihr wärt ein Teil unseres
Projektes.
Was für ein Projekt soll das sein?
Die systematische Vernichtung der Leute?
Wir wissen, dass sie diese Leute umbringen wollen.
Sehen Sie, auch Sie können sich einmal irren.
Unsere Leute werden nicht umgebracht.
Wir schalten sie nur aus.
Egal wie sie es nennen, ausschalten heißt töten.
Dazwischen ist ein großer Unterschied.
Ich werde es ihnen zeigen.
Was bedeutet das?
Das sind Roboter?
Die aussehen wie Menschen?
Wir sind alle universelle Einheiten, in der Gestalt
des höchstentwickelten Planetenbewohners.
Auch wenn sie andererseits hochspezialisiert sind.
Folgen Sie mir bitte, dann werden sie uns
verstehen.
Sehen Sie bitte zum Horizont.
Mit diesem Fluggerät kamen wir aus einem fernen
Sonnensystem.
Was jetzt?
Bin ich sprachlos?
Und Sie wohnen eigentlich auf einem anderen Planeten?
Ja, und auf diesem Planeten wollen wir zurückkehren.
Sie fliegen zu anderen Planeten?
Wie in utopischen Geschichten?
Noch können Sie es sehen, aber ich muss
es wieder verstecken.
Wo ist es hin?
Es ist noch da.
Durch eine optische Täuschung ist es unsichtbar geworden.
Wir nutzen das Menschen den Schein des Lichts
oft überschätzen.
Das ist wirklich unglaublich!
Warum landeten Sie auf dem Plateau?
Wir sind Forscher.
Wir haben das Sonnensystem untersucht.
Als Filzfunktionen im Bordcomputer und ein Bruch im
Zeitkontinuum uns zur Notlandung zwangen.
So ging es uns auch.
Und wie lange ist das her?
Fast 30 Monate.
Ich nehme an, so messen Sie hier die
Zeit.
Es waren zwar nur marginale Schäden, die auch
umgehend behoben werden konnten, aber leider hatten wir
keinen Treibstoff mehr.
Wir mussten uns den hiesigen Bedingungen anpassen, um
in dieser fremden Welt tätig werden zu können.
Anders gesagt, Sie bauten Menschen, die für Sie
arbeiten?
Nein, eben nicht Menschen, sondern Maschinen.
Ihnen mögen sie wie Ihresgleichen vorkommen.
Ein erwünschter Nebeneffekt zu unserer Tarnung.
Es sind gute Werkzeuge.
Nichts weiter.
Die Pins stehen meistens auf dem Perigee.
Wenn wir die beiden haben, dürfte der Rest
kein Problem sein.
Denken Sie, dass das ein Kinderspiel wird?
Tai, der Revolver ist für Sie.
Sie richten einfach das Rohr auf Ihr Ziel
und ziehen den Hebel nach hinten.
Ach ja, und nicht verlieren.
Kämpfen Sie für Ihre Freiheit.
Unterdrücker mögen keine Veränderungen, aber Sie dürfen Ihre
Rechte einfordern.
Also dann.
Treibhauen Sie!
Tai, haben Sie das gemeint mit dem Licht?
Sie sagten doch, das Licht hätte Ihre Flucht
verraten.
Das ist vermutlich eine optische Alarmanlage.
Präzise aufgestellt ist, dass ein wirksamer Melder mit
dem niemand rechnet.
Ich verzichte auf die Meldung.
Schon wegen des Überraschungseffekts.
Wir müssen nur drüber springen.
Und weiter!
Oh!
Wo ist Marguerite?
Da ist Lara!
Nicht aufwarten, Phil!
Er fällt nicht auf.
Oh, Tai!
Ich dachte, ich würde Dich nie wiedersehen.
Du weißt doch, ich könnte ohne Dich nicht
leben.
Wir werden hier rauskommen, wie er anlasst.
Wie denn?
Wir werden kämpfen, gegen die Prin.
Aber niemals zuvor hat sich jemand gewagt gegen
die...
Lara, wir sind nicht allein.
Also gut, so schnell wie möglich zur Treppe.
Keiner rührt sich vom Fleck.
Runter mit den Waffen.
Die Prin haben Euch bereits erwartet.
Wo sind unsere Freunde?
Sie führen eine Unterredung mit den Prin.
Etwa in den Käfig davon?
Der Perigy ist kein Käfig, sondern ein sich
selbst konstruierendes, transportables Reparaturmodul.
Er trägt das Forschungsjahr.
Was in aller Welt?
Nicht von dieser Welt, das ist von woanders.
Wir sind ausgezogen, um die Existenz der Saurier
zu beweisen und begegnen obendrein außerirdischen Wesen.
Das wird sicher einige Seiten in meinem Tagebuch
füllen.
Ein Flug zu den Sternen.
Ich glaube, sogar ich würde das Plateau verlassen,
wenn ich dazu Gelegenheit hätte.
Ich wäre schon zufrieden mit einer Reise nach
London.
Unser Aufenthalt geht seinem Ende zu.
Denn in zwei Tagen werden die Gravitationskräfte Eures
Solarsystems kongruent zu unserer Flugbahn verlaufen und wir
werden Euch verlassen müssen.
In zwei Tagen?
Muss das denn sein?
Es gäbe vieles, was wir von Ihnen lernen
könnten.
Nach unserer Erfahrung ist es von Vorteil, aufstrebende
Zivilisationen den Schrecken und den Wundern der wissenschaftlichen
Forschung selbst zu überlassen.
Und wenn wir nicht exakt in zwei Tagen
aufbrechen, werden wir 27 Jahre warten müssen, ehe
wir wieder die Gelegenheit dazu haben.
Was bedauerlicherweise für uns folgenschwere Konsequenzen hätte.
Die Atmosphäre auf Eurem Planeten ist Gift für
uns.
Sie würde uns in wenigen Jahren töten.
Sind Sie bereit für den Rückflug?
Das Schiff ist bereits repariert worden und bis
morgen Nacht werden wir hoffentlich auch genug Treibstoff
gewonnen haben.
Und was ist mit den Arbeitern?
Ich meine, Sie werden sie sicher nicht alle
mitnehmen können.
Da irren Sie sich.
Die Kreisläufe der Arbeiter haben wir dem Navigationssystem
des Schiffes entnommen.
Selbstverständlich werden wir sie wieder einbauen.
Ah, deshalb auch einem höheren Zweck dienen.
Sie nehmen sie auseinander.
Es sind Maschinen.
Wir sind auf dieses Material dringend angewiesen.
Es mögen Anfangsmaschinen gewesen sein, aber ich habe
das Gefühl, als sei daraus Leben entstanden.
Das halte ich für ziemlich unmöglich.
Irgendwie kommt es mir vor wie Mord.
Aber ist es das?
Ich meine, wenn er die Wahrheit gesagt hat,
dann sind die Arbeiter wirklich nichts anderes als
Maschinen.
Tai und Lara haben sich über ihre ursprüngliche
Bestimmung hinausentwickelt.
Sie haben es doch selbst gesehen.
Aber mit welchem Recht können wir die Prin
davon abhalten, nach Hause zurückzukehren?
Was gibt denen das Recht, Leben zu zerstören?
Selbst wenn es zufällig entstanden ist.
Das ist eine sehr beeindruckende Operation.
In der Tat.
Es sind einige Tonnen Rohstoff nötig, um einige
Gramm Treibstoff zu gewinnen.
Ich habe vorhin zufällig ein paar funkelnde Steine
im Schutt gefunden.
Nehmen Sie sie ruhig, sie gehören Ihnen.
Wirklich?
Sie haben nichts dagegen?
Ich darf mir welche einstecken?
Nehmen Sie ruhig alle.
Zirkoniumsilikat hat eine dekorative Struktur, aber für unsere
Zwecke ist es nicht zu gebrauchen.
Zirkonkristalle?
Das sind keine Diamanten.
Sie mögen ihnen ähneln, doch auch das ist
nur trügerischer Schein.
Verdammt!
Sie müssen den Prin deutlich machen, dass sie
mehr sind als nur Bausteine eines Navigationssystems.
Wenn wir das täten, dann würde man uns
doch auf der Stelle abschalten.
Lara, wenn du ihnen zeigst, dass du lebst,
dann werden sie das nicht tun.
Wir müssen es versuchen, Lara.
Wir haben doch nichts zu verlieren.
Du meinst also, dass du dich über deine
Bestimmung hinaus entwickelt hast?
Habt keine Angst.
Wir sind gehorsame Arbeiter gewesen, aber wir sind
zu Lebewesen geworden.
Wir haben Gefühle gegenüber der Umwelt entwickelt und
auch zueinander.
Ich bin Tai und das ist Lara.
Wir sind verliebt ineinander.
Ist das etwa der Sinn des Lebens?
Wer ist eure Mutter?
Und wer ist euer Vater?
Und wo, wo kommt ihr beide her?
Wir kommen von ihnen.
Sie haben uns erschaffen.
Wir sind ihre Kinder.
Nein, ihr seid Maschinen.
Nichts weiter.
Verstehen sie denn nicht?
Es war wahrscheinlich nicht ihre Absicht, doch letztendlich
haben sie Leben erschaffen.
Und das können sie doch nicht einfach wieder
auslöschen.
Ich befehle, dass morgen alle Maschinen ordnungsgemäß abgeschaltet
werden.
Es gilt, wirkliches Leben zu retten.
Und davon werden wir uns nicht abhalten lassen.
Euer Besuch ist nun beendet.
Ihr müsst gehen.
Kann das nicht einfach so gehen, oder?
Finde ich auch.
Was meinen Sie, Challenger?
Wollen wir es drauf ankommen lassen?
Tja, wie es aussieht, müssen wir eine friedliche
Lösung ausschließen.
Es ist Mord.
Offensichtlicher Mord, was Sie vorhaben, ist nichts anderes
als Selbstmord.
Bedenken Sie, dass auch die Prinnen um ihr
Leben kämpfen werden.
Auf wessen Seite stehen Sie?
Moanische Integrität ist nicht meine Stärke, aber...
Tja, selbst mir ist klar, dass wir etwas
unternehmen müssen.
Also dann.
Hier trennen wir uns.
Tja, aber wollen Sie uns denn nicht nach
Hause bringen?
Nehmt eure Waffen, aber...
wagt nicht zurückzukehren.
Wo ist unsere Munition?
Sie ist sichergestellt worden.
Geht.
Ich würde sagen, wir schlagen jetzt zu.
Worauf wollen wir warten?
Aber ohne Munition...
Nur die Ruhe.
Ja, was sagt man denn dazu?
Nun ja, ich bin eben ab und an
für eine kleine Überraschung.
Gut, greifen Sie zu.
Hört mal hier!
Wir können nicht einfach zulassen, dass sie uns
das Leben nimmt.
Wir müssen uns dagegen auflehnen.
Kommt schon!
Ihr müsst keine Angst haben, Gefühle zu zeigen.
Na los!
Was können wir tun?
Wir können das Schiff zerstören.
Wenn wir das Raumschiff zerstören, sind sie nicht
mehr imstande, nach Hause zu fliegen.
Aber wie, wenn wir es nicht sehen?
Keine Sorge, das wird sich ändern.
Also, wenn ihr es seht, schlagt ihr zu!
Es tut gut zu wissen, dass wir demnächst
abgeschaltet werden.
Ja!
Tja, das ist nicht mal ein Schuss gefallen.
Vielleicht haben wir jetzt den Überraschungseffekt auf unserer
Seite.
Nun, zusätzliche Waffen können trotzdem nicht schaden.
Nein, nicht anfassen!
Die Waffen verteilen Stromschläge!
Was?
Bist du das, Zero?
Deine Funktion sieht nicht vor zu töten.
Hast du das vergessen?
Dann zwingen sie mich nicht dazu!
Deine Schaltkreise sind überlastet.
Und deine Prozessoren werden sich selbstständig ausschalten.
Selbst wenn es so wäre, würde ihnen das
nichts mehr nützen.
Dann ist es na los doch!
Zerstört das Raumschiff!
Niemand rührt sich von der Stelle!
Es wird nicht geschossen!
Und jetzt sagen sie ihnen, sie sollen die
Waffen fallen lassen.
Was glaubt ihr, wie lange ihr überleben könnt
ohne unsere Energie?
Verstehst du denn nicht, wie abhängig wir voneinander
sind?
Warten Sie!
Zerstört das Schiff!
Verdammt, was ist hier los?
Ihr Eingreifen hat einen Aufstand verursacht.
Wenn wir ihr Schiff zerstören, brauchen sie uns
nicht länger.
Sagen sie, dass die Prin in dieser Atmosphäre
nicht überleben können.
Wir haben keine Wahl!
Und was machen wir jetzt?
Hören Sie, die Prin zu töten ist keine
Lösung.
Doch, das ist es!
Schlag zu!
Nicht abheben!
Schluss, das reicht!
Na, macht schon los!
Kommen Sie, drei!
Entschuldigen Sie mich nicht.
Ich treffe immer.
Erst haben Sie die Maschinen gegen uns aufgehetzt,
und jetzt würden Sie sogar töten, um mein
Leben zu retten?
Ich bitte Sie, Tai, machen Sie keinen Unsinn!
Aber warum?
Sie haben doch selbst gesagt, wir sollen uns
auflehnen und für unsere Freiheit kämpfen, oder nicht?
Naja, so einfach ist das aber nicht.
Wir...
haben die Situation falsch eingeschätzt.
Aber dann werden sie uns alle töten!
Nein, das werden sie nicht!
Niemand wird getötet!
Ich gebe Ihnen mein Wort.
Wir finden eine Möglichkeit.
Kommen Sie, Tai.
Sie müssen uns nur vertrauen.
Loslassen Sie sie!
Ihr werdet jetzt sofort die Waffen fallen lassen!
Lassen Sie sie los!
Das Projekt muss ordnungsgemäß beendet werden, und wer
Widerstand leistet, wird umgehend ausgeschaltet!
Das ist sicher keine Lösung!
Das Projekt muss auf jeden Fall beendet werden!
Habt ihr verstanden?
Nein, nicht doch!
Clara, bitte nicht!
Nicht doch!
Sie...
hat sich umsonst geopfert.
Wie töricht.
Was sagen Sie?
Sie haben sich geliebt, verstehen Sie das nicht?
Clara hat es getan, weil sie die anderen
retten wollte!
Ein Mann von dieser Welt hat einmal gesagt,
dass Gnade in doppelter Hinsicht von Wert sei.
Für diejenigen, die sie gewähren, und für diejenigen,
die sie erfahren.
Vielleicht gibt es eine Möglichkeit.
Aktiviere molekularen Systemcheck für Startvorbereitungen.
Gravitationseingleichung in 28 Minuten und 18 Sekunden.
Es scheint, als hätten die Arbeiter alles gut
im Griff, ja?
Offenbar auch ohne Körper, ja.
Richtig.
Doch nur bis wir zu Hause angekommen sind,
wird ihr Bewusstsein, ihr Selbstwertgefühl und ihren Lebenswillen
all diese persönlichen Eigenschaften werden wir bewahren, bis
wir neue Körper für sie geschaffen haben.
Ich gebe Ihnen mein Wort.
Für jeden Konflikt findet sich auch eine Lösung.
Manchmal bedarf es beiderseitiger Kompromisse und Vertrauen.
Claras Tod ist nicht umsonst gewesen.
Auf unseren Reisen haben wir sicher schon eine
Menge gelernt.
Ich behaupte aber, dies war die wertvollste aller
Lektionen.
Es ist womöglich der Anfang eines neuen evolutionären
Stadiums.
Wer kann schon sagen, was die Zukunft bringen
wird?
Leben Sie wohl, Tag.
Viel Glück und guter Reise.
Leben Sie wohl und vielen Dank für alles.
Leben Sie wohl.
Sie verzichten auf die Andenken?
Haben Sie etwa kein Interesse mehr an Ihren
geliebten Diamanten?
Menschen können vielleicht irgendwann durch Maschinen ersetzt werden,
doch ein Zirkon wird niemals einen Diamanten ersetzen.
Sie meinen, die waren nicht echt?
Ich hätte zu Hause bleiben können.
Claras Tod ist sicher ein großer Verlust für
Tag.
Mehr als die anderen wird er den Wert
der Freiheit zu schätzen wissen.
Schaffen Sie es nach Hause?
Ich bin sicher, das werden Sie.
Und wenn Sie es schaffen, dann schaffen wir
es auch.
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